Sie sagen es immer offener

Ohne Kommentar.

Halt, zwei sollen sein:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Bosetti




Klima-Dystopie im Video: Regenwälder für Photovoltaik abgeholzt – und alle Methanrinder getötet

(Lüdecke, Göhring)

Ein bedrückendes Video: Ein Mann lebt in einer Isolationseinrichtung wegen einer globalen viralen Pandemie, die von automatischen Drohnen und Fahrzeugen versorgt wird. Im Fernsehen wird berichtet, daß der brasilianische Regenwald, der so viel klimaschädliches Kohlendioxid abgebe, teilweise durch einen riesigen Photvoltaik-Park ersetzt wurde. Und alle Methan-ausstoßenden Rinder wurden getötert – und damit final das Klima gerettet!

Es gibt aber noch viele Probleme, die mit zahlreichen Steuern, für Umweltschutz, Diversität und so, gelöst werden. Sein Essen bekommt der in seiner winzigen Bude isolierte, draußen stets maskierte Mann, von der Regierung. Es gibt leckere Insektengerichte und Pflanzenersatz. Zum Glück wird jede Unmutsäußerung in der Einrichtung sofort von massiven Polizeikräften bekämpft…

Im Jahr 1991 warnte der amerikanische Künstler Robert Littell ausgerechnet in der New York Times davor, daß nach dem Wegbruch des sowjetisch beherrschten Ostblocks die „kapitalistischen“ Eliten nun die Daumenschrauben anzögen und den seit rund 100 Jahren breit verteilten Wohlstand der sozialen Marktwirtschaft rückabwickelten. Hatte er etwa recht?

Eines ist klar: Wer Milliarden besitzt, setzt das Geld zum Machtgewinn ein. Bundestag-Zitat:

“Sobald Sie am grünen Lack kratzen: Milliardäre, Milliardäre, Milliardäre”

Und was gibt es einfacheres, als der Masse der Bevölkerung das Leben zur Hölle zu machen? Man kann Macht (und Ansehen) auch gewinnen, wenn man die Wissenschaften (statt der Pseudowissenschaften) fördert, (echte) medizinische Programme auflegt oder (echte) Demokraten fördert. Oder vielleicht echten Journalismus? Stattdessen fördert ein Software-Hypermilliardär eine ehemals renommierte Zeitung aus Hamburg mit Millionen….. Und derselbe Mann ist in der Computerszene dafür bekannt, daß er seine Konkurrenz mit Hilfe seines Vaters, eines Anwaltes, aus dem Weg klagte. „Negativ“ ist halt einfach, und manch ein Zeitgenosse der höheren Besitzsphären ist eher soziopathisch veranlagt – erfreut sich also nicht am Wohlergehen seiner Mitmenschen, schon eher an deren Depression.

Wer sich für dystopische Erzählungen interessiert, wird sich mit 2043 von Akif Pirincci anfreunden können…




Finanzkapitalistische Basis des Klima-Aktivismus wird immer deutlicher

von AR Göhring

„Habeck nimmt den Armen und gibt den Graichen“ EIKE-Kommentator auf Facebook

Nachdem die grüne Vetternwirtschaft im Wirtschaftsministerium um Staatssekretär Patrick Graichen, den eigentlichen Kopf der Habeckschen Energiewende, im letzten Monat bekannt und endlich einmal skandalisiert wurde, werden nun auch die erstaunlichen Verstrickungen der angeblichen Klimaschützer mit Finanzkapitalisten, milliardenschweren Fonds und Stiftungen sichtbar. Es wird immer deutlicher: „Klimaschutz“ dient nicht der Natur, sondern nur den Interessen der oberen Zehntausend.

Wer ist der reichste Klimamilliardär? Elon Musk – einen Großteil seiner über 200 Milliarden Dollar machte er mit Klimazertifikaten, die überwiegend von der deutschen Automobilindustrie bezahlt wurden. Fast schon bescheiden nimmt sich dagegen Al Gore aus, der in den 2.000er Jahren eine Art Vorläufer Greta Thunbergs war – nur 300 Millionen $.

Die beiden sind aber nur die Spitze des Eisbergs – wir berichteten avantgardistisch bereits über den „mächtigsten Grünen der Welt“, Hal Harvey Die Kritik an den milliardenschweren Finanzjongleuren hat nun auch die liberal-konservativen Massenmedien wie BILD und Welt erreicht. Welt-Autor Axel Bojanowski analysierte vor kurzem in einem brillanten Beitrag die Motivation der elitären Umweltschützer (Der lange Kampf der Umweltbewegung gegen die Menschen): Die alten bürgerlichen Eliten versuchten durch Verarmung der Bürger den Massenwohlstand der Nachkriegszeit rückabzuwickeln, um selber wieder relativ aufzusteigen – ohne Krethy und Plethy macht Autofahren und Fernfliegen einfach mehr Spaß.

Nachdem Graichen und Habeck es mit ihrer selbstherrlichen Ämtervergabe an Freunde und Verwandte zu arg getrieben haben, werden nun verstärkt im Bundestag und den Zeitungen die finanziellen Quellen der angeblichen Weltretter offen gelegt. Schönstes Zitat aus dem Bundestag:

“Sobald Sie am grünen Lack kratzen: Milliardäre, Milliardäre, Milliardäre”

In den sozialen Medien wird gerade ein schöner Text geteilt (wer kennt den Autor? Er möge sich einen Pour-le-mérite im EIKE-Büro abholen…), der neue Details der finanzkapitalstischen Umtriebe aufzeigt:

Hier ein paar Milliardäre und ihre Verbindungen, die man sich mal anschauen sollte:

Hal Harvey und die European Climate Foundation: Harvey gilt als „mächtigster Grüner der Welt“ (Zeit) und baute im Auftrag der Rockefeller Foundation und des Pew Charitable Trust die „Energy Foundation“. (Wir reden hier über die Rockefellers und Joseph Newton Pew, die unfaßbare Vermögen mit fossilen Energien verdient haben.)

Der mächtigste Grüne der Welt ist bestens vernetzt mit den fossilen Milliardären dieser Welt. Die European Climate Foundation erhält u.A. Gelder folgender Stiftungen:

– Bloomberg Philanthropies

– Rockefeller Brothers Fund

– The Children’s Investment Fund Foundation (Hedgefonds, verwaltet 36 Milliarden Dollar in Assets, früher größter Anteilseigner der Deutschen Börse und damals beraten von Friedrich Merz)

– The William and Flora Hewlett Foundation (PC-Hersteller HP, aber unabhängig vom Unternehmen)

– Oak Foundation (Alan Parker, britischer Geschäftsmann mit 2,3 Milliarden Dollar Vermögen)

– IKEA

– Stiftung Mercator (Familie Schmidt-Ruthenbeck, Metro AG)

Stichwort Stiftung Mercator: Gemeinsam mit dieser gründete die European Climate Foundation die Lobbyorganisation „Agora Energiewende“, die mittlerweile jeder kennen sollte, weil sie ein maßgeblicher Einflüsterer der Bundesregierung in Sachen Energiepolitik ist.

Das ist nur ein Auszug und all diese Namen tauchen auch immer wieder im Zusammenhang mit anderen bekannten Klima-Organisationen auf. Beispielsweise bekam Extinction Rebellion ebenfalls Gelder der „Children’s Investment Fund Foundation“, aber auch des „Climate Emergency Funds“, hinter dem die Milliardärin Aileen Getty steht, deren Familie – drei Mal dürft ihr raten – durch Öl zu Geld gekommen.

Anderes Beispiel Bloomberg: Dieser gibt ebenfalls Geld an die Lobbyorganisation „ONE campaign“ und die ist wirklich ein gefundenes Fressen für Schwurbler wie mich.

Hier ein Auszug der Unterstützer der ONE Campaign: Bill and Melinda Gates Foundation, Open Society Foundation, Rockefeller Foundation, Ford Foundation, Aliko Dangote Foundation (Afrikas reichster Mann) oder Coca-Cola. Die „RED Campaign“, eine Unterabteilung von ONE, erhält u.A. Gelder der Bank of America, Google und des Pharmariesen Merck.

ONE unterstützt und fördert so genannte Botschafter in verschiedenen Ländern, die ihre Agenda teilen und verbreiten. Die Welt betitelte sie 2020 als „Kaderschmiede der Weltverbesserer“. Eine solche Botschafterin für Deutschland ist eine gewisse Luisa Neubauer. Wer auch sonst?

Wenn wir bei Gates, Soros und Rockefeller sind, ist die Verbindung zum WEF natürlich nicht weit.

Es ist natürlich ein Zufall, dass Greta Thunberg’s weltbekannte „I want you to panic“-Rede auf eben jenem Weltwirtschaftsforum gehalten wurde.

Es ist nämlich völlig normal, dass eine damals 16 Jährige(…) plötzlich zum weltweiten Medienphänomen wird, vor den mächtigsten und reichsten Menschen der Welt sprechen und sie vermeintlich kritisieren darf. Passiert doch ständig. Eben sitzt man noch alleine auf der Straße, plötzlich steht man vor den Milliardären dieser Welt und liest ihnen die Leviten.

(…)

Im Ernst: Ohne diese Milliardäre wäre die Klimabewegung schlicht und ergreifend nicht relevant und es würde nicht über alles berichtet, was sie tun. Sie hätten auch gar nicht die Mittel, um zig Vollzeitaktivisten und Kampagnen zu finanzieren.

Wie orakelte schon Joseph Schumpeter um 1942 sinngemäß? Der Kapitalismus wird nicht an einer Arbeiterevolte zugrunde gehen, sondern eher an gelangweilten und machtgierigen Milliardären…




Demokratie und Logik – sind wir klima-mathematisch manipulierbar?

von Hans Hofmann-Reinecke

Sie würden gerne abschätzen, welche Auswirkung politische Entscheidungen für Sie persönlich haben? Unsere Regierenden vertrauen darauf, daß Sie dazu nicht in der Lage sind. Und das Schlimme ist, dass das meist zutrifft. Kaum jemand kann die Folgen politischen Handelns aus eigener Urteilskraft bewerten, denn alle wichtigen Themen haben irgendwie mit Zahlen zu tun, oft mit großen Zahlen. Mathematik aber spielt in unserem Alltag kaum eine Rolle, und so sind die Bürger leicht manipulierbar.

Deutschland unbewohnbar

Hier ein Beispiel: die Mehrheit der Deutschen erlag dem grünen Slogan „Atomkraft – nein danke“. Auf Plakaten sah man AKWs, aus deren Kühltürmen finsterer Rauch stieg; daneben eine Windmühle und eine freundliche Sonnenblume unter blauem Himmel. Da fiel die Wahl natürlich leicht.

Das Entscheidende aber war nicht abgebildet: Um ein AKW durch Windkraft zu ersetzen braucht man nicht etwa eine, sondern 2.000 oder 3.000 Windmühlen. Die waren auf dem Plakat nicht zu sehen. Auf so ein Bild hätte der Betrachter vielleicht anders reagiert: „Tausende von Windmühlen – Nein Danke“.

Aktuell ist die Rede von der Installation weiterer 30.000 Anlagen, die zusammen mit den 30.000 bereits vorhandenen angeblich nur 2% von Deutschlands Bodenfläche beanspruchen sollen. Stimmt das? Rechnen wir kurz nach: die Mühlen sollen mit 800 Meter Distanz von Turm zu Turm aufgestellt werden. Um jeden Turm zieht sich also ein Kreis von 400m Radius. Damit beansprucht jede Turbine etwa einen halben Quadratkilometer für sich.

(Sie erinnern sich? Die Kreisfläche ist R2 × π = 400 × 400 × 3,14 500.000 m2 = ein halber Quadratkilometer. Genau genommen sind es übrigens 2 × 400 × 400 × √3 Quadratmeter pro Windmühle, aber das ist fast das Gleiche) .

Insgesamt kommt man also auf 30.000 Quadratkilometer für 60.000 Windmühlen.

Hessen und Rheinland-Pfalz geopfert

30.000 Quadratkilometer sind nicht, wie behauptet, 2% sondern über 8% von Deutschlands Grund und Boden, die hier unbewohnbar gemacht werden. Das ist die Größe des Bundeslandes Hessen. Und noch etwas: 18.000 Quadratkilometer wurden bereits für den Anbau der langweiligen Biosprit-Pflanzen geopfert – das entspricht Rheinland-Pfalz. Wollten Sie das?

Hessen und Rheinland Pfalz auf dem Altar der Energiewende geopfert! Wie soll das weiter gehen? Wann wird ganz Deutschland unbewohnbar?

Vielleicht haben Sie es sich gespart obige kleine Rechnung nachzuvollziehen. Aber das wäre schade. Sie würden dann lediglich zu dem Schluß kommen: der Autor ist der Meinung, daß… Sie wären leicht beeinflußbar und jemand anderes könnte Ihnen dann eine andere Meinung verkaufen, etwa dass die Energiewende nicht mehr kostet, als eine Kugel Eis. Hätten Sie die Rechnung selbst nachvollzogen, so hätten Sie eine jetzt gesicherte Erkenntnis gewonnen: ja, das stimmt, oder nein, das stimmt nicht. Sie hätten jetzt Sicherheit.

Eine lange Perlenkette

Ein anderes Beispiel: die Konzentration von CO2 in der Luft ist seit 60 Jahren von ca. 315 ppm auf 420 ppm angestiegen. Was bedeutet das? Stellen Sie sich vor, die Luftteilchen wären wie bunte Perlen auf einer Kette aufgereiht, je Zentimeter eine Perle. Und stellen Sie sich vor, die CO2-Perlen wären schwarz. Wenn Sie diese Kette nun durch Ihre Hand gleiten ließen, so wie die Nornen das tun, dann würden Sie alle 24 Meter auf eine schwarze Perle stoßen. Damals wie heute sind diese Moleküle also extrem selten.

Es wird behauptet, die Zunahme der letzten Jahrzehnte würde primär durch den Verbrauch fossiler Brennstoffe verursacht, und es wird behauptet, dass diese Zunahme eine Erhöhung der globalen Temperatur zur Folge hätte, was wiederum das Leben auf unserem Planeten gefährdet.

Lassen wir dahingestellt, ob diese Behauptungen zutreffen oder nicht. Sicher ist jedenfalls folgendes:

  • Es wurden internationale Vereinbarungen getroffen wurden, mit der Absicht, den Zuwachs an CO2 zu drosseln.

  • Die Bemühungen der Länder in dieser Hinsicht sind sehr unterschiedlich.

  • Egal wo das CO2 emittiert wird, er breitet sich über den Globus aus. Der befürchtete Klimawandel würde ein vorbildliches Land nicht weniger treffen als jedes andere auch.

  • Die von unserer Regierung umgesetzten Maßnahmen zum „Klimaschutz“ haben die deutschen CO2-Emissionen nicht reduziert, sie wurden teilweise ins Ausland verlagert.

  • Das ist aber irrelevant, denn Deutschlands Beitrag zum globalen CO2-Ausstoß beträgt nur 2%. Würde dieser Beitrag auf null reduziert (was natürlich unmöglich ist) dann würde der Effekt innerhalb von zwei Jahren durch wachsende Emissionen in China und Indien sofort kompensiert. Deutschlands Bemühungen sind also irrelevant.

  • Nicht irrelevant ist allerdings die Tatsache, dass die Maßnahmen zum Klimaschutz den Wohlstand, die Lebensqualität und die Schönheit des Landes in hohem Ausmaß und nachhaltig geschädigt haben, und dass geplant ist, diese Zerstörung fortzusetzen.

Auf das Weltklima hat dieser für unser Land fatale und extrem kostspielige Prozeß keinen Einfluß. Um das zu erkennen braucht es nur etwas Prozentrechnung.

Das Training der Denkmuskeln

Warum läßt sich die Bevölkerung das gefallen? Das könnte zu tun haben mit dem Verlust an Vertrauen in die eigene Urteilskraft. Es ist der Mut verloren gegangen, sich in politischen Dingen des eigenen Verstandes zu bedienen. Und das könnte davon kommen, dass unsere Denkmuskeln immer weniger trainiert werden.

So wie Auto und Fahrstuhl das natürliche Training unseres Bewegungsapparats abgeschafft haben, so bringen es Navi und Taschenrechner mit sich, dass unsere Rechenmuskeln atrophieren. Nicht einmal beim Einkaufen müssen wir noch das Wechselgeld nachzählen, das Kärtchen macht alles. (Neulich beim Friseur kostete es 28 Euro. Ich gab der Dame an der Kasse zwei Zwanziger. Sie war ratlos. Ich sagte, mit €12 Wechselgeld wäre ich zufrieden. Aber sie suchte nach ihrem Taschenrechner, und bestätigte schließlich die 12, mit den Worten: Woher wußten Sie das?). Nicht einmal beim Scheiben brauchen wir noch nachzudenken, WhatsApp schlägt uns ja alles vor.

Kommen wir zurück zu „Atomkraft – nein danke“. Als die letzten drei AKW kurz vor ihrer Abschaltung waren, da gab es einen Stimmungsumschwung und mehr als die Hälfte der Bevölkerung hätte einem befristeten Weiterbetrieb zugestimmt. Aber da war es zu spät. Man hätte nicht auf die hohen Strompreise und den Winter vor der Tür warten müssen, um zu sehen, wie das ausgeht.

Wie wär‘s wenn Sie das Thema Wärmepumpe für sich durchrechnen würden – ohne „Hilfe“ vom Heizungstechniker neben an? Was ist deren Wirkungsgrad, wenn‘s Nachts draußen 10° unter null hat? Und wo kommt der Strom dafür her, wenn der Wind in einer winterlichen Hochdruck-Wetterlage seit einigen Wochen schläft? Ist der dann auch „grün“?

Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.




Woher kommt der Strom? Atomausstieg (2)

von Rüdiger Stobbe

16. Analysewoche 2023 – Atomausstieg (2)

Die erste Woche nach dem Ausstieg aus der Erzeugung von Strom per Kernenergie war von erheblichen Stromimporten gekennzeichnet. Am Montag, den 16. April 2023 wurden um 6:00 9,5 GW Strom nett0 importiert. In der 16. Analysewoche waren es insgesamt 130 GWh netto, die das europäische Ausland dem Industrieland Deutschland zur Verfügung stellte. Dafür erhielten die Exportstaaten insgesamt fast 29,5 Mio. € netto. Beachten Sie bitte den Vergleich zu den Vorjahren bis 2016. Selbstverständlich ist es nur ein Schlaglicht, doch bis auf das Corona-Jahr 2020 hat Deutschland in der 16. KW eines Jahres immer prächtig an seinen Stromexporten verdient. Stromexporte, die sich gleichwohl aus fossil erzeugtem Strom zusammensetzten. Der muss praktisch immer ´nacherzeugt` werden, um den Strombedarf Deutschlands zu decken. Die regenerative Erzeugung Deutschlands hat noch nie ausgereicht, um den Strombedarf auch nur einen Tag zu decken. Dass Deutschland unter dem Strich bis heute ein Stromexporteur ist, liegt allein an der Tatsache, dass selbstverständlich wegen der hohen Schwankungen der Wind- und PV-Stromerzeugung fast immer etwas mehr Strom erzeugt konventionell erzeugt als benötigt wird. Liegt die regenerative Erzeugung im Bereich 85% und mehr des Bedarfes, ist eine konventionelle ´Über-Bedarf-Erzeugung` schon alleine aus Gründen der Netzstabilität notwendig. Die großen Generatoren der konventionellen Kraftwerke – jetzt ohne fast CO2-freie Kernkraftwerke – mit ihren 3.000 Umdrehungen pro Minute sind aktuell der einzige Stabilisierungsfaktor für das Stromnetz. Ich persönlich bin davon überzeugt, dass die ´smarte`, die digitale Steuerung von hunderttausenden Einzelanlagen nicht ohne erhebliches Störfallrisiko gelingen wird. Das wird auf Dauer nur analoge Mechanik, verteilt auf viele Groß-Anlagen, leisten können. Hören Sie dazu und einiges mehr diese Informationen zu Thema Strom.

Der CO2-Ausstoß liegt auch in der 16. Analysewoche wieder höher als in der letzten Woche vor dem Ausstieg. Was nicht weiter verwundert, denn die Kohle- und Gasstromerzeugung steigt, muss steigen. Der Strom dreier Kernkraftwerke wird nicht durch nachhaltig höhere Wind- und PV-Stromerzeugung ersetzt.

Prof. Harald Lesch meint denn auch im Anne-Will- Ausschnitt vom 16.4.2023 ab Minute 2:50, dass die Menschen in Deutschland sich in Zukunft mehr an die natürlichen Rhythmen anpassen werden, sollten. Denn Wind- und PV-Stromerzeugung bedeutet, dass elektrische Energie per Strom nur dann geliefert werden kann, wenn sie von der Natur in Form von Wind- und Solarenergie bereitgestellt wird. Diese Lieferung, das ist mittlerweile den dümmsten Zeitgenossen geläufig, erfolgt ungleich- und unregelmäßig, unkalkulierbar und gesteuert von natürlichen Sachverhalten, die von den Menschen nicht beeinflusst werden können. Kurz: Weht kein Wind, nutzt auch eine Vervielfachung der installierten Leistung Windkraft nichts. Die Sonne scheint zwar immer, nur auf der Nachtseite der Erde kommt sie nicht an. Wolken, bedeckter Himmel können Solarenergie, die die PV-Anlagen erreicht, mehr oder weniger stark einschränken. So kommt es immer wieder zu Dunkelflauten, die mit konventionell erzeugtem Strom ausgeglichen werden müssen. Das kostet richtig viel Geld, denn faktisch müssen zwei Kraftwerkparks gebaut, gewartet und – auch personell -betriebsbereit gehalten werden. Was Prof. Lesch, Deutschlands oberster medialer Wissenschaftsguru, geflissentlich ausblendet. Dafür spricht von den hohen Kosten für Kerntechnik, um sich dann selbst mit dem Argument, diese Technik liefere nur 20 Prozent der benötigten Energie insgesamt, in´s Abseits zu stellen. Er hat wohl gerade nicht auf dem Schirm, dass der Plan der Energiewende in einer praktisch kompletten Elektrifizierung aller Sektoren (Energieindustrie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft) liegt.

Ich persönlich vertrete die Meinung, dass Deutschland nach dem aktuellen Aus der Kerntechnik in wenigen Jahren wieder in diese höchst effiziente Form der Stromerzeugung einsteigen wird. Es werden Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik geplant, projektiert und gebaut werden.  Käme es nicht so, werden die bereits vorhandenen und sicher weiterwachsenden Wohlstandsverluste in Deutschland von Dauer sein. Dem natürlichen Rhythmus der Natur sei Dank.

Ein erster Schritt in die richtige Richtung sollten und müssen die im Grundgesetz bereitgestellten Möglichkeiten – ich meine hier nicht den Widerstands-Absatz 4 in Artikel 20 GG -, die Abwahl von ahnungslosen, ideologiegetränkten Personen/Parteien aus der Regierungsverantwortung sein. Leute/Parteien, die mit ihren Ideen und ihrem Glauben an eine „bessere“, eine „gesunde“ Welt, Deutschland und dem deutschen Volk erheblich schaden.  Beispiel: Katrin Göring-Eckardt (KGE) in der gleichen Sendung wie Harald Lesch. Was die Vizepräsidentin des Bundestages von sich gibt, ist nicht nur grober Unfug („Atomstrom verstopft die Netze“) sondern auch knallhart gelogen: Im ersten Quartal 2023 seien so viele „Erneuerbare“ zugebaut worden, dass der wegfallende Atomstrom 1:1 ersetzt werde. Es könnte – statt gelogen – selbstverständlich auch sein, dass KGE das tatsächlich glaubt. Genauso wie sie glaubt, dass die Welt in wenigen Jahren im Klimabrand untergehen wird und Deutschland dies verhindern muss. Sie merkt nicht, dass die Grünen und deren geistige Trittbrettfahrer schwerpunktmäßig eine Klientelpartei sind, die den Energiewende-Unfug – geplante 50 Mrd. pro Jahr – nutzt, um der Klimaindustrie und ihren ´Freunden` Aufträge in Milliardenhöhe zu zuschanzen. Dass da der ein oder andere Verwandte dabei ist, wundert den geneigten Leser dieser Kolumne nicht wirklich.

Donnerstag, 17. April 2023 bis Freitag, 23. April 2023Anteil Wind- und PV-Strom 43,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,1 Prozent, davon Windstrom 28,6 Prozent, PV-Strom 15,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,4 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 16. Analysewoche ab 2016

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 15. KW 2023: Factsheet KW 16/2023  – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

  • Der Heizungstipp: Gas-, Ölheizung oder Wärmepumpe? Der Tipp vom Schornsteinfeger hier.
  • Weitere Informationen zur Wärmepumpe im Artikel 9. Analysewoche.
  • NEU: Prof. Ganteförs überraschende Ergebnisse zu Wärmepumpe/Gasheizung (Quelle des Ausschnitts)
  • Lohnt die Produktion von Grünem Wasserstoff? Der Artikel 10. Analysewoche gibt Auskunft
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom. Ebenso gibt es praktisch keinen überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023. Überschüsse werden bis auf sehr wenige Stunden im Jahr immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2023 bis zum 23.4.2023

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2Agora 2030Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

  1. Analysewoche

Montag, 17. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 30,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 44,1 Prozent, davon Windstrom 17,0 Prozent, PV-Strom 13,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,5 Prozent.

Wenig Wind, wenig Sonne, kein Strom aus Kernenergie. Dafür wird über den ganzen Tag Strom importiert. Natürlich auch Kernkraft-Strom aus Frankreich, der Schweiz und, und, und, und. Aber auch Kohlestrom aus Polen. Aber natürlich auch viel Laufwasserstrom aus Norwegen. Der Preis ist selbstverständlich hoch. er steigt am Vormittag über 200€/MWh, nur in der Zeit liegt von 14:00 bis 16:00 Uhr liegt er knapp unter 100€/MWh.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Dienstag, 18. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 40,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,4 Prozent, davon Windstrom 29,9 Prozent, PV-Strom 10,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,9 Prozent.

Die Windstromerzeugung ist etwas stärker als gestern, PV-Strom schwächelt weiter. Nicht ganz so viel Stromimport wie am gestrigen Tag. Das Preisniveau fällt.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Mittwoch, 19. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 49,0 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,1 Prozent, davon Windstrom 35,1 Prozent, PV-Strom 13,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Über Tag ist die regenerative Stromerzeugung recht stark. Stromimporte werden in nennenswertem Umfang nicht nötig. Zur Mittagszeit fällt der Strompreis fast auf 0€/MWh. Sogar, obwohl die konventionelle Erzeugung nur ein wenig über der Bedarfslinie liegt.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Donnerstag, 20. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 41,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,0 Prozent, davon Windstrom 31,0 Prozent, PV-Strom 10,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,0 Prozent.

Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird wieder geringer. Prompt wird fast ganztägig Strom importiert. Man will die CO2-Werte nicht in die Höhe treiben. Denn es müssten Kohle- oder Gaskraftwerke zusätzlich mehr Strom erzeugen, wenn die Lücke aus mit deutscher Stromerzeugung geschlossen werden sollte. Fakt aber ist, dass die Stromerzeugung unserer Nachbarn CO2 erzeugt. Frankreich und die Schweiz natürlich nur wenig. Die erzeugen ihren Strom zum großen Teil mit Kernkraftwerken. Strom, den Deutschland jetzt teuer bezahlt. Deutschland musste seine Kernkraftwerke abschalten. Das ist schließlich ein Baustein der deutschen Weltenrettung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Freitag, 21. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 25,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 38,7 Prozent, davon Windstrom 11,5 Prozent, PV-Strom 13,7 Prozent, Strom Bio

Ein PV-Stromblock (Hinweis für unsere kritisch-schlauen Leser: Nicht in echt, nur chartmäßig!) gleicht die über Tag schwächelnde Windstromerzeugung mehr als aus. Wieder ist der Stromimport kaum der Rede wert. Der Strompreis sinkt Richtung 0€/MWh. Die konventionellen liefern Strom über Bedarf als Systemdienstleistung zwecks Netzstabilisierung.

 Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Samstag, 22. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 49,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 62,1 Prozent, davon Windstrom 28,8 Prozent, PV-Strom 20,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,7 Prozent.

Der Strombedarf ist am Samstag gering. Starke PV-Stromerzeugung plus fossile Stromerzeugung über Mittag bewirken den Preisverfall Richtung 0€/MWh. Dieser Chart veranschaulicht, wie die Stromerzeugung zunächst per Braunkohle und etwas später per Pumpspeicherkraftwerk hochgefahren wird, um die drohende Strom-Vorabendlücke zu schließen. Das gelingt nicht ganz.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Sonntag, 23. April 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 42,5Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,4 Prozent, davon Windstrom 22,9 Prozent, PV-Strom 19,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 15,8 Prozent.

Der heutige Sonntag bringt außer in der Zeit von 12:00 bis 15:00 Uhr zum Teil massive Stromimporte mit sich. Und das, obwohl Braunkohle- und Pumpspeicherkraftwerke ihre Produktion bereits an 16:00 Uhr wieder hochfahren. Es reicht nicht. Die Strompreiskurve sieht entsprechend aus. Ein Blick auf den Handelstag unten verrät, wer gute Geschäfte macht: Über Mittag kaufen, am Nachmittag verkaufen = Geld verdienen.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 23. April ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 23.4.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.