Stadt-Sportler springen in Paris an Gebäuden hoch und schalten so das Licht ab, um das Klima zu retten.
Der Youtube-Kanal FMD findet das versteckte Framing der Interessensgruppen in der ARD.
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Die 40. KW 2022 [Zeitraumanalyse seit 2016; Daten-PDF] wartete mit einer der höchsten regenerativen Stromerzeugungen der vergangenen Monate auf. Dennoch reicht der Strom im Agorameter Zukunftstool nicht aus, um den Strom Bedarf des Jahres 2030 zu decken. Das ist ein deutlicher Hinweis, dass die geplante Erweiterung der regenerativen Stromerzeugung mit dem Zuwachs an Stromverbrauchern, an Strombedarf bis zum Jahr 2030 nicht mithält. Erst im Jahr 2040 ist eine weitgehende Deckung des Bedarfs durch grünen Strom vorhanden. Diese geht allerdings mit einer zum Teil massiven Strom-Überproduktion einher, die keinesfalls, auch im Jahr 2040 nicht, gespeichert werden kann. Die immer noch vorhandenen Lücken, die fossil geschlossen werden müssen, sind für den Ausbaugrad nicht unerheblich. Immerhin wird am zum Beispiel 4. Oktober 2040 um 7:00 Uhr noch ein konventioneller Bedarf von knapp 30 GW prognostiziert. Das entspricht fast der heutigen installierten Leistung Gaskraftwerke (32 GW). Auf das Preisgefüge wird die Überproduktion enorme Auswirkungen haben. Die Strompreise werden zeitweise verfallen. So wie das bereits heute der Fall ist, wo eine relativ hohe, dennoch bei weitem nicht ausreichende regenerative Stromerzeugung des Öfteren den Preis Richtung 0€/MWh tendieren lässt. Am 4.10.2022 aber, um 8:00 Uhr wurde der Wochenhöchstpreis von knapp 500€/MWh aufgerufen. Da mußte Deutschland zur Deckung des Bedarfs Importstrom einkaufen.
Dieser Chart der 40. KW (Jahresübersicht 2022) belegt, dass Braun- und Steinkohleverstromung sowie Pumpspeicherstrom zur Anpassung und Auffüllung der volatil-regenerativen Erzeugung beitragen. Die Gasverstromung bleibt dagegen die komplette Woche praktisch konstant. Dies als Beleg, dass es auch anderen konventionellen Kraftwerke neben der Gasverstromung in einem gewissen Rahmen möglich ist, flexible Stromerzeugung zu gewährleisten. Die Strom-über-erzeugung ist unter anderem dem Sachverhalt geschuldet, dass immer 20% des Stroms konventionell erzeugt werden müssen, um die Netzstabilität zu erhalten. Dass bei hoher regenerativer Stromerzeugung immer wieder zu „viel-zu-viel“ Strom im Markt ist, und es so zu entsprechendem Preisverfall kommt, ist den Schwankungen der Natur geschuldet. Dennoch lassen sie einige Merksätze festhalten:
Mein Appell an die Politik: Wer sich einen warmen Winter wünscht, damit Deutschland energiemäßig über den Winter kommt, sollte sich mal überlegen, weshalb die Energiewende überhaupt angedreht wurde.
Detailanalysen
Bei der Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und dem daraus generierten Chart handelt es sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Nutzen Sie den höchst empfehlenswerten virtuellen Energiewende-Rechner. (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) Ebenso den bewährten Energierechner.
Schauen Sie sich an, wie sich eine angenommene Verdopplung (Original-Excel-Tabelle) beziehungsweise Verdreifachung (Original-Excel-Tabelle) des Wind- und Photovoltaik (PV)-Stroms auswirken würde. Beachten Sie bitte, dass der Strom bei entsprechender Kennzeichnung im Chart (= 1) oft eben nur im Tagesdurchschnitt ausreicht.
Selbst bei einer angenommenen Verdreifachung würde es nicht immer reichen, die Stromversorgung Deutschlands sicherzustellen. In der Vergangenheit war und aktuell ist die regenerative Stromerzeugung zur kompletten Bedarfsdeckung „Strom in Deutschland“ praktisch immer unzureichend. Dieser Chart belegt den Sachverhalt eindrucksvoll. Man erkennt darüber hinaus, dass zum Beispiel gut 40 Prozent regenerative Stromerzeugung im Jahr 2021 nur ein Durchschnittswert sind und dass die knapp 50 Prozent im Jahr 2020 trotz Zubaus weiterer regenerativer Stromerzeugungsanlagen durchaus nicht sicher erreicht werden (1.1. bis 9.10.2022 = 47,3 Prozent). Der Wind, der Wind, das himmlische Kind, der Wind macht halt, was er will. Wobei noch das oben bereits belegte physikalisch-technische Problem hinzukommt: Weht der Wind schwach, wird wenig Strom produziert. Weht er richtig stark, wird sehr viel Strom produziert. Dann müssen die Windkraftanlagen unter Umständen aus dem Wind genommen, abgeregelt werden.
Der Chart mit den Import- und Exportzahlen bis zum 9. Oktober 2022 sowie der Vortrag von Professor Georg Brasseur von der TU Graz sind sehr erhellend. Professor Brasseur folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.
Die WiSo-Dokumentation zum Blackout ist dank Professor Harald Schwarz von der BTU Cottbus und diversen Energiewendeprotagonisten (Mindset-Graichen, Kemfert, Paech) in jeder Hinsicht – realistische Einschätzungen/spinnerte Träumereien – informativ. Dass die Energiewende faktisch gescheitert ist, veranschaulicht Professor Fritz Vahrenholt in seinem Vortrag beim „Berliner Kreis in der Union“.
Energiekrise und Dr. Robert Habeck – Teil 1
Am 27. September 2022 erschien ein neuer Artikel der enexion-group, der sich mit der Klimapolitik Robert Habecks befaßt. Auch wird die Frage behandelt, ob ein wesentlich schnellerer und stärkerer Ausbau der „Erneuerbaren“ in der Vergangenheit die aktuelle Energiekrise verhindert hätte.
Beide Teile der Betrachtung „Leschs-E-Auto-Analyse“ zusammen finden Sie hier. Weiterhin lesenswert ist der Artikel vom 3. Juni 2022 der Enexion-Kolumne zur Energiewende: Energiewende & die Bundesnetzagentur, Politik und Gaswirtschaft. Sehr zu empfehlen ist das aktuelle Kompendium für eine vernünftige Energiepolitik der Bundesinitiative Vernunftkraft e.V. Es kann als Nachschlagewerk genutzt werden.
Ich möchte wieder und besonders auf einen Artikel hinweisen, der auf der Achse erschienen ist und mögliche Folgen einer intensiven Stromerzeugung per Windkraft thematisiert: Wenig Wind durch Windkraft heißt Dürre und Starkregen!
Sehr zu empfehlen, aber leider hinter der Bezahlschranke ist der FAZ-Artikel vom 8.10.2022: ZU BESUCH BEI TRANSNETBW – Stromversorger kämpft gegen Blackout-Gefahr.
Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche, möglich bis 2016, in der jeweiligen Tagesanalyse unten. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vor allem auch die Im- und Exportwerte. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Das Analysewerkzeug stromdaten.info ist ein sehr mächtiges Instrument, welches mit dem Tool Fakten zur Energiewende nochmals erweitert wurde. Falls Sie die Agora-Handelstage vermissen: bitte die in den Tagesanalysen verlinkte Agora-Chartmatrix aufrufen.
Wichtige Info zu den Charts: In den Charts von Stromdateninfo ist Solarstrom gelb markiert und immer oben, oft auch über der Bedarfslinie. Das bedeutet aber nicht, daß dies der Strom ist, der exportiert wird. Im Gegenteil. Wegen des Einspeisevorrangs wird dieser Strom, genau wie anderer regenerativ erzeugter Strom, bevorzugt in das Netz eingespeist. Zum Export bleibt praktisch nur konventionell erzeugter Strom übrig, der immer allein aus Netzstabilisierungsgründen benötigt wird. Gleiches gilt für zusätzliche Stromsenken, umgangssprachlich Stromverbraucher genannt.
Wärmepumpen und Elektrofahrzeuge zum Beispiel erhöhen den Bedarf erheblich, so sie denn im geplanten Umfang realisiert werden sollten. Der hierfür zusätzlich benötigte Strom wird aber durchaus nicht regenerativ gedeckt. Die Sonne scheint nicht mehr und länger, der Wind weht nicht stärker, nur weil zusätzlicher Strom benötigt wird. Deshalb wird der zusätzlich benötigte Strom aktuell immer zusätzlich konventionell erzeugt. Jedenfalls so lange, bis der „massive Ausbau“ der „Erneuerbaren“ plus Speicher realisiert wurde und 100 Prozent grüner Strom nicht nur im Durchschnitt, sondern auch tatsächlich zur Verfügung steht, wenn er benötigt wird.
Beachten Sie bitte die Informationen von Peter Hager nach den Tagesanalysen.
Tagesanalysen
Montag, 3.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 38,87 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,53 Prozent, davon Windstrom 27,54 Prozent, PV-Strom 11,33 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,66 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Der Montag [2030; 2040] weist eine überdurchschnittlich-starke regenerative Erzeugung aus. Die Strom-Überproduktion ist den oben erläuterten Sachverhalten geschuldet. Mit einem mittleren Strompreis von 209€/MWh exportiert Deutschland zu auskömmlichen Preisen. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. Oktober ab 2016.
Dienstag, 4.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 37,94 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 51,51 Prozent, davon Windstrom 24,17 Prozent, PV-Strom 13,76 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,58 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Der Einbruch der regenerativen Stromerzeugung [2030; 2040] in der Nacht und zum Morgen führt zum Stromimport zum Wochenhöchstpreis. Ab Mittag steigt die Windstromerzeugung stetig an, so dass die Strom-Vorabendlücke minimal ausfällt. Dennoch steigt der Preis weit fast auf 450€/MWh. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. Oktober ab 2016.
Mittwoch, 5.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 54,06 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,53 Prozent, davon Windstrom 42,52 Prozent, PV-Strom 11,54, Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,47 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Die Windstromerzeugung [2030; 2040] ist auf hohem Niveau. Die PV-Stromerzeugung ist winterlich weniger stark. Das Preisniveau sinkt stark. Der Preis fällt auf nahezu 0€/MWh. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Oktober ab 2016.
Donnerstag, 6.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 47,50 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,04 Prozent, davon Windstrom 34,92 Prozent, PV-Strom 12,58 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 111,53 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Am Donnerstag [2030; 2040] lässt die Windstromerzeugung nach. Ab Mittag steigt das Preisniveau. Der Mini-Stromimport um 19:00 Uhr geriert den Tages-Höchstpreis. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Oktober ab 2016.
Freitag, 7.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 41,88 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,05 Prozent, davon Windstrom 28,72 Prozent, PV-Strom 13,17 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,17 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Die regenerative Erzeugung [2030; 2040]reicht nicht aus, um die Vorabendlücke zu schließen. Die Konventionellen wollen den Schluss aus ökonomischen Gründen nicht. Sie müssten über Tag mehr Strom erzeugen, der noch billiger als aktuell abgegeben werden müsste. Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Oktober ab 2016.
Samstag, 8.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 41,93 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 54,75 Prozent, davon Windstrom 32,98 Prozent, PV-Strom 8,95 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,81 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Wochenende. [2030; 2040] Wenig Bedarf. Kein Stromimport notwendig. Der Strom-Exportpreis ist mit 145€/MWh mehr als auskömmlich für die deutschen Kraftwerksbetreiber.
Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Oktober ab 2016.
Sonntag, 9.10.2022: Anteil Wind- und PV-Strom 40,04Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,42 Prozent, davon Windstrom 24,19 Prozent, PV-Strom 15,85 Prozent Strom Biomasse/Wasserkraft 13,39 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung ist die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix [2030; 2040] mit Handelstag „Strom-Import/Export“.
Noch weniger Bedarf. [2030; 2040] Der Wind weht wenig. Zumindest bis zum Nachmittag. Der Schluss einer kleine Stromlücken um 6:00 Uhr kostet wenig. Die Nachfrage ist am frühen Morgen gering. Ansonsten wird Strom exportiert. Auskömmlicher Exportpreis: 137€/MWh.
Die Im- und Exportwerte Deutschlands und die von Deutschlands Nachbarn können hier analysiert werden.
Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Oktober ab 2016.
Peter Hagers Informationen: PKW-Neuzulassungen September 2022
Zweitstärkster Monat in im Jahr 2022
Nach dem März mit 241.330 PKW-Neuzulassungen war der September der zweitstärkste Monat in diesem Jahr: 224.816 Neuwagen bedeuten einen Zuwachs von 14,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum September 2020 beträgt das Minus 15,2 %.
Besonders starke Steigerungen gegenüber dem Vorjahresmonat konnten bei reinen Elektro-Autos (allen voran Tesla), bei Plug-in-Hybriden als auch bei PKW mit reinem Diesel-Antrieb verzeichnet werden.
Der Zulassungsanteil der Elektro-PKWs (BEV und Plug-in-Hybrid) stieg von 28,5 % im August auf 32,3 % im September 2022. PKWs mit anderen Antriebsarten (Flüssiggas: 0,6 % oder Erdgas: 0,1 %) spielen so gut wie keine Rolle.
Top 5 nach Herstellern
Hybrid-PKW (ohne Plug-in): 344.703 (01-09/2022), + 3,2% ggü. VJ-Zeitraum
Audi (mit 10 Modellen): 19,8%
BMW (mit 13 Modellen): 15,6%
Toyota (mit 6 Modellen): 10,7%
Mercedes (mit 10 Modellen): 10,2%
Ford (mit 8 Modellen): 7,1%
Hybrid-PKW (mit Plug-in): 215.647 (01-09/2022), – 10,6% ggü. VJ-Zeitraum
Mercedes (mit 10 Modellen): 14,6%
BMW (mit 8 Modellen): 13,5%
VW (mit 6 Modellen): 8,6%
Audi (mit 8 Modellen): 8,6%
Seat (mit 3 Modellen): 7,7%
Elektro-PKW: 272.473 (01-09/2022), + 15,1% ggü. VJ-Zeitraum
Tesla (mit 2 Modellen): 14,1%
VW (mit 6 Modellen): 11,9%
Hyundai (mit 3 Modellen): 7,7%
Audi (mit 3 Modellen): 6,6%
Fiat (mit 1 Modellen): 6,2%
Die beliebtesten zehn E-Modelle in 09/2022 (Gesamt: 44.389)
Tesla Model Y: 9.846 (SUV)
Tesla Model 3: 3.878 (Mittelklasse)
VW ID4: 2.441 (SUV)
Fiat 500: 1.881 (Minis)
VW ID3: 1.686 (Kompaktklasse)
Hyundai Ioniq 5: 1.453 (SUV)
Hyundai Kona: 1.345 (SUV)
Dacia Spring: 1.317 (Minis)
Seat Born: 1.253 (Kompaktklasse)
BMW i3: 1.126 (Kleinwagen)
Im September schaffte es das Tesla Model Y mit über 20 % der Zulassungen auf Platz 1. Mit deutlichem Abstand kam das Tesla Model 3 auf den zweiten Platz, gefolgt vom VW ID 4. Wieder unter die Top 10 kamen Ioniq 5 und Kona von Hyundai. Herausgefallen sind der Audi Q4 und der Mini.
VDA-Umfrage: Energiekosten machen Deutschland international nicht wettbewerbsfähig
Laut einer VDA-Umfrage in der Automobilindustrie stellen die sehr hohen Energiekosten (Strom und Gas) derzeit deren größte Herausforderung dar.
Die Ergebnisse sind alarmierend
Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier
Am 22.9.22 interviewte der SWR-Reporter Nick Schader, Dipl.Ing. der Agrarökologie, Journalist und Filmemacher, den EIKE-Vizepräsidenten Dipl. Ing. Michael Limburg in seinem Büro. Die Sendung wurde mit Zustimmung von Herrn Schader von EIKE aufgezeichnet und zur Veröffentlichung freigegeben.
Auf Grund der mit den Kollegen von Herrn Schader in früheren Interviews gemachten schlechten Erfahrungen, nämlich Frau Svea Eckert (für ihren Film „die Lügenmacher“) vom NDR und Herrn Markus Pohl (für seinen ähnlich gelagerten rbb-Kontraste-Beitrag) vom rbb wurde Herr Schader zuvor mit den SPIEGEL-Standards vertraut gemacht und woraufhin sich dieser zu deren Einhaltung verpflichtete.
Sie lauten:
„Die Geschichte muß stimmen. Verantwortlich dafür ist die Redaktion. Stimmen heißt nicht nur, dass die Fakten richtig sind, dass es die Personen gibt, daß die Orte authentisch sind. Stimmen heißt, daß der Text in seiner Dramaturgie und seinem Ablauf die Wirklichkeit wiedergibt. Folgt die Recherche einer These, ist nicht nur nach Belegen für, sondern auch nach Belegen gegen diese These zu suchen. Jede Recherche erfolgt ergebnisoffen.“
Das Interview dauerte etwa eine Stunde zehn Minuten und zeigt einmal mehr exemplarisch die festgefahrene Meinung der ÖR-Journalisten zu wichtigen – häufig naturwissenschaftlichen – Fragen zum Klimawandel und dessen Ursachen, und die durch ihn begründete Politik mit vielen ihrer Facetten.
„Kampf ums Klima
Rekordhitze, Waldbrände und Überschwemmungen – die Folgen des Klimawandels sind längst spürbar. Doch während Wissenschaftler:innen immer lauter Alarm schlagen, kommt die Energiewende in Deutschland praktisch nicht voran. Nicht nur ausufernde Bürokratie verhindert den Ausbau regenerativer Energien, sondern auch ein Geflecht von aggressiven Bürgerinitiativen.
Sie werden beraten von immer den gleichen spezialisierten Anwält:innen; viele haben direkte Kontakte ins rechte politische Lager der Klimawandel-Leugner. Immer wieder gelingt es ihnen, den Ausbau von Windkraftanlagen zu verzögern. So etwa beim umstrittenen Windpark im hessischen Reinhardswald, der zum propagandistischen Schlachtfeld der Energiewende geworden ist. Und dieser Kampf ist radikaler geworden.
So schrecken junge Klimaaktivist:innen nicht mehr davor zurück, ihre Hände auf Autobahnen festzukleben. Und zwischen allen Fronten steht die deutsche Politik, die mehr klimaschädliche Energie einkauft, als sie eigentlich will.“
Unser erster Eindruck:
Gut, daß wenigstens nur die sehr seltene Spezies der „Wissenschaftler:innen“ Alarm schlägt, während die etwas häufigere Spezies der „Anwält:innen“ offensichtlich „recht“ erfolgreich dagegen hält.
Nach erstem Eindruck der Vorankündigung scheint es bereits jetzt schon besser zu wünschen, daß Herr Schader doch lieber bei seinem Leisten geblieben wäre. Doch weil dies ein frommer Wunsch bleiben muß, können wir uns immerhin freuen, dass die FfF-Klimafachkraft Luisa Neubauer tatkräftige und sachkundige Unterstützung erhalten hat. Was soll da noch schiefgehen?
Wir werden berichten.
Leser Michael Krüger(Danke dafür) fand dieses Selbstzeugnis des Interviewers Nick Schader. Unser Eindruck, hier ist ein Aktivist zugange der in die Rolle des Journalisten geschlüpft ist
Es war eine Filmvorstellung, die viele Zuschauer mit dem Gefühl zurückgelassen haben dürfte, dass selbst der aussichtsloseste Kampf es wert ist, bestritten zu werden. In diesem Fall der unermüdliche Widerstand von rund zwei Dutzend junger Klimaaktivisten gegen den Energieriesen RWE. Sie verbrachten viereinhalb Jahre in selbst errichteten Baumhäusern im Hambacher Forst, um sich der geplanten Abholzung des Waldes entgegen zu stellen.
Fritz Vahrenholt meint in Viertel nach Acht: Das KKW-Machtwort von Scholz ist ein fauler Kompromiß!
No. 26: „Warum gehen Käfer nicht in die Kirche? Weil sie Insekten sind. Die anderen werden von Windrädern geschnetzelt.“
Ein in den Medien und von Profiteuren gern verschwiegenes Thema: Etliche Insekten werden von den 30.000 deutschen Windrädern erschlagen. Im Sommer müssen Betreiber sogar die Rotorblätter säubern, damit keine Unwucht entsteht. Dabei wird gerne beklagt, daß es immer weniger Insekten gebe. Schuld daran darf aber nur der „Klimawandel“ oder die technisierte Landwirtschaft sein.
Hier die Originalstudie
https://docs.wind-watch.org/Interference-of-Flying-Insects-and-Wind-Parks.pdf
Hintergrund:
https://pixabay.com/de/vectors/windm%c3%bchlen-windkraft-windpark-311837/