Unerwünschte Wahrheiten zum Klimawandel: Sebastian Lüning bei JF-TV

Kaum rollte die erste Hitzewelle übers Land, rückte die angebliche „Klimakrise“ in vielen Medien wieder stärker in den Fokus. Doch stehen wir wirklich vor einer apokalyptischen „Klimakatastrophe“? Nein, sagen Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning in ihrem neuen Buch „Unerwünschte Wahrheiten: Was Sie über den Klimawandel wissen sollten“.

Mit Lüning hat sich JF-TV unterhalten: ein Gespräch über Wetter und Klima, über die tatsächliche Erderwärmung und die politische Macht der Computermodelle mit dem Geologen und Paläoklimatologen Sebastian Lüning. Das Buch von Varenholt und Lüning finden Sie im JF-Buchdienst.




Woher kommt der Strom? Das CO2-Analysetool ist online

Während der 24. Woche (Abbildung) kam es zur sogenannten ersten Hitzewelle des Jahres 2021. Dementsprechend viel Sonne und Sonnenstrom gab es über die Mittagszeit. Strom, der regelmäßig exportiert wurde. Zu Preisen, die im akzeptablen Bereich (Knapp 70€/MWh) lagen. Allerdings musste Strom am Vormittag und am Vorabend eines jeden Tages in insgesamt erheblichem Umfang hochpreisig (über 80€/MWh) importiert (Abbildung 1) werdehttps://www.stromdaten.info/abbildungen-mehr-zum-artikel-vom-29-6-2021/#a2n. Hätten die konventionellen Stromerzeuger (Abbildung 2) ihre Produktion hochgefahren, die Exportpreise wären gesunken, über Mittag hätte der Strom billiger abgegeben werden müssen. So nahm man lieber die hohen Importpreise (Abbildung 3) in Kauf, die ja ohnehin vom Stromverbraucher gezahlt werden müssen. Der Preis, der den konventionellen Produzenten gezahlt wird, ist der gleiche. So sind alle zufrieden. Unter dem Strich hat Deutschland knapp 47 GWh Strom exportiert, musste aber, weil der Importstrom teurer war, per Saldo 3,42 Millionen € bezahlen. Schauen Sie hier und sehen Sie sich dabei auch die CO2-Werte der 24. Woche an. Das CO2-Analysetool ist fertig und wurde in www.stromdaten.info integriert. Damit ermöglicht diese Webseite umfassende Analysemöglichkeiten. Wer tief in die Stromdaten- und Energiewendeanalyse einsteigen möchte, ist bei stromdaten.info richtig aufgehoben.

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 4 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, der „Strom, der aus der Steckdose“ kommt, wie auf der Webseite der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 5 ab. Abbildung 6 ermöglicht, dass Sie ihr eigener Energiewender werden.

Abbildung 7 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdoppelung und Verdreifachung der Wind- und Solarstromversorgung visualisieren. Zu diesem Thema gibt es noch bemerkenswerte Ausführungen nach den Tagesanalysen.

Abbildung 8 enthält ein Video, in dem sich Joachim Weimann zu den Kosten der Energiewende äußert. Das Interview stammt aus dem Jahr 2015, ist dennoch hochaktuell. Ergänzt wird dieser Beitrag durch einen diesmal brandaktuellen Beitrag der HHL Leipzig Graduate School of Management mit Prof. Sinn und Prof. Althammer.

Die aktuellen Charts zu den Zulassungszahlen Kfz des Kraftfahrtbundesamtes liefert Peter Hager. Unter Abbildung 9 sind diese abgelegt.

Beachten Sie bitte unbedingt den Stromdateninfo-Tagesvergleich ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info mittlerweile ein sehr mächtiges Instrument der Stromdatenanalyse geworden.

 

Tagesanalysen

Montag, 14.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,29 Prozent, davon Windstrom 10,78 Prozent, Solarstrom 28,05 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,47 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Viel, viel Sonne. Aber eben nur über Tag.  Viel hochpreisiger Importstrom, wenig Exportstrom. Zu Glück. Die Konventionellen erzeugen nur das Nötigste. Sonst würden die Preise für diesen in den Keller rauschen. So wurden 66,65€/MWh erzielt. Verbraucherinteressen interessieren ohnehin kaum. Deutschland hat die höchsten Strompreise der Welt. Tendenz steigend. 

Dienstag, 15.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,21 Prozentdavon Windstrom 4,59 Prozent, Solarstrom 23,65 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,97 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Etwas weniger Solarstrom.  Die Konventionellen tarieren ihre Stromerzeugung  so aus, dass über Mittag möglichst wenig Stromüberschuss anfällt. Vom frühen Morgen abgesehen sieht das Preisbild so aus: Importstrom kostet mehr als Exportstrom. Der Handelstag.

Mittwoch, 16.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,51 Prozentdavon Windstrom 7,3 Prozent, Solarstrom 23,38 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,83 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Etwas mehr Wind am Morgen und am Abend bringen nicht viel. Die Lücken bleiben. Die konventionelle Stromerzeugung bleibt bei ihrer Linie. Nur das Nötigste. Mehr würde das Preisgefüge zu ihren Ungunsten verschieben. Die Preise würden sinken. Der Handelstag.

Donnerstag, 17.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,03 Prozentdavon Windstrom 16,80 Prozent, Solarstrom 22,55 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,68 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Windstromerzeugung zieht weiter an. Die Stromlücke zum Morgen ist nur sehr klein und kann günstig geschlossen werden. Am Abend werden allerdings 112€/MWh fällig. Die konventionelle Stromerzeugung und der Handelstag

Freitag, 18.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,57 Prozent, davon Windstrom 11,87 Prozent, Solarstrom 22,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,11 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute ist die Stromlücke am Morgen wieder erheblich größer als gestern. Die konventionelle Stromerzeugung hält sich zurück, damit der Stromüberschuss über die Mittagsspitze nicht noch größer wird und der Preis in die Tiefe fällt. Der Handelstag.

Samstag, 19.6.2021: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 53,14 Prozent, davon Windstrom 14,11 Prozent, Solarstrom 25,06 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,97 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Samstag, weniger Bedarf, kaum fehlender Strom am Morgen. Dafür umso mehr zum Abend. Die Konventionellen gleichen nicht aus. Der Preis steigt für den Importstrom. Der Handelstag.

Sonntag, 20.6.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,74 Prozent, davon Windstrom 25,53 Prozent, Solarstrom 20,32 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,89 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Bedarf ist heute noch geringer als am Samstag. Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Das Preisniveau sinkt rapide. Nur am Abend, als sich die obligatorische Stromlücke auftut, steigt der Preis. Die konventionelle Erzeugung bewegt sich am Minimum der Erzeugung. Der Handelstag. Das in der gesamten 24. Analysewoche unsere Nachbarn zum Teil feine Preisdifferenzgeschäfte gemacht haben, sei zum Schluß erwähnt. 

 

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. 

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de




Die Klimaschau von Sebastian Lüning: Kernfusion aus Kalifornien, Modelle schaffen die Pause nicht, neuer Verein QUASE

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.

Themen der 47. Ausgabe vom 30. Juni 2021: 0:00 Begrüßung 0:26 Kernfusion aus Kalifornien 2:14 Modelle schaffen die Pause nicht 5:23 Qualitätssicherung für politikrelevante Klimaforschung

Thematisch sortiertes Beitrags-Verzeichnis aller Klimaschau-Ausgaben: http://klimaschau.tv




„Jetzt“: Vor allem klimapolitische Teile des Baerbock-Buches sind abgeschrieben

von AR Göhring

Das Wahlkampfbuch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ von Annalena Baerbock wurde von der Presse nach dem aufgeflogenen Lebenslauf-Skandal liebend gern präsentiert, um die Kandidatin wieder als Quelle visionärer Aussagen zu feiern. Allerdings fand ein renommierter Salzburger Medienwissenschaftler und Plagiatsjäger sofort zahlreiche abgeschriebene Stellen, die nicht als übernommen gekennzeichnet waren.

Ein Leser kommentierte dazu bei Facebook, er habe vermutet, daß das Buch von einem Mietschreiber verfaßt worden sei. Nun sei der Verdacht aber ausgeräumt, da ein professioneller Ghost solche tapsigen Fehler nicht machen würde; vor allem nicht bei einer derart vorbelasteten Auftraggeberin.

Hätte Baerbock besser mal: Das Engagement von Ghostwritern für Wahlkampfbücher, die eigentlich sowieso fürs Einstampfen gemacht sind, ist üblich und kaum ehrenrührig. Gut, bei der stets als „authentisch“ verkauften Baerbock schon etwas, aber Mietschreiber halten in der Regel dicht, dafür werden sie ja bezahlt. Man hätte ihr daher kaum etwas nachweisen können. Die gefundenen Plagiatstellen hingegen kann Stefan Weber aus Salzburg, der renommierte Plagiatjäger, eine nach der anderen aufspießen.

Der Mann ist auch nicht irgendein sinistrer „Blogger“, wie in der deutschen Journaille suggeriert, sondern ein professioneller Daten-Privatdetektiv, ein private investigator, wie die hartgesottenen Schnüffler in Hollywoodfilmen genannt werden. Der Mann hat bereits eine österreichische Ministerin zu Fall gebracht und betreibt eine Firma, die wohl für die Personalbüros der Konzerne die Lebensläufe oder akademischen Titel von Bewerbern oder Beförderungskandidaten unter die Lupe nimmt. Ein heutzutage zunehmend einträgliches Geschäftsfeld, wenn selbst Spitzenunis wie die LSE offenbar mit Master-Titeln Handel treiben.

Was hat Annalena Baerbock genau abgeschrieben? Bislang hat Weber dies hier gefunden:

„Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Wertschöpfungskette von Unternehmen aus, etwa durch den extremwetterbedingten Ausfall von Zulieferern, durch Schäden an Straßen, Schienen und Gebäuden oder durch Rohstoffknappheit. Zwischen 2000 und 2019 beliefen sich die Gesamtschäden aus klimawandelbedingten Extremwetterereignissen weltweit auf 2,56 Billionen US-Dollar.“ (S. 79)

Die Passage hat die Autorin von einer Klima-Alarmistenseite übernommen. Die Betreiber werden damit wohl kein Problem haben, wären aber wohl gern erwähnt worden.

Nebenbei, die Aussage ist falsch, da das Extremwetter selbst laut IPCC gar nicht zunimmt – hier wurde einfach Existierendes mit dem Etikett „Klima“ versehen, was der Versicherungsbranche natürlich zupaß kommt (ein Versicherungskonzern kooperiert mit dem PIK).

Weiter geht’s:

„Bereits 2010 hatte das US-Verteidigungsministerium den Klimawandel als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA deklariert und somit als Phänomen, das die Aufmerksamkeit des Pentagon erforderte. Die Betrachtung des Klimawandels als ´Bedrohungsmultiplikator´, der Rohstoff- und Gesellschaftskonflikte verschärfen kann, ist seither zu einem Eckpfeiler in der Strategie des Pentagon geworden.“

Die Sätze stammen aus dem Magazin Internationale Politik und wurden vom Politikwissenschaftlers Michael T. Klare verfaßt. Das Original lautet:

„Erstmals wurde der Klimawandel 2007 als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA wahrgenommen und somit als Phänomen, das die Aufmerksamkeit des Pentagons erforderte. (..) Das Konzept des Klimawandels als „Bedrohungsmultiplikator“, der Rohstoff- und Gesellschaftskonflikte in Entwicklungsländern verschärfen kann, ist seither zu einem Eckpfeiler in der Strategie des Pentagons geworden. Je gespaltener und korrupter ein Staat ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass er besonders stark unter den Folgeerscheinungen der Erderwärmung leiden wird – also unter inneren Konflikten, humanitären Katastrophen und Massenmigration. Das daraus entstehen- de Chaos könnte wiederum zu neuen Herausforderungen für das US-Militär führen, sei es durch humanitäre Hilfseinsätze oder militärische Interventionen im Ausland.“

Der grüne Tagesspiegel aus Berlin wurde auch als Quelle genutzt:

„Ein Beispiel dafür ist der Umgang mit dem Zyklon ‚Nargis‘ im Irrawaddy-Delta in Myanmar. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2008 peitschte der Wirbelsturm mit Böen bis zu 240 Stundenkilometern hohe Wellen durch die weitverzweigten Flussarme des Irrawaddy tief ins Landesinnere hinein. Nargis riss 135 000 Menschen in den Tod, zerstörte Dörfer und flutete die Reisfelder mit Salzwasser. Hunderttausende Menschen wurden obdachlos, und Millionen waren nach dem Wirbelsturm, der bis heute als der tödlichste Tropensturm gilt, auf medizinische und humanitäre Hilfe angewiesen.“ Seite 220

Original vom Mai 2018:

„Vor zehn Jahren verwüstete der Zyklon Nargis hier alles. In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai 2008 peitschte der Wirbelsturm mit Böen bis zu 240 Stundenkilometern hohe Wellen durch die weitverzweigten Flussarme des Irrawaddy bis zu 40 Kilometer ins Landesinnere. Nargis riss 140 000 Menschen in den Tod, zerstörte Dörfer und flutete die Felder der Reiskammer des Landes mit Salzwasser. 2,4 Millionen Menschen waren von dem Wirbelsturm betroffen, der bis heute als der tödlichste Tropensturm gilt.“

Maja Göpel, Klimawandelökonomin und Chefin von „The Institute“ in Hamburg lieferte ebenfalls ohne ihr Wissen Material für „Jetzt“:

„Dafür müssen wir Investitionen und Innovationen auch darauf ausrichten, Corona hat doch gezeigt, dass ökonomische Instrumente Mittel und nicht Ziele sind.“ […]

Frage der taz: Das BIP muss weg?

„Der Wirtschaftswissenschaftler Joseph Stiglitz hat das noch vor Corona auf den Punkt gebracht: Wir haben eine Demokratiekrise, Klimakrise und Ungleichheitskrise […].“ „Wenn wir nur noch Wachstum messen können, solange wir die Schadschöpfung von Produktionsprozessen aus der Bilanz ausblenden, dann ist ein steigendes Bruttoinlandsprodukt (BIP) keine Erfolgsgeschichte.„ taz, Nov. 2020

Bei Baerbock wird das erheblich umgestellt, bei gleicher Aussage:

Dafür müssen Investitionen und Innovationen in den Dienst der sozial-ökologischen Transformation gestellt werden. Denn spätestens die Corona-Pandemie hat gezeigt, daß ökonomische Instrumente Mittel und nicht Ziele sind. Ein Wirtschaftsindikator wie das BIP, der im Zuge der Produktion verursachte Umweltschäden aus den Bilanzen ausblendet und nicht erkennt, wie tief eine Gesellschaft in einer Klima- und Ungleichheitskrise, oder in einer Demokratiekrise steckt, hat keine Zukunft.

Pikant: Gerade kam heraus, daß die Grünen selber 2017 Stefan Weber engagiert hatten, um für eine Kampagne Monsanto-Plagiate des Bundesinstituts für Risikobewertung publik zu machen.

Weber hat übrigens angekündigt, sich auch die Masterarbeit von Baerbock genau anschauen zu wollen. Er habe sie bereits in London an der School of Economics angefordert. Das hatten allerdings dem Vernehmen nach schon andere getan und wurden vertröstet. Ob die Politikerin tatsächlich eine Arbeit geschrieben hat, ist mittlerweile fraglich. Man glaubt es kaum, aber auch eine derart renommierte Hochschule verkauft mittlerweile offenbar Abschlüsse und Titel. Daß Baerbock in gerade mal einem Jahr eine umfangreiche Arbeit schreiben konnte, ist unglaubwürdig. Sie hätte ja fast schon gleich nach Eintreffen anfangen müssen zu schreiben.

Es steht also zu vermuten, daß, ähnlich wie im Fall Christian Drosten, die Arbeit nach langer Zeit „gefunden“ werden wird. Ob dann wie beim Virologen auch seltsame Abgabetermine verzeichnet sind, die nicht zu vorhergehenden Informationen passen, wird sich zeigen.

Helfen wird es der Kandidatin nicht mehr. Durch ihre zahlreichen formalen Fehler ist sie bei der Mehrheit der deutschen Wähler unten durch. Eigentlich ist ja ihr politisches Programm um einiges schlimmer als ihre Hochstapeleien, da es Versorgungssicherheit, Wohlstand und Sozialstaat Deutschlands abbauen wird. Aber realpolitisch wirken die Lebenslauf-Dummheiten wesentlich stärker, da das grüne Programm jahrzehntelang propagandistisch als „gut“ verkauft wurde. Die Hochstapeleien Baerbocks könnte man mit der zur Verfügung stehenden PR-Maschinerie, darunter immerhin der rund acht Milliarden Euro schwere öffentlich-rechtliche Rundfunk, verniedlichen oder sogar ins Gegenteil umdeuten; aber dafür reicht die Zeit nicht mehr bis September.

Baerbock wird nach der Wahl daher wahrscheinlich das Schicksal der ähnlich ungeschickten Simone Peter teilen und in eine grüne NGO „vermittelt“ werden, wo sie bis zur Rente ein einträgliches Pöstchen erhalten wird. Vielleicht wird sie auch als Juniorpartner in der neuen Regierung Außenministerin; und darauf freuen wir uns schon….

Wie werden die Parteistrategen auf den Fall Annalena B. reagieren? Der Philosoph Dushan Wegner vermutet, daß zukünftige grüne Kandidaten angeleitet werden, die harte Realität gar nicht mehr anzusprechen und sich grundsätzlich im Ungefähren zu bewegen. Wenn im Lebenslauf nichts nachweisbar Falsches mehr steht, sondern nur noch, nun ja, fast nichts, ist das wesentlich besser. Denn „fast nichts“ interessiert den Wähler nicht. Und auch konkrete Aussagen zur Stromspeicherung oder neuartigen Akkus ohne Kobalt werden die Rhetorik-Experten ihren Kandidaten in Zukunft abtrainieren. Da werden dann von den gehypten Politikern nur noch moralisierende Aussagen oder allgemeine Plattitüden zu hören sein.

Lesetipp: Der Twitterkanal von Stefan Weber

Verlagstext zum Buch von Annalena Baerbock:

Die Kanzlerkandidatin der Grünen erklärt, wie sie Deutschland verändern will und worauf es ankommt, wenn wir es in eine gute Zukunft führen möchten.

Klimapolitik, soziale Gerechtigkeit, Digitalisierung, Innovation: In all diesen wesentlichen Bereichen tritt Deutschland auf der Stelle. Wenn wir unser Land für uns und künftige Generationen lebenswert gestalten wollen, müssen wir uns bewegen – und zwar jetzt. Annalena Baerbock kämpft für diese Veränderungen mit Leidenschaft und Sachverstand. In ihrem Buch erklärt sie, was sie persönlich als Politikerin antreibt, wie sie regieren will und wie wir gemeinsam die Erneuerung schaffen.

Herausgeber ‏ : ‎ Ullstein 2. Edition (21. Juni 2021)
Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 240 Seiten
ISBN-10 ‏ : ‎ 3550201907 ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3550201905

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Nachhilfe für Al Gore

von Hans Hofmann-Reinecke

Wenn nach der kommenden Wahl die Pandemie in den Hintergrund tritt und das Klima von Neuem eingesetzt wird, um die Bevölkerung in Furcht und Gehorsam zu halten, dann werden Sie sich vielleicht fragen, wieso man sich über ein paar zehntel Grade Celsius im Jahr 2050 schlaflose Nächte machen soll, wenn man nicht einmal weiß, ob es in zwei Wochen regnet oder die Sonne scheint.

Dazu möchte ich Ihnen ein paar logische Ankerpunkte anbieten, die helfen können, bei dem zu erwartenden Ansturm auf die verbliebene Restvernunft Deutschlands nicht den Halt zu verlieren.

Münzen und Wetter

Zunächst: Klima ist eine Mittelung der beobachteten Wetterdaten über einen Zeitraum von mindestens dreißig Jahren, das sind elftausend Tage. Die Aussage, dass Berlin wärmeres Klima hat als München wäre solch eine statistisch gemittelte Aussage. Die ist auch an dem Tag gültig, an dem München Biergartenwetter hat und die Berliner frieren wie die Schneider. Und auch ein besonders heißer Monat Juni ist kein Beweis für Global Warming, schließlich macht auch eine Schwalbe noch keinen Sommer.

Über Mittelwerte kann man durchaus vernünftige Prognosen machen, auch wenn das für den Einzelfall unmöglich ist. Es ist wie mit dem Wurf eine Münze. Kommt Kopf oder Zahl? Wir wissen es nicht. Dafür wissen wir aber, dass 10.000 Würfe ungefähr 5000 mal je Kopf und Zahl ergeben. Was heißt ungefähr? Es heißt „meistens“ werden es zwischen 4950 und 5050 sein.

Nun ist der Wurf einer Münze keine geheimnisvolle Sache; alles gehorcht den Gesetzen der Mechanik. Dennoch bestimmen kleinste Veränderungen den Ausgang. Ein winziges Zucken mit dem Zeigefinger, eine Unebenheit auf der Tischlatte, ein Luftzug haben entscheidenden Einfluss. Eine winziger Auslöser kann das Ergebnis total ändern. Es ist also kein „linearer“ Vorgang, bei dem kleine Ursachen nur kleine Wirkungen haben können, sondern ein nicht-linearer, bei dem kleinste Ursachen durchaus auch große Wirkung haben.

Und so ist das auch mit dem Wetter. Kleinste Einflüsse können das Wetter dramatisch beeinflussen. Der Meteorologe Edward Lorenz taufte dieser Beobachtung „Butterfly Effect“. Damit wollte er zum Ausdruck bringen, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings letztlich einen ausgewachsenen Wirbelsturm auslösen kann.

Auch wenn das Einzelereignis also chaotisch und damit unvorhersehbar sein mag, so kann eine Aussage, die über viele solche Ereignisse gemittelt wird, durchaus sinnvoll sein – muss sie aber nicht.

Klimawandel beim Münzwurf

Stellen Sie sich vor, Sie werfen die Münze 10.000 mal und es sieht so aus, als käme „Kopf“ häufiger als „Zahl“. Das eine Mal bekommen Sie 5100 Köpfe, das nächste Mal sogar 5150. Ist das noch im Rahmen der statistischen Schwankungen oder nicht? Dazu gibt es mathematische Kriterien, die uns verraten, mit welcher Wahrscheinlichkeit wir es hier mit einer „signifikanten“ Abweichung zu tun haben, mit einer systematischen Veränderung also, der die zufälligen, statistischen Schwankungen überlagert sind.

Das „Münz-Klima“, gekennzeichnet durch die 50/50 Häufigkeit von Kopf und Zahl, könnte sich also verändert haben. Um der Sache auf den Grund zu gehen muss die gesamte Mechanik des Vorgangs im Detail analysiert werden, um die verschiedenen Einflussfaktoren zu identifizieren.

Die Regierung erfährt von den Ungereimtheit mit den Münzen des Landes und setzt eine Untersuchungskommission aus diversen Experten ein, das „Münzteam“. Unter anderem vermutet man, dass die Münzen sich im Laufe der Zeit ein ganz kleines Bisschen verbiegen und dann lieber auf den Rücken als auf den Bauch fallen, wobei „Kopf“ etwas häufiger sichtbar wird. Die Verbiegung der Münze ist zwar nicht zweifelsfrei nachzuweisen, wird aber trotzdem als Ursache des Problems verfolgt, insbesondere durch einen Mann im Team, der eine eigene Prägeanstalt betreibt und bei der Ausgabe neuer Münzen wohl einen interessanten Auftrag bekäme.

Womit wir beim „echten“ Klimawandel angelangt wären.

Ein hundertstel Grad pro Jahr

Der kritische Klima-Parameter ist hier – analog zum 50/50 Verhältnis von Kopf zu Zahl – die mittlere Erdtemperatur, bzw. ihre Abweichung von dem Vergleichswert 14°C. Der Mittelwert über die 30 Jahre von 1961-1990 lag ca. 0,1°C über diesem Wert, der von 1991-2020 hingegen 0,4°C darüber. Der dreißigjährige Mittelwert ist in 30 Jahren also um 0,3°C angestiegen. Das entspricht 0,01°C pro Jahr (Ich kenne Leute, die schwören, dass sie diese Erwärmung ganz deutlich spüren).

Die Mittlere Erdtemperatur wird natürlich durch sehr viele Faktoren beeinflusst, mit Sicherheit durch die Aktivität der Sonne, die Verteilung von Wasserdampf und Wolken in der Atmosphäre und die Reflexion der Sonnenstrahlung durch die Erdoberfläche (genannt „Albedo“). Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch die Zunahme von CO2 in der Atmosphäre von rund 350 auf 400 Millionstel Teile einen Einfluss hat.

Diesen, zum Teil durch den Menschen verursachten Zuwachs von CO2 hat das „Münzteam“ des Weltklimas nun per Konsens zum alleinigen Auslöser für die erwähnte Erwärmung auserkoren. Was bei der Münze der Bauch, das ist beim Klima das CO2. Es gibt Argumente, warum diese Einstellung falsch ist:
1. Modellrechnungen mit immer größeren Computern ergeben Prognosen, die sich ein ums andere Mal als falsch erweisen;
2. Schon vor 200 Jahren wurde eine ähnliche Erwärmung beobachtet, die unter anderem zu einem dramatischen Rückgang des arktischen Eises geführt hatte. Damals war sicherlich kein CO2 aus Industrie und Verkehr schuld daran.
3. Die Klimaforscher suchen nicht unvoreingenommen nach Ursachen. Sie gehen davon aus, dass ihre CO2 These stimmt und desavouieren Wissenschaftler, die ihnen widersprechen („Klimaleugner“ = „Holocaustleugner“ = „Nazi“).

Soweit eine Skizze zu den Themen Wetter, Klima und Klimawandel, bei dem es übrigens um Aufträge in größerem Umfang geht, als beim Prägen neuer Münzen.

Der Wetterbericht

Als aufmerksamer Leser müssten Sie jetzt protestieren. Einerseits behaupte ich, das Wetter sei unvorhersehbar; andererseits beweist der Wetterbericht täglich genau das Gegenteil. Temperatur, Winde und Niederschläge werden für eine ganze Woche recht präzise vorhergesagt. Wie passt das zusammen?

Das ist so: der Wetterbericht prognostiziert nur die für uns sichtbaren und fühlbaren Phänomene der letzten Phase einer meteorologischen Entwicklung. Diese verläuft nach Regeln, die „linear“ genug sind, um eine mathematische Beschreibung zuzulassen und Prognosen anzustellen. Das ist so, als würde man die Münze bei ihrem Fall beobachten; wenn sie dann noch zwei Zentimeter über der Tischplatte ist kann man auch vorhersehen, ob Kopf oder Zahl kommen wird.

Beim Wetter funktioniert das so: Wir leben auf dem Grunde eines Ozeans aus Luft. Die Atmosphäre über uns übt einen Druck von etwa 1 Bar auf uns aus, genauer gesagt 1013 Millibar – im Durchschnitt. Dieser Druck wirkt aus allen Richtungen auf unseren Körper, nicht nur von oben, deshalb wirft er uns nicht zu Boden. Da geht es uns genauso wie Seegurke und Hummer, die auch nicht vom Druck des Wassers auf dem Meeresboden platt gedrückt werden.

Die 1013 mbar sind aber nicht garantiert; es kann Regionen mit höherem und – insbesondere – mit niedrigerem Druck geben. In solch eine Gegend versuchen nun die umgebenden Luftmassen höheren Drucks einzudringen. Sie machen sich auf die Reise Richtung Zentrum des Tiefdruckgebietes, werden auf ihrem Weg aber von einer geheimnisvollen Kraft unerbittlich nach rechts abgedrängt. Aus welcher Richtung sie auch kommen, sie schießen rechts am Ziel vorbei, vereinen sich dann aber zu einem Strudel, der um das Zentrum des Tiefdruckgebietes kreist, und zwar gegen den Sinn des Uhrzeigers.

Physik im Spülbecken

Das Schauspiel kennen Sie ja vom Wasser in einem Spülbecken, das nicht einfach geradewegs im Ablauf verschwindet, sondern vorher noch etliche Runden dreht. In der Atmosphäre ist es die so genannte „Corioliskraft“, welche auf die strömenden Luftmassen einwirkt und sie nach rechts ablenkt. Diese Kraft entsteht durch die Erddrehung und sie tritt auf, wenn zwischen der Richtung der strömenden Luftmasse – auch Windrichtung genannt – und der Richtung der Erdachse ein Winkel besteht. Und diese Kraft wirkt dann senkrecht zur Ebene, die durch besagten Winkel aufgespannt wird.

Das Tiefdruckgebiet zieht also Luftmassen aus allen Richtungen zu sich heran, so wie eine attraktive Blondine die Jungs aus allen benachbarten Ländern anlockt. Nichts liegt also näher, als dem Tiefdruckgebiet einen Frauennamen zu geben – Marilyn oder Merlene vielleicht. Das ist natürlich zu viel des Humors für die Sittenwächter von heute, und so werden jetzt auch Männernamen vergeben – hoffentlich nicht meiner.

Unter den Massen, welche das Tief zu sich heranzieht kann es kalte oder warme, feuchte oder trockene Luft geben. Solch unterschiedlichen Luftmassen drängen sich immer enger an einander, je näher man dem Zentrum des Tiefs kommt. Da schiebt dann etwa ein kalte Luftmasse eine warme vor sich her, und weil die warme Luft leichter ist, wird sie einfach vom Boden weg nach oben gehoben. Das verursacht dann Sturm und Regen und manchmal auch Donnerwetter. Haben Sie das schon erlebt? Die Wetterfrösche sprechen dann von einer Kaltfront.

Sie können das im Spülbecken simulieren, wenn Sie dem ablaufenden Wasser etwas Farbstoff zugeben, dann bilden sich ein oder mehrere farbige Spiralarme, die gemeinsam mit dem farblosen Rest ums Zentrum kreisen. Wo Farbe und farblos aneinander grenzen, das ist die Kaltfront.

Getrennt von Tisch und Bett

Dieses Spiel mit Hoch und Tief und Fronten ist eines der vielen Instrumente, welches den Meteorologen Vorhersagen über mehrere Tage von verblüffender Präzision ermöglichen. Ich habe Ihnen dazu aber nur die halbe Wahrheit erzählt. Die Tiefs drehen sich nur auf der Nordhalbkugel entgegen den Uhrzeigern (von oben betrachtet). Auf der Südhalbkugel aber geht’s andersrum.

Und noch etwas: der Luftdruck in einem normalen, bürgerlichen Tief liegt zwischen 1013 und etwa 990 mbar. Bei geringerem Druck bilden sich Wirbel mit sehr hohen Windgeschwindigkeiten. Solche Bedingungen können unter tropischer Sonneneinstrahlung über dem Meer entstehen, wie etwa im Golf von Mexiko, als im August 2005 der Luftdruck auf 920 mbar abfiel und sich der Wirbelsturm Katrina bildete, mit Windgeschwindigkeiten bis 280 km/h. Der bewegte sich dann nach Norden und verursachte die schrecklichen Verwüstungen in New Orleans.

Generell entstehen Wirbelstürme über dem Meer zwischen den Breitengraden 8 und 20. In der Zone liegt auch die Karibik, die Heimat vieler Hurricanes. Näher zum Äquator hin aber bilden sie sich nicht mehr, obwohl da genug Sonne wäre. Der Grund: es gibt nicht genug Corioliskraft, die für die Bildung der Wirbel notwendig ist. Und falls es Corioliskraft gibt, dann wirkt die nicht nach links oder rechts, sondern nach oben. Das merken Sie, wenn Sie im Airliner den Äquator überfliegen. Währen Sie bislang in 12.000 m Höhe ruhig unterwegs waren kommen plötzlich Turbulenzen auf. Das sind Luftmassen, die von Coriolis nach oben katapultiert werden. Meteorologen sprechen hier von der „Intertropischen Konvergenzzone“.

Südlich des Äquators drehen sich die Tiefs dann anders rum. Es ist meteorologisch eine andere Welt, und die Wetterphänomene der beiden Halbkugeln kommunizieren kaum miteinander. Sie sind getrennt von Tisch und Bett.

Nachhilfe für Al Gore

Wenn Ihnen die Logik von Wetter und Klima gefällt, dann können Sie jetzt einem der selbst-ernannten Päpste des Klimawandels Nachhilfe geben: Al Gore, Friedensnobelpreisträger und Oscar-Laureat für seinen Film „An Inconvenient Truth“. Er hat 2009 ein neues Buch zum gleichen Thema publiziert „Our Choice“. Da findet man auf der ersten Seite eine Vision unseres Planeten abgebildet, wie sie dem Autor schwant, falls wir seinen Weisungen nicht folgen. Da sieht man Grönlands Eis geschmolzen, ausgerechnet in der Mitte der Insel, wo es am höchsten ist, heute fast 3000m. Ansonsten sind Wirbelstürme großzügig verteilt, darunter einer östlich von Florida, der sich falsch herum dreht: mit dem Uhrzeiger. Und als wäre das nicht genug, so findet sich westlich von Ecuador nochmal einer, voll auf dem Äquator.

Da ist also jemand, der uns erklären möchte, wie wir das Weltklima retten sollen, und er weiß nicht, wie rum sich ein Tiefdruckgebiet dreht? Wie bitte? Wenn Sie auf dem maßgeblichen Reiseführer Londons ein Bild mit Autos im Rechtsverkehr sähen, würden Sie dem Autor dann trauen, dass er sich auskennt?

Vielleicht wenden Sie jetzt ein, dass Al nicht persönlich mit Photoshop die Hurricanes kopiert hat; mag sein, aber als einziger Autor ist er verantwortlich für das, was in seinem Buch letztlich erscheint. Entweder ist er also unverantwortlich oder ignorant – oder vielleicht auch beides.

Sie sagen vielleicht, das sei typisch USA und typisch alter weißer Mann. Die Expertinnen In Deutschland jedoch wüssten bei den Themen besser Bescheid. Etwa Svenja Schulze, Ministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, mit Berufserfahrung in PR und Consulting; oder die Kanzlerkandidatin der Grünen, Frau Annalena Baerbock, mit Erfahrung im Völkerrecht…

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.