2.800 qualifizierte Arbeitsplätze in Wales und im Nordwesten dank der Förderung der CCUS-Industrie – Und wer wird diese Arbeitsplätze bezahlen?

Pressemitteilung UK-Gov

Im Zuge des stetigen Wachstums der britischen Kohlenstoffabscheidungsindustrie werden für Arbeitnehmer in Nordwales und Nordwestengland weitere gute Arbeitsplätze geschaffen.

  • Große Anlage zur Kohlenstoffabscheidung in Nordwales und Nordwestengland erhält durch Verhandlungen über zwei neue Projekte Auftrieb und sichert 800 zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung
  • Die Projekte werden die industrielle Erneuerung Großbritanniens vorantreiben und könnten bis zu 900.000 Haushalte mit sauberer, heimischer Energie versorgen – und gleichzeitig im Rahmen des Plans für den Wandel Wachstum in der gesamten Region freisetzen.
  • Das HyNet-Netzwerk kann jährlich bis zu 4,5 Millionen Tonnen CO2 speichern – das entspricht der Stilllegung von zwei Millionen Autos – und unterstützt damit die Mission der Regierung, Großbritannien zu einer Supermacht für saubere Energie zu machen.
  • Connah’s Quay Low Carbon Power-Projekt in Nordwales – ein neues Kraftwerk mit CO2-Abscheidung und -Speicherung, welches bei Spitzenleistung voraussichtlich genug saubere Energie für den Bedarf von 900.000 Haushalten produzieren und gleichzeitig CO2-Emissionen einfangen wird. CO2-arme Energie ist eine wichtige Unterstützung für ein sauberes Stromsystem, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung gering ist und bietet so Energiesicherheit für Familien und Unternehmen.
  • Ince Bioenergy with Carbon Capture and Storage (InBECCS ) in Cheshire – das Projekt nutzt Altholz zur Erzeugung kohlenstoffarmer Energie und zur Abscheidung von CO2-Emissionen. Es handelt sich um das erste Projekt zur CO2-Abscheidung in Großbritannien, das Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt. Im Nordwesten des Landes entsteht ein neuer wichtiger Infrastruktursektor mit hochwertigen Arbeitsplätzen.

Weitere Textstellen aus dieser UK-Gov Veröffentlichung

… Die Aufnahme neuer Verhandlungen mit der Industrie zeigt, dass die Regierung bei der Umsetzung ihrer Zusage von 21,7 Milliarden Pfund für die britische Kohlenstoffabscheidungsindustrie Fortschritte erzielt hat. Im Rahmen der Ausgabenprüfung im Juni wurden in dieser Legislaturperiode bereits 9,4 Milliarden Pfund zugesagt. Bis 2050 dürfte die Kohlenstoffabscheidung der britischen Wirtschaft jährlich rund fünf Milliarden Pfund Subventionen einbringen.

… Elliot Renton, CEO von Evero, sagte:

Die Auswahl für die Verhandlungen zur Errichtung der ersten BECCS-Anlage in Großbritannien ist ein bedeutender Meilenstein und ein klares Signal für das Engagement der Regierung zur Beseitigung von Treibhausgasen.

Indem wir mit bewährter Technologie jährlich 217.000 Tonnen Kohlendioxid entfernen, wandeln wir Altholz weiterhin in saubere Energie um und beginnen mit der dauerhaften Dekarbonisierung. Wir sind stolz darauf, als Wegbereiter für Projekte zur Treibhausgasentfernung in Großbritannien zu fungieren.

https://www.gov.uk/government/news/2800-skilled-jobs-in-wales-and-north-west-as-ccus-industry-grows

WUWT, Paul Homewood

Die Kosten wurden noch nicht bekannt gegeben, aber diese beiden Projekte werden aus dem im letzten Jahr angekündigten 22 Milliarden Pfund schweren Fonds zur Kohlenstoffabscheidung von Energieminister Ed Miliband [mit Steuergeldern] subventioniert.

Die Stromerzeugung mit einer an das Kraftwerk angeschlossenen CO2-Abscheidungsanlage kostet per Definition mehr, viel mehr, als ohne eine solche Anlage.

Die CO2-Abscheidung ist ein energieintensiver Prozess. Daher wird Connah’s Quay deutlich mehr Gas verbrauchen als ein konventionelles Gas- und Dampfkraftwerk. Hinzu kommen die Investitions- und Betriebskosten für die CO2-Abscheidung sowie die Kosten für die Ableitung des Gases.

Bei all diesen 2.800 neu geschaffenen Arbeitsplätzen handelt es sich also um Nicht-Arbeitsplätze, die keinerlei Mehrwert erzeugen. Stattdessen werden sie der Realwirtschaft lediglich Geld und Ressourcen entziehen.

https://wattsupwiththat.com/2025/08/07/more-subsidies-announced-for-carbon-capture/


Obiger Bericht auf  WUWT wäre damit zu Ende. Wie so oft, habe ich jedoch selbst weiter recherchiert. Sicherlich haben unsere Leser auch andere Informationen und Meinungen dazu.
Diese eine og. genannte Anlage soll 217.000 t  Co2 jährlich abscheiden – Damit kann der nach oben gerundete gesamte CO2 Anteil von
rd. 200 x 1 Mio x 1 Mio T = 200 x 10^12 (Billionen) Tonnen  vermindert werden.

Google meint : Die Kosten für die CO2-Abscheidung können je nach Quelle und Technologie zwischen 15 und 170 €/t CO2 liegen, wie auf der Website von McKinsey zu lesen ist. (siehe auch weiter unten)

Aber, interessant ist auch eine Information unsere Umweltbundesamtes

Auf der Grafik wird die Schemazeichnung einer Anlage zur CO₂ Speicherung im Untergrund dargestellt

Schemazeichnung einer Anlage zur CO₂ Speicherung im Untergrund Quelle: UBA

Grundlegende Informationen

Ziel der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) ist die Verringerung von CO2-Emissionen in die ⁠Atmosphäre⁠. Das zu speichernde ⁠CO2⁠ kann entweder aus fossilen Energieversorgungsanlagen, aus Industrieanlagen, dem Einsatz von ⁠Biomasse zur Energieerzeugung, aus Müllverbrennungsanlagen oder direkt aus der ⁠Atmosphäre⁠ stammen. Denkbare Speicher sind teilweise oder ganz ausgeförderte Öl- und Gaslagerstätten oder saline Aquifere. Die Speicherung kann sowohl terrestrisch als auch im Meeresuntergrund erfolgen.

Die Speicherung in die Wassersäule der Meere ist durch internationale Verträge ausgeschlossen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die Abscheidung von CO2 bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und einer anschließenden unterirdischen Speicherung ca. 85% Prozent des CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre ferngehalten werden können. Ob die als Carbon Capture and Storage (⁠CCS⁠) bezeichnete Technik dieses Versprechen halten kann, ist jedoch noch nicht geklärt und gegenwärtig Thema verschiedener Forschungs- und Pilotprojekte.

Problematisch ist vor allem der enorme zusätzliche Energieaufwand für die Abscheidung, den Transport und die Speicherung. Der Einsatz der ⁠CCS⁠-Technik erhöht den Verbrauch der begrenzt verfügbaren fossilen Rohstoffe um bis zu 40 Prozent.
Einen effektiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels kann die Speicherung von CO2 nur leisten, wenn das eingelagerte CO2 dauerhaft und vollständig in den Speichern verbleibt. Diese Anforderung setzt auch das Kohlendioxidspeicherungsgesetz.

Risiken der CO2-Speicherung

Im Normalbetrieb sind für die menschliche Gesundheit in aller Regel keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Gesundheitsrisiken können sich aber infolge von Unfällen (etwa Entweichen des CO2) oder durch eine allmähliche Freisetzung aus dem Speicherkomplex ergeben.

Risiken für das Grundwasser und für den Boden entstehen vor allem durch Leckagen von CO2. Das freigesetzte CO2 kann Schadstoffe im Untergrund freisetzen sowie salzige Grundwässer aus tiefen Aquiferen verdrängen. Unter ungünstigen Bedingungen können diese verdrängten salzigen Grundwässer bis in oberflächennahe süße Grundwässer und an die Erdoberfläche gelangen. Dort können sie zu Schäden (Versalzungen) im Grundwasser, in Böden und Oberflächengewässern führen.

….
….

CCS im Clean Development Mechanism (CDM)

Bedeutend für die Verbreitung von ⁠CCS⁠-Projekten ist die internationale Anerkennung der damit erzielten Emissionsminderung. Denn aus dieser resultiert gegebenenfalls ein finanzieller Erlös, der die Refinanzierung der Projekte ermöglicht. Für ⁠CCS⁠-Projekte in Entwicklungsländern, den Non-Annex-I-Ländern der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls, steht dafür das Instrument „Clean Development Mechanism (CDM)“ zur Verfügung.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/carbon-capture-storage#grundlegende-informationen

und hier die Befürworter : (könnte von 2021 sein)

Obwohl die Abscheidung und Speicherung von CO2 in vielen globalen und nationalen Szenarien für unverzichtbar für den Klimaschutz angesehen wird, war sie in vielen europäischen Ländern in den vergangenen Jahren keine nachdrücklich verfolgte oder politisch unterstützte Option. Mehrere industrielle Speichervorhaben in Deutschland wurden aus diversen Gründen vor etwa zehn Jahren aufgegeben.

Die Kosten für die Abscheidung und Speicherung variieren je nach Anlage, Technologie, Region und Speichertyp zwischen ca. 50 bis 100 €/t CO2 sowie darüber hinaus.

https://www.weltenergierat.de/publikationen/energie-fuer-deutschland/energie-fuer-deutschland-2021/nutzung-und-speicherung-von-co2-im-tiefen-untergrund-der-globale-status-quo/?cn-reloaded=1




EU-Beamte geben jetzt zu, dass der Plan, den die ganze Welt zu hassen scheint, nicht einmal geprüft wurde

Melissa O’Rourke, Reporterin, DCNF, 07. August 2025

Vertreter der Europäischen Union (EU) treiben einen umfassenden Klimavorschlag voran, obwohl sie sich offenbar nicht die Mühe gemacht haben, die Kosten oder Umweltauswirkungen dieser Politik zu untersuchen, berichtet Politico.

Im Juli stellte die Europäische Kommission einen [ggü. dem ersten Entwurf abgemilderten aber trotzdem] umfassenden Plan vor, der den CO2-Fußabdruck der EU bis 2040 um 90 Prozent reduzieren soll. Unter anderem soll den Mitgliedstaaten gestattet werden, Emissionsgutschriften aus Klimaprojekten in Entwicklungsländern zum Ausgleich von Emissionen zu verwenden. Trotz der potenziell massiven wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen dieser Maßnahme gaben EU-Beamte zu, vor ihrem Vorschlag keine interne Analyse der Auswirkungen durchgeführt zu haben, berichtete Politico.

Frau Teresa Riber hat einschlägige Erfahrungen

https://commission.europa.eu/about/organisation/college-commissioners/teresa-ribera_en

Interessenerklärung – Teresa Ribera
https://commission.europa.eu/document/download/ebd042b0-ee3b-425e-98dd-4d604c68ee80_en?filename=declaration-of-interests-teresa-ribera_en.pdf

Die Kommission räumte ein, dass ihre Klimaabteilung, die Generaldirektion Klima , keine Dokumente zu den Kosten oder der Wirksamkeit des Programms besaß, als Politico interne Bewertungen der potenziellen Auswirkungen der Politik anforderte.

Die Idee wurde von Klimakommissar Wopke Hoekstra vorangetrieben, doch der Leiter der Klimaabteilung, Kurt Vandenberghe, räumte im Juni ein, dass man auf den Schritt „nicht vollständig vorbereitet“ sei, berichtete Politico. Wichtige Details, darunter die Höhe der Gutschriften und ob die Steuerzahler oder erst die Unternehmen die Rechnung bezahlen, seien ebenfalls noch unklar, so das Blatt.

US-Beamte äußerten allgemeine Bedenken hinsichtlich der Klimaagenda der EU und warnten, dass bestimmte Regulierungsauflagen Auswirkungen auch auf amerikanische Unternehmen haben könnten. Einige forderten die Trump-Regierung auf, die Auswirkungen der EU-Umweltpolitik im Rahmen ihrer Handelsverhandlungen zu prüfen.

Kritiker argumentieren, dass die Emissionsgutschriftenpolitik den Unternehmen erhebliche Kosten für die Einhaltung der Vorschriften auferlegt und sie zwingt, an einem System teilzunehmen, das viele für zutiefst fehlerhaft halten . Unternehmen haben Millionen für Projekte zur Emissionskompensation ausgegeben , die kaum oder gar keine tatsächlichen Emissionsreduzierungen bewirken, und in einigen Fällen haben sie ihre Umweltauswirkungen übertrieben oder schlichtweg erfunden.

„Die Kosten für hochwertige Emissionszertifikate, die nachhaltige und langfristige Minderungsergebnisse liefern, können sehr hoch sein“, warnte der wissenschaftliche Beirat der EU für Klimawandel im Juni vor den Emissionszertifikaten. „Der Kauf solcher Zertifikate aus dem Ausland könnte daher zu Lasten inländischer Investitionsmöglichkeiten gehen.“

Die Sprecherin der Europäischen Kommission, Anna-Kaisa Itkon, erklärte gegenüber der Daily Caller News Foundation, dass die Kommission zu ihrem Vorschlag für Emissionsgutschriften verschiedene Interessengruppen konsultiert habe und dass eine Folgenabschätzung durchgeführt werde.

„Nach umfangreichen Gesprächen seitens des Kommissars mit den Mitgliedstaaten, den Mitgliedern des Europäischen Parlaments und den Interessenvertretern enthält der Vorschlag der Kommission zur Änderung des europäischen Klimagesetzes eine Bestimmung, die die mögliche Einbeziehung einer begrenzten Menge hochwertiger internationaler Gutschriften in die Gestaltung des politischen Rahmens für die Zeit nach 2030 in Betracht zieht“, sagte Itkoen.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großem Publikum kostenlos zur Verfügung. Alle veröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des Reporters und seine DCNF-Zugehörigkeit enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer Partnerschaft mit uns wenden Sie sich bitte an licensing@dailycallernewsfoundation.org .

https://dailycaller.com/2025/08/07/european-union-massive-climate-policy-no-review-analysis/

 




Eine neue wissenschaftliche Analyse des Energieministeriums steht gegen die Erzählung von der Klimakatastrophe

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 31. Juli 2025

Das Energieministerium (DOE) veröffentlichte eine neue wissenschaftliche Analyse, die zu dem Schluss kommt, dass der Klimawandel nicht die größte existenzielle Bedrohung für die Menschheit darstellt und dass die Emissionen die Wirtschaft nicht verwüsten werden, wie die Konzernmedien und gewählte Demokraten jahrelang behauptet haben.

Der Bericht wurde veröffentlicht, als die US-Umweltschutzbehörde EPA die Aufhebung einer grundlegenden Klimaverordnung ankündigte. Darin heißt es, dass drastische Energiepolitiken den Klimawandel wahrscheinlich nicht wirksam umkehren werden und möglicherweise sogar mehr Schaden als Nutzen anrichten könnten. Der Bericht wurde von Wissenschaftlern verfasst, darunter Steven Koonin, der frühere Wissenschaftsstaatssekretär im Energieministerium unter Obama, und dem Klimatologen John Christy . Er untergräbt das vorherrschende Narrativ einer Klimakatastrophe, das oft von Demokraten und etablierten Medien verbreitet wird, die eine schnelle , vom Steuerzahler finanzierte Energiewende fordern .

„Der Klimawandel ist real und verdient Aufmerksamkeit. Aber er ist nicht die größte Bedrohung für die Menschheit. Diese Bedrohung ist der globalen Energiearmut geschuldet“, schrieb Energieminister Chris Wright im Vorwort des Berichts. „Ich habe festgestellt, dass die Medienberichterstattung oft die wissenschaftlichen Erkenntnisse verzerrt. Viele Menschen – selbst wohlmeinende – erhalten ein übertriebenes oder unvollständiges Bild vom Klimawandel.“

Kritische Überprüfung der Auswirkungen von Treibhausgasemissionen auf das US-Klima durch das Energieministerium (DOE), Juli 2025.pdf [siehe Aufmacher]

Im vorstehenden Bericht heißt es, die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf die US-Wirtschaft seien voraussichtlich „vernachlässigbar“.

„Die CO2-bedingte Erwärmung könnte wirtschaftlich weniger schädlich sein als allgemein angenommen, und übermäßig aggressive Klimaschutzmaßnahmen könnten sich eher als schädlich als als förderlich erweisen. Es gibt Hinweise darauf, dass die in der Literatur zu den Auswirkungen häufig verwendeten Szenarien die beobachteten und wahrscheinlichen zukünftigen Emissionstrends überbewertet haben.“

Auch die Auswirkungen politischer Maßnahmen, die eine erhebliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen vorschreiben, dürften „vernachlässigbar“ sein, da lokale Emissionsvorschriften nicht in der Lage seien, die globalen Auswirkungen des Klimawandels deutlich zu verlangsamen, heißt es weiter in dem Bericht.

„Selbst die aggressivsten Regulierungsmaßnahmen gegen die Treibhausgasemissionen von US-Fahrzeugen können die angeblichen Klimagefahren für die US-Bevölkerung nicht in messbarem Ausmaß beseitigen“.

Der Bericht stellt fest, dass es „naiv“ sei, anzunehmen, extreme Wetterereignisse wie Hurrikane oder Tornados seien auf menschliche Einflüsse auf das Klima zurückzuführen. Darüber hinaus wird festgestellt, dass „die meisten Arten extremer Wetterereignisse in den verfügbaren historischen Aufzeichnungen keine statistisch signifikanten langfristigen Trends aufweisen“.

„Diese Ökostrompolitik schadet den Menschen mehr als das Klimarisiko“, sagte Meteorologe Chris Martz gegenüber der Daily Caller News Foundation. Er wies darauf hin, dass der Bericht darauf hinweist, dass die meisten extremen Wetterereignisse im Laufe der Zeit nicht zugenommen haben – viele sogar abgenommen haben. „Den Menschen eine unzuverlässige und schwankende Energieversorgung aufzuzwingen, wird zu einem schlechteren Lebensstandard und einer schlechteren Lebensqualität führen.“

Der Bericht und die vorgeschlagene Maßnahme der EPA zur Aufhebung der Gefährdungsfeststellung aus dem Jahr 2009 werden der Öffentlichkeit zur Stellungnahme vorgelegt. Wright weist im Vorwort darauf hin, dass dies Teil einer „ehrlichen Prüfung und wissenschaftlichen Transparenz [ist], die im Mittelpunkt unserer Politikgestaltung stehen sollte“.

Zu den fünf Autoren des Berichts, darunter mehrere Wissenschaftler und ein Ökonom: Koonin, Christy, Judith Curry, Roy Spencer und Ross McKitrick. Wright wies darauf hin, dass er das „vielfältige Team unabhängiger Experten“ gebeten habe, den aktuellen Kenntnisstand über die Klimawissenschaft und dessen Auswirkungen auf die USA zusammenzufassen.

Christy sagte dem DCNF: „Dies ist nicht das Endprodukt, da wir uns darauf vorbereiten, auf die vielen Kommentare der Öffentlichkeit einzugehen, die wir erhalten werden – und wir werden alle Fehler beheben, die wir möglicherweise gemacht haben.“

„Es gibt einen deutlichen Mangel an beweisbasierten Informationen, die das Klimanarrativ stützen, und wir wollten dies in diesem Bericht zum Ausdruck bringen. Es wird viele Leute überraschen, dass es keine Trends bei verschiedenen Arten von Extremwetter gibt, nachdem ihnen ständig gesagt wurde, dass deren Auftreten zunimmt“ … „Machen Sie sich nichts vor: CO2 ist ein Treibhausgas, das unter sonst gleichen Bedingungen eine wärmende Wirkung hat. Die von uns vorgelegten Beweise zeigen, dass die Auswirkungen dieser Erwärmung keine sich entwickelnde Krise darstellen, während die Welt weiterhin Wohlstand und Prosperität entwickelt.“

Christy sagte dem DCNF außerdem, dass „das Leben ohne Energie brutal und kurz ist“, und wies darauf hin, dass die Deckung des Energiebedarfs für die menschliche Gesundheit notwendig sei.

Andere Experten aus dem Energiesektor haben den DOE-Bericht als bahnbrechende Veröffentlichung bezeichnet, die der Klimaalarmisten-Geschichte einen schweren Schlag versetzt.

„Zum großen Ärger der Klima-Panikmacher hat Minister Chris Wright fünf glaubwürdige Wissenschaftler zusammengebracht, um diesen bahnbrechenden und wichtigen Bericht zu veröffentlichen“, sagte Gabriella Hoffman, Direktorin des Center for Energy & Conservation beim Independent Women’s Forum, gegenüber dem DCNF. „Lassen Sie uns Klarheit schaffen: Die Wissenschaft ist sich in Bezug auf CO2 nicht einig. Und es ist eine Debatte darüber wert, ob es tatsächlich schädlich für die menschliche Gesundheit und das Wohlbefinden ist. Wie die Autoren anmerkten, könnte die Fixierung auf CO2 – ein Bestandteil, der nur 0,04 % der Atmosphäre ausmacht – negativere Auswirkungen haben als CO2 selbst.“

Abbildung 2.2: Wachstum von Abutilon theophrasti (Samtpappel) nach 14 Tagen unter identischen Bedingungen, jedoch mit den angegebenen Variationen des CO2-Gehalts. Quelle: Gerhart und Ward (2010).

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großem Publikum kostenlos zur Verfügung. Alle veröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des Reporters und seine DCNF-Zugehörigkeit enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer Partnerschaft mit uns wenden Sie sich bitte an  licensing@dailycallernewsfoundation.org .

https://dailycaller.com/2025/07/31/trump-admin-report-blows-hole-lefts-climate-catastrophe-narrative/

 




Prognostizierte Klimaschäden beruhen auf falschen Daten

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 07. August 2025

Eine von der Mainstreampresse verstärkte Studie zum Klimawandel aus dem Jahr 2024, die bis 2050 globale Klimaschäden in Höhe von bis zu 38 Billionen Dollar prognostiziert, stützte sich auf ungenaue Daten, berichtete die Washington Post am Mittwoch.

Die Einbeziehung der fehlerhaften BIP-Zahlen Usbekistans in die Studie verfälschte die Ergebnisse [s. Aufmacher] und weckte Zweifel an der Schlussfolgerung, dass das globale BIP bis 2100 aufgrund des Klimawandels um etwa 62 Prozent niedriger ausfallen könnte, als es sonst der Fall wäre, so die Post. Zahlreiche namhafte Medien priesen die Studie bei ihrer Veröffentlichung als Beweis für die unmittelbare wirtschaftliche Bedrohung durch den Klimawandel. Eine neue Analyse und Experten, die mit der Post sprachen, argumentieren jedoch, dass die Studie durch die „Datenanomalien“ Usbekistans untergraben werde.

Laut dem britischen Klimamagazin Carbon Brief war die ursprüngliche Studie im Jahr 2024 die am zweithäufigsten in den Medien zitierte Arbeit.

„Das einzige BIP, das stark sinken wird, ist das BIP betrügerischer, selbstvermarktender Klimaaktivisten, denen die Trump-Regierung endlich und zu Recht ihre Mittel kürzen wird“, sagte James Taylor, Präsident des Heartland Institute, der Daily Caller News Foundation. „Der gesunde Menschenverstand und tatsächliche, von Experten begutachtete Studien zeigen, dass wärmeres Wetter Leben rettet, dass fast 20-mal mehr Menschen an Kälte als an Hitze sterben, dass höhere Temperaturen und mehr CO2 in der Atmosphäre das Aufblühen von Grünpflanzen auf der ganzen Welt fördern und dass die Ernteerträge dank längerer Vegetationsperioden und mehr CO2 in der Atmosphäre fast jedes Jahr Rekorde erreichen.“

(VERBUNDEN: Neuer Bericht der Trump-Regierung reißt ein riesiges Loch in die Klimakatastrophen-Erzählung der Linken)

Sogar die US-Regierung hat sich in einem Bericht des Congressional Budget Office (CBO) vom Dezember 2024 auf die Studie berufen, um die Risiken zu veranschaulichen, die der Klimawandel für die amerikanische Wirtschaft darstellt.

Nachdem Usbekistan aus dem Datensatz entfernt wurde, sanken die prognostizierten BIP-Verluste drastisch – von 62 % auf 23 % bis 2100 und von 19 % auf 6 % bis 2050, sagte Hsiang der Post. Hsiang und seine beiden Co-Autoren, die Doktoranden Tom Bearpark und Dylan Hogan, entdeckten den Fehler, nachdem sie jeweils ein Land aus der Datensammlung gelöscht und festgestellt hatten, dass Usbekistans Abwesenheit die Ergebnisse drastisch veränderte, so die Post. Die Autoren stellten fest, dass die BIP-Daten Usbekistans starke Schwankungen aufwiesen, die nicht mit den vermeintlich zuverlässigeren Daten der Weltbank übereinstimmten, die weniger starke Schwankungen widerspiegelten, so die Zeitung.

„Jeder, der mit Daten arbeitet, trägt die Verantwortung, diese zu prüfen und sicherzustellen, dass sie für den jeweiligen Zweck geeignet sind“, sagte Solomon Hsiang, Direktor des Global Policy Laboratory an der Stanford University, der den Fehler aufgedeckt hatte, der Post. „Wenn man über viele Datenpunkte verfügt, ist die Vorstellung, dass ein kleines Land so einflussreich sein könnte, nicht intuitiv.“

Nature-Herausgeber Karl Ziemelis schrieb der Post, dass seine Publikation die Studie prüfe und dass „entsprechende redaktionelle Maßnahmen ergriffen würden, sobald die Angelegenheit geklärt sei“. Die ursprünglichen Autoren des Berichts erklärten gegenüber der Zeitung, dass es sich bei den Datenfehlern zu Usbekistan um einen Verarbeitungsfehler handele, der in einer aktualisierten Analyse korrigiert worden sei . Sie sind jedoch der Meinung, dass der Bericht weiterhin gültig sei.

„Wir sind dankbar, und ich denke, es ist ein guter Teil des wissenschaftlichen Prozesses, dass sie auf diese Probleme hingewiesen haben“, sagte Leonie Wenz und Mitautorin der ursprünglichen Studie, der Washington Post. „Wichtig ist jedoch, dass die wichtigsten Schlussfolgerungen der Studie Bestand haben und es nur geringfügige Änderungen an den Schätzungen gibt.“

[Prof. Dr. Leonie Wenz ist Professorin für Umweltökonomie an der Technischen Universität Berlin, Leiterin des Labs Gesellschaftlicher Wandel und Wohlergehen und stellvertretende Leiterin der Abteilung Komplexitätsforschung am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.]

Das Ausmaß der massiven BIP-Verluste wurde während des Peer-Review-Prozesses hervorgehoben . In einer Rezension hieß es: „Ich finde das alles gut erklärt und ziemlich überzeugend, aber rein subjektiv fällt es mir schwer, die Ergebnisse zu glauben, die angesichts der Tatsache, dass die Schäden nicht vollkommen anhaltend sind, unerwartet hoch erscheinen.“

Nature, Wenz, die Co-Autoren Maximilian Kotz und Anders Levermann, Hsiang, Bearpark und Hogan reagierten nicht auf die Bitte des DCNF um einen Kommentar.

Alle Inhalte der Daily Caller News Foundation, einem unabhängigen und überparteilichen Nachrichtendienst, stehen seriösen Nachrichtenverlagen mit großem Publikum kostenlos zur Verfügung. Alle veröffentlichten Artikel müssen unser Logo, den Namen des Reporters und seine DCNF-Zugehörigkeit enthalten. Bei Fragen zu unseren Richtlinien oder einer Partnerschaft mit uns wenden Sie sich bitte an licensing@dailycallernewsfoundation.org .

https://dailycaller.com/2025/08/07/major-climate-study-peddled-media-relied-bunk-data/

 




Warum kommt uns billiger Strom so verdammt teuer?

Gastbeitrag von Willis Eschenbach

Seriöse Leute haben uns immer wieder erzählt, dass Wind- und Solarenergie viel günstiger seien als Erdgas und Kohle. Und doch steigen unsere Stromrechnungen immer weiter, je mehr erneuerbare Energien wir ins Netz einspeisen. Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum das so ist?

Wenn Sie sehen möchten, wie man im Anzug und mit ernster Miene mit Zahlen lügt, dann sind Sie bei Lazards Levelized Cost of Energy (LCOE) genau richtig. Für alle, die Abkürzungen mögen und allergisch auf die Realität reagieren. LCOE ist der beliebteste Energiekostenmaßstab der Finanzwelt: Ohne Kontext sagt er – angeblich – aus, wie viel es kostet, eine Megawattstunde Strom aus einer nagelneuen Windturbine, einem Solarmodul oder einem Gaskraftwerk zu erzeugen, gemittelt über die gesamte Lebensdauer.

Derzeit sagt Lazard:

Trotz makroökonomischer Herausforderungen und Gegenwind bleiben Solar- und Onshore-Windkraftanlagen im Großanlagenbereich die kostengünstigsten Formen der Energieerzeugung in Neubauten ohne Subventionen (d. h. ohne Steuersubventionen). Daher werden erneuerbare Energien als kostengünstigste und am schnellsten einsatzbereite Energiequelle auch weiterhin eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Stromerzeugung in den USA spielen.

Sehen Sie unten, wie viel günstiger Wind- und Solarenergie als Gas oder Kohle sind? Klingt fair. Scheint präzise zu sein.

In Wirklichkeit? Es ist Finanzalchemie, die Tabellenkalkulationsversion von Schrödingers Katze: zutiefst irreführend und möglicherweise tot, wenn Sie die Schachtel öffnen.

Und so lautet das Argument: LCOE behauptet, alles aus einer Hand anzubieten: Kapital, Betrieb, Wartung, Kraftstoff und etwas sprühenden Optimismus, dass das Kraftwerk tatsächlich die Leistung erbringt, die Sie sich wünschen.

Was es Ihnen nicht sagt – denn die Wahrheit ist ein Haushaltsposten, den niemand erklären möchte – sind die Kosten, die entstehen, wenn diese Quelle tatsächlich in das Chaos eines realen Stromnetzes eingebunden wird. LCOE ignoriert munter Netzintegration, Backup, Ausgleich, Übertragungsverbesserungen, Stabilisierung, abbrechende Windturbinenblätter und die unangenehme Angewohnheit von Solar- und Windenergie, Ihnen genau dann Strom zu liefern, wenn Sie ihn am meisten brauchen.

Kurz gesagt: Die LCOE messen die Kosten dessen, was das Kraftwerk am Zaun produzieren sollte, und nicht die Kosten, die entstehen, um Ihre Kaffeemaschine zu dem Zeitpunkt, an dem Sie ihn tatsächlich benötigen, mit echtem, zuverlässigem Strom zu versorgen.

Um Klagen zu vermeiden, sagt Lazard im Kleingedruckten unter der obigen Grafik natürlich ( Hervorhebung von mir):

Weitere Faktoren könnten die hierin enthaltenen Ergebnisse ebenfalls erheblich beeinflussen, wurden im Rahmen dieser Analyse jedoch nicht berücksichtigt. Zu diesen zusätzlichen Faktoren können unter anderem gehören: aktuelle tarifbedingte Kostenauswirkungen; Umsetzung und Auslegung des gesamten Umfangs des IRA; Wirtschaftspolitik, Reform der Übertragungswarteschlange, Netzaufrüstungen und andere Übertragungsfragen, Engpässe, Einschränkungen oder andere integrationsbezogene Kosten; Genehmigungs- oder sonstige Entwicklungskosten, sofern nicht anders angegeben. Diese Analyse soll eine Momentaufnahme darstellen und nutzt einen breiten, aber nicht erschöpfenden Datensatz von Branchendaten. Daher sind wir uns der Wahrscheinlichkeit von Ergebnissen außerhalb unserer Spannen bewusst. Diese Analyse ist daher kein Prognoseinstrument und sollte angesichts der Komplexität unserer sich entwickelnden Branchen-, Netz- und Ressourcenanforderungen nicht als solches verwendet werden. Sofern hier nicht exemplarisch erläutert, berücksichtigt diese Analyse nicht den intermittierenden Charakter ausgewählter Technologien für erneuerbare Energien oder die damit verbundenen Netzauswirkungen des schrittweisen Ausbaus erneuerbarer Energien. Diese Analyse geht auch nicht auf mögliche soziale und ökologische externe Effekte ein, darunter beispielsweise die sozialen Kosten und Tariffolgen für diejenigen, die sich dezentrale Energieerzeugungslösungen nicht leisten können.

Und:

Schwankungen der Brennstoffpreise können die Stromgestehungskosten (LCOE) herkömmlicher Erzeugungstechnologien erheblich beeinflussen. Bei direkten Vergleichen mit „konkurrierenden“ Technologien zur Erzeugung erneuerbarer Energien müssen jedoch Aspekte wie die Dispatch-Eigenschaften (z. B. Grundlast und/oder dispatchbare Zwischenkapazität vs. Spitzenlast- oder intermittierende Technologien) berücksichtigt werden.

Da Lazard uns also belügt, was brauchen wir, um fundierte Entscheidungen zu treffen? Hier kommt LFSCOE ins Spiel, die Levelized Full System Cost of Energy – eine Kennzahl, die so trostlos umfassend ist, dass sie schon fast ehrlich ist. LFSCOE verdrängt zumindest die meisten dieser versteckten Extras zurück in die Spalte der Variablen: die neuen Übertragungsleitungen, die Batteriespeicher, die mit Gas oder Kohle betriebenen Notstromaggregate, die Kosten für den Betrieb eines Netzes, das nicht nur ein Wissenschaftsprojekt für intermittierende Elektronen ist. Sie wollen Wind-, Solar-, Atom- und Gasenergie auf einem einigermaßen ebenen Feld vergleichen? Hier kommt es endlich auf die Praxis an, und die ist voller Schlaglöcher.

Hier sind einige Schätzungen. Die Stromgestehungskosten (LCOE) für Solarenergie im großen Maßstab? Lazard gibt derzeit 0,024–0,096 US-Dollar pro Kilowattstunde (kWh) an, was 24 bis 96 US-Dollar pro Megawattstunde (MWh) entspricht – eine Zahl, die auf jeder Ökoenergiekonferenz wie das Evangelium zitiert wird. Für Onshore-Windenergie liegen die Kosten bei 0,024–0,075 US-Dollar pro kWh, angegeben mit der Gewissheit der Newtonschen Physik. Aber schließen Sie diese Anlagen im großen Maßstab an das Stromnetz an und beobachten Sie, wie sich die Magie entfaltet. Rechnet man die Systemkosten hinzu – Netzausgleich, erweiterte Übertragung, dediziertes Backup –, ergeben sich reale LFSCOE-Zahlen, und die Lage für „billige“ erneuerbare Energien sieht düster aus.

Aktuelle Systemstudien ( IEA , EIA Fraunhofer und so weiter) beziffern den wahren LFSCOE für neue Onshore-Windkraftanlagen bei moderater Durchdringung (beispielsweise in Deutschland oder Texas) auf 0,08–0,14 USD/Kilowattstunde (80–140 USD pro Megawattstunde), nachdem Ausgleich, Speicherung, Engpässe und der ganze Rest berücksichtigt wurden. Solar-PV kostet, abgesehen von der magischen Wüstenutopie, in der jeden Tag die Sonne scheint, 0,07–0,13 USD/kWh, wenn die Lichter tatsächlich an bleiben und das Netz nicht ins Wanken geraten soll. Offshore-Windkraft, der König der bösen Überraschungen, kostet etwa 0,12–0,18 USD/kWh, und jemand schreibt immer noch die Rechnung für die Winterfestmachung der Turbinen-Wartungsschiffflotten.

Der reale LFSCOE für neue Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke – bedarfsgerecht, flexibel, überall einsetzbar, auch während des Super Bowls verfügbar – liegt unterdessen immer noch bei etwa 0,05 bis 0,075 US-Dollar pro Kilowattstunde, Systemkosten inklusive. Atomkraft? Wenn man sie tatsächlich im Rahmen des Budgets baut (ein seltenes Einhorn), liegt sie bei 0,09 bis 0,12 US-Dollar pro Kilowattstunde, die Leistung ist aber zuverlässig, die USA lockern den Regulierungswahn, was zu niedrigeren Preisen führt, die Preise für neue Minireaktoren sinken und man keine Batterien in Texas-Größe für eine bewölkte Februarwoche bauen muss. Hier ist ein Überblick über die obigen Zahlen.

Mit anderen Worten: Lazards LCOE ist ein Maßstab, um erneuerbare Energien in PowerPoints, Excel-Dashboards und Hochglanzprospekten für Investoren gut aussehen zu lassen. Es ist die Badeanzug-Version des Energiekosten-Schönheitswettbewerbs – und ignoriert dabei die Tatsache, dass man, wenn man Solar- und Windenergie zum Abendessen mit nach Hause nimmt, auch für die Stromrechnungen, Therapiesitzungen und Gästezimmer für all ihre unzuverlässigen Freunde aufkommen muss.

Es wird noch fragwürdiger. Lazard trägt nicht allein die Schuld; der gesamte Komplex aus Beratern, Politikern und der Energieindustrie hat mitgespielt. Banken vergeben grüne Kredite, Politiker veröffentlichen grüne Pressemitteilungen, und irgendwann zählen die Netzbetreiber die Stunden bis zum nächsten Stromausfall – präsentiert von „Rekord-Erneuerbare-Energien-Durchdringung“.

Sagt uns LCOE also etwas Nützliches?

Sicher. Es zeigt Ihnen, was der Bau eines Kraftwerks kosten würde, wenn Sie es nie an irgendetwas anschließen müssten, wenn Elektronen Wunschdenken wären und wenn die Welt so flach wie eine Tabellenkalkulation wäre.

Wenn Sie andererseits wissen möchten, was Sie tatsächlich zahlen, um das Stromnetz am Laufen zu halten – an einem schwülen Samstagnachmittag im August im Florida Panhandle, wenn es bewölkt ist und der Wind völlig ruhig ist, die Klimaanlagen aller so klingen, als würden sie sich für den Start aufwärmen, und niemand weiß, ob Ihr Gefrierschrank das übersteht –, dann sollten Sie besser zu LFSCOE greifen, Ihre Realitätsbrille abstauben und anfangen, alle Ihre versteckten Kosten zu berechnen.

Würde jemals eine ehrliche Debatte über die Energiepolitik geführt, würden die Stromgestehungskosten (LCOE) nur in den Fußnoten erwähnt werden, gleich neben Einhorn-Sichtungen und versprochenen Powerball-Gewinnen.

Doch solange die Realität der Erzählung untergeordnet ist und die Kosten der Elektronen von den Leuten berechnet werden, die Ihnen das nächste Wunder verkaufen, wird die Wahrheit als Erstes verschleiert.

Seufzen …

Alles Gute für alle,

https://wattsupwiththat.com/2025/08/06/why-is-cheap-electricity-so-dmn-expensive/

 

Persönliche Ergänzung:
Wie Sie im Aufmacherbild sehen, haben internationale Beratungsunternehmen an dieser LCOE Studie mitgearbeitet.

Teneo – die globale CEO-Beratung Jede Führungskraft braucht vertrauenswürdige Partner, um in einer schnelllebigen Welt erfolgreich zu sein.

Roland Berger ist eine globale Strategieberatung für Transformation, industrieübergreifende Innovation und Performance-Steigerung.

Sicherlich tue ich den Unternehmen heute unrecht, aber zu meinen Berufszeiten hatte auch ich mit Beratern zu tun.  Den schönsten Spruch zur Expertise habe ich von einem der Consultants gehört: „Kennen 99 Wege zur besseren Liebe, haben aber kein Mädchen“