Kritisches Nachdenken über industrielle Windenergie

Realitäten vs. Illusionen

John Droz jr., Physiker; Anwalt; Patriot

Die größte Herausforderung unserer Zeit ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen. Das ist natürlich genau das grundlegende Ziel von Critical Thinking.

Um bei dieser herausfordernden Aufgabe zu helfen, sind wir mit mehr Informationen gesegnet als je zuvor – aber wir sind gleichzeitig auch mit mehr Fehlinformationen belastet, als jemals eine frühere Generation bewältigen musste … Wir blicken zurück und fragen uns, wie leicht vertrauensvolle Bürger den Verkäufern von Schlangenöl aus dem Westen zum Opfer fallen konnten. Aber heute, im goldenen Zeitalter der Betrüger, werden wir täglich hinters Licht geführt.

Lassen Sie uns als repräsentatives Thema (und ein internationales Thema von großer Bedeutung) einen Blick darauf werfen, was industrielle Windenergie bedeutet (für weitere Details siehe WiseEnergy.org ) …

Der Hauptgrund, warum sich die Windenergie durchgesetzt hat, hat nichts mit Windenergie zu tun! Stattdessen ist sein Erfolg zu 100 % darauf zurückzuführen, dass meisterhafte Lobbyisten hinter der Windenergiepolitik stehen. Wenn man das Buch The Business of America is Lobbying liest, ist es offensichtlich, dass die Windindustrie alle Tricks des Buches angewandt hat – und dann einige ihrer eigenen hinzu geschrieben hat.

  • Zum Beispiel: Windlobbyisten haben unsere Sprache erfolgreich mit völlig ungenauen und irreführenden Begriffen wie „Windparks“ und „saubere Energie“ infiltriert. Beides existiert nicht wirklich.
  • Zum Beispiel: Windvermarkter haben ihr Produkt erfolgreich als „Free, Clean and Green“ dargestellt – obwohl es keines davon ist. Der Grund, warum sie diese Unwahrheiten geprägt haben, ist einfach: Wer die Worte kontrolliert, kontrolliert die Erzählung.
  • Zum Beispiel: Windverkäufer haben finanziell angeschlagene Gemeinden erfolgreich davon überzeugt, dass die Ausrichtung eines Windprojekts ein wirtschaftlicher Glücksfall sein wird – obwohl zahlreiche Studien von unabhängigen Experten darauf hindeuten, dass die lokalen wirtschaftlichen Nettoauswirkungen wahrscheinlich negativ sind.
  • Zum Beispiel: Windhändler haben technisch versierten lokalen Vertretern erfolgreich verkauft, dass der Windentwickler ihr Freund und Geschäftspartner ist. Und das, obwohl diese anspruchsvollen und aggressiven Unternehmer diese Landbevölkerung normalerweise als Schandfleck betrachten und ihr Hauptaugenmerk darauf liegt, so viel Geld wie möglich verdienen – auf Kosten ihrer Opfer.
  • Zum Beispiel: Windentwickler haben einen Großteil der Öffentlichkeit erfolgreich davon überzeugt, dass Windenergie eine unvermeidliche Angelegenheit ist, sodass der Kampf gegen sie eine verlorene Sache wäre. Die Realität ist, dass sich lokale Gemeinschaften in vielen Fällen effektiv verteidigen können, indem sie sich informieren und dann einfach eine ordentliche Windverordnung verabschieden.
  • Zum Beispiel: Windbefürworter haben erfolgreich die Überzeugung vermittelt, dass ein bestimmtes Windprojekt 20.000 Haushalte mit Strom versorgen wird – obwohl dieses Projekt tatsächlich nicht einmal ein Haus rund um die Uhr mit Strom versorgen wird.
  • Zum Beispiel: Windkraftbefürworter wenden eine Taschenspielertrick-Taktik an, um Lärmbeschwerden abzutun, indem sie behaupten, dass „Windkraftanlagen nicht mehr Lärm machen als ein Kühlschrank“. Tatsache ist, dass das größte akustische Problem bei Windkraftanlagen der erzeugte Infraschall ist (der unterhalb unserer Hörschwelle liegt). Die Erörterung des hörbaren Teils des Turbinengeräuschs lenkt also absichtlich von dem ernsten Problem des nicht hörbaren (aber immer noch sehr erfahrbareren) Geräusches ab.
  • Zum Beispiel: Moderne Windkraftanlagen wären in wenigen hundert Meter Entfernung kaum noch zu hören, Umgebungsgeräusche überlagern die subjektive Geräuschentwicklung erheblich. Wer dort wohnt weiß jedoch, wenn die Umgebung nachts fast völlig ohne weitere (dauernde) Geräusche ist, machen sich selbst die in 900m erlaubten 40 dBa sehr unangenehm – Merke: der Unterschied zum Normalpegel ist maßgebend.
  • Zum Beispiel: Schattenwurf der drehenden Flügel kann sehr unangenehm sein. Nicht nur das die Drehung an sich in Sichtweise ständig ablenkt, empfindliche Personen können gar epileptische Anfälle bekommen.
  • Zum Beispiel: Windpropagandisten sagen, dass Windenergie die Umwelt rettet – obwohl die Beweise darauf hindeuten, dass sie an mehreren Fronten nachhaltig umweltzerstörerisch ist .
  • Zum Beispiel: Windförderer haben erfolgreich die Idee vermittelt, dass Windenergie eine kostengünstige Option für Strom ist – obwohl Windenergie, wenn ALLE ihre Kosten vollständig berücksichtigt werden, drei- bis fünfmal so teuer sein kann wie herkömmliche Stromquellen (z. siehe hier).
  • Zum Beispiel: Windbefürworter haben erfolgreich die Vorstellung kommuniziert, dass die Nutzung von mehr Wind direkt zur Schließung von Kohlekraftwerken führen wird – obwohl 10.000 Windturbinen niemals die Leistung auch nur eines einzigen Kohlekraftwerkes erreichen könnten.
  • Zum Beispiel: Windbooster haben erfolgreich den Eindruck verbreitet, dass sie einen großen und wesentlichen Beitrag zur Vermeidung des Klimawandels leisten – obwohl es keinen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt, dass Windenergie CO2 einspart, und die Beweise das Gegenteil belegen.
  • Zum Beispiel: Wind-Champions haben erfolgreich die Überzeugung weitergegeben, dass das DoD [Department of Defense – Verteidigungungsministerium] Clearinghouse uns versichert, dass Windprojekte die Mission oder Einsatzbereitschaft unseres Militärs oder unsere nationale Sicherheit nicht beeinträchtigen werden – obwohl das DoD Clearinghouse eingerichtet wurde, um Windenergie Projekte zu erfassen (es war nicht das Militär!), und dass es im eigentlichen Prozess viel mehr um die Förderung der politischen Korrektheit geht, als um den Schutz unserer Landesverteidigung.

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Ich könnte endlos weitermachen, da die Liste der Täuschungen der Windlobbyisten erschreckend lang ist. Allerdings gibt es eine weitere große Unwahrheit, die aufgedeckt werden muss: dass es so etwas wie Windenergie an sich gibt. Diese scheinbar harmlose Täuschung ist tatsächlich außerordentlich wichtig.

Demmig_ Abzocker von Subventionen

Tatsache ist, dass es keinen solchen Parasiten im Netz gibt wie die Windenergie an sich. Was tatsächlich typisch ist, ist ein Wind+Gas-Karftwerk Paket. Dies wird durch die unausweichliche Realität der unerbittlich unvorhersehbaren und unkontrollierbaren Leistung der Windenergie geboten. Keine herkömmliche elektrische Energiequelle hat diese Eigenschaften, daher benötigt keine diese wesentliche Erweiterung.

Es ist wichtig, diese Realität zu verstehen, dass, wenn wir über die Wirtschaftlichkeit der Windenergie oder die Folgen für die Umwelt sprechen, die einzige wahrheitsgemäße Analyse darin besteht, die Ergebnisse des Wind+Gas- Pakets objektiv und umfassend zu betrachten.

Beispielsweise sollte ersichtlich sein, dass Windenergie (dh Wind+Gas-Paket) kein CO2-Null-Emittent ist. Tatsächlich sind einige Studien aufgrund anderer (von Windlobbyisten nie anerkannter) technischer Einzelheiten zu dem Schluss gekommen, dass Gas (Combined Cycle) selbst weniger CO2 produziert als das Wind+Gas-Paket. Lassen Sie mich diesen außergewöhnlichen Befund wiederholen:

Energie aus Gas produziert weniger CO2 als Windenergie!

Liegt der Erfolg der Windenergie an der Raffinesse der Betrüger, die sie angeheuert haben, oder an unserer Leichtgläubigkeit? In jedem Fall ist die Erkenntnis eindeutig, dass Lobbyisten keine zuverlässigen Informationsquellen sind, insbesondere wenn es um erhebliches Geld, unsere Gesundheit oder unsere nationale Sicherheit geht.

Man möchte hoffen, dass echte Journalisten solchen Marketing-Hype nicht roboterhaft kaufen, sondern hier über die Realitäten berichten – aber das ist die heutzutage eine seltene Ausnahme geworden.

Unser stärkstes Werkzeug, um zu vermeiden, von Propagandakünstlern schikaniert zu werden, ist also wieder einmal die objektive und gründliche Analyse von Ansprüchen der Windenergie mit kritischem Denken.

Dabei ist die unausweichliche Schlussfolgerung, dass Windenergie ein palliativer Einheitsbrei ist, der nicht für die Hauptsendezeit geeignet ist.

https://criticallythinking.substack.com/p/critically-thinking-about-industrial

Übersetzt durch Andreas Demmig

Hier sind weitere Materialien dieses Wissenschaftlers, die Sie interessant finden könnten:

WiseEnergy.org : Erörtert die Wissenschaft (oder deren Fehlen) hinter unseren Energieoptionen.

C19Science.info :  deckt den Mangel an echter Wissenschaft hinter unseren COVID-19-Richtlinien ab.

Election-Integrity.info :  mehrere wichtige Berichte zum Thema Wahlintegrität.

Media Balance Newsletter: ein kostenloser Newsletter alle zwei Wochen, der behandelt, was die Mainstream-Medien nicht tun, zu Themen von: COVID bis Klima, Wahlen bis Bildung, erneuerbare Energien bis Religion usw. Hier sind die Archive des Newsletters 2022 . Senden Sie mir eine E- Mail , um Ihr kostenloses Exemplar zu erhalten. Wenn Sie mir eine E-Mail schreiben, geben Sie bitte unbedingt Ihren vollständigen Namen und das Bundesland an, in dem Sie leben. (Natürlich können Sie den Media Balance Newsletter jederzeit abbestellen – aber warum sollten Sie?)

 




Transformation zur Nachhaltigkeit […?] – 15. Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg

15.Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg

Ideen, Projekte und Konzepte zur Nachhaltigkeit

In diesem Jahr war der Wissenschaftstag zu Gast bei der Uni in Coburg. Er wird einmal im Jahr vom Forum Wissenschaft, einem der acht Fachforen der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN), veranstaltet. Wissenschaftstag (metropolregionnuernberg.de)

Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte –  reicht vom thüringischen Landkreis Sonneberg im Norden bis zum Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden, vom Landkreis Kitzingen im Westen bis zum Landkreis Tirschenreuth im Osten. 3,6 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 151 Milliarden Euro jährlich.

 

Hier meine Eindrücke und Meinung zu dieser Veranstaltung

Nach der Begrüßung durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Stefan Gast als Gastgeber richteten u.a. Coburgs Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst und Heiko Hünsch, Global Head of Communications and Marketing bei Siemens Motion Control ihre Worte an die rund 700 Teilnehmer. In Foyer gab es Informationsstände von Firmen und Forschungs- / Lehreinrichtungen, die ihr Kompetenz darstellten.

Für alle auftretenden Redner ist der Klimawandel eine Katastrophe, die eine nie dagewesene Bedrohung darstellt. Der bay. Minister Herr Blums (s.o) vergleicht die kommenden Veränderungen mit Kriegszeiten. Er ist gegen die Abschaltung der KKW, Ein Nebensatz fiel zu Kernkraft: Wir schalten ab und verlassen uns auf Schrottmailer im Ausland. Er will Narrative nutzen, zum Erklären der (dieser?) Entwicklung für die Zukunft. Er ist für vorurteilsfreie Diskussion der Wissenschaft und Experten.

Zur Vertiefung konnte man sich dann für die Teilnahme an einem von fünf parallel stattfindenden Panels entscheiden. (siehe Programm)


Ich habe mich hierfür entschieden:

Nachhaltige Energie- und Infrastruktursysteme

Meine Kurzfassung der Vortragsinhalte aller Redner:

  • Der Klimawandel, muss global angegangen werden. Man sieht es in diesen Tagen überall: Hitze und Trockenheit, braunes, verdorrtes Gras
  • Die Energiepreise werden nicht sinken
  • die Strompreise sinken, wenn mehr Wind-/ Solarstrom vorhanden ist- man sieht es an den niedrigen Börsenpreisen, wenn zu viel Strom der „erneu..“ im Netz ist (weltfremde Anwendung von „Merit Order“ Effekt, was hat der Verbraucher davon?)
  • Die Kohle- und Gaskraftwerke verstopfen die Leitungen
  • Sofortiger Ausbau Wind und PV , nur Strom jetzt 4,6 fach, Substitution Wärmeenergie und Mobil 6,6 fach bis 2035
  • Probleme der Akzeptanz, Strom nach Bedarf war früher, die Verbraucher müssen sich von ihrem liebgewordenem Wohlstand verabschieden:
    Kleine Häuschen, Auto immer wenn man fahren will, täglich Fleisch, ganzjährig alle Nahrungsmittel, hoch eingestellte Raumtemperatur
  • Wasserstoff ist die Zukunft – Wirkungsgrad und Kosten sind nebensächlich, als Speicher und Transport per Schiff und durch das Gasnetz
  • Nochmal: ggü. ist Zustand: Windausbau mal Zehn, PV Ausbau mal 10
  • Tennet: braucht 750“ Mrd nur für Netzausbau (Infrastruktur)

Die Bundesnetzagentur hat nun ihre Beschlüsse verabschiedet. Man rechnet mit einer Verdoppelung des Strombedarfs, drei Szenarien


Die Präsentationen der Panels sind nun unter Präsentationen | Wissenschaftstag (metropolregionnuernberg.de) abrufbar.

Nachfolgend meine Auswahl und Meinung zu einigen Aussagen der Referenten bzw. aus den Präsentationsfolien. Bitte sehen Sie die Folien im Original unter o.g. Link.

Einführungsvortrag Prof. Dr. Weindl

  • Die Energiewende findet im Verteilnetz statt. Integration des massiven Zubaus der EE
  • Bayern importiert aus anderen (Bundes-) Ländern
  • Ausstieg aus fossiler Energie 36 TWh (in 2020 noch 27,5 % – 20,8 TWh Kernkraft ( 6 KKW)
  • Herausforderungen Ausbau EE: Lieferengpässe, Landschaftseingriffe, Akzeptanz
  • Zusatzbedarf Strom 110 TWh (Wärmepumpe, EAuto, Handwerk)
  • Ausbaubedarf in Bayern rd. 5-fach mal bestehende EE

Prof_Weindl-Einführung

Die Folien dieses Vortrags sind nicht auf dem Wissenschaftsserver vorhanden. Daher meine Handy Bilder vom Vortrag als PDF

1. Energieforschung-unter-wechselnden-Paradigmen

Prof. Dr. Christian Weindl, Hochschule Coburg, Institut für Hochspannungstechnik, Energiesystem- und Anlagendiagnose

Gesellschaft, wirtschaftliche Konsequenzen, … es sind Speicher notwendig, aber auch Netze.
Ausbau in Bayern: Stromversorgung 4,6 fach, allgemeine Energie 6,6 fach

2. Szenarien der zukünftigen Netzentwicklung im Strombereich

Dr. Peter Hoffmann, TenneT TSO GmbH, Leiter Energiesystemplanung

Folie 4 Szenariorahmen berücksichtigt aktuelle Gesetzgebung (EnWG / EEG2023 / WindBG)

    • Treibhausgasneutralität bis 2045 (auch Klimaschutzgesetz) und nahezu treibhausgasneutrale Stromerzeugung bis 2035 in Deutschland (EEG 2023)
    • Deutliche Anhebung der Ausbaupfade Photovoltaik und Windenergie (EEG 2023 / WindSeeG)
    • Photovoltaik: 309 GW (2035), 400 GW (2040)
    • Onshore-Wind: 157 GW (2035), 160 GW (2040)
    • Offshore-Wind: 40 GW (2035), 70 GW (2045)

Ich empfehle die Folien 8 bis 10 selbst anzuschauen. Sie könnten womöglich glauben, ich übertreibe

Folie 9   Ausbau Wind und PV: 4 bis 9-fach ggü.  dem heutigen Stand.
Aber: Es gibt Probleme bei der Akzeptanz in der Bevölkerung
Biomasse wird weniger genutzt, besser gleich verbrennen.

Folie 10: Was muss passieren, damit es so kommt?
Wer bezahlt, … machts, usw.  …?, Konsens für Klimapolitik…, der Erderwärmung höheren Stellenwert
als lokalem Artenschutz beimessen, 10H weg,
weniger Fleisch, Wohnraum, Energie (Luxus) beim Verbraucher

 

3. Energiesimulation mit i7–AnyEnergy am Beispiel einer Carnot-Batterie

Prof. Dr. Reinhard German, FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Informatik 7 (Rechnernetze und Kommunikationssysteme)

Optimierung des Einsatzes von Wärmepumpen mit Zusatzspeicher
… Struktur und Einbeziehung der Nachbarschaft

4. Energiewende in der Krise – was uns Klimaschutz kostet

Prof. Dr. Jürgen Karl, FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik

Folie 4 ff. Preis für Erdgas war bereits vor Ukraine Krise verzehnfacht
… einer der wichtigsten Rohstoffe, betrifft viele Arbeitsplätze
Preissteigerungen Erdgas ~ 10 fach, können auf 20-fach steigen
„Gas wird’s wohl auch im Winter genug geben, aber die eigentliche Eskalation der Gaspreise steht uns noch bevor“

Folie 10 ff. Strom : Osterpaket (der Ampel)
Deutschland produziert meist mehr Strom als benötigt

Folie 14 Kernfrage: Ist die Versorgung bei “Dunkelflaute” weiterhin gewährleistet?
Die große Unbekannte: Verfügbarkeit der Kernkraftwerke in Frankreich…

Folie 18 ff. Warum senken Erneuerbare Energien den Börsenstrompreis?
Merit Order: Je mehr Erneuerbarer Strom, umso billiger an der Börse
Gründe für den Preisanstieg: Zu wenig Erneuerbare Energien

Folie 25 Wie können die Energiekosten wieder gesenkt werden?
Schnellstmöglicher Ausbau Erneuerbarer Energien
noch schnellerer Zubau von Speicherkapazitäten

Folie 29 Wasserstoff als Green LNG

Sein letzter Satz: Klimaschutz durch Erneuerbarer Energien spart Milliarden und schafft Versorgungssicherheit

5.Wasserstofftechnologie für die zukünftige defossile Energieversorgung

Prof. Dr. Peter Wasserscheid, FAU Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Chemische Reaktionstechnik

Prof-Wasserscheid_Wasserstofftechnologie

Die Folien dieses Vortrags sind nicht auf dem Wissenschaftsserver vorhanden. Daher meine Handy Bilder vom Vortrag als PDF

Aufgefallen von seinem Vortrag ist mir:

Framing zum Klimawandel:“ … jeder sieht, dass es brennt, braune Gräser überall
Wasserstoff Technologie: „ … bei diesen Problemen die zu bewältigen sind, kann Effizienz nicht wichtig sein“
„10 H in Bayern, ist eine Energiewende-Verhinderungsregel. … da muss man sich halt daran gewöhnen, das sich in 800m ein Windrad dreht“


Vor der Fragerunde bin ich weg – musste sein, ich bin dann auch lieber nach Hause  gefahren.

Vielleicht war einer unserer Leser auch dort und kann in den Kommentaren seine Ansicht und von der Fragerunde berichten?

 

Mein Abschlußsatz

Inzwischen habe ich fast den Verdacht, die Redner könnten auch viel „zwischen den Zeilen“  gesprochen haben.

Denn: „Alles wird noch teurer, sie müssen sich vom Wohlstand verabschieden. Die Wende funktioniert nicht, es kann gar nicht so viel aufgebaut werden u.ä.“ 

Doch das die Professoren so dumm wären, dass sie nicht wüssten, wovon sie reden, das kann ich auch nicht glauben.

Insgesamt haben die Grünen Eiferer es jedoch geschafft, ihre Leute an strategisch wichtigen Stellen zu platzieren – Und die Dummen lassen sich das gefallen.

Andreas Demmig, Dipl. Ing. der Energietechnik

 

PS:
Wenn dieser Bericht freigeschaltet wird, bin ich noch im Urlaub, wo es keine Möglichkeit auf Internet gibt.

Daher könnte ich auf Rückfragen erst später antworten

 




Die neue Welt-Energieordnung: Ein Zermürbungskampf

WuWT, Übernahme von Forbes, Tilak Doshi, Mitwirkender

Ich analysiere Energieökonomie und damit verbundene Fragen der öffentlichen Ordnung.

Zermürbungskämpfe sind definiert als solche, bei denen sich gegnerische Kräfte nicht mit der vollen Stärke ihrer Teams im direkten Kampf gegenüberstehen, sondern darauf abzielen, sich gegenseitig über einen bestimmten Zeitraum zu zermürben.

Der klassische Freihandel ist weitgehend freiwillig und für die Vertragsparteien von beiderseitigem Vorteil. Aber einseitig verhängte wirtschaftspolitische Sanktionen, die bestimmte erwünschte Muster des internationalen Handels und des wirtschaftlichen Austauschs erzwingen, können als Versuch gewertet werden, einen Zermürbungskampf zu gewinnen.

Die jüngsten Schlagzeilen an der Zermürbungsfront aus Deutschland, dem Epizentrum der ungeklärten Energie-Geopolitik des Kontinents nach der Verhängung westlicher Sanktionen gegen Russland, erscheinen auf den ersten Blick unglaublich. Es war erst vor etwa einem Monat, als ein scheinbar verblüffender Bericht im Business Insider über die Deutschen Bank titelte: „Die Deutschen könnten diesen Winter auf Holz umsteigen, um ihre Häuser zu heizen, da Russland Erdgas zurückhält“. Nachdem vom Westen Russlands Dollar und Eurokonten gesperrt sind, besteht Moskau auf Zahlungen in Rubel. In Konsequenz sind Lieferungen in mehrere Länder, darunter Bulgarien und Polen eingeschränkt, wegen der Weigerung, die Zahlung in Rubel zu leisten.

Letzte Woche twitterte Javier Blas von Bloomberg mit seinem „Chart des Tages“, eine mehr als 50% Steigerung für die Suche nach Brennholz in den letzten zwei Monaten. Die Deutschen erkennen zunehmend, dass Brennholz (ja, Brennholz!) zwischen ihnen und einem eiskalten Winter mit Stromrationierung stehen könnte, „da die verantwortlichen Politiker das Land auf Erdgasknappheit einschwören“.

Deutschlands Bürger – die in der [früher mal] weltweit führenden Ingenieursnation mit ihren Flaggschiffen BMWs und Audis in der Fertigung, ihrem weltweit führenden petrochemischen Sektor, der durch den Giganten BASF verkörpert wird, und vielem mehr leben – stehen vor der Aussicht, um einen Feuerholzherd zu kauern, damit sie den Winter zu überleben können, wie es ihre Vorfahren vor über zwei Jahrhunderten getan haben. Es macht nichts, dass viele von ihnen, einschließlich ihrer politischen Führer, tatsächlich wie Greta glauben, dass die fortgesetzte Nutzung fossiler Brennstoffe zur planetaren Verdammnis führen wird (bereits vorausgesagt seit einigen Jahren, aber jetzt ganz bestimmt in 12 Jahren oder spätestens Mitte oder Ende des Jahrhunderts entlang eines Spektrums von Klimaalarmismus –[kleine Ergänzung durch den Übersetzer]) .

Russland gegen „den Westen“

Wenige Tage nach dem Start von Russlands „militärischen Spezialoperationen“ in der Ostukraine am 24. Februar haben die USA, das Vereinigte Königreich und die Europäische Union zusammen mit ihren engsten Verbündeten (Australien, Kanada, Japan, Südkorea und einige andere Länder) den weitreichendsten wirtschaftlichen Blitzkrieg auf eine souveräne Nation seit dem Zweiten Weltkrieg angefangen. Die gegen Russland verhängten Sanktionen sollten die russische Wirtschaft verwüsten und Präsident Wladimir Putin zwingen, zu den Bedingungen der Ukraine um Frieden zu bitten oder um in Russland sogar einen Regimewechsel herbeizuführen.

Russland reagierte mit einem „ Rubel für Gas “-Programm für „unfreundliche“ Länder (dh diejenigen, die an den Sanktionen teilnehmen). Das gilt nun als Prototyp für alle wichtigen Rohstoffexporte Russlands an ein feindliches westliches Bündnis. In den Tagen nach den Sanktionen fiel der russische Rubel auf fast die Hälfte seines Standes vor der Invasion, der Aktienmarkt wurde geschlossen und die Zentralbank erhöhte die Zinssätze, um die Folgen einzudämmen . Entgegen den Erwartungen und der Prahlerei von Präsident Joe Biden, den „ Rubel in Schutt und Asche“ fallen zu lassen , erholte sich die Währung jedoch bald deutlich. Der Rubel stieg auf den höchsten Stand seit 7 Jahren, während der Leistungsbilanzüberschuss des Landes bis  Mai auf Rekordniveau anstieg.

Dies war nur teilweise auf die Maßnahmen der russischen Zentralbank zurückzuführen, die die Währungsabflüsse begrenzten und die Zinsen erhöhten. Dies war in erster Linie das Ergebnis des Anstiegs der Weltpreise für fossile Brennstoffe und Industrierohstoffe, die die wichtigsten Warenexporte des Landes darstellen. Laut einem gestrigen Bericht von Reuters werden höhere Ölexportmengen in Verbindung mit steigenden Gaspreisen die Einnahmen Russlands aus Energieexporten in diesem Jahr auf 337,5 Milliarden US-Dollar steigern, was einem Anstieg von 38 % gegenüber 2021 entspricht, wie aus einem Dokument des Wirtschaftsministeriums hervorgeht, das der Nachrichtenagentur vorgelegt wurde.

Der jüngste Weltwirtschaftsausblick des IWF, der Ende Juli veröffentlicht wurde, senkte die Wachstumsprognosen für fast alle Länder, hob aber die Wirtschaftsprognosen für Russland an. Trotzdem wird offiziell immer noch erwartet, dass Russland in diesem Jahr um 6 % schrumpfen wird, obwohl dies eine erhebliche Verbesserung gegenüber der negativen Prognose des IWF vom April von 8,5 % darstellt.

Während die Energieexporte in die westlichen Länder etwas zurückgingen, erhöhten China und Indien rasch ihre Energieimporte aus Russland zu ermäßigten Preisen. Während China laut Bloomberg Gespräche mit Russland führt, um Öl zu kaufen, um seine strategischen Reserven aufzufüllen , hat Indien billigeres russisches Rohöl raffiniert , um es dann als Erdölprodukte nach Europa und in die USA zu exportieren .

In einer Ironie, die Beobachtern europäischer Angelegenheiten nicht entgangen sein wird, sagt Robin Brooks , Chefökonom am Institute of International Finance, dass der Westen „einen hohen Preis“ dafür zahlt, dass er sich russischer Energie verweigert, obwohl die EU „Ausnahmen“ von Sanktionen dafür zunehmen. Russlands wirtschaftliche und finanzielle Situation ist inzwischen fast so entspannt wie vor dem Krieg.

Er stellt auch fest , dass der deutsche Leistungsbilanzüberschuss „wieder auf dem Niveau ist, das zuletzt Anfang der 2000er Jahre erreicht wurde, als Deutschland der ‚kranke Mann‘ Europas war“, und fügt hinzu, dass Deutschland „jetzt wieder krank“ ist, nachdem es, basierend auf billiger russischer Energie, ein „starkes Wachstumsmodell“ hatte“. Die Nordstream-1-Gaspipeline – Deutschlands Hauptgasversorgungsader – läuft z.Zt. mit 20 % des normalen Versorgungsniveaus und dem daraus resultierenden Energiepreisschock in der Eurozone– ist Putins Gegenreaktion, was in Europa „katastrophale Industrieschließungen “ und Massenentlassungen bewirkt.

Russlands Bürger sind im Durschnitt zwar ärmer, scheinen aber im Vergleich zu ihren deutschen Nachbarn nicht so schlecht abzuschneiden. Die Einzelhandelsausgaben in Cafés, Bars und Restaurants laufen gut. Gut betuchte Moskauer könnten ihre I-Phones und Gucci-Handtaschen nun in Dubai kaufen müssen. Aber die normalen Bürger suchen diesen Winter sicherlich nicht nach Feuerholz oder sorgen sich darum, ob sie noch warmes Wasser zum Baden bekommen.

G-7, BRICS und der Rest

Der Zermürbungskampf zwischen den G-7 und Russland geht weiter, da US-Außenminister Antony Blinken kürzlich „eine Charmeoffensive in Afrika startete, um die Popularität der USA zurückzugewinnen, die angeblich während der Trump-Administration verloren gegangen war. Und um den Versuchen Russlands entgegenzuwirken mehr afrikanische Länder auf seine Seite zu ziehen.“ In scharfen Bemerkungen an die Presse, während der US-Staatssekretär Antony Blinken an ihrer Seite saß, sagte die südafrikanische Außenministerin Naledi Pandor, dass sie Einwände gegen die „Bevormundung und Mobbing“ aus dem Westen erhebt: „Denn wenn wir an Freiheit glauben – wie ich sage, ist es Freiheit für alle – man kann nicht sagen, weil Afrika das macht, wird man dann von den USA bestraft…. Eine Sache, die ich definitiv nicht mag, ist, dass man mir sagt: ‚Entweder du entscheidest dich für dies oder etwas anderes.’“

Den gleichen Punkt diplomatischer ansprechend, sagte Indiens Außenminister Dr. S. Jaishankar auf einer Konferenz im Juni, als er Fragen aus dem Publikum beantwortete: „Ich bin einer des Fünftel der Weltbevölkerung. Wir sind heute die fünft- oder sechstgrößte Volkswirtschaft der Welt … Ich habe das Gefühl, dass ich das Recht habe, meine eigenen Interessen abzuwägen und meine eigenen Entscheidungen zu treffen. Meine Entscheidungen werden nicht zynisch und transaktional sein. Sie werden ein Gleichgewicht zwischen meinen Werten und meinen Interessen sein. Es gibt kein Land auf der Welt, das seine Interessen missachtet.“ [Außer den deutschsprachigen Ländern vielleicht – der Übersetzer]

In einer Rede, die gestern in Bangkok bei einem Treffen der Gemeinsamen Kommission Indien-Thailand gehalten wurde, verteidigte der Minister Indiens Rohölimporte aus Russland. Er verwies auf den weltweiten Anstieg der Energiepreise aufgrund des Russland-Ukraine-Krieges und sagte: „Wir haben unser Interesse sehr offen und ehrlich geäußert. Wir sind ein Land mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 2000 USD, das sind keine Menschen, die sich höhere Energiepreise leisten können. Es ist meine moralische Pflicht, für das beste Angebot zu sorgen.“

In einem brisanten Artikel mit der Überschrift „Washington ist selbst schuld am zunehmenden Ent-dollarisierungstrend“ erklärte Chinas Global Times letzte Woche: „Der Gedanke, dass die USA versuchen könnten, sich das Vermögen von irgendjemandem zu schnappen, der sich weigert, Washingtons Diktat zu gehorchen, ist wirklich beunruhigend. Jetzt fühlen sich mehr und mehr und mehr Länder veranlasst, ihre Währungsreserven weg vom US-Dollar zu diversifizieren.“ Russland, China und Indien sind bemüht, den Handel durch die Verwendung ihrer nationalen Währungen und eines potenziellen BRICS-Korbs zu erleichtern, dies als Grundlage des Warenhandels zwischen Ländern außerhalb des westlichen Bündnisses.

Potenzielle zukünftige Mitglieder des BRICS-Blocks wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, der Iran, Indonesien, Nigeria und Thailand haben – entweder offen oder durch ihre Neutralität in den Handels- und diplomatischen Beziehungen zu Russland und dem Westen – deutlich gemacht, dass sie nicht „ die eine Seite wählen“, wie Dr. Jaishanker aus Indien es ausdrückte. Es gibt wenig Grund zu der Annahme, dass die EU oder die USA die Entwicklungsländer dazu bringen können, sich den Anti-Russland-Sanktionen anzuschließen.

negative Konsequenzen

Finanz- und Handelssanktionen gegen Russland durch westliche Akteure haben zu einem wirtschaftlichen Zermürbungskampf geführt, dessen Ergebnisse ungewiss und weitreichend sind. Es sieht immer wahrscheinlicher aus, dass Russland zumindest seine unmittelbaren Ziele auf dem militärischen Schlachtfeld in der Ost- und Südukraine erreichen wird, wenn auch unter hohen Kosten von Menschen und Material. Doch die Kosten der Wirtschaftssanktionen des Westens gegen Russland, die sich gegen die Akteure wendet, sind weitaus folgenreicher für das Leben und die Lebensgrundlagen der Menschen auf der ganzen Welt.

Das westliche Bündnis unter der Führung der Biden-Administration, favorisiert keine Aussicht auf eine Verhandlungslösung im Russland-Ukraine-Konflikt, wie sie Henry Kissinger auf der Konferenz von Davos im Mai gefordert hatte. Tatsächlich haben die Mainstream-Medien und die politischen Führer des Westens das Narrativ einer militärischen Niederlage Russlands mit einer scheinbar endlosen Lieferung von Geldern und Waffen durch die Biden-Regierung an die Ukraine weiter eskaliert.

Rentner und ärmere Schichten der Gesellschaft in ganz Westeuropa und Großbritannien, die sich die explodierenden Heiz- und Stromrechnungen nicht leisten können, werden die am stärksten betroffenen unmittelbaren Opfer sein. Aber noch schlimmere Verletzungen des Lebens und des Lebensunterhalts der Menschen werden unter den großen Bevölkerungsgruppen der Entwicklungsländer auftreten, die in Armut oder am Rande davon leben. Der Anstieg der Preise für Lebensmittel, Düngemittel und Treibstoff als Folge der Sanktionen wird die weit verstreuten unschuldigen Armen am meisten bestrafen.

Bild Demmig, Unser Wirtschafts- und Klimaministerium hat Ideen: Bäcker backen nun kalt und vermeiden Abwärme

https://wattsupwiththat.com/2022/08/21/the-new-world-energy-order-a-battle-of-attrition/

Übersetzt durch Andreas Demmig




Es gibt keinen Klimanotstand – Hier die Deklaration

Es scheint, dass Wissenschaftler sich wehren, müde davon, missbraucht und oft ignoriert zu werden für wissenschaftliche Arbeiten, die nicht mit einem modischen politischen Narrativ übereinstimmen. Letzte Woche hob der Daily Skeptic die laufende Weltklimaerklärung hervor(WCD), die inzwischen von über 1.100 Wissenschaftlern und Fachleuten unterzeichnet wurde. Unter der Leitung des norwegischen Physik-Nobelpreisträgers Professor Ivar Giaever sagt die WCD, dass es keinen Klimanotstand gibt. Die Klimawissenschaft ist zu einer engstirnigen Diskussion degeneriert, die auf Überzeugungen basiert, nicht auf solider Wissenschaft. Unsere Geschichte über die WCD stieß in den sozialen Medien auf enormes Interesse und ist einer der meistgelesenen Artikel, die wir je veröffentlicht haben. Es wurden enorme Anstrengungen unternommen, um die Erklärung zu zerstören, und viele der Unterzeichner wurden persönlich misshandelt.

Diese Einleitung ist einem Bericht von Chris Morrison entnommen, der Übersetzer

https://dailysceptic.org/2022/08/23/declaration-saying-there-is-no-climate-emergency-trends-on-twitter-greenies-have-meltdown/


There is no climate emergency

World Climate Declaration

Es gibt keinen Klimanotstand Die Klimawissenschaft sollte weniger politisch und die Klimapolitik mehr wissenschaftlich sein. Wissenschaftler sollten Unsicherheiten und Übertreibungen in ihren Vorhersagen zur globalen Erwärmung offen ansprechen, während Politiker die realen Kosten und den vermeintlichen Nutzen ihrer politischen Maßnahmen nüchtern abwägen sollten

Natürliche wie auch anthropogene Faktoren verursachen Erwärmung

Aus dem geologischen Archiv geht hervor, dass das Erdklima seit Bestehen der Erde Schwankungen unterworfen war, mit natürlichen Kalt- und Warmzeiten. Die kleine Eiszeit endete erst im Jahr 1850. Daher ist es nicht verwunderlich, dass wir jetzt eine Erwärmungsphase erleben.

Die Erwärmung ist viel langsamer als vorhergesagt

Die Welt hat sich deutlich weniger erwärmt als vom IPCC auf der Grundlage der modellierten anthropogenen Einflüsse vorhergesagt. Die Kluft zwischen der realen Welt und der modellierten Welt zeigt uns, dass wir weit davon entfernt sind, den Klimawandel zu verstehen.

Klimapolitik stützt sich auf unzureichende Modelle

Klimamodelle haben viele Unzulänglichkeiten und taugen sind nicht im Entferntesten als Instrumente für weitreichende Entscheidungen der Politik. Sie übertreiben nicht nur die Wirkung von Treibhausgasen, sie ignorieren auch die Tatsache, dass die Anreicherung der Atmosphäre mit CO2 nützlich ist.

CO2 ist Pflanzennahrung, die Grundlage für alles Leben auf der Erde

CO2 ist kein Schadstoff. Es ist für alles Leben auf der Erde unerlässlich. Mehr CO2 ist vorteilhaft für die Natur und lässt unseren Planeten ergrünen. Zusätzliches CO2 in der Luft hat das Wachstum der pflanzlichen Biomasse weltweit angeregt. Auch für die Landwirtschaft ist es von Vorteil, denn es erhöht die Erträge von Nutzpflanzen weltweit.

Globale Erwärmung hat Naturkatastrophen nicht verstärkt

Es gibt keine statistischen Beweise dafür, dass die globale Erwärmung die Hurrikane, Überschwemmungen, Dürreperioden und ähnliche Naturkatastrophen verstärkt oder häufiger auftreten lässt.. Es gibt jedoch zahlreiche Belege dafür, dass Maßnahmen zur CO2-Vermeidung ebenso schädlich wie kostspielig sind.

Klimapolitik muss wissenschaftliche und wirtschaftliche Realitäten respektieren

Es gibt keinen Klimanotstand. Deshalb gibt es auch keinen Grund für Panik und Alarm. Wir lehnen die schädliche und unrealistische Netto-Null-CO2-Politik ab, deren Ziel [zurzeit] für 2050 vorgeschlagen wird. Setzen Sie auf Anpassung statt auf Abschwächung; Anpassung funktioniert, was auch immer die Ursachen sind.

UNSER RAT AN DIE EUROPÄISCHEN FÜHRUNGSKRÄFTE LAUTET, DASS DIE WISSENSCHAFT SICH UM EIN DEUTLICH BESSERES VERSTÄNDNIS DES KLIMASYSTEMS BEMÜHEN SOLLTE, WÄHREND SICH DIE POLITIK AUF DIE MINIMIERUNG POTENZIELLER KLIMASCHÄDEN FOKUSIEREN SOLLTE. ANPASSUNGSSTRATEGIEN AUF DER GRUNDLAGE BEWÄHRTER UND ERSCHWINGLICHER TECHNOLOGIEN SIND DER BESSERE WEG.

Dem Ergebnis eines Klimamodells zu glauben, bedeutet das zu glauben, was die Modellmacher in die Programmierung eingeben. Genau das ist das Problem der heutigen Klimadiskussion, in der von abhängigen Programmierern editierte Klimamodelle im Mittelpunkt stehen. Die Klimawissenschaft ist verkommen zu einer Diskussion, die auf Überzeugungen und nicht auf solider, selbstkritischer Wissenschaft. Sollten wir uns nicht von dem naiven Glauben an unausgereifte und im Ergebnis vorbestimmte Klimamodelle befreien?

Es folgen nun 32 Seiten mit Namen von Wissenschaftlern aus vielen Ländern

aktueller Stand vom 24. August 2022

https://clintel.org/wp-content/uploads/2022/06/WCD-version-06272215121.pdf

Die Weltklimaerklärung wurde 2019 von dem emeritierten Professor Guus Berkhout, dem Gründer der niederländischen Climate Intelligence Foundation (CLINTEL), initiiert. Die Liste der Unterzeichner ist ein lebendiges Dokument, das regelmäßig ergänzt wird. Die aktuellste Version ist auf www.clintel.org zu finden.

 

Übersetzt durch Andreas Demmig




Kalte Konsequenz: Europas Wind- und Solarbesessenheit verspricht einen sehr bitteren Winter

stopthesethings

Die Deutschen zahlen den Preis für die wahnsinnige Fixierung ihrer grün-linken Regierung auf stark subventionierte und hoffnungslos schwankende Wind- und Solarenergie. Obwohl die Bürger bereits unter den höchsten Energiepreisen Europas leiden und die Preise immer noch weiter steigen, konzentrieren sich die deutschen Minister auf die Rationierung von Energie aller Art. Und das herunter auf die individuellste Ebene der Menschen, in einer Weise, die es seit der wirtschaftlichen Erholung nach dem Krieg nicht mehr gegeben hat. Wenn der Winter naht, wird den Deutschen die Möglichkeit geboten, sich bei sinkenden Temperaturen in Messehallen zusammen zukommen, um sich gemeinsam in einem [vielleicht?] beheizten Raum warm zu halten.

Dieses Menetekel war an der Wand, noch bevor Vlad Putin die Ukraine stürmte. 2021 war das Jahr, in dem die inhärente Unzuverlässigkeit von Wind und Sonne offenbart wurde und wie sehr alles von einer zuverlässigen und erschwinglichen Stromversorgung abhängt. Europas  monatelange Windflaute in der letzten Hälfte des Jahres 2021 machte diesen Punkt auf eine Weise deutlich, wie es kaum etwas anderes könnte. Als die russische Dominanz bei der europäischen Gasversorgung publik wurde – entscheidend für den Betrieb der schnell anlaufenden Spitzenkraftwerke, die die systembedingten Einbrüche der Wind- und Solarenergie abdecken – betonte dies nur, wie risikoreich die Vorstellung war, dass moderne Industrieökonomien mit Sonnenschein und Brisen laufen könnten.

 

Die Energie wird in ganz Europa knapp

Spiked, Fraser Myers, 27. Juli 2022

Die 27 Mitgliedsstaaten der EU – allesamt moderne, fortgeschrittene Industrieländer, von denen einige zu den wohlhabenden der Welt gehören – stehen kurz davor, ihre Energieversorgung zu rationieren. Diese Woche stimmten die EU-Mitglieder bei einem außerordentlichen Gipfeltreffen einem Vorschlag der Europäischen Kommission zu, ihren Gasverbrauch in den nächsten acht Monaten zwangsweise um 15 Prozent zu senken. Von August 2022 bis März 2023 gehen in ganz Europa buchstäblich die Lampen aus.

Der unmittelbare Ansporn dafür ist die Aussicht, dass Russland die Gaslieferungen an die EU einschränken oder sogar ganz einstellen könnte. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist selbst dieses schlimmste Alptraumszenario „wahrscheinlich“. Die europäischen Staats- und Regierungschefs waren Anfang dieses Monats besonders erschrocken, als die Gaspipeline Nord Stream 1, die russisches Gas nach Deutschland liefert, wegen Reparaturen für 10 Tage stillgelegt werden musste. Sie hatten Angst, dass diese nie wieder liefern würde .

Der Strafplan der EU soll Europa über den Winter bringen, sollten die Russen das Undenkbare [wohl eher das Sanktions-gewünschte] tun und die Gashähne komplett abdrehen. Wenn sich die Krise verschärft, könnten Gasabschaltungen obligatorisch werden. Die Europäische Kommission, die sich aus nicht gewählten Technokraten zusammensetzt, hat auch den Einsatz von Notfallprotokollen erwogen, die es jedem Land unmöglich machen würden, ein Veto gegen obligatorische Gaskürzungen einzulegen, und die auch das Mitspracherecht des Europäischen Parlaments ausschließen würden.

Wie Politico im Vorfeld des Gipfels in dieser Woche berichtete, wurden die europäischen Regierungen aufgefordert, ihr Recht auf Energiesouveränität abzutreten, was die bisher weitreichendste Machtausdehnung Brüssels darstellte. Und mit einigen Ausnahmen – für Länder, die nicht an die Gas- und Stromnetze der EU angeschlossen sind – ist genau das geschehen. Die europäischen Länder sehen sich nun mit lähmenden Energiekürzungen konfrontiert – zunächst selbst verschuldet, dann möglicherweise von Brüssel aufgezwungen.

Doch nach der Brüsseler Propagandamaschine ist diese Gasrationierungskatastrophe die gelebte „Solidarität“ und „Einigkeit“ der EU. Oder sogar, in den aufgeregten Worten des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans, eine goldene Gelegenheit für die Europäer, „die Herren unserer eigenen Energiesicherheit in diesem und im nächsten Winter“ zu werden. Das ist ein Blick durch die Glaskugel.

Man kann den Irrsinn dieses Vorhabens gar nicht hoch genug einschätzen. Dies sollte nicht als mutiger oder selbstloser Schritt zur Bestrafung Russlands für seine schreckliche Invasion in der Ukraine missverstanden werden. Die EU hatte sich bereits im März darauf geeinigt, die russischen Gasimporte um zwei Drittel zu kürzen und im Mai 90 Prozent der Ölimporte zu verbieten. Nein, bei diesem Plan geht es darum, den Gasverbrauch in Europa zu senken, egal woher das Gas kommt. Es geht darum, die „Nachfrage“ der Europäer nach Energie zu steuern, anstatt die Versorgung zu regeln.

Und obwohl ganz Europa in gefährlicher Weise von russischem Gas abhängig ist – Russland lieferte im vergangenen Jahr 40 Prozent der Importe -, ist Deutschland das größte Problem. Deutschland bezog im vergangenen Jahr 55 Prozent des Erdgases aus Russland. Es ist Deutschland, das mit diesem Plan wirklich gerettet(?) werden soll.


Einschub:

Deutschland exportiert selbst weiterhin Gas an Nachbarstaaten – trotz der Gasversorgungs-Krise und Minus-Saldo im Inland

screenshot der nachfolgend verlinkten Excel Datei

zum Thema: Sollte Deutschland aufhören, Gas zu exportieren?

https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/gas-export-stopp-foerderung-inland-100.html

Bitte lesen Sie selbst, …. der Übersetzer


Deutschland muss bereits drastische Einschnitte beim Energieverbrauch vornehmen. Städte und Gemeinden dimmen oder schalten Straßenlaternen und sogar Ampeln ab. Große Vermieter und Wohnungsbaugesellschaften haben damit begonnen, die Heizung für ihre Bewohner herunterzudrehen und Warmwasser zu rationieren. Einige lokale Behörden erwägen die Einrichtung von „Wärmestuben“, in denen ältere Menschen im Winter zusammenkommen können.

Auch Deutschlands viel gepriesene Industriebranche – weitgehend erdgasbetrieben – steht nun vor dem Abgrund. Deutschland hat nun erstmals seit 30 Jahren wieder ein Handelsbilanzdefizit. Gewerkschaftsführer befürchten den Zusammenbruch ganzer Branchen . Der Wirtschaftsminister der Grünen, Robert Habeck, hat vor einer bevorstehenden Krise im Stil der „Lehman Brothers“ gewarnt, die durch Gasknappheit ausgelöst wird und Schockwellen durch die gesamte Wirtschaft senden könnte. Und Außenministerin Annalena Baerbock sagte sogar, die Regierung könnte diesen Winter „beschäftigt“ sein, sich mit „Volksaufständen“ zu befassen (obwohl sie dies inzwischen zurückgezogen hat).

Deutschland befindet sich also eindeutig in einer tiefen Krise. Und über die EU bittet es seine europäischen Nachbarn (oder setzt sie unter Druck), einen Teil des Schmerzes mitzutragen.

…. Und wie viele Länder hat Deutschland einen desaströsen Übergang zu kohlenstofffreier Energie versucht. Die den erneuerbaren Energien innewohnenden Unterbrechungsprobleme bedeuten, dass riesige Energielücken gefüllt werden müssen, wenn die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht. Dies schafft eine Abhängigkeit von Gas, um die Lücken zu füllen.

Am verblüffendsten war Deutschlands Atomausstieg. Kernenergie verursacht keine CO2-Emissionen, aber sie wird von Deutschlands grünem Establishment immer noch gehasst und gefürchtet. Tatsächlich hat grünes Denken die deutsche politische Klasse so fest im Griff, dass die deutsche Regierung entschlossen zu sein scheint, die Lebensdauer ihrer Kernkraftwerke nicht zu verlängern – selbst inmitten dieser Energiekrise, die es nur einmal in einem Jahrhundert gibt, und selbst wenn sie um „Solidarität“ bittet für die Energierationierung von anderen Ländern.

Die bevorstehenden lähmenden Gaskürzungen sind kein Zeichen europäischer Stärke und Solidarität. Sie sind eine irrationale, gefährliche Reaktion auf eine jahrzehntelange Krise. Und sie werden viele normale Bürger im Regen stehen lassen

Spiked Online

https://stopthesethings.com/2022/08/17/cold-consequence-europes-wind-solar-obsession-promises-very-bitter-winter-ahead/

Übersetzt durch Andreas Demmig