NOVEMBER 6, 2019 Klimanotstand ist Wissenschaftsnotstand: 11.258 Namen, die als Wissenschaftler ausgegeben werden, wollen Sozialismus durchsetzen

Die Panik unter denen, die ihr Geld mit dem angeblich von Menschen gemachten Klimawandel verdienen, ist groß und die Zeit drängt, sagt doch nun auch schon die NASA voraus, dass eine Eiszeit vor der Tür steht, eine kleine nur, aber immerhin, auch das Dalton Minimum war eine kleine Eiszeit, und hatte es in sich.

Die Torschlusspanik, die sich bei denen breit zu machen scheint, die zu den Profiteuren der Erzählung vom menschengemachten Klimawandel gehören, hat nun zu einem vierseitigen Beitrag in BioScience geführt, in dem vornehmlich Behauptungen aufgestellt werden, für deren Richtigkeit sich 11.258 Unterzeichner des mit der Veröffentlichung verbundenen Aufrufs angeblich verbürgen, die im Supplement 1 zum Beitrag aufgelistet sind, während in Supplement 2 angeblich die Belege für die Behauptungen zu finden sein sollen.

Beginnen wir zunächst mit dem Text in BioScience, der mit „World Scientists‘ Warning of a Climate Emergency“ überschrieben ist. In den deutschen Medien hat er den folgenden Niederschlag gefunden:

Die „Wirsindmehr“-Masche, sie wirkt bei deutschen Medien. Wenn man behauptet, dass 11.258 Wissenschaftler, die alle natürlich wissen, wovon sie reden, vor dem Klimanotstand warnen, oder den Klima-Notfall erklären oder den Klima-Notfall ausrufen, was auch immer das bedeuten mag, dann stellt man in der deutschen Presse keine Fragen mehr, Fragen danach, wer die 11.258 Wissenschaftler eigentlich sind, welche Argumente sie machen, ob ihre Behauptungen auch belegt sind, ob man ihnen VERTRAUEN kann in ihrem Urteil oder ob es sich bei ihnen durchweg um interessierte Parteien handelt?

Wir haben uns das gefragt. Hier die Antworten.

Der Beitrag in BioScience fällt zunächst einmal dadurch auf, dass er eine Kontinuität seit 1979 herstellen will. Warum seit 1979? Weil sich 1979 vermeintliche Wissenschaftler zur Ersten Weltklimakonferenz getroffen haben.

Damit ist eine Frage beantwortet, die Tony Heller gerade beschäftigt hat. Was war 1979? Warum beschäftigt ihn diese Frage? Weil vor 1979 der „Konsens“ unter Wissenschaftlern der war, dass die Erde auf eine Eiszeit zusteuert. Nach 1979 war der „Konsens“ plötzlich, dass sich die Menschheit vor global warming und nicht vor global cooling fürchten müsse.

Das sehenswerte Video von Tony, das die ganze Heuchelei derjenigen, die allen Ernstes von sich behaupten, sie seien Wissenschaftler, offenlegt, hier ist es.

[Das Video beginnt mit alten Nachrichten, in denen von Experten berichtet wird, die vor der kommenden Eiszeit warnen]

Der Versuch, eine Kontinuität seit 1979 herzustellen, dient den Autoren des Beitrags in BioScience, William J. Ripple, Christopher Wolf, Thomas M. Newsome, Phoebe Bernard und William R. Moormaw vermutlich auch dazu, die Frage, warum alle Abbildungen, die sie in Miniatur dem Text beigefügt haben, ausgerechnet 1979 beginnen, im Keim zu ersticken. Indes ist diese Frage von entscheidender Bedeutung, denn alle dargestellten angeblich besorgniserregenden Entwicklungen, die man in Abbildung 1 des Beitrages bestaunen kann, verschwinden und werden zur stinknormalen Entwicklung, wenn man sie in einen längeren historischen Zusammenhang stellt, der z.B. die extreme Warmphase der 1940er Jahre nicht unterschlägt.

Die Fakten zum Klimawandel, wie sie sich derzeit darstellen, wenn man den Beobachtungszeitraum nicht absichtlich kurzhält, sie finden sich hier.

Ein Faktum, mit dem die Klimaalarmisten kämpfen, besteht darin, dass die Erde sich einfach nicht in der Weise erhitzen will, wie vorhergesagt. Die Erde bleibt, angesichts der Endzeitszenarien, die auf Basis von GISTEMP oder HadCrut4 vorhergesagt werden, erstaunlich cool. Deshalb wird uns nun, nachdem jahrzehntelang die Hysterie mit dem Verweis auf die steigenden Temperaturen geschürt wurde, gesagt, dass „temperature … an inadequate measure“ ist, um die „breadth of human activities and the real dangers stemming from a warming planet“ zu erfassen.

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Die Autoren des BioScience-Beitrages versuchen ganz offen, das Gehirn ihrer Leser zu benebeln, in dem sie behaupten, die Erdtemperatur wäre ein inadäquates Maß, um die Folgen, die die Erwärmung des Planeten habe, abzubilden. Dass die Erderwärmung hinter allem zurückbleibt, was die Klima-Alarmisten behaupten, verschweigen sie. Stattdessen versuchen sie ihre Leser dahingehend zu täuschen, dass der wie auch immer sich erwärmende Planet, ganz egal, wie stark er sich nun erwärmt, als Folge dieser Erwärmung, weitere furchtbare Folgen produziert, die eigentlich bekämpft werden müssten.

Was sind diese Folgen, diese „troubling signs“, wie es im Text heißt (a) Bevölkerungswachstum, (b) Zunahme der Tierpopulationen, (c) Zunahme der Fleischproduktion, (d) Wirtschaftswachstum, (e) der Verlust von Waldfläche (in den die Autoren, wie sie eine Seite weiter im Kleingedruckten schreiben, die Aufforstungsflächen, die die NASA veranlasst haben, von einem Greening of the Earth zu sprechen, nicht einrechnen), (f) die Nutzung fossiler Brennstoffe, (g) die Zunahme der Flugpassagierzahlen, (h) die Zunahme der CO2-Emissionen.

Dass es den Autoren ausschließlich darum geht, ihre Leser zu manipulieren und die Naiven und leicht zu übertölpelnden Schreiber in Redaktionstuben zu beeindrucken, ist hier bereits deutlich, denn alles, was nach (a) kommt, kann in welcher Weise auch immer als Folge von (a) beschrieben werden, mit Ausnahme der CO2-Emissionen, die dem Leser hier untergeschoben werden. Von denen muss erst noch gezeigt werden, ihr Anstieg irgend etwas mit dem Klimawandel zu tun hat. Wenn man bedenkt, dass 3-4% des atmosphärischen CO2 auf menschlichen Ursprung zurückzuführen ist, dann ist das keine gar so leichte Aufgabe.

Und es ist der Knackpunkt des Beitrags der oben genannten Autoren, der dazu dienen soll, Panik zu verbreiten (hat bei den deutschen „Medien“ geklappt) und das, worum gestritten wird, als gegeben vorauszusetzen. Alles, der gesamte Klimanotstand hängt daran, dass der menschliche Einfluss über CO2 auf das Klima belegt wird. Dieser Beleg fehlt bislang. Aber die gesamte Erzählung des menschenverursachten Klimawandels hat sich auf CO2 kapriziert, eigentlich seltsam, wo es noch Methan und andere klimarelevante Moleküle gibt und natürlich gibt es Wasserdampf, von dem der stärkste Einfluss auf das Klima der Erde ausgeht, und der in den Modellen des IPCC fehlt, weil das mit den Wolken so schwierig zu berechnen ist.

Doch zurück zur Panikattacke auf die Leichtgläubigen, die in BioScience veröffentlicht wurde. Sie ist ganz offenkundig ein „Lobbyistenpapier“, das geschrieben wurde, um den heute Lebenden den Sozialismus anzukündigen, oder wie es im Text heißt: „The climate crisis is closely linked to excessive consumption of the wealthy lifestyle“. Der exzessive Konsum, der hier gemeint ist, das ist der derzeitige Konsum, IHR derzeitiger Konsum. Was angekündigt wird, sind Einschnitte, Kürzungen, Beschränkungen, Mangel und Verzicht. Dazu werden Sie doch bereit sein, um den „Klima-Notstand“ zu verhindern?

ICSF-SHAVIV

Man sieht, warum der Alarmismus so wichtig für die Lobbyisten ist, die das Papier in BioScience veröffentlicht haben, in dem keinerlei Nachweis darüber geführt wird, dass Menschen auch nur entfernt einen Einfluss auf das Klima haben. Ohne Alarmismus kann man den beabsichtigten Umbau vom „wealthy lifestyle“ des Kapitalismus in die Verwaltung von Armut und Elend im Sozialismus nicht legitimieren.

Um zu belegen, dass dieser Umbau dringend notwendig sei, wird ein monumentaler Fehlschluss ad auctoritatem aufgefahren: 11.258 „Scientists“, Wissenschaftler, so heißt es in der Überschrift zum Text, stehen mit ihrem Namen für die Notwendigkeit, den Sozialismus einzuführen, um den Klima-Notstand zu verhindern.

 

vermeintlichen Wissenschaftler, die von sich behaupten, sie wüssten so genau über Klimawandel Bescheid, über den menschlichen Anteil daran Bescheid, dass sie es moralisch vor sich und anderen rechtfertigen können, den leicht beeinflussbaren Mitmenschen z.B. in den Redaktionen von Kindersendungen Angst und Schrecken einzujagen und allen Anderen den Verzicht zu predigen, die Einschränkung ihres Lebensstils zu verordnen und ansonsten zu verkünden, dass die fetten Jahre vorbei seien und ab sofort der Gürtel enger zu schnallen sei.

Ganz schön mutig von den 11.258 angeblichen Wissenschaftlern, denen die eine Qualität, die den Wissenschaftler ausmacht, vollständig zu fehlen scheint: Die Fähigkeit zu zweifeln, jene Fähigkeit, die es dem klugen Wissenschaftler angeraten erscheinen lässt, die Politik den Politikern zu überlassen. Dass sich Politiker irren, ist normal. Politiker haben mit Lügen kein Problem, behaupten gerne, auch wenn sie auf schwankendem Boden unterwegs sind und haben keinerlei Skrupel, das, was sie gestern behauptet haben, heute für falsch zu erklären, ganz so, als wäre nichts gewesen. „Da habe ich mich geirrt“, heißt es dann.

Im Gegensatz zu Politikern haben Wissenschaftler eine Verpflichtung zur Wahrheit, die durch Zweifel getrieben ist und dazu führt, dass es einen wissenschaftlichen Ethos gibt, der mit dem politischen Tagesgeschäft nicht vereinbar ist.

All diese Dinge sind bei den 11.258 angeblichen Wissenschaftlern, die den Beitrag in BioScience mit ihrem Namen legitimieren wollen, offenkundig nicht vorhanden. Deshalb haben wir uns etwas näher dafür interessiert, wer die 11.258 eigentlich sind.

Es sind in den meisten Fällen interessierte Parteien, Leute, die ihr Geld als Profiteur oder Augur des menschengemachten Klimawandels verdienen und nun, angesichts der Tatsache, dass reales Klima die Modelle zum Einsturz bringt, um ihre Zukunft zu bangen scheinen. Der Beitrag in BioScience ist eine Art materialisierter „Torschlusspanik“.

Unter den 11.258 Unterzeichnern finden sich gerade einmal 20 Meteorologen, 483 Physiker und Geophysiker und 77 Astronomen. Dagegen finden sich 1.202 Biologen, 656 Umweltwissenschaftler, 14 (ehemalige) Regierungsangestellte, 75 Anthropologen, 15 Mediziner und Care-Professionals, 36 Soziologen, 29 Politikwissenschaftler, 71 Psychologen, 1.434 Ökologen, es finden sich 974 Studenten, 1.497 Doktoranden oder Post-Doktoranden, 6.137 der Unterzeichner sind an Universitäten zu finden, der Rest ist in Institutionen angestellt, die direkt oder indirekt von der Erzählung des menschengemachten Klimawandels, entweder im Nichtregierungsbereich oder in der Verwaltung profitierten.

Daneben gibt es Ausreißer wie den Senior Researcher von INRA, also einen Meinungsforscher.

Kaum ein Bereich macht das Potpourri der unterschiedlichsten interessierten Personen so deutlich, wie der Bereich der 156 Unterzeichner, die etwas mit „Climate“ zu tun haben. Hier finden wir

  • u.a. einen Climate Change Officer des World Wildlife Funds;
  • einen National Expert, der bei der FAO, der Food and Agriculture Organization der UN arbeitet oder gearbeitet hat;
  • einen Consultant on Climate Change,
  • einen Abgestellten im Catalan Office for Climate Change,
  • einen Angestellten im dänischen Programme on Climate Change, Agriculture and Food Security,
  • einen Climate Law Professor,
  • einen Climate Policy Director am Climate Emergency Institute,
  • einen Angestellten des Deutschen Wetterdienstes,
  • einen „Author of a Blog on Climate Change and Ecology”,
  • einen “Reseacher” vom Potsdam Institute for Climate Impact Research,
  • einen “Researcher in Climate Change Education”,
  • einen Bachelor in Climate Change Management,
  • den Leiter des “Climate Smart Programs“ der Stadt San Jose,
  • einen Climate Change Scientist,
  • einen „Researcher for spatial conservation planning under climate change”,
  • einen Gruppenleiter “Climate Change” am „Center for International Forestry Research”,
  • einen “Climate Change Project Manager” bei Conservation International,
  • einen Angestellten des Ministry of Health aus Mexiko,
  • REDD+ von der Climate Change and Development Authority,
  • einen “General Coordinator for Climate Change Mitigation”, beim “National Institute for Ecology and Climate Change” in Mexiko,
  • einen “Climate Protection Manager” der Leuphana Universität,
  • einen „Climate Change Specialist“ von “Booz, Allen, Hamilton“, einer Consultancy Firm …,

Wundert es jemanden, dass diejenigen, die zur Weltuntergangssekte gehören, daran glauben, dass der Prophet, der ihn für 2050 angekündigt hat, Recht hat?

Fast hätten wir ihn vergessen: Terli Özden, „Climate Communicator“, wie er sich nennt, beim ZDF, hat natürlich auch unterschrieben.

Aber nur drei Genderista haben unterschrieben. Scheinbar wurden die Gender Studies Vertreter, die natürlich AUCH gegen den Klimawandel, den sie von Menschen verursacht sehen, warum wissen sie nicht, kämpfen wollen, aussortiert. Nur drei sind durch die Kontrolle gekommen, eine Genderista aus Peru, zwei aus Schweden.

Dafür finden wir Sozialforscher aus Litauen, Sozialwissenschaftler, die sich mit der „Human-Animal-Interaction“ befassen, Professoren der Sozialpsychologie, Forscher, die die sozialen Dimensionen von Waldbränden ergründen, einen „Investigator en etnographia social“ und Umwelt-Sozialwissenschaftler, was auch immer das sein mag, unter den Unterzeichnern, unter den 11.258 Wissenschaftlern.

Wir haben nicht gesucht, wie viele Theaterwissenschaftler, Freie Künstler, Journalisten und Schauspieler unter den Unterzeichnern zu finden sind.

Kurz:

Das Panik-Papier, das in BioScience veröffentlicht wurde, bringt keinerlei wissenschaftlichen Belege für die Behauptung, Menschen würden den Klimawandel verursachen.

Stattdessen wird versucht, von der Tatsache abzulenken, dass Klimawandelmodelle so lausig schlecht sind, dass man schon auf dieser Grundlage die Erzählung, Menschen würden über CO2 den Klimawandel verursachen, als absolut lächerlich bezeichnen muss, indem nunmehr auf die Folgen, des angeblich menschenverursachten Klimawandels abgestellt wird.

Auf diese Weise hoffen die Klima-Alarmisten wohl den Eisberg, der sich in ihren Weg gestellt hat, und auf dessen Spitze „Realität“ steht, umschiffen zu können, um ihr eigentliches Ziel, eine sozialistische Gesellschaft, in der der „wealthy lifestyle“ verunmöglicht wird, durchzusetzen.

Der Alarmismus ist natürlich eine Torschlusspanik. Es wird versucht, so viel Geld wie nur möglich in der Zeit abgreifen zu können, die noch bleibt, ehe die Klimarealität die Klimaalarmisten und ihren Versuch, der Welt ein X für ein U vorzumachen, gnadenlos bloßstellen wird.

Ab 2020 ist mit dem Beginn einer kleinen Eiszeit zu rechnen. Die Zeit läuft.

Beitrag übernommen von ScienceFiles




Trump kann sein Versprechen nun einlösen, das Paris Klima Abkommen zu verlassen

Der gesamte Prozess könnte bis zu einem Jahr dauern und erst am Tag nach den Präsidentschaftswahlen 2020 offiziell werden,  berichtete Associated Press am Montag.

Staatssekretär Mike Pompeo hat am Montag getwittert, dass die Trump-Regierung auf dem richtigen Weg ist, sich zurückzuziehen, und hinzugefügt: „Die USA sind stolz auf unsere weltweite Führungsrolle bei der Reduzierung aller Emissionen, der Förderung der Widerstandsfähigkeit [gegen ausländische Energieabhängigkeit], dem Wachstum unserer Wirtschaft und der Energieversorgung unserer Bürger. Wir verfolgen eine realistisches und pragmatische Poilitik.“

Nach Angaben der Administration ist der Präsident weiterhin entschlossen, die Vereinbarung zu verlassen. Der Sprecher des Außenministeriums, James Dewey, teilte AP am Freitag mit: „Die Position der USA in Bezug auf das Pariser Abkommen hat sich nicht geändert. Die Vereinigten Staaten beabsichtigen, vom Pariser Abkommen zurückzutreten. “

(RELATED: Global C02 Emissions Hit Record Highs Despite Paris Climate Accord)
(Zum Thema: Globale CO2-Emissionen trotz Pariser Klimaabkommen auf Rekordhöhe)

[…] Die CO2-Emissionen stiegen aufgrund eines um 2,1 Prozent gestiegenen globalen Energiebedarfs, der zu 70 Prozent durch fossile Brennstoffe, insbesondere Erdgas und Kohlekraft, gedeckt wurde. Chinas um 6 Prozent gestiegener Strombedarf wurde von der Kohle gedeckt, berichtete die IEA.]

 

Als Trump sich um die Präsidentschaft bewarb, geißelte er das Pariser Abkommen als Hindernis für amerikanische Arbeitsplätze. Als er Präsident wurde, begann er über die möglichen Konsequenzen des Ausscheidens aus dem Vertrag nachzudenken und erst Ende Mai 2017 soll er sich entschieden und – vorerst privat – angekündigt haben, dass er dieses Versprechen, den Vertrag zu kündigen, einhalten werde.

Tage später, am 1. Juni 2017, gab der Präsident bekannt, dass die Vereinigten Staaten nicht länger Vertragspartei des Abkommens sein werden, das im November 2015 von 195 Ländern unterzeichnet worden waren und was am 4. November 2016 verbindlich wurde. Die Top-Berater des Präsidenten waren darüber geteilter Meinung. .

Trumps Entscheidung wurde von konservativen Gruppen als mutiges Eintreten für „America First“ angekündigt und von Umweltschützern verurteilt, als ein Verzicht auf die Führungsrolle der Vereinigten Staaten beim Klimawandel.

Das Competitive Enterprise Institute (CEI) war einer der eifrigsten Gegner des Klimaschutzabkommens und ermutigte Trump aktiv, die USA daraus zu entfernen.

Die CEI Senior Fellows Chris Horner und Marlo Lewis veröffentlichten kurz vor Trumps Entscheidung eine Erklärung, dass das Abkommen die amerikanische Souveränität ernsthaft beeinträchtige.

„Präsident Barack Obama ist 2016 dem Pariser Abkommen beigetreten, indem er die US-Verfassung ignorierte, um seine Klimapolitik immun gegen rechtliche Herausforderungen zu machen. Präsident Obama ist seiner verfassungsmäßigen Verantwortung, Rat und Zustimmung des Senats einzuholen, nicht nachgekommen

Das Abkommen gefährdet die Fähigkeit der USA zur Selbstverwaltung„, heißt es in ihrem Artikel. „Sie ermächtigt eine Regierung, ohne Zustimmung des Kongresses und unabhängig vom Ergebnis künftiger Wahlen jahrzehntelang gesetzgeberische Verpflichtungen einzugehen.“

Es genügt für Trump jedoch nicht, nur zu sagen, dass die USA sich zurückziehen werden. Gemäß den Bedingungen des Abkommens waren sich alle Unterzeichner einig, dass sie sich für mindestens drei Jahre nicht davon lösen konnten. Der erste Schritt im Rückzugsprozess ist ein Schreiben des Präsidenten an die Vereinten Nationen, in dem die Entschlossenheit des Amerikanischen Staates, den Vertrag aufzulösen, nach Angaben von AP zum Ausdruck gebracht wird.

Sollte Trump die Präsidentschaftswahl 2020 nicht gewinnen und sein Nachfolger das Klimaabkommen jedoch unterstützt, könnte sich der neue Präsident innerhalb von 30 Tagen äußern und das Abkommen annehmen, sagte Andrew Light, ehemaliger Beamter des US-Außenministeriums, gegenüber AP.

https://dailycaller.com/2019/11/04/trump-leave-paris-climate-accord-monday/

 

Rückblick:

12,7 Billionen US-Dollar sind erforderlich, um das Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen

Michael Bastasch, 15. Juni 2017

… Zusammenfassung: Bloomberg New Energy Finance (BNEF) veröffentlicht einen neuen Bericht über die langfristigen Energieaussichten. (Es wird geschätzt,  dass) In den kommenden Jahrzehnten weltweit satte 7,4 Billionen US-Dollar für neue grüne Energieanlagen ausgegeben werden. Weitere 5,3 Billionen US-Dollar sind zusätzlich erforderlich, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen.

https://dailycaller.com/2017/06/15/report-only-12-7-trillion-needed-to-meet-paris-climate-accords-goal/

 

update zum Thema:

Gegen den früheren Präsidenten Obama ist Anklage eingereicht worden, wegen illegalem Beitritt zum Pariser Klimaabkommen

CHRIS WHITE 04.November 2019

Der frühere Präsident Barack Obama ist illegal in das Pariser Klimaabkommen eingetreten, heißt es unter Berufung auf ein gesetzliches Memo [gesetzlich vorgeschriebene Aufzeichnung], das die Obama-Regierung angeblich zur Rechtfertigung des Deals verwendet habe.

In der Klage wird ausgeführt, dass die Obama-Regierung argumentierte, die Vereinbarung könne ohne Zustimmung des Senats unterzeichnet werden, da sie keine „rechtsverbindlichen Ziele und Zeitpläne“ festlegt. Solche Begründungen sind laut Anklage eine falsche Darstellung des Vorgangs.

„Diese Aufzeichnung zeigt den rechtswidrigen Beitritt der Obama-Regierung zum Pariser Vertrag„, stellte Chris Horner, in einer Presseerklärung fest , die der Klage beigefügt war. Das Memo „stellt einen großen politischen und rechtlichen Skandal dar“, fügte er hinzu.

Mit der Anklage werden Dokumente im Zusammenhang mit dem Aufzeichnungen des US-Außenministeriums auf Grund des Freedom of Information Act abgefragt.

Horner war ehemaliger Senior Fellow am Competitive Enterprise Institute, das er im April verließ. Er ist seitdem Rechtsanwalt bei Government Accountability & Oversight (GAO). Die gemeinnützige Gruppe reichte die Klage im Namen von Energy Policy Advocates ein. Er zitierte eine gesetzliches Aufzeichnung, dass die Entscheidung Obamas, das Klimaabkommen zu schließen, angeblich rechtfertigt. Dies zwingt die USA und 200 andere Länder, die Treibhausgasemissionen bis 2025 um 26% bis 28% zu senken.

Die Zustimmung des Senats ist für alle internationalen Abkommen erforderlich , die „Ziele und Zeitpläne verabreden“ erläutert Horner. Nicht nur für jene, die als „rechtsverbindlich“ in der Klage erläutert werden, die sich auf ein Referendum des Senats im Jahr 1992 beziehen, nach dem Kyoto – Protokoll , ein internationales Klimaabkommen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Die USA haben Kyoto nie ratifiziert.

…. China, eines der mehr als 200 anderen Länder, die das Abkommen unterzeichnet haben, ist der weltweit größte Treibhausgasemittent und hat sich nicht verpflichtet, die Treibhausgasemissionen zu senken. Stattdessen sagte die kommunistische Nation, dass sie bis 2030 die Spitze der Emissionen erreichen werde.

China ist auch gesetzlich nicht zur Einhaltung des Abkommens verpflichtet.

Das kommunistische Land hat zwar Schritte unternommen, um ältere Kohlekraftwerke zu schließen, um Chinas schlechte Luftqualität zu lösen. Peking war kürzlich auch die erste chinesische Stadt, die ihre gesamte Kohle für Kraftwerke durch Erdgas ersetzte.

[Unterdessen gingen die US-Emissionen weiter zurück –  wegen des zunehmenden Einsatzes von preiswertem Erdgas, anstatt Kohle]

https://dailycaller.com/2019/11/04/trump-paris-climate-obama/

Zusammenstellung und Übersetzung durch Andreas Demmig




Ein Kommentar im New York Times Magazin betont die positive Seite an Kaliforniens Stromabschaltungen

CHRIS WHITE

Im New York Times Magazin suggeriert Abrahm Lustgarten, dass die absichtlichen Strom-Lastabschaltungen in Kalifornien auch einen positiven Aspekt hervorrufen: Für die Menschen werden die Auswirkungen deutlich, die auf sie warten, wenn der Klimawandel nicht bekämpft wird.

Die Entscheidung des größten Energieversorgers Kaliforniens, große Teile des Energieversorgungsnetzes abzuschalten – zwingt die Bürger dazu, zu merken, wie es sein wird, wenn der Klimawandel nicht angegangen wird –  so der Leitartikel des New York Times Magazine am 22.Oktober 2019. Der ProPublica-Reporter Abrahm Lustgarten erinnerte sich daran zu betonen, dass die Stromausfälle für viele Menschen schlecht sind:

„Aber ein obligatorischer Blackout hat einen radikal positiven Effekt. Durch den plötzlichen Entzug der Stromversorgung – das unsichtbare Lebenselixier unserer nicht nachhaltigen Wirtschaftsordnung – hat PG & E [der Energieversorger] die apokalyptische Zukunft der Klimakrise für einige der bequemsten Menschen des Landes unmittelbar und unübersehbar gemacht.“

Abraham Lustgarten fügte hinzu: „Es ist leicht, den Klimawandel im Herzen der Industrieländer zu ignorieren. Aber Sie können ihn nicht übersehen, wenn die Lichter ausgehen. Die Stromausfälle haben die unangenehme Tatsache entlarvt, dass die Infrastruktur, die wir über viele Jahrzehnte aufgebaut und gewartet haben, nicht den Bedrohungen entspricht, denen wir in unserem sich rasch entwickelnden Klimanotfall ausgesetzt sind“.

Lustgartens Kommentare kamen, nachdem Pacific Gas & Electric am 9. Oktober eine tagelange Stromunterbrechung eingeleitet hatte, um die Gefahr von Waldbränden im nördlichen Teil des Bundesstaates einzudämmen. Der demokratische Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom kämpft bereits mit vielen weiteren Problemen, während die Aktionen von PG & E die Lage verschlechtern.

[eine radikale neue Anstrengung des örtlichen Energieversorgers in Nordkalifornien, um Waldbrände zu vermeiden. Der Wasserversorger, der mit dem Ausfall seiner Pumpen konfrontiert war, empfahl, die Badewannen vor der Abschaltung zu füllen.]

Der Strom wurde für 513.000 Haushalte und Unternehmen im nördlichen  Kalifornien am Mittwochmorgen abgeschaltet, wie USA Today  berichtet. Weitere rund 234.000 Kunden erwartet Stromabschaltungen am Mittwochabend. Einige Gebiete in Nordkalifornien hatten 2018 mit massiven Waldbränden zu kämpfen, die große Landstriche brannten und mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.

https://dailycaller.com/2019/10/23/california-gas-taxes-climate/

 

Was bedeuten Rolling Blackouts [Lastabschaltungen] und himmelhohe Benzin und Erdgaspreise für Gouverneur Newsoms Amt als Gouverneur?

CHRIS WHITE

[…] Das kalifornische Energieversorgungsunternehmen Pacific Gas and Electric (PG & E) hat eine tagelange Stromunterbrechung eingeleitet, um die Gefahr von Waldbränden im Norden des Bundesstaates einzudämmen. Newsom, der frühere Bürgermeister von San Francisco, hat bereits mit verschiedenen Problemen zu kämpfen, als die Entscheidung von PG & E noch hinzukam.

„Was passiert ist, ist inakzeptabel. Und es ist passiert, weil man es vernachlässigt “, sagte er auf einer Pressekonferenz am Donnerstag und bezog sich auf die Entscheidung, die Energiezufuhr im ganzen Bundesstaat zu abzuschalten. „Diese aktuelle Operation ist nicht akzeptabel. Die gegenwärtigen Bedingungen und Umstände sind nicht akzeptabel. “

Die Stromabschaltungen in Kalifornien haben zu dieser Zeit viele Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen, die auf eine zuverlässige Stromversorgung angewiesen waren. Auch Newsom wird mit Stromausfällen konfrontiert, obwohl sich seine Situation erheblich von der seines Vor-Vorgängers Davis unterscheidet [dieser verlor dann gegen Arnold Schwarzenegger].

Tausende Menschen haben in Kalifornien die Energiezufuhr verloren, als PG & E vorbeugende Abschaltungen einleitete. Ein Schritt, den das bankrotte öffentliche Versorgungsunternehmen für nötig hielt, um potenzielle Waldbrände zu verhindern. ….

Die Ermittler bestimmten, dass die [defekten] PG & E Stromleitungen und Wandler mindestens ein Dutzend große Brände in  2017 auslösten. Beamte untersuchen immer noch die Ursachen von mehreren großen Bränden in 2018, darunter das Feuer  in Paradise, Kalifornien, bei dem 86 Menschen getötet und die Stadt zerstört wurde.

PG & E hat es auch noch mit dem Makel zu tun, 2016 wegen Verstoßes gegen Sicherheitsbestimmungen verurteilt worden zu sein, nachdem eine seiner Erdgasleitungen explodiert war.

….

https://dailycaller.com/2019/10/12/newsom-california-gas-prices-fires/

 

Beweise zeigen, dass die Obama-Politik Waldbrände verschärft und nicht die globale Erwärmung

Andrew Follet, 12. November 2015

[…] Wissenschaftler und Gesetzgeber machen die Politik von Präsident Barack Obama für die jüngsten Waldbrände verantwortlich, nicht für die globale Erwärmung.

„Die Wälder unserer Nation sind krank und brennbar, müssen es aber nicht sein. Ein korrektes Management würde die Widerstandsfähigkeit gegen Waldbrände erhöhen. “, Sagte Julia Slingsby, Pressesprecherin des House Committee on Natural Resources bei der Daily Caller News Foundation. „Leider halten radikale Umweltgruppen die Wälder unserer Nation als Geiseln. Der Präsident sollte über Foren hinausgehen und das Waldbrandproblem lösen, indem er das Resilient Federal Forests Act unterstützt, das im Sommer dieses Jahres vom Parlament verabschiedet wurde.

… Wissenschaftler, die die globale Erwärmung und das Brandverhalten untersuchen, bezweifeln den Zusammenhang zwischen den jüngsten Waldbränden und der globalen Erwärmung. Der Klimawandel-Spezialist der Universität von Colorado, Roger Pielke Jr., berichtete der Los Angeles Times im Oktober sogar, dass andere Demokraten, insbesondere der kalifornische Gouverneur Brown, sich für „Korruption für wohltätige Zwecke“ einsetzen , um die globale Erwärmung politisch und nicht wissenschaftlich zu bekämpfen. Pielke führt weiter aus, dass Versuche, die jüngsten Waldbrände dem Klimawandel zuzuschreiben, den Erkenntnissen der Wissenschaftler zuwiderlaufen.

Studien des National Institute of Standards and Technology und der US-Forstdienst-Managementpläne haben gezeigt, dass  Ausdünnung, kontrolliertes Abbrennen und andere Managementpraktiken ,die meisten katastrophalen Waldbrände verhindern würden.

[…]

https://dailycaller.com/2015/11/12/evidence-shows-obama-policies-exacerbate-wildfires-not-global-warming/

Zusammenstellung und Übersetzung durch Andreas Demmig




Das Ozonloch schrumpft im Oktober 2019 auf die kleinste Größe seit 1982

Das „Loch“ in der Ozonschicht, befindet sich in etwa über der Antarktis, erfuhr wegen „abnormal“ Wetters in der oberen Atmosphäre eine massive Verkleinerung im September und Oktober.  was zu seiner kleinen Ausdehnung führte. Nach den seit 1982 begonnenen Beobachtungen , war dies jetzt die geringste Ausdehnung, wie Wissenschaftler der  NASA und NOAA berichteten.

Die Satellitenmessungen ergaben, dass das Ozonloch am 8. September eine Spitzengröße von 6,3 Millionen Quadratmeilen [~ 16 Mio qkm] erreichte, für den Rest des Monats September und Oktober jedoch auf weniger als 3,9 Millionen Quadratmeilen [~10 Mio qkm] abnahm. Wissenschaftler, die das Ozonloch beobachten, wiesen darauf hin, dass die Veränderungen zumeist auf atypischen Wettermustern beruhen und nicht auf einer dramatischen Erholung.

„Es sind großartige Neuigkeiten vom Ozon in der südlichen Hemisphäre“, sagte Paul Newman, Chefwissenschaftler für Geowissenschaften am Goddard Space Flight Center in Greenbelt, Maryland, in einer Erklärung. „Aber es ist wichtig zu erkennen, dass das, was wir in diesem Jahr sehen, auf wärmere Temperaturen in der Stratosphäre zurückzuführen ist. Es ist kein Zeichen dafür, dass sich das Ozon in der Atmosphäre plötzlich auf dem schnellsten Weg zur Erholung befindet. “

Scientists from NASA and NOAA work together to track the ozone layer throughout the year and determine when the hole reaches its annual maximum extent. This year, unusually strong weather patterns caused warm temperatures in the upper atmosphere above the South Pole region of Antarctic, which resulted in a small ozone hole.
Credits: NASA Goddard/ Katy Mersmann

 

Wie ein Sonnenschutz oberhalb der Erde, bildet die Ozonschicht einen Teil der Erdatmosphäre und absorbiert nahezu die gesamte ultraviolette Strahlung der Sonne, sodass gerade genug [Strahlung] für das Gedeihen des Lebens bleibt. Die Ozonschicht selbst ist ein dünner Abschnitt der Stratosphäre, in der laut National Geographic das Verhältnis von Ozongasmolekülen zu Luftmolekülen etwa 3 zu 10 Millionen beträgt. Trotzdem schützt diese dünne Schicht den Menschen vor Hautkrebs, grauem Star und anderen Krankheiten.

Das Loch in der Ozonschicht schwankt das ganze Jahr über. Das Loch bildet sich in der Regel von Ende September bis Anfang Oktober auf eine maximale Größe von rund 8 Millionen Quadratmeilen. Insbesondere bildet sich das Loch, wenn Sonnenstrahlen im späten Winter auf der südlichen Hemisphäre mit den Ozonmolekülen und menschen-verursachten Verbindungen interagieren.

[Hier gemeint: FCKW – Mehr auf einer Schulungswebseite]

Solche Ereignisse können jedoch bei gewöhnlich wärmeren Temperaturen gemildert werden.

„Bei wärmeren Temperaturen bilden sich weniger polare Wolken in der Stratosphäre und sie halten nicht so lange an, was den Prozess des Ozonabbaus einschränkt“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von NASA und NOAA.

„Es ist ein seltenes Ereignis, das wir immer noch zu verstehen versuchen“, sagte Susan Strahan, Atmosphärenforscherin bei der Universities Space Research Association, in einer Erklärung am Montag. „Wenn die Erwärmung nicht stattgefunden hätte, würden wir wahrscheinlich ein viel typischeres [größeres] Ozonloch feststellen.“ Strahan stellte fest, dass solche üblichen Wettermuster in der Vergangenheit z.Bsp. in 1988 und 2002 kleine Ozonschichten erzeugt haben.

Das rekord-kleine Ozonloch war eine Folge des warmen Wetters; Wissenschaftler der NASA stellten jedoch fest, dass das Loch tatsächlich langsam kleiner wird – ein Ergebnis des Montrealer Protokolls von 1987, mit dem Fluorchlorkohlenwasserstoffe weltweit aus dem Verkehr gezogen wurden.

Gefunden auf

https://dailycaller.com/2019/10/22/ozone-layer-hole/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Trauerfeier für durch die globale Erwärmung verlorenen Gletscher

Hunderte versammeln sich in der Schweiz, um eine Trauerfeier für den durch die globale Erwärmung verlorenen Gletscher abzuhalten

OWEN DAUGHERTY, The Hill vom 22.09.2019

Über das Wochenende versammelten sich rund 250 Menschen auf einem Berg in der Schweiz , um eine Trauerfeier für einen schwindenden Gletscher abzuhalten, der aufgrund der Auswirkungen des Klimawandels verloren ging.

Ein Priester hielt eine Rede zum Gedenken an das verschwindende Eis. Viele der Anwesenden waren in formelle, schwarze Trauerkleidung gekleidet.

CNN berichtet, dass der Pizol-Gletscher in den Glarner Alpen seit 2006 rund 80 bis 90 Prozent seines Volumens verloren hat, so Matthias Huss, Gletscherspezialist an der ETH Zürich.

Huss teilte der Nachrichtenagentur mit, dass nur noch 26.000 Quadratmeter Eis im Gletscher vorhanden seien und dass dies der erste Gletscher des Landes sein werde, der aus dem schweizerischen Gletscherüberwachungsnetz genommen werde.

„Der Pizol-Gletscher ist verschwunden. Es wird noch etwas Schnee geben, aber der Gletscher ist nicht mehr“, fügte er hinzu. „Es liegen mehrere kleine Eisstücke herum, aber diese Stücke werden zunehmend von Gesteinsresten bedeckt. Aber angesichts dessen, was davon übrig bleibt, werden wir es in wissenschaftlicher Hinsicht nicht länger als Gletscher bezeichnen.“

Alessandra Degiacomi, Koordinatorin der Schweizerischen Vereinigung für Klimaschutz und Organisatorin der Trauerfeier, sagte CNN, dass der Pizol-Gletscher sei für viele andere in der ganzen Schweiz repräsentativ sei.

„80 Prozent der Gletscher in der Schweiz sind ungefähr so groß wie Pizol. Wenn Pizol verschwindet, ist das ein Warnzeichen was passieren wird, wenn wir nichts an unserem Verhalten ändern.

Die Veranstaltung fand am Sonntag statt, zwei Monate nachdem sich Wissenschaftler und Aktivisten in Island von dem vermutlich ersten durch den Klimawandel verlorenen Gletscher verabschiedet haben.

https://thehill.com/policy/energy-environment/462534-hundreds-gather-in-switzerland-to-hold-funeral-for-disappearing?utm_source=&utm_medium=email&utm_campaign=10145

 

Auch die NZZ berichtet über den Pizol und andere Gletscher

Nach den winterlichen Schneemassen forderten Hitzewellen ihren Tribut – die Schweizer Gletscher schrumpfen weiter rasant

Sven Titz
Gemäss Fachleuten sind seit Oktober 2018 zwei Prozent des Gletschereises im Land verschwunden. Damit setzt sich der Verlusttrend der letzten Jahre fort.

(…) Erstmals mussten die Fachleute ausserdem einen Gletscher aus ihrem Register streichen, den sie schon seit langer Zeit vermessen: den Pizolgletscher, der sich in einem Kar unterhalb des 2844 Meter hohen Pizols in den Glarner Alpen befand. …

https://www.nzz.ch/panorama/gletscherschwund-geht-auch-2019-weiter-ld.1515431

 

Auf Eike lasen Sie u.a. zum Thema Gletscher:

Natürliche und nicht anthropogene Klimaschwankungen dokumentiert an den Gletschervorstößen des Vernagtferners

 

Scheinbestattung für isländischen Gletscher wegen des Klimawandels

REBECCA KLAR , The Hill vom 19.08.2019

Wissenschaftler und Aktivisten verabschiedeten sich nach Angaben von The Associated Press am Sonntag, 18. Aug. 2019 in Island von „Ok“, dem ersten durch den Klimawandel verlorenen Gletscher. Okjökull, bekannt als „Ok“, ist der erste Gletscher in Island, der seinen Titel aufgrund des Klimawandels im Jahr 2014 verlor.

Der isländische Geologe Oddur Sigurðsson erklärte, Ok sei der erste Gletscher gewesen, der verschwunden sei, doch in 200 Jahren würden mehr Gletscher im ganzen Land verschwunden sein.

Etwa 100 Menschen nahmen an der Versammlung teil, um sich an den Gletscher zu erinnern, der sich einst über sechs Quadratmeilen erstreckte, berichtete der Nachrichtendienst.

„Der symbolische Tod eines Gletschers ist eine Warnung für uns, wir müssen aktiv werden“, sagte die ehemalige irische Präsidentin Mary Robinson.

„Wir sehen die Folgen der Klimakrise„, sagte die isländische Premierministerin Katrín Jakobsdóttir. „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Im Anschluss an die Trauerfeier des Gletschers in Island, wurde eine Gedenktafel an einen Felsen platziert, die eine Laudatio für den Gletscher und eine Warnung an die Besucher mit dem Titel „Ein Brief an die Zukunft“ enthält.

https://thehill.com/blogs/blog-briefing-room/457907-mock-funeral-held-for-icelandic-glacier-claimed-by-climate-change

 

Himalaya-Gletscher schmelzen doppelt so schnell wie im letzten Jahrhundert

Isabelle Gerretsen, CNN vom 19.06.2019

(…) Auf einer Länge von 2.000 Kilometern und mit rund 600 Milliarden Tonnen Eis versorgen die Himalaya-Gletscher rund 800 Millionen Menschen mit Wasser für Bewässerung, Wasserkraft und Trinkwasser.

Doch seit Beginn dieses Jahrhunderts haben die Gletscher jedes Jahr fast einen halben Meter Eis verloren – doppelt so viel wie zwischen 1975 und 2000 -, so die Forscher der Columbia University, die hinter der Studie standen. …

Dieter Schütz / pixelio.de, Himalaja über Smogschicht in Nepal

https://edition.cnn.com/2019/06/19/world/himalayan-glaciers-melting-climate-change-scn-intl/index.html

 

Wir verlieren den Krieg gegen den Klimawandel

John D. Sutter , CNN, vom 22.04.2019 zum Earth Day

(…) Ich meine, ja, ich habe Greta Thunberg kennengelernt , die schwedische Teenagerin, die “ Weltführer in der Klimapolitik schult“ und eine weltweite Streikbewegung für Schulen ins Leben gerufen hat. Ich habe den Green New Deal gelesen und die Videos von Jugendlichen gesehen, die gefordert haben, dass US-Repräsentanten ihn annehmen. Erst in diesem Monat blockierten Demonstranten in London Teile der Stadt, um eine Abrechnung zu fordern. Saubere Energiequellen werden zwar immer billiger. Elektroautos sind beliebter denn je.

Aber das Ausmaß der Empörung entspricht in keiner Weise dem Ausmaß dieser Katastrophe, die wie der Zweite Weltkrieg das menschliche Leben auf dem Planeten, wie wir es kennen, zu verkrüppeln oder sogar auszulöschen droht.

(…) Erinnern Sie sich an die europäische Hitzewelle von 2003? Schätzungsweise 70.000 Menschen starben laut einer in der Zeitschrift Comptes Rendus Biologies veröffentlichten Studie.

https://edition.cnn.com/2019/04/21/world/sutter-earth-day-climate-scn/index.html

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Zusammengestellt und übersetzt durch Andreas Demmig