Kältereport Nr. 35 / 2025

Meldungen vom 1. September 2025:

Australien: Massive Schneefälle zum Ende des Winters

Ein Schneesturm hat Australiens Skigebiete unter der höchsten Schneedecke seit Jahren begraben.

In den Skigebieten in den Australischen Alpen wurden ebenso beeindruckende Schneemengen gemessen: Am Mount Buller in Victoria fielen in nur zwei Tagen 53 cm. Hotham verzeichnete 77 cm, Thredbo 71 cm, Perisher 67 cm, Charlotte Pass 70 cm, Falls Creek 69 cm und Buller 62 cm. Der Schnee erreichte sogar niedrigere Lagen westlich von Sydney: „der stärkste Schneefall seit Jahren“, so die Einheimischen.

An der Referenzstation von Snowy Hydro in Spencers Creek, NSW – auf halbem Weg zwischen Perisher und Thredbo gelegen – wurde am 1. September eine Schneehöhe von 220,4 cm gemessen, die höchste Schneedecke an diesem Tag seit 2019 und das erste Mal seit 2022, dass die 2-Meter-Marke überschritten worden ist. In Victoria meldete Mt Hotham eine Basis von 159 cm und Falls Creek 143 cm.

Zwei große Schneestürme in weniger als einem Monat – der erste Anfang August, der zweite zum Abschluss des Winters – haben das Jahr 2025 als eine der schneereichsten Saisons des Jahrhunderts für die alpinen Regionen Australiens bestätigt – das Gegenteil der CAGW-Märchen.

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USA: Lang anhaltende Kältewelle in der Osthälfte

Wie schon in der letzten Woche wird ein intensiver Kaltluftvorstoß bis weit in den September hinein extreme Anomalien über weite Teile der USA bringen und weitere Rekorde brechen.

In dieser Woche werden von den Dakotas über den Mittleren Westen bis ins Ohio Valley verbreitet Abweichungen von 10-15 °C unter dem Durchschnitt erwartet. Die Kälte zieht dann bis zum Wochenende weiter nach Süden und Osten und erfasst die Plains, die Appalachen und sogar den Süden.

Nördlich der Grenze gibt es ebenfalls Gebiete mit anomaler Kälte. Ontario erwachte am Wochenende mit extremen Tiefstwerten, wobei mehrere Orte mit historischen Augustrekorden aufwarteten.

In Toronto Pearson fiel die Temperatur auf 7,8 °C, den niedrigsten Augustwert seit 1989. Windsor verzeichnete mit 6,5 °C den niedrigsten Augustwert seit 1982. Anderswo sank die Temperatur in Bancroft auf 2,3°C und in Delhi auf nur 1,3°C – Werte, die eher in den Oktober passen.

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Europa: Der prophezeite „Höllensommer“ ist niemals gekommen

Das Establishment hat monatelang vor einem „Höllensommer“ in Europa im Jahr 2025 gewarnt – extreme Hitze, endlose Dürre, mehr Todesfälle. Er ist nie eingetroffen.

Nehmen wir Deutschland, das angebliche Epizentrum des Infernos. Die offizielle Definition einer Hitzewelle hier (TINZ et al. 2008) erfordert fünf aufeinanderfolgende Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius. Im Jahr 2025 gab es kein einziges solches Ereignis. Kein einziges. Dennoch gab der Deutsche Wetterdienst (DWD) „Hitzewarnungen“ heraus.

Ein weiterer aufschlussreicher Datensatz stammt von den Berliner Freibädern, die aufgrund einer Saison, die nach Aussage der Betreiber „einfach zu kühl und zu regnerisch“ war, einen Rückgang der Besucherzahlen um 20 % hinnehmen mussten. Bis Mitte August zählten die Bäder 300.000 Besuche weniger als im Jahr 2024. Kühle Nächte ließen die Wassertemperaturen bis 18 Grad sinken.

Die Berliner Zeitung berichtet von „geringen Besucherzahlen“ aufgrund einer Saison, die „als eine der wärmsten in der Geschichte prophezeit worden war“. Was Europa stattdessen bekam, war eine weitere krasse Erinnerung daran, dass die Klimaindustrie von PR lebt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/massive-end-of-winter-snow-buries?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 2. September 2025:

USA: Washington, D.C. verzeichnet den kältesten August seit 25 Jahren

Washington, D.C., hat gerade den kältesten August seit 2000 verzeichnet.

Der Monatsdurchschnitt lag bei 24,3°C, was 3,2°C unter dem heutigen Durchschnitt ist. Mit nur 5 mm Niederschlag war es auch der trockenste August seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Washington Post weist darauf hin, dass der kälteste August 1927 mit einem Mittelwert von 21,1 °C aufgezeichnet worden war, lässt aber außer Acht, dass der August 2025 einige beeindruckende historische Referenzwerte übertrifft. Er war zum Beispiel kälter als der August 1872 – vor 153 Jahren.

Die Abkühlung beschränkte sich auch nicht auf die Hauptstadt.

Die nachstehende Grafik zeigt, dass ein Großteil des Ostens und der Mitte der USA im vergangenen Monat unter dem Durchschnitt lag und damit der gängigen MSM-Propaganda zuwiderlief:

Die letzte Augustwoche war besonders kühl, und es fiel eine Reihe von Rekorden.

Sogar die Wärme verherrlichende, den UHI ignorierende Datenzusammenfassung der NOAA zeigt, dass die USA in der letzten Augustwoche 76 neue monatliche Kälte-Rekorde aufstellten gegenüber nur einem für die Wärme. Außerdem wurden 1012 tägliche Tiefsttemperaturrekorde gebrochen, während es bei den Höchsttemperaturen nur 407 waren.

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Südamerika: Schneemassen in den Anden

Die Berge der Anden waren in der vergangenen Woche Schauplatz heftiger Schneefälle, und die chilenischen und argentinischen Skigebiete verzeichneten einige der stärksten Schneefälle der Saison.

Valle Nevado meldete mehr als 150 cm Schnee in sieben Tagen, fast die Hälfte der gesamten Schneemenge der Saison, die in einem einzigen Tag fiel. In Ski Portillo fielen in nur vier Tagen 90 cm Neuschnee, genug, um den Berg in vollem Wintermodus wieder zu öffnen. Und in La Parva fielen zwei Drittel der gesamten Schneemenge der Saison während dieses einen einzigen Sturms.

Entsprechend stieg die Lawinengefahr. In La Parva riss eine Lawine mehrere Skifahrer mit sich.

Der Schnee erreicht auch niedrigere Lagen, darunter das argentinische Valle de Pancanta in San Luis.

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Arktis: Russisches Schiff im Eis stecken geblieben

Die Schlagzeilen behaupten, dass die Arktis „bis 2027 eisfrei“ sein könnte. Eine in Nature Communications veröffentlichte Studie unter der Leitung von Forschern der Universitäten von Colorado und Göteborg geht anhand von 300 Modellläufen davon aus, dass der erste „eisfreie Sommertag“ innerhalb weniger Jahre eintreten könnte.

Aber solche Prophezeiungen sind nichts Neues – und sie sind ausnahmslos gescheitert. Die Öffentlichkeit wurde vor einer „eisfreien Arktis“ im Jahr 2000, 2013, 2016 und 2020 gewarnt. Nichts davon ist eingetreten. Nicht einmal annähernd.

Der Hype hat auch eine lange Geschichte.

Am 2. November 1922 brachte die Washington Post – natürlich – Berichte aus Norwegen, in denen von einer Erwärmung der Arktis, schwindenden Gletschern, seltenen Robben und nach Norden wandernden Fischarten die Rede war.

Es hieß, dass das Eis bis zum Norden auf 81°29′ verschwindet. Das war vor 103 Jahren:

Heute ist das Meereis noch lange nicht verschwunden, sondern behindert die Schifffahrt weiterhin.

Am Freitag (29. August) musste der russische Flüssiggastanker Arctic Metagaz in der Nähe der Ostsibirischen See anhalten und seinen Kurs ändern, nachdem er auf schwere Sommereisschollen gestoßen war.

Russische Seekarten zeigten, dass das Sommereis in der Ostsibirischen See weit verbreitet ist, mit Konzentrationen, die je nach Ort zwischen 10 und 60 % variieren, einschließlich der auf dem Meeresboden verankerten Hummocks (massive, unbewegliche, aufgetürmte Druckrücken, die oft am Meeresboden verankert sind).

Selbst der nukleare Eisbrecher Sibir hatte Schwierigkeiten, die Fahrspuren zu räumen.

Graphik: AIS verfolgt die Spuren des nuklearen Eisbrechers Sibir, der versucht, sich einen Weg durch das schwere Sommereis zu bahnen, während der Flüssiggastanker Arctic Metagaz an der Eiskante in der Ostsibirischen See anhält. [Shipatlas]

Dies ist der zweite Sommer in Folge, in dem Meereis den östlichen Nördlichen Seeweg blockiert hat.

Realitätscheck: mehr als ein Jahrhundert fehlgeschlagener Vorhersagen, 2025 Flotten, die im August-Eis gefangen sind, und eine weitere Runde von Computermodell-Schrott, welcher der Agenda dient – und sonst gar nichts.

Link: https://electroverse.substack.com/p/washington-posts-its-coolest-august?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 3. September 2025:

Australien: Beste Schnee-Saison seit Jahren

Die alpinen Skigebiete Victorias haben den höchsten Schnee seit Jahren angehäuft.

Falls Creek hat in dieser Saison mehr als 3 m Schnee erhalten, darunter 71 cm in einem einzigen Sturm. Ein weiterer Sturm mit 69 cm hat die Besucherzahlen auf ein rekordverdächtiges Niveau gehoben.

Mount Buller verzeichnete in der vergangenen Woche 60 cm, während Mount Hotham und Falls Creek überdurchschnittliche Schneehöhen für Juni, Juli und jetzt Anfang September meldeten.

Die beständigen Neuschnee-Mengen dieses Winters und die starken Schneefälle werden die Saison bis weit in den Frühling hinein verlängern.

„Schwindender Schnee“ bleibt jedoch die offizielle Linie.

Link: https://electroverse.substack.com/p/victorias-best-snow-season-in-years?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 4. September 2025:

Südamerika: Neuer Frosteinbruch droht

Das südliche und mittlere Südamerika wird bald von einem weiteren antarktischen Kaltluftvorstoß getroffen werden, mit zwei aufeinanderfolgenden Wellen.

Am 5. September werden große Teile Argentiniens, Uruguays, Paraguays und Südbrasiliens von erheblichen Kalt-Anomalien betroffen sein:

GFS 2m Temperatur-Anomalien am 5. September [tropicaltidbits.com]

Eine Woche später, am 12. September, deuten die ersten GFS-Läufe auf einen zweiten, noch heftigeren Sturm hin, der die Kälte verstärkt und von Patagonien über die Pampa nach Norden in die wichtigsten landwirtschaftlichen Gebiete Brasiliens zieht.

Für die brasilianischen Kaffeeanbaugebiete ist dies eine weitere bedrohliche Prognose. Arabica ist notorisch anfällig und überlebt nur in einem schmalen klimatischen Band. Er ist bereits durch unbeständiges Wetter gestresst, insbesondere durch anhaltende Fröste seit 2021, und ein erneuter Frost könnte die Erträge zunichte machen. Kaffee war schon immer ein „Kanarienvogel in der Kohlenmine“: 1975 vernichtete ein einziger Frost zwei Drittel der brasilianischen Ernte und ließ die Weltmarktpreise in die Höhe schnellen.

Und es geht nicht nur um Kaffee. Mais, Zuckerrohr und andere Feldfrüchte sind anfällig für die seit 2021 beobachtete Abkühlung. Frostschäden sind eine Einbahnstraße – im Gegensatz zu Dürre oder Hitze bremst ein Frost nicht nur das Wachstum oder verzögert die Ernte, sondern bringt den gesamten Prozess zum Stillstand.

Südamerikas Anbaugebiete befinden sich klimatisch auf eines Messers Schneide. Jeder weitere polare Einbruch beeinträchtigt die Produktion, was sich auf die weltweite Lebensmittelversorgung und die Preisgestaltung auswirkt.

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Die folgende Meldung zeigt, dass der Winter auf der Südhalbkugel nicht weichen will, während er es auf der Nordhalbkugel sehr eilig hat einzutreten: (A. d. Übers.)

USA: Weiterer Rekord-Kälteeinbruch droht

Eine polare Luftmasse, welche die gesamten USA zwischen Kanada und Mexiko erfasst, breitet sich in dieser Woche nach Süden aus und wird die Temperaturen weit unter die September-Norm drücken.

Die neuesten GFS-Läufe zeigen Abweichungen von -8°C bis -18°C im Mittleren Westen, den Großen Seen und in den Ebenen, wobei sich die Kälte bis nach Texas und Nordmexiko ausdehnt. Der Kern der Kälte wird über der Mitte der USA liegen, wo sich die Tage eher wie November als wie Anfang September anfühlen werden.

Die GFS-Anomaliekarte zeigt erhebliche Kalt-Anomalien von den Dakotas über Ohio und südwärts bis nach Oklahoma und Arkansas.

Ich gehe davon aus, dass die MSM weiterhin mit einem kleinen, isolierten Wärmegebiet im Nordwesten ablenken werden – so wie sie es seit Ende August getan haben, obwohl die Daten (und Aufzeichnungen) ein klares Bild von einem insgesamt fröstelnden Amerika zeichnen…

Dies könnte sich als eine der kältesten Herbst-Anfänge seit vielen Jahrzehnten erweisen und das kühle Jahr 2025 fortsetzen…

USA: Teils die niedrigsten Temperaturen seit 1895

Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur in den Vereinigten Staaten ist in diesem Jahr (1. Januar bis 3. September) die 16.-niedrigste in den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1895 zurückreichen.

Der NOAA-Datensatz der Stationen des Historical Climatology Network zeigt, dass das Jahr 2025 kühler war als die überwiegende Mehrheit der vergangenen 130 Jahre, wobei nur eine Handvoll Jahre in den 1960er und 1970er Jahren noch niedrigere Durchschnittswerte verzeichneten.

Der langfristige Mittelwert liegt bei 20,5 Grad Celsius, und während 2012 ein Spitzenwert von 22,2 Grad Celsius erreicht wurde, ist der Gesamttrend seit dem Höchststand in den 1930er Jahren flach bis rückläufig:

Spitzenwert 2012 71,9°F = 22,1°C

Im Gegensatz zu Tagesminima oder berechneten Durchschnittswerten sind die rohen Höchstwerte weniger anfällig für Manipulationen. Sie werden auch weit weniger durch den „Urban Heat Island“-Effekt verzerrt, der vor allem die nächtlichen Tiefstwerte in die Höhe treibt, da Beton und Asphalt die Wärme nach Sonnenuntergang zurückhalten. Die Höchstwerte hingegen werden durch breitere atmosphärische Bedingungen beeinflusst und liefern ein deutlicheres Klimasignal. Nicht perfekt. Aber deutlicher.

Link: https://electroverse.substack.com/p/south-americas-incoming-freeze-record?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 5. September 2025:

Die Kälte in Australien

Kununurra im Norden Westaustraliens verzeichnete am 4. September 8,7 °C – die niedrigste jemals aufgezeichnete Septembertemperatur.

Ein Blick auf das GFS (Karten unten) zeigt, dass noch viel mehr kommen wird.

Die neuesten Durchläufe zeigen einen Ausbruch von Blau- und Violetttönen, die einen Großteil des Kontinents am 10. September erfassen und die Anomalien weit unter die Norm von 1981-2010 drücken dürften:

Erwartete GFS 2m Temperatur-Anomalien (C) am 10. September [tropicaltidbits.com]

Die Kälte wird sich von WA nach Südafrika, Victoria, Tasmanien und New South Wales ausbreiten und weit verbreiteten Frost und wahrscheinlich weitere Kälterekorde mit sich bringen. Sogar Queensland bleibt nicht verschont. Die Modelle deuten auf sub-saisonale Tiefstwerte hin, die bis ins Landesinnere vordringen.

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Kanada: September-Kälte in zentralen Gebieten

Zentral-Kanada durchläuft derzeit eine frühe Dosis Herbst, mit Schneeflocken in Geraldton, NW Ontario, und Tageshöchsttemperaturen, die eher für Anfang November typisch sind.

In Winnipeg sank die Temperatur in der Nacht auf 0,4 °C, und die Tageshöchsttemperatur lag bei nur 9 °C – das ist der niedrigste Wert, den die Stadt so früh im September seit 2004 gemessen hat.

Weiter östlich erreichte Geraldton am Donnerstag nur 4,1 °C, während Carman, Sprague und Emerson alle 8 °C verzeichneten.

Schnee Anfang September ist für Ontario ungewöhnlich, aber die Kälte war weit verbreitet, da ein Großteil der Prärie und der nördlichen Ebenen von Luftmassen direkt aus der Arktis erfasst wurde. Auch südlich der Grenze treten immer neue Rekorde auf…

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USA: Weitere Kälterekorde gebrochen – Rekord-früher Schnee im nördlichen Michigan

Eine Abschwächung des Jetstreams sorgt in weiten Teilen der Vereinigten Staaten für einen frühen Vorgeschmack auf den Herbst.

Die Abkühlung ist weit verbreitet. Von den nördlichen Ebenen über die Großen Seen bis in die Appalachen kämpfen die Tageshöchsttemperaturen mit Werten zwischen 5 und 10 Grad Celsius, wobei für Milwaukee und Minneapolis Temperaturen unter 15 Grad vorhergesagt werden. In Chicago und Detroit werden sich Werte um 15 Grad halten.

Für mehr als 140 Millionen Amerikaner wird bis zum Wochenende anomale Kälte vorhergesagt.

Die Bedingungen lassen bereits erahnen, was in diesem Winter auf uns zukommen könnte…

Am Donnerstag (4. September) fielen auf der oberen Halbinsel von Michigan die ersten Schneeflocken der Saison – laut Daten des Nationalen Wetterdienstes der früheste Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen, der die bisherige Marke vom 12. September 1975 übertrifft.

Der NWS bestätigte die Flocken in Keweenaw County, wo Videoaufnahmen des Einheimischen Eddie Brecht ein Schnee-Regen-Gemisch außerhalb von Eagle Harbor zeigten. „Also Leute, ich musste es euch einfach selbst zeigen“, sagte Brecht. „Es kommt runter. Ein Schnee-Regen-Gemisch. Ziemlich unglaublich.“

Trotz des Rekords bezeichnete der NWS die Schneefälle lediglich als „ein bisschen früh“ – eine merkwürdige Untertreibung für Schnee, der mehr als eine Woche früher eintrifft als jemals zuvor beobachtet. Stellen Sie sich vor, was los wäre, wenn es sich um einen Hitzerekord gehandelt hätte.

Herbstliches Wetter ist früh und mit voller Wucht eingetroffen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/australia-turns-blue-records-continue?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 36 / 2025

Redaktionsschluss für diesen Report: 5. September 2025

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der Sommer wird in Deutschland erst seit 1988 wieder wärmer – Teil 1

Teil 1: Die Sommererwärmung fand hauptsächlich tagsüber statt.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz

  • Natürliche und anthropogene Gründe bestimmen die Erwärmung seit 1987/88, und zwar:
  • Geänderte Großwetterlagen-Häufigkeiten, zunehmender Wärmeinseleffekte durch Bebauung und Flächenversieglungen, die Zunahme der Sonnenstunden, die weiträumige Trockenlegung der Landschaft bestimmen die Sommererwärmung seit 1988
  • Die Sommererwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt. Ursache: Sonne
  • Die Erwärmung ist seit einigen Jahren ausgereizt.
  • Die Klimahysterie basierend auf CO₂ ist völlig unbegründet, ein frei erfundenes Medienereignis.
  • Kohlendioxid ist ein lebensnotwendiges Gas, wir brauchen mehr und nicht weniger

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) lag das Temperaturmittel im Sommer 2025 bei 18,3 Grad Celsius (°C). Und damit jeweils ein Zehntel unter dem letzten und vorletzten Jahr. Nur im Juni und August hatten wir 2 sommerliche Hitzeperioden. Allerdings gab es keine neuen Temperaturhöchstrekorde wie schon letztes und vorletztes Jahr nicht mehr, trotz überdurchschnittlicher Sonnenstunden. Mit 720 Sonnenstunden im Vergleich zum Schnitt von 614 (1961-1990) oder 654 (1991-2020) Stunden lag man deutlich darüber, bei Niederschlagsmengen leicht unter dem Schnitt von 239 l/m2. Fazit dieses Sommers 2025: Sonnenstunden über dem Schnitt bei fast normalen Niederschlagsmengen.

Mit 18,1 Grad war es der 25-wärmste August seit 1881 oder der 18-wärmste seit 1988. Mit 18,3 Grad war es der 12-wärmste Sommer seit 1881 oder der 10-wärmste seit 1988. Laut DWD-Temperaturstatistik, Anmerkungen dazu weiter unten.

Uns interessiert mehr: Wie ist dieser Sommer 2025 in einem längeren Zeitraum einzuordnen? Lassen wir deshalb die Grafiken der DWD- Zeitreihen sprechen

Zunächst die Sommer-Temperaturen seit 1892, also seit 133 Jahren

Die deutsche Sommertemperaturkurve zeigt zwei auffallende Temperaturzeitintervalle:

Abb. 1: Die eigentliche Klimaerwärmung beim Sommer begann erst 1987/88, vor allem tagsüber, das zeigt Grafik 6

Wir unterteilen weiter und erkennen 4 Zeitintervalle bei der Jahreszeit Sommer in den DWD-Reihen.

  1. Nach unmerklicher Abkühlung von 1890 bis 1910 leichte Erwärmung bis etwa 1950, danach leichte Abkühlung bis 1987
  2. Insgesamt jedoch fast 100 Jahre lang nahezu gleich bleibende Sommertemperaturen
  3. Leichter Sprung der Temperaturtrendgeraden von 1987 auf 1988
  4. Starke Weitererwärmung seit 1988, vor allem tagsüber.

Wo bleibt die CO– Erwärmungswirkung?

Anhand dieser Sommergrafik ist bereits bewiesen, dass CO keinen oder kaum einen Einfluss auf die Temperaturentwicklung hat. Das jährlich steigende CO kann nicht fast 100 Jahre lang unwirksam sein, dann mit dem Jahr 1988, aufgeschreckt durch die Gründung des Weltklimarates plötzlich aufwachen und seine erwärmende Wirkung verstärkt entfalten, als müsste es die verschlafenen 100 Jahre davor nachholen.

Noch eindrucksvoller zeigt sich die Nichtwirkung von CO₂ auf die Temperaturen, wenn man die Grafik erst während des Krieges beginnen lässt, denn ab 1943 wurden die Sommer nicht nur in Deutschland kälter. Eine Sommerabkühlung, die bis 1987 anhielt und viele Experten von einer neuen kommenden kleinen Eiszeit redeten.

Es war die Zeit, wo man ab 1960 unbedingt in den Sommersüden reisen wollte, um Sonnenwärme für den Winter zu tanken.

Abb. 2: von 1943 bis 1987, also 45 Sommer lang sind die Temperaturen sogar gefallen, trotz steigender CO₂-Konzentrationen. Man fragte sich damals: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Unzulässig und deshalb falsch ist auf alle Fälle diese Schlussfolgerung der Treibhauskirche: Aus einer Zufalls-Korrelation seit 1988 behauptet man eine Ursache-Wirkung, nämlich CO bestimmt die Temperatur. Warum nicht umgekehrt? Oder Zufall…? Vieles ist denkbar.

Anmerkung zu den DWD Temperaturdaten: Diese DWD-Temperaturdaten aus Grafik 1 und 2 sind nicht wärmeinselbereinigt. Die Temperaturen 2025 sind mit ganz anderen Wetterstationen an wärmeren Plätzen und mit ganz anderen Messgeräten und Messmethoden ermittelt als die Daten im Kaiserreich. Nicht nur die Städte und Dörfer wurden wärmer gemacht, – das nennt man städtischen Wärmeinseleffekt- sondern die ganze Landfläche. Was alles zum WI-effekt gehört, hat Stefan Kämpfe hier beschrieben.

Als grober Anhaltspunkt: Wäre Deutschland so geblieben wie 1881 mit den damaligen Wetterstationen an den kälteren Standorten, dann würden die heurigen 18,3°C vor 140 Jahren mit etwa 17 Grad oder knapp darunter ermittelt worden sein. Wir nennen diese Spanne den Wärmeinseleffekt (WI) in den deutschen Sommer-Temperaturreihen. Es bleibt jedoch noch immer eine reale Erwärmung übrig. Jedoch war dieser Sommer niemals der 12. wärmste seit 1881. Das behaupten nur die nach oben getricksten DWD-Temperaturdaten.

Diese Wärmeinsel-Erwärmung ist eine reale Zusatzwärme, wir Menschen wohnen in den wachsenden Wärmeinseln, und da wurde es eben wärmer, aber ein Teil der 1,3 bis 1,5 Grad ist auch nur eine statistische Erhöhung des Schnittes durch kältere Stationen stilllegen und an wärmeren Standorten neu aufmachen, u. viele andere. Diese statistischen Erwärmungstricks sind hier beschrieben und hier bewiesen.

Gibt es noch eine (fast) unberührte Wetterstation wie einst zum Vergleich?

Leider gibt es bei uns in Deutschland keine einzige Wetterstation mehr, die noch so steht wie vor 140 Jahren und in deren weiten Umgebung sich kaum was verändert hat. Aber in den USA ist das möglich. Die Dale Enterprise Wetterstation ist die drittälteste in Virginia, steht bei einer singulären Farm, nur ein inzwischen asphaltierter breiter Highway führt an der Farm vorbei und die nahegelegene Stadt Harrisonburg hat sich stark in Richtung Farm ausgeweitet. (Entfernung nur noch 1 km). Wir bezeichnen diese Wetterstation als WI-arm, ihre Temperaturgrafik für den Sommer sieht so aus:

Abb. 3: Diese WI-arme Wetterstation in den USA zeigt in 145 Jahren nur einen minimalen Sommertemperaturanstieg von etwa einem halben Grad Fahrenheit, der jedoch auch erst vor 45 Jahren einsetzte. (1 Grad Fahrenheit= 0,56°C) Seitdem fehlen vor allem die kühleren Sommer.

Und bei uns? Wir können nur auf Privatstationen zurückgreifen, wo die Stationsleiter meist nichts am Standort wärmend verändert haben und vor allem die gemessenen Daten veröffentlicht werden. Privat-Wetterstationen existieren allerdings nicht so lange, sondern meist nur, solange der interessierte Stationsleiter tätig ist. Amtsberg wäre eine solche und auch Goldbach in der Lausitz. Dort war der Sommer nämlich nur der 17.-wärmste seit 1997, also unter dem Schnitt!!! Von dort schreib uns der Stationsleiter:Ich denke, dass die Schwimmbäder mit dem Verlauf der Sommersaison nicht ganz zufrieden sind: Heiße Tage (Temperatur 30°C und höher) 2025: 9; 2024:21; Sommertage (Temperatur) bei oder über 25°C) 2025: 36, 2024: 52. Vor allem der August hat den Mittelwert des meteorologischen Sommers (in Goldbach) in diesem Jahr etwas nach unten gedrückt.“

Aha, Sommer 25 bei Goldbach und Amtsberg unter dem eigenen Schnitt, der DWD darüber.

Der Klimawandel tagsüber seit 1988 hat viele Ursachen, natürliche und anthropogene!

Der kleine ‘Klimasprung‘ von 1987 auf 1988 – siehe Grafik 1 – um ein halbes Grad hat natürliche Gründe: Die plötzliche Änderung der Großwetterlagen, eine Umstellung von Nord/West auf mediterrane Einflüsse, NOA, AMO und andere natürliche wetterbestimmende Faktoren für Mitteleuropa. Die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Auch das Nordseewasser zeigt diesen Temperatursprung. Der Temperatursprung wurde in Holland in dieser wissenschaftlichen Arbeit genauer verfolgt und beschrieben. Zitat aus der Introduction: „This warming has not takenplace uniformly: there is a jump around 1988 of about one degree in the average temperature.“ Nochmals: jump around 1988 of about one degree

Die starke Weitererwärmung des DWD-Sommers nach dem Sprung der Temperaturtrendgeraden 1988

Die fast 0,5 Grad/Jahrzehnt an Sommer-Weitererwärmung haben menschengemachte und natürliche Gründe. Der menschengemachte Anteil ist zunehmend. Gründe des anthropogenen Anteiles sind die voranschreitende Zerstörung der Natur durch Überbauung und Flächenversiegelung, siehe Versiegelungszähler: Stand bei Redaktionsschluss: 50 900 km²

Und die Austrocknung der Landschaft durch Überbauung, sowie großflächige Trockenlegungen. Selbst die freie Fläche in Wald und Flur, Wiesen und Feldern wurden seit Jahrzehnten großflächig trockengelegt, damit nach einem Starkregen anderntags sofort die industrielle Land- und Forstwirtschaft wieder betrieben werden kann. Die Folgen: Plötzliches Hochwasser. Exemplarisch hier beschrieben.

Aber auch: Nach mehreren heißen Tagen geht die kühlende Wirkung des Bodens und der Vegetation in Wald und Flur verloren, da die Sonnenstundenanzahl tagsüber stark gestiegen sind und die Niederschläge etwa gleich blieben, siehe nächste Grafik.

Und schließlich die zusätzliche Erwärmung durch angebliche Klimaschutzmaßnahmen wie dunkle Frei-Flächen PV-Anlagen, siehe Eingangsbild und über 30 000 Windräder.

Sonnenstunden und Niederschläge beim DWD-Sommer seit 1988

Sonnenstunden stark steigend, Niederschläge gleichbleibend. Das zeigen die nächsten beiden Grafiken.

Abb. 4a/b: Seit 1988, dem Klimawandelbeginn in Deutschland steigen die Sonnenstunden stark an. Aufgrund der Luftreinhaltungsmaßnahmen hat sich die Intensität der Strahlung ebenfalls verstärkt. Die Niederschläge blieben etwa gleich. Mit der Zunahme der Sonnenstunden hat selbstverständlich die Bewölkung abgenommen.

Man erkennt: a) natürliche Klimaänderungen: Die Sonne hat den Temperaturverlauf hauptsächlich mitbestimmt.

b) anthropogen: aber auch der Mensch durch großflächige Deutschlandtrockenlegungen mitsamt Asphaltierung und großflächige Bebauungen, ebenso PV-Anlagen und Windräder trocknen Deutschland im Sommer aus und nicht Kohlendioxid. Auch nicht der angeblich fehlende Niederschlag, denn es fehlt ja nichts.

Hinweis, den gesamten anthropogenen Einfluss auf die Temperaturmessungen haben wir hier beschrieben.

Damit ist diese Literaturdefinition absolut falsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Wie allen bekannt ist, ist der Winter die Hauptzeit der Verbrennung. Dann müsste der Winter die stärkste Erwärmung zeigen. Tut es aber nicht, das zeigt die nächste Grafik eindrucksvoll.

Abb. 5: Neunzig Jahre lang sind die Winter in Deutschland laut DWD sogar kälter geworden. Dann kam der plötzliche Klimawandel mit dem Sprung der Temperaturtrendgeraden – von 1987 auf 1988 – und seitdem auch eine Weitererwärmung der Wintermonate, jedoch weniger stark wie im Sommer.

Ergebnis: Die Wintergrafik Deutschlands zeigt erst recht, das CO entweder gar keinen oder nur einen völlig untergeordneten Anteil an der Erwärmung Deutschlands seit 130 Jahren hat. Damit ist die in der Literatur verwendete Definition von Klimawandel sogar grottenfalsch.

Selbst aufgrund physikalischer Grundlagen an den CO-Erwärmungseffekt glaubende, jedoch unabhängige Physiker schätzen den CO-Anteil als sehr niedrig ein. Sie wissen genau, dass die von langer Hand geplante und uns ängstigen sollende Klimahysterie völlig unbegründet ist. Nur wer nichts an der Hysterie verdient, der sucht nach der Wahrheit.

Doch es gibt noch viel mehr Anzeichen für eine nicht erkennbare Wirkung von CO auf die Temperaturreihen:

Die unterschiedlichen Tag/Nachtemperaturen Deutschlands im Sommer

  • Tagsüber stark gestiegen, nachts kaum

Leider bietet der DWD keinen Gesamtschnitt seiner über 2000 Wetterstationen seit 1988 an, wir können nur Einzelstationen,- bisher über 50 ausgewertet – hier zeigen. Im Grunde ist eine Gesamtauswertung für den DWD auch nur schwer möglich, denn der DWD hat in den letzten 30 Jahren über die Hälfte seiner Stationen ausgetauscht wie wir oben im ersten Link gezeigt haben. Wir (M.Baritz) hat jedoch die noch verbliebenen Einzelstationen in unzähligen Arbeitsstunden zusammengefasst und ausgewertet.

In den Grafiken ist die obere graue Linie der Tagesverlauf, gemessen in Tmax (Durchschnitt aller täglichen Tmax von allen 543 Stationen, also 92 x 543 Werte ergeben einen Wert)

Die nächtlichen Tiefsttemperaturen während des Sommers sind in der Grafik in blau aufgeführt. Die 24-h Rundumtagesschnitte sind dazwischen in orange

Abb. 6: Völlig unterschiedlicher Verlauf der 6 Kennlinien in den beiden Zeitabschnitten.

Auswertungen, erster Zeitabschnitt bis 1987, linke Hälfte der Abbildung, 40 Jahre

Die Tageshöchsttemperaturen gehen zurück, die nächtlichen Tmin bleiben gleich, die Tagesmittel liegen dazwischen und gehen leicht zurück. Insgesamt eine leichte Abkühlung.

Ab 1988, bis heute, 38 Sommer:

Die Tagestemperaturen steigen stark an, die nächtlichen Tmin Temperaturen nur unwesentlich, insgesamt eine starke Sommererwärmung seit 1988 bis heute. (orange Kennlinie).

Merke:

a) Die Sommererwärmung seit 1988 fand nur tagsüber statt

b) Die Schere zwischen Tag/Nacht geht von 1947 bis 1987 zu, ab 1988 geht die Temperaturschere zwischen Tmax und Tmin auseinander.

Diese Grafik der deutschen Sommertemperaturen findet man sonst nirgendwo in der Literatur. Nur in unseren Artikeln!!. Warum werden diese Beweisgrafiken gegen CO₂ von der Treibhauskirche unterdrückt? Antwort: Sie beweisen deutlichst, dass Kohlendioxid nichts mit den Temperaturverläufen der DWD-Messreihen zu tun haben kann!!

Solche Gaseigenschaften gibt es nämlich nicht: Kohlendioxid kann tagsüber nicht anders wirken als nachts und bis 1987 nicht anders als nach 1987/88. Und deswegen werden auch niemals derartige Grafiken von der CO₂-Treibhauskirche veröffentlicht.

Falls es einen Einfluss der Temperaturen auf CO geben sollte oder wie die Klimakirche behauptet, CO bestimme die Temperaturen, egal ob wärmend oder abkühlend- dann ist dieser im Temperaturverlauf der deutschen Sommertemperaturen nicht erkennbar.

Wenn nicht CO, was bestimmt dann hauptsächlich den Sommer-Temperaturverlauf?

Antwort: Hauptsächlich die Sonne, und die scheint und erwärmt nur tagsüber.

Leider führt der Deutsche Wetterdienst erst ab 1951 Sonnenstundenmessungen durchgehend für seine Wetterstationen durch. Aber der Zusammenhang zu den am Tage gemessenen T-Max Temperaturen und Sonnenstunden ist auffällig

Abb. 7: Bis 1987 Abnahme der Sonnenstunden bis 1987, nach der Änderung der Großwetterlagen ab 1988 bis heute eine Zunahme der sommerlichen Sonnenstunden.

Hohe Korrelation zwischen Sonnenstunden und Tmax (Tageshöchsttemperaturen)

Abb. 8: Korrelationskoeffizient R = 0,89 bei Tmax. Bei Tmin liegt der K.K. R nur bei 0,58. Was auch zu erwarten war, da Tmin weniger stark steigt als TagesØ und Tmax

Merke 1: Da die Sonne im Sommer am stärksten wirkt, ist auch der Einfluss auf die Tagestemperaturen am höchsten

Merke 2: Die starke Zunahme der sommerlichen Temperaturen tagsüber zieht auch den Jahresschnitt der Deutschlanderwärmung seit 1988 stark nach oben.

Zusatz: Wer an CO₂ als anthropogenen Erwärmungstreiber glaubt, der muss auch von seiner Mitschuld an der Erwärmung seit 1988 überzeugt sein und ein schlechtes Gewissen haben. Abhilfe, Überzeugte Treibhaus-Gläubige können sich hier ihr Gewissen durch eine monatliche Kollekte an die Kirchen beruhigen.

Wir anderen hoffen, dass die angenehme Sommererwärmung auf diesem hohen Niveau noch einige Jahrzehnte anhält. Wir Deutsche haben doch auch schöne Sommer verdient. Wir wollen nicht wieder nach Italien, um Sonne für den Winter zu tanken.

Josef Kowatsch, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturschützer und neutraler Naturwissenschaftler.

 




Ist die jüngste Studie zum „Zusammenbruch“ der AMOC Wissenschafts-Betrug?

Reaktion der Alarmisten auf Climate Gate

Dr. Matthew Wielicki

Als Wissenschaftler, der Artikel in renommierten Fachzeitschriften wie PNAS, Science Advances und anderen veröffentlicht hat, bin ich mit dem Peer-Review-Prozess bestens vertraut. Er ist bei weitem nicht perfekt – er ist von Voreingenommenheit, Verzögerungen und gelegentlicher Gatekeeping-Praxis geprägt –, aber er bleibt der Goldstandard für die zeitnahe und genaue Verbreitung von fachkundigen, evidenzbasierten Informationen. Wenn Peer-Review jedoch als Mittel eingesetzt wird, um eine bestimmte Sichtweise durchzusetzen, begibt man sich auf gefährliches Terrain. Wir haben dies bereits in der Klimawissenschaft gesehen, wie ich in meinem Artikel „Manufacturing Consensus” ausführlich beschrieben habe und wie es in den berüchtigten Climategate-E-Mails aus dem Jahr 2009 offenbart worden ist. In diesen durchgesickerten Nachrichten diskutierte Dr. Michael Mann (bekannt für seine Hockeystick-Kurve) ausdrücklich die Nutzung des Peer-Review-Systems, um abweichende Arbeiten zu blockieren, und erklärte, sie würden „die Peer-Review-Literatur neu definieren”, um Ansichten fernzuhalten, die den alarmistischen Konsens in Frage stellten.

Wenn man einen Blick auf die Gegenwart wirft, hat man das Gefühl, dass sich die Geschichte wiederholt. Ein brandneuer Artikel in Environmental Research Letters (ERL) mit dem Titel „Shutdown of northern Atlantic overturning after 2100 following deep mixing collapse in CMIP6 projections” [etwa: Stillstand der nordatlantischen Umwälzung nach 2100 infolge des Zusammenbruchs der Tiefenmischung in den CMIP6-Prognosen] von Sybren Drijfhout und Kollegen behauptet, dass die Atlantische Meridionale Umwälzströmung (AMOC), die oft als „Ozean-Förderband” sensationell dargestellt wird, das eine Klimakatastrophe auslösen könnte, unter Hochemissionsszenarien nach 2100 vor dem Aus steht.

Die Studie stützt sich stark auf Computermodellprognosen (CMIP6) und zeichnet ein düsteres Bild vom Zusammenbruch der Durchmischung mit der Tiefsee, was zu einer extremen Abkühlung in Europa und globalen Störungen führen würde. Aber hier ist die Warnung: Es zitiert fälschlicherweise eine wichtige Studie aus dem Jahr 2024 über den Golfstrom (eine wichtige Komponente der AMOC), die tatsächlich langfristige Stabilität zeigt, und lässt zwei bahnbrechende Studien völlig außer Acht, welche dieses Jahr in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht wurden und die der Vorstellung eines bevorstehenden Zusammenbruchs der AMOC direkt widersprechen.

Das ist nicht nur schlampige Wissenschaft… es ist schwer vorstellbar, dass erfahrene Autoren, Gutachter und Herausgeber solche aktuellen, hochkarätigen Arbeiten versehentlich übersehen. Als jemand, der unzählige Male Peer-Reviews durchgeführt hat, kann ich sagen: Das Auslassen oder Falschdarstellen von direkt relevanten Artikeln aus dem gleichen Jahr, insbesondere solchen, die Ihre Kernaussagen torpedieren, würde bei meinen akademischen Beratern, Co-Autoren, Gutachtern oder Herausgebern niemals akzeptiert werden. Das riecht nach bewusster Rosinenpickerei, bei der alle Daten ignoriert werden, die nicht in das alarmistische Narrativ passen. Warum? Weil dieses Narrativ Milliarden an Steuergeldern für aktivistische Wissenschaftler, NGOs und globale Eliten einbringt und gleichzeitig mehr Kontrolle über das tägliche Leben rechtfertigt – von der Energiepolitik bis hin zu Einschränkungen wie dem Besitz eines Hundes im Rahmen von „nachhaltigen” Lebensvorschriften.

Das ist nichts Neues. Man erinnere sich an Dr. Richard Lindzen (Emeritus am MIT), dessen von Fachkollegen begutachtete Kritik am Klimaalarmismus dazu führte, dass Redakteure entlassen oder unter Druck gesetzt wurden, Artikel zurückzuziehen. Oder an die Orwell’sche Erfahrung beim American Journal of Economics and Sociology, wo ein Artikel, der den Konsens in Frage stellte, unter zweifelhaften Umständen zurückgezogen worden war. Die Redakteure scheinen mitschuldig zu sein, indem sie diesen akademischen Betrug zulassen, weil er mit der „Klimakrise”-Erzählung übereinstimmt. Die Autoren des ERL-Artikels stützen sich eindeutig auf die Vorstellung, dass die AMOC „dringend gerettet werden muss”, was praktischerweise mehr Finanzmittel, mehr Modelle und mehr politische Interventionen erfordert.

Für Nichtwissenschaftler: Peer Review ist wie eine Qualitätskontrolle, bei der Experten einen Artikel vor der Veröffentlichung prüfen. Wenn es jedoch dazu benutzt wird, unbequeme Wahrheiten auszuschließen, wird es zu einem Propagandainstrument. Im Abonnentenbereich unten werde ich mich eingehend mit den Einzelheiten befassen und genau aufschlüsseln, wo diese drei Nature-Artikel (Volkov et al. 2024 über die Stabilität der Florida-Strömung, Terhaar et al. 2025 über den fehlenden Rückgang seit den 1960er Jahren und Baker et al. 2025 über die anhaltende Zirkulation unter extremen Bedingungen) in den ERL-Artikel hätten passen können, wie die Autoren Volkov falsch zitieren, Baker herunterspielen und Terhaar komplett auslassen und warum dies nach wissenschaftlichem Betrug im Stil von Climategate riecht. Ich werde zeigen, wie sie Modellausgaben selektiv auswählen und dabei reale, den Hype um den Zusammenbruch widerlegende Beobachtungen außer Acht lassen.

Eine eingehende Untersuchung der Auslassungen, falschen Zitate und betrügerischen Praktiken in der ERL-Veröffentlichung

Schauen wir mal dteailliert. Ich werde dies Schritt für Schritt erklären, um es verständlicher zu machen, vorausgesetzt, Sie sind kein Klimamodellierer, sondern nur an Fakten interessiert. Die ERL-Studie von Drijfhout et al. verwendet CMIP6-Modelle – Computersimulationen des zukünftigen Klimas unter verschiedenen Emissionsszenarien (SSP126 niedrig, SSP245 mittel, SSP585 hoch) –, um ein „Aus” der AMOC nach 2100 vorherzusagen. Sie argumentieren, dass dies auf einen Zusammenbruch der Durchmischung mit der Tiefsee in Regionen wie der Labradorsee, der Irminger See und der Nordsee Mitte des 21. Jahrhunderts zurückzuführen ist, der durch die Süßwasser-Anreicherung der Meeresoberfläche (mehr Süßwasser durch schmelzendes Eis/Regen) und die Erwärmung verursacht wird, wodurch das Absinken von dichtem Wasser, das die AMOC antreibt, geschwächt wird.

Das Problem? Es handelt sich um modellbasierte Spekulationen, die nicht auf Beobachtungen beruhen. Schlimmer noch, sie zitieren selektiv, spielen herunter oder ignorieren aktuelle empirische Daten, die ihnen widersprechen. Das ist wissenschaftlicher Betrug wie aus dem Lehrbuch: eine einseitige Sichtweise durch den falschen Umgang mit Gegenbeweisen zu präsentieren, ähnlich wie es die Climategate-Crew tat, als sie den „Rückgang” in den Baumringdaten versteckte, um die Hockeyschläger-Illusion aufrechtzuerhalten.

  1. Falsche Zitierung der Veröffentlichung „Florida Current Paper 2024” (Volkov et al., Nature Communications)

Die Studie von Volkov et al. mit dem Titel „Florida Current transport observations reveal four decades of steady state” (Beobachtungen zum Transport der Florida-Strömung zeigen vier Jahrzehnte im Gleichgewichtszustand) verwendet 40 Jahre Unterwasserkabeldaten (1982–2022) aus der Straße von Florida, einem zentralen Verlauf der AMOC. Die Autoren korrigieren die Daten um (bisher übersehene) Veränderungen des Erdmagnetfeldes und stellen keinen signifikanten Rückgang des Transports der Florida-Strömung fest. Der Trend sinkt von einem winzigen Wert von -0,3 Sv/Jahrzehnt auf nahezu Null und zeigt damit eine „bemerkenswerte Stabilität”. Sie berechnen die AMOC-Schätzungen bei 26,5° N (aus dem RAPID-Array) neu und zeigen einen deutlich schwächeren negativen Trend als bisher angenommen, was die Behauptungen einer Abschwächung der AMOC in Frage stellt.

In der ERL-Veröffentlichung wird Volkov [21] im Abschnitt „Ergebnisse” zitiert: Sie weisen auf den „durch das RAPID-MOCHA-Array [21] gemessenen Abwärtstrend von 0,8 Sv pro Jahrzehnt” hin und sagen, dass dieser „nahezu dem geglätteten Rückgang im gleichen Zeitraum in den Modellen entspricht”. Dabei wird jedoch Volkovs zentrale Erkenntnis außer Acht gelassen, dass der Trend aufgrund unkorrigierter geomagnetischer Veränderungen irreführend ist und der tatsächliche AMOC-Trend viel schwächer ausfällt. ERL verwendet den unkorrigierten Wert zur Validierung seiner Modelle und spielt dabei Volkovs Schlussfolgerung hinsichtlich der Stabilität herunter. Die Autoren räumen zwar ein, dass der Trend „statistisch nicht oder nur kaum signifikant” ist, stützen sich jedoch weiterhin darauf, da er mit ihren alarmistischen Prognosen „im Einklang” steht.

Wo dies richtig platziert worden wäre: In Abschnitt 1 (Einleitung) und Abschnitt 3 (Ergebnisse), in denen die AMOC-Beobachtungen diskutiert werden. ERL behauptet, dass der Wärmetransport der AMOC nach dem Abschalten auf 20-40 % der aktuellen Werte sinkt, aber Volkov zeigt, dass der Florida-Strom (der den größten Teil der subtropischen AMOC-Wärme transportiert) stabil ist, was bedeutet, dass keine Vorboten eines Zusammenbruchs zu beobachten sind. Eine ehrliche Zitierung würde ihre Behauptungen abschwächen: „Während Modelle einen Stillstand vorhersagen, zeigen aktuelle Beobachtungen nach geomagnetischen Korrekturen Stabilität in Schlüsselkomponenten [21]…“ Stattdessen zitieren sie es fälschlicherweise als unterstützenden Beweis. In einem Peer-Review würde ein verantwortungsvoller Gutachter dies als Falschdarstellung kennzeichnen – es sei denn, die Gutachter sind selbst Teil des Spiels.

  1. Herunterspielen der Bedeutung des Nature-Artikels von 2025 über die Widerstandsfähigkeit der AMOC (Baker et al.)

Baker et al. analysieren in ihrem Artikel „Continued Atlantic overturning circulation even under climate extremes” (Nature, Februar 2025) 34 CMIP6-Modelle unter extremen Treibhausgas- und Süßwasser-Antrieben. Sie kommen zu dem Schluss, dass die AMOC widerstandsfähig ist: Die durch anhaltende Winde angetriebene Aufwärtsströmung im Südlichen Ozean stützt in allen Fällen eine geschwächte AMOC und verhindert so einen vollständigen Zusammenbruch. In den meisten Modellen entsteht eine pazifische meridionale Umwälzströmung (PMOC), die jedoch zu schwach ist, um den Ausfall vollständig auszugleichen, doch die AMOC verschwindet nicht. Dies stellt die Vorstellung von unmittelbar bevorstehenden Kipppunkten in Frage.

Die neue ERL-Studie zitiert Baker [49] in der Diskussion: „Die gesamte AMOC bricht nicht vollständig auf 0 Sv zusammen, was mit der Entwicklung der CMIP6-Modelle unter extremen Klimaveränderungen übereinstimmt [49].“ Sie erkennen zwar an, dass es zu keinem vollständigen Zusammenbruch kommt, spielen jedoch Bakers Betonung der Widerstandsfähigkeit und der stabilisierenden Faktoren (z. B. Winde im Südlichen Ozean, die einen Zusammenbruch verhindern) herunter. ERL konzentriert sich auf den „Stillstand der nördlichen AMOC“ (schwache Tiefenumwälzung) als katastrophal, während Baker argumentiert, dass das System auch unter extremen Bedingungen bestehen bleibt, was weniger schwerwiegende Auswirkungen zur Folge hat.

Wo dies besser passt: In Abschnitt 4 (Diskussion und Schlussfolgerungen), wo ERL auf ein „signifikant höheres Risiko“ eines Stillstands extrapoliert. Sie hätten Bakers Ergebnisse diskutieren können: „Obwohl unsere Modelle schwache Zustände zeigen, heben Baker et al. [49] die stabilisierende Aufwärtsströmung hervor, die einen vollständigen Zusammenbruch verhindert, was auf Widerstandsfähigkeit hindeutet.” Durch das Weglassen dieser Nuance kann ERL Risiken ohne ausgewogene Gegenargumente hochspielen. Dies ist Betrug durch selektive Betonung – das Zitieren, aber Verschweigen der Implikationen.

  1. Vollständige Auslassung des Artikels aus Nature Communications aus dem Jahr 2025 (Terhaar et al.)

Terhaar et al. kommen in ihrer Studie „Atlantic overturning inferred from air-sea heat fluxes indicates no decline since the 1960s” (Die aus Luft-Meer-Wärmeflüssen abgeleitete Umwälzung im Atlantik zeigt seit den 1960er Jahren keinen Rückgang) anhand von 24 CMIP6-Modellen zu dem Schluss, dass Anomalien im Luft-Meer-Wärmefluss mit der Stärke der AMOC auf dekadischer/hundertjähriger Skala zusammenhängen. Sie stellen fest, dass Wärmeflüsse nördlich von 26,5–50° N aufgrund der Energieerhaltung in engem Zusammenhang mit der AMOC stehen. Anhand von Reanalyse-Daten schließen sie, dass es trotz Schwankungen zwischen 1963 und 2017 zu keinem Rückgang der AMOC im Zehnjahresdurchschnitt bei 26,5° N gekommen ist – was den modellbasierten Behauptungen einer Abschwächung widerspricht.

Die neue ERL-Studie zitiert Terhaar überhaupt nicht, obwohl sie direkt relevant ist (veröffentlicht Anfang 2025, vor der Annahme durch ERL im August). Diese Auslassung ist eklatant: ERL diskutiert den Rückgang des Wärmetransports (Abbildung 9) und behauptet Übereinstimmung mit Beobachtungen, ignoriert jedoch Terhaars empirische Rekonstruktion, die Stabilität zeigt.

Wo dies passt: Im Abstract und in Abschnitt 1, in dem AMOC-Beobachtungen/Rekonstruktionen diskutiert werden. ERL zitiert Michel et al. für einen „Rückgang im 21. Jahrhundert”, lässt jedoch Terhaars Gegenbeweis außer Acht. Sie hätten darauf eingehen können: „Während einige Rekonstruktionen einen Rückgang nahelegen [Michel], zeigen andere, die auf Wärmeflüssen basieren, seit den 1960er Jahren keinen Rückgang [Terhaar]…”

Das völlige Schweigen zu diesem Thema ist Betrug – es handelt sich um direkte, empirische Gegenbeweise aus dem gleichen Jahr, veröffentlicht in einer renommierten Fachzeitschrift. Dies erinnert an die Unterdrückung unbequemer Daten im Rahmen des Climategate-Skandals.

Warum dies akademischer Betrug und eine Wiederholung von Climategate ist

  • Rosinenpickerei, falsche Zitierungen und Auslassungen: Die Wissenschaft verlangt, dass Gegenbeweise berücksichtigt werden. Diese Artikel sind nicht obskur – sie erscheinen in Nature und Nature Communications, den renommiertesten Fachzeitschriften überhaupt. Durch die falsche Zitierung von Volkov zur Untermauerung eines falschen Trends, die Herunterspielung von Bakers Widerstandsfähigkeit und die Ignorierung von Terhaar kann ERL Modelle als „Realität“ verkaufen und Beobachtungen außer Acht lassen. Climategate zeigte E-Mails, in denen geplant wurde, Studien „auszuschließen”; hier geschieht Gleiches durch unsachgemäße Behandlung.

  • Peer Review als Waffe: Gutachter/Redakteure sollten dies erkennen. Aber in der Klimawissenschaft herrschen die „Konsenswächter“ vor. Wie in meinem Artikel „Manufacturing Consensus“ beschrieben, entsteht dadurch eine vorgetäuschte Einigkeit, um die Finanzierung zu rechtfertigen. Das Narrativ von ERL lautet: Die AMOC „muss gerettet werden“ – Stichwort: mehr Fördermittel für Modelle, NGOs, die Netto-Null fordern, Eliten, die die Energie kontrollieren.

  • Reale Schäden: Dieser Betrug fördert Maßnahmen, die zu Energiearmut führen, während Vorteile wie die CO₂-Reduzierung ignoriert werden (wie Lindzen et al. in ihrem Gutachten PDF feststellen).

Letztendlich sind die offensichtlichen Falschzitate, die Herunterspielung widerstandsfähiger AMOC-Ergebnisse und die völlige Auslassung von Stabilität signalisierenden Beobachtungsdaten in dem ERL-Artikel kein bloßes Versehen … sondern ein kalkulierter Angriff auf die wissenschaftliche Integrität, der an das Vorgehen von Climategate erinnert, bei dem abweichende Meinungen unterdrückt werden, um Alarm zu schlagen. Indem sie Modelle gegenüber Messungen bevorzugen, perpetuieren diese aktivistischen Autoren eine von Angst getriebene Erzählung, die Steuergelder in endlose Zuschüsse und politische Maßnahmen umleitet, während sie gleichzeitig die realen Beweise ignorieren, dass die AMOC nicht vor dem Zusammenbruch steht, sondern weiterhin gut funktioniert. Es ist an der Zeit, Rechenschaft zu fordern: Entlarven Sie diesen Betrug, lehnen Sie die Konsensfassade ab und holen Sie sich die Wissenschaft von denen zurück, die sie für Macht und Profit instrumentalisieren.

Link: https://irrationalfear.substack.com/p/is-the-latest-amoc-collapse-paper?utm_campaign=post&utm_medium=email&triedRedirect=true

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Neue Laborforschung zeigt: Steigender CO₂-Gehalt führt zu negativem Treibhauseffekt an den Polen

Kenneth Richard

Die Beweise häufen sich. Die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber einem Anstieg des atmosphärischen CO₂ ist praktisch gleich Null.

[Hervorhebung im Original]

Die Wissenschaftler Hermann Harde und Michael Schnell veröffentlichten im Jahr 2021 eine Studie mit dem Titel „Verification of the Greenhouse Effect in the Laboratory“. In der Studie wird vorgeblich experimentell nachgewiesen, dass der atmosphärische CO₂-Treibhauseffekt nicht nur existiert, sondern auch im Einklang mit physikalischen Gesetzen funktioniert.

„Unseres Wissens nach ist dies der erste Nachweis des atmosphärischen Treibhauseffekts in einem Laborexperiment, das auch quantitative Messungen unter Bedingungen wie in der unteren Troposphäre ermöglicht. Wir verwenden einen Versuchsaufbau, der aus zwei Platten in einem geschlossenen Gehäuse besteht, wobei eine Platte in der oberen Position auf 30°C beheizt und die andere in der unteren Position auf -11,4°C gekühlt wird.“

Einige Jahre später analysierten Thorstein Seim und Borgar Olsen (2023) ihren Versuchsaufbau noch genauer. Sie stellten fest, dass bei einer 500-fachen Erhöhung der CO₂-Konzentration, d. h. von 0,04 % (400 ppm) auf 20 % (200.000 ppm) im Treibhauseffekt-Experiment von Harde und Schnell, die Temperatur der Platte nur um 1,18 °C ansteigt, und um weitere 0,4 °C (insgesamt 1,6 °C), wenn die CO₂-Konzentration 100 % erreicht.

Image Source: Seim and Olsen, 2023

Die „Conclusions“ der Studie lauten übersetzt: Die Tatsache, dass das Vorhandensein von CO₂ in der Box bei Anwesenheit der Heizplatte zur Abkühlung eines schwarzen Körpers (der schwarzen Hülle) führte, war eine unerwartete Überraschung. Die Anwesenheit von IR-Strahlung eines geheizten schwarzen Körpers unterdrückt die Heizfähigkeit der IR-Strahlung von CO₂. Auch dieses Ergebnis ist unerwartet. Aufgrund des Stefan-Boltzmannschen Gesetzes und der vom IPCC verwendeten Klimamodelle erwarteten wir eine Erwärmung durch IR-Quanten, die von einer erhöhten CO₂-Konzentration ausgesandt werden.

[Hervorhebungen vom Übersetzer. Gleiches hat ja Schnell auf einer EIKE-Tagung vorgestellt.]

In ihrer Arbeit von 2023 modifizierten Seim und Olsen jedoch das Experiment von Harde und Schnell (2021), um „die Situation auf der Erde und in der Atmosphäre“ besser zu simulieren. Sie fanden heraus, dass ihre veränderte Versuchsanordnung die Temperatur der Platte nicht nur geringfügig um etwas mehr als ein Grad erhöht, sondern dass eine Erhöhung des CO₂-Gehalts von 0,04 % auf 100 % den Schwarzen Körper (die Platte) tatsächlich um etwa -0,2 bis -0,3 °C abkühlt.

In einer weiteren neuen Laborstudie liefern Harde und Schnell 2025 nun experimentelle Beweise, die diesen negativen (oder gegen Null gehenden) Treibhauseffekt bei hohen CO₂-Konzentrationen weiter stützen. Ihr Versuchsaufbau zeigt, dass eine Erhöhung der CO₂-Konzentration von 20.000 (2 %) auf 80.000 ppm (8 %) zu einem negativen Treibhauseffekt führt, der eine Abkühlung um ein Zehntel eines Grades bewirkt.

Dies ist möglicherweise das zweite Experiment, das den negativen Treibhauseffekt im Labor veranschaulicht. Von anderen Autoren veröffentlichte Strahlungsstudien (Schmithüsen et al., 2015, Chen et al., 2024) deuten ebenfalls darauf hin, dass der kühlende Einfluss der CO₂-Zugabe in polaren Klimazonen (Antarktis, Arktis) auftreten kann. Ein CO₂-induzierter negativer Treibhauseffekt in den hohen Breitengraden untergräbt das Narrativ der anthropogenen globalen Erwärmung (AGW), das besagt, dass der Mensch die „polare Verstärkung“ oder das schnelle Schmelzen von Gletschern, Eisschilden und Meereis verursacht.

„Die CO₂-Strahlung wird für drei Standardkonzentrationen von 2, 4 und 8 % gemessen. Die Zugabe von CO₂ führt zu einer deutlichen Abkühlung der Gastemperaturen…“

Die neueste Studie von Harde und Schnell bestätigt auch, dass Wasserdampf (WV) den Treibhauseffekt (GHE) dominiert und somit die Annahme, dass CO₂ ein Treiber des Treibhauseffekts ist, „erhebliche Einschränkungen“ hat. Im Gegensatz zu den in diesem Experiment verwendeten CO₂-Mengen von 2, 4 und 8 % wird die reale Atmosphäre mit 0,042 % CO₂ von WV-Konzentrationen dominiert, die 30-40 Mal höher sind. Daher sind die gesättigten Absorptionsbanden, bei denen CO₂ potenziell eine Wirkung haben könnte, „überlagert“ oder „überlappt“.

„Durch die langen Ausbreitungswege in der Atmosphäre und die um das 30 bis 40-fache höhere WV-Konzentration führt die schwache Überlappung der Spektren zu einer deutlichen Begrenzung der CO₂-Klimasensitivität…“

„Mit zunehmender H₂O-Konzentration wird die Gasabstrahlung der anderen GH-Gase überlagert und deren Wirksamkeit entsprechend reduziert.“

Es wird angenommen, dass der Anstieg der CO₂-Konzentration in der Atmosphäre um 100 ppm (0,01%) seit 1950 – von ~320 auf 420 ppm – die Hauptursache für die globale Erwärmung von 1950 bis heute ist. Diese Experimente zeigen jedoch, dass eine Erhöhung des CO₂ um das 2500-fache (0,04 % bis 100 %) oder sogar um das 100-fache (~40.000 ppm) nur zu einer unbedeutenden Erwärmung oder sogar zu einer Abkühlung um ein Zehntelgrad führt. Diese winzige thermische Auswirkung ist zu unbedeutend, um das Klima der Erde messbar zu beeinflussen.

Link: https://notrickszone.com/2025/09/02/new-lab-research-shows-increasing-CO₂-leads-to-a-negative-greenhouse-effect-at-the-poles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zeldins EPA-Ziel, die Vorschriften der Obama-Biden-Ära zu beenden, wird die Energieindustrie wiederbeleben

Bonner Cohen

Mit seinem Vorschlag, das unter Obama getroffene “endangerment finding“ aufzuheben, will EPA-Administrator Lee Zeldin nichts Geringeres tun als die wackelige rechtliche Grundlage zu zerschlagen, auf der über 15 Jahre lang gesellschaftsverändernde Klima-Vorschriften aufgebaut wurden.

Passenderweise wählte Zeldin einen Lkw-Händler im Mittleren Westen (Indianapolis), um die von der Obama-EPA 2009 getroffene Gefährdungsfeststellung anzufechten, die der US-Bundesregierung die Befugnis gab, die Auspuffemissionen der Fahrzeugflotte der Nation und damit auch die Emissionen von mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerken und anderen Industrieanlagen zu regulieren.

Die Obama-Regierung nutzte das Endangerment Finding, um die vorzeitige Schließung von Kohlekraftwerken durch Vorschriften zu erzwingen. Und die Biden-Regierung nutzte die Gefährdungsermittlung, um ein De-facto-Mandat für Elektrofahrzeuge durchzusetzen, indem sie mit Benzin und Diesel betriebene Fahrzeuge aus dem Verkehr zog – eine Regelung, die von der Trump-Regierung Anfang dieses Jahres gekippt worden ist.

„Die heutige Ankündigung wäre – so sie umgesetzt wird – die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte der Vereinigten Staaten“, sagte Zeldin flankiert von Vertretern der Lkw-Industrie bei der Veranstaltung am 29. Juli. Seine Behauptung ist keine Übertreibung.

Das endangerment finding beruht auf der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs von 2007 in der Rechtssache Massachusetts gegen EPA. In diesem Urteil wurde der EPA die Befugnis zuerkannt, Kohlendioxid (CO₂), Methan und andere Treibhausgase im Rahmen des Clean Air Act zu regulieren. Zwei Jahre später verloren die von Obama ernannten Politiker, die sich gerade bei der EPA niedergelassen hatten, wenig Zeit mit der Ausarbeitung des Endangerment Finding; sie erkannten die scheinbar begrenzten Möglichkeiten, die ihnen das Urteil des Obersten Gerichtshofs gegeben hatte.

Das Ergebnis war ein Ansturm von Vorschriften unter Obama und Biden, die auf die Dekarbonisierung des gesamten Landes abzielten, auf dem Weg zu einem staatlich gesteuerten Übergang zu einer grünen Wirtschaft. Vorschriften, die auf fossile Brennstoffe abzielten, wurden von großzügigen staatlichen Zuwendungen – Zuschüsse, Darlehen, Subventionen – an politisch gut vernetzte Anbieter aller Arten von grünen Produkten und Technologien begleitet.

Für das Klimakartell war das Leben gut, und die Party würde ewig weitergehen. Zumindest dachten sie das. Während der Oberste Gerichtshof 2007 behauptete, dass die EPA die Befugnis habe, CO₂ und andere Treibhausgase als Schadstoffe zu regulieren, findet sich im Clean Air Act kein einziger entsprechender Passus. Im Juni 2022 entschied der Oberste Gerichtshof in der Rechtssache West Virginia gegen die EPA, dass Bundesbehörden eine ausdrückliche Ermächtigung des Kongresses benötigen, bevor sie Vorschriften erlassen, die „wichtige Fragen“ zu den wirtschaftlichen Auswirkungen aufwerfen. Das Gericht befand, dass der Obama-EPA die gesetzliche Befugnis gemäß dem Clean Air Act fehlte, um Treibhausgasemissionen von Kohlekraftwerken zu regulieren.

Nun will die Zeldin-EPA dieses Urteil zusammen mit anderen rechtlichen Argumenten nutzen, um die Gefährdungsermittlung abzuschaffen. Zeldins ursprüngliches Ziel ist es, die 2010 verhängten Treibhausgasnormen für leichte, mittelschwere und schwere Fahrzeuge und Motoren für schwere Nutzfahrzeuge allesamt aufzuheben. Aber es geht um viel mehr als nur um Kraftfahrzeuge. Sobald seine Regelung abgeschlossen ist und gerichtliche Anfechtungen überstanden hat (siehe unten), wird der Präzedenzfall für die Aufhebung aller Bundesvorschriften über Treibhausgasemissionen geschaffen sein.

Das werden die Umweltgruppen und ihre politischen Verbündeten nicht einfach so hinnehmen. Schließlich sehen sie sich mit der Aussicht konfrontiert, dass ein Großteil ihrer jahrzehntelangen Bemühungen, das Klima als Vorwand zu nutzen, um Macht über einen Großteil der amerikanischen Gesellschaft zu erlangen, auf den sprichwörtlichen Aschehaufen der Geschichte verbannt wird. Sie werden klagen.

Und das könnte genau das sein, was die Trump-Regierung will. Diese Klagen werden schließlich den Weg zum Obersten Gerichtshof finden. Das derzeitige Gericht ist jedoch das gleiche Gericht, das in den Fällen West Virginia gegen EPA und Loper Bright Enterprises gegen Raimondo, in denen es die Chevron-Dekretionsdoktrin aufhob, gegen Bundesbehörden entschieden hat, die beim Erlass von Vorschriften die Befugnisse des Kongresses überschreiten. Angesichts der jüngsten Erfahrungen des Obersten Gerichtshofes mit der Zurückdrängung des Verwaltungsstaates ist es sehr wahrscheinlich, dass er sich auf die Seite von Zeldin stellen wird.

Diese Überlegungen könnten letztlich dazu führen, dass das Gericht sein Urteil aus dem Jahr 2007 in der Rechtssache Massachusetts gegen die EPA überdenkt, mit dem der Gefährdungsstatus eingeführt wurde. Das Gericht ist nicht zimperlich, wenn es darum geht, Präzedenzfälle umzustoßen, sei es Roe v. Wade oder die Chevron-Doktrin, die es Bürokraten erlaubt, die Bedeutung von zweideutig geschriebenen Gesetzen zu bestimmen. Was sollte den Obersten Gerichtshof daran hindern, das Urteil Massachusetts gegen EPA aufzuheben und zu argumentieren, dass es Sache des Kongresses ist, Gesetze zur Regulierung von Treibhausgasen zu erlassen?

Aus Sicht der Trump-Regierung könnten rechtliche Anfechtungen von Zeldins Initiative durchaus ein Fall für sich sein: „‚Komm in meine Stube‘, sagte die Spinne zur Fliege.“

This article originally appeared at Human Events

Link: https://www.cfact.org/2025/08/30/zeldins-epa-goal-to-end-obama-biden-climate-mandates-will-revitalize-energy-industry/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE