Waldkampftag der Windkraftgegner in Thüringen am 1. Mai

von AR Göhring

Am Sonntag, den 1. Mai, trafen sich mehrere Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen im thüringischen St. Gangloff bei Gera. Unser Präsident Dr. Thuß sprach zu den Interessierten vor Ort.

Der Einladungstext:

Die Energiewende ist gescheitert!

Wir laden alle Interessierten, Mitbürger, Gleichgesinnte und Unterstützer ein, gemeinsam
friedlich gegen die Windkraft – Profiteure, – Lorer Regional- und Landespolitik zu demonstrieren und auch in CORONA-Zeiten Präsenz zu zeigen. Wir setzen damit erneut ein deutliches Zeichen für den Erhalt unserer Umwelt.
Unser Kampf geht weiter! Erst recht im Superwahljahr 2022!

Unterstützer:

Thüringer Landesverband Energiewende mit Vernunft e. V.
BIH Bürgerinitiative Holzland e.V. Hermsdorf
BI Hundhaupten /Markersdorf / Saara
BI Löhma
BI proholzlandwald e.V. Tautenhain

Festplatz am Saal und Vereinshaus St. Gangloff
Redner, die man nicht verpassen sollte!
Energiewende sichtbar gescheitert.
Der Blackout ist absehbar! Wie geht es weiter . . .
Eröffnung des echten Klimapavillons.
Wo wir sind – ist kein Platz für Windräder!




Folgen der Multi-Kraftwerkabschaltung: Funktionär fordert Gassperre für Privathaushalte

von AR Göhring

Karl-Ludwig Kley, Aufsichtsratschef bei E.on und Lufthansa, fordert eine Priorisierung der Industrie bei der Gasversorgung gegenüber den Haushalten.

Die Politik sollte

sehr ernsthaft darüber nachdenken, ob sie die Reihenfolge nicht umdreht und erst bei Privaten abschaltet und dann bei der Industrie.

..sagte der Manager dem Manager-Magazin. Die würden vom Wähler und der Bild dann aber sofort gegrillt, und zwar zu Recht. Deswegen werden sie es nicht tun, da die Realität bereits jetzt die Kopfgeburt weltfremder Eliten gegen die Wand fahren läßt. Der Industrie wird schon seit Jahren ab und an der Strom abgestellt, weil wegen der volatilen „Öko“-Stromquellen Wind und Sonne das Netz destabilisiert wird. Dann stehen zum Beispiel Bohrer still, die gerade ein kompliziertes Werkstückformen, und das Werkstück landet auf dem Müll. Oder Aluminiumhütten können nicht elektrolysieren.

Darauf basiert denn auch die Argumentation von Kley – fährt die Industrie herunter, geht die Volkswirtschaft baden, was für die Bürger nicht gut sei. Stimmt schon, aber wenn Familien oder Senioren im Winter frieren, ist das ein sehr direkter Effekt – und der ist politisch viel bedeutsamer als eine langsame Verarmung über Jahre. Im zweiten Fall kann sich der Politiker nach zwei bis drei Amtszeiten mit dem Geld der Steuerzahler und seinen zahlreichen „Nebenverdiensten“ ins Paradies absetzen, nach mir die Sintflut. Im Falle der Abschaltung privater Haushalte hagelt es sofort Rücktrittsforderungen – mit entsprechenden finanziellen Folgen für die Politiker, die außer Politik, Tanzen und Aktivismus heutzutage häufig genug nichts anderes mehr können.

A propos: Den Ehemann von Annalena Baerbock, Daniel Holefleisch, der angeblich für seine Frau auf Erwerbsarbeit verzichten und Hausmann machen wollte, zieht es schon wieder in einen Lobbyjob – für MSL, eine globale „Kommunikationsagentur“. Honi soit qui mal y pense.




Fritz Vahrenholts leidenschaftliche Rede beim Berliner Kreis der CDU: Energiewende gescheitert!

Unser Referent Prof. Fritz Vahrenholt, ehemaliger RWE-Manager für Erneuerbare Energien, sprach vor kurzem mit vielen anderen Experten beim konservativen Berliner Kreis der CDU (wir berichteten ).
Er sprach wie gewohnt mit Leidenschaft über das Thema Erdgas-Import, Kriegsfolgen, und mögliche Lösungen nach Doppel-Ausstieg aus Kohle und Kernkraft. Er fragt, warum eigentlich niemand an die riesigen Braunkohlevorkommen in Deutschland denkt…. Fazit: Die Energiewende Merkels ist gescheitert. Im Saal: Applaus!




Die Klimaschau: Wetterbedingte Naturkatastrophen sind im letzten Jahrzehnt seltener geworden

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende.

Themen der 110. Ausgabe: 0:00 Begrüßung 0:24 Wie schlimm sind klimatische Kipppunkte wirklich? 3:48 Warum Vietnam 2020 unter Wasser stand 9:07 Sind wetterbedingte Naturkatastrophen häufiger oder seltener geworden?




Verfassungsbeschwerde gegen den Atomausstieg eingereicht

von AR Göhring

Die Pro-Kernkraftvereinigung Nuklearia e.V. („Umweltschutz mit Kernkraft“) hat am 22. April mit einigen Unterstützern Verfassungsbeschwerde gegen den Atomausstieg eingelegt. Fast alle der zwölf Beschwerdeführer sind Mitglieder des eingetragenen Vereins. Der Text der Verfassungsbeschwerde steht zum Download zur Verfügung.

Ein Auszug:

Verfassungsbeschwerde
Die Beschwerdeführer rügen das Unterlassen des Gesetzgebers, die Verfassungsmäßigkeit des Atomgesetzes wiederherzustellen, nachdem es
a) durch verschärfte Anforderungen zum Klimaschutz (intertemporale Freiheitssicherung), zur Luftreinhaltung und
b) durch neue Erkenntnisse und Einschätzungen zu den Risiken der Kernenergie
und zu ihrer Bedeutung für den Klimaschutz verfassungswidrig geworden ist. Die Verfassungswidrigkeit der Regelungen zum Atomausstieg in § 1 (1. Zweck) und § 7 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 1a Atomgesetz (nachfolgend: „Atomausstieg“) ergibt sich aus der Neubewertung der der Kernenergienutzung zurechenbaren Risiken und ihrer Abwägung gegen die Verletzung von Grundrechten auf Freiheit und auf körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG als Folge des Atomausstiegs. Der Atomausstieg
a) führt zu einer einseitigen Verlagerung von Treibhausgasminderungslast in die Zukunft (Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24. März 2021, nachfolgend: „Klimabeschluss“, 4. Leitsatz und Rn 117),
b) gefährdet Freiheitsrechte und die Gesundheit der Beschwerdeführer. Denn ohne die Nutzung der Kernenergie
a) bleiben die Schutzvorkehrungen gegen Risiken des Klimawandels erheblich hinter dem Schutzziel zurück,
b) werden vermehrt fossile Energien wie Kohle, Mineralöl und Erdgas verbrannt, was in erheblichem Umfang zur Verschmutzung der Luft beiträgt,
c) ist die Energieversorgung weniger robust und das Risiko größerer Versorgungsausfälle mit drastischen Freiheitseinschränkungen erhöht.
Die Beschwerdeführer begründen ihre Beschwerde wie nachstehend dargelegt.