Klimaschau – die Tagesschau von Sebastian Lüning

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LIZENZHINWEIS: Foto Prof. Dr. Anders Levermann: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi…),

„LevermannPortrait web“, https://creativecommons.org/licenses/…

LINKS: El Niño: Pressemitteilung PIK: https://www.pik-potsdam.de/de/aktuell

Ludescher et al. 2019: https://arxiv.org/pdf/1910.14642.pdf

El Niño Vorhersage: http://www.bom.gov.au/climate/enso/in…

Bericht auf Notrickszone: https://notrickszone.com/2020/11/15/u…

Kältewellen Neue Arbeit: Blackport & Screen 2020, https://www.nature.com/articles/s4155… Frühere Hypothese: z.B. Petoukhov & Semenov 2010, https://agupubs.onlinelibrary.wiley.c… https://scilogs.spektrum.de/klimaloun… https://weather.com/de-DE/wetter/ausl…

Ausführliche Schilderung des Disputs in Kapitel 22 in „Unerwünschte Wahrheiten“: https://www.amazon.de/gp/product/3784…

Golfstrom Fu et al. 2020: https://advances.sciencemag.org/conte…

PM GEOMAR: https://www.geomar.de/news/article/de…

Bericht auf dkS: https://kaltesonne.de/die-golfstromsa…

Ausführliche Schilderung des Golfstrom-Disputs in Kapitel 12 in „Unerwünschte Wahrheiten“: https://www.amazon.de/gp/product/3784…

Sturmportal Sturmmonitor des Helmholtz-Zentrums Geesthacht: https://coastmap.hzg.de/portal/apps/s…

Kapitel 23 (Stürme) im Buch „Unerwünschte Wahrheiten“: https://www.amazon.de/gp/product/3784…

Medicanes Tagesschau-Beitrag: https://www.tagesschau.de/ausland/med…

Cavicchia et al. 2013: https://link.springer.com/article/10….

Lionello et al. 2006 (Kapitel 6.3.3.): https://www.sciencedirect.com/science…

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Medicane Tagesschau – Der Fall “Nordsee”: https://kaltesonne.de/um-antwort-wird…

Tagesschau – Der Fall „Ghoramara“: https://kaltesonne.de/um-antwort-wird…

Ökozid ARD-Webseite: https://www.daserste.de/unterhaltung/…

Mitwirkung des Max-Planck-Instituts für Völkerrecht: https://www.mpg.de/16033730/interview… DWDL-Zuschauerzahlen: https://www.dwdl.de/zahlenzentrale/80…

Jan-Philipp Hein in der Jüdischen Allgemeinen: https://www.juedische-allgemeine.de/m…

Jan Fleischhauer im Focus: https://www.focus.de/politik/deutschl…

Stefan Winterbauer auf Meedia: https://meedia.de/2020/11/20/nur-einm…

Beitrag auf dkS: https://kaltesonne.de/stell-dir-vor-e…

Prof. Dr. Anders Levermann taz-Artikel: https://taz.de/Klimaphysiker-ueber-Er…

Herbstflaute Agorameter: https://www.agora-energiewende.de/ser…

BGR-Energiestudie Studie als pdf: https://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Ene…

CO2-Rekord Tagesschau-Bericht: https://www.tagesschau.de/ausland/co2…

Wetterrückschau Deutschlandwetter November 2020, DWD: https://www.dwd.de/DE/presse/pressemi…

Produktion: Seven Continents




Die Temperaturen im November und die Renaissance der Kernenergie

Nach dem Ausstieg ist vor dem Einstieg

Im Augenblick ist es noch en vogue, jede Stilllegung eines Kern- oder Kohlekraftwerks durch Medien oder durch grüne und rote Parteien zu feiern. Zuletzt passierte das letzte Woche in Hamburg, als das Kohlekraftwerk Moorburg (Errichtungskosten 3 Milliarden €),eines der modernsten Kraftwerke der Welt, nach fünfjähriger Betriebsdauer seinen Stilllegungsbescheid für den Juni 2020 erhielt. Ende nächsten Jahres geht dann auch noch das Kernkraftwerk Brokdorf vom Netz, dann gibt es nördlich der Elbe kein Großkraftwerk mehr.

Der hamburgische Umweltsenator freut sich und zerstreut alle Sorgen. Schliesslich hätte man ja im Norden die Leitungen, die in Hamburg enden. Das kennen wir schon woanders her: der Strom kommt aus der Steckdose und wird vorher im Netz gespeichert. Das geht einher mit dem Märchen, wir müssten nur die Kapazität von Wind-und Solarkraftwerken steigern, dann reicht das schon irgendwie. Ausserdem plant die Umweltbehörde Buschholz aus Namibia in Hamburg zur Stromerzeugung zu verbrennen. Na dann wird die Aluminium-, Stahl- und Kupferindustrie am Standort Hamburg keine Probleme bekommen.
Henrik Paulitz hat in seinem kürzlich erschienen, lesenswerten Buch
„Strommangelwirtschaft“(Akademie Bergstrasse) darauf hingewiesen, dass es in 2016 52 Nächte gegeben hat, in denen in ganz Deutschland nahezu überhaupt kein Wind wehte, die Sonne ohnehin nicht schien. Die verlässliche gesicherte Leistung der Solarenergie liegt bei Null, die der Windenergie an Land bei 1 % und die gesicherte Leistung der off-shore Windenergie liegt bei 5 %. das heisst nur 1 oder 5% der jeweiligen Leistung sind gesichert immer da. Die Jahreshöchstlast beträgt etwa 80 000 Megawatt in Deutschland- soviel Strom brauchen Industrie, Gewerbe, Bahn und Haushalte vornehmlich im Winter. Bis 2023 sinkt die konventionelle Kraftwerkskapazität von 90 000 Megawatt auf 75 300 Megawatt, bei gleichzeitig wachsendem Bedarf durch e-Autos.Schon im nächsten Jahr gehen 4788 Megawatt Kohlekraftwerksleistung und 4000 Megawatt Kernenergie vom Netz, wie Frank Hennig berechnet hat.

In einer  Studie von McKinsey „Deutschland droht der Versorgungsengpass“  vom September 2019 wird ein umgehender Bau von 17 000 Megawatt Gaskraftwerken gefordert. Kaum von der Öffentlichkeit beachtet, hat die Bundesnetzagentur 4 Gaskraftwerke mit jewels 300 Megawatt Leistung im Süden Deutschlands genehmigt. Sie werden unter anderem in Biblis durch RWE und in Irsching durch Uniper gebaut. In den Szenarien der Agentur sollen bis zum Jahre  2035 8000 bis 17 000 Megawatt Gaskraftwerke gebaut werden, Gaskraftwerke, die immerhin fast die Hälfte des CO2 eines modernen Kohlekraftwerkes ausstossen. Jetzt verstehen wir auch die zweite Gazprom Leitung durch die Ostsee besser. Wenn die Energiewende scheitern sollte,und das ist unabweisbar, setzt die Politik auf Gas. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Pläne der Bundesnetzagentur der breiten Öffentlichkeit bekannt sind. Es ist auch besser, man lässt das vor den FFF- Zauberlehrlingen unter den Tisch fallen.

Renaissance der Kernenergie

Andere Länder wissen längst, dass eine Energieversorgung nur mit  Photovoltaik und Wind nicht funktionieren kann. Für sie ist Kernenergie neben Erdgas der Schlüssel zur Lösung des Problems der Versorgungssicherheit .

USA und China setzen auf den Ausbau der Kernenergie. Holland erwägt den Wiedereinstieg in die Kernkraft. Das einzige holländische Kernkraftwerk Borssele (Baujahr 1973) soll 2034 abgestellt werden. Geplant sind kleinere modulare Reaktoren. Holland steht der Herausforderung gegenüber, dass die eigene Erdgasförderung aus dem Gasfeld Groningen aus Sicherheitsbedenken (Setzungen) 2022 geschlossen wird. Die die Regierung tragende Partei VVD des MP Mark Rutte hält die Kernenergie für unverzichtbar. Mit Wind- und Sonnenenergie allein könne sich das Land nicht versorgen, da beide einen großen Flächenbedarf haben.

Großbritannien ist ohnehin niemals aus der Kernenergie ausgestiegen. Im 10 Punkte- Plan des Prime Ministers ist der Ausbau der Kernenergie ein wichtiger Baustein.
In den nun abgeschlossenen Verhandlungen um ein neues CO2-Ziel und den Green Deal der EU, haben die Staaten
Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Slowakei und Tschechien darauf gepocht, dass die CO2-Senkung auch mit Hilfe von Kernenergie erreicht werden kann. Auch für Polen und Frankreich ist dies Voraussetzung zur Zustimmung zu einer „grünen“ Agenda.
Eine neue, vierte Generation der Kerntechnik verspricht zudem, dass die Kraftwerke inhärent sicher sind und keinen langlebigen Atommüll erzeugen. Im Gegenteil, Kernkraftwerke mit schnellen Neutronen, wie der
Dual Fluid Reaktor DFR, können bereits vorhandenen Atommüll als Ausgangsstoff einsetzen. Ein Überblick ist in unserem Buch „Unerwünschte Wahrheiten Kap 47“, nachzulesen.

Überall in der Welt wird die Entwicklung inhärent sicherer Technologien von den Regierungen unterstützt, nur in Deutschland nicht. Aber dafür werden recht still und ohne große Berichterstattung in unseren Medien 8 Hochspannungsleitungen ins Ausland geplant. Dann wären wir in der Lage Kernenergiestrom nicht nur aus Frankreich und Tschechien zu importieren, sondern auch aus Schweden, Schweiz, Polen und Holland. – wenn diese Länder dann Strom für uns übrig haben.

So taumelt Deutschland in die Zukunft des Jahres 2035 : ein Land nicht nur arm an Emissionen, sondern auch arm an gesicherter Energieerzeugung und Wohlstand.
ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen eine gesegnetes Weihnachtsfest !




Harald Lesch: „Die Wissenschaft ist sich in verschiedenen Dingen sehr, sehr einig“

Die Münchener Abendzeitung interviewt den Physikprofessor Harald Lesch zur unkomfortablen Situation politiknaher Wissenschaftler. Zum Kollegen Drosten meint Lesch:

Würden Sie gerade gerne mit einem Virologen wie zum Beispiel Christian Drosten, der ja sehr in die Öffentlichkeit gerückt ist, tauschen?
Lesch: Nein, auf keinen Fall. Es ist ziemlich heftig, wie diese Wissenschaftler angefeindet werden. Zumal sie ja gar keine Erfahrung darin haben, wie hart und gnadenlos die Öffentlichkeit mit ihnen umspringen kann.

Ja, dem omnipräsenten und von Medien und Politikern hofierten Christian Drosten muß es wirklich schlecht gehen bei all den Anfeindungen. Zumal die von ihm mitverantwortete Maßnahmenkrise keine Milliardenschäden angerichtet hat.

Laut Lesch seien die Kritiker der Coronapolitik aber nur ahnungslose Schwätzer, die sich analog zum Fußball als selbsternannte Bundestrainer aufspielten. Die Ansichten „der Wissenschaft“, also von politiknahen Experten wie Lesch und Drosten, seien aber Tatsachen, die viele Bürger nicht hören wollten wie „die Diagnose bei einer schweren Krankheit“.

Der Interviewer wirft ein:

Skeptiker würden jetzt entgegnen: Forscher sind sich doch sowieso nie einig, es gibt immer mehrere Meinungen. Stimmt das?
Lesch: Die Wissenschaft ist sich in verschiedenen Dingen sehr, sehr einig.

Er meint damit Atome und Elektrizität, grundlegende Konzepte, die sich bekanntlich seit weit über 100 Jahren im Alltag, in der weltweiten Wissenschaft und der Technologie bewährt haben. Die neuen bei Medien und Politikern äußerst beliebten apokalyptischen Erzählungen wie Klimakollaps oder Jahrhunderseuche seien natürlich genau dasselbe.

Und auf der anderen Seite behaupten Verschwörungstheoretiker, die Wissenschaft wisse ja nicht, wie die Welt funktioniert. Hört auf damit!

Als Erklärung für das unbotmäßige Verhalten meist alter weißer Männer psychologisiert Lesch ein bißchen und behauptet, die Kritiker hätten so eine Art schlechtes Gewissen wegen ihrer Klimaschädlichkeit und wollten sich ihre CO2-lastige Lebensleistung nicht schlechtreden lassen.

Zudem ist es ja kein Zufall, dass zum Beispiel bei Fridays for Future viele junge Frauen dabei sind und bei den Klimaskeptikern viele alte Männer.

Daß so viele Bürger den Anordnungen der Klimaschützer und Coronahysteriker nicht folgen wollen, liege laut Lesch an einer gewissen Verhaltensträgheit wie nach einer Empfehlung des Hausarztes, abzunehmen.

Weiterhin meint Lesch,

Dabei haben viele Virologen in den letzten 20 Jahren immer wieder davon gesprochen, die nächste Pandemie stehe kurz bevor.

Meint er damit den Kollegen Christian Drosten, der schon anläßlich der Schweinegrippe 2009/10 versuchte, Panik zu verbreiten und von der Realität Lügen gestraft wurde?

Beim Problem des Klimakollaps seien die Menschen noch schwerer zu überzeugen, da das ganze Konzept recht abstrakt, quasi „ein Meteoriteneinschlag in Zeitlupe“ sei. Dabei habe der trockene und warme November doch gezeigt, daß die Katastrophe geschehe. Zu den Rekord-Schneefällen in den Alpen sagt der Professor lieber nichts (sind laut Wetterfrosch Sven Plöger eine Folge der erhitzten Arktis, oder so).

Er empfiehlt zur besseren Vermittlung der richtigen Wissenschaft geeignete Mediatoren (wie ihn?):

Ich glaube, dass es heute vor allem darauf ankommt, glaubwürdige Persönlichkeiten zu haben, die in der Lage sind, der Öffentlichkeit die Quintessenz über die wissenschaftlichen Entwicklungen darzustellen.

Glaubwürdige Vermittler, die haben wir doch schon: Mai Thi Nguyen-Kim, Eckart von Hirschhausen, Lesch selber, Schellnhuber, Rahmstorf, Karl Lauterbach, Christian Drosten….   Nguyen-Kim hatte in einem Video übrigens einmal eine Art TÜV gefordert, der darüber entscheidet, welche Wissenschaft als richtig zu gelten habe und als einzige in den Medien kommuniziert werden dürfe. Viel bessere Idee, oder?

Immerhin gibt Lesch zu, daß Wissenschaftler als Menschen Fehler machten:

L: Wissenschaftler sind auch nur Menschen.

Menschen, die irren?
L: Natürlich. Aber weil wir dann unsere Hypothesen durch Experimente überprüfen und uns nicht einfach Meinungen bilden, wissen wir das, was dem standhält, auch wirklich. Und zwar richtig gut, nicht nur so ein bißchen.

Ja, das ist typisch für Corona-Experten und Klimaforscher wie ihn, daß sie viel diskutieren, statt ihre Diskurs-Kontrahenten zu ignorieren und ihre Aussagen den Tatsachen anzupassen.

Nebenbei, Fundstück auf Facebook:

„Coronaleugner und Verschwörungstheoretiker“

Sucharit Bhakdi, Karina Reiß, John Ioannidis, Hendrik Streeck, Klaus Püschel, Wolfgang Wodarg, Bodo Schiffmann, Ulrike Kämmerer, Yoram Lass, Pietro Vernazza, Carsten Scheller, Stefan Hockertz, Jay Battarachya, Mark Fiddige, David Katz

„Corona-Experten“

Prof. Dr.med.(?) Christian Drosten,

Prof. Dr. med. vet. Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Institutes (Bundesoberbehörde, BMG)

William Henry „Bill“ Gates, Studienabbrecher, IT-Multimilliardär

Jens Spahn, Bankkaufmann

Dr. jur. Markus Söder, Politiker und TV-Redakteur




Schweinegrippe und die Medien 2009 – noch ohne Panikmache, ganz sachlich

Sogar Monitor, damals noch unter der Leitung von Sonia Mikich, bleibt ruhig und plädiert für Augenmaß. Interessanterweise wurde folgender Beitrag vom heutigen Chef Georg Restle, dem Haltungsjournalisten des WDR, erstellt.


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VIDEO: Erläuterungen zum Report über den SARS-CoV-2 PCR Test von Christian Drosten

Unser Leser, der Chemiker und Biochemiker Christian Steidl, erklärt die Polymerase-Kettenreaktion mit Nutzung Reverser Transkriptase im Video en détail.

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Hier einige Ausschnitte der Tafel von Christian Steidl:

Hier können Sie sich die Originalveröffentlichung anschauen (englisch).

Michael Klein von Sciencefiles hatte die technische Kritik der Methode bereits untersucht.