„Wir sind dümmer geworden“ -Medien setzen Rekordkälte mit globaler Erwärmung gleich

Die New York Times zum Beispiel berichtet auf ihrer Website über die Gefahren von Frostbeulen im Winter, einschließlich eines reißerischen Artikels , der die Rekordhitze in Australien und die Rekordkälte in den USA als zwei Seiten der globalen Erwärmung bezeichnet.

„Ganz allgemein erlebt ein heißer Planet extremes Wetter häufiger und intensiver“, heißt es in dem Artikel der Times, in dem er vor dem „Zeitalter der Wetterextreme“ gewarnt wird.

Auch die Chicago Times, Axios, The Washington Post und andere verbreiten die Theorie, dass die globale Erwärmung den Jet-Stream schwächte, so dass der „Polarwirbel“ nach Süden wandern und Rekordkälte bringen konnte.

(Bill Nyes, [ein bekannter Alarmist] entwarf apokalyptische Szenarien für die ultimativ stattfindende globale Erwärmung: „Die USA müssen ihr Gemüse in Kanada anbauen“)

Viele Experten halten dies nicht für richtig und sagen, es sei ein Hype der Klimamedien. Tatsächlich werden Wetterereignisse, die früher als üblich angesehen wurden, nunmehr der globalen Erwärmung zugeschrieben, die sich über Jahrzehnte abspielt und in Trends gemessen wird, und nicht in kurzfristigen Wetterschwankungen.

Sehen Sie hier das Original auf Twitter

“Klimawandel“ bezog sich einst auf Statistiken, die das gemessene Wetter über Jahrzehnte hinweg zusammengefasst hatten“, bemerkte Roger Pielke Jr, Professor der University of Colorado, auf Twitter.

Heutzutage wird Klimawandel meist als ursächlicher Faktor bei der Zuordnung von Ereignissen über Stunden, Tage oder Wochen verwendet“, sagte Pielke. „Wir sind dümmer geworden.“

 

Literaturausschnitte

Diese zweite Art von Verwirrung liegt sichtbar vor, wenn der Ausdruck „Klimawandel“ selbst als kausaler Faktor verwendet wird. Kommt es beispielsweise zu einem ungewöhnlichen [in einem maximalen Zeitraum von drei Jahren, Meinung des Übersetzers] Ereignis, wird in vielen Medienberichten unweigerlich gefragt: Hat der Klimawandel dieses Ereignis verursacht?

Diese Frage ist von Natur aus unsinnig.

[Der Rest beschreibt am Beispiel eines Baseballspielers, dessen durchschnittliche Performance für sich keinen Grund darstellt, welche Leistung er heute auf dem Platz zeigt]

Unglücklicherweise, drehen sich viele Diskussionen im Kreise und sind gleichermaßen inhaltsleer. Klimawandel an sich verursacht nicht mehr Wetterereignisse. Es kann angenommen werden, dass die Phrase „Klimawandel“ gleichgesetzt wird mit „Kohlenstoff Emissionen“ [und sofort mit „anthropogen“]. In dem Maße, in dem ein solcher Euphemismus in Diskussionen verwendet wird, schafft er Hindernisse für glaubwürdige Diskussionen um Beweise im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen

Winterwetter provoziert oft eine Flut von Artikeln darüber, warum kaltes Wetter die globale Erwärmung nicht widerlegt, aber jetzt bringt die Kälte „Wissenschaftler“, Aktivisten und Experten hervor, die behaupten, dass Erwärmung hinter der Kälte steckt. Sogar Greenpeace-Aktivisten machten mit, hier ist es Mike Hudema:

Sehen Sie hier das Original auf Twitter

Klimawandel bedeutet schwere Hitze, Wirbelstürme, Brände und Luftströmungen und auch extreme Kälte #cold.

Wir spüren bereits die Auswirkungen der #climate Krise. Werden wir etwas dagegen unternehmen? #ActOnClimate #energy #cdnpoli #PolarVortex #Renewables #GreenNewDeal #PanelsNotPipelines

Ergibt das einen Sinn? Natürlich nicht, und viele Wissenschaftler haben darauf hingewiesen.

„Ehrlich gesagt, ist es ein langer, verschwurbelter Weg, um eine solche Verbindung herzustellen“, sagte Kevin Trenberth, Klimaforscher am Nationalen Zentrum für Atmosphärenforschung.

„Über der Arktis ist in einer Polarnacht immer kalte Luft. Die Frage ist, ob sie dort bleibt oder weiterwandert“, sagte Trenberth. „Das alles liegt im Bereich des Wetters. Das ist kein Klima. “

Mehrere Studien haben eine Korrelation und sogar eine Verbindung zwischen der Erwärmung der Arktis und dem Wetter in der mittleren Breite gefordert, einschließlich einer im Jahr 2018 veröffentlichten Studie, in der festgestellt wurde, dass Kälteeinbrüche wahrscheinlicher sind, wenn die Arktis ungewöhnlich warm ist .

Diese Studie litt jedoch unter gravierenden Mängeln, dh. es wurden weder Hypothesen geprüft noch wurde versucht, eine Kausalität zwischen der globalen Erwärmung und den Kälteeinbrüchen festzustellen. Auch die offiziellen Datensätze der Regierungsorganisationdeuten deuten auf weniger Kälteeinbrüche hin, nicht auf mehr.

Gefunden auf The Daily Caller News Foundation vom 30.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/01/30/media-global-warming-polar-vortex/

 




Erste Erkennung von Klimawandel auf einem anderen Planeten?

Falschfarbenbild der Nachtseite der Venus, aufgenommen mit der IR2-Kamera auf Akatsuki bei 1,735 µm (blau) und 2,26 µm (rot) und Mischung der beiden (grün). Auf der Nachtseite der Venus beobachtet IR2 das Infrarotlicht, das aus der unteren Atmosphäre durch die Wolken kommt, und der Schatten der Wolken ist im Bild zu sehen. Hier werden Hell und Dunkel umgekehrt, um Wolken in weißlicher Farbe anzuzeigen. (Bildnachweis: JAXA / PLANET-C-Projektteam –http://cosmos.isas.jaxa.jp/?p=700)

Akatsuki hat möglicherweise entdeckt, warum sich die Atmosphäre der Venus so schnell dreht. Der Grund kann für die Bewohnbarkeit erdgroßer Exoplaneten eine entscheidende Rolle spielen.

Die Venus ist ein Planet, der in Größe und Masse fast wie die Erde ist. Dies ist eine wesentliche Studie, um die möglichen Bedingungen auf felsigen Planeten zu verstehen. Ein bestimmendes Merkmal unserer Nachbarwelt ist eine dichte, dicke Atmosphäre, deren reflektierende Eigenschaften die Astronomen dazu verleiteten, den Planeten nach der mythologischen Göttin der Schönheit zu benennen – die Fähigkeit der Atmosphäre Wärme einzufangen, treibt jedoch die Oberflächentemperatur bis zum Schmelzpunkt von Blei.

Ausgewählte Werte zum Vergleich der Planeten
Quelle: Mark A. Garlick, „Der große Atlas des Universums“, Kosmos Verlag, 2011, 2. Ausg.

Erde Venus
Durchschnittlicher
Sonnenabstand
149,6 Mio km (1AE) 108,2 Mio km (0,72 AE)
Sonneneinstrahlung
gemittelt
1361 Watt/m² (max,
oberer Rand der Atm.)
(Erde = 1) 1,91
Äquatordurchmesser 12.756 km 12.104 km
Rotationsdauer (siderisch, d.h. vollständige Umdrehung) 23,93 h 243 Tage (retrograd = rückläufig)
Masse 5,974 x 10^24 kg (Erde = 1) 0,82
Volumen 1,08 Bill km³ (Erde = 1) 0,86
Gravitation an Oberfläche 1 g (9,8 m/s²) (Erde = 1) 0,91
Durchn. Dichte 5,5 (Wasser = 1) 5,24
Druck an der Oberfläche 101,4 kP (Erde = 1) 92
Höchsttemperatur 58°c 464 °C
Tiefstemperatur -88°C (~-94°C akt. !)

Ergänzung durch den Übersetzer

 

Die seltsamste Erscheinung der venusianischen Atmosphäre ist vielleicht ihre Geschwindigkeit. Winde peitschen um den Planeten bis zu 60-mal schneller als sich die Oberfläche dreht; ein Phänomen, das als atmosphärische Superrotation bekannt ist.

Die Windgeschwindigkeiten auf der Venus sind in den oberen Wolkenschichten mit mehr als 100 m/s (360 km/h) recht hoch. Die Oberfläche des Planeten dreht sich jedoch extrem langsam. Der Planet umkreist die Sonne in 225 Erd-Tagen, benötigt jedoch 243 Erd-Tage, um sich um seine Achse zu drehen, wodurch der Venus-Tag (eine vollständige Umdrehung) länger dauert als ein Venus-Jahr.

Abbildung der Gezeiten- Verriegelung. Die grüne Region des Satelliten (Mond oder Planet) ist niemals von der Oberfläche des Zentralkörpers (Planet oder Stern) aus sichtbar. (Bildnachweis: en.wikipedia/)

Eine solche langsame Rotation kann ein übliches Merkmal von Exoplaneten in Erdgröße sein, wie dem TRAPPIST-1-System und Proxima Centauri-b, deren enge Umlaufbahnen zu ihrem Stern wahrscheinlich zu Blockierung der Rotation geführt haben. Wie der Mond, der die Erde umkreist, dreht sich eine tidally locked world [Gezeitensperre] einmal pro Umlaufbahn, so dass eine Seite permanent dem Stern (der Sonne) zugewandt ist, während die andere eine ewige Nacht erlebt. Planeten mit langsamer Rotation und erdähnlichen Atmosphäre müssen die Wärme effizient um den Planeten transportieren, oder sie riskieren den Zusammenbruch der Atmosphäre, wenn auf der kalten Nachtseite die Welt gefriert. Ein solch katastrophales Ende könnte vermieden werden, wenn tidally-locked Welten typischerweise die schnellen Winde einer superrotierenden Atmosphäre haben.

Also, was ist die Ursache für die Super-Rotation der Venus?

Klassisch gibt es zwei Hauptthesen für die Super-Rotation. Im ersten Szenario führt der Reibungswiderstand der Atmosphäre über der Planetenoberfläche zu einer Verlangsamung der Rotation des Planeten, um die Winde zu beschleunigen (Gierasch-Rossow-Williams-Mechanismus). Im zweiten Szenario werden die Winde aufgrund der Erwärmung durch die Sonne (so genannte Solarthermie) angeregt.

Modelle des ersten „Surface-Up“ -Mechanismus sind bekanntermaßen empfindlich für die genauen Startbedingungen auf dem Planeten. Geringfügige Änderungen der Temperaturverteilung des Planeten können die Super-Rotation töten oder einleiten. Dies lässt vermuten, dass relativ wenige sich langsam drehende Welten zu atmosphärisch erhaltenden, superdrehenden Winden führen würden, da die Bedingungen auf dem Planeten genau richtig sein müssten.

Künstlerische Gestaltung des Akatsuki Venus Klima-Orbiters, der sich der Venus nähert.

Super-Rotation auf der Venus wurde jedoch sowohl an den oberen Wolkenschichten als auch in Tiefen von mehreren zehn Kilometern beobachtet. Könnte der Einfluss der Sonne angesichts der Tatsache, dass die Venus einen großen Teil des einfallenden Sonnenlichts reflektiert, tatsächlich die Superrotation der mittleren Schichten antreiben?

Die Raumsonde Akatsuki (japanisch „Morgendämmerung“) drang am 7. Dezember 2015 in den Orbit der Venus ein. Am dritten Jahrestag des Orbit-Einsatzes fand in Tokio eine Pressekonferenz statt, um die neuesten Ergebnisse zu diskutieren.

Unter der Leitung des International Top Young Fellow (JAXA’s prestigeträchtiges Postdoc-Stipendienprogramm), Dr. Javier Peralta , präsentierte die Pressekonferenz die Ergebnisse einer neuen Studie, die  im Dezember in dem  Astrophysical Journal Supplement veröffentlicht wurde.

Dr Javier Peralta, ITYF at ISAS/JAXA und Hauptautor dieser Studie.

In dieser Studie verwendete Peralta 466 Bilder der Venuswolken, die von der IR2-Kamera auf Akatsuki bei einer Infrarotwellenlänge von 2,26 Mikrometern zwischen März und November 2016 aufgenommen wurden. Durch den Vergleich von Bildern, die zu verschiedenen Zeitpunkten aufgenommen wurden, konnte Peralta die Wolken verfolgen, während sie um die venusianische Kugel herumschwirrten, um ihre Geschwindigkeit zu messen.

An der Tagseite der Venus wird die Atmosphäre durch das einfallende Sonnenlicht beleuchtet.

Stark reflektiert wird das sowohl in ultravioletten wie auch in infraroten Wellenlängen durch die oberen Wolkenschichten in einer Höhe von 60 bis 70 km oberhalb der Planetenoberfläche. Die nächtliche Beleuchtung wird jedoch durch Infrarotwärme erzeugt, die von Venus ‚heißer Oberfläche ausgeht. Dies wird teilweise durch Wolken in tieferen Höhenlagen zwischen 48 und 60 km blockiert. Da die Wolken für dieses Infrarotlicht unterschiedliche Transparenz haben, werden ihre Formen sichtbar, wenn sie mit der IR2-Kamera von Akatsuki betrachtet werden. Es waren diese tieferen Wolken der Nachtseite, die Peralta aufspürte.

Falschfarbenbild der Nachtseite der Venus unter Verwendung von mit IR2-Kamera aufgenommenen Bildern von 1,735 um (blau) und 2,26 um (rot). (Bildnachweis: JAXA / PLANET-C-Projektteam)

Der Cloud-Tracking-Algorithmus (Wolken-Verfolgung) von Peralta war halbautomatisch und wurde sowohl manuell als auch per Computer durchgeführt. Die Wolken wurden manuell identifiziert und dann per Software kartiert und das Ergebnis erneut von Hand bestätigt.

Das Ergebnis waren 2.947 Windmessungen, die ein interessantes Muster zeigten. Es gab eine deutliche Beschleunigung der Wolken, die an den Standort der Sonne gebunden war. Dies deutet stark darauf hin, dass die Sonnenstrahlung sich auch weit unterhalb der oberen Atmosphäre auf die Wolken auswirkt.

In niedrigeren Höhenschichten war diese Beschleunigung vorwiegend zonenförmig (wickelte sich westwärts um den Planeten), wobei keine meridionalen (Nord-Süd-) Windbeschleunigungen festgestellt wurden. Dies deutete auf ein von der Sonne angetriebenes System hin, da die Oberfläche zu Windströmungen in beide Richtungen hätte führen sollen. Peralta ist jedoch vorsichtig, als er darauf bestand, dass dies „Fall nicht abgeschlossen“ sei.

„Bei den Meridianwinden ist mit Akatsuki kein klarer Trend zu erkennen“, sagte er. „Aber wir sollten das bestätigen, indem wir Windmessungen mit noch höherer Genauigkeit versuchen.“

Peralta hofft, dass die kombinierten Ergebnisse von Akatsuki und Venus Express der Europäischen Weltraumorganisation noch mehr über dieses System enthüllen könnten. Animationen, Bilder und die Windmessungen der Peralta-Studie stehen zum Download zur Verfügung und können von der Community erkundet werden.

Peralta sichtete auch andere Daten als nur von Akatsuki und verglich die Ergebnisse früherer Venus-Missionen bis ins Jahr 1978. Wobei es schwierig ist, die Ergebnisse von Instrumenten verschiedener Raumsonden und Bodenteleskope zu vergleichen,

Peraltas Ergebnisse deuteten darauf hin, dass sich die Windgeschwindigkeiten der Venus in den letzten dreißig Jahren verändert haben. Eine solche Entdeckung stimmt nicht nur mit einem Solartreiber überein, sondern kann auf die erste Erkennung von Klimawandels auf einem anderen Planeten hinweisen.

„Wenn die Gezeiten der Sonne durch superrotierende Winde angetrieben werden, kann dies bedeuten, dass sich die Wolkenalbedo (das Maß der Reflektion) im Laufe der Zeit verändert hat und die Auswirkungen der Sonnenstrahlung beeinflusst hat“, erklärt Peralta.

Ein solches Ergebnis ist eine gute Nachricht für tidally-locked Welten. Wenn der superrotierende Wind der Venus von der Sonne angetrieben werden kann, könnte eine solche schnelle Zirkulation bei langsam drehenden, aber möglicherweise gemäßigten Welten um andere Sterne üblich sein. Während das Wetter unter einer super-rotierenden Atmosphäre sich sehr von dem auf der Erde unterscheiden würde, könnte es dem Planeten ermöglichen, seine Atmosphäre und sogar die gewünschten Oberflächenbedingungen für das Leben zu erhalten.

Durch den Vergleich der beiden erdgroßen Planeten in unserem eigenen Sonnensystem, können wir viel mehr darüber lernen, was es braucht, um eine bewohnbare Welt zu sein.

Weitere Information: The Akatsuki spacecraft homepage

Journal paper by Peralta et al. (uneingeschränkter Zugang)

Nachtwinde an den unteren Venuswolken mit Akatsuki / IR2: Längen-, Ortszeit- und Dekadavariationen aus dem Vergleich mit früheren Messungen

Abstrakt

Wir zeigen Messungen der Windgeschwindigkeiten an den nächtlichen unteren Venuswolken aus Beobachtungen der JAXA-Mission Akatsuki im Jahr 2016, ergänzt durch neue Windmessungen aus bodengestützten Beobachtungen, die mit dem TNG / Near Infrared Camera Spectrometer (NICS) von 2012 und IRTF / aufgenommen wurden. SpeX in den Jahren 2015 und 2017. Die zonalen und meridionalen Komponenten der Winde wurden mittels Cloud-Tracking an insgesamt 466 Akatsuki- Bildern der Venus gemessen, die mit der Kamera IR2 unter Verwendung der 2,26 μ aufgenommen wurden-Filter mit räumlichen Auflösungen von 10 bis 80 km pro Pixel und Abdeckung vom 22. März bis 31. Oktober 2016. Mehr als 149.000 Windvektoren wurden mithilfe einer automatischen Schablonenanpassungstechnik erhalten, und 2947 Windvektoren wurden mithilfe eines manuellen Verfahrens abgeleitet. Die Meridianprofile beider Windkomponenten stimmen mit den Ergebnissen der Venus Express- Mission in den Jahren 2006–2008 überein. Allerdings ist eine stärkere Windvariabilität für die Zonenkomponente in äquatorialen Breiten zu erkennen, in denen Akatsuki- Beobachtungen eine bessere Betrachtungsgeometrie als Venus Express aufweisen. Die zonalen Winde in niedrigen Breiten deuten auch auf eine zonale Variabilität hin, die mit Sonnenfluten oder sich vertikal ausbreitenden orographischen Wellen zusammenhängen könnte. Schließlich deutet die Kombination unserer Windmessungen aus TNG / NICS-, IRTF / SpeX- und Akatsuki- Bildern mit den von 1978 bis 2017 veröffentlichten Daten auf Variationen von bis zu 30 ms −1 im Wind an den nächtlichen unteren Venuswolken hin.

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Gefunden auf Whatsupwiththat vom  24.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://wattsupwiththat.com/2019/01/24/first-detection-of-climate-change-on-another-planet/




Polar Vortex – „kein Grund alarmiert zu sein“ – so die amerikanische Wetter Behörde

Der polare Wirbel ist ein großer Bereich mit niedrigem Druck und kalter Luft, der die beiden Pole der Erde umgibt. Er existiert IMMER in der Nähe der Pole, schwächt sich ab im Sommer und stärkt sich im Winter. Der Begriff „Wirbel“ bezieht sich auf den Luftstrom entgegen dem Uhrzeigersinn, der dabei hilft, die kältere Luft in der Nähe der Pole zu halten.  In der nördlichen Hemisphäre dehnt sich der Polarwirbel im Winter oftmals aus, so dass kalte Luft mit dem Jetstream nach Süden geschickt wird (siehe Grafik oben). Dies tritt während der Winterzeit ziemlich regelmäßig auf und ist in den Vereinigten Staaten häufig mit großen Ausbrüchen arktischer Kaltluft verbunden.  Der im Januar 2014 aufgetretene ähnelt vielen anderen kalten Ausbrüchen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, darunter mehrere bemerkenswerte kältere Ausbrüche in den Jahren 1977, 1982, 1985 und 1989.

Es gibt mehrere Dinge, die der Polarwirbel NICHT ist.  Polarwirbel sind nichts Neues.  Der Begriff „Polarer Wirbel“ wurde erst kürzlich populär gemacht, um auf ein Wettermerkmal aufmerksam zu machen, das schon immer präsent war. Es ist auch kein Merkmal, das auf der Erdoberfläche existiert (vorkommt). Wetterprognostiker untersuchen den Polarwirbel, indem sie Bedingungen betrachten, die in einer Höhe von mehreren Zehntausend Fuß [> 3.000 m und mehr] in der Atmosphäre vorherrschen. Wenn wir jedoch extrem kalte Luft aus den arktischen Regionen an der Erdoberfläche spüren, wird dies manchmal mit dem Polarwirbel.  Dies ist nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt. Teile Europas und Asiens erleben ebenfalls Kältewellen, die mit dem Polarwirbel in Verbindung gebracht werden. Die einzige Gefahr für den Menschen besteht allein darin, wie stark die Kälte wird, wenn sich der polare Wirbel ausdehnt, wodurch arktische Luft in südliche Regionen gerät, die normalerweise nicht so kalt sind.

Kurz gesagt, es gibt keinen Grund, alarmiert zu sein, wenn Sie von Polarwirbel hören, aber Sie sollten auf kältere Temperaturen vorbereitet sein. Überprüfen Sie die Vorhersage für Ihre Region auf    weather.gov,  [https://www.wetter.de/] um sicherzustellen, dass Sie angemessen gekleidet sind. Es ist auch eine gute Idee, zu Beginn jeder Wintersaison die Gegenstände in Ihrem Heim- und Auto-Notfall-Set zu überprüfen um sicherzustellen, dass Sie auf jedes gefährliche Winterwetter vorbereitet sind.

Gefunden auf National Weather Service, der NOAA

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://www.weather.gov/safety/cold-polar-vortex




Polare Tiefdruckwirbel – auch in 2019 kein Beweis für die Behauptung: „Es wird kälter weil es wärmer wird“

[de.Wiki  gibt an: Polar Vortex ist der englische Ausdruck für die Polarwirbel, sowohl über der Arktis als auch Antarktis. Es sind großräumige Höhentiefs und wesentliche Elemente der atmosphärischen Zirkulation. Es sind Kaltluftzonen aufgrund der negativen Strahlungsbilanz der Polargebiete. Sie treten im Polarwinter auf; dann ist der Temperaturunterschied besonders groß.]

Die New York Times hat am 18. Januar 2019 einen Artikel veröffentlicht, in dem es heißt: „Wenn Sie der Meinung sind, dass diese polaren Abkühlungen häufiger auftreten, haben Sie recht. Sie werden definitiv immer häufiger“, sagte Jennifer Francis, leitende Wissenschaftlerin am Woods Hole Research Center. „Es gibt einige Studien, die das dokumentiert haben.“ [Die verlinkte Studie verweist auf Marlene Kretschmer, PIK – Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Erdsystemanalyse und Physikalisches Institut der Universität Potsdam, Potsdam]

Die Temperaturen sanken im verschneiten Mittleren Westen und Nordosten, wo Millionen von Amerikanern Windschauer und Temperaturen unter null °C erwarten können

Der am Samstag veröffentlichte Artikel über „Polarwirbel“ der Times beruht schwerpunktmäßig auf zwei Wissenschaftlern, die „den Verdacht hegen, dass die häufigeren Zusammenbrüche der Polarwirbel an den Klimawandel gebunden sind.“

„Ich habe das Argument geäußert, dass der Winter sich verkürzt, aber in diesem kürzeren Winter gibt es diese intensiveren Perioden“, sagte Judah Cohen, ein Klimaforscher bei der Firma Atmospheric and Environmental Research, gegenüber der Times.

„Wenn wir im Sommer in dieser Gegend [Arktis] viel Eis verlieren, wird viel zusätzliche Wärme von der Sonne aufgenommen“, wiederholte Jennifer Francis, Klimawissenschaftlerin am Woods Hole Research Center. (RELATED: Trump Wishes For ‘Good Old Fashioned Global Warming’ As Deep Freeze Hits US East) (Zum Thema: Trump wünscht sich „gute altmodische Erderwärmung“ während der tiefe Frost den Osten der USA trifft).

Nach Cohen und Francis hängt die arktische Eisschmelze mit dem angeblich häufigeren Zusammenbruch des Polarwirbels zusammen. Die stratosphärischen Windbänder umkreisen den Pol während des Winters, wodurch kalte Luft und Winterstürme ausgelöst wurden.

„Wenn die Arktis wärmer und wärmer wird, nehmen die Unwetter zu“, sagte Dr. Cohen.

In den Wintermonaten zitieren die MSM (Mainstreammedien) gerne Cohen und Francis, wenn brutale Kälte und Schneefall die Menschen kaum davon überzeugen können, dass sich die Erde erwärmt. Beide Wissenschaftler behaupten regelmäßig, dass die Treibhausgasemissionen des Menschen häufiger und knochen-kalte arktische Stürme auslösen.

Dies ist keine allgemein akzeptierte Theorie. Tatsächlich gibt es viele Beweise, die darauf schließen lassen, dass dies nicht korrekt ist , einschließlich einer Studie aus dem Jahr 2018, in der festgestellt wurde, dass „kalte Zirkulationen wie diese im letzten Jahrhundert an Intensität und Häufigkeit abgenommen haben“.

„Solche Behauptungen machen keinen Sinn und widersprechen den Beobachtungen und der besten Wissenschaft“, sagte Cliff Mass, Klimatologe der University of Washington, gegenüber dem Daily Caller im Jahr 2018, als in den MSM der Anschein verbreitet wurde, dass kalte Temperaturen ein Produkt der Erwärmung waren .

Die Häufigkeit kalter Wirbelstürme hat in den letzten fünfzig Jahren abgenommen, nicht zugenommen. Allein das zeigt, dass solche Behauptungen unbegründet sind “, sagte Mass.

Ein spezieller Bericht von 2017 des National Climate Assessment der US – Regierung: „Es ist nicht möglich, Rückschlüsse auf die Beziehung zwischen arktischer Erwärmung und der Zirkulation in mittleren Breiten allein auf empirische Korrelation und Kovarianzanalysen zu beziehen.“

Der Bericht von 2017 fügt hinzu: „Die Sicherheit ist gering, ob oder aufgrund welcher Mechanismen die Erwärmung der Arktis die Zirkulation der Breitengrade und das Wetterverhalten in den kontinentalen Vereinigten Staaten beeinflusst hat.“

Andere Klimaforscher stellen auch die Behauptung von Francis und Cohen in Frage, dass Kälteeinbrüche immer häufiger werden. Amy Butler, Wissenschaftlerin am nationalen Wetterdienst NOAA, stellte fest, dass der Polarwirbel jeden Winter vorbeikommt, es wird kalt, wenn er zusammenbricht. „Er scheint weder in der Häufigkeit zu steigen, noch besteht ein Konsens wie es sich bis 2100 verändern könnte.“

View Amy Butler on Twitter

Merken Sie, was? (1) Der Polarwirbel besucht uns jedes Jahr. Es ist ein Merkmal der Winterzirkulation. (2) Der Zusammenbruch des Polarwirbels, der zu kaltem Wetter führt, scheint weder in der Häufigkeit zu steigen, noch besteht ein Konsens bis 2100.

 

Cohen schoss über Twitter zurück und sagte, er stehe zu den Ergebnissen seiner Arbeit [nach … Twitter, bezieht er seine Ergebnisse wohl aus den Klima-Computermodellen!], der Übersetzer]. Amy Butler will die Ergebnisse seiner Studie von 2017 nicht bestreiten, gibt jedoch an, dass es keinerlei Anzeichen für eine langfristige Abschwächung der Polarwirbel gibt.

View Amy Butler on Twitter

Basierend auf dem JFM AO aus ~ 1990-2010 wurde der Wirbel in dieser Zeit deutlich geschwächt. Weniger klar ist mir jedoch, dass dies auf einen längerfristigen Trend hindeutet. Zumal CMIP-Modelle sich in stark erzwungenen Treibhausgas-Szenarien nicht einmal auf das Vorzeichen der Reaktion einigen können.

Ryan Maue, Atmosphären Wissenschaftler am Cato Institut: „… dass die globale Erwärmung die „Kälteeinbrüche in den USA“ veranlasst habe, „ist die ärmlichste Anekdote die er je gehört hat“ (Link nachfolgender Tweet)

Eine Variation dieser Geschichte taucht auf … normalerweise in der Washington Post …, wenn der erste große Kaltschlag oder Schneesturm die USA trifft. Solche Märchen dienen vor allem dazu, das Publikum zu beunruhigen und die Subvention der Klimaforschung weiter fortzusetzen.“

View Maue – Rahmtorf image on Twitter

 

Maue:

Seien Sie immer auf der Hut bei unsinnigen Begriffen wie „Jetstream Sonderheiten“ oder „Klima Zusammenbruch“, wenn einige versuchen, das tägliche Wetter mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen.

Rahmstorf:

Der starke Anstieg des Auftretens schwacher Polarwirbelzustände in den letzten Jahrzehnten (der dazu führt, dass kalte polare Luft auf benachbarte Kontinente abwandert) wird durch objektive Clusteranalysen und Peer-Review-Untersuchungen belegt, im Gegensatz zu Ihrem Tweet. WaPo gibt die Referenzen an, wenn Sie sich interessieren.

Den Abschluss bietet Ryan Maue auf Twitter

Fox News: Noch 12 Jahre bis zum Weltuntergang

Die Erde ist auf dem Weg zu den verheerenden Folgen des Klimawandels – extreme Dürre, Nahrungsmittelknappheit und tödliche Überschwemmungen -, wenn nicht „beispiellose“ Anstrengungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 unternommen werden, warnt ein neuer Bericht der Vereinten Nationen.

Gefunden auf und über The Daily Caller News Foundation vom 20.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://dailycaller.com/2019/01/20/polar-vortex-not-global-warming/




Menschen aller Berufsschichten im Kampf gegen die Windenergie vereint: Vernunftkraft

Mehr als 10.000 Deutsche haben die Nase voll, im Schatten von mehr als 200 Meter hohen und 300 Tonnen schweren Giganten zu leben. Bei Wind ist das niederfrequentes Rauschen und der Infraschall kaum abzublocken, manche wurden dadurch aus ihren Häusern vertrieben.

Einer der größten und am besten organisierten Verteidiger der Kommunen Deutschlands ist Vernunftkraft, eine Gruppe, die von Ökologen, Ingenieuren und Ökonomen geleitet wird , von denen viele Professoren an deutschen Universitäten sind. Diese Leute sind organisiert; Diese Leute sind wütend.

Hier ist No Tricks Zone, mit einem Bericht über die hochkochende Gegenreaktion der Anti-Windgruppen.

 

Neue Züricher Zeitung: Über 1000 Bürger Protestgruppen gegen Windenergie- … Deutschland auf dem Weg in die Ungewissheit

No Tricks Zone, Pierre Gosselin, 15. Januar 2019

Obwohl der Widerstand gegen die Zerstörung der Natur durch industrielle Windkraftanlagen weiterhin stark wächst und das Stromnetz dabei immer instabiler wird, weigert sich die Bundesregierung, den Ausbau der Wind- und Solarenergie aufzuhalten.

Jonas Herrmann von der schweizerischen NZZ kommentiert, wie Deutschland „gegen seine Windkraftanlagen kämpft“.

Es begann vor 28 Jahren, als die Bundesregierung ein Gesetz verabschiedete, das die Energieunternehmen dazu zwang, den erzeugten Ökostrom aufzukaufen, dafür exorbitante Preise zu vergüten und sie in das Stromnetz einzuspeisen, ob dies nun erforderlich war oder nicht. Im Laufe der Zeit explodierte die Installation von Sonnenkollektoren und Windkraftanlagen und heute sind viele Teile der Landschaft mit unansehnlichen Windparks übersät.

Ruinierte Landschaft, aber noch ein weiter Weg

Heute, fast 30 Jahre später [und Ausgaben von mehr als 1.000 Milliarden Euro] ist Deutschland noch weit davon entfernt, seinen Energiebedarf aus „grünen“ Quellen zu decken.

Die NZZ kommentiert: „Die Landschaft hat sich dadurch vielerorts verändert. Eine längere Fahrt durch Deutschland führt unweigerlich an Dutzenden von Windkraftanlagen vorbei. “

Darüber hinaus ist inzwischen fast jede Gemeinde betroffen, sagt Nikolai Ziegler, der Vorsitzende der Widerstandsgruppe Vernunftkraft, dem größten Dachverband der Windkraftgegner: „In Deutschland sind mehr als 1000 Bürgerinitiativen gegen Windenergie entstanden“, und diese Gruppen engagieren sich in der Politik.

Wind und Sonne werden diese Aufgabe nie schaffen

Nicht nur das Windkraftanlagen die idyllische Landschaft Deutschlands zerstören, sondern auch die technische Unzuverlässigkeit von Wind- [und Sonnenenergie] erzeugt einen Großteil des Widerstands. Die NZZ zitiert den Ingenieur Dr. Detlef Ahlborn: „… die Windenergie ist zu unberechenbar und daher unzuverlässig“.

Nach Angaben der NZZ sind mit dem Dachverband Vernunftkraft alle davon überzeugt, dass Wind- und Sonnenenergie niemals eine sichere und zuverlässige Stromversorgung gewährleisten können

Befürworter in Ablehnung

Dies ist eine Behauptung, die die deutsche Regierung und die Befürworter der grünen Energie weit von sich weisen. Befürworter in Deutschland glauben, dass die Probleme mit den grünen Energien irgendwie verschwinden und die Versorgung durch ein Wunder immer problemloser werden wird, wenn immer mehr volatilere Wind- und Sonnenkapazitäten installiert werden.

Kritiker wie Nikolai Ziegler bemängeln auch, dass es wirklich keine wirkliche Energiewende gegeben hat, denn Strom ist nur etwa ein Fünftel des gesamten deutschen Energiebedarfs. Grüne Energien liefern nur ein Drittel von dem fünften [Wasserkraft, die schon immer genutzt wurde wo möglich, ist dazu gezählt] und „grüne Energie ist und bleibt relativ bedeutungslos“.

Die NZZ erwähnt, dass der Verband 24 Mitglieder als Ansprechpartner auflistet, von denen fast die Hälfte einen Professorentitel trägt. Die meisten Aktiven der Protestgruppe Vernunftkraft sind Männer in der zweiten Hälfte ihres Lebens, die der Ärger über die Windenergie vereint.

„Weg zum Unbekannten“

Vernunftkraft fordert ein Ende der Ökostrom-Subventionen, keine weiteren Windkraftanlagen und stattdessen mehr Investitionen in Gaskraftwerke

Die NZZ sieht eine politische Mehrheit jedoch nicht in Reichweite. Obwohl die AfD und Teile der FDP die Energiewende für einen Fehler halten, kann die Bundesregierung den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien kaum verhindern. Damit ist Deutschland mit der Energiewende immer noch auf dem Weg ins Unbekannte.

No Tricks Zone

Gefunden auf stopthesethings vom 20.01.2019

Übersetzt durch Andreas Demmig

https://stopthesethings.com/2019/01/20/people-power-german-professors-lead-1000-anti-wind-industry-groups-in-assault-on-toxic-wind-power/

***

Da ich immer gerne etwas zum Thema recherchiere, hier ein Befürworter von EE und Gegner von Vernunftkraft, aus dem zweiten Kapitel ausschnittsweise zitiert:

Solarenergie Förderverein Deutschland (Link nachfolgend)

26.01.2015, Rüdiger Haude:

Mit „Vernunftkraft“ gegen saubere Energie

Der Doktor von der traurigen Gestalt

  • Kampf gegen Windmühlenflügel
  • Die Kunst, Klimaskeptiker und Atomfan zu sein, und dennoch als Umweltschützer zu erscheinen

… Auch folgenden Satz aus dem vernunftkräftigen Positionspapier muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Zwischen der Frage einer sinnvollen Förderung alternativer Energien in Deutschland und den komplexen und emotionsbeladenen Fragen nach Existenz, Ausmaß, Wirkungen und Ursachen des (anthropogenen) Klimawandels und der adäquaten Strategie zum Umgang mit diesem besteht kein Zusammenhang.“ (S.12)… In der Tat: Die Förderung regenerativer Energien geschieht unter der Prämisse, dass es einen anthropogenen Klimawandel gibt, und zwar vor allem durch den Treibhauseffekt, bei dem CO2-Emissionen die wichtigste Rolle spielen. Diese Prämisse wird freilich von dem naturwissenschaftlichen Sachverstand praktisch aller Klimaforscher geteilt – jenem Sachverstand also, den „Vernunftkraft“ für sich monopolisieren will. Wenn aber der menschengemachte CO2-Ausstoß zu katastrophischen Veränderungen (Anstieg der Meeresspiegel, Extremwetterereignisse, globale Ernteeinbußen) führt, wie die Modelle der Klimatologen nahelegen und wie sich bereits empirisch zu zeigen beginnt, dann steht die Entwicklung einer CO2-freien Energieversorgung durch regenerative Energien selbstverständlich in unmittelbarem Zusammenhang damit. Mit welchem Gedankenhintergrund dieser Zusammenhang im obigen Zitat bestritten wird, bleibt ein Geheimnis.

  • Vergiftete Vorschläge
  • Dem Opfer die Schuld geben
  • Ein Wort an Windkraftgegner
  • Anmerkungen und Quellennachweise

http://www.sfv.de/artikel/mit_vernunftkraft_gegen_saubere_energie.htm

 

Weil’s so schön ist, sei hier auf Fußnote 9 o.g. Kommentars verwiesen:

…Buch Reality Check eines AGW-Anhängers, Auszug.pdf, auf Seite 5 der berühmt –  berüchtigte Hockey-Stick von M.E. Mann und L.R. Kump

https://ncse.com/files/pub/evolution/excerpt–reality.pdf

PS: Für die Leser, die hier nur gelegentlich sich informieren: Obiger Hockey-Stick wurde kurz nach seiner Veröffentlichung als Fake-Science entlarvt.

Berichte sind auf Eike zu finden und hier und hier

Vernunftkraft.de verlinkt aktuell auf einen Kommentar in der FAZ vom 15.01.2019

VON JASPER VON ALTENBOCKUM

Ökologische Marschmusik

Energiepolitik gehorcht kaum noch dem Gebot, das auch für sie gelten muss: Freiheit bewahren.

Das magische Dreieck der Energiewirtschaft – Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit – hat sich unter dem Eindruck von Klimawandel und Energiewende so sehr der Ökologie verschrieben, dass von einem Dreieck kaum noch zu sprechen ist. Entschuldigt wird das mit einer Vordringlichkeit, die gehobene politische und wissenschaftliche Kreise von einer „großen Transformation“ träumen lässt. Die wird so wichtig genommen, dass dem einen oder anderen Protagonisten die langsame und pluralistische Demokratie lästig zu werden beginnt.

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https://edition.faz.net/faz-edition/seite-eins/2019-01-15/251e042bc73fcc788ffcc0e935c4fa78/?GEPC=s9