US-Bundesgericht entscheidet gegen Anti-Fracking-Aktivisten

In einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme wies, das US-Bezirksgericht für den Bezirk New Mexico eine Litanei von Beschwerden von Umweltgruppen zurück, die darum kämpften, die Energieexplorationen in der Nähe des Chaco Culture National Historical Park zu blockieren. Eine Vielzahl von Organisationen – darunter der Natural Resources Defence Council, Diné Citizens Against Ruining Our Environment und Wild Earth Guardians – hatten vor dem Gericht argumentiert, das Bureau of Land Management (BLM) [.. ist eine dem Innenministerium unterstellte Behörde, der die Verwaltung und wirtschaftliche Verwertung von öffentlichem Land obliegt] habe die Auswirkungen der Bohrungen auf die lokale Umwelt und Ressourcen nicht richtig abgewogen. Die Aktivisten kämpfen seit 2015 vor Gericht.

„Alle diese Touristen, die diese historischen Stätten besuchen, könnten belästigt werden, oder ihre Erlebnisse könnten weniger erfreulich sein, aber der Schaden überwiegt nicht die potenziellen wirtschaftlichen Schäden von Hunderttausenden bis Millionen Dollar, denen die Betreiber der Gasquellen ausgesetzt wären“, schrieb der Richter James Browning , so ein Bericht von E & E News.

Das Urteil von Browning, einem durch George W. Bush eingesetzten Richter, war eine große Zurücknahme seiner früheren Entscheidung vom letzten Monat. Noch am 31. März unterstützte Browning anfänglich Fracking-Gegner, die der Ansicht waren, dass die BLM gegen den National Historic Preservation Act (NHPA) [~ Schutz von historischen Denkmälern und Landschaftsgebieten] verstoßen habe , als sie einige Bohrarbeiten in der Nähe des Chaco Culture National Historical Park genehmigte. Der Park, der tausend Jahre alte Ruinen der Ancestral Puebloan beheimatet und in der Nähe von Navajo-Siedlungen liegt, ist der Energieforschung nicht zugänglich.
Umweltjuristen hatten zu dieser Zeit sein Urteil gefeiert, aber dieser Sieg war kurzlebig.
Brownings 132-seitige Stellungnahme vom Montag hat ihren Fall komplett niedergeschlagen und erklärt, dass BLM tatsächlich die potenziellen Auswirkungen von Öl- und Gasbohrungen ausreichend überprüft hat. Der Richter stellte auch fest, dass die fraglichen Bohrungen weit genug von historischen Stätten entfernt sind, um nicht gegen Bundesgesetze zu verstoßen, wobei die meisten Bohrungen mindestens 10 Meilen entfernt sind.

„Die Behauptungen der Umweltaktivisten scheitern, weil die Regelungen, nach denen die BLM arbeitet, verlangen, dass Auswirkungen auf historische Stätten innerhalb des potenziellen Wirkungspotentials (APE) [area of potential effect] untersucht werden und Chaco Park und seine Satelliten sind außerhalb des Wirkungspotentials der Bohrungen. Somit konnte die BLM keinen Verstoß der Bohrungen auf den Chaco Park und seine Satelliten gegen den NHPA feststellen.“

Oppositionsgruppen hatten auch argumentiert, dass die Bohrungen gestoppt werden sollten, bis die BLM ihren Ressourcenmanagementplan in Bezug auf hydraulische Frakturierung aktualisiert, aber Browning entschied, dass BLM beim Fracking korrekt gehandelt hat und horizontale Bohrungen die Umgebung nicht signifikant schädigen (können).
Umweltschützer können die Entscheidung des 10. US-Bezirksberufungsgerichts noch anfechten. Das Berufungsgericht hat jedoch bereits in der Vergangenheit ihre Bemühungen blockiert, die Bohrungen im Chaco-Gebiet einzufrieren.
Erschienen auf The Daily Caller am 24.04.2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://dailycaller.com/2018/04/24/federal-court-major-blow-anti-fracking-activists/
 
Zu dieser Information passt auch:

US Rohölexport erreicht weitere Rekordmenge unter Trump

Die US-Rohölexporte erreichten Anfang April den Rekord von 2,33 Millionen Barrel pro Tag, nach Auswertungen der EIA (Energy Information Administration).Es wird erwartet, dass diese Menge im Laufe des Jahres immer häufiger erreicht wird.
http://dailycaller.com/2018/04/26/crude-oil-exports-hits-another-record/




Kopfschütteln – FBI Veteranen äußern Bedenken über Jim Comeys Interview

Das fast fünfstündige Interview des ehemaligen FBI-Direktors James Comey mit ABC News ‚George Stephanopoulos stößt auf Bedenken bei Veteranen des FBIs, erzählen drei ehemalige Agenten dem Daily Caller.
„Ich bin besorgt über das Timing des Buches und einige der Inhalte, die [Comey] berichtet, weil ich denke, dass es ihn herabzieht“, sagt der ehemalige stellvertretende Direktor des FBI Ron Hosko gegenüber TheDC. Hosko stoß sich besonders an Comeys detaillierter Beschreibung des Aussehens von Präsident Donald Trump, einschließlich seiner wahrscheinlichen Verwendung von Augenschutzbrillen [bei der Nutzung von Solarien], seiner Handgröße und der Länge seiner Krawatten.

„Für mich zieht sich Jim Comey durch diese Art von anzüglichen Kommentaren selbst herab, es, wirft mehr Fragen über sein wahres Verlangen auf“, fuhr Hosko fort. Er fügte hinzu, dass Comey ein „Repräsentant der FBI-Marke“ sei und die Arbeit des derzeitigen FBI-Direktors Wray viel schwieriger mache.

„Direktor Wray würde lieber Fragen über die aktuelle Arbeit des FBI, seine Mission, Prioritäten und Herausforderungen beantworten, anstatt diese Wolke an seinem Horizont zu haben mit Fragen zu Jim Comey.“ Hosko warnte auch, dass Comeys Feindseligkeit dem Präsidenten gegenüber in dem Interview zu erkennen ist. Das unterstützt die Beschuldigungen, dass ein „deep state“ [~Schattenregierung] versucht, Trump und seine Regierung zu untergraben.

Robert Anderson, ehemaliger leitender stellvertretender Direktor des FBI, bemerkte gegenüber TheDC, dass er Comey für einen „guten Mann“ hält, und er gerne für ihn gearbeitet hat“, äußerte sich jedoch besorgt über die Entscheidung von Comey, über eine laufende Untersuchung zu sprechen.

„Normalerweise gibt es beim FBI niemanden, der über laufende Ermittlungen spricht. Wenn Jim in einem Interview etwas sagt, dann beschreibt er es in seinem Buch ganz anders, dann gibt es in einem anderen [weiteren] Interview eine andere Version und sie benutzen ihn als Zeugen, davon bin ich sicher und dann könnte das ein Problem werden für die Untersuchung zu Russland“.

„Das Schlimmste, was mich an dem Interview stört, ist, dass Jim über einige der Themen spricht, die er vertraulich mit dem Präsidenten besprochen hat, das ist ein wenig schockierend … dass der ehemalige Chef des FBI das tut.“ Der ehemalige leitende stellvertretende Direktor merkte an, dass es für ihn eindeutig ist, dass Comey so überzeugt war, dass Trump nicht für das Amt geeignet sei, dass er bereit sei, die üblichen Verhaltensnormen für einen ehemaligen FBI-Direktor zu brechen.

Der frühere FBI-Spezialagent und 25-jährige Veteran Jack Garcia äußerte sich über Comeys Interview besonders vernichtend.

„Dieser Mann hat die Reputation eines Leiters des FBI befleckt, indem er eigene Positionen vertreten und den Präsidenten der Vereinigten Staaten angegriffen hat. … es sei „verrückt“ für den ehemaligen FBI-Direktor, eine Meinung darüber zu äußern, ob die russische Regierung kompromittierende Informationen über Präsident Trump habe oder nicht.

„Unsere Mission und unsere Aufgabe besteht nur darin, die Fakten festzustellen, wir behaupten keine eigenen Meinungen„, erklärte er und scherzte, dass „Meinungen wie Hintern sind, jeder hat einen“ und „ich habe Kontakt mit vielen aktuellen und früheren Agenten, sie schütteln alle nur die Köpfe.“

Garcia nahm auch Bezug auf Comeys Verwendung von persönlichen Memos, um sich an private Gespräche mit Trump zu erinnern und sie anschließend über eine dritte Partei an die New York Times zu senden. „Ein Mann mit Rückgrat würde einfach sich zurücknehmen und zuhören und eventuell sagen:, Was hier passiert ist, ist nicht richtig‘ oder es in einem richtigen Dokument verewigen“, sagte er und fügte hinzu

„Im FBI gibt es tolle Männer und Frauen die zuverlässig ihren Dienst tun, wenn Sie wirklich glauben, dass etwas ist los, dann sind sie krank über ihn [Comey].“

Erschienen auf The Daily Caller am 16.04.2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://dailycaller.com/2018/04/16/shaking-their-heads-fbi-veterans-share-concerns-on-comey-interview/
Der Focus berichtet widerliche Details aus dem Buch von Jim Comey über Präsident Trump.
Stimmen aus USA: Wir müssen aufhören, den Strafprozess zu nutzen, um uns von den Wahlsiegern zu befreien, die wir nicht mögen




Im Holozän war der Meeresspiegel um 2 Meter höher – heutige Änderungen gehen im Rauschen unter

Holocene-CO2-10500-Years-Ago-to-1800-AD


Vor dem Beginn der industriellen Revolution im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert schwankten die Konzentrationen von Kohlendioxid (CO2) zwischen 260 und 280 ppm.
Innerhalb des letzten Jahrhunderts sind die atmosphärischen CO2-Konzentrationen erheblich angestiegen. Kürzlich haben sie 400 ppm übertroffen.
Wissenschaftler wie Dr. James Hansen sind zu dem Schluss gekommen, dass die vorindustriellen CO2-Werte klimatisch ideal waren. Obwohl weniger optimal, wurden atmosphärische CO2-Konzentrationen bis zu 350 ppm als klimatisch „sicher“ charakterisiert. Es wird jedoch angenommen, dass CO2-Konzentrationen über 350 ppm für das Erdsystem gefährlich sind und dass solche „hohen“ Konzentrationen zu einer raschen Erwärmung, Gletscher- und Eisschichtschmelze und zu einem erschütternden Meeresspiegelanstieg von 3 Meter innerhalb von 50 Jahren führen könnten.
Um diese katastrophalen Ausmaße (3 Meter innerhalb von 50 Jahren) zu erreichen, die von Befürwortern des Meeresspiegelanstiegs vorhergesagt werden, muss die derzeitige „anthropogene“ Änderungsrate von +1,4 Millimeters pro Jahr (seit 1958) sofort auf +61 Millimeter pro Jahr explodieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies geschieht, ist gering, insbesondere wenn man bedenkt, dass Grönland und die Antarktis zusammen seit 1958 insgesamt 1,54 cm beigetragen haben (Frederiske et al., 2018).
 
 

Steigt der aktuelle Meeresspiegel mit einer beispiellosen „anthropogenen“ Rate? –  Nein.

Trotz des Anstiegs der CO2-Konzentrationen seit 1900 ist der Weltklimarat (IPCC) der Vereinten Nationen zu dem Schluss gekommen, dass der globale Meeresspiegel im gesamten Zeitraum 1901-2010 nur um durchschnittlich 1,7 mm / Jahr gestiegen ist, was 17cm pro Jahrhundert entspricht.
Während der Periode von 1958 bis 2014, bei ansteigenden CO2-Emissionen, ergab eine kürzlich durchgeführte Analyse, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels auf 1,3 mm / Jahr bis 1,5 mm / Jahr oder nur 14 cm pro Jahrhundert verlangsamte.
 
Frederiske et al., 2018 „Anthropogene“ globale Meeresspiegelanstiegsrate (1958-2014): liegt bei +14 cm pro Jahrhundert

„Zum ersten Mal wird gezeigt, dass für die meisten Wassereinzugsgebiete der rekonstruierte Meeresspiegeltrend und die Beschleunigung durch die Summe der Faktoren sowie einen großen Teil der dekadischen Variabilität erklärt werden kann. Die Rekonstruktion des globalen, mittleren Meeresspiegels zeigt einen Trend von 1,5 ± 0,2 mm/Jahr im Zeitraum 1958-2014 (1σ), verglichen mit 1,3 ± 0,1 mm/Jahr für die Summe der Faktoren.“

In den letzten paar tausend Jahren hingegen stieg und fiel der Meeresspiegel in einigen Regionen mit Raten von + oder – 0,5 bis 1,1 Metern pro Jahrhundert, das ist 4 bis 7 mal so hoch wie seit 1958.

[[Hinweis: Im Original Bericht und vor allem bei den Kurzfassungen vieler Studien, sind viele Grafiken über „Höhe des Meeresspiegels“ eingeklinkt.
Der Übersicht halber, habe ich nur wenige übernommen. Bitte nutzen Sie die angegebenen Links für mehr Details.
Achten Sie bitte auf die Zeitskala: Jetzt (oder NULL) kann mal ganz rechts oder auch ganz links sein. Der Übersetzer]]

 

Holocene-Cooling-Sea-Level-Africa-Mozambique-Miguel-2018


alle Grafikquellen im Original: Bracco et al., 2014   Whitfield et al., 2017    Strachan et al., 2014 
 Hein et al., 2014    Miguel et al., 2018
 
Hansen et al., 2016

„Kontinuierliche Aufzeichnung der Veränderungen des holozänen Meeresspiegels (von vor 4900 Jahre bis heute). …. Die Kurve zeigt acht hundertjährige Schwankungen des Meeresspiegels von 0,5-1,1 m, die dem allgemeinen Trend der RSL-Kurve (relativer Meeresspiegel) überlagert sind.“

Auch andere Regionen haben in den letzten tausend Jahren starke Schwankungen des Meeresspiegels erfahren, die weit über die heutigen Veränderungen hinausgehen.

Holocene-Cooling-Sea-Level-Denmark-Hansen-16


Das dänische Meer verändert sich innerhalb der natürlichen Variabilität.
Bildquelle:  Hansen et al., 2016

  

Vor ~15,000 – 11,000 Jahren, stieg der Meeresspiegel um plus 4 bis plus 6 Meter pro Jahrhundert
Veränderungen in aktueller Zeit sind auf den Diagrammen der langfristigen Meeresspiegeltrends nicht einmal zu erkennen.
 
  

Holocene-Cooling-Sea-Level-China-Bradley-16


Holocene-Cooling-Sea-Level-Thailand-Scheffers-2012


alle Grafikquellen im Original: Dura et al., 2016 ; Bradley et al., 2016 ; Scheffers et al., 2012  Kane et al., 2017
 
Cronin et al., 2017  

 „Raten und Verlauf des globalen Meeresspiegelanstiegs (SLR) nach dem letzten glazialen Maximum (LGM) sind aus radiometrischen Zeitaltern an Korallenriffen von Barbados, Tahiti, Neuguinea und dem Indischen Ozean sowie Sedimentdaten vom Sunda-Schelf und anderen Orten bekannt.

 Lambeck et al. (2014) schätzen die mittleren globalen Raten während der Hauptphase der Enteisung vor 16,5 bis 8,2 Tausend Jahren bei 12 mm/Jahr [+1,2 Meter pro Jahrhundert] mit schnelleren SLR [Meeresspiegelanstiegs] Raten ( ~ 40 mm/Jahr) [+4 Meter pro Jahrhundert]  während des Schmelzwasserimpulses 1A vor etwa 14.500 bis 14.000 Jahren“.

[englisch: … während des „meltwater pulse“]

Abdul et al., 2017   Anstieg des globalen Meeresspiegels:  +4 Meter pro Jahrhundert (vor 11.450 bis 11.100 Jahren)

 „Wir stellen fest, dass der Meeresspiegel den Klimaschwankungen bemerkenswert gut folgt. Der Anstieg des Meeresspiegels war im frühen Allerød (25 mm/Jahr) schnell, fiel aber sanft in den Jüngeren Dryas (7 mm/Jahr) zurück, bis die Rate auf <4 mm/Jahr ‚plateaued‘, dort als „slow stand“ [~ langsamer Pegelstand] bezeichnet“.

 Es wurden keine Beweise gefunden, die auf einen Sprung des Meeresspiegels zu Beginn des Jüngeren Dryas hinweisen, wie von einigen Forschern vorgeschlagen. Nach dem „Slow-Stand“ beschleunigte sich der Anstieg des Meeresspiegels schnell und erzeugte den 14 ± 2 m hohen Meeresspiegelsprung, bekannt als MWP-1B; dieser trat auf vor 11,45 und 11,1 Tausend Jahren, mit einem Anstieg des Meeresspiegels auf 40 mm/Jahr [+4 Meter pro Jahrhundert]. „

  
Ivanovic et al., 2017   Meeresspiegelanstieg auf der Nordhalbkugel: +3,5 bis +6,5 Meter pro Jahrhundert (vor ca. 14.500 Jahren)

„Während des letzten glazialen Maximums vor 26-19.000 Jahren, erstreckte sich eine riesige Eisdecke über Nordamerika [Clark et al., 2009]. In den folgenden Jahrtausenden, als das Klima sich erwärmte und diese Eisdecke zerfiel, strömten große Mengen Schmelzwasser in die Ozeane [Tarasov und Peltier, 2006; Wickert, 2016].

 Diese Periode, die als „letzte Enteisung“ bekannt ist, umfasste Episoden abrupten Klimawandels, wie die Bölling-Erwärmung [vor ~ 14.7-14.5 Tausend Jahren], als die Temperaturen der nördlichen Hemisphäre innerhalb weniger Jahrzehnte um 4° bis 5 ° C anstieg [Lea et al., 2003; Buizert et al., 2014]. Das fiel zusammen mit einem Anstieg des Meeresspiegels um 12-22 m in weniger als 340 Jahren [3,5 bis 6,5 Meter pro Jahrhundert] (Melt water Pulse 1a (MWP1a)) [Deschamps et al., 2012]. „

 
  Zecchin et al., 2015    Anstieg des regionalen Meeresspiegels: +6 Meter pro Jahrhundert (vor 14.500-11.500 Jahren)

 Schmelzwasser-Impulse haben den postglazialen relativen Meeresspiegelanstieg mit Raten von bis zu 60 mm/Jahr [6 Meter pro Jahrhundert] für ein paar Jahrhunderte unterbrochen.

 
Es ist immer offensichtlicher geworden, dass der Meeresspiegel ohne offensichtlichen Zusammenhang mit CO2-Konzentrationen steigt und fällt. Und wenn ein anthropogenes Signal nicht auffallend deutlich mit dem Meeresspiegelanstieg in Verbindung gebracht werden kann (wie Wissenschaftler festgestellt haben), dann wird die größte wahrgenommene existenzielle Bedrohung, die von Befürwortern einer gefährlichen anthropogenen globalen Erwärmung verkündet wird, nicht mehr in Betracht gezogen werden können.
Erschienen auf No Tricks Zone am 12.04.2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://notrickszone.com/2018/04/12/70-papers-holocene-sea-levels-2-meters-higher-todays-sea-level-change-indistinguishable-from-noise/
Link zur Übersicht über viele der angesprochenen Studien)
70+ Studien: Meeresspiegel 2+Meter höher vor 9.000 – 4.000 Jahren, während die CO2-Werte mit 265ppm „sicher“ waren




Schweden baut Straßen mit Stromschiene für Autos, kostet rund 1 Mio € per km – um die globale Erwärmung zu bekämpfen

Die knapp 2 km der elektrifizierten Straße kosteten laut Berichten rund 2,5 Millionen Dollar. Schweden baut die Straßen als Teil seines Ziels zur Reduzierung der globalen Erwärmung, die Emissionen im Verkehrssektor sollen bis 2030 um 70 Prozent reduziert werden.
Mit rund 500.000 km Straßen in Schweden, einschließlich 20.000 km Autobahn, wäre die Elektrifizierung aller Straßen eine unglaublich kostspielige Angelegenheit. Es ist billiger als 500.000 km öffentlicher Nahverkehr zu bauen, aber auch in den Folgekosten extrem teuer.
Was auch nicht berichtet wird, sind die Kosten für die Instandhaltung und Elektrifizierung der Straßen, die von Elektroautos genutzt werden können, um sich beim Drüberfahren aufzuladen. Das Konsortium, das hinter dem Projekt steht, sagte, dass auch traditionelle Fahrzeuge mit Gasantrieb auch in der Lage sein könnten, die Straße zu nutzen, um ihre Batterien aufzuladen, so die Firmengruppe, die die Straße gebaut hat.

Pressebild E-roads, nedläggning av elskena, Arlanda

„An der Oberfläche gibt es keinen Strom“, erzählt Hans Säll, CEO von eRoadArlanda (ein schwedisches Straßenbauunternehmen) dem The Guardian. „Es gibt zwei Fahrspuren, gerade so wie eine Steckdose in der Wand.Die Energie ist fünf oder sechs Zentimeter weiter unten. Aber wenn die Straße mit Salzwasser überflutet wird, haben wir festgestellt, dass die Spannung an der Oberfläche nur ein Volt beträgt. Da könnten Sie barfuß darauf laufen.“

Ganz offensichtlich würden Hybrid- und Elektrofahrzeuge von Straßen zum wiederaufladbaren  der Antriebsbatterie am meisten profitieren, obwohl sie nur einen kleinen Teil der schwedischen Fahrzeugflotte ausmachen. Die Schweden haben seit 2011 mehr als 50.000 leichte Hybrid- und Elektrofahrzeuge gekauft.
Allerdings machten Hybrid- und Elektrofahrzeuge in 2017 nur 5,2 Prozent der Pkw-Neuzulassungen aus. Und das mit großzügigen Zuschüssen für Elektrofahrzeuge.
Erschienen auf The Daily Caller am 13.04.2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://dailycaller.com/2018/04/13/worlds-first-electrified-road/
 
* * *
Technische Zusatzinformation
Andreas Demmig
Wie oben beschriebene eRoad funktioniert, wird u.a. hier beschrieben.

Ein Stromabnehmer am Fahrzeug, erkennt beim Drüberfahren, dass eine Stromschiene in der Fahrbahn eingebaut ist.  Die Position soll dann selbsttätig gefunden werden, Der Stromabnehmer senkt sich ab – schiebt den Schleifkontakt nach unten bis zur Stromschiene.

Das Schienensystem erkennt wo ein Fahrzeug sich darüber befindet und schaltet nur ein Stück Stromschiene ein. Wie lang dieses aktive Stück ist, habe ich nicht gefunden, offenbar ist das Stück aktivierte Stromschiene länger als ein LKW. Es müssen also in jeder der Sektionen Sensoren sein und Leistungsschütze die Stromzuführung schalten.

Bei Ausweich- oder Überholmanövern, soll sich der Stromabnehmer wieder automatisch lösen und anheben. (schnell genug?) Es versteht sich dann von selbst, dass der Fahrer längere Zeit auf der Spur bleibt. Arlanda schreibt: Damit ist das Reichweitenproblem der E-Autos gelöst, denn die Batterien brauchen nur die nächste elektrifizierte Straße zu erreichen.

 
Schütze (Kontakte) für die Stromführenden Abschnitte deshalb, damit die Spannung sicher abgeschaltet ist. Leistungshalbleiter, z.B. IGBTs wären verschleißärmer, schalten aber nicht galvanisch ab – also keine sichere Trennung. Es muss verhindert werden, dass z.b. kein Lebensmüder mit einem Eisendraht an die Stromschiene kommt.
Ähnliches gibt es bei Straßenbahnen schon vor seit längerer Zeit. Aus ästhetischen Gründen soll  in der Fußgängerzone keine Oberleitung gespannt werden. Bordeaux und Dubai haben solche Systeme. Allerdings keine Schlitze in der Oberfläche, sondern flache und glatte Strombahnen in der Mitte der Schienen (gab es schon bei Werner-von-Siemens  erster elektrischer Bahn in Berlin, 1879, mit dritter Schiene 150 V, Prinzip „Märklin“)

Demmig, Straßenbahn in Dubai mit Stromband in der Mitte der Schiene


Kontaktbehaftete Schlitzzuführungen in Straßen wurden bei Straßenbahnen schon vor langer Zeit in verschiedenen Städten der Welt getestet, haben sich wegen sehr hoher Bau- und Wartungskosten, sowie hohe Störanfälligkeit (Schmutz, Steine, Salzwasser) nicht durchgesetzt. Bei der eRoad ist mir nicht klar, wo das Wasser hin abläuft – und so gut, dass es Schmutzteile, kleinere oder größere Gegenstände und Holzstöckchen mit nimmt, vielleicht wird täglich gereinigt?
Dubai erscheint mir noch am besten geeignet (Kosten nicht betrachtet), denn dort regnet es maximal eine Woche im Jahr, und Schnee ist nur bei kommender Eiszeit zu befürchten.

Demmig, Straßenbahn in Dubai, Stromband mit Isolierstellen an Übergängen


Ergänzung:
U-Bahnen und Metros nutzen oft eine Stromschiene neben der Schiene auf eigenem Gleiskörper. Vorteil: Höhere Leistungabnahme und niedrigere Tunnel.
Bombardier hat mit berührungsloser Übertragung experimentiert. Die Übertragunsverluste sind jedoch enorm (Energie macht rund ein Drittel der Kosten für einen Straßenbahn oder Metrobetrieb aus)




… und jährlich ändert sich der Golfstrom – Alarmisten bemühen das “The Day After Tomorrow” Szenario – es wird kalt, weil es wärmer wird

Es ist das gleiche Szenario, das im Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“ in Hollywood Manier dargestellt wurde, wo eine Verlangsamung des Golfstroms Nordamerika in ein gefrorenes Ödland verwandelte. Ein katastrophales Szenario, das Jahrzehnte entfernt sein könnte, sagen einige Wissenschaftler.

„Wir wissen, dass es irgendwo einen Wendepunkt gibt, an dem das derzeitige System zusammenbrechen könnte„, warnte der Potsdamer Klimaforscher Prof. Stefan Rahmstorf, einer der Mitautoren der Studie von Leit-Autorin Levke Caesar, ebenfalls PIK. „Wir wissen jedoch nicht, wie entfernt oder nahe wir an diesem Wendepunkt sind, das ist Neuland.“

Diese Studie war eine von zweien, die alarmierende Schlagzeilen in den Medien hervorriefen, aber Experten sind skeptisch wegen der wenigen beobachtbaren Beweise. (Andere) Wissenschaftler machen seit etwas mehr als einem Jahrzehnt nur direkte Messungen des Golfstroms.

„Rekonstruktionen über programmierte Klimamodells sind nicht dasselbe wie beobachtete Daten oder Beweise“, sagte der Atmosphärenwissenschaftler des Libertären Cato Instituts, Dr. Ryan Maue, dem Daily Caller. „Wir sollten die bombastischen Darstellungen im „The Day After Tomorrow“ nur sehr misstrauisch betrachten, direkte Messungen sind sehr begrenzt“.

Der Golfstrom, auch Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC), bringt warmes Wasser aus dem Golf von Mexiko in den Nordatlantik und kaltes Nordwasser strömt wiederum nach Süden.
Polare Eisschmelze und verstärkte Niederschläge bringen immer mehr kaltes, frisches Wasser in den Nordatlantik und verringern den Salzgehalt, sagen einige Wissenschaftler. Salzärmeres Wasser ist leichter und sinkt nicht so schnell nach unten, der Golfstrom wird geschwächt.

[Der letzte Satz lautet im Original: ‘Less saline has a harder time sinking, throwing off the AMOC’]

Klimamodelle zeigen im Allgemeinen eine schwächere AMOC als Folge der Erwärmung, aber die Beobachtungsdaten sind gering. Anomale Abkühlung südlich von Grönland ist ein Beweis für eine geschwächte AMOC, sagen einige Wissenschaftler.

„Die schwache AMOC ist explizit verbunden mit „steigenden atmosphärischen Kohlendioxidkonzentrationen“ und „Temperaturtrends, die seit dem späten neunzehnten Jahrhundert beobachtet wurden“, so Prof. Rahmstorf.

Jedoch die „Labrador Sea Deep Convection“ [Der Labradorstrom ist eine kalte, nach Süden gerichtete Meeresströmung in einem Arm des atlantischen Ozeanes zwischen Grönlandund der Ostküste Nordamerikas.] und die AMOC waren in den vergangenen 150 Jahren ungewöhnlich schwach … verglichen mit den vorangegangenen 1.500 Jahren „, heißt es in einer zweiten Studie, die im gleichen Journal veröffentlicht wurde.
Mit anderen Worten, die AMOC begann zu schwächen, bevor menschliche Aktivitäten eine Rolle spielen konnten.

„Das spezifische Trendmuster, das wir in den Messungen gefunden haben, gleicht genau dem, was Computersimulationen als Folge einer Verlangsamung des Golfstromsystems vorhersagen, und ich sehe keine andere plausible Erklärung dafür„, sagte Rahmstorf, dessen Studie sich auf Proxy-Daten stützte aus Meeressediment und Kalkschalen

Aber noch mal, es gibt nur begrenzte Beobachtungen. Auch andere Wissenschaftler außer Maue stehen der Studie skeptisch gegenüber.

„Rahmstorfs Behauptungen über die Schwächung sind denkbar, aber nicht durch irgendwelche Daten gestützt„, sagte Carl Wunsch vom Massachusetts Institute of Technology gegenüber Associated Press.

Kevin Trenberth vom National Center for Atmospheric Research sagte, dass seine jüngsten Arbeiten ergeben haben, dass regelmäßige Zyklen in der Atmosphäre mehr stören als der Ozean. „Die Studie erklärt nicht die Variabilität von Jahr zu Jahr, während atmosphärische Zyklen dies tun“.

Die Schlüsse, die Sie aus den Ergebnissen ziehen, hängen im wesentlichen davon ab, inwieweit Sie den verwendeten Modellen Glauben schenken und wie gut die gewählten Proxies  die AMOC über die Zeitskalen repräsentieren„, sagte Meric Srokosz , ein Meereskundler des Ozeanografiezentrums, gegenüber der Washington Post.

Erschienen auf The Daily Caller am 11.04.2018
Übersetzt durch Andreas Demmig
http://dailycaller.com/2018/04/11/day-after-tomorrow-global-warming/
 
* * *
Durch die nachfolgenden Recherchen, sieht man, der Golfstrom kommt alle Jahre wieder ins Gerede. Hier eine kleine Auswahl in aufsteigendem Datum:
Sept. 2005

Erwärmung des Tiefenwassers verlangsamt

… Die erste Auswertung der Rohdaten zeigt ein interessantes Ergebnis: Die seit über sechs Jahren anhaltende Erwärmung der zentralen Labradorsee ist kaum noch zu spüren. Ob dies die ersten Vorboten einer erneuten Abkühlung sind, bleibt jedoch abzuwarten. ..

Jan. 2011

Gefürchtete Atlantikströmung schwächelt

 … Das kalte Wasser des Labradorstroms raubt dem Golfstrom einen Großteil seiner Wärme. Auch in Europa ist es deshalb kühler. …

März 2012

Golfstrom im Visier der Klima-Alarmisten!

So ließ jüngst das MPI Hamburg zu (1) verlauten [12] :

„Doch was die Forscher noch gar nicht so lange wissen: Die Zirkulation schwankt. Sie variiert mit den Jahren und kann mal schwächer, dann wieder stärker ausfallen.“

Okt. 2012

Die Debatte ums Versiegen des Golfstroms – Rahmstorf durch Messdaten widerlegt!

Prof. Rahmstorf erklärt: …. …Nach aktuellem Stand erscheint das Risiko eher größer, als wir es vor zehn oder fünfzehn Jahren gesehen haben.”

April 2014

Neue Golfstrom-Publikation des PIK fällt in der Fachwelt glatt durch

… versucht Stefan Rahmstorf mühsam zu retten, was nicht zu retten ist. Lang und breit erklärt er in diesem Beitrag, warum sowohl er recht hat, als auch die Forscherkollegen, die das glatte Gegenteil, des von ihm postulierten Zusammenbrechens des Golfstromes gemessen haben.

März 2015

Entwarnung: 20-jährige Studie zeigt Golfstrom ist stabil

 …Es heißt, dass der Golfstrom an Stärke verliert aufgrund steigenden Meeresspiegels entlang der Ostküste. Allerdings ist in keiner der Studien auf irgendwelche direkte Messungen der Strömung Bezug genommen worden, um über einen längeren Zeitraum die Behauptungen zu belegen.

März 2015

Michael Mann und Stefan Rahmstorf behaupten: Golfstrom schwächt sich ab wegen Eisschmelze in Grönland – außer dass die Realität etwas ganz anderes sagt

… Das ADCP misst Strömungen mit sehr hoher Genauigkeit. Folglich erhalten wir durch wiederholte Messungen, die wir Jahr für Jahr durchführen, ein aussagekräftiges Tool, mit dem wir die Stärke der Strömung überwachen können. Es gibt Variationen der Strömungsgeschwindigkeit mit der Zeit, die natürlichen Ursprungs sind – und ja doch, diese müssen wir noch besser verstehen – aber wir finden absolut keine Beweise, die zeigen, dass sich der Golfstrom verlangsamt“.

Dez. 2017

Aussterben von Spezies und Abbruch des Golfstromes

… wir nehmen uns die Behauptung vor, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel einen starken Zufluss von Süßwasser aus den schmelzenden Gletschern in Grönland in Gang setzen wird. Dies soll zum Zusammenbruch der thermohalinen Zirkulation und/oder des Golfstromes im Nordatlantik führen. Das wiederum soll eine starke Abkühlung mit sich bringen ähnlich der wie vor 818 bis 8340 Jahren, als ein Eisdamm in Kanada brach und gewaltige Mengen Süßwasser in den Atlantik strömten.

März 2018

Studie zeigt, dass die globale Erwärmung den Jetstream nicht verändern wird

… Nein, CO2 beeinflusst den Jetstream nicht. Lupo und Jensen untersuchten die Ergebnisse von Klimamodellen und fanden bis zu 35 Jetstream-Strömungsänderungen pro Jahr, ähnlich dem heutigen Klima.