Woher kommt der Strom? Zum Teil gab es viel Windstrom

24. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die 24. Analysewoche des Jahres 2026  spiegelt in der Stromproduktion das schlechte Wetter. Zum Teil gab es viel Windstrom.  Dennoch war die PV-Stromerzeugung durchaus nicht schwach. Nur an drei Tagen (Mo-MI-Frei) wurde über Mittag die Bedarfslinie nicht überschritten. Dafür wurde zum Wochenende viel zu viel Strom regenerativ erzeugt. 13 Stunden lang: Von 7:00 bis 20:00. Das liegt auch an dem geringeren Wochenendbedarf. Der Wind wehte stark, die Sonne schien kräftig und die Preise sanken in den negativen Bereich. Selbstverständlich wurden Preisdifferenzgeschäfte getätigt. Und das nicht nur am Wochenende. Jeden Tag – außer am Mittwoch – wird über Mittag Strom günstig eingekauft und nach Sonnenuntergang hochpreisig wieder verkauft. Abgesehen vom Wochenende werden jeden Tag große Mengen Strom importiert. Ausnahme bilden lediglich die Mittagszeiten, zu denen der Strom von Deutschland billig verkauft, verschenkt oder sogar mit Bonus abgegeben wird.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 24. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Es ist zu erkennen, dass trotz ausreichender regenerativer Stromerzeugung immer noch zusätzlich – Bedarf hin, Bedarf her – fossiler, in großen Generatoren erzeugter Strom (grauer Bereich) hinzuerzeugt werden muss. Das wird auch so bleiben. Die Unsummen, die Abermilliarden, die es kosten wird, die Netzstabilität auf anderem, nichtmechanischem Weg zu gewährleisten, wird Deutschland nicht aufbringen. Die Zeit und die menschlichen Ressourcen hat es ohnehin nicht. Ein Land, das nicht in der Lage ist, zu gewährleisten, dass die Eisenbahn zu 95 Prozent pünktlich fährt, wird eine Netzstabilität ohne Mechanik nicht hinbekommen. Ab einem bestimmten Punkt gilt: Nur das Analoge ist das Wahre. Rein digital verkümmert nicht nur die menschliche Seele. Virtuelle Wirklichkeiten ersetzen nicht tatsächlich Erlebtes. Ein Smartphone ersetzt kein Buch. Ein noch so komplexes virtuelles Eisenbahnspiel bringt niemanden von A nach B. Und Stromnetze sind ab einer bestimmten Größenordnung nur stabil und verlässlich, wenn riesige rotierende Massen die Grundparameter des Stromnetzes im grünen Bereich halten.

Nochmal, weil es so wichtig ist:

Günstiger Strom hat keine politische Mehrheit

Am einfachsten wäre es, wenn Kernkraftwerke die Grundlast – das ist die Strommenge –, die ein Land IMMER benötigt, bereitstellen. Dann hat man auch gleichzeitig die notwendigen rotierenden Massen. Das ist politisch mehrheitlich nicht gewollt.

In der vor-vergangenen Woche gab es zwei Strom- und Energie-Debatten im Deutschen Bundestag:

Meine Einschätzung: Deutschland will die Energiewende bis zum bitteren Ende fortführen. Alle Gedanken, welche die Energieversorgung Deutschlands sicherer und preisgünstiger machen könnten, finden faktisch keine Mehrheit. Ursache für die Energie- und Wirtschaftskrise seien der Ukraine- und der Irankrieg, so lautet das rot-schwarz-grüne Mantra. Kurz: So wird das nichts. Deutschlands Energieversorgung wird immer unsicherer und bleibt hochpreisig. Die Wirtschaft schmiert unterdessen auch wegen der Energiewende mehr und mehr ab. Kein Wunder bei diesem Bundeskanzler (Quelle). Frau Nicola Leibinger-Kampmüller ist übrigens eine TOP-Wirtschaftsführerin!

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Kaum Windstrom, reichlich PV-Strom. Die Strompreise.

Windstrom steigt an, PV-Strom fließt reichlich. Die Strompreise.

Windstrom sinkt ab, PV weiter reichlich, aber nicht bedarfsdeckend. Die Strompreise.

Wenig Zuwachs Windstrom. PV-Strom etwas stärker. Die Strompreise.

Starker Anstieg Windstrom. PV-Stromerzeugung nimmt im Tagesverlauf ab. Die Strompreise.

Geringer Bedarf. Starke Wind- und PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hierNoch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.deAlle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die wesentliche Datengrundlage dieser Kolumne.




Michael E. Mann gegen Stefan Homburg – Neuauflage von ME Mann vs. Tim Ball✝ ?

Der amerikanische Klimaforscher Michael Evan Mann war einer der Leitautoren des 3. Sachstandsberichtes des Weltklimarates im Jahr 2001. Der Wissenschaftler aus Amherst, Massachusetts, hatte 1999 als einer der ersten eine tausendjährige Datenserie der Temperaturentwicklung publiziert, die seitdem als „Hockeyschläger“ berüchtigt ist.

Grund: Mann hatte Proxy-Daten von kanadischen Baumringen vor 1850 mit Meßdaten seit 1850 verkleistert. Die kanadischen Bäume lebten wohl in einer durchgehend kalten Region und zeigten daher logischerweise tiefe Temperaturen im Mittelalter. In den gemäßigten oder tropischen Breiten hingegen wurde es laut zahlreichen historischen und anderen Proxy-Quellen ab dem 10. Jahrhundert immer wärmer – bis zum Höhepunkt im Hoch- und Spätmittelalter. Ein kaum wegzudiskutierender Beweis dafür sind die aufwändigen mittelwest-europäischen Stein-Höhenburgen, die ab etwa 1070 zu 10.000en in Frankreich, Deutschland und Böhmen errichtet wurden.

IPCC-Bericht „Climate Change“, 1990.

Karikaturist Josh hat dieses Vorgehen treffend kommentiert: „Ist es nicht unwissenschaftlich, zwei Datensätze in einem Diagramm zu verspleißen?“

MIke-Mann-1741733644.8207

MIke-Mann-1741733644.8207

Wegen seiner offensichtlich schlampigen und fragwürdigen Vorgehensweise, die etwas politisch Erwünschtes beweisen soll, führte Mann mit seinem schärfsten Kritiker, dem Kanadier Tim Ball ✝ jahrelang einen Rechtstreit, der Remis endete, aber für Mann extreme Kosten zur Folge hatte.

Felix Perrefort von Nius.de und der emeritierte Finanzwirtschaftsprofessor Stefan Homburg beschäftigten sich in den letzten Wochen intensiv mit dem Hockeyschläger-Schwindel. Da beide auch auf Englisch auf Elon Musks Twitter/X-Plattform publizierten, bekam Michael Mann die Attacken seiner deutschen Kontrahenten mit und antwortete auf erstaunlich emotionale und persönliche Weise:

Die Tatsache, daß Stefan Homburg ein diskreditierter, wissenschaftsfeindlicher, Nazi-Parolen verbreitender Krimineller ist, scheint seine Glaubwürdigkeit in Frage zu stellen.

https://x.com/SHomburg

Mann scheint den inneren Widerspruch seines Tweets nicht zu bemerken – seine ad-hominem-Beschimpfung zieht seine eigene Glaubwürdigkeit in Zweifel.

Auf unsere Nachfrage gab Stefan Homburg folgende Stellungnahme frei:

1. „Manns Vorwurf, ich sei ein verurteilter Nazi-Verbrecher, geht fehl. Es gibt nur ein laufendes juristisches Verfahren, weil ich einen Satz in Anführungszeichen zitiert habe, was definitiv nicht strafbar ist.“

2. „Ich werde natürlich keine juristischen Schritte gegen Mann unternehmen, weil mich Corona- und Klimasaktivisten seit Jahren ständig als Nazi bezeichnen und ich zu nichts anderem käme, wenn ich mich damit ernsthaft beschäftigen würde.“

3. Für Laien ist jemand, der andere beleidigt und diffamiert, leicht als Aktivist erkennbar, auch wenn er formal als Professor erscheint. Das gilt für Mann beim Klima ähnlich wie für Drosten bei Corona. Solche Entgleisungen verdecken einen Mangel an Argumenten. Das ist nicht mein Stil.“

Hintergrund: Prof. Homburg hatte 2025 in einem Tweet zum Satz „Alles für Deutschland“ und dem türkischen Wolfsgruß Stellung genommen – und wurde dafür vor Gericht geschleift. Da KI-Programme wie Grok mittlerweile das Gugeln ersetzen und auch fremdsprachige Artikel in Millisekunden übersetzen, dürfte ME Mann mit dieser Methode schnell nachgeschaut haben, ob er etwas Diskreditierendes gegen seinen deutschen Kontrahenten findet. Das ist unprofessionell und wissenschaftlich unredlich – Mann hätte sich streng an den Inhalt halten müssen.

Auch Felix Perrefort wurde von Mann in ähnlicher Weise diskreditiert – er meinte, Perrefort arbeite bei einem Magazin, dessen Chef wegen „sexuellem Mißbrauch“ ins Gerede gekommen sei. Hintergrund: Nuis-Chef Julian Reichelt war Chef der BILD-Zeitung und soll Affären mit Mitarbeiterinnen gehabt haben. Das hat mit Perrefort nichts zu tun – aber Michael Mann ist für solche Feinheiten wohl nicht sensibel genug.

https://x.com/FPerrefort

Welcher Sachstreit ging Manns Geschimpfe voraus? Felix Perrefort schreibt seit einiger Zeit eine Serie über den Wissenschaftsskandal:

Von Baumringen und Hockeyschlägern – wie ein kanadischer Forscher das Fundament aller Klima-Politik erschütterte

Homburg griff das Thema auf und postete via X ein Temperatur-Verlaufsbild 1880 bis 2020 in Grad Kelvin statt °C. Lord Kelvin und Anders Celsius benutzen beide dieselben Grad-Abstände, aber der Nullpunkt liegt anders – bei Kelvin am absoluten Nullpunkt ohne Teilchenbewegung (-273,15 °C), bei Celsius wesentlich höher am Gefrierpunkt reinen Wassers (273,15 K). Vorteil bei Kelvin: Die von Alarmisten gern genutzten Mini-Temperaturunterschiede der Mittelwerte werden nicht aufgeblasen, sondern verschwinden optisch. Nachteil bei Kelvin: Die 60 Jahre Klimaerwärmung und 40 Jahre Abkühlung/Stagnation im 20. Jahrhundert, die sehr wohl Eindruck bei der Bevölkerung machten, verschwinden ebenso (1930er kochend heiß – 1970 kühl bis extrem kalt).

https://x.com/SHomburg

Michael Evan Mann gibt trotz der erdrückenden Evidenz der Hockeyschläger-Falschheit nicht auf, sondern beharrt auf seiner Hypothese:

„Tut mir leid, ihr verlogenen Klimaleugner. Der #HockeyStick ist jetzt länger und steiler, wie eine unabhängige Gruppe von rund 80 Paläoklimaforschern aus aller Welt nachgewiesen hat“

https://x.com/MichaelEMann/status/2066572946278089143?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E2066572946278089143%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.heute.at%2Fs%2Ftut-mir-leid-ihr-verlogenen-klimaleugner-120210560

Der von ihm verlinkte Artikel, der seine Haltung stützen soll, ist mit „Wichtige Studie des PAGES-2k-Netzwerks bestätigt den „Hockey-Stick“-Trend“ betitelt. Die Quelle ist aber keineswegs ein wissenschaftliches Magazin, sondern nur eine Lobbyseite. Immerhin gibt es eine Studie in Nature Geoscience von 2013, dem Jahr, als Obama die berühmten „97%“ populär machte. Darin wurde behauptet, daß die mittelalterliche Warmzeit typisch für Europa/ den Norden gewesen sei, sonst aber kaum auftrat. Ist das überzeugend? Eher nicht – das westliche Eurasien ist der kleinste Kontinent, und große Klimaänderungen machen sich meist weltweit bemerkbar, mit wenigen regionalen Ausnahmen. Daß die Südhalbkugel der Erde nicht betroffen gewesen sei, läßt sich kaum beweisen, da der riesige Pazifik und andere Meere diese Hälfte des Planeten dominiert und daher viel weniger menschliche Bevölkerung (mit Aufzeichnungen) und natürliche Klimaarchive besitzt als der Norden.




Register now: 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17) in Halle (Central Germany)

Dear supporters, colleagues and friends,

we are pleased to cordially invite you to the 17th International Climate and Energy Conference (IKEK-17), which will take place on 26 and 27 June 2026 at the premises of HALLE MESSE GmbH in Halle (Saale), Germany.

Once again, the conference will bring together distinguished international experts. Confirmed speakers include, among others:

  • John Clauser, University of California, Berkeley (Nobel Laureate in Physics, 2022)

  • Henrik Svensmark, Technical University of Denmark

  • Michael Limburg, EIKE

  • Stefan Kröpelin, University of Cologne

  • Nicola Scafetta, University of Naples Federico II

  • Ronan Connolly, CERES Science

  • Willie Soon, Harvard University

  • William Happer, Princeton University

The entire event will be simultaneously interpreted in German and English.

Participation fees:

  • 2-day ticket (Fri/Sat, incl. dinner): €200
  • 1-day ticket (Fri, incl. dinner): €150
  • 1-day ticket (Sat): €100
  • Reduced 2-day ticket (with valid proof): €100

Tickets can be purchased via the following link: TixTown  (Link)

Venue and directions:

Halle Messe
Messestr. 10
06116 Halle (Saale)
Germany

The venue, Halle Messe, is well signposted and easily accessible via the A14 motorway (exit “Halle-Ost”). By rail, it can be reached via the ICE-Train hub “Halle (Saale) Hauptbahnhof” with direct public transport connections, including the S-Bahn stop “Halle Messe”. By air, the nearest airport is Leipzig/Halle (LEJ). Ample parking is available on site.

Please support our work!

Organising an international conference of this scale requires substantial organisational and financial resources. As an independent and privately funded institution, the European Climate and Energy Institute (EIKE) relies on the support of sponsors, friends, and engaged citizens.

If you would like to support our work and promote open scientific exchange, we would greatly appreciate your donation. Every contribution—large or small—helps us continue to organize high-quality events and conduct research. Thank you very much.

Donations can be made via bank transfer to:

Beneficiary:    Europäisches Institut für Klima & Energie
IBAN:             DE34 8309 4454 0042 4292 01
BIC:                GENODEF1RUJ
Bank:              Volksbank Gera Jena Rudolstadt

or via PayPal (Link)

We also kindly encourage you to share this invitation within your network in order to reach additional interested parties and potential supporters.

We would be delighted to welcome you in person in Halle (Saale) and to share two inspiring days of conference discussions with you!

ENGLISH IKEK-17-Program




2014: „Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muß nicht auf Stromspeicher warten.“

Daß volatile Energiequellen zwingend Großspeicher benötigen, ist und war jedem (echten) Experten von Anfang an klar.

Grund: Volatile Lieferanten wie Wind und Sonne stellen teils wesentlich mehr Energie bereit, als die Verbraucher Deutschlands, Österreichs oder der Schweiz benötigen. Man muß dann „vernichten“ oder speichern. Das wäre rational – aber den politischen Apologeten der „Energiewende“ geht es ungesagt eher um finanziellen Profit durch Umverteilung von Steuergeld – da stehen technische Notwendigkeiten oder physikalische Gesetze nur im Weg. Folge: Man behauptet wahrheitswidrig, es gebe „Speicher noch und nöcher“. Oder man behauptet, daß die Speicher mittelfristig gar nicht nötig seien – so AGORA ENERGIEWENDE schon 2013/2014:

„Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muß nicht auf Stromspeicher warten.“

„In den nächsten zehn bis 20 Jahren kann die benötigte Flexibilität im Stromsystem durch andere Flexibilitätsoptionen (zum Beispiel flexible Kraftwerke, Lastmanagement) günstiger bereitgestellt werden als durch neue Stromspeicher. Erst bei sehr hohen Anteilen von Erneuerbaren Energien werden neue Stromspeicher wirklich benötigt.

Das ist eine schlichte Behauptung – oder anders ausgedrückt: himmelschreiender Unfug. Das einzige, was die Energiewender der deutschsprachigen Staaten rettet, ist die zentrale Lage der Länder, die eine (kostenträchtige) Zu- oder Ableitung von elektrischem Strom nach Frankreich, Polen oder Tschechien ermöglicht.




Drohen „brutale Hitze-Sommer“ wegen El Niño? Klimaschau 263

Die BILD-Zeitung und der Focus berichten aktuell, daß das bevorstehende El Niño-Wetterphänomen 2026 und 2027 extreme Hitze-Sommer bewirken kann. Der Klimaforscher Daniel Swain von der Universität von Kalifornien, Campus Landwirtschaft und natürliche Ressourcen in Davis, sagt laut Bild
„Ich glaube, wir werden Wetterereignisse erleben, wie wir sie in der modernen Geschichte noch nie gesehen haben.“
Die Formulierung „ich glaube“ zeigt, daß sich der Forscher dagegen absichern will, daß seine Vorhersage nicht eintrifft, oder sogar das Gegenteil. Dieses Vorgehen ist unter Klimaforschern üblich – katastrophale Prognosen werden meist im Konjunktiv formuliert, um nach dem ebenso üblichen Nicht-Eintreten juristisch sicher behaupten zu können, man habe wissenschaftlich korrekt gearbeitet.