Recycling und Entsorgung von Photovoltaikanlagen

Eigentlich wollte ich Ihnen nur einen Beitrag von STT übersetzen, der sich mit Windrädern und Solarpanels am Ende ihrer Lebensdauer befasst. Daraus hat sich für mich jedoch eine Recherche im Web ergeben. Finden Sie daher hier eine nicht erschöpfende Teil-Auswahl meiner Fundstellen zum Thema Solarpanels.

Fazit am Anfang:

Recycling ist möglich, hauptsächlich besteht ein Solarpanel  aus Glas und Aluminium, allerdings werden die Kosten für „Trennung“ der Bestandteile bei weitem nicht durch den Wert der später erhaltenen Rohstoffe gedeckt.

(zur Abrundung: Bei Windrädern bereiten wohl vor allem die Flügel große Probleme, sowohl der Glasfaser verstärkte Kunststoff als auch die Betonteile sind nur mit hohem Energieaufwand zu Shreddern. Sofern Bedarf besteht, könnten sie als Füllstoffe im Bauwesen dienen.)

Das Recycling erfordert eine zuverlässige und kräftige Energieversorgung, Wind- und Sonnenstrom dafür leider zu unzuverlässig. Damit drängt sich der Gedanke auf, das zu Beginn und zum Ende von „Planeten rettender grüner Energie“, dieselbe sich als nicht nutzbar aufzeigt.

Andreas Demmig

****

Die amerikanische Umweltbehörde EPA

Recycling-Prozess von Solarpanels

Ein ideales Recyclingsystem würde so viel Material wie möglich aus Solarmodulen zurückgewinnen. Es gibt verschiedene Methoden zum Recyceln von Solarmodulen, die einige oder alle der folgenden drei Schritte umfassen können:

    1. Entfernen des Rahmens und der Anschlussdose;
    2. Trennung des Glases und des Siliziumwafers durch thermische, mechanische oder chemische Prozesse; und/oder
    3. Trennung und Reinigung der Siliziumzellen und Spezialmetalle (z. B. Silber, Zinn, Blei, Kupfer) durch chemische und elektrische Techniken.

Quelle:  https://www.epa.gov/hw/solar-panel-recycling ….

****

Nachrichten aus Indien (Teilauszug)

Indien wird im Fiskaljahr 2022-23 zehn Kohlekraftwerke in Betrieb nehmen, mit einer  voraussichtlichen Gesamtkapazität von 7 GW. In 2021 – 22, waren bereits Kohlekraftwerke mit 49 GW in Betrieb gegangen. Weitere 39 Kohlekraftwerke sind im Bau.

… S&P Global Commodity Insights berichtete am 31. Mai 2022, dass das Energieministerium in den nächsten vier Jahren 81 alte Kohlekraftwerke abschalten bzw. deren Energielieferung um 58 GWh/a reduzieren will. Diese Stromlieferung könnte durch Wind- / Solaranlagen mit einer Nennleistung von 30 GW ersetzt werden [gerechnet mit 22% Kapazitätsauslastung].

https://www.spglobal.com/commodityinsights/en/market-insights/latest-news/coal/060322-india-expected-to-commission-10-thermal-coal-power-plants-in-2022-23-add-7010-mw

Die National Solar Energy Federation of India (NSEFI) hat geschätzt, dass in Indien bis 2030 über 34.600 Tonnen Solarabfall anfallen könnte.

    • Obwohl bis zu 90 % der Komponenten recycelbar sind, enthalten viele PV-Module Schwermetalle wie Cadmium, Kupfer, Blei, Antimon oder Selen und können bei Außerbetriebnahme oder Bruch als Sondermüll eingestuft werden.
    • Indien hat keine Politik zur Bewirtschaftung von Solarabfall, aber der Abfall kann bis zum nächsten Jahrzehnt mindestens um das Vier- bis Fünffache zunehmen.
    • Obwohl die Photovoltaik nur etwa 3 Prozent des weltweiten Stroms erzeugt, verbraucht sie 40 Prozent des weltweiten Tellurs, 15 Prozent des weltweiten Silbers, einen erheblichen Teil von Quarz in Halbleiterqualität und geringere Mengen an Indium, Zink, Zinn und Gallium.

https://journalsofindia.com/what-is-solar-waste/

***

In Deutschland finden Sie ebenfalls Recycling Unternehmen. Der Tenor, dass die hinterher gewonnenen Materialien nicht die Kosten des Shreddern, recyceln deckeln, findet man bei allen.

Privatleute können bis zu 40 PV-Module bei kommunalen Wertstoffhöfen kostenfrei abgeben. Kosten übernimmt dann die Kommune, Bezahlung durch die regelmäßigen Gebühren der Haushalte, also auch von denen, die keine  Solarmodule entsorgen.

****  Webseiten aus Deutschland

SENEC

Wir begleiten Menschen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft – mit 360-Grad-Lösungen für die Eigenversorgung mit günstigem, umweltfreundlichem Strom. …

Fazit: Recycling von Photovoltaikanlagen

…. Das Recycling einer Photovoltaikanlage ist für Privatpersonen unkompliziert und kostenlos. Die Hersteller oder Installateure Ihrer Solaranlage sind dazu verpflichtet, sie kostenfrei zurückzunehmen und sie dem Recyclingkreislauf zuzuführen. Außerdem können Sie auch selbst bis zu 40 der ausgedienten Module kostenfrei beim Wertstoffhof abgeben.

Der allergrößte Teil der Rohstoffe, aus denen deine Photovoltaikanlage besteht, kann bereits recycelt werden. Aluminium, Glas und auch die Halbleiter-Materialien werden wiederverwertet und erhalten ein zweites Leben – nicht selten als eine neue, modernere Photovoltaikanlage. Die fachgerechte Entsorgung und das Recycling Ihrer Photovoltaikanlage sorgen dafür, dass sie noch nachhaltiger wird – und das ist natürlich gut für die Umwelt. ….

https://senec.com/de/magazin/recycling-von-pv-modulen#was-kostet-die-entsorgung

***

Energie Experten, Recycling

PV-Ratgeber: Solarmodule richtig recyceln

…. Solaranlagen werden dann recycelt, wenn sie nicht mehr repariert und wiederverwendet werden können. Bei einigen wenigen Komponenten übersteigen die Kosten für die Wiederverwertung den Wert der gewonnenen Materialien derzeit noch – die stetigen technologischen Fortschritte sind hierbei jedoch vielversprechend.

Das Wichtigste in Kürze

    • Ein Solarmodul besteht hauptsächlich aus Silizium, Glas, Aluminium/Edelstahl, Cadmium und Blei.
    • Muss ein Solarmodul entsorgt werden, kommt es, je nach Modultyp, zur Entnahme von Flüssigkeiten oder Schadstoffen. Im Anschluss werden die verbliebenen Materialen getrennt, sortiert und so weit wie möglich recycelt.
    • Die WEEE-Richtlinie schreibt eine Recycling-Mindestquote von 80 % vor. In der Praxis können oft sogar bis zu 95 % der Bestandteile eines entsorgten Solarmoduls wiederverwertet werden.
    • Aktuell werden von ausrangierten Paneelen nur Aluminium, Glas und Kupfer neu aufbereitet, nicht aber die Silizium-Solarzellen.
    • Recyclingprozesse sollen weiter optimiert werden. Zugleich bedarf es der Erarbeitung einheitlicher Standards zur Funktionsprüfung von Altmodulen sowie einer Zertifizierung für Installateur:innen und Handwerker:innen.

Erforschung und Umsetzung neuer Recyclingtechnologien

Gegenwärtig werden von ausrangierten Paneelen nur Aluminium, Glas und Kupfer neu aufbereitet, nicht aber die Silizium-Solarzellen. Um auch dieses Material weiter nutzen zu können, braucht es innovative Lösungen.

https://www.energie-experten.org/erneuerbare-energien/photovoltaik/solarmodule/recycling

*****

Massachusetts Institute of Technology, MIT Technology Review

CLIMATE CHANGE

Solarmodule sind schwer zu recyceln. Diese Unternehmen versuchen, das zu ändern.

Eine neue Anlage in Frankreich soll Silber aus alten Solarmodulen gewinnen, damit sich das Recycling lohnt.

… Der Ausbau der Solarstromproduktion ist der Schlüssel zur weltweiten Reduzierung von Emissionen. Weltweit produzierten Sonnenkollektoren im Jahr 2019 720 Terawattstunden Energie, was etwa 3 % der weltweiten Stromerzeugung entspricht. Und dafür waren etwa 46 Millionen Tonnen Sonnenkollektoren erforderlich.

Zerlegen alter Paneele

ROSI Solar, ein 2017 gegründetes französisches Startup, kündigte kürzlich Pläne zum Bau einer neuen Recyclinganlage in Grenoble, Frankreich, an. Yun Luo, CEO von ROSI, sagt, das Unternehmen habe ein Verfahren entwickelt, um Silber, Silizium und andere hochwertige Materialien aus gebrauchten Platten zu extrahieren. Die Anlage soll vor Ende 2022 mit einem Vertrag von Soren, einem französischen Handelsverband, eröffnet werden. ….

ROSI konzentriert sich auf die Rückgewinnung von Silber und hochreinem Silizium, da diese beiden Materialien über 60 % der Kosten eines Moduls ausmachen. ….

Um profitabel zu sein, muss ROSI mindestens 2.000 bis 3.000 Tonnen Platten pro Jahr recyceln, sagt Luo. Soren rechnet damit, im Jahr 2021 etwa 7.000 Tonnen Platten zu sammeln, und diese Zahl wird sich bis 2025 wahrscheinlich mehr als verdoppeln. ….

Die Preise für die recycelten Materialien können jedoch ziemlich volatil sein. … Diese Preisvolatilität bedeutet, dass die Wirtschaftlichkeit des Recyclings ungewiss bleibt. Und weil Silber so teuer und begrenzt ist, arbeiten einige Forscher daran, Silber in neuen Solarmodulen zu reduzieren oder sogar zu ersetzen. Während dies ihren Preis weiter nach unten drücken könnte, würde es auch die wirtschaftlichen Argumente für das Recycling beeinträchtigen, sagt Tao.

https://www.technologyreview.com/2021/08/19/1032215/solar-panels-recycling/

   ****

Sonnenkollektoren haben bereits eine lange Entwicklung hinter sich, Recycling noch nicht

Mike DeSocio, Green Biz, 22.09.2022 (USA)

(biz – Kurzform für business –hier also grüne Geschäfte oder Geschäftstätigkeit)

… In den letzten fünf Jahren ist es wahrscheinlicher geworden, Solarmodule zu sehen, die ein Feld bedecken oder auf einem Dach in Ihrer Nähe schimmern. Die Branche ist in den letzten 10 Jahren im Durchschnitt jedes Jahr um 33 Prozent gewachsen , wobei sich die Gesamtzahl der Solarinstallationen in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt hat.

Aber was passiert, wenn diese Photovoltaikmodule in 25-30 Jahren das Ende ihrer Nutzungsdauer erreichen? Das Interesse an der Frage des Solarmodul-Recyclings ist mit dem Anstieg der Solaranlagen gewachsen, aber Experten sagen, dass die Industrie für das Sammeln und Zerlegen von Solarmodulen noch im Entstehen begriffen und nicht gleichmäßig über die USA verteilt ist Kreislaufwirtschaftsstrategien – sind noch weniger vorhanden. …

Einfache Ökonomie

… „Machen wir es nicht kompliziert, weil die Leute sonst weniger bereit sind zu recyceln“, sagte Evelyn Butler, Vizepräsidentin für technische Dienstleistungen bei der Solar Energy Industries Association, einem gemeinnützigen Handelsverband. …

… „Es kostet mehr, eine Platte zu zerlegen und die Rohstoffe zurückzugewinnen, als das, was die Rohstoffe selbst wert sind.“

Tatsächlich erwirtschaftet Orbens Geschäft den größten Teil seiner Einnahmen aus Umweltberatung und anderen Dienstleistungen; Das Recycling-Stück des Unternehmens ist ein Geldverlierer.

Gesetze und Deponien

Es gibt eine große regulatorische Barriere, die einem potenziellen Solar-Recycling im Wege steht. In den meisten Teilen der USA werden Solarmodule als gefährlicher Abfall eingestuft. …

Ein böses Erwachen

… Ein weit verbreitetes Missverständnis, sagte Orben, sei, dass Solarbesitzer die Kosten des Solarrecyclings mit den Kosten der Deponieentsorgung vergleichen würden – eine falsche Wahl.

… weil es an den meisten Orten illegal ist, Platten auf einer Mülldeponie zu entsorgen (wiederum dank der Abfallklassifizierung). „In Wirklichkeit müssen sie die Kosten des Recyclings mit beispielsweise der Behandlung gefährlicher Abfälle vergleichen, die enorm teurer ist.“

… „Wir können Technologien nicht einfach erfinden, wir müssen sicherstellen, dass sie die richtige Wirtschaftlichkeit haben.“ (Und nicht nur die Wirtschaft; diese Technologien brauchen auch das richtige politische Umfeld, um erfolgreich zu sein).

Die Wirtschaftlichkeit des Solarrecyclings oder der Wiederverwendung dürfte für viele Solarbesitzer eine unwillkommene Überraschung sein, sagte Orben, da die meisten kein Budget für Dienstleistungen am Ende der Lebensdauer haben.

.. „Ihnen steht ein böses Erwachen bevor“, sagte Orben.

https://www.greenbiz.com/article/solar-panels-have-come-long-way-recycling-them-has-not

*****

Teilausschnitt aus Beitrag auf WuWT

Wind und Sonnenschein, um das E auto von Washingtons Gouverneur Jay Inslee zu laden

… Bevor wir zu einem all-Elektrik Land werden können, sollten die politischen Entscheider wenigsten die nachfolgenden Probleme bzw. Eigenschaften zufriedenstellend lösen

  1. Das Problem mit erneuerbaren Energien ist, dass sie in der überwiegenden Zeit keinen Strom liefern! …
  2. Es sollte finanzielle Strafen für die Betreiber von Wind- und Solarkraftwerken geben, die nicht in der Lage sind, mindestens 90 % ihrer angegebenen Nennleistung auf JÄHRLICHER Basis zu liefern, wie es ihre Backup-Konkurrenten mit Kohle-, Erdgas- und Kernkraftwerken machen müssen, die kontinuierlich unterbrechungsfreien Strom liefern.
  3. Subventionen und Steuergutschriften für Wind- und Solarkraftwerke basieren auf „Typenschildbewertungen“, daher sollten sie bestraft werden, wenn sie nicht das liefern, wofür sie zugelassen wurden.
  4. Praktisch jede Windmühle oder jedes Solarpanel erfordert eine Unterstützung durch Kohle, Erdgas, Pumpspeicherwasser oder Kernkraft, daher ist das Verständnis der wahren Kosten der Stromerzeugung von größter Bedeutung für die Auswahl und Priorisierung unserer zukünftigen Stromerzeugungssysteme.
  5. Der  Anteil der tatsächlichen Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen  im Vergleich zur Nennkapazität beträgt etwa 24 Prozent.

Quelle https://www.eia.gov/todayinenergy/detail.php?id=53779

https://wattsupwiththat.com/2023/02/08/breezes-and-sunshine-to-charge-washington-governor-jay-inslees-evs/

****

Eine hässliche Wahrheit: Wind- und Sonnenenergie verursachen Umweltzerstörung im großen globalen Maßstab

stopthesethings  (nur die Einleitung)

Es wird immer schwieriger, die Tausende von Flügeln der Windräder und Millionen von Solarmodulen zu ignorieren, die sich inzwischen auf Mülldeponien stapeln und ein bereits bergiges und wachsendes Giftmüll-Erbe hinterlassen , mit dem zukünftige Generationen fertig werden müssen.

Im Jahr 2023 leidet jeder, der immer noch die vermeintlichen Vorteile von Wind und Sonne propagiert, entweder unter einer Form glückseliger Ignoranz oder er trägt das Zeichen vorsätzlicher Böswilligkeit in sich. Für die Umwelt spielt es keine Rolle – die zerstörerischen Folgen sind die gleichen.

https://stopthesethings.com/2023/02/22/ugly-truth-wind-solar-delivering-environmental-destruction-on-grand-global-scale/

****

Abschluß 

Wind- und Netzausbau: Verzicht auf Umweltverträglichkeitsprüfung soll Energiewende beschleunigen, 31.01.2023

Die Bundesregierung hat heute eine Formulierungshilfe zur Umsetzung des Artikel 6 der EU-Notfallverordnung (EU-NotfallVO) in Deutschland vorgelegt. Diese erlaubt den EU-Mitgliedsstaaten unmittelbar Ausnahmen von der Artenschutzprüfung und der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung für Erneuerbare Energien, Speicher und Netze vorzunehmen, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die Verfahren zum Ausbau von Windenergie an Land, Windenergie auf See sowie für Offshore-Anbindungsleitungen und Stromnetze sollen so deutlich beschleunigt werden.

https://www.energie-experten.org/news/wind-und-netzausbau-verzicht-auf-uvp-soll-energiewende-beschleunigen

Demmig, Kölner Karneval 2023

Zusammenstellung Andreas Demmig

„Von der Wiege bis zur Bahre – nur Subventions- Dollare?“




Zu kalt zum Arbeiten: Vereiste Windräder benötigen fossilbetriebene Geräte zum „aufwärmen“

stopthesethings

Windkraft ist eine eigenwillige Angelegenheit: Wind zu langsam oder gar nicht (kein Strom); Wind zu schnell (kein Strom); Windkraftanlage eingefroren (wieder kein Strom).

Auch die Gefahr des  Einfrierens während Perioden um den Gefrierpunkt mit Regen oder Schnee, ist nur ein weiterer Grund, warum Windenergie niemals eine sinnvolle Energiequelle darstellen wird, nicht jetzt, niemals.

Sicher, es gibt „Lösungen“, wenn sich diese Dinger in riesige Eis am Stiel verwandeln. Das Versprühen von Dampf aus einem dieselbetriebenen Kessel, der unter einem Hubschrauber hängt, kann dazu beitragen, Tonnen von schwächendem Eis von den Rotorblättern zu entfernen.

Aber das befasst sich nicht mit dem Innenleben dieser Dinge, wenn Lager, Bremsen, Getriebe, Giersteuerungen und Generatoren fest blockieren.

Einige sind mit internen Heizsystemen ausgestattet, das vereisen verhindern sollen. Diese Heizsysteme werden mit Strom betrieben, der vorsichtshalber aus dem Netz geliefert wird – in der Regel mit  Strom, der durch Kohlekraft erzeugt wird – oder sogar mit lokalen Dieselgeneratoren. Genau das ist in den schottischen Highlands passiert. Wie Jack Montgomery unten berichtet.

 

Grüne Notwendigkeiten: Dutzende von schottischen Windrädern benötigen im Winter Dieselgeneratoren

Breitbart, Jack Montgomery, 6. Februar 2023

Schottlands grün-besessene links-separatistische Regierung wurde durch die Enthüllungen, dass Dutzende von gigantischen Onshore-Windkraftanlagen an Dieselgeneratoren angeschlossen werden müssen, bei denen nicht auszuschließen ist, dass Tausende Liter Hydrauliköl in die Landschaft kleckern, mit verlegenem Ausdruck im Gesicht erwischt.

Scottish Power – unter der Leitung von Ignacio Galan, einem Spanier  und eigentlich eine Tochtergesellschaft der spanischen Firma Iberdrola – räumte laut Sunday Mail ein, dass etwa 71 seiner Turbinen an Dieselgeneratoren angeschlossen werden mussten, um sie im Dezember warm zu halten. Whistleblower haben das pro-Windrad eingestellte Medium darüber informiert, dass die Probleme mit den Windrädern schwerwiegend sind.

„Im Dezember mussten 60 Windräder in Arecleoch und 11 in Glenn App aufgrund einer Leitungsstörung abgeschaltet werden… Um diese Anlagen wieder mit Wärme zu versorgen, liefen Dieselgeneratoren mehr als sechs Stunden am Tag“.

Weiterhin heißt es in der Mitteilung, dass etwa 4.000 Liter (über 1.000 US-Gallonen) austretendes Hydrauliköl von den Generatoren „über die Landschaft gesprüht“ wurden – eine nicht gerade umweltfreundliche Auswirkung.

„Die schottische Regierung möchte unser Land für ausländische Investoren attraktiv machen, da 40 Prozent des Windes, der über Europa weht, über Schottland weht. Das sollte jedoch nicht bedeuten, dass wir es hinnehmen, dass unsere Wasserstraßen und die Natur mit Flüssigkeiten aus Dieselgeneratoren und Hydrauliköl verschmutzt werden“, beschwerte sich der Informant gegenüber der Zeitung, der sich selbst als Anhänger grüner Energie bezeichnete.

 „Die Menschen sollten sich darüber im Klaren sein, dass unsere Windparks, obwohl unsere Energiekosten weiter steigen, aufgrund der Gier der Unternehmen nicht so effizient arbeiten, wie sie es sollten“,

wurde hinzugefügt – möglicherweise in Bezug auf den spanischen Vorsitzenden von Scottish Power, der mit 11 Millionen Pfund im Jahr 2021 entlohnt wurde, als normale Schotten von stark steigenden Energierechnungen erdrückt wurden.

Richard Tice, der Vorsitzende der Reformpartei – ehemals Brexit-Partei – beschwerte sich kürzlich darüber, dass rund 83 Prozent der britischen Offshore-Windkraftanlagen in ausländischem Besitz sind, wobei der größte Einzeleigentümer die Regierung des EU-Mitgliedsstaates Dänemark ist.

„Wir britischen Steuerzahler zahlen riesige inflationsgebundene Subventionen, um immer größere Gewinne für den dänischen Steuerzahler zu erzielen. Welchen Vorteil haben wir davon?”.

Colin Smyth, ein Mitglied des schottischen Parlaments (MSP) für die linke schottische Labour Party in der Region, räumte ein, dass „der Einsatz von Dieselgeneratoren zum Enteisen von Windrädern ein Umweltwahnsinn ist“.

Er griff Schottlands dezentrale Regierung an – ebenfalls von  zwei  andere linken Parteien geführt, nämlich die separatistische Scottish National Party (SNP) in Koalition mit den schottischen Grünen – für die Tatsache, dass ihre „Rhetorik zum Netto-Null sehr von der Realität abweicht“ und warf ihnen „Heuchelei“ vor.

Die Labour Party ist in der dezentrale Regierung beteiligt und ist jedoch weit davon entfernt, das windbedingte Fiaskos in Wales einzusehen. Im letzten Jahr, stürzte in einem Windpark einer der Giganten um und versetzte die Dorfbewohner in Angst und Schrecken – offenbar aufgrund starker Winde.

Windräder, die Probleme mit Wind hatten – die Energiequelle, die sie für „erneuerbare Energie“ erschließen sollten – waren bereits schon länger aufgefallen, da andere walisische Windräder wie „riesige Catherine-Räder“ [Feuerwerks-Räder] aufleuchteten, nachdem Stürme sie in Flammen aufgehen ließen  bei einem Vorfall in 2014 zum Beispiel.

Breitbart

https://stopthesethings.com/2023/02/23/too-cool-for-school-frozen-wind-turbines-being-warmed-up-using-diesel-powered-generators/

****

Zum Thema

Energiforsk Schweden hat die Helikopter gestützte Enteisung von Flügeln der Windräder erprobt

Mehrere Energielieferanten in kalten Klimazonen, hier Kanada, (Vattenfall, Skellefteå Kraft AB), haben unnötige Ausfallkosten durch Vereisung erlitten.

Die dann in Schweden aufgrund der Erfahrungen in Kanada entwickelte Lösung, hat Verbesserungen erprobt. Der 45 m³ Wassertank wird auf 50°C aufgeheizt und spritzt dieses dann ferngesteuert, von dem tragenden Helikopter aus, auf die Flügel.  Das Wasser enthält keinerlei chemische Zusätze.

Geheizt wird mit einem Ölbrenner, Strom für die Pumpe und Batterien wird mit einem  Benzin betriebenem Generator erzeugt.

https://energiforsk.se/en/programmes/wind-power-industry-network/reports/airborne-de-icing-solutions-for-wind-turbines/

Dort finden Sie auch den Link zum ausführlichen Bericht über diese Enteisungsversuche

https://energiforskmedia.blob.core.windows.net/media/21261/airborne-de-icing-solutions-for-wind-turbines-energiforskrapport-2016-300.pdf

****

Eingefrorene Windräder waren auch auf Eike schon mal Thema

https://eike-klima-energie.eu/2011/02/21/in-nord-new-brunswick-kanada-sind-die-windraeder-eingefroren/

Übersetzung und Zusammenstellung Andreas Demmig




Neue Ideen für den Standort von Windkraftanlagen

stopthesethings

Es gibt keinen Platz auf der Erde für bedeutungslose Stromerzeugungsquellen, insbesondere für riesige industrielle Windräder. Wenn man darüber spricht, geeignete Orte für sie zu finden, läuft dies normalerweise auf die Art von Förderer hinaus, der sagt, dass er sehr für erneuerbare Energien ist, nur nicht in der Nähe seines Hauses.

STT war immer der Ansicht, dass für diese Dinge kein Platz ist, einfach weil sie nicht Strom liefern können, wann und wie wir ihn brauchen. Wir würden diese Diskussion überhaupt nicht führen, wenn es nicht die massiven Subventionen, Mandate und Ziele gäbe, das zum größten Wirtschafts- und Umweltbetrug aller Zeiten führte.

Aber wir sind immer offen für neue Ideen, wie die von Robert Zubrin.

Das mag neuartig sein, aber sein listiger Plan, sie „Lost In Space“ enden zu lassen, ist nicht weniger unvernünftig als der Versuch, sich bei unserer Energieversorgung auf die Launen von Mutter Natur zu verlassen.

 

Bringt die Windkraftanlagen in den Orbit

National Review, Robert Zubrin, 30. Oktober 2022

Inzwischen ist es eindeutig, dass von Windenergie dominierte Stromerzeugungssysteme die Leistungserwartungen bei weitem nicht erfüllen, was zur katastrophalen Stromknappheit beigeträgt und dadurch massive finanzielle Verluste verursacht.

Die großräumige Nutzung von Windkraftanlagen zur Stromerzeugung hat auch Milliarden von Vögeln getötet. Darüber hinaus hat es die Stromnetze gestört, indem es den Backup-Kraftwerken mit fossilen Brennstoffen oder Kernenergie massive Leistungsdrosselungs- und Umschaltanforderungen auferlegt hat, um die unvorhersehbaren Schwankungen in der Leistung der Windgeneratoren auszugleichen. Darüber hinaus sind die Horden von Windmühlen, die notwendig sind, um eine solche intermittierende Energie in großem Maßstab zu erzeugen, hässlich und entweihen jedes Gebiet, das sie befallen, an Land oder auf See.

Es gibt Pessimisten, die sagen, dass diese Probleme der Windenergie immanent sind und wir sie entweder akzeptieren oder alle Hoffnung auf gelegentliche Stromlieferung von Windkraftanlagen aufgeben müssen. Ich stimme dem nicht zu. Die Probleme, auf die wir stoßen, stammen nicht von Windkraftanlagen selbst, sondern von schlechten Entscheidungen bezüglich der Standorte für ihre Installation. Anstatt Windräder auf Türmen am Boden zu montieren, sollten Windräder in den Orbit geschossen werden.

Vögel fliegen selten auf Höhe einer stabilen Erdumlaufbahn, also würden unsere Windräder dort die Zahl der Vögel, die durch sie getötet werden, stark reduzieren. Dieses Verhalten ist unerlässlich, und zwar nicht nur, um Vogelliebhaber und andere weichherzige Artgenossen zu erfreuen. Vögel sind die Abwehrkräfte der Erde gegen Insekten. Durch das Schlachten von Vögeln tragen Bodenwindmühlen zur Schädigung von Insekten und zur Ausbreitung von durch Insekten übertragenen Krankheiten bei. Orbitale Windräder würden zu einer solchen Katastrophe nicht beitragen.

Das Verbringen von Windmühlen vom Boden in den Orbit würde ihre ästhetischen Schäden sowohl in der natürlichen als auch in der zivilen Umgebung beseitigen und dadurch den Immobilienwert in betroffenen Gegenden wiederherstellen. Am Nachthimmel könnten sie von der Erde aus sichtbar sein, aber nur als kleine sich bewegende Sterne, amüsant für Liebhaber, sehnsüchtige Kinder und Amateur-Astrofotografen, die ihre Virtuosität demonstrieren wollen.

Am wichtigsten wäre, dass die Verlagerung von Windkraftanlagen in den Orbit es ihnen ermöglichen würde, ihre Leistungsabgabe zu regulieren und dadurch die Störungen zu beseitigen, die sie dem Rest des Netzes auferlegt haben. Die Leistung von bodengestützten Windrädern variieren stark und unvorhersehbar von 0 bis 100 Prozent. Im Gegensatz dazu würde eine orbitale Windmühle immer genau die gleiche konstante Menge an Energie produzieren: nämlich überhaupt keine. Anstatt unvorhersehbare und manchmal fast augenblickliche Änderungen ihrer Leistungsanforderungen kompensieren zu müssen, könnten bodengestützte Backup-Systeme ihre Leistung daher lediglich langsam in Übereinstimmung mit bekannten und hochgradig vorhersehbaren täglichen und saisonalen lokalen Stromanforderungen ändern. Dies würde das Stromnetzmanagement erheblich vereinfachen und die Nutzung vieler Energiequellen wie Kernkraftwerke erleichtern.

Der Start von Windrädern in den Orbit wäre wie sonst auch mit erheblichen Kosten verbunden. Aber dies könnte leicht durch steigende Nebenkostensätze gedeckt werden. Gemäß dem etablierten Wirtschaftsgesetz von Angebot und Nachfrage werden solche höheren Tarife den Stromverbrauch senken und der Gesellschaft dabei helfen, das Ziel von Netto-Null-CO2-Emissionen so schnell wie möglich zu erreichen.

Einige Befürworter der grünen Energietechnologie täuschen oft vor, dass ihr Ziel darin bestehe, die Kosten für Strom zu senken. Das ist absurd. Grüne Energie kann und sollte nicht für einen solchen Zweck verwendet werden. Wenn wir den Verbrauch senken wollen, müssen wir Strom so teuer wie möglich machen. Die sauberste Energie ist keine Energie, am besten zu hohen Kosten. Orbitale Windräder sind die ideale Technologie, um diese Anforderung zu erfüllen.

Zur vollständigen Offenlegung erkläre ich fürs Protokoll, dass ich Präsident eines kleinen Luft- und Raumfahrtunternehmens bin. Ich gebe offen zu, dass ein Programm zur Verlagerung aller Windkraftanlagen der Erde in die Umlaufbahn zu einer erheblichen Finanzspritze für das Ökosystem der Luft- und Raumfahrt führen wird. (Wir bezeichnen uns gerne als „Ökosystem“, nicht als „Industrie“. Ökosysteme sind gut. Industrien sind schlecht.) Unabhängig von meiner Ehrlichkeit in diesem Punkt werden Gegner dieses Konzepts zweifellos an meinem potenziellen Eigeninteresse festhalten und Ad-hominem-Angriffe starten. Ich vertraue darauf, dass meine Leser verstehen werden, dass solch oberflächliche Kritik das Allgemeinwohl ignoriert.

National Review

https://stopthesethings.com/2022/12/09/time-for-launch-best-place-for-giant-industrial-wind-turbines-is-way-out-of-this-world/

Launig übersetzt durch Andreas Demmig




Konträr: Kanadier führen bei den Strompreisen für billige, sichere und zuverlässige Kernenergie

stopthesethings

Kanada ist ein weiterer Fall, der die Lüge begräbt, dass Atomkraft teuer ist. Da dies die einzige eigenständige Erzeugungsquelle ist, die während des Prozesses kein CO2 erzeugt, könnte man meinen, dass die Klimabewegten sich dafür auf die Straße kleben würden, um Kernkraftwerke mit dringender Dringlichkeit bauen zu lassen. Aber, davon ist kein ein bisschen zu merken.

Nein, ihr Mangel an Konsequenz in dieser Hinsicht offenbart, dass sie nichts weiter als eine wahnhafte, menschenhassende Sekte sind, die keiner jemals ernst nehmen sollte.

Unglücklicherweise für die Australier [und andere Länder] besetzen viele von ihnen Machtpositionen, nicht zuletzt die Verantwortlichen der Green/Labor Alliance, einer Gruppe von Verrückten, die anscheinend das gleiche Modell anwenden, das Vlad Putin verwendet, um seinen ukrainischen Gegnern jede Form von Energieerzeugung zu verweigern. In Vlads Fall ist die Zerstörung des Stromerzeugungs- und Stromverteilungssystems seines Feindes eine gute Kriegsstrategie.

Im Falle Australiens lässt sich die absichtliche Zerstörung der letzten Überreste zuverlässiger und erschwinglicher Stromerzeugung jedoch nicht so einfach erklären.

Kanadas Kernkraft zeigt die Energie-Ignoranz auf

The Australian, Nick Cater, 20 November 2022

Ende letzten Monats reichte das Energieunternehmen AGL einen Antrag auf Sprengung seines Kohlekraftwerks Liddell in New South Wales (NSW) ein. Schade, dass es nicht zerlegt und in Schiffscontainer verpackt werden kann, weil die Deutschen würden es mit Handkuss nehmen. [Die Ampel? – Aber nur vielleicht – der Übersetzer]

In Garzweiler bei Köln zerkleinern die Abbruchkolonnen Windräder, um an die Kohle unter der Erde zu kommen. Bundeskanzler Olaf Scholz hat die Wiedereröffnung von fünf Kraftwerken mit minderwertiger Braunkohle angekündigt. Die Lebensdauer von drei Kernkraftwerken wird etwas verlängert.

Doch Australien hat anscheinend so viel Energie übrig, dass es sein viertgrößtes Kohlekraftwerk in fünf Monaten abschalten kann und die Lichter nicht einmal flackern sollen. Wir werden sehen.

Im Juni erlebten wir eine Generalprobe für die Schließung von Liddell. Eine Reihe von Ausfällen der Kohlekraftwerke,  die mit der steigenden Winternachfrage zeitgleich zusammenfielen, brachte den nationalen Energiemarkt an den Rand des Zusammenbruchs. Die Situation war so schlimm, dass der Energieminister von NSW, Matt Kean, die Kunden im Radio bat, ihre Spülmaschinen nicht bis nach der Abendspitze des Strombedarfs zu benutzen.

Am 12. Juni um 18.55 Uhr befahl der australische Energiemarktbetreiber AEMO den Queensland-Kohlekraftwerken, die Stromlieferung zu erhöhen. Am nächsten Morgen um 6.30 Uhr lief die Energie-Verbindungsleitung von Queensland nach NSW glühend heiß. Um 7 Uhr morgens floss Strom mit dreifacher Überlast der Leitungen.

Als die Sonne aufging, boten Sonnenkollektoren etwas Erleichterung, aber der Notfall war noch lange nicht vorbei. Am 13. Juni um 18:30 Uhr befahl die AEMO, verzweifelt nach jedem Megawatt an verfügbarer Leistung, die sie aufbringen konnte, zu suchen. Snowy Hydro , sollte ihr Spitzenlast  – Gaskraftwerk in Colongra an der NSW Central Coast hochzufahren. Unter normalen Umständen wird Colongra mit Erdgas betrieben. Da der Gaspreis jedoch in die Höhe geschossen war, liefen die Turbinen mit Diesel.

So viel zum reibungslosen Übergang von Kohlenwasserstoffen zu sauberer Energie. NSW vermied im letzten Winter Stromausfälle, indem es sich einer der als schmutzigsten angesehenen Kraftstoffart zuwandte:  Diesel. Aber, was am 13. Juni geschah, war alles andere als ein Einzelfall. Auf dem Höhepunkt der Netzkrise in der zweiten Augustwoche erzeugte Diesel 2 Prozent des abrufbaren Stroms im NEM National Energy Market.

Wenn es noch Gründe gibt, mit denen die Australische Bundesregierung und die Landesregierungen von NSW verhindern können, dass AGL diesen Akt des industriellen Vandalismus begeht, muss sie diese nutzen, denn selbst wenn Liddell offen bleibt, wird das Netz bis an die Grenzen belastet. Bundesenergieminister Chris Bowen sollte darauf bestehen, dass der Abriss verschoben wird, bis AGL Gleiches durch Gleiches ersetzt. Stattdessen werden wir mit Sprüchen über Investitionen von AGL in Wind und Sonne und seine Pläne für grünen Wasserstoff abgespeist.

AGL hat seinen Plan, auf dem Gelände Gasgeneratoren zu installieren, vor einigen Jahren verworfen, aber es gibt Liddell nicht vollständig auf. Das Unternehmen hat versprochen, in Partnerschaft mit Fortescue Future Industries von Andrew Forrest eine 500-MW-Lithium-Ionen-Batterie zu installieren.

Angenommen,  diese wäre zum Zeitpunkt der Schließung von Liddell in Betrieb, was nicht der Fall sein wird, wird es in der Art von Notfall, der NSW im Juni beinahe verdunkelt hätte, praktisch nutzlos sein. Eine 500-MW-Batterie speichert das Äquivalent von 0,01 Prozent des wöchentlichen Energieverbrauchs von NSW.

Liddell in die Luft zu sprengen, wird nur der Anfang unserer Leiden sein. Im August 2025 wird der größte Generator des Landes in Eraring durch einen weiteren Fuzz einer Batterie ersetzt. Andere müssen folgen, wenn die AEMO mit ihrem Plan, bis zum Ende des Jahrzehnts 60 Prozent der Kohlekapazität stillzulegen, auf Kurs bleiben will.

Lassen Sie uns für einen Moment die Skepsis beiseitelegen und davon ausgehen, dass Bowens Plan, 64 Millionen Sonnenkollektoren zu installieren, 3800 Windkraftanlagen zu errichten und 28.000 km Übertragungsleitungen zu verlegen, die Lösung wäre. Aber wenn er sie nicht bis April  2023 zum Laufen bringen kann, muss Bowen sein Wunschdenken aufgeben und sich den Tatsachen stellen. Die Gesetze der Physik und die Herausforderungen der Technik bedeuten, dass die von vielen erwartete, nahezu sofortige Umstellung auf null Emissionen einfach nicht stattfinden kann. Die moderne Welt funktioniert nun mal mit Kohlenwasserstoffen, und der Übergang zu etwas anderem wird viel länger dauern, als wir uns das bisher erzählt wurde, wenn er überhaupt erreicht werden kann.

Nicht jedes westliche Land macht so einen Blödsinn. Die Regierung von Ontario kündigte 2003 die Schließung ihrer Kohlekraftwerke an. Das Kraftwerk Thunder Bay, das letzte Kohlekraftwerk in Ontario, hörte 2014 auf zu liefern. Heute ist die Provinz der Motor der kanadischen Wirtschaft und ein Zentrum der Produktion.

Ontario nutzte seinen Vorteil, indem es in Kernenergie investierte und Wind und Sonne nur relativ gering berücksichtigte. Die Provinz besitzt fünf von sechs kanadischen Kernreaktoren, darunter das größte Kernkraftwerk der Welt.

Ontario hat sich zu einem frühen Anwender kleiner modularer Reaktoren entwickelt, von denen der erste in Darlington Point neben einem bestehenden Kernreaktor im Bau ist. Der erste SMR könnte bis 2028 in Betrieb gehen und eine Lebensdauer von 60 Jahren haben. Australiens Wind- und Solarinfrastruktur muss in diesem Zeitraum drei- oder viermal ersetzt werden, wenn wir so töricht wären und überhaupt könnten, auf diesem Weg weiterzumachen.

SMRs wären die bestmöglichen Ersatz-Grundlastkraftwerke für Australiens verbleibende Kohlekraftwerke, wenn wir eine Regierung hätten, die mutig genug wäre, sich dieser Herausforderung zu stellen. Vier SMRs, die bei Liddell hintereinander geschaltet werden und eine Fläche von nur 18 ha bedecken, würden die Lücke, die der Abbau der Kohlekraftwerke hinterlassen hat, bequem schließen.

Bowen behauptet, dass die Einführung von Kernenergie die Strompreise in die Höhe treiben und billigere und sauberere Technologien verdrängen würde, und er besteht darauf, dass erneuerbare Energien schneller zu bauen und billiger zu betreiben sind. „Diejenigen, die etwas anderes sagen, sind entweder gefährlich ignorant oder versuchen einfach, die Klimakriege fortzusetzen“, sagt er.

Tatsächlich war der Einzelhandels-Strompreis in Kanada im Jahr 2005 etwa gleich hoch wie der Preis in Australien, bevor der Investitionsboom für erneuerbare Energien begann. Heute zahlen Kanadier halb so viel wie die Australier und genießen die drittniedrigsten Preise in der OECD. Die Energie-Ignoranz sitzt tief.

The Australian

Könnten wir doch nur Kanadas Beispiel zur Kernenergie folgen.

 

https://stopthesethings.com/2022/12/04/contrarian-ontarians-canadians-lead-charge-on-cheap-safe-reliable-nuclear-power/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

 




Elend garantiert: Netto-Null-CO2-Emissionsziele bedeuten, dem Wohlstand mit Steuern die Existenz zu nehmen

[Anbei einige Bemerkungen vor allem über und von der britischen Energiepolitik. Ich bin der Meinung, ähnliches lässt sich über die Politik in Deutschland ebenfalls schreiben – der Übersetzer]

stopthesethings

Während der Wind- und Solar-„Übergang“ implodiert, besteht die Antwort darin, alles, was sich noch bewegt bzw. lebt, zu besteuern, was Stromverbraucher und Steuerzahler zusätzlich erdrückt.

Ronald Reagans Witz darüber, wie Regierungen ihre Volkswirtschaften behandeln: „Wenn es sich bewegt, besteuern Sie es. Wenn es sich weiter bewegt, regulieren Sie es. Und wenn es aufhört, sich zu bewegen, subventionieren Sie es“ ist in Bezug auf die Bemühungen zur Wiederbelebung subventionierter Wind- und Solarenergie, die heutzutage unter dem Mantel von Netto-Null-CO2-Emissionszielen verborgen sind, in vollem Umfang sichtbar.

In Australien befolgen unser unbeholfener Premierminister Anthony Albanese und sein glückloser Energieminister Chris Bowen Ronald Reagans Erlass bis ins kleinste Detail. Unternehmen und Haushalte heulen darüber, von explodierenden Strompreisen erdrückt zu werden, also besteht deren Antwort darin, die Preise für Kohle und Gas zu begrenzen, Steuern anzuheben und das Extra, das aus sinkenden Gehältern abgeschöpft wird, zu verwenden, um Subventionen an Haushalte und Unternehmen zu zahlen, die von explodierender Energie erdrückt werden Preise, verursacht durch die massiven Subventionen für Wind und Sonne. Wenn Sie die Augen schließen und es schnell genug sagen, ergibt es fast Sinn.

Die politische Reaktion auf das von der umkämpften konservativen britischen Regierung angezettelte Debakel um erneuerbare Energien, hat dieselbe oberflächliche Anziehungskraft wie die in Australien, wie die folgenden Berichte belegen.

 

Britische Steuererhöhungen verhindern, indem man die Klimaschutzziele aufgibt

Watts Up With That?, Eric Worrall, 17 November 2022

Ich vertrete meinen Standpunkt, dass der EINZIGE Grund, warum Jeremy Hunt die Steuern für Wähler aus der Arbeiterklasse und der Mittelschicht erhöht, darin besteht, die Netto-Null-Agenda der Regierung aufrechtzuerhalten.

Das Folgende stammt aus der gestern vorgelegten Erklärung des Herbsthaushalts der britischen Regierung von Schatzkanzler (Finanzminister) Jeremy Hunt.

… Obwohl meine heutigen Entscheidungen zu einer erheblichen Steuererhöhung führen, haben wir die Gesamtsteuersätze nicht angehoben, und die Steuern als Prozentsatz des BIP werden in den nächsten fünf Jahren nur um 1 % steigen.

Ich beginne mit den persönlichen Steuern.

    • Mehr von denen zu verlangen, die mehr haben, bedeutet, dass die erste schwierige Entscheidung, die ich in Bezug auf Steuern treffe, darin besteht, die Schwelle, ab der der Steuersatz von 45 Prozent zu zahlen ist, von 150.000 £ auf 125.140 £ zu senken.
    • Diejenigen, die 150.000 £ oder mehr verdienen, zahlen jedes Jahr etwas mehr als 1.200 £ an Steuern.
    • Wir treffen auch schwierige Entscheidungen über steuerfreie Zulagen.
    • Ich behalte den Einkommensteuer-Personenfreibetrag, den höheren Schwellenwert, die wichtigsten nationalen Versicherungsschwellen und die Erbschaftsteuerschwellen für weitere zwei Jahre bis April 2028 auf dem derzeitigen Niveau.
    • Auch danach werden wir immer noch die großzügigsten Steuerfreibeträge aller G7-Staaten haben.
    • Ich reformiere auch die Freibeträge für unverdientes Einkommen [z.B. Zinsen, Börsengewinne].
    • Der Dividendenfreibetrag wird nächstes Jahr von 2.000 £ auf 1.000 £ und dann ab April 2024 auf 500 £ gekürzt.
    • Der jährliche Freibetrag für die Kapitalertragssteuer wird von 12.300 £ auf 6.000 £ im nächsten Jahr und dann auf 3.000 £ ab April 2024 gesenkt.
    • Diese Änderungen belassen immer noch insgesamt großzügigere Zulagen als Länder wie Deutschland, Irland, Frankreich und Kanada.
    • Und weil der OBR prognostiziert, dass bis 2025 die Hälfte aller Neufahrzeuge elektrisch sein werden … [Office for Budget Responsibility – GOV.UK ~Bundes-Rechnungshof]
    • …um unser Kfz-Steuersystem gerechter zu gestalten, habe ich beschlossen, dass Elektrofahrzeuge ab April 2025 nicht mehr von der Kfz-Verbrauchsteuer befreit sind. …

Lesen Sie mehr: https://www.gov.uk/government/speeches/the-autumn-statement-2022-speech

Finanzminister Jeremy Hunt will die Steuern um 1 % des BIP erhöhen.

Wie viel von diesem Geld gibt die Regierung für Net Zero aus? Hier wird es etwas trüber.

Das Grantham Institute schätzt, dass der Net-Zero-Vorstoß 2 % des BIP kosten wird, aber die Regierung behauptet, dass der Großteil dieser Investitionen aus der Privatwirtschaft stammt.

Ich würde argumentieren, dass 2 % der erzwungenen Ausgaben, die durch die Netto-Null-Politik erzwungen werden, effektiv eine verschleierte Steuer sind, was 2 % zusätzlichen Steuern entspricht und die Regierung direkt für die Netto-Null-Politik ausgibt.

Grantham erwartet auch einen Nettovorteil von 4 % des BIP, aber selbst wenn Sie dem Alarmismus glauben, ist dieser angebliche Vorteil nicht unmittelbar und wird nur anfallen, wenn alle anderen ähnliche CO2-Emissionssenkungen vornehmen.

 

Aktuelle Schlagzeilen

    • Unter der derzeitigen Politik werden die Gesamtkosten der Schäden durch den Klimawandel für das Vereinigte Königreich voraussichtlich von derzeit 1,1 % des BIP auf 3,3 % bis 2050 und 7,4 % bis 2100 steigen.
    • Starke globale Minderungsmaßnahmen könnten die Auswirkungen der Schäden durch den Klimawandel im Vereinigten Königreich bis 2100 von 7,4 % auf 2,4 % des BIP reduzieren.
    • Das größte Einzelrisiko von Schäden durch den Klimawandel für die britische Wirtschaft besteht in einer katastrophalen Störung des globalen Wirtschaftssystems (im Wert von 4,1 % des BIP).
    • Der Außenhandel wird unter der derzeitigen Politik einen Rückgang des britischen BIP um 1,1% verursachen, da andere Länder Verluste durch den Klimawandel erleiden.
    • Die Landwirtschaft ist einer der britischen Sektoren, die voraussichtlich am stärksten vom Klimawandel betroffen sein werden. Die Verringerung des Ackerlandes, wenn die Regionen trockener werden, wird seinen Gesamtbeitrag zum BIP des Vereinigten Königreichs bis 2100 voraussichtlich halbieren.
    • Es gibt starke wirtschaftliche Gründe für das Streben nach Netto-Null: Die Vorteile der Minderung übersteigen die Kosten in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts
    • Zu den Nebennutzen gehören erhebliche gesundheitliche Verbesserungen, die größtenteils auf sauberere Luft zurückzuführen sind, und die Ankurbelung der Wirtschaft durch Investitionen.
    • Zusammengenommen wird erwartet, dass der Netto-Null-Übergang (der schätzungsweise maximal 2 % des britischen BIP kosten wird) einen Nettonutzen von etwa 4 % des BIP haben wird.
    • In Zukunft werden sich wahrscheinlich Naturkatastrophen, Tourismus, Forstwirtschaft, Verkehr, Konflikte und Vertreibung als bedeutende Kanäle für Klimarisiken herausstellen.
    • Aktive Investitionen in Anpassungsmaßnahmen wie Küstenschutz können das Risiko klimabedingter Schäden stark reduzieren.

 

Auf oben gezeigter Grafik, bzw. Seite finden Sie die Möglichkeit, verschieden Szenarien durchzuspielen. Die Ergebnisse (total costs) werden dann farbig auf der Landkarte dargestellt, Quelle / Link folgt hier: https://www.lse.ac.uk/granthaminstitute/publication/what-will-climate-change-cost-the-uk/

 

Es kommt schlimmer. Letzten Monat akzeptierte die Regierung ein Urteil des High Court, dass ihre Net-Zero-Politik unzureichend sei. Dieses Urteil wird die Regierung zwingen, entweder den Zwang zu verstärken, oder die direkten Ausgaben zu erhöhen oder beides.

 

BRITISCHE REGIERUNG LÄSST EIGENE NET-ZERO-STRATEGIE FALLEN

Oktober 2022, Michael Salau, Priya Thakrar und Rhia Gould

Im Juli 2022 entschied der High Court, dass die Net Zero Strategy  („NZS“) der britischen Regierung  gegen ihre Verpflichtungen aus dem Climate Change Act 2008  („CCA“ ) verstoßen hat .

…Während die Regierung die Zulassung der Berufung gegen das Urteil des High Court beantragt hatte, bestätigte sie am 13. Oktober 2022 in einem Schreiben an den High Court, dass sie ihre Berufung nicht weiterverfolgen werde. Die Regierung hat bis März 2023 Zeit, um ihre NZS zu aktualisieren und weitere Informationen darüber bereitzustellen, wie ihre Politik die im CCA festgelegten Ziele erreichen wird. …

Lesen Sie mehr: https://beale-law.com/article/uk-government-to-drop-net-zero-strategy-appeal/

Jeremy Hunt ist gesetzlich verpflichtet, dem Gericht zu erklären, wie er beabsichtigt, Großbritannien wieder zur Einhaltung des Klimaschutzgesetzes von 2008 zu bringen. Hunt hat bis März 2023 Zeit, diese Erklärung abzugeben.

Jeremy Hunts Steuererhöhungen belaufen sich nach seinen eigenen Worten auf 1 % des BIP – die Hälfte der geschätzten wirtschaftlichen Kosten von Net Zero.

 

Wie viel von dieser Steuererhöhung von 1 % wird am Ende für den Net-Zero-Vorstoß ausgegeben? Ich würde behaupten alles. Gemäß den Bestimmungen des  Climate Change Act von 2008 ist die britische Regierung gesetzlich verpflichtet, Zwischenziele auf ihrem Weg zu Net Zero 2050 zu erreichen. Das Urteil des High Court stellt fest, dass die Regierung gegen ihre Verpflichtungen verstößt. Die Wahl besteht für die britische Regierung also darin, das Klimaschutzgesetz von 2008 aufzuheben oder den Mangel an privaten Investitionen auszugleichen – Steuern zu erhöhen und alles auszugeben, was nötig ist, um den Verstoß gegen die Verpflichtungen der Regierung zur Erreichung des Netto-Null-Ziels, einschließlich Zwischenzielen, zu beheben Ziele, egal was es kostet.

Die versteckte Steuer von 2 % wird also zu einer realen Steuer von 1 % und einer versteckten Steuer von 1 %.

Bleiben die Wähler dadurch nicht in der gleichen Miesere wie zuvor und zahlen effektiv immer noch eine Netto-Nullsteuer von 2 %? Wahrscheinlich nicht. Ein Großteil der Kosten für die versteckten 2 % wäre von Unternehmen bezahlt worden. Meiner Meinung nach hat das, was Jeremy Hunt getan hat, stillschweigend einen größeren Teil der Last der Finanzierung von Net Zero direkt auf die Mittel- und Arbeiterklasse übertragen  – eine stille Steuersenkung für reiche Leute, von denen viele wahrscheinlich bereits Nettonutznießer der Net Zero-Politik sind, mit ihren Investitionen in Windparks und Sonnenkollektoren.

In gewisser Weise macht dieser Transfer die Last der Finanzierung von Net Zero deutlicher. Aber unabhängig davon, ob Konzerne oder Arbeiter und Mittelschicht die direkten Rechnungen bezahlen, diese 2 % sind eine dauerhafte Belastung für die britische Wirtschaft. Nicht zu vergessen, alle von Unternehmen gezahlten Kosten werden an die Verbraucher weitergegeben.

Die einzige wirkliche Lösung, die ich sehe, besteht darin, das erzwungene Net Zero aufzugeben und britischen Energieunternehmen wie Caudrilla freizustellen, erschwingliche Gaspreise wiederherzustellen, indem sie ihnen das Fracking erlauben. Und natürlich, wenn Behauptungen, dass erneuerbare Energien billiger sind, wahr sind, lassen Sie die grüne Revolution in ihrem eigenen Tempo voranschreiten, ohne unerträglich teuren staatlichen Zwang.

[Glauben Sie, dass die britischen Wähler das überreißen? – der Übersetzer.

Watts Up With That?

 

Die Herbsterklärung ist Gift für die Aussichten und den Wohlstand Großbritanniens
Net Zero Watch, John Constable, 18. November 2022

…. Die gestern von Finanzminister Jeremy Hunt veröffentlichte Herbsterklärung ist unklug und gefährlich.

Hohe Energiekosten aufgrund einseitiger Klima- und Netto-Null-Politiken, die seit Anfang der 2000er Jahre auferlegt wurden, haben zu einem starken Preisrationierungseffekt geführt, wobei der Gesamtenergieverbrauch seither um 30 % zurückgegangen ist, trotz allem der gegenüber dem Niveau von 1950er Jahre weiter angestiegenen Bevölkerung.

Der Stromverbrauch, der eigentliche Index einer modernen und wohlhabenden Gesellschaft, ist seit 2005 um über 20 % gesunken und liegt jetzt auf einem Niveau, das zuletzt Ende der 1980er Jahre erreicht wurde.

Die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs ist schwer krank, aber die Regierung erhöht wie ein mittelalterlicher Quacksalber die Steuern, insbesondere die Energiesteuern, und zwingt unsere Haushalte und Unternehmen, noch mehr superteure erneuerbare Energien zu kaufen, und hat nichts dagegen getan, um die Belastung zu verringern 7 Mrd. £ pro Jahr allein durch die Unterstützung von Wind- und Solarenergie über die Renewables Obligation [~„Bevorzugung der Erneuerbaren“]

Um die Sache noch schlimmer zu machen, hat der Finanzminister eine 23-prozentige Erhöhung der Transportkraftstoffsteuer angekündigt. Das kommentiert der OBR

„Die geplante Erhöhung des Kraftstoffsteuersatzes um 23 Prozent Ende März 2023 erhöht die Einnahmen im nächsten Jahr um 5,7 Milliarden Pfund. Dies wäre eine Rekorderhöhung und das erste Mal seit dem 1. Januar 2011, dass eine Regierung die Kraftstoffsteuersätze anhebt. Es wird erwartet, dass die Preise für Benzin und Diesel um etwa 12 Pence pro Liter steigen.“OBR November Fiscal Outlook, Absatz 61

Die Treibstoffsteuer erhöht die Transportkosten in Großbritannien bereits um 25 Milliarden Pfund pro Jahr und ist damit vielleicht die schwerste Anti-Wachstumssteuer, die derzeit die britische Wirtschaft vergiftet. Die Steuer macht etwa 45 bis 50 % des Preises an der Tankstelle aus. In einer Zeit schwerer wirtschaftlicher Turbulenzen hätte der Finanzminister die Kraftstoffsteuer senken und nicht erhöhen sollen.

Dr. John Constable, Energy Director bei Net Zero Watch, sagte:

„Es scheint, dass die Regierung nicht versteht, wie gefährlich und wirtschaftlich schädlich Steuern auf Energie sind. Durch die Erhöhung der Energiekosten, insbesondere des Transportkraftstoffs, hat Herr Hunt jede Aussicht auf eine wirtschaftliche Erholung vergiftet.“

Net Zero Watch

https://stopthesethings.com/2022/12/03/misery-guaranteed-net-zero-co2-emissions-targets-mean-taxing-prosperity-out-of-existence/

Übersetzt durch Andreas Demmig