Neues aus der Anstalt – Klimakrise ist jetzt „Wasserkrise“

In weiten Teilen Deutschlands regnet es gerade ausgiebig, was unseren Pflanzen (zum Beispiel meinen Harzfeuer-Tomaten) im Angesicht des Sommers richtig gut tut. dpa meldet allerdings, daß wegen der „Klimakrise“, in der wir jetzt bereits steckten, es im Sommer immer längere Trockenperioden und gleichzeitig schnelle Starkregenfälle gäbe. Zur Erinnerung: Der letzte Sommer war nur über ein paar Wochen richtig warm; in Thüringen mußte man schon Ende August abends die Jacke anlegen (und frühmorgens Handschuhe beim Fahrradfahren).
Trotzdem seien in Europa 40% der Oberflächengewässer durch Klimawandel und Dünger belastet; das Grundwasser sinke kontinuierlich. Klimawandel im Fluß? Wie sieht das aus? Nun, die Gewässer würden immer wärmer. Ob das objektiv stimmt, kann ich nur vermuten. Im Angesicht des städtischen Wärmeinsel-Effektes, den unser Referent Nicola Scafetta in München sehr anschaulich beschrieb, aber auch kein Wunder. Siedlungen mit ihren Kraftwerken und Industrieanlagen liegen nun mal fast immer an Flüssen; außerdem brauchen wir Bürger immer mehr Energie zum Heizen, Autofahren, Kochen, für Medien usw. Vor allem wohlhabende Klimaschützer; denn die haben stets den größten ökologischen Fußbadruck, Tesla in der Garage hin oder her.
Fazit: Wie Dushan Wegner so schön sagt, glaube wenig, prüfe alles und denke selber. Von daher haben wir bei den Dürrewarnungen wieder die übliche Gemengelage aus Interessen der städtischen Klima-Profiteure, der ländlichen Bauern und der panik-affinen Medien. Nur die Interessen der Allgemeinheit, die sind mal wieder nicht vertreten.




Neuer Elektrotrabi ID.3 von Volkswagen: der stotternde Start des „neuen Zugpferdes“

Da die Autoindustrie sich nicht gegen irrsinnige Abgasnormen, die von sinistren Abmahnvereinen wie der Deutschen Umwelthilfe ersonnen wurden, gewehrt hat, mußte man mit Motor-Software betrügen. Der Skandal wiederum hatte zur Folge, daß die VW-Führung sich völlig hat breitschlagen lassen und in einigen Jahren nur noch E-Autos anbieten will, ein wirtschaftlicher Wahnsinn sondergleichen.
Nicht nur, daß die E-Autos durch ihre Produktion wesentlich mehr Ressourcen verbrauchen und sogar aus Klimarettersicht viel mehr klimakillende Emissionen bewirken. Nein, sie sind auch noch deutlich teurer und haben realiter nur eine Reichweite von etwa 200km. Als wäre das noch nicht genug, um den Käufer nachhaltig zu vergrätzen (das ist nun wirklich mal nachhaltig im Wortsinne), bauen die Ingenieure von VW nun noch zusätzlich Mist und schaffen es nicht, den Stromer funktionierend an den Kunden auszuliefern. Die FAZ schreibt süffisant:

Wer von seinem VW-Händler bislang ein fertiges Auto erwartet hat, der muss jetzt ein bisschen umdenken.

Grund sind – das ist jetzt wirklich pikant – Softwareprobleme. Wohl deswegen wurde der Preis noch einmal gesenkt (Subvention?), so daß man voraussichtlich ab September einen ID.3 haben kann. Die Wolfsburger vergleichen den Lithium-Rohrkrepierer allen Ernstes mit dem Käfer, der sprichwörtlich zuverlässig und billig war. Das ist beim ID.3 garantiert nicht der Fall – selbst die 30.000 Euro, die der Stromer jetzt noch kostet, sind ganz schön teuer für einen „Volks“wagen der Breitensport-Kategorie. Und die geringe Reichweite, verbunden mit stundenlangen Ladezeiten, macht den ID.3 zu einem Zweitwagenkandidaten grüner Großstadtbewohner, die damit zum Bioladen schleichen.
Konkrete Daten, wenn sie jemand glauben will:

204 PS stark, 160 km/h schnell und mit 58 kWh Akkukapazität nach Norm für bis zu 420 Kilometer gerüstet

 




Ein Tag im Deutschland des Energiewende-Wahnsinns

Stefan Klinkigts Facebookseite
Das Ergebnis liest sich wie folgt:

“DEUTSCHLAND, AN EINEM GANZ NORMALEN SOMMERTAG…
Donnerstag, 17. Juni 2020, morgens 7:38 Uhr MESZ (https://www.electricitymap.org).
Deutschland hat in diesem Moment einen Elektroenergiebedarf von 51 GW.
Davon werden bereitgestellt (aus fossilen/nuklearen Quellen):

  • 12,74% aus Kernenergie durch Nutzung von 80,05% der installierten Leistung;
  • 32,58% aus Kohle durch Nutzung von 37,85% der installierten Leistung;
  • 19,13% aus Erdgas durch Nutzung von 32,66% der installierten Leistung;

Der Rest verteilt sich auf regenerative Quellen (sog. »erneuerbare Energien«):

  • 1,73% aus Windenergie durch Nutzung von 1,45% der installierten Leistung;
  • 4,24% aus Wasserkraft durch Nutzung von 44,98% der installierten Leistung;
  • 2,43% aus Photovoltaik durch Nutzung von 2,54% der installierten Leistung;
  • 8,39% aus Biomasse durch Nutzung von 52,35% der installierten Leistung;
  • -2,4% aus Pumpspeichern (Pumpspeicher werden derzeit gefüllt);

Insgesamt sind das 78,84%. Knapp ein Viertel des gegenwärtigen Strombedarfes muss also derzeit aus teuren Importen zugekauft werden. Wir importieren also jetzt teuren Strom (z.B. bösen Atomstrom aus Frankreich), obwohl wir unsere eigenen Kohlekraftwerke derzeit nur zu ca. 38% nutzen. Grotesker geht es nicht.
Und nun stellen wir uns dieselbe Bedarfssituation mal zehn Jahre später vor. (Es handelt sich hierbei noch nicht um den Extremfall einer sog. „Dunkelflaute“, bei der Wind und Photovoltaik Null Kilowattstunden erzeugen.) Alle »Atomkraftwerke« wurden abgeschaltet. Ebenso die bösen »dreckigen« Kohlekraftwerke. Strom aus fossilen Quellen gibt es nur noch aus Erdgas. Deutschland hat in diesem Moment einen Elektroenergiebedarf von 51 GW.Von den sog. »Erneuerbaren« haben die Haupterzeuger Wind und Photovoltaik zwar eine installierte Leistung von 111,7 GW, erbringen aber auf Grund ihrer Volatilität zu diesem Zeitpunkt nur lächerliche 2,12 GW Leistung. Der Rest muss also von den nicht volatilen Erzeugern Biomasse (installierte Leistung 8,17 GW), Wasserkraft (4,8 GW), Erdgas (29,9 GW) und Pumpspeicher (installierte Leistung 9,6 GW), bereitgestellt werden. Von diesen vier letztgenannten erfüllen letzten Endes nur Erdgas und Wasserkraft die Anforderungen, die zur Versorgungssicherheit „24/7/365“ beitragen. Wenn Pumpspeicher leergelaufen sind, erzeugen sie keine einzige Kilowattstunde mehr. Dasselbe gilt für Faulgas-Reaktoren („Biogas-Anlagen“ genannt).
Rechnen wir das also mal schnell durch. Biomasse, Wasserkraft, Erdgas und Pumpspeicher (vorausgesetzt, letztere sind auch gefüllt!) erbringen zusammen unter Volllast 49,83 GW Leistung. Zusammen mit den Zappelstromerzeugern Wind und Photovoltaik: 2,12 GW + 49,83 GW = 54,59 GW. Benötigt werden in unserem Beispiel 51 GW. (Wenn die Pumpspeicher leergelaufen sind und das Faulgas zum Betreiben der sog. »Biogasanlagen« alle ist, fallen diese beiden Erzeuger natürlich weg.)
Die Stromversorgung wäre also in diesem Moment auf Kante genäht. Steigt der Bedarf, was ja morgens immer der Fall ist, und stünde in diesem Moment keine Netzausregelungsreserve mehr zur Verfügung, dann kann ein Blackout nur noch mit Lastabwürfen* verhindert werden.
Die Situation, wenn es unseren linksgrünen Weltklimarettern gelänge, bis dahin auch noch das »klimaschädliche« Erdgas zu verbieten, mag ich mir gar nicht vorstellen.
* …by the way: »Lastabwürfe« sind regionale Stromabschaltungen.”

Wir haben schon vor einiger Zeit auf den “Bericht der deutschen Übertragungsnetzbetreiber zur Leistungsbilanz 2018-2022, mit Stand vom 18.02.2020” hingewiesen, in dem man nachlesen kann, dass spätestens 2022 der in Deutschland erzeugte Strom nicht mehr ausreicht, um den Bedarf der Stromkonsumenten in Deutschland zu decken. Was Stromunsicherheit für den Standort “Deutschland” bedeutet, das kann sich jeder selbst ausmalen. Rechnungen, wie die Rechnung, die die Übertragungsnetzbetreiber anstellen, basieren auf Jahres-, bestenfalls auf Monatsdaten. Hinter solchen Daten verbergen sich erhebliche Varianzen, die man am besten mit der Tatsache umschreiben kann, dass bereits heute an vielen Tagen der in Deutschland produzierte Strom nicht ausreicht, um die Inlandsnachfrage zu decken. Die Energiewende wird schon heute nicht nur – über die extraordinären Strompreise – auf dem Rücken der Verbraucher, sondern auch dem der ausländischen Stromerzeuger, der Betreiber der gescholtenen Kernkraftwerke in Frankreich, der Betreiber der ach so schmutzigen Kraftwerke, die Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugen der Schweiz und Österreich ausgetragen.
Wir haben die Idee von Stefan Klinkigt aufgenommen und weitergesponnen und den Stromverbrauch sowie die Kapazitätsauslastung der Energieträger über den Tag verfolgt. Die beiden folgenden Abbildungen zeigen zunächst die Herkunft des verbrauchten Stroms, dann die Auslastung der einzelnen Energieträger am Morgen, Mittag und Abend des 17. Juni 2020.


Die Musik spielt im Vergleich der beiden Abbildungen, der zeigt:

  • Zu keinem Zeitpunkt des 17. Juni sind alternative Energieträger auch nur ansatzweise in der Lage, den Strombedarf in Deutschland zu decken;
  • Ohne Kohle- und Gaskraftwerke ist es nicht möglich, die Stromversorgung in Deutschland zu sichern;
  • Zu jedem Zeitpunkt morgens, mittags und abends, wird Strom importiert;
  • Zu jedem Zeitpunkt, morgens, mittags und abends, wären Kapazitäten vorhanden, um auf Importe verzichten zu können;
  • Biomasse und Wasserkraft ist die alternativen Energieträger, die konstante und hohe Auslastungsquoten erreichen. Selbst bei hohem Auslastungsgrad sind beide jedoch lediglich in der Lage, rund 7% (Biomasse) und 4% (Wasserkraft) der Stromnachfrage in Deutschland zu decken;
  • Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie, der Ende 2021 erfolgt, fallen in Deutschland 10% der Stromerzeugung, die zur Deckung der Nachfrage gebraucht werden weg. Es sind dies 10%, die konstant, unabhängig von Wetter, Wind und Tageszeit erzeugt werden können. Weder Windenergie noch Solarenergie noch Wasserkraft oder Biomasse sind auch nur ansatzweise in der Lage, diese Lücke in der KONSTANTEN und somit verlässlichen Stromversorgung zu decken;
  • Sollte zudem ein Ausstieg aus der Verstromung von Kohle vollzogen werden, so dass ab 2038 keinerlei Strom aus Kohle mehr gewonnen wird, dann ist nicht ersichtlich, wo eine kontinuierliche Sicherung der Versorgungslücke von rund 40% der Stromnachfrage herkommen soll. Die einzigen Energieträger, die eine kontinuierliche und damit sichere Stromversorgung bieten, sind Biomasse, Wasserkraft und Gaskraftwerke. Erstere sind nicht in der Lage, eine Versorgungslücke von mehr als 10% zu decken. Die Kapazitäten von Gaskraftwerken reichen aus, um eine Versorgungslücke von rund 39% auf Basis der derzeit installierten Leistung, zu schließen, was indes eine 100%ige Auslastung erfordert. Bei der Erzeugung einer Kilowattstunde Strom durch Gas-Verbrennung, entstehen rund 490 Gramm CO2. Bei der Erzeugung von einer Kilowattstunde Strom durch Kernspaltung entstehen 12 Gramm CO2. Selbst wenn man einer der Gläubigen ist, die den Klimawandel auf menschliches Handeln zurückführen, kann man diese Art von Energiepolitik, die auf der einen Seite die Stromsicherheit Deutschlands aufs Spiel setzt, um auf der anderen Seite nicht einmal die angestrebte Reduzierung von CO2 Emissionen zu erreichen, nur als Kamikazestrategie ansehen.
Blühende Landschaften war früher!

Aber vielleicht ist das ja das Ziel der deutschen Bundesregierung: Die eigenen Klimaziele dadurch erreichen, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland zerstört wird. Wo keine Nachfrage nach Strom mehr vorhanden ist, schon weil Privathaushalte ab 2038 ihren Strom entweder mit dem Fahrraddynamo selbst erzeugen oder um ein Lagerfeuer sitzen, um sich dort Geschichten aus der alten Zeit, als man noch Filme im Fernsehen sehen konnte, zu erzählen, da entstehen auch keine CO2-Emissionen, bei der Stromerzeugung. Das Lagerfeuer muss man jetzt einfach für das höhere Ziel der Reduktion von CO2-Emissionen bei der Stromerzeugung in Kauf nehmen.
Wir haben mehr und mehr das Gefühl, dass die Regierungen “Merkel” als Wegbereiter für einen Rückfall in das, was man eine sekundäre oder Neo-Primitivität nennen könnte, in die Geschichte eingehen werden.
Dencken außerhalb des politischen Mainstreams.
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Streitthema Kernfusion: Höß – Replik auf Hofmann-Reinecke

Das einzige, was zumindest einige der Ökopuristen akzeptieren könnten, ist der Kernfusionsreaktor, an dem seit geraumer Zeit fleißig geforscht wird. Zwar fällt hier auch strahlender Abfall an; es kann aber auch keine Kernschmelze geben. Im Gegenteil; es ist sogar extrem schwierig, die Reaktion überhaupt aufrecht zu erhalten.
Unser Autor Hans Hofmann-Reinecke hatte dazu einige Betrachtungen angestellt, die unser Leser Paul Höß, Ingenieur aus München, aufgreift und weiterverarbeitet. Man sieht: Bei EIKE gibt es keine „97%“-Konsens-Themen, bei uns wird über Wissenschaft noch gestritten!

von Paul Höß
Ein äußerst gut geschriebener Artikel von Dr. Hofmann-Reinecke, leicht verständlich, der mir insbesondere deshalb gefällt, weil Kernfusion bisher gerne als Schimäre abgekanzelt wird.
Ein paar kleine Hinweise möchte ich anfügen:
Reagan und Gorbatschow waren zwar die Initiatoren des ITER-Projekts, Planungen für vergleichbare Experimente gab schon deutlich früher. Während meiner Diplomarbeit 1980 am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching erfuhr ich von einem ITER Vorgänger, dem INTOR (International Tokamak-Reaktor) mit vier Partnern, USA, Europa, Rußland und Japan. In meinen Unterlagen von damals sehe ich, Mitte der 70er geplant, einen praktisch baugleichen Vorläufer von ITER. Das folgende Diagramm wurde 1978 am MIT (Massachusetts Institute of Technology) verfaßt: Seither haben wir es geschafft, zuverlässig weniger auszugeben, als dort für das Projekt „Fusion never“ ausgewiesen wurde.
Noch Fragen?

Was der Beschreibung von Dr. Hofmann-Reinecke vollständig abgeht, ist die Darstellung der Situation in China und Südkorea. Die Planungen der beiden Staaten gehen dahin, deutlich vor 2050 fertig zu werden. Fertig werden heißt, ein 1.000 MW-Fusionskraftwerk ans Netz zu bringen. (siehe Dropbox)
Die Strategie Chinas zeigt dieser Link in komprimierter Form.
Christoph Schrader von der SZ Wissenschaftsredaktion hat diese Information schon 2013 als uninteressant zurückgewiesen:

„Wir sind eine deutsche Zeitung, es interessiert uns nicht was in China passiert.“

Dazu paßt auch, daß am 25. Juni 2011 die Grünen in Berlin beschlossen, die Entwicklung neuer „atomarer Großtechnologien“ wie Kernfusion und Transmutation, zu hintertreiben.
An den koreanischen Plänen ist besonders Folie 7 interessant, Samsung ist mit drei Unterfirmen beteiligt, warum nicht auch Siemens in ähnlicher Art an deutschen Projekten?
Sie können diese aus meiner Dropbox laden
Auf dem Parteitag der KP Chinas von 2015 wurde ein strategischer Entwicklungsplan beschlossen. Darin wurden zehn Schlüsselfelder definiert, in denen China bis 2049 Weltspitze sein soll. Dazu gehört auch ein Plan, 2.000 junge Fusionsforscher bis 2021 auszubilden, Europa hat vielleicht 200 davon.
Ein SPIEGEL-Bericht über China übersetzt das chinesische Original dieser Pläne fast richtig. Bei den zehn Schlüsselfeldern auf S. 71 müssen Sie allerdings Informationstechnologie durch KI und Energietechnik durch Kernfusion ersetzen. Dann erhalten sie den Parteitagsbeschluß von 2015 wie im Original der chinesischen Niederschrift.
Ein Vortrag der IPP-Direktorin Sibylle Günther am ifo-Institut vom April 2012 ist unter den folgenden Links verfügbar.
Einleitung
Vortrag
Diskussion
(Funktioniert nur in wenigen Browsern, z.B Firefox). In dem Vortrag erzählt Frau Günter etwa ab Minute 35 aufschlußreiche Details über Chinas Pläne und nochmals ab der 20. Minute in der Diskussion.
Ab Minute 7:48 erzählt sie auf Frage von Frau Pittel vom Umfeld in das Kernfusion eingebettet werden muß. Ab 10:20 Apollo-Programm, ab 11:00 die Frage nach Dauer und Kosten: 20 Jahre, 20 Milliarden, wir könnten schon in kaum über zehn Jahren (2032) fertig sein, wenn wir es denn gewollt hätten.
19:35, taz: Hightech muß grundsätzlich gefährlich sein …
Die grüne Kernphobie hindert uns daran: Kernkraft, Kernfusion, Kernobst, alles gleich teuflisch….
Auf Minute 2:45 meint Frau Günter auf Nachfrage des Herrn Thallemer, daß ihr der Plasmafokus pB11 unbekannt sei. Sie wird vielleicht wissen, daß es eine pB11- Fusionsreaktion gibt, aber offensichtlich nicht den Stand der Technik in der Forschung an Plasmafokusaufbauten! Den kannte ich damals auch noch nicht.
Mit dieser pB11-Reaktion lassen sich extrem kleine Generatoren bauen. 5.000 kW Leistung, aber so klein wie ein Kühlschrank. Verbrauch: Etwa 1 Gramm Bor11 (Diboran) pro Tag! ICEs, Schiffe, Großflugzeuge, alles mit einem kleinen Generator zu betreiben!
In dem Zusammenhang möchte ich unsere Arbeit über Plasmafokus in München erwähnen, die eine wesentliche Verringerung der Energieprobleme Afrikas zur Folge haben kann.
Zuerst kurze Infos über Plasmafokus, wir arbeiten speziell an der Startphase desselben Ansatzes. Als Einstieg über „alternative“ Kernfusion können Sie sich zwei kurze Videos von und über LPP-Fusion ansehen.
Das erste erklärt innerhalb von drei Minuten Aufbau und Funktion der Energieerzeugung basierend auf der pB11-Reaktion mittels eines Plasmafokusaufbaus.
Der Link dazu:
Es gibt auch Facebookinfos: https://www.facebook.com/LPPFusion
Die derzeit erreichte Temperatur ist etwa 260 keV (das ist die übliche Energieeinheit der Plasmaphysik, und somit das Maß für die Temperatur. 1keV entspricht etwa 11 Millionen Kelvin), also knapp 3.000 Millionen Grad schon hoch genug.  Der erreichte Druck ist knapp ein Gigabar, in der Mitte der Sonne herrschen 200 Gb. Ziel ist hier 4-5 Gb, also schon nahe am Zielwert. Einzig die Einschlußzeit (einige ns) muß noch um etwa einen Faktor 100 gesteigert werden, daran arbeiten wir auch in München.
In einem Interview der New York Times vom 15. Juli 2019 erwartet Eric Lerner (Vorstandsvorsitzender LPP-Fusion) eine Erreichbarkeit schon ab 2021! Ambitioniert, aber wahrscheinlich nicht absolut unmöglich.
Den Ausschnitt (zwei Minuten) mit Lerner gibt es direkt bei mir, der vollständige Acht-Minuten Beitrag über den Stand der Technik in der Kernfusion kann abgerufen werden, 
Auf unserer Webseite ist ein Beitrag über Lerner zu finden.
Wir haben hier in München eine 1:1-Kopie des Aufbaus und untersuchen die Symmetrierung der Startphase. Mein Mitstreiter Armin Azima hat bis August 2018 wie Hartmut Zohm vom IPP nur die kalifornische Firma TAE (Paul Allen ist über Alphabet einer der Investoren) als Betreiber der pB11-Forschung gekannt und in Vorträgen und Veröffentlichungen genannt.
Nach einem aufklärenden Anruf von mir hat Herr Azima sofort an meiner Forschung mitgearbeitet.
Paul Allen hat also einige hundert Millionen Dollar in Kernfusion investiert, Elon Musk, ja der mit dem Tesla, ist im gleichen Umfang bei General Fusion in Vancouver beteiligt.
Warren Buffet hat drei Milliarden Dolar in Windräder investiert. Ohne die Subventionen wäre das einfach nur sinnlos, sagt er im Wall Street Journal am 4. Mai 2014.
Nochmal ein kurzer Überblick:
Grundsätzlich gibt es zwei Varianten von Kernfusion:

  1. die „altbekannte“ Deuterium-Tritium-Fusion, bei der ein Neutron als Ergebnis der Fusion die Energie nach außen trägt. Damit kann man nur Wasser kochen und man gelangt zu Konzepten wie ITER. Dort findet die Fusion in einem Plasmaschlauch (analog zu einem Fahrradschlauch) mit einem großen Durchmesser von 30m und einem kleinen Durchmesser von 10m statt. Als Ergebnis bekommt man ein Fusionskraftwerk mit 1.000 MW elektrischer Leistung, China und Südkorea (Samsung) sind gerade dabei, uns zu überholen. Beide planen Fusionskraftwerke spätestens 2050 am Netz zu haben!
  2. Bei der Bor-Wasserstoff-Fusion (pB11) entstehen (geladene) Alphateilchen (Heliumkerne, 2p+2n0), die Reaktionsenergie wird direkt in Geschwindigkeit dieser Teilchen übersetzt. Dies entspricht einem gepulsten Strom, der mit sehr hohem Wirkungsgrad direkt über eine Spulenwicklung – ähnlich einem Transformator – als Sekundärstrom entnommen werden kann.

3He vom Mond, wie von China vorgeschlagen, ist wie 2., aber viel aufwendiger zu gewinnen, da dieses in nennenswerter Menge eben nur am Mond zu finden ist. Ein zu 10% Bor(11)-haltiges Waschmittel können Sie in jedem amerikanischen Drogeriemarkt für 17,50 Dollar pro Packung kaufen, Deutschland könnte mit dem Bor in dieser Packung mindestens fünf Minuten lang mit Strom versorgt werden, also braucht man 10.000 Packungen im Jahr um ganz Deutschland mit Strom zu versorgen, kostet dann etwa 170.000 € im Jahr.
Der entscheidende Vorteil der Bor-Variante ist die Kompaktheit!
Im US Patent 7.482.607 (Dropbox: Spalte 29, Zeile 25) wird durchgerechnet, daß etwa 5 MW als Ausgangsleistung einer Reaktionseinheit(-gefäß) mit etwa 700 ccm Nettovolumen erwartet werden könnten. Das Bauvolumen inklusive des Zubehörs wird etwa von Kühlschrankgröße bis einige cbm betragen. Die Material- und Fertigungskosten sollten bei einigen 100.000 EUR liegen, selbst eine Million wäre relativ gesehen nicht teuer.
Ein ICE3 bräuchte weniger als ein Gramm Treibstoff pro Tag. Auch fliegen könnte (wird wohl) elektrifiziert werden, ein Airbus A380 hätte einen Verbrauch von etwa 10g von München nach San Francisco. Kostet etwa einen US-Dollar.
Sie können uns gerne jederzeit auch in München besuchen, Ihre Neugierde würde mich sehr freuen.
Hier ist der Eingang zu allen meinen Dropbox-Einträgen.




EIKE, Windkraftgegner und Susanne Götze im Bayerischen Fernsehen

Wichtigste Erkenntnis der Grünfunker: EIKE hat überall seine klimaleugnenden Finger drin – sogar bei den Windkraftgegnern aus Pfettrach! Das ist der letzte, schlagende Beweis….

Nebenbei: Susanne Götze hat im Piper-Verlag ein Recherchebuch herausgebracht, in dem sie – leider, leider- unsere Machenschaften aufdeckt: 

Die KlimaSchmutzLobby – Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen.

Für nur 20 Euro! Knallharter investigativer und garantiert vom politmedialen Komplex völlig unabhängiger Feindbild-Journalismus gegen die kapitalistisch-trumpische Verschwörung der Klimaleugner*innen!
€ 20,00 [D], € 20,60 [A]
Erschienen am 06.04.2020
mit dankenswerter Unterstützung der Kumpelinnen  Susanne Roser
und Johanna Walter vom Bayerischen Rundfunk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht
256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag
EAN 978-3-492-07027-0.
Das ideale Buch für Verschwörungstheoretiker mit Corona-Quarantäne-Koller!