Peak-Oil mal richtig: US-Ölpreise zum Teil im Negativen, um Rohöl loszuwerden

Der Ölmarkt steht vor einer Flut von weiter sprudelndem Rohöl, einzuhaltenden Kaufverträgen und fehlenden Lagermöglichkeiten. Einige Händler in Texas sahen sich dazu veranlasst, einige Ölmengen für 2 USD pro Barrel anzubieten. Das erhöht das Risiko, dass die Produzenten möglicherweise bald zahlen müssen, um Rohöl loszuwerden, berichtete Yahoo Finance am Montag. Gemäß der New York Times müssen Ölfirmen möglicherweise die Quellen schließen [was einen großer Aufwand bedeutet, sie wieder zu öffnen] oder zusehen, bis die Tanklager überlaufen.
Update von Twitter folgend durch den Übersetzer:

Original auf Twitter, Rebecca Jarvis –  Ölpreis 1,11 $…. buchstäblich auf 0$ 20.April

Antwort an Rebecca Jarvis auf Twitter, Link zu historischen Ölpreisen (Im Twitter-Original auf die Grafik klicken)

https://twitter.com/RebeccaJarvis/status/1252290110852382720 …

US West Texas Intermediate Rohölpreis für die Lieferung im Mai – ein wichtiger amerikanischer Öl-Benchmark – fiel um 15,71 USD oder 86% auf 2,66 USD pro Barrel, der größte seit 1983 verzeichnete Rückgang an einem Tag, laut Market Watch.
Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise aufgrund der zusammen kommenden Wirkung des Coronavirus lock-down und eines Zusammenbruchs des  OPEC+ agreement um mehr als 90% gesunken. Der Preisverfall hat Rohölproduzenten laut Yahoo Finance letzte Woche gezwungen , 13% der amerikanischen Bohrflotte stillzulegen.
Goldman Sachs warnte Anfang April, dass Produzenten, insbesondere die in Binnenpipelines einspeisen, wie in den USA, Kanada und Russland, mit zunehmenden Problemen konfrontiert sein werden. Laut CNBC  gibt es keinen Abnehmer, an den sie das wachsende Angebot [an Öl und Gas] loswerden können.

Angesichts der Kosten für die Schließung eines Brunnens wäre ein Produzent bereit, jemanden für die Entsorgung eines Ölbarrels zu bezahlen, was negative Preise in Binnengebieten impliziert“.

 
Anmerkung des Herausgebers: Dieser Artikel wurde aktualisiert, um den jüngsten Marktveränderungen Rechnung zu tragen. –  ebenso durch den Übersetzer
https://dailycaller.com/2020/04/20/us-crude-oil-barrel-price-plunge-surplus-coronavirus/
Übersetzt durch Andreas Demmig




Rettung durch fossile Brennstoffe: Wind- und Sonnenenergie bieten keine Hilfe, die Existenz in Corona Zeiten zu sichern

Ob es sich um Medikamente, medizinische Geräte, PPE Mund-Nase-Masken und dergleichen handelt, die benötigt werden, um das Virus abzuwehren und darauf zu reagieren, oder um für die kritischen Geräte der Intensivstation eine zuverlässige Stromversorgungen zu haben, damit Beatmungsgeräte und andere Apparaturen rund um die Uhr funktionieren – es sind Kohle, Öl und Gas, die diese Anforderungen möglich machen.
Daniel Markind untersucht, wie wichtig fossile Brennstoffe für eine sichere, geordnete und zivilisierte Existenz sind. Nur um zu zeigen, dass diese Ideologie einen sehr schlechten Stand hat, wenn die eigene Existenz einer wirklich gefährlichen Bedrohung ausgesetzt ist.
 
Um das Coronavirus zu bekämpfen , kehrt die Welt zu fossilen Brennstoffen zurück
Forbes, Daniel Markind
März 2020 wird der Monat sein, in dem sich die westliche Welt verändert hat. Zu Beginn des März gab es eine relative Normalität, außer in China und an abgelegenen Orten in Ostasien. Zum Monatsende befand sich ein Großteil des Westens – man kann sagen, die ganze Welt – in Quarantäne.
Ganze Nationen haben ihr öffentliches Leben runtergefahren, damit wir uns „sozial voneinander distanzieren“, um die Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. In diesen beispiellosen Zeiten ist die Welt zu grundlegenden Notwendigkeiten zurückgekehrt, die sich manifestieren, wenn der Preis für Ideologie zu hoch ist. Eine davon betrifft fossile Brennstoffe. In einem Augenblick, manchmal ohne es zu merken, hat die Welt fossile Brennstoffe gefordert und es wurden nur wenige Bedenken hinsichtlich ihres CO2-Fußabdrucks geäußert.

  • Zu diesen Notwendigkeiten gehört zunächst die Herstellung von Operationsmasken und anderen Schutzausrüstungen. Viele der besten Masken bestehen aus Polypropylen, einem Produkt fossiler Brennstoffe. Mit COVID-19 gab es kaum oder gar keine Diskussion darüber, weniger effektive Papiermasken zu verwenden. Das Papier soll möglicherweise weniger klimatische Auswirkungen haben – obwohl weniger Bäume auch einen CO2-footprint haben können – aber fast ausnahmslos hat unser medizinisches Personal festgestellt, dass ihre Gesundheit für sie wichtiger ist als das abstrakte Potenzial, den Klimawandel zu beeinflussen. Wer will sie dafür anklagen?
  • Ein weiteres Beispiel ist die Rückkehr von Plastiktüten im örtlichen Supermarkt. Vor dem Auftreten des Virus meinten viele Märkte damit Werbung machen zu müssen, dass sie die Verwendung von Plastikverpackungen für ihre Lebensmittel einstellen würden. Das hielt nicht lange an. Natürlich sieht nun jeder ein, dass Einweg-Plastiktüten weitaus sauberer [und Corona unverfänglicher] sind als mitgebrachte Beutel, die Menschen zu Hause aufbewahren und dann mitbringen – einschließlich aller Keime und Viren, die sie bis hierhin gesammelt haben. Jetzt kehren Geschäfte nicht nur zu Plastiktüten auf Basis fossiler Brennstoffe zurück, sondern verbieten auch das Mitbringen wiederverwendbarer.
  • Eine dritter Nutzen fossiler Brennstoffe sind die Medikamente, die wir einnehmen. Außerhalb der Pharmaindustrie wenig bekannt, sind fossile Brennstoffe die Grundlage für 80% bis 90% der von uns verwendeten Arzneimittel. Wie bei chirurgischen Masken entscheiden sich nur wenige für letztere, wenn sie sich der Realität stellen, einen geliebten Menschen durch kohlenstoffbasierte Medikamente zu schützen oder diesen geliebten Menschen sich selbst zu überlassen, um den Klimawandel zu bekämpfen.
  • Der vielleicht wichtigste Aspekt bei der Verwendung fossiler Brennstoffe war jedoch die Tatsache, dass wir über eine beständige Energieversorgung verfügen müssen, um in dieser Zeit im Homeoffice zu arbeiten und unsere Kranken in den Krankenhäusern zu versorgen. So wunderbar Sonne, Wind und andere ähnliche Technologien auch erscheinen mögen, sie liefern nur unvorhersehbar und nicht planbar. Technisch und kommerziell ist noch kein Mittel gefunden, um Strom in genügender Menge zu speichern und zu liefern, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Ohne eine beständige und zuverlässige Stromversorgung, die überwiegende weiterhin mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, hätten wir im Westen keine Chance, das Virus zu bekämpfen.

In den nächsten Jahrzehnten werden und sollten wir weiterhin an unserer zukünftigen Energieversorgung arbeiten, möglicherweise neue, bessere Möglichkeiten zu finden, unsere Welt mit Strom zu versorgen und auch die Hunderte von Millionen, die bislang ohne Strom auskommen müssen, zuverlässig zu beliefern. Vor dem Sprung in eine unbekannte und derzeit unbewiesene Welt,  die sich ausschließlich auf erneuerbare Energien stützt, sollten wir diese aktuelle Krise nutzen, um einer Debatte, die zu lange vom Idealismus getrieben wurde, etwas Realismus zu verleihen.
Forbes
Und dann kam ein neues Coronavirus …
https://stopthesethings.com/2020/04/18/fossil-fuelled-salvation-costly-unreliable-wind-solar-no-answer-to-covid-19-shut-down/
Übersetzt durch Andreas Demmig




Gratulation zum 20jährigen: Dank EEG und zusätzlichen Abgaben, zahlen die Deutschen inzwischen die weltweit höchsten Strompreise

Auch die Idee, dass ein industrielles Wirtschaftsland und weltweit führende High-End-Hersteller sich den Unwägbarkeiten des Wetters stellen könnten.
Das deutsche Energiesystem ist der Inbegriff des Chaos. Die Preise steigen weiter und das Stromnetz war bereits teilweise schon zusammengebrochen.
Alles begann vor 20 Jahren und sollte nur ein paar Peanuts  kosten. Es kam nicht so.

[Korrektur dank Leser Hinweis: Wer erinnerst sich noch: „Hilmar Kopper. Am 21. April 1994 fielen die denkwürdigen Worte. Offene Handwerkerrechnungen in Höhe von 50 Millionen Mark bezeichnete der damalige Vorstandssprecher der Deutschen Bank als Peanuts]

 
Deutschlands EEG-Einspeisegesetz wird 20 Jahre alt. Gut gemeint, aber äußerst kostspielig!
Alles Gute zum Geburtstag des EEG! Das mittlerweile berühmte Erneuerbare Energie Einspeise-Gesetz feiert seinen 20-jährigen Geburtstag.
Das Gesetz wird von vielen geliebt und von vielen gehasst. Während Aktivisten wie Prof. Claudia Kemfert wünschen, dass die verschwenderischen Subventionen noch weiter ausgebaut werden, gibt es auch andere Sichtweisen.
Kostenexplosion
Dier Kugel Eiskrem, die nach Ansicht des ehemaligen Umweltministers Jürgen Trittin, das EEG den deutschen Bürgern jeden Monat kosten sollte (ca. 1 Euro), ist zu einem Running Gag geworden. Beispiele sind Volker Andres vom ZDF und Daniel Wetzel von der Nachrichtenzeitung WELT.
Andres:

Und noch etwas läuft schief: Das EEG, das in seinem System nahezu unverändert ist, sendet das falsche Preissignal an Verbraucher. Ökostrom kostet rund 30 Cent pro Kilowattstunde. Die reine Stromerzeugung liegt je nach der Anlage und Quelle zwischen vier und acht Cent.

Wetzel:

Auch weil finanziell interessierte Lobbygruppen das EEG als Allheilmittel stilisierten und alle politische Aufmerksamkeit auf dieses reiche Füllhorn lenkten, blieb die Begrünung der anderen Verbrauchersektoren aus.

Das EEG vergütet seit Jahren den zufällig erzeugten Grünstrom, unabhängig vom Bedarf. Dies führte eine Art Tonnenideologie in die Energiepolitik ein: Nur die produzierten grünen Kilowattstunden zählten. Die Tatsache, dass es auch möglich sein muss, sie zu transportieren, zu lagern und zu verwenden, wurde zu einer Nebensache. “

Heute kostet das EEG die Verbraucher natürlich übermäßig viel mehr, als nur den Wert einer Kugel Eis pro Monat.

„Nach Angaben des Vergleichs- und Maklerportals Verivox, haben 86 Versorgungsunternehmen für die Monate Februar bis April durchschnittliche Preiserhöhungen von 8,1 Prozent angekündigt“, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) . „Für eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden bedeutet dies [weitere!] zusätzliche Kosten von rund 100 Euro pro Jahr.“

Kostspielig, zerstörerisch und ungesund
Deutsche zahlen inzwischen nicht nur die höchsten Stromtarife der Welt, sondern die Versorgung ist auch instabil geworden. Die Landschaft ist mit Windrädern übersät, die sporadisch arbeiten, Vögel töten, natürliche Biotope zerstören und in der Nähe lebende Menschen mit ihren niedrigen Frequenzemissionen krank machen.
[Der neuste Spruch sind : „Solarbiotope“ für die Äcker, weitflächig mit PV-Modulen abgedeckt – da wächst kein Blümchen mehr – daher: Rettet die Bienen; der Übersetzer]
No Tricks Zone
https://stopthesethings.com/2020/04/14/cold-comfort-20-years-of-subsidies-to-wind-solar-leaves-germans-suffering-worlds-highest-power-prices/
Übersetzt durch Andreas Demmig




Klimahysterie – Ist diese zu Ende?

Richards Artikel von vor zwei Wochen, der auf einem Artikel von Jason Bordoff basiert, gab eine Hoffnung für Optimismus vor. Bordoffs Artikel repräsentiert die Meinung eines Klima-Gläubigen, der erkennt, dass etwas Größeres hinzugekommen ist. Wie jemand, der am Strand steht und sich Sorgen über den Anstieg des Meeresspiegels macht und plötzlich einen Tsunami entdeckt. In diesem Artikel werde ich o.g. Frage genauer untersuchen und versuchen, das Diskussionsfeld zu erweitern.
Natürlich haben „wir“, die wissenschaftlich argumentierenden Klimaskeptiker nichts „gewonnen“. Bisher ist nur passiert, dass eine Massenhysterie von einer anderen verdrängt wurde. Während sich die Klimahysterie nur langsam bewegte, in ihren Auswirkungen hypothetisch und weitgehend unsichtbar war, hat die Virushysterie in der Realität eine Grundlage, die für alle offensichtlich ist. Aber es gibt weitere andere Unterschiede und sie müssen geklärt werden:
 

  1. Die Geschwindigkeit und Dringlichkeit der Koronakrise hat eine Reihe von Dingen offenbart:

1.1 Mathematische Modellierung ist keine exakte Wissenschaft. Sogar der Guardian hat das zugegeben. Die Ära, in der Klimamodellierer Prognosen für die durchschnittlichen globalen Temperaturen für das Ende des Jahrhunderts bis zu einem Zehntelgrad ankündigen konnten (und man glaubt), ist vorbei.
1.2 Die Behebung eines globalen Notfalls kostet Billionen. Billionen, die für die Behebung einer Krise ausgegeben werden, sind Billionen, die nicht für etwas ausgegeben werden, das mehr Spaß macht oder das Leben verbessert. Die Zeiten, in denen Klimaschutzler ankündigen konnten, dass ausgegebene Billionen, um das Land mit Windrädern und Sonnenkollektoren zu verschandeln, uns glücklicher machen, Arbeitsplätze schaffen und daher gut für die Wirtschaft sein würden, sind vorbei (wahrscheinlich).
1.3 Ein großer gesellschaftlicher Wandel (zum Guten oder Schlechten) verursacht Leiden.
1.31 Die kausalen Zusammenhänge zwischen politischem Handeln und politischer Popularität (mittelfristig entscheidend für eine Kontinuität des Handelns in einer Demokratie) sind alles andere als klar. (Siehe Johns Artikel über Kausalität und meditiere tief.)
 

  1. Es gibt massive Meinungsverschiedenheiten zwischen Experten über die Art der Koronavirus-Krise, ihre Schwere und die richtige politische, medizinische und soziale Reaktion. Dies kann stark vereinfacht beschrieben werden als eine Debatte – zwischen einer wissenschaftlichen Einrichtung einerseits, die von wissenschaftlichen Leitern und wissenschaftlichen Beratern vertreten wird, die massive Sperrungen und die Einstellung der normalen Wirtschaftstätigkeit empfehlen, während über die etablierten Methoden Lösungen gefunden werden -und andererseits einer Anzahl (eine sehr große Anzahl) von Spezialisten (Epidemiologen, Statistiker usw.), die als Außenseiter auftreten und unorthodoxe Behandlungen und / oder die Akzeptanz der Unvermeidlichkeit einer großen Anzahl von Todesfällen im größeren Interesse vorschlagen, für die Gesellschaft als Ganzes (Vermeidung des wirtschaftlichen Zusammenbruchs und der daraus resultierenden sozialen Unordnung, Armut, Selbstmorde usw.) Orthodoxe Ökonomen und andere nichtmedizinische Experten (Kriminologen werden wohl eher den unorthodoxen Eigenbrötlern zustimmen, aus offensichtlichen Gründen.

2.1 Die obige sehr grobe Beschreibung der „Seiten“ in der Debatte zeigt enorme Unterschiede zwischen der Koronavirus-Debatte und der Klimadebatte. Es gibt eine große Anzahl von Experten, die die derzeitige politische und soziale Reaktion auf die Pandemie völlig ablehnen. Auf dieser Website finden Sie ein tägliches Update zu den widersprüchlichen Ansichten zahlreicher Experten. Ich habe keine Ahnung, ob sie richtig oder falsch sind. Ich stelle einfach die Tatsache fest, dass sie existieren.
Die Zeiten, in denen Befürworter von Klimaschutzmaßnahmen von einem „wissenschaftlichen Konsens“ sprechen könnten, sind vorbei. [?]
2.2 Die „Skeptiker“ im Fall dieser Pandemie unterscheiden sich in ihrem Fachwissen, sind sich jedoch einig, dass die Regierungen über die bloße „Rettung des Gesundheitswesens“ hinausschauen und die schrecklichen Bilder von allein gelassenen alten Menschen vermeiden müssen, die aus Mangel an gesundheitlicher Fürsorge sterben; sie sollten das größere wirtschaftliche und soziale Bild betrachten. Die Kritik der Skeptiker konvergiert um diese einzige Beobachtung: Die Konzentration auf das einzige Ziel, die Zahl der unmittelbaren Todesfälle durch das Virus zu verringern, kann ein schlimmeres Problem hervorrufen, als was sich aus dem wirtschaftlichen und letztendlich sozialen Zusammenbruch ergibt. Sie plädieren dafür, das Gesamtbild über die unmittelbare Krise hinaus zu beachten.
2.3 Klimaskeptiker hingegen werfen dem Konsens vor, von einem „großen Auswirkung“ besessen zu sein, die nur in der Zukunft eventuell existiert und möglicherweise nur in ihren Vorstellungen und Modellen. Sie haben viele, viele verschiedene Einwände, von der Kritik an der Datenerfassung, der Qualität der Wissenschaft, den Projektionen, der Politisierung der Wissenschaft, dem Bestehen auf Abschwächung statt Anpassung bis hin zur Propaganda und Zensur bei der öffentlichen Präsentation in der Wissenschaft und der Wissenschaft Medien.
2.4 Die „Virenskeptiker“ vertreten meines Erachtens eine Position, die mit der Mainstream-Sichtweise unvereinbar ist. Jeder kann eine unterschiedliche Meinung zu diesem oder jenem Detail der Sperrung haben, aber ihre Position ist strategisch gegen den aktuellen politischen Konsens. Die Division ist binär. Wir werden innerhalb weniger Monate oder ein oder zwei Jahre wissen, wer richtig und wer falsch lag.
Klimaskeptiker hingegen, so unterschiedlich wie Lindzen, Lomborg, Pielke, Lawson oder Sie und ich, vertreten Positionen, die sich weitgehend mit der Konsensansicht überschneiden. Natürlich können Treibhausgase zu einem Temperaturanstieg führen, und das kann natürlich hier oder da problematisch sein (und möglicherweise auch anderswo von Vorteil sein). Natürlich können und sollten wir Dinge tun, um die Luftqualität zu verbessern usw. „Klimaverweigerung“ ist größtenteils ein Propagandamythos erfunden von den Konsensdurchsetzern. Und natürlich werden wir aufgrund der damit verbundenen Zeitskala niemals objektiv feststellen können, wer Recht hat, weil der Traum von Null Kohlenstoff und einer friedlichen Rückkehr zum Leben wie [~ „Käpten Blaubär“ ] ohne Beton und Stahl ist absurde Fantasie.

  1. Die Welt hat sich in den drei bis vier Jahrzehnten, seit der katastrophale Klimawandel zu einer Sache wurde, unermesslich verändert. Die politischen Auswirkungen dieser Pandemie sind absolut nicht bekannt. Und ich meine nicht „das ändert alles“, „die Dinge werden niemals die gleichen sein“ und ähnliche Banalitäten. Wir wissen nicht, ob die Dinge gleich sein werden oder nicht. Politiker von Trump bis Macron haben gesehen, wie ihre Popularität gestiegen ist. Das könnte morgen durch einen falschen Schritt, eine Tragödie, die die Phantasie der Medien anregt, rückgängig gemacht werden.

3.1 Unter diesen oberflächlichen Wellen laufen die tiefgreifenden Veränderungen in der Politik des Westens, die man kurz als „Populismus“ bezeichnen kann und seine weitgehend unbestätigte Hauptursache, nämlich das massive Wachstum der Ungleichheit von Wohlstand und Einkommen über ein halbes Jahrhundert relativen Friedens und Wohlstand gebracht hat. (Ich hoffe, dies in einem separaten Artikel zu behandeln.)
3.2 Und das ist nur das reiche, demokratische Zehntel der Welt. Fügen Sie China, Russland, Indien und Afrika hinzu, wo praktisch niemand unserer lieben Wissenschaftler eine Ahnung hat, was dort los ist und Sie haben ein Thema, das unsere Intelligenz jahrzehntelang beschäftigt könnte, wenn sie nicht so mit dem Klima, den Geschlechtern und den Missetaten von Trump beschäftigt wären.
3.3 Der Glaube an die Klima Katastrophe ist eine Bewegung, die seit dreißig Jahren ihre Nische in der Welt gefunden hat und  bis heute besetzt. Die „Gläubigen“ werden alles tun, um diese Nische zu erhalten, wenn sich die Welt auf unvorhersehbare Weise verändert und wir Skeptiker sind einzigartig gut aufgestellt, um sie zu stoppen.

  1. Das Klima Establishment kam nur langsam in die Gänge, um die Pandemie mit dem Klimawandel in Verbindung zu bringen. Es gab natürlich den Papst (Franziskus: Pandemie könnte „Rache der Natur“ sein, weil man den Klimawandel ignoriert) aber wie viele allgemeine Zirkulationsmodelle kennt er? Ansonsten habe ich keinen Versuch von Klima-Eiferern gesehen, das Schuppentier Pangolin für den Klimawandel verantwortlich zu machen. [Pangolin soll mit verantwortlich sein, dass Corona Viren auf den Menschen geht, Pangoline stehen unter Naturschutz, werden oft geschmuggelt um als Nahrung oder Medizin zu dienen]

4.1 Niemand hat erklärt, warum die COP26 nicht per Videokonferenz fortgesetzt werden kann, da die Zukunft der Welt von ihren Entscheidungen abhängt. Vielleicht kennen all diese typischen Delegierten in abgetragener Jutekleidung und die Mitglieder des International Potato Council kein Skype?
4.2 Klima Gläubige befinden sich in einem Dilemma: Einerseits bestand ihre Strategie zur Förderung der weitgehend imaginären Klimakrise darin, die Machthebel über internationale Organisationen, Politiker auf der Suche nach einer für sie kostenlosen (für die Politiker) Ideologie zu erobern, willige Medien und der Unsinn eines wissenschaftlichen Konsenses. Sie haben ein offizielles Dogma aufgestellt und sind entschlossen, es zu verteidigen. Andererseits gibt es keine Garantie dafür, dass die offizielle Position zur Reaktion auf die Pandemie (es ist zu früh, um sie als Dogma zu charakterisieren) die richtige ist. Politiker sind im Wesentlichen klar genug, um die Notwendigkeit anzuerkennen, ihre Taktik zu ändern, wenn sie sich als falsch erweist und wenn das Leben ihrer Wähler eindeutig auf dem Spiel steht. Werden sie auch zum Klimawandel ihre Meinung ändern, wenn der für Wahlen nicht mehr erfolgversprechend ist?
4.3 Mit dem Virus sind echte Kosten, echte Gefahren und echte Risiken für Politiker und andere Personen verbunden, die fest verankerte Positionen einnehmen, da der wissenschaftliche Konsens nicht vorhanden ist und jede Behauptung von überlegenem Fachwissen wahrscheinlich gerade durch Ereignisse innerhalb von Tagen oder Woche zu Woche widerlegt wird. Derselbe Gesundheitsredakteur des Guardian, der in einem separaten Artikel darauf hinweist, dass mathematische Modelle hoffnungslos große Fehlergrenzen aufweisen, gibt die Vorhersage des gleichen Modells, dass die Todesfälle in Großbritannien am 17. April einen Höchststand von 2.932 erreichen werden, originalgetreu wieder. Wir werden früh genug wissen, ob sie hier oder da Recht hat.
4.4 Unabhängig von der gewählten Politik und den Folgen in Bezug auf Infektionen und Sterblichkeit ist mit massiven sozialen Unruhen und großen Schwankungen in der öffentlichen Meinung zu rechnen, und Klima-Eiferer werden zweifellos versucht sein, dies zu nutzen, um radikale Veränderungen von der Bevölkerung zu fordern, um ihre Ziele zu erreichen. Andererseits besteht ein großes Risiko, dass es auffallen könnte, man wolle von einer tragischen Situation profitieren. Daher die Zurückhaltung des Klimas Establishment, eine Position einzunehmen.
4.5 Mainstream-Medien sind nur so stark wie ihre Werbeeinnahmen und grüne Blogs und Think Tanks sind nur so stark wie ihre Finanzierung durch die EU-NGO-Wohltätigkeitssuppenküche und private Stiftungen. Wenn die Pandemie Afrika trifft, wie viel wird die privilegierte Klasse für die Männer in Anzügen in den Think Tanks und für die Aktivisten, die leere Straßen blockieren, übrig haben? Der Klimawandel des Guardian zeigt bereits einen Fragebogen: Haben Sie an der Klimakampagne von Extinction Rebellion teilgenommen? Nehmen Sie Kontakt auf, als ob die Rettung des Planeten bereits eine alte Geschichte ist.

  1. Wenn es eine Sache gibt, die ich aus Andy Wests vielen eindringlichen Kommentaren hier gelernt habe, dann ist es, dass diese Situation nicht von Dauer sein kann. Kultur verabscheut ein Vakuum und eine Bewegung, die so massiv und motiviert ist wie der Klimabewegung, wird mit Sicherheit einen oder drei listige Pläne ausarbeiten, um zu demonstrieren, dass Klimaschutzmaßnahmen notwendiger denn je sind. Wie die Öffentlichkeit, die Medien und die Politiker reagieren, wenn sie dies tun, ist unklar. Ich schlage vor, wir beginnen jetzt darüber nachzudenken.

Dieser Thread dient zum nachdenken – und zum nochmal drüber nachdenken.
Erstveröffentlichung auf climatescepticism
https://wattsupwiththat.com/2020/04/13/have-we-won/
Übersetzt durch Andreas Demmig




Mehr als 400 Nachrichtenagenturen arbeiten zusammen, um die Klimaabdeckung inmitten einer Pandemie zu verbessern

Hunderte von Medienagenturen, darunter Reuters, arbeiten zusammen, um eine Woche lang wieder vermehrt über den Klimawandel zu berichten – und das während einer Pandemie, bei der weltweit mehr als 140.000 Menschen gestorben sind.
Die Gründer von Covering Climate Now fordern über ihr Netzwerk mehr als 400 Medienagenturen auf, während der Woche des Earth Day, die Nachrichten mit Geschichten über den Klimawandel zu forcieren. Reuters, Bloomberg News und The Daily Beast gehören zu den größeren Agenturen, die als Partner des Projekts aufgeführt sind.
Covering Climate Now, gegründet 2019, kündigte dieses Projekt am 5. Februar an, gerade bevor die regionalen und staatlichen Regierungen mit den Bemühungen zur Eindämmung der Ausbreitung der Pandemie begannen. Eine der Gründungsgruppe des Projekts , die Columbia Journalism Review, vertritt professionelle Journalisten und konzentriert sich hauptsächlich auf die Ethik des Journalismus.
Die Partner von Covering Climate Now veröffentlichten im September 2019 vor dem UN-Klimaschutzgipfel vom 15. bis 23. September eine Flut klimabezogener Nachrichten. Sie fordert ihre Medienpartner auf, ihre Bemühungen zu erneuern und von der Diskussion über den Klimawandel zu möglichen Lösungen überzugehen.
Der jüngste Versuch war für den 19-26 April geplant und sollte „einen Preis für Kohlenstoff“ und „Subventionen für fossile Brennstoffe stoppen“ sowie „politische Maßnahmen“ fordern.
Unter  Covering Climate Now finden Sie die Langfassung obiger Vorschläge, darunter auch:

Wir hoffen, dass die Partner jetzt mit dem Brainstorming von Geschichten beginnen, die sie möglicherweise in dieser Woche veröffentlichen – und erwägen, diese Geschichten anderen CCNow-Partnern kostenlos zur erneuten Veröffentlichung oder Ausstrahlung zur Verfügung zu stellen.

[Nachrichtenagenturen und „Brainstorming“ von Geschichten? – der Übersetzer]

Der Mitbegründer des Projekts, Mark Hertsgaard, sagte, dass die Nachrichtenagenturen dem Klimawandel genauso viel Zeit widmen sollten wie COVID-19. Die Krankheit, die durch das neuartige Coronavirus verursacht wird, hat ihren Ursprung in China, bevor sie an den Ufern der Vereinigten Staaten landete, wo mehr als 25.000 Menschen gestorben sind.

„Geschichten zu anderen Themen sind so gut wie verschwunden, und einige Nachrichtenredaktionen haben die Produktion von Nicht-Coronavirus-Geschichten insgesamt eingestellt„, schrieb Hertsgaard in einem Blogbeitrag vom 25. März, in dem er bemängelte, dass die Nachrichtenagenturen den Klimawandel im Gegensatz der Behandlung einer Pandemie vernachlässigten.

(Zum Thema: Inside The Media Conspiracy To Hype Greta Thunberg) Medienverschwörung zum Hype um Greta Thunberg]

„Obwohl dies angesichts des Ausmaßes der COVID-19-Bedrohung verständlich ist„, bemerkt Hertsgaard, „ist es bizarr, dass der Klimakrise nie eine vergleichbare Bedeutung beigemessen wurde, obwohl auch sie das Leben von unzähligen Menschen auf der ganzen Welt auf den Kopf stellen, verarmen und sogar beenden kann.“

Weiterhin finden Sie unter Covering Climate Now :

Der Kontrast zwischen der Berichterstattung der Medien über das Coronavirus und der Klimakrise beleuchtet eine weitere Kernwahrheit der Medien.Gemeinsam üben die Medien die vielleicht größte Macht aus, die es in der Politik gibt: die Macht, die Realität zu definieren und zu sagen, was zu einem bestimmten Zeitpunkt wichtig ist – und was nicht.

[Hervorgehoben durch den Übersetzer]

Hertsgaard hat auf die wiederholten Anfragen der Daily Caller News Foundation zum Projekt Covering Climate Now nicht geantwortet. Er erzählte CJR-Herausgeber und Verleger Kyle Pope im September 2019, dass das Projekt in den Köpfen vieler Journalisten „ein Aroma“ von „Aktivismus“ habe.
Hertsgaard sagte, dass er versucht, diese Wahrnehmung zu ändern. Im vergangenen September waren rund 200 Agenturen an der Partnerschaft beteiligt, als Covering Climate Now Reporter um umfassende Berichte mit Klimageschichten bat. Das Projekt hat sich seitdem ungefähr verdoppelt.

„Durch die Partnerschaft mit Covering Climate Now können die Mitglieder kostenlos auf neue und bestehende klimabezogene Nachrichten von Reuters zugreifen und damit das Thema für ihr Publikum zugänglicher machen, falls sie dies wünschen„, sagte Reuters-Sprecherin Deepal Patadia gegenüber dem Daily Caller.

Patadia ging nicht darauf ein, inwieweit Reuters seinen Fokus von der Pandemie abwenden wollte. Reuters trat dem Projekt im Dezember 2019 bei, knapp drei Monate nachdem die erste Klimaabdeckung von Covering Climate Now im September 2019 begonnen hatte.
Bloomberg News, The Daily Beast und CJR haben nicht auf Anfragen nach Kommentaren geantwortet. Weder Bloomberg noch The Daily Beast haben bestätigt, ob sie an den bevorstehenden Bemühungen teilnehmen werden.
Die Washington Post, die New York Times und das Wall Street Journal haben auf die Bitte des DCNF um einen Kommentar, warum sie nicht an Covering Climate Now teilnehmen, nicht geantwortet
BuzzFeed beteiligte sich im September an den Bemühungen des Projekts, entschied sich jedoch dafür, nicht an der Klimabedeckungsinitiative der nächsten Woche teilzunehmen, sagte Sprecher Matt Mittenthal gegenüber dem DCNF, ohne weitere Erklärung. BuzzFeed ist weiterhin unter den Partnern von Covering Climate Now aufgeführt.
Energieanalysten und andere Kritiker glauben, dass Hertsgaard, Covering Climate Now und andere, die an dem Projekt beteiligt sind, von der Realität weit entfernt sind.

„Es ist eine Ignorierung von dem, was in der realen Welt passiert. Die Menschen tun ihr Bestes, um die Anzahl der Neuinfizierten zu reduzieren und sie ringen ihre Hände über den Klimawandel “, sagte Tom Pyle, Präsident der American Energy Alliance, gegenüber dem DCNF. „Man kann diese Leute nicht zufriedenstellen, es ist eine Besessenheit.

„Sie wollen den Klimawandel „am Kochen“ halten, während Menschen versuchen, am Leben zu bleiben und ihre Arbeit zu behalten oder eine neue zu finden, um ihre Familien zu versorgen.

Journalisten sollten ihre Aufmerksamkeit eher auf das reale Virus als auf eine vage Prophezeiung einer Klimakrise richten müssen.“
Die Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus haben die Wirtschaft so gut wie zertrümmert. Mehr als 20 Millionen Menschen [in den USA] haben Arbeitslosigkeit beantragt, seit Beamte damit begonnen haben, den Bürgern Anweisungen für häusliche Quarantäne zu erteilen. Die Medien konzentrieren den Großteil ihrer Ressourcen darauf, die Drehungen und Wendungen zu beschreiben, während sich der Virus weiter ausbreitet.
Journalismus im Advokat-Stil ist das Neue, gemäß David Blackmon, einem unabhängigen Berater und Analysten mit fast 40 Jahren Erfahrung in der Energiewirtschaft.

„Ich glaube nicht, dass irgendjemand etwas dagegen haben würde,  wenn sie offen über ihre Agenda sprechen würden. Es werden keine Anstalten unternommen, um Agenda-gesteuerte Teile korrekt zu identifizieren.

„Sie geben sachliche Informationen, die normalerweise jedoch nur die halbe Wahrheit erzählen. Es ist zur Norm geworden “, fügte er hinzu.
(RELATED: UN’s New Report Shows There’s ‘Little Basis’ For A Favorite Claim Of Climate Activists) (Der neue Bericht der Vereinten Nationen zeigt, dass es für eine Lieblingsbehauptung von Klimaaktivisten „wenig Grundlage“ gibt)
Blackmon, ein Forbes-Mitarbeiter, stellte fest, dass ein Großteil der Berichterstattung einseitig ist und sich ausschließlich auf eine Erzählung konzentriert:

 „Der Klimawandel muss um jeden Preis gestoppt werden. Eine solche Berichterstattung deckt selten die wirtschaftlichen Folgen der bevorzugten Politik von Klimaaktivisten ab“.

 
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https://dailycaller.com/2020/04/16/coronavirus-climate-news-coverage-columbia-journalism-review/
Übersetzt durch Andreas Demmig