Jemand zündet die Feuer an

Cap Allon

Vorbemerkung des Übersetzers: Es war klar, was auch Cap Allon im folgenden Beitrag erwähnt, wie die MSM mit diesen Bränden umgehen. 

Während Kalabrien in Süditalien in Flammen stand, wurde in den Medien die übliche Erklärung verbreitet: Hitze, Dürre und Klimawandel. Dann fanden die Behörden die Zündvorrichtungen.

Der Leiter des Zivilschutzes in Kalabrien berichtet, dass die Einsatzkräfte Kerzen entdeckt hätten, die unter brennbarem Material platziert worden waren, sowie Flaschen mit Dochten und in brennbare Flüssigkeit getränkte Lappen.

Am abscheulichsten war jedoch, dass Katzen gefunden wurden, denen durchnässte Lappen an den Schwänzen festgebunden waren. Die verängstigten Tiere wurden in trockene Vegetation entlassen und trugen auf ihrer Flucht die Flammen mit sich. Wer auch immer dies getan hat, war so entschlossen, die Landschaft brennen zu sehen, dass er Lebewesen quälte und sie dazu benutzte, das Feuer zu verbreiten.

Und Kalabrien ist kein Einzelfall.

Ein kurzer Blick allein auf den Juli 2026 offenbart ein Muster…

In Portugal nahm die Polizei einen 20-Jährigen fest, dem vorgeworfen wird, sieben separate Brände in der Nähe von Chaves gelegt zu haben. Ein weiterer Verdächtiger wurde wegen fünf Bränden in der Umgebung von Guimarães festgenommen, die während der heißesten Stunden trockener und windiger Tage gelegt worden waren – Bedingungen, die bewusst gewählt wurden, um die Ausbreitung der Flammen zu begünstigen.

In Spanien wurde ein Mann, gegen den bereits ähnliche Vorwürfe vorlagen, in der Nähe des Brandes von Lozoyuela festgenommen, nachdem Anwohner berichtet hatten, ihn in der Nähe des Brandherdes gesehen zu haben. Das Feuer zerstörte rund 700 Hektar und führte zu Evakuierungen.

In Argentinien stellten Ermittler, die den Brand von Puerto Patriada untersuchten, am Brandherd Gase fest, die auf ein Brandbeschleunigungsmittel hindeuten. Die Staatsanwaltschaft erklärte, es gebe ausreichende Beweise für ein vorsätzliches menschliches Eingreifen und schloss einen elektrischen Defekt als Ursache aus.

Zwar deuten diese Fälle auf eine organisierte internationale Kampagne hin, beweisen dies aber natürlich nicht. Ich möchte jedoch argumentieren: Wenn gestörte, violetthaarige Öko-Fanatiker bereit sind, die westliche Gesellschaft auf den Kopf zu stellen, die Versorgung mit billiger und zuverlässiger Energie zu behindern, sich an Straßen festzukleben und Tankstellen zu verwüsten, dann ist eine extreme Splittergruppe durchaus in der Lage, gezielt Waldbrände zu legen, um mediale Aufmerksamkeit für ihre „Krise“ zu erregen. Für das Allgemeinwohl.

Dennoch bleibt die allgemeine Entwicklung bei Waldbränden trotz aller Bemühungen dieser Verrückten weiterhin rückläufig:

Europa:

Afrika:

Nord- und Südamerika:

Globaler Trend:

 

Bislang konnte noch niemand feststellen, wer die Brände in Kalabrien ausgelöst hat. Klar ist jedoch, dass jemand diese Brände so sehr wollte, dass er Zündvorrichtungen vorbereitete, Lappen mit brennbarer Flüssigkeit tränkte und sie an verängstigten Katzen befestigte.

Link: https://electroverse.substack.com/p/andes-under-164-feet-of-snow-as-temperatures?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Nationale Akademie der Pseudo-Wissenschaften blamiert sich schon wieder

Francis Menton, THE MANHATTAN CONTRARIAN

In meinem eigenen Berufsleben war ich kein Wissenschaftler, und daher habe ich den Auszeichnungen und Ehrungen, die sich praktizierende Wissenschaftler gegenseitig verleihen, nie große Beachtung geschenkt. Aber irgendwann wurde mir bewusst, dass es so etwas wie die Nationale Akademie der Wissenschaften gibt und dass es unter Wissenschaftlern als große Ehre gilt, zum Mitglied gewählt zu werden. Diese Mitgliedschaft ist eine dieser Sachen, für die man sich nicht bewerben kann; vielmehr wird man eines Tages von einem Ausschuss aus hochkarätigen Experten „ausgewählt“, die einen einladen, den geheimen Handschlag zu erlernen. Wikipedia hat über die Mitgliedschaft das hier zu sagen:

Die Mitgliedschaft in der National Academy of Sciences ist eine Auszeichnung, die Wissenschaftlern verliehen wird, denen die National Academy of Sciences (NAS) der Vereinigten Staaten „herausragende und beständige Leistungen in der originären Forschung“ bescheinigt. Die Mitgliedschaft gilt als Zeichen für wissenschaftliche Exzellenz und ist eine der höchsten Ehrungen, die einem Wissenschaftler zuteil werden kann.

(Irgendwann in den 2010er Jahren fusionierte die NAS mit vergleichbaren „Akademien“ für Ingenieurwissenschaften und Medizin zu einer gemeinsamen Organisation unter dem Namen „National Academies of Science, Engineering and Medicine“ [NASEM]. Dieser Beitrag befasst sich ausschließlich mit dem Bereich „Wissenschaft“ dieser gemeinsamen Organisation, obwohl ich keinen Grund zu der Annahme habe, dass die anderen Bereiche besser wären.)

Die NAS zählt nur etwas mehr als 2000 Mitglieder – bei einer Gesamtzahl von rund 2 Millionen Menschen, die in irgendeiner Form wissenschaftlich forschen. Das heißt, nur etwa einer von tausend wird aufgenommen. Es versteht sich von selbst, dass diese Leute wirklich, wirklich klug sein müssen.

Nun, soweit ich das beurteilen kann, sind sie alle Trottel. Und zwar korrupte Trottel.

Zuletzt habe ich im Februar dieses Jahres in einem Beitrag mit dem Titel [übersetzt] „Würden Sie den National Academies of Science vertrauen, wenn sie Ihnen erklären, wie Wissenschaft funktioniert?“ über die NAS geschrieben. Anlass für jenen Beitrag war, dass eine Einrichtung namens Federal Judicial Center (FJC) gerade eine neue Ausgabe ihres „Federal Reference Manual on Scientific Evidence“ herausgebracht hatte. Als das FJC erkannte, dass dieses Thema außerhalb seines eigenen Kernkompetenzbereichs lag, hatte es die NAS gebeten, die federführende Rolle bei der Ausarbeitung zu übernehmen. In der neuen Ausgabe war ein Kapitel aus früheren Ausgaben des Handbuchs mit dem Titel „How Science Works“ von neuen Autoren übernommen, grundlegend überarbeitet und erheblich erweitert worden (von 18 auf 61 Seiten). Dabei hatten die neuen Autoren eine Reihe von groben Fehlern eingebaut, die nicht nur keine faire Beschreibung der Funktionsweise der Wissenschaft lieferten, sondern den gesamten Prozess sogar um 180 Grad verdrehten. Ich habe im Beitrag vom Februar mehrere Beispiele angeführt, aber dieses trifft den Kern des Unsinns am ehesten: „Zwar ist die oft zitierte Maxime wahr, dass Korrelation keinen Kausalzusammenhang impliziert, doch tatsächlich ist die Korrelation das einzige Mittel, das uns in der Wissenschaft zur Feststellung eines Kausalzusammenhangs zur Verfügung steht.“ Diese Aussage ist schlichtweg falsch. Stattdessen erfolgt der Nachweis von Kausalität in der Wissenschaft durch die Falsifizierung alternativer („Null“)-Hypothesen zur Kausalität. Ich weiß nicht, wie jemand überhaupt auf die Idee kommen kann, sich als „Wissenschaftler“ zu bezeichnen, ohne ein grundlegendes Verständnis dieses logischen Prozesses zu haben.

Und doch war es ausgerechnet die NAS – angeblich eine Vereinigung der Elite unter den Wissenschaftlern –, die ein Kapitel eines offiziellen Gerichtsleitfadens verfasste, um Nichtwissenschaftlern (Anwälten und Richtern) zu erklären, „wie Wissenschaft funktioniert“, und dabei genau in dem wichtigsten Punkt um 180 Grad danebenlag.

Was natürlich zwangsläufig die nächste Frage aufwirft: Handelte es sich hierbei um einen unschuldigen Fehler von unwissenden Menschen oder um eine absichtliche Verzerrung, die darauf abzielte, eine politische Agenda voranzutreiben?

Nun haben die National Academies erst letzte Woche ihre jüngste Blamage veröffentlicht, indem sie diesen grundlegenden Trugschluss aufgegriffen, weiter ausgebaut und darauf aufgebaut haben. Anlass war die Veröffentlichung eines neuen Berichts mit dem Titel „Attribution of Extreme Weather Events and Their Impacts“ (etwa: Zuschreibung extremer Wetterereignisse und ihrer Auswirkungen). Hier ist die Pressemitteilung der NASEM vom 15. Juli, und hier ist ein weiterer Link zum Hauptteil des Berichts selbst. Der Bericht umfasst etwa 175 Seiten plus Anhänge.

Der Kern des Berichts besteht darin, dass wir nun – gestützt auf irgendwelche neuen Forschungsergebnisse – plötzlich über die Mittel verfügen, jedes beliebige Extremwetterereignis (Hurrikan, Tornado, Dürre, Überschwemmung, was auch immer) „menschlichen Aktivitäten“ „zuschreiben“ zu können. „Menschliche Aktivitäten“ bedeutet in diesem Zusammenhang die Freisetzung von „Treibhausgasen“ in die Atmosphäre. Damit wird deutlich, worauf sie letztendlich hinauswollen, auch wenn dieser letzte Punkt im Bericht nicht erwähnt wird: Die Grundidee ist, dass jedes extreme Wetterereignis die Schuld der Ölkonzerne ist.

Schon die allererste Zeile der „Zusammenfassung“ verrät, dass sie die Schlussfolgerung bereits kannten, bevor sie überhaupt angefangen haben:

„Veränderungen des Erdsystems, die durch steigende Treibhausgas-Konzentrationen infolge menschlicher Aktivitäten verursacht werden, beeinflussen die Merkmale extremer Wetter- und Klimaereignisse, wie beispielsweise deren Häufigkeit und Intensität.“

Das ist schön und gut. Aber woher wissen Sie das genau? Hier sind die beiden grundlegenden Fragen, die geklärt werden müssen: (1) Welche alternativen Hypothesen haben Sie in Betracht gezogen, und wie wurden diese als Ursachen für die jüngsten extremen Wetterereignisse ausgeschlossen? Und (2) wie sind Sie mit den Beweisen umgegangen – sofern es solche gibt –, die der Hypothese widersprechen oder sie untergraben könnten, dass „menschliche Aktivitäten“ und erhöhte Treibhausgaskonzentrationen die Ursache für diese extremen Wetterereignisse sind?

Machen Sie sich bereit: In einem 175-seitigen Bericht wird keine einzige dieser Fragen auch nur ansatzweise angesprochen!

Stattdessen dreht sich alles um jegliche Belege, die sie für einen Zusammenhang zwischen extremen Wetterereignissen und (leicht) steigenden globalen Temperaturen finden können. Sie behaupten, ein „grundlegendes Verständnis“ des Zusammenhangs zwischen steigenden Treibhausgaswerten und extremen Wetterereignissen zu haben. Wie sie dieses „grundlegende Verständnis“ erlangt haben, ohne jemals alternative Hypothesen in Betracht gezogen zu haben, wird nie erwähnt. Doch das „grundlegende Verständnis“ wurde angeblich durch die Anhäufung von Beweisen „gestärkt“, die damit übereinstimmen, (wobei alle widersprüchlichen Beweise bewusst ignoriert wurden). Hier ein ausführliches Zitat aus der Zusammenfassung darüber, wie das „grundlegende Verständnis“ gestärkt wurde:

Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben Fortschritte in drei zentralen wissenschaftlichen Bereichen diese Grundlage weiter gestärkt. Erstens ist das physikalische Verständnis durch die Anhäufung von Beobachtungs- und Modelldaten gereift, die langjährige theoretische Erwartungen stützen, so dass die Zunahme extremer Hitze- und Starkregenereignisse in weiten Teilen der Welt mit größerer Sicherheit und Präzision auf steigende Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre zurückgeführt werden kann. Zweitens haben sich Umfang und Qualität der Beobachtungsdaten in einigen Regionen durch ein weiteres Jahrzehnt der Datenerhebung . . ., neue satellitengestützte Erdbeobachtungsmissionen sowie die Entwicklung und Verbesserung homogenisierter, hochauflösender Datensätze verbessert. Drittens werden Klimamodelle bei der Darstellung kritischer Prozesse immer besser. . . .

Berücksichtigung alternativer Hypothesen oder potenziell widersprüchlicher Beweise? Hey, so etwas machen wir nicht – wir sind schließlich Wissenschaftler!

Die Leser dieses Blogs und vieler skeptischer Websites wissen nur zu gut, dass die tatsächlichen Beweise zeigen, dass extreme Wetterereignisse keineswegs zunehmen. Wie Dutzende dieser angeblich führenden „Wissenschaftler“ der NAS diesen Bericht verfassen konnten, ohne diese Beweise auch nur zu erwähnen oder zu diskutieren, ist mir ein Rätsel. Das ist für sie absolut beschämend.

Ich werde in diesem Beitrag nicht versuchen, eine umfassende Liste von Links zu Datensätzen zusammenzustellen, die belegen, dass extreme Wetterereignisse nicht zunehmen. Als Beispiel sei hier jedoch eine Seite bei „Watts Up With That“ mit Daten zu Hurrikanen genannt. Von dieser Seite stammt die folgende Grafik, die von Ryan Maue zusammengestellt wurde und jährliche Daten zur kumulierten zyklonalen Energie seit den frühen 1970er Jahren enthält:

Können Sie den steigenden Trend erkennen? Ich auch nicht. Diese Clowns von der NAS behaupten, dass – obwohl der ACE insgesamt nicht gestiegen und in den letzten Jahren sogar gesunken ist – der nächste Hurrikan, der auf uns zukommt, ganz sicher die Schuld von Exxon sein wird. Das ist das Niveau dieser Arbeit!

Am 14. Juli, einen Tag vor der Veröffentlichung dieses Berichts, gab ein Mann namens Pat Parenteau der „E&E News“ von Politico ein Interview zu diesem Thema. Parenteau ist langjähriger Berater der Anwaltskanzlei Sher Edling, die dafür bekannt ist, Dutzende von Klägern in Rechtsstreitigkeiten gegen Produzenten fossiler Brennstoffe zu vertreten, die Schäden durch den Klimawandel geltend machen. Der Artikel von E&E News ist kostenpflichtig, aber „Energy in Depth“ hat hier das wichtigste Zitat von Parenteau veröffentlicht:

„Ein Bericht mit dem Gewicht, das die National Academies mitbringen können, wird den Klagen der Kläger enormen Auftrieb verleihen.“

Weiterhin von EID:

Zu den an der Erstellung des Berichts beteiligten Personen gehören Michael Burger, Wissenschaftler und Anwalt bei der auf Klimaklagen spezialisierten Kanzlei Sher Edling, sowie Delta Merner, die die „Climate Accountability Campaign“ der Union of Concerned Scientists leitet und bis Januar 2025 im NAS-Ausschuss tätig war, der die Erstellung des Berichts begleitete. Sowohl Burger als auch Merner haben öffentlich über den entscheidenden Zusammenhang zwischen der Attributionswissenschaft und Klimaklagen gesprochen.

Die Bundesregierung muss die NAS noch heute, wenn nicht sogar früher, vollständig von der Finanzierung ausschließen. Außerdem fordere ich jedes Mitglied der NAS auf, zurückzutreten. Wer bleibt, macht sich mitschuldig an diesem totalen Betrug.

Aktualisierung vom 24. Juli: John Christy schickt uns Links zu zwei seiner jüngsten Veröffentlichungen. Die erste vom April 2026 trägt den Titel [übersetzt] „Rückgang der täglichen Hitze- und Kälteextreme in den kontinentalen Vereinigten Staaten, 1899–2025“. Richtig, es geht um Rückgänge und nicht um Zunahmen. Die zweite Arbeit aus dem November 2019, die gemeinsam mit Ross McKitrick verfasst wurde, trägt den Titel [übersetzt] „Bewertung von Veränderungen der regionalen Niederschläge in den USA auf verschiedenen Zeitskalen“. Aus der Zusammenfassung der zweiten Arbeit: „Wir zeigen, dass 2000-jährige, auf Proxydaten basierende Rekonstruktionen des Palmer Modified Drought Index für den Südosten (SE) und die Pazifikküste (PC) der USA LTP aufweisen und dass die Veränderungen nach 1900 innerhalb des Bereichs längerfristiger natürlicher Schwankungen liegen.“ John sagt, dass eine aktualisierte Fassung der zweiten Arbeit derzeit zur Veröffentlichung begutachtet wird. Es versteht sich von selbst, dass der NAS-Bericht diese beiden Arbeiten (zusammen mit allen anderen gegenteiligen Belegen) nicht zitiert und vollständig ignoriert hat.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/24/yet-another-embarrassment-from-the-national-academy-of-pseudoscience/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Zwei schwache Stürme, null Hurrikane: viel Computer-Lärm um nichts – wieder einmal

Cap Allon

Die Hurrikansaison im Atlantik 2026 hat bislang nur zwei benannte Stürme hervorgebracht. Beide bildeten sich im Golf von Mexiko. Beide waren starken Windscherungen* ausgesetzt und unausgewogen. Keiner von beiden entwickelte sich zu einem Hurrikan.

*Windscherung: Eine starke Änderung von Windrichtung und/oder Windgeschwindigkeit mit der Höhe.  A. d. Übers.

Bertha erreichte trotz ihrer Bewegung über warmem Wasser kaum 97 km/h, ist aber im Grunde nur ein halber Sturm. Starke Windscherung und trockene Luft haben ihr Zirkulationszentrum freigelegt und fast alle ihre Gewitter nach Süden verdrängt.

Ohne diese Scherung könnte Bertha bereits ein Hurrikan sein. Stattdessen wird eine Abschwächung erwartet, bevor der Sturm am Mittwoch als tropischer Sturm in Louisiana auf Land trifft. Seine weitere Entwicklung jenseits von Louisiana hängt davon ab, wie viel Zeit er über Land verbringt. Die aktuelle Vorhersage des NHC führt das abgeschwächte System kurzzeitig zurück über das Wasser, bevor es als tropische Depression in den Südosten von Texas zieht.

Bestimmte Computermodelle lieferten deutlich dramatischere Ergebnisse.

Noch bevor Bertha überhaupt ein stabiles Zentrum ausgebildet hatte, zeigte das hochauflösende GRAF-Modell – das von Fernsehsendern in den gesamten USA genutzt wird – einen eng gewundenen Zyklon mit einem Auge, der sich der Golfküste näherte.

Zum Zeitpunkt der Vorhersage zeigte das tatsächliche Satellitenbild einen unorganisierten, stark gescherten tropischen Sturm, welcher der modellierten Darstellung in nichts ähnelte. Die alarmierende Prognose des GRAF-Modells war wie geschaffen für das Fernsehen, denn detaillierte, computergenerierte Katastrophenszenarien verkaufen sich besser als Unsicherheit.

Die Bilanz für den Atlantik bis zum 22. Juli: zwei schwache tropische Stürme im Golf von Mexiko, null Hurrikane und sehr hohe Windscherung in der Karibik. Besonders auffällig ist die akkumulierte Zyklon-Energie, die derzeit 83 % unter dem Durchschnitt der Jahre 1991–2020 liegt.

Wir können Bertha als einen weiteren Fehlschlag für die von Computern generierte Apokalypse verbuchen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/two-sheared-storms-zero-hurricanes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

AKTUALISERUNG: Das ist alles, was von diesem Gebilde am Donnerstag noch übrig war:

 

 




Trump fordert eine Überprüfung des von Bundesrichtern verwendeten „Leitfadens zu wissenschaftlichen Beweisen“

Eingesteuert von Leslie Eastman from Legal Insurrection

Unterdessen untersucht der Ausschuss für Wissenschaft, Raumfahrt und Technologie des Repräsentantenhauses die Nationalen Akademien der Wissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin (NASEM) hinsichtlich ihrer Verantwortung für die wissenschaftlichen Bemühungen des Landes.

Bereits im März dieses Jahres berichtete ich, dass eine Koalition aus 24 Generalstaatsanwälten unter der Führung des republikanischen Generalstaatsanwalts von Montana Austin Knudsen die Trump-Regierung dazu aufforderte, jeden Dollar an Bundesmitteln, der an die Nationalen Akademien der Wissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Medizin (NASEM) fließt, genau unter die Lupe zu nehmen.

Die Generalstaatsanwälte verweisen auf eine ihrer Meinung nach weit verbreitete linke Voreingenommenheit, die sich als „unabhängige“ wissenschaftliche Expertise tarne.

Konkret konzentriert sich dieses Schreiben auf den Abschnitt zur Klimawissenschaft im „Reference Manual on Scientific Evidence“ (einem Handbuch, das sowohl Anwälten als auch Richtern helfen soll, komplexe wissenschaftliche und technische Beweise in Gerichtsverfahren zu verstehen und zu bewerten). Darin wird behauptet, dass „das Kapitel“ verfasst wurde, um Richter in hochbrisanten Klimaprozessen zu beeinflussen. Die Generalstaatsanwälte der Bundesstaaten argumentieren, dass die Erstellung des Kapitels von Gruppen finanziert wurde, die klimabezogene Rechtsstreitigkeiten unterstützen, dass es von Wissenschaftlern verfasst wurde, denen es Berichten zufolge an fundierter Fachkenntnis in der Klimawissenschaft mangelt und die Verbindungen zu Interessenverbänden haben, die an solchen Fällen beteiligt sind, und dass es von einem Anwalt beeinflusst wurde, der Klimakläger vertritt.

Nun hat Präsident Donald Trump eine Überprüfung des „Referenzhandbuchs zu wissenschaftlichen Beweisen“ gefordert.

Unter Anspielung auf die jüngsten Änderungen im Abschnitt des Handbuchs zum Klimawandel argumentierte der Präsident, das von der Regierung unterstützte Handbuch sei „völlig diskreditiert“ und behauptete, es sei herangezogen worden, um jüngste Urteile zu Umweltfragen in unzulässiger Weise zu beeinflussen.

In einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ am Sonntagabend erklärte Trump, er habe „Beamte der Bundesbehörden für Aussetzung und Ausschluss“ angewiesen, das „Reference Manual on Scientific Evidence“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften zu überprüfen – eine Jahrzehnte alte Publikation, die in Zusammenarbeit mit dem Federal Judicial Center erstellt wurde und Bundesrichtern bei Fragen zu Wissenschaft und Technologie als Hilfestellung dienen soll.

Der Präsident behauptete, die Nationale Akademie werde von Demokraten der „radikalen Linken“ geleitet und die gemeinnützige Organisation habe „betrügerische, voreingenommene und irreführende Handbücher zum Klimawandel veröffentlicht“.

…[I] Im Februar teilte das Federal Judicial Center, also die Bildungs- und Forschungsbehörde der Regierung für Bundesgerichte mit, dass es das Kapitel zur Klimawissenschaft aus seiner Version des Nachschlagewerks entfernt habe. Dieser Schritt erfolgte nur wenige Tage, nachdem eine Gruppe republikanischer Generalstaatsanwälte in einem Brief an den Kongress argumentiert hatte, das Handbuch präsentiere eine „äußerst voreingenommene, von einer bestimmten Agenda geprägte Sichtweise“ auf den Klimawandel, die sich gegen Öl- und Gasunternehmen richte.

Die National Academies erhalten jährlich mehr als 200 Millionen Dollar an Bundesmitteln. @POTUS hat eine umfassende Überprüfung des Verhaltens der NASEM angeordnet.

Warum sollte eine Institution, die versucht, die Unabhängigkeit der Justiz zu untergraben, weiterhin Millionen an Steuergeldern erhalten? pic.twitter.com/PB1qE6tsgh — Carrie Severino (@JCNSeverino) 20. Juli 2026

Dies könnte Auswirkungen auf den Obersten Gerichtshof haben, weil Richterin Kagan das Vorwort zu diesem Handbuch verfasst hat.

Dutzende US-Bundesstaaten und Kommunalverwaltungen, vor allem in von den Demokraten geführten Gemeinden, haben Ölkonzerne wegen ihrer Rolle beim Klimawandel verklagt, doch diese Verfahren befinden sich alle noch in einem vorläufigen Stadium. Keines davon ist bisher auch nur annähernd vor Gericht gekommen.

Der Oberste Gerichtshof wird in seiner nächsten Sitzungsperiode die Argumente zu einer Rechtsfrage in einem der Fälle anhören, der von der Stadt und dem Landkreis Boulder (Colorado) angestrengt worden ist. Es geht um die Frage, ob Bundesrecht die Fortsetzung des Verfahrens verhindert, und die Entscheidung könnte erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Reihe von Rechtsstreitigkeiten haben.

Konservative Gruppen haben argumentiert, dass Richterin Elena Kagan sich in dem Fall „Boulder“ für befangen erklären sollte, weil sie das Vorwort zum Handbuch für Richter verfasst hatte.

Unterdessen hat der Ausschuss für Wissenschaft, Raumfahrt und Technologie des Repräsentantenhauses Ermittlungen gegen die NASEM wegen ihrer „Durchführung von staatlich geförderten Aktivitäten, einschließlich des Umgangs mit Steuergeldern, wissenschaftlicher Beratungsprozesse und der Einhaltung geltender Bundesvorschriften“ eingeleitet. Der Ausschuss warf der NASEM kürzlich vor, Informationen zurückzuhalten, die der Ausschuss im Rahmen seiner laufenden Aufsicht über die staatlich geförderten Aktivitäten der Organisation angefordert hatte.

Offenbar behaupten Vertreter der NASEM, diese Informationen seien vertraulich“.

Der Ausschuss ist besorgt über die Entscheidung der NASEM, relevante Informationen unter Berufung auf weit gefasste Privilegien-Behauptungen zurückzuhalten. Der Ausschuss erkennt zwar an, dass bestimmte Interessen unter bestimmten Umständen Schutz verdienen mögen, doch rechtfertigen allgemeine oder kategorische Privilegien-Behauptungen keine Nichtbefolgung von Kontrollanfragen des Kongresses.

Privilegienansprüche sind eng auszulegen, für jedes einzelne Dokument zu begründen und nur dann geltend zu machen, wenn dies rechtlich angemessen ist.

Wie der Oberste Gerichtshof anerkannt hat, verfügt der Kongress über weitreichende Untersuchungsbefugnisse, die seiner gesetzgeberischen Funktion innewohnen. Die Anfrage des Ausschusses zielt auf Informationen ab, die erforderlich sind, um geltendes Recht zu bewerten, die Wirksamkeit von Bundesprogrammen zu beurteilen und festzustellen, ob Gesetzesreformen gerechtfertigt sind. Die Geltendmachung von Privilegien sollte daher im Lichte der verfassungsmäßigen Kontrollpflichten des Kongresses geprüft werden.

Es ist wirklich erfrischend zu sehen, dass Institutionen, die ihre Darstellungen allzu oft unter dem Deckmantel der „Konsenswissenschaft“ verpackt haben, während sie gleichzeitig forderten, dass ihre „Forschung“ mit amerikanischen Steuergeldern finanziert wird, nun endlich der längst überfälligen Überprüfung unterzogen werden.

Wenn Steuergelder Studien und Leitlinien finanzieren, die Rechtsstreitigkeiten, Regulierung und nationale Politik beeinflussen können, ist Transparenz keine Option, sondern unerlässlich, und der Kongress hat jedes Recht, vollständige Einsicht in die Verwendung dieser Gelder zu verlangen.

Die Verfassung ist ganz eindeutig: Der Kongress kontrolliert die Staatskasse, und er kann dieser Pflicht nicht nachkommen, wenn die Hüter des „Fachwissens“ beschließen, dass Rechenschaftspflicht irgendwie unter ihrer Würde sei.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/07/22/trump-demands-review-of-reference-manual-on-scientific-evidence-used-by-federal-judges/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Grönland: Immer mehr sommerlicher Schnee- und Eiszuwachs

Cap Allon

Die grönländische Eiskappe verzeichnete am 23. Juli erneut einen Nettozuwachs an Oberfläche und legte mitten in der Schmelzsaison um 0,095 Gigatonnen – 95 Millionen Tonnen – zu. Das ist zwar kein großer Zuwachs, aber die Tatsache, dass es überhaupt einen Zuwachs gab, ist die eigentliche Nachricht – schließlich ist Hochsommer!

Die aktuelle Karte zeigt weitreichenden Zuwachs, wobei sich kleine Verluste weitgehend auf zwei Küstenabschnitte im Südwesten und Nordosten beschränken:

Die kumulierte Oberflächen-Massenbilanz (SMB) für den Zeitraum 2025–26 liegt nun bei 573 Gt und damit deutlich über dem Mittelwert von 1981–2010:

Die Oberflächen-Massenbilanz (SMB) misst die Schnee- und Eisakkumulation im Verhältnis zum Schmelzwasserabfluss, zur Sublimation und zur Verdunstung; sie berücksichtigt weder das Kalben von Eisbergen noch das Schmelzen unterhalb des Eisschildes. Dies ist ein Gegenargument, das oft von Alarmisten angeführt wird. Gut. Aber selbst wenn man alles berücksichtigt, zeigt die Gesamt-Massenbilanz (TMB) in den letzten Jahrzehnten einen deutlichen Erholungstrend:

Graphik: Jährliche Massenbilanz des grönländischen Eisschilds, gemessen von den GRACE/GRACE-FO-Satelliten. Die Gesamtbilanz erholt sich.

Ein Hinweis zur Einordnung für die Panikmacher: Grönland verfügt über etwa 2,7 Millionen Gt Eis. Satellitenaufzeichnungen beziffern den durchschnittlichen Nettoverlust zwischen 1992 und 2020 auf 169 Gt pro Jahr – das entspricht etwa 0,006 % der Eisdecke jährlich.

Proportional gesehen ist der in den Schlagzeilen angeführte Rückgang verschwindend gering.

[NSIDC und Otosaka et al. (2023)]

Um das Ganze weiter zu relativieren: Die Gletscher und Eiskappen Grönlands sind heute größer als während eines Großteils des Holozäns. Vor etwa 8.000 bis 3.700 Jahren waren mindestens 75 % der rekonstruierten Gletscher kleiner als heute oder fehlten gänzlich. Während der wärmsten Phase vor etwa 6.800 bis 5.900 Jahren lag dieser Anteil bei 94 %. (Studie).

Larocca und Axford, Climate of the Past (2022), Abbildung 5b-c.

Die Temperaturen in der Hocharktis zeichnen ein ähnlich (für Alarmisten) beunruhigendes Bild.

Nördlich von 80° N lag der Tagesmittelwert am 23. Juli immer noch bei etwa 0 °C – unter dem Durchschnitt der Jahre 1958–2002.

Nach den rekordkalten Monaten Mai und Juni blieb es in der Region auch im Juli besonders kalt:

Die Befürchtungen, das heutige Klima sei in irgendeiner Weise „katastrophal heiß“, werden durch die Daten nicht gestützt. Die australische Geologin Vivian Richard Forbes sagte dazu:

„Es gibt viele Geologen, die meinen Klimakreuzzug unterstützen, weil sie sich ein wenig mit Geologie- und Klimageschichte beschäftigt haben und wissen, dass das heutige Klima nichts Neues ist. Es gibt nichts Extremes. Die Schwankungen sind sehr gering. Die Temperatur ist sehr moderat. Und selbst wenn es ein wenig wärmer wird, werden wir wahrscheinlich davon profitieren.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-adds-more-summer-mass-freeze?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE