Die Psychologie der Massen – gibt es eine Klimapsychose?

„Es ist viel einfacher, Menschen zu täuschen, als sie davon zu überzeugen, daß sie getäuscht wurden“,

sagte der weise Mark Twain. Warum ist das eigentlich so? Man muß die Kunden dort abholen, wo sie stehen, ist eine erste Regel der Public Relations-Theorie. Locke die Leute mit dem, was sie gerne hören, was ihnen Vorteile wie Geld, Macht und Gemeinschaft verschafft. Ein anderer Trick ist, sie sozial unter Druck zu setzen.

Edward Bernays, der Neffe von Sigmund Freud, emigrierte von Wien nach New York Stadt und reüssierte dort als Autor der Reklame- und PR-Bibel; damals sagte man auch schlicht „Propaganda“. Bernays ging davon aus, daß große Menschengruppen, die Masse, ganz anders auf Reize reagiert als der einzelne. In Gruppen sind wir Großaffen der Art Homo sapiens viel hysterischer, unüberlegter, konformistischer und emotionaler.

Die Masse ist der Schlüssel; haben raffinierte Typen vom Schlage eines Bernays es geschafft, ihren Unfug prominent zu plazieren, verbreitet er sich via Konformismus fast automatisch. Wirklich glauben tun die Menschen, wie der aktuelle Klimahype zeigt, die Märchen nicht. Daß gerade die besonders moralischen und lauten Ökobürger wie Langstrecken-Luisa mit Vorliebe konsumieren und Kohlen-Zwei-Sauerstoff in die Atmosphäre pusten, ist Legion. Seltsamerweise reagieren ihre Anhänger nur selten empört darauf; kein Wunder, die Klimahüpfer hinterlassen selbst Berge von Wohlstandsmüll nach ihren Kundgebungen.

Auffallen tut es ihnen seltsamerweise nicht; und auf Hinweise reagieren sie meist aggressiv. Eine kognitive Fehlleistung ohne gleichen. Mark Twains über 100 Jahre alte Diagnose ist also erstaunlich präzise. Es ist wohl so, daß unser Bewußtsein mehrere Ebenen besitzt. Manche Überzeugungen, die wir äußern, sind echt, weil wir sie auch leben. Ich als schwäbischer Klimaleugner zum Beispiel trenne meinen Müll mit preußischer Gründlichkeit und würde kein Fahrzeug kaufen, das für seinen Zweck überdimensioniert ist und unangemessen viel Sprit verbraucht.
Andere menschliche Überzeugungen wie „Klimaschutz“ dienen wohl eher der Stiftung von sozialer Identität und Ressourcen-Erwerb; ihr Inhalt ist mehr oder minder gleichgültig und austauschbar. Ein anschauliches Beispiel dafür ist die erstaunliche Beliebigkeit der FFF- und Extinction-Rebellion-Demonstrationen, auf denen mittlerweile auch Antifa-Gruppen und Kapitalismusfeinde prominent mitmischen. Hinzu kommen groteske Spielarten der Klimarettung wie der Ökofeminismus und Klima-Anti-Antisemitismus.

Zur Illustration hier das beeindruckende Video von Michael Mross:

 




Klima-Gaga: Neues Molekül für die Klimakühlung entdeckt?

Das Wundermolekül heißt Pyridin-Ion (oder auch Pyridinium) und ist dem Biowissenschaftler in ähnlicher Form als Bestandteil des Erbgutmaterials, DNS, bekannt. Bei der Verbrennung organischen Materials wird es in die Luft abgegeben und wirkt mit seiner positiven Ladung als Kondensationskeim für Wassertröpfchen und somit als Starter für Wolkenbildung. Die Ionen können wahrscheinlich den gebildeten Tropfen verlassen und einen neuen kondensieren, wie ein Katalysator, der in einer Reaktion selbst nicht verbraucht oder verändert wird. Wissenschaftlich ist das durchaus interessant, auch technologisch, weil man damit zum Beispiel in trockenen Gegenden Luftfeuchtigkeit „einfangen“ könnte. Aber in Zeiten des Klimawahns verkaufen die Wissenschaftler ihr Ergebnis natürlich als Mittel gegen die „Selbstverbrennung“; schon, um besser an Folgeförderung heranzukommen.

Wem die Strategie bekannt vorkommt: Richtig, der Doktor Strangelove (Dr. Seltsam) von der Harvard-Universität verfolgt das Ziel, die verbrennende Erde mit Schwefelverbindungen zu kühlen. Die Pointe: In den 70ern wurde gerade wegen anthropogener Moleküle wie SO2 die Eiszeitkatastrophe vorhergesagt. Weiß jemand, ob ein Dr. Seltsam in den 70ern mal die Idee publizierte, die nahende Eiszeit mit CO2 abzuwenden? Bei dem Unfug, den man sich als Klimajournalist so durchlesen muß, würde mich das auch nicht mehr überraschen.

Wenn unsere tapferen Pyridin-Forscher es schaffen sollten, ihr Produkt an den Mann zu bringen, stellte sich die Frage, wer die Megatonnen (?) Material in die Atmosphäre bringt. Und wer sie produziert. Nun gut, das Ion befindet sich durch Verkehr und Industrie sowieso in der Luft und bremst laut „Klimaforschung“ mit anderen Stoffen wie SO2 via Wolkenbildung die tödliche Aufheizung der Erde. Interessanter Aspekt, nebenbei bemerkt: Die heutigen Klimaschwindler beziehen die Spinnereien ihrer Kollegen aus den 70ern mit ein. Doppeldenk nannte das George Orwell, und erklärt, daß eine Interessengruppe damit nach Belieben alles mögliche und gleichzeitig dessen Gegenteil behaupten kann; wie es gerade passt. Mit diesem Trick wäre es denkbar, daß Schellnhubers Selbstverbrennung bald langsam ausgeschlichen, und dann die olle Kamelle Eiszeit wieder eingeschlichen wird.




Extinction Rebellion kostet London Millionen

Die grünen Oberschichtkinder Europas protestieren gerne zur Rettung der Welt, der Natur usw. und so fort. Bei den Blockaden deutscher KKW-Müll-Transporte wurde gezielt mit dem Argument immer höherer Kosten für die Sicherheitskräfte gearbeitet, um die Transporte beziehungsweise die Kernkraft untragbar teuer zu machen. Arbeitet Extinction Rebellion XR nun mit derselben Strategie? Das wäre nicht zu empfehlen, da, wie wir kürzlich berichteten, XR-Leute beim Blockieren einer Ubahn von wütenden Pendlern verdroschen wurden.

Die Blockaden der angeblichen Klimaretter im April mit über Tausend Verhaftungen verursachten der Londoner Polizei Zusatzkosten in Höhe von rund 18 Millionen Euro, und das in wenigen Tagen! Am 7.Oktober legten die Bürgerkinder nach und störten den Verkehr am Flughafen, am Fischmarkt, am Fleischmarkt und an diversen Straßen und Brücken. Wo haben die ihr Personal her? Aus Deutschland? Wundern würde es nicht. Die Polizei verhaftete 1.800 Personen und beschlagnahmte 80 Tonnen (!) Ausrüstung. Kosten diesmal: Über 24 Millionen Euro, davon sechs für Zuziehung auswärtiger Kräfte und dreieinhalb Millionen für Überstunden. Die Demonstranten wurden von ihrer Führung angewiesen, sich unkooperativ zu verhalten, was die Polizei dazu zwang, bis zu acht Beamte pro Demonstrant einzusetzen.

Ist die Polizei der Terror- und Kriminalitäts-geplagten Weltstadt solches Theater nicht gewöhnt und steckt solchen Zusatzstreß locker weg? Mitnichten – laut Daily Mail sind allein die horrenden Kosten des XR-Terrors eine spezielle Belastung. Das SEK „Gewaltverbrechen“ habe zum Beispiel nur einen Jahresetat von etwa 17 Millionen Euro. Die Betreuung der abenteuerlustigen Klimakinder ziehe daher Ressourcen aus anderen Täötigkeitsbereichen ab.

Was tun? sprach Zeus. Im Prinzip wäre es einfach: Blockaden sollten in Zukunft nicht mehr als Bagatelldelikt behandelt werden. Wer Millionen Kosten verursacht und das Wirtschaftsleben der Bürger unterbindet, ist schlimmer als ein Post- oder Bankräuber, der nur einem einzigen Marktteilnehmer viel geringere Verluste beschert. Der Räuber aber geht lange in Haft, wenn er vor Gericht landet, was den diversen Öko- und Klimademonstranten höherer Herkunft in der Regel nicht passiert. Blockierer sollten daher im Sinne des Rechtsstaates, der für alle Menschen eines Landes gilt, entsprechend zur Kasse gebeten oder in Haft genommen werden.  Da es viele treffen würde, wären Solidaritäts-Aktionen des unterstützenden radikalen Milieus kaum mehr möglich. Außerdem würden sich die empfindsamen Bürgerkinderdemonstranten dann sehr genau überlegen, was sie tun. Monatelange Haft oder Tausende von Euros für jede Abenteuerdemo, die die Eltern bezahlen müßten, sind inakzeptable Kosten für die „Weltrettung“.

 




Merkel in Indien: Eine Milliarde Euro für klimaneutrale Haltestellen?

Deutschland ist wirtschaftlich im Abschwung befindlich, was nicht zuletzt auf Merkels katastrophale Klima- und Energiepolitik zurückzuführen ist. Trotzdem verschenkt sie deutsche Steuermilliarden an die härtesten Konkurrenten der deutschen mittelständischen Industrie, unter anderem Indien und sogar China.

Charles Krüger analysiert.


 




Kann die Kernfusion das Klima retten?

Als „Klimaleugner“ staunt man, wie viele Artikel die Qualitätspresse in letzter Zeit zum Thema alternative Energien heraushaut. Wenn unsere verwirrten Eliten gleichzeitig Kernkraft- und Kohlekraftwerke dichtmachen und Wärmekraftmaschinen in Autos verbieten wollen, fragt sich mittlerweile wohl selbst der linke Klimajournalist in der Metropole, woher in Zukunft dann diese Elektronen-Dinger in der Steckdose kommen sollen und mit welchem Auto man zum Flughafen fahren kann (die Berliner Öffis meidet die Elite aus tabuisierten Gründen bekanntlich eher).

Zumindest fragen sich die Hauptschriftleiter der großen Zeitungen (und TV-Sender) wohl, was sich auch Otto Normalverbraucher fragen könnte. Da der Windradbau von Bürgern zunehmend via Klage blockiert wird und der Lithium-Akkumulator selbst vom Klima-Lesch verdammt wird, müssen unbedingt neue Visionen her, um Hoffnung zu stiften, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Da die Grünen und ihre Hofmedien in den 1980ern den Kernspaltungsreaktor trotz neuer Konzepte pauschal mit dem Etikett „Weltuntergangsmaschine“ versehen haben, muß nun die Kernfusion verstärkt promoviert werden, wenn auch nur medial. Die Fusion hat im grünen Lager erstaunlicherweise kaum Feinde, warum auch immer. Am technischen Verständnis kann es nicht liegen; eine hüpfende FFF-Demonstrantin, die den Begriff „Massendefekt“ erklären kann, ist kaum vorstellbar. Heise.de behauptet nun, daß „just zu dieser Zeit“, also in unserer Gretchen-Ära, bedeutende Fortschritte im Bereich der Fusionsforschung gemacht wurden. Diese vermögen angeblich, „den Traum, unbegrenzte saubere und sichere Energie aus der thermonuklearen Fusion von Atomkernen“ einzulösen.

Jede Technologie hat allerdings immer Nachteile. Wie soll die angeblich bald zur Verfügung stehende Fusionierung funktionieren? Grundsätzlich werden schwere Wasserstoff-Atome (Deuterium) mit überschweren Wasserstoff-Atomen (Tritium) gewaltsam miteinander verschmolzen. Dabei entsteht gigantisch viel Energie, die man gerne nutzen würde. Die Sache geht aber leider nur bei Drücken um 200 Millionen bar und etwa 15 Millionen Grad Celsius (hier) und (hier). Fertig gebracht hat man das bereits in sehr unschöner Form als „Wasserstoffbombe“, bei welcher die hier als etwas euphorisch bezeichneten „warmen, druckhaltigen“ Bedingungen von einer „Atombombe“ erzeugt werden, um welche das eigentliche Fusionsmaterial als Lithiumdeuterid-Hülle angebracht ist.

Diese unschöne Nutzung der Kernfusion friedlich zu zähmen bemüht sich seit vielen Jahrzehnten die Fusionsforschung. Glücklicherweise sind Grüne bekanntlich naturwissenschaftlich nicht gut gebildet (um den Ausdruck „total bekloppt“ zu vermeiden), sonst wäre ihre Begeisterung für die Kernfusion nämlich schnell dahin. Der überschwere Wasserstoff (Tritium) ist nämlich ein höchst gefährlicher radioaktiver Strahler. Seine Halbwertszeit beträgt so um die zwölf Jahre, und er ist deswegen gefährlich, weil die Körperchemie nicht zwischen normalem Wasserstoff-Atom ohne Neutron und einem überschweren mit zwei Neutronen (Tritium) unterscheiden kann. Verzeihung, liebe Grüne, das ist für Euch zu schwer, daher speziell für Annalena Baerbock: Wenn Tritium in größeren Mengen geschluckt oder eingeatmet wird, sollte man sein Testament besser schon mal gemacht haben. Tritium ist weit gefährlicher als das dank Annalena entdeckte, neue Element Kobold.

Die Kernfusion wird seit Jahrzehnten mit Milliardenaufwand öffentlich beforscht; zentrale Probleme konnten aber bislang nicht gelöst werden. Einem, nämlich der Erfüllung des Lawson-Kriteriums ist man schon sehr nahe gekommen. Wesentlich ferkeliger sind aber die folgenden Probleme:

– die bei der Fusion entstehenden Strahlungs- und Teilchenprodukte zerstören ihrerseits wieder das Fusionsplasma, das man mühsam in entsprechenden Anordnungen erzeugen muss.

– sie zerstören auch die Wände des Reaktors.

– und wie holt man die für Dampfturbinen brauchbare Wärme aus dem Fusionsreaktor heraus, ohne dabei den sensiblen Fusionsprozess zu zerstören? Es weiß bis heute niemand.

Diese geringfügigen Probleme haben dazu geführt, dass seit Beginn der Fusionsforschung vor vielen Jahrzehnten immer von einem Zeitraum von 50 Jahren die Rede ist, ab dem der Durchbruch erzielt sein wird. Dieser Zeitraum hat sich bis heute nie geändert – vermutlich wird er es auch nicht bis zum St.-Nimmerleinstag. Denn selbst dann, wenn alles technisch gelöst sein sollte, steht es in den Sternen, ob der Kostenaufwand solch einer Maschine mit den vergleichsweise simplen Spalt-Kernreaktoren der Generation IV mithalten kann. Immerhin laufen diese Dinger schon, als russische BN-Typen. Deutschland hat es dagegen vergeigt und vergurkt, bei den Generation IV – Brütern vorne mitzumachen. Den Generation IV-Reaktor in Kalkar hat die Politik punktgenau dicht gemacht, als er alle Genehmigungsverfahren absolviert hatte. „Wir schaffen das“, ans Ende der technologischen Wertschöpfungskette dieser Welt zu rutschen, auf dem besten Wege dahin sind wir bereits, oder nicht, liebe Grüne?

Laut Heise.de wollen nun neben den staatlichen Projekten wie ITER private Firmen kleinere, billigere Reaktoren entwickeln und dafür unterschiedlichste Ideen umsetzen. Besonders aussichtsreich seien Konzepte mit mittleren Dichten des Plasmas (Zahl der Ionen pro Volumeneinheit) und mittleren Einschlußzeiten (Zeit der Zusammenführung der Ionen durch das Magnetfeld). Die privaten Firmen seien durch den Druck der Geldgeber besser in der Lage, schnell funktionierende Parameter-Kombinationen zu finden.

Der geneigte Leser, der an dieser Stelle konkretere Informationen vermißt, denkt richtig. Im Heise-Artikel wird keine Firma genannt, kein neues Konzept genauer vorgestellt. Der Text ist ein im schlechten Sinne typisch journalistisches Erzeugnis; also eines, das ohne Grund eine Technologie bejubelt, und das auch noch im Sinne einer frei erfundenen Ideologie der Church of Global Warming. Pikant in dem Zusammenhang ist, daß der Heise-Autor typisch kapitalistisch handelnde Firmen als kompetenteste Akteure darstellt. Angesichts der um sich greifenden Antifa-isierung von Fridays for future einschließlich deutlich geäußertem Antikapitalismus fragt man sich, was die Klimaretter eigentlich wollen, außer unserem Besten natürlich, unserem Geld.

In den nächsten Jahrzehnten aber sind Kohle und Öl noch ausreichend vorhanden und billig genug. Ergänzend dazu könnte zur Bereitstellung elektrischer Energie die Kernspaltung wieder eingeführt oder weitergeführt werden, sofern nicht im Bund und den Ländern überall klimasozialistische Parteien unterschiedlicher Färbung von schwarz-weißblau bis grün an der Macht sind, die von ihren Ablaßhändlern in Redaktionen und Schulen propagandistisch unterstützt werden.

Mal sehen, welche Wunderwaffe gegen den Klimawandel die Ablaßhändler von Heise und den anderen Organen als nächstes bejubelt wird. Als V4 sozusagen, damit haben wir ja Erfahrung (wenn auch nichts daraus gelernt). Mit der Fusion wird das sicher die nächsten 50 Jahre nichts, zumindest nicht am Markt. Die Zappelstrom-Windräder werden in den kommenden Monaten und Jahren immer mehr Stromausfälle verursachen, so daß auch Stadtbewohner die Propeller-Monster immer mehr hassen werden. Welche klimafreundliche Energietechnologie wird als nächstes als DIE Lösung angepriesen werden? Wetten werden angenommen!