EIKEs Videos jetzt auch auf Odysee und Rumble

(ARG)

In unsicheren Zeiten legt der Hamster mehrere Lager an – deswegen haben wir unseren Youtube-Kanal auf libry/Odysee und Rumble gespiegelt. Sie können daher die neuesten, aber auch ältere Videos dort wiederfinden.

Von katanski – Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10550799




Michael Shellenberger: Deutsche Energiewende mit schuld am Ukraine-Krieg

von AR Göhring

Der amerikanische Umweltaktivist Michael Shellenberger, bekannt durch seine Ablehnung „erneuerbarer Energieanlagen“ in der kalifornischen Wüste, richtet in der Jungen Freiheit schwere Anschuldigungen an die deutsche Energiewendepolitik. Titel: Putins Werk und unser Beitrag

Zunächst erinnert Shellenberger an Eigenschaften Rußlands, die nicht ganz so bekannt sind: Die Wirtschaft im Reiche des Bären ist kleiner als die von Texas, und die Lebenserwartung liegt zehn Jahre unter der von Frankreich. Wie kann ein derartiger Zwerg einen Feldzug auf ein Flächenland wie die Ukraine starten?

Es liege am archaischen Willen des Nicht-Westlers Putin, und an der postmodernen Ängstlichkeit Westeuropas. Und:

Was bei dieser Erklärung jedoch fehlt, ist eine Erörterung der materiellen Realität und der grundlegenden wirtschaftlichen Zusammenhänge – zwei Dinge, die Putin weitaus besser zu verstehen scheint als seine Amtskollegen in der freien Welt, insbesondere in Europa.

Die Russen verbrauchen viel weniger Gas, als sie fördern, in Westeuropa ist es andersherum. Der Westen braucht Gazprom also, was, wir schon betonten, auch an der Geheimdiensttätigkeit Rußlands liegt, die westliche „Umwelt“-NGOs finanzieren.

Da liegt für Shellenberger der Hase im Pfeffer: Die grüne Ideologie Gesamtdeutschlands sorge seit 30 Jahren für eine Abhängigkeit vom russischen Gas (das schon seit Ende der 70er fließt). Insbesondere in den reichen DACH-Ländern wird kräftig Stimmung gegen fast alles gemacht, was Energie bringt – Kernkraft, Fracking, Kohle, Öl. Und die Wirtschaft solle auch Ökogründen auch noch schrumpfen – „Degrowth“.

Der US-Klimabeauftragte John Kerry warnte gerade davor, daß eine mediale Konzentration auf den Krieg in der Ukraine vom leidigen Klimathema ablenken würde. Das Gegenteil sei der Fall, meint Shellenberger :

Aber es war die Konzentration des Westens auf die Gesundung des Planeten durch erneuerbare Energien und die Abkehr von Erdgas und Atomkraft, die es Putin ermöglichte, die Energieversorgung Europas in den Würgegriff zu bekommen.

Zu Hause baute Putin langfristig ausgesprochen billige Kernkraftwerke, damit er noch weniger Gas verbrauchen muß, daß er für teuer Geld an Merkels Reich verkaufen konnte. Bei uns machte man sich hingegen nur Sorgen um Plastikstrohhalme und den „Kohlenstoff-Fußabdruck“ – das eine Thema hatte ein Neunjähriger in einer Schulaufgabe gestartet, das zweite die PR-Abteilung von BP.

Mit dem Ergebnis, daß der russische Anteil an Gaslieferungen für die EU kontinuierlich stieg – 2016 mit 30%, heute 47%. Selbst der Putinfreund Trump warnte in der UN vor der wachsenden Abhängigkeit Deutschlands – was der anwesende Heiko Maas und Kollegen mit Heiterkeit quittierten.

Shellenberger ist kein „Klimaleugner“ (zumindest offiziell), sondern unterstützt das Narrativ von klima-erhitzenden Atemgasen. Mit den großen Klima-Panikmachern des Westens geht er deswegen noch lange nichtkonform:

Sie bezeichnen den Klimawandel als nahe apokalyptische Bedrohung für das Überleben der Menschheit und rümpfen gleichzeitig die Nase über die Technologien, die am meisten und am schnellsten zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können: Atomkraft und Erdgas.

Die 30% Strom aus deutschen Kernkraftwerken des Jahres 2.000 seien nahezu CO2-frei gewesen, weswegen sich der Autor darüber wundert, daß man es nicht wie Frankreich mit seinen aktuell 70% Kernstrom macht. Er nennt die Gegenargumente zu den „Erneuerbaren“ und erwähnt einen selten genannenten Fakt: China läßt seine billigen Solarmodule, die gern nach Deutschland verkauft werden, in Sklavenarbeitslagern herstellen.

Die deutsche Politik habe mehr Angst vor Greta gehabt als vor Putin. Was nicht bedeutet, daß man nun tatsächlich effizient gegen den Kriegsherrn im Kremlin vorgehe: Die Abwicklung der Erdgasgeschäfte via Banken werde nicht behindert; auch werde der russische Gashahn am deutschen Ende nicht zugedreht. Daher fordert Shellenberger klar, die Abhängigkeit von Gas aus Dikaturen zu beenden:

Nationale Sicherheit, Wirtschaftswachstum und Nachhaltigkeit erfordern eine stärkere Abhängigkeit von Kernkraft und Erdgas und weniger von Sonnenkollektoren und Windturbinen, die Strom zu teuer machen.

Konkrete Maßnahmen wären:

– Biden sollte Scholz dazu bewegen, die noch betriebsfähigen deutschen Kernkraftwerke wieder hochzufahren oder kritisch zu lassen, u.a. Weltmeister Grohnde. Dadurch spart man elf Milliarden Kubikmeter Erdgas

– Die Nordamerikaner sollten ihre gewaltigen Erdgas- und Ölreserven in einer konzertierten Aktion erschließen, um sich selbst und ihre Verbündeten versorgen zu können. Dafür braucht es Flüssiggas-Hafenterminale, die Scholz zum Glück nun bauen wolle.

– Die USA müssten aufhören, ihre Kernkraftwerke zu schließen und neue errichten – und zwar die neueste Generation. Die Angst vor den Massen von Atommüll sei nur Panikmache und meist unwissenschaftlich, da die Lagerung technisch erprobt sei (und, wie der EIKE-Leser weiß, absehbar in neuen Kernkrafttypen verarbeitet werden kann, bis fast nichts mehr übrig bleibt).

Michael Shellenberger, geboren 1971, war jahrelang Ökoaktivist und 2008 „Umweltheld des Jahres“ des Time Magazine, bis er aus dem ideologischen Teil der grünen Bewegung ausstieg. Heute plädiert der Umweltjournalist in seinen Büchern und Artikeln für einen rationalen und wirklich effektiven Naturschutz, basierend u.a. auf friedlicher Nutzung der Kernkraft.

Soeben ist sein New York Times-Bestseller „Apokalypse, niemals! Warum uns der Klima-Alarmismus krank macht“ auf Deutsch erschienen.




Nach dem Wald stirbt jetzt auch das Meer – Hirschhausen schlägt wieder zu

von AR Göhring

Klima-Arzt Eckart von Hirschhausen nutzt seine Kolumne im Drogerie-Magazin alverde zur Ankündigung des ökologischen Weltuntergangs. Diesen Monat stirbt: das Meer.

Harald Schmidt galt während seiner Zeit als Moderator der gleichnamigen Show auf Sat.1 und ARD als Schandmaul – wobei die verbalen Rüpeleien eher der Unterhaltung dienten. Aber er kann auch ernsthaften Klartext: In einer Radiosendung der Komikerin Hazel Brugger verriet er, daß sein Team den 2007 und 08 in der Schmidt&Pocher-Show auftretenden Hirschhausen „gehaßt“ habe, weil dieser so „schmierig“ gewesen sei. Schmidt habe sich sogar verleugnen („ghosting“) lassen, weil Hh wie eine „Klette“ gewesen sei. Nichtsdestotrotz sei der Arzt mit der roten Nase ein Publikumsmagnet.

Hätte man derartiges vom sympathischen Arzt und Erklärbären Hirschhausen erwartet?

Mittlerweile ja, da der omnipräsente Popstar 2019 gleichzeitig mit Luisa Neubauer auf den Greta-Zug aufsprang und und nun nicht mehr nur wie früher unterhaltsame Wissenschafts-Ergebnisse präsentiert, was er sehr gut kann, durchaus mit Gewinn für das Publikum. Mittlerweile bringt er aber wie der ähnlich arbeitende Harald Lesch die Märchen der Weltuntergangs-Professoren mit seiner speziellen Art an den zahlenden Gläubigen.

Wir hatten schon einmal einen Artikel von ihm über das nun wieder auftretende „Waldsterben“ und sein Klima-Erde-Buch berichtet. Nun legt der Panikmacher nach und schreibt im Schmink- und Kosmetik-Magazin alverde der Drogeriekette dm über an Sauerstoffmangel sterbende Meere. Grund: Warmes Wasser kann nicht so viel Gase lösen wie kaltes – bei warmer Luft und Feuchtigkeit ist es genau andersherum. Deswegen sind die Äquatorialbereiche der Ozeane gar nicht so freundlich für Tiere, wie man vermuten würde – in der Arktis und Antarktis fängt man viel mehr Fische und Krabben.

Und da wegen der „Erderwärmung“ die Meere bekanntlich immer „heißer“ werden, ist weniger Sauerstoff drin (seltsamerweise aber mehr CO2, das dann die Korallen über den sauren pH-Wert killen soll…). Ergebnis: Fischsterben, wie im „Hitzesommer 2017“, als es in der Ostsee zu einem „regelrechten Massensterben“ kam. Aber lag es wirklich an der Hitze – war das ein Menetekel für die ganze Erde? Unsinn – wie Hirschhausen selber sogar betont, ist die Ostsee ein zwischen Landmassen eingeklemmtes Meer mit einem einzigen engen Zugang zum Atlantik, dem Skagerrak zwischen Dänemark und Skandinavien. Daher kann man die Ostsee gewissermaßen als riesiges Bassin betrachten, in dem wenig Bewegung ist und daher jeder Eintrag, Wärme oder Stoffe, lokal viel stärker wirkt als in der stürmischen Nordsee, die eigentlich ein Teil des Atlantiks ist. Schon der niedrige Salzgehalt des östlichen Meeres zeigt, daß das Brackwasser mit den großen Ozeanen nicht allzu viel zu tun hat.

Da ist es leicht, aus örtlich und zeitlich begrenzten Ereignissen irgend etwas mit „Klima“ zu konstruieren. Oder „Umweltverschmutzung“ – Hirschhausen hebt auf den Dünger ab, der als „Sauerstoffkiller“ massenhaft in die Meere gerate, dort Algenblüten hervorrufe, deren tote Biomasse durch bakterielle Zersetzung den ganzen Sauerstoff verbrauche. Kennen Sie das Argument? Ja, und zwar aus der Limnologie, von hypertrophierten Seen, die durch Düngereintrag tatsächlich „umkippen“ können, wie der Ökologe sagt. In solchen Fällen kann man entweder Jahre warten, bis die mächtige Natur sich erholt hat, oder mit speziellen Maschinen nachhelfen (Sauerstoff-Wiederanreicherung etc.). Das Problem betrifft aber nur kleine Seen ohne großen Zu- und Ablauf – ein Riesen-Brackwasserteich wie die Ostsee, oder gar die lauend durchgewühlten Ozeane, ist davon nicht betroffen. Ein üblicher Trick: Probleme aufblasen und auf andere Systeme übertragen.

Richtig unhygienisch wird es, wenn Hh sogar Luftschadstoffe wie Stickoxide, die die DUH an Stuttgarter Kreuzungen in angeblich astronomischer (astrologischer?) Konzentration mißt, für das Meeressterben verantwortlich macht.

Dadurch wird in manchen Meeresregionen der Sauerstoff immer knapper, es entstehen regelrechte Todeszonen.

Wo und wann, lesen wir nicht, außer die eine Zeile zur Ostsee, die zwar offiziell ein Meer, aber kein Oceanos ist (Meere sind immer von Landmassen eingeschlossen, bei den Ozeanen ist es andersherum – Hh verwendet das Wort „Meer“ hier also etwas unscharf, was aber nicht unüblich ist). Hirschhausens Fazit:

Wer das Meer retten will, beginnt damit an Land. Viel weniger Dünger und Gülle auf die Felder, dann stinkt auch die Ostsee nicht so zum Himmel.

Ach, wirklich. Und den Klimawandel bekämpfen, ist irgendwie für alles gut.

Beim Lesen erstaunt, wie kongruent Profiteure der Wissenschaftsverdrehung und selbst Markenmagazine inhaltlich schreiben. Schaut man sich die neue alverde einmal komplett an, liest man da:

Schauspielerinnen-Interview

Hasen-Fakten zum Schmunzeln

Nägel kunterbunt

Farbige Hingucker: lila Lider

Clean Beauty

Heute lockig, morgen glatt

Seilspringen

Kürbiskerne

Abnehmen oder annehmen?

Und vieles mehr zu Gesundheit und Kosmetik, was Frauen gerne lesen (ja, und manche Männer…).

Mittendrin aber so etwas:

Gendermedizin – Wo das Geschlecht den Unterschied macht

Herzensangelegenheit: Wald

Wie geht es unseren Ozeanen? Hh

Neben völlig unpolitischen Beiträgen knallharte Interessenspolitk von Weltanschauungskriegern – das nennt man wohl Framing. Sehr gutes übrigens – wenn man keine Alarmglocken im Kopf hat, merkt man durch gefälliges Design und idyllische Fotos, sogar Hh druckt einen Kinder-Schnappschuß von der Ostsee ab, kaum, daß hier Glaubensinhalte für die Finanzierung von Priestern verkauft werden sollen.




Klimawissen kurz&bündig: Ampel-Koalitionsvertrag: Was sagt er eigentlich zu Energie und Klimaschutz?

Nr. 17: Die neue Bundesregierung aus FDP, SPD und Grünen hat nach der Bundestagswahl einen Koalitionsvertrag geschlossen, in dem die geplante sozial-ökologische Marktwirtschaft skizziert wird. Was steht drin? Zum Beispiel die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels der Erderwärmung, und die Einhaltung der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.




Woher kommt der Strom? Sonne für die Jahreszeit kräftig

von Rüdiger Stobbe 

Die 12. Analysewoche (Abbildung) war windarm. Die Sonne schien hingegen für die Jahreszeit kräftig. Kurz: Es war eine Schönwetterwoche. Allein die Braun- und Steinkohleverstromung (4,076 TWh) in Deutschland war stärker (Abbildung 1) als die gesamte regenerative Erzeugung zusammen (3,749 TWh). Hinzu kommt noch die Stromerzeugung mittels Gas (1,847 TWh), Kernkraft (666,8 GWh) und anderen konventionellen Erzeugern (540,4 GWh). Lediglich 34,5% des bundesdeutschen Stroms wurden regenerativ erzeugt. Zusätzlich mussten noch 0,5518 TWh Strom von unseren Nachbarn importiert werden, um den Deutschlands Strombedarf (10,88 TWh) zu decken. Das schlug sich immer in hohen Importpreisen nieder (Abbildung 2). Es wurden wieder mal feine Preisdifferenzgeschäfte gemacht (Abbildung 3). Von einigen unserer Nachbarn. Nicht von Deutschland.

Dass eine Verdoppelung der Wind- und PV- Stromerzeugung ebenfalls nicht ausreichen würde, um den Bedarf zu decken, braucht nicht betont zu werden. Sogar bei einer Verdreifachung wäre die – wichtig – durchschnittliche Bedarfsdeckung nur an zwei Tagen gewährleistet. Über Tag, wenn die Sonne stark auf die Paneelen scheint, wird viel zu viel Strom erzeugt, während der Windstrom auch bei einer Verdreifachung nicht genügt. Im Durchschnitt aber ist „genug“ Strom vorhanden (Abbildung 4).

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 5 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der höchst empfehlenswerte virtuelle Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) ist unter Abbildung 6 zu finden. Ebenso wie der bewährte Energierechner.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 7 ab. Abbildung 8 zeigt einen Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.

Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in der jeweiligen Tagesanalyse. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info ein sehr mächtiges Instrument, welches nochmals erweitert wurde:

  • Strom-Import/Export: Die Charts
  • Produktion als Anteil der installierten Leistung
  • Anteil der erneuerbaren und konventionellen Erzeugung am Bedarf
  • Niedrigster, höchster und mittlerer Strompreis im ausgewählten Zeitraum
  • NEU: Beitrag der regenerativen Stromerzeugung zum Bedarf

… sind Bestandteil der Tools „Stromerzeugung und Bedarf„, „Zeitraumanalyse“ sowie der Im- und ExportanalyseCharts & Tabellen. Schauen Sie mal rein und analysieren Sie mit wenigen Klicks. Die Ergebnisse sind sehr erhellend.

Ist ein Land mit hohen Stromexporten, zum Beispiel Deutschland, auch für Flautenzeiten gewappnet? Mit der Frage, ob Deutschland als Stromexporteur genügend Strom auch für die Zeit schwacher regenerativer Stromerzeugung zur Verfügung steht, befasst sich dieser Artikel ausführlich.

Zum Thema Wasserstoffwirtschaft lesen Sie hier einen bemerkenswerten, brandaktuellen Artikel bei Enexion.

Tagesanalysen

Montag, 21.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,37 Prozent, davon Windstrom 19,25 Prozent, PV-Strom 15,93 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,19 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Über Tag ging es mit der Windstromerzeugung bergab. Die Vorabendstromlücke musste per Import hochpreisig geschlossen werden. Die Konventionellen bullerten kräftig. Der Handelstag.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21.3. ab 2016.

Dienstag, 22.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,39 Prozentdavon Windstrom 7,18 Prozent, PV-Strom 18,21 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,00 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Die Windstromerzeugung fällt nahezu komplett aus. Wieder fallen hohe Importstrompreise an, obwohl die Konventionellen wieder wacker produzieren. Der Handelstag.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22.3.2022 ab 2016.

Mittwoch, 23.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 33,57 Prozent, davon Windstrom 4,17 Prozent, PV-Strom 18,19 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,21 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Die Windstromerzeugung geht gegen Null. Zwei Stromlücken, die – hochpreisig – geschlossen werden. Die konventionelle Stromerzeugung, der Handelstag.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo Tagesvergleich zum 23.3. ab 2016.

Donnerstag, 24.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 32,77 Prozent, davon Windstrom 3,36 Prozent, PV-Strom 18,19 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,21 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Das gleiche Bild wie gestern. Die Preise, die Konventionellen, der Handelstag.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24.3. ab 2016.

Freitag, 25.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 38,24 Prozent, davon Windstrom 8,62 Prozent, PV-Strom 18,09 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,53 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Ein klein wenig mehr Windstrom. Vor allem ab spätem Nachmittag. Ansonsten nichts Neues. Im Wesentlichen. Die Preise, die Konventionellen, der Handelstag.

Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25.3 ab 2016.

Samstag, 26.3.2022: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 48,62 Prozent, davon Windstrom 20,20 Prozent, PV-Strom 16,87 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,55 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Ein Mini-Windbuckel. Doch dann geht es wieder runter mit der Windstromerzeugung. Die Konventionellen bullern immer noch kräftig. Vor allem ab nachmittags. Wegen des Samstags entsteht weniger Bedarf. Deshalb heute keine teuren Strom-Versorgungslücken. Der Preis fällt insgesamt gegenüber den Vortagen. Der Handelstag.

Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26.3. ab 2016.

Sonntag, 27.3.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 40,92 Prozent, davon Windstrom 7,79 Prozent, PV-Strom 20.34 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,8 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix.

Die Windstromerzeugung ist wieder im Keller. Dennoch ist kein Stromimport nötig. Der Bedarf ist so gering, dass Deutschlands eigene konventionelle Stromerzeugung genügt, um diesen zu decken. Die Preise bleiben „niedrig“. Natürlich immer nur in Relation. Insgesamt liegen die Strompreise in sehr hohen Dimensionen. Dennoch: Wenn Deutschland exportiert, wird der Strom immer billiger.

Insgesamt behaupte ich, dass die Energiewende, welche bisher praktisch nur eine unvollendete Stromwende ist,  sich Woche für Woche selber ad absurdum führt. Nur mit den Zahlen, die jede Woche ausgewertet werden. Wer das nicht so sieht, möge bitte den Gegenbeweis antreten. Die Fakten liegen offen und klar auf dem Tisch.

Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo Tagesvergleich zum 27.3. ab 2016.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Rüdiger Stobbe betreibt seit über sechs Jahren den Politikblog www.mediagnose.de