Dezember und Januar verhalten sich vollkommen unterschiedlich.

Der CO₂-Treibhauseffekt hat keine erkennbare Wirkung!

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch

  1. Die beiden Monate Dezember und Januar entwickeln sich seit 1987/88 vollkommen unterschiedlich im Verlauf
  2. Damit ist die Erwärmung durch CO₂ als Haupttemperaturtreiber widerlegt.
  3. Der Ausstoß der Treibhausgase in Deutschland sinkt seit 1990, die CO₂-Luftkonzentration steigt aber.

Laut dem linksgrünen Geschäftsmodell CO₂-Treibhauserwärmung sollen ausschließlich Treibhausgase und aus dieser Gruppe hauptsächlich CO₂ für die starke Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte verantwortlich sein. CO₂ ist der Haupttemperaturregler wird behauptet. Demnach müsste die Erwärmung beider Monate gleich verlaufen, zumal CO₂ gleichmäßig und weltweit steigt und beide Monate auch noch direkt aufeinander folgen. CO₂ kann im Dezember nicht anders wirken als im Januar.

Also betrachten wir nun die Temperaturreihen beider Monate und beginnen mit dem Dezember. In der folgenden Grafik werden die Originaltemperaturen des DWD verwendet. Quelle

Abb.1: Laut DWD zeigte der Dezember 90 Jahre lang gar keine Erwärmung. Ab 1987/1988 begann abrupt eine steile Erwärmung, die bis heute 2,2 Grad beträgt.

Dazu im Vergleich der Januar.

Abb. 2: Der Monat Januar wurde 90 Jahre lang bis 1987 um 1 Grad laut DWD kälter, siehe violette Trendlinie. Von 1987 auf 1988 setzte ein plötzlicher Temperatursprung von gut 2 Grad ein auf ein höheres Plateau. Dort stagniert der Monat Januar seit 1988 bei knapp über 1 Grad Monatsschnitt.

Zusammen macht die Temperaturerwärmung ebenfalls 2,2 Grad aus wie beim Monat Dezember.

Mit der Gegenüberstellung beider Grafiken ist bereits gezeigt, die Gründe für diese unterschiedlichen Temperaturverläufe von Dezember und Januar können nicht durch CO₂ hervorgerufen werden.

Zur angeblichen Erwärmung durch einen CO₂-Treibhauseffekt: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes in diesem Artikel erneut widerlegt.

Kohlendioxid kann kein Klimakiller sein. Und CO₂ ist auch nicht der globale Temperaturregler. Die Klimahysterie wegen CO₂ ist frei erfunden.

Um das an den beiden Monaten Dezember und Januar genauer zu zeigen, wählen wir eine andere Grafikdarstellung: der direkte Vergleich

Der Januar folgt unmittelbar auf den Dezember. Am 31.Dezember endete vor kurzem das Jahr 2025 und kurz darauf begann der Januar 2026. Vom Datum ein Jahr getrennt, aber von der Zeit unmittelbar folgend, praktisch eine Sekunde später nach Mitternacht.

Der direkte Vergleich: Noch eindrucksvoller wird die Grafik, wenn wir beide Monatsverläufe in einem Diagramm betrachten. Beim Vergleich der beiden Graphen bitte beachten: Auf den Dezember 1987 (violett) folgt eine Sekunde später der Januar 1988 (braun). Zur besseren Vergleichbarkeit sind nun 87/88 zu einer Zeitachse zusammengefasst. Die letzten Werte sind also der Dezember 2025 und der Januar 2026, beide auf dem Zahlenstrahl bei 2025 eingezeichnet.

Abb.3: Die Grafik zeigt den Verlaufsvergleich von Dezember (blau) und den unmittelbar darauffolgenden Januar (braun). Dezember 1987 im Vergleich zu Januar 1988 sind auf demselben Punkt der Zeitlinie, ebenso Dez 2025 und der Jan. 2026

Ergebnis: Der Dezember wird seit 1987 deutlich wärmer in Deutschland, während der Januar sein (derzeit hohes) Temperaturniveau seit 1988 beibehält, dabei laut DWD sogar leicht abkühlt.

Komisch oder? CO₂ kann im Dezember seit 39 Jahren nicht bis kurz vor Mitternacht (Sylvester) erwärmend wirken und nach Mitternacht, wenn der Januar beginnt, hört die Wirkung schlagartig auf.

Das ist nicht nur in Deutschland so: Zur Bestätigung dieser unterschiedlichen Temperaturverläufe sollen hier exemplarisch weitere Grafiken außerhalb Deutschlands aufgeführt werden: CET (Zentralengland), Lerwick auf den Shetland-Inseln, Westeuropa und Skandinavien

Abb. 4a-4d: Bitte nochmals beachten: Der Januar 88 sitzt zeitlich auf demselben Punkt wie der Dezember 1987. Die Beschriftung der x-Achse müsste korrekt 87/88 heißen, usw.

Wie bei den Daten des DWD steigen die Dezembertemperaturen deutlich, die Januartemperaturen zeigen eine fallende Trendlinie. In Skandinavien ist dies am deutlichsten zu sehen. Quelle Met Office HadCET, und GISS

Erklärung des Verhaltens mit dem angeblichen CO₂-Treibhauseffekt?:

Merke: Kohlendioxid kann im Dezember am Ende eines Jahres nicht stark erwärmend wirken und dann plötzlich nach Silvester für den ganzen Januar aussetzen. Solche Gaseigenschaften gibt es nicht.

Damit steht fest: Der Temperaturverlauf von Dezember und dem nach Silvester darauffolgenden Januar kann überhaupt nicht durch eine „Treibhauseigenschaft“ des Kohlendioxids erklärt werden. CO₂ ist kein Treibhausgas oder es wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Anmerkung. Peter Dietze, ein Befürworter des Treibhauseffektes hat den Treibhaus-Erwärmungsanteil seit 1987 bis heute aufgrund der fast 80 ppm CO₂-Zunahme auf 0,1 Grad errechnet. Viele andere anerkannte Wissenschaftler wie Gerlich/Tscheuschner oder Prof. Kramm aus Alaska negieren auch diese geringe Erwärmung. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass viele (unbezahlte) Klimaforscher in der Summe sogar von einer leichten Abkühlungswirkung von „Treibhausgasen“ ausgehen.

Weiteres Argument: Der Treibhausgasausstoß nimmt in Deutschland im Betrachtungszeitraum sogar deutlich ab.

Aufgrund vieler gesetzlicher Maßnahmen nimmt der Ausstoß (Emission) verschiedener Treibhausgase sogar ab. Erstaunlich ist: Trotz Emissionsabnahme nimmt die CO₂-Konzentration jedoch zu. In der nachfolgenden Grafik sind nur die Emissionen dargestellt.

Unsere Schlussfolgerungen: Die teuren CO₂-Einsparungen in Deutschland seit 1990 hatten überhaupt keinen erkennbaren Einfluss auf das Temperaturverhalten im Monat Dezember und Januar. Sie müssen deshalb sofort eingestellt werden.

Die Grafiken Dezember und Januar sind allein Beweis genug, dass CO₂ wenig oder gar nicht klimasensitiv ist. Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Oder hier: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Veränderungen der Temperaturen und Wettermuster. Diese Veränderungen können natürlichen Ursprungs sein und beispielsweise durch Schwankungen in der Sonnenaktivität entstehen. Doch seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen

Diese Definitionen sind allesamt total falsch, weil sie mehr oder weniger behaupten das CO₂ sei der globale Temperaturregler. CO₂ ist kein Welttemperaturregler, CO₂ wirkt allerhöchstens in homöopathischen Dosen irgendwo versteckt mit.

Wir stellen für unsere Leser fest:

1) Das Klima wandelt sich immer.

2) Der neuzeitliche Klimawandel begann in Mitteleuropa erst im Jahre 1987/88 und nicht seit der Industrialisierung.

3) Die angeblichen Treibhausgase haben keine nachweisbare Wirkung auf den ständigen Klimawandel und auf den Temperaturverlauf weder in Deutschland noch sonstwo.

Wenn nicht CO₂, wer oder was dann?

Richtige Erklärung für das unterschiedliche Dez/Jan-Verhalten seit 1988

Natürliche Ursachen: Rein statistisch haben die Westwetterlagen im Dezember leicht zugenommen und im Januar seit 1988 eher abgenommen. Doch weshalb ist das so? Und wie die beiden Monate sich weiter entwickeln werden, darüber können seriöse Klimawissenschaftler nur spekulieren oder Hypothesen zur weiteren Erkenntnisgewinnung aufstellen. In unseren Artikeln beschrieben wir (Baritz/Kämpfe/Kowatsch) immer einige Ursachen in Einzelartikeln, zuletzt hier. Wir haben neun aufgelistet.

Merke: Und selbstverständlich kann Kohlendioxid keine der vielen möglichen Ursachen sein, denn dieses „Wundergas“ kann doch im Dezember nicht anders wirken als im darauffolgenden Januar, beginnend in der Silvesternacht mit der Silvesterballerei.

Und als ob das alles nicht längst genügend Beweise gegen einen stark wirkenden CO₂-THE, den Welttemperaturregler wären, haben wir auch außerhalt Europas geschaut, die Dezember- und Januartemperaturen von Virginia/USA.

Abb. 6: Dezember 1987 und Januar 1988 folgen in der Realität unmittelbar nach Silvester-Mitternacht. Wir haben beide Monate auf der y-Achse wie zuvor auch zum gleichen Zeitpunkt eingezeichnet, beide beim Punkt 1987. Die letzten beiden Werte sind Dez. 25 und Jan. 26

Auch in den USA gilt: Beide Monate entwickeln sich seit fast 40 Jahren vollkommen unterschiedlich, obwohl die CO₂-Konzentrationen vom Dezember und dem nachfolgenden Januar gleich sind und sich auch gleich entwickelt haben.

Logische Schlussfolgerung: Nur die natürlichen Wetteränderungen vom Dezember zum Januar bestimmen den Temperatur-Verlauf der beiden Monate.

Anthropogene Ursachen: Und der Wärmeinseleffekt?

Auch dieser kann nicht als Begründung herangezogen werden, denn der WI-effekt wirkt im Dezember und im nachfolgenden Januar gleich und sogar allgemein im Winter viel schwächer als im Sommer.

Anthropogen: Und die statistische Datenmanipulation des DWD?

Ebenfalls unwirksam, da zwischen Dezember und Januar wohl kaum Stationen ausgetauscht wurden, bzw. ein Tausch wirkt dann in den nächsten Jahren gleich.

Fazit:

Der Dezember wurde in den letzten 38 Jahren in Deutschland deutlich wärmer, der Januar und (Februar) nicht. Das ist ein einfacher Beweis, dass es den stark erwärmenden CO₂-Treibhauseffekt nicht gibt oder dass er kaum Wirkung hat. Außerdem sinkt der Treibhausgasausstoß in Deutschland seit 1990, der Dezember verhält sich somit vollkommen gegensätzlich zum Treibhausgasausstoß in Deutschland.

Aus diesem Grunde gibt es auch keine CO₂ verursachte Klimakatastrophe, denn laut Einstein reicht bereits ein Gegenbeweis. Dieser Artikel mit dem Dezember/Januarvergleich und den dazugehörigen Grafiken sind ein weiterer unserer vielen Gegenbeweise, die wir in unseren Artikeln ständig beschreiben.

Aber wie sagte bereits Einstein: Ein Gegenbeweis reicht.

Erkenntnis und unsere Forderung: Eine teure CO₂-Einsparung wie sie die Politik in Deutschland anstrebt, ist somit völlig wirkungslos auf das Temperaturverhalten der beiden Monate.

Das unterschiedliche Temperaturverhalten der beiden Wintermonate kann man nur mittels natürlicher Klimavariationen erklären. Wir haben mit den Wetterlagen oben nur eine ausführlicher genannt, er gibt sicherlich mehrere. Wir müssen engagiert Partei ergreifen gegen die falsche Klimapolitik, die nur unser Geld will, insbesondere in Deutschland durch die linksgrüne Politik mitsamt den Lügenmedien.

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbemäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimahysterie, sowie die Abzocke durch CO₂-Klimasteuern muss sofort und endgültig eingestellt werden. Sie ruiniert unser Land. Das ist auch der beabsichtige Sinn der ganzen Hysterie.

Wir sind auch gegen teure CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo der Erde wieder zu vergrößern.

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Klima-Hilfsmaßnahmen würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung und andere vollkommen sinnlose CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Unsere Vorschläge hingegen wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt menschlichen Handelns gestellt werden und nicht die Natur- und Landschaftszerstörung durch teure völlige unsinnige Maßnahmen. Die Erhaltung der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien und der Grünen im Verbund mit gut verdienenden und bezahlten Klima-Schwätzern in den Staatsmedien und sonstigen angsteinflößenden Märchenerzählern in den Medien.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre, CO₂ ist Leben

  • Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl und tot wie der Mond
  • Die Schöpfung der Erde ist auf Kohlenstoff und Kohlendioxid aufgebaut.
  • CO₂ ist für das Leben kein Giftgas, sondern das genaue Gegenteil
  • Nicht CO₂ ist der globale Temperaturregler, sondern viele andere natürliche Ursachen dominieren.

Bild Baritz

Kohlendioxid sorgt für das Pflanzenwachstum und die Vielfalt und Schönheit der Landschaft. Ohne CO₂ kein Leben auf dieser Erde.

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen nimmt zu, mehr CO führt zu einem beschleunigten Ergrünen, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt nicht bei 420 ppm wie derzeit, sondern etwa bei 800 bis 1200ppm, das ist um die 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern wahrscheinlich für alle Lebewesen, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Der optimale Konzentrationsgehalt für Kohlendioxid in der Atmosphäre sollte endlich wissenschaftlich an den Universitäten erforscht werden

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert. Ausführlich hier beschrieben.

Josef Kowatsch, Natur- und Klimaforscher, unabhängig und neutral, weil unbezahlt.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Die University of East Anglia entdeckt den städtischen Wärmeinsel-Effekt

Anthony Watts

Vorbemerkung des Autors: Aus der Abteilung „Jahrzehnte zu spät und einen Dollar zu wenig“ kommt nun die von Fachkollegen begutachtete Übung in Offensichtlichem. Natürlich war die UEA schon immer etwas langsam. Wäre das nicht so gewesen, hätten wir nie das Geschenk des „Climategate“ erhalten. – Anthony

Via Eurekalert:

Die Temperatur einiger Städte könnte unter einer Erwärmung um 2 °C schneller als erwartet steigen.

Neue Forschungsergebnisse der University of East Anglia (UEA) zeigen, dass sich viele tropische Städte unter einer globalen Erwärmung um 2 °C voraussichtlich schneller als erwartet erwärmen werden.

Städte sind aufgrund eines Phänomens, das als städtische Wärmeinsel bekannt ist, oft wärmer als ländliche Gebiete. Dieses Phänomen kann durch verschiedene Faktoren wie das regionale Klima und die Vegetationsdecke beeinflusst werden. Dies kann für einige Stadtbewohner zu erhöhten hitzebedingten Gesundheitsrisiken führen.

Die in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlichte Studie kombinierte modernste Klimaprognosen mit Modellen des maschinellen Lernens, um zu zeigen, wie sich diese städtischen Wärmeinseln in vielen tropischen und subtropischen Städten unter dem Einfluss des Klimawandels verstärken können – vor allem in Monsunregionen wie Indien, China und Westafrika.

Die Forscher erstellten Prognosen für 104 mittelgroße Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 300.000 und einer Million.

Ihre Ergebnisse zeigen, dass die Tagestemperaturen in 81 Prozent dieser Städte voraussichtlich stärker steigen werden als in den umliegenden ländlichen Gebieten. In 16 Prozent der Fälle könnten sie bei einer globalen Erwärmung um 2 °C, die voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erreicht wird, um etwa 50 bis 100 Prozent höher liegen als in den umliegenden Gebieten.

Die untersuchten Städte liegen in den wärmeren Regionen der Welt, was laut den Autoren diese Erhöhungen für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt noch bedeutender macht. Mittelgroße Städte machen auch einen großen Teil der Städte weltweit aus, mit mehr als 2,5-mal so vielen Städten in dieser Kategorie wie Städten mit mehr als einer Million Einwohnern.

Die Leitautorin Dr. Sarah Berk, die diese Arbeit während ihrer Promotion an der School of Environmental Sciences der UEA durchgeführt hat sagte: „Unter dem Einfluss des Klimawandels stehen Städte nicht nur vor der Herausforderung steigender Temperaturen in ihrer Umgebung, sondern auch vor der Herausforderung potenzieller Veränderungen ihrer Wärmeinseln.

Globale Klimamodelle sind zwar für die Vorhersage künftiger Temperaturänderungen unerlässlich, aber sie sind nur begrenzt in der Lage, die Trends kleinerer Städte zu erfassen. Selbst hochauflösende globale Modelle können nur Veränderungen für die größten städtischen Gebiete oder Megastädte vorhersagen.

Um diese Lücke zu schließen, haben wir in unserer Studie Veränderungen der Landtemperatur in mittelgroßen Städten prognostiziert und gezeigt, dass in vielen von ihnen die Erwärmungsrate in den Städten höher ist als in der ländlichen Umgebung“, fügte Dr. Berk hinzu, die jetzt an der University of North Carolina in Chapel Hill tätig ist.

Mitautor Prof. Manoj Joshi von der Climatic Research Unit der UEA sagte: „Die Hitzebelastung in Städten unter dem Einfluss des Klimawandels gibt zunehmend Anlass zur Sorge, da viele Städte in den Tropen und Subtropen wärmer sein können als ihre ländliche Umgebung, was ihre Anfälligkeit für steigende Temperaturen erhöht.

Diese Analyse zeigt, dass selbst modernste Prognosen die zukünftige Erwärmung in Städten wahrscheinlich unterschätzen. Unsere Ergebnisse deuten beispielsweise darauf hin, dass sich mehrere Städte im Nordosten Chinas und im Norden Indiens voraussichtlich um 3 °C erwärmen werden, obwohl den Prognosen des Erdsystemmodells zufolge für ihr Hinterland eine Erwärmung von 1,5 bis 2 °C vorhergesagt wird.

Unsere Forschung ermöglicht eine fundiertere Planung für die zukünftigen Risiken für die menschliche Gesundheit und die städtische Umwelt und unterstreicht die Notwendigkeit, herkömmliche Klimamodelle durch Ansätze wie maschinelles Lernen und KI zu ergänzen.“

Prof. Joshi fügte hinzu: „Diese Ergebnisse unterstreichen auch, wie wichtig es ist, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Hitzeexposition in Städten zu untersuchen, weil der Klimawandel zu einer erhöhten Häufigkeit extremer Hitzeereignisse führt, die schwerwiegende Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben können, einschließlich einer erhöhten Sterblichkeit.“

Das Team schloss Städte in Berg- und Küstenregionen aus, um Einflüsse von Merkmalen wie Hügeln, Seen und Ozeanen auszuschließen und sicherzustellen, dass es Beziehungen erfasste, die auf physikalischen Prozessen im Zusammenhang mit dem Klima beruhen und nicht auf anderen Unterschieden.

In den fünf bevölkerungsreichsten Städten sind die größten Veränderungen in Jalandhar (Indien), Fuyang (China) und Kirkuk (Irak) zu beobachten, wo die Temperatur im Vergleich zu den ländlichen Gebieten in der Umgebung um 0,7 bis 0,8 °C stärker gestiegen ist.

In den beiden übrigen Städten, Marrakesch (Marokko) und Campo Grande (Brasilien), sind die Unterschiede zwischen der Erwärmung in den Städten und ihrer Umgebung vernachlässigbar.

Andere Städte sind jedoch von einer deutlich stärkeren Erwärmung betroffen, beispielsweise Assiut (Ägypten), Patiala (Indien) und Shangqui (China), wo die Temperatur um 1,5 bis 2 °C stärker steigt als im Hinterland, was einer Zunahme bis 100 Prozent entspricht.

Diese Arbeit wurde vom Natural Environment Research Council und der ARIES Doctoral Training Partnership unterstützt. An ihr waren auch Forscher beteiligt, die jetzt am Karlsruher Institut für Technologie tätig sind.

„Amplified warming in tropical and subtropical cities at 2°C climate change” von Sarah Berk, Manoj Joshi, Peer Nowack und Clare Goodess wurde am 3. Februar in PNAS veröffentlicht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/16/the-university-of-east-anglia-discovers-the-urban-heat-island-effect/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung eines Laien (d. h. des Übersetzers): Solange die Sterberate von Städten in Alaska und in Brasilien keine Unterschiede zeigt, halte ich diese Studie für überflüssig. Interessant ist nur, dass man sozusagen von offizieller Seite überhaupt zur Kenntnis nimmt, dass es so etwas wie den UHI überhaupt gibt.




Australiens Problemkind: Das BoM.

Geoff Sherrington, Scientist, Melbourne, Australia.

[Alle Hervorhebungen im Original – für mich kann all das hier als Muster stehen für Manipulationen anderer offizieller Stellen. A. d. Übers.]

Dem australischen Wetterdienst Bureau of Meteorology (BoM) wird skandalöses Verhalten vorgeworfen, das gut dokumentiert ist. Dieser Artikel ist kurz, aber die meisten Links sind recht lang, da sie sehr ausführlich sind. Ich bitte um etwas Geduld, denn dieser Artikel enthält viele versteckte Schätze. Man kann ihn gerne als Referenzbibliothek nutzen.

Bitte lesen Sie eine E-Mail aus dem Jahr 2006 von Dr. David Jones, leitender Klimatologe beim BOM, an Prof. Phil Jones von der University of East Anglia. Auch unter Climategate #0601.txt .

„Glücklicherweise sind unsere Skeptiker in Australien wissenschaftlich eher inkompetent. Für uns ist es auch einfacher, da wir eine Richtlinie haben, jedem Beschwerdeführer alle Beobachtungen jeder einzelnen Station zur Verfügung zu stellen, wenn er unsere Daten in Frage stellt (das überfordert sie in der Regel), und die australischen Daten sind ohnehin in ziemlich gutem Zustand. Um ehrlich zu sein, ist der Klimawandel hier mittlerweile so weit fortgeschritten, dass wir keine meteorologischen Daten mehr benötigen, um ihn zu erkennen. Jüngste Umfragen zeigen, dass die Australier den Klimawandel mittlerweile als größere Bedrohung einstufen als den weltweiten Terrorismus.“

Von Anfang an war das BOM nicht bereit, außerhalb seines eigenen Glaubensbunkers zu operieren.

Für mich begann alles hier. Prof. Phil Jones zu meinem Geologen-Kollegen Warwick Hughes, Anfang der 1990er Jahre, über seine Beobachtungen zum australischen BOM: „Warum sollte ich Ihnen die Daten zur Verfügung stellen, wenn Sie doch nur versuchen wollen, etwas daran auszusetzen zu finden?“

Fast alle Kritikpunkte der Australier am BOM haben im Wesentlichen den gleichen Ausgangspunkt: die „rohen“ historischen Tageshöchst- und -tiefsttemperaturen, die der Öffentlichkeit auf der Website Climate Data Online (CDO) des BOM zur Verfügung stehen. Fotos einiger Original-Beobachtungsbögen für Melbourne aus den Jahren 1859 und 1860 findet man hier. Beachten Sie die häufigen Korrekturen mit Stift und Tinte. Eine allgemeine Frage ist, warum solche Rohdaten selten für Analysen verwendet werden.

BOM ZITAT: „Ja – das Amt stellt der Öffentlichkeit die rohen, unbereinigten Temperaturdaten für jede Station oder jeden Standort in der nationalen Klimadatenbank sowie die bereinigten Temperaturdaten für 112 Standorte in ganz Australien zur Verfügung.

Das Amt verändert oder löscht die ursprünglichen Temperaturdaten nicht, die an den einzelnen Stationen gemessen wurden.“

Sind die „Rohdaten“ wirklich roh? Beispiele für Manipulationen finden Sie hier. (Bitte entschuldigen Sie meine Tippfehler bei den Daten JULI 2014 und JULI 2015 in der ersten Abbildung. Es muss 1914 und 1915 heißen.)

Es gibt weitere Behauptungen, wonach das BOM Daten angepasst hat. „Im Dezember 2009 hat das BOM die rohen mittleren Tiefst- und Höchsttemperaturen um etwa ein halbes Grad gegenüber den zuvor in der Datenbank der BOM-Website für August 2009 aufgezeichneten Temperaturen angehoben.”

Dann gibt es noch die Umstellung auf das metrische System, da die Originalwerte in Fahrenheit angegeben waren, während wir heute Celsius verwenden. Die BOM-Temperaturen wurden am 1. September 1972 auf das metrische System umgestellt. Die Fahrenheit-Grade wurden in Celsius umgerechnet. Dies führt zu einem Fehler, wenn zu wenige signifikante Stellen übertragen werden.

Ein weiterer Grund, diese BOM-Temperaturen anzuzweifeln, ergibt sich aus zwei unterschiedlichen und voneinander abweichenden Zusammenstellungen. Erstens aus den Jahrbüchern des Commonwealth of Australia für 1953 und 1954 und zweitens aus einer Zusammenstellung früherer Temperaturen des CSIR (vor CSIRO) aus dem Jahr 1933.

Im Laufe der Jahrzehnte gab es Änderungen bei den Messgeräten. Zunächst gab es, vereinfacht gesagt, Flüssigkeits-in-Glas-Thermometer (LIG) in großen Wetterhütten. LIG haben ihre eigenen Messunsicherheiten. Später wurden diese Schutzkästen immer kleiner, die Übereinstimmung zwischen den Schutzkästen wurde untersucht, und auch hier wurde eine falsche Erwärmung von 0,5 °C behauptet; die Thermometer wurden elektronisch mit möglicherweise unterschiedlichen Reaktionszeiten auf Veränderungen.

Die bisherigen Beispiele werfen „Unsicherheit“ auf. Dieser Beobachter war sich zwischen 81,7 und 81,8 ⁰F unsicher. Das BOM ist sich nicht sicher, ob eine Veränderung im Dezember 2009 natürlich oder vom Menschen verursacht war. Unsicherheit entsteht durch Veränderungen bei Instrumenten und Standorten. Beim Ablesen eines LIG-Thermometers gibt es eine Parallaxenunsicherheit usw.

Eine Schätzung der gesamten Messunsicherheit aller historischen Temperaturdaten des BOM fehlt, wäre aber erforderlich. Die klassische Referenz für Unsicherheit stammt vom Internationalen Büro für Maße und Gewichte (BIPM) in Frankreich, genauer aus dem Leitfaden zur Messunsicherheit (GUM). Das BOM hat seine Konformität mit dem GUM erklärt. Wichtig ist, dass der GUM keine Bestimmungen für die Verwendung von Statistiken mit Daten enthält, die auf Vermutungen beruhen, wie es bei vielen Arbeiten des BOM vermutet wird, wie z. B. ACORN-SAT.

BOM hat seine Verfahren bzgl. Unsicherheiten im Bericht ITR 716 vom März 2022 aufgeführt, der als Antwort auf meine Frage aus dem Jahr 2018 zitiert wird: „Wenn jemand wissen möchte, um wie viel Grad Celsius zwei Tagestemperaturen voneinander abweichen müssen, damit man mit Sicherheit sagen kann, dass die beiden Temperaturen statistisch unterschiedlich sind, um wie viel würden die beiden Werte dann voneinander abweichen?“ Diese Antwort zu bekommen war wie Zähne ziehen. Die Antwort war keine Antwort, da die BOM einen Zusatz hinzufügte: „Dies ist keine Schätzung der Unsicherheit der Temperaturmessung des ACORN-SAT im Feld“ – obwohl jedoch genau das gefragt worden war.

Diese Kaskade oft unkalkulierbarer Unsicherheiten hat zur Erstellung angepasster Temperatursätze geführt, obwohl fast alle aus den Originalen abgeleitet worden waren. BOM begann öffentlich mit einem „High Quality”-Satz und fügte dann sechs Versionen des Australian Climate Observation Reference Network – Surface Air Temperature (ACORN-SAT) hinzu.

ACORN-SAT verwendet Zeitreihendiagramme der Temperatur im Verhältnis zur Zeit und/oder übliche Statistiken, um Bruchstellen zu erkennen, von denen einige plausible Ursachen in den Metadaten haben, während andere „statistisch“ sind und keine bekannte Ursache haben. In der Regel gibt es kein bekanntes Verfahren, um das Ausmaß einer Anpassung zu bestimmen. Man greift auf abgeleitete Anpassungen aus den Mustern anderer Stationen zurück, die sich in der Nähe oder in einiger Entfernung befinden.

Hinweis: Es gibt eine Ausnahme. Nach Kenntnis des Autors findet sich die einzige Art von Anpassung, die frei von subjektiven Vermutungen ist, hier im Blog Bomwatch.com. Sie basiert auf Wasser, wie Regen oder Rasensprenger, die Wetterstationen durch Verdunstung kühlen. Ein Ergebnis dieser Methode von Kollegen Dr. Bill Johnston ist, dass nur wenige, wenn überhaupt, korrigierte australische Stationen über viele Jahrzehnte bis heute eine signifikante Erwärmung zeigen.

Es folgt ein typisches konventionelles Zeitreihendiagramm für Melbourne:

Die Zahl in der Box vor „x“ gibt den Trend in °C/Jahr für die Höchst- (blau) und Tiefsttemperaturen (braun) an. Visuell könnte Tmax um das Jahr 2010 einen Bruchpunkt aufweisen. Im Jahr 2014 gab es einen Stationswechsel, daher wird davon ausgegangen, dass eine gewisse Anpassung erforderlich ist, aber wie groß sollte diese Anpassung sein? Anmerkung des Autors: Ich befürworte das lineare Verfahren der kleinsten Quadrate für die Analyse dieser Zeitreihengrafiken nicht. Ich zeige es hier, weil es von anderen weit verbreitet ist.

In diesem Fall zeigen Vergleiche mit zahlreichen Stationen, dass Melbourne aus der Reihe tanzt und um wie viel. (Viel Glück beim Ableiten einer Größenordnung für die Anpassung aus benachbarten Stationen).

Diese Grafik deutet darauf hin, dass Tmax seit 1856 um 0,7 °C pro Jahrhundert und Tmin um 1,53 °C pro Jahrhundert gestiegen ist. Dies sind nicht die Zahlen, die für die Berechnung der nationalen Erderwärmung Australiens verwendet werden. Es werden angepasste ACORN-SAT-Zahlen verwendet. Das Ergebnis ist, dass Australien sich laut offizieller Angabe in den letzten 134 Jahren um 1,51 +/- 0,23 ⁰C erwärmt hat. Dies wird als falsch bezeichnet. Die bessere, unangepasste Schätzung liegt bei weniger als 1 ⁰C in diesem Zeitraum.

Anpassungen und selektive Auswahl werden verwendet, um Geschichten aus diesen CDO-Daten zu erstellen. Naturereignisse wie Hitzewellen werden als „katastrophal“ bezeichnet. Zwei Verursacherinnen von statistischen Hitzewellen, Autorinnen einer viel zitierten Studie, sind Lisa Alexander und Sarah Perkins-Kirkpatrick. Die australische Wissenschaftlerin Joelle Gergis, wie sie von Stephen McIntyre vom Blog „Climate Audit” gesehen wird, ist ein weiteres Mitglied dieses Trios junger Wissenschaftlerinnen, deren Arbeit oft von Emotionen und Rosinenpickerei geprägt ist, beispielsweise indem sie etwa das Jahr 1950 als Startdatum für ihre Analysen heranziehen.

Zahlreiche australische Bürger und Wissenschaftler haben gegen diese Berichte protestiert, da sie nicht auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das BOM hat sich für die wissenschaftsfeindliche Vorgehensweise entschieden, kritische Artikel zu ignorieren. Viele davon sind unten verlinkt. Ich entschuldige mich bei allen Autoren, die aufgrund eines Fehlers meinerseits nicht verlinkt sind, aber wissen, dass sie auf der Liste der Kritiker stehen sollten.

Die Folgen der mangelhaften Wissenschaft des BOM sind unter anderem die politische Entscheidung Australiens für „Netto-Null-Kohlenstoff“ (was auch immer das bedeuten mag), was zu einem Verlust an Stromerzeugung aus billiger und zuverlässiger Verbrennung von Kohlenwassstoffen führt. Die australische Wirtschaft leidet darunter, dass andere Länder wie die USA sich von dieser mangelhaften Wissenschaft distanzieren.

Das BOM sollte zumindest versuchen, sich den zahlreichen Kritikpunkten in diesem Artikel zu stellen und darauf zu antworten. Das Schweigen des BOM ist ohrenbetäubend. Warum weigern sie sich, auch nur auf eine einzige Frage einzugehen?

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  5. Australian Bureau of Meteorology temperature database bug
  6. Temperature roundings, metrication in Australia
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  8. https://doi.org/10.3390/s23135976
  9. Model simulations don’t reflect the climate of Sydney and Melbourne
  10. (PDF) A Preliminary Investigation of Temperature Screen Design and Their Impacts on Temperature Measurements
  11. Another Temperature Bias: The Shrinking Stevenson Screen = Warming – Watts Up With That?
  12. Analysis of Parallel Tmax Data from Brisbane Aero | kenskingdom
  13. Thermometer Equivalence – Jennifer Marohasy
  14. https://doi.org/10.59161/JCGM100-2008E
  15. http://www.geoffstuff.com/bomitr.pdf
  16. https://www.geoffstuff.com/bomquest.docx
  17. Australian Climate Observations Reference Network – Surface Air Temperature Dataset – Dataset – Data.gov.au
  18. https://www.geoffstuff.com/querycoldst.docx
  19. About – www.BomWatch.com.au
  20. https://www.geoffstuff.com/halfwarm.docx
  21. https://www.geoffstuff.com/nothot2024.docx
  22. On the Measurement of Heat Waves in: Journal of Climate Volume 26 Issue 13 (2013)
  23. Joelle Gergis, Data Torturer « Climate Audit
  24. Update on Australian NetZero efforts – Climate Etc.
  25. Trump’s EPA revokes the “endangerment finding” on greenhouse gases, a major reversal in climate policy. Here’s what to know. – CBS News
  26. Dr. Strangelove | Summary, Characters, & Facts | Britannica

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/02/17/australias-problem-child-the-bom/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




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Außerdem senkt Frankreich Ziele für erneuerbare Energien und baut Kernkraft aus

Jo Nova

Die Energiedebatte in Europa verschiebt sich. Nach dem großen Stromausfall in Spanien fragen sich selbst langjährige Befürworter aggressiver Ziele für erneuerbare Energien, ob Stromversorgungssysteme so stark auf Wind- und Solarenergie setzen können, ohne dabei an Stabilität einzubüßen.

Die Welt wendet sich von erneuerbaren Energien ab

Wow. Was für eine Kehrtwende. Präsident Macron, ein Mann des Blob, hat offen die erneuerbaren Energien für die Stromausfälle in Spanien verantwortlich gemacht. Kein System, so sagt er, könne so stark von erneuerbaren Energien abhängig sein. Das wusste zwar jeder, aber nur wenige Machthaber würden es offen aussprechen.

Noch 2017 hatte dieser Mann einen Plan, 14 Kernreaktoren in Frankreich stillzulegen. Heute will er ein Gesetz durchsetzen, um dies rückgängig zu machen. Gleichzeitig wurden die aktuellen französischen Ziele für erneuerbare Energien gerade um 20 % gesenkt. Anstatt 150 GW unzuverlässiger Energie zu erzeugen, wird das neue Ziel bei etwa 120 GW liegen.

Im April feierte Spanien endlich 100 % erneuerbare Energie, doch nur wenige Tage später kam es zu einem landesweiten Stromausfall , der mindestens fünf Todesopfer forderte und Tausende ohne Licht und Internet zurückließ, was zu Panikkäufen von Benzin und Lebensmitteln führte. Der Stromausfall breitete sich bis nach Portugal und Südfrankreich aus.

Macron macht erneuerbare Energien für den Stromausfall in Spanien verantwortlich

Von Kieran Kelly, The Telegraph

Der französische Präsident sagt, dass die tödlichen Stromausfälle in seinem europäischen Nachbarland durch die Umstellung auf Netto-Null verursacht worden seien

Als Reaktion auf einen großflächigen Stromausfall, der im April Millionen Menschen im Dunkeln ließ, sagte der französische Präsident, dass kein Land sich so stark auf erneuerbare Energien verlassen könne.

Macron erklärte jedoch: „Der Stromausfall in Spanien hängt nicht mit den Verbindungsleitungen zusammen, sondern vielmehr mit der Tatsache, dass kein System, zumindest mit der derzeitigen Technologie, eine solche Abhängigkeit von erneuerbaren Energien unterstützen kann. Der Energiemix muss stabil sein, da es sonst zu großen Schocks kommt. Aber es geht nicht nur um Verbundnetze. Es werden auch Netze benötigt.“

Spanien erzeugt laut Red Eléctrica de España, seinem Stromnetzbetreiber, etwa 60 Prozent seines Stroms aus erneuerbaren Quellen, darunter Wind-, Wasser- und Sonnenenergie. Etwa 20 Prozent stammen aus Kernkraftwerken.

Angeblich ist erneuerbare Energie kostenlos und Kernkraftwerke sind extrem teuer.

Wenn erneuerbare Energien billiger wären, würde Frankreich das wissen – dennoch entscheidet sich Frankreich für die Kernkraft.

Die Wiederbelebung der Kernenergie in Frankreich begann vor einigen Jahren. Aber der Plan, diese Kraftwerke zu schließen, muss noch verworfen werden.

Spanien strebt bis 2030 einen Anteil von 80 % erneuerbarer Energien an, und die britische Labour-Regierung strebt einen Anteil von 95 % „sauberer” Energie an. Aber Australien ist größer, heißer und dünner besiedelt, verfügt über riesige Kohle- und Gasvorkommen und hat keine Verbindungskabel zu anderen Ländern, dennoch streben wir einen Anteil von 82 % an. Das ist völlig verrückt.

This article was published previously on joannenova.com.au

Jo Nova is science presenter, writer, speaker & former TV host; author of The Skeptic’s Handbook.

Link: https://clintel.org/sacre-bleu-macron-blames-renewables-for-spains-blackouts-france-drops-renewables-targets-expands-nuclear/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Eisbär-Saga: Was Wissenschaftler schon vor der Veröffentlichung von Frozen Planet wussten

Susan J. Crockford
Im Jahr 2011 wurde den Zuschauern der BBC weisgemacht, dass die Eisbären in der Barentssee aufgrund des klimabedingten Rückgangs des Meereises hungerten. Spätere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Darstellung nicht mit den damals bereits verfügbaren Daten übereinstimmte.

In der Folge „On Thin Ice” seiner BBC-Serie „Frozen Planet” aus dem Jahr 2011 erklärte Sir David Attenborough den Zuschauern, dass Eisbärenmütter und ihre Jungen in der gesamten Arktis hungerten, weil der Klimawandel das Meereis schmelzen ließ – und das, obwohl er neben einer dicken, gesunden Eisbärin aus der Barentssee saß.

Ich frage mich, wie Sir David Attenborough sich jetzt fühlt. Hat ihm jemand erzählt, dass norwegische Biologen endlich zugegeben haben, dass die Eisbären in der Barentssee 2010, als sie bei den Dreharbeiten zu seiner BBC-Dokumentation halfen, tatsächlich dick und gesund waren? Oder wusste Attenborough schon damals, dass diese Eisbärenpopulation trotz des starken Rückgangs des Meereises florierte – ließ seine Zuschauer aber etwas anderes glauben?

Attenborough unternahm eine Expedition nach Spitzbergen (wahrscheinlich im Frühjahr 2010), wo er neben einer sedierten fetten Bärin saß und über hungernde Eisbären und sinkende Populationen aufgrund des Verlusts von Meereis sprach. Diese Sequenz wurde in der gleichen Gegend gedreht, in der Forscher kürzlich gezeigt haben, dass sich die Bären zumindest bis 2005 in einem viel besseren Zustand befanden als 1995, obwohl das lokale Meereis dramatisch zurückgegangen war (Aars et al. 2026).

Das bedeutet auch, dass die Bären untersucht und vermessen wurden, so dass die Biologen gewusst haben müssen, dass die Bären im Jahr 2010 nicht an Hunger starben, sondern es ihnen sogar besser ging als 1995 – obwohl sich der Zustand des Meereises deutlich verschlechtert hatte.

Unten finden Sie eine Grafik der norwegischen Beobachtungsstation, die jedes Jahr ihre Daten zu den Eisbären auf Spitzbergen veröffentlicht. Diese Grafik zeigt den Körperzustand erwachsener männlicher Bären bis zum Jahr 2025 – sieben Jahre über das Enddatum der Aars-Studie von 2026 hinaus.

Quelle: polarbearscience.com

Die folgende Aussage zum Bevölkerungswachstum im Vergleich zum Meereis stammt von der gleichen Website:

Anmerkung: Die folgenden beiden Graphiken werden hier in deutscher Übersetzung gezeigt (via Google Translate)

Meiner Meinung nach verfügten diese Forscher bereits 2010, als sie Attenborough bei der Erstellung seiner BBC-Dokumentation unterstützten, über die erforderlichen Daten, um festzustellen, dass der Rückgang des Meereises nicht zu einem Rückgang der Population in der Barentssee führte, weil die weiblichen Bären nicht hungerten (Lippold et al. 2019).

In der folgenden Abbildung zeigt das letzte Feld („BCI“) die Körperkondition (d. h. den „Fettanteil“) der Weibchen im Zeitverlauf von 1997 bis 2017. Zwar war der leichte Anstieg der Körperkondition bis 2010 vielleicht nicht so deutlich zu erkennen wie einige Jahre später, aber es gab definitiv keinen Rückgang.

Quelle: polarbearscience.com

Fette Bären bedeuten, dass die Population gesund ist und gedeiht und nicht ums Überleben kämpft.

Ich schlage zwei Optionen vor: Entweder haben norwegische Forscher Attenborough über den Zustand der Bären in der Barentssee belogen, oder sie haben seine Lüge mitgemacht, dass diese Bären genauso hungerten wie „die meisten Bären” in der Arktis – weil sie alle an der Erzählung festhielten, dass der durch den vom Menschen verursachten Klimawandel bedingte Verlust des Meereises letztendlich dazu führen würde, dass die Eisbären fast aussterben würden (Crockford 2019).

Ich schätze, wir werden es nicht erfahren, solange ihn niemand danach fragt.

Ich habe natürlich schon früher über Attenboroughs „Arctic Betrayal“ geschrieben, der 2019 einen ungeheuerlichen Höhepunkt erreichte, als er der Welt fälschlicherweise erzählte, dass russische Walrosse sich wegen des Klimawandels von hohen Klippen gestürzt hätten – obwohl sie in Wirklichkeit von Bären verfolgt worden waren. Es gab ein Video (unten kopiert) und dann ein Buch (Fallen Icon: Sir David Attenborough and the Walrus Deception).

Attenboroughs Video „Arctic Betrayal“ (Verrat an der Arktis) hier.

References

Aars, J., Ieno, E.N., Andersen, M. et al. 2026. Body condition among Svalbard Polar bears Ursus maritimus during a period of rapid loss of sea ice. Scientific Reports 16, 2182. https://doi.org/10.1038/s41598-025-33227-9 Open access.

Crockford, S.J. 2019The Polar Bear Catastrophe That Never Happened. Global Warming Policy Foundation, London. Available in paperback and ebook formats.

Crockford, S.J. 2022. Sir David Attenborough and the Walrus DeceptionAmazon KDP, Victoria.

Lippold, A., Bourgeon, S., Aars, J., et al. 2019. Temporal trends of persistent organic pollutants in Barents Sea polar bears (Ursus maritimus) in relation to changes in feeding habits and body condition. Environmental Science and Technology 53(2):984-995. https://doi.org/10.1021/acs.est.8b05416

Original bei polarbearscience.com

Link: https://clintel.org/biologists-knew-barents-sea-bears-were-not-starving/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE