Die NASA und die Deep State Creation bzgl. Klima und Umwelt

Aus persönlichen Gesprächen weiß ich, dass es schon früh Bedenken gab über die Rolle [der NASA] bzgl. des Hinzufügens von Gasen, vor allem Wasserdampf, in die untere Stratosphäre durch Fahrzeuge, was Erwärmung verursacht. Einige sagen, dass die Zunahme Leuchtender Nachtwolken eine Folge dieser Aktivitäten ist (siehe Bild oben).

Es gab auch Bedenken hinsichtlich der genauen Bestimmung der Höhe der Tropopause, zumeist eine Folge der globalen Temperatur, um den Reibungseffekt von Satelliten im niedrigen Orbit zu berechnen. Ich habe verstanden, dass man die Lage bzgl. des Skylab falsch beurteilt hatte und danach nicht mehr in der Lage war, die Station in einen höher gelegenen Orbit zu bringen. Das hatte katastrophale, aber zum Glück keine tödlichen Folgen. Es gab die Entscheidung im Jahre 1986, die Challenger ins All zu bringen, obwohl es Warnungen gab, dass „O“-Ringe [Dichtungsringe] bei niedrigen Temperaturen nicht funktionieren könnten (hier).

NASA-Wissenschaftler, Ingenieure und Administratoren operieren in einem Umfeld wie nur wenige andere. Man könnte denken, dass dieser Umstand ihnen mehr als anderen die Gefahr bewusst macht, Alarmismus zu praktizieren, Angst erzeugende Prophezeiungen des Untergangs und des globalen Kollapses hinaus zu posaunen ohne jeden Beweis. Traurigerweise ist das aber nicht der Fall, und trotz einer offenen Revolte von 50 ehemaligen NASA-Mitarbeitern, darunter auch Astronauten, welche einen Brief unterzeichnet hatten, in welchem sie gegen den Missbrauch von Wissenschaft für eine politische Agenda protestierten, geht das immer so weiter. Hier folgen Auszüge aus jenem Brief:

Als ehemalige NASA-Mitarbeiter denken wir, dass das Eintreten der NASA für eine Extremposition, bevor es sorgfältige Studien über den möglichen weit überwiegenden Einfluss natürlicher Klimatreiber gibt, unangemessen ist. Wir fordern, dass die NASA Abstand davon nimmt, unbewiesene und nicht gestützte Behauptungen in zukünftigen Veröffentlichungen und auf der NASA-Website zu diesem Thema aufzustellen. Es besteht die Gefahr einer exemplarischen Rufschädigung der NASA, der dort beschäftigten oder ehemals beschäftigten Wissenschaftler und Mitarbeiter und dem Ruf der Wissenschaft selbst.

Die uneingeschränkte Befürwortung, dass CO2 der Hauptgrund für Klimawandel ist, ist der NASA-Historie unwürdig, objektive Einschätzungen aller verfügbaren wissenschaftlichen Daten vorzunehmen, bevor man mit Entscheidungen oder öffentlichen Feststellungen aufwartet.

Das sind direkte, verurteilende und notwendige Feststellungen, dazu gedacht, den absichtlichen und beschämenden Missbrauch einer bedeutenden Agentur und der Wissenschaft für eine politische Agenda anzuprangern. Wie konnte es dazu kommen? Warum zieht man die Protagonisten nicht zur Verantwortung? Warum geht es immer weiter?

Am stärksten involviert waren die NASA und besonders deren Erfüllungsgehilfen in den Betrug, dass menschliches CO2 globale Erwärmung (AGW) verursacht. Eindeutig erkennen immer mehr Menschen den Betrug, besonders nach der Bloßstellung der Korruption durch Trumps Rückzug aus dem Paris-Abkommen, und der fabrizierten Wissenschaft zum Voranbringen der Agenda.

Das Problem für die deep-state players wie der NASA und deren Gehilfen ist die grundlegende Schwäche von Bürokraten allgemein und von Wissenschafts-Bürokraten im besonderen. Gründet man eine Regierungsagentur, um ein Problem zu ergründen und zu lösen, wird genau dies garantiert nicht passieren. Die Agentur wird nahezu sofort beginnen, das Problem aufzublähen und sicherzustellen, dass es nicht gelöst wird. Upton Sinclair drückte es so aus:

Es ist sehr schwierig, einen Menschen dazu zu bringen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängig ist, dass er es nicht versteht!

Es ist sogar noch viel schwieriger, wenn sie ihre Position zum Voranbringen einer politischen Agenda nutzen. Falls die Abtretung seiner Existenz unvermeidlich ist, wird man neue, irgendwie parallele Probleme dazu erzeugen. Genau dies war seit Längerem der Fall mit dem Betrug um die globale Erwärmung. Im jahre 2013 schrieb ich einen Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Wasser ersetzt das Klima als die nächste falsche, von den UN in Umlauf gebrachte Ressourcen-Angst“ (hier).

Die NASA liefert immer neue Beweise, dass genau dies jetzt im Gange ist. Man hat jüngst eine Studie veröffentlicht mit der Behauptung, dass die Menschen verantwortlich sind für grundlegende Änderungen der Verfügbarkeit irdischer Wasservorräte. Veröffentlicht in dem ob seiner Rolle im Klimagate-Skandal diskreditierten Journal Nature lesen wir:

Was wir erleben ist eine grundlegende hydrologische Änderung“. Das sagte Mitautor Jay Famigletti am Jet Propulsion Laboratory (JPL) in Pasadena, Kalifornien. „Wir erkennen eine markante Änderung dergestalt, dass die Feuchtgebiete der Erde noch feuchter werden – in hohen Breiten und in den Tropen – während die trockenen Gebiete dazwischen trockener werden. Inmitten der trockenen Gebiete erkennt man multiple Schwerpunkte als Folge von Grundwasser-Erschöpfung“.

Das kann er gar nicht wissen, weil gegenwärtige und historische Aufzeichnungen völlig ungeeignet für eine solche Schlussfolgerung sind. Viel wahrscheinlicher ist, dass es sich hierbei um einen natürlichen Trend handelt, weil das bei allen regierungsamtlichen Behauptungen über Änderungen so ist. Offensichtlich weiß er nicht, dass globale Temperaturdaten ungeeignet sind für jedwede vernünftige Messung von Verteilungen und Trends, aber hinsichtlich der Niederschlags-Daten ist es noch viel schlimmer. Schon im Jahre 2008 mahnten Tapio Schneider und Simona Bordoni:

…eine gründliche Überprüfung einer Theorie an als Ursache für die jahreszeitliche Abfolge starken Windes und Regens, welche im Wesentlichen seit über 300 Jahren gehalten hat.

Eine im Jahre 2006 in Science veröffentlichte Studie über Modell-Prophezeiungen des Monsuns in Afrika kam zu dem Ergebnis:

Klimawissenschaftler können nicht sagen, warum der Monsun in diesem Jahr so spät kommt oder ob die Verzögerung Teil eines größeren Trends ist. Auch verstehen sie nicht in vollem Umfang die Prozesse, welche die Regenmenge in der Sahel-Zone steuern. Am frustrierendsten jedoch ist vielleicht, dass ihre prognostischen Mittel – Computer-Simulationen des zukünftigen Klimas – nicht übereinstimmen hinsichtlich dessen, was vor uns liegt. „Wohin sich das Klima der Sahel-Zone bewegt, ist umstritten“, sagte Alessandra Giannini, eine Klimawissenschaftlerin an der Columbia University. Einige Modelle simulieren eine nassere, andere eine trockenere Zukunft. „Sie können nicht alle recht haben“.

Die Studie folgerte:

Ein offensichtliches Problem sind fehlende Daten. Das afrikanische Netzwerk von 1152 Wetterbeobachtungs-Stationen, welche Echtzeit-Daten liefern, die auch ihren Weg in internationale Klima-Archive finden, macht nur ein Achtel der von der WMO verlangten Mindest-Dichte aus. Außerdem gibt es bei allen bestehenden Stationen oft Ausfälle.

Die NASA-Behauptung ignoriert die Tatsache, dass das IPCC davon ausgeht, dass die der Atmosphäre seitens der Menschen hinzugefügte Wassermenge ohne Konsequenzen ist und also auch keine Auswirkung auf das Klima hat. Das IPCC räumt ein, dass dessen Modelle nicht in der Lage sind, die Rolle der Wolken bei der Energiebilanz zu bestimmen, aber natürlich bedeutet das, dass sie auch den Niederschlag nicht bestimmen können. Das IPCC zog Baumringdaten heran als Proxy für die Temperatur, siehe den ,Hockeyschläger‘, obwohl die Baumringe viel eher als Proxy für die Niederschlagsmenge taugen. Die Autoren dieses Artikels in Nature sollten die Arbeit von A.E. Douglas und dem Laboratory of Tree Ring Research an der University of Arizona durcharbeiten, welches er im Jahre 1937 ins Leben gerufen hat.

Ich kenne die Arbeit von Douglas, weil ich genau wie er eine sehr hohe Korrelation fand zwischen dem 22-jährigen Sonnenflecken-Zyklus und Dürren in den Großen Ebenen der USA. Natürlich steht die Arbeit von Douglas dem IPCC und seiner untergeordneten Agentur NASA GISS direkt entgegen, weil darin Variable des Klimawandels untersucht werden, die nicht in die politisch verzerrte Besessenheit bzgl. menschlichen CO2 passt. Douglas drückt die Illustration des Problems so aus:

Folglich gehen Astronomie, Meteorologie und Botanik in die Studie ein, wobei jeder Fachbereich wesentliche Teile beiträgt und wobei hoffentlich jeder Fachbereich ein wenig davon profitiert.

Aber das war in der guten alten Zeit, als Wissenschaft allgemein und Klimawissenschaft im besonderen noch nicht zu einer politischen Agenda pervertiert waren. Nur wenige Regierungsagenturen trugen mehr zur Pervertierung zum AGW-Betrug bei als die NASA.

Die NASA und vor allem die untergeordnete Agentur NASA GISS sowie das JPL waren Hauptakteure bei dem massiven Betrug der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung AGW fast von Anfang an. Ich sagte ,fast‘, weil der Verfall von NASA GISS und der mächtigen öffentlichen Glaubwürdigkeit der NASA in Wirklichkeit schon im Jahre 1988 begann, doch war auch schon zuvor etwas in diese Richtung geschehen. Das war ein interessanter Aspekt in dem Betrug, welcher sich heute immer noch durch die Regierung zieht, aber besonders durch die NASA. Ein Politiker, der damalige Senator Tim Wirth, suchte einen Wissenschaftler, der sagen würde, was er hören wollte. Er fand James Hansen vom NASA GISS.

In einem Interview im Jahre 2007 wurde Wirth gefragt:

Frage: Das einzige, was Hansen unterlassen hat vor Ihrem Komitee ist, dass er nicht den Terminus „globale Erwärmung“ in den Mund genommen hat. Er sagte: „Meine Herren, ich bin zu 99% sicher, dass die Menschen zum Klimawandel beitragen“, aber er hatte nicht den Mut, weil er sich zu jener Zeit außerhalb des wissenschaftlichen Konsens‘ befand. …

Antwort: Oh, Hansen hat einen weiten Weg zurückgelegt. Das war ein sehr, sehr mutiges Statement. Er stand am Rande der Wissenschaft und war fast 20 Jahre jünger als heute, so dass er damals relativ neu in dem Bereich agierte. Er arbeitet für die [US-]Bundesregierung, und sicher war das, was er zusagen hatte, nicht mit der Linie abgestimmt. Folglich ist die Zusammenfassung der Äußerungen Hansens in jenem Jahr sowie die Tatsache, dass diesen Äußerungen so viel Medienaufmerksamkeit zuteil wurde, weit verbreitet worden sind. Er ging bis zum Äußersten, was man überhaupt hätte erwarten können, denke ich. Noch einmal, es war sehr mutig von ihm, das zu sagen.

Hansen ging dann dazu über, mittels des Gewichtes des Namens NASA seine Besessenheit, fossile Treibstoffe loszuwerden, immer weiter zu treiben. Besonders richtete er sich gegen Kohle. Wie viele deep-state-Menschen brach er jeden Teil des Hatch Act* und wurde sogar verhaftet, weil er vor dem Weißen Haus an einer Protestdemonstration teilgenommen hatte (hier). Er trat zurück, und zwar wie die meisten vor ihm mit vollen Bezügen und ohne für den Missbrauch seines Arbeitgebers zur Verantwortung gezogen zu werden. Hansens Nachfolger als Leiter der NASA GISS, Gavin Schmidt, ist offensichtlich gewählt worden wegen seiner verzerrten Ansichten und seiner Verwicklung in die Skandale um den Betrug der globalen Erwärmung, welche durch die Klimagate-E-Mails bekannt geworden waren. Eine Reihe von Beiträgen bei WUWT stellte seine Arbeit in die richtige Perspektive.

[*Ein Gesetz, dass öffentlich Bediensteten eigene politische Tätigkeiten verbietet. Anm. d. Übers.]

Die Unterorganisationen der NASA wurden beauftragt, Expertisen zu erstellen in Bereichen, die sich negativ auf das grundlegende Ziel auswirken würden, in das Weltall zu fliegen. Eigentlich keine gute Quelle, aber bei Wikipedia findet sich eine gute Zusammenfassung dessen, was sie zu tun beauftragt worden waren.

Forschungen am GISS empfehlen eine breit angelegte Studie zur globalen Änderung; den natürlichen und anthropogenen Änderungen in unserer Umwelt, welche die Bewohnbarkeit unseres Planeten betreffen.

Ich erinnere mich an die ersten Tage Ende der sechziger Jahre, bevor die Agentur in den achtziger Jahren politisiert worden ist. Man erstellte exzellente Veröffentlichungen wie etwa den Band von 1978 von Herman and Goldberg „Sun, Waether And Climate“. Seitdem wurde eine Kombination einer über die Maßen um sein öffentliches Image bedachten Agentur, die Notwendigkeit eines besseren Verständnisses von Wetter und Klima für die Arbeit im Weltraum zu einem fruchtbaren Boden für Politiker wie Timotyh Wirth, um angepasste Wissenschaftler zu finden. Erinnern wir uns, Wirth sagte auch:

Wir müssen das Thema globale Erwärmung hoch halten. Selbst wenn die Theorie der globalen Erwärmung falsch ist, werden wir das Richtige tun …“

Wirth war offensichtlich dermaßen überzeugt, dass er die Pfründe des Senats hinter sich ließ, um Präsident der United Nations Foundation zu werden, einer Agentur, die den Löwenanteil ihrer Finanzierung dem Vernehmen nach aus einer persönlichen Spende in Höhe von 1 Milliarde Dollar von Ted Turner bezog.

Es scheint, dass der Brief der 50 keinerlei Wirkung zeitigte. Hansen trat mit 72 Jahren zurück, nachdem er 46 Jahre lang seine politischen Ansichten zu Kohlendioxid propagiert hatte und ohne Konsequenzen den Hatch Act verletzt hatte, welches über politische Aktivitäten von Bürokraten befindet. Gavin Schmidt macht mit einer ganz ähnlichen Agenda weiter. Trotz aller Bemühungen scheitert der AGW-Betrug immer mehr, so dass ein neues, vom Menschen verursachtes Desaster beschworen werden muss.

Alles folgt auf dem gleichen Weg wie das verlogene Thema FCKW/OZON und dem sogar noch größeren Fake-Thema CO2/globale Erwärmung. Man behauptet, dass ein Umweltproblem droht, welches von den Akademien, meist an der US-Westküste, in Regierungskreise wandert. Dort wird dann eine falsche Wissenschaft fabriziert seitens unzähliger Bürokraten-Wissenschaftler. Sie kontrollieren die Politiker und bringen sie dazu, drakonische, ungemein teure und vollkommen unnötige Gesetze und Vorschriften zu erlassen. Dies war die Aufgabe der Arbeitsgruppe III, die unrichtig die Bezeichnung „Mitigation of Climate Change“ [mitigation = Abschwächung] trug. Das macht diese Arbeitsgruppe nicht. Sie versucht einzig, die falsche Behauptung einer durch CO2 induzierten Erwärmung abzuschwächen. Die Illusionen und Verzerrungen werden neu belebt durch übertriebene und irreführende Daten im Synthesis Report (Summary for Policymakers).

Diesmal ist das Thema das Wasser, wie die JPL-Studie bestätigt. Wasser wurde zum ausgeschlachteten Thema am Pacific Institute, gegründet von Peter Gleick in Oakland, Kalifornien.

Die Arbeit von Dr. Gleick hat das Wasser aus der Domäne von Ingenieuren in die Welt von Nachhaltigkeit, Menschenrechte und integriertem Denken gebracht. Gleick war führend beim Konzept des „soft path for water“, entwickelte den Gedanken von „peak water“ und hat sich schriftlich über die Notwendigkeit ausgelassen, eine „local water movement“ zu erschaffen.

Das IPCC ignorierte das wissenschaftliche Verfahren des Widerlegens einer Hypothese. Es konstruierte Computer-Modelle, obwohl es nur unzulängliche Daten gab.

Die Modelle wurden so programmiert, dass sie mit einer CO2-Zunahme eine Temperaturzunahme erzeugten, wenn die Daten genau das Gegenteil zeigen. Sie erzeugten Prophezeiungen und später Projektionen, die konstant falsch waren. Aber trotzdem machten sie der Welt weis, dass sie ihr Verhalten ändern müsse, zu massiven finanziellen und sozialen Kosten. All das haben die 50 Ehemaligen verurteilt. Jetzt fährt die NASA via JPL mit der gleichen Verzerrung der Wissenschaft fort mit ihren Behauptungen über das globale Süßwasser.

Sie machen, was Gleick befürwortet, und was das Echo der Worte von Tim Wirth ist. Ignoriere die Ingenieure und die Daten, weil man das Richtige tut. Es ist an der Zeit, diese Agenturen abzuschaffen oder sie zumindest dazu zu zwingen, etwas Sinnvolles zu tun, wie beispielsweise Daten gewinnen. Im besten Falle sollten sie sich auf das beschränken, was Hubert Lamp sagte, als er die CRU gründete:

„… es war klar, dass die erste und wichtigste Notwendigkeit darin bestand, die Fakten der Vergangenheit der natürlichen Klimate zu etablieren zu Zeiten, bevor irgendwelche Nebenwirkungen menschlicher Aktivitäten bedeutsam werden konnten“.

Link: https://wattsupwiththat.com/2018/05/20/nasa-and-the-deep-state-creation-of-alarmism-about-climate-and-environment/
Übersetzt von http://www.chris-frey-welt.de/ EIKE




Das „natürliche“ Wetter einzuklagen, wird weltweit immer beliebter

Auf jedes Auto und jede Ölheizung gehören Warnhinweise, dass deren Gebrauch durch Klimaschaden tötet …

sagt Arnold Schwarzenegger, inzwischen zum Klimaaktivisten mutierter Schauspieler und ehemaliger Gouverneur.
Arnold Schwarzenegger wörtlich: [1] …„Es ist für mich absolut unentschuldbar, zu wissen, dass ein Produkt (Anmerkung: Durch emittiertes CO2) Menschen tötet, aber auf dem Produkt keine Warnhinweise angebracht sind. An jeder Tankstelle, an jedem Auto und an jedem mit fossilen Brennstoffen betriebenen Produkt sollten derartige Warnhinweise angebracht werden.“
Er ist fest davon überzeugt, dass das „moderne“ Klima tötet. Und selbstverständlich zieht er auch Konsequenzen daraus: Wer CO2 emittiert, ist ein Mörder.
Diese aggressive Variante des „Klimaschützers“ wird immer „beliebter“ [9] und kann mittlerweile als „hoffähig“ bezeichnet werden, denn sogar Berater*innen unserer Bundesregierung unterstützen solches Vorgehen [10]. Dabei fühlt man sich spontan an das Mittelalter erinnert, als eine Anklage wegen „Wetterfrevel“ jederzeit möglich, und oft tödlich war. Die Argumentation war damals bereits: „Es ist besser, vorsichtshalber eine Hexe zu viel zu verurteilen, als das Risiko eines Hexenschadens einzugehen“.
So weit ist es noch nicht, als Wunsch darf es heutzutage jedoch risikolos geäußert werden.
Welt: [11]Ein Professor an der Grazer Universität hat vor zwei Jahren auf der Homepage der Hochschule einen Beitrag veröffentlicht, in dem er nicht mehr und nicht weniger als die Todesstrafe für Klimaleugner forderte. Der Klimawandel, so der Professor, werde Millionen von Menschen das Leben kosten, deswegen wäre es „prinzipiell in Ordnung, jemanden umzubringen, um eine Million andere Menschen zu retten“.
Um solche Gedanken hoffähig zu bekommen, benötigt es Scharfmacher mit gesellschaftlicher Akzeptanz. Diese sitzen in vorderster Reihe und werden mit Preisen (und Geld) überhäuft. Das in Deutschland hervorstechende Beispiel ist Herr Schellnhuber. Keine seiner Thesen kann abstrus genug sein, um nicht mediale Anerkennung zu finden:
Welt: [11] (Schellnhuber:) … Wenn die Weltgemeinschaft so weitermache wie bisher, sei eine „globale Enteisung“ die unvermeidliche Konsequenz. Man müsse mit einer Erderwärmung von vier bis sechs Grad in den kommenden 40 Jahren rechnen und mit einem Anstieg des Meeresspiegels um etwa 70 Meter …
… Wenn er also in einem offiziellen Papier des Bundestages … mit der Forderung zitiert wird, der CO2-Ausstoß müsse „bis 2070 auf null“ gesenkt werden, andernfalls fange in besonders belasteten Regionen wie Peking „die Bevölkerung zu morden“ an, dann muss diese Warnung ernst genommen werden …
Ergänzend SZ 14. Mai 2018: Der Klimawandel ist wie der Einschlag eines Asteroiden
Während sich Herr Schellnhuber als Beleg im Wesentlichen auf (immer extremer parametrierte) Klimasimulationen bezieht, deren (Vorhersage-)Qualität man erst in 100 Jahren überprüfen kann, wenn die Vorhersagen Wirklichkeit sein müssten, fabulieren sich andere die düstere Klimazukunft nach Wunsch zusammen, wie Herr Al Gore in seinen Filmen und Reden. Bei ganz hardcore veranlagten, wie dem Aktivist McKibben, muss man sich fragen, ob seine „Belege“ nicht bereits als bewusster Betrug bezeichnet werden müssen [12] [13]. Es Macht aber auch da nichts aus, dafür bekommt man ebenfalls Ehrungen und Preise (WIKIPEDIA).
Als Fazit bleibt: Wer nicht durch Wissen, alternativ, mühselige Taten, in die Geschichte eingehen kann, konzentriert sich besser auf die Rettung des Klimas. Mehr als die feste Überzeugung: „CO2 ist Klimagift“ und muss deshalb mit allen Wurzeln vernichtet werden, benötigt man dazu nicht. Der weitere „Erfolg“ hängt dann alleine von der werbewirksamen Ausgestaltung der Anklagen ab.
[1] Arnold Schwarzenegger kündigt Klage gegen Öl-Konzerne an
… Arnold Schwarzenegger, von 2003-11 Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, kündigte kürzlich in einem
Interview mit dem Magazin Politico sogar an, Öl-Konzerne wegen vorsätzlichen Mordes zu verklagen: „Es besteht hier kein Unterschied zum Rauchen“, so Schwarzenegger. Die Tabak-Industrie habe jahrzehntelang gewusst, dass Tabakkonsum schädlich ist und Krebs auslösen kann – diese Fakten jedoch vor der Öffentlichkeit verborgen und bestritten. Dies zog nach langen Gerichtsverfahren in den USA Strafzahlungen von Hunderten Millionen Dollar nach sich. Analog dazu bereitet Schwarzenegger nun mit Juristen eine Klage gegen Öl-Konzerne vor, denn „diese wissen seit 1959, dass die Verbrennung fossiler Treibstoffe globale Erwärmung verursacht, dass sie für Menschen Risiken bedeutet und tötet“ …

Bereits 1000 Verfahren in 24 Ländern

Schwarzenegger, die Klimasenioren in der Schweiz [2], der Verein Urgenda in den Niederlanden [14] sind nicht mehr alleine. Rund um die Welt kann die Ökokirche Klimaklagen einreichen und macht es auch mit Eifer. Grundlage sind die „Gesetze“ von Weltorganisationen und natürlich der Welt-Klimaschutzplan. Was der Islamische IS mit etwas anderen Mitteln erkämpft: jeden Verstoß gegen eine „vom Himmel persönlich überlieferte Anordnungen“ zu ahnden, setzt die Ökokirche beim Verstoß gegen – basierend auf Debattierveranstaltungen, Klimagurus, Rechnersimulationen und paritätisch, damit überwiegend durch Klimaschutzgeld-Empfängerländer besetzte Gremien – ausgehandelte „Klimaschutzverträge“ ebenfalls um, beim Mittel natürlich westlich, säkulares Kulturniveau beachtend:
[1] … Überall auf der Welt kämpfen Aktivisten mit juristischen Mitteln gegen den Klimawandel, Experten zählen bereits rund tausend Verfahren in 24 Ländern. Den Klägerinnen und Klägern geht es dabei nicht nur um Urteile, sondern auch um öffentliches Aufsehen: Die Prozesse sind ein Mittel strategischer Kommunikation.
Schlagzeilen wie diese erscheinen inzwischen alle paar Wochen:
„Trump-Regierung kann Klima-Klage von 21 Kindern nicht stoppen“ (Washington Post). „Umweltschützer drohen Shell mit Klage“ (ZDF). „Kinder siegen vor Gericht gegen kolumbianischen Staat“ (Der Tagesspiegel). Weltweit nimmt die Zahl der Gerichtsverfahren rund um den Klimawandel zu. „Solche Prozesse“, sagt die südafrikanische Juristin Paola Villavicenco Calzadilla „sind eine legitime Strategie, um Aktivitäten gegen den Klimawandel zu fördern, um eine zu langsame Politik der Minderungs- und Anpassungsstrategie zu umgehen und um den erforderlichen Wandel in der industriellen Produktion und im gesellschaftlichen Verhalten voranzutreiben.“
Bei einem Vortrag auf dem 2
nd World Symposium on Climate Change Communication im Februar in Graz verwies Villavicenco Calzadilla auf eine Überblicksstudie im Auftrag des UN-Umweltprogramms (UNEP), die im vergangenen Jahr erschienen ist. Bis März 2017 gab es demnach weltweit knapp 900 Gerichtsverfahren mit Klimabezug, mehr als zwei Drittel davon (654) in den USA. In 23 anderen Staaten wurden weitere 230 Verfahren gezählt, in Deutschland laut dieser Statistik bisher drei. (Eine laufend aktualisierte Datenbank zum Thema führt das Sabin Center for Climate Change Law an der Columbia University in New York, das auch die UNEP-Studie erstellt hat.)
… verstärkend für sogenannte Klimaklagen wirken das 2015 geschlossene Abkommen von Paris (COP 21) mit seinem Loss & Damages-Bestimmungen und die im selben Jahr erfolgte Verabschiedung der Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). Das
Grantham Institute der London School of Economics schätzt, dass es inzwischen weltweit etwa 1.400 Gesetze mit Bezug zum Klimawandel gibt – eine Verzwanzigfachung seit 1997.
Und es funktioniert:
[14] Das Landgericht Den Haag entschied im Fall der Bürgerbewegung Urgenda gegen den niederländischen Staat, dass dieser seine Klimapolitik an die vom Weltklimarat IPCC als wissenschaftlich gebotenen Grundsätze anzupassen habe. Das Gericht verurteilte die niederländische Regierung dazu, den Treibhausgasausstoß des Landes bis 2020 um mindestens 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken … Das Argument, dass die Niederlande als kleines Land mit ihrem Treibhausgasausstoß kaum beeinflussen könnten, wie sich die globale Erhitzung fortsetzt, ließen die Richter nicht gelten. Dahinter könne sich kein Land verstecken, heißt es in der Urteilsbegründung.
Der Klimakirche ist es dank williger Richter gelungen, einen westlichen Staat juristisch in das Mittelalter zu katapultieren. Wie damals, kann der Staat wieder gezwungen werden, Dogmen bedingungslos glauben zu müssen, weil eine „Kardinalsversammlung“ wie der IPCC sie verkündet.

Klimaschaden wird neuerdings jährlich erhoben

Kein Gesetz ohne strenge Kontrolle. Zumindest beim Klimawandel und seinen „Schäden“. Schließlich geht es weniger um die Untertanen, als um viel Geld aus Klima-Reparationszahlungen, welches die „Empfängerländer“ auch auf Heller und Pfennig erhalten wollen:
[1] … Das hat auch mit dem 2013 auf dem UN-Klimagipfel in der polnischen Hauptstadt (COP19) verabschiedeten und erst schrittweise wirksam gewordenen „Warschau-Mechanismus“ zu tun. Dieser verlangt, dass eine Expertengruppe den jährlichen Klimagipfeln über „Loss and Damages“ berichtet, also Verluste und Schäden durch den Klimawandel …
Wie das gelingen soll, wissen wohl selbst die Verantwortlichen und die Zähler nicht – zumindest das IPCC mit seinen vielen Ressourcen schafft es nicht [3] -, aber konsequentes Controlling ist in einer modernen Gesellschaft nun einmal unabdingbar.
Es stehen ja immer bessere Mittel zur Verfügung. Die Klimasimulationen, welche nicht einmal den derzeitigen Klimazustand richtig vorhersagen können (siehe den DWD Klimaatlas mit seinen vielen Darstellungen aktuell schon hoffnungslos daneben liegender Projektionen (Bild 1)) – werden verwendet, um das „Klima ohne den Klimawandel“ zu berechnen. Die Differenz zum gemessenen, ist dann der „Klimawandel-Schaden“. So einfach geht das (in der Ökophantasie).

Bild 1 DWD Klimaatlas mit Projektionen. Niederschlag April. Keine der vielen Projektionsläufe „wusste“ den aktuellen Mittelwert

Wie im Mittelalter reicht es zur Anklage aus, gegen ein Ökodogma zu verstoßen

Belegen muss es niemand, denn das Dogma hat immer recht.
EIKE 9. Februar 2018: Weil gegen den Klimawandel geklagt wird, ist er existent
Jeder Delinquent wird schon klein beigeben müssen, und damit hat er (wie früher unter der Folter gestehende Hexen“) einen erneuten „Beleg“ des Dogmas geliefert.
[1] Wofür haften Unternehmen?
… Eine Grundfrage hinter der RWE-Klage und ähnlichen Verfahren lautet: Begründet erst das Wissen um den durch Emissionen ausgelösten Klimawandel eine Haftung? Die Fälle, die derzeit weltweit vor verschiedenen Gerichten gegen Staaten, Politiker, vor allem aber Unternehmen laufen, sind laut
Franz Leidenmühler, Vorstand des Instituts für Europarecht an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz, allesamt Schadenersatzklagen nach dem jeweiligen nationalen Zivilrecht. Daher, so Leidenmühler, hängt es von der Ausgestaltung des Schadenersatzrechts des jeweiligen Staates ab, welche Haftungsvoraussetzungen (etwa Wissentlichkeit) gegeben sein müssen …
Ähnlich antwortet Erika Wagner, Vorstand des Instituts für Umweltrecht an der Johannes-Kepler-Universität in Linz, übrigens einem bedeutsamen Industriestandort. Wissentlichkeit (etwa in Bezug auf die Wirkung von Emissionen) sei auch nach österreichischem Recht nicht zwingend erforderlich, um eine Haftung für die Folgen des Klimawandels zu begründen: „Das steht nirgends.“ Haftung setze aber ein „Verschuldensmoment“ voraus, es müsse eine „objektive Sorgfaltswidrigkeit“ vorliegen. Deshalb könnten sich Firmen möglicherweise auf Betriebsgenehmigungen berufen, die sie von staatlichen Stellen erhalten haben: Mit dem Genehmigungsverfahren, so die mögliche Argumentation, hätten sie ihre Sorgfaltspflicht hinreichend erfüllt. Doch dies ist eine Argumentation des Öffentlichen Rechts – ob sich mit ihr auch privatrechtliche Ansprüche möglicher Geschädigter abwehren lassen, sei unter Juristen eine intensiv diskutierte Frage, so Wagner. Als mögliche Antwort auf diese Unklarheit hat sie eine Klimahaftungs-Richtlinie der EU nach dem
Modell der Umwelthaftungs-Richtlinie von 2004 vorgeschlagen, die einen berechenbaren Rahmen schaffen könnte.

Wenn Länder wollten, könnten sie dem einen Riegel vorschieben …

was durch sorgfältige Auswahl des zuständigen, politischen Personals jedoch verhindert wird.
Deutschland ist dafür ein prägnantes Beispiel. In der langen Reihe der Umweltminister*innen gab es noch nie eine Person vom Fach. Dafür jedoch zunehmend klimahysterischer eingestellte „Besetzungen“, welche sich durch Ignoranz von Faktenwissen hervortun, im „ökoheiligen Klimawahn“ sogar – wie Frau Hendricks – mit denen verbündete, welche Deutschland anklagen [4][5].
Zudem, in Deutschland ist es juristisch wohl geklärt, dass CO2 das Klima schädigt, weshalb Argumentation dagegen im Kern sinnlos ist (fast so, wie in den Niederlanden [14]). Es nutzt nichts (mehr), zu meinen, über CO2 und das sich schon immer wandelnde Klima Bescheid zu wissen:
[1] … Die Fälle, die derzeit weltweit vor verschiedenen Gerichten gegen Staaten, Politiker, vor allem aber Unternehmen laufen, sind laut Franz Leidenmühler, Vorstand des Instituts für Europarecht an der Johannes-Kepler-Universität im österreichischen Linz, allesamt Schadenersatzklagen nach dem jeweiligen nationalen Zivilrecht. Daher, so Leidenmühler, hängt es von der Ausgestaltung des Schadenersatzrechts des jeweiligen Staates ab, welche Haftungsvoraussetzungen (etwa Wissentlichkeit) gegeben sein müssen. Im deutschen Recht sei es, so Anwältin Verheyen, nicht erforderlich, dass Unternehmen wider besseres Wissen über Emissionen als Ursache des Klimawandels gehandelt haben, um eine Haftung für dessen Folgen zu begründen …

Werbung“ mittels Einschüchterung

Früher wurden Delinquent*innen, welche gegen die Obrigkeit rebelliert hatten, (nach der Folter) zur Abschreckung teils in oder vor den Kirchen in Käfigen zur Schau gestellt, um auch den letzten Untertanen klar zu machen, was bei Aufsässigkeit passiert. Es war der Kirche auch möglich, öffentliche Organe zu verklagen (und auch deren Personal sprichwörtlich zu vernichten), wenn solche zum Beispiel die Jäger im Kampf gegen Hexerei nicht ausreichend unterstützten.
Nicht viel anders – nur noch nicht so tödlich – ist das, was heute seitens der Ökokirche geschieht.
[1] … „Die Wirkungen von Gerichtsverfahren für den Klimawandel liegen jenseits der Verhandlungssäle und der einzelnen rechtlichen Streitpunkte“, erklärte Villavicenco Calzadilla bei ihrem Vortrag in Graz: „Sieg oder Niederlage – die auf den Klimawandel bezogenen Gerichtsverfahren können jedenfalls positive Effekte haben, um die Kommunikation des Klimawandels voranzutreiben – schlicht, weil sie den Klimawandel für unterschiedliche Öffentlichkeiten sichtbar machen.“ Daher, so die an der Nord-West Universität Südafrika tätige Rechtswissenschaftlerin, wird beispielsweise am Sabin Center for Climate Change Law der Columbia Law School dazu geforscht, wie per Gericht gegen Ursachen und Folgen des Klimawandels gekämpft werden könnte.

Belege? Gibt es doch zur Genüge

Gesetzentwurf der GRÜNEN: Klimaschutzgesetz für Bayern: [6] Problem
Eine der größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Erdüberhitzung. Dem vorbeugenden Klimaschutz und der Anpassung an unvermeidbare negative Folgen der Klimaerwärmung muss deshalb höchste Priorität eingeräumt werden. In Bayern sind die Folgen des Klimawandels bereits sehr deutlich zu spüren. Die Schäden durch Starkregen und Stürme nehmen immer weiter zu. Steigende Temperaturen und Veränderungen der Niederschlagsmengen und -zeiten beeinträchtigen Mensch und Natur …
Das Schlimme ist: Die glauben wohl daran. Kaum anzunehmen, dass Information gelesen würden, in denen gezeigt wird, dass davon außer einer seit der desaströsen Kaltzeit zum Glück leicht zunehmenden Temperatur kein belegbarer, negativer Einfluss übrig bleibt – und dass eine „Lenkung“ des Klimas mittels CO2-Reduktion ausgewiesener Schwachsinn ist:
EIKE: [7] CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden
EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
EIKE 03.05.2018: Klima, wir handeln! Leider weiter ohne Sinn und Verstand. Oder: Klimaschutz (nicht nur) in NRW gibt Rätsel auf
EIKE 31.01.2018: Endlosschleife Klimaangst
Im Gegenteil, anstelle nachzudenken, wird zitiert [8]. Und wenn sich „internationalen Staatengemeinschaft“ – was sonst nirgendwo vorkommt -, „einig“ ist, wird nicht überlegt, ob das etwa alleine an den versprochenen, riesigen Summen Klima-Schutzgeldern liegen könnte [5].
GRÜNE: Klimaschutzgesetz für Bayern: [6] Begründung A. Allgemeiner Teil
Die globalen Emissionen von Treibhausgasen steigen noch immer an. Wird diese Entwicklung weiter beibehalten, muss nach Szenarien des IPCC bis 2100 mit einer Temperaturerhöhung von 4,2 bis 5 °C gerechnet werden.
Hierzu tragen auch die Treibhausgasemissionen in Deutschland und Bayern maßgeblich bei. Seit Beginn der Industrialisierung hat Deutschland fast fünf Prozent zur globalen Erderwärmung beigetragen, obwohl die deutsche Bevölkerung nur rund ein Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.
Berechnungen führender Klimawissenschaftler ergeben, dass weltweit nur noch ein Emissionsbudget von 600 – 1000 Gigatonnen CO2-Äquivalente besteht, wenn die Vorgaben des 2°C-Ziels eingehalten werden sollen. Ab dem Jahr 2050 muss sich weitgehend ein klimaneutrales Wirtschaften etabliert haben. Es besteht in der internationalen Staatengemeinschaft Einigkeit, dass die Industrieländer wegen der wesentlich höheren Pro-Kopf-Emissionen ihren Ausstoß an Klimagasen bis 2050 um mindestens 95 Prozent gegenüber 1990 zu senken haben.

Was bleibt?
Es wird wohl so kommen, wie es (auch kirchliche) „Führungsgestalten“ schon immer gemacht haben: Das Volk muss immer etwas darben, damit es nicht überheblich und aufmüpfig wird. Am Einfachsten gelingt dies durch Verbote und viele Abgaben, welche den (Klima)Gott – beziehungsweise die vielen von den Klimaschutzgeldern Partizipierenden – besänftigen helfen. Nicht nur die GRÜNEN, sondern alle Altparteien in Berlin sind sich einig, dass dies der richtige Weg ist.
EIKE: [7] CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür
Quellen
[1] klimafakten.de 16.04.2018: Vor Gericht für mehr Klimaschutz sorgen – und für mehr Öffentlichkeit
[2] EIKE 23. Dezember 2017: Und ist es Wahnsinn, so bekommt er zunehmend Methode. Zur Klage: Armer, peruanischer Bauer gegen RWE (Teil 2)
EIKE 08.10.2016: 150 Klimaseniorinnen verklagen die Schweiz wegen 0,00137 Grad – unterstützt von Greenpeace und den Schweizer Grünen…
EIKE 15.06.2016: Staaten für mehr Klimaschutz verklagen ist cool
[3] EIKE 14.09.2016: Frau Hendricks glaubt im Klimawahn, Klimapäpstin geworden zu sein und den Irrglauben ihrer Bürger verdammen zu dürfen Zu ihrem Gastbeitrag „Weit verbreiteter Irrglaube“ im Handelsblatt
[4] EIKE 20.07.2017: Randalen von Atomfrontkämpfern werden von Frau Hendricks ausdrücklich als „Freunde des Staates und der Gesellschaft“ gelobt
[5] EIKE 13. Juli 2017: Wie viele Unterschriften zum Klimavertrag wurden mit Geldversprechungen gekauft?
[6] BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: KLIMASCHUTZ FÜR BAYERN – GESETZENTWURF der Abgeordneten Katharina Schulze (Studium: Psychologie, Politikwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation), Ludwig Hartmann (Studium: Kommunikationsdesign), Martin Stümpfig (Studium Forstwirtschaft und kommunaler Umweltschutz) u.a. und Fraktion
[7] EIKE: CO2-Zertifikatekosten: Wirkungsloser kann Klimak(r)ampf nicht betrieben werden, doch alle Altparteien plädieren dafür
[8] EIKE 31. März 2018: Weil alle voneinander abschreiben, merkt keiner mehr, wenn etwas daran falsch ist – zur Bundestagsdebatte Umwelt
[9] EIKE 10.05.2018: Perverse, kollidierende ethische Werte
[10] EIKE 12. Juli 2017: Wenn für das Klima protestiert wird, muss man Gesetze und Anordnungen nicht so genau beachten, erzählt die „Infoplattform“ der Berliner Klimaberaterin
[11] Welt 09.12.2014: Wie wär’s mit der Todesstrafe für „Klimaleugner“?
[12] EIKE 27.09.2016: Der Krieg des Klimas gegen die Menschheit
[13] EIKE 24. April 2018: Klimaretter – Lebensretter. Ärzte sollen Fossil-Ausstieg fordern
[14] Der Tagesspiegel 06.03.2017: Klagen für mehr Klimaschutz




Jetzt zetteln sie den Krieg gegen Plastik an!

Die fehlgeleitete Anti-Plastik-Kampagne vom Earth Day Network ist ein Anzeichen dafür, dass weiterer Unsinn kommen wird.
Das Earth Day Network (EDN) wählte „Ende der Plastik-Verschmutzung“ als ihr Thema zum Earth Day dieses Jahres am 22. April . Es ist die Speerspitze des Anti-Plastik-Aktivismus, welcher jetzt die Umwelt-Aktivisten umtreibt. Eine Google-Suchanfrage nach ,Plastik-Verschmutzer-Koalition‘ (Plastic Pollution Coalition) (einer Gruppe, die für sich in Anspruch nimmt, „über 500 Mitglieds-Organisationen zu repräsentieren“, welche sich „der Arbeit an einer Welt ohne Plastik-Verschmutzung und deren giftige Auswirkungen“ verschrieben hat) ergibt rund 90.000 Treffer einschließlich eines Video-Akteurs namens Jeff Bridges für die Kampagne.

Sogar die UN sind auf den Zug aufgesprungen, erkor man doch „Beat Plastic Pollution“ zum Motto des World Environment Day, einer „globalen Plattform für öffentliche Entrüstung, welche in über 100 Ländern gefeiert wird“.

Aber die Forderung nach tief greifenden Maßnahmen gegen vergleichsweise kleine Probleme wie Plastik macht keinen Sinn. Um der Öffentlichkeit zu helfen, diese Attacken gegen dieses Wunder-Material richtig einzuschätzen, wollen wir betrachten, was führende Umwelt-Denker über Themen wie das vom EDN auf den Schild gehobenen Earth Day sagen. Fangen wir an mit dem Terminus „Plastik-Verschmutzung“.

Der kanadische Ökologe und Mitbegründer von Greenpeace Patrick Moore betont, dass Plastik ungiftig ist. „Es ist Abfall, aber kein Verschmutzer. Viele Menschen finden es unansehnlich, und die Lösung besteht darin, den Menschen nahe zu bringen, es nicht in der Umwelt zu entsorgen, sondern dem Recycling zuzuführen“.

Das EDN behauptet weiter, dass Plastik „das maritime Leben vergiftet und verletzt“. Moore dazu: „Plastik ,vergiftet‘ gar nichts. Es ist ungiftig. Glauben sie, dass unsere Kreditkarten aus PVC-Plastik ,giftig‘ sind?“ Natürlich kann Plastik Giftstoffe freisetzen, wenn es verbrannt wird, aber nicht, wenn man es doch einfach in der Umwelt entsorgt. Man sollte es also unter sorgfältigsten Emissionskontrollen verbrennen.

Der Hauptgrund dafür, warum Vögel und Fische Plastikstückchen verschlucken ist die Nahrung, die auf diesen Stückchen wächst“, fügt Moore hinzu. „Aber beide Spezies haben keine Probleme, Knochen und andere natürliche größere Objekte durch ihren Verdauungstrakt laufen zu lassen und sie danach problemlos auszuscheiden“. Plastik ist da keine Ausnahme.

Paul Driessen, leitender Politik-Analyst für das Committee For A Constructive Tomorrow CFACT und Autor von Büchern und Artikeln über Umwelt- und Energiepolitik, weist darauf hin, dass „einige Tiere Plastik aufnehmen oder sich in Netzen aus Plastik verfangen. Aber die Auffassung, dass maritime Lebensformen (und Menschen) durch die Chemikalien in Plastik vergiftet werden, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Als Nächstes beklagt sich das EDN über „das allgegenwärtige Plastik in unserer Nahrung“. Moore dazu: „Das ist kompletter Unsinn. Falls ein Stückchen Plastik in unsere Nahrung gerät, läuft es einfach durch unseren Verdauungstrakt, ohne irgendeinen Schaden anzurichten“.

„Plastik-Verpackungen helfen, Nahrung zu konservieren und halten Bakterien ab“, betont Driessen. „Was ist schlimmer? Kaum aufspürbare Spurenmengen von Chemikalien in unseren Körpern oder ernste Ausbrüche von Infektionskrankheiten durch Bakterien?“

Das EDN sorgt sich auch darum, dass Plastik „menschliche Hormone schädigt“. Der Physiker und Rechtsanwalt John Dale Dunn, Dozent für Notfall-Medizin am Carl R. Darnall Army Medical Center in Fort Hood in Texas, verwirft diese Bedenken. „Ängste über Hormonschädigungen … basieren auf Müll-Wissenschaft. Viele extensive Studien haben übereinstimmend keinerlei Vergiftungserscheinungen durch BPA ergeben. Dieses ist eine nützliche Chemikalie, welche den Fortschritt beschleunigt und die Entwicklung neuer Produkte ermöglicht hat, die sehr gut aufgenommen und sehr hilfreich sind“.

„Die Widerlegung von Behauptungen über Hormonschäden war definitiv und umfassend“, schreibt Dunn. Auch der Direktor von Www.JunkScience.com Steve Milloy war hinsichtlich seiner Kritik an der Müll-Wissenschaft bzgl. Hormonschäden sehr deutlich, wie er in diesem exzellenten Beitrag erklärt.

Bizarr und unglaublich kommt die Behauptung des EDN daher, dass Plastik „das Überleben unseres Planeten bedroht“. Unter Verweis darauf, wie der Komiker George Carlin sich über die Plastik-Angst lustig machte, verwirft Driessen diese Übertreibung. „Die Erde hat gewaltige Meteoriten-Einschläge, massive Eiszeiten, Massen-Aussterben im Devon und andere planetare Katastrophen überstanden. Und jetzt hat Plastik die Rolle des Klimawandels als Bedrohung des Planeten übernommen?!“

Das EDN kolportiert „globale Bemühungen, um primär die Einmal-Verwendung von Plastik zu eliminieren“. Steve Goreham, Direktor der Climate Science Coalition of America und Autor von „Outside the Green Box – Rethinking Sustainable Development“, erwidert: „ Plastik ist ein Segen für die Menschheit. Die Verpackung von Nahrungsmitteln in Plastik anstatt in Tierhäuten, Holz, Metall, Glas und Papier bringt erhebliche Hygiene, Bequemlichkeit und gesundheitliche Vorteile mit sich, ebenso wie niedrigere Kosten. Die Lösung ist biologisch abbaubare Plastik für Einmal-Produkte und nicht die Eliminierung von Plastik“.

Verhaftet seinem Klima-Alarmismus sagte das EDN, es wolle „Alternativen zu Materialien auf der Grundlage fossiler Treibstoffe“. Driessen antwortet: „ Es ist absurd zu fordern, dass Plastik ohne Öl und Gas besser werden würde – oder dass man es tun kann, ohne fast den gesamten Planeten in eine massive Biotreibstoff-Farm zu verwandeln, um Energie und Plastik herzustellen. Die Auswirkungen auf die Wasserversorgung, Ernten und Wildnis-Habitate wären verheerend“.

Der NASA-Ingenieur im Ruhestand Alex Pope erklärt: „fossile Treibstoffe und Produkte aus fossilen Treibstoffen haben das Leben für Milliarden Menschen auf dieser Erde besser gemacht … dieses bessere Leben ist zurückzuführen auf fossile Treibstoffe und Produkte aus denselben, vor allem Plastik … Der Krieg gegen fossile Treibstoffe und gegen Produkte aus ihnen ist ein und derselbe Krieg. Ich denke, dass sie wissen, dass sie einen großen Teil des Krieges gegen fossile Treibstoffe zur Energieerzeugung verlieren. Also führen sie ihren Krieg gegen vitale Produkte aus fossilen Treibstoffen, welche das Leben verbessern und gesünder machen“.

Das EDN will ein „Recycling von Plastik zu 100%“. Goreham wischte diesen Gedanken vom Tisch. „100% Recycling von Plastik ist keine ökonomische Perspektive. Einzig eine geordnete Deponierung, Verbrennung, Kompostierung oder Recycling ist das beste, basierend auf den Kosten und Machbarkeit. Die heutigen Deponien sind in modernen Ländern sehr umweltfreundlich“.

Das EDN will, dass die Menschen Plastik „reduzieren, ablehnen, wieder verwenden, recyceln und entfernen“. Driessen sagt dazu: „An einigen Stellen und in einigen Kulturen mag das funktionieren. Aber wo die Menschen keine Nahrung, keine sanitären Anlagen, kein sauberes Wasser, keine Arbeitsplätze, keinen Strom und keine Hoffnung für die Zukunft haben – glaubt man wirklich, dass sich diese Menschen fortwährend Sorgen bzgl. Plastik machen?“

Der erste Earth Day wurde am 22. April 1970 ausgerufen als Reaktion auf die legitimen Bedenken von Millionen Menschen, dass die Reduktion von Luft-, Land- und Wasserverschmutzung viel schneller vonstatten gehen muss. Die Bewegung erhielt immer mehr Zulauf, bis die heutige Präsidentin des EDN Kathleen Rogers schätzte, dass „derzeit über 1 Milliarde Menschen in 192 Ländern teilnehmen an etwas, was der größte Aktionstag der Zivilbevölkerung weltweit ist“.

Das sollte niemanden überraschen. Alle vernünftigen Menschen sind Umweltaktivisten. Wir wollen saubere Luft, sauberes Wasser und sauberes Land, und wir lieben den Gedanken, dass zukünftige Generationen in einer sogar noch besseren Umwelt leben. Das waren die ursprünglichen Ziele des Earth Day, und ich freue mich, dass ich selbst Anfang der neunziger Jahre auf Earth Day-Veranstaltungen Vorträge halten durfte.

Wie jedoch Henry Miller und Jeff Stier in einem Beitrag bei Fox News beobachten: „Während der letzten Jahre ist der Earh Day zu einer Gelegenheit für professionelle Aktivisten und Alarmisten verkommen, die vor Apokalypsen warnen und mit anti-technologischem Schmutz und Bekehrung der Menschen aufwarten. Leidenschaft und Inbrunst triumphieren jetzt über die Wissenschaft, und Beweisbarkeit nimmt den Rücksitz bei Plausibilität ein“. Damit wirft man Wissenschaft und rationales Denken hunderte Jahre zurück.

All dies zeigt, wie weise der Entwurf des Leiters der EPA Scott Pruitt ist vorzuschreiben, dass die wissenschaftlichen Studien zugrunde liegenden Daten öffentlich gemacht werden müssen zur Einsichtnahme und Bewertung, wenn diese Studien herangezogen werden, um die regierungsamtliche Umwelt- und Energiepolitik zu rechtfertigen. Dies bedeutet, dass tatsächliche Beweise, absolut unabhängige Begutachtungen der Daten, Verfahren, Computer-Codes und Algorithmen nicht länger geheim bleiben dürfen.

Sterling Burnett, Leiter der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik am Heartland Institute, nennt den Vorschlag von Pruitt „einen kleinen Schritt hin zu einer Reform von Vorschriften, aber einen großen Schritt hin zu wissenschaftlicher Integrität und politischer Transparenz“. Das EDN und dessen alliierte Gruppen sollten den Beweis antreten, dass Plastik ein gefährlicher Verschmutzer ist, bevor Regierungen irgendwelche Maßnahmen dagegen ergreifen.

Inzwischen erinnert uns Goreham daran, wie wichtig Plastik ist hinsichtlich Gesundheit und Sicherheit in modernen Gesellschaften. „Es ist ein Wunder-Material. Wir stellen Verpackungen für Nahrungsmittel her, für Schuhe, Herzklappen, Rohre, Spielzeug, Schutzhelme und Smartphones aus Plastik“.

Sogar das EDN und andere Anti-Plastik-Aktivistengruppen scheinen zu erkennen, dass Plastik für zahlreiche Anwendungen unverzichtbar ist, fordern sie doch ebenfalls die weitere Herstellung dieser Produkte. Sie wollen lediglich, dass diese aus menschengemachten Kohlenwasserstoffen gefertigt werden (Biotreibstoffe usw.) anstatt aus dem Öl und Erdgas, welches Mutter Natur erschaffen und unter der Erdoberfläche gelagert hat – damit es von der Menschheit genutzt werden kann, um unser Leben auf unendliche Art und Weise zu verbessern.

Hoffentlich kommt Pruitts Vorschrift bald zur Anwendung und werden die grundlosen Behauptungen der Extrem-Öko-Aktivisten ignoriert. Dann kann sichergestellt werden, dass uns Plastik auch weiterhin und noch lange zur Verfügung steht.

Tom Harris is executive director of the Ottawa, Ontario-based International Climate Science Coalition.
Link: https://www.iceagenow.info/25685-2/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Meldungen aus dem jüngsten Rundbrief der GWPF

Grün & Anti-Schiefer: Gefahr von Stromausfällen in Europa wird immer größer 

Bloomberg

Europa steht vor einer Verknappung der Kapazität der Energieerzeugung, und ohne den zusätzlichen Verbrauch von Erdgas steigt die Gefahr großer Stromausfälle erheblich. Dies sagte einer der größten Erzeuger dieses Treibstoffes.

Eine ernsthafte Verknappung“ der Erzeugungskapazität ist in UK, Deutschland und Belgien zu erwarten. Dies sagte Tor Martin Anfinnsen, Vizepräsident der Abteilung Markt und Handel bei Statoil ASA. Die genannten Länder schließen nach und nach ihre Kohlekraftwerke, und Belgien und Deutschland wenden sich auch von Kernkraft ab.

Falls man eine gefährliche Straßenkurve vor sich hat und jeder weiß, dass die Kurve gefährlich ist, dann nimmt man so lange keine Rücksicht, bis es zu einem Unfall kommt. Werden wir das jetzt auch erleben, wenn es um die Energieerzeugung in Europa geht? Wird es erst zu großen Stromausfällen kommen müssen, bevor sich eine Änderung der Politik abzeichnet? Das muss man abwarten, aber in einigen Marktbereichen stehen wir bereits gefährlich dicht davor“.

Verringerte Kapazitätsreserven bedeuten, dass für die Stromerzeugung größere Mengen Erdgas verbraucht werden müssen, unterstützt durch höhere Kohlenstoff-Preise, was die Verbrennung schmutzigerer Treibstoffe reduziert. „Ein anderer Weg als die Steigerung der Stromerzeugung mittels Erdgas bis zum Jahr 2030 ist kaum zu erkennen“.

Die ganze Story steht hier.
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Europa ringt mit dem ,Kollaps‘ der Gaserzeugung in den Niederlanden & mit einer steigenden Abhängigkeit von Russland

Zum ersten Mal sind die Niederlande im vorigen Jahr zu einem Gas-Importeur geworden, was den unerbittlichen Rückgang der Ausbeute aus den europäischen Gasfeldern der Nordsee reflektiert – ein Thema, das den EU-Politikern gerade erst zu dämmern anfängt. Obwohl der Rückgang der holländischen Gaserzeugung lange erwartet worden war, kam die Plötzlichkeit des Rückgangs für Industriebeobachter überraschend.

Wir haben bis vor Kurzem nicht bemerkt, dass die Erzeugung im Bereich Gas der Niederlande so rasch abnehmen wird“, sagte Jonathan Stern, Leiter des Natural Gas Research Programme am Oxford Institute for Energy Studies in UK. „Es ist lediglich noch eine Frage des Tempos, dass der Rückgang weitergeht“.

Wie Europa die fehlende Erzeugung in den Niederlanden ausgleichen will, wird vermutlich die Grundlagen des EU-Gasmarktes während des kommenden Jahrzehnts neu festlegen. Tatsächlich sind die Auswirkungen schon jetzt zu spüren in einem Markt, in welchem der Verbrauch steigt infolge eines allmählichen Übergangs von Kohle zu Gas im Zuge des Zwanges, Energie zu dekarbonisieren.

Steigende Nachfrage

Der Erdgasverbrauch in Europa erreichte im vorigen Jahr das höchste Niveau seit 2010, wie aus offiziellen, im April veröffentlichten Zahlen der EU hervorgeht. Und die große Mehrheit davon ist importiert worden, was atemberaubende 360 Milliarden Kubikmeter der in Europa insgesamt verbrauchten 491 Kubikmeter ausmacht. Das ist eine Steigerung um 10% verglichen mit dem Jahr 2016.

Dies resultierte in einer Rechnung über 75 Milliarden Euro für Importe, jedenfalls nach Zahlen der Europäischen Kommission im Quartalsbericht zum europäischen Gasmarkt.

Jüngst ist das importierte Gasvolumen erneut gestiegen, getrieben von Faktoren wie wirtschaftlichem Wachstum und dem Ersatz von Kohle durch Gas bei der Stromerzeugung“, sagte Dennis Hesseling, Leiter des Departments Gas an der Agency for the Cooperation of Energy Regulators in Europe (ACER). „Abgesehen davon ist die jahreszeitliche Nachfrage nach Gas zum Heizen höchst temperaturabhängig“ und verwies auf den kalten Winter 2017/18.

Für die Niederlande gilt, dass die Kombination dieser Faktoren spektakulär war. Zum ersten Mal wurde das Land im vorigen Jahr zu einem Importeur von Gas auf jährlicher Basis, was den stetigen Rückgang der Versorgung aus den Gasfeldern der Nordsee reflektiert. Am 29. März hat die Regierung der Niederlande angekündigt, dass die Produktion im Gasfeld Groningen bis zum Jahr auf 12 Milliarden Kubikmeter und bis zum Jahre 2030 auf Null zurückgehen wird.

Russland hat in der Zwischenzeit seine Rolle als der dominante Versorger mit 43% aller Importe in die EU gefestigt. Mit großem Abstand an zweiter Stelle kommt Gas aus Norwegen mit einem Anteil von 34%, während der kombinierte Anteil aus Algerien und Libyen viel geringer ist, nämlich 10%; im Jahre 2016 waren es noch 11%.

Der allgemeine Trend läuft darauf hinaus, dass die Produktion in der EU abnimmt und der Bedarf an Gasimporten zunimmt. Und diesen Trend haben wir schon seit Jahren vorausgesehen“, sagte Jannik Lindbaek, Leiter des EU-Büros des norwegischen Energieunternehmens Statoil.

Füllt die Lücke aus: Flüssiggas (LNG) und Russland

Mit dem unerbittlichen Rückgang der heimischen Produktion scheint außer Russland kein anderes Land in der Lage zu sein, seine Produktion signifikant zu steigern – zumindest kurzfristig.

Aus verschiedenen Gründen wird projiziert, dass die Importe aus Algerien und Libyen allmählich abnehmen. Und auch die Importe aus Norwegen dürften kaum steigen: „Wir haben die Kapazität, den europäischen Gasmarkt aus dem norwegischen Kontinentalschelf mit dem gegenwärtigen Niveau noch bis zum Jahr 2030 zu beliefern“, sagte Lindbaek.

Dies konfrontiert die Politiker in Brüssel mit einer unbequemen Realität: Trotz ihrer intensivsten Bemühungen, die Gasmärkte zu liberalisieren und die Versorgung zu diversifizieren wird Russland wahrscheinlich noch viele Jahre lang der dominante Versorger Europas bleiben.

Der grundlegende Umstand, den niemand außerhalb der Gasindustrie wahrnimmt oder wahrnehmen will, ist der Kollaps der niederländischen Produktion aus dem Groningen-Gasfeld“ sagte Stern. „Das ist für mich absolut unglaublich: wenn Politiker und Kommentatoren in den Medien über die Sicherheit der Gasversorgung sprechen, sprechen sie nur über Russland und sonst nichts weiter. Wenn aber die Mitarbeiter der Gasindustrie über die Versorgungssicherheit sprechen, sprechen sie über den Rückgang der Produktion in den Niederlanden, UK und in weiterer Zukunft auch Norwegen“.

Russlands Position kann sich nur noch weiter verfestigen, wenn die Nord Stream 2-Pipeline gebaut wird, was die Kapazität von Gazprom von Gasexporten nach Europa direkt nach Deutschland über die Ostsee verdoppelt.

Für EU-Politiker, die sich nach Kräften bemühen, sich andere Quellen als Russland zu erschließen, wird dies als ein Schlag ins Gesicht empfunden. Aber „das Problem ist, dass es kein anderes Gas gibt!“, sagte Stern. „Zumindest nicht kurzfristig. Und das können die Menschen nicht akzeptieren“.

Die ganze Story steht hier.
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Der Verbrauch Erneuerbarer Energie in Europa hat den Anstieg des CO2-Niveaus nicht bremsen können

Jason Hopkins

Die Ausbreitung erneuerbarer Energie in der Europäischen Union im Jahre 2017 hat in der Mehrzahl der Mitgliedsländer nicht verhindert, dass deren Kohlenstoff-Fußabdruck immer größer wird.

In der EU hat der Anteil der Windenergie um 25%, der Anteil der Solarenergie um 6% zugenommen. Allerdings sind die Kohlenstoff-Emissionen im Jahre 2017 um 1,8% gestiegen, wie aus einem neuen Report von Greentech Media hervorgeht. Malta verzeichnete die stärkste Zunahme mit 12,8%. Estland und Bulgarien folgen mit einer Steigerung von jeweils 11,3% bzw. 8,3%.

Insgesamt hat sich der Kohlenstoff-Fußabdruck in 20 EU-Mitgliedsstaaten vergrößert, in 7 ist er kleiner geworden.

Die Zahlen zeigen, dass trotz massiver Investitionen in den Bereich erneuerbare Energie die Reduktion der Emissionen eine schwierige Sache ist, wenn Arbeitsplätze und Bevölkerung wachsen. Wind und Solar waren bislang nicht in der Lage, Schritt zu halten mit der steigenden Anzahl von Stromverbrauchern. Die Ausdehnung des Marktes macht es noch schwieriger für die EU-Führer, welche den Kohlenstoff-Ausstoß bis zum Jahre 2030 um 40% unter das Niveau des Jahres 1990 drücken wollen.

Dieser besorgliche [?!] Anstieg der Emissionen zeigt, dass die schmutzigsten Energiequellen trotz des Wachstums der Erneuerbaren nicht schnell genug eliminiert werden können“, sagte Molly Walsh, eine Campaignerin für Erneuerbare bei Friends of the Earth Europe. Die Zahlen zeigen, dass das Emissions-Handelssystem der EU-Emissionen – das größte Zertifikate-Handelssystem weltweit – nicht zufrieden stellend arbeitet, meint Walsh.

Die Zunahme der Emissionen ist auch deswegen überraschend, wenn man die Gelder berücksichtigt, welche die Führer Europas während der letzten Jahre ausgegeben haben, um den Sektor erneuerbare Energie zu stärken und den Klimawandel zu bekämpfen.

Deutschland hat ein Vermögen aufgebracht, um international führend hinsichtlich Windenergie zu werden, aber das hat nicht dazu geführt, dass das Land seine Rolle als größter Verschmutzer Europas losgeworden ist. Deutschland hat seit dem Jahr 2000 geschätzt 189 Milliarden Euro verbrannt an Subventionen für erneuerbare Energie. Seit dem Jahr 2009 sind die Emissionen auf dem Niveau jenes Jahres stabil geblieben – trotz der finanziellen Purzelbäume.

Auch Frankreich verfolgt hehre Ziele bzgl. erneuerbarer Energie. Allerdings stiegen die Kohlenstoff-Emissionen des Landes im Jahre 2017 um 3,2%. Italien verzeichnete die gleiche Steigerung. Spanien erfreut sich an robusten Wind-, Solar- und Wasserkraft-Reserven, aber dennoch stiegen die Emissionen dieses Landes um 7,4%.

Die Lage in Europa wird sich wahrscheinlich weiter verschlimmern angesichts eines weiteren Zuwachses der Bevölkerung und dem Beginn der Stilllegung von Kernkraftwerken.

Die ganze Story steht hier.
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Alles übersetzt von Chris Frey EIKE

Bemerkung zur letzten Meldung: Sie ist im Grunde ein Witz, aber leider zu ernst, um lachen zu können. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, ein paar einfache Wahrheiten in Gestalt von vier Kausalketten zu diesem Thema zusammenzustellen. Wer Interesse hat, kann ja die entsprechende Power-Point-Darstellung hier auf meiner Website durchlaufen lassen. – Chris Frey, Übersetzer




Die Eisheiligen werden kälter.

Interessant ist, dass trotz des bisher sehr milden Mais 2018 keine Erwärmungsmeldungen über die Eisheiligen – auch vom DWD-Vorstand nicht – getätigt wurden. „Eisheilige werden zu Heißheiligen“ und dergleichen Erwärmungsmeldungen als Beweis des Klimawandels suchte man vergebens in der deutschen Medienlandschaft. Haben etwa die Artikel der Vorjahre hier bei EIKE ihre Wirkung nicht verfehlt?
Nachdem nun Mitte Mai vorbei ist, kann man sagen, die kälteren Tage fanden 2018 um eine Woche verspätet statt und Nachtfröste blieben diesmal wohl ganz aus. Erst ab dem 14. Mai wurden die Tage allmählich kälter, so dass unsere drei Vergleichsstationen einen relativ milden Eisheiligenschnitt vorweisen können, waren doch die ersten 3 Eisheiligentage noch angenehm sommerlich.
Wir haben möglichst wärmeinselarme Stationen gewählt, also nicht Frankfurt-Land, denn die Station steht bekanntermaßen an den Landebahnen des Großflughafens im Strahl der 600°C heißen Abgase. In den Heizräumen unserer Häuser ist am Thermometer bekanntermaßen auch kein Eisheiliger feststellbar und natürlich dieses Jahr sowieso nicht.
PIK-Potsdam: Beginnen wir mit der Station des Potsdamer Institutes für Klimafolgenforschung, dem Zentrum des deutschen Erwärmungsorakels. Der Schnitt der fünf Tage betrug dort 2018: recht angenehme 16,7°C
Eisheiligen in Potsdam seit Bestehen der Station

Grafik 1: In dieser Grafik sind nicht die Schnitte der fünf Tage aufgelistet, sondern jeder einzelne Tag, für jedes Jahr also fünf Eintragungen. Wir sehen über die 126 Jahre keine Spur irgendeiner Tendenz. Die Eisheiligentagesrekorde liegen weit zurück.


Erg: Obwohl Potsdam seit 1893 stark in die Fläche gewachsen ist und der Wärmeinseleffekt sich damit vergrößert hat, und vor allem auch der CO2-Ausstoß der brandenburgischen Landeshauptstadt stark angestiegen ist, konnte Kohlendioxid keine Erwärmung bewirken. Die Eisheiligen sind somit CO2-resistent. Die fünf Tage in der Maimitte 2018 reihen sich in einen ausgeglichenen Verlauf ein.
Ein längerer Nachkriegszeitraum:
Die Klimaerwärmungsgläubigen behaupten jedoch, dass insbesondere in den letzten Jahrzehnten die Temperaturen grundsätzlich gestiegen wären. Deshalb stellen wir uns die Frage: Wie verhalten sich dabei die Eisheiligen? Schon aus der ersten Grafik ist keinerlei Anstieg erkennbar. Im Gegenteil: Dass die Eisheiligen, also die Tage zwischen dem 11. und dem 15. Mai seit über 30 Jahren immer kälter werden, zeigen wir anhand der nachfolgenden Grafiken. Zunächst 2 städtische, dann eine ländliche Station.

Grafik 2: Trotz der milden Eisheiligentage 2018 in Potsdam wurden die fünf Tage seit fast 40 Jahren eindeutig kälter. So kalt wie zur Kleinen Eiszeit sind sie allerdings noch nicht, zumal die letzten drei Jahre einen leichten Erwärmungstrend andeuten.


Die DWD-Station Dresden-Klotzsche: Die zweite Grafik kommt aus Dresden/Klotzsche, genauso wie Potsdam eine offizielle Messstation des Deutschen Wetterdienstes. Auch an der Elbe waren die Eisheiligen dieses Jahr relativ mild. Der Schnitt 2018 betrug 16,6°C, das ist deutlich über dem Schnitt der Vorjahre, aber trotzdem….

Grafik 3: DWD-Station Dresden Klotzsche: Trotz der milden Eisheiligen 2018 ist die Trendlinie der letzten 34 Betrachtungsjahre eindeutig fallend.


Goldbach: Und schließlich Goldbach bei Bischofswerda, ein kleiner ländlicher Vorort. Die Wetterstation gibt es erst seit 1996, und dort auf dem Lande werden die Eisheiligen deutlich kälter. Bei Medienfalschmeldungen der letzten Jahre mit der Zeitangabe „in jüngster Zeit“ oder „in der „Gegenwart“ würden die Eisheiligen wärmer, könnte man vielleicht die letzten 20 Jahre meinen. Aber auch für „in jüngster Zeit“ ist das Ergebnis eindeutig, die Eisheiligen werden kälter. Je kürzer der Betrachtungszeitraum, desto fallender die Trendlinien. Fallende Temperaturtrendlinien sind das genaue Gegenteil von Erwärmung. Der Eisheiligenschnitt 2018 war 15,8°C in Goldbach, wie erwartet kälter als in den beiden Städten.

Grafik 4: Auch in dem kleinen Ort Goldbach werden die Eisheiligen in der Gegenwart kälter, daran können auch die fünf milden Tage 2018 nichts ändern.


Was könnten die Gründe sein für das Kälter werden der Eisheiligen?
Die wahren Gründe für das Kälter werden haben wir schon letztes Jahr ausführlich bei EIKE beschrieben. https://www.eike-klima-energie.eu/2017/05/07/die-eisheiligen-werden-immer-kaelter-vorschau-auf-2017/
Wie man an den Grafiken des Artikels erneut erkennt, hatte die Zunahme von Kohlendioxid in der Atmosphäre keinerlei wärmenden Einfluss auf den Schnitt der fünf Eisheiligentage. Im Gegenteil, die Eisheiligen werden kälter.
Den deutschen Medien stünde es nicht schlecht an, ihre Artikel irgendwann einmal mit Grafiken zu belegen, und zwar mit Grafiken von wärmeinselarmen Stationen, und die kriegt man bei EIKE kostenlos. Auffallend: Selbst in Städten wie Potsdam und Dresden zeigen die Eisheiligen eine fallende Tendenz seit über 30 Jahren und in der Gegenwart.
Es wird Zeit, dass mit dem Irrglauben einer permanenten Erwärmung mittels CO2 endlich Schluss gemacht wird. Es gibt viele Faktoren, die das tägliche Wetter und damit das Klima nach 30 Jahren Wetter bestimmen. Falls wie behauptet, Kohlendioxid der Hauptfaktor sein sollte, dann hätte er bei den Eisheiligen eindeutig eine kühlende Wirkung. In Wirklichkeit zeigen auch die Grafiken des Artikels wiederum, dass CO2, wenn überhaupt, eine unbedeutende Rolle spielt. Es kommt auf die Gesamtwirkung der vielen klimabestimmenden Faktoren in Deutschland an. Und bei den fünf Eisheiligentagen heißt die Gesamtwirkung momentan eindeutig Abkühlung. Das kann sich auch wieder ändern.
Es wird Zeit, dass wieder Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht der Irrglaube mit dem Klimaschutz.
Josef Kowatsch, unabhängiger, weil Natur- und Klimaforscher
Stefan Kämpfe, Diplom- Agrar- Ingenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher