Ökosozialismus bei VW? Neuer Golf soll Ausgaben für Elektromobil erwirtschaften

Statt sich gegen den unrealistischen Unfug der grünen Politiker, der physikalisch derzeit und wahrscheinlich auch in Zukunft nicht umsetzbar ist, zu wehren, machen deutsche Autohersteller fleißig mit und propagieren ihrerseits nutzlose Technologien. Volkswagen will, wie wir berichteten, das neue Elektroauto ID.3 in den Markt pressen und beendet dafür im Werk Zwickau/ Sachsen die Produktion klassischer Verbrenner. Für den ID.3 wird VW gemeinsam mit der schwedischen Firma Northvolt Akkumulatoren in Salzgitter produzieren und baut dafür ein Werk für zunächst eine Milliarde Euro.

Um den Golf 8 zum Verkaufsschlager zu machen, rüstet der Konzern die Wagen mit zahlreichen steuerbegünstigten Ökospielereien aus. Einige Modelle mit der Bezeichnung eTSI erhalten Fahrrad-Akkus, die Bremsenergie speichern und beim Anfahren wieder abgeben. Fahrzeuge mit der Bezeichnung eHybrid haben größere Akkumulatoren und Elektromotoren, die am Starkstromnetz geladen werden (sofern vorhanden) und angeblich Strom für 60 Kilometer Reichweite liefern. Dadurch sinkt rein rechnerisch der Ausstoß des „Klimagases“ Kohlendioxid unter 50 Gramm pro Kilometer, so daß der Wagen ein E-Kennzeichen erhalten kann. Das spart Steuern für Selbständige und Angestellte, die ihren Dienstwagen privat nutzen. Zudem bezahlen der Fiskus und der Hersteller selbst einen „Umweltbonus“ von 3.000 Euro. Der Hersteller auch? fragt sich der kritische Leser. Ja – denn durch den geringeren Ausstoß von CO2 bleiben Strafbefehle der sozialistischen EU aus.

Sind die Manager unserer heimischen Autohersteller zu klimarettenden Sozialisten geworden, oder rechnen die besser, als man vermuten würde? Auch wenn der Zeitgeist letztlich immer den Geist der Oberschichtler erreicht, wirkt der Zwang, Geld zu verdienen, disziplinierend, und daher darf das Zweite angenommen werden. Die vielen Steuervergünstigungen locken wahrscheinlich viele Golf-Kunden, was dem Konzern die Milliarden bringt, mit denen er seinen ID.3 quersubventioniert; unterstützt von weiteren Steuergeldern. Der gelernte Ökonom möge mich korrigieren, aber für mich riecht das nach einer wirtschaftlichen Sackgasse. Die neuen Elektro- und Hybridautos will eigentlich keiner bauen oder kaufen; man tut es aber doch, weil es dafür Subventionen gibt, die man mit seinen Steuern letztlich aber wieder selber bezahlt. Ein Nullsummenspiel, wie die Wirtschaftswissenschaft es nennt. Nun, nicht ganz: Nullsumme gilt nur für den, der das Sinnlos-Auto kauft. Wer einen Verbrenner oder mit dem ÖPNV fährt, zahlt den Spaß. Verdienen hingegen tun zum Beispiel die Schweden von Northvolt, deren Produkt vom deutschen Steuerzahler gekauft wird.




Die apokalyptischen Reiter der Klimapolitik – zum ersten

Wer sich seinen eigenen Weg in der großen Klima-Verwirrung finden will, kommt nicht umhin sich ein paar grundsätzliche Gedanken über Wissen und Bildung zu machen und sich beispielsweise den kleinen Unterschied zwischen Fakten und Daten klar zu machen. Beginn einer kleinen Serie zur geisteswissenschaftlichen Ertüchtigung des staunenden Publikums im großen Klima-Theater.

„Der anthropogene (durch den Menschen verursachte) Treibhauseffekt ist seit über drei Jahrzehnten zunehmend Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und öffentlicher Diskussionen. Trotz der mittlerweile fundierten wissenschaftlichen Basis melden sich immer wieder Skeptiker zu Wort, die den anthropogenen Treibhauseffekt anzweifeln oder sogar leugnen.“ (Umweltbundesamt)

„Es kommt die Zeit, da wir alle fort und vergessen sind, und das Einzige, was dann von uns übrig ist, sind die Treibhausgase, die wir mehr oder weniger unwissentlich in die Atmosphäre gepustet haben.“ (Szenen aus dem Herzenvon Greta Thunberg, Svante Thunberg, Malena Ernman, Beata Ernman)

Fanatismus, meine Damen und Herren, Fanatismus … – Kennen Sie Greta? Alle kennen Greta, „wir alle“ kennen sie, vielleicht nicht gerade in Person, aber ganz gewiss ihr Medien-Abziehbild. Dieses Bild, über das separat zu sprechen wäre, hat, so scheint es mittlerweile, durch die Heftigkeit des New Yorker UN-Auftritts vom 23. September einen Knacks bekommen. Das muss nicht schlecht sein. Der Ikone der Klimabewegung widerfährt damit nur, was schon Andere vor ihr hinnehmen mussten. Sie spaltete die Wohlmeinenden, und die Bewegung geht über sie hinweg. Genug ist nicht genug. Der Leitsatz der Bewegung gilt nicht bloß im Reich der PS-Boliden und Fernreisen, er gilt genauso für Exponenten einer Weltsicht, in der für derlei Luxus kein Platz vorgesehen ist.

Der Star, der, wie man hier und da lesen konnte, „seine Emotionen nicht im Griff hat“, ist plötzlich wieder Kind: Wer sind die Eltern? Wo sind die Eltern? Die seriöse Welt, in der Entscheidungen gefällt und Mehrheiten organisiert werden müssen, trennt sich, die Gelegenheit nutzend, ostentativ von den lunatics, den überspannten Rebellen des Weltgewissens, das bekanntlich bei Bedarf in jedem Mainstream-Politiker tickt. Und die Rebellen? Sagen wir, die Situation kommt ihnen entgegen, nachdem „Greta“ erfolgreich die Botschaft vom drohenden Untergang in den Köpfen der Mehrheitsgesellschaft und der ihr verpflichteten Politik verankert hat. Konkurrenz belebt das Geschäft und Feindschaft gegen das System garantiert einen langen Atem. Währenddessen wird die Ikone, ausstaffiert mit allerlei Auszeichnungen, ins öffentliche Nirwana all der Kämpfer für eine bessere Zukunft entrückt, an die von Zeit zu Zeit ein bebilderter Zeitungsartikel erinnert.

Fanatismus der Unwissenheit

Die junge Dame, die, wie sie bereits mehrfach andeutete, ihre Bildung auf dem Altar der Menschheit opfert, da sie etwas weiß oder zu wissen glaubt, das keinen Aufschub duldet, weiß offenbar nicht, dass Bildung und Wissen in einem engen Zusammenhang stehen oder, um es weniger schlicht zu formulieren, einander bedingen: keine Bildung ohne Wissen, kein Wissen ohne Bildung. Vor allem der letzte Teil dieses Satzes verdient Beachtung. Man muss wissen – oder eine Ahnung davon haben –, was Wissen heißt und wie es zustande kommt, um sich seiner halbwegs angemessen bedienen zu können. Es gibt einen Fanatismus der Unwissenheit und des Wissens, die einander in ihren Folgen nicht nachstehen – allein schon deshalb nicht, weil letzterer gleichfalls auf Unwissenheit beruht (den Fall der wissentlichen Unwissenheit, des Selbstbetrugs oder der bösen Absicht einmal beiseitegesetzt).

Daher kann keine Unterrichtseinheit den Bildungsgang ersetzen, innerhalb dessen sie angesetzt wurde: Eine Banalität unter Pädagogen, zusehends ausgehebelt durch die grassierende Bildungsverachtung von Leuten, die der Ansicht sind, sie wüssten genug, um die Welt von ihrem schlimmen Tun abhalten zu müssen – hier und jetzt, denn die Sache selbst duldet … siehe oben. Die Sache selbst. Ganz recht, die sechzehnjährige Greta kann es nicht wissen, da eine skrupellos agierende Umgebung ihr ein Dasein als Medium nahelegt, dazu verurteilt, anderer Leute Wahrheiten unter die Leute zu bringen – flächige Projektionen eines „Wissens“, das in seinem Kern vielleicht Wissenschaft, vielleicht ein Hoax (oder ein guter Mix aus beidem) ist, in jedem Fall aber über eine Tiefendimension verfügt, die sich ihr und ihren Mitkämpferinnen entzieht.

Falls dieses Kind, das kein Kind mehr ist, ein „Missbrauchsopfer“ genannt zu werden verdient, so weniger wegen einer ausgeplauderten Asperger-Diagnose als deswegen, weil ihm die akklamierende Erwachsenenwelt, in der es sich offensichtlich bewegt, das Recht auf Bildung abschneidet. Damit scheint es das Schicksal einer Generation von Jugendlichen zu teilen, deren Erzieher und Lehrer es vorziehen, einem wahnhaften Purismus die Ehre zu geben, statt ihren Schützlingen die elementare Kenntnis dessen zu vermitteln, was eine frühere Generation „la condition humaine“ nannte, die menschliche Weise, in der Welt zu sein und, unter anderem, eine Flut widersprüchlicher Gewissheiten zu generieren, deren Schicksal darin besteht, wieder kassiert zu werden, sobald es an der Zeit ist. Denn noch immer ist der Mensch das Tier, das tief in seinem Inneren weiß, dass es nichts weiß, während es fest zu wissen glaubt, was Andere ihm suggerieren.

Fakten werden gemacht

Die Berufung auf Fakten besitzt, zumindest in der Wirkung auf Laien, etwas Furchteinflößendes. Sie erscheinen ihnen unumstößlich gegeben: „Widerstand zwecklos!“ Das freut die Blender unter den Wissenschaftlern, die sich gern im Licht der Öffentlichkeit sonnen. Denn sie wissen: Nichts in ihren Disziplinen ist so umkämpft wie just diese „Fakten“. Wie das Wort bereits andeutet: Fakten werden gemacht. Sie sind das Ergebnis einer praktischen („Fakten schaffen!“) oder theoretischen Anstrengung. Das unterscheidet sie von „Daten“, die erhoben und interpretiert werden müssen, um auf irgendeine Weise (zum Beispiel in Archiven, etwa zum Klimawandel, wo sie, rein theoretisch, auch zurechtgebogen werden könnten) auf Abruf gegeben zu sein.

Wer demnach, öffentlich sein Renommee als Wissenschaftler in Anspruch nehmend,  behauptet, jene einer wissenschaftsfernen Umgebung aufs Auge gedrückten „Fakten“ seien – bloß gleichsam für Laien verständlich aufbereitet – die Daten selbst, der beurlaubt sich – an dieser Stelle wenigstens – aus dem wissenschaftlichen Diskurs. Manche seiner Kollegen dürften es mit Erleichterung quittieren. Einige allerdings auch mit verstecktem oder offenem Groll, weil sie gern beides hätten: die wissenschaftliche Reputation und das öffentliche Etikett des/der „führenden Forscher(s)*in“.

Wie eine Probe auf diesen Mechanismus liest sich die Karriere der neueren Klimaforschung, deren „führende Vertreter“ seit Jahr und Tag einer dankbar-betroffenen Öffentlichkeit ihre unumstößlichen Fakten präsentieren und dabei nicht selten auf ihre Vergesslichkeit spekulieren, da gerade die furchterregendsten unter den aufgebotenen „Fakten“ alle naslang nachjustiert werden müssen.

Immerhin könnte die Behauptung der Forschesten unter ihnen, irgendwer habe „das Schlimmste“ schon seit Jahrzehnten vorhergesagt, bei klügeren Zeitgenossen eher Zweifel am Fleiß und an der Gewissenhaftigkeit der über allerlei Disziplinen verstreuten, aber im politischen Impetus vereinten Zunft erwecken. Also wird ein gewisser Teil der durch Forschungsfortschritte notwendig werdenden Korrekturen am obligaten Horrorszenario mit der Maßgabe publiziert, in Wahrheit sei alles viel schlimmer, als bisher angenommen. Das imponiert aufmerksameren Zeitgenossen zwar nicht sonderlich. Aber angesichts der allgemeinen Betroffenheit verschließt es ihnen den Mund.

Dies ist der erste Teil einer vierteiligen Serie. Zuerst veröffentlicht auf der Achse des Guten. Mit freundlicher Genehmigung des Autors.




Artikel-Krieg auf Wikipedia – Andreas „Andol“ Lieb übt bittere Vergeltung

Daß EIKE-Repräsentanten überhaupt eigene Artikel bei Wikipedia haben, ist ja eigentlich eine Ehre – viele Normalverbraucher kennen uns nicht einmal, weil die Medien solche Uruk-Hais (siehe Foto) wie uns sonst eher verschweigen; es könnte ja jemand unsere Informationen lesen und nachdenken. Werden wir doch einmal in den Quantitätsmedien erwähnt, fehlt natürlich nie die „richtige“ Einordnung unseres Wirkens, damit das Denken der Zuschauer auch gut betreut ist. Ein hervorragendes Beispiel ist der aktuelle ORF-Beitrag über „Gretas Feinde“, zu dessen Erstellung eine junge politisch zuverlässige Journalistin aus Wien nach Potsdam eilte (mutmaßlich per Flugzeug), um mit dem leicht angewiderten Gesichtsausdruck der Rechtgläubigen den Häretiker Limburg zu interviewen.

Ein eher im Hintergrund tätiger Kollege des ORF-Klimateams, politisch aber genauso zuverlässig, ist der wohl weniger kamerataugliche Andreas Lieb, der als Andol richtig gute PR-Arbeit für die Church of Global Warming leistet. Wie Kollege Baur herausfand, ist Lieb rund acht Stunden täglich und mehr in der „demokratischen“ Wikipedia unterwegs, um die ihm verhaßten Klimaleugner und ihre Aussagen möglichst schlecht dastehen zu lassen. Die Gründer von Wiki (hawaiianisch für „schnell“) warben damit, daß ihre Internet-Enzyklopädie jedem offenstehe und das Wissen der Welt zusammentrage. Die Realität sieht wie immer ganz anders aus: Die Wikipedia ist nicht demokratisch, sondern im schlechtesten Sinne politisch: Wer am lautesten schreit, gewinnt. Dabei zeigt sich, daß eine alte Erfahrung aus Parteien auch beim Schreiben von Wiki-Artikeln gemacht werden kann. Jan Fleischhauer beschrieb einmal, daß sich marxistische Studenten in der SPD durchsetzen konnten, weil die wohlhabenden Bürgerkinder im Gegensatz zu den bodenständigen Arbeiter-Genossen auf Parteitreffen ewig ausharren und somit Abstimmungen dominieren konnten. War der Genosse Arbeiter abends gegangen, machten die Edelmarxisten, was sie wollten. Morgens um sechs arbeiten mußten sie nicht; und Geld hatten sie genug.

Ähnlich läuft es in der Wikipedia: Die „Offenheit“ zieht zahlreiche Weltanschauungskrieger geradezu magisch an. Da sie mutmaßlich vom Sozialstaat und/oder von linken NGOs mit Steuergeld vollversorgt werden, haben sie 24 Stunden am Tag Zeit, gemeinschaftlich aus ihrer Sicht falsche Ansichten oder Informationen aus Artikeln herauszulöschen und stattdessen exklusiv ihre Weltsicht zu verewigen. Die deutsche Wikipedia ist (noch) die zweitgrößte der Welt – was für eine Macht! Ein gescheiterter grüner Kandidat ohne (klassischen) Job aus einer Provinz-Ortschaft kann bestimmen, was deutschsprachige Leser auf der ganzen Welt über böse Klimaleugner wissen und denken sollen.

Wie sieht das aus? Im persönlichen Artikel von Michael Limburg versuchte ein Klimaskeptiker mit dem Pseudonym Schnappi92, der Kontakt zu uns aufnahm, wenigstens etwas Schärfe aus dem diffamierenden Text zu nehmen, indem er Formulierungen wie „Leugnung der menschgemachten Erwärmung/ Abstreiten der menschgemachten globalen Erwärmung“ durch „Kontroverse um die globale Erwärmung“ ersetzte. Außerdem wurden Beschimpfungen wie „Klimaleugner“ (das nicht von ungefähr wie „Holocaustleugner“ klingt), durch „Klimaskeptiker“ ersetzt. Und „Verein zur Klimaleugnung“ (wir) wurde gelöscht. Andol-Lieb machte das per Revert-Taste ganz bequem rückgängig. Änderte Schnappi92 den Text erneut, wird das als Editwar, sinngemäß Artikel-Krieg, gewertet und die Bearbeitung von den Admins, den Schiedsrichtern der unteren Ebene, daraufhin gesperrt. Da die Admins mittlerweile zum Gutteil auch schon Vollzeit-Schreibaktivisten sind, wird das Schnappi-Konto gleich mitgesperrt. Schreibt ein Kritiker wie Schnappi dann mit anderem Konto weiter, wird seine IP-Adresse, die einmalige Identifizierung eines Rechners im Internet, von einem Admin ausgelesen und ebenfalls gesperrt. Es mag auch noch neutrale oder kritische Admins geben; aber die halten sich von den politisch „heißen“ Artikeln meist fern. Vor allem, wenn sie einmal erlebt mußten, daß radikale Gruppen aus lauter dauerpräsenten Andols nach einer unliebsamen Entscheidung sie stunden- und tagelang, gern auch bis spät in die Nacht nervten. Hinzu kommt, daß die Schiedsrichter nicht ernannt, sondern „demokratisch“ gewählt werden. Der geneigte Leser kann leicht erraten, wer den Wahltermin einmal im Jahr garantiert nicht verpaßt und vorher ganz spezielle „Wahlwerbung“ macht. Neben der turnusgemäßen Wahl gibt es außerdem noch die Möglichkeit, eine Art Absetzungsverfahren zu initiieren, wie das Impeachment bei Donald Trump.

Legt sich ein unparteiischer Admin also mit Lieb oder einem anderen Schreibaktivisten an, macht er danach keine normale Arbeit in Artikeln mehr, sondern muß sich laufend mit nervtötenden Beschwerden einer ganzen Schar konzertiert handelnder Gläubiger und diversen Absetzungs- und Verwaltungsverfahren herumärgern. Ist der/die neutrale Admin nicht selber ein NGO-steuerfinanzierter Zeitbesitzer, sondern ein Hobby-Enzyklopädist mit Job, Familie, Haus und eigenem Leben in der wirklichen Welt, ist klar, daß er (oder sie) schnell keine Lust mehr hat und aufgibt oder sich in ruhigere Gewässer zurückzieht.

Einen Eindruck, wie Andol-Lieb und seine Mitstreiter arbeiten, gibt die aktuelle Diskussionsseite zu „Michael Limburg“. Auf einer solchen Hintergrund-Plattform können Interessierte Vorschläge machen und Probleme klären. Mit Kalibern wie Andol ist das Diskutieren natürlich sinnlos, weil die Aktivisten entweder mit ihrer unbegrenzten Zeit meterweise Seiten füllen, oder politisch zuverlässige Admins mit ihrem besonderen Gewicht jede Kritik sofort abschmettern.

Beispiel:

„Es gab von mehreren Usern Kritik an dem tendenziös formulierten Artikel über Michael Limburg. Anstatt sachlich darauf einzugehen, gab es persönliche Angriffe, falsche Unterstellungen von Andol & Co. Und dann wurde der Diskussionsabschnitt kommentarlos gelöscht. Ich bitte um Klärung, wie ein Konsens auf der Diskussionsseite, bei solch einem fragwürdigen Vorgehen, erreicht werden kann. Danke.“–Schnappi92 (ein Klimaskeptiker)

„Hast du die Kontrahenten daraufhin angesprochen? Ich kann das leider nicht erkennen. Das ist aber vor dem Beginn eines Editwar notwendig. Hier auf dieser Diskussionsseite geht es um die Verbesserung des Artikels, hier können auch Wünsche und sonstige Unzulänglichkeiten angesprochen werden, damit ein Konsens mit den Autoren hergestellt werden kann. Gruß“ —Regi51  (ein Admin)

„Gleich in deinem ersten Beitrag hier hast du glatt die Existenz des Treibhauseffektes bestritten, eines wissenschaftlich völlig unstrittigen Faktes, der bereits im 19. Jahrhundert entdeckt wurde. Anschließend wurden deine Beiträge noch deutlich absurder. Auf solch einer Basis kann hier kein Konsens möglich sein. Der kann nur auf dem Fundament der Wissenschaft beruhen. Solange du wissenschaftlich eindeutige Sachverhalte kategorisch bestreitest werden wir und nie annähern.“ Andol

Schauen Sie sich den aktuellen Personenartikel von Michael Limburg an – die Diffamierungen wie „Klimaleugner“ stehen immer noch drin – gleich mehrfach.

Was kann man gegen solche üblen Nachreden im Netz-Lexikon tun? Zum Beispiel juristisch klagen, und zwar laufend, weil jede herausgeklagte Diffamierung von der Aktivistenschar schnell ersetzt wird. Das ist teuer und zeitaufwändig, da sitzen die über diverse Töpfe steuerfinanzierten Schreibkrieger am längeren Hebel.

Die Wikipedia-Organisation könnte schon einiges tun, um ihre Artikel neutral zu halten, was seit Jahren auch gefordert wird. Ein guter Ansatz wäre die Abschaffung des anonymen Schreibens. Wenn alle Redakteure, Admins und höheren „Beamten“ von Wikipedia gezwungen wären, unter Klarnamen zu schreiben; und zudem ihre angemeldete Wohnadresse ähnlich wie bei Ebay hinterlegen müßten, wäre das anonyme Beleidigen aus dem virtuellen Hinterhalt zumindest deutlich schwieriger. Typen wie Lieb, dessen Identität, Parteizugehörigkeit und Herkunft von Rechercheuren wie Alex Baur schon lange publiziert wurden, kann man damit natürlich nicht bremsen. Sie wären dann aber alleine in ihrem Bereich, weil viele virtuelle Heckenschützen wie auch Antifaschläger und Hooligans letztlich nicht den Schneid haben, als Individuum mit offenem Visier zu fechten.

Und nicht zu vergessen: Sind Adressen und Klarnamen bekannt, kann man wegen übler Nachrede auch persönlich verklagt werden. Das könnte richtig teuer werden und sogar zu Haft führen, aber nur in einem Rechtsstaat.

 

 




„Wie ich klimagläubig wurde!“ Große Freiheit TV auf Abwegen?

Nachdem ich in den letzten Monaten mit sehr vielen Klimaalarmisten gesprochen habe und tiefer in das Thema eingestiegen bin, muss ich hier öffentlich meine Position revidieren. Wie ich genau dazu gekommen bin, siehst du in diesem Video.


 




„Wie dumm von mir!“ Es geht nicht ums Klima, es geht um die totale Veränderung der Gesellschaft

Auf ein Kernfaktum traf ich schon in den ersten Tagen nach dem Themenwechsel, als ich kreuz und quer durch die Republik die Szene der Klima-Experten abtelefonierte. Ich wurde mit der Behauptung konfrontiert, dass es in der Szene zwei Parteien gibt, die nicht miteinander sprechen, weil die eine, sehr starke Partei, das nicht wolle, ja schon länger als seit einem Jahrzehnt systematisch unterband.

Bei den beiden „Parteien“ handelt es sich um die „Klima-Alarmisten“ einerseits und die „Kli­ma-Skeptiker“ andererseits.

Es gibt nicht viele Mitbürger, denen die beiden Begriffe bekannt sind, aber die Personen sind bekannt, die dafür stehen, zumindest eine, Greta Thunberg, nicht gerade eine wissenschaftliche Größe, aber sie führt im Bewusstsein der Öffentlichkeit aktuell die Riege der Klima-Alarmisten an. Sie bewegt mit ihrer Initiative zur Rettung der Welt in der Tat die Gemüter, wenn auch nicht überall in der Welt, aber immerhin vielerorts.

Die Riege der Klima-Skeptiker zu personalisieren, fällt schon schwerer. Der bekannteste Amateur auf diesem Gebiet, also durchaus mit Greta vergleichbar, ist der amerikanische Präsident Do­nald Trump, der sich durch den Ausstieg aus dem Pariser Klima-Abkommen auf diesem Gebiet pro­filiert hat.

Aber genau diese Tatsache ist für die Diskussion typisch, denn es fällt einem zur Seite der Kli­ma-Skeptiker in Deutschland kein öffentlich bekannter Name ein. Anderes gilt für die Seite der Kli­ma-Alarmisten, denn deren Front-Institut ist das in der Presse häufig genannte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK).

Wenn man allerdings die Szene der Skeptiker, auch Klima-Leugner genannt, durchleuchtet, trifft man auf überwiegend männliche Emeriti mit grauen Haaren, die sich in Jahrzehnten auf renommierten deutschen Universitäten einen ausgezeichneten wissenschaftlichen Ruf erarbeitet ha­ben, deren Stimme aber komischerweise stets im Nichts verhallt.

Durch die Bank erzählen sie einem, dass es in Jahrzehnten nicht gelungen ist, mit den wissenschaftlichen Protagonisten des Potsdamer Instituts, immer wieder genannt werden die Namen Schellnhuber und Rahmstorf, ins Gespräch zu kommen. Selbst wenn gemeinsame Termine für einen Diskurs verabredet waren, stets wurden sie kurzfristig abgesagt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

„Selbst schuld“, mag manch einer der Beobachter denken, denn die Riege der Klima-Skeptiker spricht – anders als die geschlossene Riege der Alarmisten – nicht mit einer Stimme. Die Experten der Wissenschaft tun das, was Experten – vor allem im Bereich der Universitäten – schon immer tun: Sie streiten sich, sie sind sich nicht einig, sie verhaken sich in Details und sind unfähig, zurückzustecken.

Ich habe mir von allen Seiten Empfehlungen geholt, mit wem ich über dieses und jenes Thema sprechen sollte, und hörte immer wieder: „Aber bitte nicht mit dem Herrn …!“ Vor wenigen Wochen fand ein gut gemeinter Versuch statt, die Riege der Skeptiker in einem Verband zu organisieren. Die Folge war, dass sich einzelne Experten auf dem E-Mail-Verteiler schon nach we­nigen Tagen hin bis zu übelsten Beschimpfungen bekämpften – für Wissenschaftler mancher Diszi­plin nichts Ungewöhnliches. So gewinnt man aber keinen Krieg.

Hinter den Klima-Alarmisten steht die Staatsmacht

Abgekürzt kann man sagen, die Klima-Alarmisten dominieren die Medien und sie haben ein weiteres pre: Ihre Argumentation ist simpel – je mehr CO2 in der Atmosphäre, desto wärmer wird es auf der Erde. Und: Hinter ihnen steht zuvorderst das vorgenannte Potsdamer Institut, das Bundes­umweltamt, die Umwelthilfe e. V., das Bundesumweltministerium, die EU, die UN und ihr IP­CC-Weltklimarat, also alle zuständigen öffentlichen Institutionen, die geballte globale bürokratische Staatsmacht.

Sie alle berufen sich auf die angeblich wissenschaftlich fundierte Wahrheit vom CO2-ursächli­chen, von Menschen gemachten Klimawandel.

Die Skeptiker haben es doppelt schwer: Zum einen werden sie offensichtlich gezielt von den Mainstream-Medien verschwiegen, sodass sie niemand kennt, zum anderen fallen diesen Experten, bestehend aus Geologen, Astro-Physikern und Meteorologen so viele Klima-Faktoren ein, die alle zusammenwirken, dass sie nicht so simpel sagen können, wohin die Reise geht.

Sie haben keine einfache Wahrheit. Sie reden vom Einfluss der Sonnenzyklen, vom Einfluss der Meere (72 Prozent der Erdoberfläche!) und der Wolken, also von wahrlich unfassbare Größen und sagen: So wenig, wie der Mensch einen Sturm aufhalten kann, so wenig hat der Mensch Einfluss auf das Klima. Wie will man sich daran festhalten? Geht nicht.

Die Position klingt nach Inkompetenz, noch einmal verstärkt durch die Simplizität der Gegenmeinung – die für das gemeine Volk mundgerecht zubereitete Schädlichkeit von CO2, wie sie von den vorgenannten staatlichen Institutionen Propaganda-mäßig gesteuert wird.

Die Geschichte dahinter: Die Große Transformation

Die Geschichte dahinter lässt sich einfach erzählen. Sie hat eine Überschrift: „Die Große Transformation“. Der Begriff ist aus dem Jahr 1944 und stammt vom österreichischen Sozialöko­nomen Polanyi, der in einem gleichnamigen Buch den Weg in einen neuen Sozialismus beschrieb.

Der Titel wurde vom damaligen Leiter des Potsdam-Instituts, Hans Joachim Schellnhuber im Jahr 2007 in sein Potsdam-Memorandum übernommen, aus dem im Jahr 2011 ein 446-seitiges Hauptgutachten entstand, die „Welt im Wandel – Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“, mitunterzeichnet von acht weiteren Wissenschaftlern, unter anderem dem Potsdamer Professor Stefan Rahmstorf. Doch, um die doch parteiische Potsdamer-Instituts-Quelle nach außen zu neutralisieren – nicht abwegig wäre zu sagen:

Um die Öffentlichkeit zu täuschen – institutionalisierte die Bundesregierung unter Angela Mer­kel den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Dieser scheinbar neutrale Beirat WBGU fungiert als Autor und Organisator diverser Veranstaltun­gen, seit 2013 ausgestattet mit einem millionenschweren Fördertopf.

Jedoch, dieses Geld wurde und wird nicht für neutrale Forschung eingesetzt, sondern im Zusammenwirken mit dem PIK dafür, einseitig CO2-Klimawandel-gerechte Forschung zu fördern und zugleich bundesweit mit aller Macht dafür zu sorgen, dass ergebnisoffen praktizierte Forschung unterblieb und, sobald Gegenmeinungen auftauchten, deren Protagonisten, nicht selten angesehenste Wissenschaftler, zu desavouieren und ihnen Forschungsetats wegzunehmen, Universitäten und Presseorgane unter Druck zu setzen, also alle Mittel eines totalitären Staates zu nutzen.

Reihenweise sprach ich in den vergangenen Monaten mit Unternehmern, Wissenschaftlern, Fachjournalisten und anderen, die mir ihre Entmutigung schilderten, weil sie über mehr als ein Jahrzehnt hinweg in haarsträubender Weise bei dem Versuch, ihre Wahrheit, also ihre ehrlich erarbeiteten Erkenntnisse, unter die Leute zu bringen, gescheitert sind.

 

Auf dem Weg in die DDR 2.0

Ergo, so scheint es zu sein: Alles, was zurzeit von der Bundesregierung als Druckprogramm zu Lasten der Automobilindustrie, zur Steuerung der Energieerzeugung und zur unnatürlichen Regulierung der Landwirtschaft auf dem Wege ist, ist langfristig in Potsdam geplant und auch offen am Ka­binettstisch der Bundesregierung beschlossen.

Erst am 23. März 2018 hat Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) noch einmal mit Stolz in einer Rede auf das Programm hingewiesen, als sie unter anderem sagte,

„Wir sind noch lange nicht am Ende des Weges. Vor uns liegen grundlegende Strukturveränderungen, oder wie es eben auch genannt wird, eine Große Transformation. Das gilt für neue Mobilitätssysteme, unsere Energieversorgung, neue industrielle Prozesse, die Digitalisierung und natürlich auch für neue Formen der Landwirtschaft.“
Siehe ab Minute 1:20 im Link hier.

Und ich dachte seit Monaten, es geht in Form einer sachlichen Auseinandersetzung nur ums Klima. Wie dumm von mir!

Der ganze Umbau der Wirtschaft soll von der Wissenschaft entwickelt und mehrheitlich, also vermeintlich demokratisch, beschlossen werden, mit anderen Worten, unter Ausschaltung der menschengesteuerten, natürlichen und stets mit Fehlern behafteten Entwicklung betrieben – entsprechend der gutachterlichen Empfehlung des WBGU!

Kein Zweifel, das ist der Fahrplan für einen langfristig und vor langer Zeit programmierten Weg in den wissenschaftlichen Sozialismus – hin zur DDR 2.0 oder venezolanischen Verhältnissen eben –, ausgedacht vom Chefideologen Schellnhuber und durchgesetzt von der ihm hörigen Kanzlerin.

Zuerst erschienen bei der EPOCH Times. Mit freundlicher Genehmigung.