Cellforce: Porsche will nach nur vier Jahren Batteriezellenproduktion streichen. IgMetall und Mitarbeiter entsetzt.

Rückzug auf dem E-Auto-Sektor weltweit: Nun plant auch Porsche, die eigene frisch aufgebaute Akku-Produktion wieder einzustampfen. 200 Stellen im Raum Reutlingen/Tübingen sind betroffen.

„Menschen lernen nicht aus der Geschichte“, sagte schon im 10. Jahrhundert ein arabischer Historiker. Die Firma Porsche führt gerade den Nachweis. Gründer Ferdinand Porsche war bis kurz vor seinem Schaffensende ein eingefleischter Elektrofan. Krönung dieses Irrwegs war seine Konstruktion des Panzerkampfwagens VI im Jahr 1942 – der berüchtigte „Elektro-Tiger“. Der schwere Panzer hatte natürlich keinen Akku, sondern einen Benzingenerator, der E-Motoren versorgte. Bei der unter Historikern berühmten Testvorführung brannte der E-Tiger trotzdem aus – das Heer wählte daher lieber das Verbrenner-Modell von Henschel.

Nach Marx wiederholt sich die Geschichte – erst wird sie als Tragödie aufgeführt, dann als Farce. Die Tragödie fand im Zweiten Weltkrieg statt – die Farce erleben wir nun im „Kampf gegen den Klimawandel“.
Zwar sind E-Autos wegen der seltenen Verfügbarkeit von reinem „Ökostrom“ alles andere als klimaneutral – formal kann man damit aber CO2-Zertifikate verkaufen, oder muß sie zumindest nicht für Milliarden € von Tesla erwerben. Das dürfte der Hauptgrund für die E-Auto-Manie deutscher Hersteller sein. Nun zeigt sich aber wegen der Weigerung der Kunden, die reichweitenschwachen und überdimensionierten Spielzeugautos zu kaufen, daß die Produktion eigener E-Modelle noch teurer ist.

Porsche zieht daher die Notbremse und will die erst vir vier Jahren gegründete Batteriefabrik „Cellforce“ in der Nähe von Reutlingen/Tübingen wieder dichtmachen. Folgen: ordentlich Verluste – und 200 Stellen gehen verloren.




Power to Methanol: Ökosozialismus oder Marktwirtschaft?

Unser Autor Roland Mösl aus dem Bundesland Salzburg recherchierte bei Firmen und Institutionen zum Thema „Power to Methanol“. Hier berichtet er seine Erfahrungen.

76% Elektroautos bei Neuzulassungen in Nepal

Letzte Woche erfuhr ich, daß Nepal hat 76% Neuzulassungen an Elektroautos hat.

Wie das? Norwegen meinte, unsere Bürger sollen gefälligst mit billigem Strom aus Wasserkraft fahren, dann bleibt mehr Öl für den Export übrig. Nepal meint, unsere Bürger sollen gefälligst mit billigem Strom aus Wasserkraft fahren, dann versauen uns nicht mehr die Benzin- und Dieselimporte die extrem negative Handelsbilanz.

Power to Methanol

Doch wie sieht dies in entlegenen Ortschaften aus, die nicht am allgemeinen Stromnetz hängen? Lokale Stromnetze, die für Licht und Waschmaschine taugen, wo man aber keinen 1 MW Schnelllader für LKW dran hängen kann. Deswegen untersuchte ich das mit meiner Simulationssoftware und den stündlichen Ertragsschätzungen des EU Photovoltaikrechners von 2005 bis 2023.

Diagramm über Solarertrag in Kathmandu. Von links nach rechts die 365 Tage eines Jahres, von unten nach oben der Ertrag. Die Linie 1 bedeutet 1 kWh Ertrag für 1 kW peak Photovoltaik. Die Regenzeit von Juni bis September ist eindeutig erkennbar

Es gibt vier Gründe Strom zu speichern:

  • Kurzfristig hoher Leistungsbedarf – Schnellladen
  • Erdrotation – Tag/Nacht
  • Wetterschwankungen – sonnig/bewölkt
  • Neigung der Erdachse – Sommer/Winter

Während für die ersten beiden Gründe eindeutig der Akku im Vorteil ist, kommen für die letzten zwei Gründe nur Methoden in Frage Strom zu einem chemischen Energieträger umzuwandeln. In meiner Simulationssoftware werden verschiedene Konfigurationen mit verschiedenen Lasten getestet, um die günstigsten Varianten zu finden: Pro MW Photovoltaik 3 MWh Natriumakkus und 100 kW Power to Methanol.

Typisch waren 4.000 bis 5.000 Volllaststunden von Power to Methanol, je nach Auslastung der Schnelllader. In der Nacht wird dabei Power to Methanol mit Strom aus den Akkus versorgt. Das sollten doch wertvolle Erkenntnisse für all die Institutionen, die sich mit Power to Methanol beschäftigen, sein?

Einige Anrufe später mußte ich dann den Unterschied zwischen Marktwirtschaft und Subventionswirtschaft erkennen, als ich den Grund für die totale Interessenlosigkeit analysierte: Die Spitzenspieler der Marktwirtschaft suchen nach Marktlücken, zukünftigen Trends, ersten rentablen Anwendungsgebieten neuer Technik. Die Spitzenspieler der Marktwirtschaft, das ist wie Pele, der den Torwart zu weit vorne sieht und von der Mittellinie aus einlocht, das ist wie Maradona, der beim Anstoß die gegnerische Mannschaft umspielte, als wären da Senioren mit Rollatoren am Feld. In der Marktwirtschaft müsste man Pelé und Maradona mit Elon Musk und Wang Chuanfu (Gründer von BYD) vergleichen. Der Gegner ist die fossile Industrie und man sucht Lücken, wo man erfolgreich zuschlagen kann. Elon Musk fand 2012 diese Lücke mit dem Oberklassenauto Tesla S, Wang Chuanfu 2010 mit dem BYD e6 Elektroauto und K9 Elektrobus. Also nicht „Hurra, wir bauen ein Elektroauto“, sondern

„Mit welchem Elektroauto können erstmals Gewinne gegenüber der fossilen Konkurrenz erzielt werden?“.

Die Subventionswirtschaft

Ganz anders sieht die Subventionswirtschaft aus: Der Staat möchte ein Vorhaben fördern, „Hurra, wir haben einen Dukatenesel gefunden!“. Zum Beispiel träumt ein Staat davon, dass alle Schiffe und Flugzeuge über Power to Methanol Anlagen versorgt werden.

So erzählte man mir von hunderten Quadratkilometern großen Anlagen in der Wüste, wo mit Solarstrom Methanol für den Antrieb von Schiffen und Flugzeugen produziert werden soll. Studien zu ersten marktwirtschaftlich rentablen Power to Methanol Anlagen? Keinerlei Interesse, der Dukatenesel möchte gigantische, weit in der Zukunft liegende Visionen und keine ersten rentablen Anwendungen hier und jetzt.

Wo ist der Unterschied? Bei diesen hunderten Quadratkilometer Visionen müssen die gesamten Kosten auf das produzierte Methanol umgelegt werden und dann kommen noch die Transportkosten zum Verbraucher.

Ganz anders aber bei diesen Off-Grid Schnellladesiedlungen: da wird nur der Preis der Power to Methanol Anlage gerechnet gegenüber dem Einkauf von Benzin, Diesel oder Methanol um an ertragsschwachen Tagen mit einem Generator den Betrieb aufrechterhalten zu können. Die Photovoltaik und der Akku sind so und so da. Mit Power to Methanol wird nur sonst nicht nutzbarer Stromüberschuss verwertet. Bei 100.000 € für 100 kW Power to Methanol mit 50% Wirkungsgrad bräche da schon der große Jubel aus: 5.000 Volllaststunden pro Jahr × 20 Jahre × 100 kW × 50% Wirkungsgrad aufgeteilt auf 100.000 € Anschaffungspreis sind nur 2 Cent pro kWh chemischen Energieträger.

Der Markt bleibt, Subventionen können verschwinden

Sich von einem Dukatenesel mit hochfliegenden bis unrealistischen Visionen abhängig zu machen ist hochriskant. Die Regierung kann wechseln und dieses Projekt streichen: harte Bruchlandung. Subventionen sind manchmal nötig, aber da ist immer die wichtigste Frage: in wie vielen Jahren kann das Produkt am freien Markt bestehen. Als in Deutschland 2013 die Einspeisetarife radikal gekürzt wurden, war die Photovoltaikindustrie nur noch wenige Jahre von einer breiten Rentabilität am freien Markt entfernt, aber nur in Zusammenhang mit Akkus, um Flatterstrom zu Spitzenstrom zu veredeln. Schon 2012 gab es am Spotmarkt deutliche Solartäler mit unter 1 Cent/kWh zu Mittag. Wenn zu Mittag der Spotmarktpreis deutlich sinkt, nannte ich das zuerst Solardelle, dann Solartal und später sogar Solarschlucht: Da sind die hohen Berge mit 20 Cent/kWh morgens und abends und dazwischen diese steil abfallende tiefe Schlucht mit -20 Cent/kWh.

2022 wurden in Deutschland von der Scholz-Regierung dann die Einspeisevergütungen für PV-Strom deutlich erhöht. Die Katastrophe sehen wir heute: immer mehr Tage mit negativen Spotmarktpreisen. In Deutschland zahlt die Differenz zwischen Spotmarktpreis und EEG-Einspeisetarif über die EEG-Umlage der Steuerzahler. Was passiert mit dem deutschen Solarhandel, wenn es bald keine Einspeisevergütung mehr geben sollte?

Diese Branche existiert in der Bequemlichkeit staatlicher Subventionen: Wenn der Kunde so viele Cent Einspeisevergütung bekommt, dann können wir die Anlage um diesen Preis verkaufen. Ich sprach mit einigen Solarfirmen, wenige davon wurden Aktionäre, die Mehrheit meinte:

Was faselt der Irre vom freien Markt? Den haben wir nicht nötig, es gibt ja das EEG“, einige haßten mich wie die Pest.

Man hat jeden Gedanken an die begrenzte Lebenserwartung eines Dukatenesels verdrängt: Esel leben 27 bis 40 Jahre. 1990 gab es erste große Subventionen für Photovoltaikanlagen, also völlig eindeutig, den Dukatenesel PV-Förderung kann jederzeit das zeitliche segnen. Trotzt aller Warnungen: Jetzt steht die Solarbranche nach 2013 nochmals vor einer Katastrophe.

GEMINI next Generation Haus ist für den freien Markt entworfen

Bereits 2019 war das Ziel eindeutig klar: Am Spotmarkt Gewinne erzielen, indem Solarstrom über Akkus zu Spitzenstrom veredelt wird. Energieeinnahmen statt Energieausgaben als Revolution in der Eigenheimfinanzierung: Wenn die Differenz zwischen Energieausgaben in einem konventionellen Haus und Energieeinnahmen vom Spotmarkt in einem GEMINI next Generation Haus 600 € pro Monat beträgt, kann damit ein 150.000 € Wohnbaukredit abbezahlt werden.

Salzburg ist sehr sonnig

Salzburger Schnürlregen vs. Regenzeit in Kathmandu: Salzburg ist eine sehr sonnige Stadt

Roland Mösl – PEGE – Planetary Engineering Group Earth
CEO GEMINI next Generation AG (Inc.)




Björn Lomborg: Die Welt brennt weniger, nicht mehr.

Die Welt brennt weniger, nicht mehr!

Das widerspricht der Klimadiskussion. Im Jahr 2025 gab es in Afrika, Amerika, Asien und Europa deutlich weniger Brände.

Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte 2025 das Jahr mit den wenigsten Bränden im 21. Jahrhundert werden. Haben Sie irgendwo darüber gelesen?

Sagt Björn Lomborg auf seiner Twitter/X-Seite.

Daten: von Satelliten, die rund um die Uhr die Erde umkreisen (MODIS)

Die Daten für 2025 vom 1. Januar bis 2. September zeigen, dass 80 % der Fläche verbrannt sind, die normalerweise im gleichen Zeitraum 2012-24 verbrannt ist, laut Global Wildfire Information System

Die hellblauen Daten zeigen eine Extrapolation der aktuellen Entwicklung auf das gesamte Jahr 2025.
https://gwis.jrc.ec.europa.eu/…/gwis…/seasonaltrend

https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/…/2013JG002532

modis-land.gsfc.nasa.gov/burn.html

 




„Erneuerbare Energien sind viel billiger als Kernkraft!“ EIKE-Leser decken Tricks von „Quarks“ auf – Teil 2

Quarks vom WDR, das EIKE schon mit „Faktenchecks“ in ARD-Manier bedachte, rührt gerade die Werbetrommel für die Anbieter der „Erneuerbaren Energien“. Die verdeckte, aber erneut recht offensichtliche Reklame für die grüne Industrie und damit für die Politik der Bundes- und der Landesregierungen erregte in den sozialen Medien wie Twitter/X heftige Kritik.

Worum geht es? Quarks publizierte eine Internet-Kachel, die Behauptungen zu den angeblich sehr geringen Kosten von Photovoltaik und Windkraft aufstellt – und gleichzeitig den angeblich extrem hohen Kosten der altgedienten Großkraftwerke gegenüberstellt.

Quelle: Quarks/WDR

Der kritische Gebühren – und Steuerzahler fragt sich natürlich sofort, wieso unter den vier Kabinetten Kohl mit ihren zahlreichen Kernkraftwerken die Energiepreise für Westdeutsche, und ab 1990 für alle Deutschen, moderat waren, aber heute, ohne Kernkraft und mit 30.000 WKA, explodieren.

Anders gefragt: Worin besteht der Trick der Quarks-Werbekachel? Die Kernklientel von EIKE, Ingenieure und Techniker (w&m), kann der WDR natürlich nicht täuschen. Auf unserer Facebook-Seite wurden die recht einfachen Tricks der PR-Redaktion schnell auseinandergenommen. Im Teil 1 zeigten wir die kritischen Reaktionen – im Teil 2 sollen auch die Fans der Energiewende zu Wort kommen. Sind ihre Argumente stichhaltig?

Was entgegnen die Fans der Energiewende in der Diskussion? SM sagt:
Tief in die Trickkiste gegriffen. Die Realität sieht anders aus. Wenn man die Subventionen (einschließlich der verdeckten, die nicht einmal komplett erfaßt sind) recherchiert, sind die Erneuerbaren eindeutig am billigsten. Der Netzausbau kommt der Energiesicherheit zugute. Und falls wir Strafzahlungen leisten müssen, weil wir die Klimaziele nicht erreicht haben, kostet uns das doppelt Geld.
(…) Hast du Kinder? Selbst wenn man nicht an den menschengemachten Klimawandel glaubt, sind Erneuerbare die günstigste Energie. Kernkraft wurde in Deutschland mit über 300 Mrd. € subventioniert – und das ist nur der bezifferbare Teil. Die wirklich teuren Posten wie Endlagerung, Rückbau und das Haftungsrisiko bei Unfällen sind kaum seriös kalkulierbar. Man rechnet aber mit etwa 1 Billion. Fossile Energien bekommen jährlich Milliarden, oft indirekt. Erneuerbare sind transparent gefördert – und verursachen keine Spätfolgen auf Generationen.

EIKE zu SM:
Die Entsorgung von >30.000 deutschen Windflügeln sind keine Belastung für spätere Generationen? Der Wohlstandsverlust, bzw. der Transfer von Billionen Steuergeldern in nutzlose Anlagen und die Taschen von Zertifikate-Spekulanten unterbindet wichtige Investitionen in die Infrastruktur.

MJ schreibt:
Und grundsätzlich können uns die Ökos nicht erklären, was zu den Zeiten geschieht, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint und die Erneuerbaren evtl. nicht mal fünf Prozent unseres Bedarfs decken.
Da kommen dann Sprüche von Speichern, die das abfangen sollen, die es aber dummerweise nicht gibt, die in der erforderlichen Menge unbezahlbar wären und für die in den Zeiten mit viel Wind und Sonne von den Erneuerbaren gar keine ausreichenden Stromüberschüsse erzeugt werden.
Also muß man ein komplettes Backup aus konventionellen Erzeugern bereithalten, die dann bei Bedarf einspringen. Klingt unheimlich sinnvoll.

SV antwortet MJ:
Erneuerbare wurden völlig falsch gestartet…zuerst diese x1000..dann 10 000 dann 100 000 Dächer Programm..und alle mußten einspeisen, anstatt den erzeugten Strom selbst zu verbrauchen.
55 cent die kWh fixe Garantievergütung für 20 Jahre. Die Leistung der Anlagen waren lächerlich schwach…das kostete schon Milliarden…für ne Gesamtleistung die ein 1500 KW Blockheizkraftwerk als Nebenprodukt zur Wärmeerzeugung produziert…

Das hätte um 250 000 DM gekostet…einige tausend der PV sind heute noch in Betrieb..versorgen maximal den eigenen Haushalt.
Die Subventionen für die Solarzellenhersteller kommen noch hinzu..da wurden mehrere Werke trotz völliger Unrentabilität nach Pleiten erneut gefördert. Auch die Hersteller der Produktionslinien, die auch Pleite gingen und erneut gefördert wurden. Den erzeugten Strom hätte man für mindestens 270 Eur je erzeugter kWh erkaufen müssen um ne schwarze Null zu schreiben.
Also völlig abwegig – da soll mir keiner erzählen daß der Strom aus Sonnenkraft für 4 bis 6 cent produziert wird, weil ja Sonne und Wind keine Rechnung schreiben, lol. (laughing out loudly)
Hatte 2002 auch ne Anlage geplant – Angebote lagen vor…die gesamte Anlage hätte 37 000 gekostet..hab es noch irgendwo vorliegen. Aufgrund der Finanzierungskosten wäre trotz der damals üblichen Einspeisevergütung von immer noch 50 Cent die Anlage noch nicht refinanziert. Das Angebot war dahingehend konzipiert daß die Anlage (und das auch nur bei idealsten Bedingungen) 27 Jahre benötigt, bis die sich amortisiert hätte. Somit keinen Cent gewonnen und..den Strombedarf hätten wir trotzdem übers Netz beziehen müssen.
Die ganze Art der Stromerzeugung per PV und Wind ist eine völlig aus dem Ruder gelaufene blödsinnige Aktion. Ohne andauernde Subventionen und doppelte Vergütung braucht so eine Anlage mindestens 35 bis 40 Jahre. Nur: solange halten die Zellen nicht, da sind 20 Jahre schon eine echte Herausforderung.
Das ganze System ist auf Lobbyismus, Korruption, Lug und Trug aufgebaut.
Auch in Bezug auf die Umwelt ein Verbrechen.
Beispiel Windkraft: Als ich im Mai 83 in Norddeutschland unterwegs war, sah ich Tausende Windkraftanlagen. Im Vergleich zu heute winzige Anlagen,da hatten die Flügel 8 bis 10 mtr Länge, und bei starken Wind rotierten die in hohen Tempo…und auch hier war schnell Schluß. Die Anlagen waren viel zu anfällig, leistungsschwach und zu teuer und wartungsintensiv. Paar Jahre später gabs die Growians..für damalige Verhältnisse riesige Dinger ..die Probleme waren aber grösser. Somit ein hohes Verlustgeschäft – und daran hat sich bis heute nur eines geändert: die Anlagen werden mittlerweile 300 metr hoch gebaut! Logisch als Versuchsanlagen auf Kosten des Staates zu 100%..und das was sich gegenüber die ersten Anlagen geändert hat, sind die Schäden an der Umwelt durch Millionen Tonnen Beton für schwachlastige Anlagen.
Zudem durch 200 kg hochtoxischem krebserregenden GFK-Abrieb die Umwelt und Böden verseucht. Die Dreistigkeit der sogenannten Umweltschützer und Klimaretter..lol..geht soweit, daß sie sämtliche negativen Einfluss auf die Umwelt leugnet, egal ob es ums Schreddern von zehntausenden Vögeln, die Betonierung der abgeholzten !!!!!..Wälder und somit Vernichtung des Lebensraums von Vögeln, Insekten, Nagern, Pilzen und dergleichen geht
Und dies für wohl Jahrtausende bis der Beton endgültig zerbröselt ist. Hunderte Milliarden Vögel und Trillionen Insekten werden geschreddert..am Ende ist dann gar nix mehr da…ein noch gar nicht absehbarer Schaden fürs Ökosystem der Erde.
Nur weil da eine immer grösser werdende abzockende Horde Lobbyisten und abzockender Investoren Knete scheffeln will – das ist geisteskrank…bis heute sind mehr als 1,2 Billion in dieser schwachen schwachsinnigen Ökostromerei geflossen und vernichtet worden. Und aus der anfänglichen „Anschubfinanzierung“ wurde eine vergesellschaftliche Dauerfinanzierung.

Für diese Summe hätte man locker 200 neue Akw bauen können und so ganz nebenbei sämtliche Atommüllprobleme für die nächsten 100 Jahre lösen können!
 
Ein anderer EE-Fan, RG, soll auch noch erwähnt werden:
WIE VIELE WISSENSLÜCKEN muss man eigentlich haben, um nicht zu verstehen, daß NACH der Fertigstellung von Solar-und Windkraftanlagen mit ausreichend Zwischenspeicher bei der Stromerzeugung NULL Euro, Dollar etc. für Kohle Erdöl und Erdgas ausgegeben werden müssen?
Es fallen nur noch die Kosten für Wartung der Anlagen und für das Stromnetz an. Und DIE sind bei Kohle- Erdöl- und Erdgaskraftwerken genau so vorhanden.
Um diese Vorteile kleinzureden, brauchen die Wind- und Solarkraft-Verteufler jede Menge ANDERER AUSREDEN:
1% Waldfläche zur Stromerzeugung sollen Naturzerstörung sein. Geht’s noch? Straßen und Wohnfläche brauchen das 15-fache.
Der Infraschall, obwohl im Straßenverkehr vor der eigenen Haustür ein Vielfaches davon erzeugt wird, soll ausgerechnet von Windrädern gravierende Gesundheits-Risiken darstellen. Echt??
Für die Vogelwelt sollen die Windräder eine gravierende Gefahr sein, obwohl an Fenstern und im Straßenverkehr mehr-hundertfach mehr Vögel sterben.
Und siehe da, urplötzlich sorgen sich jene, die sonst kein Problem damit haben, Unmengen klimaschädlliches CO2 in die Luft zu pusten, um die Natur. DAS soll „glaubwürdig“ sein????
Der Beton- und Stahl-Verbrauch eines Windrades soll mehr CO2 erzeugen, als es während seiner Lebensdauer einspart. FALSCH!
Schon nach einem Jahr hat es mehr CO2 eingespart, für den Bau jemals erzeugt wurde. Klimaschädlliches SF6 wird in Windrädern verwendet. Stimmt. Dicht versiegelt in der Anlage.
Und siehe da, schon wieder regen sich jene, die sonst kein Problem damit hätten, klimaschädlliches CO2 in die Luft zu pusten, über ein klimaschädlliches Gas auf, das überhaupt nur in seltensten Fällen in die Atmosphäre gelangt, wenn eines von den Windrädern undicht wird.
Und dann kommen sie mit „enormer“ Gesundheitsgefahr durch toxischen Abrieb. Hallo?
Allein der Reifen- und Bremsenabrieb im Straßenverkehr erzeugt hundert Mal mehr gesundheitsschädlichen Feinstaub als alle 30.000 Windräder in Deutschland zusammen.
Die AUSREDEN der Verteufler von Wind- und Solarkraft sind so was von FADENSCHEINIG, daß man eine ganze Menge Wissenslücken haben muß, um sie nicht zu durchschauen.

EIKE zu RG:
Es gibt bis heute keine Speicher in nennenswerter Zahl – es muß immer Notfall-Ersatz mit Erdgas geben,
SF6 kann nicht für immer dicht eingeschlossen werden (0.ter Hauptsatz),
die Windräder töten weniger Spatzen als geschütze Greifvögel,
der sowieso schon erzeugte Feinstaub sollte durch WKA nicht noch vermehrt werden,
1% Waldflächenzerstörung ist schöngerechnet (breite Schneisen für die Schwerlasttransporter),
CO2 ist nicht klimaschädlich, sondern lebensnotwendig.. und so weiter und so fort.
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„Erneuerbare Energien sind viel billiger als Kernkraft!“ EIKE-Leser decken Tricks von „Quarks“ auf – Teil 1

Quarks vom WDR, das EIKE schon mit „Faktenchecks“ in ARD-Manier bedachte, rührt gerade die Werbetrommel für die Anbieter der „Erneuerbaren Energien“. Die verdeckte, aber erneut recht offensichtliche Reklame für die grüne Industrie und damit für die Politik der Bundes- und der Landesregierungen erregte in den sozialen Medien wie Twitter/X heftige Kritik.

Worum geht es? Quarks publizierte eine Internet-Kachel, die Behauptungen zu den angeblich sehr geringen Kosten von Photovoltaik und Windkraft aufstellt – und gleichzeitig den angeblich extrem hohen Kosten der altgedienten Großkraftwerke gegenüberstellt.

Quelle: Quarks/WDR

Der kritische Gebühren – und Steuerzahler fragt sich natürlich sofort, wieso unter den vier Kabinetten Kohl mit ihren zahlreichen Kernkraftwerken die Energiepreise für Westdeutsche, und ab 1990 für alle Deutschen, moderat waren, aber heute, ohne Kernkraft und mit 30.000 WKA, explodieren.

Anders gefragt: Worin besteht der Trick der Quarks-Werbekachel? Die Kernklientel von EIKE, Ingenieure und Techniker (w&m), kann der WDR natürlich nicht täuschen. Auf unserer Facebook-Seite wurden die recht einfachen Tricks der PR-Redaktion schnell auseinandergenommen.

BvS schreibt:

Wir wissen, daß in Wirklichkeit Kernenergie etwa 5,5 Cent pro Kilowattstunde kostet.
In der Herstellung inkl. der Baukosten.
Wenn man die aberwitzige, ja abstruse Idee der „Endlagerung“ mit deren Kosten immer noch wie eine Monstranz vor sich her trägt, steigen die Kosten natürlich.
Wenn man die Baukosten, Herstellungskosten Wartungskosten und die Kosten für die errichteten Umweltschäden zum Bau einer WKA außer Acht läßt, kommt man vielleicht sogar auf diesen Preis. Dummerweise vergißt man, daß man für jede nicht geleistete Kilowattstunde (Flaute oder Sturm) die Kosten für konventionell hergestellten Strom dazu rechnen muß! Damit vervielfacht sich der Preis- zusätzlich zu den erwähnten Herstellungskosten (Beton – Stahl, gebackene Kohlefaser, Tropenhölzer, Edelstahl und Seltene Erden), was die real erzeugte Stromversorgung mit WKA (Solar rechnet sich ähnlich) zur teuersten überhaupt macht, sofern man damit ein Industrieland „befeuern“ möchte und nicht eine freundliche Urlaubsinsel in der Südsee.
Man bedenke auch den Flächenbedarf pro erzeugte Kilowattstunde beim Vergleich von WKA/PV und Kernkraft…und den Materialbedarf…
PS: die Subventionen im Bereich der so genannten erneuerbaren Energien, belaufen sich derzeit auf etwa 32 Milliarden € pro Jahr. Diese Summe ist steigend, wenn mehr WKA oder PV errichtet wird. Das steht leider so festgeschrieben im EEG.

AM entgegnet BvS:

Das sieht hier aber etwas anders aus: Die Kosten für den erzeugten Strom aus dem neuen britischen Atomkraftwerk Hinkley Point C werden zum geplanten Start deutlich über 15 ct/kWh und damit weit über dem Markt-Strompreis liegen“, so IWR-Chef Dr. Norbert Allnoch in Münster.

Woran liegt das? EN erklärt:
Die Kosten von Hinkley Point und Flamanville sind hauptsächlich den Verzögerungen durch Konzeptänderungen, öffentlichen Protesten und der Änderung von Genehmigungsverfahren geschuldet. Dies wäre bei klarer Konzeption vermeidbar gewesen ohne Abstriche an der Sicherheit.

Und:

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme rechnet zwar mit 13 bis 49 ct/kWh für die Zukunft der Kernenergie herbei. Allerdings bescheinigt die Schweiz für ihre laufenden Kernkraftwerke (KKW) reale Kosten von 4 bis 7 Rappen/kWh, umgerechnet sind das 4,3 bis 7,5 ct/kWh, incl. aller Folgekosten.

Damit zeigt sich wieder einmal die Diskrepanz zwischen einer realen Betrachtung und einer visionären Studie. Für die Stromkosten der Verbraucher sind jedoch die Systemkosten von Bedeutung. Diese beinhalten den kompletten Aufwand für eine bedarfsgerechte und störungsfreie Versorgung. Und diese Kosten werden über CO2-Abgaben und Zertifikatskosten, sowie über das Diktat zur Abschaltung von regelbaren Großkraftwerken und dem Ersatz mit Netzregelkraftwerken, Speicher und Wasserstofftechnik politisch und künstlich verteuert.
Auch die extremen Baukosten von Kernkraftwerken lassen sich verringern, wenn die politischen Vorgaben dies zulassen würden.

Vergleich China von AH:

Ich glaube nicht, daß der Bau von Kernkraftwerken z.B. in China so teuer ist wie hier in Europa – und das nicht nur wegen niedrigerer Löhne. Sie haben dort vermutlich nicht soviele übertriebene Sicherheitsauflagen, die hier von Atomkraft-feindlichen Regierungen ausschließlich zu dem Zweck eingeführt wurden, die Sache zu verteuern.

Ganz zu schweigen von der unsäglichen Endlagerungsdebatte, bei der die zukünftigen Kosten für eine Endlagerung über 1 Million Jahre hochgerechnet werden, obwohl die Reststrahlung des Atomabfalls schon nach 300 Jahren der natürlichen Hintergrundstrahlung entspricht – und man den Abfall genaugenommen gar nicht „endlagern“ will, weil er noch vieles enthält, was nach einer Aufbereitung noch genutzt werden kann.

UJAP gibt zu bedenken:

Vollkommen willkürlich zusammengelogene Zahlen was Quarks da bringt. Hier wird einmal eine ordentliche Gesamtkostenrechnung gemacht, mit soliden Daten und Quellenauflistung.

 

Kurze und knackige Liste von DM:

Quarks verheimlicht hier bei den Erneuerbaren Energien sämtliche Nebenkosten:
-Grundstückskosten Kauf/Pacht
-Baukosten
-Planungskosten
-Genehmigungskosten
-Kosten für etwaige Wiederaufforstungen
-Kosten für Netzanschluß
-Leitungsausbau und Verbesserung Infrastruktur durch beispielsweise zusätzliche Trafostationen und neuer Konfigurierung örtlicher Mittelspannungsnetze
-Ausfallentschädigungen/ Redispatchkosten
-Sonstige Subventionen
-Versicherungskosten
-Wartungkosten/ Bewirtschaftungskosten
-am Ende Rückbaukosten usw.
das verschweigen die Politik und grüne NGO’S nämlich gerne

Kommentar von EIKE zu DM: Kosten für Windräder – >30.000 Stück! in der BRD

Kommentar von RJ zu DM:

Darüber hinaus verschweigen sie vor allem die Kosten für die Speicherung an den 6.000 und mehr Nennlaststunden, da sie nicht produzieren. Sie verschweigen auch, daß man die installierte Leistung um einen nicht rechnerisch erfaßbaren Betrag über den Bedarf hinaus errichten muß und trotzdem ohne den Speicherbau nicht auf vernünftige Ergebnisse kommt. Sie verschweigen auch, daß mit jedem PV-Kraftwerk, jeder WEA und jeder Batterie immense Flächen verbraucht werden, die einfach bald nicht mehr zur Verfügung stehen.
Sie verschweigen eigentlich alles, was relevant ist.
Die Rückbaukosten sind derzeit mit 1.000 €/Höhenmeter bei WKA hinterlegt. Das reicht hinten und vorne nicht, oder allenfalls zu 5%. Die verbleibenden 95% drückt man dem Steuerzahler aufs Auge. Irgendwann. Würde man realistische Rückbaukosten ansetzen, gäbe es keinen einzigen Windpark, denn die Betreiber wären pleite, noch ehe sie den ersten m³ Boden bewegt hätten. Offshore (Meer) ist noch schlimmer als Onshore (Land). Bei den Solarparks sieht es ähnlich aus, wobei die Eingriffe ins Gelände nicht so dramatisch sind. Aber 15% Rückbau-Garantie werden auch dort nicht reichen.

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