100 Prozent abhängig von „grüner“ Energie. Lesothos Weg aus der Armut. Klimawissen – kurz&bündig

No.25: In Europa ist nur Norwegen mit seinem Gebirge in der Lage, via Wasserkraft Strom für das ganze Land zu erzeugen. In Afrika macht sich das Königreich Lesotho auf, mit Wasserkraftwerken billige Energie für die Bevölkerung zu erzeugen und strebt eine Elektrifizierungsquote von 75% an. Da Lesotho auf der einen Seite bis zu 3,5 Kilometer hohe Berge besitzt, und das andere Ende des Landes flach ist, sind die Aussichten für das sehr arme Land gut.
Ein wichtiger Hinweis dabei: Wasserkraft ist zwar „öko“ und „klimaneutral“, aber absolut grundlastfähig, da die Flüsse immer fließen.




Klimaaktivisten zwingen Kraftwerk zum teilweisen Herunterfahren – Versorgung gefährdet

Grünfeld, Robert

Das Kohlekraftwerk Jänschwalde in Südbrandenburg wurde in den letzten Tagen von Klimaschützern teilweise lahmgelegt. Die Studenten (?) besetzten das private Gelände, Gleisanlagen und sogar Förderbänder.

Da zwei Reserveblöcke, wohl wegen des Herbstbeginns, wieder hochgefahren wurden, griffen die Ökoterroristen den Stromlieferanten an. Sprecher der Betreiberfirma Leag bezeichneten die Aktion als

Angriff auf die Versorgungssicherheit.

Täter sind rund 40 Mitglieder einer Gruppe namens Unfreiwillige Feuerwehr. Eine Sprecherin, Lena Ströer, sagte:

Der russische Angriffskrieg darf nicht als Ausrede genutzt werden, um weiterhin an zerstörerischem fossilen Gas und Kohle festzuhalten.

Ist Frau Ströer in der Photovoltaikbranche tätig, oder gibt es zwei Frauen mit demselben Namen? Da würde ja ein finanzieller Interessenskonflikt bestehen….




Strom aus Fernsehern in Simbabwe – Wirklichkeitsverlust in den öffentlich-rechtlichen Medien

Grünfeld, Robert

Der Erfinder Maxwell Chikumbutso aus Simbabwe behauptete, ein Perpetuum mobile in Form eines Fernsehers gebaut zu haben – unter Bruch des Ersten Hauptsatzes der Thermodynamik soll das Gerät Energie produzieren, statt nur zu wandeln. Die ARD-Korrespondentin für Südafrika, Jana Genth, glaubte dem Betrüger – und übernahm seine Behauptung, der weiße Rassismus sei der Grund dafür, daß die geniale Erfindung bislang nicht beachtet wurde.

„Der Fernseher nutzt gewissermaßen kostenlose, erneuerbare und grüne Energie. Keine Emissionen, kein Verbrauch, keine Rohstoffe. Er nutzt die Funkwellen und wandelt sie um.“

„Doch durchgesetzt habe sie sich noch nicht. Das habe, klagt der Erfinder im Gespräch mit Jana Genth, auch mit einer großen Portion Rassismus zu tun.“

Lustig: Der umtriebige „Erfinder“ ist schon seit Jahren mit Produkten unterwegs, die angeblich Energie aus Radiowellen ziehen und sich damit aufladen, sogar Hubschrauber (!) und Autos. Zwar enthalten Radio- und Funkwellen in der Tat Energie, aber natürlich nur sehr sehr wenig, sonst würden wir Nutzer gebrutzelt oder bekämen zumindest alle Krebs. Ein Energiewandler, der solche Wellen als Quelle nutzt, würde Jahre brauchen, um einen Autoakku für eine (sehr) kurze Fahrt zu laden. Oder er müßte im Sarkophag von Tschernobyl stehen und die Strahlung in elektrischen Strom wandeln, der per Leitung dann in die Stadt geleitet wird. Eigentlich eine Idee – und sogar grundlastfähig!

Spaß beiseite: Nachdem sich sämtliche alternativen Medien über die groteske Ente lustig machten, löschte die ARD den peinlichen Fehltritt. Wird Genth nun entlassen oder strafversetzt? Als eine Art Bauernopfer, wie Patricia Schlesinger, die nichts anderes machte als ihre Intendanten-Kollegen, aber besonders dreist und intern besonders unbeliebt war.

Der Fall zeigt erneut die Wirksamkeit der „Inkompetenz-Netzwerke“ die der Achse-Autor Gunter Frank einmal im Interview mit Reitschuster als Ursache für Selbstzersetzung des deutschen Gemeinwesens benannte. Genth ist eine typische ARD-Journalistin, die mangels journalistischer und technisch-wissenschaftlicher Kompetenz politische Dogmen wiederkäut und monokausal als Erklärung für alle möglichen Phänomene angibt.

Die jüngere Geschichte zeigt es: Politiker und Journalisten wie Helmut Schmidt, die etwas können und etwas gelernt haben, sind eher demokratisch und halten sich an die Wirklichkeit. Politiker und Journalisten, die nichts können und nichts gelernt haben, müssen schon fast dogmatisch-autoritär und totalitär werden und weltfremde ideologische Narrative bedienen, um im Konkurrenzkampf gegen Kompetente bestehen zu können. Die Kreativeren unter ihnen legen sich dafür sogar eine individuelle Strategie zurecht, um persönlich besser zu erscheinen als sie sind. So urteilte Boris Reitschuster einmal über die Rhetorik von Wirtschaftsminister Habeck, sie kleide einfache Aussagen in bombastische Formulierungen. Solche Strategien sind meist schon in jungen Jahren entwickelt und werden dem Betroffenen gar nicht bewußt. Interessant in dem Zusammenhang ist die philosophische (?) Dissertation von Robert Habeck mit dem Titel

Die Natur der Literatur- Zur gattungstheoretischen Begründung literarischer Ästhetizität

Schon der Titel klingt hochtrabend – aber lesen Sie mal den Text im Link. Maxwell Chikumbutso scheint auch so ein geschickter (Selbst-)Betrüger zu sein. Pikant wird es, wenn seine „Kollegen“ darauf hereinfallen. So beißt sich die Schlange irgendwann in den eigenen Schwanz. Ein EIKE-Leser meinte einmal zu uns, demonstrieren und wählen nütze nichts, weil ein korruptes System an der eigenen Dekadenz zugrunde ginge – oder gar nicht. Dem würde ich nicht vollständig zustimmen, aber es zeigt sich in der Tat, daß inkompetente Schaumschläger und Hochstapler irgendwann in einer Position ankommen, in der sie mit Tricks und Vitamin B ihre Unfähigkeit nicht mehr maskieren können und sich selber aus dem Amt kegeln – wie es Jana Genth oder Insolvenzleugner Habeck nun tun.




Statement von taz-Autorin Ulrike Herrmann im Rahmen von „Ökozid“, Theater Stuttgart

Manchmal muß man sie einfach nur reden lassen. Die Bürger wissen dann schon.




Der gecancelte Ingenieur

von Hans Hofmann-Reinecke

Wird es eine Renaissance von Technik und naturwissenschaftlichem Denken geben, und mit ihr die Rückkehr zu einer Politik, die von Logik und Vernunft geleitet wird? Wird uns der Ingenieur mit seiner Kompetenz, Kreativität und Disziplin aus der Sackgasse holen? Oder werden es die Ingenieurinnen tun?

Dem Herrn Ingeniör ist nichts zu schwör

Die Export-Weltmeisterschaft hatte Deutschland seinen Ingenieuren zu verdanken, unter denen begabte Unternehmer waren, die in einer sozialen Marktwirtschaft effizient und flexibel agieren konnten. Eine exzellente Infrastruktur hinsichtlich Ausbildung, Verkehr, Energie, und Banken machte es möglich, erstklassige Produkte zu entwickeln und zu produzieren. Die wurden weltweit gerne gekauft, sogar zu einen etwas höheren Preis, weil „Made in Germany“. Von diesem wirtschaftlichen Boom hat ganz Deutschland profitiert, nicht nur die Ingenieure und Unternehmer.

Was macht ein Ingenieur? Vielleicht denken Sie aus Ihrer Donald Duck Zeit an Daniel Düsentrieb, den weltfremden Spinner, der sich damit beschäftigt , komplizierte Dinge zu basteln, die niemand brauchen kann. Der echte Ingenieur ist das Gegenteil. Er identifiziert Aufgaben, die gelöst werden müssen, sucht nach der besten Alternative hinsichtlich Qualität, Kosten und Zeit, und sorgt dann dafür, dass die Sache realisiert wird.

Das erfordert Intelligenz, Kreativität und Disziplin.

Helden von gestern

Der Ingenieur bedient sich naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, die meist aus der Physik stammen. Aufgabe des Physikers ist es, neues Wissen zu schaffen, egal ob nützlich oder nicht. Der Ingenieur macht daraus etwas Nützliches. So werden die vom Physiker Wilhelm Röntgen entdeckten Stahlen zur medizinischen Diagnose genutzt, mit schwarzen Löchern kann man bisher allerdings nichts anfangen.

Man ehrte Ingenieuren und für ihre Leistungen in Museen, etwa im Deutsche Museum München und im Technik Museum Berlin. Sie wurden als Helden gefeiert und von Monarchen geadelt. Und das zu Recht. Würde man aus unserem Dasein die von ihnen seit 1800 erbrachten Leistungen entfernen, vielen Dank! Dann fehlten uns nicht nur Smartphone und Kühlschrank, sondern auch Kanalisation und Röntgengeräte. Was aber würde uns fehlen, wenn wir die seit 1800 von der Soziologie erarbeiteten Produkte einbüßen müssten? Diese offensichtliche Diskrepanz machte den Betroffenen zu Schaffen.

Unter Geisteswissenschaftlern begann dann in den späten Sechziger Jahren die Verfemung jeglicher Technik, unter dem Vorwand, dass sie uns nur Atombomben und Luftverschmutzung gebracht hätte. Der wahre Grund aber ist, daß Ingenieurs- und Naturwissenschaften die kognitiven Fähigkeiten vieler Soziologen, Politologen und Historiker überfordern würden. Angetrieben von Ressentiment und Neid auf den hohen Stellenwert von Technik und Naturwissenschaften im modernen Leben wurden diese ganz allgemein verteufelt, insbesondere aber die Kernenergie.

Der Marsch durch die Institutionen

Der Marsch durch die Institutionen, in den Geisteswissenschaften entstanden, von den Linken vorangetrieben, von den Grünen vollendet, hat heute, neben anderen wichtigen kulturellen Errungenschaften des Abendlandes, auch die Expertise in Naturwissenschaft und Technik vernichtet. Die erwähnten Museen verfallen, oder werden geschändet – aus dem Deutschen Museum in München wurde die Apparatur, an der Otto Hahn und Kollegen die Kernspaltung entdeckten entfernt und beim Technik-Museum Berlin spielt die „Inklusion“ eine wichtigere Rolle, als die Stromerzeugung.

Dieser Sieg paßt gut zum männerfeindlichen Zeitgeist, denn der typische Ingenieur ist ja weiß und männlich. Und hier greift nun die grün-linke „Logik“ ein. Trotz der Ablehnung von Naturwissenschaften und Technik wird alles getan, um Frauen zu derartiger Ausbildung zu überreden. Die Technische Universität München etwa hat nicht nur eine Hochschul-Frauenbeauftragte, sondern jede einzelne Fachrichtung hat ihre eigene Fakultätsfrauenbeauftragte. Quote ist wichtiger als Technik. Und auch wenn es noch nicht so weit ist, dass frau auch auf diesem Gebiet Dominanz erzielt hat, so wird es doch in Aussicht gestellt.

Für die Illustration dieses Textes habe ich im Internet nach Bildern unter Stichwort „Ingenieur“ gesucht. So gut wie alle Abbildungen zeigten Ingenieurinnen oder „Engineers of Colour (EOC)“. So artig also folgen Unsplash, iStock etc. dem Zeitgeist. Ein Blick auf ein vermutlich authentisches und aktuelles Team von Ingenieuren gibt ein anderes Bild: so sieht es bei Space X aus.

Was ist die Lösung?

Der Verlust an Ingenieurskompetenz ist mehr als ein akademisches Thema, er ist ein Problem existenzieller Tragweite. Schon werden im Alltag dramatische Folgen sichtbar. Brücken verfallen, die Eisenbahn fährt unstet, Flughäfen funktionieren nicht und, ja, es drohen Blackouts. Das wird nicht lustig werden.

Wird man sich also bald nach dem guten alten deutschen Ingenieur sehnen? … der manchmal vielleicht humorlos und pedantisch ist, der aber seinen Job versteht und praktische Lösungen für essentielle Probleme bietet. Vielleicht erkennt man ja irgendwann, dass man Entscheidungen über eine so unendlich komplizierte Sache wie den Umbau des Stromnetzes, sozusagen eine Operation am offenen Herzen unserer Zivilisation, nicht ein paar Laien überlassen kann, die bereit sind, für kurzfristige politische Erfolge langfristiges Leid für das von ihnen regierte Volk in Kauf zu nehmen.

Wird es also eine Renaissance von Technik und naturwissenschaftlichem Denken geben, und mit ihr die Rückkehr zu einer Politik, die von Logik und Vernunft geleitet wird? Wird uns der Ingenieur mit seiner Kompetenz, Kreativität und Disziplin aus der Sackgasse holen? Oder werden es die mit viel Aufwand herangezogenen Ingenieurinnen sein?

Das ist wohl eine Frage, die auch Nostradamus überfordern würde.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.