Fachvorträge der 16. EIKE-Konferenz: Videos kommen bald! 16th EIKE Conference: Videos coming soon!

Die Vorträge unserer internationalen Referenten auf unserer 16. Konferenz in Wien-Mödling werden ab nächste Woche in unserem Youtube-Kanal veröffentlicht werden.

Sie können dann zeitnah zwei Tages-„Marathons“ mit rund achtstündiger Laufzeit (2x) sehen, und später – nach Übersetzung – Videos mit den Einzelvorträgen in deutscher und englischer Sprache.

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The presentations given by our international speakers at our 16th conference in Vienna-Mödling will be published on our YouTube channel from next week.

You will then be able to watch two one-day “marathons” with a duration of around eight hours (2x), and later – after translation – videos with the individual presentations in German and English.

Folgende Vorträge sind geplant:

The following presentations are planned:

Wie sich die Klimapolitik auf die Schwächsten der Gesellschaft auswirkt
How climate policy affects the most vulnerable in society
Craig Rucker
Executive Director, Committee For A Constructive Tomorrow (CFACT)

Was Klimaalarmisten Ihnen verheimlichen
What climate alarmists are hiding from you
James Taylor
Präsident, The Heartland Institute

Die Wahrheit über die Dekarbonisierung
The truth about decarbonization

Marc Morano
Herausgeber von ClimateDepot.org (CFACT)

Experimentelle Überprüfungen von „Klima-katastrophen Experimente“ und CO2-Sensitivitäts-Feld-Messungen durch ICR (Independent Climate Research)
Experimental Verifications of “Climate Catastrophe Experiments” and CO2 Sensitivity Field Measurements by ICR

DI Dr. Martin J.F. Steiner
MSc Sprecher ICR, Energie – Klima – Umwelt

Müssen wir die Klimakriege vor Gericht gewinnen? Eine Antwort auf aktivistische Klimaprozesse
Do we have to win the climate wars in court? A response to activist climate litigation

Marcel Crok
Wissenschaftsjournalist und Mitgründer von CLINTEL

Die „Kunst“ die gesamte Sonneneinstrahlung (TSI) seit 1700 zu berechnen
The “art” of calculating total solar irradiance (TSI) since 1700

Dr. Willie Soon
Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics

Empirische Bewertung der Rolle der Sonne im Klimawandel anhand ausgewogener Multiproxy-Sonnenaufzeichnungen Empirical assessment of the role of the sun in climate change using balanced multi-proxy solar records
Prof. Dr. Nicola Scafetta
Università di Napoli Federico II, Dipartimento di Scienze della Terra

Wie viel? Was ist wieviel? – Über die Notwendigkeit quantitativer Studien in der Klima- und Energiewissenschaft
How much? What is how much? – On the need for quantitative studies in climate and energy science
Prof. Dr. László Csaba Szarka
Geophysiker, Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften

Wie die Wissenschaft half, den Klimanotstand zu erfinden
How science helped invent the climate emergency

Dr. John F. Clauser
Experimentalphysiker, Physik-Nobelpreisträger

Klimapropaganda in Österreich – Wir geben Kontra
Juristische Verfahren, alternative Medien, Politik, Aufklärung der Bevölkerung
Climate propaganda in Austria – we counter it

Legal proceedings, alternative media, politics, educating the public
Dr. Bernhard Strehl
Physiker und Unternehmer

Mit dem Energiewende-Narrenschiff mit voller Fahrt aufs Riff
With the energy transition ship of fools at full speed onto the reef

Manfred Haferburg
Kernenergetiker und Publizist, ehemaliger Schichtleiter im KKW Greifswald

Auswirkungen und Risiken „realistischer“ Projektionen der globalen Erwärmung für das 21. Jahrhundert
Impacts and risks of “realistic” projections of global warming for the 21st century

Prof. Dr. Nicola Scafetta, s.o.

Strahlungsübertragung in Wolken
Radiative transfer in clouds

Prof. Dr. William Happer
Department of Physics, Princeton University

Verständnis des Zusammenhangs zwischen kosmischer Strahlung und Klima anhand experimenteller und empirischer Daten
Understanding the relationship between cosmic rays and climate based on experimental and empirical data

Prof. Dr. Nir Shaviv
Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem

Quantifizierung der Rolle, die die Sonne beim Klimawandel spielt. Warum glauben wir, daß es sich um kosmische Strahlung handelt, und was bedeutet das?
Quantifying the role that the sun plays in climate change. Why do we think it is cosmic rays and what does that mean?

Prof. Dr. Henrik Svensmark
Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Centre

Wie extrem entwickelt sich die globale Durchschnitttemperatur?
How extreme is the global average temperature?

Dr. Roy Spencer (via Zoom)
Forschungsleiter an der Universität Alabama in Huntsville und Leiter des US-Wissenschaftlerteams für
das Advanced Microwave Scanning Radiometer

Wie erneuerbare Energien die Reduzierung der CO2-Emissionen behindern
How renewable energy hinders the reduction of CO2 emissions

Dr. Douglas Pollock
Industrial Civil Engineer, University of Chile

Der Versuch der Klimaalarmisten, eine einfache Nutzen-Kosten-Analyse zu vermeiden
The climate alarmists‘ attempt to avoid a simple benefit-cost analysis

Dr. Benjamin Zycher
Economist and Senior Fellow, American Enterprise Institute




Woher kommt der Strom? Strompreis über die Mittagszeit im Keller

 21. Analysewoche 2024 von Rüdiger Stobbe

Am Montag war der erste Tag der Woche, an dem der Strompreis über die Mittagszeit in den Keller fiel. Zwei Stunden war der Preis sogar minimal negativ. Am Samstag lag der Strompreis von 13:00 bis 15:00 Uhr bei 0€/MWh, wurde also „nur“ verschenkt. Sonntag hingegen wurde von 9:00 bis 11:00 Uhr der Strom verschenkt. Ab 11:00 bis 16:00 Uhr wurde zum verschenkten Strom noch ein Abnahmebonus (Negative Strompreise) mitgegeben. Weil die Negativpreisphase mehr als zwei Stunden andauerte, wird den regenerativen Stromerzeugern keine Vergütung gezahlt. Die konventionelle Stromerzeugung zwecks Netzstabilisierung wird als Systemdienstleistung abgegolten. Der Abnahmebonus wird vom Stromkunden (Sie und ich) übernommen. Jetzt beginnt die sonnenreiche Zeit, dieses Szenario wird ab diesem Frühling/Sommer Standard werden. Wobei noch anzumerken wäre, dass Betreiber von Dachsolaranlagen auf dem Ein- oder Zweifamilienhaus nicht betroffen sind. Sie erhalten die vereinbarte Vergütung für den erzeugten Strom. Das kostet dann den Staat, den Steuerzahlern (ebenfalls Sie und ich) richtig Geld. Die Politik, hier in Form der FDP, ist bereits auf das Problem aufmerksam geworden. Das Handelsblatt berichtet am 30.5.2024:

Die FDP will die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für Neuanlagen beenden. Außerdem soll die EEG-Förderung künftig schneller als bislang entfallen, sobald an der Strombörse negative Preise auftreten. Zusätzlich fordern die Liberalen, den Ausbau der Erneuerbaren und der Netze stärker mit der Stromnachfrage zu verzahnen. Die Rolle von Stromspeichern soll gestärkt werden. Durch den rasanten Ausbau insbesondere der Photovoltaik wird der Bundeshaushalt stark belastet, weil Anlagenbetreiber eine Vergütung bekommen. Diese Kosten wollen die Liberalen reduzieren. „Bei jeder Stunde mit negativen Strompreisen zahlt der Steuerzahler doppelt, denn der Staat bezahlt für die Stromproduktion und für die Abnahme“, sagte Michael Kruse, energiepolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, dem Handelsblatt. Negative Strompreise erklären sich so: Immer dann, wenn mehr Strom kurzfristig – am sogenannten Spotmarkt – gehandelt wird, als sinnvoll verbraucht werden kann, müssen die Stromverkäufer ihren Käufern noch Geld mitgeben, damit diese den Strom abnehmen. Alternativen gibt es in diesen Situationen nicht, weil Strom nur in begrenztem Umfang gepuffert werden kann: Es fehlen die entsprechenden Speicherkapazitäten.

Das Fehlen – und das wird sich in Zukunft kaum ändern – von Stromspeichern insbesondere auch im Kurzfristbereich führt dazu, dass der eben noch mit Bonus verschenkte Strom bereits eine Stunde später zu saftigen Preise zurückgekauft werden muss. Es ist selbstverständlich nicht der gleiche Strom. Aber unsere Nachbarn sind in der Lage, die bundesdeute Nachfrage aus Speichern oder entsprechender Stromproduktion zu befriedigen. Sie haben sich auf diese Form des schnellen Geldverdienens eingestellt und profitieren erheblich von der deutschen Energiewende. Beispiel: Am 26.5.2024 um 16:00 Uhr wurde der Strom noch mit einem Bonus von 0,6€/MWh verschenkt. Um 17:00 Uhr kaufte Deutschland aus dem Ausland Strom für 57€/MWh zurück. Um 18:00 Uhr waren es bereits 93,30€/MWh und ab 19:00 Uhr mussten um die 120€/MWh gezahlt werden. Erst ab 22:00 Uhr begann der Importstrompreis zu sinken. Er unterschritt die 70€/MWh nicht. Um 7:00 Uhr am Folgetag stieg er wieder auf über 120€/MWh. Alles Weitere in der nächsten Analysewoche. Nur so viel: Das Wetter trübte ein. Es gab keine negativen Strompreise. Dafür wurde die ganze Woche (Stichtag 31.5.2024) ohne Unterbrechung Strom auf hohem Preisniveau importiert.

Brandaktuelle Nachricht aus Österreich: Einspeisevergütung um 80 % gekappt: 20.000 Solarbesitzer erhalten Kündigung

Wochenüberblick

Montag, 20.5.2024 bis Sonntag, 26.5.2024Anteil Wind- und PV-Strom 47,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,0 Prozent, davon Windstrom 19,5 Prozent, PV-Strom 28,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 16,3 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 21. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 21. KW 2024: Factsheet KW 21/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

  • NEU: Meilenstein – Klimawandel & die Physik der Wärme
  • Klima-History 2: Video-Schatz des ÖRR aus dem Jahr 2010 zum Klimawandel
  • Klima-History 1: Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel.
  • Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen
  • Weitere Interviews mit Rüdiger Stobbe zu Energiethemen
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es fast keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Strom-Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt. Aber es werden, insbesondere über die Mittagszeit, immer mehr!

Jahresüberblick 2024 bis zum 26. Mai 2024

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 20.5.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 52,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,0 Prozent, davon Windstrom 12,9 Prozent, PV-Strom 39,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 18,7 Prozent.

PV-Stromerzeugung ist stark, Windstromerzeugung steigt erst im Verlauf des Tages etwas an. Der Preis sinkt über Mittag Richtung Null-Linie. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Mai ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.5.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Dienstag, 21.5.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 55,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,8 Prozent, davon Windstrom 36,0 Prozent, PV-Strom 19,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,1 Prozent.

Die PV-Stromerzeugung sinkt, die Windstromerzeugung steigt, ganztägiger Stromimport auf hohem Preisniveau. Der Strompreis bewegt sich entsprechend der Nachfragezeiten. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Mai ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.5.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 22.5.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 50,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,5 Prozent, davon Windstrom  32,7 Prozent, PV-Strom 18,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,6 Prozent.

Die Windstromerzeugung sinkt über Tag, die PV-Stromerzeugung ist schwach. Die Strompreisbildung. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Mai 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.5.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 23.5.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 43,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,4 Prozent, davon Windstrom 13,8 Prozent, PV-Strom 29,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,4 Prozent.

Die Windstromerzeugung geht Richtung Null-Linie. Die PV-Stromerzeugung erholt sich. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. Mai ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.5.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 24.5. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 35,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,0 Prozent, davon Windstrom 10,7 Prozent, PV-Strom 24,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,8 Prozent.

Etwas mehr Windstromerzeugung bei heute wieder recht schwacher PV-Stromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. Mai ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.5.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag, 25.5. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 44,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,2 Prozent, davon Windstrom 11,3 Prozent, PV-Strom 33,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 18,5 Prozent.

Kaum Windstrom bei bezogen auf den Bedarf hoher PV-Stromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Mai ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 25.5.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 26.5.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 51,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,7 Prozent, davon Windstrom 13,0 Prozent, PV-Strom 38,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,9 Prozent.

Von 10:00 bis 14:00 Uhr reicht die regenerative Stromerzeugung um den geringen Sonntagsbedarf zu decken. Die Preise werden von 11:00 bis 16:00 Uhr negativ. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. Mai ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.5.2024: Chart, ProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.




Anstieg der Meeresspiegel – findet er wirklich statt? Klimawissen – kurz&bündig

No. 45 – Die Regierung der Malediven hielt vor 15 Jahren eine Kabinettsitzung unter Wasser ab, um den eigenen Untergang durch den Anstieg des Meeres zu illustrieren. Heute hingegen werden neue Flughäfen im Inselstaat gebaut – Untergang adé.

Ist die Geschichte vom Untergang der Südseeinseln durch die angeblich menschgemachte Erderwärmung also falsch? Eins ist sicher: Inseln sind keine statischen Gebilde – sie verändern sich mit und ohne „Klima“ laufend – z.B. durch Anspülung, Abtragung, Kontinentaldrift usw.




Versicherungsgeschäfte mit der Klimaangst: Klimaschau 193

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.

Thema der 193. Ausgabe: Versicherungsgeschäfte mit der Klimaangst




Ein Problem weniger: Kapstadt schließt seine Radwege

von Hans Hofmann-Reinecke

Warum Kapstadt seine Radwege schließt: Man hatte die Radwege dort in den vergangenen Jahren zügig ausgebaut, doch jetzt beginnt man damit, dieselben wieder zu schließen. Man hatte bei der Planung ein Detail übersehen, welches vielleicht auch in Peru von Bedeutung sein könnte.

Nachhaltigkeit am Kap

Um das Fahrrad als Transportmittel attraktiver zu machen, um Verkehrsstaus zu reduzieren und, nicht zu vergessen, um die Nachhaltigkeit zu fördern, hatte Kapstadt Anfang der 2000er Jahre mit dem zügigen Ausbau von Infrastruktur für Radfahrer begonnen. Letzte Woche nun wurden 15 dieser Fußgänger- und Fahrradwege wieder geschlossen, weitere 265 Sperrungen sind geplant. Was ist geschehen?

Kriminelle Banden, die den informellen Markt für Gebrauchtfahrräder beliefern, hatten herausgefunden, dass Radwege eine ideale Bezugsquelle für neues Material sind. So wie ein Angler am Ufer des Flusses nur warten muss und damit rechnen kann, dass seine Beute spontan angeschwommen kommt, so brauchen die Ganoven nur im Busch zu warten und zuzugreifen, wenn sich eine adrette Radlerin auf dem dafür vorgesehenen Pfad nähert.

Selbst des Radfahrens kundig hat der Delinquent jetzt nicht nur ein praktisches Fluchtfahrzeug zur Verfügung, sondern auch ein attraktives und nachhaltiges Transportmittel für Diebesgut, welches er auf dem Heimweg aus der einen oder anderen Villa mitgehen lässt. Diese Entwicklung hat Anwohner jetzt zu einer entsprechenden Petition veranlasst, die zu besagter Schließung der Radwege führte. Die dadurch freiwerdende Bodenfläche wird in die angrenzenden Grundstücke integriert und wieder bepflanzt. Eine echte win-win Entscheidung.

Das Klima in Lima

Die großzügige Förderung von Radwegen in der peruanischen Hauptstadt Lima durch den deutschen Steuerzahler war in jüngster Zeit auf viel Aufmerksamkeit gestoßen. Es gab kritische Fragen, ob diese Millionen denn wirklich gut investiert seien, und es gab die Rechtfertigung, dass der deutsche Klimawandel auch in Peru bekämpft werden muss, so wie unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird.

Könnte es nun aber passieren, dass man in dieser südamerikanischen Metropole dieselben bitteren Erfahrungen machen wird, wie am Kap der Guten Hoffnung? Sie protestieren jetzt vielleicht und betonen, dass man südafrikanische Kriminalität doch nicht mit der Situation im friedlichen Lima vergleichen könne! Da ist nicht jeder Ihrer Meinung. Die Kriminalstatistik von Numbeo listet für Kapstadt den „Crime Index“ 73,84 und für Lima 70,90 (zum Vergleich München: 20,34). So viel besser ist es da drüben also nicht. Falls für die neuen Fahrradwege also eines Tages der Rückbau angesagt ist, dann wird auch das wieder einiges Kosten, und da wird die Bundesrepublik als Anstifter vermutlich zur Kasse gebeten werden. Der Steuerzahler kann das Ganze dann abbuchen in der Rubrik „Stupid Money“.

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.