Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company

Andreas Demmig

Hier ein von mir zusammengestellter Bericht, über das derzeit wohl größte Batteriespeichersystem der Hawaiian Electric Company mit 185 MW/565 MWh, besteht aus  158 Tesla Megapacks. Die Informationen entsprechen dem derzeitigen Stand der Online Nachrichten und Pressemitteilungen.

Auf der hawaiianischen Insel Ohau befindet sich das Kapolei Energy Storage-Projekt („KES“) auf einem etwa acht Hektar großen Gelände, das für die industrielle Nutzung (I-2: Intensive Industrial) ausgewiesen ist. Ohau ist eine US-Insel im Zentralpazifik, Teil der hawaiianischen Inseln und Heimat der Hauptstadt Honolulu.

Die Bauarbeiten dauerten April 2022 bis Dezember 2023. Inbetriebnahme  war am 19. Dezember in Betrieb genommen, sagt Naveen Abraham, der Chefingenieur, Einkäufer und Bauleiter von Plus Power [dem „Investor“].Plus Power hat den Vorentwurf (für das KES-Projekt) erstellt und (das Bauunternehmen) Moss hat den Detailentwurf erstellt und es gebaut“, sagt Abraham. Er wollte nicht sagen, wie viel die Planung und der Bau des Projekts gekostet haben und wie hoch die Betriebskosten sein werden. Die KES-Anlage ist Eigentum von Plus Power und wird im Rahmen eines 20-Jahres-Vertrags von Hawaiian Electric betrieben.

Das KES-Projekt trägt auch zur Stabilisierung des Netzes bei, indem es die richtige Frequenz sicherstellt. Wenn Stromnachfrage und -angebot nicht übereinstimmen, kann sich die Frequenz eines Netzes ändern, was seine Stabilität gefährdet. Traditionell verlassen sich Netze auf die Trägheit großer rotierender Turbinen und Generatoren in konventionellen Kraftwerken, um stabile Frequenzen aufrechtzuerhalten. Diese Methode wird jedoch weniger praktikabel, da erneuerbare Energiequellen ohne derartige Ausrüstung zunehmend genutzt werden.

Um das Problem  der fehlenden „Trägheit“ der klassischen Generatoren zu lösen, wurde in die Regelsoftware des Wechselrichters „virtuelle Trägheit“ nachgebildet, um die Leistungsglättungsfunktion einer rotierenden Turbine nachzubilden“, heißt es in der Pressemitteilung von Plus Power. Mit dieser Funktion sollen konventionelle (rotierende) Kraftwerke ganz überflüssig werden.  Die Anlage soll auch „Schwarzstart“ Fähigkeit bieten, um das Inselnetz nach einen Ausfall wieder hochzufahren.

https://www.asce.org/publications-and-news/civil-engineering-source/civil-engineering-magazine/article/2024/03/large-battery-energy-storage-system-now-operating-in-hawaii

 

Zur Finanzierung gibt es hier einige Informationen:

Der Entwickler Plus Power hat sich 219 Millionen US-Dollar für das Kapolei Energy Storage (KES)-Projekt in O’ahu, Hawaii, gesichert. Dieser Kreditrahmen besteht aus 188 Millionen US-Dollar an Baukrediten ohne Rückgriffsrecht und 31 Millionen US-Dollar an Akkreditiven.

https://www.energy-storage.news/plus-power-closes-us219m-financing-for-hawaiis-biggest-battery-project-so-far/

 

Vorübergehende Aufladung der Netzbatterie, da Wind- und Solaranlagen noch nicht in genügendem Masse vorhanden sind.

Gemäß einem Landesgesetz aus dem Jahr 2020, ist die Nutzung von Kohle zur Stromerzeugung auf Hawaii nach 2022 verboten.  Das 30 Jahre alte 180-MW Kohlekraftwerk im Besitz der AES Corp. lieferte bis zu 20 % des Stroms, wurde im September 2022 stillgelegt,

Nach der Schließung des Kohlekraftwerks setzte  Hawaiian Electric stärker Ölkraftwerke ein. Dieser Brennstoffwechsel führte zu höheren Strompreisen, die durch den Anstieg der Ölpreise infolge der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 noch verschärft wurden.

Hawaiis oberster Energieregulator, Vorsitzender der Kommission für öffentliche Versorgungsunternehmen Jay Griffin und seine Kommissarin Jennifer Potter zeigten sich bestürzt über einen zentralen Teil des Plans: Bis weitere Großprojekte für erneuerbare Energien ans Netz gehen können, wird die riesige Batterie größtenteils mit Strom aus Ölkraftwerken aufgeladen und nicht mit erneuerbaren Energien. Diese sind jedoch von zentraler Bedeutung für Hawaiis vielgepriesenen Plan, bis 2045 praktisch den gesamten im Staat verkauften Strom aus erneuerbaren Ressourcen zu erzeugen.

Kritiker weisen darauf hin, dass Hawaii die Einführung erneuerbarer Energien zu schnell vorantreibt. „Schon vor der Schließung des Kohlekraftwerks wurde deutlich, dass auf der Insel nicht genügend Projekte für erneuerbare Energien in Planung waren, um die entstandene Lücke in der Stromproduktion zu füllen“, sagt Glenn Wakai, ein demokratischer Senator aus Oahu. „Die Politiker haben den Karren weit vor das Pferd gespannt. ..Um die Lücke zu füllen, hat Hawaiian Electric beschlossen, einfach mehr Öl zu verwenden. Sie sind vom billigsten fossilen Brennstoff zum teuersten übergegangen. Die Stromzahler mussten 2023 mit einer Erhöhung ihrer Stromrechnungen um 20 % rechnen.“

Wie Jay Griffin es beschrieb, wird die Änderung die Kunden von Hawaiian Electric deutlich mehr kosten, und diese Kosten werden von den schwankenden Ölpreisen abhängen. Während das Kohlekraftwerk Strom für etwa 8 Cent pro Kilowattstunde erzeugt und einige erneuerbare Projekte mit Solarenergie und Speicherung voraussichtlich 11 Cent kosten werden, sagte Griffin, dass die Kosten für die riesige Batterie je nach Ölpreis 25 bis 30 Cent oder mehr pro kWh betragen werden.

„Es ist nicht schwer“, sagte Griffin über seine Berechnung. „Ich habe es auf der Rückseite eines Umschlags gemacht. Es ist nicht schön.“

…. Laut der US Energy Information Administration müssen Verbraucher auf Hawaii mit knapp über 28 Cent pro Kilowattstunde die höchsten Strompreise des Landes bezahlen  [Statistik von 2022] Das ist fast dreimal so viel wie der nationale Durchschnitt von knapp über 10 Cent und 40 Prozent mehr als im nächstteuersten Bundesstaat Alaska, wo es etwas über 20 Cent kostet.

In einem am Mittwoch bei der Kommission eingereichten Dokument wies Hawaiian Electric Griffins Behauptungen zurück und erklärte, dass das Batterieprojekt mit dem offiziellen Namen Kapolei Energy Storage I LLC oder KES auf lange Sicht geringere Kosten bedeuten werde.

„Das KES-Projekt wird die typische monatliche Rechnung eines Kunden auf O‘ahu im Laufe des Projekts schätzungsweise um etwa 28 Cent pro Monat senken und es ist ein integraler Bestandteil eines Ressourcenportfolios, das zusammengenommen zu einer geschätzten Nettosenkung der Kundenrechnungen um etwa 1 Dollar pro Monat führen wird“, schrieb das Unternehmen.

https://www.civilbeat.org/2021/03/oahu-customers-may-see-their-electric-bills-rise-next-year-as-power-plant-converts/

 

Fragen und Antworten

Welche Auswirkungen hat KES auf meine Stromrechnung?

In der Einreichung für das KES-Projekt schätzt Hawaiian Electric, dass KES über die 20-jährige Vertragslaufzeit durchschnittlich Kosteneinsparungen von etwa 0,28 US-Dollar pro Monat bringen wird. Diese Berechnung geht von einem Haushaltsverbrauch von 500 Kilowattstunden pro Monat aus (macht 6.000kWh / a).

Wie lange halten die Batterien? Was passiert danach mit ihnen?

Das KES-Projekt wird eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren haben. Die ursprünglich am Standort installierten Batteriesysteme werden voraussichtlich mindestens 15 Jahre lang betrieben. Da das ursprüngliche System auf natürliche Weise abbaut, wird KES in Zukunft durch zusätzliche Batteriespeichereinheiten ergänzt. Am Ende der Betriebsdauer des Projekts muss KES das Batteriesystem entfernen und das Gelände in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Da die Batteriekomponenten wertvolle Mineralien enthalten, wird das System zum Recycling und zur Wiederverwertung von der Insel verschifft.

https://www.kapoleienergystorage.com/faq

 

Kapolei Energy Storage – Projekt Übersicht

https://static1.squarespace.com/static/5ebc8e0b2fc8c3019485e190/t/608aef19b8756c1a545682fc/1619717916046/2021-09-30_KESP_Community-Outreach-Plan.pdf

 

Stromausfälle im Januar

Weniger als einen Monat nach der Inbetriebnahme der KES-Anlage gab es am Abend des 8. Januar an verschiedenen Orten auf Oahu 30-minütige Stromausfälle. Da die Energieerzeugung nicht ausreichte, um den Bedarf zu decken.  Laut Hawaiian Electric hielten die Stromausfälle, von denen rund 120.000 Kunden betroffen waren, etwas mehr als zwei Stunden lang an, heißt es in einer Pressemitteilung des Energieversorgers vom 9. Januar.

„Die Stromausfälle sind das Ergebnis einer „Kombination von Faktoren und können nicht auf eine einzige Ursache zurückgeführt werden“, sagt Darren Pai, Hawaiian Electric Pressesprecher. „Starke Regenfälle und Winde haben „wetterbedingte Komplikationen“ verursacht, die zwei große Stromerzeugungseinheiten im 500-MW-Ölkraftwerk Waiau von Hawaiian Electric lahmlegten. Gleichzeitig wurde auch eine von einem Dritten betriebene Müllverbrennungsanlage abgeschaltet.“

„Darüber hinaus war die Leistung privater und energieintensiver Photovoltaikanlagen aufgrund der starken Bewölkung im Tagesverlauf geringer“, so Pai. „Daher waren in diesen Stunden Energiespeichersysteme wie KES erforderlich, wodurch die Menge an gespeicherter Energie, die ihnen abends zur Verfügung stand, wenn in Hawaii die Spitzennachfrage herrscht, reduziert wurde. Außerdem ging die Produktion der Windparks auf Oahu abends zurück. Aufgrund all dieser Faktoren hatten wir nicht genug verfügbare Energie, um den Bedarf unserer Kunden zu decken.“

 

Zusammengestellt durch Andreas Demmig




Die Speicherung von Netto-Null-Energie bringt eine Reihe von Problemen mit sich

CFACTfact, Larry Bell, 25. Juni 2024

Ein im April veröffentlichter Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) mit dem Titel „Batteries and Secure Energy Transitions” versucht, die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Barrieren im Zusammenhang mit den Anforderungen an die Energiespeicherung zur Erreichung der von fast 200 Ländern bei der jüngsten Klimakonferenz COP28 der Vereinten Nationen vorgeschlagenen Netto-Null-CO2-Emissionsziele bis 2050 zu beschönigen.

[Hinweis: Korrekterweise heißen Batterien, die aufgeladen werden können, „Akkumulator, kurz Akku“. Im „Volksmund“ hat sich jedoch Batterie auch dafür eingebürgert, da sich aus dem Gespräch bzw. der Anwendung ergibt, ob diese wieder aufladbar sind. Nur z.b. bei Handys wird meist vom Akku gesprochen]

Unter anderem sieht dieser Vorschlag vor, bis zum Jahr 2030 allein „die globale Kapazität für erneuerbare Energien zu verdreifachen, das Tempo der Verbesserungen bei der Energieeffizienz zu verdoppeln und von fossilen Brennstoffen wegzukommen“. All dies erfordert enorme Multiplikatoren bei der Speicherung von Elektrizität, um je nach Perioden von Stromangebot und -nachfrage aufeinander abzustimmen.

Angesichts der Tatsache, dass fossile Brennstoffe (Kohlenwasserstoffe) gegenwärtig die effizienteste Form der Energiespeicherung darstellen und chemische Batterien erst an zweiter Stelle stehen, wird das Erreichen dieser Ziele mit enormen praktischen Hindernissen für den Transport und die Energieversorgung im großen Maßstab verbunden sein. Zudem ergeben sich daraus Anforderungen an den Abbau und die Entsorgung seltener Erden, die im IEA-Bericht viel zu leichtfertig behandelt werden.

Batteriebeschränkungen für Elektrofahrzeuge:

Wie Iddo Wernick, leitender Forschungsmitarbeiter am Program for the Human Environment der Rockefeller University, in seinem jüngsten Artikel in der Epoch Times „ Die vielen Probleme mit Batterien “ erörtert, geht die IEA laut ihrer Argumentation davon aus, dass der Gesellschaft durch die schnelle Abschaffung des Verbrennungsmotors keine andere Wahl bleibe, als batteriebetriebene Fahrzeuge zu nutzen.

Dr. Wernick weist darauf hin, dass Batterien Energie erstens weniger effizient speichern als Kohlenwasserstoffbrennstoffe, und diese Energie bei der Ladung jedoch auch langsamer aufnehmen [chemisch umwandeln], was zu längeren Aufladezeiten führt [typ. Wirkungsgrade: Blei Akku, >70%, Lio Akku > 90%]

Weiterhin erhöhen Ultraschnell-Ladegeräte den Leistungsbedarf und die Kosten erheblich. [Diese Ladesäulen werden bis zu 300kW Anschluss Leistung gebaut – das muss allerdings erstmal verfügbar sein. Die Ladesäule selber kosten ab 50.000 Euro, dazu kommt die Infrastruktur zum Netzanschluss-  auch das muss einer bezahlen.]

Batterien speichern auch eine geringere „Energiedichte“ als Kohlenwasserstoffbrennstoffe, was bedeutet, dass sie wesentlich mehr Masse und Volumen haben, was die Kraftstoffeffizienz beeinträchtigt. Benzin beispielsweise hat eine Energiedichte, die mehr als 50 Mal höher ist als die der besten Lithium-Ionen-Batterien von heute.

Plug-in-Elektrofahrzeuge müssen diese zusätzliche Batteriemasse mit sich herumschleppen und verbrauchen dabei etwa die Hälfte der gespeicherten Energie. Darüber hinaus wird die Lebensdauer des Bremssystems und der Reifen verkürzt.

Kalte Winterwetterbedingungen verschlechtern die Batterieeffizienz zusätzlich. Der Betrieb von Fahrzeugen mit eingeschalteter Heizung oder Klimaanlage kann die Batterieleistung folglich um fast die Hälfte reduzieren. [Umfangreiche Bordcomputer, Licht bei Dunkelheit, Scheibenwischer und Ventilator benötigen ebenfalls Energie]

Batteriespeicher für die Energieversorgung im Versorgungsmaßstab:

Ein sogenannter „Übergang“ zu einer unregelmäßigen, wetterabhängigen, auf Wind- und Solarenergie basierenden Netto-Null-Zukunft wird den Bedarf an Energiespeicherung für Anwendungen im Versorgungsmaßstab über alles hinaus treiben, was man sich mit Batterien vorstellen kann. Die Menschen benötigen Energie um ihre Häuser zu klimatisieren, Kaffeemaschinen am Laufen zu halten und die Wirtschaft durch Arbeiten in  Büros und Industrieanlagen am Laufen zu halten,

Die Prognosen für das Wachstum des US-Strombedarfs in den nächsten fünf Jahren haben sich im Vergleich zum Vorjahr bereits verdoppelt .

Das Hinzufügen von zig Millionen staatlich subventionierten und vorgeschriebenen Elektrofahrzeugen und Ladestationen sowie KI-Rechenzentren und Computerchip-Produktion zu den bereits überlasteten Stromnetzkapazitäten wird sehr viel mehr – und nicht weniger – Strom erfordern, als die Wunschvorstellungen von grüner Energie, die die realen Öl- und Gaslieferungen ersetzen, liefern können.

Eine aktuelle Prognose des Energieversorgers Georgia Power geht unter Berufung auf das Wachstum in neuen Branchen wie der Elektrofahrzeug- und Batterieindustrie bis 2031 von einer 17-fachen Steigerung des Winterbedarfs aus.

Wie bereits in einer früheren IEA-Veröffentlichung aus dem Jahr 2021 mit dem Titel „ Die Rolle kritischer Mineralien bei der Umstellung auf saubere Energie “ anerkannt wurde, wird dieser steigende Energiebedarf enorme Anforderungen an den Abbau und die Verarbeitung von Batteriematerial stellen …  insbesondere an Seltenerdmineralien, die derzeit vor allem aus dem kommunistischen China importiert werden .

Sogar der jüngste IEA-Bericht prognostiziert eine fünf- bis 30-fache Steigerung der Nachfrage nach diesen Batteriemetallen bis 2050, um die Netto-Null-Fantasie der UN zu erfüllen.

Auch hier zeigt Iddo Wernick auf dramatische Weise die Mängel der Batteriespeicherung auf, wenn zuverlässige, mit fossilen Brennstoffen betriebene Generatoren abgeschaltet werden.

Wernick hat berechnet, dass allein für die Stromversorgung privater Haushalte eine enorme Menge an Batterien nötig ist, um eine Stadt nur einen ganzen Tag lang mit Strom zu versorgen. Für die Elektrifizierung des Großraums Seattle wäre dagegen ein Zylinder voller Batterien (die aufgeladen werden müssen) mit einem Durchmesser von über 55 Metern und einer Höhe von bis zu der der Space Needle (184 Meter) nötig.

Seiner Schätzung zufolge kann der Kapolei Energy Storage außerhalb von Honolulu, der 6.000 Tonnen weniger effiziente Lithium-Eisenphosphat-Batterien enthält, die auf die meisten Seltenerdmetalle verzichten (genug, um einen Mast mit einem Durchmesser von einem Meter und der Höhe des Mauna Loa (13.679 Fuß) zu füllen), nur ein Sechstel des Stroms liefern, der nötig wäre, um den Bedarf der Bewohner von Oahu über drei bis sechs Stunden zu decken.

Schmutzige Fakten über „Saubere Energie“-Batterien:

Die IEA erwähnt kaum die Umweltgefahren, die mit dem Abbau von Seltenen Erden in China verbunden sind, wo gleichzeitig ein neues Kohlekraftwerk pro Woche gebaut wird, oder die Umweltverschmutzung durch die Verarbeitung dieser Materialien, z. B. von hochwertigem Nickel in Indonesien, das unter hohem Druck ausgelaugt wird.t.

Für jede Batterie der Tesla-Klasse müssen beispielsweise über 225 Tonnen Material abgebaut, transportiert und verarbeitet werden. Das ist das Zwanzigfache des Öl-Energieverbrauchs eines typischen Motors während der gesamten Lebensdauer eines Autos.

Anders ausgedrückt: Gemittelt über die Lebensdauer einer 1.000 Pfund schweren Batterie „verbraucht“ jeder gefahrene Kilometer eines Elektrofahrzeugs etwa fünf Pfund Erde, die durch Kohlenwasserstoffe bewegt werden.

Bedenken Sie auch, dass die Umsetzung dieser neuen grünen Wahnvorstellungen die Abfallmenge in den USA und weltweit enorm erhöhen wird … zahllose Millionen Tonnen Batterien, einschließlich der darin enthaltenen giftigen Seltenerdelemente – wie Dysprosium – werden auf Mülldeponien landen [weil das entsorgen billiger ist als aufwendige Recycling-Verfahren zu nutzen, die bislang nur im Labor funktionieren].

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass „Net Zero“ den Nettonutzen einer sinnlosen Energiewende hin zu einer Flut von Stromausfällen, die den Verkehr lahmlegen, Leben und Arbeitsplätze blockieren und Berge von Giftmüll produzieren, treffend beschreibt.

Dieser Artikel erschien ursprünglich bei NewsMax

https://www.cfact.org/2024/06/25/net-zero-energy-storage-presents-a-battery-of-problems/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Oppositionelle Nuklearpolitik versetzt Investoren für erneuerbare Energien einen Schock

Stop these things

Über 20 Jahre lang galten Wind- und Solarenergie als die sicherste Anlage. Die jetzige rasante Verbreitung der Kernenergie auf der ganzen Welt hat jedoch zur Folge, dass niemand, der bei klarem Verstand ist, auch nur noch einen Cent auf Wind- und Solarenergie setzen würde. Wind- und Solarenergie sind in hohem Maße von Subventionen, Sonnenschein und Wetter abhängig und haben keine Chance, mit der CO2-freien, zuverlässigen und erschwinglichen Kernenergie zu konkurrieren. Und genau diese Realität hat die Glücksritter ins Schleudern gebracht. Sie haben es nicht kommen sehen und wurden daher ebenfalls unvorbereitet erwischt.

Was einst leicht und sicher war, hat sich in einen Sumpf aus Risiko und Unsicherheit verwandelt. Und das alles, weil Australiens Liberal/National Coalition eine Politik aufpoliert hat, die auf staatlich betriebenen und gebauten Nuklearkraftwerken beruht, wie Nick Cater weiter unten ausführlich erläutert.

 

Peter Duttons Nuklearpolitik versetzt Investoren für erneuerbare Energien einen Schock

The Australian, Nick Cater, 23 Juni 2024

Peter Dutton, Oppositionsführer der Liberal Party of Australia, hat letzte Woche mehr als nur eine routinemäßige politische Ankündigung gemacht. Er drohte einer Industrie, die aufgrund staatlicher Großzügigkeit träge geworden ist, glaubhaft mit Konkurrenz. Wären erneuerbare Energien, wie immer gern behauptet, die billigste und Kernenergie die teuerste Stromquelle, hätten die Ökostrom-Barone einen Konkurrenten nicht zu fürchten.

Doch die Reaktion des Marktes auf Duttons Intervention zeigte, dass die Investoren die Propaganda der Regierung nicht glauben. Sie wissen, dass in einem wettbewerbsorientierten Markt die Kernenergie den erneuerbaren Energien den Rang ablaufen wird, so wie es einst der Kohle passierte, bevor Wind- und Solarenergie mit Subventionen überschüttet wurden und die Marktregeln zugunsten der erneuerbaren Energien geändert wurden.

Der Kurswechsel der Opposition werde künftige Investitionen verhindern und aktuelle Anleger dazu veranlassen, ihre Positionen zu überdenken, sagte Marilyne Crestias, CEO der Clean Energy Investor Group, dem Sydney Morning Herald.

In relativ freien Märkten wie unserem werden die Preise nicht durch Ministerialerlasse festgelegt und sie können auch von den Wissenschaftlern des CSIRO nicht präzise vorhergesagt werden, wie gut ihre Kalkulationstabellen auch sein mögen.

[CSIRO  Australian Centre for Disease Preparedness, ….  Zentrum für Krankheitsvorsorge]

Preise sind ein Mechanismus, der fragmentiertes Wissen koordiniert und sofort verbreitet, sodass Investoren knappes Kapital für den produktivsten Zweck einsetzen können. Wenn die Aussicht auf Nuklearkraft dazu führt, dass Geldgeber bei erneuerbaren Energien zurückschrecken, dann hat ihnen das Preissignal einen Gefallen getan, indem es sie vor einer Fehlinvestition bewahrt hat.

Die Clean Energy Investor Group ist kein unvoreingenommener Beobachter. Sie ist der Dachverband der großen Investoren im Bereich erneuerbare Energien, darunter Macquarie, Blackrock, Neoen und Tilt Energy. Zusammen besitzen sie 76 Anlagen im Bereich „saubere Energie“ im Wert von 38 Milliarden Dollar. Der gegenwärtige Wert dieser Anlagen ist nun von den Wahlchancen von Anthony Albanese abhängig, weshalb zahlungskräftige Investoren im Bereich erneuerbare Energien eine Kriegskasse von Hunderten Millionen Dollar anhäufen, um Labor an der Macht zu halten.

Der Einfluss dieses mächtigen, kapitalistischen Konzerns ist einer der Gründe, warum Dutton nur die Chancen eines Außenseiter hat, die Nuklearkraft zu einem wahlentscheidenden Thema zu machen. Umfragen zur öffentlichen Unterstützung der Nuklearkraft tendieren zu Duttons Gunsten, und die weltweiten Belege sprechen für ihn.

Die Geschichte schlechter Ideen zeigt jedoch, dass sie am wirksamsten sind, wenn Unternehmer Wege finden, damit Geld zu verdienen. Der Einfluss des finanzkräftigen Sektors für erneuerbare Energien auf die Weltpolitik und kulturelle Institutionen hat es so weit gebracht, dass die Net-Zero-Erzählung kaum noch zu verdrängen ist. Der Schutz des gegenwärtigen Wertes von Billionen Dollar an globalem Kapital beruht auf der Aufrechterhaltung der Fiktion, dass Wind- und Solarenergie, unterstützt durch zahllose noch zu bauende Batterien und Pumpspeicherkraftwerke, der Schlüssel zur Rettung des Planeten sei.

Billionen von Dollar wurden für diesen Zweck fehlgeleitet. Grund dafür waren perverse Anreize von Politikern, deren wichtigstes Anliegen nicht die Rettung des Planeten, sondern das Überleben bei der nächsten Wahl ist. Das Ziel der Labor Party, bis 2030 zu 82 Prozent CO2-freien Strom zu erzeugen, wurde aus demselben Reputex-Modell abgeleitet, das Anthony Albanese die Zuversicht gab, bei den Stromrechnungen den Kopf hinzuhalten und eine Haushaltsersparnis von 275 Dollar bis zum nächsten Jahr zu verheißen.

Es ist unwahrscheinlich, dass auch nur eines der beiden Ziele erreicht wird. Kohle und Gas erzeugten am Wochenende 75 Prozent des Stroms auf dem Australischen Strommarkt, ein Anteil, der sich seit der Machtübernahme der Labor Party kaum verändert hat.

Die Investitionen in die Infrastruktur für erneuerbare Energien liegen auf ihrem niedrigsten Stand seit acht Jahren und der Ausbau der Windkraftanlagen, der Solarenergie sowie der Übertragungs- und Speichertechnik hinkt hoffnungslos hinter dem Zeitplan her.

Der jüngste vierteljährliche Bilanzbericht des Ministeriums für Klimawandel und Energie zeigt, dass Australiens Treibhausgasemissionen bis 2023 um 0,5 Prozent zurückgegangen sind. Sollte es bei  dieser Rate bleiben, wird die Regierung ihr Ziel für 2030 erst 2051 erreichen.

Australien ist nicht das einzige Land, das sich von der Euphorie der Pariser Klimakonferenz 2019 mitreißen ließ und mehr versprach, als es halten konnte. Es ist schwer, eine einzige westliche Volkswirtschaft zu finden, die auch nur annähernd auf Kurs ist, ihre Verpflichtungen für 2030 zu erfüllen, ganz zu schweigen von den großen Verpflichtungen für 2050.

In einem im vergangenen Monat vom Fraser Institute veröffentlichten Bericht skizzierte der tschechisch-kanadische Wissenschaftler Vaclav Smill die bevorstehende Aufgabe. Mehr als 4 Terawatt (TW) an Stromerzeugungskapazität müssen ersetzt und fast 1,5 Milliarden Benzin- und Dieselmotoren auf Elektroantrieb umgestellt werden.

Nahezu alle landwirtschaftlichen und ernteverarbeitenden Maschinen der Welt müssen ersetzt werden, darunter 50 Millionen Traktoren und über 100 Millionen Bewässerungspumpen. Neue Wärmequellen müssen [er-?] gefunden werden, um Eisen zu schmelzen, Zement und Glas herzustellen, Chemikalien zu verarbeiten und Lebensmittel zu konservieren. Über eine halbe Milliarde Gasöfen in Privathaushalten, Industrie und Institutionen müssen stillgelegt werden.

Für 120.000 Handelsschiffe müssen neue Antriebsformen gefunden werden und wir müssen eine CO2-freie Methode entwickeln, um 25.000 Düsenflugzeuge in der Luft zu halten.

All dies muss innerhalb einer einzigen Generation erreicht werden, auch wenn wir den Höhepunkt des weltweiten Verbrauchs fossiler Brennstoffe noch nicht erreicht haben und noch keine großtechnischen Prozesse zur Produktion lebenswichtiger Materialien ohne CO2-Emissionen kennen.

Für Vaclav Smil ist das Beunruhigendste an der Netto-Null-Irrlehre, was sie uns über die ökonomische, numerische und wissenschaftliche Unbildung einer Generation zeigt, die auf dem Papier die gebildetste der Geschichte sein will. Wie Smil dem amerikanischen Autor Robert Bryce in einem E-Mail-Austausch sagte, leben wir in einer völlig postfaktischen Welt.

Der Irrtum von der Netto-Null-Emissionen hat Wurzeln geschlagen, „weil der Boden empfänglich ist: eine völlig hirnlose Masse mobilitätsgebundener Individuen ohne jede historische Perspektive und ohne jeden kindlichen gesunden Menschenverstand.“

Wenn es ein stichhaltiges Argument gegen die Legalisierung der Nuklearkraft in Australien gibt, hat Chris Bowen, Minister für Klimawandel und Energie. es nicht vorgebracht. Bis er eines findet, kann Dutton die Debatte getrost als gewonnen betrachten.

Doch Politiker werden nicht dafür belohnt, dass sie mit faktenbasierten Argumenten überzeugen. Sie werden belohnt, indem sie Wahlen gewinnen. Wie Thomas Sowell betont, besteht einer der Unterschiede zwischen Ökonomie und Politik darin, dass Politiker nicht gezwungen sind, auf langfristige Folgen zu achten.

„Ein gewählter Amtsträger, dessen Politik die Öffentlichkeit bis zum Wahltag zufriedenstellt, hat gute Chancen, in eine weitere Amtszeit gewählt zu werden, selbst wenn diese Politik in späteren Jahren verheerende Folgen haben wird“, schrieb Sowell in Basic Economics.

Doch wird sich Duttons Politik erst bewähren müssen, wenn sie den Wettbewerb auf dem Markt steigert und eine glaubwürdige Alternative zu dem unbeschreitbaren Weg bietet, der uns derzeit ausschließlich auf „erneuerbare“ Energien führt.

Die Proteste der Erneuerbaren-Energien-Szene in der vergangenen Woche deuten darauf hin, dass Dutton auf dem richtigen Weg ist

The Australian

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

 




„The Conversation“ will kein Gespräch und verbietet allen skeptischen Wissenschaftlern, Kommentare abzugeben!

Vorwort des Übersetzers
Was dem einen sein The Conservation ist dem anderen sein Correctiv. Letzteres in Deutschland durch die erfundene Geschichte über die Verschwörung in Potsdam gerichtsbekannt geworden. Beiden Nachrichtenportalen ist gemeinsam, dass sie Steuergelder erhalten und Geschichten erfinden.

 

Welche Art von Gespräch behandelt nur eine Seite? – Bezahlte Propaganda.

JoNova

The Conversation ist eine Website, die mit Ihren Steuergeldern in Ländern eingerichtet wurde, in denen 50 – 60 % der Gesamtbevölkerung dem vorherrschenden Mantra des IPCC nicht zustimmen. Doch egal, wie qualifiziert Sie sind, egal, wie gut Ihre Argumente, Ihre Beweise und Ihre Daten sind, Sie, wir, die Hälfte der Bevölkerung, sind jetzt gesperrt. Der Herausgeber Misha Ketchell hat Ungläubige offiziell gesperrt und damit praktisch zugegeben, dass er Skeptikern nicht antworten kann und dass Skeptiker zu viele Fragen stellen, die er nicht beantworten kann. Sie löschen seit Jahren skeptische Kommentare, also ist es gut, dass sie endlich die Ehrlichkeit haben, es zuzugeben.

Die Ironie einer Site namens „The Conversation“, die keine Konversation zulässt, ist perfekter Orwellscher Neusprech. Nennen wir sie von nun an einfach „The Conversion “ (danke, Travis) – die Mission ist es, Konvertiten zu helfen, den Glauben zu bewahren. Gestern haben sie eine Hassmail von Tim Flannery veröffentlicht, in der er Wissenschaftler, die anderer Meinung waren, als Leugner bezeichnete , die eine „räuberische Bedrohung“ für seine eigenen Kinder darstellten . Heute sperren sie die Hälfte der Bevölkerung.

 

Wenn sie Beweise hätten, müssten sie die Leute nicht sperren:

„… lassen Sie sich nicht auf Klimaleugner ein. Stellen Sie sie bloß und helfen Sie uns, einen Raum zu schaffen, indem sie die Konversation nicht stören“

creative commons = gemeinnützige Organisation
Wir glauben an den freien Fluss der Information ….

Die armen Schneeflocken-Gläubigen der Windmühlen [Anspielung auf Alice im Wunderland] -glauben auch an die Religion des Wetters   können es nicht ertragen, Argumente zu hören, die ihren Glauben bedrohen. Du sollst keinen anderen Gott haben als den meinen:

Klimawandelleugner sind gefährlich – sie verdienen keinen Platz auf unserer Website

Klimawandelleugner und jene, die schamlos Pseudowissenschaft und Fehlinformationen verbreiten, verbreiten Ideen, die letztlich den Planeten zerstören werden. Wenn wir als Verleger ihnen auf unserer Website eine Stimme geben, trägt dies zu einem stockenden öffentlichen Diskurs bei.

 

Entsetzlich! Herr bewahre meine Augen vor Gotteslästerung:

Deshalb verfolgen wir einen Null-Toleranz-Ansatz, wenn es darum geht, Klimawandelleugner und -skeptiker zu mäßigen. Wir werden nicht nur ihre Kommentare entfernen, sondern auch ihre Konten sperren.

Es scheint, als ob 56 % der Australier nicht auf The Conversation Stellung nehmen dürfen.

Ein „festgefahrener öffentlicher Diskurs“ kann also vorankommen, indem man der Hälfte der Bevölkerung das Wort verweigert? Was ist Ihre Definition von „festgefahren“? Kein Wunder, dass Leute wie der Herausgeber Ketchell nicht verstehen will, warum unser Stromnetz zerstört wird, indem man zufällige Generatoren ohne rotierende Reserve an weit entfernten Standorten subventioniert – Ketchell versteht nicht einmal die Grundlagen einer Diskussion –, um einen Streit zu beenden, wenn man beide Seiten diskutieren lässt, und möge „der Beste gewinnen“. Der Grund, warum die Debatte festgefahren ist, ist, dass das einzige Ergebnis, das Ketchell akzeptieren wird, der Glaube an die Kontrolle des Feenwetters ist.

Da es sich um einen Witz handelt, der durch Beschimpfungen als „Leugner“ und empörte, manipulierte Daten und ungeprüfte Modelle, die bekanntermaßen versagen, aufrechterhalten wird, wird sich diese Debatte nur dann entspannen, wenn sie durch … Konversation geführt wird, was bei The Conversation offensichtlich nicht passieren wird .

Aber hier [auf diesem Blog JoNova] kann es passieren. Alle Gläubigen und Aussteiger aus The Conversation sind herzlich eingeladen, auf joannenova.com.au Kommentare abzugeben. Die einzigen Grenzen sind gesetzliche und grundlegende Umgangsformen.*

Die eine Hälfte der Bevölkerung liegt in diesem Punkt falsch und die andere Hälfte scheut die Debatte. Verbinden Sie die Punkte.

 

Konversations – Meinungen brauchen Schutz

Hier kommen die falschen, wissenschaftlichen Basisaussagen. Jeder Heuchler, jeder Taschendiktator und jeder Sektenführer verwendet eine Version von „es ist besser für dich, wenn ich dich davor schütze, Dinge zu hören, die ich für unwürdig halte“:

Wir sind davon überzeugt, dass Gespräche für den Wissensaustausch von entscheidender Bedeutung sind. Doch wer sich trotz jahrzehntelanger, von Experten überprüfter Wissenschaft auf fragwürdige Ideen fixiert, ist schlicht und ergreifend eine Gefahr.

Es ist kontraproduktiv, Beweise aufzuzählen und die Diskussion darüber dann sofort zu abzuwürgen, indem man Trollen Raum gibt. Die hoffnungslosen Debatten zwischen denen, die Beweise haben, und denen, die welche erfinden, verzögern lediglich die Handlung.

Als Leser, Autor oder Kommentator brauchen wir Ihre Hilfe. Wenn Sie auf etwas stoßen, das eine Fehlinformation ist, beteiligen Sie sich bitte nicht daran, sondern melden Sie es einfach. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „Melden“ unter einem Kommentar. *)

 

* Botschaft an die Gläubigen: Bitte, zeigen Sie Ihr Bestes, laden Sie Ihre Freunde ein! Ich verspreche, jeden Kommentar zu veröffentlichen, der den Skeptikern widerspricht, keine Urheberrechte oder Verleumdungsgesetze verletzt, für das Thema relevant ist, keine Wiederholung darstellt und von jemandem mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse gepostet wird. Wir verlangen nur zivilisierte Umgangsformen. Diejenigen, die regelmäßig Threads dominieren (>10 %), Threads kapern, Fragen nicht beantworten, Wiederholungen machen und ad hom-Irrtümer posten, werden gebeten, ihr Verhalten zu ändern.

 

Wer ist dann also ein Troll? Roy Spencer – Doktor der Meteorologie, Träger der Exceptional Scientific Achievement Medal der NASA, unterstützt von der NASA, NOAA und dem Energieministerium?

Laut Umfragen und den meisten nationalen Wahlen besteht die Hälfte der Bevölkerung Australiens, Großbritanniens, der USA, Neuseelands und Kanadas aus Trollen. Wie ich bereits sagte, sind die Umfragen da:

Der Klimawandel ist kein Schlachtfeld – er ist ein Feld der Fantasien zum Geld machen. Die Skeptiker stellen üblicherweise die absolute Mehrheit dar und das schon seit Jahren, immer wieder und auf allen Kontinenten. Eine zehnsekündige Onlinesuche zeigt, dass 56% der Kanadier Skeptiker sind. Ebenso  sind 54% der Australier Skeptiker (Schätzung der CSIRO). Die jüngste Yougov-Umfrage zeigt, dass 63% der US-Amerikaner, 56% der Australier und 49% der Briten glauben, dass der IPCC nicht Recht hat. Die OECD schätzt [schon in 2013], dass es in Australien mehr Skeptiker als Gläubige gibt. Eine sehr gut durchgeführte britische Umfrage zeigt [in 2014], dass die Skeptiker eine „Minderheit“ von 62% bilden. Ein Drittel in den USA ist nicht nur skeptisch, sondern hält es [in 2015] für eine totale Lüge. (Und das war vor Jahren, vor Trump. Heute wäre dieser Wert höher) Wenn eine Mehrheit „dem Konsens zustimmte“, warum wollen dann die meisten Australier [in 2017] nicht einmal mickrige 10 Dollar im Monat für erneuerbare Energien zahlen, um die Welt zu retten? Fast die Hälfte der Erwachsenen in den USA möchte [in 2016] nicht einen Dollar im Monat zahlen … und die Briten wollen [in 2015] keinen Cent zahlen.

Umfragen zeigen, dass [in 2015] 80 % der Australier weder für Umweltschutz spenden noch für Umweltschutz stimmen. Wie engagiert sind sie? Antwort: nicht einmal zehn Dollar im Jahr. Für Flüge nicht einmal zwei Dollar pro Reise. Umfrage um Umfrage zeigt, dass Klimabelange bei der Rangfolge der Themen ganz unten stehen. Nur 3 % der US-Bürger denken [in 2015], dass das Klima das wichtigste Thema ist.

 

Willkommen in der Welt des Misha Ketchell

Mischas wissenschaftliche Qualifikationen, beschränken sich offenbar darauf, zwanzig Jahre lang die öffentlichen ABC News (Australian Broadcasting Corporation) zu schauen:

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Mischa Ketchell, Herausgeber & Geschäftsführer von The Conservation

Misha ist seit mehr als 20 Jahren Journalist. Zuvor war er Reporter bei The Age, Gründer von The Big Issue Australia und Herausgeber von Crikey, The Reader und The Melbourne Weekly. Außerdem war er mehrere Jahre bei ABC tätig, wo er TV-Produzent bei Media Watch und The 7:30 Report sowie Herausgeber bei The Drum war.

Die Geschichte wird es nicht gut mit jenen Journalisten meinen, die dem Glauben erlegen sind, dass Solarmodule Stürme stoppen können  – vor denen Zehntausende qualifizierte Ingenieure, Atmosphärenphysiker, Geologen, Ärzte und Wissenschaftler sowie Nobelpreisträger der Physik und Menschen, die auf dem Mond wandelten – zu warnen versuchten. Nicht zu vergessen Freeman Dyson. [berühmter Mathematiker und Physiker, *15.12.1923 – +28.02.2020]. Schade, dass keiner von ihnen so schlau ist wie Ketchell.

Zu den bisherigen wissenschaftlichen Höhepunkten bei The Conversion  gehörten Prof. Michael Browns Versuche, mit Ad-hominem-Argumenten, Trugschlüssen und Fotos blutüberströmter Zombies kollektive Verleumdungen anzuzetteln.

 – siehe Aufmacherbild

Dann war da noch die Zeit, als Stefan Lewandowsky argumentierte, es sei moralisch in Ordnung, sich als jemand auszugeben und zu täuschen , um Dokumente von Leuten zu stehlen, die man in einer fairen Diskussion nicht besiegen könne. Perlen, die den Titel „höhere Bildung“ wirklich verdienen.

Die Interessenkonflikte von The Conversation liegen auf der Hand

Was die Finanzierung betrifft: The Conversation in Australien (die ursprüngliche Quelle, aus der die anderen nationalen Websites hervorgingen) wurde mit 6 Millionen Dollar aus staatlichen Mitteln finanziert und wird jetzt durch staatliche Mittel aus zweiter Hand aufrechterhalten, die über „Universitätsverwaltungskonten“ gespült werden. Sie haben eine lange Geschichte irreführender und alberner Offenlegungserklärungen , in denen behauptet wird, die Autoren würden nicht für ein Unternehmen oder eine Organisation arbeiten, diese beraten, Anteile an einem Unternehmen oder einer Organisation besitzen oder von einem solchen finanziert werden, das von diesem Artikel profitieren würde. Nahezu alle Autoren von The Conversation verdienen ihr Einkommen durch Almosen der Regierung, und nahezu alle von ihnen argumentieren, dass die Regierung mehr tun sollte – die Forschung sollte mehr Mittel erhalten, Universitäten sollten mehr Geld bekommen, die Sozialhilfe sollte größer sein, die Regierung sollte das Wetter, die Konversation, Ihre Glühbirnen und das, was Sie lesen, steuern.

Versuchen Sie, Denker zu finden, die für freie Märkte, freie Meinungsäußerung, eine kleine Regierung, weniger Gesetze, mehr Effizienz und dafür plädieren, dass sich Weltverbesserer nicht in jeden Aspekt Ihres Lebens einmischen. Viel Glück dabei.

Mit freundlichen Grüßen Chris Gillham, Ken Stewart, Todd, Geoff Chambers  **

**Edit: Das Wort „ finanziert “ durch Steuergelder wurde durch „ gegründet “ ersetzt. Wie ich später in diesem Beitrag erkläre, wird die Finanzierung jetzt größtenteils von Universitäten aufrechterhalten – ein Großteil der Finanzierung ist also immer noch öffentliches Geld, das durch Zuschüsse an Universitäten und Studenteneinschreibungen „gewaschen“ wird. Kann mir jemand sagen, wie viel Prozent der Universitätsfinanzierung letztendlich von der Regierung kommt? Dieser Seite zufolge sind von den insgesamt 11 Milliarden Dollar an Forschungsfinanzierung alles staatliche Mittel, abgesehen von Unternehmen (500 Millionen Dollar), Spenden (250 Millionen Dollar), Ausland (372 Millionen Dollar) und anderen australischen Ländern (0,3 Millionen Dollar) = 1,1 Milliarden Dollar. Die Universitätsforschung wird also zu 90 % staatlich finanziert? Aber Universitäten bekommen auch Studenten. Die Gesamtsumme aller Finanzierungen aus Finanzkonten des Hochschulwesens lässt vermuten, dass der gesamte Universitätssektor 32 Milliarden Dollar erhält, von denen Studenten 9,1 Milliarden Dollar zahlen, Investitionen 1,2 Milliarden Dollar, Beratungsunternehmen 1,3 Milliarden Dollar, andere 1,8 Milliarden Dollar und der Rest scheint von der Regierung zu kommen. Die Regierung zahlt also 18,5 Milliarden Dollar, was bedeutet, dass 57 % staatlich finanziert sind? Ich komme also auf eine Zahl von fast 60 % staatlich finanziert. Ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt, denn Buchhaltung ist nicht mein Ding. Zahlen die Studenten all diese Schulden zurück oder muss die Regierung am Ende einen größeren Teil ihrer Rechnung bezahlen?

Zu den Partnern von The Conversation gehören viele Universitäten sowie einige Stiftungen, darunter CSIRO (finanzieren sie es noch?), das Australian Bureau of Agricultural and Resource Economics and Sciences (ABARES) und CSIROs data61. Aber wer weiß, ohne konkrete Zahlen?

Ich denke, dass 60 % indirekte staatliche Finanzierung eine faire Aussage ist. Und wenn man bedenkt, dass es bei The Conversation hauptsächlich um Forschung und nicht um Studenten geht, tendiert die Aussage in gewisser Weise eher zu 90 % staatlicher Finanzierung.

https://joannenova.com.au/2019/09/the-conversation-gives-up-conversing-admits-defeat-on-climate-bans-all-skeptical-scientists-from-commenting/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 




Die rauchenden Abgase der Frachtschiffe retteten uns vor der globalen Erwärmung, aber jetzt, wo wir die Schiffe sauber haben, werden wir alle sterben

Globale Umweltverschmutzung durch den Schiffsverkehr.

Von Jo Nova

Der böse Schiffsrauch schützte uns vor der globalen Erwärmung …

Sie werden es nie erraten, aber es ist schlimmer, als wir dachten, und wir tragen mehr Schuld, als wir dachten. Ich küsse meine staatliche Unterstützung und bete zu Gaia
[deutsch auch Gäa, ist in der griechischen Mythologie die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten. – Wikipedia]

Hätten Sie es nicht wissen können? Der Schiffsrauch verschmutzte die Welt, aber der Rauch bildete auch Wolken, die die Erde abkühlten und einen Teil der globalen Erwärmung, die wir mit CO2 verursachten, rückgängig machten. Jetzt, wo wir die schmutzigen Schiffe endlich sauber gemacht haben – oh nein, haben wir versehentlich die globale Erwärmung entfesselt, die der Schiffsrauch verbarg. Es steht also eine weitere Welle globaler schlechter Nachrichten bevor. Und aus irgendeinem Grund haben wir sie nicht kommen sehen, obwohl wir seit Jahrzehnten wissen, dass Sulfataerosole eine Abkühlung verursachen (und wir hatten die ganze Zeit diese Expertenklimamodelle, nicht wahr?)

Erinnern Sie sich an all die anderen Male, als sie sagten, es würde bald eine Katastrophe geben und es geschah nicht? Nun, sie hatten Recht. Es wäre passiert, wir konnten es nur wegen der Schiffsverschmutzung nicht sehen.

Sehen Sie, wie perfekt das für den Klima-Industriekomplex ist?

 

Wir haben den Planeten unbeabsichtigt abgekühlt – und das hört bald auf

Von Shannon Osaka, Washington Post

Winzige Partikel aus der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas können das Sonnenlicht reflektieren und die Bildung von Wolken fördern, die den Planeten vor den Sonnenstrahlen schützen. Seit den 1980er Jahren haben diese Partikel zwischen 40 und 80 Prozent der durch Treibhausgase verursachten Erwärmung ausgeglichen.

„Wir beginnen in einer Phase großer, großer Unsicherheit “, sagte Zeke Hausfather, Klimaforscher und Forschungsleiter des Zahlungsunternehmens Stripe. „Es könnte sein, dass ein ganzes Grad Abkühlung verdeckt wird.“

Diese Maßnahmen haben Leben gerettet – Schätzungen zufolge konnten in China bereits rund 200.000 vorzeitige Todesfälle vermieden werden, und die neuen Schifffahrtsvorschriften könnten jährlich rund 50.000 Menschenleben retten. Allerdings haben sie auch die globalen Temperaturen ansteigen lassen. Wissenschaftler schätzen, dass allein die durch die neuen Schifffahrtsvorschriften verursachten Veränderungen der Aerosole in den nächsten Jahrzehnten zu einer Erwärmung zwischen 0,05 und 0,2 Grad Celsius beitragen könnten. Einige Forscher vermuten, dass die geänderten Vorschriften für die Seeschifffahrt möglicherweise maßgeblich zur Rekordhitze des letzten Jahres beigetragen haben …

All dies wirft die Frage auf: Wenn Schiffsabgase das Problem der globalen Erwärmung lösen, sollten wir sie dann nicht einfach hinnehmen?

Ich meine, die Schiffe qualmen lassen und auf das ganze Büßergewand verzichten – wir könnten in Flugzeugen fliegen, Fleisch essen und die Klimaanlage laufen lassen? Aber „nein“, sagen die Puritaner, die neuen Schifffahrtsvorschriften könnten 50.000 Menschen pro Jahr das Leben retten. (Und verdammt, es ist ja nicht so, als stünden wir vor dem sechsten Massenaussterben, kochenden Ozeanen oder etwas wirklich Schrecklichem, oder?) Also weiter geht’s, erneuerbare Energien kommen zur Rettung, und wir leben das Leben der perfekten Klimaapostel.

Die Tatsache, dass die Ökobesorgten dies zur Rettung der Welt nicht einmal in Betracht ziehen, zeigt genau, wie sehr sie sich (nicht) vor der vom Menschen verursachten Klimakatastrophe fürchten.

Und das andere Problem sind „die Zahlen“ – obwohl Klimaexperten sich zu 99 % sicher sind, was unser Klima steuert, schätzen Wissenschaftler, dass die Veränderungen der Aerosole alles von 0,05 °C bis zu „einem ganzen Grad“ (so sagt Zeke Hausfather) betragen könnten. Aerosole könnten also vieles oder gar nichts erklären, aber es ist nur ein weiterer Vorwand, einen Klimawissenschaftler in den Nachrichten vorzuführen, und dieser kann sich jede Art von „Aerosol“-Kühlung aussuchen, die zum Thema des Tages passt. Möchten Sie frühere Modellfehler verbergen oder die Pferde erschrecken? Passen Sie sich an, damit es passt.

 

Beobachten Sie, wie der böse Schiffsrauch das Monster der globalen Erwärmung vertreibt

Wir werden einmal mehr an den primitiven Glauben erinnert, dass einige Menschen in Wirklichkeit Götter sind, die das Klima kontrollieren …

Globale SO2-Emissionen aus der internationalen Schifffahrt aus dem Global Aerosol Dataset (CEDS) (1970-2019). Schätzungen danach von Leon Simons basierend auf den prognostizierten Auswirkungen der 2020 eingeführten Vorschriften für schwefelarmen Kraftstoff. Diagramm von Zeke Hausfather für Carbon Brief, unter Verwendung von Highcharts.

Eine Version der Frachter-Geschichte macht seit mindestens einem Jahr alle paar Monate die Runde, da sie beim Climate Bingo einen starken Wert aufweist:

  • Es ist schlimmer, als wir dachten. Die neue schlimme Auswirkung steht uns (schon wieder!) schon bald bevor.
  • Es ist die perfekte Ausrede, um die nicht stattgefundene Erwärmung zu vertuschen, was nicht vorhergesagt wurde, möglicherweise nicht eintritt oder plötzlich auftreten könnte.
  • Es handelt sich um Werbung für „Geoengineering-Projekte“, bei denen Menschen Salz, Staub oder Partikel in den Himmel werfen und versuchen, die Erde abzukühlen. (Sehen Sie, sagen sie, Geoengineering funktioniert, geben Sie uns Ihr Geld!)
  • Es passt zur Religion – die Menschheit kontrolliert das Klima (nicht Gott oder die Sonne). Dies nährt einen ganz neuen Flügel der Bürokratie und soll die Menschen kurzzeitig davon ablenken, zu fragen, ob die jüngste Erwärmung etwas mit Sonnenaktivität oder Weltraumwetter zu tun hat.
  • Letztlich verleiht es der Hohepriesterschaft der Laborkittel und Klimamodelle mehr Macht – solange das Wetter von menschengemachten Dingen irgendeiner Art kontrolliert wird. Da sitzen die vom IPCC gesalbten Herren im Zentrum dieses Kontrollturms der globalen Erwärmung, erteilen die Befehle und kassieren die Gelder. Sie sollen ihre zweiwöchigen UN-Reisen, ihre Nobel-Pizzas und ihren Moment des Ruhms in den Abendnachrichten haben.

Aber wenn man die Motorhaube öffnet, erkennt man, dass dieser Motor eine Masse von Widersprüchen ist. Sie haben diese Erwärmung durch die „Schifffahrt“ nicht kommen sehen und können sich nicht darauf einigen, wie groß die Erwärmung sein wird, aber sie wollen uns glauben machen, dass ihre Modelle genau sind. Und sie glauben nicht, dass der Klimanotstand wichtig genug ist, um die Schiffe weiterfahren zu lassen wie bisher, nur um uns etwas Zeit zu verschaffen. Bei diesen Entscheidungen über Leben und Tod gibt es keine harten Kompromisse, sondern nur „50 shades of advertising“  – 50 Schattierungen von Werbung für die Erneuerbare-Energien-Industrie und die UNO.

https://joannenova.com.au/2024/06/global-excuses-ship-pollution-was-saving-us-from-global-warming-but-now-weve-fixed-the-ships-were-all-going-to-die/

Übersetzt durch Andreas Demmig