Globale Erwärmung erzeugt verzwei­felte Lügen in den Medien

Die New York Times hat einen irreführenden Artikel veröffentlicht mit der Behauptung, dass die globale Erwärmung weitgehend allein verantwortlich ist für das Eindringen illegaler Immigranten aus Mittelamerika in die USA. Der Beitrag mit der Überschrift [übersetzt] „Eine sich erwärmende Welt bringt verzweifelte Menschen hervor“ [A Warming World Creates Desperate People] kolportiert, dass die globale Erwärmung zu Ernteeinbußen in Mittelamerika führt, was wiederum die Menschen dort dazu zwingt, nordwärts in die USA zu fliehen. In Wirklichkeit befinden sich die Ernteerträge global und auch in Mittelamerika auf einem rekordhohen Niveau. Die wirkliche Lektion aus dem Beitrag in der NYT lautet, dass ein vorteilhaftes Klima verzweifelte Medienlügen erzeugt.

Die NYT schreibt: „Dürre und steigende Temperaturen in Guatemala machen das Leben und sogar das Überleben der Menschen dort immer schwieriger, was die ohnehin schon prekäre politische Lage für die dort lebenden 16,6 Millionen Menschen weiter verschärft“. Der Artikel spricht im Einzelnen die Kaffee-Produktion an und zitiert „einen jungen Landwirt“ mit den Worten „Wir können nicht mehr allein von der Kaffee-Produktion leben“. Der Artikel spekuliert dann, dass die Einbußen bei der Kaffeeernte der globalen Erwärmung geschuldet sind, was die Menschen dann dazu bringt, illegal in die USA zu kommen.

Objektive Fakten führen dieses fiktive Narrativ ad absurdum. Einer Veröffentlichung des Landwirtschaftsministeriums der USA [USDA] vom Juni 2018 zufolge mit dem Titel „Coffee: World Markets and Trade“ [etwa: Kaffee: Weltmarkt und Handel] erbrachte die Kaffee-Saison 2017/18 die zweithöchste Kaffeeernte jemals, die nur geringfügig den bisherigen Rekord der Saison 2016/17 verfehlte. Und lange dürfte der Rekord 2016/17 auch nicht mehr bestehen bleiben. „Es wird vorhergesagt, dass die Kaffeeernte 2018/19 11,4 Millionen Sack höher ausfallen wird als im Vorjahr mit 171,2 Millionen“, geht aus dem USDA-Report hervor.

Wichtig ist auch der Umstand, dass Mittel- und Südamerika den Löwenanteil der Welt-Kaffeeernte erzeugen. Brasilien erzeugt mehr als die Hälfte der globalen Kaffeeernte, und das USDA berichtet, dass die Kaffeeproduktion in Brasilien in jedem der letzten vier Jahre neue Rekorde erreicht hat. Inzwischen erreichte die Kaffeeernte 2017/18 in Mittelamerika einen neuen Rekord, und das USDA geht davon aus, dass die Saison 2018/19 einen weiteren Rekord verzeichnen wird.*

[*,Globale Erwärmung‘: Im Internet gibt es aus verschiedenen Quellen aktuell Berichte über Einbußen der Kaffeeernte in dieser Saison im südlichen Brasilien – wegen Frost aufgrund eines außerordentlich kalten Winters auf der gesamten Südhalbkugel. Anm. d. Übers.]

Nach dem Schwerpunkt Kaffee wendet sich der NYT-Artikel der Tomaten-Produktion zu, welche angeblich ebenfalls durch die globale Erwärmung verheerend geschädigt wird. Unter Verweis auf zwei anonyme Teenager aus El Salvador behauptet der Artikel: „Die Felder der Familien werfen immer weniger ab. Die Tomaten nehmen eine blasse, kränkliche Farbe an“. Objektive Daten zeigen jedoch, dass falls das wirklich stimmen würde, es gegen die globalen Trends bzgl. Tomaten stehen würde. Dem „Overview Global Tomato Market“ zufolge, veröffentlicht von der Landwirtschafts-Website Hortidaily, gab es im Jahre 2016 global eine Rekord-Tomatenernte, die um 30% höher lag als noch vor zehn Jahren. Die Tomatenproduktion ist tatsächlich so hoch, dass die Preise für die Verbraucher rapide sinken. Hortidaily zitiert einen belgischen Händler mit den Worten „Es gibt einfach zu viele Tomaten, weil die Ernte in allen Ländern sehr gut ausgefallen ist“.

Es ist nicht nur die Kaffee- und Tomatenproduktion, welche unter den gegenwärtigen Klimabedingungen immer neue Rekorde erzielt. Die United Nations Food and Agricultural Organization (FAO) überwacht die globalen Ernteerträge einschließlich aller wichtigen Getreideernten. Darunter fallen die Großen Drei Reis, Weizen und Mais. Der FAO zufolge gab es bei den globalen Getreideerträgen 2017/18 einen neuen Rekord, der noch über den bisherigen Rekord von 2017/18 hinausging. Das sollte niemanden überraschen, weil für fast alle bedeutenden Nahrungsmittel in diesem Jahrzehnt Rekorderträge erzielt werden konnten, viele davon während der letzten ein bis zwei Jahre.

Es gibt mit Sicherheit zahlreiche Gründe, warum so viele Menschen aus Mittelamerika danach trachten, in dieses Land zu kommen – legal oder illegal, aber die Auswirkung der globalen Erwärmung auf die Ernteerträge gehört nicht dazu.

Link: https://www.heartland.org/news-opinion/news/global-warming-creates-desperate-media-lies
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Offshore-Windpark in schwerer See: Fischer schreien den Entwicklern zu: Haut ab!

Mit Zehnermilliarden Dollar von in der Tonne versenkten Subventionen haben die Erneuerbaren-Profiteure (RE) bis auf den letzten Quadratzentimeter jedes Territorium ausgemacht, um immer neue dieser wirbelnden Wunder zu errichten und jene Subventionen abzusahnen. Wie alle Formen von kapitalistischer Vetternwirtschaft [crony capitalism] werden diese Herrschaften alles tun und alles sagen, um politischen Rückenwind zu bekommen. Der Errichtung hoch subventionierter Windturbinen auf See ist dabei keine Ausnahme.

Ein Teil des ,Theaters‘ involviert ,Gemeinde-Konsultationen‘, wo der von den Entwicklern ausgewählte Klüngel handverlesener und hoch bezahlter Möchtegern-Experten darüber missioniert, wie jedes nur denkbare Problem in Betracht gezogen und bereits gelöst ist. Normalerweise gehen sie aber noch weiter und behaupten, dass es tausende von Arbeitsplätzen vor Ort geben werde; dass es Kindern in der Schule besser gehen wird; dass Millionen Wohnungen gratis mit Energie versorgt werden und dass alle Arten seltener und gefährdeter Spezies aus der Gefahr des Aussterbens befreit werden, blah, blah, blah.

Eine Mischung aus Fachchinesisch und Bürokraten-Gewäsch wird als wissenschaftliche Tatsache verkauft.

Normalerweise lauscht das Publikum mit glasigen Augen und in grüblerischer Stille. Gelegentlich treten die Wenigen, die tatsächlich verstehen, dass man sie zum Narren hält, eine Tirade los gegen die PR-Brigade der Entwickler.

Mit der Zeit jedoch wurden die Lügen und die Propaganda immer dünner, und die Anzahl derjenigen, die ihnen bohrende Fragen stellt, nimmt zu. Die Anwohner merken einfach, dass diesen Herrschaften ihr Leben und ihre Lebensgewohnheiten herzlich egal ist.

Die Fischer nebst deren Familien, die seit Generationen vor den Küsten von Long Island und New Jersey ihrem Gewerbe nachgingen, sind alarmiert ob der Tatsache, dass die Konstruktion hunderter von Turbinen nicht nur den Meeresgrund zerstören werden (der die Quelle ihres Einkommens und Wohlergehens ist), sondern dass auch ihre Fischgründe zerstört werden – für immer.

Die Besatzungen der Trawler sind furchtlose und hartnäckige Gesellen, bekannt für ihre deftige Sprache. Daher ist es keine Überraschung, dass sie den PR-Fuzzies eine krachende Abfuhr erteilten – in einer Sprache, die normalerweise für die unteren Decks reserviert ist.

Fischer: Windparks sind schlecht für das Geschäft

The Independent

Rick Murphy

Die für das Leasing von Ozeanboden an Offshore-Windkraftunternehmen zuständigen Bundesbeamten haben bei einem Treffen mit kommerziellen Fischern Einiges um die Ohren gehauen bekommen – und Vieles davon war nicht druckreif.

Es ist nicht nur eine signifikante Opposition gegen Offshore-Windparks – es herrscht eine 100%-Übereinstimmung unter den Fischern, dass die Windturbinen sie aus dem Geschäft drängen. Der Zorn ist greifbar, und die Repräsentanten des Bureau of Ocean Energy Management (BOEM) bekamen die volle Breitseite der Klagen zu spüren. „So sprechen wir auf den Docks“, erklärte ein Sprecher.

Es geht um eine Direktive der [US-]Bundesregierung – teilweise befeuert durch den Gouverneur von New York State Andrew Cuomo, wie Einige sagen – nach der zwei weitere Trakte von Ozeanboden vergeben werden sollen, möglicherweise zur Errichtung von Windparks. Bisher wurden 13 derartige Trakte vergeben.

Brian Hooker, ein Fischerei-Biologe, David Nguyen, Projekt-Koordinator und Isis Johnson, Umweltschutz-Spezialist, versuchten ganze vier Stunden lang, ein vorbereitetes Programm abzuspulen. Sie waren beauftragt, zwei neue Standorte aus vier riesigen Ozeangebieten vor den Küsten von Long Island und New Jersey zu erschließen. Die Repräsentanten der Fischer machten deutlich, dass es keinerlei Offshore-Windturbinen dort geben sollte, Punkt.

Das Unternehmen Deepwater Wind, welches ein Projekt vor der Küste von Montauk vorantreibt und den Block Island-Windpark betreibt, war Gegenstand einer Menge Zorn und Kritik, obwohl dieses Unternehmen gar keine Rolle spielt bei den zur Debatte stehenden Ozeanflächen.

Hat das BOEM erst einmal Standorte ausfindig gemacht, kann jedes Unternehmen Interesse anmelden, welches dort tätig werden will. Gibt es mehr als einen Interessenten, wird versteigert.

Hooker hielt das Einführungs-Referat und wies darauf hin, dass die Windunternehmen, denen ein Leasing gewährt wird, für dieses Leasing zahlen, plus Miete plus weitere Abgaben.

„Sie rauben uns unsere Fischgründe, indem sie ihre Monster in unseren Arbeitsplätzen errichten. Sie industrialisieren den Ozeanboden“, sagte Bonnie Brady, Direktorin der Long Island Commercial Fishing Association.

Genau das ist die Krux des Problems, sagte Hummerkapitän Anthony Sosinski. Jedwede Diskussion über Abschwächungen der Auswirkungen, den die Windturbinen auf den Fortbestand der Fische haben, ist lächerlich, warf er den Betreibern vor. „Es ist, als ob man eine Mülldeponie mitten auf einem Getreidefeld einrichtet. Der Lärm und die Umstände sind nicht natürlich gegenüber dem, was dort seit Millionen Jahren im Gange ist“.

Ryan Fallon sagte, er habe sein Leben auf dem Wasser verbracht. „Jeder hier ist gegen die Windparks! Das hier ist mein Leben, und das Leben meiner Tochter. Ich hätte sie fast hierher mitgebracht, damit Sie ihr in die Augen sehen können“, sagte Fallon, dessen Vater ebenfalls kommerzieller Fischer war und ihm sein Schiff vermacht hatte. „Ich habe das seit meinem 12. Lebensjahr getan. Eher sterbe ich, als dass ich zulasse, dass Sie mir mein Leben wegnehmen!“.

Ein Individuum wartete gar nicht erst auf einen Vortrag. „Ihre Laffen macht mich krank!“ schrie er, als er in den Saal stürmte. „Das ist bull***t. F*** you!”

Verschiedene Redner fragten, warum man die Turbinen nicht auf dem Festland errichten wolle, wenn doch die gewünschte Energie Windenergie sein soll. Andere schlugen vor, alle Windturbinen im Ozean an einer Stelle zu errichten, so dass das betroffene Gebiet kleiner ist.

„Wir arbeiten hart daran sicherzustellen, dass alle diese Informationen weitergegeben werden“, sagte Johnson vor versammelter Mannschaft, aber der BOEM-Beamte musste dann einräumen, dass das Treffen nicht aufgezeichnet wurde, so dass die sich ergebende Diskussion hier nicht festgehalten war. Allerdings wurden alle Teilnehmer an der Versammlung aufgefordert, schriftlich Kommentare einzureichen, entweder per E-Mail oder online.

Vier Gebiete für die Errichtung von Windparks kommen in Betracht (siehe Karte weiter oben). Aber der Gedanke, die Windparks abseits von Fischgründen zu errichten, zeigt Smolinskis zufolge glasklar die Unkenntnis der BOEM-Planer. „Der ganze Ozean ist in Bewegung. Fische sind in Bewegung. Was auch immer sich auf dem Meeresgrund befindet, wird in Stücke zerschlagen, wenn die Turbinen installiert werden“, fügte er hinzu.

David Airipotch stimmte zu. Das BOEM hat Korridore eingerichtet, darauf bestehend, dass Fischer darin navigieren können, ohne von den Windturbinen gestört zu werden. Aber Airipotch sagte, dass navigationstechnische Dinge berücksichtigt werden müssen. „Fischen ist nicht wie eine Straße in einer Richtung zu befahren und eine andere Straße in entgegen gesetzter Richtung“, sagte er.

Er brachte auch erstmals das Thema Kompensation zur Sprache, was sofort zu einem allgemeinen Aufschrei wurde. Airipotch sagte, dass falls er 350.000 Dollar mit dem Fischen an einer bestimmten Stelle verdienen würde, sollte der Ausfall kompensiert werden, falls die Turbinen installiert werden und die Fische verschwinden. „Sie schließen es, und Sie zahlen!“. Hooker räumte ein, dass die Fischer während der Installationsphase nicht ausfahren könnten, und sagte, dass er nichts gegen Lobbyarbeit für Kompensationen unter den richtigen Umständen habe.

Wenn ein Tanker havariert…

Steve Gaugher war einer von Vielen, der über die verheerenden Umweltauswirkungen sprach, welche von Windkraft-Befürwortern niemals erwähnt werden. Er sagte, es sei nur eine Frage immer kürzerer Zeit, bis ein Öltanker manövrierunfähig in den Windpark treiben würde, wenn immer mehr Windräder errichtet werden. Das Öl würde an den Stränden von Long Island sofort eine riesige Ölpest auslösen.

Fische sind nicht die einzigen gefährdeten Spezies, sagte Patrice Dalton, der die BOEM-Repräsentanten drängte, den Wind Master Plan von New York State zu lesen. Diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Dutzende Vogelarten Gegenstand „hoher“ Kollisionsraten mit Windturbinen sein werden und dass viele davon aus ihrem Habitat verschwinden werden, falls dort Windturbinen errichtet werden.

„Auf der Grundlage dieser Studie werden Vogelbestände geplündert, welche die meiste Zeit ihres Lebens auf dem Meer verbringen. Möwen, Seeschwalben, fast alle. Es ist schockierend“, sagte Dalton.

Das BOEM wurde im Jahre 2010 ins Leben gerufen als eine Agentur im Bereich des Innenministeriums. Es ist verantwortlich für die Überwachung der Energie-Entwicklung auf dem Äußeren Kontinentalschelf auf umweltlich vertretbare Weise. Gouverneur Andrew Como forderte die Bundesbeamten auf, bis Jahresende zwei weitere Leasings im Gebiet New York zu vergeben.

Jim Gilmore vom New York State Department of Environmental Conservation [eine Art Umweltschutz-Department. Anm. d. Übers.] nahm ebenfalls an dem Treffen teil. Julia Prince, Anwohnerin in Montauk und ehemals Mitglied der Stadtverwaltung von Montauk, war zeitweise zugegen. Sie ist jetzt Beraterin bei Deepwater. An einer Stelle wurde sie „Verräterin“ gerufen, als sie etwas sagen wollte.

Niemand von der Stadtverwaltung East Hampton nahm an dem Treffen teil. Es ist vorgesehen, dass das Gremium und deren Mitglieder über eine Eingabe von Deepwater so abstimmen sollen, dass es dem Unternehmen gestatte sei, ein Kabel zu legen von der vorgesehenen Stelle des Windparks auf das Festland.

Link: https://stopthesethings.com/2018/08/01/deepwater-in-deep-trouble-fishermen-tell-off-shore-wind-farm-developers-to-fk-off/
Übersetzt von Chris Frey EIKE




Wissenschaft, Philo­sophie und Forschung in galak­tischer Größen­ordnung

In diesem offenen, nachdenklich machenden, erhellenden und umfassenden Interview, welches erstmals online veröffentlicht worden ist von Friends of Science Society in Calgary, Alberta, Kanada spricht Prof. Soon viele der am meisten diskutierten Aspekte zum Thema Klimawandel an, darunter:

Gesundheit und Wohlergehen der Eisbär-Population

natürliche Klimazyklen

Anstieg des Meeresspiegels

● „Die Erde im Sonnensystem in der Galaxis im Universum“

die Bedeutung der Sonne als treibende Kraft der Klimaerwärmung

Die Sonnenflecken-Minimumperiode zum Maunder-Minimum, und

die Philosophie der Wissenschaft.

Soon folgert:

Ich habe einfach meiner bescheidenen, aber ernst gemeinten Überzeugung Ausdruck verliehen, dass die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft immer an oberster Stelle stehen muss. Keine religiösen, sozialen oder philosophischen Überzeugungen dürfen die inhärente Schönheit und Reinheit und Wahrheit der wissenschaftlichen Methode verzerren, der ich mein gesamtes Leben gewidmet habe und auch mein ganzes zukünftiges Leben widmen werde.

Dr. Willie Soon ist ein unabhängiger Solarphysiker am Harvard Smithsonian Center for Astrophysics, der seit über 25 Jahren die Sonne und deren Einfluss auf das Erdklima untersucht hatte.

Link: https://www.heartland.org/publications-resources/publications/science-philosophy-and-inquiry-on-a-galactic-scale

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[Anmerkung des Übersetzers: die folgenden Aussagen von Prof. Soon in dem Interview werden wegen dessen Länge nicht alle vollständig übersetzt, sondern teilweise nur inhaltlich zusammengefasst. Diese Zusammenfassungen werden kursiv und in [eckige Klammern] gesetzt. Dies bei Themen, die anderweitig auch auf der Website des EIKE schon oft angesprochen worden waren. Der Link zum PDF mit dem vollständigen Interview ist unten angegeben. – Chris Frey, Übersetzer]

Gleich zu Beginn des Interviews befragt Canlorbe Soon über die Eisbär-Problematik als Aushängeschild der Klimapanik. Prof. Soon verweist in seiner Antwort auf die Aussagen der Experten dazu, vor allem von Dr. Susan Crockford und ihrer Website http://polarbearscience.com/ . Hier folgen aber noch einige Kernaussagen von Prof. Soon:]

Ich habe schon lange argumentiert, dass zu viel Eis der ultimative Feind der Eisbären ist. Sie brauchen weniger Meereis, um gut ernährt zu sein und sich fortzupflanzen.

Man betrachte die Fakten. Von vor 10.000 bis vor 6000 Jahren war es viel wärmer als heute – und doch hat der Eisbär überlebt. … Viel drängender wäre es, sich die Frage vorzulegen, wie der Eisbär zu Eiszeiten überleben konnte, als die Meereis-Ausdehnung drastisch größer war als heute. …

[Soon verweist dann auf seinen Vortrag darüber, warum Umweltaktivisten die größten Feinde der Eisbären sind: https://www.youtube.com/watch?v=AmoKRz5VcbI]

Folgt der Klimawandel natürlichen Zyklen?

Frage von Canlorbe: Klimawandel ist sicher nichts Neues. Es ist ein schon lange bekanntes zyklisches Verhalten unseres Planeten, der immer wieder zwischen Vereisungen und interglazialen Warmperioden oszillierte. Sollten wir Mutter Natur mit einer bipolaren Unordnung diagnostizieren?

Dr. Soon: Das Klimasystem der Erde oszilliert dynamisch zwischen Eishaus- und Heißhaus-Bedingungen – und zwar über geologische Zeiträume oder in geringerer Ausprägung zwischen den glazialen und interglazialen Klimaten seit mindestens den letzten ein oder zwei Millionen Jahren. Aber wie so oft bei interessanten Fragen zum Erdklima gibt es keine sicheren Antworten. Die Daten stützen keine über-simplizistischen Antworten.

Anstieg des Meeresspiegels – die Mutter aller Ängste

[…

Der Meeresspiegel ist während der letzten 10.000 Jahre um ca. 120 Meter gestiegen. Während der letzten 200 Jahre ist er um 20 cm pro Jahrhundert gestiegen, und mit dieser Rate kann es sehr gut weitergehen. Das hat sehr wenig mit globaler Erwärmung und sehr viel mehr zu tun mit langzeitlichen Klimazyklen. Tatsächlich war der Anstieg so gering, dass extremistische Wissenschaftler die Daten manipulieren mussten mit einer imaginären „globalen isostatischen Adjustierung“, bis sie einen Meeresspiegel-Anstieg zeigten, den es in Wirklichkeit gar nicht gegeben hat]

Die Erde im Sonnensystem in der Galaxis im Universum

Meine eigenen Forschungen zum Klimasystem der Erde gehen über das Sonnensystem hinaus und schließen unsere Stellung in der Galaxis mit ein. Als das Sonnensystem entstand, befanden wir uns um 1 bis 3 Kiloparsec näher am galaktischen Zentrum als heute. Von dort sind wir derzeit 8 Kiloparsec entfernt.

Das Sonnensystem driftet entlang der Dichtewelle der Spirale, welche das Zentrum der Galaxie etwa alle 250 Millionen Jahre umkreist. Manchmal befand sich das Sonnensystem über oder unter der Ebene der galaktischen Scheibe. Ebenso muss die Evolution der Sonne berücksichtigt werden von ihrem thermonuklear brennenden Kern bis zur äußeren Thermosphäre. …

Es war vor 13,82 Milliarden Jahren, als im Moment der Schöpfung, den wir jetzt den Urknall nennen, dass Gott sagte „Es werde licht!“, und es wurde licht. Das Sonnensystem einschließlich unseres Planeten ist folglich ein Drittel so alt wie das bekannte Universum. Unsere Stelle und unsere Zeit im Universum darf nicht ignoriert werden bei der Abschätzung des Klimas. …

It’s the Sun, stupid!

Canlorbe: Sie zeigen, dass das Verhalten der Sonne die treibende Kraft der Klimaerwärmung ist, und nicht Fabrikschornsteine, Wucherung von Städten oder unsere Emissions-Sünden. Können Sie uns die Eckpunkte Ihrer Hypothese nennen?

Dr. Soon: Seit einem Vierteljahrhundert bin ich der Hypothese nachgegangen, dass Solarstrahlung Klimavariationen verursacht oder diese zumindest modelliert, und zwar über Zeiträume vieler Jahrzehnte. Der aktuellste Report meiner Forschungen bzgl. einer Verbindung Sonne ↔ Klima ist in einem Kapitel enthalten, welches ich zusammen mit meiner Kollegin Dr. Sallie Baliunas für ein Buch geschrieben habe zu Ehren meines Professoren-Kollegen Bob Carter aus Australien (1942 bis 2016). Wer es noch genauer wissen will, schaue auf eine vollständigere und lesenswerte Studie, die ich mit meinen ausgezeichneten Kollegen aus Irland, Conolly Vater und Sohn, durchgeführt habe.

Ich habe die besten empirischen Beweise zusammengetragen, wie Änderungen der solaren Einstrahlung die thermischen Eigenschaften von Land und Wasser beeinflussen, einschließlich der Temperatur. Diese Änderungen der Einstrahlung ergeben sich aus der solaren magnetischen Modulation der ausgehenden Strahlung ebenso wie die planetarische Modulation der jahreszeitlichen Verteilung des Sonnenlichtes. Temperaturänderungen wiederum beeinflussen den atmosphärischen Wasserdampfgehalt ebenso wie die dynamischeren Komponenten der Einstrahlung vom Äquator bis zum Pol und die Temperaturgradienten, welche über Zeitmaßstäbe von Jahrzehnten bis zu hunderten von Jahren variieren.

Vielleicht interessiert den einen oder anderen Leser die Original-Hypothese einer Verbindung zwischen Sonne und Klima, entwickelt von einem Team unter Leitung meines exzellenten Kollegen Prof. Hong Yan vom Institute of Earth Environment, Chinese Academy of Sciences at Xi’an, China. In unserer Studie untersuchen wir, wie die einfallende Solarstrahlung Ausdehnung und Schrumpfung der Regen-Gürtel in dynamisch aktiven Regionen wie dem Westpazifischen Wärmebecken moduliert. Ein zweites Beispiel zeigt, wie die Regenmenge beim Indischen Sommermonsun korreliert ist mit einer spezifischen Metrik der einfallenden Solarstrahlung. Die Thermometer-Temperaturaufzeichnungen Chinas zeigen, dass über Perioden von vielen Jahrzehnten hinweg die Variationen der Sonneneinstrahlung in der oberen Atmosphäre zu Variationen an der Erdoberfläche passen.

Ich messe diesem empirischen Ergebnis, erkennbar trotz der Komplexität von Wolkenfeldern innerhalb der atmosphärischen Säule, höchste Bedeutung zu. Schließlich befinden wir uns auf dem richtigen Weg, die Sonneneinstrahlung als Treiber und Modulator der meisten klimatischen Umstände zu betrachten (viel mehr als irgendetwas anderes).

Das Maunder-Minimum

Canlrobe: Das Maunder-Minimum, auch bekannt als das „verlängerte Sonnenflecken-Minimum“, war Thema eines Buches, welches Sie zusammen mit Steven H. Yaskell im Jahre 2003 verfasst haben. Würden Sie einem Laien die stellaren Phänomene erklären, welche während dieser Periode beobachtet worden waren?

Dr. Soon: Das Maunder-Minimum war in der Tat eine sehr markante Periode für das Studium der Sonnenflecken-Aktivität oder, spezifischer, des solaren Magnetismus‘. Es dauerte von 1645 bis 1715 und ereignete sich über die meiste Zeit des Sonnenkönigs Ludwig XIV (1638 bis 1715; regnavit 14. Mai 1643 bis 1. September 1715). Tatsächlich war Jack Eddy am Ende seiner Laufbahn stolz darauf, diese Tatsache zu popularisieren, indem er sagte, dass „die Herrschaft des Sonnenkönigs eine Zeit echter Anomalie im Verhalten der Sonne war“.

Ein anderes interessantes Zusammentreffen ist die Tatsache, dass Saint-Gobain, Hersteller der Spiegelgläser im Spiegelsaal von Versailles, der auch die Spiegel für das 60-Inch-Teleskop des Mount Wilson-Observatoriums herstellte, wo meine Kollegen (vor allem Dr. Sallie Baliunas) und ich selbst die Variationen sonnenähnlicher Sterne untersuchten. Mittels dieser Beobachtungen konnten wir die allgemeine Phase eines solar-stellaren Magnetismus‘ nach Art des Maunder-Minimums bestätigen.

Nur wenige Jahrzehnte, bevor Ludwig XIV den Thron bestieg, hatten Galileo Galilei (1564 bis 1642) und andere zum ersten Mal Sonnenflecken entdeckt. In moderneren Zeiten haben E. Walter Maunder (1851 bis 1928) und Annie Maunder (1868 bis 1947) noch einmal genau die Sonnenflecken-Aufzeichnungen untersucht, welche das Royal Observatory in Greenwich gespeichert hatte. Daraus entwickelten die Maunders das berühmte Schmetterlings-Diagramm, welches die quasi-Symmetrische Verteilung der Sonnenflecken zwischen etwa 40°N und 40°S über den 11-jähringen Sonnenzyklus zeigt – ein Schmetterling pro Zyklus.

Das Spezielle am Maunder-Minimum ist die Tatsache, dass während jener Periode kaum Sonnenflecken auf der Nordhemisphäre der Sonne aufgetaucht waren, und wenn dies auf der Südhemisphäre der Fall war, konzentrierten sich die dunklen Flecken um ein schmales Band 20° vom Äquator entfernt. Diese Information ist eindeutig dank der tadellosen Teleskop-Beobachtungen vom L’Observatoire de Paris. Meine spätere Kollegin Elisabeth Nesme-Ribes (1942 bis 1996) beschrieb diese Periode sehr poetisch als „zerbrochene Schmetterlingsflügel“.

Manchmal heißt es, dass das Maunder-Minimum lediglich eine Illusion oder ein Irrtum sei. Allerdings waren viele Kollegen und ich selbst unter Leitung von Prof. Ilya Usoskin von der University of Oulu in Finnland in der Lage, die Realität des Maunder-Minimums zu bestätigen, nämlich indem wir alle verfügbaren Beweise dazu zusammengefasst haben einschließlich der Bestätigung durch das breiter gefasste Phänomen von Grand Minima, abgeleitet aus kosmogenischen Isotopen und anderen Proxies bzgl. der Sonnenaktivität vor Einführung instrumenteller Beobachtungen.

Astrologie vs. Astronomie

Canlorbe: nach Ansicht vieler Menschen sind die Prophezeiungen des IPCC auf der Grundlage von Computermodellen kaum besser als Tarot-Karten und astrologische Prophezeiungen. Vor dem Hintergrund Ihres Expertenwissens solarer und stellarer Physik – sehen Sie solide Gründe, Astrologie als nicht zuverlässig zu betrachten?

Dr. Soon: Ich bin verwirrt ob dieser Frage. Als Wissenschaftler sehe ich weder Beweise noch kann ich mir Mechanismen vorstellen, wie die relative Position sehr weit entfernter himmlischer Objekte uns bei der Prophezeiung helfen könnten, ob einer von uns einen „großen, dunklen Fremden“ treffen oder in einer Lotterie gewinnen wird. Allerdings gibt es einen aktiven Bereich wissenschaftlicher Forschung bzgl. der Frage, wie und warum der Magnetismus der Sonne variiert. Es kann sein, dass er modelliert wird durch träge Oszillationen innerhalb des Plasmakörpers der Sonne aufgrund von Wechselwirkungen mit den Planeten und da an erster Stelle von den Gasriesen Jupiter und Saturn. Aber das ist Astronomie und nicht Astrologie. Astronomie ist eindeutig eine wissenschaftliche Disziplin, aber Prophezeiungen mittels astrologischer Utensilien ist es genauso eindeutig nicht.

An dieser Stelle möchte ich etwas sagen zum Missbrauch von Computer-Klimamodellen seitens des IPCC als ein vermeintlich „wissenschaftliches“ Verfahren, das Erdklima für die nächsten 20, 50, 100, 1000 oder gar 100.000 Jahre zu prophezeien. Dr. Dallas Kennedy hat die Phrase geprägt „unkontrollierte numerische Approximationen“, und zwar für alle Klimamodell-Simulationen, die inkonsistent sind mit dem beobachteten Klima und unzureichend geprüft sind.

Unser gegenwärtiges Verständnis der dynamischen Evolution und Variabilität des Erdklimas ist so unvollkommen, dass wir als umsichtige und sorgfältig arbeitende Wissenschaftler innehalten und nachdenken sollten. Dies gilt sowohl für die beobachtete als auch für die theoretische Domäne. Ich bin zuversichtlich, dass wir – selbst wenn wir irgendeine „Übereinstimmung“ finden zwischen den Ergebnissen der gegenwärtigen Generation von Klimamodellen und verfügbaren Messungen und Beobachtungen finden sollten – vorsichtig sein müssen, weil wir mit einer Sicherheit von fast 100% sicher sein können, dass die gegenwärtige Übereinstimmung fundamental falsch ist.

Folgen wir den Worten, wie sie der bekannteste Atmosphärenphysiker Prof. Richard S. Lindzen vom Massachusetts Institute of Technology ausgegeben hat:

Was sich Historiker in zukünftigen Jahrhunderten definitiv fragen werden ist, wie sehr es falsche Logik vermocht hat, verhüllt durch schrille und unablässige Propaganda, dass eine Koalition mächtiger Spezialinteressen fast jeden Mensch auf der Welt davon überzeugen konnte, dass CO2 der menschlichen Industrie ein gefährliches, die Welt zerstörendes Gift sei. Es wird in die Annalen eingehen als der größte Massenbetrug der Weltgeschichte aller Zeiten – nämlich dass CO2, der Grundstoff des Lebens selbst, eine Zeitlang als gefährliches Gift angesehen worden ist.

Die Philosophie der Wissenschaft

[In diesem Abschnitt beschreibt Soon die Geschichte der Philosophie seit Plato und wie er sie interpretiert als Antwort auf eine entsprechende Frage des Interviewers. Dessen zweite Frage zu diesem Komplex ist aber interessanter, weil es darin hauptsächlich um den 2. Hauptsatz der Thermodynamik geht]

Canlorbe: Falls ich mal das Statement von Rudolf Clausius bzgl. des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik umformulieren darf, neigt die Gesamt-Entropie eines ausreichend isolierten Systems dazu, maximal zu werden, egal wo im Universum sich dieses System befindet. Man hört immer wieder, dass der Zweite Hauptsatz widerlegt ist. … Als Astrophysiker mit dem Spezialgebiet Sonnenaktivität – wie reagieren Sie auf Argumente gegen die Allgemeingültigkeit und Wahrheit des Zweiten Hauptsatzes?

Dr. Soon: Bevor ich darauf antworte – es ist interessant, dass Sie den Namen Rudolf Clausius (1822 bis 1888) erwähnen, weil die Clausius-Clapeyron’sche Gleichung (Emile Clapeyron 1799 bis 1864) entscheidend ist für die Konstruktion einer angemessenen Klimatheorie. Die Gleichung beschreibt die Beziehung zwischen der Temperatur des atmosphärischen Raumes und der Kapazität jenes Raumes, Wasserdampf zu enthalten.

Was die Umformulierung des Zweiten Hauptsatzes nach der ursprünglichen Fassung von Sadi Carnot (1796 bis 1832) betrifft, hat Clausius verstanden, dass das Leben auf der Erde aufgrund von Sonnenenergie möglich ist. Photonen mit geringer Entropie beginnen ihre Reise zur Erde mit einer Temperatur von etwa 6000 K. Bis sie die obere Atmosphäre erreichen, hat die Entropie ihre Arbeit bereits getan, und sie halten die Erde auf einer Temperatur 20 mal niedriger als zu der Zeit, als sie ihre 8 Minuten lange Reise begonnen haben.

Um diese Antwort nun auf die Erde anzuwenden und den Schwerpunkt wieder auf Klima zu legen, hat man schon lange erkannt, dass eine strikte Anwendung der Energieerhaltung allein nicht zu einem vollen Verständnis von klimatischen Variationen führen kann. Mit Beginn während der achtziger Jahre wurde ein aktiver Bereich wissenschaftlicher Forschung entwickelt seitens der Gurus des Prinzips maximaler Entropy in Klimamodellen entwickelt. Einer davon war der erfinderische Wissenschaftler Garth Paltridge, dessen Buch ich weiter oben erwähnt hatte. Falls sich jemand für dieses esoterische Projekt interessiert, gibt es eine Studie aus jüngerer Zeit, in der Entropie als die emergente primäre Quantität zur Beschreibung der Natur von Kopplungen und Wechselwirkungen im Klimasystem behandelt wird.

Ich sollte auch erwähnen, dass die Theorie der Treibhausgas-Erwärmung nicht auf irgendeine Weise den Zweiten Hauptsatz verletzt, auch wenn dies manchmal behauptet wird. Nicht die Theorie ist falsch, sondern die falsche Modellierung, welche die offizielle Klimatologie die Erwärmung erheblich übertreiben lässt, zu der es kommen soll, wenn wir der Atmosphäre einen kleinen Bruchteil des Kohlendioxids zurückgeben, das von Anfang an dort vorhanden war.

Wie Sie sich vielleicht schon gedacht haben – ich bin Naturphilosoph und kein epistemologischer oder moralischer Philosoph. Meine Sprache ist nicht die von Theologie oder Ideologie, sondern die von Wissenschaft. Ich schließe meine Antwort mit dem Bekenntnis, dass ich einfach glücklich bin zu leben und strikt dem in nur eine Richtung weisenden Zeitpfeil folge, welcher ein Beweis für die Richtigkeit des Zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik ist.

Sind Umweltaktivisten Faschisten?

Canlorbe: Obwohl Umweltaktivisten und selbst ernannte Antifaschisten offensichtlich die totalitäre Dimension des italienischen Faschismus teilen – zumindest in dessen Endstadium – teilen sie vielleicht nicht die Anthropologie und die Sicht auf die Natur, welche im Herzen der faschistischen Ideologie vorherrschen. … Stehen Trump’scher Konservativismus oder grüner Sozialismus dem Geist des historischen Faschismus‘ nahe?

Dr. Soon (mit Hilfe von Lord Christopher Monckton of Brenchley): Faschismus, nationaler Sozialismus, internationaler Sozialismus und Kommunismus sind allesamt entstellte und kaum voneinander unterscheidbare Formen des Totalitarismus, welchen die politischen Philosophen des frühen imperialen Chinas als „Legalismus“* scharf verurteilt hatten und welchen französische Philosophen als „Etatismus**, Fundamentalismus und Dirigismus genannt haben. Die kontrastierende politische Theorie war und ist den chinesischen Denkern bekannt als Konfuzianismus und uns als Demokratie.

Mussolini predigte und folgte genau dem gleichen Sermon wie Hitler, Stalin, Lenin oder Mao Tse-Tung. Jeder dieser Monster, egal was sie hinsichtlich der Bedeutung von Wissenschaft von sich gaben, zeigte den gleichen Hang, sich darin einzumischen, sie zu politisieren und in Konformität zu zwängen mit einer blödsinnigen, aber gefährlichen; genialen, aber ignoranten; gut verkäuflichen, aber mörderischen Parteilinie – genau wie es der umweltaktivistische internationale Sozialismus es heute tut.

[*Legalismus: aus der chinesischen Philosophie: die Prinzipien und Praktiken einer Gruppe von politischen Theoretikern, welche für ein strikte gesetzliche Kontrolle aller Aktivitäten sind; für ein System von Belohnung und Bestrafung für alle Klassen, und für eine absolute Monarchie.

**Etatismus (frz. Etat = Staat) bezeichnet eine politische Annahme, nach der ökonomische und soziale Probleme durch staatliches Handeln zu bewältigen sind]

Rund 250 Millionen Menschen sind durch totalitäre Regimes getötet worden – Kommunisten, Nazis und Faschisten – in nur einem Jahrhundert seit der düsteren Oktoberrevolution im Jahre 1917. Sie werden daher verstehen, warum ich Ihrem offensichtlichen Versuch, Präsident Trump als Faschisten hinzustellen, nicht zustimme. Seine Unterstützer werden nämlich zweifellos vorbringen, dass er für jene arbeitenden Menschen gesprochen und gehandelt hat, welche die totalitären „Demokraten“ mutwillig im Stich gelassen haben – mit ihrem ebenso sinnlosen wie teuren Regime von Steuern, Abgaben und Vorschriften mit der Absicht, die Kohle-, Öl- und Gasindustrie sowie die vielen davon abhängigen Industrien zu zerschlagen. Und man sollte nie vergessen, dass der moderne umweltaktivistische Sozialismus bereits von Hitler in Mein Kampf beschrieben worden ist als eine Methode, jene absolute Kontrolle über jeden Aspekt der Menschen und ihrer Arbeit auszuüben, nach der alle totalitären Regimes trachten.

Derartige Fragen sind jedoch mehr politischer als wissenschaftlicher Natur. Außer meiner Aussage, dass Wissenschaft dazu neigt, korrumpiert zu werden durch grausame Auffassungen wie Euthanasie oder Lysenkoismus unter totalitären Regimes, und weil ich in einem Klima der Freiheit verbleiben möchte, lehne ich es voller Respekt ab, Ihre Frage zu beantworten. Ich betreibe keine Politik, wie es die umweltaktivistischen Sozialisten tun – ich betreibe Wissenschaft. Wissenschaft ist für mich alles.

Botschafter

Canlorbe: Vielen Dank, dass Sie sich so viel Zeit genommen haben! Wollen Sie noch etwas hinzufügen?

Dr. Soon: Ich möchte Ihnen für Ihre ausgezeichneten Fragen danken. Sie haben mir Gelegenheit gegeben, über Konzepte und Dinge nachzudenken, an die ich lange Zeit nicht mehr gedacht habe. Ich habe einfach meiner bescheidenen, aber ernst gemeinten Überzeugung Ausdruck verliehen, dass die Suche nach der Wahrheit in der Wissenschaft immer an oberster Stelle stehen muss. Keine religiösen, sozialen oder philosophischen Überzeugungen dürfen die inhärente Schönheit und Reinheit und Wahrheit der wissenschaftlichen Methode verzerren, der ich mein gesamtes Leben gewidmet habe und auch mein ganzes zukünftiges Leben widmen werde.

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Und hier das PDF mit dem vollständigen Interview:
WillieSoonBooklet




Kurzmeldungen der GWPF zum Thema Kohlenstoff-Steuern in Kanada

1) Kanada legt Pläne bzgl. Kohlenstoff-Steuer auf Eis

Die Links-Regierung in Kanada legt bestimmte Elemente einer geplanten Kohlenstoff-Steuer auf Eis. Damit trägt sie Bedenken der Industrie hinsichtlich der globalen Wettbewerbsfähigkeit Rechnung. – The Wall Street Journal, 2. August 2018

2) Trumps Steuer-Kürzungen und Tarife zwingen Trudeau, bzgl. einer Kohlenstoff-Steuer zurückzurudern

Die Regierung des kanadische Premierministers Justin Trudeau wird Pläne zur Besteuerung von Kohlendioxid-Emissionen seitens der Industrie zurückstellen angesichts intensiver politischer Rückschläge durch Konservative und in Industriebereichen. Die protektionistischen Tarife und Steuer-Kürzungen von Präsident Trump üben harten Druck bzgl. der Wettbewerbsfähigkeit der kanadischen Industrie aus. Die Kohlestoff-Steuer von Trudeau, so fürchten sie, würde ihre Wettbewerbsfähigkeit noch weiter abnehmen lassen. – Michael Bastasch, The Daily Caller, 1. August 2018

3) Kanadische Tories [= Konservative]: Trudeaus Rückzug aus einer Kohlenstoff-Steuer zeigt: ,Wir haben von Anfang an recht gehabt!‘

Die Tories in Ontario haben keine Zeit verschwendet mit Schadenfreude über das, was sie einen „Rückzieher“ von Premierminister Justin Trudeau bzgl. einer Kohlenstoff-Steuer bezeichnen. „Dieser Rückzug der Regierung ist ein Signal, dass wir von Anfang an recht hatten“, sagte die Parlamentsabgeordnete Christine Hogarth. Sie fügte hinzu, dass die Regierung von Ontario gegen eine „Arbeitsplätze vernichtende Kohlenstoff-Steuer jedweder Größenordnung“ opponieren werde. „Ich bin glücklich darüber zu sehen, dass Justin Trudeau heute früh aufgewacht ist und den Kaffee gerochen hat“.

Der Umweltminister von Ontario Rod Phillips verkündete vor ein paar Tagen, dass die Tories jedes nur denkbare Mittel nutzen werden, um gegen Trudeaus Umweltplan zu opponieren. „Wir haben Cap-And-Trade nicht bekämpft, nur um jetzt eine Arbeitsplätze vernichtende Kohlenstoff-Steuer zu bekommen“, sagte er. – Huffington Post Canada, 1. August 2018

4) Mark Bonokoski: Die Kanadier wollen von den Linken keine Kohlenstoff-Steuer aufgezwungen bekommen

Als der Premierminister von Ontario Doug Ford jedweden Gedanken seiner Provinz zerstreut hat, dem Groschengrab von Trudeaus Kohlenstoff-Steuer beizuspringen, hat Umweltministerin Catherine McKenna Mord und Totschlag geschimpft.

Wie kann Ford es wagen, nicht die Welt retten zu wollen? Das hat sie zweifellos gedacht, als ob der neu gewählte Premier der am dichtesten besiedelten Provinz Kanadas eine Milliarde Tonnen Plastikabfälle in den Ozean gekippt hat anstatt die Kohlenstoff-Steuer als das zu betrachten, was sie ist – eine nichts bedeutende Sache, um Geld aus Ontarios Kasse zu rauben. – Toronto Sun, 26. Juli 2018

Übersetzt von Chris Frey EIKE




Heutzutage geht der treue Unter­tan zur Bürgeruni, um seine konforme Desinfor­mation zu empfangen

Sven Plöger zum Klimawandel: Jeder kann etwas tun

Wer heute bis Drei zählen kann und so den Begriff CO2 zusammenbringt, ist damit zu allem ein ausgewiesener Experte. Denn wirklich nichts geschieht mehr, ohne dass der Klimawandel daran einen schlimmen Einfluss hätte. Mit diesem Wissen gewappnet, erklärte auch der Wettermoderator S. Plöger seinen Zuhörern den schlimmen Einfluss des Klimawandels. Anstelle von Wissen, bekamen seine Zuhörer jedoch lediglich einen Schnellkurs in Klima-Alarmrhetorik. Aber wohl keiner der Zuhörer, schon gar nicht der Zeitungsredakteur, schienen sich auch nur entfernt daran zu stören.
[1] Heilbronn: Der Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger hat bei der Bürger-Uni in Heilbronn über den Klimawandel gesprochen. Eine Folge der globalen Erwärmung: Es dürften mehr Unwetter mit Starkregen wüten – auch in der Region … „Die Wissenschaft sagt heute, etwa 50 bis 70 Prozent der Veränderungen, die wir erleben, sind vom Menschen gemacht“, erklärt jedenfalls am Donnerstag Meteorologe und Wettermoderator Sven Plöger vor mehr als 500 Zuhörern in der vollbesetzten Aula des Bildungscampus‘ Heilbronn in seinem Vortrag bei der Bürger-Uni.
… „Um das Zwei-Grad-Ziel bei der Erderwärmung zu erreichen, darf die Menschheit noch 720 Milliarden Tonnen CO2 freisetzen. Derzeit sind es 36 Milliarden Tonnen im Jahr. Wir haben also noch 20 Jahre Zeit.“ Man könne auch sagen: „Es ist fünf vor zwölf.“ Plöger ist Optimist …

Es ist etwas im Gang und es beschleunigt sich …

[1] S. Plöger: … Starkregenereignisse wie 2016 im hohenlohischen Braunsbach oder Hitzerekorde wie diesen April sind daher zunächst einmal Wetterphänomene und kein Beleg für den Klimawandel. „Wenn man aber betrachtet, dass es seit der letzten Eiszeit vor rund 11.000 Jahren um vier bis 4,5 Grad Celsius wärmer geworden ist, allein in den letzten 100 Jahren aber um 0,8 Grad und für die nächsten 100 Jahre zwei bis vier Grad erwartet werden, dann sehen wir, dass was im Gange ist und der Prozess sich beschleunigt.“ Langjährige Vergleiche machen das deutlich.
Starkregen zeigt seit Beginn regelmäßiger Wetteraufzeichnungen um ca. 1880 keinerlei statistisch stabilen Trend (eher Zyklen, die aber nicht zum Klimaalarmismus taugen) und ist nur in Klimasimulationen „in den Griff“ zu bekommen. Die Messwerte aus der Natur widersprechen jeglichem Alarmismus:
EIKE 18.04.2018: [3] Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
Obwohl es Anzeichen gibt, dass solche Ereignisse in Warm- und Kaltzeiten gleichermaßen vorkommen – in Kaltzeiten eher noch verstärkt -, sind die Simulationen so programmiert, dass es bei Wärme schlimmer werden muss. Dabei sagt die Klimawandeltheorie selbst, dass mit dem Klimawandel die Temperaturdifferenzen abnehmen und damit auch die Extremereignisse. Doch diese (Er-)Kenntnis muss immer neu „gefunden“ werden:
EIKE 21.02.2018: [4] Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
da sie sofort nach ihrer „Entdeckung“ postwendend immer gleich wieder verschwindet. Man ignoriert lieber die eigene Theorie, wo sie nicht zum Klimaalarm taugt.
Und deshalb ist es weiterhin problemlos möglich, jedem der es hören will, das Extremwettermärchen immer neu vorzusetzen und sogar wie S. Plöger, von einer Beschleunigung zu fabulieren. Bewusst „vergessen“, wird dabei, zu welchen Wetterextremen die Natur in den angeblich so paradiesischen, vorindustriellen und damit „stabilen Klimazeiten“ fähig war:
Der größte, bekannte Extremregen der Deutschen Geschichte geschah im Jahr 1342, die längste, historisch gesicherte Dürreperiode im Jahr 1540. Beides zu den angeblich „idealen, vorindustriellen Klimazeiten“:
EIKE 04. August 2018: Die jahrelange beispiellose Hitze- und Dürreperiode in Europa um 1540 – ein Worst Case
Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch am anderen Ende der Welt:
EIKE 14.10.2015: Der Klimawandel bedroht die Wüste Namib – glaubt Deutschlandradio Kultur

Das schrumpfende Arktiseis darf niemals fehlen

[1]So zeigt Plöger Bilder vom arktischen Meereis von 1979 und 2012: Beim neueren Bild fehlt die zehnfache Fläche Deutschlands. Und das hat Folgen, die den Klimawandel verstärken. „Weil durch die geringere Eisfläche weniger Sonnenenergie ins Weltall zurückgestrahlt wird, verändert sich die Energiebilanz dieses Planeten.“ So erwärmen sich die Ozeane. Und das Mehr an Energie im System verändert die Luftströme. Auch die wichtigen Jetstreams, Starkwinde, die in acht bis zwölf Kilometern Höhe für den Austausch von Warm- und Kaltluftmassen auf dem Globus sorgen, sind betroffen.
„Wir merken das durch anhaltende Hitze- oder Schlechtwetterlagen mit Dürre oder Hochwasser“, sagt Plöger und prognostiziert, das werde es häufiger geben. Und insofern ist Braunsbach doch auch ein Phänomen des Klimawandels …

Obwohl eine (im Sommer) vereiste Arktis in der Erdgeschichte eher der Ausnahmefall ist, gilt die Verringerung ihrer Eisbedeckung (wie die der Gletscher) als bildhaftes Klima-Mentetekel.
Sie verweigert sich zwar immer neu, allen – angeblich sicheren – Schrumpfungsvorhersagen:
EIKE 27. Juli 2018: Scharlatane der Arktis Lachnummer eisfreie-Arktis-Prophezeiungen … Fake-Wissenschaft vom Feinsten
Doch wenn man seinem Publikum nur den Verlauf zwischen 1979 (Beginn der Satellitenmessungen) und 2012 (dem bisher absoluten Minimum) zeigt, lässt sich für Ahnungslose gekonnt ein Alarm produzieren. Fraglich wäre der Effekt bestimmt gewesen, wenn von Herrn Plöger stattdessen der aktuelle Zustand gezeigt worden wäre:

Bild 1 Arktische Meereisbedeckung im Monat August 1979 – August 2018. Quelle: DMI, Dänisches meteorologisches Institut


Hätte er dazu noch das Bild eines langfristigen Verlaufs seit dem Ende der letzten Eiszeit gezeigt, wäre etwas Wissen übermittelt worden. Denn die zuhörenden Bildungsbürger hätten erfahren, dass die Arktis im langfristigen Vergleich derzeit sehr viel Sommer-Eisbedeckung hat – und viel weniger der Normalfall war.

Bild 2 Verlauf der arktischen Eisbedeckung in der zentralen, nördlichen Chukchi-See seit ca. 10.000 Jahren. Quelle Yamamoto et al., 2017


Und vielleicht (das hätte das gläubige Publikum aber sicher überfordert), wäre einigen aufgefallen, dass dieser Langristverlauf vollständig den Folgen der vorgetragenen Arktiseis-Energiebilanz-Theorie widersprich. Die deklarierten Auswirkungen hätten – falls sie stimmen würden – schon vor vielen Tausend Jahren eintreffen müssen, als die Bedeckung über extrem längere Zeiträume niedriger waren.

Der Temperaturverlauf seit der letzten Eiszeit

[1] S. Plöger: „Wenn man aber betrachtet, dass es seit der letzten Eiszeit vor rund 11.000 Jahren um vier bis 4,5 Grad Celsius wärmer geworden ist, allein in den letzten 100 Jahren aber um 0,8 Grad und für die nächsten 100 Jahre zwei bis vier Grad erwartet werden, dann sehen wir, dass was im Gange ist und der Prozess sich beschleunigt.“ Langjährige Vergleiche machen das deutlich …
Herr Plöger scheint in seinem Vortrag kein Bild seiner „langjährigen Vergleiche“ gezeigt zu haben. Genau weiß es der Autor allerdings nicht, da er nicht dabei war. Deshalb zeigt er, was dazu neueste Temperaturstudien exemplarisch ermittelten:
[2] notrickszone 2. August 2018: … During 2017, there were 150 graphs from 122 scientific papers published in peer-reviewed journals indicating modern temperatures are not unprecedented, unusual, or hockey-stick-shaped — nor do they fall outside the range of natural variability.  We are a little over halfway through 2018 and already  108 graphs from 89 scientific papers undermine claims that modern era warming is climatically unusual.
Ganz grob übersetzt: Im Jahr 2017 gab es 150 Grafiken aus 122 wissenschaftlichen Artikeln, die in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden und darauf hindeuteten, dass moderne Temperaturen nicht beispiellos, ungewöhnlich oder hockeyschlägerförmig sind – und auch nicht außerhalb der natürlichen Variabilität liegen. Etwas über die Hälfte des Jahres 2018 ist vorbei und bereits 108 Grafiken aus 89 wissenschaftlichen Arbeiten stellen die Behauptungen in Frage, dass die Erwärmung der modernen Zeit klimatisch ungewöhnlich ist.
Wenn notrickszone recht hat, muss Herr Plöger allerdings falsch liegen.
Ein paar Bilder aus den Darstellungen bei notrickszone sollen zeigen, wie der Temperaturverlauf seit dem Ende der letzten Eiszeit in einzelnen Erdgegenden ausgesehen haben könnte. Danach befindet sich Europa aktuell – nach einer über viele Jahrtausende gehenden Warmzeit – in einer Kaltzeit und nicht – wie angegeben – in einer Wärmephase. Auch die aktuelle Temperatur-Änderungsgeschwindigkeit ist nirgendwo auch nur im Ansatz beispiellos.

Bild 3 [2] Temperaurrekonstruktion Zentralchina der letzten 9.000 Jahre (rechts ist die Vergangenheit). Quelle: Wang et al. 2018. Es gibt mehrere Abschnitte mit Temperaturdifferenzen von „-4.0°C within ~100 years“

Bild 4 [2] Temperaurrekonstruktion Juli in den italienischen Alpen der letzten 9.000 Jahre (rechts ist die Vergangenheit). Quelle: Badinno et al. 2018.

Bild 5 [2] Temperaurrekonstruktion westliches Mittelmeer (Spanien) der letzten 12.000 Jahre (rechts ist die Vergangenheit). Quelle: Ramos-Roman et al. 2018.

Und nun sage ich, warum ich überhaupt gekommen bin

Am Ende lässt Herr Pröger die Katze aus dem Sack. Seine Darstellungen zur „Klimatheorie“ sollten gar nicht neutral ein Wissen darüber vermitteln, sondern sie waren nur die Einleitung für sein wirkliches Anliegen: Klimaalarmagitation als „Klimamessias seiner (Fernseh-)Anstalt“.
[1] S. Plöger: Handeln wäre dringend nötig
… Zunächst mal dürfte jeder Mensch, um das Zwei-Grad-Ziel zu erreichen, nur zwei Tonnen CO2 pro Jahr verantworten. In Deutschland sind es aber 8,9 Tonnen, in den USA 16,2. China kommt auf 6,6 Tonnen, wobei davon vieles auf Konten der westlichen Industrieländer geht, die dort produzieren. „Wir verbrauchen heute die Ressourcen von 1,6 Erden. Es gibt aber nur eine. Wir sind also nicht nachhaltig. Punkt.“ Ein Umdenken sei aber schwer…
Mit gutem Beispiel vorangehen
Wohl auch deshalb hätten Klimaleugner wie Trump leichtes Spiel: Sie bieten aus Sicht des Meteorologen einfache Erklärungen für einen komplizierten Sachverhalt − so wie alle Populisten. Hinzu komme, dass die Folgen des Klimawandels vor allem die armen Länder treffen, nicht die Verursacher. Insofern ist nicht nur Trump ein Klimaleugner, sondern wir alle, die wir uns wider besseres Wissen wie Pauschaltouristen im All-inclusive-Urlaub auf Planet Erde verhalten.
Über den Tellerrand hinausschauen und selbst konsequent vorausgehen, lautet deshalb Plögers Appell an die Zuhörer. „Der globale Erfolg ist das, was man lokal tut. Es kommt auf jeden einzelnen an.

So einfach ist es, die Welt zu retten

[1] S. Plöger: … Wenn wir Deutschen eine gute Energiewende hinlegen und die Chinesen sie nachmachen − und nachmachen können die Chinesen − dann haben auch wir Deutschen ein Stück weit die Welt gerettet.“
Es lässt sich dazu einfach nur sagen: Erschütternd ist, wie problemlos immer noch mit nicht belegten Aussagen, welche teilweise bewusste Datenverdrehungen beinhalten, vor einem so großen Publikum vorgetragen werden kann, ohne auch nur im Ansatz Protest zu ernten. „Entschuldigen“, kann man das nur, weil es in unserem Bundestag noch viel schlimmer ist:
EIKE 24. März 2018: Generaldebatte: Bundesregierung will per Gesetz das Klima schützen und die Emissions-„Lücke“ damit bis 2030 schließen

Die aktuelle Dürre: Wirklich noch nie dagewesen?

Es bietet sich an, auch auf die aktuelle Dürre einzugehen. Schließlich wissen alle Fachpersonen, angefangen von Mojib Latif bis zur Spitzenmannschaft der GRÜNEN, wie Herrn Habeck und ihrer Fachfrau für Energie und Klima (ist die ohne jegliche „Spur von Wissen darüber“ [6] [7]), A. Baerbock, dass diese der Mensch zu verantworten hat:
„Die Vorboten der Klimakrise sind angekommen“, schrieb Baerbock in einem Beitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger. „Um dieser Krise zu begegnen, brauchen wir einen neuen Klimarealismus. Das heißt: Wir müssen den Klimaschutz jetzt konkret umsetzen und nicht mehr nur behaupten – und wir müssen die Klimaanpassung verstärken.“
Und nicht zu vergessen, K.G.E. mit zusätzlicher, kirchenesoterischer Ausbildung und dadurch dem gesteigerten Mut, sich fortwährend zu blamieren:
EIKE 01.07.2017: K. G. Eckardt versucht sich auf dem GRÜNEN Parteitag mit „Klimawandel“ und zeigt dabei:…

Bild 6 Tweet von K.G.E.


Momit diese Führungsriege nicht alleine steht, da für ausreichend inkompetenten, GRÜNEN Nachwuchs gesorgt ist:
Achgut.com 04.08.2018: Junge Grüne mit Hitzewallung
So hat zum Beispiel die Vorsitzende der Grünen Jugend, Ricarda Lang, (Einfügung: Laut WIKIPEDIA Langzeitstudentin der Rechtswissenschaften) gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gefordert: „Die EU sollte den Bewohnern von Inselstaaten, die durch den Klimawandel bedroht sind, die europäische Staatsbürgerschaft anbieten und ihnen eine würdevolle Migration ermöglichen.“
Und noch bevor sie erklären konnte, was sie mit „würdevoller Migration“ gemeint hatte … legte sie gleich nach: Ein solcher Klimapass wäre nicht nur eine Frage von Solidarität, sondern auch von Verantwortung – immerhin sind es unter anderem die Länder der Europäischen Union, die durch eine verantwortungslose Energie-, Wirtschafts-, und Agrarpolitik zur menschengemachten Klimakatastrophe beigetragen haben.
Ob sich solche Behauptungen mit Daten belegen lassen, oder einfach nur eine Meinung sind, sollte jeder Leser*in anhand der folgenden Bilder entscheiden.

Messdaten zum langfristigen Niederschlagsverlauf

Zum ersten Bild: Es zeigt den Verlauf des Sommerniederschlags seit dem Jahr 1881 bis 2017. Letztes Jahr war der Sommer extrem Niederschlagsreich. Aus dem Verlauf würde wohl niemand ableiten, dass ein Jahr danach eine extreme Dürre herrschen könnte. Auch einen negativen Klimawandeltrend zeigt der 30jahre-Mittelwert – welcher den Wert von 1881 schneidet – nicht.
Fachpersonen sagten dazu: Frankfurter Allgemeine, 26.07.2017: Wenig Sonne, viel Regen : Wird’s nie wieder richtig Sommer? … Ganz normale Bilderbuchsommer, trocken und mit Temperaturen um die 25 bis 30 Grad über mehrere Wochen werden immer seltener.“ …
Wie man sich täuschen kann.

Bild 7 Niederschlag Sommer in Deutschland von 1881 – 2017. Quelle: DWD


Nun der aktuelle Zeitraum im nächsten Diagramm.
Der bisherige Sommerniederschlag ist sehr, sehr niedrig, aber nicht „noch nie dagewesen“.
Und der lineare Trend ist waagerecht. Niemandem würde es seriös gelingen, einen negativen Klimawandeleinfluss, also stetig mehr Dürren – auch nicht stetig mehr Niederschlag -, errechnen zu können. Es ist einfach der „übliche“ Verlauf mit einer großen (nicht zunehmenden) Extremspanne.

Bild 8 Niederschlag Juni+Juli in Deutschland mit linearer Trendgerade (schwarz) von 1881 – 2018. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DWD


Extreme sollen nach der Klimawandeltheorie aber zunehmen. Allerdings zeigt die Auswertung der Messdaten, dass auch dies nicht im Ansatz der Fall ist. Der aktuelle Wert ist sehr hoch, aber eben wieder nicht einzigartig. Und der Lineare Trend ist auch absolut waagerecht. Es bestätigt wieder, was der Autor in allen seinen bisherigen Niederschlagsanalysen ermittelt hat: Niederschlagsextreme nehmen in Deutschland nicht zu!

Bild 9 Jahresdifferenz vom Niederschlag Juni+Juli in Deutschland mit linearer Trendgerade (schwarz) von 1881 – 2018. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DWD


Nun der Juli alleine: Der diesjährige Niederschlagswert ist niedrig, aber keinesfalls einzigartig. Der langjährige Mittelwert zeigt überhaupt keinen negativen Trend. Nirgendwo ist ein negativer Klimawandeleinfluss auch nur zu ahnen. Die Niederschlagssimulationen „verzweifeln“. Sie treffen nicht entfernt den aktuellen Stand und die „Zukunft“ kann man sich je nach Ideologielage heraussuchen.1

Bild 10 Niederschlag Juli in Deutschland von 1881 – 2018. Quelle: DWD


Nun der Juni alleine. Der Niederschlagswert ist ebenfalls niedrig, aber wieder keinesfalls einzigartig. Den Rest kann man beim Juli nachlesen.

Bild 11 Niederschlag Juni in Deutschland von 1881 – 2018. Quelle: DWD


Der Frühling war vollkommen unspektakulär und ist selbst, sowie im Verlauf, keiner Erwähnung wert. Außer vielleicht, dass auch sein Niederschlags-Mittelwert fast Punktgenau dem der „Klima-Idealzeit“ entspricht und alle! Simulationen vollkommen daneben liegen, was man bei den Monats-Einzelgraphiken teils noch deutlicher sehen kann.

Bild 12 Niederschlag Frühling in Deutschland von 1881 – 2018. Quelle: DWD


Nun die Frühlingsmonate im Einzelnen.

Bild 13 Niederschlag Mai in Deutschland von 1881 – 2018. Quelle: DWD


Bild 14 Niederschlag April in Deutschland von 1881 – 2018. Quelle: DWD

Auch der DWD verzichtet sofort auf wissenschaftliche Seriosität, wenn er damit der Klimahysterie „helfen“ kann

SPON: [5] Deutscher Wetterdienst So heiß und trocken war es von April bis Juli noch nie
Dieser Sommer ist nicht nur ungewöhnlich warm, sondern vor allem extrem trocken. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1881 wurde ein so großes Niederschlagsdefizit gemessen …
Dass der Spiegel das ohne mit der Wimper zu zucken nachschreibt, zeigt, auf welch niedriges Niveau Deutschland als Wissenschaftsnation in kurzer Zeit sinken kann, wenn die passende Führung an der Spitze steht.
Im folgenden Bild ist der vom DWD gemeldete Niederschlag grafisch dargestellt.
Man sieht: Dieses Jahr haben die vom DWD gemeldeten Monate wirklich wenig Niederschlag. Man sieht aber auch:
Vergleichsweise wenig gab es schon früher. Vor allem in den Jahren 1911 und 1975. Und man sieht, dass die Trendgerade keinesfalls einen negativen Trend ausweist, sondern waagerecht (mit einem klitzekleinen Pluswinkel) dasteht.

Bild 15 Niederschlag April – Juli in Deutschland mit linearer Trendgerade (schwarz) von 1881 – 2018. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DWD


Die Niederschlags-Differenz der vier Monate von 2018 zu den Jahren 1911 und 1976 beträgt:
1911: 1,41 %;
1976: 1,56 %
Bezogen auf die damaligen Messstationsverhältnisse und der Tatsache, dass Deutschland in allen drei Jahren geografisch vollkommen anders aussieht, darf man behaupten, dass diese geringen Differenzen auf keinen Fall statistisch signifikant sind und weit innerhalb der Mess-Ungenauigkeit liegen, die beim Niederschlag besonders groß sind. Dazu kommt noch, dass das Jahr 1975 in dem Zeitraum lag, als noch vor der drohenden Eiszeit gewarnt wurde (Spiegel vom 12.08.1974: Katastrophe auf Raten – Kommt eine neue Eiszeit?). Doch nichts davon erwähnt der DWD. Auch nicht, dass der gleitende Mittelwert dieses Jahr genau auf dem Wert des Anfangsjahres 1910 liegt und niemand damit einen Klimawandel-bedingten „Trockenheitstrend“ postulieren könnte.
Man merkt es sofort: Dem DWD kam es ausschließlich auf die vorbeugende Pflichterfüllung von Klimaalarm an.

Bild 16 Niederschlag April – Juli in Deutschland mit 30jährigem gleitenden Durchschnitt (schwarz) von 1881 – 2018. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DWD


Ergänzend die Betrachtung der „immer schlimmer werdenden Extreme“: Diese Monate sind dieses Jahr extrem. Aber eben nicht „immer schlimmer“. Das Wetter zeigt seit Beginn der Aufzeichnungen durchgängig solche Schwankungen. Die Trendgerade verläuft waagerecht und zeigt damit weder eine Zu-, noch eine Abnahme.

Bild 17 Niederschlag April – Juli in Deutschland als Differenz zum Vorjahreswert mit Trendgerade (schwarz) von 1881 – 2018. Grafik vom Autor erstellt. Datenquelle: DWD

Fazit

Vielleicht werden die vom DWD gemeldeten Monate, ergänzt um den August noch den Rekord wirklich brechen. Aber auch dann ändert sich an den bisherigen Aussagen nichts: Es handelt sich um einen der immer wieder vorkommenden Extremwerte beim Wetter, da alle Trends für etwas Anderes keinerlei Anhaltspunkte liefern.
Man stelle sich vor, der DWD hätte darüber wie folgt informiert:
Vorschlag des Autors an den DWD: ... Die diesjährige Trockenheit erreicht Werte, wie sie in den Jahren 1893, 1911, 1934, und 1976 vorkamen. Sie belegt wieder, dass sich Extremwerte nach vielen Jahrzehnten aus heiterem Himmel (nach dem extrem-Feuchtesommer vom letzten Jahr) wiederholen und zumindest die Niederschlagsmenge bei uns nicht von der Erwärmung abhängt. Erinnert sei daran, dass es 1976 (dessen Niederschlagsdefizit dem aktuellen mit 1,56 % Differenz sehr nahe liegt, es gerade zwei Jahre her war, dass vom Spiegel wegen der vielen nassen Sommer die kommende Eiszeit ausgerufen wurde). Dabei kann man aktuell von Glück reden, dass es sich bisher nicht um einen der mittelalterlichen Extremwerte handelt, wo zum Beispiel im Jahr 1540 elf Monaten lang über fast ganz Europa eine Megadürre herrschte [8].
Es ist zu erwarten, dass das diesjährige Trockenextrem eines der plötzlich auftretenden Extremereignisse bleibt, denn seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zeigen alle Messdaten einen waagerechten Regressionsverlauf und damit an, dass bisher keine Änderungstendenzen aufgetreten sind. Die Klimasimulationen wollen das „nicht wahrhaben“ – liegen mit ihren Vorhersagen vollkommen daneben – und werden weiter massiv verbessert werden müssen, bevor sie für anwendbare Vorhersagen taugen …
Kaum vorstellbar, eine solche Information „offiziell“ zu erhalten. Ist auch nicht erforderlich. Denn wer als intelligent gilt, weiß, wie es um das Klima steht.

Bedroht der Klimawandel die Menschheit, oder ist es eher die „Intelligenz“

In der SZ vom 4./5. August 2018 durfte eine Frau Carolin Emcke (Studienfächer: Philosophie, Politik und Geschichte, Promotion in Philosophie über den Begriff “Kollektiver Identitäten”), Trägerin des Friedenspreises des deutschen Buchhandels und mit vielen weiteren, gesellschaftlichen Auszeichnungen geehrt, über den Klimawandel schreiben:
SZ-Online: Der Klimawandel bedroht alle – und die Politik sieht zu
… in diesem Sommer der extremen Hitze und Dürre, in dem die nördliche Hemisphäre unter der schlimmsten Trockenheit seit 2003 leidet, in dem riesige Flächen Wälder in Flammen stehen, nicht nur in Griechenland und Kalifornien, sondern auch in Brandenburg, in dem der Blick in den „Wildfire-Tracker“, auf dem sich die Feuer in unterschiedlichen Regionen verfolgen lassen, schon zur normalen Urlaubsvorbereitung zählt, in diesem Sommer ist spürbar, was das Anthropozän heißt: Es gibt keine unberührte Natur mehr, es gibt keine Gegenden mehr, in denen die physikalischen Spuren des Menschen nicht lesbar wären, die immer schnellere Erderwärmung, die Übersäuerung der Ozeane, das Abschmelzen der arktischen Eisschilde, das massive Artensterben zeigen sich weltweit und lokal zugleich. Da hilft kein Eskapismus, denn es gibt kein territoriales Außen des Klimawandels.
… Es gibt nicht einmal ein temporales Jenseits: Die ökologische Katastrophe hat nichts bloß Prognostisches mehr, nichts, das in unbestimmter zeitlicher Entfernung läge, sondern sie entfaltet sich in der Gegenwart, vor unseren Augen. Sie wird nicht mehr nur von uns verursacht und betrifft andere, spätere Generationen oder Menschen im globalen Süden, denen sich gleichgültig gegenüberstehen ließe, sondern sie betrifft schon uns in Jetztzeit. Die ökologische Katastrophe bedroht nicht nur eine soziale Schicht, nicht nur eine politische Klasse oder nur eine Nation oder Kultur. Sie gefährdet alle.
Selbst Egoisten muss diese Dynamik missfallen. Bislang war es die verzögerte Zeitlichkeit des Klimawandels, aus der heraus sich die unverantwortliche Lethargie der politischen Akteure erklärte. Wer im vierjährigen Turnus von Wahlkämpfen denkt, dem lässt sich die Dringlichkeit einer Problemstellung, deren Auswirkungen in Jahrzehnten kalkuliert werden, nur schwer vermitteln. Doch die Verwüstungen, die zu beobachten sind, sie bedrängen nicht mehr zukünftige Regierungen, sondern sie stellen sich als unaufschiebbare Aufgabe den jetzigen.
Es fehlt nicht an Wissen, es fehlt nicht an Instrumenten – es fehlt nur an Mobilisierung der politischen Eliten …Das Bewusstsein für die ökologische Bedrohung ist in Schulen und Arztpraxen so präsent wie in Reisebüros und Versicherungen, es beschäftigt Architektinnen und Stadtplaner sowie Nomaden und Bäuerinnen. Sie alle können es sich nicht leisten, die Anzeichen der globalen Veränderung zu leugnen.

Der Autor meint, ganzähnliche Essais inzwischen von mehreren Philosophen*innen gelesen zu haben und vermutet dahinter eine „Logienquelle“.
Sei es drum. Auch dieser zeigt lediglich, die vollkommene Abwesenheit eigener Sachkenntnisse oder Datenrecherchen und wie leicht es ist, gängige Allgemeinplätze nachzuplappern und wenn man sie in neue – literarisch ausgefeilte Worte zu kleiden vermag – in unseren Medien unterzubringen.
Womit das Schlussstatement kommt: Nicht der Klimawandel bedroht die Völker, sondern die darauf losgelassenen, selbsternannten „Eliten“.
Quellen
[1] Stimme.de 8. Juni 2018: Sven Plöger zum Klimawandel: Jeder kann etwas tun
[2] notrickszone 2. August 2018: 108 Graphs From 89 New Papers Invalidate Claims Of Unprecedented Global-Scale Modern Warmth
[3] EIKE 18.04.2018: Beeinflussungen durch Starkregen nehmen in Deutschland nicht zu. Mit schlecht angewandter Statistik lässt sich aber das Gegenteil „zeigen“ (Teil 2)
[4] EIKE 21.02.2018: Und plötzlich wird die Zukunft glücklicher
[5] SPON: Deutscher Wetterdienst So heiß und trocken war es von April bis Juli noch nie
[6] EIKE 31. Juli 2018: Grünen Chefin Frau Annalena Baerbock, erschafft nach Stromspeicherung im Netz auch neue Klimatatbestände
[7] EIKE 11. September 2017: Die GRÜNEN: Es mangelt weder an erneuerbaren Energien noch an der Entwicklung von Speichern und Netzen
[8] Das Klimaarchiv: 1540 Die Jahrtausenddürre