Leserbrief zu „Klima: Zu wenig, zu spät?“, Leitartikel der NN „Es ist bizarr“

Gastautor Helmut Kuntz, Kommentar

Vielen unserer Leser ist Herr Kuntz bereits bekannt. Er recherchiert sehr penibel und beschreibt seine daraus abgeleiteten Gedanken sehr präzise.

Hier sein Kommentar und Leserbrief an die NN (Nürnberger Nachrichten, die in verschiedenen regionalen Ausgaben, mit eigenem regionalem Anteil erscheint, u.a. auch als FN Fürther Nachrichten).  Aufgrund des hohen Qualitätsstandards der Redaktion und der Journalisten, von ihm auch gerne als Franken-Prawda bezeichnet.

Hier sein Leserbrief, der am 08.Nov. entstanden ist.

FN vom 6. November, Leitkommentar „Klima: Zu wenig, zu spät?“, Artikel „Es ist bizarr“
An die NN-Redaktion und alle, die es lesen wollen

Kritik
Zu COP26 ist die Frankenprawda erwartungsgemäß vollständig im Klimarausch. Entsprechend fast täglich dazu eine apokalyptische oder „hysterie-„ erklärende Meldung. Angeblich als Information, in Wirklichkeit jedoch Propaganda und Haltungsjournalismus.

Nur, wie kann eine Redaktion klüger werden, wenn sie ausschließlich immer „Fach“Personen mit genau der gleichen Meinung befragt? Was soll beispielsweise ein Fürther kommunaler Klimabeauftragter zum Klima anderes berichten, als vorbehaltlose Zustimmung zur offiziellen Klimaagenda? Alles andere würde seinen Job gefährden, den er ja ausschließlich deshalb bekommen hat.
Selbst falls er Ahnung vom Klima hätte (was von ihm gar nicht erwartet wird, da seine Hauptaufgabe das Abschöpfen von Subventionen und dazu sturste, vollkommen sinnunabhängige CO2-Minderung ist), würde er es mit Sicherheit nicht öffentlich äußern.

Im Leitartikel vom 6.11. gibt Herr Jungkunz [Chefredakteur] als ausgewiesen fundamental-Klimawandel-Gläubiger dann wieder seinen klimatheologischen Rat an die Leser. Klimatheologisch deshalb, weil ein von Fakten unberührter, unerschütterlicher Glaube an die rein politisch getriebenen Klimamaßnahmen vorliegt, welchen man den Lesern als vorbildlich suggeriert.

Zitierung: „Da bangt eine Generation zu Recht um ihre Zukunft“

Mit welcher Begründung? Wir haben aktuell das beste, weil endlich wieder wärmere Klima seit ca. 1000 Jahren, wofür unsere Vorfahren welche die damalige Kältezeit miterleben mussten, jahrhundertelang gebetet und Bittprozessionen veranstaltet haben. Ausschließlich in von Menschen programmierten Klimasimulationen ist das aktuelle Klima (allerdings erst in der Zukunft) negativ. Und noch in der Geschichte war das Leben für den Großteil der Bevölkerung besser als heute. Eine wirkliche Begründung für Zukunftsangst: Die rasant zunehmende Erd-Überbevölkerung und immer aggressiver auftretende Weltanschauungen, sowie die zunehmend politisch vorangetriebene Zerschlagung und Verarmung unserer Mittelstandsschicht verdrängt diese verwöhnte, noch keinerlei „Generationsleistung“ erarbeitete Jugend.

Und Haltungsjournalisten – eingeschlossen die der NN – sagen es ihnen auch nicht. Würde auch wenig bringen. Denn dafür ist Freitagshüpfen keine Lösung. CO2 – also die Basisnahrung aller Grünpflanzen dieser Erde – ohne jeglichen Sinn und erstand und zu beliebig hohen Kosten zu reduzieren ist viel einfacher. Das klappt (theoretisch) ohne jegliche Ausbildung und Lebenserfahrung alleine unter Zuhilfenahme schon kinderverständlicher Web-Tools, so dass es bereits im Kindergarten gelehrt wird.

Zitierung: „Die Grünen appellieren deshalb schon an befreundete Verbände“

Wie so oft: Gleiches Thema, gegensätzliche Meinung. Was bitte ist an diesem Verfahren positiv? Wenn es andere machen, ist es geschmähter Lobbyismus und wird gerade von den GRÜNEN massivst angeprangert. Machen es GRÜNE dann selbst, wird es von der Redaktion bejubelt. Und woher haben „befreundete Verbände“ eine Legitimation, sich in politisches Handeln einzumischen (klar: Seit er Ära unserer unfehlbaren Kanzlerin)?

Zitierung: „Es braucht aber eine deutliche Reduktion der Emissionen und damit eine Änderung unserer Art des Lebens … damit die zu Recht protestierende Jugend Hoffnung auf eine gute Zukunft haben kann“

Nun wiederholt sich der Anfang. Zweimal dasselbe gesagt, gilt bei der Redaktion anscheinend bereits als doppelt belegt.

Nun wiederhole ich mich ebenfalls. Seit eine fremdgesteuerte Göre mit ständigen Bla Bla Bla die Welthysteriker aufmischt, gilt Jugendprotest bei der Redaktion generell als wertvoll, je jünger und dümmer unwissender, um so besser, da „natürlich“ und von Wissen weitgehend unbelastet.
Früher hätte eine Redaktion darauf hingewiesen, dass solcher Missbrauch unwissender Jugendlicher für Diktaturen typisch ist und niemals in eine Demokratie gehört. Seit der in einer Diktatur sozialisierten „Merkel“ ist es aber auch bei uns gängige, politische Praxis geworden [1]. Da die NN-Redaktion niemals auch nur ein Quentchen von Vorgaben „von ganz oben“ abweichen würde, ist das Bejubeln dieses psychischen Kindermissbrauchs unvermeidbar.

Über die „deutliche Reduktion der Emissionen“ erspare ich mir tiefer gehende Anmerkungen. Nachdem es über diese pseudowissenschaftliche und immer noch nicht bewiesene, da ausschließlich simulierte – Fabel (meiner festen Überzeugung nach der größte Wissenschaftsbetrug der neueren Geschichte) problemlos gelungen ist, die Atmosphäre zu besteuern und den immer geldhungrigeren Politikern somit geradezu erlösend das dringend benötigte Zusatzbudget zur
weiteren, exzessiven Subventionierung ihrer Clientels zu liefern, wird diese moderne Art der Geldabschöpfung vergleichbar des Kaisers Sektsteuer nie mehr enden.

Als Beispiel für vergleichbare „Sinnhaftigkeit“ fällt mir nur noch die Hexenverfolgung ein, deren absolute Notwendigkeit und auch „Sinn“ von allen Fachpersonen über viele Jahrhunderte als unbestreitbar postuliert wurde. Im Gegensatz zum aktuellen Klimawandel, konnten damals alle Fachpersonen mit jeder neuen Folterung sogar einen Beleg dafür erbringen …

Zumindest einen Fortschritt hat der „Klimawandel“ schon: Die Belegführung erfolgt mittels Klimasimulationen. Das Foltern führt man humanistischer aus, indem Wissenschaftler mit abweichender Meinung einfach keine Forschungsgelder mehr bekommen, nicht aufsteigen können, teils auch entlassen werden (letzteres Praxis im Ausland).

Beispielhaft hat München eine innerstädtische über-Erwärmung von ca. 7 Grad. Das 1,5 Grad-Ziel bedeutet grob noch 0,3 Grad zusätzliche Erderwärmung, denn 1,2 Grad sind ja bereits geschehen (wiki Bildungsserver). Und nun werden alleine von Deutschland Billarden EUR in CO2-Vermeidung verschwendet, um angeblich weitere +0,3 Grad global zu verhindern, obwohl diese nur ca. 7 % der in München bereits vorhandenen Übererwärmung ausmacht (global verringern alle von Deutschland geplanten Emissionsminderungen die Erdtemperatur im Jahr 2100 um maximal 0,05 Grad). Von Merkel und ihren Anhängern wird dies als grandioser Erfolg zielorientierter Klimapolitik gefeiert.

Artikel „Es ist bizarr“

Zwei ausgewiesene Aktivisten von laut den GRÜNEN „befreundeter Verbände“ ergänzen den Massenauflauf von 40.000 „Klimafachpersonen“ in Glasgow. Man ist geradezu erschüttert von der damit (wohl auf Spesen) COP26 um mindestens 0,00005 % ergänzenden Klimakompetenz aus Franken.
Und die NN-Redaktion ist sich natürlich nicht zu schade, eine Diskussion der sprichwörtlichen Inkompetenz darüber zu führen.

Zitierung: „Struck wirbt aber um mehr Verständnis für all jene Teilnehmer, die aus erster Hand von den extremen Folgen der Klimakrise in ihren Heimatländern berichten können …

Man fragt sich wirklich, weshalb man dazu nach Glasgow reisen muss. Gerade so, als ob es noch keine moderneren – und billigeren – Kommunikationsmittel gäbe. Wenn es jedoch schon unbedingt in Glasgow sein muss, hätte ich gerne wenigstens im Ansatz Belege gesehen, dass eine solche „extreme Folge“ fundiert auf die „Klimakrise“ zurückgeführt wird.

Solch konkrete Nachfragen sind bei persönlichen Treffs aber wohl unüblich – und bei der NN-Redaktion ebenfalls. Mit selbst ist nach jahrelangen, intensiven Recherchen nirgendwo auf der Welt etwas seriös belegtes darüber bekannt. Ich las und lese aber weltweit über viele positive Folgen des sich seit der Kaltzeit erwärmenden Klimas, die negativen finde ich praktisch ausschließlich in Simulationen in der Zukunft.

Zitierung: „Wenngleich die Auswirkungen der Krise längst in Europa angekommen sind … Sie zeigten, Menschen, die sich verzweifelt gegen eine Glastür stemmen, um eine Flutwelle abzuhalten – nicht in Südostasien, nicht in Afrika, sondern in Italien. Da wurde uns einem nochmal bewusst gemacht,: Das ist vor unserer Haustüre.“

So eine typische Bla Bla Bla-Aussage, wie sie blöder kaum noch geht. „ … Menschen, die sich verzweifelt gegen eine Glastür stemmen …“ reicht einem NN-Redakteur als Klimawandel-Belegaussage von Fachpersonen. Dieser hat wohl noch nie etwas von Wetter gehört und wie extrem es gegenüber dem derzeitigen ausgerechnet während der vergangenen Kaltzeit war? Man könnte geradezu auf die Idee kommen, in unserer langen Geschichte hätten sich noch nie Menschen bei einer Flut gegen eine Türe gestemmt. Vielleicht soll es aber nur darauf hinweisen, dass es nun auch Türen aus Glas sein können. Zudem: Italien liegt südlich der Alpen. Damit erlebt Italien jährlich eine mehr oder weniger ausgeprägte Art von Monsun und ist deshalb rein geologisch und aufgrund seines Breitengrades seit Menschengedenken für schlimmste (lokale) Flutereignisse prädestiniert. So enorm viel Klimawissen kann man in unserer modernen Zeit von einer BUNDFachvertreterin und NN-Redakteur aber wohl nicht mehr erwarten.

GoogleMaps_Ausschnitt Nürnberg Innenstadt

[Hinweis: Wer mal Nürnberg besucht, sollte vom Hauptmarkt mal Richtung Pegnitz laufen, die Stufen an der Fleischbrücke hinunter und dann vielleicht 50 m weiter, sich die Schautafeln über die Hochwasserereignisse in Nürnberg ansehen. Im Mittelalter war es am schlimmsten – Im Bild rot eingekreist

Hier ein paar interessante Links zum Wasserwirtschaftsamt Nürnberg,  

https://www.wwa-n.bayern.de/hochwasser/hochwasserereignisse/index.htm

Bevor es womöglich von der Webseite verschwindet, hier die ersten Sätze des vorstehenden Links

Hochwasserereignisse
Hochwasser sind Teil des natürlichen Wasserkreislaufs.

Nicht Menschenhand, sondern die Natur selbst verursacht dieses Phänomen. Ergiebige Niederschläge, manchmal auch mit Schneeschmelze verbunden, sind Teil des alljährlich wiederkehrenden Wettergeschehens. Hochwasser lassen sich deshalb auch nicht verhindern oder gar abschaffen. So bleibt den Menschen nur die Möglichkeit, dem Fluss seinen Raum zu geben oder mit dem Hochwasserrisiko zu leben.

https://www.wwa-n.bayern.de/hochwasser/hochwasserereignisse/hochwasserfreilegung/index.htm ]

Gefallen hätte es mir, wenn den beiden Pseudo-Klimafachpersonen wenigstens vor Ort aufgefallen wäre, wie hemmungslos auf Klimagipfeln – und aktuell wieder – offiziell gelogen wird und damit die Aussage „ … die aus erster Hand von den extremen Folgen der Klimakrise in ihren Heimatländern berichten können … „ geradezu karikiert.
Ich bin nicht vor Ort, da wie bereits gesagt, für wirkliche Recherchen das Internet weit bessere Kommunikationsmöglichkeiten bietet. Beim Hören über den Vortrag des Präsidenten von Palau mit seinem deklarierten Untergang des Archipels viel mir allerdings sofort auf, dass dessen herzzerreißende Darstellung niemals stimmen kann, da diese allen Daten aus meinen vielen Pegelrecherchen widerspricht. Und erwartungsgemäß offenbart bereits eine kurze Pegelrecherche den Betrug (wie oft von mir als Artikel verfasst):

[2] EIKE, 07. November 2021: Der Untergang von Palau
zeigt, was von der Glaubwürdigkeit der politischen Klimaagenda zu halten ist.  Allerdings ist das nicht neu, sondern zu den Klimagipfeln längst gängige Praxis, die komischerweise keinem der doch so kompetenten Teilnehmer*innen auffallen will:

[3] EIKE 04.11.2016: Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch
Dass ein NN-Redakteur darüber nichts weiß – wohl auch gar nicht wissen will – und diese geballte BUND-(pseudo)- Kompetenz danach nicht fragt, erhärtet meine Meinung zum Thema.

Mit etwas Kompetenz hätte der Redakteur sogar noch weiter fragen können. Zum Beispiel über das folgende Wetterereignis:
7. November 2021, Kalte Sonne: Klimaschau #77: Südpol mit kältestem Winterhalbjahr der gesamten Messgeschichte – Kalte Sonne

Wenn es dort so weiter geht, lösen sich alle alarmistischen Pegelsimulationen in Luft auf, denn alle benötigen für ihre Alarmprojektionen ein schon fast explosionsartiges (bisher nicht eingetretenes) Schmelzen von Festlandseis und Abrutschen der Innlandgletscher. Und wenn auch nur irgend jemandem der Redaktion an wirklicher Leserinformation zum Thema gelegen wäre, böte sich eine Diskussion zum eklatanten Niedergang, weil fast schon perfekter Politisierung der „Klimawissenschaft“ in Deutschland zum Beispiel anhand der Flut im Ahrtal an.

Themen:
Wie es Frau Merkel gelang, dieses eklatante Behördenversagen dem Klima zuzuweisen:
[4] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?
Wie eine Behörde und willig(st)e Professoren mittels bewusst die wichtigen Daten auslassenden Studien Aussagen von Merkel und Söder – teils im Nachhinein – „belegen“:
[5] EIKE, 9. Sept. 2021: Die Glaskugel der Astrologen hat ausgedient, Computer machen es ergonomischer

Doch zum Glück gibt es aus Glasgow auch Positives zu berichten: Weltwoche Nr. 44.21: … Aber auch aus Glasgow gibt es tröstliche Bilder. Auf einem sehen wir US-Präsident ]oe Biden, friedlich schlafend während einer Sitzung. Wenn der mächtigste Mann der Welt an einer Konferenz zur Rettung des Planeten
ein Nickerchen macht, kann die Menschheit nicht verloren sein …

Gruß
Kein Bla Bla Bla nachskandierender Klimaaktivist*in auf Spesen in Glasgow, sondern ein vom heimischen Wohnzimmer aus sorgfältig recherchierender Bürger
08.11.2021
Helmut Kuntz
xxx

Quellen
[1] Der Tagesspiegel, 08.11.2021: … Merkel erklärte: „Und dann sage ich den jungen Leuten: Sie müssen Druck machen.
[2] EIKE, 07. November 2021: Der Untergang von Palau zeigt, was von der Glaubwürdigkeit der politischen Klimaagenda zu halten ist
[3] EIKE 04.11.2016: Tuvalu versinkt mal wieder– rechtzeitig zum Klimagipfel in Marrakesch
[4] EIKE 30.07.2021: Einschläge des Klimawandels oder eher eklatantes Staats- und Behördenversagen?
[5] EIKE, 9. Sept. 2021: Die Glaskugel der Astrologen hat ausgedient, Computer machen es ergonomische




Joe Biden: Opec und Russland sind Schuld an den steigenden Energiekosten

Einleitung

Im unten übersetzten Beitrag des Daily Caller ist für mich bemerkenswert, die Regierung Biden hätte die Opec und Putin angesprochen [wohl eher gefordert], die Produktion von Energierohstoffen zu erhöhen, um die Energiepreise (in USA !?) nicht zu sehr steigen zu lassen. Da beide Gruppen nicht darauf reagierten, werden diese Gruppen von der Regierung Biden nun für die Steigerung der Energiepreise verantwortlich gemacht.

Zum anderen ist zweimal die Rede davon, dass Joe Biden nun auch der Gaspipeline Nord Stream 2 zugestimmt habe. War mir neu, dass Deutschland die Zustimmung der USA benötigt?!

Der Übersetzer

 

Umweltschützer stärken Putins Position mehr denn je

Thomas Catenacci, Energie- Und Umweltreporter, DCNF, 03. November 2021

Die US-Umweltpolitik, die von der Biden-Regierung vorangetrieben wurde und darauf abzielte, die heimische Produktion fossiler Brennstoffe dramatisch einzudämmen, hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mehr Einfluss auf der Weltbühne verschafft.

Seit Amtsantritt blockiert Präsident Joe Biden inländische Pipelines, gibt bereits genehmigte  Ölbohrprojekte auf, führt umfangreiche neue Vorschriften gegen die fossile Brennstoffindustrie ein, storniert Pachtverträge von Bundesland, auf denen Öl- und Gas gefördert wurde, um das Stromnetz bis 2035 zu dekarbonisieren Aber Biden hat auch mit dem Ölkartell des Nahen Ostens, die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und Russland gesprochen, um diese Länder aufzufordern, ihre Öl- bzw. Erdgasproduktion zu erhöhen.

Obwohl die Biden Verwaltung sich auf Pläne konzentriert hat, um die USA möglichst schnell zu erneuerbaren Energien zu drängen, wird die Welt nach den jüngsten Prognosen der Internationalen Energieagentur IEA in den nächsten Jahren weiterhin mehr Erdöl und Erdgas konsumieren. Ein aktueller Versorgungsmangel hat jedoch in Asien, Europa und den USA eine Energiekrise ausgelöst, in der die Energiepreise auf Mehrjahreshöchststände gestiegen sind.

Die Anfragen des Weißen Hauses an OPEC und Russland nach nach mehr Energieförderung wurden weitgehend ignoriert. Joe Biden machte während einer Pressekonferenz am Dienstag die „Weigerung Russlands oder der OPEC-Staaten, mehr Öl zu produzieren“ für die steigenden Preise verantwortlich.

Der Präsident stimmte nun auch der Fertigstellung der Pipeline Nord Stream 2 zu, die im Juli 2022 Erdgas von Russland nach Deutschland transportieren wird [Frage: Braucht Deutschland die Zustimmung der USA?? – der Übersetzer] Die Pipeline wird vom mehrheitlich staatlichen Energieunternehmen Gazprom betrieben. (RELATED: America Is Becoming More Dependent On Foreign Oil Under Biden) Zum Thema: Amerika wird unter Biden abhängiger von ausländischem Öl)

„Energiesicherheit ist nationale Sicherheit“, sagte Frau Cathy McMorris Rodgers, Mitglied des House Energie und Wirtschaftsausschuß, gegenüber dem DCNF. „Der Steuer- und Kaufrausch der Linken und die radikale Klimaagenda bremsen Amerikas Energie, beeinträchtigen unseren globalen Wettbewerbsvorteil und ermutigen unsere Kontrahenten wie China und Russland.“

Rodgers fügte hinzu, dass als „markantestes Beispiel“ der Politik der Biden-Administration die US Energieunabhängigkeit abgeschafft wurde , als er die Erlaubnis für die Keystone- XL – Pipeline [Ölsande Kanada – USA] zurücknahm und dann doch aber Nord Stream 2. zustimmte [… so? siehe oben – der Übersetzer]

 „Jetzt bittet Biden die OPEC, ihre Ölförderung zu erhöhen, während Russland einen politischen und wirtschaftlichen Vorteil gegenüber unseren Verbündeten gewinnt“, fuhr Frau Cathy McMorris Rodgers fort. „Anstatt die Politik in Glasgow auf Applaus zu drängen, sollte Präsident Biden amerikanische Energie für eine sicherere Zukunft für Familien hier zu Hause freisetzen.“

[[ (RELATED: ‘America Is Back’: Biden Unveils Sweeping Oil, Gas Regulations That Would Cut Methane Emissions By 41 Million Tons) (Zum Thema: ‚Amerika ist zurück‘: Biden erlässt umfangreiche Regulierungen für Öl und Gas. Das würde die Methanemissionen um 41 Millionen Tonnen reduzieren)

  • „Da die führenden Politiker der Welt in diesem entscheidenden Moment in Glasgow zur COP26 zusammenkommen, ist es jetzt völlig klar, dass Amerika zurück ist und mit gutem Beispiel vorangeht, um der Klimakrise mit kühnen Ambitionen zu begegnen“, sagte der Administrator der Environmental Protection Agency (EPA), Michael Regan, in einer Erklärung.

Rohölproduction vs Verbrauch EIA

Link auf weitere Grafik, da Verwendung nicht angefragt

https://www.tecson.de/historische-oelpreise.html

]]

Der Präsident und mehr als ein Dutzend hochrangiger Verwaltungsbeamter reisten diese Woche zur jüngsten Klimakonferenz der Vereinten Nationen, während sich der russische Präsident Wladimir Putin gegen eine Reise zur Konferenz entschied. Biden entschuldigte sich insbesondere für die Entscheidung des vorherigen Präsidenten Donald Trump, aus wirtschaftlichen und wettbewerbsrechtlichen Gründen aus dem Pariser Klimaabkommen auszutreten.

„Der Gewinner Nummer eins ist Wladimir Putin“

„Der Verlierer Nummer eins der Energiepolitik der Biden-Regierung ist die amerikanische Arbeiterfamilie und der Gewinner Nummer eins ist Wladimir Putin“, sagte Larry Behrens, Direktor von Power the Future, dem DCNF. „Es ist wirklich so simple.“

Behrens verwies auf den kürzlich veröffentlichten Bericht der EIA (Energy Information Administration), der prognostiziert, dass die Amerikaner in diesem Winter höhere Preise für Heizung und Strom zahlen müssen.

(RELATED: Wyoming Sen. Barrasso Demands Carbon Footprint Info Of Biden’s Trip To UN Climate Conference) (Zum Thema: Wyoming Sen. Barrasso fordert Informationen zum CO2-Fußabdruck von Bidens Reise zur UN-Klimakonferenz)

 „In meinem Heimatstaat New Mexico wird Erdgas im Überfluss produziert, es wird umweltfreundlich produziert, es schafft Arbeitsplätze und bringt dem Staat massive Einnahmen“, so Behrens weiter. „Joe Biden hat nicht die amerikanische Erdgas- und Ölindustrie untergraben. Er hat sie angegriffen.“

Der Gewinn von Gazprom stieg ggü. Juni 2020 zu Juni 2021 von 45 Mio Rubel auf 995 Mio Rubel nach dem jüngsten Bilanzbericht [Seite 6]

Gazproms Produktion stieg um etwa einem Drittel der gesamten weltweiten Erdgasnachfrage, meldete das Unternehmen in der letzten Woche. Die starke Nachfrage in Asien und Europa hat dazu geführt, dass Gazprom die Produktion um 16,6% steigern konnte.

Russland ist mit Abstand Europas größter Lieferant von Erdgas und Rohöl, wie Daten der Europäischen Union zeigen. Die Kontrolle über die europäische Energieversorgung habe es Putin ermöglicht, Schwachstellen für seine eigenen politischen Ziele auszunutzen, so der Council on Foreign Relations.

(RELATED: Here’s How America Reduced Emissions More Than Any Other Major Country Despite Leaving The Paris Accords) Zum Thema: So hat Amerika die Emissionen mehr als jedes andere große Land reduziert, obwohl es die Pariser Abkommen verlassen hat [ – weil durch das Fracking Erdgas in mehr ausreichender Menge vorhanden war – der Übersetzer]

 „Ich möchte betonen, dass die aktuelle Situation auf dem europäischen Energiemarkt ein weiteres klares Beispiel dafür ist, dass vorschnelle, geschweige denn politisch beeinflusste Entscheidungen in keinem Bereich akzeptabel sind, insbesondere aber bei der Energieversorgung, bei der der nachhaltige Betrieb der Unternehmen und das Wohlergehen und die Lebensqualität von Millionen davon ab hängen“, sagte Putin am 6. Oktober bei einem Treffen mit führenden Politikern der russischen Energiewirtschaft.

https://dailycaller.com/2021/11/03/environmentalists-joe-biden-white-house-vladimir-putin-natural-gas-oil/

Von der Daily Caller News Foundation erstellte Inhalte stehen jedem berechtigten Nachrichtenverleger, der ein großes Publikum erreichen kann, kostenlos zur Verfügung.

Übersetzt durch Andreas Demmig

 

Fundstück

https://www.federalregister.gov/presidential-documents/executive-orders/joe-biden/2021

Register der Dekrete von Joe Biden




Google, YouTube und die Klimainquisition

Ein schlüpfriger Hang zu Zensur und intellektueller Tyrannei

Meinungsbeitrag,  Adam Houser, The Washington Times

Aufmacherbild: screenshot „Niemand erwartet die spanische Inquisition!“ so in dem Monty Python-Comedy-Sketch. Aber leider kann nun jeder mit der Klimainquisition rechnen.

https://giphy.com/gifs/nobody-inquisition-expects-xuXc3kD8AeVaw

 

Google hat angekündigt, Anzeigen und Monetisierung zu verhindern, die Inhalte unterstützen, die den Klimawandel-Alarmismus in Frage stellen. Das schließt YouTube mit ein.

In Googles Erläuterung zu dieser Richtlinie heißt es: „… wir kündigen eine neue Monetisierungsrichtlinie an… die Werbung für und die Monetisierung von Inhalten verbietet, die dem etablierten wissenschaftlichen Konsens über die Existenz und die Ursachen des Klimawandels widersprechen.“

Was diese neue Richtlinie so besorgniserregend macht, ist, dass Alphabet Inc., die Muttergesellschaft von Google und YouTube, ein nahezu Monopol auf Internetsuche und Videos hat. Laut Statista.com hat Google bei Internetsuchmaschinen einen weltweiten Marktanteil von knapp 88 Prozent. Laut Global Media Insight nutzen über 2,3 Milliarden Menschen YouTube mindestens einmal im Monat und es ist die zweitbeliebteste Social-Media-Plattform.

Wo liegen die Grenzen dessen, was ein privates Unternehmen auf seinen Plattformen verbieten kann? Diese Debatte führen Politiker und Bürger zumindest in Bezug auf die sozialen Medien seit Jahren.

Das libertäre Argument lautet etwa so: „Als privates Unternehmen kann Google tun und lassen, was es will, um Inhalte auf seinen Plattformen einzuschränken. Gefällt es nicht? Woanders hin gehen!“

Aber wenn dieses Unternehmen 88 Prozent des weltweiten Online-Suchverkehrs sowie die größte Video-Hosting-Plattform der Welt besitzt, gibt es kaum etwas anderes zu tun.

Google versichert den Nutzern jedoch, dass die besten Experten konsultiert werden, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen!

„Bei der Erstellung dieser Richtlinie und ihrer Parameter haben wir maßgebliche Quellen zum Thema Klimawissenschaft konsultiert, darunter Experten, die zu den Bewertungsberichten des IPCC beigetragen haben.“

Was ist mit Experten, die sagen, dass die Vereinten Nationen und ihre Bewertungsberichte in Bezug auf die Klimapolitik möglicherweise einiges falsch wiedergeben? Google beachtet sie nicht.

Zum Beispiel sagte Dr. Steven E. Koonin, der als wissenschaftlicher Berater für das Energieministerium von Präsident Barack Obama diente, in einem Kommentar im Wall Street Journal, dass die Klimamodelle der UN einer Überprüfung nicht standhalten: „Die neuesten Modelle reproduzieren auch nicht das globale Klima der Vergangenheit. Die Modelle können nicht erklären, warum es von 1910 bis 1940 zu einer schnellen globalen Erwärmung kam, als der menschliche Einfluss auf das Klima weniger bedeutend war.“

Dr. Koonin hat auch einiges an Kritik an AR6, dem neuesten Klimabewertungsbericht der UN, und sagt in demselben Artikel: „Die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger sagt, dass die Rate des globalen Meeresspiegelanstiegs in den letzten 50 Jahren zugenommen hat. Es wird nicht erwähnt, dass sie vor 90 Jahren fast so schnell zugenommen hat, bevor sie 40 Jahre lang stark zurückgegangen ist.“

Auch der Physiker Dr. Ralph Alexander kritisierte den Klimabericht der UN. Er sagte: „Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass die globale Erwärmung extreme Wetterbedingungen auslöst oder dass Wetterextreme häufiger auftreten. Ungewöhnliche Wetterereignisse wie Hitzewellen, Hurrikane, Überschwemmungen, Dürren und Tornados zeigen keinen langfristigen Trend über mehr als ein Jahrhundert zuverlässiger Daten.“

Leider werden wissenschaftliche Experten nicht nur in digitalen Medien, sondern in allen Medien zensiert. Die Los Angeles Times hat Leserbriefe von Skeptikern eines Klimanotstands verboten. Im Jahr 2018 sagte Chuck Todd, Moderator von „Meet The Press“, er würde „Klimaleugnern“ keine Sendezeit geben.

Aber es geht über bloße Zensur hinaus. Prominente Persönlichkeiten plädieren sogar für die Inhaftierung und strafrechtliche Verfolgung derer, die einer von Menschen verursachten Klimakrise skeptisch gegenüberstehen.

Auf die Frage, was mit den „Klima-Leugnern“ geschehen solle, sagte der Umweltschützer Robert F. Kennedy Jr.: „Ich denke, sie sollten sich in Den Haag mit all den anderen Kriegsverbrechern, die dort sind, drei nackte Glühbirnen und ein Feldbett genießen.“ 

Als dem Schauspieler Bill Nye die gleiche Frage gestellt wurde, sagte er: „Wir werden sehen, was passiert. Äh, war es angemessen, die Jungs von Enron Energiekonzern [… Wirtschaftskriminalität] einzusperren?“

Im Jahr 2015 schlug Senator Sheldon Whitehouse (Demokraten, Bundesstaat Rhode Island) vor, dass Klimaskeptiker nach den RICO-Gesetzen verfolgt werden könnten, die [inzwischen] zur Erpressung von Unternehmen verwendet werden.

[Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act, Okr. 1970, wendete sich ursprünglich vor allem gegen die Schutzgelderpressung (Racketeering) der amerikanischen Mafia und gegen die kriminellen Vorgänge innerhalb der Gewerkschaften]

Scheinen all dies Dinge zu sein, die in einer freien, demokratischen Gesellschaft getan werden sollten? Es scheint eher wie die Anfänge der Inquisition durch die katholische Kirche vor Hunderten von Jahren.

Im Jahr 1633 wurde Galilei im Rahmen der römischen Inquisition wegen Ketzerei angeklagt, weil er behauptete, die Erde kreise um die Sonne. Galilei wurde letztlich nicht zum Tode verurteilt. Stattdessen wurde er zu lebenslangem Hausarrest verurteilt. Er war gezwungen, seinen Glauben [richtiger: seine Erkenntnisse] zu widerrufen.

Werden Wissenschaftler und Experten wie Galileo gezwungen sein, ihre Überzeugung zu widerrufen, dass wir nicht mit einem unmittelbar bevorstehenden, schlimmen Klimanotstand konfrontiert sind?

Werden sie überhaupt eines Tages – so lächerlich es jetzt klingen mag – unter Hausarrest gestellt oder strafrechtlich verfolgt werden, wie es Senator Whitehouse wünscht?

Das Werbeverbot von Google könnte ein weiterer Schritt auf dem langen Weg in Richtung Zensur und intellektuelle Tyrannei sein – eine Klimainquisition, wenn man so will.

  • Adam Houser ist im Committee for a Constructive Tomorrow’s der National Field Director. [~ PR Manager]

https://www.washingtontimes.com/news/2021/oct/30/google-youtube-and-the-climate-inquisition/

Übersetzt durch Andreas Demmig




China, der große Gewinner des Klimawahnsinns

Der Wissenschaftsjournalist Edwin Timmer von De Telegraaf sprach mit Rupert Darwall, einem britischen Schriftsteller, der Klimagipfel wie den in Glasgow nicht aus einer klimatischen, sondern aus einer geopolitischen Perspektive betrachtet.

„Die Klimahysterie nimmt uns den Blick für die Realität. Wenn selbst unsere eigene Elite und die obersten Militärs der Meinung sind, dass das Klima die größte Bedrohung für unsere Staatssicherheit darstellt, dann sehen sie nicht die Rivalität mit China.“

Darwall betont: „.. dass die 1,5 und 2 Grad Ziele als maximal zulässige Erwärmung keine Wissenschaft sind. Darüber habe ich schon geschrieben. Diese Ziele kommen von europäischen Beamten. In Paris wurden es auf Drängen kleiner Inselstaaten schließlich 1,5 Grad. Unsinn, außerdem sind die meisten dieser Inseln Atolle, deren Korallen mit Meeresspiegelbewegungen wachsen.“

Timmer fragt, warum über den grünen Kurs so wenig diskutiert wird. Darwall spricht von der „Schweigenspirale“, eine Theorie der deutschen Meinungsforscherin Elisabeth Noelle-Neumann. Sie argumentierte, dass die Elite einer Gesellschaft [ihre] eine Meinung aufzwingen und jede Debatte ersticken kann, gerade weil die meisten Menschen nicht gerne abweichen.

Darwall: „ Es gibt kaum eine Diskussion darüber, ob unser Ziel ‚Netto-Null‘ sinnvoll ist, und keine Diskussion darüber, ob die Wissenschaft hinter den Klimaberichten teilweise falsch dargestellt oder verzerrt ist.“

Wir befinden uns laut Darwall in der beginnenden Energiekrise der Energiewende. Die Preise sind enorm gestiegen, während wir unsere Energieerzeugung stärker von wechselhaftem Wetter abhängig machen.

Klimakonferenzen bestehen aus zwei Dingen: den Verhandlungen, denen niemand viel Aufmerksamkeit schenkt und einer grünen Messe.

Sie alle sind auf dieser grünen Messe. „ …grüne NGOs, Aktivisten, Verhandlungsführer, Wissenschaftler und vor allem Mainstream-Medien. Ganz zu schweigen von Beamten von Umweltministerien und Lobbyisten für erneuerbare Energien. Dieses Ganze bildet den klimaindustriellen Komplex. Sie nährt sich von grünen Subventionen und dem Bild einer Klimaapokalypse. Deshalb stehen immer die extremsten Klimaszenarien im Fokus.“

China grote winnaar klimaattop

Demmig, China ist stolz auf den Transrapid, Deutschland auf Lastenfahrräder

Aufbereitet durch Andreas Demmig




Mad Max kämpft wieder: Das Europa der Erneuerbaren sucht verzweifelt nach fossilen Brennstoffen

stopthesethings

Winddürre lässt Westeuropa nach fossilen Brennstoffen krabbeln, als ob das Leben davon abhänge, und es ist, als hätte keiner es kommen sehen! Wer hätte jemals gedacht, dass der Wind für längere Zeit aufhören könnte zu wehen?

Die fast dystopische Panik erinnert an George Millers Post-Apocalypse-Action-Thriller Mad Max 2 .

Max Rockatansky (Mel Gibson) – auch bekannt als Road Warrior – ist ein Ex-Cop, Ausgestoßener und Einzelgänger, der seit Jahren durch die Ödnis streift, bis er auf das Wüstengelände und die Zuflucht eines Clans von Außenseitern und Abtrünnigen (den Siedlern) stößt und verteidigt sich gegen eine marodierende Meute von Halsabschneidern, angeführt von dem bösen Lord Humungus (den Rumtreibern).

Max gelingt es, das Gelände zu betreten und Humungus und seiner Bande bösartiger Schläger für eine Weile zu entkommen.

Die Tatsache, dass das Gelände eine Benzinraffinerie beherbergt und anscheinend auch Treibstoff in Reserve hält – eine Seltenheit in einer nach fossilen Brennstoffen hungernden postapokalyptischen Welt – ist Max bereits bewusst, als er sich entschließt, sich mit den Eigentümern und Betreibern der Raffinerie zusammenzuschließen (Die Siedler). Von da an dreht sich die Handlung um Max‘ Versuch, einen gesunden Treibstoffvorrat für seinen benzinfressenden Ford V8 GT Falcon (den Abfangjäger) zu beschaffen, im Austausch für adrenalingeladene Wagnisse, die darauf abzielen, die Treibstoffreserven des Siedlers nach Norden zu transportieren und zur Sicherheit. Nagelbeißendes Thriller Zeug, ganz sicher.

Was die Inkonsistenzen angeht, so ist STT schon immer eines aufgefallen an einer Welt, in der Kraftstoff so knapp ist, dass Menschen leicht dafür töten und sterben: Warum ist jedes Fahrzeug, das von Humungus und seinen Rumtreibern (und Max‘ Interceptor) gefahren wird, ein Stinker? toller V8, meist mit Lachgas Aufladung, dazu noch Benzin schluckend, als gäbe es kein Morgen? Wenn Kraftstoff wirklich so knapp wäre, wäre ein Toyota Corolla sicherlich die bessere Wahl gewesen?

Bleiben wir beim Thema Road Warrior, hier ist ein Interview mit NSW One Nation Leader, Mark Latham.

 

Europa steht vor den „Trümmern der Energiewende“

Sky News, Mark Latham, 18. Oktober 2021

Der Vorsitzende der Mitte-rechts Partei One Nation in New South Wales, Mark Latham äußert, die Situation in Europa kommt ihm derzeit vor, „wie eine Szene aus einem Mad Max-Film“, in der die Aasfresser „verzweifelt versuchen, an fossile Brennstoffe zu kommen“.

Das Interview mit ihm kommt, wenn Premierminister Scott Morrison nach Glasgow reisen wird, um an der COP26-Klimakonferenz teilzunehmen.

„Der einzige Vorteil, nach Europa zu reisen, wäre, die Trümmer der Energiewende zu sehen“, sagte Mr. Latham gegenüber Sky News-Moderator Alan Jones.

„Ich hoffe, Scott Morrison bekommt einen Eindruck, wie katastrophal die Politik für erneuerbare Energien in Europa ist.“
Sky News

Nachfolgend der Teil des Interviews im Video:

Alan Jones: Lassen Sie uns mit Mark Latham sprechen, um eine dringend benötigte Dosis gesunden Menschenverstands zu erhalten. Markus, guten Abend und danke für deine Zeit. Ich bin sicher, die Leute langweilen sich mit all diesen netto-Null- / Kohlendioxidemissionen, aber wie kann unsere Regierung von Australien, ein Land mit den meisten Schätzen an fossilen Brennstoffen, ihre Zeit damit verschwenden, nach Glasgow zu gehen, um zu argumentieren, dass diese nicht mehr genutzt werden sollten?

Mark Latham: Nun, Alan, der einzige Vorteil, nach Europa zu gehen, wäre, die Trümmer der Energiewende auf diesem Kontinent zu sehen, und ich hoffe, dass Scott Morrison ein umfassendes Verständnis dafür bekommt, wie katastrophal die Politik der erneuerbaren Energien in Europa ist. Europa kommt mir jetzt vor wie eine Szene aus einem Mad Max-Film, in dem die Aasfresser verzweifelt versuchen, an fossile Brennstoffe zu kommen, um sich selbst mit Energie zu versorgen.

Ein Land wie Deutschland, das zu 30 Prozent durch Kernkraft wurde, hat diese abgeschafft. Nun gibt es warnende Stimmen, die wollen dringend, dass Kernkraft für die Grundlastleistung zurückkommt. Jedem Land in Europas wurde von den Weltverbesserern des Klimawandels eingeredet, dass sie die zuverlässigen Kohlekraftwerke loswerden sollen – viele sind diesen Weg gegangen und jetzt versuchen sie, diese Entscheidungen rückgängig zu machen und zuverlässige Energie in ihr System zu bekommen. International ist die Situation so, dass Europa in der COVID-Erholung Australien in dieser Phase voraus ist. Und nun versuchen sie verzweifelt, ihre Fabriken zu aktivieren [die noch da sind], die Wirtschaft anzukurbeln und die Lichter wieder einzuschalten. Aber in der COVID-Periode haben sie Anlagen für fossile Brennstoffe abgebaut, in Europa und anderen Ländern eine 40%ige Reduzierung der Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen in den letzten sechs Jahren durchgesetzt. Jetzt werden sie mit den Konsequenzen dieser Politik konfrontiert.

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https://stopthesethings.com/2021/10/29/mad-max-rides-again-post-renewables-europe-desperate-for-fossil-fuels/

Übersetzt durch Andreas Demmig