Ampel-Parteizentralen von Klima-Klebern attackiert

Grünfeld, Robert

Jetzt erwischt es auch die Parteien der Ampel-Regierung – Klimaaktivisten beschmierten deren Parteizentralen und klebten sich bei den Grünen und der FDP sogar an der Fassade fest.

Verantwortlich ist die Gruppe „Letzte Generation“ – sollten die Aktivisten die linkeste Regierung der neuen Bundesrepublik nicht unterstützen? Nein, Luisa Neubauer zum Beispiel griff in einer Wortmeldung zu dem blockierten Rettungswagen Olaf Scholz an und machte ihn für die notwendigen (?) Straßenblockaden ihrer Leute verantwortlich.

Das Phänomen ist seit 1789ff. bekannt: Die Revolution frißt ihre Kinder. Offizielle Begründung:

„Die Todesspirale aus Klimakipppunkten beginnt sich bereits zu drehen und keine der Parteien hat einen Plan, das noch in den Griff zu bekommen“.

und:

„Wir leben in einem Land, in dem die Wissenschaft und ihre Forschung einfach ignoriert wird.“

Die Klimawissenschaftler werden ignoriert – und nicht mit Milliarden € Forschungsgeldern überschüttet und täglich auf allen Kanälen zitiert? Eine selektive Realitätswahrnehmung.

Die Aktionen der Klimaschützer nehmen in Berlin immer drastischere Ausmaße an. Zitat Berliner Zeitung:

Bereits seit etwa Februar sei eine verstärkte Zunahme von Straßenblockaden zu beobachten. „Es sind bisher über 130.000 Einsatzstunden der Polizei geleistet worden. Und das gestrige Rettungsfahrzeug, das nicht durchgekommen ist, war nicht das erste, sondern es ist das 18. gewesen.“ Bei den Straßenblockaden sei es zu Straftaten wie Nötigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen. „Mittlerweile sind 729 Verfahren bei der Staatsanwaltschaft Berlin eingeleitet worden, es sind 241 beantragte Strafbefehle, die vorliegen“, sagte die Regierende Bürgermeisterin.




Falscher Alarm beim Meeresspiegel oder: Der Meeresspiegel- Eine imaginäre Gefahr

von Otfried Wolfrum †

Der Anstieg des globalen Meeresspiegels nimmt eine Schlüsselstellung beim Klimawandel ein. So jedenfalls der Weltklimarat (IPCC) der UNO in seinem Sonderbericht SROCC:

,, … the sea level rise is a key feature of climate change.“

Es sollen heute schon 680 Millionen Menschen in von Hochwasser akut gefährdeten Regionen leben, im Jahr 2050 sollen es eine Milliarde sein. Schnell müsse gehandelt werden, bevor Folgen eintreten, die unumkehrbar sind.

Treibende Kraft, so wird erklärt, ist das Schmelzen der Eisschilde Grönlands und der Antarktis sowie der Gebirgsgletscher. Und speziell für diese Frage hat der IPCC den Sonderbericht SCOCC vorgelegt (Zusammenfassung, deutsch 2021). Darin werden Prognosen für die Zukunft erstellt: Bis Ende des Jahrhunderts werde der Meeresspiegel global um über 1 Meter steigen und dann beschleunigt bis 2300 auf über 5 Meter (Abbildung SPM.1). – Der Bericht machte Furore und Schlagzeilen. So die Bild – Zeitung:

,,Alarmierender Bericht des Weltklimarates – Meeresspiegel droht über einen Meter zu steigen.“

Dazu unterlegt mit einer apokalyptisch anmutenden Fotomontage, die in Wasser versinkende Hochhäuser von Schanghai zeigt. – Oder auch in Zeit-Online unter dem Titel

Die Erde versinkt in Wasser und Salz.

Mehr als 300.000 Menschen in Deutschland können bis 2100 von Überflutung bedroht sein.

Dagegen stehen alle historischen Erfahrungen! So waren z.B. während der mittelalterlichen Wärmeperiode (800-1300) die europäischen Gebirgsgletscher weitgehend abgeschmolzen. Heute findet man unter zurückgehenden Gletscherzungen Wurzelreste, die bezeugen, daß es Baumbewuchs bis in die Gipfellagen gab. Das Rheinbett ließ sich trockenen Fußes durchqueren, weil die Gletscher fehlten, die im Sommer den Rhein mit Wasser versorgten. In der nachfolgenden „Kleinen Eiszeit“ dagegen gab es Schneefälle im August, sodass das Korn auf dem Halm verdarb.

Besonders sensibel reagiert auf Grund seiner geographischen Lage das bis ins Polarmeer reichende Grönland. Während der mittelalterlichen Warmzeit ging an den niedrig gelegenen Küstenbereichen die Schnee- und Eisbedeckung so weit zurück, dass Landwirtschaft möglich wurde. Daher landete im Jahr 985 Erich der Rote mit 15 Schiffen auf der Insel. Besonders an der Westküste entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Reihe von Siedlungen. Es wurde Weidewirtschaft betrieben. Vom Bischof von Gardar wird berichtet, daß er über 100 Rinder besaß, die im Winter im Stall versorgt werden mussten. Das endete alles im 14. Jahrhundert mit dem Kälteeinbruch der „Kleinen Eiszeit“. Zuletzt lebten die grönischen Wikinger kümmerlich von Fisch- und Walroßfang. Walroßzähne ließen sich damals als Elfenbeinersatz verkaufen.

Von besonderer Bedeutung für uns ist, daß in der mittelalterlichen Warmzeit die Ozeane erstaunlich gering reagierten. Nirgends wurde von erhöhten Wasserständen berichtet. Trotz der Dauer (500 Jahre) und der Intensität der Warmperiode! – Nach IPCC-Logik hätten dagegen tief liegende Siedlungen und Städte meterhoch überflutet werden müssen. Dieser Widerspruch gibt Anlaß, die Prognosen des IPCC kritisch zu prüfen.

Bisher ließ sich der Meeresspiegel nur ungenau messen

Dreiviertel der Erde sind von Wasser bedeckt, die Fläche der Ozeane beträgt 361 Millionen Quadratkilometer. Es ist daher ein sehr ambitioniertes Unterfangen, den globalen Meeresspiegel mit Millimeter-Genauigkeit zu erfassen.

Das älteste, aber auch ungenaueste Verfahren ist die Pegelmessung, bei der an einer Pegellatte (früher optisch, heute automatisch) Wasserstände abgelesen werden. Ein sog. Hauptwert ist z.B. das über ein Jahr gemittelte Tidehochwasser (MThw). Dieses ist je nach Küstenverlauf sehr unterschiedlich: Auf Borkum liegt es z.B. bei 1,1 Meter, in Bremen dagegen bei 2,5 Meter. Auch je nach Windrichtung und Windstärke schwankt das MThw. Von einem Jahr auf das andere kann der Unterschied mehrere Dezimeter betragen. Für die Schiffahrt und später für den Küstenschutz konzipiert, ist die Pegelmessung also zur Bestimmung von Änderungen des globalen Meeresspiegels ungeeignet. Trotzdem wird die Pegelmessung unbedenklich ins Spiel gebracht, um die von dem Meer angeblich ausgehende Gefahr anschaulich zu machen.

Ein erster Schritt, Genaueres über die Reaktion der Ozeane auf Temperaturerhöhungen zu ermitteln, erfolgte mit dem Einsatz der Satellitentechnologie. – Im Jahr 1992 startete die amerikanische NASA einen sogenannten Altimetrie-Satelliten. Nach dem Prinzip der Laufzeitmessung von Radarimpulsen kann die Höhe des Satelliten über der Meeresoberfläche berechnet werden. Das Verfahren ist jedoch fehleranfällig, weil der Radarstrahl zwischen Schnee und Eis nicht unterscheiden kann, die Wellenhöhen gemessen und die Satellitenpositionen sehr genau erfasst werden müssen, ebenfalls die Temperatur und Luftfeuchtigkeit der bodennahen Luftschicht. Und es begrenzt die Einsatzfähigkeit: Oberhalb 50 Grad geographischer Breite, bei Wellenhöhen über einen Meter und weniger als 200 km vom Festland entfernt sind hinreichend genaue Messungen nicht möglich.

Aus den zahlreichen Altimeter-Missionen, die dann folgten, ergaben sich Mittelwerte die sehr streuten, sie lagen zwischen 2,5 und 4 mm Anstieg pro Jahr. Die einzelnen Jahreswerte hatten sogar einen Streubereich von 2-3 Zentimetern. Aus diesen noch sehr ungenauen Jahreswerten sollte nun die Frage beantwortet werden: Gibt es eine Beschleunigung des Anstiegs und wie groß ist dieser?

Bei den zahlreichen Forschergruppen gingen die Meinungen stark auseinander. Die große Mehrzahl enthielt sich einer konkreten Aussage. Einige wenige Forscher approximierten ihre Datenreihe mit einer quadratischen Funktion. Mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen:

Eine australische Gruppe erhielt mit Originaldaten sogar eine negative Beschleunigung, niederländische Forscher eine Beschleunigung, so gering, daß sie statistisch insignifikant war. Einen sehr großen Wert hingegen gab eine Gruppe aus Colorado/USA an, der dann in die IPCC- Berichte – sogar mit „high confidence“ – einging!

Der Meeresspiegel auf zehntel Millimeter genau

Zur Klärung dieser entscheidenden Frage trägt seit März 2002 eine neue Generation von Meßsatelliten wesentlich bei: die sog. GRACE-Satelliten (Gravity Recovery and Climate Experiment). Zwei baugleiche Satelliten werden in Tandemformation auf dieselbe polnahe Umlaufbahn von 400 km Höhe und in 200 km Abstand voneinander gebracht. Dieser Abstand ändert sich ständig infolge der unterschiedlichen Anziehungskraft der überflogenen Topographie. Werden diese Abstände mit sehr hoher Genauigkeit (unter einem Mikrometer) gemessen, lassen sich daraus monatliche Schwerefelder (bei etwa 500 Umläufen pro Monat und mit jeweils einer Auflösung von 50 x 50 Quadratkilometern) ableiten. Deren zeitliche Änderungen erlauben es wiederum Massenänderungen der überflogenen Gebiete mit bisher unerreichbarer Genauigkeit zu berechnen.

Danach hat – nach den veröffentlichen Daten (GraviS) des GeoForschungsZentrum (GFZ) in Potsdam – Grönlands Eisbedeckung zwischen 2003 und 2012 durchschnittlich pro Jahr 256 Milliarden Tonnen an Masse verloren. Eine beeindruckende Zahl, die jedoch, wenn es um die Klimafolgen geht, ins Verhältnis zum Meeresanstieg gesetzt werden muss: Verteilt auf 361 Millionen Quadratkilometer Meeresfläche bedeuten 256 Jt/a Schmelzwasser nur einen Anstieg der Weltmeere um 0,71 mm pro Jahr! Es paßt ins Bild, dass kaum jemand diese simple Tatsache – aus Milliarden Tonnen werden Bruchteile von Millimetern – deutlich ausspricht, auch leider beteiligte Wissenschaftler nicht.

Im Mai 2018 wurde in einer ersten Folgemission das Satellitenpaar GRACE-FO in eine Umlaufbahn gebracht. Die nunmehr insgesamt 19 Jahresbeträge lassen sich damit in zwei längere Zeitreihen aufteilen: In eine zehnjährige 2003 … 2012 und in eine neunjährige 2013 … 2021. Die Mittel aus jeweils diesen beiden Zeitreihen ergeben mit bisher unerreichter Genauigkeit Aufschluß über das Abschmelzen der Eisbedeckung Grönlands. In der ersten Zeitreihe waren es – nach den Daten des GFZ – 256 Jt/a, in der zweiten Zeitreihe nur 170 Jt/a. Das heißt: Entgegen aller IPCC-Verlautbarungen hat das Schmelzen der Eisbedeckung Grönlands nicht zugenommen, sondern zwischen 2003 und 2021 signifikant – um ca. 35 Prozent – abgenommen! Das ist umso bemerkenswerter, da laut neuem Zustandsbericht AR6 (assessment report) des IPCC im gleichen Zeitraum die Globaltemperatur der Erde um 0,2 Grad zugenommen hat. Somit hätte man eigentlich eher das Gegenteil erwartet, also eine Beschleunigung des Eisverlustes.

Durch negative Rückkopplung: Je höher die Temperaturen, desto geringer der Meeresspiegelanstieg

Die Antwort auf diesen Widerspruch ergibt sich, wenn man zunächst die Gebirgsgletscher in Betracht zieht: Seit Ende der „Kleinen Eiszeit“ um 1850 haben sich die Gebirgsgletscher infolge der Klimaerwärmung um 50 bis 60 Prozent zurückgebildet. Am besten erforscht sind dabei die Gletscher der Goldberggruppe in Österreich:

Deren Fläche verringerte sich von 1850 bis 1992 sogar um 75 Prozent! Viele Gletscher sind weltweit völlig verschwunden, häufig kennt man sie nur aus alten topographischen Karten.

Wie reagiert nun ein Gletscher, wenn er längere Zeit einer höheren Temperatur ausgesetzt ist? Der sogenannte ,,Adiabatische Temperaturgradient“ besagt, dass mit steigender Höhe die Lufttemperatur abnimmt, bei trockener Luft um ein Grad, bei Wolkenbildung um 0,5 Grad je 100 m Höhenanstieg. Das Abschmelzen eines Gletschers beginnt also in den tiefsten Lagen und setzt sich bei weiterer Erwärmung in der Höhe fort, bis sie in einer gewissen Höhe fast zum Stillstand kommt. In der Anfangsphase einer Erwärmung setzt bei voller Gletschermasse die Eisschmelze zunächst stark ein, bis sie einen Maximalabfluß erreicht. Danach verringert sich die Schmelze wieder, denn ein immer größerer Teil des Gletschers ist schon nicht mehr vorhanden (vgl. W. Hagg: Gletscherkunde und Glazialgeomorphologie, S. 126). In dieser Phase befinden sich heute die meisten Gebirgsgletscher. Aber das trifft in gleicher Weise für die tief liegenden Küstenareale von Grönland und der Antarktis zu! Wenn deren Küstenbereiche zunehmend eisfrei werden, verringert sich also die Schmelzrate – der Meeresspiegelanstieg verlangsamt sich. Von einer Beschleunigung des Anstiegs kann also hier nicht die Rede sein – im Gegenteil!

Es tritt ein zweiter Tatbestand hinzu, der diesen Trend noch unterstützt: Mit weiter steigender Globaltemperatur erhöht sich die Verdunstung, vor allem an der Meeresoberfläche. Damit steigt auch die Luftfeuchtigkeit weltweit und bei niedrigen Temperaturen fällt diese verstärkt als Schnee aus. In der Folge erhöht sich das Eisvolumen in dem Zentralbereich des grönischen Eisschildes wie auch in der Antarktis. Die Besorgnis, daß ein längeres Steigen der Globaltemperatur die Eisschilde angreifen könnte, ist auch nicht gegeben. Denn deren Temperaturen sind wegen der Höhe und der Polnähe viel zu niedrig. So wurden in der Antarktis Temperaturen bis minus 89 Grad gemessen und auf Grönland ergaben Bohrungen Eis im Alter bis zu 150.000 Jahren. Um die Eisschilde anzugreifen, bedürfte es so hoher Temperaturen, daß ein Leben auf der Erde weitgehend unmöglich sein würde.

Im Übrigen ist der Effekt der negativen Rückkopplung auch bei hoch gelegenen Gebirgsgletschern zu beobachten. Vom zentralasiatischen Karakorumgebiet ist bekannt geworden, daß Gletscher (teilweise über 7.000 m hoch) an Masse insgesamt zugenommen haben, d. h. die Zunahme in der Höhe überwiegt das Schmelzen in den tieferen Lagen – und der Meeresspiegel sinkt.

Der Meeresspiegel in der Zukunft

Fassen wir zusammen: In den ersten beiden (Kalender-)Dekaden stieg laut IPCC die Globaltemperatur um 0,2 Grad. Darauf reagierte das Grönlandeis mit 0,6 mm/a, die Antarktis mit 0,4 mm/a und die Gebirgsgletscher mit schätzungsweise 0,2 mm/a Anstieg des Meeresspiegels. Zusammen also 1,2 mm/a und alle drei Beiträge wie gesagt mit sinkender Tendenz!

Das ist so wenig, daß die thermische Ausdehnung des Wassers mit 1,3 mm/a überwiegt. Im Jahr 2.000 begann das sogenannte ARGO-Programm. Es dient dazu, mit weltweit verteilten Forschungsbojen Änderungen von Temperaturen und Salzgehalten der Ozeane zu erfassen. Der Betrag von 1,3 mm/a gilt allgemein als gesichert und im Beobachtungszeitraum als konstant.

Beides zusammen ergibt also aus den Daten der beiden Dekaden einen globalen Anstieg von 2,5 mm jährlich.

Was ist nun für die Zukunft zu erwarten? Zunächst ist der Zeithorizont festzulegen. Drei Dekaden erscheinen sinnvoll, denn bis zur Mitte des Jahrhunderts wäre die Annahme einer linearen klimatischen Entwicklung noch vertretbar. Auch soll der wegen der negativen Rückkopplung die zu erwartende Verlangsamung des Anstiegs unbeachtet bleiben. Dazu ist die Datenlage noch nicht ausreichend, um diesen Trend sicher zu quantifizieren.

Unter diesen vorsichtigen Annahmen wird in 30 Jahren der Meeresspiegel höchstens 8 cm höher sein als heute. Die Hälfte davon, also 4 cm, durch Schmelzwasser und wiederum davon die Hälfte, also ganze 2 cm, durch Schmelzwasser aus Grönland. Es ist zu verstehen, dass das IPCC mit solchen Zahlen nicht an die Öffentlichkeit treten kann.

Daher legt das IPCC den Zeithorizont für seine Prognosen sehr weit aus, nämlich über 350 Jahre von 1950 bis 2300. Dazu kommt die Kern-Behauptung, dass der Meeresspiegelanstieg sich beschleunigen wird, erst langsam, dann immer schneller, schließlich exponentiell. Wie wir gesehen haben, ist jedoch eine Beschleunigung wegen der negativen Rückkopplung grundsätzlich auszuschließen, er kann sich nicht beschleunigen. Nachdem das Abschmelzen offenbar ein Maximum überschritten hat, befinden wir uns weltweit in der Phase der Verlangsamung des Meeresspiegelanstiegs, wie es die ersten GRACE-Dekaden auch bereits zeigen (s. o.).

Der IPCC hingegen geht für seine Klima-Szenarien nach wie vor von veralteten Daten aus Altimeter- und Pegelmessungen aus, die 10- mal, bzw. 100-mal ungenauer sind als GRACE-Messungen. So sollen bis 2100 sollen die Weltmeere um 84 cm steigen. Da dieser Wert offenbar nicht genügt, hat man eine Bandbreite von 30% hinzugefügt, sodass jetzt die mögliche Wasserstandserhöhung mit 1,10 Meter angegeben wird, abzulesen an der Abbildung SPM.1 in der Zusammenfassung des o. g. Sonderberichts SROCC. Diese Behauptung, also dass der Meeresspiegel, falls nicht jetzt entschlossen gehandelt wird, zum Ende des Jahrhunderts die Metermarke übertreffen wird, ist mit allem Nachdruck in die Öffentlichkeit gebracht worden (s. o.).

Dann gibt es in der Abb. SPM.1 noch eine wahrhaft erschreckende Kurve, die den Anstieg (mit Bandbreite) für die nächsten 300 Jahre zeigen soll. Danach kann im Jahr 2300 der Meeresspiegel um 5,40 m höher sein als heute. Diese Prognose aber scheint dem IPCC doch zu gewagt. In einer Fußnote, versteckt unter zwölf anderen Fußnoten, bewertet er diese, seine eigene Prognose, mit „geringem Vertrauen“. Es bleibt die Frage: Zu welchem Zweck diese versuchte Täuschung?

Auf jeden Fall hat das IPCC damit Erfolg, sodass schon teure Maßnahmen ergriffen worden sind. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein werden zum Beispiel mit Milliardenaufwand sog. „Klimadeiche“ (eine deutsche Wortprägung) gebaut. Kinder werden indoktriniert, indem man ihnen klassenweise 8 m hohe Küstenpegel zeigt, die wie gesagt kein Klimasignal empfangen können. Statt mit imaginären Gefahren Furcht zu erzeugen,… (unvollendet)

Dr. Ing. Otfried Wolfrum war Professor für Geodäsie (Landesvermessung) in Darmstadt,
bekannt geworden ist er u.a. durch sein Buch Windkraft: Eine Alternative, die keine ist. Erschienen 1997 im Zweitausendeins-Verlag.

https://www.spiegel.de/politik/rauher-wind-a-d86f59eb-0002-0001-0000-000008822850
https://www.wattenrat.de/horst-stern/quaken/
 
Seine Witwe Erika Wolfrum hat EIKE gebeten, die Schrift aus seinem Nachlaß zu veröffentlichen.




Angst um die Wirtschaft: Wie viel Schuld haben die Grünen? Fritz Vahrenholt gegen Erik Marquardt

Großkonzerne und viele deutsche Mittelständler blicken düster in die Zukunft: explodierende Energiekosten, unsichere Weltmärkte und stetig steigende Umweltauflagen, bereiten den Konzernlenkern große Sorgen.

Nicht nur die BASF plant eine massenhafte Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Läßt die Politik die Industrie und den Mittelstand im Regen stehen? Wie können wir die eigene Wirtschaft beflügeln?

Darüber diskutieren im BILD-TV-Talk „Die richtigen Fragen“ diese Gäste:

– Fritz Vahrenholt

– Helmut Markwort (Publizist)

Erik Marquardt (beruflos, EU-Abgeordneter DIE GRÜNEN)

– Jana Schimke (CDU-Politikerin)

– Oliver Helldörfer (Metzger)




„Grüne“ Profite können nur steigen, wenn die Freiheiten der Bürger sinken

von J.B. Shurk und Daniel Heiniger bei Gatestone

Auf freien Märkten besitzen die gekauften und verkauften Waren einen wahrgenommenen Wert. Wenn sich Käufer und Verkäufer auf einen Preis für ein beliebiges Produkt einigen, kommt es zu einem „Meeting of the minds“ (Begegnung der Köpfe).

Der Wert eines jeden natürlichen Rohstoffs ist proportional zu seiner Knappheit. Je mehr es davon gibt und je leichter es zu beschaffen ist, desto weniger Wert hat es. Ein Händler, der gewöhnliche Steine verkauft, kann nicht davon leben, wenn sein Produkt überall auf dem Boden frei zu finden ist. Handelt er jedoch mit Gold oder Silber, Diamanten oder Rubinen, so sind seine schwer zu findenden „Steine“ ein kleines Vermögen wert.

Wenn es doch nur einen Weg gäbe, gewöhnliche Steine in wertvolle Waren zu verwandeln! In der Tat gibt es zwei bekannte Wege, dies zu tun. Ein skrupelloser Verkäufer könnte gewöhnliche Steine einfach golden anmalen und vorgeben, daß es sich um seltene Mineralien handelt, und der ahnungslose Kunde würde es nie erfahren.

Hier geht es weiter!




Einigkeit in der Klimafrage? – Im Forum des BR24 eher nicht

Grünfeld, Robert

In der Welt der Wissenschaft, aber auch in der Welt des einfachen Steuerzahlers auf der Straße soll es laut Massenmedien und Politik als Fakt gelten, daß der menschgemachte Klimawandel existiere und Europa deswegen eine Energiewende mit Windrädern und Solarpaneelen brauche.

Aber stimmt das noch in Zeiten von „Wutherbst“ und Energiepreisexplosion? Eher nicht, wie selbst das Kommentarforum von BR24 zeigt, wo wir neulich als „Klimawandel-Verharmloser“ präsentiert wurden.

Neben zahlreichen „grünen“, also zustimmenden, Kommentaren, gab es nicht wenige, die der Intention der ARD-Journalisten widersprachen. Dabei fällt auf, daß die Kommentatoren das Narrativ vom „Klimawandel“ und ähnlichen Interessenskonzepten gar nicht alle „leugnen“, aber differenziert denken – und den Medien mißtrauen.

Ein paar Kostproben:

Daß früher ein anders Wetter da war wie heute steht ja außer Frage!! Aber der ganze Terror geht mir trotzdem auf den Nerv!! Jeder weiß es besser als der nächste. Ich kann mich als Kind noch erinnern als das Ozonloch da war da ging die Welt auch fast unter!! Dann wurde Global etwas geändert und wurde besser zumindest wurde das erzählt. Ich bin nur ein Bürger der in die Arbeit geht und nicht ständig mit Horronachrichten bombardiert werden will!! In der Woche sicher 10-20 Berichte um dasselbe Thema! Wir wissen es nun! Aber solange das nicht weltweit gemacht wird hilft das wenig!! Wäre auch alles nachzulesen!!

Der Klimawandel ist da, kein Zweifel. Aber glauben wir wirklich, die ganze Welt retten zu können? Was machen die Chinesen? Die finanzieren zusätzlich noch Kohlekraftwerke in Afrika!

Es ist schlimm, mitanzusehen, wie das Thema Klima durch Populisten jeder Facon genutzt wird. Für einfache Lösungen ist es viel zu komplex. Leider haben die vielen Klimajünger hier wahrscheinlich noch nie eine wissenschaftliche Arbeit gelesen. In der Wissenschaft gehören These und Antithese untrennbar zusammen. Da geistern Zahlen von 99,9 % „aller Wissenschaftler“ durch die Posts. Die feinen Unterschiede in den Studien, die Grautöne werden nicht wahrgenommen. Klimataliban haben neue Feinde ausgemacht, unsere Zivilisation wird von Radikalen bekämpft. Leider spielen auch die Medien wie @BR eine zweifelhafte Rolle.

Kirche ist out, ebenso ewige Verdammnis und die Hölle, aber irgendwas muß man dem Untertan schon beihämmern, damit der nicht aus dem Ruder läuft. Und das ist jetzt eben das Klima. Wer dafür kämpft ist gut, wer Vorbehalte äußert ein Volksschädling. Hatten wir alles schon mal. Fanatisierung schadet immer. Klimaforscher? Na ja die leben nur gut, wenn es dem Klima schlecht geht bzw. sie sagen können, sie wüssten wie es besser wird. Also was werden sie sagen. In dem Moment, in dem sie sagen ist doch nicht so schlimm, ist der Job weg und die Studien- und Drittmittel.

Der Klimawandel ist da. Er ist ein weiterer in der Geschichte der Erde. Nur diesmal scheint die Ursache der Mensch, und zwar das noch ungebremste Wachstum der Bevölkerung (ca +166% in 60 Jahren !) zu sein. Die Wissenschaft stellt fest, sie kann aber nicht das Richtige oder politisch Gebotene benennen. Und aus meiner Sicht kann das nur heißen, sich auf den Klimawandel einzustellen und Maßnahmen zum Überleben mit geänderten Klimaverhältnissen ergreifen, anstatt jeden Tag die Apokalypse vorherzusagen. Also Tatsachen akzeptieren und an die Arbeit gehen.

(…)Wir sind mitten drin im Klimawandel. Und diesen werden wir weder stoppen. Noch umkehren. Sicher ist es weiter wichtig den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Und auch wenn wir in DE bzw. Europa immer gerne die Vorbildrolle inne haben wollen. Ich würde mir zu allem wünschen, die Politik sucht Lösungen, bzw. nimmt auch die Bürger mit, wie man mit dem Klimawandel leben kann. Mit Slogans wie „die Erde gehört unseren Kindern“ ist wenig geholfen. Denn auch wir, mit Anfang 30, 40 oder in den 50ern, die wir noch lange für dieses Land arbeiten dürfen, leben hier und jetzt. Und mir lasse ich schon gar nicht vorwerfen, ich würde auf Kosten der nächsten Generation leben…

Ich glaube, da schenken sich beide Lager nichts. Auch bei unseren Freunden der Klimaerwärmung, wobei diese ja stattfindet, aber nicht geklärt ist, wieviel der Mensch tatsächlich dazu beiträgt, tummeln sich auch häufig sog. Experten, die einfach nur dem einschlägig bekannten Lagern angehören und keinerlei Vorbildung zu Wetter und Klima haben.

Ich kann aber niemand ernst nehmen, der mit der Monat/Woche/Tag X war der wärmste seit X Jahren Argumentation, ums Eck kommt. Das ist nämlich nicht das Problem. Das Problem ist der Klimawandel, der die Wahrscheinlichkeit für Extremwettersituationen erhöht. Und politisches Personal wie im Ahrtal, das das nicht begreift.

Ohne diesen langen unsinnigen Artikel lesen zu müssen, weiß jeder das Klima sich erwärmt. Trotzdem find ich lustig wie sich Menschen sich aufregen wenn Menschen andere Meinung haben. Echt schlimm . Aber die Erde braucht den Mensch nicht und Klimawandel in jeder Hinsicht gab es schon immer. Wir werden es überleben wenn wir in normal leben und „das ist das schlimmere die Bevölkerungszahl nicht reduzieren.“ Denn hier ist das größte Problem der Erde.

Kann ja sein dass es den sog. Klimawandel gibt nur werden wir den nicht aufhalten. Selbst wenn wir in Deutschland unseren gesamten Wohlstand wegschmeißen und wieder zurück in die Steinzeit fallen wird das nichts andern weil der Rest der Welt nicht so blöd ist. Die lachen doch nur über uns. Im Übrigen hat sich da Klima schon immer geändert. Und hört mir auf mit Wissenschaft. Die haben schon so oft ihre „Erkenntnisse“ über den Haufen geworfen. warum sollten man denen noch irgendwas glauben? Außerdem will ich meinen Lebenstandard nicht aufgeben. Punkt! Was nach mir kommt ist mir wurscht. Sollen sich doch die Nachkommen damit rumärgern. Punkt. Aus.

Die Strategien sind auf beiden Seiten immer die gleichen! Die Naturwissenschaft kann so viele Fakten liefern, wie sie will, wenn das wirtschaftliche, politische oder persönliche Interesse dagegen steht. Siehe jüngstes Beispiel: Corona, es wird blind geimpft, obwohl der Hersteller klare Angaben macht für wen der Impfstoff geeignet ist, wer mit Nebenwirkungen zu rechnen hat und vor welcher Variante er schützt! Stiko, Gesundheitsminister, Journalisten interessieren sich Müll dafür und ebenso manche Querdenker.- Ukraine: Es war egal, was Putin in Georgien (Europa) macht, es waren seine Aussagen uninteressant zur UdSSR und auch der Einmarsch auf der Krim wurde mit Nord-Stream 2 verharmlost.