Die Matrix

Ordnung am Himmel

Vor gut hundert Jahren haben zwei Astronomen versucht Ordnung in das Chaos am nächtlichen  Firmament zu bringen. Sie nahmen die einzigen beiden Eigenschaften, die sie beobachten konnten – Helligkeit und Farbe – und ordneten jedem Stern entsprechend zwei Zahlen zu. Die Farbe wurde durch Temperatur repräsentiert: die rötlichen Kandidaten waren eher „kühl“, während bläulich für hohe Temperatur stand. Bei der Helligkeit hat man auch noch die Entfernung von der Erde herausgerechnet und bekam so die absolute Leuchtkraft.

Die beiden Werte nun trugen sie in ein Diagramm ein: Helligkeit auf der vertikalen y-Achse, Temperatur auf der horizontalen x-Achse. Das machten sie für sehr viele Sterne, aber die Arbeit hat sich gelohnt. Das Ergebnis sehen sie hier.  

Die Sterne sind offensichtlich nicht wild über die Ebene aus Helligkeit und Farbe verstreut, sondern es gibt Gruppen, wie etwa die Roten und die weißen Zwerge. Die liebe Sonne liegt voll im Mainstream, wird aber demnächst zu einen Roten Riesen degenerieren, sich ausdehnen und dabei die Erde in sich aufnehmen und verdampfen lassen. Das wird dann der finale Beitrag zu Global Warming sein. Die Grünen werden allerdings auch dann, in ein paar Milliarden Jahren, die SUV-Fahrer dafür verantwortlich machen.

Diese Darstellung der Sternenwelt wurde nach ihren beiden Schöpfern „Hertzsprung-Russell-Diagramm“ genannt. Es war ein gigantischer Sprung vorwärts für die Astronomie, die dadurch Einblick in die Spielregeln von Leben und Sterben am Himmel gewann.

Die armen Hunde

Solch eine zweidimensionale Darstellung als Matrix kann aber auch auf Erden sehr hilfreich sein, etwa in Unternehmen. Dort gibt es oft viele Ideen, was man noch alles machen könnte. Und jeder Protagonist ist sicher, dass seine Idee die beste ist, dass sie gigantische Gewinne bringen würde. Welche sollte man nun verfolgen?

Zunächst ist nur sicher, dass das Geld kostet. Man kann also nicht alles machen. Da kamen die Denker von McKinsey und General Electric mit einem guten Vorschlag: Laßt uns für jede Idee die folgenden zwei Parameter abschätzen: 1. Wie kompetent ist unsere Firma auf dem Gebiet und 2. Wie attraktiv ist dieser Markt überhaupt.

Diese Parameter drücken wir nun nicht – wie die Astronomen – durch Zahlen und Dezimalstellen aus, sondern klassifizieren einfach „niedrig“, „mittel“ „und hoch“. Und dann erstellen wir ein Diagramm, in dem diesmal die Attraktivität senkrecht und die Kompetenz waagerecht aufgemalt sind. Da jedes der beiden Kriterien drei Möglichkeiten hat, entstehen jetzt genau neun Felder, und das Diagramm sieht aus wie ein Schachbrett für Babys.

Fallbeispiel: Sollte die Firma Bosch eine neue Schreibmaschine auf den Markt bringen? Da hätte man aber „niedrige Kompetenz“ und der Markt schreit auch nicht nach solchen Geräten, also wird dem Produkt auch  „niedrige Attraktivität“ bescheinigt. Diese Kombination von „niedrig“ / „niedrig“ landet in unserer Matrix im Feld links unten, die das Etikett „Poor Dog“ trägt. Wir lassen also die Finger von diesem Hund.

Anruf von Elon Musk

Anderes Szenario: Ihr Telefon klingelt und am anderen Ende ist Elon Musk.

Er sagt: Guten Morgen aus USA. Mein Stab hat Sie als Leser von Think-Again und der Achse des Guten identifiziert, wir haben also Grund zur Annahme, dass Sie über hohe Intelligenz und reife Urteilskraft verfügen. Meine Frage: Sollen wir für den deutschen Markt ein Geschäft mit Backup-Batterien bei Stromausfall entwickeln?

Sie: Einen Moment Elon, da nehm‘ ich meine neun Felder Portfolio-Analyse zu Hilfe.  So. Wie schätzen Sie die Kompetenz Ihres Unternehmens in Sachen Batterie ein?

Elon: I beg your pardon? Ihre Frage überrascht mich. Haben Sie noch nie von TESLA gehört? In Sachen Lithiumionen sind wir Nummer eins auf der Welt.

Sie tragen also bei „Kompetenz“ die Wertung „hoch“ in Ihre Matrix ein. Jetzt müssen Sie noch bewerten, wie attraktiv der Markt für solche Produkte ist. Aber da müssen Sie nicht lange nachdenken: Kohle und Atom sind weg, Wind und Sonne flatterhaft, Tschechien und Frankreich sind überfordert. Da wird es Stromausfall geben – so sicher wie das Amen in der Kirche. Also werden alle verantwortungsvollen Familienväter vorsorgen und Batterie plus Inverter im Haus installieren. Entsprechend tragen Sie „high“ auch bei Attraktivität ein.

Der Vorschlag von Elon landet mit „high“ / „high“ in der oberen rechten Ecke der Matrix – und da leuchten die Sterne, es ist ein „Star“ Projekt, sozusagen der Antipode vom „Poor Dog“.

Sie antworten also:

Hallo Elon, sorry for the wait, full steam ahead, es ist ein Star Produkt. Du hast grünes Licht von mir!

Elon: Thank you buddy und 10% Discount für Dich beim ersten Kauf einer Batterie für Deine Villa. So Long.

(Manchmal hat diese Portfolio-Matrix übrigens nur vier Feldern und rechts und links sind vertauscht, aber das Prinzip bleibt der gleiche).

Zwei interessante Kriterien

Was sich bei Sternen und in Unternehmen bewährt hat, das könnte man doch auch zur Beurteilung von Menschen benutzen, etwa von Politikern, die sich uns zur Wahl stellen. Da müssen wir nur die zwei richtigen Parameter für unsere Matrix finden.

Ich schlage vor, wir bewerten unseren Kandidaten zunächst hinsichtlich der  Fähigkeiten, die erforderlich sind, um das angestrebte Amt zu führen. Dazu gehören Fachwissen, Intelligenz, Erfahrung im Umgang mit komplexen Situationen, Augenmaß und die Fähigkeit zu Delegieren. Fassen wir all das mal unter „Kompetenz“ zusammen.

Unser Kandidat muss aber noch mehr mitbringen, damit er für die Allgemeinheit von Nutzen ist. Zur gerade beschriebenen Kompetenz muss sich das totale Commitment für das gemeinschaftliche Ziel gesellen. Der Politiker muss willens sein, persönliche Interessen für die Gemeinschaft zu opfern. Er muss bereit sein, sich selbst eine blutige Nase zu holen. Bezeichnen wir diesen Aspekt seiner Persönlichkeit mal als „Charakter“.

Wo landen unsere Helden?

Kompetenz und Charakter sind also die Kriterien für die Auswahl unserer Kandidaten.

Wenn Sie Lust haben, dann können Sie zur Prüfung dieser Aussage einmal Politiker Ihrer Wahl nach diesem System bewerten. Ordnen Sie Charakter bzw. Kompetenz jeweils auf der Skala niedrig – mittel – hoch ein und übertragen die Werte in die Graphik ein  (dabei hilft cut and paste and print). Charakter ist vertikal, Kompetenz horizontal.

Das gibt dann ein Quadrat, in dem Nelson Mandela vielleicht oben rechts und Jimmy Carter oben links positioniert wären, und Richard Nixon eher rechts unten.

Sie können natürlich auch aktuelle Politiker und Kandidatinnen in dieser Matrix abbilden, aber wichtig: Sagen Sie nicht „Ach, die Annalena ist so sympathisch, der gebe ich ganz einfach ein „hoch“ in Kompetenz und ein „hoch“ in Charakter“.  Falsch! So würden wir das Pferd am Schwanz aufzäumen.

Die Argumentation muss umgekehrt sein. Sie könnten vielleicht sagen: Annalena hat in ihrer bisherigen politischen Tätigkeit sehr gute Übersicht bei komplexen Aufgabenstellungen bewiesen und sie verfügt über hochkarätiges Fachwissen in Völkerrecht und Energietechnik. Außerdem ist vorbildlich, wie sie politische Dinge von persönlichen Belangen trennt, insbesondere solche finanzieller Art. Da kann man ihr keine Heimlichtuerei vorwerfen, da zeigt sie Charakter. Also, die Bewertung: hoch / hoch.

Aber nehmen Sie bitte Ihre eigene Einschätzung, das hier ist nur ein konstruiertes Fallbeispiel.

Zwischen Zecke und Collie

So naheliegend die Klassifizierung nach Kompetenz und Charakter ist, so schwierig kann es sein, die beiden Kriterien objektiv zu bewerten. Genauso ging es den Topmanagern von McKinsey, Boston und GE mit ihren Ideen für neue Geschäftsfelder. Zur Erleichterung haben sie dann den Feldern ihrer Matrix Tiere zugeordnet. Da gab es dann etwa den armen Hund, den Stern und die beliebte „Cash Cow“.

Unsere Matrix für Politiker bietet auch Tiere. So gibt es da zunächst den „Border Collie“, kompetent genug, um eine ganze Schafsherde unter Kontrolle zu halten, aber 100% treu dem Schwur, seine Überlegenheit nicht zum persönlichen Nutzen zu missbrauchen; etwa indem er ein Lämmlein heimlich fürs Dinner auf die Seite schafft. Unser Urteil: hoch / hoch. Welcher unserer Politiker bzw. Kandidaten passt in dieses Feld? Sie sind am Zug!

Links oben ist das Schaf, also „treu und dumm“. Guter Charakter, stellt seinen Vorteil nicht in den Vordergrund und kommt so in einer Gemeinschaft von Hunderten ohne Konflikte klar. Aber inkompetent genug, um seine Gebeine für ein „Lamb-Shank“ zur Verfügung zu stellen. Das Urteil: hoch/ niedrig.

Das nationale Portfolio

Dem Schaf diagonal gegenüber ist die Hyäne, die schon als Jungtier ihre Geschwister killt, um das eigene Überleben zu sichern. Sie ist mit allen Wassern gewaschen und mit Kiefern ausgerüstet, die jeden Knochen zermalmen. Das ist schlechter Charakter gepaart mit hoher Kompetenz.  Urteil: niedrig / hoch. Davon sollten wir die Finger lassen.

Die Zecke, dagegen, eines der erbärmlichsten Resultate der Evolution, verbringt ihr trostloses Dasein auf einem Grashalm um sich ein paar mal im Leben an einen Warmblüter zu heften, sich vollzusaugen, und dem Wirt dafür die Frühsommermeningoenzephalitis (was für eine elegante Wortschöpfung) anzuhängen. Unser Urteil: charakterlos und inkompetent in den Dingen des Lebens: niedrig / niedrig.

Ihre Aufgabe ist es nun, Kandidaten oder Amtsinhaber zu klassifizieren und uns Ihr Urteil mitzuteilen – einfach per Leserbrief. Bei genügend Antworten werden wir das finale Portfolio der deutschen Politik im nächsten Post veröffentlichen. Schreiben Sie uns also einen Leserbrief mit Ihren Urteilen, etwa im Format:

 „Felix Mustermann, Charakter niedrig / Kompetenz mittel, liegt zwischen Zecke und Hyäne“.

So jemanden hätte ich übrigens … ich verrate aber nicht wen.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Schöne neue Akku-Welt: brennende Busse und E-Roller

Das Video ging vor zwei Wochen um die Welt: In der chinesischen Stadt Baise/ Provinz Guangxi gingen gleich vier Elektrobusse in Flammen auf. Eigentlich fing nur einer beim Laden Feuer, steckte aber drei neben ihm stehende sukzessive mit in Brand (ein vierter hatte wohl Glück gehabt). Auch ein paar Mülltonnen in der Nähe kokelten. Merke: Parke E-Fahrzeuge möglichst weit auseinander! Hier ist Mindestabstand wirklich einmal sinnvoll.

China scheint ein Hot-Spot der Lithiumbrände zu sein. In der Stadt Chengdu schob ein E-Fahrad-Fahrer seinen Flitzer in einen großen Aufzug. Kaum waren die Türen zu, brannte das Fahrzeug lichterloh. Verletzt wurden hauptsächlich eine Großmutter mit Baby auf dem Arm.

Da das Problem in China mit seinen besonders vielen E-Fahrzeugen, die in den großen smogverseuchten Städten durchaus nützlich sein können, drängt, wurden zum 1. Januar 21 härtere Sicherheitsmaßnahmen erlassen. Danach muß es mindestens fünf Minuten dauern, bis sich nach Kurzschluß o.ä. Feuer entwickelt – im Aufzug ausreichend, um zu entkommen. (Die Frage ist nur, ob der Kurzschluß auch sofort bemerkt wird….)




Zeitungsumfragen zur Energie und zu E-Autos – interessante Ergebnisse!

Quelle: focus.de

…fragt der Focus. Nun ja, die Leser sind meist noch konservativ.

Quelle: t-online.de

Aber auch bei t-online sieht es kritisch aus.

Quelle: t-online.de

Dort auch 2/3 für billige Energie.




Woher kommt der Strom? Die 20. Woche kostet richtig Geld

Das ist doch mal ein Preis.

Die 20. Woche (Abbildung) begann wie die 19. Woche. Wenig Windstrom, erklecklicher PV-Strom. Die konventionellen Stromerzeuger (Abbildung 1) denken überhaupt nicht daran, die sich insgesamt vier Tage auftuende Lücke in der deutschen Stromversorgung zu schließen. Es ist gibt Strom in Europa, den Deutschland importieren kann, Strom, den Deutschland importieren muss (Abbildung 2). Bis einschließlich Donnerstag sind es 687,4 GWh Strom, der importiert wird. Kosten: 52,35 Millionen €.  Ab Freitag ist es umgekehrt. Der Wind frischt erheblich auf. Es ist viel Strom im Markt. Vom Stromimporteur, der teuer einkauft, wird Deutschland zum Stromexporteur, der Strom teilweise mit Bonus verschenken muss (Abbildung 3). Im Durchschnitt bekommt Deutschland 1,76€/MWh für 517,8 GWh Exportstrom. Doch an den drei Tagen gibt es Lücken, die per Importstrom geschlossen werden müssen. Es sind 145,3 GWh für die 6,49 Millionen € gezahlt werden müssen. Macht 44,68€/MWh für den Importstrom.

Die Tabelle mit den Werten der Energie-Charts und die daraus generierte Tabelle liegen unter Abbildung 4 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, der „Strom, der aus der Steckdose“ kommt, wie auf der Webseite der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Die Charts mit dem Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 5 ab. Abbildung 6 ermöglicht, dass Sie ihr eigener Energiewender werden. Abbildung 7 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdoppelung und Verdreifachung der Wind- und Photovoltaikstromversorgung visualisieren.

Eine besonders bemerkenswerte Mitteilung einer Elektronikfirma aus China (Im Sommer gibt es in China Stromzuteilung & Stromrationierung!) an ihre Partner in Deutschland wird unter Abbildung 8 veröffentlicht. Der Name der Firma in China und der deutsche Partner ist mir bekannt. Es ist garantiert keine Fälschung.

Beachten Sie bitte unbedingt den Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016 in den Tagesanalysen. Er beinhaltet ein Schatz an Erkenntnismöglichkeiten.

Die Tagesanalysen

Montag, 17.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,35 Prozent, davon Windstrom 17,96 Prozent, Solarstrom 18,46 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,92 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Montag war – wie auch die drei folgenden Tage – von einer einzigen Stromlücke gekennzeichnet. Die konventionellen Stromerzeuger dachten überhaupt nicht daran, diese zu schließen. Viel lieber profitierte man ebenfalls von den hohen Preisen, die an der Börse aufgerufen wurden. Der Handelstag. Detaillierte Infos: Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016

Dienstag, 18.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 47,71 Prozentdavon Windstrom 14,95 Prozent, Solarstrom 117,24 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,52 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Dienstag wie Montag, nur dass der Windstrom noch weiter nachließ.  Die Konventionellen hielten still und machten nur das Nötigste. Die Preise sahen entsprechend aus. Der Handelstag. Eine genaue Preisanalyse ermöglicht der Tagesvergleich ab 2016. Dort können auch die Im-, Exporte der Nachbarländern aufgerufen werden.

Mittwoch, 19.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 44,65 Prozentdavon Windstrom 9,90 Prozent, Solarstrom 19,50 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,25 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute um 13:00 Uhr wird etwas Strom exportiert. Ansonsten das gleiche Bild wie an den ersten beiden Tagen der Analysewoche. Strom wird hochpreisig importiert. Die konventionelle Erzeugung erfolgt gleichmäßig stressfrei. Detaillierte Infos: Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016.

Donnerstag, 20.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 48,65 Prozentdavon Windstrom 13,51 Prozent, Solarstrom 19,88 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,27 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Donnerstag ist der letzte windstromarme Tage der Woche. Diesmal wird um 14:00 Uhr ein wenig Strom exportiert. Zum Tiefstpreis des Tages. Die Konventionellen bereiten sich schon auf das Herunterfahren auf die 20 GW-Grenze vor. 20 GW Strom-Netzeinspeisung zwecks Netzstabilisierung. Die Preise sind noch knackig hoch. Detaillierte Infos: Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016

Freitag, 21.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,77 Prozent, davon Windstrom 46,78 Prozent, Solarstrom 13,97 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,02 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Rumms, jetzt ist er da, der Windstrom. Über Mittag wird Strom exportiert. Teilweise zum Nulltarif. Dafür werden die Lücken teuer per Stromimport geschlossen. Die Konventionellen schaffen den Lückenschluss nicht; sie wollen es gar nicht. Warum nicht vom ökonomischen Energiewende-Irrsinn profitieren? Der Handelstag. Detaillierte Infos: Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016

Samstag, 22.5.2021: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 77,59 Prozent, davon Windstrom 50,04 Prozent, Solarstrom 15,50 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,06 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-ChartmatrixHier klicken.

Samstag. wenig Bedarf – Der Windstromhöhepunkt mit dem Strompreistiefpunkt.  69€/MWh müssen den Stromabnehmern des benachbarten Auslandes mitgegeben werden. Die Konventionellen ziehen ihre Erzeugung sogar etwas unter 20 GW (8:00 bis 18:00 Uhr).  Detaillierte Infos: Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016.

Sonntag, 23.5.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,79 Prozent, davon Windstrom 35,79 Prozent, Solarstrom 19,72 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,29 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Sonntag mit ebenfalls wenig Bedarf wird zum Paradebeispiel für die Vorabendlücke, die auch Kalifornien so viel zu schaffen macht. Obwohl die Konventionellen verhältnismäßig stark mit der Erzeugung anziehen, bleibt eine erhebliche Stromlücke. Wird bis 18:00 Uhr der Strom in Summe annähernd verschenkt. Ab 19:00 Uhr wird teuer eingekauft. Der Handelstag.

Vergangene Woche fragte B. Hertel zum Thema „Wallboxen“ für das eigene Heim: Hinsichtlich des Einbaus von Wallboxen gabs doch hier mal jemanden, der über die Gefährdung durch Brände schrieb und zudem, was bei der Installation von solchen zu beachten ist. Kann man das vielleicht noch mal in Kürze darstellen, welche Gefahren von den Stromern nicht nur während des Ladens ausgehen und auf was zu achten ist, damit sich beim Ladevorgang nicht das Haus überm Kopf entzündet?

Ich weiß zwar nicht, wer der jemand war. Peter Hager aus Lauf an der Pegnitz allerdings weiß folgendes zu berichten:

Wie kann man das E-Auto zu Hause laden?

Grundsätzlich gilt:

Schutzkontaktsteckdosen (Unterputz oder Aufputz) sind nicht darauf ausgelegt, hohe Leistungen über einen längeren Zeitraum abzugeben. Es kann zur Überhitzung kommen und im schlimmsten Fall zu einem Brand.

Vorhandene Installation immer von einer eingetragenen Elektrofachkraft überprüfen und gegebenenfalls erweitern lassen.

Variante 1 (geeignet für Plug-In Hybride und Zweitwagen mit geringer Kilometerleistung):

Blaue CEE-Steckdose – Industrieversion der Schutzkontaktsteckdose (einphasig, 230 V, AC) max. Ladeleistung 3,7 kW

Bemerkungen: Getrennte Absicherung, da die Leitung über mehrere Stunden hoch belastet werden kann (je nach Ladezustand)
Begrenzung der Ladeleistung auf 2,3 kW empfohlen (Einstellung der Ladeleistung am E-Auto). Beim Renault Zoe (Akku: 41 kWh) beträgt die Ladezeit (0% auf 100%) mit 2,3 kW: 28 h

Variante 2: Über vom Elektrofachmann installierte Wallbox mit Stecker, Typ 2 (dreiphasig, 400 V, AC) max. Ladeleistung 11 kW bzw. 22 kW.  Beim Renault Zoe (Akku: 41 kWh) beträgt die Ladezeit (0% auf 100%) mit 11 KW ca. 5,5 h, mit 22 kW: ca. 2 h.

Wichtige Hinweise

Getrennte Absicherung ist erforderlich, ein SmartMeter, das Auge des „Großen Strombruders“, ebenfalls. Beim Verteilnetzbetreiber ist die Anlage meldepflichtig bzw. genehmigungspflichtig. Begrenzung der Ladeleistung auf 11 kW seitens Verteilnetzbetreiber wird häufig gefordert (die Begrenzung gilt auch bei der 900 Euro-Förderung durch den Bund) Die Wallbox kann bei Netzüberlastung durch den Verteilnetzbetreiber abgeschaltet werden (Spitzenglättung). Der Plan zur gesetzlichen Regelung der Spitzenglättung wurde zwar zu Anfang des Jahres fallen gelassen. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Nach der Wahl kommt die Glättung =Stromabschaltung wegen Strommangels mit Sicherheit.

Eine sehr gute Übersicht zu den einzelnen E-Auto-Ladeanschlüssen ist hier zu finden.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de.




Die Temperaturen im Mai, das Shell-Urteil und wie lange verbleibt CO2 in der Luft

Die Abweichung der globalen Mitteltemperatur der satellitengestützten Messungen vom Durchschnitt der Jahre 1991 – 2020 stieg im Mai 2021 nur unwesentlich auf + 0,08 Grad Celsius an. Wir haben es im Frühjahr global mit Temperaturen zu tun, die wir zuletzt vor acht Jahren hatten. Rechnet man den Durchschnitt der Temperaturen der zurückliegenden Jahre aus, so ist rechnerisch eine Erwärmungspause seit sechs Jahren festzustellen.
Der Durchschnitt der Temperaturerhöhung seit 1979 beträgt 0,14 Grad Celsius pro Jahrzehnt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Feststellung mehrerer Wissenschaftler, dass in den letzten 20 Jahren die Erwärmung nur zu weniger als der Hälfte von der auf die Erde zurückgestrahlten langwelligen Strahlung stammt – dem klassischen Treibhauseffekt – und zum größeren Teil von einer Zunahme der kurzwelligen Sonnenstrahlung verursacht worden ist. Die Sonnenstrahlung hat sich zwar nicht wesentlich verändert, aber die Durchlässigkeit der Wolken hat sich vergrößert (cloud thinning). Über die Ursachen tappen wir noch im Dunkeln. Für die Vertreter der Auffassung, dass CO2 zu 100 % die Ursache der neuzeitlichen Erwärmung ist, ist für den Rückgang der Wolkendichte der steigende CO2-Gehalt verantwortlich. Aber es gibt auch die Möglichkeit natürlicher Ursachen, etwa Rückgang der Aerosole, Veränderung des Sonnenmagnetfelds oder zyklischer Meeresoszillationen wie die AMO (atlantische Multidekadenoszillation) oder PDO (pazifische dekadische Oszillation). Es wird spannend zu beobachten, wie sich die Wolkensituation und die Einstrahlung auf die Erde in den nächsten Jahren entwickelt.
Im Folgenden die Grafik von Antero Olllila – gelb: Kurzwellige Einstrahlung SW auf die Erdoberfläche, blau: langwellige Rückstrahlung LW, rot: dem Sonnenzyklus folgende Gesamtstrahlung in etwa 20 km Höhe.

Gerichtsurteil im Haag: Der Fall Royal Dutch Shell

Ein niederländisches Gericht hat im Haag auf Grund der Klage von sieben Umweltschutzverbänden und zahlreichen Bürgern verpflichtet, den CO2– Ausstoß nicht nur in der Produktion, sondern auch bei den Öl -, Kraftstoff- und Gaskunden um 45 % bis 2030 zu verringern.
Der Tenor des Urteils erinnert stark an die Argumentation des deutschen Bundesverfassungsgerichts. So heißt es in Ziffer 2.3.1 des Urteils:

„CO2 wird in die Atmosphäre emittiert, wo es für hunderte von Jahren oder sogar länger verbleibt“,

…ein Sachverhalt der hochumstritten ist, wie ich unten ausführen werde.

Die Aufnahme durch Ozeane und Pflanzen stellt das Gericht zwar fest, allerdings “ wird die Aufnahme ständig kleiner wegen der Waldzerstörung und der Erwärmungen der Ozeane“. Das ist dann genauso falsch wie die Begründung des Bundesverfassungsgerichtes, ich erinnere an diese grandiose Fehlleistung des Gerichtes: „Nur kleine Teile der anthropogenen Emissionen werden von den Meeren und der terrestrischen Biosphäre aufgenommen“.
Die Aufnahme von CO2 in die Ozeane steigt entsprechend den physikalischen Gesetzen mit der CO2-Konzentration in der Luft. Ebenso ist die Aufnahme der Pflanzen angestiegen, da sie dem erhöhten CO2-Angebot folgend mehr CO2 aufnehmen und stärker wachsen.
Von den 2019 ausgestoßenen anthropogenen 5 ppm werden 55 % von Ozeanen und Pflanzen aufgenommen. Da 1 ppm 7,8 Gigatonnen Kohlensauerstoff entspricht, werden also 39 Gigatonnen emittiert und 21,45 Gigatonnen von Ozeanen und Pflanzen aufgenommen.  Das ist selbst im letzten IPCC-Bericht auf Seite 471 nachzulesen
. Ganz wichtig für das Verständnis ist, -und ich habe ernsthafte Zweifel, ob die holländischen und deutschen Richter das verstanden haben- daß die zusätzliche Aufnahme des CO2 durch Ozeane und Pflanzen proportional zur Konzentrationszunahme des CO2 in der Atmosphäre gegenüber 1860 verläuft und nicht proportional zur jährlichen Emission. Denn man kann davon ausgehen, dass vor 1860 das CO2 in der Luft, in den Ozeanen und in den Pflanzen sich in einem Gleichgewicht befand.
Die Aufnahme hängt also ab von dem Unterschied der aktuellen Konzentration in der Atmosphäre (aktuell 419 ppm) gegen über der vorindustriellen Zeit (280 ppm) und nicht von der Höhe der Emission (aktuell 5 ppm). Das bedeutet aber auch, dass bei einer Emission, die dem heute erreichten Senkenfluß von 21,45 Gigatonnen entspricht, kein CO2 –Anstieg mehr erfolgt. Das CO2 Budget wäre also unbegrenzt, wenn die 21,45 Gigatonnen eingehalten werden und es gäbe keinen weiteren Anstieg der CO2-Konzentration.

Anders ausgedrückt: bei einer Halbierung der Emissionen wäre die Katastrophe abgesagt und die CO2-Konzentration sinkt sogar leicht.
Wer die Berechnungen nachvollziehen will, kann das in einer Arbeit von Kees Le Clair tun. Le Clair zeigt, dass selbst bei einer jährlichen Reduktion der globalen Emission um nur 1,5 % die vom IPCC als kritisch angesehenen 450 ppm niemals überschritten werden.
Die folgende Grafik des global carbon projects zeigt die Dynamik der Quellen und Senken. Würde man die obere Hälfte (Emissionen) um 50 % absenken, würde die dunkelblaue und grüne Fläche bestehen bleiben und die Konzentration in der Luft (hellblau) leicht sinken.

Die Halbwertszeit des CO2 in der Luft beträgt 37 Jahre 

Die vom IPCC eingeführte Budget -Emission, die die Gerichte übernommen haben, führen völlig in die Irre und sind unwissenschaftlich, weil sie die immer noch wachsenden Senken ignorieren. Dies wäre zutreffend, wenn der IPCC nachweisen könnte, dass die Senken in absehbarer Zeit versiegen. Das kann das IPCC aber nicht, denn die Ozeane haben noch ein gigantisches Speichervermögen. In den arktischen und antarktischen Breiten sinken jährlich eine Million Kubikkilometer sehr salzhaltigen Meerwassers mit mehr als 100 Milliarden Tonnen CO2 in die Tiefe, um dann wieder in niedrige Breiten zurückzuströmen und erst nach mehreren hundert Jahren (400 im Atlantik, 1.000 Jahre im Pazifik wieder aufzutauchen. Da ist keine Sättigung in Sicht.

Das Gericht in Den Haag macht dann im nächsten Schritt den gleichen Fehler wie das BVG, wonach “ es einen direkten Link zwischen menschengemachten CO2-Emissionen… und der globalen Erwärmung gibt.“ (Ziffer 2.3.2)

Die Abbauzeit des CO2 lässt sich relativ einfach berechnen. Teilt man die gegenüber dem Ausgangszustand (280 ppm) anthropogen erzeugte CO2-Konzentration eines Jahres durch den Abbau (durch Aufnahme in Ozeane und Pflanzen) in dem jeweiligen Jahr, so erhält man die Abbauzeit, in der der Ausgangswert auf einen Wert von 1/e (36,79 %) abgeklungen ist. Sie betrug 1959 insgesamt 55 Jahre (34 ppm:  0,64 ppm) und 2019 etwa 50 Jahre (130 ppm: 2,6 ppm). Um die Abbauzeiten mit den Halbwertszeiten des IPCC vergleichbar zu machen, müssen diese mit dem Faktor ln 2 (0,6931) multipliziert werden. So erhalten wir eine Halbwertszeit von 38 Jahren in 1959 und 35 Jahren in 2019. Es zeigt sich eher eine Verringerung der Halbwertszeiten, was im Einklang steht mit der deutlich angestiegenen Photosyntheseleistung der Pflanzen. (Quelle: Unerwünschte Wahrheiten, Kap.9, S. 108). Kees Le Clair kommt in seinen Berechnungen auf 37 Jahre. In 2.3.4 rechnet das niederländische Gericht vor:

„Globale Emissionen befinden sich bei 40 Gigatonnen CO2 pro Jahr… Jedes Jahr, in dem die globalen Emissionen sich auf diesem Niveau befinden, verringert das globale Budget um 40 Gigatonnen.“

Nach Rechnung des Gerichtes haben wir nur noch zwölf Jahre, um das 1,5 °C Ziel nicht zu brechen. Das hatten wir schon von Greta gehört.
Wann stehen endlich die ernstzunehmenden Klimaforscher auf und beenden diese Klippschulen- Rechnerei?

Die Folgen 

Das Gericht leitet dann aus dem 1,5 ° C Report des IPCC  (wonach weltweit die Emissionen bis 2030 um 45 % sinken werden – sie werden aber dank Chinas, Indiens und der sich entwickelnden Welt eher um 10 % steigen) die Verpflichtung gegenüber Shell ab, die CO2-Emissionen der gesamten Wertschöpfungskette des Unternehmens um 45 % bis 2030 ( Basis 2019) zu reduzieren.
Das einzig tröstliche an dem Shell – Fall ist, daß offenbar andere Länder eine ähnlich „bekloppte“ (Sigmar Gabriel) Klimapolitik machen wie Deutschland.
Das Appeasement, das Shell schon seit geraumer Zeit in Sachen CO2 an den Tag legt („wir stehen voll hinter den Pariser Abkommen, wir wollen bis 2050 um 45 % CO2 reduzieren…“) und selbst die großzügige Finanzierung von Klima-NGOs hat Shell nicht genutzt. Insofern hält sich unser Mitleid in Grenzen.
Erst, wenn es den Firmen an den Kragen geht, erwachen die Manager vom wohlfühligen Mitschwimmen im Mainstream. Jetzt meldet sich sogar Herr Brudermüller, CEO der BASF, der bislang eher dadurch aufgefallen ist, dass er auf grünen Parteitagen das grüne hohe Lied gesungen hat. Nun kommt auch er zum Ergebnis, dass der Ersatz fossiler Rohstoffe zu einer Vervielfachung des Strombedarfs führen wird.

„Für unseren Standort Ludwigshafen wird er sich verdreifachen“.

Zur Erinnerung: die BASF in Ludwigshafen verbraucht schon heute eine Strommenge wie Dänemark.
 Als die Kernenergie stillgelegt wurde, schwiegen die Manager, als die Stromindustrie auseinandergenommen wurde, kam kein Protest, als die Automobilindustrie ihrer Grundlagen beraubt wurde, ebenso Schweigen. Nun geht es um die Chemie und die Petrochemie, den Kern jeder Industriegesellschaft. Die deutsche chemische Industrie ist die größte in Europa und liegt weltweit hinter China, USA und Japan an der vierten Stelle. 464.000 Arbeitsplätze gibt es hierzulande in 2.000 Unternehmen der Chemieindustrie, mit Zulieferern eine Million hochwertige Arbeitsplätze.
 Schauen Sie sich um in Ihrem Umfeld, um zu entdecken, worauf man verzichten würde ohne Petrochemie, ohne Pharmaka, ohne Handy-Bildschirm, ohne Kabelummantelung, Dämmstoffe, Kosmetika , Farben. Lacke, Beschichtungen, Kunstfasern, Klebstoffe, Wasch-und Reinigungsmittel. Und stellen Sie sich vor, es müsste aus Wasserstoff aus Windmühlen produziert werden. Ist das realistisch? Nach der Strommangelwirtschaft mit Abschaltungen droht die Chemiemangelwirtschaft mit dreimal so teuren Produkten oder auf Bezugsschein.
Denn eins ist klar: Nach dem Urteil aus dem Haag werden die Deutsche Umwelthilfe, FFF und Greenpeace versuchen, auch der deutschen Chemieindustrie per Gerichtsbeschluß den Garaus zu machen.