Warum „billigere“ Wind- und Solarenergie die Kosten erhöhen. Teil III: Das Problem mit den Strommärkten

Planungsingenieur (Russ Schussler)

Teil 3 dieser Serie untersucht die Strommärkte, die von politischen Entscheidungsträgern ( FERC ) und der Industrie gefördert werden, um die Kosten durch Ausschreibungen und Merit-Order-Verteilung zu senken. Obwohl Märkte die Ressourcenallokation in vielen Sektoren optimieren können, haben sie Schwierigkeiten, in Stromsystemen, die von schwankenden erneuerbaren Energien dominiert werden, Bezahlbarkeit und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Dieser Beitrag erläutert zunächst die Funktionsweise von Strommärkten, beleuchtet dann ihre Herausforderungen und untersucht schließlich, warum sie die Kostenherausforderungen im Zusammenhang mit Wind- und Solarenergie verstärken.

In Teil 1 dieser Serie haben wir untersucht, wie das „ Fat Tail“ -Problem das Kosteneinsparungspotenzial von Wind- und Solarenergie untergräbt. Die Stromversorgung ist meist problemlos möglich. Das „Fat Tail“-Problem tritt in den selteneren Zeiten maximaler Nachfrage auf, wenn Wind- und Solarenergie nicht verfügbar sind. Diese Zeiten, nicht die Einsparungen in günstigen Zeiten, bestimmen die Systemökonomie.  Teil 2 erörterte, wie Tarifstrukturen die Wahrnehmung der Erschwinglichkeit von Solaranwendungen verzerren.

Wie Strommärkte funktionieren (und scheitern)

Strommärkte nutzen ein Merit-Order-Dispatch-System: Die Erzeuger bieten ihre Kosten an, und der Markt legt die Preise basierend auf der teuersten benötigten Einheit fest. In „günstigen“ Zeiten – bei geringer Nachfrage oder hoher erneuerbarer Energieproduktion – dominieren Wind- und Solarenergie oft. Ihre nahezu null Grenzkosten (keine Brennstoffkosten) ermöglichen ihnen niedrige Gebote, verdrängen teurere fossile Kraftwerke und drücken die Marktpreise. Dies erweckt den Anschein von billigem Strom und bestärkt das Narrativ, erneuerbare Energien seien grundsätzlich kosteneffizient.

Unter Spitzen- oder Extrembedingungen erbringen Wind- und Solarenergie jedoch aufgrund wetter- oder tageszeitlicher Einschränkungen oft eine unterdurchschnittliche Leistung. Beispielsweise kann die Windgeschwindigkeit während Hitzewellen sinken oder die Solarleistung nachts oder in bewölkten Wintern vernachlässigbar sein. Bei Nachfragespitzen oder Ausfällen der erneuerbaren Energien sind die Märkte auf bedarfsgesteuerte Ressourcen – GuD-Kraftwerke, Verbrennungsturbinen oder sogar ältere Kohlekraftwerke – angewiesen, um das Defizit zu decken. Diese Ressourcen haben höhere Grenzkosten und werden oft während der teuersten Stunden abgerufen, was die Marktpreise in die Höhe treibt. Während des Wintersturms Uri im Februar 2021 stiegen die ERCOT-Preise auf 9.000 USD/MWh, da die erneuerbaren Energien unterdurchschnittlich lieferten aber die Nachfrage sprunghaft anstieg. Wie im ersten Beitrag erläutert, reicht es nicht aus, die meiste Zeit gut abzuschneiden. Die Herausforderung, während Spitzenengpässen eine kostspielige Reserve bereitzustellen, zeigt die Grenzen der Strommärkte auf, wie im Folgenden erläutert wird.

Potenzial und Grenzen der Strommärkte

Ich bin generell ein großer Befürworter von Märkten gegenüber zentraler Planung und den Wundern der unsichtbaren Hand. Märkte sind mächtige Instrumente zur Abstimmung von Angebot und Nachfrage und übertreffen oft die zentrale Planung, indem sie Wettbewerb und Innovation fördern. Man sollte sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Märkte nicht für alle Waren und Dienstleistungen zu jeder Zeit und an jedem Ort optimal funktionieren.

Nachfolgend sind Bedingungen aufgeführt, die die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Märkte einer zentralisierten Planung überlegen sind:

  • Verfügbarkeit von Ersatzwaren
    • Im Gegensatz zu Rohstoffen mit mehreren Optionen gibt es bei Strom keine tragfähigen, kostengünstigen Alternativen, was die Marktflexibilität einschränkt.
  • Niedrige Markteintrittsbarrieren
    • Der Bau von Kraftwerken erfordert erhebliches Kapital und Fachwissen, was den Markteintritt neuer Unternehmen einschränkt.
  • Kurze Vorlaufzeiten für Produktion/Investition
    • Lange Vorlaufzeiten für den Anlagenbau
  • Hohe Preiselastizität
    • Geringe Nachfrageschwankungen aufgrund von Preissignalen, insgesamt unelastisch
  • Klare und zugängliche Informationen
    • Möglich für Echtzeitkosten, nicht für Backup, Notstrom, zukünftigen Bedarf …
  • Hohes Innovationspotenzial
    • Energiemärkte treiben Innovationen selten voran; globale Forschung und Entwicklung, nicht regionaler Wettbewerb, treibt den Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien voran, während Subventionen die Marktsignale für Wind- und Solarenergie verzerren.
    • Im Hinblick auf den Marktvorteil wird Innovation im Hinblick auf Produktmerkmale, Eigenschaften, Funktionalität oder Attraktivität eingesetzt, nicht auf die Produktion des Gutes.
  • Geringe externe Effekte
    • Die Umweltauswirkungen der Stromerzeugung sind relativ groß
  • Geringe Bedenken hinsichtlich sozialer Gerechtigkeit
    • Elektrizität hat einen großen Einfluss auf die Lebensqualität. Das System muss alle unterstützen.
  • Geringes Risiko durch Marktversagen
    • Enormes Risiko durch Marktversagen
  • Die Nachfrageprognose ist eine Herausforderung
    • Die Prognose jährlicher Spitzen und des Energieverbrauchs ist bei der Stromversorgung im Vergleich zu anderen Gütern und Dienstleistungen relativ einfach

Strom unterscheidet sich von den meisten anderen Rohstoffen durch eine sehr unelastische Nachfrage und die [physikalisch bedingte] Notwendigkeit eines sofortigen Gleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage, um die Netzstabilität zu gewährleisten. Anders als auf Märkten für Güter wie Weizen oder Elektronik, wo es zahlreiche Ersatzprodukte gibt, gibt es für Strom nur wenige tragfähige Alternativen. Speichertechnologien wie Batterien sind nach wie vor teuer und nur begrenzt verfügbar und können den saisonalen Bedarf nicht decken. Daher sind die Versorgungsunternehmen auf traditionelle Energieerzeugung (z. B. Erdgas, Kohle, Kernenergie) angewiesen, um die durch schwankende Wind- und Solarenergie verursachten Lücken zu schließen. Diese Komplexität macht Strom für marktorientierte Systeme ungeeignet.

Die mangelnde Anpassung wird deutlich, da die Komplexität der Elektrizität die Schaffung zusätzlicher, vielfältiger Marktstrukturen erfordert. Dennoch können diese Märkte bei hoher Nachfrage oder extremen Bedingungen oft keine Zuverlässigkeit gewährleisten. Nachfolgend sind weitere wichtige Märkte und ihre Rollen aufgeführt:

  • Kapazitätsmarkt: Stellt sicher, dass ausreichende Erzeugungskapazitäten zur Verfügung stehen, um zukünftige Spitzenlasten, insbesondere bei Extremwetterereignissen, zu decken. Erzeuger erhalten zwar Zahlungen für die Bereitschaft ihrer Anlagen, doch reichen die Zahlungen oft nicht aus, um ausreichend steuerbare Ressourcen bereitzustellen, um Extrembedingungen zuverlässig zu bewältigen.
  • Markt für Nebendienstleistungen (Dienstleistungen zur Gewährleistung der Netzstabilität) : Bietet wichtige Funktionen zur Netzstabilität, wie Spannungshaltung und Frequenzregelung, zu denen erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie kaum beitragen. Diese wichtigen Dienstleistungen erhöhen die Kosten, da die Versorgungsunternehmen sie von herkömmlichen Erzeugern beziehen.
  • Day-Ahead-Markt : Ermöglicht es Erzeugern, basierend auf der prognostizierten Nachfrage Angebote für die Stromlieferung am nächsten Tag einzureichen. Dieser Markt ist zwar effizient für die Planung, kann sich aber nur schwer an unerwartete Engpässe bei der Versorgung mit erneuerbaren Energien anpassen, wodurch die Netze anfällig für Preisspitzen werden.
  • Intraday-Markt : Ermöglicht Echtzeit-Anpassungen der Stromversorgung innerhalb eines Tages. Er hilft, kurzfristige Schwankungen bei erneuerbaren Energien auszugleichen, kann aber bei länger anhaltenden Extremwetterereignissen wie mehrtägigen Stürmen oder Hitzewellen keine Zuverlässigkeit gewährleisten.
  • Markt für finanzielle Übertragungsrechte (FTR) (Finanzinstrument zur Kostenbewältigung bei Netzüberlastung): Ermöglicht den Teilnehmern die Absicherung gegen Preisunterschiede, die durch Netzüberlastung entstehen. FTRs sind zwar für die Finanzplanung nützlich, tragen aber nicht zur Verbesserung der Zuverlässigkeit bei und beheben auch nicht die physischen Engpässe bei kritischen Ereignissen.
  • Demand-Response-Markt : Verbraucher werden dafür bezahlt, ihren Verbrauch in Spitzenzeiten zu reduzieren, um die Netzbelastung zu verringern. Bei Extremereignissen, wenn die Nachfrage unelastisch bleibt und eine breite Beteiligung schwierig ist, ist die Wirkung jedoch begrenzt.
  • Markt für Zertifikate für erneuerbare Energien (REC): Ermöglicht den Handel mit Zertifikaten für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zur Erfüllung gesetzlicher Vorgaben. RECs fördern zwar grüne Energie, werten aber die Kosteneffizienz erneuerbarer Energien auf, indem sie deren Abhängigkeit von Backup-Systemen verschleiern.
  • Reservemarkt: Stellt sicher, dass bei unerwarteten Ausfällen oder Nachfragespitzen Notstrom zur Verfügung steht. Diese Reserven sind wichtig, erhöhen aber die Kosten, da steuerbare Kraftwerke trotz seltener Nutzung am Netz bleiben müssen.
  • Bilaterale Verträge und Stromabnahmeverträge (PPAs): Langfristige Verträge zwischen Energieversorgern und Erzeugern zur Sicherung einer stabilen Versorgung. Sie bieten zwar eine gewisse Zuverlässigkeit, priorisieren aber oft erneuerbare Energien, sodass es zu Versorgungslücken kommt, wenn die Versorgung mit schwankenden Quellen ausfällt.
  • Emissionsmärkte: Der Handel mit Emissionszertifikaten soll Anreize für emissionsarme Stromerzeugung schaffen. Diese Märkte erhöhen die Kosten für fossile Kraftwerke, was indirekt die Abhängigkeit von erneuerbaren Energien erhöht und den Bedarf an kostspieliger Reserveenergie verschärft.

Insgesamt tendieren diese komplexen Marktstrukturen leider dazu, kurzfristige Effizienz gegenüber langfristiger Zuverlässigkeit zu priorisieren. Wie Teil 1 zeigte, ist die Stromversorgung meist einfach, in seltenen, kostenintensiven Zeiten jedoch eine Herausforderung. Durch die Fokussierung auf Echtzeitpreise gelingt es den Strommärkten nicht, ausreichend bedarfsgerechte Ressourcen zu sichern. Dies erhöht die Kosten für erneuerbare Energien und macht die Märkte schlecht gerüstet, um Spitzenengpässe oder extreme Wetterbedingungen zu bewältigen, wie weiter unten erläutert wird.

Warum Strommärkte unter extremen Bedingungen versagen

Strommärkte priorisieren kurzfristige Wirtschaftlichkeit und wählen in Zeiten geringer Nachfrage oder hoher erneuerbarer Energieproduktion die günstigsten Ressourcen – wie Wind- und Solarenergie. Dieser Fokus schafft jedoch keine Anreize für langfristige Investitionen in die Zuverlässigkeit, wie etwa die Instandhaltung bedarfsgerechter Anlagen (z. B. Erdgas- oder Kernkraftwerke) oder den Aufbau ausreichender Reservekapazitäten. Infolgedessen haben die Märkte bei „Fat Tail Events“ – wenn Nachfragespitzen auftreten oder erneuerbare Energien ausfallen – Schwierigkeiten, die Versorgung sicherzustellen. Dies führt zu Preisspitzen und höheren Kosten für die Verbraucher.

In Regionen wie Texas (ERCOT) oder Kalifornien kam es beispielsweise bei extremen Wetterbedingungen (z. B. dem Wintersturm Uri 2021 oder den Hitzewellen in Kalifornien 2020) zu Preisspitzen auf den Strommärkten. Diese Ereignisse verdeutlichten die Fragilität von Systemen, die auf intermittierende erneuerbare Energien ohne ausreichende bedarfsgerechte Kapazität angewiesen sind. Während des Wintersturms Uri entstanden den texanischen Verbrauchern aufgrund von Marktpreisspitzen innerhalb weniger Tage zusätzliche Kosten in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar. Die daraus resultierenden Kosten wurden an die Verbraucher weitergegeben. Im Gegensatz dazu können regulierte Versorgungsunternehmen durch die Aufrechterhaltung vielfältiger Erzeugungsportfolios langfristige Zuverlässigkeit priorisieren. Die Märkte betrachten diese Kostenineffizienzen als Kostenineffizienzen, regulierte Versorgungsunternehmen betrachten sie jedoch als sinnvolle Investitionen in die Zuverlässigkeit.

Am anderen Ende des Spektrums unterschätzen die Strommärkte die Zuverlässigkeitsleistungen bedarfsgesteuerter Kraftwerke wie Spannungshaltung, Frequenzregelung und Rampenfähigkeit. Wind- und Solarenergie sind zwar günstig im Betrieb, tragen aber kaum zu diesen Leistungen bei, sodass die Energieversorger gezwungen sind, sie anderweitig und zu zusätzlichen Kosten zu beschaffen. Diese versteckte Subventionierung erneuerbarer Energien verzerrt die Marktsignale zusätzlich und lässt unregelmäßig verfügbare Ressourcen günstiger erscheinen, als sie sind.

Eine finanzielle Analogie: Der 90%-Gewinn-Irrtum

Die Schwächen der Strommärkte ähneln dem in Teil 1 besprochenen Finanzbetrug , bei dem Händlern Gewinne bei 90 % ihrer Geschäfte versprochen wurden. So wie häufige kleine Gewinne durch seltene, aber massive Verluste zunichte gemacht wurden, stehen den niedrigen Kosten erneuerbarer Energien in wirtschaftlich günstigen Zeiten die anhaltend hohen Kosten für Backup-Systeme gegenüber, die für deren Ausfallzeiten benötigt werden. Diese Kosten steigen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten noch weiter an. Kein Pensionsfonds oder institutioneller Anleger würde eine Strategie verfolgen, die das Risiko katastrophaler Verluste ignoriert. Dennoch setzen Energiepolitiker oft auf erneuerbare Energien, die auf ihren Durchschnittskosten basieren, und ignorieren die Auswirkungen auf die Zuverlässigkeit.

Dies wirft eine beunruhigende Frage auf: Übersehen die Befürworter „billiger“ erneuerbarer Energien das Fat-Tail-Problem oder stellen sie kurzfristige Gewinne über langfristige Systemkosten? Manche meinen es vielleicht gut, sind aber nicht so gebildet und konzentrieren sich auf kurzfristige Einsparungen, ohne die systemweiten Kosten zu begreifen. Andere stellen möglicherweise politische oder ideologische Ziele über die wirtschaftliche Realität. Ungeachtet dessen sollten Akademiker, Politiker und Regulierer höhere Anforderungen erfüllen. Sie haben Zugang zu denselben Systemmodellen und Praxisdaten wie die Versorgungsunternehmen, die durchgängig zeigen, dass eine starke Abhängigkeit von erneuerbaren Energien die Stromkosten erhöht. Auch wenn Wind- und Solarenergie auf dem Markt meistens sehr wettbewerbsfähig sind, ist das kein ausreichender Grund zu erwarten, dass sie die Gesamtkosten senken. Ein Markt, der Wind- und Solarenergie einen hohen Prozentsatz an Erfolgen beschert, erschwert es zuverlässigeren Ressourcen, zu überleben und für Spitzenbedarfe zur Verfügung zu stehen.

Gemeinsame Perspektiven für Energiemärkte

Wie werden Marktprobleme allgemein betrachtet? Um die gängige Sichtweise auf die Strommärkte zu verstehen, habe ich eine KI-Synthese der vorherrschenden Ansichten konsultiert, die sowohl Stärken als auch Versäumnisse aufzeigt. Ich erhielt folgende Antwort:

Strommärkte fördern Wettbewerb und Innovation, sind aber mit Volatilität und Zuverlässigkeitsrisiken konfrontiert. Dies erfordert eine optimierte Marktgestaltung und eine schnellere Integration erneuerbarer Energien. Traditionelle Systeme gewährleisten Stabilität und Notfallvorsorge, kämpfen aber mit Ineffizienz und langsamer Modernisierung. Um diese Zielkonflikte auszugleichen, sind maßgeschneiderte Strategien für die individuelle Struktur jedes Systems erforderlich.

Lassen Sie uns das aufschlüsseln:

  • Die Energiemärkte zeichnen sich durch die Förderung von Wettbewerb und Innovation aus …
    • Globale Forschung und Entwicklung, nicht regionale Märkte, treiben den Fortschritt im Bereich der erneuerbaren Energien voran, während Subventionen für Wind- und Solarenergie die Marktsignale verzerren.
  • Allerdings sind sie mit Volatilitäts- und Zuverlässigkeitsrisiken konfrontiert, die eine Verfeinerung des Marktdesigns und eine schnellere Integration erneuerbarer Energien erfordern.
    • Zuverlässigkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Stromsystems, ebenso wie die Fähigkeit, mit Volatilität umzugehen
    • Ist ein vorgeschriebenes Marktdesign die Antwort? Wie wäre es mit einer Rückkehr zur Planung von Zuverlässigkeit und Volatilität?
    • Wird eine schnellere Integration erneuerbarer Energien hilfreich oder hinderlich sein? (Siehe frühere Beiträge – sie sind nicht hilfreich .)
    • Verbesserte Marktkonzepte können die Volatilität zwar abmildern, können aber die Notwendigkeit einer zuverlässigen, bedarfsgerechten Stromerzeugung nicht beseitigen.
  • Traditionelle Systeme gewährleisten Stabilität und Notfallvorsorge, haben jedoch mit Ineffizienz und langsamer Modernisierung zu kämpfen.
    • Stabilität und Notfallvorsorge sind die wichtigsten Ziele
    • Stabilität und Notfallvorsorge sind die größten Kostenfaktoren
      • Sobald das System für Stabilität und Notfälle eingerichtet ist, sind die Zusatzkosten weniger signifikant
      • Die schrittweisen Einsparungen am Markt sind nicht mehr so ​​groß, wenn Spitzen- und Notfall
      • Bedürfnisse werden berücksichtigt.
    • Ineffizienz oder umsichtige Schritte zur Vermeidung extremer Volatilität und Systemabstürze
    • Der Begriff „Modernisierung“ ist ein Ablenkungsmanöver, das eine bestimmte Perspektive auf die zukünftige Stromversorgung widerspiegelt.
  • Um diese Kompromisse auszugleichen, sind maßgeschneiderte Strategien für die einzigartige Struktur jedes Systems erforderlich.
    • Dies ist eine Perspektive zur Bewältigung der Probleme, es gibt jedoch auch andere, nicht marktorientierte Ansätze.

Die Märkte vertauschen Prioritäten. Die einfachste Aufgabe ist die Bereitstellung von Strom in wirtschaftlich günstigen Zeiten. Märkte priorisieren wirtschaftliche Zeiten und berücksichtigen die Herausforderungen einer zuverlässigen Energieversorgung erst nachträglich. Wenn Wind- und Solarenergie aufgrund niedrigerer Kosten in wirtschaftlich günstigen Zeiten dominieren, wird es schwierig bis unmöglich, eine zuverlässige, bedarfsgerechte Stromerzeugung in schwierigeren Zeiten aufrechtzuerhalten. Es ist im Allgemeinen ratsam, zuerst den Hauptbedarf zu planen und dann weniger wichtige Probleme zu optimieren. Diese Perspektiven überbewerten die Marktvorteile und ignorieren die langfristigen Folgen, was die Notwendigkeit einer zuverlässigkeitsorientierten Planung unterstreicht.

Die Beweise sind eindeutig

Die Energiemärkte arbeiten gut daran, die Durchdringung von Wind- und Solarenergie zu erhöhen. Ein globaler Blick zeigt jedoch ein unverkennbares Muster: Regionen mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien müssen oft mit höheren Strompreisen rechnen. Deutschland mit seiner aggressiven Energiewende hat trotz reichlich Wind- und Solarenergie einige der höchsten Strompreise für Privatkunden in Europa. Die Strompreise für Privathaushalte in Deutschland erreichten 2024 trotz hoher Investitionen in erneuerbare Energien 0,40 €/kWh und gehörten damit zu den höchsten in Europa. In Kalifornien sind die Preise mit dem Wachstum des Portfolios an erneuerbaren Energien stetig gestiegen. Im Gegensatz dazu halten Regionen wie Frankreich mit einem ausgewogenen Energiemix aus Kernenergie und Erdgas oft niedrigere und stabilere Preise aufrecht. Die kurzfristige Ausrichtung der Strommärkte verschärft den Kostenanstieg, da die Zuverlässigkeit bei kostenintensiven Ereignissen vernachlässigt wird.

Marktorientierte Ansätze haben Vorteile. Im Stromsektor waren ursprünglich starre, monopolgesteuerte Systemeinheiten weitgehend auf ihre eigenen Ressourcen angewiesen und tauschten nur in begrenztem Umfang mit Nachbarn aus. Heute erreichen nahezu alle vernetzten Systeme eine semioptimale Verteilung durch den Austausch von Echtzeit-Grenzkostendaten und tauschen die dadurch erzielten Einsparungen aus. Eine semioptimale Verteilung liegt darin, dass die Systeme die für die spätere Verteilung benötigten Einheiten online halten und die erzeugte Leistung auf ein Minimum reduzieren. Kostengünstigere Ressourcen führen nicht dazu, dass diese Ressourcen nicht mehr benötigt werden und sie keinen finanziellen Nutzen aus ihrer Erzeugung ziehen. Dieser Beitrag erläutert, wie Stromhändler es Versorgungsunternehmen ermöglichten, Kosten durch gemeinsame Einsparungen zu senken und die Ressourcenverteilung in vernetzten Systemen zu optimieren. Dieser Ansatz bietet viele Vorteile von Märkten, ohne die Nachteile eines vollständig strukturierten Marktsystems zu kompensieren.

Es ist falsch anzunehmen, dass ein Markt immer besser ist, je weniger Einschränkungen bestehen. Strommärkte sind aus vielen wichtigen Gründen schlecht geeignet, zuverlässige und bezahlbare Energie zu gewährleisten. Versagen Märkte, steigen die Kosten erheblich. Diese Einschränkungen der Energiemärkte werden durch die Komplexität der zuverlässigen Stromversorgung noch verstärkt. Zentralisierte Planung bietet ebenfalls Vorteile, insbesondere für Stromnetze. Es muss ein Gleichgewicht zwischen Marktansätzen und zuverlässiger Planung gefunden werden. Vielleicht finden wir das bessere Gleichgewicht im Rückblick.

Ausblick

Strommärkte sind leistungsstarke Instrumente, aber kein Allheilmittel für Stromsysteme. Ihr Fokus auf wirtschaftliche Effizienz in wirtschaftlich günstigen Zeiten macht sie anfällig für die hohen Kosten atypischer Ereignisse, bei denen Wind- und Solarenergie unterdurchschnittlich abschneiden. Aufbauend auf dem Fat-Tail-Problem ( Teil 1 ) und den versteckten Solarkosten ( Teil 2 ) untersucht der nächste Beitrag dieser Reihe die Kosten für Notstrom und Reserven, die die Einsparungen bei erneuerbaren Energien weiter schmälern. Ein letzter Beitrag verknüpft diese Themen und bietet einen umfassenden Überblick darüber, warum „billigere“ Wind- und Solarenergie zu teurerem Strom führt.

Die Schlussfolgerung lautet vorerst: Die Strommärkte verstärken die Kostenherausforderungen erneuerbarer Energien, indem sie kurzfristigen Gewinnen Vorrang vor langfristiger Zuverlässigkeit geben. Ein nachhaltiges Energiesystem muss Zuverlässigkeit und Bezahlbarkeit durch regulierte Planung, Marktreformen oder andere maßgeschneiderte Ansätze zur Bewältigung der Marktbeschränkungen priorisieren. Für eine stabile und bezahlbare Energiezukunft müssen politische Entscheidungsträger Zuverlässigkeit über kurzfristige Marktgewinne stellen.

Bonus – Erinnerung an eine Marktmanipulation

Politiker und Bürokraten behaupten oft Markterfolge, obwohl die Beweise dafür dürftig sind. Ich erinnere mich an Behauptungen vor etwa 25 Jahren, dass die Wahlfreiheit für große Industriekunden zu niedrigeren Kosten führe. Tatsächlich ermöglichten politische Änderungen Großkunden, Strompreise zu vergleichen, anstatt die Tarife von Monopolanbietern zu akzeptieren. Es wurde weithin behauptet, dass die Vorteile dem Markt zu verdanken seien.

Der Kontext ist entscheidend: Neue Stromerzeugung kann günstiger oder teurer sein als bestehende Ressourcen. Historisch betrachtet, wenn neue Stromerzeugung günstiger war, forcierten die Stromversorger das Wachstum, da die Inbetriebnahme kostengünstigerer Kraftwerke zur Versorgung neuer Verbraucher die Kosten für alle senkte. Sind bestehende Ressourcen teurer, ist eine Reduzierung der Nachfrage sinnvoll, da die Versorgung neuer Kunden die Kosten für alle erhöht, da [der Aufbau] teurere Ressourcen in den Energiemix einfließen. Umweltbedenken schwächen diese Zusammenhänge etwas ab.

In den späten 1990er und frühen 2000er Jahren ermöglichten erdgasbetriebene GuD-Kraftwerke durch den Bau neuer Anlagen die Senkung der durchschnittlichen Energiekosten. Bei steigender Systemlast eines Versorgungsunternehmens führte dies zu niedrigeren Kosten. Wenn Industrieunternehmen große Lasten an die Versorgungsunternehmen abgaben, profitierten alle Verbraucher, da neue GuD-Kraftwerke in den Anlagenpark integriert wurden, um die zusätzliche Last zu decken.

Die politischen Änderungen, die es der Industrie ermöglichten, Strom zu kaufen, ermöglichten es ihr, die Vorteile der kostengünstigen Zukäufe zu nutzen, anstatt sie mit allen Kunden zu teilen. Dieser Appell an die „Marktwahl“ hatte kaum Auswirkungen auf die Gesamteffizienz, sondern führte lediglich zu einer Umverteilung der Kostenvorteile.

Dies förderte zweifellos das Wachstum neuer Industrien, erhöhte aber die Kosten für bestehende Industrie-, Gewerbe- und Privatkunden. Wären neue Stromerzeugungsanlagen teurer geworden, hätten die Industrien wahrscheinlich ihre Stromtarife beibehalten und die günstigere bestehende Basis genutzt, während die bestehenden Kunden den Großteil der neuen Kosten trugen. Die Subventionierung neuer Industrien mag zwar ein gesellschaftliches Gut sein, aber es ist wichtig zu erkennen, dass die Marktentscheidung die Gesamtkosten nicht senkte – sie veränderte lediglich die Nutznießer und die Verteilung des Kuchens. Dieses Beispiel unterstreicht, wie Strommärkte die Illusion von Kosteneinsparungen erzeugen können, ohne die systemweiten Kosten zu berücksichtigen – ähnlich wie die Märkte heute die Gesamtkostenauswirkungen von Wind- und Solarenergie verschleiern.

Veröffentlicht am 28. Mai 2025 von curryja

https://judithcurry.com/2025/05/28/why-cheaper-wind-and-solar-raise-costs-part-iii-the-problem-with-power-markets/

Warum „billigere“ Wind- und Solaranlagen die Kosten erhöhen. Teil I: Das „Dickes Ende“-Problem

Warum „billigere“ Solarenergie die Kosten steigen lässt – Teil II: Die versteckten Kosten von hauseigenen Solaranlagen

 

Persönlicher Einwurf des Übersetzer:

Ich erinnere mich an Zeiten, mit sehr günstigen Strompreisen und die Versorgung war sehr zuverlässig.

Der „Strommarkt“ war geregelt, die Energieerzeuger haben sich auch um die Netz-Verteilung gekümmert, das gabe geringere Verwaltungskosten und auch die Bürokratie war sehr gering.  Industrielle Großabnehmer bekamen günstiger Tarife, welche international wettbewerbfähig waren.

Hauskunden konnten zwischen „Tagstrom“ und „Nachtstrom“ wählen, 1970 kostete die kWh etwa 7 Pfennige [~ 3,5 ct.)  Hohe Steuern und Abgaben, Verwaltungskosten und der Ausbau und die umgelegte Versicherung für „Erneuerbare“ und die nun nur – aber unbedingt als „Back-up“ benötigten zuverlässigen Kraftwerke könen nicht mehr wirtschaftlich arbeiten.  Eins ist klar, die Energieerzeuger und -versorger kommen auf ihre Kosten, müssen sie auch. Aber diese sind ebensowenig „unsere Freunde“ wie die umweltbewegten Politiker und NGOs.

Das musste ich loswerden.

Andreas Demmig




Unfaire Argumente für Panikmacher

von Andreas Demmig

Das es Idealisten gibt, die sich für eine bestimmte Sache einsetzen, ist normal und nichts Verwerfliches. Anders wird es jedoch, wenn Ideologen zu Aktivisten werden, und versuchen Sie mit unfairen Argumenten „auszuschalten“. Das beste Mittel gegen „unfaire Verhandlungen“ ist, die unfairen Taktiken offen anzusprechen – wichtig ist es, diese zu erkennen!

Beim Aufräumen meines PCs, habe ich u.g. Kommentar von M. Schneider gefunden, von 2011.  Nähere Hinweise zu dem Kommentator hatte ich mir leider nicht gespeichert. Google hat dann unter „Verhaltenskodex für Umweltaktivisten“ alles Mögliche an Verhaltensregeln aufgezeigt: Compliance in vielen Nuancen, hauptsächlich „Lieferketten..“

Sehr geehrter Herr Schneider, lesen Sie hier noch mit?

 

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Verhaltenskodex für Umweltaktivisten

M. Schneider, Juni 2011

Liebe Leser
Im harten Überlebenskampf um öffentliche Aufmerksamkeit und Spendengelder haben sich bestimmte Verhaltensweisen als nützlich erwiesen.

  1. Mehrheit beanspruchen. Behaupten Sie, die Meinung der Mehrheit zu vertreten, auch wenn Sie im Augenblick der einzige Mensch im Universum sind, der diesen Unsinn vertritt. Die meisten Menschen neigen dazu, das zu glauben, was ihrer Meinung nach die Mehrzahl der anderen Menschen glaubt. Bei der Frage „Mehrheit wovon?“ können sie großzügig verfahren. „Die Mehrheit der führenden / relevanten /verantwortungsbewussten / fortschrittlichen Wissenschaftler ist meiner Meinung“ überzeugt schnell und ist auch nicht falsch, da Sie es sind, der bestimmt, wer zur Referenzgruppe gehört.
  2. Netzwerk bilden. Bilden Sie mit Genossen aus anderen Kampfkadern ein Kartell der gegenseitigen Bestätigung und Bewunderung nach der Devise: „Lobst du mich, dann lob ich dich“. Schon haben Sie die Zustimmung einer „kritischen“ Öffentlichkeit, die Sie selbst geschaffen haben.
  3. Behauptungen wiederholen. Ermutigen Sie möglichst viele aus Ihrer kleinen, aber aktiven Anhängerschaft, mit der Darstellung persönlicher Leiden an die Öffentlichkeit zu gehen. Das schafft den Eindruck, als ob viele Menschen tatsächlich negative Erfahrungen gemacht hätten. Ihre Behauptungen bekommen damit eine Bestätigung, welche die Wahrheitsvermutung steigen lässt.
  4. Autoritäten gewinnen. Es spielt keine Rolle, dass Ihre Behauptungen in der Fachwelt als völlig unbewiesen gelten, wenn es Ihnen gelingt, einen Sympathieträger auf Ihre Seite zu ziehen. Treten Sie gemeinsam mit einem Schauspieler, Sportler, oder einer lokalen Berühmtheit auf und Ihr Anliegen gewinnt an Glaubwürdigkeit.
  5. Schockbeispiele geben. Als besonders wirkungsvoll haben sich dramatische Fallgeschichten erwiesen. Nehmen Sie zur nächsten Pressekonferenz ein Kind mit, das eine besonders deutliche und bedauernswerte Behinderung aufweist. Damit können Sie die langweiligen Statistiken Ihrer Gegner vom Tisch fegen.
  6. Verwirrung stiften.
    • Stellen Sie eine alarmierende Frage an den Anfang Ihrer Rede: „Sind Ihre Kinder in Gefahr?“. Sprechen Sie von Schadstoffen und krebserregenden Substanzen in der Umwelt, ohne objektive Daten über Art, Menge und Ort dieser Substanzen anzugeben. Wenn Sie jemand fragt, ob diese Stoffe für Menschen wirklich schädlich sind, so antworten Sie, dass mündige Menschen das Recht haben, sich Sorgen zu machen. Der Fragesteller erscheint dann als eine finstere Persönlichkeit, die Ihnen dieses Recht streitig machen will.
    • Stellen Sie Zusammenhänge her, wo keine sind: „Ein krankes Kind ist schon zuviel. Ich verabscheue Ihre Unterstellung, dass es normal sei, Kinder zu vergiften“. Wirkungsvoll ist auch die Frage: „Wie viele Todesfälle muss es noch geben, bevor Sie Ihre Meinung ändern?“.
    • Setzen Sie absolute Maßstäbe, die Ihr Gegner niemals einhalten kann: „Können Sie garantieren, dass meine Kinder in 20 Jahren nicht Krebs bekommen?“
  7. Panik erzeugen. „Wir können nicht auf die Wissenschaft warten. Wir müssen jetzt handeln.“
  8. Skeptiker diskreditieren. Diese als unehrlich, nicht vertrauenswürdig, inkompetent, voreingenommen, rassistisch, sexistisch, korrupt, nicht auf der Höhe der Zeit, von der Industrie gekauft, darstellen. Entlarven Sie Ihre Gegner als Agenten profitgieriger Kapitalisten: „Es ist bekannt, dass Sie Auftragsforschung für die XY-AG durchgeführt haben.“ Wenn die Gegenseite fragt, welchen Nutzen die von Ihnen geforderten Staatsausgaben haben, dann antworten Sie: „Was ist Ihnen wichtiger, die Menschen oder das Geld?“
  9. Opferrolle wählen. Stellen Sie sich selbst als den uneigennützigen Vertreter einer entmachteten Bevölkerungsmehrheit dar, die von einem zahlenmäßig kleinen aber übermächtigen Gegner (Kapital, orthodoxe Wissenschaft) misshandelt/ geschädigt/ desinformiert wird. Sehr schnell haben Sie als „Querdenker“ die Sympathie der Medien.
  10.  Begriffswahl beherrschen. Erfinden Sie sensationelle Namen für eingebildete Probleme. „Multiple Empfindlichkeit für Chemikalien“ und „Golfkriegs-Syndrom“ sind gute Beispiele. Gebrauchen Sie emotionale Begriffe statt quantifizierender Aussagen. Falsch: „Der Kläger hat ein um 0,001% höheres Risiko als die Gesamtbevölkerung, an Krebs zu erkranken.“ Richtig: „Der Kläger hat ein höheres Krebsrisiko“. Diese Aussage ist nicht falsch und bringt Ihnen erheblich mehr Medienaufmerksamkeit als die quantifizierende Aussage.
  11. Unterwerfung belohnen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass das Bürgertum gegenüber totalitären Persönlichkeiten zu einer Beschwichtigungspolitik neigt. Diese äußert sich bei Unternehmern unter anderem durch:
    • Sponsoring Ihrer Aktionen,
    • Inanspruchnahme Ihres Know-hows zur Entwicklung von Öko-Bilanzen,
    • Durchführung von Öko-Audits gegen Honorar,
    • Beratung gegen Honorar,
    • Weckung von Umweltbewusstsein bei Mitarbeitern gegen Honorar.
  12. Wenn ein Unternehmer gezeigt hat, dass er bereit ist, sich bedingungslos ihrer Führung zu unterwerfen, dann sollten sie großzügig sein und seine Unterordnung durch einen Ökopreis belohnen (intern „grüner Nasenring“ genannt). Jenen Unternehmern, die es weiterhin wagen, ihnen öffentlich zu widersprechen, sollten sie in Zusammenarbeit mit ihren Genossen in Bürokratien und Medien demonstrieren, was Meinungsführerschaft bedeutet.

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Warum darf die Branche der erneuerbaren Energien politische Werbung in Schulen sponsern und dies als „Bildung“ bezeichnen?

Jo Nova

Wir programmieren und trösten unsere Kinder, damit sie die Grünen [Profiteure] wählen – und steigern so deren Gewinne für die kommenden Jahre!

Und Sie dachten, Schulbücher seien unpolitisch …

Stellen Sie sich den Aufruhr vor, wenn ein Kohlekonzern Tausende von Dollar dafür ausgeben würde, unseren Kindern in den Schulen Unterrichtspläne zu präsentieren, wie man Lobbygruppen aufbaut, um bessere Subventionen und Steuererleichterungen für Bergleute zu erreichen? Stellen Sie sich vor, diese Lehrpläne würden sogar Anweisungen zur Mittelbeschaffung und zur Bekämpfung der „Fehl- und Desinformation“ gegen Kohle enthalten?

Hinweis: Es gibt https://www.accc.gov.au/ Sie sind Australiens nationale Regulierungsbehörde für Wettbewerb, Verbraucherschutz, fairen Handel und Produktsicherheit.

Stattdessen gründete Mike Cannon Brookes, der 30-Milliarden-Dollar-Schöpfer, die Wohltätigkeitsorganisation Boundless Earth mit einem Budget von 15 bis 30 Millionen Dollar. Diese unterstützt großzügig eine Gruppe namens Coolorg. Sie schreiben „Skripte für Lehrer“ und sagen den Kindern, sie sollen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule gehen, während (wie Tony Thomas uns erinnert) Mr. Cannon-Brookes in seinem Bombardier Twin-Jet reist.

Mike Cannon Brookes, Atlassian

Teil I – Die kleinen grünen Schulkinder eines Jet-Jockeys

Von Tony Thomas, Quadrant

Die Wohltätigkeitsorganisation Cool.org erstellt die Texte für Lehrer. Cool-Geschäftsführerin Thea Stinear behauptet, Cool helfe jungen Menschen, den Unsinn zu durchschauen. Es helfe ihnen, die Wahrheit zu erkennen. Was könnte in der heutigen Zeit wichtiger sein? Jason Kimberley aus der Multimillionärsfamilie Just Jeans gründete Cool 2008 und betreut mit Unterstützung der Schulbehörden Vorschulen, Grundschulen, weiterführende Schulen sowie private und öffentliche Schulen. [3]

Cool betreibt tatsächlich ein Paralleluniversum innerhalb des Schulsystems. Weit über 17 Millionen Kinder haben bisher mindestens eine Cool-Lektion von den fast 200.000 Lehrern besucht, die sich bei Cool angemeldet haben. Unglaublich, aber wahr: 92 % der australischen Schulen haben ihren Kindern Cool-Materialien zur Verfügung gestellt. Ich dokumentiere dieses Cool-Bildungsimperium seit Jahren, hier , hier , hier und hier .

Ihr Kompetenzaufbau umfasst sieben Lerneinheiten zum Thema Fehl- und Desinformation. In „Science Over Skepticism“ untersuchen sie Dinge, die „die Übernahme wissenschaftlicher Erkenntnisse beeinflussen“ – wie vermutlich die Erkenntnis, dass „The Science TM “ auf Konsens beruht…

Tony Thomas schreibt:

Cool überschüttet Kinder vom Vorschulalter an mit einem Schwall grün-linker Woke-Bewegung und Befürwortung erneuerbarer Energien und will angeblich „eine nachhaltige und gerechte Welt für alle schaffen“. Als Cool-Mitglied verstehe ich genau, was Cool Lehrern und Kindern bietet, aber viele der Cool-Materialien sind für Außenstehende kostenpflichtig. Das Bildungswesen wurde schon vor Jahrzehnten von der Linken vereinnahmt, und Schul- und Fachbereichsleitungen haben keine Skrupel, wenn Kinder grünes Engagement von Drittanbietern aufsaugen. [5]

Aber ehrlich gesagt bin ich fast traumatisiert, wenn ich sehe, wie umfassend und rücksichtslos solche Drittparteien Schulkinder für den grünen Kreuzzug rekrutieren …

Australische Lehrer sind mit bürokratischem Papierkram und Verwaltungsaufgaben überfordert. Daher sind sie erleichtert, als ein professionelles Team ihnen anbietet, den Lehrplan zu erstellen und ihn in den bürokratischen Lehrplan-Wirrwarr einzupassen. Es zeigt sogar, wie es die Ziele der UN-Konvention von Paris erfüllt.

Cannon Brookes nutzt die Kinder auch, um an die Eltern heranzukommen.

Teil II – Ein grünes Kind ist ein programmiertes Kind

Cool füttert Kinder nicht nur mit Fakten zum Klima, sondern möchte, dass sie ihren Schulkameraden, Eltern und der Gemeinschaft das grüne Evangelium predigen.

Eine Unterrichtseinheit für 10- bis 11-Jährige trägt den Titel „ Eine Medienkampagne zur Verbreitung von Fakten zu sauberer Energie gestalten“ . Aufgabe der Lehrer: „Stellen Sie Ihrer Klasse einige der folgenden Beispiele für überzeugende Kampagnen zum Thema saubere Energie vor. Ermutigen Sie die Schüler, wenn möglich, zu prüfen, wie ihre Kampagne Fehlinformationen im Bereich saubere Energie entgegenwirken kann.“

Andere Kinder werden dazu angeregt, eine Kampagne gegen „Leugner“ zu starten, um Mythen zu zerstören. Ein anderes Programm bringt Kindern bei, wie man Spenden sammelt – obwohl Tony Thomas sich fragt, ob man ihnen nicht auch den Umgang mit Fremden, den Umgang mit Kassenbons und Buchführung beibringen sollte. Das sei „Geldbeschaffung“, sagt er. Kinder werden angewiesen, mit Ladenbesitzern, Autobesitzern oder Leuten aus dem Gemeinderat zu reden.

In der 9. und 10. Klasse sind die Kinder dazu übergegangen, Kampagnen zur Verbesserung der „Sauberenergiepolitik“ und vermutlich auch von Mikes Gewinnmargen zu entwerfen.

Tony Thomas war hinter den Kulissen der Mitglieder dabei und sagt, die Autoren scheinen panische Angst davor zu haben, dass die Jugendlichen skeptische Ansichten zu hören bekommen könnten, und deshalb haben sie sie „von den besten Skeptiker-Websites wie joannenova.com.au und WUWT ferngehalten , die Cool als nicht glaubwürdig bezeichnet“ (ich glaube, Thomas meint, sie sprechen eine allgemeine Warnung vor „Blogs“ aus, anstatt uns namentlich zu nennen, aber das muss ich klarstellen).

Es ist eine vollständige Umprogrammierung der „Klima-Leugner“

Das Cool-Org-Bildungssystem bringt Kindern bei, andere mit Schimpfwörtern zu belegen, ad-hominem-Argumente zu verwenden und politische Kampagnen zu führen!

„Die Leugnung des Klimawandels nimmt unter Teenagern zu“

Aus diesem Grund erteilt Cool Kindern ganze Unterrichtsstunden, in denen die „Leugnung des Klimawandels“ scharf verurteilt wird . Cool ist sich dieser Anspielung auf die Holocaustleugnung entweder nicht bewusst oder unterstützt sie. [2] Cool definiert „Leugnung“ als die Ablehnung der Vorstellung, dass ein Klimawandel existiert (ein Strohmannargument angesichts der Vorliebe der Skeptiker für Geologie) und dass „der Mensch den Klimawandel verursacht“, trotz angeblich überwältigender wissenschaftlicher Beweise (Skeptiker bestreiten nur das Ausmaß, etwa eine „katastrophale“ Erwärmung, und betonen die Vorteile, etwa dass CO2 die Pflanzen begrünt hat ).

Die Cool-Lektion für die 10. Klasse geht weiter,

In manchen Fällen verbreiten Klimaleugner aktiv Falschinformationen über den Klimawandel, um ihre persönlichen oder politischen Ziele zu verfolgen. Dies kann tiefgreifende Auswirkungen darauf haben, wie wir mit den Herausforderungen des Klimawandels umgehen.

In der Unterrichtseinheit  „ Klimakompetenz: Klimawandelleugnung und Desinformation “ beschäftigen sich die Schüler mit der Leugnung des Klimawandels und den oft verbreiteten Mythen über den Klimawandel. Sie erforschen die Fakten, die diese Mythen widerlegen, untersuchen die Auswirkungen der Leugnung des Klimawandels auf die Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und entwickeln ein Kommunikationsmittel, um gegen Desinformation zum Klimawandel vorzugehen.

In der Sendung wird ausdrücklich John Clauser erwähnt, der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Skeptiker, der angeblich „Fehlinformationen verbreitet“.

Was Tony Thomas bisher nicht gefunden hat, ist ein Hinweis darauf, dass die Emissionen in China und Indien Rekordhöhen erreicht haben und weiter steigen. Junge, werden sich diese Kinder ausgenutzt und missbraucht fühlen, wenn sie die Wahrheit erfahren.

Ich bin ein Befürworter der freien Meinungsäußerung und hätte nichts dagegen, wenn Kinder mit all ihren Argumenten konfrontiert würden, solange Skeptiker den gleichen Zugang erhalten. Die Wahrheit siegt immer (und das ist noch lustiger …), unsere Aufgabe wäre einfach.

Tony Thomas hat eine umfangreiche Untersuchung durchgeführt und bereits zwei Artikel auf Quadrant veröffentlicht, ein dritter folgt. Lesen Sie alles dort.

Tonys neuestes Buch von Connor Court heißt  Anthem of the Unwoke – Jepp! Die anderen sind völlig durchgedreht . 34,95 $

https://joannenova.com.au/2025/05/why-is-mike-cannon-brookes-allowed-to-sponsor-political-advertising-in-schools-and-call-it-education/

 

 




LSE-Junk-Studie: Wenn Männer nicht so viel rotes Fleisch essen würden, hätten wir schöneres Wetter

Von Jo Nova

Wollen sie wirklich Männer in Frauen verwandeln?

Die Männer sind die Klimavandalen, die die Erde achtlos zerstören. Würden sie einfach Tofu essen und weniger Auto fahren, wäre die Welt ein besserer Ort, äh, vor allem für die bürgerlichen akademischen Feministinnen in London. Das ist die Art von Schrottforschung, die durch staatliche Förderung gefördert wird. Jemand hat viel Geld ausgegeben, und niemand hat etwas gelernt.

Natürlich hat The Guardian es sofort aufgegriffen:

Untersuchungen legen nahe, dass Autonutzung und Fleischkonsum zu geschlechtsspezifischen Emissionsunterschieden führen

The Guardian

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Autos und Fleisch die Hauptfaktoren für die geschlechtsspezifische Kluft bei den  Treibhausgasemissionen sind. Männer verursachen durch Verkehr und Ernährung 26 Prozent mehr Treibhausgase als Frauen. Dies geht aus einer vorläufigen Studie mit 15.000 französischen Teilnehmern hervor. Unter Berücksichtigung sozioökonomischer Faktoren wie Einkommen und Bildung verringert sich der Unterschied auf 18 Prozent. Doch tatsächlich sinkt der Anteil der Männer, die den Planeten um 26 % mehr verschmutzen, auf ein Drittel, wenn man berücksichtigt, dass Männer, wie Sie wissen, größer sind und eher weitere Strecken zurücklegen.

Ondine Berland, LSE Associate

Der Verzehr von rotem Fleisch und das Autofahren erklären fast den gesamten Unterschied von 6,5 bis 9,5 Prozent in der Schadstoffbelastung, der auch dann noch verbleibt, wenn man berücksichtigt, dass Männer mehr Kalorien zu sich nehmen und längere Strecken zurücklegen, so die Forscher. Beim Fliegen konnten sie keine geschlechtsspezifischen Unterschiede feststellen.

Der Feind sind natürlich die „traditionellen Geschlechternormen“. Echte Männer verursachen Stürme und Überschwemmungen. Toxische Männlichkeit lässt die Temperatur der Erde steigen:

„Unsere Ergebnisse legen nahe, dass traditionelle Geschlechternormen, insbesondere jene, die Männlichkeit mit dem Verzehr von rotem Fleisch und der Autonutzung verknüpfen, eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung des individuellen CO2-Fußabdrucks spielen“, sagte Ondine Berland, Wirtschaftswissenschaftlerin an der London School of Economics and Political Science und Co-Autorin der Studie.

Aus der Studie geht hervor, dass diese genialen Ökonomen der Meinung sind, der Verzehr von rotem Fleisch sei lediglich eine Frage der männlichen Identität:

„Rotes Fleisch und Autos – Güter mit hohem Schadstoffausstoß, die oft mit der männlichen Identität in Verbindung gebracht werden – machen den größten Teil des Restes aus, was die Rolle geschlechtsspezifischer Präferenzen bei der Entstehung von Unterschieden im CO2-Fußabdruck unterstreicht.“

 *****

Wo sind Wörter wie Körperfett, Muskelanteil, Grundumsatz und Knochenmasse?

Diese Worte stehen nicht in diesem Artikel. Der durchschnittliche Mann hat 50 % mehr Muskelmasse als die durchschnittliche Frau (etwa 36 kg im Vergleich zu 23 kg). Er hat 13 bis 14 Kilogramm Knochen, sie nur neun. Insgesamt hat er 15 bis 20 Kilogramm zusätzliche Strukturmasse, die ständig repariert und wieder aufgebaut werden muss. Soll er sich etwa in ein Mädchen verwandeln, um den Planeten zu retten?

Frauen haben einen höheren Körperfettanteil, der die meiste Zeit des Tages metabolisch untätig ist und sie zudem besser vor Wärmeverlust schützt. Selbst im Ruhezustand verbrennt die Skelettmuskulatur etwa dreimal so viel Energie wie unser Fett. Ein Körper mit mehr Muskeln hat einen höheren Stoffwechsel und benötigt mehr Energie und mehr Protein.

Das große Zugeständnis der Forscher an die Männer bestand also darin, den CO2-Fußabdruck zu untersuchen und manchmal sogar die Kalorien zu kontrollieren. Im Ernst? Die heißeste Statistik im Abstract (und wiederholt in der Pressemitteilung) besagt, dass Frauen 26 % (!) weniger CO2 ausstoßen als Männer bei Lebensmitteln und Transport, aber sie geben zu, dass darin „biologische Unterschiede“ nicht berücksichtigt sind. Sie glauben, eine Lebensmittelstatistik, die Männer und Frauen gleich behandelt, hätte etwas Bedeutsames? Lebensmittel? Jedes fünfjährige Kind am Familientisch weiß, dass das dumm ist.

Es stellt sich heraus, dass die London School of Economics auch die London Preschool of Biology ist.

Auf der ganzen Welt essen Männer mehr Fleisch als Frauen – das ist keine kulturelle, sondern eine menschliche Sache.

Eine Studie mit 20.000 Teilnehmern aus 23 Ländern ergab, dass Männer fast überall mehr Fleisch essen als Frauen. Und als Männer und Frauen mehr Freiheit und Wohlstand hatten, frei zu wählen, was sie wollten, vergrößerte sich der Unterschied zwischen den Geschlechtern noch mehr. In armen Ländern würden Männer vermutlich gerne mehr Fleisch essen, können es sich aber nicht leisten. Interessiert sich irgendjemand für diese Männer?

Männer verletzen sich zudem häufiger im Sport und bei der Arbeit und gehen höhere Risiken ein. Genauer gesagt: Sie haben sich an den Umgang mit Risiken und Verletzungen gewöhnt, daher ist es fest verankert – die fleischessenden Männer besiegten die Veganer und erholten sich nach dem Kampf schneller.

Der Guardian setzt den Kulturkampf fort, nur damit Sie es wissen: Zu den schrecklichen Typen, die „Soy Boy“ verwenden, gehören JD Vance und ein Frauenfeind … (es ist kein Zufall, dass diese Wörter im selben Satz vorkommen).

Der Begriff „Soy Boy“ wurde von rechtsextremen Persönlichkeiten wie dem US-Vizepräsidenten JD Vance und dem selbsternannten frauenfeindlichen Influencer Andrew Tate verwendet, um progressive Männer als schwach darzustellen.

Und um das Ganze noch manipulativer zu machen: Die Forscher sagen, dass es Frauen leichter fällt, Klima-Gutmenschen zu sein, während Männer die egoistischen Klimaleugner sind, weil sie ihr Fleisch nicht aufgeben wollen, um den Planeten zu retten.

Die französischen Forscher vermuten, dass die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei den Emissionen eine Erklärung dafür sein könnten, warum Frauen tendenziell mehr über die Klimakrise besorgt sind. Sie argumentieren, dass die höheren persönlichen Kosten einer Emissionsreduzierung dazu führen könnten, dass Männer sich nicht mit der Realität des Klimanotstands auseinandersetzen.

Damit ignorieren sie die Tatsache, dass Männer skeptischer sind. Ich sage, Teenagerinnen lassen sich leicht täuschen, und erwachsene Männer sind mutiger, wenn es darum geht, sich gegen Ausgrenzung und Beleidigungen zu wehren. Deshalb sind mehr Männer skeptisch …

Die Verkehrsstatistiken sind fast so albern wie die Lebensmittelstatistiken.  Die größte Kluft zwischen den Geschlechtern im Fahrverhalten bestand nicht, wenn Männer und Frauen Single waren, sondern wenn sie zusammenlebten und Kinder hatten. Wenn Paare Kinder hatten, fuhr er mehr als seine Frau. Sie schob den Kinderwagen herum, während er zur Arbeit fuhr. Das ist die große „Geschlechterkluft“. Eine Frau mit kleinen Kindern fährt nicht weniger, weil ihr der Klimawandel am Herzen liegt.

Die Globalisten benutzen Frauen, um an Männer heranzukommen

Die Wahrheit ist, dass dieser ganze kognitive Vandalismus wahrscheinlich darauf abzielte, naive junge Frauen zu manipulieren, nicht Männer. (Man denke nur an die zuckersüßen Schmeicheleien darüber, wie klug die Mädchen seien.) Der Blob ärgert gerne diese überheblichen Mädchen in ihren Zwanzigern, die dann im alles entscheidenden Dating-Spiel den Klima-Soja-Jungen über den starken Mann stellen. Das verstärkt den Druck auf Männer, sich an die globalistischen Regeln zu halten. Es verdreht die Hackordnung.

Echte Männer lesen wahrscheinlich nicht den Guardian, aber wenn es sein muss, fahren sie auch Fahrrad und essen Fisch, um Sex zu haben.

Für freie Menschen ist es der Tod durch tausend Schnitte.

  • Alarmisten sagen den Männern, sie sollten eine Handvoll Käfer als Belohnung essen,
  • Und damit der Planet überlebt,
  • sollten sie alle aufhören, Auto zu fahren,
  • und kein rohes Fleisch mehr essen.
    • Ruairi

REFERENZ

Ondine Berland und Marion LeRoutier (2025) https://www.lse.ac.uk/granthaminstitute/publication/the-gender-gap-in-carbon-footprints-determinants-and-implications/
London School of Economics, Arbeitspapier 424, 14. Mai 2025




Die Kinder des Jahres 2020 sind in beispiellosem Ausmaß dem extremen Klima-Unsinn ausgesetzt

Aufmacher: Kinder, die im Jahr 2020 geboren werden, werden extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Dürren und Waldbränden „beispiellos ausgesetzt“ sein, selbst wenn die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius über den vorindustriellen Temperaturen begrenzt bleibt. https://www.carbonbrief.org/children-born-in-2020-will-face-unprecedented-exposure-to-climate-extremes/

Von Jo Nova

Es ist, als hätten die Naturwissenschaftler noch nie von einer Klimaanlage gehört?

Der Blob hat seine neueste Version von „Feuer und Schwefel“ auf den Markt gebracht. Indem sie fehlerhafte Klimamodelle verwendeten und zehntausend Jahre Knochen, Gestein, Sedimente, Eisbohrkerne, Höhlen und Korallen ignorierten, konnten sie so tun, als würden Babys heute unter „beispiellosen“ Stürmen, Überschwemmungen und Bränden aller Art leiden – und das alles sei die Schuld der heute lebenden Menschen.

Anzahl der im Jahr 2020 Geborenen, die bei einer Erwärmung von 1,5 °C, 2,7 °C und 3,5 °C einer „beispiellosen lebenslangen Belastung“ durch Hitzewellen, Ernteausfälle, Flussüberschwemmungen, tropische Wirbelstürme, Waldbrände und Dürren ausgesetzt sein werden. Quelle: Save the Children CarbonBrief

Die Arbeit von Grant et al. [s.u.] erfüllt alle Kriterien des marxistischen Bingos und schürt einen Klassenkampf, der durch „generationenübergreifende Ungleichheit“ angetrieben wird. Sie wurde von der EU finanziert und dient dazu, die Bürger zu erpressen, um mehr Geld und Macht für die EU zu bekommen, damit sie zufrieden sind. „Mission erfüllt“. (Dafür gibt es doch „The Science TM“ , oder?)

Aber es ist peinlich. Wir müssen über das einstmals angesehene Journal „Nature “ reden. Zunächst einmal verhalten sich die Forscher, als wäre das Universum erst 1960 entstanden. Ihre ganze Masche besteht darin, dass Babys von heute schlimmere Hitzewellen erleben werden als ihre 1960 geborenen Großeltern. Und das alles ist „beispiellos“ (der Begriff wird in dem Artikel 25 Mal verwendet). Es ist, als hätte es das Holozän nicht gegeben. Der Meeresspiegel war vor 8.000 Jahren mindestens einen Meter höher . Wie hätte die Welt nicht heißer sein können? Und wie konnten diese Katzen, Hunde, Gänse und Frösche vor 9.000 Jahren im arktischen Norden Norwegens leben ? In diesen Höhlen fanden sich Tausende von Knochen. Existieren sie oder existieren sie nicht?

Denken wir an die Babys von 6.000 v. Chr., die in ihrem Leben weitaus mehr Hitzewellen erlebten als irgendjemand heute. Sie hatten weder eine Klimaanlage noch ein Babyphone und auch keine Feuerwehr, die sie bei einem Buschfeuer hätten rufen können. Irgendwie sind sie nicht ausgestorben.

Die Lösung für all die potenziellen, eingebildeten Katastrophen eines weiteren Grades (falls sie überhaupt eintreten) ist billiger Strom. Wenn wir versuchen, Babys mit den von unterbezahlten Arbeitern hergestellten Solarmodulen aus Xingjiang zu retten, begehen wir ein Verbrechen (und zwar mehr als eines).

Wir werden mehr Babys retten, indem wir fossile Brennstoffe verbrennen und Strom wieder billig machen, sodass die Menschen es sich leisten können, die Klimaanlage einzuschalten.

Klimaanlagen sind das Wunder, welches in den USA jedes Jahr 20.000 Menschenleben rettet. Als es in Spanien zwischen 1980 und 2015 wärmer wurde, starben weniger Menschen – und zwar, weil mehr Menschen eine Klimaanlage nutzen konnten. Die Wissenschaft sagt, dass fossile Brennstoffe Leben retten.

Die Zahl der Todesfälle und Katastrophen weltweit ist in den letzten 100 Jahren zurückgegangen. Doch die schamlosen Lügen der UN haben zugenommen. Um dem Anstieg globaler Katastrophen entgegenzuwirken, müsste man die UN einfach abschaffen.


Globale Katastrophen-Sterberate im letzten Jahrhundert, pro Kopf und Jahrzehnt. Unsere Welt in Daten. Hannah Ritchie und Max Roser.

Die Zahl der Todesfälle pro Kopf durch Brände, Erdrutsche, Stürme, Überschwemmungen, extreme Temperaturen und Dürre ist zurückgegangen. (Our World in Data)

Auch die weltweiten Kosten von Wetterkatastrophen sind seit 1990 als Prozentsatz unseres BIP gesunken.

Es ist klar: Je mehr CO2 wir ausstoßen, desto weniger geben wir für globale Wetterkatastrophen aus.

Roger Pielke Jnr

REFERENZ

Grant, L., Vanderkelen, I., Gudmundsson, L. et al. Globale Entstehung einer beispiellosen lebenslangen Belastung durch Klimaextreme. Nature 641 , 374–379 (2025). https://doi.org/10.1038/s41586-025-08907-1

https://joannenova.com.au/2025/05/children-of-2020-face-unprecedented-exposure-to-extreme-climate-nonsense/