Fortgesetztes Versagen: Regierung hilft den Flutopfern weiterhin nicht – will aber die Welt retten

von AR Göhring

Die BILD berichtet, daß Flutopfer verzweifelt an die Kanzlerin appellieren, ihnen endlich zu helfen. Man hätte gedacht, daß sich die Politiker schon wahlkampfbedingt darum reißen würden, den vom Hochwasser geschädigten Bürgern mediengerecht Hilfen zukommen zu lassen.

Das Video ist fast ikonisch: Angela Merkel steht in Schuld an der Ahr und behauptet, die Erderwärmung hätte das Jahrhunderthochwasser verursacht. Der Bürgermeister des Ortes greift ein und belehrt die Kanzlerin, daß das Eifeldorf schon seit Jahrhunderten von Fluten heimgesucht werde; auch während der „Kleinen Eiszeit“.

Nun zeigt sich, daß die Bundes- und die Landesregierungen trotz vieler Versprechungen zu wenig für die Opfer tun. Kein Wunder: Es ist ja Wahlkampf, und gerade Armin Laschet bekam bei Ortsbesuchen heftige Kritik von Bürgern zu hören, auch nach einer unglücklichen Aufnahme, in der er lachend zu sehen war. Da kümmert sich der glücklose Kandidat lieber um seine wackelige Kandidatur.

Die BILD richtete in Neuenahr-Ahrweiler ein vorübergehendes Büro ein und filmte die von der Politik enttäuschten Einwohner:

Dabei waren Soforthilfen von Bund und Ländern von immerhin 400 Millionen Euro bewilligt worden. Kann man sie leicht abrufen? Offenbar nicht immer – die Bürokratie kommt genau wie bei den Coronahilfen nicht hinterher. Langfristig sollen sogar 30 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Es wird sich zeigen, ob das Geld zügig an die Opfer geht.

Wo die Prioritäten des Kabinetts Merkel hingegen liegen, zeigt sich nach dem Fall Kabuls: Den neuen Herrschern, den Taliban, wurden von Außenminister Maas 100 Millionen schnelle humanitäre Hilfe zugesagt und weitere 500 Millionen in Aussicht gestellt. Zusätzlich werden afghanische Bürger in unbekannter Zahl eingeflogen. 100 + 500 Millionen sind 600 Millionen Euro, das sind 200 Millionen mehr als für die Flutopfer, eigene Bürger.

Nun könnte man sagen, daß die Hochwasser-Geschädigten in einem reichen Land leben und nicht hungern müssen, was man von den Afghanen nicht sagen kann. Nur – wer verwaltet denn eingehende Hilfsgelder in einer religiösen Diktatur? Aus Afrika ist seit langem bekannt, daß Potentaten und Warlords Spenden in die eigene Taschen stecken und den Bürgern mediengerecht ein paar Brosamen abgeben.

Die Massenmedien (exkl. BILD) helfen den versagenden Exekutivpolitikern wie leider so häufig dabei, ihre Tatenlosigkeit zu verschleiern – das Thema Hochwasser war ein Strohfeuer, das nur noch ab und an entzündet wird, um auf die „Klimakrise“ aufmerksam zu machen, da der heiße Dürresommer dieses Jahr ausgefallen ist.




Tausend Jahre Klimawandel: Sebastian Lüning bei indubio von der „Achse des Guten“

Der Geowissenschaftler Sebastian Lüning spricht mit Burkhard Müller-Ullrich über die Temperaturmodellpolitik des Weltklimarates IPCC, über wissenschaftliche Scheuklappen und unwissenschaftlichen Aktivismus sowie über den deutschen Traum von einer Energiewende, die vom Atomstrom der Nachbarländer abhängig ist.




640 grüne Thüringer bekamen eine Million Euro Fördergeld für ihr Lastenfahrrad

von AR Göhring

Wie der MDR gerade meldete, hatte die R2G-Regierung (trotz vereinbarter Neuwahl immer noch im Amt) im letzten Jahr eine Million Steuergelder an Lastenrad-Käufer verteilt.

Nun ja, nicht ganz, es wurden auch Anhänger und Unterstellmöglichkeiten gefördert. Immerhin wurden etwa 500 E-Lastenräder angeschafft, die meist in den grünen Studentenstädten Erfurt, Weimar und Jena kreuzen. Im Mittel wurde für jedes Rad so rund 1.500 Euro verteilt.
Daß Elektro-Räder genau wie E-Autos keineswegs „grün“ sind, ist dem geneigten Leser bekannt. Der deutsche Strom kommt nur zum Teil aus „erneuerbaren Quellen“, sondern wohl hauptsächlich aus Kohle- und Gaskraftwerken, im Westen auch aus Kernmeilern. In dem Zusammenhang gab das Statistische Bundesamt gerade bekannt, daß Kohle wieder auf Platz eins der bundesdeutschen Energiequellen ist. Die Akkumulatoren benötigen bis heute viel Lithium und Kobalt, Metalle, die unter unsäglichenb ökologischen oder sozialen Bedingungen abgebaut werden.

Nebenbei: Stimmen für die Grünen kommen bei Wahlen in den fünf neuen Ländern fast nur aus den wenigen Großstädten, an deren Universitäten viele westdeutsche Studenten eingeschrieben sind (oder, später, arbeiten) – in Thüringen Weimar, Erfurt und Jena – alle mit sogar jeweils zwei Hochschulen, mindestens. Daher sind auch die Landesverbände der Grünen im Osten, wie die grüne Lebensart mit Lastenfahrrad und Biomarkt, deutlich kleiner als im Westen.




Hungerstreikender Klimaaktivist in Berlin kollabiert

von AR Göhring

In Berlin campiert eine Gruppe von Klimaaktivisten am Ostrand des Tiergartes nahe am Reichtstag. Sie wollen mit Hilfe von Hungerstreik noch härtere Klimaschutzmaßnahmen und Gespräche mit den Kanzlerkandidaten erzwingen. Ein Teilnehmer (27) mußte ins Krankenhaus.

In den 1990er Jahren wurde der Fall eines Gymnasiasten bekannt, der vor dem damals in den Massenmedien häufig thematisierten Atom-GAU derartige Angst hatte, daß er als Zeichen gegen die Nutzung von Kernkraft Selbstmord beging. War der Mann instabil, oder war seine Entscheidung tatsächlich nur von der Sorge getrieben?

Ähnlich geartet ist eine Hungerstreik-Aktion im Berliner Tiergarten. Eine Gruppe von Klimaaktivisten nimmt seit Wochen nur noch eine Vitaminflüssigkeit zu sich. Damit wollen sie erreichen, daß die Kanzlerkandidaten mit ihnen sprechen:

„Wir können jetzt nicht länger warten und legen selbst einen Termin fest: am 23. September, 19.00 Uhr.“

Die Streikenden sind der Meinung, daß selbst die Grünen kein ausreichendes Klimaschutzprogramm hätten:

„Wichtiger als 16 Tage Hungerstreik. Keine Partei hat ein Wahlprogramm, welches nur im Ansatz die Physik von klimatischen Kippunkten ernst nimmt.“

Ob das John Schellnhuber, der Erfinder der Kippunkte, das auch so sieht? Es wäre angebracht, daß die Aktivisten ihre Forderungen mit Stellungnahmen oder Publikationen des PIK oder anderer Einrichtungen untermauert hätten.

Ob die Forderer nur eine größenwahnsinnige Attitüde pflegen oder tatsächlich selbstgefährdend handeln, ist uns nicht bekannt. Die sogenannte „Climate Anxiety“, die Klimaangst, scheint aber in westlichen Ländern im Milieu der Klimaaktivisten, um sich zu greifen. So machte die FFF-Aktivistin und vegane Düsseldorfer Philosophiestudentin Pauline Brünger, bekannt aus Hart aber fair, mit einem emotionalen Zusammenbruch von sich reden, den sie filmte und ins Netz stellte. Es sieht echt aus – was meinen Sie? In dem Fall hätten die Klimaalarmisten ein weiteres Opfer gefunden, das ihre unverantwortliche Panikmache zeitigt.




Woher kommt der Strom? Finger in der Energiewunde

von Rüdiger Stobbe

In der 35. Woche begann der meteorologische Herbst. Anlaß genug, mal zu schauen, wie sich die Energiewende im bisherigen Jahr 2021 entwickelt hat. Das Ergebnis gleicht einem „Finger in die Wunde“ legen. Plus Bohren!

Trotz Zubaus von Windkraft- und Photovoltaikanlagen sind die Zahlen erschütternd. Die Stromerzeugung mittels Windkraftanlagen an Land lag 2021 mit 57,97 TWh bisher auf dem Niveau des Jahres 2018 (56,82 TWh). 2019 wurden 65,38 TWh, 2020 71,73 TWh Windstrom onshore erzeugt.

Offshore war der Einbruch ähnlich. Wurden 2019 noch 15,32 TWh, 2020 sogar 17,43 TWh Strom auf See erzeugt, lag die Produktion 2021 bis zum 5.9.2021 bei 14,72 TWh.

Photovoltaikanlagen produzierten 2019 37,03 TWh, 2020 waren es 42,44 TWh. 2021 waren es bisher 37,86 TWh. Die Rückgänge belegen, dass die Energie, die die Natur den Regenerativstrom-Ernteanlagen liefert, vor allem eines ist. Sehr unzuverlässig. Nicht nur für die tägliche Stromerzeugung. Auch auf einen längeren Zeitraum kann die weithin vorherrschende Meinung, dass je mehr Wind- und PV-Anlagen zugebaut werden, desto mehr Strom damit erzeugt werden wird. Im bisherigen Jahr 2021 (Stichtag 5.9.2021) wurden jedenfalls gut 10% weniger Strom mittels regenerativer Energieträger insgesamt erzeugt als 2020 bis zum 4.9.2020 (Schaltjahr). Da wird die Energiewende wohl ohne den Wirt, ohne das Wetter gemacht. Auch ein noch so massiver Ausbau von Windkraft- und PV-Anlagen ist keine Garantie für die gewünschte Stromerzeugung.

Die 35. Woche (Abbildung) belegt das im Detail eindrucksvoll. Eine schöne Spätsommerwoche mit leicht säuselndem Wind und viel Sonne gab den Menschen das, was sie sich neben Gesundheit und Reichtum am meisten wünschen: schönes Wetter. Schönes Wetter bedeutet aber immer wenig Windstromerzeugung. Da können gerne noch mal 3, 4 oder 5x so viel installierte Leistung Windkraft zugebaut werden. Es reicht halt nicht. Dafür erzeugt man in windstarken Zeiten viel zu viel Strom, der, weil er nicht gespeichert werden kann, billig abgegeben oder gar – mit Bonus – verschenkt werden muss. Das ist und war bereits recht häufig der Fall. Ein verstärkter Ausbau Photovoltaik wird das Problem noch verschärfen. Mit PV konzentriert sich die Stromübererzeugung auf die Mittagsspitze. Das Problem der Netzstabilisierung ohne konventionelle Stromerzeugung ist praktisch nicht mal ansatzweise gelöst. Beim jetzigen Strombedarf müssen immer um die 20 GW konventionell erzeugt werden, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht und die Versorgungssicherheit gewährleistet ist. Eine digitale Systemdienstleistung „Netzstabilisierung“ ist nicht in Sicht. Darüber hinaus befürchte ich, dass eine Software, die hunderttausende Windkraftstromerzeuger und Millionen PV-Anlagen systemdienlich und netzstabilisierend steuert, kaum in Deutschland oder sonst wo entwickelt werden kann. Man schafft es nicht mal, die Deutsche Bahn mit fixem Fahrplan per Software verspätungsfrei zu händeln.

Das Preisniveau der 35. Woche war hoch. Deutschland zahlte für den notwendigen Stromimport immer Höchstpreise (Abbildung 1). Die Konventionellen (Abbildung 2) optimierten mit ihrer Produktion die Preise und verdienten ordentlich mit. Genau wie unsere europäischen Nachbarn, die zum Teil (Schweiz, Polen, Tschechien) wieder mal die Sektkorken knallen lassen konnten (Abbildung 3).

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 4 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, dem „Strom, der aus der Steckdose“ kommt, wie auf der Webseite der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der höchst empfehlenswerte virtuelle Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) ist unter Abbildung 5 zu finden. Ebenso wie der bewährte Energierechner.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 6 ab. Abbildung 7 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdoppelung und Verdreifachung der Wind- und Solarstromversorgung visualisieren.

Abbildung 8 weist auf einen Artikel hin, der sich mit der oben angesprochenen Digitalisierung des Stromnetzes zwecks Netzstabilisierung befasst.

Abbildung 9 zeigt einen Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info ein sehr mächtiges Instrument, welches nochmals erweitert wurde:

  • Produktion als Anteil der installierten Leistung
  • Anteil der erneuerbaren und konventionellen Erzeugung am Bedarf

sind Bestandteil des Tools „Stromerzeugung und Bedarf„. Schauen Sie mal rein. Es ist sehr erhellend.

Tagesanalysen

Montag, 30.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 44,27 Prozent, davon Windstrom 22,10 Prozent, Solarstrom 9,63 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,55 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Zwei Strom-Versorgungslücken, die hochpreisig ausgeglichen wurden. Wenig Überproduktion, die für unsere Nachbarn günstig abgegeben wurden. So beginnt die 35. Woche. Die Konventionellen fahren eine stetige Produktion. Wo Geld zu verdienen ist, werfen sie verstärkt die Pumpspeicherstromerzeugung an. Der Handelstag. Praktisch alleiniger Gewinner: Die Schweiz. Wer sonst?

Dienstag, 31.8.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,03 Prozentdavon Windstrom 18,62 Prozent, Solarstrom 12,65 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,76 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Dienstag ähnelt dem Montag. Wieder zwei Stromlücke. Wieder hochpreisige Schließung derselben. Das Preisniveau ist allerdings höher. Nur der Exportpreis sinkt. Die konventionelle Stromerzeugung bleibt entspannt. Der Handelstag. Heute sieht man auf den ersten Blick und besonders schön, wie die Schweiz und einige andere unserer Nachbarn gute Geschäfte machten.

Mittwoch, 1.9.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 39,00 Prozentdavon Windstrom 9,13 Prozent, Solarstrom 17,36 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,51 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Über Tag kommt die Windstromerzeugung fast zu Erliegen. Die PV-Stromerzeugung ist für den Spätsommer auch nicht prickelnd. Die Stromlücken werden größer und bleiben teuer. Lediglich am frühen Morgen ist der Importstrom „günstig“. Natürlich immer nur im Verhältnis. Die konventionelle Stromerzeugung und der Handelstag.

Donnerstag, 2.9.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 38,88 Prozentdavon Windstrom 6,29 Prozent, Solarstrom 19,87 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,72 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Donnerstag bringt etwas mehr PV-Strom. Die Windstromerzeugung geht gegen Null. Die Importpreise bleiben hoch. Die Exportpreise niedrig. Die Konventionellen, der Handelstag. Polen verkauft fast den ganzen Tag seinen Kohlestrom nach Deutschland. Das Land verdient damit gut 2,5 Mio €. Gratulation.

Freitag, 3.9.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,59 Prozent, davon Windstrom 10,05 Prozent, Solarstrom 21,14 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,40 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute weht der Wind etwas stärker, die Sonne scheint kräftig. Der „Sonnenbuckel“ drückt den Exportpreis über Mittag unter 90€/MWh Strom. Die Importpreise sind wie bereits die ganze Woche hoch. Außer am frühen Morgen. Die Konventionellen, der Handelstag. Deutschland bezahlt nochmal 2,5 Mio € für polnischen Kohlestrom.

Samstag, 4.9.2021: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 41,17 Prozent, davon Windstrom 6,22 Prozent, Solarstrom 20,72 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,22 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Wochenende. Kaum Wind, Sonne ist in Ordnung. Der Bedarf ist niedrig. deshalb nur eine „kleine“ Stromlücken. Das Preisniveau sinkt.  Zum Abend rutscht Deutschland nur einmal – um 19:00 Uhr – in den negativen Bereich. Die konventionellen Stromerzeuger, der Handelstag. Schauen Sie mal, was Polen macht! Knapp zwei Mio € verdienen die polnischen Stromerzeuger durch geschickte Preisdifferenzgeschäfte.

Sonntag, 5.9.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 47,44 Prozent, davon Windstrom 10,69 Prozent, Solarstrom 22,58 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,18 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Sonntag. Der niedrigste Bedarf der Woche. Nur um 19:00 muß Strom hinzugekauft werden. Da allerdings fast zum Höchstpreis. Die konventionellen Stromerzeuger legen Richtung Abend stark zu. Der Handelstag. Wie sah die Woche im Ergebnis aus? Deutschland: Deutschland verkauft seinen Strom im Durchschnitt für knapp 105 €/MWh.  Schweiz: Das Land verdient über 3 Mio € durch geschickte Preisdifferenzgeschäfte. Polen: Das Land verdient gut 13 Mio € mit dem Verkauf von Kohlestrom. Tschechien (Kohle & Kernkraft): Gut 15 Mio € fließen in die Kasse Tschechins.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de