Klimaspaß mit EIKE: Windrad-Wände für Privathaushalte

von AR Göhring

Das Rad auf dem Dach ist passé: Jetzt soll es bald Windturbinenwände für Privathäuser geben. Was ist das?

Die Energiewender und ihre Journalisten merken, daß die Energiewende nicht funktioniert. Deswegen werden energetische Wunderwaffen, die zum Teil nicht neu sind, hervorgekramt und in den Medien als neuer Weg präsentiert. Nachdem seit 2019 netto keine Windkraftanlagen mehr hinzukommen (im Gegenteil, es laufen etliche Förderungen aus), werden kleine Hausanlagen beworben. Es gibt auf dem Markt Rädchen mit klassischen Propellern, aber auch Geräte, die wie schraubenförmige Drachen aussehen.

Alles das muß oben aufs Dach montiert werden – bei Sturm eine Herausforderung. Alternativ gibt es ein Wandgestell, in dem rotierende Blätter an Achsen montiert sind. Das Ganze sieht auf den ersten Blick aus wie eine Dessin-Sünde der 60er Jahre, als statt Putz künstlerische Metallgestelle vor eine Fassade gehängt wurden, die sogar über die Fenster gingen.

Dem Erfinder zufolge soll die Wand 10.000 Kilowattstunden erzeugen; was für einen europäischen Haushalt locker reiche. Um keinen Flatterstrom-Problem zu bekommen, kann die Anlage einen Hausakku laden, oder auch vergütet einspeisen.

Was ist davon zu halten? Nicht viel – es ist wie üblich nur ein Gimmick für Wohlhabende, die Platz und Geld für die Wand haben. Also etwas für den Chefarzt, nicht für die Krankenschwester. Ein Umverteilungsinstrument; nichts zum Betrieb eines städtischen Stromnetzes.




Die Klimaschau von Sebastian Lüning: Immer mehr Menschen benötigen immer mehr Energie

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.

Themen der 76. Ausgabe vom 3. November 2021: 0:00 Begrüßung 0:21 Immer mehr Menschen 1:57 Klimaschutz zerstört Fluß-Ökosysteme 5:55 Gestreßte Palmöl-Makaken

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BILDLIZENZEN: Foto Prof. Dr. Klement Tockner: P e z i (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi…), https://creativecommons.org/licenses/… Foto Südlicher Schweinsaffe: Hectonichus (https://commons.wikimedia.org/wiki/Fi…), „Cercopithecidae – Macaca nemastrina“, https://creativecommons.org/licenses/… Alle anderen ungekennzeichneten Bilder: Pixabay.com




Wie fühlt sich ein Stromausfall an? Ein Video aus Frankfurt-Höchst zeigt es uns

(ARG)

Die internationale Energiekrise und der deutsche Flatterstrom aus den viel zu zahlreichen PV- und Windkraftanlagen macht Stromausfälle, flächendeckend als BLACKOUT bezeichnet, im erwartet kalten Winter sehr wahrscheinlich. Wie sieht das aus, wie fühlt es sich an?

Ein Bürger aus Frankfurt-Höchst filmte den Ausfall am 26.10. ab um 19:00 im Auto. Passend zum apokalyptischen Szenario Meldungen über die Jahrtausendseuche im ÖR-Radio.
Zum Hintergrund: Höchst ist die Heimat von Hoechst und damit ein Industriebezirk mit rund 16.000 Einwohnern, ganz am Rand im Westen der Stadt. Es gibt einen alten Dorfkern mit Kirche. Trotz der Nähe des „Bankier-Wohngebiets“ im Taunus ist Höchst eher durch Arbeiter geprägt; rund ein Drittel der Bewohner sind islamische Einwanderer, die vier Moscheen errichteten.
Ein Stromausfall mag die Reichen und Schönen in den Bankentürmen und im Westend (ehemals Kampfgebiet von Joseph Martin Fischer et alii) gleich sein – aber was, wenn dort der Strom ausfiele? Unwahrscheinlich, sagen uns Physiker und Ingenieure. Im Falle einer Unterdeckung ist es für die Netzbetreiber problemlos möglich, den Lastabwurf in Höchst durchzuführen und alle noch verfügbare Energie in die Türme und das Westend zu leiten. Genau so sieht es in Berlin aus – das Regierungsviertel und die Berliner Vorstadt/das Diplomatenviertel von Potsdam (Baerböck u.v.a.) könnten vom Lastabwurf verschont bleiben.

Erstaunlicherweise wurde der Thriller „Blackout“ von Marc Elsberg von Sat1 und Joyn mit einem Staraufgebot verfilmt – Moritz Bleibtreu, Heiner Lauterbach, Jessica Schwarz und Herbert Knaup. So mancher Kritiker hätte erwartet, daß hier die „Cancel Culture“ zuschlägt, weil solche Serien ja „den EE-Gegnern, Rechten, Preppern und Klimaleugnern in die Hände spielen könnten“. Wer es nicht glauben mag: Ähnlich äußerte sich der OB von Weimar zu politischen Kritikern: „Die Angabe der Personen, die mit Impfung im Klinikum behandelt werden, verzerrt die Realität jedoch deutlich und spielt damit Corona-Leugnern und Impfgegnern in die Hände.“

Von Michael Kennard – Ursprünglich Brown University Library, PD-Schöpfungshöhe, https://de.wikipedia.org/w/index.php?curid=6621872




Die Klimaschau von Sebastian Lüning: CO2-freier Containertransport ist machbar. Ist er auch großflächig finanzierbar?

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 74. Ausgabe vom 27. Oktober 2021: 0:00 Begrüßung 0:23 Container fahren bald mit Methanol 2:59 Neues von der Gefleckten Schnarr-Schrecke 5:15 Das Versagen der Klimamodelle beim südamerikanischen Regen

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„Klimapolitik geht brutal auf Kosten der Armen“ Roger Köppel

von AR Göhring

Oder präziser: Zu Lasten der unteren Hälfte der Bevölkerung. Die obere Hälfte, vielleicht auch nur noch das obere Drittel, kann sich mit Hilfe „woker“ Steuersparmodelle wie CO2-Zertifikaten, Wind- und PV-Anlagen oder Immigrations-Unterkünften ihre hohe Steuerzahlung wieder zurückholen.

Klassisches Rechenmodell: Der Chefarzt baut sich ein PV-Panneel auf seine Garage und kassiert Förderung plus Luxusvergütung im Sommer. Zusätzlich kann er die steigenden horrenden Stromkosten am Tag teils vermeiden. Seine Krankenschwestern wohnen im Hochhaus und können keine grünen Steuersparmodelle nutzen. Sie zahlen zwar viel weniger Einkommensteuer – erhalten aber auch nichts zurück. Sparen oder Mallorca-Urlaub wird ihnen von „linken“ Politikern zunehmend unmöglich gemacht. Der Neofeudalismus ist wieder da!

Oder, wie Nationalrat Köppel aus Zürich meint:

„Man nimmt ihnen die Mobilität weg, man verteuert das Wohnen – für mich ist das ein sozialer Skandal.“ 

„Diese Klimapolitik ist für mich die größte Plünderung der Menschheit.“