Zitat: „Es sind immer alte Männer, die dagegen reden und nichts dazu lernen wollen“

von Andreas Demmig

Klimawandel – Klimakatastrophe – Klimaschutz, die sektiererhafte Dreifaltigkeit der Ökosekte, Propaganda durch unsere aus Steuergeldern bezahlten Volksvertreter, medial begleitet durch die grün-sozialistisch gefärbten „Medienschaffenden“.

Hier eine Information aus meinem Landkreis über „Energieberatung und Klimaschutz“


Angebotene Informationsseiten des Bundesland Bayern  bzw. der Landkreise.

Auch in unserem Landkreis wird Beratung zur Energiewende angeboten, flankiert durch ein integriertes-Klimaschutzkonzept.

Für Bayern wird auch ein Kartenteil  Energie-Atlas  angeboten. In der Kartenauswahl werden sehr viele standortbezogene  Informationen über die unterschiedlichen Stromnetze, Stromerzeuger und Kapazitäten finden.

Der Landkreis Neutstadt-Aisch bietet auch einen Solaratlas an, in dem man für ein / sein Haus oder Grundstück sich eine PV-Dachanlage berechnen lassen kann. https://www.solaratlas.kreis-nea.de/ Als Ergebnis wird eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgeführt. Auch wird angezeigt, ob die gewählte Anlagengröße sich (voraussichtlich) innerhalb von 20 Jahren amortisieren wird.

Energieberatung

… Während der Beratung werden unter anderem die Themen Heizungsanlage, Dämmung und Fenster, Photovoltaik, Solarthermie und Förderprogramme behandelt und kleine und große Maßnahmen aufgezeigt, mit denen der eigene Energieverbrauch reduziert, die Abhängigkeit von fossilen Energien beendet und in Anbetracht der hohen Energiepreise viel Geld gespart werden kann. …

 


Erlebnisbericht

Ich habe das mal genutzt, und dem Vortrag  von Dr.-Ing. Thomas Schmidt, (M.Sc. International Agricultural Science, Dipl.-Ing. Agrarwirtschaft) zugehört. Er sprach sehr korrekt über Vorteile der Solarförderung und auch wirtschaftliche Nachteile von PV Anlagen. (Informationen, die Sie in o. verl. Webseiten auch finden).

Am Ende dann eine Frage-Antwort Runde, unter Leitung von Frau Dr. Kapune und ihrem Klimaschutzmanager David Brenner. (Vita der beiden habe ich mir leider nicht gemerkt, jedoch beide geben an, keine Ahnung von Energietechnik und Stromsystemen zu haben)

  • Ich habe dann mal gesagt, dass immer so getan wird, als ob der Solar- und Windstrom immer am Stück käme, dabei funktioniert beides nicht ohne Speichermöglichkeit (nur für eine kurze Zeit) und daher nicht auf fossile oder nukleare Kraftwerke verzichtet werden kann. Die emotional vorgebrachten Antworten waren für mich dann neu:

David Brenner:

  • Wir haben nur noch wenig Zeit, um die Klimakatastrophe abzuwenden. Das sieht man auch an den Buschbränden in Australien.
  • Meine Vorbilder sind Harald Lesch und Claudia Kemfert.
  • Irgendwo weht immer Wind, Speicher sind kein Problem, Kosten dürfen dabei keine Rolle spielen.
  • Klima ist nicht Wetter (Auf meine Frage nach der Datengrundlage für „Klima“)

Dr. Renate Kapune:

  • Es sind immer alte Männer, die dagegen reden und nichts dazu lernen wollen
  • Weil die Männer die Drecksarbeit nicht machen wollen (auf meine Frage, wieso fast immer nur Frauen Ministerposten für Klimaschutz bekommen)

Dipl. Ing. Energietechnik Andreas Demmig




Ein Mann auf Bewährung, bittet Klimaaktivisten, die die Autobahn blockieren, ihm eine Spur freizugeben.

Matt Delaney – The Washington Times – Thursday, July 7, 2022

Der Klimawandel mag später Probleme verursachen, aber die Taktiken, die Klimaaktivisten anwenden, um ihre Botschaft zu übermitteln, verursachen den Menschen im Hier und Jetzt Probleme.

Es ist ein Video aufgetaucht, in dem ein Mann die Klimaaktivisten, die Anfang dieser Woche die Inner Loop des Capital Beltway blockierten, anflehte, doch den Weg freizumachen. Er würde sonst gegen seine Bewährung verstoßen und müsste ins Gefängnis zurückkehren zurück, wenn er es nicht rechtzeitig zur Arbeit schaffe.

„Ihr seid so rücksichtslos“, hört man den Mann auf dem Video sagen, das der unabhängige Journalist TJ Jones aufgenommen hat. „Macht eine Spur frei – ich frage – nur eine Spur. Eine Spur, bevor ich wieder ins Gefängnis gehe.“ [sinngemäß übersetzt]

Der Mann ist zu sehen, wie er die Banner der Aktivisten wegreißt, die unbeeindruckt weiter auf der Straße sitzen. Der Mann, der nicht identifiziert wurde, zog sein Hemd aus, als er aufgeregter wurde.

Er konfrontiert Guido Reichstadter, den Aktivisten, der vor zwei Wochen als Reaktion auf den Sturz von Roe v. Wade durch den Obersten Gerichtshof der USA auf die Frederick Douglass Memorial Bridge im Südosten von D.C. geklettert war. Der Mann versuchte, Reichstadter dazu zu bringen, die die Blockade vor ihm einzustellen.

NewsShare_screenshot-Schwangere gegen Klimawandel „Ich mache es für meinen ungeborenen Sohn“

https://www.washingtontimes.com/news/2022/jul/7/parolee-pleads-climate-activists-open-beltway-bloc/

Übersetzt durch Andreas Demmig




In die Höhe schießende Strompreise und Stromrationierung: Deutschland trifft als erstes auf die Wind- und Solarmauer

stopthesethings

Die Deutschen befinden sich bereits am Anfang einer Energiepreis- und Versorgungskatastrophe dank der idiotischsten Energiepolitik der Welt, die sich auf eine aus den Fugen geratene Besessenheit von chaotisch intermittierenden Wind- und Solarenergien konzentriert.

Die Verbraucher leiden bereits unter den höchsten Strompreisen in Europa und rechnen mit noch mehr

Wladimir Putins Ukraine-Abenteuer hat die Dinge nur auf die Spitze getrieben; Deutschland ist stark abhängig von russischem Gas – das von den ideologisierten Politikern bislang angepriesen wurde, um Kohlkraftwerke zu ersetzen, wenn mal gerade Wind- und Solarenergie (man denke an ruhiges Wetter und Sonnenuntergang) knapp  ist – jetzt, da russisches Gas knapp ist, ist Deutschland mit aller Macht in der Realität angekommen..

Francis Menton freut sich, wenn er die Grundursache einer perfekt vorhersehbaren und perfekt vermeidbaren Katastrophe detailliert beschreibt.

 

Und der Sieger ist Deutschland!

Manhattan Contrarian, Francis Menton, 29. Juni 2022

Bereits vor etwa sechs Monaten, kam mir die Frage in den Sinn:: „Welches Land oder welcher US-Bundesstaat wird als erstes auf die Green Energy Wall treffen?“  Angesichts der verbissenen Sturheit, mit der nun trotz deutlich absehbarer Energieknappheit  an der massiven „grünen“ Energiewende ohne fossile Brennstoffe festgehalten wird, gibt es nur wenige, Kandidaten bzw. Länder,  die dafür in Frage kommen.

Die Kandidaten, die ich in diesem Post als potentielle erste, die die „grüne Energiewand“ durchstoßen, nominiert habe, waren Kalifornien, New York, Großbritannien und Deutschland. Damals hielt ich es für offensichtlich, dass eine dieser Länder früher an die Wand stoßen würde, als fast jeder erwartet hatte. In der Tat war ich mit dem kurzen Zeitrahmen, den ich vorhergesagt hatte, ziemlich mutig:

Eine längere Periode ungünstigen Wetters (ruhig und bewölkt) könnte bereits in diesem Winter zu einer ernsthaften Energiekrise führen, die sowohl Deutschland oder Großbritannien  oder auch beide treffen wird. Oder sie könnten Glück haben und noch ein oder zwei Jahre gehen.

Jetzt sind wir im Juni 2022, und ich denke, es ist schwer zu leugnen, dass Deutschland tatsächlich die „grüne Energiewand“ erreicht hat. Lassen Sie uns überlegen.

Hier ist zunächst die Definition der „grünen Energiewand“, die ich im Beitrag gegeben habe:

Der eine oder andere dieser Staaten oder Länder wird höchstwahrscheinlich an eine „Wand“ stoßen – das heißt, eine Situation, in der das Stromsystem nicht mehr funktioniert oder der Preis durch die Decke geht oder beides, was eine drastische Änderung erzwingt oder sogar die Aufgabe des gesamten Systems.

Und hier ist der Grund, warum ich überzeugt bin, dass die eine oder andere (oder alle) der nominierten Juris Diktionen bald an die „Mauer“ stoßen würden:

All diese Länder beginnen trotz ihres Reichtums und ihrer scheinbaren Raffinesse mit ihren ehrgeizigen Plänen, ohne jemals einen detaillierten technischen Versuch darüber durchgeführt zu haben, wie ihre neuen vorgeschlagenen Energiesysteme funktionieren oder wie viel sie kosten werden. Sicher, ein Wind-/Solar-Stromnetz kann mit 100 % Erdgas-Backup funktionieren, wenn Sie bereit sind, die Gebührenzahler die Rechnung für zwei überlappende und redundante Erzeugungssysteme bezahlen zu lassen, obwohl Sie mit dem bisherigen gut ausgekommen waren. Aber „Netto-Null“-Emissionen bedeuten keine Unterstützung durch fossile Brennstoffe mehr. Was ist der Plan, um das Netz rund um die Uhr in Betrieb zu halten, wenn Kohle und Erdgas weg sind? [Und in Deutschland auch noch Kernkraft]

Wie es für jeden offensichtlich ist (oder sein sollte), benötigt ein überwiegend aus Wind- und Sonnenenergie bestehendes Stromerzeugungssystem eine vollständige Sicherung von einer zuverlässigen und planbaren Quelle, um rund um die Uhr Energie bereitzustellen. Es gibt nur wenige Optionen: Kraftwerke für fossile Brennstoffe (Kohle, Öl oder Erdgas), Kernenergie oder Speicherung (dh Batterien). Deutschland hat die fossilen und nuklearen Optionen ausgeschlossen. Es hatte nie viel mit ölbefeuerter Stromerzeugung zu tun und verbrachte die letzten mehr als zehn Jahre damit, seine Kohle- und Kernkraftwerke auslaufen zu lassen. Damit bleibt der Speicher übrig. Sie könnten sicherlich denken, dass Deutschland, nachdem es einen Multi-Billionen-Dollar-Übergang zu einem überwiegend aus Wind- und Sonnenenergie bestehenden System in Angriff genommen und sowohl fossile Brennstoffe als auch Kernenergie als Backup ausgeschlossen hat, wie ein Laserstrahl auf die Speicherprobleme fokussiert gewesen sein muss das Ganze zum Laufen bringen.

Aber Sie irren sich. Es ist wirklich unglaublich, wie sehr die Politik in Deutschland – scheinbar das Land mit der ausgereiftesten Technik der Welt – den Kopf in den Sand steckt und das Speicherproblem ignoriert, bis es sein Energiesystem einfach gegen die Wand gefahren hat.

Vergleichen wir, wie viel Energiespeicher Deutschland zur Absicherung seines Wind-/Solarstromsystems benötigen würde, mit der Menge an Speicher, die bisher tatsächlich entwickelt wurde oder in der Pipeline ist. Auf dieser Website habe ich die Frage der Energiespeicherung genau verfolgt und die kompetentesten Berechnungen darüber diskutiert und verlinkt, wie viel Speicher erforderlich wäre, um ein überwiegend oder vollständig aus Wind-/Solarstrom bestehendes Stromsystem für verschiedene Rechtsordnungen, einschließlich Deutschland, zu unterstützen.

In diesem Beitrag vom November 2018 habe ich die Arbeit eines Mannes namens Roger Andrews verlinkt und ausführlich diskutiert, der den Speicherbedarf für Deutschland zur Unterstützung eines vollständigen Wind-/Solarsystems auf etwa 25.000 GWh berechnet hat. Auch habe ich einige Gründe untersucht, warum die Berechnung von Andrews zu niedrig sein könnte – zum Beispiel ging Andrews von einem 100%igen Wirkungsgrad der gespeicherten Energie aus (was unrealistisch ist) und stützte seine Berechnungen auch auf die tatsächliche Erzeugung und Wetterdaten für einen bestimmten Jahr (2016), das sich bereits als günstiger erwies als ein späteres Jahr [2020, 2021]. Aber davon abgesehen schien mir Andrews‘ Berechnung auf dem richtigen Level zu sein. In jüngerer Zeit in einem Beitrag im März 2022, habe ich die Arbeit von zwei deutschen Wissenschaftlern namens Oliver Ruhnau und Staffan Qvist diskutiert und verlinkt. Ruhnau und Qvist errechneten einen Speicherbedarf für Deutschland zur Absicherung einer vollständigen Wind-/Solaranlage mit 56.000 GWh.

Wenn Sie davon ausgehen, dass Andrews  zu niedrig und Ruhnau/Qvist zu hoch gerechnet haben könnten,  dann liegt ein sicherlich realistischer Bedarfs Deutschlands an Energiespeichern im Netzmaßstab zur Unterstützung eines Wind-/Solarsystems irgendwo im Bereich von ca. 40.000 – 50.000 GWh.

Wie viel Speicher hat Deutschland derzeit oder in der Pipeline? Hier ist ein Artikel des Beratungsunternehmens Wood Mackenzie vom 11. April 2022, der aufgeregt über Europas Pläne berichtet, das Problem der Wind-/Sonnenunterbrechung durch Speicherung zu lösen: „Europas Energiespeicherkapazität im Netzmaßstab wird bis 2031 um das 20-fache wachsen.“ :

Europa hat sich einige der ehrgeizigsten Dekarbonisierungsziele der Welt gesetzt. Und das Tempo des Wandels beschleunigt sich. . . . Die im Entstehen begriffene Energiespeicherung im Netzmaßstab der Region wächst schnell. Wir prognostizieren, dass sich die Gesamtkapazität bis 2031 um das 20-fache erhöhen wird.

Hier ist ihr Diagramm, das zeigt, was diese „20-fache Expansion“ bis 2031 bedeuten wird:

storage-markets

Für Deutschland bedeutet dieser enorme Ausbau angeblich ganze 8,81 GWh an netztechnischer Energiespeicherung. Liegt hier ein Dezimalstellenfehler vor? Unglücklicherweise nicht. Bei einem Bedarf von 45.000 GWh +/- an Netzspeicher planen sie nicht 9.000 GWH oder sogar 900 GWH oder 90 GWH, sondern 9. Sie liegen um einen Faktor von etwa 5.000 unter dem, was sie benötigen würden.

Mit anderen Worten, sie haben noch nicht einmal begonnen, das Speicherproblem zu lösen, das gelöst werden müsste, damit ihr Wind-/Solarsystem funktioniert, und sie werden bis 2031 kaum oder gar nicht damit begonnen haben. Das Problem könnte sogar überhaupt nicht lösbar sein, und bis jetzt haben sie sich noch nicht wirklich bemüht, das herauszufinden. Das Ergebnis ist, wie wir alle wissen, dass sie sich vollständig von Erdgas – bislang aus Russland abhängig gemacht haben. Jetzt ist das russische Gas praktisch nicht verfügbar, und andere potenzielle Quellen haben ein unzureichendes Angebot und massive Preisspitzen. Hier einige Beobachtungen zur aktuellen Energiemisere Deutschlands. Aus Walter Russell Mead im Wall Street Journal, 27. Juni, „Ende der deutschen Idylle“ :

Noch im Jahr 2020 stimmte fast die ganze Welt der selbstgefälligen deutschen Selbsteinschätzung zu, dass Deutschland das erfolgreichste Wirtschaftsmodell der Welt habe und die ehrgeizigste – und weitgehend erfolgreichste – Klimainitiative der Welt in Angriff nehme. . . . [Jetzt verstehen wir, dass] die deutsche Energiepolitik ein chaotisches Durcheinander ist, ein leuchtendes Beispiel für den Rest der Welt, was man nicht tun sollte. . . . Grüne Energie wird trotz massiver deutscher Investitionen die deutsche Industrie noch lange nicht bzw. gar nie zuverlässig und günstig mit Strom versorgen können.

Von der Energy Intelligence Group, 28. Juni, „King Coal feiert Comeback in Europa“ :

[Deutsche] Beamte arbeiten an Notstandsgesetzen, die es ermöglichen würden, bis 2024 rund 9-10 Gigawatt ungenutzter Kohle- und Braunkohlekapazität wieder in Betrieb zu nehmen um einen Teil des 16-prozentigen Marktanteils zu ersetzen, den Gas derzeit hält. Das Land beherbergt laut NGO Ember  [ein grüner Think Tank] sieben der zehn umweltschädlichsten Kraftwerke der EU. . . . Wirtschaftsminister Robert Habeck sagte, dass Gesetze, die mehr Kohlenutzung und weniger Gaskraftwerke erlauben, Anfang Juli vom Bundesrat – dem Oberhaus des Parlaments – verabschiedet werden sollten. . . . Die Regierung sagt, dass es keine Pläne gibt, das Datum des Kohleausstiegs zu ändern, wobei die letzten Blöcke noch bis 2030 geschlossen werden sollen.

Es ist eine komplette Umkehrung der bisherigen Politik der Abschaltung der Kohlekraftwerke. Wirtschaftsminister Habeck sagt, dass die Umkehrung vorübergehend ist und dass sie immer noch auf dem Weg sind, alle Kohlekraftwerke bis 2030 zu schließen. Und wie genau werden sie das erreichen, mit insgesamt 9 GWh Energiespeicher im Netzmaßstab? Es gibt nur eine mögliche Methode, nämlich zurück zu Erdgas, entweder über alternative Lieferanten (USA? – sehr teuer) oder weil mit Russland wieder verhandelt wird. Aber die Nutzung von Erdgas als Backup ist ebenso eine völlige Abkehr von der „Netto-Null“-Phantasie wie die Nutzung von Kohle.

Also sage ich, dass Deutschland tatsächlich die „Grüne-Energie-Mauer“ erreicht hat und nicht zurückgehen wird, egal was sie im Moment sagen. Die Zeit könnte mir das Gegenteil beweisen, aber ich sehe keine realistischen Pläne, die sie in Arbeit haben, um die vollständige Unterstützung ihrer Wind- und Solargeneratoren durch fossile Brennstoffe abzuschaffen oder auch nur sinnvoll zu reduzieren.

Manhattan Contrarian

https://stopthesethings.com/2022/07/24/skyrocketing-power-prices-power-rationing-germany-first-to-hit-the-wind-solar-wall/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Französische Methode: China und Japan folgen dem Beispiel für die Stromerzeugung mit Kernenergie

stopthesethings

Die Stromerzeugung aus Kernkraft ist aus zwei Gründen mit aller Macht zurück: der offensichtliche Unsinn, sich für zuverlässigen Strom auf Sonnenschein und Brisen zu verlassen; und der politische Wunsch, die Kohlendioxidgasemissionen zu reduzieren. Zwar haben auch Deutschlands Grüne ihre Ambitionen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes fallen gelassen, aber hier in Australien ist der selbstmörderische Wunsch, die Überreste unserer zuverlässigen und erschwinglichen Stromversorgung zu zerstören, immer noch ungebremst.

Die Eiferer in der Labor-Green Alliance (und die Beschwichtiger in der Liberalen Partei) bedeuten, dass die Australier auf absehbare Zeit an Netto-Null-CO2-Zielen festhalten. Als einzige Möglichkeit, eine Stromversorgung noch sicherzustellen, bleibt die Verwendung von Kernenergie: die einzige eigenständige Stromerzeugungsquelle, die während des Prozesses keine Kohlendioxidgasemissionen freisetzt und die 24 x 365 verfügbar ist, unabhängig vom Wetter.

Australiens wind- und solargetriebenen Energiepreise und Versorgungskatastrophen bedeuten, dass jeder der mindestens einem halben Verstand hat, über die zuverlässige und erschwingliche Energiequelle spricht, die die harte Grüne Linke so hasst. Claire Lehmann stimmt in den Chor ein.

 

Die sicherste und sauberste Option für Energiesicherheit ist die Kernkraft
The Australian, Claire Lehmann,
22 July 2022

Elf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima erlebt die Kernenergie in Japan ein Comeback. Um mögliche Stromengpässe im japanischen Winter, der von Dezember bis März dauert, abzumildern, hat Premierminister Fumio Kishida zugesagt, bis Ende des Jahres neun Kernreaktoren in Betrieb zu nehmen. Es ist ein ehrgeiziges Ziel, das möglicherweise nicht erreicht werden kann. Aber es ist nicht so ehrgeizig wie das des nächsten Nachbarn. China plant den Bau von 150 Kernreaktoren in den nächsten 15 Jahren. Das sind durchschnittlich 10 neue Reaktoren pro Jahr mit geschätzten Kosten von 636 Milliarden Dollar.

Sich verändernde geopolitische Realitäten haben Nationen gezwungen, schwierige Entscheidungen über ihre Energiesicherheit zu treffen. Die Energiesicherheit war schon immer von größter Bedeutung für die nationale Sicherheit, aber seit Russlands Invasion in der Ukraine ist diese Beziehung stärker geworden.

In den letzten vier Jahrzehnten haben die Länder eine Reihe von Ansätzen zur Energiesicherheit verfolgt. Die Entscheidungen einiger Länder, die vor Jahrzehnten getroffen wurden, zahlen sich in Wohlstands- und Sicherheitsdividenden aus, während andere Länder Verluste durch ihre Fehlinvestitionen erleiden. Die deutsche Strategie, auf erneuerbare Energien zu setzen, Kohle- und Kernkraftwerke abzuschalten und sich dann auf russisches Gas als Backup zu verlassen, hat sich als katastrophaler Fehlschlag erwiesen.

Die deutsche Politik hat nicht nur die Strompreise in die Höhe getrieben – was zu Inflation und sinkendem Lebensstandard beigetragen hat –  sie hat das Land auch anfällig für russische Manipulationen gemacht. Die Politik, sich auf russisches Gas zu verlassen, hat Russlands Kriegsmaschinerie finanziert, die es auf Frauen und Kinder  [?? Das wäre strategisch kontraproduktiv – der Übersetzer]  in der Ukraine abgesehen hat. Das ultimative Salz in der Wunde ist jedoch die Tatsache, dass Deutschlands Treibhausgasemissionen trotz Deutschlands dogmatischem Fokus auf den Ausbau erneuerbarer Energien immer noch mehr als doppelt so hoch sind wie die ihres nächsten Nachbarn Frankreich.

Im Jahr 1974, nach der Ölkrise von 1973, beschloss der französische Premierminister Pierre Messmer, dass der gesamte französische Strom aus Kernenergie stammen sollte. Das war ein Geniestreich. Seit den 1980er Jahren hat Frankreich seine Treibhausgasemissionen abgeflacht und ist aufgrund seiner niedrigen Erzeugungskosten zum größten Nettoexporteur von Strom geworden. Während andere Nationen ihren Bürgern sagen, dass sie im Winter Energie rationieren sollen, exportiert Frankreich Strom im Wert von 4,4 Milliarden Dollar pro Jahr.

Einer der verwirrendsten Aspekte der australischen Debatte über die Klimapolitik ist die ablehnende Haltung derer, die am meisten über den Klimawandel besorgt sind. Die Kernenergie hat sowohl  das Potenzial, die Emissionen zu senken, als auch eine fortschrittliche Wirtschaft anzutreiben, die strategisch sicher ist.

Natürlich gibt es berechtigte Bedenken hinsichtlich des Risikomanagements, die sorgfältig und intelligent behandelt werden müssen. Niemand, der sich für Kernenergie einsetzt, bestreitet dies. Und Kernreaktoren sind nicht billig. Sie sind mit erheblichen Kosten verbunden und erfordern öffentliche Investitionen. Dennoch spiegelt die reflexartige Ablehnung der Kernenergie in einem Land, in dem 33 Prozent des Urans der Welt (das größte Endlager der Welt) beheimatet sind, eine ignorante Engstirnigkeit wider, die korrigiert werden muss, wenn wir im 21. Jahrhundert erfolgreich sein wollen.

Der Widerstand gegen Kernenergie in Australien basiert auf drei Hauptargumenten. Erstens sind Kernkraftwerke zu teuer und der Bau dauert zu lange; zweitens, Atommüll  ist radioaktiv und daher schlecht für die Umwelt und die Gesundheit der Bürger; und drittens, dass Kernenergie ist nicht wirklich erneuerbar. Jede dieser Behauptungen beruht auf fadenscheinigen Argumenten.

Es stimmt zwar, dass der Bau von Kernkraftwerken extrem teuer sein kann, aber eine Studie von zwei französischen Ökonomen aus dem Jahr 2015, die den Bau von Kernkraftwerken in der Vergangenheit in Frankreich und den USA untersuchte, stellte fest, dass die Kosten kontrolliert werden können, indem man das gleiche Design wiederholt  und mit demselben Team baut. Diese Methode der Skalierung mit denselben Designs und denselben Teams ist das, was die USA und Frankreich in der Vergangenheit getan haben und was China und Japan für die Zukunft planen. Das Argument, dass Australien nicht tun kann, was unsere Nachbarn tun, wird zu einem impliziten Argument für unsere technische und verwaltungsmäßige Unterlegenheit.

Auch der zweite Grund, dass Kernkraftwerke ein Gesundheits- und Umweltrisiko darstellen, hält einer Überprüfung nicht stand. Seit den 1950er Jahren beziehen die USA etwa 20 Prozent ihres Stroms aus Atomkraft. Laut einer Website der US-Regierung könnte das gesamte Abfallvolumen, das dadurch entstanden ist, in einer Tiefe von weniger als 10 m auf ein einziges Fußballfeld passen. Nur ein winziger Prozentsatz dieser abgebrannten Brennelemente ist tatsächlich giftig und wird in mit Stahl ausgekleideten Betonbecken oder in Stahl- und Betonbehältern gelagert. Natürlich können Unfälle passieren, und Notfallpläne müssen für Worst-Case-Szenarien erstellt werden.

Bedenken Sie jedoch, dass es in Frankreich [und Deutschland] noch keinen schweren Unfall mit erheblichen Umwelt- oder Gesundheitsschäden gegeben hat. Es wird geschätzt, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe jährlich eine Million Menschen durch Luftverschmutzung tötet [?], während der kombinierte Verlust von Menschenleben durch Tschernobyl, Fukushima und Three Mile Island 32 Menschen beträgt. Dies hat Umweltforscher zu dem Schluss geführt, dass Kernkraft der sicherste Weg ist, zuverlässig Strom zu erzeugen. (Es sind mehr Menschen bei Bauunfällen bei der Installation von Solarmodulen ums Leben gekommen als je bei Atomunfällen.)

Das dritte Argument, Kernenergie sei nicht erneuerbar, ist schlichtweg falsch. Frankreich recycelt seit Jahrzehnten abgebrannte Kernbrennstoffe. Siebzehn Prozent des französischen Stroms stammen aus recyceltem Kernbrennstoff.

Tanya Plibersek sagte diese Woche gegenüber dem National Press Club in Bezug auf den Klimawandel: „Wenn wir den eingeschlagenen Weg fortsetzen, sind die kostbaren Orte, Landschaften, Tiere und Pflanzen, an die wir denken, wenn wir an Zuhause denken, möglicherweise nicht mehr für hier unsere Kinder und Enkel verfügbar.“ Vor diesem Hintergrund würde ein intelligentes Land in die sicherste und zuverlässigste saubere Energie investieren, die der Menschheit bekannt ist. Die Erfahrungen existieren bereits. Wir müssen uns nur an unsere Verbündeten Frankreich, Japan und die USA wenden. Während einige argumentieren werden, dass es zu spät ist, sollten wir die Weisheit eines alten chinesischen Sprichworts im Hinterkopf behalten: „Die beste Zeit, um einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren. Die zweitbeste Zeit ist jetzt.

The Australian (Bezahlsperre)

https://stopthesethings.com/2022/07/23/french-method-china-japan-follow-french-lead-on-nuclear-power-generation-renaissance/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Versprechungen, Versprechungen: Insider der Windindustrie stöhnen über Massenentlassungen und noch größere Verluste

stopthesethings

Ohne massive Subventionen gäbe es keine sogenannten Wind- oder Solarindustrien. Es sollte also nicht überraschen, dass die in Verbindung mit diesen Branchen „geschaffenen“ Arbeitsplätze eine leicht zu bekommende und leicht zu erledigende Angelegenheit sind.

Das Versprechen von Tausenden von Arbeitsplätzen beim Bau von Windkraftanlagen und Sonnenkollektoren ist ein Mantra für Renditesucher mit erneuerbaren Energien; Mehr als zwanzig Jahre Erfahrung lehrt: Arbeitsplätze gibt es – aber nur in China. China selbst baut Kernkraftwerke und Hunderte weiterer Kohlekraftwerke , da man erkannt hat, die wirtschaftliche Existenz hängt von zuverlässiger und preiswerter Energie ab.

Unterdessen verschwinden in jenen westlichen Ländern, die töricht genug sind, zu versuchen, mit Sonnenschein und Wind zu ihre Wirtschaft am Laufen zu halten, [so wird es jedenfalls propagiert] die wenigen Jobs, die zwischendurch zu erfüllen sind, wieder sehr schnell. Wie im Märchen wird uns ein Goldschatz am Ende des Erneuerbaren Regenbogen versprochen, doch das scheint wieder ein leeres Geschwätz  zu sein wie das Team von Jo Nova berichtet.

 

Insider der Windindustrie bedauern 15 Jahre Warten auf die glänzende „Zukunft, die nie zu kommen scheint“
Jo Nova

Die Leute, die diese Wunder-Windturbinen bauen, haben es schwer. Sie dachten, sie würden sich die heißeste neue Industrie aussuchen, damit die Welt retten und nebenbei viel Geld zu verdienen. Stattdessen befinden sich die Lieferketten in einer Krise, der Wettbewerb ist hart und die Gewinnmargen sind hauchdünn. Sie wissen, dass Solarmodule größtenteils nur noch aus China kommen, und sie befürchten, dass die Herstellung von Windkraftanlagen dasselbe tun wird.

Was sie anscheinend nicht erkennen, ist, dass die Fabrikation deswegen nach China ging, weil das Land nicht von Windturbinen oder PV Modulen angetrieben wird. Kein Land, das von unzuverlässiger Energie versorgt wird, hat eine wachsende Produktionsbasis. Und neben billigem Kohlestrom hat China auch den Vorteil billiger Arbeitskräfte, wenig Umweltvorschriften, keine Ethik und kaum Bürokratie. China bietet attraktive Bedingungen. Ungefähr jetzt wundert sich ein weiser Investor über die seltsame Diskrepanz in der Idee, dort Geräte bauen zu können, mit denen man angeblich die Welt rettet, während Menschen gering bezahlt und Seen bei der Gewinnung von seltenen Erden verschmutzt werden. Was, wenn die Umweltbewegung eine hohle geostrategische Trojaner-Fantasie ist, die nicht den Menschen sondern Russen, Chicomms [chinesischen Kommunisten], Sozialisten und Investmentbanker-Kartellen dient?

Für Ben Hunt ist der Aha-Moment noch nicht gekommen. Da sind die Typen, die versuchen, mit echten Produkten für echte Verbraucher über die Runden zu kommen. Aber sie haben nicht genug Hausaufgaben gemacht. Ben Hunt glaubt, dass Kohlendioxid das Klima kontrolliert und die Welt Windtürme braucht. Er denkt, „die Botschaft kommt nicht hart genug an“, als würde das Zeigen von mehr Klima-Porno-Stürmen ihre Branche wachsen lassen, während sie bereits zu mehr als 130 % gesättigt ist und das seit Jahrzehnten.

 

Meinung: Wertverteilung in der Windindustrie ist gebrochen – es ist Zeit für eine
Neuregelung

Windpower Monthly, Ben Hunt, 27. Juni 2022

Der ehemalige Insider von Siemens Gamesa sagt, dass die Turbinenhersteller dringend die ihnen versprochene glänzende Zukunft brauchen.

Ich (Ben Hunt) schrieb an Kollegen, um ihnen zu sagen: „Es wird schlimmer, bevor es besser wird.“

Eine der ersten Antworten, die ich erhielt, war sehr aufschlussreich: „Als ich vor mehr als 15 Jahren anfing, wurde mir gesagt, dass ich in die Branche mit der besten und vielversprechendsten Zukunft eintreten würde. Das Problem ist, dass es eine Zukunft ist, die nie zu kommen scheint.“

Die Windturbinen-OEMs (Original Equipment Manufacturer) haben Mühe, Gewinne zu erzielen, und befürchten, dass sie nicht mit China konkurrieren können:

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dies einen Großteil der vorherrschenden Stimmung im Windturbinen-OEM-Sektor derzeit zusammenfasst, da alle großen westlichen OEMs darum kämpfen, Gewinne zu erzielen. Es ist nicht ungewöhnlich, hochrangige Persönlichkeiten der Industrie zu hören, die das Gespenst des Schicksals der europäischen Solarindustrie heraufbeschwören, die vor langer Zeit im Osten verloren gegangen ist.

Während für die hochmodische, heilige Branche alles wie am Schnürchen laufen sollte, macht die Realität keinen Spaß:

Stattdessen sind die Nachrichten voll von Geschichten über Entlassungen, Fabrikschließungen und atemberaubende finanzielle Verluste. Und die für die notwendigen Investitionen benötigten Ressourcen sind gefährdet.

Die Fantasie ist lebendig und gut, auch wenn die Räder abfallen:

Wind ist ein kostengünstiger, unerschöpflicher und sauberer Lieferant sicherer Energie, die den Planeten nicht weiter vergiften wird.

Irgendwie kommt diese Botschaft jedoch nicht hart genug an. Ende letzten Monats wandte sich der Diskurs in Davos wieder der Kernenergie, Schiefer und mehr fossilen Brennstoffen zu, um die Energiekrise zu überwinden. Viele in der Branche glaubten, unsere Argumente hätten längst gewonnen, aber der Kampf geht weiter, und ich bin wirklich nicht sicher, ob wir gewinnen werden.

Nach 30 Jahren, in denen die Medien nichts anderes als glühend weiches Agitprop für die Windindustrie getan haben, reicht es einfach nicht, fossilen Brennstoffen die Schuld zu geben.

..es ist Zeit, im Lobbybereich die Handschuhe auszuziehen. Die fossile Industrie ist etablierter, besser ausgestattet und aggressiver. Die Argumente für Wind und erneuerbare Energien müssen energischer und fokussierter sein. Wir haben uns schuldig gemacht, zu höflich und zu naiv zu sein, vielleicht zu glauben, dass das überwältigende Gewicht der Argumente ausreicht. Das ist es eindeutig nicht.

Welcher Teile von BP, Beyond Petroleum ist [Wortspiel: nach dem Petroleum] und Royal Dutch Shell, die sich bei der Weltbank gegen Kohle einsetzt, machen keinen Sinn? Die Kraftstoffindustrie hat genauso versucht, Kohle und CO2 zu verteufeln wie die Industrien für erneuerbare Energien. Und auch die Bankiers – Goldman Sachs, JP Morgan, BNP Paribas, Deutsche Bank, HSBC, Barclays, Morgan Stanley – sie alle sind Fans von Windparks. Aber am Ende zahlt die Welt 400 Dollar pro Tonne für Kohle

Jo Nova Blog


Auf Stopthesethings wird ein abgeknicktes Windrad gezeigt, was uns hier wegen copyright nicht möglich ist.

Scheinbar passiert das jedoch öfter als man denkt:

Warum knickt ein Windrad einfach um?

https://www.haz.de/der-norden/warum-knickt-ein-windrad-einfach-um-3EROFU7TPS5GH7OMCH5OR2DZXY.html

(Ein freier Artikel beim erstmaligem Aufruf)


https://stopthesethings.com/2022/07/19/promises-promises-wind-industry-insiders-moan-about-mass-layoffs-even-larger-losses/

Übersetzt durch Andreas Demmig

Meinung des Übersetzers:

…. und weil der Wohlstand in der Welt nur durch zuverlässige und bezahlbare Energie gewährleistet wird – und weil Erneuerbare nicht dem Umweltschutz, sondern nur den Interessen der Anleger dienen.