Die Klimadaten sind nicht so eindeutig, wie uns gesagt wird.

Cap Allon

Die Propaganda vom Klima-„Notstand“ basiert auf der Annahme, dass die globalen Temperaturaufzeichnungen präzise, objektiv und unveränderlich sind. Eine neue Studie von Nicola Scafetta aus dem Jahr 2026 stellt diese Annahme in Frage und zeigt, dass Datensätze der Temperatur anfällig für nicht klimatische Verzerrungen durch Erwärmung sind.

Die Studie hebt mehrere wichtige Punkte hervor…

Städte erwärmen Thermometer, nicht das Klima

Aus gut bekannten physikalischen Gründen sind städtische Gebiete wärmer als ländliche Gebiete. Beton und Asphalt absorbieren Wärme. Die Entwässerung verringert die Verdunstungskühlung. Gebäude halten Luft zurück. Die Vegetation wird ersetzt. Abwärme sammelt sich an.

Dies ist der städtische Wärmeinseleffekt.

Städtische Flächen bedecken weniger als 4 % der Erdoberfläche, doch ein überproportionaler Anteil der seit langem bestehenden Wetterstationen befindet sich in oder in der Nähe von expandierenden städtischen Gebieten. Wenn sich Städte zu Metropolen entwickeln, steigen die Temperaturen in der Umgebung, auch wenn sich das regionale Klima gar nicht ändert.

Wenn Forscher ihre Analysen auf verifizierte ländliche Stationen beschränken, sinkt die langfristige Erwärmung der Landflächen der nördlichen Hemisphäre seit dem 19. Jahrhundert stark. Im Vergleich zu gemischten städtisch-ländlichen Datensätzen ist die Erwärmungsrate um etwa 40 % geringer.

Homogenisierung kann Verzerrungen verbreiten

Globale Temperatur-Datensätze stützen sich auf statistische Homogenisierung, um Änderungen an Messstationen zu korrigieren. Scafetta betont, dass diese Algorithmen die Wärme aus städtischen Gebieten auf nahegelegene ländliche Messstationen übertragen können.

Anstatt Verzerrungen zu beseitigen, werden sie durch die Homogenisierung miteinander vermischt.

Einmal verbreitet, wird diese Verfälschung in den Datensatz eingebettet und als Klimasignal behandelt. Dies erklärt, warum die Erwärmung über bevölkerten Gebieten am stärksten und über Ozeanen und der südlichen Hemisphäre schwächer erscheint.

Nächtliche Erwärmung signalisiert städtischen Einfluss

In großen Regionen steigen die nächtlichen Tiefsttemperaturen viel schneller als die Tageshöchsttemperaturen.

Klimamodelle simulieren dieses Phänomen nicht. Die städtische Wärmespeicherung hingegen schon.

Die in Gebäuden und befestigten Flächen gespeicherte Wärme wird nachts abgegeben und bleibt in der Nähe des Bodens unter flachen Grenzschichten gefangen. Karten der übermäßigen nächtlichen Erwärmung konzentrieren sich auf urbanisierte Regionen und entsprechen eher den Entwicklungsstadien als dem Treibhauseffekt.

Satelliten zeigen geringere Erwärmung

Seit 1979 messen Satelliten die Temperaturen in der unteren Troposphäre. Über den Landgebieten der nördlichen Hemisphäre zeigen diese Aufzeichnungen eine deutlich geringere Erwärmung als die Datensätze zur Temperatur.

In der südlichen Hemisphäre – wo die Landfläche kleiner und die Bevölkerungsdichte geringer ist – stimmen die Trends der Satelliten- und Oberflächendaten besser überein.

Wäre der Treibhauseffekt der einzige Treiber, würde diese hemisphärische Asymmetrie nicht mit der Urbanisierung korrelieren.

Die Verlangsamung [der Erwärmung] nach 2000 wurde durch Nachbearbeitung beseitigt

Frühere Oberflächendaten zeigten eine deutliche Verlangsamung der Erwärmung von etwa 2000 bis 2014, was sogar im Fünften Sachstandsbericht des IPCC eingeräumt wurde.

Durch spätere Überarbeitungen der Datensätze wurde dieses Merkmal jedoch abgeschwächt oder beseitigt.

Die Änderungen resultierten aus geänderten Homogenisierungsverfahren, dem Auffüllen fehlender Daten und der erweiterten Verwendung modellbasierter Schätzungen, wodurch die jüngsten Erwärmungstrends in einigen Oberflächendaten bis 20 % angehoben wurden.

Die Verlangsamung bleibt jedoch in Teilen der Satelliten- und Ozeandaten sichtbar.

Was die Beweise zeigen

Der Artikel bestreitet nicht, dass eine Erwärmung stattgefunden hat. Er zeigt lediglich, dass das Ausmaß der gemeldeten Erwärmung wahrscheinlich überbewertet ist und dass möglicherweise 25 % der gemeldeten „globalen Erwärmung” auf nicht klimatische Verzerrungen zurückzuführen sind, die sich auf die Landflächen der nördlichen Hemisphäre konzentrieren.

Behauptungen über hochpräzise Erwärmungstrends basieren auf Datensätzen, die Urbanisierung, statistische Anpassungen und Klimasignale in einer einzigen Kurve zusammenfassen. Diese Abhängigkeit erfordert eine genaue Prüfung und lässt keine Gewissheit zu.

Die ganze Studie steht hier.

Diese wachsenden Unsicherheiten in der Klimawissenschaft sickern langsam in die Politik und die Bevölkerung ein, sogar in der EU…

Link: https://electroverse.substack.com/p/western-alps-buried-arctic-cold-intensifies?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Wissenschaftler sagen NICHT „Klima-Notstand“

Cap Allon

Der Terminus „Klima-Notstand“ ist allgegenwärtig – in Schlagzeilen, Klassenzimmern und politischen Reden – und wird in der Regel mit der Behauptung gerechtfertigt, dass „die Wissenschaft dies so sagt“.

Nach einer Volltextsuche im Flaggschiff der physikalischen Wissenschaftsbewertung der Vereinten Nationen, dem Bericht der IPCC-Arbeitsgruppe I AR6, fehlt die aktivistische Sprache.

Während „Klimawandel“ 5.245 Mal und „globale Erwärmung“ 1.930 Mal vorkommen, tauchen Begriffe wie „Klimanotstand“, „Klimakrise“ und „Klimazusammenbruch“ genau null Mal auf:

AR6 WG1 wurde von Naturwissenschaftlern verfasst, die Beobachtungen, Verfahren und Unsicherheiten beschreiben. Vermieden wurden emotionale Formulierungen, sind diese doch nicht wissenschaftlich.

Die mittlerweile allgegenwärtige Sprache der Dringlichkeit stammt von Interessengruppen, Politikern, Medien und Aktivisten – nicht aus der wissenschaftlichen Kernbewertung, auf die sie sich angeblich berufen.

Wenn jemand darauf besteht, dass „Wissenschaftler sagen, wir befinden uns in einem Klimanotstand”, bitten Sie ihn, Ihnen zu zeigen wo. Denn in dem maßgeblichsten und etabliertesten „Klimawissenschaftsbericht” der Welt wird dies nicht erwähnt.

The Guardian et al. ignorieren den IPCC und greifen stattdessen selektiv die Ansichten einer Handvoll extremistischer Aktivisten-Wissenschaftler heraus:

Falls die Wissenschaft tatsächlich auf den behaupteten „apokalyptischen Notstand” hinweisen würde, wäre zu erwarten, dass mehr Wissen auch mehr Angst bedeutet. Die Beweise zeigen jedoch das Gegenteil.

Eine aktuelle Studie untersuchte 2.066 Erwachsene und stellte fest, dass ein höheres Umwelt- und Klimawissen stark mit einer geringeren Klimangst verbunden ist, selbst nach Berücksichtigung von Persönlichkeitsmerkmalen, politischen Einstellungen, Bildung und demographischen Faktoren.

Die Autoren berichten von einem klaren umgekehrten Zusammenhang: Mit zunehmendem Wissen nimmt die Klimangst ab. Panik korreliert mit Unwissenheit, nicht mit Unverständnis:

[Hervorhebung im Original]

Umgekehrter Zusammenhang zwischen dem allgemeinen Umweltwissen zu Zeitpunkt 3 und der Angst vor dem Klimawandel zu Zeitpunkt 4.

Link: https://electroverse.substack.com/p/northern-europe-locked-in-deep-freeze?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Behauptung im Guardian: wir sind immer noch auf dem Weg zum Point of No Return

Eric Worrall

The Guardian behauptet, die Welt steuere auf einen klimatischen „Point of no Return“ zu, an dem eine unaufhaltsame Erwärmung die Erde in eine katastrophale „Treibhaus“-Zukunft zwingen werde. Die geologischen Aufzeichnungen erzählen jedoch eine ganz andere Geschichte. Frühere Perioden mit weitaus höheren Temperaturen und CO₂-Werten haben weder das Leben noch die Aussichten der Zivilisation beendet – sie haben vielmehr für Überfluss und evolutionäre Expansion gesorgt.

Bitte, bitte, lasst uns einen dieser imaginären Kipppunkte überschreiten!

Point of no return: Eine höllische „Treibhaus-Erde“ rückt näher, sagen Wissenschaftler

Die anhaltende globale Erwärmung könnte durch das Auslösen von Klima-Kipppunkten einen irreversiblen Kurs einschlagen, doch die meisten Menschen sind sich dessen nicht bewusst.

Damian Carrington, Umwelt-Reporter

Die Welt ist näher als gedacht an einem „Point of no Return“, nach dem die ungebremste globale Erwärmung nicht mehr aufzuhalten ist, sagen Wissenschaftler.

Eine anhaltende globale Erwärmung könnte Klima-Kipppunkte auslösen, die zu einer Kaskade weiterer Kipppunkte und Rückkopplungsschleifen führen würden, so die Wissenschaftler. Dies würde die Welt in ein neues, höllisches „Treibhausklima“ versetzen, das weitaus schlimmer wäre als der Temperaturanstieg von 2 bis 3 °C, auf den die Welt derzeit zusteuert. Das Klima würde sich auch stark von den milden Bedingungen der letzten 11.000 Jahre unterscheiden, in denen sich die gesamte menschliche Zivilisation entwickelt hat.

Bei einer globalen Erwärmung von nur 1,3 °C in den letzten Jahren fordert extremes Wetter bereits Menschenleben und zerstört Lebensgrundlagen auf der ganzen Welt. Bei 3-4 °C „werden Wirtschaft und Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren“, sagten Wissenschaftler letzte Woche, aber eine Treibhaus-Erde wäre noch heißer.

Die Öffentlichkeit und die Politik seien sich der Gefahr, den Punkt ohne Wiederkehr zu überschreiten, weitgehend nicht bewusst, so die Forscher. Die Gruppe erklärte, sie gebe diese Warnung heraus, weil eine schnelle und sofortige Reduzierung der Verbrennung fossiler Brennstoffe zwar eine Herausforderung darstelle, eine Umkehr jedoch wahrscheinlich unmöglich sei, sobald der Weg zu einer Treibhauserde eingeschlagen sei, selbst wenn die Emissionen letztendlich drastisch gesenkt würden.

Mehr hier.

Das ist blanker Unsinn! Aus paläontologischen Beweisen wissen wir bereits mit absoluter Sicherheit, dass eine globale Erwärmung um 3–4 °C nicht das Ende der Wirtschaftstätigkeit bedeutet.

Dieser Beweis ist das Palaeocene-Eocene Thermal Maximum PETM. Der CO₂-Gehalt während des PETM lag möglicherweise bei 2520 ppm – sechsmal höher als heute. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Leben während des PETM gelitten hat, ganz im Gegenteil. Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum, in welchem es 5–8 °C wärmer war als heute, war das Zeitalter der Affen. Unsere überwiegend Früchte essenden Affenvorfahren gediehen dank der Fülle des PETM und besiedelten einen Großteil der Welt, um sich erst zurückzuziehen, als die Kälte zurückkehrte.

[Hervorhebung im Original]

Wenn eine Horde von Affenvorfahren mit Gehirnen von der Größe einer Streichholzschachtel unter solchen Bedingungen gedeihen konnte, dann könnten wir das sicherlich auch.

Auch Fische kamen während des PETM gut zurecht: Das Paläozän-Eozän-Temperaturmaximum (PETM), eine Periode extrem schneller globaler Erwärmung, die 10 Millionen Jahre nach dem Aussterben der Dinosaurier stattfand, hätte eigentlich eine Katastrophe für die Ozeane sein müssen. Stattdessen nutzten sogar Fische aus gemäßigten Klimazonen die Wärme wie ein tropisches Buffet. Quelle

Angesichts des Überflusses an Land, eines Meeres voller Fische und der Tatsache, dass unsere Affenvorfahren in früheren Perioden extremer Wärme sehr gut zurechtkamen, wie könnte eine Erwärmung um wenige Grad bedeuten, dass „die Wirtschaft und die Gesellschaft, wie wir sie kennen, nicht mehr funktionieren werden“?

Die Antwort lautet: Das kann nicht sein. Selbst wenn eine solche extreme Erwärmung eintreten würde, würden unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft weiterhin gut funktionieren.

Und es ist ausgeschlossen, dass anthropogene CO₂-Emissionen eine globale Erwärmung in der Größenordnung des PETM verursachen könnten. Die Welt von heute unterscheidet sich stark von der Welt des PETM. Mächtige geologische Einflüsse, die nach dem PETM auftraten, haben unsere Welt in den letzten 34 Millionen Jahren in der späten zenozoischen Eiszeit gefangen gehalten.

Zu diesem Thema hat auch Willis Eschenbach etwas geschrieben: In einem anderen Thread hier bei WUWT haben wir über das vom IPCC verwendete Berner Kohlendioxidmodell diskutiert. Das Berner Modell berechnet, wie schnell ein … weiter hier.

In jener Studie bringt Eschenbach diese Graphik:

Tatsache ist, dass unsere Welt nicht zu heiß, sondern gefährlich kalt ist. Während der letzten Eiszeit sank der CO₂-Gehalt so stark, dass es fast zu einem Massen-Aussterben gekommen wäre.

[Hervorhebung im Originbal]

Hierzu gibt es auch einen Beitrag aus dem Jahr 2017: Das Leben auf der Erde wäre beinahe durch zu wenig CO₂ ausgelöscht worden.

Wir befinden uns derzeit in einer der kältesten Perioden der späten zenozoischen Eiszeit. Wir befinden uns auch in der Abkühlungsphase des Holozäns, unserer aktuellen Zwischeneiszeit, was Anlass zu großer Sorge gibt. Der Meeresspiegel liegt heute etwa einen Meter tiefer als vor 6000 Jahren, während der Warmphase, dem Holozän-Optimum.

Die Wahrheit ist, dass wir jede Erwärmung und alle CO₂-Emissionen brauchen, die wir produzieren können, um die nächste 100.000-jährige Eiszeit aufzuhalten. Denn wenn das nächste glaziale Maximum eintritt und die nächsten Eiszeitbedingungen zu einem Absturz der CO₂-Werte führen, hat unsere Spezies möglicherweise nicht mehr so viel Glück wie beim letzten Mal, als die Bedingungen des glazialen Maximums unsere Spezies an den Rand des Aussterbens gebracht hatten.

Link: https://clintel.org/guardian-claims-were-still-only-approaching-the-climate-point-of-no-return/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich.

Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung!

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Monate Dezember und Januar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf
  2. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
  3. Der Ausstoß der Treibhausgase in Deutschland sinkt seit 1990, die CO₂-Luftkonzentration steigt aber.

Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ ist der Haupttemperaturregler wird behauptet. Demnach müsste die Erwärmung beider Monate gleich verlaufen, zumal CO₂ gleichmäßig und weltweit steigt und beide Monate auch noch direkt aufeinander folgen. CO₂ kann im Dezember nicht anders wirken als im Januar.

Also betrachten wir nun die Temperaturreihen beider Monate und beginnen mit dem Dezember. In der folgenden Grafik werden die Originaltemperaturen des DWD verwendet. Quelle

Abb.1: Laut DWD zeigte der Dezember 90 Jahre lang gar keine Erwärmung. Ab 1987/1988 begann abrupt eine steile Erwärmung, die bis heute 2,2 Grad beträgt.

Dazu im Vergleich der Januar.

Abb. 2: Der Monat Januar wurde 90 Jahre lang bis 1987 um 1 Grad laut DWD kälter, siehe violette Trendlinie. Von 1987 auf 1988 setzte ein plötzlicher Temperatursprung von gut 2 Grad ein auf ein höheres Plateau. Dort stagniert der Monat Januar seit 1988 bei knapp über 1 Grad Monatsschnitt.

Zusammen macht die Temperaturerwärmung ebenfalls 2,2 Grad aus wie beim Monat Dezember.

Mit der Gegenüberstellung beider Grafiken ist bereits gezeigt, die Gründe für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe von Dezember und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen werden.

Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Artikel erneut widerlegt.

Kohlendioxid kann kein Klimakiller sein. Und CO₂ ist auch nicht der globale Temperaturregler. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.

Um das an den beiden Monaten Dezember und Januar genauer zu zeigen, wählen wir eine andere Grafikdarstellung: der direkte Vergleich

Der Januar folgt unmittelbar auf den Dezember. Am 31.Dezember endete vor kurzem das Jahr 2025 und kurz darauf begann der Januar 2026. Vom Datum ein Jahr getrennt, aber von der Zeit unmittelbar folgend, praktisch eine Sekunde später nach Mitternacht.

Der direkte Vergleich: Noch eindrucksvoller wird die Grafik, wenn wir beide Monatsverläufe in einem Diagramm betrachten. Beim Vergleich der beiden Graphen bitte beachten: Auf den Dezember 1987 (violett) folgt eine Sekunde später der Januar 1988 (braun). Zur besseren Vergleichbarkeit sind nun 87/88 zu einer Zeitachse zusammengefasst. Die letzten Werte sind also der Dezember 2025 und der Januar 2026, beide auf dem Zahlenstrahl bei 2025 eingezeichnet.

Abb.3: Die Grafik zeigt den Verlaufsvergleich von Dezember (blau) und den unmittelbar darauffolgenden Januar (braun). Dezember 1987 im Vergleich zu Januar 1988 sind auf demselben Punkt der Zeitlinie, ebenso Dez 2025 und der Jan. 2026

Ergebnis: Der Dezember wird seit 1987 deutlich wärmer in Deutschland, während der Januar sein (derzeit hohes) Temperaturniveau seit 1988 beibehält, dabei laut DWD sogar leicht abkühlt.

Komisch oder? CO₂ kann im Dezember seit 39 Jahren nicht bis kurz vor Mitternacht (Sylvester) erwärmend wirken und nach Mitternacht, wenn der Januar beginnt, hört die Wirkung schlagartig auf.

Das ist nicht nur in Deutschland so: Zur Bestätigung dieser unterschiedlichen Temperaturverläufe sollen hier exemplarisch weitere Grafiken außerhalb Deutschlands aufgeführt werden: CET (Zentralengland), Lerwick auf den Shetland-Inseln, Westeuropa und Skandinavien

Abb. 4a-4d: Bitte nochmals beachten: Der Januar 88 sitzt zeitlich auf demselben Punkt wie der Dezember 1987. Die Beschriftung der x-Achse müsste korrekt 87/88 heißen, usw.

Wie bei den Daten des DWD steigen die Dezembertemperaturen deutlich, die Januartemperaturen zeigen eine fallende Trendlinie. In Skandinavien ist dies am deutlichsten zu sehen. Quelle Met Office HadCET, und GISS

Erklärung des Verhaltens mit dem angeblichen CO₂-Treibhauseffekt?:

Merke: Kohlendioxid kann im Dezember am Ende eines Jahres nicht stark erwärmend wirken und dann plötzlich nach Silvester für den ganzen Januar aussetzen. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Dezember und dem nach Silvester darauffolgenden Januar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Anmerkung. Peter Dietze, ein Befürworter des Treibhauseffektes hat den Treibhaus-Erwärmungsanteil seit 1987 bis heute aufgrund der fast 80 ppm CO₂-Zunahme auf 0,1 Grad errechnet. Viele andere anerkannte Wissenschaftler wie Gerlich/Tscheuschner oder Prof. Kramm aus Alaska negieren auch diese geringe Erwärmung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass viele (unbezahlte) Klimaforscher in der Summe sogar von einer leichten Abkühlungswirkung von „Treibhausgasen“ ausgehen.

Weiteres Argument: Der Treibhausgasausstoß nimmt in Deutschland im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab.

Aufgrund vieler gesetzlicher Maßnahmen nimmt der Ausstoß (Emission) verschiedener Treibhausgase sogar ab. Erstaunlich ist: Trotz Emissionsabnahme nimmt die CO₂-Konzentration jedoch zu. In der nachfolgenden Grafik sind nur die Emissionen dargestellt.

Unsere Schlussfolgerungen: Die teuren CO₂-Einsparungen in Deutschland seit 1990 hatten überhaupt keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten im Monat Dezember und Januar. Sie müssen deshalb sofort eingestellt werden.

Die Grafiken Dezember und Januar sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen

Diese Definitionen sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten das CO₂ sei der globale Temperaturregler. CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

Wir stellen für unsere Leser fest:

1) Das Klima wandelt sich immer.

2) Der neuzeitliche Klimawandel begann in Mitteleuropa erst im Jahre 1987/88 und nicht seit der Industrialisierung.

3) Die angeblichen Treibhausgase haben keine nachweisbare Wirkung auf den ständigen Klimawandel und auf den Temperaturverlauf weder in Deutschland noch sonstwo.

Wenn nicht CO₂, wer oder was dann?

Richtige Erklärung für das unterschiedliche Dez/Jan-Verhalten seit 1988

Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Dezember leicht zugenommen und im Januar seit 1988 eher abgenommen. Doch weshalb ist das so? Und wie die beiden Monate sich weiter entwickeln werden, darüber können seriöse Klimawissenschaftler nur spekulieren oder Hypothesen zur weiteren Erkenntnisgewinnung aufstellen. In unseren Artikeln beschrieben wir (Baritz/Kämpfe/Kowatsch) immer einige Ursachen in Einzelartikeln, zuletzt hier. Wir haben neun aufgelistet.

Merke: Und selbstverständlich kann Kohlendioxid keine der vielen möglichen Ursachen sein, denn dieses „Wundergas“ kann doch im Dezember nicht anders wirken als im darauffolgenden Januar, beginnend in der Silvesternacht mit der Silvesterballerei.

Und als ob das alles nicht längst genügend Beweise gegen einen stark wirkenden CO₂-THE, den Welttemperaturregler wären, haben wir auch außerhalt Europas geschaut, die Dezember- und Januartemperaturen von Virginia/USA.

Abb. 6: Dezember 1987 und Januar 1988 folgen in der Realität unmittelbar nach Silvester-Mitternacht. Wir haben beide Monate auf der y-Achse wie zuvor auch zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, beide beim Punkt 1987. Die letzten beiden Werte sind Dez. 25 und Jan. 26

Auch in den USA gilt: Beide Monate entwickeln sich seit fast 40 Jahren vollkommen unterschiedlich, obwohl die CO₂-Konzentrationen vom Dezember und dem nachfolgenden Januar gleich sind und sich auch gleich entwickelt haben.

Logische Schlussfolgerung: Nur die natürlichen Wetteränderungen vom Dezember zum Januar bestimmen den Temperatur-Verlauf der beiden Monate.

Anthropogene Ursachen: Und der Wärmeinseleffekt?

Auch dieser kann nicht als Begründung herangezogen werden, denn der WI-effekt wirkt im Dezember und im nachfolgenden Januar gleich und sogar allgemein im Winter viel schwächer als im Sommer.

Anthropogen: Und die statistische Datenmanipulation des DWD?

Ebenfalls unwirksam, da zwischen Dezember und Januar wohl kaum Stationen ausgetauscht wurden, bzw. ein Tausch wirkt dann in den nächsten Jahren gleich.

Fazit:

Der Dezember wurde in den letzten 38 Jahren in Deutschland deutlich wärmer, der Januar und (Februar) nicht. Das ist ein einfacher Beweis, dass es den stark erwärmenden CO₂-Treibhauseffekt nicht gibt oder dass er kaum Wirkung hat. Außerdem sinkt der Treibhausgasausstoß in Deutschland seit 1990, der Dezember verhält sich somit vollkommen gegensätzlich zum Treibhausgasausstoß in Deutschland.

Aus diesem Grunde gibt es auch keine CO₂ verursachte Klimakatastrophe, denn laut Einstein reicht bereits ein Gegenbeweis. Dieser Artikel mit dem Dezember/Januarvergleich und den dazugehörigen Grafiken sind ein weiterer unserer vielen Gegenbeweise, die wir in unseren Artikeln ständig beschreiben.

Aber wie sagte bereits Einstein: Ein Gegenbeweis reicht.

Erkenntnis und unsere Forderung: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten der beiden Monate.

Das unterschiedliche Temperaturverhalten der beiden Wintermonate kann man nur mittels natürlicher Klimavariationen erklären. Wir haben mit den Wetterlagen oben nur eine ausführlicher genannt, er gibt sicherlich mehrere. Wir müssen engagiert Partei ergreifen gegen die falsche Klimapolitik, die nur unser Geld will, insbesondere in Deutschland durch die linksgrüne Politik mitsamt den Lügenmedien.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss sofort und endgültig eingestellt werden. Sie ruiniert unser Land. Das ist auch der beabsichtige Sinn der ganzen Hysterie.

Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Klima-Hilfsmaßnahmen würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung und andere vollkommen sinnlose CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge hingegen wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre, CO₂ ist Leben

  • Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl und tot wie der Mond
  • Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut.
  • CO₂ ist für das Leben kein Giftgas, sondern das genaue Gegenteil
  • Nicht CO₂ ist der globale Temperaturregler, sondern viele andere natürliche Ursachen dominieren.

Bild Baritz

Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt für Kohlendioxid in der Atmosphäre sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Die University of East Anglia entdeckt den städtischen Wärmeinsel-Effekt

Anthony Watts

Vorbemerkung des Autors: Aus der Abteilung „Jahrzehnte zu spät und einen Dollar zu wenig“ kommt nun die von Fachkollegen begutachtete Übung in Offensichtlichem. Natürlich war die UEA schon immer etwas langsam. Wäre das nicht so gewesen, hätten wir nie das Geschenk des „Climategate“ erhalten. – Anthony

Via Eurekalert:

Die Temperatur einiger Städte könnte unter einer Erwärmung um 2 °C schneller als erwartet steigen.

Neue Forschungsergebnisse der University of East Anglia (UEA) zeigen, dass sich viele tropische Städte unter einer globalen Erwärmung um 2 °C voraussichtlich schneller als erwartet erwärmen werden.

Städte sind aufgrund eines Phänomens, das als städtische Wärmeinsel bekannt ist, oft wärmer als ländliche Gebiete. Dieses Phänomen kann durch verschiedene Faktoren wie das regionale Klima und die Vegetationsdecke beeinflusst werden. Dies kann für einige Stadtbewohner zu erhöhten hitzebedingten Gesundheitsrisiken führen.

Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Studie kombinierte modernste Klimaprognosen mit Modellen des maschinellen Lernens, um zu zeigen, wie sich diese städtischen Wärmeinseln in vielen tropischen und subtropischen Städten unter dem Einfluss des Klimawandels verstärken können – vor allem in Monsunregionen wie Indien, China und Westafrika.

Die Forscher erstellten Prognosen für 104 mittelgroße Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 300.000 und einer Million.

Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Tagestemperaturen in 81 Prozent dieser Städte voraussichtlich stärker steigen werden als in den umliegenden ländlichen Gebieten. In 16 Prozent der Fälle könnten sie bei einer globalen Erwärmung um 2 °C, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erreicht wird, um etwa 50 bis 100 Prozent höher liegen als in den umliegenden Gebieten.

Die untersuchten Städte liegen in den wärmeren Regionen der Welt, was laut den Autoren diese Erhöhungen für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt noch bedeutender macht. Mittelgroße Städte machen auch einen großen Teil der Städte weltweit aus, mit mehr als 2,5-mal so vielen Städten in dieser Kategorie wie Städten mit mehr als einer Million Einwohnern.

Die Leitautorin Dr. Sarah Berk, die diese Arbeit während ihrer Promotion an der School of Environmental Sciences der UEA durchgeführt hat sagte: „Unter dem Einfluss des Klimawandels stehen Städte nicht nur vor der Herausforderung steigender Temperaturen in ihrer Umgebung, sondern auch vor der Herausforderung potenzieller Veränderungen ihrer Wärmeinseln.

Globale Klimamodelle sind zwar für die Vorhersage künftiger Temperaturänderungen unerlässlich, aber sie sind nur begrenzt in der Lage, die Trends kleinerer Städte zu erfassen. Selbst hochauflösende globale Modelle können nur Veränderungen für die größten städtischen Gebiete oder Megastädte vorhersagen.

Um diese Lücke zu schließen, haben wir in unserer Studie Veränderungen der Landtemperatur in mittelgroßen Städten prognostiziert und gezeigt, dass in vielen von ihnen die Erwärmungsrate in den Städten höher ist als in der ländlichen Umgebung“, fügte Dr. Berk hinzu, die jetzt an der University of North Carolina in Chapel Hill tätig ist.

Mitautor Prof. Manoj Joshi von der Climatic Research Unit der UEA sagte: „Die Hitzebelastung in Städten unter dem Einfluss des Klimawandels gibt zunehmend Anlass zur Sorge, da viele Städte in den Tropen und Subtropen wärmer sein können als ihre ländliche Umgebung, was ihre Anfälligkeit für steigende Temperaturen erhöht.

Diese Analyse zeigt, dass selbst modernste Prognosen die zukünftige Erwärmung in Städten wahrscheinlich unterschätzen. Unsere Ergebnisse deuten beispielsweise darauf hin, dass sich mehrere Städte im Nordosten Chinas und im Norden Indiens voraussichtlich um 3 °C erwärmen werden, obwohl den Prognosen des Erdsystemmodells zufolge für ihr Hinterland eine Erwärmung von 1,5 bis 2 °C vorhergesagt wird.

Unsere Forschung ermöglicht eine fundiertere Planung für die zukünftigen Risiken für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt und unterstreicht die Notwendigkeit, herkömmliche Klimamodelle durch Ansätze wie maschinelles Lernen und KI zu ergänzen.“

Prof. Joshi fügte hinzu: „Diese Ergebnisse unterstreichen auch, wie wichtig es ist, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hitzeexposition in Städten zu untersuchen, weil der Klimawandel zu einer erhöhten Häufigkeit extremer Hitzeereignisse führt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können, einschließlich einer erhöhten Sterblichkeit.“

Das Team schloss Städte in Berg- und Küstenregionen aus, um Einflüsse von Merkmalen wie Hügeln, Seen und Ozeanen auszuschließen und sicherzustellen, dass es Beziehungen erfasste, die auf physikalischen Prozessen im Zusammenhang mit dem Klima beruhen und nicht auf anderen Unterschieden.

In den fünf bevölkerungsreichsten Städten sind die größten Veränderungen in Jalandhar (Indien), Fuyang (China) und Kirkuk (Irak) zu beobachten, wo die Temperatur im Vergleich zu den ländlichen Gebieten in der Umgebung um 0,7 bis 0,8 °C stärker gestiegen ist.

In den beiden übrigen Städten, Marrakesch (Marokko) und Campo Grande (Brasilien), sind die Unterschiede zwischen der Erwärmung in den Städten und ihrer Umgebung vernachlässigbar.

Andere Städte sind jedoch von einer deutlich stärkeren Erwärmung betroffen, beispielsweise Assiut (Ägypten), Patiala (Indien) und Shangqui (China), wo die Temperatur um 1,5 bis 2 °C stärker steigt als im Hinterland, was einer Zunahme bis 100 Prozent entspricht.

Diese Arbeit wurde vom Natural Environment Research Council und der ARIES Doctoral Training Partnership unterstützt. An ihr waren auch Forscher beteiligt, die jetzt am Karlsruher Institut für Technologie tätig sind.

„Amplified warming in tropical and subtropical cities at 2°C climate change” von Sarah Berk, Manoj Joshi, Peer Nowack und Clare Goodess wurde am 3. Februar in PNAS veröffentlicht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/16/the-university-of-east-anglia-discovers-the-urban-heat-island-effect/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung eines Laien (d. h. des Übersetzers): Solange die Sterberate von Städten in Alaska und in Brasilien keine Unterschiede zeigt, halte ich diese Studie für überflüssig. Interessant ist nur, dass man sozusagen von offizieller Seite überhaupt zur Kenntnis nimmt, dass es so etwas wie den UHI überhaupt gibt.