Klimakatastrophe? Prof. kritisiert Haltungsjournalisten – Klimaschau 228

Journalismus, Wikipedia und Wissenschaftler sind bei politisch relevanten Themen zu Herolden der Profiteursklasse geworden. Sogar Wissenschaftlern wird es nun zu bunt.
N-tv hat ein Interview mit dem Medien-Professor Stephan Ruß-Mohl gebracht, der aufhorchen läßt.

Bereits der Titel des Beitrags ist mutig, Zitat: „Aufklärung statt Apokalypse?“ Zu viele ‚Haltungsjournalisten‘ ergreifen Partei für Klimaschutz“

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ntv:
Stephan Ruß-Mohl:




Fahrradwege in Peru – die Ikone des deutschen Entwicklungshilfe-Versagens

Die „Fahrradwege in Peru“ sind unter Regierungskritikern zu einem Synonym der völlig fehlgeleiteten Klima-Entwicklungshilfepolitik geworden, deren wahres Ziel immer besser sichtbar wird: Deutsches Steuergeld weg von der Infrastruktur im Land hin zu sinnlosen Abzocker-Projekten leiten – auch gern weit weg im Ausland, wo man nicht so leicht sehen kann, wie die Milliarden in den Taschen ausländischer (aber auch inländischer ?) Profiteure verschwinden.

Noch besser sind nur die Klima-Euros für gambische Wrestling-Vereine, die durch ihre Tätigkeit angeblich die Gesellschaft des westafrikanischen Landes gegen Hitze wappnen würden. Aber die Fahrradwege in der peruanischen Hauptstadt Lima sind seit der Kleinen Anfrage der CDU/CSU 2023 zur Verschwendungspolitik des Kabinetts Scholz exklusiv im kollektiven Gedächtnis geblieben.

Die modernen Herolde der Macht, allen voran die 10-Milliarden€-Sender ARD/ZDF, sind natürlich nicht daran interessiert, daß eine allgemeine Diskussion zum Thema Abgaben- und Steuerverschwendung im Sinne moderner Feudalherren entsteht. Weswegen sie umgehend versuchen, jede Kritik der unbotmäßigen Steuerzahler als sachlich unbegründet und moralisch verwerflich zu diffamieren. Und das bedeutet heutzutage fast immer „rechtsextrem“ und ähnlich.

Wird der Bürger unbequem, ist er plötzlich rechtsextrem

Aktuell klärt der ARD-Faktenchecker „Faktenfuchs“ darüber auf, daß das „rechtspopulistische Portal NIUS“ zu hohe Beträge für die Fahrradwege in Lima angegeben hätte (315 Millionen Euro). Daß die Entwicklungshilfebeträge – wohl nicht ganz unabsichtlich – in Tranchen, teils indirekt und unterschiedlicher Form gezahlt werden, um die Verschwendung zu verschleiern, sagt der Faktenfuchs zwar nicht. Allerdings gibt er selber an, wie verschachtelt die Klimaschutz-Förderung in Peru gestaltet ist:

Das Bundesministerium unterstütze mit einem im Jahr 2020 zugesagten Zuschuß in Höhe von 20 Millionen Euro den Aufbau eines Fahrradschnellwegenetzes in Lima. Im Jahr 2022 hat das Ministerium weitere 24 Millionen Euro für den Bau von Radwegen in Peru zugesagt – insgesamt macht das somit 44 Millionen Euro. Ausgezahlt wurden davon bislang etwa 11,2 Millionen Euro.

Und:

Für ein umweltschonendes Bussystem wurden Peru im Jahr 2015 laut BMZ etwa 55 Millionen Euro als Kredit zur Verfügung gestellt, 2022 wurde ein weiterer Kredit in Höhe von gut 100 Millionen Euro zugesagt. Für den Bau der U-Bahn-Linie 2 in Lima hat die peruanische Regierung unter anderem einen Kredit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten.

Man sieht – die „Fahrradwege in Peru“ sind als Symbol wunderbar treffend – unabhängig davon, wieviele Millionen konkret  das Bepinseln einer Straßendecke mit Fahrradmarkierungen tatsächlich gekostet hat. Viel wichtiger als die Richtigstellung „rechtspopulistischer“ Behauptungen wäre für einen Journalisten ja die Frage, was die Millionen Steuergeldtransfers für Straßenbau in Südamerika eigentlich für einen Grund haben. Ist es Staatsziel Deutschlands, anderen Ländern Verkehrswege zu bauen? Wenn ja – was noch? Regierungsvillen? Goldene Wasserhähne? Schöne Limousinen für Beamte?

Das kann man so natürlich nicht sagen – deswegen kommt dann irgend etwas mit CO2:

„In Peru ist der Transportsektor der wichtigste Emittent für CO2-Emissionen“, sagt Stephan Klingebiel, Leiter des Forschungsprogramms „Inter- und transnationale Kooperation“ am German Institute of Development and Sustainability (IDOS). Die neue Metro- und das Bussystem sollen dabei helfen, die CO2-Emissionen langfristig zu senken. „Die Fahrradwege dienen dabei auch als Zubringer zum Bus- und zum Metrosystem, damit diese besser erreicht werden können.“

Die sofort aufploppende Frage „Was ist denn IDOS?“ stellt der Faktenfuchs natürlich nicht – das ist ja eine andere Krähe, der man kein Auge aushackt. Wir aber: IDOS ist eine Art Regierungs-NGO, die 1964 schon als Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) vom Staat gegründet wurde. Man sieht – die überquellenden Steuerkassen haben schon in der Ära Adenauer und danach zur Gründung von Versorgungspöstchen-Anstalten geführt. Das IDOS hat heute 180 Mitarbeiter – Gehälter mutmaßlich in der Höhe von ARD-ZDF-Größen.




Fritz Vahrenholt über Pseudowissenschaft: NATURE-Artikel des PIK zurückgezogen

Fritz Vahrenholt:

Im Interview mit Marc Friedrich besprechen wir die in Verruf geratene Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die einen weltweiten Einkommenverlust von 19 % pro Jahr wegen des Klimawandels prognostiziert hat.

Wegen fundamentaler Mängel mußte die in Nature (!) veröffentlichte Studie, die die Politik von Weltbank, EZB, EU und Bundesregierung beeinflusst hat, zurückgezogen werden. In den USA werden die Budgets solcher klimaalarmistischer Einrichtungen zu Recht gekürzt, in Deutschland beschäftigt das PIK nach wie vor 466 Personen und wird in zweistelliger Millionenhöhe von Bundesregierung, Land Brandenburg, EU und Bundesforschungsministerium (!) gefördert. Es ist Zeit, aufzuräumen mit unwissenschaftlicher Klimapropaganda.




Wasserschwindel – nach CO2, Waldsterben und Ozonloch die nächste Alarm-Geschichte?

Der geneigte EIKE-Leser fragt sich seit langem, was nach der CO2-Erderwärmungsgeschichte als nächstes Untergangsmärchen von „Wissenschaftlern“, Aktivisten, Politikern und Journalisten propagiert werden wird. Aktuelle Alarm-Meldungen legen nahe, daß es der „Wassermangel“ sein wird.

Hirschhausen und Spiegel orakeln seit einigen Jahren, daß der Wald wieder einmal stürbe – im Zusammenhang mit „Klima“, aber auch allein. „Mister Bevölkerungsbombe“ Paul Ralph Ehrlich hingegen faselte in  60 Minuten bei CBS 2023 vom Artensterben, an dem wir alle sterben würden. Und das, obwohl seine kruden Vorhersagen in den 70ern alle nicht eintrafen und die Medien seit 1980 daher darauf verzichteten, den peinlichen Märchenonkel noch zu zitieren.

Das alles zündete nicht so richtig – weswegen die Profiteure des medialen Weltuntergangs nun die Wasserbombe zünden. Der aus der Corona-Aufarbeitung bekannte Finanzökonom Stefan Homburg hat sich des Themas in seinem Youtube-Kanal angenommen. Zitat:

Tagesschau und ZDFheute behaupteten in den letzten Tagen, daß in Deutschland die Grundwasserspiegel sänken, weshalb Wasser rationiert und besteuert werden müsse. Diese Sendung zeigt amtliche Daten, wonach das alles ein riesiger Schwindel ist.

 




„Randbedingungen“ im Klimasystem – der Grund für die exakte Vorhersagbarkeit des Weltklimas?

Mojib Latif erklärte einmal (oder mehrmals?) in einer Talkshow, daß „Wetter nicht Klima“ sei, weil das Klima „Randbedingungen“ habe. Aber was heißt das? ChatGPT hat nachgeschaut und klärt uns auf.

Wetter beschreibt die kurzfristigen, momentanen Zustände der Atmosphäre (Temperatur, Niederschlag, Wind usw.). Diese ergeben sich aus den aktuellen inneren Dynamiken des Atmosphärensystems, also aus Prozessen wie Konvektion, Wolkenbildung oder Störungen durch Tief- und Hochdruckgebiete.

Klima hingegen beschreibt die statistischen Eigenschaften (Mittelwerte, Schwankungen, Extremwerte) des Wetters über längere Zeiträume (meist 30 Jahre und mehr).


🔹 Randbedingungen im Klimasystem sind dabei die langfristigen äußeren Einflüsse, die das „Spielfeld“ und die „Spielregeln“ für das Wettergeschehen vorgeben. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Solare Einstrahlung (Änderungen in der Intensität oder Verteilung durch Erdbahnparameter – Milanković-Zyklen)

  • Atmosphärische Zusammensetzung (z. B. Konzentrationen von Treibhausgasen, Aerosolen)

  • Ozeanische Verteilung und Topographie (Kontinente, Meeresströmungen, Eisflächen)

  • Vulkanismus oder Meteoriteneinschläge (als plötzliche externe Störungen)

Diese Randbedingungen ändern sich langsam (über Jahrzehnte, Jahrhunderte oder länger) und bestimmen, welche Wetterzustände wie häufig vorkommen können.


👉 Anders gesagt:

  • Wetter = aktuelles „Spiel“, bestimmt durch chaotische interne Dynamik.

  • Klima = Rahmenbedingungen und Statistik des Spiels, festgelegt durch Randbedingungen (z. B. wie groß das Spielfeld ist, wie die Regeln aussehen).

ChatGPT

Pikant – sogar ChatGPT erwähnt die echten Klimatreiber wie Sonne und Eigenzyklen der Erde als erstes. Und nennt zu den Treibhausgasen die „Aerosole“ – das sind die Wolkenkeime im Abgas, die die Temperatur SENKEN.

Und wo ist der Trick?

Was Latif und ChatGPT sagen, klingt alles recht vernünftig und ist es zum Teil auch. Aber die Alarmisten haben seit den 70ern, als sie die nahende Eiszeit durch industrielle Abgase vorhersagten, so ihre Tricks entwickelt. Der Kern: Erfinde nichts völlig neu, sondern nutze echte Daten und Erkenntnisse, die rosinengepickt und verdreht werden. So ist die zentrale Randbedingung der politischen Klimaforschung das CO2, das angeblich als stärkster Faktor wirke. Was nicht stimmt – weswegen die Computersimulationen stets versagen (siehe Klima-Gate).

Die Hierarchie, wie sie vor der Politisierung gesehen wurde, sieht aktualisiert etwa so aus:

solare Zyklen+ große Planeten

Eigenzyklen der Erde (Milankowitsch)

Svensmark-Shaviv-Effekt

Meeresströmungen (El Nino etc)

Vulkantätigkeit (Jahr ohne Sommer 1816 – ‚Frankenstein, der moderne Prometeus‘)

Treibhausgase

Analog dazu wird gern behauptet, daß sich die Extreme der Wetterlagen langfristig gegenseitig ausmitteln – und nur der „echte Klimawandel“ bliebe übrig. Theoretisch könnte das klappen, aber wie Michael Limburg zu bedenken gibt, werden die Extreme über Messungen festgestellt – und Meßfehler mitteln sich nicht weg, sondern ADDIEREN sich.

Daher sind emotional-reißerische Vorhersagen wie der

Höllensommer des Jahrtausends oder Jahrhunderts von Kriminalbiologe Mark Benecke

2024 frei erfunden, völlig unwissenschaftlich, aber straf- und auch sonst folgenlos.

Passend dazu die Klimanachrichten von Vahrenholt und Lüning:

Nein, das war nicht der Höllensommer. Nach dem Prognose-Flop 2024, als der Kölner Kriminal-Biologe Mark Bennecke mit seiner Weissagung komplett daneben lag (wir berichteten), sprangen 2025 andere in die Bresche.
Aber auch sie lagen für Deutschland ziemlich daneben. Das ist auch nicht verwunderlich.
Ab dem 3. Tag werden Vorhersagen immer unsicherer.
Zu viele Faktoren bestimmen unser Wetter und wer Ausblicke auf die nächsten Monate gibt, der orakelt.
Der Sommer 2025 dürfte sich in Sachen Wärme gerade so in den Top 10 einreihen, das reicht aber nicht für Katastrophen-Meldungen.