Haben wir doch schon immer gesagt: Die EPA lag bzgl. CO₂ von Anfang an falsch!

Wayne Christian

Jahrelang haben Politiker in Washington dem amerikanischen Volk erzählt, es gebe ein so ernstes „Problem“ mit Kohlendioxid (CO₂), dass es eine Umgestaltung unserer gesamten Energiewirtschaft rechtfertige. Sie behaupteten, CO₂ sei gefährlich, bezeichneten es als „Gefährdung“ und nutzten diese Erkenntnis als Freibrief für Regulierungen, Vorschriften und Subventionen.

Viele von uns warnten, dass dies keine Wissenschaft sei, sondern Politik. Jetzt distanziert sich sogar die Umweltschutzbehörde EPA von dieser Behauptung.

Mit der Aufhebung der sogenannten Gefährdungsfeststellung hat die EPA zugegeben, was arbeitende Amerikaner schon immer gewusst haben: CO₂ war nie die existenzielle Bedrohung, als die es verkauft wurde. Diese einzige regulatorische Kehrtwende spart mehr als eine Billion Dollar an Compliance-Kosten und bringt Familien Einsparungen von Tausenden von Dollar pro Fahrzeug.

Doch bevor die Steuerzahler aufatmen können, müssen wir über die Milliarden sprechen, die bereits verschwendet wurden, und über die weiteren Milliarden, die Washington noch ausgeben will.

CO₂ macht etwa 0,04 % der Erdatmosphäre aus. Es ist für die Photosynthese und das Leben selbst unverzichtbar. Pflanzen sind davon abhängig. Nutzpflanzen benötigen es. Im Laufe der Erdgeschichte blühte das Leben, als die CO₂-Konzentration weit höher war als heute.

Dennoch behandelten Politiker dieses lebenswichtige Spurengas wie giftigen Abfall. Und wenn man die Menschen erst einmal davon überzeugt hat, dass eine „Krise” herrscht, hören die Ausgaben nie mehr auf.

Jetzt kommt die gefährlichste und unehrlichste Phase der Kohlenstoffagenda.

Nachdem sie den Amerikanern erzählt hatten, dass CO₂ eine Bedrohung sei, fordern die gleichen Politiker nun die Steuerzahler auf, massive Projekte zur Kohlenstoffabscheidung und unterirdischen Speicherung zu finanzieren – Projekte, die ein harmloses, weit verbreitetes Gas in eine konzentrierte Substanz verwandeln würden, die Menschen töten kann, wenn sie entweicht.

Denken Sie darüber nach. Jahrzehntelang haben uns die Regulierungsbehörden erzählt, ihre Aufgabe sei es, Umweltgefahren zu beseitigen, Risiken zu reduzieren und die öffentliche Gesundheit zu schützen. Jetzt wollen sie absichtlich eine neue Gefahr für Gesundheit und Sicherheit schaffen, sie unterirdisch einleiten und hoffen, dass nichts schiefgeht, während sie die Rechnung an die Steuerzahler schicken.

An dieser Stelle wird das Gespräch immer unangenehm, weil es die Wahrheit offenbart.

Jedes Mal, wenn Sie hören, wie ein milliardenschweres Energieunternehmen damit prahlt, dass es „den CO₂-Ausstoß senkt“ oder „Emissionen beseitigt“, stellen Sie zwei einfache Fragen: Warum? Und wer bezahlt dafür?

Jetzt kennen wir die Antworten. Es gibt keinen wirklichen CO₂-Notstand. Und Sie bezahlen trotzdem dafür.

Wenn die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid wirklich sicher, bewährt und wirtschaftlich rentabel wäre, würde sie keine massiven staatlichen Subventionen benötigen. Sie wäre nicht auf Steuergutschriften, Zuschüsse und staatliche Garantien angewiesen. Die Unternehmen würden sie selbst finanzieren, genau wie jede andere produktive Investition in einem freien Markt.

Stattdessen werden die Steuerzahler gezwungen, Projekte zu finanzieren, bei denen CO₂ zu gefährlichen Konzentrationen komprimiert, durch Gemeinden transportiert und in der Nähe von landwirtschaftlichen Betrieben, Wasserversorgungsanlagen und Wohngebieten unterirdisch injiziert wird. Die Aufsichtsbehörden geben zu, dass die Überwachungssysteme unvollständig sind. Die langfristige Haftung ist unklar. Und sobald das CO₂ injiziert ist, trägt die Öffentlichkeit und nicht das Unternehmen das Risiko.

Das ist kein Umweltschutz. Das ist regulatorischer Wahnsinn.

Wir sprechen derzeit viel über die Reduzierung von Verschwendung, Betrug und Missbrauch. Wir sprechen davon, die Regierung zu drängen, aufgeblähte Programme abzuschaffen, die keine wirklichen Probleme lösen. Subventionen für die Kohlenstoffabscheidung sollten ganz oben auf dieser Liste stehen.

Das ist Subvention von Unternehmen getarnt als Klimapolitik.

Es sind Milliarden Steuergelder, die ausgegeben werden, um ein von Politikern überbewertetes Problem zu „lösen”, wobei Technologien zum Einsatz kommen, die sich in großem Maßstab noch nicht bewährt haben, und gleichzeitig neue Sicherheitsrisiken geschaffen werden, die es zuvor nicht gab. Und all das geschieht, während Familien mit höheren Energiekosten, Inflation und einem Stromnetz zu kämpfen haben, das weniger zuverlässig ist als noch vor einem Jahrzehnt.

Unterdessen hat sich das globale Bild nicht verändert. Die Vereinigten Staaten werden aufgefordert, ihre Emissionen zu reduzieren, während Länder wie China weiterhin in atemberaubendem Tempo Kohlekraftwerke bauen. Die Emissionen werden nicht reduziert, sondern exportiert, zusammen mit Arbeitsplätzen und Energiesicherheit.

Die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung durch die EPA ist ein Schritt zurück in Richtung Ehrlichkeit. Damit wird anerkannt, dass CO₂ nicht der Bösewicht ist, als der es dargestellt worden war.

Jetzt brauchen die politischen Entscheidungsträger den Mut, diese Aufgabe zu Ende zu bringen. Das bedeutet, dass sie die auf Angst basierende CO₂-Erzählung beenden, die Subventionierung politisch begünstigter Unternehmen durch Steuergelder einstellen und sich weigern müssen, im Namen der Tugendhaftigkeit neue Umwelt- und Gesundheitsrisiken zu schaffen.

Die Amerikaner brauchen kein weiteres grünes Programm. Sie brauchen bezahlbare, zuverlässige Energie und eine Regierung, die aufhört, ihnen Kosten für die Behebung von Problemen aufzubürden, die nie existiert haben.

Texas Railroad Commissioner Wayne Christian. 

This article was originally published by RealClearEnergy and made available via RealClearWire.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/14/we-told-you-so-epa-was-wrong-about-CO₂-from-the-start/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Net Zero in den USA ist tot (vorläufig)

Cap Allon

Die rechtliche Grundlage der US-Klimaregulierung wurde abgeschafft.

Am 12. Februar hob die Trump-Regierung offiziell die „Endangerment Finding“ der EPA aus dem Jahr 2009 auf – die Feststellung, dass Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit reguliert werden muss. Diese Feststellung hatte die Grundlage für die Bundesvorschriften zu Treibhausgasen für Kraftwerke, Fahrzeuge und Energiesysteme gebildet. Mit ihrer Aufhebung bricht die Durchsetzung der Netto-Null-Vorschriften auf US-Bundesebene zusammen.

Donald Trump sagte, die Entscheidung beende ein Regulierungssystem, das den Verbrauchern Fahrzeugvorgaben und Effizienzmerkmale auferlegt habe. Die Regierung schätzt die eingesparten Regulierungskosten auf mehr als 1,3 Billionen Dollar und bezeichnet dies als die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der USA.

EPA-Administrator Lee Zeldin sagte, dass die traditionellen Vorschriften zur Luftverschmutzung unverändert bleiben. Die Grenzwerte für Ruß, Schwefeldioxid, Stickoxide und giftige Emissionen bleiben unverändert. Was endet, ist die ohne Zustimmung des Kongresses auferlegte Kohlenstoffregulierung.

Im Mittelpunkt der Kontroverse steht der Clean Air Act. Dieses 1970 verabschiedete Bundesgesetz ermächtigt die EPA, Schadstoffe zu regulieren, die die Luftqualität und die menschliche Gesundheit direkt beeinträchtigen, wie Smog, Feinstaub und giftige Gase.

Der Clean Air Act stuft Kohlendioxid nicht als Luftschadstoff ein. Der Kongress hat niemals eine CO₂-Regulierung im Rahmen dieses Gesetzes genehmigt. CO₂ beeinträchtigt weder die Luftqualität in Umgebungskonzentrationen noch stellt es eine direkte toxische Gefahr für die menschliche Gesundheit dar.

Im Jahr 2007 wurde der Oberste Gerichtshof gefragt, ob die EPA Kohlendioxid gemäß dem Clean Air Act als regulierbar behandeln könne, obwohl der Kongress dies nie in das Gesetz aufgenommen hatte. In der Rechtssache Massachusetts gegen EPA entschied das Gericht, dass die EPA diese Entscheidung selbst treffen dürfe.

Von diesem Zeitpunkt an war für die Regulierung von Kohlenstoff keine Abstimmung im Kongress mehr erforderlich. Wenn die EPA CO₂ als Gefahr einstufte, konnte die Regulierung automatisch erfolgen. Genau das geschah dann auch.

Im Jahr 2009 veröffentlichte die EPA das „Endangerment Finding” (Gefährdungsfeststellung), in der Kohlendioxid als Gefahr für die öffentliche Gesundheit eingestuft wurde, und nutzte diese Einstufung, um Kraftwerke, Fahrzeuge und Energiesysteme zu regulieren – ohne ein einziges neues Gesetz zu verabschieden.

Diese langfristige regulatorische Belastung in Höhe von über einer Billion Dollar wurde ohne Zustimmung des Kongresses, ohne Zustimmung der Öffentlichkeit und, was noch wichtiger ist, ohne messbare Auswirkungen auf das Klima auferlegt.

Barack Obama reagierte verärgert und behauptete, die Aufhebung würde die Amerikaner „unsicherer” und „ungesünder” machen, und warf der Regierung vor, das öffentliche Wohl zu opfern, damit fossile Brennstoffunternehmen Profit machen könnten – ein abgedroschener politischer Spruch. In Wirklichkeit haben große Energieunternehmen in den letzten Jahren Rekordgewinne erzielt, die durch Subventionen, Emissionshandel, Compliance-Gutschriften und staatlich unterstützte Energiewende-Maßnahmen gestützt worden sind.

Die direkte Frage, ob die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung die öffentliche Gesundheit oder die Umwelt gefährde, verneinte Donald Trump und sagte: „Das war alles ein Schwindel.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/european-alps-buried-parts-of-north?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Gletscher-Aufzeichnungen des Holozäns

Andy May

Die Länge von Gletschern verändert sich im Laufe der Zeit: Sie wachsen, wenn das lokale Klima kälter ist, und schrumpfen, wenn es wärmer ist (Bray, 1968). Über Jahrhunderte und längere Zeiträume hinweg gilt die Länge von Gletschern laut Olga Solomina, Johannes Oerlemans und dem IPCC (Solomina et al., 2008), (Oerlemans, 2005) & (IPCC, 2001, S. 127-130) als äußerst zuverlässiger Indikator für regionale und weltweite Erwärmungstrends. Zwar kann die Untersuchung der Gletscherlänge Aufschluss über langfristige Erwärmungs- oder Abkühlungstrends in vergletscherten Gebieten geben, doch ist die Vorstellung eher spekulativ, dass sie hemisphärenweite oder globale Klimatrends aufzeigen können.

Vortreibende und zurückweichende Gletscher hinterlassen Spuren ihrer Längenveränderungen in Gletschermoränen. Diese sind leicht zu identifizieren und unterscheiden sich von anderen Sedimenten und Sedimentgesteinen, weil sie kantige Felsbrocken enthalten sowie unsortiert und ungeschichtet sind. Olga Solomina und Kollegen stellen in einem Übersichtsartikel aus dem Jahr 2015 fest:

„Untersuchungen der geomorphologischen und sedimentologischen Aufzeichnungen aus dem Holozän bieten die direkteste Möglichkeit, das Ausmaß und den Zeitpunkt von Gletscherschwankungen zu bestimmen. Bis vor kurzem war es aufgrund fehlender geeigneter Datierungs-Verfahren schwierig, das Alter von Moränen in vielen Regionen zu bestimmen. Am häufigsten wurde die Radiokarbonmethode verwendet, in einigen Fällen auch die optisch stimulierte Lumineszenz (OSL), aber in den meisten Fällen können diese Verfahren nur dazu verwendet werden, das maximale und/oder minimale Alter von Moränen zu bestimmen, indem organikreiche Ablagerungen datiert werden, die unter Moränen/Geschiebelehm, jenseits der Gletschergrenze (maximales Alter), auf Moränen oder innerhalb der Gletschergrenze (minimales Alter) begraben sind. Die Entwicklung der terrestrischen kosmogenen Nuklid-Datierung (TCN) hat jedoch eine direkte Methode zur Datierung von Moränen hervorgebracht und zu einer Vielzahl von Studien geführt, die neues Licht auf die Natur der Gletscherschwankungen im Holozän werfen.“

(Solomina et al., 2015)

Datierung von Gletscher-Vorstößen

Das TCN-Datierungsverfahren (terrestrische kosmogene Nuklide) (Larsen et al., 2021) eignet sich in einzigartiger Weise zur Datierung des maximalen Ausmaßes des Gletschervorstoßes vor einem Rückzug. Es handelt sich um ein geochronologisches Verfahren zur Bestimmung des Expositionsalters von Materialien auf der Erdoberfläche, wie z. B. Gesteinen, Sedimenten oder Landformen. Dabei wird die Konzentration seltener Isotope gemessen (oder genauer gesagt Nuklide, darunter Isotope von Beryllium, Chlor und Kohlenstoff), die durch Wechselwirkungen mit kosmischer Strahlung entstehen. Die Nuklide reichern sich im Laufe der Zeit an und dienen als „Uhr”, die angibt, wie lange das Material der kosmischen Strahlung ausgesetzt war. Diese Technik ist besonders wertvoll für die Datierung von Ereignissen im Quartär, die je nach Nuklid und Standortbedingungen zwischen einigen hundert Jahren und mehreren Millionen Jahren zurückliegen.

Zielmaterialien für die TCN-Datierung sind große, quarzreiche Felsblöcke, die vom Gletscher aus dem Grundgestein herausgerissen wurden und nun auf einem Moränenkamm liegen. Dabei handelt es sich um sehr kantige Felsblöcke, die zuvor nicht freigelegt waren, bis sie in oder auf dem Gletschermoränenmaterial abgelagert worden sind. Das aus der TCN abgeleitete Alter gibt an, wann der Felsblock abgelagert wurde und sich auf dem Moränenmaterial stabilisiert hat. Faktoren, die eine genaue Datierung beeinträchtigen können, sind starke Erosion oder langfristige Bedeckung durch Eis und Schnee. Moränen sind nach ihrer Ablagerung keine stabilen geologischen Formationen, insbesondere wenn sie mit Eis durchzogen sind. Felsbrocken können sich mit der Zeit verschieben und Nuklide aus einer früheren Exposition enthalten. Durch sorgfältige Probenahme und ordnungsgemäße Analyse mehrerer Felsbrocken pro Standort können diese Probleme in der Regel erkannt und manchmal behoben werden (Larsen et al., 2021).

Vorrücken und Rückzug von Gletschern sind sehr langfristige Klimaindikatoren. Sie reagieren sehr empfindlich auf kleine lokale Veränderungen der Durchschnittstemperatur und lassen sich genau datieren. Sie sind besonders nützlich, um festzustellen, wann ein Gletscher von einem langfristigen Vorrücken zu einem langfristigen Zurückziehen übergeht und eine „Endmoräne” hinterlässt. Ein maximaler Rückzug ist schwieriger zu erkennen, da nachfolgende Vorstöße oft die Endmoräne eines Rückzugs zerstören und Felsbrocken Nuklide enthalten können, die sich während früherer Expositionen angesammelt haben (Larsen et al., 2021).

Ein anthropogener Erwärmungs-Indikator?

Solomina et al. sind der Ansicht, dass die derzeitige Geschwindigkeit des Gletscherrückgangs ungewöhnlich ist und ein Indikator für die anthropogene Erwärmung darstellt. Dies ist aufgrund des sehr kurzen Zeitraums der möglichen anthropogenen Erwärmung, der laut IPCC (IPCC, 2021, S. 117) etwa die letzten 70 Jahre umfasst, recht spekulativ. Da sich die Welt von 1950 bis ~1975 abgekühlt hat, ist der Zeitraum der Erwärmung tatsächlich kürzer, eher 50 Jahre, und in der Mitte dieses Zeitraums, von 1998 bis etwa 2013, gab es eine weitere Abkühlungsphase (oder zumindest eine „Pause” in der Erwärmung), was weitere Zweifel an der Hypothese aufkommen lässt, dass der Mensch mit seinen Treibhausgasemissionen das Klima erheblich beeinflusst hat. Eine Zusammenfassung der Diskussion einiger prominenter Klimaforscher über die sogenannte „Pause in der Erwärmung” findet man hier.

Solomina et al. und der IPCC (IPCC, 2007b, S. 436) sind der Ansicht, dass die jüngste Erwärmung und der damit verbundene fast weltweite Gletscherrückgang nicht auf die gleichen orbitalen Ursachen zurückgeführt werden können wie diejenigen, die während des Holozänen Klimaoptimums (oder „HCO“, siehe hier, Abbildung 4) auftraten, sodass sie auf menschliche Treibhausgasemissionen zurückzuführen sein müssen. Es stimmt zwar, dass sich die Umlaufbahnbedingungen der Erde von denen während des HCO unterscheiden, aber die Auswahl der Ursachen ist nicht binär. Im 20. Jahrhundert fand das moderne Sonnenmaximum statt, das laut Usoskin et al. (Usoskin et al., 2007, Tabellen 2 und 3) das längste große Sonnenmaximum seit 2.000 (SN-S-Reihe) bis 8.800 Jahren (SN-L-Reihe) war. Nur weil sich die Umlaufbahnposition seit der HCO verändert hat, bedeutet das nicht, dass die moderne Erwärmung auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.

Was ist Klima?

Das Klima wird im Allgemeinen als das durchschnittliche oder vorherrschende Wetter eines Gebiets über einen langen Zeitraum definiert, wobei die Mindestdauer zur Definition des Klimas normalerweise mit 30 Jahren angenommen wird. Der Begriff „Gebiet” ist dabei nicht näher definiert. Um eine Klimaveränderung zu messen, muss man also zwei sich nicht überschneidende Zeiträume von jeweils mehr als 30 Jahren zum Vergleich heranziehen. Selbst 30 Jahre können zu kurz sein, da der sehr einflussreiche AMO-Meereszyklus 60 bis 70 Jahre dauert. Weitere bedeutende langfristige Wetterschwankungen werden hier diskutiert. Aufzeichnungen über die Länge von Gletschern sind gute langfristige Klimaindikatoren, wenn die Längenänderungen nur einen kleinen Bruchteil der gesamten durchschnittlichen Gletscherlänge ausmachen. Veränderungen der Gletscherlänge sind auf Zeitskalen von einem Jahrhundert bis zu mehreren Jahrhunderten nützlich (Oerlemans, 2012). Es gibt einige seltene Gletscheraufzeichnungen, die auf Jahrzehntskalen genau sind, aber diese sind in der Regel kurze Aufzeichnungen, die nur die letzten ein oder zwei Jahrtausende umfassen und sich auf die Alpen und Skandinavien konzentrieren. In anderen Fällen werden Behauptungen über eine Auflösung im Jahrzehntmaßstab durch benachbarte inkonsistente Gletscheraufzeichnungen im Jahrzehntmaßstab widerlegt (Oerlemans, 2012). Eine weitere Komplikation besteht darin, dass Gletscher selten im Gleichgewicht mit ihrer Umgebung sind und die Reaktionszeit auf Veränderungen des lokalen Klimas bei größeren Gletschern an sanften Hängen Hunderte von Jahren betragen kann (IPCC, 2021, S. 1278) & (Oerlemans, 2005).

Wie groß muss ein Gebiet sein, um ein „Klima“ zu definieren? Das ist eine schwierige Frage. Abbildung 1 deutet darauf hin, dass Klimaveränderungen nicht auf dem gesamten Planeten einheitlich sind. Die mittleren Breiten der Nordhalbkugel (NH) entwickeln sich im Vergleich zum Rest der Welt nach ihren eigenen Gesetzen, und Gleiches gilt für die Antarktis und die mittleren Breiten der Südhalbkugel (SH). Ich habe oft Diagramme der Temperaturrekonstruktionen von Rosenthal für die Straße von Makassar und Vinther für Grönland im Holozän gezeigt und glaube, dass sie die Klimaveränderungen in ihren unmittelbaren Gebieten repräsentieren. Ich bezweifle jedoch, dass Diagramme mit gerasterten oder durchschnittlichen hemisphärenweiten oder globalen Temperaturproxies sehr aussagekräftig sind, da der Begriff „Klima“ über so große Gebiete hinweg einfach nicht klar definiert ist.

Abbildung 1: Durchschnittliche Temperaturproxies nach Breitengradscheiben; Antarktis (90S-60S), SH (60S-30S), Tropen (30S-30N), NH (30N-60N) und Arktis (60N-90N). Einzelheiten finden Sie hier.

Die drei Zahlenbereiche in der Garphik zwischen -1,5 und -2 °C entsprechen von oben nach unten den Gletschervorstößen in der nördlichen Hemisphäre, den Tropen und der südlichen Hemisphäre im angegebenen Jahrtausend gemäß Solomina et al. (2015). Wenn die Gletschervorstöße in der nördlichen Hemisphäre 10 überschreiten, ist die Zahl fett gedruckt und blau schattiert. Meine Interpretation des Beginns und Endes des Holozän-Klimaoptimums, des Übergangs zur mittleren Holozän-Periode und der Neoglazial-Perioden ist am unteren Rand des Diagramms dargestellt. Eine Erörterung des Übergangs der Sahara zur Wüste finden Sie hier.

Gletscher-Vorstöße im Holozän

Die meisten Gletscher ziehen sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts in der nördlichen Hemisphäre und in einigen Teilen der südlichen Hemisphäre zurück, sind aber heute immer noch größer als zu Beginn und in der Mitte des Holozäns. Die meisten Gletscher erreichten ihre minimale Ausdehnung im Holozän vor 8.000 bis 6.000 Jahren. Anschließend dehnten sich die Gletscher aus und erreichten zwischen etwa 1500 und 1850 n. Chr. ihre maximale Ausdehnung im Holozän (IPCC, 2021, S. 345) & (Solomina et al., 2015). Wichtig ist, dass die meisten Gletscher weltweit ihre maximale Ausdehnung im Holozän während der Kleinen Eiszeit erreichten, darunter alle Gletscher der nördlichen und südlichen Hemisphäre sowie in den Tropen. In Abbildung 1 ist der maximale Gletschervorstoß zwischen 1000 und 2000 n. Chr. für alle Regionen dargestellt. In Alaska, Grönland, Island, Skandinavien, Mitteleuropa, Russland, den Tropen und der Antarktis waren die Gletscher während der Römischen Warmzeit, etwa 250 v. Chr. bis 400 n. Chr., kleiner als heute (Solomina et al., 2015, Abb. 2).

Kurzfristige und jüngste Gletscherrückgänge liefern oft schlechte Ergebnisse mit großer Altersstreuung, sodass eine genaue Messung der Rückgangsraten seit den großen Gletschervorstößen der Kleinen Eiszeit (LIA) problematisch ist und sich auf die instrumentelle Ära beschränkt (Oerlemans, 2005) & (Oerlemans, 2012). Gletscherschwund verläuft selten sauber; er ist durch häufige erneute Vorstöße gekennzeichnet, die junge, frische Felsblöcke mit Felsblöcken aus früheren Rückgängen oder Vorstößen vermischen, was zu einer großen Streuung der Datierungen führt. Daher werden wir wahrscheinlich mehrere hundert Jahre lang nicht wissen, wie die aktuelle Geschwindigkeit des Gletscherschwunds im Vergleich zu früheren Rückgängen ist, wenn überhaupt.

Vergleich des Vorrückens und Zurückziehens von Gletschern mit anderen Temperaturaufzeichnungen

Die meisten Wissenschaftler sind sich über die Elemente der Temperaturveränderungen global und auf der Nordhalbkugel während des Holozäns einig. Nach der Kaltzeit der Jüngeren Dryas um 9.700 v. Chr. kam es zu Beginn des Holozäns zu einem sehr raschen Temperaturanstieg (Walker et al., 2009), der seinen Höhepunkt während des Holozänen Klimoptimum (HCO) irgendwann vor 3.500 v. Chr. in den Tropen und den mittleren Breiten der nördlichen und südlichen Hemisphäre erreichte (siehe hier). In der Arktis und Antarktis endete sie früher, möglicherweise aufgrund von Änderungen der Neigung der Erdachse, die zu einer Verringerung der Sonneneinstrahlung an den Polen und einer Zunahme in den Tropen führten (siehe hier für eine Diskussion).

Nach dem Ende der HCO in den Breitengraden außerhalb der Polarregionen um 4000 v. Chr. begann die mittlere Holozän-Übergangsphase (MHT). Zu dieser Zeit begann sich die Sahara in eine Wüste zu verwandeln und die Temperaturen sanken (außer in der Antarktis) in einer Periode, die als Neoglazial bis zur Kleinen Eiszeit (LIA) bezeichnet wird, der kältesten Periode des Holozäns. Erst zwischen 1700 und 1850 n. Chr. kehrte sich der Temperaturtrend um und es kam zu einer Erwärmung. Die Warmphase nach 1700 n. Chr. wird üblicherweise als moderne Warmzeit bezeichnet. Die Elemente des Holozäns sind in Abbildung 1 dargestellt. Der Beginn und das Ende jeder Periode sind ungefähre Angaben, da die Übergänge allmählich verliefen und nicht weltweit synchron stattfanden.

Abbildung 1 zeigt Temperatur-Rekonstruktionen nach Breitengraden unter Verwendung ausgewählter Proxies aus dem Holozän aus Marcotts (Marcott et al., 2013) globaler Sammlung. Die Details zur Erstellung der einzelnen Rekonstruktionen werden in einer Reihe von Beiträgen hier erläutert. Ich bin kein Fan solcher Rekonstruktionen, weil sie irreführend sein können. Die Kurven in Abbildung 1 sind wahrscheinlich richtungsmäßig korrekt, aber sie haben eine sehr geringe Auflösung und sind nicht sehr genau, sodass die Temperaturabweichungen nicht wörtlich genommen werden dürfen. Sie zeigen keine klimatischen Ereignisse, die kürzer als etwa 150 Jahre sind, und die Temperaturgenauigkeit ist nicht besser als ±0,5 °C. Die Temperaturschwankungen sind höher als dargestellt, sodass diese Proxies nicht mit modernen instrumentell gemessenen Temperaturen verglichen werden können, obwohl dies oft geschieht. Weitere Details finden Sie hier.

Wie in meinem letzten Beitrag [in deutscher Übersetzung hier] und hier bereits erwähnt, ist es besser, das Klima in einem lokalen Kontext zu betrachten als regional (wie in Abbildung 1) oder global. Im letzten Beitrag habe ich Vinthers Rekonstruktion für Grönland und Rosenthals Rekonstruktion für die Straße von Makassar dargestellt, die jeweils ein relativ kleines Gebiet abdecken, relativ genau sind und eine zeitliche Auflösung zwischen 20 und 50 Jahren aufweisen, was deutlich besser ist als die durchschnittliche Auflösung von Temperaturproxies für das Holozän von 164 Jahren (Kaufman et al., 2020b). Der beste Weg, die Gegenwart mit der Vergangenheit zu vergleichen, ist innerhalb lokaler Klimaregime. Um jedoch globale Klimaveränderungen zu untersuchen, muss man großflächige Rekonstruktionen wie die in Abbildung 1 dargestellten erstellen und dabei berücksichtigen, dass deren zeitliche Auflösung und Genauigkeit gering sind.

Wie Abbildung 1 deutlich macht, unterscheiden sich die Klimaveränderungen, zumindest gemessen an der Durchschnittstemperatur, je nach Breitengrad erheblich. Die mittleren nördlichen Breitengrade („NH“, 30N bis 60N, schwarze dicke Linie in Abbildung 1) fallen besonders auf. NH, die Antarktis, die Arktis und die Tropen erwärmen sich im frühen Holozän schneller, während sich die südliche Hemisphäre (SH) später erwärmt. Der Höhepunkt der Erwärmung tritt spät in der NH und SH und früh in der Arktis und Antarktis ein. Die Temperaturen fallen früh in der Antarktis und erholen sich in der Mitte des Holozän-Übergangs. Während der Neoglazialperiode vor der Kleinen Eiszeit schwankt die Temperatur in den meisten Teilen der Welt um einen relativ konstanten Wert oder sinkt leicht, während die Temperatur in der NH rapide fällt. Nach 1000 n. Chr. sinken die Temperaturen in der Arktis, der SH und den Tropen, steigen jedoch in der Antarktis. Die Tropen und die Arktis weisen zwei Temperaturspitzen auf, eine zu Beginn des Holozäns und eine während der Mitte des Holozäns.

Gletschervorstöße erzählen die gleiche Geschichte. In Abbildung 1 sind die drei Zahlenreihen zwischen -1,5 und -2 Grad von oben nach unten die Gletschervorstöße der nördlichen Hemisphäre, der Tropen und der südlichen Hemisphäre, wie sie in Solomina et al. (2015) in ihrer Tabelle 2 aufgeführt sind. Ich habe die Vorstöße für jedes Jahrtausend addiert. In Tabelle 2 von Solomina et al. sind nur die ersten Werte summiert, mögliche Duplikate nach den Pluszeichen habe ich ignoriert.

Wenn wir uns die Gesamtzahlen der Gletschervorstöße ansehen, stellen wir fest, dass sie vor 7.000 v. Chr. zahlreicher sind. Zwischen 7.000 v. Chr. und 2.000 v. Chr. gibt es weniger Vorstöße. Nach 2.000 v. Chr., als die Bronzezeit in die griechische Dunkle Zeit übergeht, nimmt die Zahl der Vorstöße zu, bis sie nach 1.000 n. Chr. ihren Höhepunkt erreicht. Die Kleine Eiszeit (LIA) verzeichnet mit Abstand die meisten Gletschervorstöße im Holozän.

Diskussion und Schlussfolgerungen

Die in Abbildung 1 dargestellten Temperaturrekonstruktionen für Breitengrade mit geringer Auflösung und Ungenauigkeit (aber richtungsgemäßer Korrektheit) werden qualitativ durch die Zusammenfassung von Solomina et al. zum Gletschervorstoß gestützt. Die Verschiebung der ITCZ im Holozän, die den Beginn der Wüstenbildung in der Sahara markiert, fällt mit dem zweiten Höhepunkt der Aufzeichnungen für die Antarktis, die Tropen und die Arktis sowie mit dem Temperaturhöhepunkt des Holozäns in der südlichen Hemisphäre zusammen. Die Antarktis weist keine Anomalie der Kleinen Eiszeit auf, alle anderen Scheiben jedoch schon, wenn auch nicht synchron. Die Anomalie der Kleinen Eiszeit in der nördlichen Hemisphäre stellt die in den anderen Scheiben beobachteten Anomalien in den Schatten. Wir lesen viel über die „Arktische Verstärkung”, aber es sind die Temperaturaufzeichnungen der mittleren Breiten der nördlichen Hemisphäre, die in diesem Maßstab hervorstechen.

Die Gletschervorstöße der Kleinen Eiszeit zwischen 1000 und 2000 n. Chr. sind die stärksten, die in allen drei Regionen (NH, T und SH) während des gesamten Holozäns beobachtet worden waren. Angesichts des Zeitrahmens für den Gletschervorstoß und -rückzug sowie die Erhaltung und Erkennung von Moränen können Gletschervorstöße mindestens für weitere hundert Jahre und wahrscheinlich noch länger nicht zur Untermauerung oder Widerlegung der anthropogenen Erwärmung herangezogen werden. Abbildung 1 legt auch nahe, dass die Vorstellung einer „globalen Erwärmung”, d. h. eines gleichmäßigen Temperaturanstiegs aufgrund synchroner Veränderungen der Treibhausgase auf der gesamten Erde, für das gesamte Holozän nicht zutrifft. Abbildung 2 zeigt, dass „globale Erwärmung” nicht einmal eine gute Beschreibung dessen ist, was heute geschieht:

Abbildung 2. Veränderungen der gerasterten instrumentellen Temperatur über zwei Zeiträume, 1900–1980 und 1981–2020, aus dem IPCC-Bericht AR6 WG1, Abbildung 2.11B, Seite 316.

Abbildung 2 stammt aus AR6 (IPCC, 2021, S. 316) und zeigt die globale Erwärmung von 1900 bis 1980 (obere Karte) und von 1981 bis 2020 (untere Karte). Rötliche Farben zeigen Erwärmung an, blaue Farben Abkühlung. Die X-Zeichen kennzeichnen Gitterzellen mit einem unbedeutenden Trend. Weiße Bereiche sind Gebiete mit unzureichenden Daten. Unter dem Strich ist die Luftbildabdeckung insbesondere in der südlichen Hemisphäre schlecht, und viele Gebiete haben sich im letzten Jahrhundert abgekühlt und nicht erwärmt. Es kann nicht gesagt werden, dass die Schwankungen der Gletscher die These einer anthropogenen Erwärmung in jüngster Zeit stützen, und auch an den instrumentellen Daten bestehen erhebliche Zweifel.

Referenzen

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Tomkins, M. D., Dortch, J. M., Hughes, P. D., Huck, J. J., Pallàs, R., Rodés, Á., . . . Rodríguez-Rodríguez, L. (2021). Moraine crest or slope: An analysis of the effects of boulder position on cosmogenic exposure age. Earth and Planetary Science Letters, 570. https://doi.org/10.1016/j.epsl.2021.117092

Usoskin, I. G., Solanki, S. K., & Kovaltsov, G. A. (2007). Grand minima and maxima of solar activity: new observational constraints. Astronomy & Astrophysics, 471(1), 301-309. https://doi.org/10.1051/0004-6361:20077704

Walker, M., Johnsen, S., Rasmussen, U. O., Popp, T., Steffensen, J.-P., Gibbard, P., . . . Newnham, R. (2009). Formal definition and dating of the GSSP (Global Stratotype Section and Point) for the base of the Holocene using the Greenland NGRIP ice core,and selected auxiliary records. Journal Of Quaternary Science, 24, 3-17. https://doi.org/10.1002/jqs.1227

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/02/13/holocene-glacier-records/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimakrise: Bezos streicht Berichterstattung über globale Erwärmung! Washington Post entlässt 14 von 19 „Klima”-Reportern…

Die Zeitung hatte Reporter für „Klimaprobleme“, die Kleidung aus „menschlichem Haar“ anpriesen, um die Erde zu retten.

Marc Morano from CLIMATE DEPOT

Democracy Underground: Schockiert, schockiert! Bezos zerstört das WP-Team der Klimaberichterstattung – 14 von 19 Reportern dieses Ressorts sind nun weg – Die Washington Post hat in den letzten zehn Jahren einige der besten Klimajournalismus-Beiträge Amerikas produziert, aggressiv über die Rücknahme von Vorschriften durch Präsident Trump berichtet und einen Pulitzer-Preis für eine Serie über die sich am schnellsten erwärmenden Orte der Erde gewonnen. Neben der New York Times und der Associated Press hat meiner Meinung nach kein anderes US-Nachrichtenmedium eine größere Menge an dringenden, hochwertigen Berichten über Klima und saubere Energie veröffentlicht.

Am Mittwochmorgen änderte sich alles. Die Post schickte mindestens 14 Klimajournalisten Kündigungsschreiben, wie mir Quellen aus der Redaktion berichteten. Dies ist Teil einer massiven Kostensenkungsmaßnahme, durch die mehr als 300 Journalisten ihren Arbeitsplatz verlieren werden – etwa 30 % aller Mitarbeiter des Unternehmens, das Jeff Bezos gehört.

Washington Post verkleinert Klimateam, nachdem Bezos Trump nachgibt – Die Washington Post verkleinert ihr Klimaredaktionsteam drastisch, nur etwas mehr als drei Jahre nachdem sie stolz die Größe ihres Teams aus Reportern, Redakteuren, Datenjournalisten und Grafikern verdreifacht hatte, das schnell als eines der besten der Branche anerkannt worden war. Der Stellenabbau war Teil einer drastischen Runde von Budgetkürzungen, über die zunächst die New York Times berichtet hatte. … Der ehemalige Klimakolumnist der LA Times Sammy Roth erinnert sich daran, wie Bezos sich während Trumps erster Amtszeit der Herausforderung stellte, die Unabhängigkeit der Post verteidigte und ihren neuen Slogan „Democracy Dies In Darkness“ (Demokratie stirbt in der Dunkelheit) annahm. In der zweiten Amtszeit hat er kapituliert. Jetzt „stirbt saubere Energie in der Dunkelheit“, titelt Roth. „Mit freundlicher Genehmigung von Jeff Bezos.” Im Dezember 2022 war der Ton noch ganz anders, als The Energy Mix über die vorherige, triumphale Ankündigung der Post berichtete. „Kein Thema ist globaler als das Klima, und wir entsenden Reporter im ganzen Land und auf der ganzen Welt, um es zu dokumentieren, während es sich entwickelt”, sagte die damalige Chefredakteurin Sally Buzbee damals. „Gleichzeitig gestalten wir den Klimajournalismus neu, um ihn visueller und zugänglicher zu machen. Wir holen vertrauenswürdige Stimmen und einige der weltweit besten Bildjournalisten an Bord, um Geschichten auf eine intime, eindringliche Weise zu erzählen, von der wir hoffen, dass sie Sie sowohl informieren als auch stärken wird.

Die Washington Post entlässt diese Woche 13 Reporter, die über den Klimawandel berichten. – Um die aktivistische Mission der Post zu verstehen, muss man wissen, dass sie diese Woche 13 Reporter, die über den Klimawandel berichten, und einen Reporter, dessen einzige Aufgabe darin bestand, über „Rassenungleichheit” zu berichten, entlassen hat.

Washington Post entlässt über 300 Journalisten, während Jeff Bezos die Bitten der Korrespondenten ignoriert: Bericht – Die Washington Post kündigte am Mittwoch Entlassungen für ein Drittel ihrer Redaktion an – darunter die gesamte Sportredaktion – und ignorierte damit die leidenschaftlichen Bitten der Reporter an den milliardenschweren Eigentümer Jeff Bezos. Berichten zufolge waren mehr als 300 Journalisten in der gesamten Redaktion betroffen, darunter neben der Sportredaktion auch die Lokal- und Auslandsredaktionen. … „Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Struktur des Unternehmens zu sehr in einer anderen Ära verwurzelt ist, als wir noch ein dominantes lokales Printprodukt waren.“

Legal Planet: Deutlich weniger Klimareporter bei der Washington Post – Die Entlassungen werden die Klimaberichterstattung der Washington Post definitiv einschränken. Laut einer mit den Kürzungen vertrauten Quelle waren von den Entlassungen mindestens 13 Reporter und Redakteure betroffen, die über Klima und Umwelt berichteten. … Und damit ist es ein weiteres nationales Medium, das die strategische Entscheidung trifft, die Redaktionen zu leeren, in denen Menschen arbeiten, die dabei helfen, den ersten Entwurf eines vom Menschen verursachten Klimawandels zu schreiben.

Marc Morano von Climate Depot kommentiert: „Bedeutet das, dass wir weniger Artikel in der Post darüber lesen werden, wie Kleidung aus Menschenhaar die Erde retten kann?! Was wird aus dem Team der Reporter der Washington Post, die sich mit „Klimaproblemlösungen” befassen?! Die Welt des Journalismus‘ hat sich heute drastisch verbessert!”

Der Reporter für „Klimaschutzlösungen“ der Washington Post wirbt für „kalte Duschen“: „Sie sollten sich an kaltes Wasser gewöhnen“, denn „Wasser zu erwärmen“ führe zu „mehr Emissionen, die die Erde erwärmen“ – 20. Mai 2024, Quelle

Jetzt haben sie es auf Ihre Haare abgesehen?! Die Washington Post preist das „Recycling von Menschenhaar zu Kleidung“ als „Klimaschutzlösung“ an – „Das Weben mit Menschenhaar verhindert, dass Haare auf Mülldeponien und in Verbrennungsanlagen landen, wo sie Treibhausgase freisetzen würden“. – 12. Februar 2024, Quelle

Schauen Sie: Morano spricht in der Sendung „Hannity” auf Fox News über die Bestrebungen, menschliches Haar in Kleidung zu recyceln: „Sie wollen, dass Sie wie eine Religion für Ihre Klimasünden leiden” – 14. Februar 2024 – Hannity – Fox News Channel – Ausgestrahlt am 13. Februar 2024.

Morano: Mann, ich kann mir gar nicht vorstellen, warum Bezos der Meinung war, dass die Klimaberichterstattung der Washington Post keine Finanzierung mehr wert ist.

Wash Post: „Warum der Klimawandel unseren Zuckerkonsum in die Höhe treiben könnte“ – „Studie besagt, dass Amerikaner mit steigenden Temperaturen mehr Limonade und Eiscreme kaufen“ – 12. September 2025, Quelle

Klimaclown-Show: Nachdem uns jahrzehntelang erzählt worden ist, dass wärmere Ozeane die Häufigkeit und Intensität von Hurrikanen erhöhen, behauptet die Washington Post nun, dass wärmere Ozeane genau das Gegenteil bewirken könnten – 12. September 2025

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/08/climate-slump-bezos-boots-global-warming-coverage-wash-post-fires-14-of-19-climate-reporters-paper-had-climate-solutions-reporters-touting-huma/

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Wie muss man diese Entlassungen von Klima-Reportern bei der WP bewerten?

Joe Bastardi

In der Klimagemeinschaft gibt es viel Aufregung wegen der Entlassungen in der Klimaredaktion der Washington Post. Nach meinen Informationen wurden etwa 75 % der Mitarbeiter dieser Redaktion entlassen. Was mich schockierte, war die Erkenntnis, dass dort tatsächlich etwa 20 Personen an der Klimaberichterstattung arbeiteten. Wie oft kann man dasselbe immer wieder wiederholen – und wie viele Menschen kann man dafür einsetzen? Das war die erste Frage, die ich mir stellte, als ich von den Entlassungen hörte. Wie konnten sie es rechtfertigen, so viele Mitarbeiter ausschließlich für das Thema Klima zu beschäftigen?

Ich war schon immer ein Fan der Capital Weather Gang dort. Diese Leute lieben das Wetter – auch wenn sie mich wegen meiner Haltung zu Klimafragen wahrscheinlich nicht besonders mögen. Das Wetter ist viel wichtiger als die Frage, ob die Erde in 50 oder 100 Jahren 1 °C wärmer oder 1 °C kälter sein wird. Mit diesen Kürzungen wurde der Klimabereich nun auf etwa die Größe des Wetterteams reduziert. Selbst das sind für mich noch zu viele Leute, die sich mit dem Klima beschäftigen. Aber ich schätze, sie haben ihre Arbeit gut gemacht, weil viele ihrer Leser einer Gehirnwäsche unterzogen wurden und sich weigern, die andere Seite des Problems zu betrachten.

Genau darüber habe ich im Zusammenhang mit der NOAA geschrieben. Meiner Meinung nach ist die Weather Gang eine großartige Gruppe für Menschen, die sich für das Wetter interessieren. Aber sie wurden von einer außer Kontrolle geratenen Klimadivision überschattet, die jedes Ereignis zum Anlass nahm, um es auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückzuführen. Das Gleiche geschah bei der NOAA: Sie hat so viel großartige Arbeit in den Bereichen Wettervorhersage, Frühwarnung und Verbesserung der Prognosen geleistet – Arbeit, die oft übersehen wird, weil sie von der ständigen, unerbittlichen Fokussierung auf Klimafragen übertönt wurde. Wenn Kürzungen vorgenommen werden, wirken die sich letztendlich auf Bereiche aus, die vielleicht nicht hätten betroffen sein sollen.

Die amerikanische Öffentlichkeit wacht auf. (Übrigens sollte auch Europa aufwachen, da die Erdgasvorräte in einigen Ländern fast aufgebraucht sind.) Tatsache ist, dass CO2 im Vergleich zu großen natürlichen Einflüssen höchstwahrscheinlich nur eine sehr geringe Rolle spielt. Menschen wie ich haben immer geglaubt, dass es – wenn es überhaupt eine Debatte gibt – um die Zuordnung geht. Es ist fast so, als hätte sich die wissenschaftliche Gemeinschaft in eine Gruppe von Theologen verwandelt, die darüber streiten, wie viele Engel auf einen Stecknadelkopf passen. Ein Grund dafür ist, dass dies den Menschen viel Aufmerksamkeit verschafft. In meinem Beruf stellt das Wetter jeden Tag eine Herausforderung dar, so dass Aufmerksamkeit vorprogrammiert ist. Irgendwo auf der Welt passiert etwas, und das Wetter, das Sie heute sehen, hat vor langer Zeit begonnen. Aber in Klimadiskussionen ist der Wandel so allmählich, dass die Menschen sich irgendwie gezwungen fühlen, ihn als dringlich darzustellen. Also machen sie das sich verändernde Klima für Wetterereignisse verantwortlich, obwohl ähnliche Situationen schon oft vorgekommen sind (wie ich beispielsweise in meinem letzten Blogbeitrag gezeigt habe: Erwärmung über dem Pol in Verbindung mit starken arktischen Ausbrüchen). Wenn es schon so oft passiert ist, warum entscheiden Sie dann jetzt, dass der Grund ein anderer ist? Um eine Agenda voranzutreiben, erfinden manche Dinge oder lügen einfach darüber. Im Wesentlichen wird eine ganze Heimindustrie von einer Agenda angetrieben, die sich nicht auf die Liebe zum Wetter oder Klima konzentriert, sondern darauf, was das Wetter oder Klima tun kann, um diese Agenda voranzutreiben – oft mit Übertreibungen. Zwanzig Menschen, die sich auf das Klima konzentrieren? Wie ist das überhaupt möglich, wenn man bedenkt, dass das Leben auf der Erde heute besser ist als je zuvor?

Die Realität ist, dass viele Menschen zerstören wollen, was dieses Land groß gemacht hat – und uns auf das Niveau aller anderen herunterziehen wollen. Sie haben beschlossen, dass das Klima dafür das perfekte Mittel ist. Wenn man die Menschen davon überzeugen kann, dass man Wetter und Klima kontrollieren kann, dass man das Leben verbessern kann, indem man dafür sorgt, dass jeder Tag perfekt sonnig ist und es nur nachts drei Stunden lang regnet, um den Garten zu bewässern, und dass alle sozialen Missstände irgendwie mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel zusammenhängen, dann hat man ein starkes Argument dafür, das System abzubauen, das dies angeblich verursacht hat.

Alle Medien und Regierungsbehörden, die diese Agenda vorangetrieben haben – oft mit Hintergedanken –, wurden schließlich mit der Realität konfrontiert. Schlimm sind die Kollateralschäden. Ich sehe zum Beispiel, dass einige Dinge bei der NOAA eingeschränkt werden, mit denen ich nicht einverstanden bin – aber das spielt keine Rolle, denn niemand interessiert sich für meine Meinung.

Mein aufrichtiger Wunsch an die Washington Post ist folgender: Behalten Sie die Capital Weather Gang bei. Wenn sie argumentieren wollen, dass etwas auf das Klima zurückzuführen ist, ist das in Ordnung – aber das Wetter muss an erster Stelle stehen. Was sie eigentlich tun sollten ist, mich hinzuzuziehen, um mit ihnen zu diskutieren. Das würde natürlich wahrscheinlich zu einigen Aufregungen führen, und das wollen wir nicht.

Link: https://www.cfact.org/2026/02/08/climate-firings-at-the-wapo-in-perspective/

Beide übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

 




Eine weitere Temperatur-Verzerrung: Kleinere Wetterhütte = Erwärmung

Anthony Watts

Vorbemerkung des Autors Anthony Watts: Viele von Ihnen erinnern sich vielleicht daran, dass ich 2006 mit meiner Skepsis gegenüber dem Klimawandel begann, als ich mir die Farbe auf den Wetterhütten ansah – denn es gab eine Veränderung von der ursprünglichen Kalkfarbe aus den 1890er Jahren hin zu moderner Latexfarbe. Ich vermutete eine Verzerrung und ging davon aus, dass Latexfarbe den Schutzraum aufgrund ihrer unterschiedlichen IR-Signatur wärmer machte. Temperature-Sensortests über einen Monat hinweg bewiesen, dass ich Recht hatte. Als ich mir jedoch die Temperaturapparaturen in meiner Gegend ansah, entdeckte ich ein noch größeres Problem: Die meisten befanden sich in der Nähe von Wärmequellen und Kühlkörpern, was im Widerspruch zu den von der NOAA selbst veröffentlichten Standortstandards stand. Damit begann meine Reise, um aufzudecken, wie schlecht das Netzwerk zur Temperaturbeobachtung tatsächlich war. Umfassende Berichte, die ich 2009 und erneut 2022 verfasste, zeigten, dass die Messungen ein riesiges, warm verzerrtes Durcheinander waren. Dieser Artikel ist über 10 Jahre alt, aber ich habe ihn irgendwie übersehen. Dieses Versäumnis möchte ich nun korrigieren.

Zu diesem Chaos kommt nun noch folgende Enthüllung hinzu: Das Australian Bureau of Meteorology hat die Größe der Wetterhütten auf etwa 25 % des ursprünglichen Volumens reduziert und keine Paralleltests durchgeführt, um zu überprüfen, ob diese Umstellung Auswirkungen hat. – Ende Vorbemerkung

Craig Kelly von der AFEE in Australien schreibt auf X.com:

Die von Fachkollegen geprüfte Wissenschaft bestätigt, dass die Verkleinerung der Wetterhütten die Durchschnittstemperaturen über ein Jahr hinweg um 0,54 °C erhöht hat und an heißen Sommertagen die Höchsttemperatur um 1,7 °C steigen lassen kann (Quelle). Dennoch leugnet das BOM die Existenz dieser von Fachkollegen geprüften wissenschaftlichen Erkenntnisse, tut so, als gäbe es sie nicht, und behauptet, dass die Verkleinerung der Hütten um 74 % keinen Einfluss auf die gemessenen Temperaturen hatte.

Die Graphik wird hier gleich in deutscher Übersetzung gepostet. A. d. Übers.

Darüber hinaus wurden an jeder Wetterstation, an der das BOM die traditionellen „großen“ Wetterhütten durch kleinere ersetzt hat, die großen Hütten noch am gleichen Tag abgerissen und durch die kleinen ersetzt. Dies steht im Widerspruch zu langjährigen Verfahren, nach denen bei einem Wechsel der Messgeräte parallele Daten aus beiden Aufbauten aufbewahrt werden müssen, um festzustellen, ob der Gerätewechsel zu einer Erwärmung oder Abkühlung in den Aufzeichnungen geführt hat.

Falls man die Temperaturen künstlich in die Höhe treiben und neue „Rekordhitzetage“ schaffen wollte, um Propaganda für den Klimakult zu betreiben, würde man genau das tun, was das BOM getan hat: die Größe der Wetterhütten verkleinern. Und wenn man seine Verfehlungen und Betrügereien vertuschen wollte, würde man die großen Hütten abbauen und sie noch am gleichen Tag durch kleine ersetzen, damit es keine parallelen Daten gibt – genau das hat das BOM getan.

Anbei finden Sie ein Foto aus dem Jahr 1947 vom Sydney Observatory, das die Thermometer zeigt, die offiziell die Temperaturen in Sydney aufzeichneten und in einer traditionellen „großen“ Wetterhütte untergebracht waren – mit einem Innenvolumen von etwa 0,23 m³. Das BOM hat die Größe der Wetterhütten verkleinert und das Innenvolumen auf nur noch 0,06 m³ reduziert – eine Verringerung um 74 %. Um wie viel höher werden die gemessenen Temperaturen an einem heißen und windstillen Tag in dem kleineren Schirm sein, wenn die Hütten auf diese Weise verkleinert werden?

Abbildung 1. Innenansicht der großen Wetterhütte am Sydney Observatory im Jahr 1947 (oben, Schwarz-Weiß-Bild) und der kleinen Hütte am Flughafen Wagga Wagga im Juni 2016 (unten, Farbbild). Während die Thermometer in der 230-Liter-Hütte auf gleicher Höhe angebracht sind, befindet sich die elektronische Sonde in Wagga Wagga etwa 2 cm näher an der Rückseite der Hütte, die nach Norden zur Sonne ausgerichtet ist. Laut Metadaten wurde die 60-Liter-Hütte in Wagga Wagga am 10. Januar 2001 installiert, und obwohl die Thermometer am 28. April 2016 entfernt worden waren sind keine Vergleichswerte verfügbar. Quelle: BoMWatch

Aus der Studie:

Die wichtigsten Ergebnisse dieser Untersuchung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

1. Im Vergleich zur großen Wetterhütte wurde in der mittelgroßen Hütte das ganze Jahr über eine Überhitzung der Lufttemperatur festgestellt. Diese Verzerrung wirkte sich auf die täglichen Höchsttemperaturen aus, insbesondere während der warmen Jahreszeit (Oktober bis Mai) und um 13:00 UTC.

2. Die Wetterbedingungen, die diese Überhitzungsabweichung verstärken (statistisch nicht signifikant), stehen im Zusammenhang mit klarem Himmel, hoher Sonneneinstrahlung, schwachen Winden und niedriger relativer Luftfeuchtigkeit.

3. Ein Vergleich mit nahe gelegenen Stationen hat gezeigt, dass die unterschiedliche Größe der natürlich belüfteten hölzernen Wetterhütten einen Einfluss auf die mittlere, maximale und tägliche Lufttemperatur hat. Untersuchungen dieser Art sind entscheidend, um Inhomogenitäten zu beseitigen und die räumlich-zeitliche Variabilität und langfristigen Trends der Temperaturmessungen in Bodennähe genau zu bewerten.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/08/another-temperature-bias-the-shrinking-stevenson-screen-warming/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE