EIKE-Präsident Dr. Thuß: „Die große Transformation ist in den letzten Jahren das Regierungsziel“

Der Präsident des Europäischen Instituts für Klima & Energie (EIKE), Dr. Holger Thuß, weist im AUF1-Gespräch Unterstellungen des ZDF zurück, wonach sein Institut eine Art Ableger des US-„Heartland Institute“ sei und viel Geld von der Öl- und Gasindustrie erhalte.

Auch wehrt er sich gegen den Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit, ein solcher sei vielmehr an seine Kritiker zu richten. Thuß bestätigt ferner die These, dass die weltweite Klimapolitik der Erreichung einer großen Transformation bzw. eines „Great Reset“ diene.

Er begründet dies damit, daß der „Wissenschaftliche Beirat Bundesregierung Globale Umweltveränderungen“ (WBGU) 2011 ein Hauptgutachten mit genauen Pfadbeschreibungen zur großen Transformation vorgelegt habe – und diese sei seit Jahren auch das Regierungsziel, was sogar offiziell propagiert werde.

 

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Die Wolken-Großbaustelle: Rätselhafte Rückkopplungen und übersehene Kühleffekte – Klimaschau 177

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.

Thema der 177. Ausgabe: Die Wolken-Großbaustelle: Rätselhafte Rückkopplungen und übersehene Kühleffekte




Eis und Gletscher? Fehlanzeige! So warm waren die Alpen. Klimawissen – kurz&bündig

No. 42 – In den Gletschertoren der Alpen kommen immer wieder uralte Holzstücke und sogar ganze Stämme zum Vorschein – mehrere Tausend Jahre alt. Und nicht fossiliert – es ist originales Holz, durch dauerhaft tiefe Temperatur konserviert.
Wie kann das sein? Wuchsen dort, wo sich heute kilometerlange Gletscher durch die Alpen schieben, früher dichte Fichtenwälder? War es in den Alpen – auch ganz ohne Industrie-CO2 – vor Jahrtausenden erheblich wärmer als heute? Sind wärmere und kühlere Klimaphasen natürlich – und werden heute zur Durchsetzung finanzieller Interessen als „Katastrophe“ verkauft?
Dieses Video basiert maßgeblich auf der Broschüre „Die nacheiszeitliche Klimaentwicklung in den Alpen im Vergleich zur Temperaturentwicklung der Gegenwart“ von Gernot Patzelt.




Woher kommt der Strom? Zwei Tage kalte Dunkelflaute

2. Analysewoche 2024 von Rüdiger Stobbe

Zwei Tage kalte Dunkelflaute in der zweiten Analysewoche des neuen Jahres. An den übrigen Tagen war die regenerative Stromerzeugung ebenfalls nicht berauschend. Erst zum bedarfsarmen Wochenende zog die Windstromerzeugung an. Das sorgte zum Absinken des Strompreises. An den fünf Tagen zuvor wurde neben eigener konventioneller Erzeugung Strom aus dem benachbarten Ausland eingeführt. Das sorgte insbesondere an den bedarfsstarken Zeiten vormittags und am Vorabend zu hohen Preisen. Immer wenn kein Stromimport notwendig war, fielen die Preise.  Niedrige Preise gibt es auch in der Nacht, am frühen Morgen, wenn Strom importiert wird. Dann ist die Nachfrage überall gering. Auch in Deutschland. Das zusammen ergibt den typischen ´Achterbahnverlauf` der Strompreiskurve.

Ein Blick auf die Prognosen des Agora-Zukunftsmeters belegt eindrucksvoll das Dilemma der Stromerzeugung mittels Wind – und PV-Anlagen. Bei einem Ausbaugrad von 68 Prozent an den beiden Dunkelflautentagen ergibt sich dieses Bild. Vergleicht man dortige ´Residuallast 68 Prozent Ausbau` mit der aktuellen Residuallast der beiden Tage, so gibt es zumindest in den Spitzen nur wenig Unterschied. Das liegt daran, das Agora die geplanten Bedarfssteigerungen selbstverständlich in die Prognose einrechnet. Man sieht, dass auch ein Ausbau der Erneuerbaren um mehr als die Hälfte des bestehenden regenerativen Kraftwerkparks nur wenig Auswirkung auf die Stromproduktion hat, wenn wenig Wind weht und die Sonne – wenn überhaupt – nur schwach scheint. Was ergibt der Ausbau der Erneuerbaren auf 86%. Da wird die Residuallast noch größer als heute. Ausnahme: Die Zeit, wenn die Sonne auf die massenhaft zugebauten Solarpaneele scheint.

Dieses Bild ergibt sich, wenn wir auf die ´Prognose 86 Prozent Ausbau` auf die beiden letzten Tage der Analysewoche anwenden.  Die Residuallast wird geringer, ist aber immer noch da. Am Sonntag übersteigt die regenerative Erzeugung zeitweise den Bedarf. Zuzüglich der netzstabilisierenden konventionellen Erzeugung wird der Preis erheblich sinken, Es ist zu viel Strom im Markt.  Der Vollständigkeit halber noch das Bild ´Ausbaugrad 68 Prozent`.

Wochenüberblick

Montag, 8.1.2024 bis Sonntag, 14.1.2024Anteil Wind- und PV-Strom 30,1 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 41,3 Prozent, davon Windstrom 26,6 Prozent, PV-Strom 3,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 2. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 2. KW 2024: Factsheet KW 1/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Jahresüberblick 2024 bis zum 14. Januar 2024 

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 8. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 39,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 50,2 Prozent, davon Windstrom 36,2 Prozent, PV-Strom 3,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Mäßige regenerative Stromerzeugung. Vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang wird Strom importiert. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Januar ab 2016

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Dienstag, 9. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 25,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 37,1 Prozent, davon Windstrom 19,8 Prozent, PV-Strom 5,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,4 Prozent.

Windstrom wird noch weniger, der Stromimport steigt. Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 10. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 16,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 28,3 Prozent, davon Windstrom 11,0 Prozent, PV-Strom 5,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.

Der erste Dunkelflautentag. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 10.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 11. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 15,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 27,0, davon Windstrom 10,2 Prozent, PV-Strom 5,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.

Der zweite Dunkelflautentag. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.1.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 12. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 18,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 29,8 Prozent, davon Windstrom 16,6 Prozent, PV-Strom 1,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,6 Prozent.

Ab Mittag steigt die Windstromerzeugung langsam an. Deshalb rechne ich den Freitag nicht mehr zu Dunkelflaute. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 12.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Samstag, 13. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 44,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,7 Prozent, davon Windstrom 43,0 Prozent, PV-Strom 1,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,8 Prozent.

Die Windstromerzeugung wächst weiter. Die PV-Stromerzeugung geht gegen Null. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. Januar ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 13.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 14. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 49,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,0 Prozent, davon Windstrom 47,0 Prozent, PV-Strom 2,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.

Der Sonntag ist der bedarfsärmste und regenerativ stärkste Tag der Woche. Die Strompreisbildung spiegelt diesen Sachverhalt.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14. Januar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 14.1.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.




Energie-Vernichtung durch grüne „Energiewende“ – Interview mit Michael Limburg

Christian Jung vom Deutschlandkurier analysiert die „Alternativen“ zur klassischen Energieerzeugung durch Kernkraft und Öl&Gas. Jung bezeichnet den „Politiker-Sprech“ von Robert Habeck als „Schwurbelei“, der zeige, daß der Mann gar nicht weiß, wovon er überhaupt spricht.

Reporter Jung besucht zur Klärung der Frage, wie man das Land mit „erneuerbarer“ Energie versorgen kann, die Speicherkraftwerke Goldisthal und Walchensee. Um theoretische Expertise zu „neuen“ Technologien wie Wasserstoff zu bekommen, fragt er unseren Vizepräsidenten Michael Limburg.

Die Wasserstoffidee ist eine Energievernichtungsanlage erster Ordnung.

Michael Limburg

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Habeck-Behörde gibt öffentlich zu: Energiewende wird hunderte Milliarden Euro teurer als geplant

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Der E-Ingenieur betont mit Nachdruck, daß in spaltbaren und organischen Energieträgern die Speicherfunktion gleich mit enthalten ist – bei den „Erneuerbaren“ muß man die Speicher erst dazu-organisieren. Geht das? Ist das wirtschaftlich?

Erneuerbare am Primärenrgie 22

Antwort: Nur die Pumpspeicher wie Goldisthal, Deutschlands größtes Speicherwerk, können wirtschaftlich betrieben werden – Verluste „nur“ 25%. Aber Goldisthal ist gar nicht als Speicher für Wind- und Solarstrom gedacht und geeignet – das Werk dient zur Abdeckung der üblichen Spitzenlast.

Andere Speichertechnologien wie Akkus sind völlig unwirtschaftlich und nicht zuletzt umweltschädlich und giftig.

Schauen Sie sich das eingängige Video bei Youtube an: