Krasse Klima-Tricks: Spanische Meßstation bei Murcia steht in der prallen Sonne neben Photovoltaik

Der Facebook-Kanal Unser Kosmos publizierte gerade ein Bild der Agentur Alamy, das eine Wetterstation beim spanischen Calasparra/Region Murcia zeigt. Man sieht die Meßapparaturen frei in einer öden, felsigen Landschaft am Rand eines schwarzen PV-Parks (oder in?) stehen.

Da das Bild von 2011 geschützt ist, können wir es nicht zeigen, aber Sie können hier klicken.

Die gezeigte Station liegt in der Nähe von Calasparra, Provinz Murcia, Ost-Südostspanien. Laut spanischer SIAM-Datenbank müßte es die Station Rotas C152 (seit 1996) in der Gemeinde-Gemarkung von Calasparra (10.000 Einwohner) sein. Geografische Daten: Höhe 275m, Breitengrad 38.25349722, Längengrad -1.69496944 (38°15’12.6″N 1°41’41.9″W).

Wer sich mit Geo-Positionierung auskennt, kann sich Satellitenbilder anschauen. Im von uns verlinkten Bild von Google Maps sieht man allerdings weder PV-Anlagen, noch eine Meßstation. Was ist hier geschehen? Zeigt das Alamy-Bild nicht die Station bei Calasparra/Murcia? Oder ist die Station mittlerweile verlegt oder geschlossen? Warum sieht man auf den Satellitenfotos trotz Rundumblick keine Meßstation oder PV-Anlagen?
Antwort auf die letzte Frage: Die geografischen Angaben der SIAM-Datenbank waren offenbar nicht präzise, da in der Nähe von Calasparra eine riesige Solarfarm steht: Planta Solar Calasparra 1, Breitengrad 38.25724791253853, Längengrad -1.683490785328965 (Quelle: Google Maps). Schaut man sich deren Satellitenbild mit Google Maps an, ist keine Meßstation zu sehen – kein Wunder, da ein Pfahl mit ein paar Boxen dran von oben nicht zu sehen ist.

Aktualisierung: Ein freundlicher EIKE-Leser und Fan entdeckte auf dem Google-Rundumbild der Koordinaten von C152 eine kleine Anlage, die eine Wetterstation sein könnte. Das Gerät ist nur rund 50cm hoch und steht auf Sand/Kiesboden. Ist das C152? Wenn ja, warum ist sie derart niedrig über Mineralboden, der sich in der Sonne ordentlich aufheizt, montiert? Dient C152 der offiziellen Feststellung der Erderwärmung? Ist diese 50cm-Anlage der Ersatz für die große Station von 1996 im Solarfeld auf dem Alamy-Foto? Es wird mysteriös…

https://www.google.com/maps/place/38%C2%B015’12.6%22N+1%C2%B041’41.9%22W/@38.253399,-1.6949758,3a,75y,34.59h,83.13t/data=!3m7!1e1!3m5!1s02J5wVq_NjWjrL3u16WrPQ!2e0!6shttps:%2F%2Fstreetviewpixels-pa.googleapis.com%2Fv1%2Fthumbnail%3Fcb_client%3Dmaps_sv.tactile%26w%3D900%26h%3D600%26pitch%3D6.870534193283831%26panoid%3D02J5wVq_NjWjrL3u16WrPQ%26yaw%3D34.586258165541125!7i13312!8i6656!4m4!3m3!8m2!3d38.2535!4d-1.6949722?entry=ttu&g_ep=EgoyMDI1MDgxMy4wIKXMDSoASAFQAw%3D%3D

Wir vermuten daher, daß die auf dem Alamy-Foto von 2011 gezeigte Wetterstation 1996 errichtet wurde und im oder neben der Planta Solar Calasparra 1 steht – oder stand. Wer unter den geneigten Lesern eingehende Kenntnisse zur Satellitenbildersuche mit GPS/Geodaten hat, möge sie in das Kommentarfeld unten schreiben!

Photovoltaik-Anlage bei Calasparra, Region Murcia. Bild von Google Maps

Der Autor von Unser Kosmos kommentiert seinen Post:

Wetterstation Murcia

Wenn die Ersteller von Hitzehorrornachrichten ihre Quellen nicht nennen wollen, nichts im Netz zu finden ist, dann schau bei den Bilderdiensten, hier wirst Du in jedem Falle fündig.

Das ist die Wetterstation Murcia in Spanien, die ebenfalls ständig Extremhitze anzeigt.
Jetzt sollte einleuchten wie es dazu kommt.

Das ist bislang das krasseste Beispiel, dass ich kenne.

Hier wird nicht nur schwerst manipuliert, sondern genau die Leute die ja gegen diese „Erhitzung“ die ultimative Lösungen anbieten (Green Energy) verursachen sogar künstlich diese extremen Werte.




CO2-Paukenschlag in den USA unter Donald Trump – Kontrafunk befragt EIKE

Kontrafunk ist ein seit einigen Jahren etablierter kritischer Radiosender, der die Arbeit der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten übernommen hat. In der Schweiz und Österreich kann man Kontrafunk sogar im Radio hören (Tipp für unsere A/CH-Leser), in der Bananenrepublik bislang leider nur via Internet.

Am Wochenende sprach Stefan Millius mit EIKE-Wissenschaftsmitarbeiter Axel Robert Göhring. Thema war der „CO2-Paukenschlag“ in den USA: Das US-Bundesumweltamt EPA will zukünftig Kohlendioxid nicht mehr als Schadstoff einstufen.

Das Gespräch, beziehungsweise die ganze Interviewsendung von Millius am 11. August können Sie hier hören:

Kontrafunk aktuell vom 11. August 2025
Stefan Millius im Gespräch mit Axel Göhring, Ralph Bosshard und Thomas Mock – Kontrafunk-Kommentar: Frank Wahlig

oder hier:




Klimakatastrophe? 2025 ist ein Obstjahr

Gibt es einen Klimawandel? Ja – immer: der stete Wandel des Klimas wird von niemandem geleugnet. Aber ist der Klimawandel vom Menschen verursacht oder beeinflußt? Und ist das gut oder schlecht? Wie auch immer: die Obstbäume und viele andere Pflanzen freuen sich. Und mit ihnen die menschlichen Obstfreunde.

Die Massenmedien und Klimawissenschaftler behaupten unablässig, wie gefährlich und katastrophal der „menschgemachte Klimawandel“ sei. Da der städtische Wärmeinsel-Effekt einen Großteil der gemessenen Erwärmung ausmacht (Satelliten und terrestrische Stationen messen gern die Aufheizung künstlicher Strukturen, z.B. betonierten Bodens), ist die veröffentliche Erwärmung tatsächlich menschgemacht.

In der Praxis bedeutet das zum Beispiel mildere Temperaturen in Obstgärten in Siedlungsnähe – Ergebnis: viele Blüten erfrieren nicht während der Eisheiligen oder anderer Abkühlungs-Ereignisse. Tarnt sich dann der „Höllensommer des Jahrhunderts“ geschickt mit vielen Niederschlägen und moderaten Temperaturen, die eine Versickerung des Regens zulassen, können die Obstbäume ihre vielen Blüten in Kirschen, Pflaumen, Äpfel und vieles andere umwandeln.

Gewichtsüberlastete Äste an einem Kirschpflaumenbaum, Saaletal Höllensommer 2025

Auf dem Radweg zum EIKE-Büro im Saaletal sehen wir daher dieses Jahr Tonnen und Abertonnen von Kirschpflaumen, unter deren Last sich die Äste der Obstbäume von den Kleingärten zum öffentlichen Weg herüberbiegen und zum Ernten einladen. Kirschpflaumen sind die unveredelte Urform der Pflaumensorten, also praktisch eine Wildfrucht wie die Brombeeren darunter, die heuer auch in Massen wachsen.

Die Unmengen der kleinen Pfläumchen fallen seit Jahren (Jahrzehnten?) erstmals ins Auge – an Orten, wo sich die Früchte sonst eher versteckt hielten und vom vorbeiradelnden Obstdieb gar nicht bemerkt wurden. Schreiben Sie uns in die Kommentare, welche Früchte in Ihrer Region Ihnen gerade auf den Kopf fallen.

Nicht nur die Früchte wachsen dieses Jahr zahlreich, sondern auch die Pflanzen selber. So wurden von einem EIKE-Mitarbeiter besonders große Kletten mitten in einer urbanen Wärmeinsel entdeckt.

Große Klette mit 1,50m (Arctium lappa)

Viele Bürger sorgen sich wegen der Erderwärmung. Quelle: gmx.net

 




Woher kommt der Strom? Windbuckel am Mittwoch

 30. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Ab Montag gegen 13:00 Uhr baut sich ein Windbuckel auf, der am Mittwoch um 1:00 Uhr in der Nacht seinen Peak hat. Obwohl die regenerative Stromerzeugung am Mittwoch über die Mittagsspitze den Bedarf übererfüllt, fällt der Preis ledig auf 23,70€/MWh. Im Gegensatz zum Dienstag. Dort wird um 14:00 Uhr mit 0,2€/MWh fast die Null-Linie erreicht. Zwar kratzt die regenerative Erzeugung an der Bedarfslinie, erreicht sie aber nicht. Es sind immer wieder Detailaspekte von Angebot und Nachfrage, die letztendlich zur konkreten Strompreisbildung beitragen.

Selbstverständlich wird auch in der 30. Analysewoche jeden Tag Strom importiert. Ab Donnerstag 8:00 Uhr wird der Windbuckel zurückgefahren. Es folgt eine Flautenphase bis zum Ende der Betrachtungswoche. Nun wird ununterbrochen Strom aus dem benachbarten Ausland eingeführt. Das führt dazu, dass die Preisrückgänge – vom Sonntag abgesehen – in einem Bereich bleiben, der 50€/MWh kaum unterschreitet.

Wochenüberblick

Montag, 21.7.2025 bis Sonntag, 27.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 46,0 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,6 Prozent, davon Windstrom 21,9 Prozent, PV-Strom 24,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,7 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 30. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 30. KW 2025:
Factsheet KW 30/2025 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Tagesanalysen

Montag

Montag, 21.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 37,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,3 Prozent, davon Windstrom 20,9 Prozent, PV-Strom 16,9 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 14,6 Prozent.

Schwache regenerative Stromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo- Tagesvergleich zum 21. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag

Dienstag, 22.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 57,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 70,0 Prozent, davon Windstrom 34,3 Prozent, PV-Strom 22,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,0 Prozent.

Anstieg der regenerativen Stromerzeugung. Aufbau des Windbuckels. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch

Mittwoch, 23.7.025: Anteil Wind- und PV-Strom 62,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 74,0 Prozent, davon Windstrom 40,9 Prozent, PV-Strom 22,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Nach dem Peak des Windbuckels um 1:00 Uhr fällt die Windstromerzeugung sukzessive. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. Juli 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag

Donnerstag, 24.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 33,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 47,7 Prozent, davon Windstrom 9,5 Prozent, PV-Strom 33,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,3 Prozent.

Die Flautenphase mit kontinuierlichem Stromimport beginnt. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. Juli 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag

Freitag, 25.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 39,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,9 Prozent, davon Windstrom 13,0 Prozent, PV-Strom 26,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,8 Prozent.

Flaute – sehr wenig Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. Juli 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag

Samstag, 26.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 36,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,9 Prozent, davon Windstrom 8,3 Prozent, PV-Strom 28,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 18,0 Prozent.

Wenig Bedarf: Wochenende. Hohe Stromimporte. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.7.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag

Sonntag, 27.7.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 46,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 66,0 Prozent, davon Windstrom 14,8 Prozent, PV-Strom 31,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 19,7 Prozent.

Die Flautenphase geht heute zu Ende. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 27. Juli ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 27.7.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.




NDR gibt zu: Atmosphärisches Kohlendioxid früher deutlich mehr als heute!

Früher gern ignoriert, gibt der ARD-Sender NDR aktuell zu, daß der CO2-Gehalt der Luft zum Beispiel zur Zeit der Dinosaurier erheblich höher war als heute (4x). Als Proxy-Quelle wurden versteinerte Dinosaurerzähne genutzt.

Der Zahnschmelz enthalte verschiedene Formen von Sauerstoff, den die Dinosaurier eingeatmet haben. Die Untersuchung zeigt, dass die Luft vor etwa 150 Millionen Jahren schon viel Kohlenstoffdioxid (CO2) enthalten habe. Laut der Wissenschaftler sogar viermal so viel wie zur Zeit vor der Industrialisierung – das heißt, bevor der Mensch große Mengen des Treibhausgases in die Atmosphäre ausstieß.

Vier mal mehr als heute hieße, vor einigen Millionen Jahren gab es also statt 0,042% CO2 bis zu 0,2%. Da die Saurier rund 170 Millionen Jahre lang existierten, kann es durchaus Phasen mit diesen Werten gegeben haben. Allerdings werden klassischerweise auch höhere Luftgehalte angenommen –  für heutige Säuger lebensgefährlich. (Aber Achtung: Der Sauerstoffgehalt der Luft war auch deutlich höher.)

Quelle im Bild. Legende: ppm = Teile pro Million. 5.000 ppm entspricht also 0,5%. Aktueller Wert rund 0,042%, 420 ppm

Interessant in diesem Zusammenhang: Das Umweltbundesamt der USA, EPA, wird Kohlendioxid in Zukunft nicht mehr als Luftschadstoff einstufen. Das hatte das Kabinett Obama I 2009 formaljuristisch getan, um Klimaschutz-Politik auch gegen Parlamentsabstimmungen durchzudrücken.

Die EPA startet die größten Deregulierungsmaßnahmen in der Geschichte der USA mit dem Vorschlag, die Gefährdungsfeststellung aus der Obama-Ära aufzuheben.