Die Irrungen und Halbwahr­heiten des ZDF- Fernseh­professors Harald Lesch – eine Richtig­stellung aus meteoro­logischer Sicht

Noch nie gab es im Sommer Brände diesen Ausmaßes in Deutschland, wie im Sommer 2018“. Das ist falsch- Ältere erinnern sich vielleicht an die verheerenden Brände in der Lüneburger Heide im Dürre-Sommer 1975. Es brannten etwa 8.000 Hektar Wald. Näheres dazu hier bei Wikipedia. Und sommerliche Dürren gab es schon immer. Ältere erinnern sich sicher noch an 1911, 1947, 1959, 1975, 1976 und 1982. Im Sommer 1969 blieb der Regen in Südschweden zwei Monate gänzlich aus.

Video nicht mehr verfügbar

Videoausschnitt der Sendung mit Markus Lanz und Prof. Harald Lesch am 14.8.18 mit Dank an FMD´s TV Channel

Das Wort Starkregen gibt es im Deutschen noch nicht lange. 90-jährige können sich an so was gar nicht erinnern.“ Da hätte ein Blick in ältere Aufzeichnungen gewiss geholfen – schwerste Sommer-Überschwemmungen in Deutschland gab es beispielsweise im Juli 1954. Und auch lokale Ereignisse durch Unwetter traten leider immer wieder auf, so in Bruchstedt/Thüringen 1950, Näheres dazu hier. Auch in früheren Jahrhunderten traten sie auf, und zwar viel schlimmer als die 2018er Ereignisse, man denke nur an die „Thüringer Sintflut“ von Ende Mai 1613 hier und die vermutlich schwerste Naturkatastrophe Deutschlands, das Sommerhochwasser von 1342 hier.
Wenn die Winter immer trockenen werden… dann bleibt das Grundwasser zu niedrig… .“ Der Langfristtrend der DWD-Niederschlagswerte (Flächenmittel Deutschland) zeigt eindeutig das Gegenteil – unsere Winter werden feuchter:

Je wärmer die Arktis wird, desto instabiler wird der Jetstream… . Dadurch kommt es unter anderem zu heißeren, extremeren Sommern.“ Das ist eine der ganz wenigen Aussagen des Herrn Lesch mit einem gewissen Wahrheitsgehalt. Allerdings fehlen auch hierfür eindeutige Beweise, denn der Jetstream wird auch sehr stark von anderen Faktoren, wie etwa der Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüchen, beeinflusst. Die Datenlage hierfür ist dünn; der Zonalwind über Deutschland in der Mittleren Troposphäre (500hPa), welcher zumindest ein grobes Maß für die Stärke der Westwind-Zirkulation über Deutschland ist, wehte seit Aufzeichnungsbeginn (1948) sogar stärker; eigentlich müsste er bei schwindendem Arktiseis schwächer werden:

Auf der Nordhalbkugel ist es zurzeit ungewöhnlich heiß… .“ Es ist, gemessen am Langjährigen Mittel, im Juli auf der Nordhalbkugel um etwa 0,4 bis 0,5 Kelvin (entspricht 0,4 bis 0,5°C) zu warm gewesen – dramatisch ist das nicht, wie ein Vergleich mit dem Juli 1994 zeigt (Bildquellen: IRI International Research Institute):


Und dass es im März 2018 in großen Regionen der Nordhalbkugel markant zu kalt war, erwähnt Herr Lesch lieber nicht; auch hierzu die Karte (Die Anomalien beziehen sich bei allen 3 Abbildungen auf die Mittelwerte der Normalperiode 1971 bis 2000):

Die Nutzung der Windenergie ist noch lange nicht ausgeschöpft… .“ Das könnte falsch sein. Untersuchungen zeigen, dass der Wind in Deutschland bereits schwächer wird; hier eine Untersuchung mit DWD-Beaufort-Werten aus Norddeutschland:

Näheres zu dieser Problematik der Windkraft hier.
Zum Abschluss ein Wort zu den Äußerungen über den Hurrikan OPHELIA. Dass Hurrikane statt zur Karibik Richtung Europa ziehen; kommt immer mal wieder gelegentlich vor; wer alte Wetterkarten sichtet, wird fündig. Eine „Hitzewelle“, wie in dem Interview behauptet, löste OHELIA zumindest in Deutschland nicht aus – denn es war schon Oktober. (Über den Lebenszyklus des Hurrikans OPHELIA gibt es hier beim EIKE eine gute Dokumentation). Und dass es da noch mal so um 25 Grad warm wurde, hatte mit der großräumigen Zirkulation zu tun – übrigens kann es immer mal bei uns im Oktober nochmals sommerlich warm werden – wer sucht, wird beispielsweise 2001, 1995 und 1985 fündig. Und gibt es immer mehr schwere Wirbelstürme? Die letzte Grafik zeigt keine Zunahme:

Übrigens – nach der intensiven 2017er Hurrikan-Saison wird eine sehr schwache 2018er Saison erwartet – Grund sind unter anderem negative Wassertemperaturen im tropischen Nordatlantik. Wieder einmal zeigt sich: ZDF bedeutet „Zwangsgebührenfinanzierte, desinformierende Falschmelder“ – armes Deutschland, wenn Du dafür auch noch Gebühren zahlen musst.
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Das Video mit den Ergüssen von Herrn Lesch gibt es hier.
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




Handelsblatt: Deutsche Windin­dustrie in „ernster Krise“; könnte „implo­dieren“ … Konse­quenzen „können fatal sein“

Vor etwa einer Woche habe ich hier beschrieben, wie Deutschlands „Solar Valley“ spektakulär an die Mauer der Realität geprallt und zu einem industriellen Death Valley geworden ist. Fast die gesamte Industrie der Produktion von Solarkomponenten kollabierte und machte Zehntausende arbeitslos. Und da wundern sich Medien, Politiker und Aktivisten, warum die AfD so rapide im Aufwind ist. Vielleicht haben die Menschen einfach die Nase voll von all den bullshit-Versprechungen, die sie täglich eingetrichtert bekommen.

Windindustrie wird vom Winde verweht

Und jetzt, da die deutsche Solarindustrie zerschlagen und ausgebrannt ist, sieht es ganz so aus, als würde der Windindustrie genau das gleiche Schicksal zuteil. Dies berichtet ein führendes und hoch angesehenes tägliches Blatt. Das Handelsblatt schreibt hier online, dass Deutschlands Windindustrie jetzt vor „einer ernsten Krise“ steht und „zahlreiche Arbeitsplätze“ auf dem Spiel stehen.

Für ein Land, dass von sich behauptet, felsenfest der Umsetzung des Paris-Abkommens verpflichtet zu sein, ist es in der Tat überraschend, dass genau die Industrie, welche vermeintlich der Schlüssel zur Erfüllung dieser Verpflichtung ist, vor dem Kollaps steht.

Preise für Windstrom sind abgestürzt

Ein Grund dafür ist dem Handelsblatt zufolge der „Preisverfall für Windstrom“. Das Blatt fügt hinzu: „Die Stimmung in dem Bereich ist im Keller“, und jetzt „droht der deutsche Windmarkt zu implodieren“ (hier).

Massenentlassungen erfolgen

Das führende, täglich erscheinende Blatt beschreibt, wie renommierte Unternehmen wie Enercon „massiv Arbeitsplätze abbauen“. Enercon plant die Entlassung von 835 Mitarbeitern allein in Deutschland. Viele andere Unternehmen haben dem Blatt zufolge ähnliche Pläne.

Das Blatt macht fehlende Aufträge des heimischen Marktes für den Niedergang verantwortlich, und zwar infolge „eines dramatischen Preisverfalls“ für von Wind erzeugtem Strom. Eindeutige Ursache hierfür ist die Streichung massiver Subventionen, worauf die Windenergie fast augenblicklich schrumpft.

Das Handelsblatt erklärt auch, wie erste Maßnahmen der Regierung, die Einspeise-Bedingungen für Windenergie zu reformieren, zum Rohrkrepierer wurden:

Das Ziel der Bundesregierung war es, den Ausbau zu beschleunigen. Stattdessen wurde er massiv verlangsamt“.

Und jetzt werden Tausende Arbeiter ihre Arbeit verlieren und Gefahr laufen, politisch entrechtet zu werden. Gegenwärtig erzielen die Regierungsparteien in Deutschland, CDU und SPD, in jeder Umfrage neue Allzeit-Tiefs.

143.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Lage ist ernst, und das deutsche Handels-Tageblatt fügt hinzu, dass die Konsequenzen fatal sein können für den Industriebereich Wind“, bietet dieser doch etwa 143.000 Arbeitsplätze in ganz Deutschland.

Das Handelsblatt erklärt, wie Zulieferer der Windindustrie ebenfalls hart getroffen werden, gehen doch weitere tausende Arbeitsplätze verloren und werden Werke geschlossen. Viele Windunternehmen sind in Norddeutschland ansässig, einer ökonomisch schwachen Region. Jetzt dürfte alles noch sehr viel schlimmer werden.

Stimmung der Arbeiter im Keller

Gewerkschaften schäumen und fordern Sozialpläne sowie Weiterbildung für neue Arbeitsplätze. Sie werfen der Regierung vor, nicht genug zu tun.

Enercon-Chef Hans-Dieter Kettwig besteht darauf, dass Deutschland zu seinen Verpflichtungen gegenüber dem Paris-Abkommen steht. Dafür ist das Weiterbestehen der Windindustrie ein wichtiger Baustein.

Allerdings suchen Investoren das Weite bzgl. Wind, und rund 600 Bürgerinitiativen in ganz Deutschland haben eine laute und klare Botschaft ausgerufen: Wir wollen diese hässlichen, unpraktischen Beleidigungen für das Auge nicht um uns haben!“

Kein Markt für volatile Windenergie

Das Handelsblatt folgert, dass selbst wenn die Regierung tatsächlich die scheiternde Windindustrie wieder aufpäppeln sollte, wäre das nicht ausreichend, um es der Bundesregierung zu ermöglichen, seine geplanten, selbst auferlegten Klimaziele 2030 zu erreichen.

Deutschland steckt fest in einem Dilemma. Falls die Regierung nichts tut, werden Tausende Arbeitsplätze das gleiche Schicksal erleiden wie jene, die im Death Valley verbraten worden sind, und Deutschland kann sich von allen Hoffnungen zur Erreichung der Paris-Ziele verabschieden. Aber falls die Regierung doch die Subventionen neu auflegt, um die deutsche Windindustrie wiederzubeleben, dann ist die erforderliche Netz-Infrastruktur einfach nicht existent, und die Energie kann nirgendwohin geschickt werden!

Ein Viertel der Windparks läuft Gefahr, den Netzanschluss zu verlieren

Das Handelsblatt verweist außerdem darauf, dass Deutschlands ältere Windparks bis zum Jahr 2020 ihre Lebensdauer überschreiten, weshalb bis zu einem Viertel der deutschen Windkapazität (14 GW) aus dem Netz verschwindet. Das dürfte das Erreichen der Paris-Ziele noch schwieriger machen.

Auch die Automobilindustrie hat die Nase voll

Nicht nur der Windbranche droht Aufruhr, sondern auch der mächtigen deutschen Autoindustrie.

Spiegel online berichtet, dass Deutschlands mächtiger Finanzminister Olaf Scholz strengeren CO2-Emissionen von Autos eine Absage erteilt hat.

Arbeiter haben die Schnauze voll von grün-sozialistischen Belastungen

Die SPD von Scholz hat in Umfragen fast einen historischen Tiefststand erreicht, nämlich bei rund 18%. Das ist ein gewaltiger Rückgang gegenüber den einst starken über 40%, als Gerhard Schröder 1998 Kanzler wurde. Offensichtlich besinnen sich Scholz und die SPD endlich auf einiges ihrer politischen Vernunft, was lange verloren war.

Link: http://notrickszone.com/2018/08/07/business-daily-handelsblatt-german-wind-industry-in-serious-crisis-could-implode-consequences-could-be-fatal/




Zirkulations­anomalien mit heißen Sommern 2003 und 2018 über Europa – eine verglei­chende Betrach­tung

Ähnelten sich die Zirkulationsverhältnisse 2003 und 2018?
Schon auf den ersten Blick wird klar: Vor 15 Jahren setzten die Zirkulationsstörungen (vorherrschende Blockierung der Westlagen über Europa) bereits viel eher, nämlich Ende Juli 2002, ein und dauerten mit nur kurzen Unterbrechungen bis weit in den Herbst 2003. Die damalige Witterung ist unter anderem mit dem August-Hochwasser 2002 (Elbe!), einem frühen Kälteeinbruch in der letzten Septemberdekade, einem kalten Winter 2002/03, einem sehr milden März, heftigen Kälterückfällen in der ersten Aprilhälfte, einer ersten Hitzewelle Anfang Mai und dem „Jahrhundertsommer“ 2003 in Erinnerung geblieben; mit einem von sehr kalten Ostlagen dominierten Oktober und einem sehr milden November endeten damals die markanten Anomalien. Im Jahr 2018 brach die Westwind- Zirkulation erst mit Beginn des Februars zusammen; und ab Mitte August 2018 gewann die Zonalzirkulation wieder etwas an Dynamik. Gemeinsam ist beiden Jahren die ab Februar herrschende Niederschlagsarmut. Beide Sommer ähneln sich, wobei der 2018er Juni durch häufige, vorwiegend antizyklonale Nordlagen kühler, aber der Juli wärmer als in 2003 verlief. Beide Jahre zeichneten sich durch einen zwischen Februar und dem August meist sehr dominanten Langwellenkeil (in der 500 hPa-Fläche) über West- und Mitteleuropa aus; wobei es aber 2018 neben viel mehr Ostwetterlagen auch gehäuft solche mit unbestimmter Anströmrichtung gab; während 2003 neben Süd- und Südwestlagen vor allem Hochdruckgebiete über Mitteleuropa dominierten. Die folgenden zwei Wetterkartenbeispiele offenbaren die gleichzeitigen Ähnlichkeiten und Unterschiede beider Jahre:

Abbildungen 1a und 1b: Zwei Wetterkartenbeispiele von Anfang August. Während am 04.08.2003 (1a, oben) wenigstens in der Höhe (500hPa) meist eine gerichtete Anströmung erkennbar war, in diesem Beispiel aus NW, fehlte diese 2018 (1b, unten) oft völlig. In beiden Fällen herrschte hoher Luftdruck über Mitteleuropa. Bildquellen jeweils wetterzentrale.de


2018 gab es mit 63 Tagen zwischen Februar und Juli fast doppelt so viele Lagen mit unbestimmter Anströmrichtung, wie 2003. Ein weiterer Beleg für die Schwächung der Westwind- Zirkulation ist der in beiden Jahren im Spätwinter/Vorfrühling meist deutlich zu schwache Zonalwind in der 500-hPa-Fläche am Gitterpunkt 50°N, 10°E (entspricht etwa der Mitte Deutschlands). Aber während er ab Mai 2003 deutlich an Stärke gewann, blieb er 2018 auffallend schwach.

Beide Vergleichsjahre wiesen also trotz einiger Unterschiede recht viele Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Zirkulationsverhältnisse auf; es dominierten sehr sonnenscheinreiche Hochdruckwetterlagen unter einem Langwellenkeil; die über Deutschland vorherrschende westliche Höhenströmung war meist deutlich geschwächt; im Februar 2003 und im Mai 2018 kehrte sie sich gar in eine Ostströmung um. Dabei waren 2018 bis Ende Juli herausragend zu viele Ostwetterlagen zu beobachten; während im selben Zeitraum 2003 Süd-, Südwest- und Zentralhochlagen vorherrschten. Nicht immer geht eine solche Häufung der Ostwetterlagen mit Hitze und Dürre einher. In den weniger warmen Jahren 1918 und 1972 waren nämlich zwischen Februar und Juli ähnlich viele Tage mit Ostwindwetter zu beobachten. Für 1918 liegen (leider) keine Aerologischen Daten vor, wohl aber für 1972. Allerdings war die Verteilung der Ostlagen 1918 ungünstig. Sie fehlten im Juni/Juli, wenn sie fast stets erwärmend wirken, völlig. Lediglich der Mai 2018 fiel bei 16 Tagen mit Ostwetter zu warm aus; in den Vormonaten, wo sie ebenfalls sehr häufig waren, bewirken sie nur noch im April teilweise eine zu warme Witterung. Die folgende Tabelle zeigt die Höhenlage der 500 hPa- Druckfläche in Metern am Gitterpunkt 50°N, 10°E (Quelle: NOAA) für die drei Jahre 1972, 2003 und 2018. Positive Abweichungen, welche auf Höhenwarmluft hindeuten (am Boden kann das im Winter durchaus Kälte zur Folge haben!) sind rötlich, negative (Höhenkaltluft) bläulich hinterlegt:

1972 dominierten negative Abweichungen von April bis Juni, im August wurde das Langjährige Mittel getroffen, und die positiven Abweichungen der übrigen drei Monate waren nur gering. Bemerkenswert sind die durchgängig positiven Abweichungen in 2003, besonders im August, während sich 2018 mit der April-Erwärmung durchgängig positive Werte einstellten (auch der August 2018 fällt voraussichtlich durch höhere Werte auf). Folglich war 1972 viel weniger hochreichende Warmluft vorhanden. Und noch ein Unterschied fiel auf: Der NAO-Index (grob gesagt, ein Maß für das Luftdruckgefälle zwischen dem Azorenraum und Island; positive Werte bedeuten ein gegenüber dem Langjährigen Mittel zu großes, negative ein zu geringes Gefälle) variierte ab Januar 2003 nur wenig; 2018 bei überwiegend positiven Werten hingegen deutlich (Quelle NOAA):

Seit Mitte April 2018 waren die NAO- Werte auch tagesweise fast stets positiv; folgende Grafik bestätigt das:

Abbildung 2: Fast durchgängig positive NAO- Werte ab Mitte April 2018, Quelle: NOAA


Nun hätte man bei den meist hohen NAO- Werten 2018 mehr Westwetter erwartet; speziell im Mai, doch nur im Januar war das tatsächlich zu beobachten. Ein gutes Beispiel, stellvertretend für häufige, ähnliche Situationen 2018, zeigt die folgende Wetterkarte:

Abbildung 3: Bodenwetterkarte vom 7. Mai 2018, 01 Uhr: Südwestlage nur über dem östlichen Nordatlantik. Weil, ausgehend vom Azorenhoch, eine Zone hohen Luftdrucks über Schottland und die Nordsee bis zur Ostsee reichte, war Mitteleuropa von der Zufuhr feuchter Atlantikluft abgeschnitten. Das zu hohe Luftdruckgefälle zwischen den Azoren und Island (Pfeil) hatte also keine Auswirkungen auf Mitteleuropa, obwohl die beiden farbig markierten „Hauptakteure“ des europäischen Wettergeschehens, Azorenhoch und Islandtief, gut entwickelt waren. Ähnliches konnte man in den folgenden Tagen, Wochen und Monaten des Unglücksjahres 2018 noch oft beobachten. Bildquelle Metoffice/UKMO, ergänzt von Stefan Kämpfe


Die QBO- ein möglicher Auslöser der Anomalien in beiden Jahren?
Die quasi-zweijährige Schwingung (kurz: QBO vom englischen „quasi- biennial oscillation“), auch quasi- biennale Oszillation, ist eine quasi-periodische atmosphärische Welle des zonalen Windes in der äquatorialen Stratosphäre der Erde. Näheres dazu hier bei Wikipedia. Die aktuelle, diesmal besonders stark ausgeprägte Ostwind-Phase der QBO könnte bis in tiefere Atmosphärenschichten wirken, für den frühzeitigen Zusammenbruch des Polarwirbels mitverantwortlich sein und die Zonalzirkulation in der mittleren Troposphäre schwächen. Die folgende Tabelle der QBO- Werte beider Vergleichsjahre im Betrachtungszeitraum (Jahresanfang bis Juli) zeigt gewisse Ähnlichkeiten im Verhalten. In der höheren Stratosphäre (15 hPa) dominierten negative Abweichungen zum Zonalwindmittel; diese waren sehr markant; auch in der mittleren Ebene (40 hPa) ähnelte sich das Verhalten grob, wobei die negativen Abweichungen aber 2017/18 sechs Monate eher einsetzten als 2002/2003; in 70 hPa (tiefere Stratosphäre) dominierten in beiden Jahren positive Abweichungen; erst im Juni 2018 setzten negative Abweichungen ein. Die negativen Abweichungen sind blau hinterlegt; alle Werte in 1/10 m/s; und weil die QBO verzögernd wirken kann, sind die Vorjahreswerte bis Oktober enthalten (Datenquelle: FU Berlin):

Eindeutige, statistische Zusammenhänge zwischen QBO und den Wetterlagenhäufigkeiten fehlen jedoch; lediglich zur Häufigkeit der unbestimmten XX- Lagen zeigt sich eine deutlichere, negative Korrelation; in Negativphasen der QBO scheinen diese unbestimmten Wetterlagen häufiger aufzutreten, so, wie auch 2018 (folgende Grafik):

Abbildung 4: Die QBO ist der Zonalwind der Stratosphäre der Tropen; hier sind die Verhältnisse in der 40 hPa-Druckfläche dargestellt. Die Windstärke wird in 1/10 m/s angegeben. Weil die QBO verzögert wirken kann, sind hier die QBO- Mittelwerte des Monats Januar zu den Häufigkeiten der Wetterlagen mit unbestimmter Anströmrichtung, Hochdruckeinfluss in 950 und 500 hPa und zu trockener Atmosphäre (XXAAT- Lagen) im Folgezeitraum Februar bis Juli in Relation gesetzt. 2018 waren diese bei negativer QBO deutlich häufiger als im Langjährigen Mittel; 2003 allerdings nicht, doch damals herrschte in dieser Höhenschicht im Januar auch noch kein Ostwind.


Ergebnis: Die QBO verhielt sich 2003 und 2018 durchaus ähnlich; es bleibt aber künftigen Forschungen vorbehalten, ob und wie sie die Zirkulationsverhältnisse beeinflusst; eine Schwächung der Zirkulation in den Negativphasen deutet sich aber vage an.
Beeinflusst die Sonnenaktivität die Großwetterlagenhäufigkeiten?
Leider stehen für langfristige Analysen nur die beobachteten Anzahlen der Sonnenflecken zur Verfügung, welche die Sonnenaktivität nur sehr grob abbilden. Damit lassen sich die Schwankungen der Häufigkeitsverhältnisse der Großwetterlagen nur in wenigen Fällen signifikant erklären. Allerdings scheint die Sonnenaktivität auch die Stärke des Zonalwindes zu beeinflussen. Für die ungewöhnliche Häufung der Ostwetterlagen zwischen Februar und Juni 2018 ist unter anderem der schwache Zonalwind in der mittleren Troposphäre (Höhe der 500hPa- Druckfläche) verantwortlich. Der Zonalwind ist der breitenkreisparallele Teil des Windvektors, meist in m/s angegeben, wobei positive Werte für West- und negative für Ostwind stehen. Die Werte sind seit 1948 monatsweise verfügbar und lassen wichtige Rückschlüsse auf die Intensität der in unseren Breiten dominierenden Westströmung zu; je höher positiv sie sind, desto intensiver ist die Westströmung. Auf den Westlagen- dominierten Januar 2018 traf das noch zu, doch seit Februar sind sie markant unterdurchschnittlich; siehe die Tabelle am Beitragsanfang. Betrachtet man das Zonalwindmittel seit 1948 für den Zeitraum Februar bis Juli, so zeigt sich eine recht gute Übereinstimmung mit dem Verlauf der Sonnenfleckenhäufigkeiten:

Abbildung 5: Sonnenfleckenmittel (Index, dunkelgelb) und Zonalwindmittel in m/s in der mittleren Troposphäre (rot) für den Zeitraum Februar bis Juli 1948 bis 2018 am Gitterpunkt 50°N und 10°E, was etwa der Mitte Deutschlands entspricht.


In den letzten dreißig Jahren nahm das Zonalwindmittel deutlich ab:

Abbildung 6: Seit 30 Jahren wird der Zonalwind zwischen Februar und Juli schwächer und erreichte in diesem Betrachtungszeitraum seinen niedrigsten Wert im Extremwetterjahr 2018.


Ein wesentlicher Unterschied zwischen beiden Betrachtungsjahren ist der sommerliche Zonalwind, welcher 2003 recht kräftig wehte und mit einer massiven Warmluftadvektion die zahlreichen Hochdruckgebiete über Mitteleuropa stützte; während seine Schwäche 2018 die Entwicklung von Ostwetterlagen und solchen mit unbestimmter Anströmrichtung begünstigte. 2003 herrschte noch eine hohe Sonnenaktivität, 2018 war sie sehr gering, was recht gut die Unterschiede der Zirkulationsverhältnisse beider Jahre erklärt. Und noch etwas fällt auf: Beide Hitze-Sommer liegen „spiegelbildlich“ zum Maximum des SCHWABE-Zyklus. Erfahrungsgemäß sind die Sommer, welche etwa eineinhalb bis zweieinhalb Jahre vor dem Minimum des SCHWABE-Zyklus liegen, tendenziell heiß, teils auch trocken in Deutschland (1911, 1952, 1975, 1983, 1994, 2006 und eben 2018 – so um 2020 ist das nächste Minimum zu erwarten). Und auf diejenigen etwa eineinhalb bis zweieinhalb Jahre nach dem Maximum (1932, 1959, 1971, 1982, 1992, 2003 und 2015) trifft das auch zu. Schaut man in alte Chroniken, so finden sich selbst auf dem Höhepunkt der „Kleinen Eiszeit“, dem Maunder-Minimum, eine ganze Reihe trocken-heißer Sommer, so 1677, 78, 80, 81, 84, 88, 89, 1700, 05, 06 und 1711 (da soll es wegen der seit Mai anhaltenden Hitze gar Heuschreckenplagen in Deutschland gegeben haben, Quelle: Rüdiger Glaser; Klimageschichte Mitteleuropas). Einen interessanten Erklärungsansatz hierzu liefert HARTMUT HÜNE mittels der „Koronalen Löcher“: Durch magnetische Prozesse entstehende Plasmaringe brechen normalerweise meist an den Polregionen der Sonne; der dann herausgeschleuderte hochenergetische Teilchenstrom trifft die Planeten nicht. Manchmal, so auch 2018, brechen sie nahe des Sonnenäquators; die Planeten werden getroffen. Insgesamt steht die Sonne also im Verdacht, die Zirkulationsverhältnisse auf der Erde wesentlich zu beeinflussen; wie und in welchem Umfang, bedarf weiterer Forschungen.
Die Meeresoberflächentemperaturen des Atlantiks und die AMO
Die Meeresoberflächentemperaturen beeinflussen die Zirkulationsverhältnisse über Europa in vielfältiger Weise. Betrachtet man die Anomalien der Meeresoberflächentemperaturen beider Jahre monatsweise ab Februar, so fallen die 2018 in allen Monaten viel intensiveren Anomalien gegenüber 2003 auf; doch hinsichtlich deren Verteilung gibt es auch Gemeinsamkeiten; besonders im Februar:

Abbildung 7a und 7b: Ausschnitte der Anomalie-Karte der Meeresoberflächentemperaturen für Februar 2003 (5a, oben) und 2018 (5b, unten). Beide ähneln sich grob (Quelle: IRI, International Research Institute for Climate and Society), Blau bedeutet, gemessen am Langjährigen Mittelwert 1981 bis 2010, zu kalte, gelb-rot zunehmend zu warme Wassertemperaturen. Bezugszeitraum ist also die aktuelle CLINO-Periode 1981 bis 2010. Ein zu kaltes Seegebiet lag vor Westafrika. Zu hohe Wassertemperaturen herrschten nordöstlich der Karibik, aber 2018 viel großflächiger und intensiver, als 2003. In beiden Fällen war der Februar in Deutschland zu kalt, vermutlich auch, weil das Temperaturgefälle zwischen Südwest und Nordost vermindert war, was die Zonalzirkulation schwächte. Diese Situation hielt sich auch im März beider Jahre noch, wobei aber die „kalte Region“ vor Westafrika verschwunden war. In beiden Fällen herrschte außerdem „La Nina“ im Pazifik – aber 2018 viel ausgeprägter.


Im Gegensatz zu 2003 bildete sich aber die kalte Anomalie vor Westafrika ab April 2018 erneut und war dann im Mai/Juni besonders ausgeprägt; stellvertretend sei hier die Situation für den Mai beider Jahre gezeigt:

Abbildungen 8a und 8b (Darstellungen und Bildquelle wie für den Februar): Im Mai 2018 fallen die sehr markanten negativen Anomalien vor Nordwestafrika/Spanien und südlich von Grönland auf; markant zu warm war das Wasser vor Ostkanada, aber auch in Ost- und Nordsee sowie Richtung Arktis. Es verwundert nicht, dass es bei einer solchen Verteilung großräumig keinerlei Lagen mit westlichem Strömungsanteil (nach HESS/BREZOWSKY) gab, dafür 25 Tage mit Ostwetter; während 2003 bei nur geringen Meerestemperatur-Anomalien (nur die Arktis-Anomalie ähnelte der 2018) an 16 Maitagen Westwetter herrschte und Ostwetterlagen gänzlich fehlten.


Im Juli 2003 bildete sich, anders als 2018, eine riesige, ringförmige positive Anomalie im Nordatlantik, welche eine markante Kaltwasserinsel einschloss, während die Anomalien 2018 zunächst zonal angeordnet blieben. Diese Situation hielt sich auch noch im August 2003; und es bildete sich um Mitte August 2018 zumindest wochenweise nun ein ähnliches Anomalie- Muster wie 2003 aus (die August- Monatsmittelkarten lagen zur Fertigstellung dieses Beitrages noch nicht vor):

Abbildungen 9a und 9b: Ringförmige Anomalie-Anordnung der Wassertemperaturen des Nordatlantiks im August 2003 mit einer allseits von positiven Anomalien umschlossenen „Kaltwasserinsel“ zwischen Europa und Kanada (9a, oben, Darstellungen und Bildquelle wie für den Februar und Mai) sowie in der zweiten Augustwoche 2018 (9b, unten, andere Darstellungsform, Bildquelle: NOAA). 2003 fehlten jedoch die 2018 sehr markanten negativen Anomalien im tropischen Atlantik, und es gab insgesamt 2018 viel mehr negative Anomalien.


Die 2018 gegenüber 2003 viel markanteren negativen Abweichungen der Wassertemperatur kann man, mit aller gebotenen Vorsicht, als ein mögliches Anzeichen der endenden AMO-Warmphase interpretieren. Einen merklichen Einfluss auf die Zirkulationsverhältnisse, die Großwetterlagenhäufigkeiten und damit die Temperaturen übt nämlich die AMO aus (AMO = Atlantische Mehrzehnjährige Oszillation, ein Index für die gemittelten Meeresoberflächentemperaturen im zentralen Nordatlantik). Im Winter/Frühling ist ihr Einfluss, mit Ausnahme des Aprils, auf die Großwetterlagenhäufigkeiten und die Temperaturen in Deutschland aber nur gering; im Sommer jedoch signifikant:

Abbildung 10: Ähnliche langfristige Entwicklungen (1881 bis 2017) der AMO (grün), der Sommertemperaturen in Deutschland (beige) und der Tage je Sommer mit südlichem Strömungsanteil nach HESS/BREZOWSKY. Stets viel „Südwetter“ am Ende der AMO-Warmphasen. Wegen der sehr unterschiedlichen Größen musste in Indexwerte umgerechnet werden, um sie in nur einer Grafik zu veranschaulichen. Auch wegen der höheren AMO-Werte und häufigerer Südwetterlagen wurden die Sommer wärmer. Die AMO beeinflusst die Häufigkeitsvariabilität der südlichen Wetterlagen zu immerhin gut 20%.


Der 2018er Sommer wird sich, ähnlich wie der von 2003, nicht durch herausragend viele Südlagen auszeichnen, was recht gut zu den in diesem Jahr etwas niedrigeren AMO-Werten passt. Er verdankt seine enorme Hitze den vielen Hochdrucklagen und einer sehr hohen Sonnenscheindauer. Auch die Atlantik-Wassertemperaturen und die AMO kommen als Mitverursacher der beobachteten Zirkulationsstörungen also ernsthaft in Betracht; weitere Ermittlungen sind auch hier aber notwendig.
Das arktische Meereis
Schließlich muss noch ein Blick auf die momentan relativ geringe Ausdehnung des Arktis-Meereises geworfen werden. Dieses ist, entgegen den alarmistischen Prognosen mancher „Klimaforscher“ jedoch nicht im Sommer verschwunden und macht auch 2018 keine Anstalten, dies zu tun. Im Gegenteil – 2018 schmolz nach der sehr geringen Ausdehnung im Winter/Frühling weniger Eis; das Rekord-Minimum des Sommers 2012 mit ca. nur 7,8 Millionen Km² wird deutlich verfehlt; zur Juli- Situation 2018 schrieb das NSIDC der USA (National Snow and Ice Data Center) sinngemäß Folgendes: „Die Ausdehnung des Arktischen Meereises betrug im Juli 2018 8,22 Millionen Km²; 1,25 Millionen Km² unter dem Mittel 1981 bis 2010, aber 550.000 Km² über dem Rekord- Minimum des Juli 2012. Der 2018er Juli hatte die neunt-geringste Eisausdehnung seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen“ (das war 1979). Auch hier seien die Werte der beiden Betrachtungsjahre tabellarisch gegenübergestellt und mit dem Mittelwert seit Aufzeichnungsbeginn verglichen; weil die Eisausdehnung verzögernd auf die Zirkulationsverhältnisse wirken kann, mit den Vorjahreswerten bis Oktober; der August 2018 wurde grob geschätzt:

2003 gab es deutlich mehr Eis; von Januar bis März sogar etwas mehr, als im Langjährigen Mittel. Das könnte die massiven Kälterückfälle im April 2003 mit erklären, welche 2018 fehlten. Der April ist auch der einzige Monat der ersten Jahreshälfte, in welchem sich signifikante Beziehungen zwischen der Eisausdehnung und den Häufigkeiten bestimmter Großwetterlagen finden lassen; ein noch etwas besserer Zusammenhang zeigt sich aber zu den deutschen Apriltemperaturen:

Abbildung 11: Tendenziell gibt es in Aprilmonaten mit geringer Ausdehnung des Arktischen Meereises weniger meist kalte, höhenzyklonale Großwetterlagen nach der Objektiven Großwetterlagen- Klassifikation in Deutschland.


Abbildung 12: Mit abnehmender Fläche des arktischen Meereises im März wird der April in Deutschland tendenziell wärmer (die Meereis-Ausdehnung wirkt oft verzögert auf unsere Witterungsverhältnisse).


Ähnliche, aber etwas schwächere Zusammenhänge finden sich auch für den Sommer, welcher tendenziell ebenfalls wärmer in Deutschland ist, wenn das Arktiseis eine geringere Ausdehnung hat. Bei größerer Eisausdehnung ist mehr Kaltluft in der Arktis vorhanden, und es besteht dann ein höheres Temperaturgefälle zwischen niederen und hohen Breiten, was einerseits die Zonalzirkulation beschleunigt und andererseits intensivere Kaltluftvorstöße im Frühling, Sommer und Herbst nach Mitteleuropa ermöglicht; doch besteht hier noch viel Forschungsbedarf. Spannend ist auch die Frage, warum das arktische Meereis im Winter viel weniger schrumpfte als im Sommer. Eine unterschiedliche Wirkung des angeblich so klimaschädlichen CO2 erscheint doch sehr fragwürdig; es kommen wohl eher die intensivere, an UV-Strahlung reicher gewordene sommerliche Sonneneinstrahlung, zusätzlich auch die AMO-Warmphase, durch welche wärmeres Wasser in die Arktis eingetragen wird, in Betracht:

Abbildung 13: Deutlich stärkere Flächenabnahme des arktischen Meereises im Sommer im Vergleich zum Winter seit 1979. Sommer-Werte um 3,5 Millionen Km² angehoben, um beide Jahreszeiten besser in einer Grafik darzustellen.


Etwas deutlichere Zusammenhänge zeigten sich für den Herbst, besonders hinsichtlich der Schwächung der Westlagen. Dies gilt sowohl für die Häufigkeit der Westwetterlagen nach der Objektiven, besonders aber für die von HESS/BREZOWSKY verwendeten subjektiven Großwetterlagenklassifikation:

Abbildung 14: War die Arktische Meereis-Ausdehnung im Sommer gering, so wie auch 2018, dann gab es im Herbst tendenziell weniger Westwetterlagen (GWT West, bestehend aus WA, WZ, WS und WW nach der HESS/BREZOWSKY- Klassifikation).


Deutet sich also ein zu Extremwetter neigender, an Westlagen armer Herbst 2018 an? Für sichere Prognosen ist der gefundene Zusammenhang leider zu unsicher. Und für die sehr geringe Ausdehnung des Meereises im Sommer/Herbst 2012 gibt es eine meteorologische Erklärung. Damals zogen immer wieder kräftige Tiefdruckgebiete von Europa in die Arktis, welche für dortige Verhältnisse recht warme Luft heranführten; außerdem beschleunigt stürmisches Wetter die sommerliche Eisschmelze und behindert bei Frost die Bildung neuen Eises:

Abbildung 15: Ausschnitt aus der Wetterkarte vom 21.08.2012, 01Uhr. Auch hier erkennt man einen formschönen Höhenkeil über Europa, flankiert von zwei Tiefs über Osteuropa und bei Island. Doch anders als 2003 und 2018, hatte diese Situation im sehr wechselhaften Sommer 2012 nur für etwa 10 Tage im August Bestand. Wesentlich für die starke Eisschmelze dieses 2012er Sommers (in den Monaten von August bis Oktober wurde damals die bislang geringste Eisausdehnung beobachtet) war die rege Tiefdrucktätigkeit; hier erkennbar an einem Wirbel nordöstlich von Spitzbergen. Bildquelle: wetterzentrale.de


Zusammenfassung: Zwischen dem Spätwinter und dem Sommer 2018 kam es zu schweren, so nur selten auftretenden Zirkulationsstörungen über Europa, welche bedingt mit denen des Jahres 2003 vergleichbar sind. In beiden Fällen hatten sie lang anhaltende Dürre und außergewöhnlich warme Sommer zur Folge. Doch während diese 2003 bereits im Vorjahr einsetzten und länger währten, dafür aber, speziell im Mai, weniger ausgeprägt waren, dauerten sie 2018 voraussichtlich nur ein halbes Jahr, waren aber weitaus intensiver. Herausragend war der fast nur von Ostwetterlagen dominierte Mai 2018; doch auch in allen anderen Monaten waren die zyklonalen Westwetterlagen seltener als normal. Als Ursachen deuten sich die QBO, die abklingende AMO- Warmphase und Wassertemperaturanomalien im Atlantik, die sehr geringe Sonnenaktivität und die noch geringe Ausdehnung des Arktischen Meereises an. Die Anomalien der Meeresoberflächentemperaturen des Atlantiks ähnelten sich in beiden Jahren. Ab Mitte August 2018 kündigte sich ein vorläufiges Ende dieser Zirkulationsstörungen an; doch muss die weitere Entwicklung noch abgewartet werden.
Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher




An all jene, die Wind und Solar anbeten

Beispiel: Windturbinen ENTNEHMEN dem Netz häufig Energie, um sich weiter drehen zu können. Sie kannibalisieren das Netz und tragen nichts zur Zukunft der Menschheit bei. Die Anbieter von Erneuerbaren übertreiben hinsichtlich der Lebensdauer von Wind- und Solar-Generatoren, die sie als doppelt so hoch angeben als sie in Wirklichkeit ist. Das gilt besonders für Windturbinen. Diesen wird typischerweise eine theoretische Lebensdauer von 30 Jahren angedichtet. In der Praxis ist deren Betrieb unökonomisch (sogar mit ihren massiven Subventionen), beträgt die Lebensdauer auf dem Festland doch nur etwa 15 Jahre, offshore sind es 12 Jahre. Dies bedeutet, dass deren reale Kosten jährlich etwa das Doppelte der kolportierten Kosten ausmachen. Oder anders gesagt, deren reale Produktion ist nur etwa halb so hoch wie behauptet wird.

Solarpaneele büßen pro Jahr etwa 2% ihrer Effizienz ein, und zwar aufgrund der auf die Paneele fallenden UV-Strahlung und äußeren physikalischen Einwirkungen in ihrer lokalen Umgebung. In staubigen Gebieten gibt es Effizienz-Verluste um 25% (aufgezeichnet in Indien und China). In feuchten tropischen und subtropischen Gebieten verlieren sie 75% ihrer Effizienz, falls sie nicht fortwährend gesäubert werden (die Glaspaneele werden rasch von Moos und Algen überzogen). In den heißeren und sonnigeren Gebieten Australiens versagen sie nach zehn Jahren Betriebsdauer – und nicht erst nach 25 Jahren, die als Berechnungsgrundlage dienen. Selbst unter besten Bedingungen sind Solarpaneele sehr ineffizient und ein miserabler Weg, eine sehr diffuse Energiequelle einzufangen. Kohle und Gas sind dagegen konzentrierte Energiequellen.

Die wesentliche Folge Erneuerbarer ist es, bestehende Netze fossiler Energie zu destabilisieren und die fossile Backup-Energie erheblich ineffizienter zu machen (außer dass sie die Taschen ihrer Besitzer füllen). Wir werden gezwungen, zwei Erzeugungsverfahren parallel zu betreiben (und zu bezahlen), nämlich die unzuverlässigen, ineffizienten Erneuerbaren, die nicht funktionieren, und den Backup durch Kohle und Gas, die funktionieren. Mit anderen Worten, Erneuerbare verschwenden Massen von Energie bei ihrer Konstruktion und Wartung, bei der erforderlichen exzessiven Übertragungsleitungs-Infrastruktur und bei ihren Auswirkungen auf die zuverlässigen Versorger des Netzes – neben anderen Dingen.

Erneuerbare sind eine Sackgasse – ökonomisch, ökologisch und bzgl. ihrer Zuverlässigkeit. Das zu sagen ist nicht einfach billiges Gerede – es ist die Realität! Je rascher man sie in der Versenkung verschwinden lässt, desto besser für uns alle.

Striche
Hinweis: Der Autor dieses Beitrages ist noch beruflich aktiv und bleibt anonym, weil er Angst hat, anderenfalls seine Arbeit zu verlieren.
Link: https://www.iceagenow.info/to-those-who-worship-wind-and-solar/




ZDF-Heute: Ist der Ruf erst ruiniert – Die Sende­anstalt der Grünen und deren Helfer

Kein Abend vergeht, an dem das Zentrale Desinformations Fernsehen, kurz ZDF, mit Hilfe unserer Rundfunkgebühren, unerlaubte Wahlkampfwerbung für die Partei der Grünen, vor der wichtigen Landtagswahl in Bayern, betreibt. Da gilt es, den schönen, warmen Sommer, für ihre Manipulation auszunutzen. Dafür wird eine vermeintliche Schreckensmeldung nach der anderen herangezogen / gesendet und sogar, wie in ZDF-Heute am 02.08.2018, die überführte Wetterdatenfälschungsagentur NOAA (die amerikanische Wetterbehörde) als Untermauerung herangezogen. Wer solches macht, der stellt sich mit überführten Fälschern auf ein und dieselbe Stufe. Soll der Autor das Zentrale Desinformations-Fernsehen (ZDF) jetzt Zentrales Fälschungs-Fernsehen (ZFF) nennen? Dann aber bitte auch die Kürzel entsprechend anpassen, meine sehr verehrten Damen und Herren, beim (noch) ZDF. Das derzeit warme Wetter, sowie die starken Wechsel in den Temperaturen, hat der Autor übrigens in 2011 vorhergesagt. Dazu später mehr.
Der schöne warme Sommer und dessen „Auswirkungen“, den jüngst BILD, wie folgt beschreibt, soll ein Beweis für die angebliche, menschengemachte Erwärmung sein:

Abb.2: BILD-Kolumnist Heinz Buschkowsky am 02.08.2018 in BILD

Dazu sein Text:
Ich gehöre zu den Bösen, denn mir macht Grillen Spaß. Und nun wird mir eingeredet, dass ich damit schuld am Klimawandel bin.
Weil ich Steak mag und an lauen Sommerabenden gerne auf der Terrasse den Grill anwerfe, werden Rinder gezüchtet. Die rülpsen hin und wieder und stoßen dabei Methangas aus. – Doch damit nicht genug! Ein Kilo Rindfleisch steht für 28 Kilo Treibhausgas. Alles schlecht fürs Klima, heißt es…
Wir haben bisher einen knackig warmen und sonnigen Sommer. Nach Jahren unangenehmer Kühle macht der Urlaub an Nord- und Ostsee wieder einmal richtig Laune. Doch was wir Normalmenschen durchaus als Klasse-Sommer empfinden, ist angeblich der Niedergang des Planeten. So predigen es uns jetzt sich selbst so empfindende Experten.
Doch bin ich wirklich ein Klima-Killer, weil ich so gern Fleisch grille?
Nach Erklär-Demokratie und Belehr-Rechtsstaat kommt eine neue Facette der Volkshochschulpolitik als Moralimperialismus um die Ecke: die Veggie-Jünger!
Also früher war am Klimawandel ja die Atombombe schuld. Das war einfach. Danach kamen die Autos und die alten Glühbirnen. Schon schwieriger. Dass es jetzt aber mein Kotelett sein soll – kaum noch zu verstehen…
Ich bin weder Forscher noch Wissenschaftler. Aber irgendwie immer schuld. Sie auch, lieber Leser, und meine grillenden Nachbarn natürlich ebenso.
Wenn es doch bloß nicht so viele scheinbar oberkluge Menschen gäbe. Die Autohasser, die Flugzeug-Gegner, die Sozialgerechten, die Weltbürger und die Allesversteher.
Und es wird immer verrückter: Journalisten, die seit Kurzem den veganen Lebens-wandel für sich entdeckt haben, wollen keine Steuern mehr zahlen, von denen Bauern profitieren, die Kühe züchten.
Nur, weil sie uns Grillern Steak liefern.
Eine verrückte Welt!
Das ist fast so crazy wie die Beschimpfung derjenigen, die mit ihrem Geld Wohnungen bauen, damit Menschen ein Dach über dem Kopf haben.
Jetzt mal ehrlich: Es kann doch einfach nicht sein, dass man als ganz normaler Mensch für den Satz: „Was für ein schöner Sommer, heute Abend werfe ich ein Steak auf den Grill“ von den selbst ernannten Weltverbesserern gegrillt wird.
„Weltverbesserer“! In der Tat und hier ist z.B. eine, die eine andere Landwirtschaft, den Diesel und dann den Verbrenner und am besten, gleich den ganzen individuellen Fahrzeugbesitz abschaffen will (Abb.3).

Abb.3: „Weltverbesserer“, Grünen-Chefin Annalena Baerbock, in ZDF-Heute 19:00 Uhr am 30.07.2018, als sie gerade von sich gibt, dass sie eine andere Form der Landwirtschaft fordert:„…Eine andere Form der Landwirtschaft“.

Den „Weltverbesserern“, denen mit Hilfe des ZDF und des ZDF-Fernsehrates offensichtlich der Weg zur Machtergreifung geebnet werden soll. Mit Stalin hatte die Menschheit schon einmal eine „andere Form der Landwirtschaft“. Dieser fielen 30 – 50 Millionen Menschen zum Opfer. Stalin war auch so ein „Weltverbesserer“. Wir hatten auch mal so einen. Im Osten noch gar nicht so lange her. Im Westen so an die 80 Jahre.
Bei der Vorsitzenden des Fernsehrates, Frau Marlehn Thieme (hier) nicht wirklich verwunderlich, dass den heutigen „Weltverbesserern“ der Weg zur Machtergreifung geebnet werden soll. Siehe auch den Beitrag des Autors „Hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) das ZDF übernommen?“ hier.
Da war im ZDF am 02.08. zu vernehmen, dass laut der Wetterdatenfälschungsagentur NOAA, die letzten 4 Jahre die wärmsten seit 150 Jahren sind. Was es mit den Wetterdaten und den Verlautbarungen der amerikanischen Wetterbehörde oder besser gesagt, der Wetterdatenfälschungsagentur auf sich hat, hier oder hier. Während sich die beiden v.g. Links mit den Fälschungen der NOAA in 2015 beschäftigen, berichtete EIKE über die Fälschungen der NOAA in 2018. Also über den Wettertemperaturdatensatz 2017, den das ZDF als Inhalt seiner Falschmeldungen versendete, um dramatisieren und den Grünen letztendlich Stimmung und damit Wählerstimmen zuzutreiben. Abb.4, 5 und 6 sind Auszüge aus unserem EIKE-Artikel (hier).

Abb.4 zeigt, wie die Fälschungswetterdatenagentur NOAA, mittels Datenmanipulation, die Temperaturen künstlich in die Höhe treibt. Deutlich zu sehen, mit zunehmender Geschwindigkeit.

Abb.5 zeigt, wie dreist die NOAA in jüngster Zeit Datenfälschung betreibt. Dies, weil die sog. Klimamodelle immer mehr von den tatsächlich gemessenen Temperaturen abweichen. Daher hat man sich bei der NOAA offensichtlich dazu entschlossen, die gemessenene Daten einfach zu fälschen und nach oben zu „justieren“. Die Fälschung beträgt für 2017 ganze 2°C!!

Abb.6. Damit die Temperaturen mit der abstrusen Behauptung, eines auf Treibhausgasen basierten Temperaturanstiegs, zusammen passen, wird die „Justierung“ der Wettertemperaturdaten immer dreister. Die Abbildung zeigt die Temperaturfälschungen in Abhängigkeit des (angeblichen) atmosphärischen CO2-Gehalts.

Nun, die amerikanische Wetterbehörde NOAA muss sehen, wo sie bleibt. Da ihr jüngst massiv die Gelder gekürzt wurden (hier), sucht sie dem Mainstream wohl „gut zu gefallen“, um ihre finanzielle Tristesse zu mildern. Dass sich das ZDF auf eine Stufe mit Betrügern und Fälschern stellt ist sehr aufschlussreich für die Glaubwürdigkeit des ZDF. Die Glaubwürdigkeit als Nachrichtensender.
Übrigens haben die Temperaturdatenfälschungen der NOAA eine lange Tradition und gehen über das Jahr 2015 und heute hinaus, z.B. hier. Warum es derzeit in Europa vglw. so warm ist, liegt natürlich keineswegs an irgendeinem, vom Menschen gemachten Klimawandel, basierend auf sog. Treibhausgasen und deren Verursacher, wie Autos, Kraftwerke und, natürlich uns Menschen*, sondern am Polarfrontjet, kurz PFJ, der unser Wettergeschehen steuert, Abb.7.
*Mit jedem Atemzug atmen wir aufgrund unserer biologischen Vorgänge die 150-fache (!!) Menge an CO2 aus, als die, die wir zuvor eingeatmet hatten. Der Autor ist mal gespannt, bis wann die „Weltverbesserer“ uns das Atmen, den Sport, unsere Kinder verbieten wollen! Es „lebe“ die Verbotspartei. Die uns alle Freuden verbieten will (siehe auch den v.g. BILD-Artikel). Das hatten Ost und West auch schon mal.

Abb.7,Quelle, zeigt oben blau eingefärbt (je nach Windgeschwindigkeit) den PFJ. Darunter den Teil eines anderen globalen Windsystems, des Subtropenjetstreams, Ende Juli 2018 (26.07.).

Der Jetstream bildet sich aufgrund von Druckunterschieden polarer Kaltluft und äquatorialer Warmluft (Abb.9). Angetrieben wird er mittelbar und unmittelbar durch die Sonne. In den Regionen der stärksten Luftdruckunterschiede, in 8 – 16 km-Höhe bilden sich starke Winde aus, die durch die Corioliskraft auf der Nordhalbkugel nach rechts und auf der Südhalbkugel nach links abgelenkt werden. Je nach vorherrschenden Druckunterschieden beginnt der Jetstream stark oder weniger stark zu mäandrieren, was durch die unterschiedliche Reibung an der Erdoberfläche verstärkt wird. Er hat eine typische Breite von 100 km – 200 km und ist an der Tropopause am stärksten. Diese Mäander unterschiedlicher Wellenlänge weisen eine von James Clark Rossby entdeckte Wellen-Gesetzmäßigkeit auf. Daher werden diese Wellen „Rossby-Welle“ (Abb.8) genannt. In dieses Band strömt sowohl vom Pol kommende Kaltluft als auch vom Äquator einfließende Warmluft. Die beiden Luftmassen reagieren miteinander. Dabei entstehen ausgesprochen hohe Windgeschwindigkeiten aufgrund des großen Temperatur- und Druckgradienten. Der Jetstream bekam seinen Namen aufgrund seiner konstant hohen Windgeschwindigkeiten von 200 – 300 km/h. Vereinzelt wurden Windspitzen von bis zu 550 km/h gemessen.

Abb.8, Quelle. Der oben beschriebene Antrieb der Wärmepumpe (vom Äquator zum Pol) und die damit verbundenen Druckunterschiede basieren auf der unterschiedlichen Sonneneinstrahlung am Äquator und an den Polen, welche durch die Lage der Erdachse und dem Breitengrad, also dem Winkel der Sonneneinstrahlung, verursacht wird. Hierdurch bedingt ist auch die Wärmeabstrahlung von der Erde, die die Luftmassen ebenfalls antreibt, nicht gleichmäßig verteilt.

Abb.9 zeigt, dass die Erde in den Tropen mehr Energie aufnimmt, als sie abgibt und in den polaren Gebieten mehr Energie abgibt als aufnimmt. Deswegen muss es einen Energieaustausch zwischen den Tropen und den Polen geben, der das globale Wettergeschehen antreibt.

Abb.9, Quelle. Die Abbildung zeigt die Energieverteilung der eintreffenden Sonnen- und austretenden Erdstrahlung in Abhängigkeit zur geographischen Breite. Die Tropen sind Wärmeabsorber und die Polgebiete Emittenten. Damit sich die Tropen nicht ständig aufheizen, muss als Ausgleich Energie zu den Polen fließen. Dies ist der grundsätzliche Antrieb für das Wetter.

Der Jetstream (PFJ) trennt dabei die Kaltluft aus dem Norden von der Warmluft aus dem Süden. Die kalte Luft aus dem Norden kann diese Barriere nicht überwinden. Dies ist dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik geschuldet. Da Luft / Wind nichts anderes als Energie ist (dies wird bei Stürmen besonders deutlich), kann Energie geringerer Intensität (kalte Luft) nicht von selbst Energie höherer Intensität überbrücken. Der Jet wirkt wie eine imaginäre Mauer, die die kalte Luft nicht überbrücken kann (Abb.10). Die warme Luft gleitet auf diese Kaltluft auf, was zu Hebung und damit Niederschlägen führt. Die Kaltluft wird bodennah nach Süden geführt und erwärmt sich dabei.

Abb.10, Quelle: meteomedia. Die Abbildung zeigt den Jet-Stream mit Warm- und Kaltluft, für die er als trennende Barriere wirkt. Zurück zur Abbildung 7.

Abb.11 zeigt Abb.7 und wie der PFJ die warme Mittelmeerluft ungehindert bis nach Nordschweden steuert und dort gleiche Klimabedingungen wie am Mittelmeer mit sich bringt/brachte.

Noch „extremer“ sieht das Bild 2 Tage später aus, Abb.12.

Abb.12, Quelle wie Abb.7 von Ende Juli 2018, zeigt, dass die mediterrane Warmluft vom PFJ ungehindert bis in die Polargebiete gesteuert wird. Der PFJ mäandriert in diesem Falle recht stark.

Was also nichts anderes ist als angewandte Physik, wird von Personen, die Unwissenheit für ihre politischen Ziele missbrauchen, als Schreckgespenst einer sich anbahnenden menschengemachten Erwärmung missbraucht und von dümmlichen Journalisten eines noch dümmlicheren oder besser unverantwortlichen Senders zur besten Sendezeit einer staunenden, manipulierten Öffentlichkeit unterbreitet.

Abb.13, Quelle wie Abb.7, zeigt beiderseits des mäandrierenden PFJ Kalt- bzw. Warmluft.

Dass es im Süden, z.B. Spanien und Portugal noch heißer ist als bei uns, liegt zum einen an der Subsolaren Zone der Sonne (Abb.14), sowie am Abkühlungsgesetz nach Newton.

Abb.14, Quelle, zeigt die Lage der subsolaren Zone (Sonne steht senkrecht am Firmament) zur Obligität und die Abbildung rechts, ihre tatsächliche Wanderung über das Jahr (Quelle). Je mehr die Sonnenstrahlen im senkrechten Winkel zur Erdoberfläche auftreten, umso höher ist ihre Energieabgabe auf die Erde. Denn die Strahlungsdichte, die ein Ort erhält, ist abhängig vom Azimutwinkel, sowie vom Polarwinkel. Daher ist es im Süden,bei gleicher geographischer Höhe, auch im Mittel stets wärmer als in nördlichen Gebieten.

Weiter verlieren erwärmte Massen nach dem Abkühlungsgesetz nach Newton, über die Zeit ihre gespeicherte Energie und geben diese auf ihrem Weg in nördlichere Gebiete ab, was dem Temperaturausgleich eines (wärmeren) Körpers, hier Luftmassen, gegenüber seiner Umgebung geschuldet ist.
Unseren Lesern ist sicherlich bereits aufgefallen, das der PFJ, der oftmals genau über Deutschland verläuft und daher für unser wechselhaftes Klima weitgehend verantwortlich ist, aktuell sehr weit nördlich verläuft, so dass sich die warmen Luftmassen aus dem Süden bis weit nach Skandinavien ausbreiten können. Zuletzt war dies im sog. Jahrhundertsommer 2003 der Fall, als der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 208-jährige de Vries-Suess-Zyklus sein Maximum hatte und Polarlichter bis nach Deutschland zu sichten waren, hier oder hier. Nun werden hoffentlich die Treibhausgasbefürworter nicht sagen wollen, die Polarlichter wären auf die erhöhte CO2-Konzentration der Luft oder den Diesel zurückzuführen. Aber, wer weiß, vor Klamauk und Comedy ist man bei denen nie sicher. Siehe die vielen ZDF-Beiträge, die der Autor in seinen jüngsten Artikeln ansprach.

Abb.15, Quelle, zeigt den PFJ im Sommer 2003, dem sog. Jahrhundertsommer und im Vergleich die Lage des PFJ in einem „normalen“ Sommer. Gut zu sehen, dass der PFJ in 2003 ähnlich weit im Norden verlief wie 2018 und dadurch lange warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns gelangte.

Die Lage des PFJ ist dabei abhängig von der vorhandenen Energie in der Atmosphäre. Viel Energie weit im Norden, wenig Energie weiter im Süden, vgl. mit Abb.16.

Abb.16, Quelle: British Met Office, zeigt die ‚typische‘ Lage des PFJ im Sommer und dazu im Vergleich, im Winter. Im Winter ist seine Lage deutlich weiter im Süden.

In 2003 hatte der Hauptsonnenzyklus, der im Mittel 208 jährige de Vries-Suess-Zyklus, sein Maximum und durch die hohe Sonnenaktivität gelangte viel Energie in der Atmosphäre. Aber jetzt haben wir eine vergleichbar geringe solare Aktivität. Der Hauptsonnenzyklus ist nach wie vor hoch, was für diesen Effekt verantwortlich ist, über den EIKE berichtete: „Ein großflächiges Phänomen auf dem Sonnenäquator sendet derzeit einen ungeheuer starken Strom an geladenen Teilchen ins Weltall… und erwärmt die Nordpolregion. (hier).
Das diese aktuelle Beschreibung zutreffend ist und für die vglw. hohen Temperaturen in den Polregionen der Nordhalbkugel verantwortlich ist, hatte der Autor bereits 2011 in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe „Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“ dargelegt, und zwar im Teil 4b Kurzzusammenfassung:
Der Bz-Komponente des IPF (Interplanetary Mangnetic Field), ein Indikator für die magnetische Aktivität der Sonne, sowie deren Ursache, die Heliosphärische Stromschicht: HCS = Heliospheric Current Sheet) kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, da diese Komponente mit dem Erdmagnetfeld am stärksten wechselwirkt. So sind Polarlichter, die ein direkt beobachtbares Zeichen starker Sonnenaktivität sind, umso wahrscheinlicher, je stärker das IPF und je negativer deren Komponente, die Bz ist. Dies hängt damit zusammen, dass südlich (negativ) gerichtete Magnetfelder des IPF, die antiparallel zu den Magnetfeldlinien des Erdmagnetfeldes verlaufen, das Magnetfeld der Erde schwächen, so dass es dabei zu einem magnetischen Kurzschluss kommt (Verschmelzen der Feldlinien). Das magn. Schutzschild der Erde ist dann „durchlöchert“ und geladene Teilchen können bis in niedere Breiten in tiefere Schichten der Erdatmosphäre gelangen. Nach Untersuchungen der NASA gelangen bis zu 20-mal mehr geladene Teilchen dann in die unteren Atmosphärenschichten.
Bekanntlich sind die Auswirkungen der Teilchenströme in den Polregionen am größten, weil dort die magnetischen Feldlinien aus(ein)fließen. Daher liegt es nahe, zu untersuchen, inwieweit dies Auswirkungen auf die dortigen Klimaparameter hat, wenn berücksichtigt wird, dass geladene Atmosphärenteilchen (Svensmark-Effekt) Einfluss auf das Wetter und damit auf die Temperaturen haben.

Abb.17, (Quelle): Zu sehen sind jeweils die vertikale (Z) Komponente des Erdmagnetfeldes. Dieses steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Interplanetaren Magnetfeld. Gewählt wurden zwei Punkte, die sich gegenüberstehen (rotes und grünes Kreuz) und deren Resultierende nahe dem magnetischen Nordpol liegt (roter Kurvenverlauf). Der Temperaturgang der arktischen Temperaturen (rote Zeitreihe) stimmt exakt mit der magnetischen Aktivität und damit mit der Sonnenaktivität überein.

Antiparallele Ausrichtung der IPF-Feldlinien führen zu einer Schwächung des Erdmagnetfeldes, wodurch mehr geladene Teilchen in die unteren Atmosphärenschichten gelangen. Nun ist das solare Magnetfeld kein Dipol und die Erde nicht permanent im Bereich einer Polarität, insbesondere nicht, wenn sich die Aktivität der Sonne erhöht. Bei ruhiger Sonne (Schwabe-Zyklus = geringe Sonnenfleckenaktivität, wie derzeit) gilt indes das obige Polarisationsmuster.

Abb.18, Quelle, zeigt vereinfacht die Wechselwirkung des IPF mit dem Erdmagnetfeld (weiße Pfeile) und den Verlauf der Feldlinien im solaren Minimum (wie derzeit). Darunter sind die globalen Temperaturanomalien in der Fläche für den Zeitraum 12/1978 – 11/2006 zu sehen. Am magnetischen Nordpol (Kreis), wo die Feldlinien und somit die geladenen Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturerhöhung und am Südpol, wo die Feldlinien heraustreten, also keine Partikel einfließen, kommt es zu einer Temperaturabnahme.

Soweit der kleine Exkurs solarer Einflüsse auf unser Klimageschehen. Was aber bewirkt derzeit die hohe Lage des PFJ, vergleichbar zu 2003, wo doch derzeit die solare Aktivität im bekanntesten solaren Zyklus, dem Sonnenfleckenzyklus oder Schwabe-Zyklus sein Minimum erreicht hat? Die Antwort ist in der im Erdsystem gespeicherten solaren Aktivität zu suchen und zwar im Wasser. Jeder kennt die Vorzüge einer Warmwasserheizung und kennt deren Prinzip, das Wasser Wärme gut und lange speichern kann. Daher sehen wir uns die beiden Parameter an, die für die Wassertemperaturen der Nordhalbkugel stehen:

  • Die AMO (Atlantic Multidecadal Oscillation) für den Nordatlantik und
  • Die PDO (Pacific Decadal Oscillation) für den Nordpazifik

Üblicherweise verlaufen beide gegensätzlich. D.h. Ist die AMO positiv, also warm, ist die PDO negativ, also kalt. Nicht so derzeit, wie Abb.19 zeigt.

Abb.19, Quelle zeigt die AMO und PDO in zeitlich gemeinsamer Ausrichtung. Derzeit ist sowohl die AMO, als auch die PDO deutlich positiv (rote Ovale). Da Luftmassen und Wassermassen Trägheitssysteme sind, werden die gegenseitigen Wechselbeziehungen nicht unmittelbar, sondern zeitverzögert wirksam.

Abb.19 zeigt, dass derzeit die Energieabgabe aus der positiven AMO, sowie der positiven PDO an die Atmosphäre, den PFJ weit in den Norden schiebt, wie seinerzeit 2003 dies die Sonnenaktivität direkt verursachte.
Das ZDF berichtete am 03.08.2018 in Heute 19:00 Uhr immerhin, dass für das derzeitige Wetter in Europa der PFJ verantwortlich ist und dass aufgrund der warmen Polregionen und dadurch geringerer Temperaturgegensätze mit warmen südlichen Regionen der PFJ schwächer wird. Der ZDF Supermeteorologe, Herr Terli, kam anschließend zu Wort. Sie wissen, dass ist der Meteorologe, der nicht einmal das Wetter für den nächsten Tag richtig vorhersagen kann, dafür aber vom Klimawandel schwadroniert. Der Autor berichtete darüber hier. Und Herr Terli blieb sich auch diesmal treu: „Das sagen Klimawissenschaftler ja schon lange und das ist auf den Klimawandel zurückzuführen und genauso eine Situation hat sich seit April über Europa eingestellt.“
Fangen wir mit dem Schluss an. „…und genauso eine Situation hat sich seit April über Europa eingestellt.“
„…begann eine Trockenphase, wie sie Mitteleuropa seit Menschengedenken nicht erlebt hat… Elf Monate fiel kaum Niederschlag, die Forscher sprechen von einer „Megadürre“. Das Jahr brach alle Rekorde.“ Nein, die Rede ist nicht von 2018, sondern dem Jahrhundertdürrejahr 1540 hier. Nach Herrn Terli war dann diese Trockenheit sicherlich auch vom Menschen verursacht. Womöglich sind die damals schon zu viel mit ihren Dieselfahrzeugen herumgefahren. Schon dieses Beispiel zeigt, dass Herr Terli einmal mehr blühenden Unsinn verzapft hat. Aber sehen wir weiter. „Das sagen Klimawissenschaftler ja schon lange und das ist auf den Klimawandel zurückzuführen“.
Nun, die sog. (selbsternannten) Klimawissenschaftler – diesen Studiengang gibt es nicht, weil das Wort in sich bereits Nonsens ist. Was soll das sein? Mittelwertforscher. Denn Klima ist nichts anderes als der Mittelwert des Wetters. Per Definition, der Mittelwert der letzten 30 Jahre. …Die sog. (selbsternannten) Klimawissenschaftler sagen viel, wenn der Tag lang ist. Meist blühenden Unsinn oder schlicht dummes Zeug, wie Herr Terli oder jüngst Herr Prof. Dr. Georg Teutsch (hier)*, bzw. Gegensätzliches, sowie man es gerade braucht. So sagen die Mittelwertforscher – Klimaforscher klingt doch viel hübscher – auch, dass durch den Menschen und die böse Industrie und natürlich den Diesel – wieso ist der nicht auch für Erdbeben verantwortlich – das Klima extremer wird und mehr Stürme zu verzeichnen sind.
* Was für ein dummes Zeug Herr Prof. Dr. Teutsch, ein weiterer Mainstream-Guru, im obigen Artikel (Link) von sich gegeben hat, wird der Autor gleich zeigen.
Nun, Stürme oder Orkane wie Kyrill gehen stets mit einem starken PFJ, also hohen Windgeschwindigkeiten, einher. Also was denn nun, ein starker PFJ wegen der vermeintlichen Mehrzahl an Stürmen oder doch lieber ein schwacher PFJ, wegen der hohen Polartemperaturen und dem geringeren Temperaturgefälle. Die Klimaforscher kommen dem Autor vor wie der Lottospieler, der alle 49 Zahlen ankreuzt, zur Lottostelle geht, um dort seinen Tippschein abzugeben, um anschließend schreien zu können: „Ich hab sechs Richtige im Lotto“ (Abb.20).

Abb.20: Lottoschein eines Klimaforschers. Alles enthalten. Man will ja schließlich 6 Richtige heraus picken können.

Das ZDF und die Klimaforscher versuchen die jetzigen Wetterverhältnisse als Beweis ihrer Modelle und Vorhersagen zu nutzen. Wie war das doch nochmals. Der PFJ sei schwach, wegen des, durch den Klimawandel verursachten, geringen Temperaturgefälles zwischen den Polargebieten und den südlicheren Regionen. Schauen wir uns dazu Abb.21 an.

Abb.21, Quelle, zeigt sowohl den nördlichen, als auch den südlichen PFJ. In der Tat ist der PFJ über Europa sehr schwach. Die Abbildung zeigt die Windgeschwindigkeiten. Blau geringe, rot/violett hohe Windgeschwindigkeiten.

Europa ist bekanntlich nur ein kleiner Teil der Welt. Betrachten wir den pazifischen und asiatischen Teil des PFJ. Dort ist der PFJ alles andere als schwach. Obwohl da doch auch Polargebiete angrenzen. Sie sehen, eine weitere Aussage der Klimawissenschaftler, die blühender Unsinn ist. Dies wird weiter südlich noch deutlicher, wenn man sich den südlichen PFJ betrachtet. Für diese Polargebiete gilt der o.g. Satz von Herrn Terli wohl nicht. Der Klimawandel wirkt in der Antarktis dann wohl nicht.
Klimawissenschaftler haben denn mit Wissenschaft nichts zu tun. Sie betreiben einfach nur unlautere Effekthascherei und versuchen, mit unseriösen Medienanstalten, aktuelle Wettersituationen für ihre Zwecke auszuschlachten, um die Menschen in unserem Land, für eigene und für politische Richtungen zu manipulieren. Solche Gruppierungen nennt man Scharlatane oder Rattenfänger. Dies beweist z.B. Abb.22.

Abb.22, Quelle, zeigt deutlich, dass außerhalb des PFJ sowohl auf der warmen als auch auf der kalten Seite Trockenheit herrscht. Dort fehlt die dynamische Hebung im Bereich der Wellen des PFJ (von lokalen Gewittersystemen im Bereich der Warmluft und Schauern in der Kaltluft mal abgesehen).

Das gegenwärtige Wettergeschehen für die derzeitige, hohe Lage des JET ist also „normal“. Indes versuchen Scharlatane mittels Mediengewalt uns einhämmern zu wollen, unser Wetter wäre abnormal und wir tragen die Schuld dafür, was totaler Unsinn ist.
Eingangs erwähnte der Autor, dass er bereits 2011 die derzeitigen Wetterereignisse vorausgesagt habe. Dies in seiner 8-teiligen EIKE-Reihe „Dynamisches Sonnensystem – Die tatsächlichen Hintergründe des Klimawandels“. Dort im Teil 8 ist u.a. die folgende Abbildung zu sehen:

Abb.23, Quelle, zeigt den Temperaturgang an der DWD-Temperatur-Referenzmessstation Hohenpeißenberg von 1781-1995 nach Fricke 1997. Die rote Linie kennzeichnet das vorletzte Maximum des Hauptsonnenzyklus um das Jahr 1797. Hier sind bis ca. 30 Jahre nach dem Hauptsonnenzyklus die stärksten Jahresschwankungen der Temperatur zu sehen (rote Fläche), die dann geringer werden (grüne Fläche) und nach dem Minimum im Hauptsonnenzyklus die geringsten Werte einnehmen.

Dazu hat der Autor den stärksten Temperaturausschlag in 1812 hervorgehoben. Von 1797 bis 1812 sind es 15 Jahre. Von 2003, dem letzten Maximum bis 2018 sind es ebenfalls 15 Jahre. Der Peak davor war 1808. Dies sind 11 Jahre. Laut Deutschem Wetterdienst war das letzte Rekordjahr 2015. Dies sind 12 Jahre. Sie sehen, die Temperaturschwankungen waren zu erwarten und sind rein natürlichen Ursprungs.
In seinem Artikel „Sommerhitze 2015 – Klimawandel oder ’normales‘ Wettergeschehen, Teil 2 hier zeigte der Autor in 2015 die folgende Abbildung. Sie zeigt deutlich, dass die Temperaturen in Deutschland heute, wie vor 200 Jahren, im Gleichklang verlaufen. Mit einer vermeintlichen menschengemachten Erwärmung hat all dies nichts zu tun, sondern ist normales Wettergeschehen, welches sich stets nach einem Hautsonnenzyklus einstellt.

Abb.24, Datenquelle: DWD. Der Autor schrieb 2015, „dass auch für 2015 im Vergleich der beiden Temperaturgänge ein „Wärmejahr“ zu erwarten ist.“ Was dann auch eingetreten ist. Drei Jahre später, das heutige Maximum der Temperaturen (vgl. mit Abb.23).

Fazit:
Das heutige Wettergeschehen gleicht weitgehend dem vor 200 Jahren im Jahr 1812. Jeweils 15 Jahre nach dem Maximum im Hauptsonnenzyklus! Diejenigen, die behaupten, die jetzige Hitzeperiode und dann 2018 (sobald die vglw. hohe Jahrestemperatur vorliegt), die vermeintliche Rekordtemperatur sind menschengemacht, sind entweder Scharlatane oder schlicht und ergreifend Dummköpfe.
Das letzte Maximum im Hauptsonnenzyklus war um 2003. Also ist davon auszugehen, dass die starken Temperaturschwankungen bis etwa 2030 anhalten werden. Mit einem menschengemachten Klimawandel hat dies alles rein gar nichts zu tun. Wir Menschen werden nun einmal keine 200 Jahre alt, um eine Schwankung im Hauptsonnenzyklus zu erleben und zu wissen, dass unser derzeitiges Wetter zur Normalität gehört. Indes versuchen Scharlatane, im Verbund mit einer dümmlichen Journalistenschar, bzw. verantwortungslosen Medien, wie dem ZDF, dies für ihre Zwecke, zum Schaden unseres Landes und seiner Mitmenschen, zu missbrauchen. Insofern haben Clown-Petra und Lotto-Terli ihren Platz bereits gefunden. Anderen, wie Herrn Prof. Dr. Georg Teutsch, ist offenbar wirklich nicht zu helfen. Versteht er doch offensichtlich so viel von Physik und deren Vorgängen in der Atmosphäre wie ein Pinguin vom Fliegen.
Raimund Leistenschneider – EIKE