Die vorsätzliche Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit der EU – von Samuele Furfari

Ineffizienz im Energiebereich – Die vorsätzliche Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit der EU

Samuele Furfari, Ingenieur und Professor für Politikwissenschaft und angewandte Wissenschaft an der Universität Brüssel spricht vor dem Budapeschter Batthyány-Kreis der Professoren auf der Konferenz „Energie und Klima“, 28. November 2024.

Vortrag ist auf Englisch.

Hier sind seine Vortragsfolien, englisch.
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Samuel(e) Furfari (*1953) ist Chemieingenieur und hat einen Doktortitel in angewandten Wissenschaften. Er war 36 Jahre lang leitender Beamter bei der Europäischen Kommission im Bereich Energie. Seit 2003 unterrichtet er Energiegeopolitik und Energiepolitik.

Er ist der Autor von 16 Büchern über Energie und nachhaltige Entwicklung. Auf der Grundlage seiner Arbeit wurde Samuel Furfari von MCC Brüssel im Mai 2024 eingeladen, in Brüssel über die Gefahren von Net Zero zu diskutieren. Der Titel des Budapester Vortrags von Samuel Furfari greift den Titel seines 2023 erschienenen Buches auf: „Energy insecurity: Die organisierte Zerstörung der Wettbewerbsfähigkeit der EU“, was ein Volltreffer ist.

Als aktiver Christ wird dieser Vortrag auch eine gute Gelegenheit sein, daran zu erinnern, dass die EU von christlichen Politikern finanziert wurde, deren Ziel es war, Wohlstand und Frieden zu schaffen.




Woher kommt der Strom? Starke Windstromerzeugung

Woher kommt der Strom? 51. Analysewoche von  Rüdiger Stobbe 

Eine windstarke Stromerzeugungswoche. Sobald Stromimporte notwendig werden, wird der Wochenhöchstpreis erreicht. Schweden exportiert nahezu die ganze Woche Strom nach Deutschland. Dänemark und Norwegen hingegen kaufen deutschen Strom, wenn er günstig ist. Sie exportieren Strom nach Deutschland, wenn er teuer ist. Dänemark und Norwegen in Zahlen.

Die Zeit der Dunkelflaute scheint vorüber zu sein. Das allerdings ist ein Irrtum. Analysieren Sie diesen Chart. Nächste Woche geht die Windstromerzeugung zeitweise unter ein GW. Aktivieren Sie den letzten Flautenbalken mit der Maus, dem Finger und schauen Sie sich die Werte an. „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind: Mal weht es heftig, mal ist es still. Doch eines ist sicher, es macht, was es will.“ Dies für unsere Freunde der Energiewende. Fehlt im Winter der Wind, kommt es zur Dunkelflaute. Denn PV-Stromerzeugung ist im Winter immer gering. Eine genaue Analyse erstelle ich in der nächsten Woche, die zwei Analysetage mehr enthalten wird.

Zur Windkraftkontroverse empfehle ich den gleichnamigen Artikel plus Videodokumentation aus Epoch Times.

Wochenüberblick

Montag, 16.12.2024 bis Sonntag, 22.12.2024Anteil Wind- und PV-Strom 64,8 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,9 Prozent, davon Windstrom 62,7 Prozent, PV-Strom 2,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 51. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 51. KW 2024: Factsheet KW 51/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Jahresüberblick 2024 bis zum 22. Dezember 2024Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen 

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 16.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 65,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,2 Prozent, davon Windstrom 63,9 Prozent, PV-Strom 1,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 7,7 Prozent.

Gleichmäßig hohe Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag, 17.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,1 Prozent, davon Windstrom 44,9 Prozent, PV-Strom 2,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,2 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung nimmt ab. Ab 13:00 Uhr werden Stromimporte notwendig. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch, 18.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 66,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 75,9 Prozent, davon Windstrom 64,4 Prozent, PV-Strom 2,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,0 Prozent.

Die Windstromerzeugung zieht wieder an. Das Strompreisniveau.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Dezember 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 19.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 69,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 78,2 Prozent, davon Windstrom 68,0 Prozent, PV-Strom 1,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,7 Prozent.

Starke Windstromerzeugung. Das Strompreisniveau sinkt

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.12.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 20.12. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 62,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,1 Prozent, davon Windstrom 59,9 Prozent, PV-Strom 2,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Etwas weniger Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag, 21.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 73,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 83,0 Prozent, davon Windstrom 71,4 Prozent, PV-Strom 2,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,2 Prozent.

Wochenende: Weniger Bedarf. Die regenerative Stromerzeugung erreicht teilweise die Bedarfsgrenze. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Dezember ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 21.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag, 22.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 68,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 79,3 Prozent, davon Windstrom 66,6 Prozent, PV-Strom 1,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.

Noch weniger Bedarf. Windstrom nimmt etwas ab. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.12.2024: Chart, ProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

 Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.




Benny Peiser: „Zum ersten Mal in all den Jahren sehe ich, daß die Leute anfangen, uns zuzuhören.“

Vortrag von Benny Peiser, seit 15 Jahren Direktor der Global Warming Policy Foundation, über die neuesten (geo-)politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in der Klimapolitik. Was bedeutet der Sieg von Trump für die Klimapolitik? Was ist das Ergebnis der COP29 in Baku? Peiser spricht aus seiner langjährigen Erfahrung mit der Klimadebatte.

Peiser: „Zum ersten Mal in all den Jahren sehe ich, daß die Leute anfangen, uns zuzuhören.“




Werden die ‚Extremwetter‘ mehr? Laut Weltklimarat nicht

(ARG)

Laut Stefan Rahmstorf und anderen Experten der Erderwärmungslehre würden die Extremwetterlagen wie Taifune immer häufiger. Das Argument ist recht neu – früher stiegen noch die Meeresspiegel um Hunderte Meter und die Eisbären verhungerten.

Da die Klimata der Erde sich seit Ende 2020 solar bedingt etwas abkühlen, müssen sich die Profiteure des Narrativs neue Erklärungen einfallen lassen, damit der Rubel noch lange weiter rollt. Stefan Rahmstorf und Roland Emmerich haben mit ihrer Golfstrom-Theorie im Blockbuster vorgelegt – und seit Anfang 2021 verkünden auch offizöse Wetterfrösche, daß die Kälte von der Hitze käme.
Außerdem hätten wir den „heißesten Monat (x) seit 125.001 Jahren“, und die Extreme wie Taifune und Dürren würden häufiger.

Stimmt das? Was sagt der Weltklimarat IPCC dazu?

Das hier:

Marcel Crok, CLINTEL

Zyklone, Winterstürme, Tornados, Blitze, Buschbrände, Hitzewellen, Starkregen, Fluten, ökologische Dürren, meteorologische Dürren und so weiter würden laut dem 6. Sachstandsbericht nicht allgemein mehr, sondern nur zu 33% (5 von 15). Das ist die Minderheit – Rahmstorfs Prosa in den Tagesthemen oben im Video läßt sich damit nicht belegen.

Und selbst die 5/15 Katastrophen sind fragwürdig – Extremwetter oszilliert um einen Mittelwert, und wenn man den „richtigen“ Referenzrahmen bemüht, zeigt man nur die oberen Ausschläge. NGOs wie Germanwatch ziehen zudem die Daten von Versicherungsunternehmen heran, die natürlich nicht die Gesamtzahl der Fälle zeigen, sondern nur die versicherten. Und Versicherungspolicen sind nicht von der Physik abhängig, sondern vom Marketing.




Abgesagte Weltuntergänge (I): John Kerry und Al Gore prophezeihten 2009 polare Eisfreiheit

Video: Parteidemokratische Politiker John Kerry und Al Gore prophezeihten 2009 polare Eisfreiheit

Genauer gesagt: Arktische Eisfreiheit um 2014 – im Sommer, und nur wahrscheinlich.

Schlau formuliert  – kein Gericht könnte die beiden erfolglosen Politiker heute dafür belangen. Den Trick kennt der geneigte EIKE-Leser von Weltklimarat IPCC, in dessen Sachstandsberichten die Konjunktivitis regiert – „könnte“, „ist wahrscheinlich“, „ist möglich“ und so weiter. Alarmistische Aussagen von Stefan „Golfstrom“ Rahmstorf und anderen in den Tagesthemen lassen sich damit nicht im Ansatz begründen.
John Kerry und Al Gore sind ehemalige Spitzenpolitiker der Demokratischen Partei der USA. Gore ware Vizepräsident unter Bill Clinton und unterlag 2.000 dem republikanischen Kandidaten George Bush jr. Seitdem wurde er professioneller Klima-Alarmist und erhielt den Oscar für seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“, außerdem den Klimafriedens-Nobelpreis.
Seit der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen 2009 hört man von dem schwerreichen Klimapolitik-Profiteur nicht mehr viel – er soll um die 400 Millionen Dollar Privatvermögen haben. Sein finanzielles Interesse verschweigt selbst Wikipedia nicht.

John Kerry war US-Präsidentschafts-Kandidat der Demokraten, verlor aber ebenfalls gegen Bush jr. Unter Präsident Biden war er Klimabeauftragter der Regierung.