„Die Freiheit und die Demokratie können nur bewahrt werden, wenn das Klima gerettet wird!“

von AR Göhring

Schon wieder ein Klimabuch! Diesmal kommen wir von EIKE wie bei in der „Massenradikalisierung“ leider nicht vor. Aber der politisch-mediale Komplex will das Thema in allen Varianten in den Markt drücken – und in die Gehirne. Übertreiben sie nicht etwas mit der Menge?

Sie glauben, Sie haben sich beim Titel verlesen? Nicht ganz – der Titel ist die Grundthese des nagelneuen Werkes Demokratie im Feuer – Warum wir die Freiheit nur bewahren, wenn wir das Klima retten – und umgekehrt. Autor ist der SPIEGEL-Redakteur Jonas Schaible (Fleischhauers Zeiten sind lange her…), der seine Ideen auf satten 300 Seiten ausbreitet. Wer kauft so etwas noch in der Ära der Klimakleber, Heizungsverbote, CO2-Steuer, Desindustrialisierung und Kraftwerkabschaltung? Wohl dieselben (steuerfinanzierten?) Organisationen, die mutmaßlich auch schon Klimarassismus, Massenradikalisierung und Klimagefühle en gros kauften und dann verteilten.

Worum geht es in Schaibles Buch? Zunächst entwirft er ein apokalyptisches Bild für 30 Jahre in der Zukunft, wie es das PIK nicht schöner hätte erfinden können: Um Berlin brennen im Sommer die Nadelwälder, in der Stadt hat es 45°C im Schatten, der Strom fällt laufend aus, in Frankreich können selbst die Kernkraftwerke wegen zu warmer Flüsse nicht mehr arbeiten, das Trinkwasser wird rationiert, Sturzfluten (Ahrtal!) zerstören E-Auto-Ladesäulen und Häuser, Renten und Sozialleistungen fallen, 700 Millionen Klimaflüchtlinge sind global unterwegs und in Deutschlands Nachbarländern brechen Revolutionen aus.

Hier will man als kritischer Bürger eigentlich schon aufhören zu lesen, so platt und zugleich überzogen ist der Unfug – sogar für Alarmistenkreise. Man fühlt sich an die peinlichen Prognosen von Paul Ehrlich in den 70ern („Bevölkerungsbombe“) oder an die Spiegel – und Stern – Enten der 80er erinnert („in drei bis fünf Jahren ist er Wald tot“). Aber Schaibles Panorama ist auch perfide: Bis auf die Naturkatastrophen beschreibt er genau das, was passieren wird, wenn die unfähigen Klimaretter in der Ampel-Regierung ihr wahnwitziges Programm weiter durchziehen: Die Industrie wird aus Deutschland fliehen, ohne Kern- und Kohlekraft wird es wie in Südafrika laufend zu Stromabschaltungen kommen, die Sozial-, Kranken-und Rentenkassen werden wegen der enormen Immigration kollabieren, und die Hausbesitzer werden wegen „CO2-Einsparung“ praktisch enteignet.

Immerhin gibt der Autor zu: „Dieses Buch ist ein politisches Buch.“ Ja, und zwar nur. Und was ist Politik? Interessensvertretung – in seinem Fall die der steuerfinanzierten NGOs, rotgrünen Parteien, von NGOs finanzierten Medien, Panik-Wissenschaftler und EE-Industriellen.

Sagt er aber nicht, stattdessen schreibt er von „Menschen“, und „Institutionen, die die Freiheit zu bewahren suchen“.

Und: „Demokratie in dieser Zeit muß etwas anderes bedeuten können und vielleicht auch anders aussehen können als bisher“.

Wer „1984“ von George Orwell gelesen hat, hört jetzt ganze Alarmglockenkonzerte – das ist Neusprech vom Feinsten. Es ist genau das, was EIKEs Gründer 2007 befürchteten: Daß die „Demokratie“ der elitären Irgendwas-Retter etwas ganz anderes bedeutet und ganz anders aussieht. Einen Vorgeschmack auf die „ganz andere“ Demokratie der Irgendwas-Retter haben die Bürger Europas und der Welt zwischen 2020 und 22 während der „Rettung“ vor dem Corona-Sars2-Virus bekommen.

Wir lesen also widerwillig weiter. In den ersten Kapiteln des Buches leiert Schaible auf über 70 Seiten die üblichen PIK- und IPCC-Narrative herunter: Wir lebten in einer Zeit des „Epochenbruchs“, weil der Mensch dafür sorge, daß sich das Klima so schnell und radikal wie noch nie ändert. Das sei neu – denn vor rund 12.000 Jahren sei der Planet Erde „zur Ruhe“ gekommen, weil das stabile Klima des Holozäns begonnen habe und der Mensch in einer sich nicht mehr verändernden Umwelt seine Hochkulturen entwickeln konnte.

Der konstruierte „Hockeyschläger“ von Michael E. Mann läßt grüßen – früher sei es immer angenehm kühl gewesen, erst seit 1850 würde es ordentlich heiß. Völliger Unfug – tatsächlich war es im Holozän mehrfach schnell erheblich heißer geworden als heute, wovon Christan Schlüchters Gletscherholz-Funde in den Alpen zeugen: Da, wo heute Gletscher liegen, standen vor Jahrtausenden dichte Fichtenwälder. Und die sensationellen Funde, die noch heute von einer seitdem mindestens zwei Mal ergrünten Sahara zeugen, einschließlich eines einsamen, noch lebenden Krokodils in einer Oase inmitten der Wüste, verschweigt er ebenso – oder er hat davon noch nie etwas gehört (Spiegel 20/2013). Weil er nicht einmal den „Spiegel“ liest?

Neben den apokalyptischen Öko-Geschichtchen über versinkende Inseln, hungernde Menschen und häufigere Naturkatastrophen, die wir seit Ende der 60er kennen – was schreibt der Mann zu Demokratie und Freiheit – oder schlicht zur Politik? Unter anderem, daß der bekannterweise mit seiner Demenz kämpfende US-Präsident Joseph Biden schon 78 Jahre sei,

„nicht mehr jung, aber noch jung genug für den mächtigsten Job der Welt“.

Wenn ein Spiegel-Autor so etwas allen Ernstes niederschreibt, wie vertrauenswürdig sind dann seine anderen Behauptungen im Buch?

Er behauptet, daß die Versorgung der Bürger in „komplexen Beziehungsgeflechten“ gegeben sei, und daß diese Geflechte durch die Klimakollaps-Folgen gestört würden – nicht aber durch die zeitgeistige Politik der westlichen Regierungen mit ihrer Immigrations-, Gender-, Klima- und Corona-Agenda oder die Intrigen von Russen und Chinesen, die erwähnt er gar nicht, oder nur am Rande. Die Freiheit der Bürger würde unter den Klimakollaps-Bedingungen „zu einem knappen Gut“, nicht aber wegen der Klimaschutzpolitik mit Verteuerung der Lebenshaltungskosten durch CO2-Steuer, Heizungsverbote, E-Auto-Förderung, Windkraftausbau und vieles andere.

Wegen der klimabedingt zu erwartenden enormen Freiheitseinbußen solle man lieber heute ein paar Einschränkungen freiwillig und klaglos hinnehmen –

also „Erbsenburger statt Hackfleischpatty, Fahrrad statt Auto, Zug statt Flugzeug, Wohnung statt Haus, Windrad statt Kohlebergbau“.

Solche Forderungen sind in der grünen Haute volée nichts Neues – wobei die einfachen Steuerzahler genau wissen, daß es gerade die grüne Haute volée ist, die sich nicht an so etwas hält. Selbst „einfache“ Klimakleber wie das Studentenpaar, das bei Stuttgart die Bundesstraße blockierte, flog danach für Monate nach Thailand.

Seine Forderung nach mehr „Erbsenburgern“ ist besonders aufschlußreich, denn sie zeigt, wie wenig sich der Autor überhaupt mit dem Thema befaßt hat: Würde man alles Rindfleisch in Hamburgern durch eiweißreiche Hülsenfrüchte ersetzen, würden die Anbaumengen in Deutschland und Nachbarstaaten nicht ausreichen – Ergebnis wäre verstärkter Anbau in Südamerika, für den ganz sicher riesige Waldflächen abgeholzt werden müßten. „Nicht von der Wand bis zur Tapete gedacht“, wie Vloggerin Carolin Matthié gern ätzt – und dieser rote Faden zieht sich durchs ganze Buch.

Auch zur Energieversorgung des Landes weiß der Autor nichts Realistisches beizutragen: Er behauptet regierungskonform,

die „wichtigste technische Regel der Klimakrise“ laute: Electrify everything! – elektrifiziere alles!

(Da denkt der geneigte Leser unwillkürlich an ein Lenin-Zitat…) Der Strom müsse natürlich „sauber“ sein, wofür auch Kernfusion oder „müllfreie“ Kernfission erlaubt sei, und „weltweit herrscht kein Mangel an Windkraft und Sonnenlicht“. Kein Wort über explodierende Strompreise und Grundlastfähigkeit oder doppelte Infrastruktur – der Mann hat schlicht keine Ahnung, oder will nichts über technische Grundlagen wissen.

Ähnlich fundiert ist die politische Argumentation Schaibles: Mehr Extremwetter etc. führe zu gestörten Lieferketten und damit Knappheit, was wiederum zu Revolten oder „Machtgewinn autoritärer Parteien“ führe – einen Vorgeschmack lieferten politisch-militärische Ereignisse, die mit dem Klima nichts zu tun haben: Coronapolitik, Ukraine-Krieg, syrischer Bürgerkrieg; letzterer habe via Massenimmigration zum Erstarken der AfD geführt. Eigentlich beschreibt er damit endlich einmal die Realität: Politischer Irrsinn der Machtelite in den jeweiligen Ländern, und nicht „das Klima“, führt zu den Problemen, die unsere Versorgung und damit unser politisches Gemeinwesen gefährden. Zu diesen Eliten gehört auch die Ampel-Regierung in Berlin, deren grünen Teil Schaible vermutlich besonders knorke findet. Es ist genau deren Inkompetenz und ideologische Verbohrtheit, die das Vertrauen der Bürger in die Politik und das System nachhaltig erschüttert.

Davon will der Autor aber nichts wissen und warnt stattdessen vor der AfD, den Regierungen in Budapest und Warschau, und natürlich vor Donald Trump, der durchaus der 45. und 47. Präsident der USA werden könnte. Daher weht also der Wind: Unter „Demokratie retten“ versteht Schaible den Kampf gegen die nicht-rotgrünen Kräfte in den westlichen Staaten, die andere Interessen vertreten als die der Corona- und Erneuerbare-Energien-Lobby. Das altbekannte Muster:

„Demokratie = unsere Politik“, „rechts und autoritär = die anderen“.

Auch wenn im Buch mehrfach betont wird, daß „Ökodiktatur keine Option“ sei, sagt Schaible doch in zahlreichen euphemistischen Formulierungen das Gegenteil:

„Die demokratische Prämisse, daß allein die freien, gleichen Bürger*innen (sic!) gemeinsam in einem geordneten Prozeß entscheiden, was gut und richtig ist, ist heute nicht mehr korrekt.“

Weil: Wir haben Notstand, Demokratie ist Luxus, da muß schnell durchregiert werden – die klassische Argumentation eines jeden autoritären Regimes.

Um das schnelle Durchregieren demokratisch aussehen zu lassen, empfiehlt der Autor à la „Letzte Generation“ Bürgerräte, die teils das Parlament ersetzen. Und Wahlrechtsreformen: „Gegen die Alten geht nichts“ in einer alternden Gesellschaft – daher böte sich die gezielte Privilegierung jüngerer Wähler an, weil diese die Klima-PR schon ihr ganzes Leben eingetrichtert bekamen. Auch schön gruselig: „Verfassungsvorbehalte“, also die Festschreibung der Klimaschützer-Interessen in den Konstitutionen; und „Personifizierung“ von Elementen der Natur (z.B. Gewässer), die dann Menschenrechte (?) bekämen – Klimaschützer und NGOs hätten damit noch mehr Rechte als einfache Bürger.

Fazit: Das Buch strotzt vor Unkenntnis der Physik, oder ignoriert absichtlich die auf dem Tisch liegende Kritik an CO2-Theorie und Klimaschutztechnologie. Dazu kommt noch eine Prise Realitäts- und Technologieverweigerung. Erstaunlich offen und in einer Art von religiösem Furor wird für eine Machtumverteilung zugunsten der selbsternannten Klimaschützer und deren Parteien und NGOs getrommelt. Echter Naturschutz kommt in Schaibles Gleichung hingegen nicht vor. Mark Twain würde sagen:

„Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie reimt sich!“

Oder, wie EIKE es ausdrückt: Nicht das Klima ist bedroht – sondern unsere Freiheit!

Lesetipp: NGO-Interview mit Autor Schaible

Demokratie im Feuer: Warum wir die Freiheit nur bewahren, wenn wir das Klima retten – und umgekehrt – Ein SPIEGEL-Buch
Deutsche Verlags-Anstalt (29. März 2023)
Gebundene Ausgabe: ‎ 304 Seiten
ISBN-13 : ‎ 978-3421070142
Jonas Schaible, geboren 1989, ist Redakteur im SPIEGEL-Hauptstadtbüro. Er studierte Politik- und Medienwissenschaft in Tübingen und Berlin und absolvierte seine journalistische Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Er schreibt regelmäßig über die Klimaschutzbewegung und beobachtet Klimapolitik seit 2018. Für seinen Text »Wer von Ökodiktatur spricht, hat das Problem nicht verstanden« wurde er 2020 mit dem »Deutschen Reporterpreis« für den besten Essay ausgezeichnet.

Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.675 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
Nr. 7 in Umweltverschmutzung (Bücher)
Nr. 11 in Demokratie (Bücher)
Nr. 39 in Politische Ideologien




Der geheimnisvolle nordatlantische Klimazyklus – Klimaschau 143

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Thema der 143. Ausgabe: Oszillation entschlüsselt. Der Nordatlantik kühlt sich in Zukunft wohl ab.




Hilfe von der Supernova

von Hans Hofmann-Reinecke

Blick über den Tellerrand

Es gibt da dieses Märchen, dass wir die Temperatur der Erde kontrollieren könnten, wenn wir nur alle vom Auto aufs Lastenfahrrad umsteigen würden und wenn es im Supermarkt keine Plastiktüten mehr gäbe. Dieser Blick aufs Klima ist aber viel zu beschränkt. Ich schlage vor, wir erweitern unseren Horizont etwas; nicht nur auf andere Länder, nicht nur auf den Globus, nicht nur auf unser Sonnensystem, nein – wir schauen auf die Straße im Universum in der wir alle wohnen: die Milchstraße.

In solchen Dimensionen messen wir dann die Entfernungen nicht in Metern, sondern in der Zeit, die das Licht bräuchte, um sie zurückzulegen. Von hier zum Mond wäre das eine gute Sekunde, zur Sonne knapp zehn Minuten und an den Rand unserer Galaxie, sozusagen bis zum Straßenende, wären es zigtausend Jahre.

Außer uns wohnen hier noch 100 Milliarden Sterne – das sind gut zehn Stück pro Kopf der Erdbevölkerung. Von denen drehen jedes Jahrhundert drei oder vier total durch. Sie ziehen eine Show ab, die jeder in der Galaxie mitbekommt, ob er will oder nicht. Das Spektakel dauert vielleicht ein paar Wochen, und dann ist wieder Ruhe. Astronomen sprechen hier von einer „Supernova“.

Ein Kollaps der Struktur

Und das kommt so: Viele Sterne bestehen aus Atomkernen und Elektronen. Wenn die nur dicht genug und heiß genug zusammen kommen, dann verschmelzen die Kerne, wobei Energie frei wird. In unserer Sonne beispielsweise verschmelzen die Kerne von Wasserstoff zu Helium.

In anderen, massiveren Sternen, geht die Fusion weiter. Da überwindet die Hitze die elektrische Abstoßung zwischen den entstandenen Heliumkernen und die fusionieren dann zu Kohlenstoff oder Sauerstoff. Die dabei entstehende Energie erzeugt wiederum noch mehr Hitze, die es ermöglicht, dass noch schwerere Kerne entstehen. Das geht stufenweise weiter, bis man bei Elementen wie Eisen oder Nickel ankommt – aus denen übrigens auch das Innere unserer Erde besteht.

Dann hört die Fusion auf und es kann zu dem Punkt kommen, an dem die Schwerkraft die elektrische Abstoßung brutal überwältigt; nachdem die Materie jetzt bis zum Letzten komprimiert wurde bricht ihre innere Struktur zusammen und alles mündet im Chaos.

Im Labor kann man das – zugegebenermaßen in kleinerem Maßstab – demonstrieren, indem man beispielsweise Papier durch äußeren Druck bis zum „Gehtnichtmehr“ komprimiert. Hier das Video zu dem Experiment. Die hydraulische Presse quetscht die Blätter zunächst nur zusammen, lässt ihren inneren Aufbau aus Fasern und Bindemittel aber bestehen. Dann aber bricht diese Struktur zusammen und das Papier explodiert!

Der Stern allerdings kollabiert unter den Druck der eigenen Schwerkraft, da ist keine externe Kraft vorhanden. Er explodiert und in ein paar Wochen wird eine Energie frei, wie sie sonst in Millionen von Jahren erzeugt würde – das ist die Supernova.

Zu weit weg?

So geschehen anno 1604, als man solch ein Spektakel, genannt „Keplers Supernova“, in 20.000 Lichtjahren Entfernung beobachten konnte – sogar am helllichten Tag. Seither hat es vermutlich noch ein Dutzend dieser Ereignisse gegeben, auch wenn sie nicht so auffällig waren.

Nun haben Forscher kürzlich behauptet, dass Supernovae das Klima beeinflussen könnten, indem sie mit ihrer „kosmischen Strahlung“ in unsere Atmosphäre eindringen. Vielleicht fragen Sie sich jetzt wie das gehen soll – auf so eine riesige Entfernung. Nun, wenn obiges Ereignis damals zu sehen war, dann hatten es zumindest die Lichtteilchen, die Photonen, von dort bis zu uns geschafft. Sehen ist ja kein aktiver Vorgang. Nicht wir schauen in die Ferne, sondern die Photonen kommen aus der Ferne zu uns und lassen sich auf der Netzhaut unserer Augen nieder.

Bei solch einer wahnsinnigen Explosion werden aber nicht nur Photonen ins All geschleudert, sondern noch ganz andere Kaliber, beispielsweise Protonen, die Bausteine der Materie. Die sind fast ebenso schnell unterwegs wie Photonen, und sie bringen unvorstellbare Energien mit sich. Damit ionisieren sie unsere Atmosphäre, d.h. sie streifen Elektronen von den Luftmolekülen ab, und die entstandenen Ionen bilden für die Feuchtigkeit der Luft sehr wirkungsvolle Kondensationskeime.

Mit anderen Worten, dank dieser energiereichen Teilchen kondensiert die Luftfeuchtigkeit nun zu Wolken, die sonst nicht entstanden wären. Und diese zusätzlichen Wolken reflektieren einfallende Sonnenstrahlen fast zu 100% zurück ins All. Das hat einen kühlenden Effekt auf unsere Erde, das hilft gegen Global Warming. Je mehr Supernovae in unserer Milchstraße, desto kühler ist es.

Stimmt das?

Soweit ein paar theoretische Überlegungen; aber es wird auch über entsprechende Beobachtungen berichtet, etwa hier oder hier. Aus letzterem Artikel stammt dieses Resümee:

A high number of supernovae leads to a cold climate with a significant temperature difference between the equator and polar regions.

(Eine hohe Anzahl von Supernovae führt zu kaltem Klima mit einem erheblich höheren Temperaturunterschied zwischen Äquator und Polarregionen.)

Für das Global Warming, den angeblichen Anstieg der mittleren Erdtemperatur der letzten Jahre – sofern es so etwas überhaupt gibt – sollte man allerdings nicht kurzerhand einen Mangel an Supernovae verantwortlich machen. Dazu ist die Sache noch nicht genügend untersucht. Andererseits ist es doch wichtig zu erkennen, dass es da Einflüsse galaktischen Ausmaßes auf fas Klima gibt, gegen die irdische Maßnahmen, wie ein klimaneutrales Berlin, wenig ausrichten können.

Dieser Artikel soll aber keine Anregung für unseren Klimaminister sein, jetzt zur Mitte der Milchstraße zu reisen um dort für ein paar Milliarden Euro eine Supernova pro Monat zu bestellen.

Ich hätte da einen viel realistischeren Vorschlag: Falls das mit dem Grünen Wasserstoff aus Namibia, Chile und Dänemark nichts wird, dann holen wir uns den einfach von der Sonne, die besteht ja schließlich zu 75% daraus. Sie sagen, dass so ein Raumschiff auf dem Weg dahin zu heiß würde und dann schmilzt? Die Ministerin für Äußeres hat da eine einfache Lösung: dann fliegen wir eben nachts!

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Kanonenboot-Diplomatie

Nichts würden unsere Regierenden empörter von sich weisen, als eine Tendenz zu Imperialismus oder Kolonialismus. Und doch, dank blindem grünen Fanatismus, monistischer Weltsicht und totaler Ignoranz historischer Zusammenhänge, ergeben sich in der aktuellen Politik Parallelen zur Geschichte Deutschlands vor hundert Jahren

von Hans Hofmann-Reinecke

Der Feind heißt CO2

Die deutsche Kanonenboot-Diplomatie im ersten Weltkrieg war ein einziges Desaster. Der Kreuzer “Dresden” versenkte sich selbst im März 1915 vor der chilenischen Küste, in der Skagerrak-Schlacht an Dänemarks Nordspitze wurde der Stolz der kaiserlichen Marine vernichtet, und, wenn wir Humphrey Bogart glauben können, dann hat er mit seiner “African Queen” die Corvette “Königin Luise” im Tanganjika-See erledigt (früher Rudolfsee).

Ausgerechnet in diesen drei Regionen – Chile, Afrika und Dänemark – versucht die deutsche Regierung nun abermals, gut hundert Jahre später, mit einer neuen Strategie den Sieg zu erringen. Gekämpft wird diesmal nicht mit Kanonenbooten, sondern mit Windmühlen, statt Torpedos werden Milliarden an Steuergeldern verschossen, und der Feind heißt CO2.

Ist das nicht Wahnsinn?

Millionen Tonnen aus Dänemark

So wurde kürzlich mit Dänemark eine Vereinbarung über die Lieferung von “grünem” Wasserstoff an Deutschland unterzeichnet. Erzeugt werden soll die Ware mit Windmühlen, geliefert werden soll sie per Rohrpost, angestrebt wird ein Umfang von einer Million Tonnen pro Jahr. Ja, hier soll nicht gekleckert werden sondern geklotzt! Wie realistisch ist diese Zielsetzung? Ich schlage vor, wir schauen uns das mal an.

Windmühlen erzeugen Strom, mit dessen Hilfe man per Elektrolyse den begehrten Wasserstoff (H2) gewinnen kann. Pro Kilogramm (kg) H2 braucht man rund zehn Liter Wasser und 55 Kilowattstunden (kWh).

Die geplante Million Tonnen an H2 ist nichts anderes als eine Milliarde kg H2. Man bräuchte für die Elektrolyse nach Adam Riese also 55 Mrd. kWh pro Jahr. Kraftwerksfritzen würden hier von 55 Terawattstunden (TWh) sprechen. Ist das viel? Es ist rund die Hälfte der jährlich in Deutschland aus Windenergie erzeugten Elektrizität. Da müssten die Dänen dann für uns zehn bis zwanzigtausend Windmühlen hinstellen – die haben ja sonst nichts zu tun, und Platz haben sie auch – oder?

Kopenhagen ohne Trinkwasser?

Bräuchte man da sonst noch etwas? Allerdings: man bräuchte zehn Milliarden Liter Wasser, genauer gesagt Süßwasser. Das ist vielleicht so viel wie die Bürger Kopenhagens pro Jahr verbrauchen. Sollte man denen jetzt das Wasser abgraben? Die Deutschen würden sich das vielleicht gefallen lassen, aber die Dänen wohl kaum. Man betreibt die Elektrolyse deswegen mit Seewasser, denn da stehen die Mühlen ja sowieso mitten drin. Allerdings senkt das den Wirkungsgrad erheblich.

Und noch etwas nagt an der Wirtschaftlichkeit des Vorhabens. Man will den H2 ja per Rohr, à la Nordstream, nach Deutschland pusten, so mit etwa 1.000 km/h. Das kostet auch Energie. Es geht zwar auch langsamer, wenn man den H2 erst komprimiert, aber auch das kommt nicht zum Nulltarif. Anders gesagt, mit den erwähnten 55 TWh pro Jahr ist es nicht getan. Man bräuchte noch mehr Elektrizität! Das geht dann schon in Richtung Größenwahn – wie vor hundert Jahren.

Den eigenen Märchen Glauben schenken

Wie kann man sich auf solch ein unrealistisches Projekt überhaupt einlassen? Das kann passieren, wenn Kinderbuchautoren an die eigenen Märchen glauben, und wenn man ihnen Zugang zu Milliarden an Spielgeld gibt. Und wenn man sie mit Experten umgibt, deren Expertise darin besteht, das Richtige zu sagen, um weiterhin gut bezahlte Berateraufträge zu bekommen – um das zu erreichen darf man dann alles sagen, nur nicht die Wahrheit.

Stoppt denn niemand diesen Wahnsinn? Aber eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass die Ampel bei grünen Projekten auf Rot schaltet. Nach grünem Benzin aus Patagonien und nach grünem Ammoniak aus Namibia soll nun also grüner Wasserstoff aus Dänemark kommen. Auch diese Kanonenboot-Diplomatie wird scheitern, wie schon vor hundert Jahren; und vielleicht hatte ja auch damals jemand an seine eigenen Märchen geglaubt und niemand traute sich zu widersprechen.

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Woher kommt der Strom? Ein negativer Strompreis

12. Analysewoche 2023 von Rüdiger Stobbe

Die regenerative Stromerzeugung beginnt am Montag schwach, steigert sich dann im Wochenverlauf, um zum Sonntag abzuflachen. Stromimporte werden notwendig, wenn es sich für die konventionellen Stromproduzenten aus ökonomischen Gründen nicht lohnt, wegen des schnellen Erzeugungs-Wechsels Wind-Solar Kraftwerke anzuwerfen. Das würde zu viel Strom im Markt verbunden mit fallenden Preisen bedeuten. Da nimmt man die hohen Importpreise doch lieber mit. Zahlen muss ohnehin der Stromkunde. Die Strompreisentwicklung ist starken Schwankungen unterworfen. Von -6€/MWh bis knapp 166€/MWh reicht die Bandbreite. Erstmals in diesem Jahr wurde ein negativer Strompreis aufgerufen. Ein sehr starke regenerative Stromerzeugung am bedarfsarmen Samstag und die Notwendigkeit die Netzfrequenz mittels konventionellem Groß-Generatorenstrom stabil bei 50 Hertz zu halten, führen zu einer erheblichen Strom-Überproduktion. Diese führt zunächst zum Preisverfall. Sozusagen „von einem Tag auf den anderen“ bricht die regenerative Erzeugung ein. Prompt werden Stromimporte notwendig und die Preise ziehen an. Zum Nachfragehöhepunkt am Vorabend Sonntag steigt der Preis auf 120€/MWh. Selbstverständlich importieren unsere Nachbarn am 25.3 praktisch nur Strom aus Deutschland. Am 26.3. hingegen wird die meiste Zeit Strom nach Deutschland exportiert. Netto natürlich.

Ein weiterer Ausbau der regenerativen Stromerzeugung hätte bei einem Ausbaugrad von 68% zur Folge, dass praktisch noch jeden Tag konventioneller Strom hinzu erzeugt werden müsste. Bei einem Ausbaugrad von 86% wäre an den letzten 6 Tagen der Woche eine erheblich Strom-Überproduktion zu verzeichnen. Die Preise würden in den Keller fallen. Speicher werden im erforderlichen Umfang nicht zur Verfügung stehen. Auch nicht im Jahr 2040.  Am Montag aber müsste Strom konventionell beigesteuert werden, um den Bedarf Deutschlands zu decken. Mit Importen kann der Bedarf keinesfalls gedeckt werden. Europa wird die größte Industrienation der EU nicht mit Strom versorgen. Wenn Deutschland 2040 noch eine Industrienation ist. Am 10. April 2022 schrieb ich einen Artikel, der sich mit den Ursachen des Ukraine-Konflikt befasst. Dieser enthält auch die Zusammenfassung eines Interviews mit dem Vorstandsvorsitzenden der BASF, Martin Brudermüller, der seine Sorgen bezüglich einer möglichen Zerstörung der deutschen Volkswirtschaft zum Ausdruck bringt.

Montag, 20. März 2023 bis Sonntag, 26. März 2023Anteil Wind- und PV-Strom 45,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,9 Prozent, davon Windstrom 27,4 Prozent, PV-Strom 8,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 12. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur KW 12/2023 Factsheet KW 10/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

  • Der Heizungstipp: Gas-, Ölheizung oder Wärmepumpe? Der Tipp vom Schornsteinfeger hier.
  • Weitere Informationen zur Wärmepumpe im Artikel 9. Analysewoche.
  • NEU: Prof. Ganteförs überraschende Ergebnisse zu Wärmepumpe/Gasheizung (Quelle des Ausschnitts)
  • Lohnt die Produktion von Grünem Wasserstoff? Der Artikel 10. Analysewoche gibt Auskunft
  • Achtung: Es gibt praktisch keinen überschüssigen PV-Strom. Ebenso gibt es praktisch keinen überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023. Überschüsse werden bis auf sehr wenige Stunden im Jahr immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2023

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2Agora 2030Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Tagesanalysen

Was man wissen muß: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Montag, 20. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 24,9 Prozent. Anteil erneuerbarer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,8 Prozent, davon Windstrom 18,3 Prozent, PV-Strom 6,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,00 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung ist heute noch gering. Die Preisentwicklung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Dienstag, 21.3.2023: Anteil Wind- und PV-Strom 28,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 40,1 Prozent, davon Windstrom 19,6 Prozent, PV-Strom 9,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,5 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Knackige Importstrompreise für alle.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Mittwoch, 22. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 51,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,6 Prozent, davon Windstrom 39,7 Prozent, PV-Strom 11,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,4 Prozent.

Starke regenerative Stromerzeugung. Am Mittag geht die Wind- und PV-Stromerzeugung in Richtung Bedarfsdeckung. Der Strompreis geht Richtung Null

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Donnerstag, 23. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 50,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,2 Prozent, davon Windstrom 44,7 Prozent, PV-Strom 6,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,3 Prozent.

Zum Sonnenuntergang kommt es zu einer Windstromdelle, die mittels Importstrom geschlossen werden muss. Kostet selbstverständlich richtig Geld – unseres.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Freitag, 24. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 53,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,1 Prozent, davon Windstrom 47,5 Prozent, PV-Strom 6,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,3 Prozent.

Heute wieder  eine Windstromdelle zum Vorabend. Und wieder der Tageshöchstpreis zu diesem Zeitpunkt.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 24. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 24.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Samstag, 25. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 59,8 Prozent. Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 70,7 Prozent, davon Windstrom 50,3 Prozent, PV-Strom 9,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,8 Prozent.

Heute bewegt sich die Preislinie bis 16:00 Uhr an der Null-Linie. Dann steigt die Nachfrage.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 25. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 25.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Sonntag, 26. März 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 47,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,9 Prozent, davon Windstrom 37,9 Prozent, PV-Strom 9,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,5 Prozent.

Belege für die Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 26. März ab 2016.

Über Nacht bricht die Windstromerzeugung um etwa zwei Drittel ein. Massive Stromimporte fallen an. Die Preisentwicklung.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 26.3.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den werbefreien Politikblog Mediagnose.