Das nicht passende Klimapanikpuzzle – von Markus Fiedler, Teil 3: Kohlenstoffdioxidkonzentration

Ein Standpunkt von Markus Fiedler.

Das Narrativ

Für die Darstellung des Narrativs des menschgemachten Klimawandels sei hier eine Veröffentlichung des öffentlich rechtlichen Rundfunks exemplarisch zitiert, der seit Jahren zum Thema „Klima“ unausgewogen und einseitig berichtet.

Auf den Internetseiten des Wissenschaftskanals der ARD namens „BR Alpha“ ist beispielsweise in einem Artikel von 2021 zu lesen:

„Der Mensch hat die Erderwärmung maßgeblich zu verantworten. Das liegt vor allem am Anstieg des klimaschädlichen Kohlendioxids in der Erdatmosphäre, den wir Menschen seit der Industrialisierung um 1850 verursacht haben. […]

CO2 ist maßgeblicher Treiber des Klimawandels

„Der Mensch ist für den Klimawandel verantwortlich, sagen Wissenschaftler. Zumindest haben wir den Anstieg des klimaschädlichen Kohlendioxids in der Erdatmosphäre zu verantworten. Dafür gibt es erstaunliche Beweise.“

Für die schnelle Erwärmung der Erde, wie wir sie derzeit erleben, sind zwar mehrere Faktoren verantwortlich. Die veränderten Ozeanströmungen spielen dabei zum Beispiel eine Rolle, ebenso wie die die Sonne stark reflektierenden Eisflächen. Doch vor allem CO2 setzt dem Klima zu. […]

Die Entwicklung der CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre ist daher entscheidend fürs Klima. Wie sehr sie in den vergangenen Jahren angestiegen ist, ist deutlich an der sogenannten Keeling Kurve zu sehen. Ab 1950 ist der Anstieg der CO2-Konzentration enorm – zum Nachteil des Klimas. Zum Vergleich: Vor der Industrialisierung lag die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bei etwa 280 ppm (parts per million, auf Deutsch: Anzahl der Teilchen pro eine Million). Heute liegt sie bei 416 ppm.“(1)

Wir lernen also von der ARD, dass der Volumenanteil in der Luft vom Spurengas Kohlendioxid (CO2) zwischen 1850 und heute durch den Menschen von etwa 280 ppm auf heute 416 ppm gestiegen sei. 280 ppm entsprechen 0,028 Prozent, 416 ppm entsprechen 0,0416 Prozent.

Und gebetsmühlenartig wird im Artikel mehrfach wiederholt, dass der Mensch für diesen Anstieg verantwortlich sei.

Das ist doch aber eine sehr geringe Konzentration, werden Sie jetzt sagen. Auch so wenig von einem Stoff könne eine große Wirkung entfalten, wird Ihnen dazu auf dem Presseportal.de erklärt:

„Björn Goldhausen, Pressesprecher von WetterOnline ordnet den Anstieg ein: “Unsere Erde hat sich einen ordentlichen CO2-Drink genehmigt und ist quasi angeschwipst! Ihr aktueller Promille-Wert beträgt 0,421. Die meisten Menschen würden jetzt schon nicht mehr ins Auto steigen, aber unser Planet dreht weiter seine Kreise. Notgedrungen nimmt er dabei weitere CO2-Cocktails in sich auf. Die absolute “Drehuntüchtigkeit” ist aber nicht mehr weit.“(2)

Der Pressesprecher von WetterOnline rechnet korrekt 0,04 Prozent in 0,4 Promille um und sagt, Sie würden es schon merken, wenn Sie 0,4 Promille Alkohol im Blut haben anstatt Null. Also habe diese Konzentration eines Spurengases auch eine hohe Wirkung auf das Klima.

Der selbstständig denkende Mensch fragt sich, ob man Alkohol mit dem Gas der Kohlensäure wirklich vergleichen kann und runzelt die Stirn.

Wenn Sie in die Wikipedia oder andere aktuelle Veröffentlichungen gucken, lesen Sie landauf, landab allerdings in etwa immer das gleiche. Im 19. Jahrhundert seien es 280 ppm gewesen, heute über 400 ppm. Die Menschheit sei an der Steigerung des Kohlenstoffdioxidgehalts in der Luft schuld und das mache die Erde gefährlich warm.

Und wenn es um alte Messwerte vor 1900 geht, werden die ja wohl korrekt in die aktuelle Literatur übernommen worden sein. Das könnte man meinen.

Demnach sagen alle das gleiche. Gehen Sie also bitte mit dem Wissen ins Bett, dass wir Menschen an dem Klimawandel schuld seien. Dann wünsche ich Ihnen als armer Klimasünder eine geruhsame Nacht! Sie müssen viel Abbitte leisten. Mit dem Kauf von Klimazertifikaten kann Ihre Seele noch ins Himmelreich kommen. Sonnst werden Sie in der Hölle schmoren.

Es gibt da natürlich solch unruhige Geister, die dann doch nicht so recht schlafen können und sich fragen: „Ist das wahrhaftig so? Sind die angegebenen Werte richtig?“

Wenn Sie auch zu diesen Querulanten gehören, die skeptisch gegenüber der Obrigkeit sind, dann sind Sie hier genau richtig.

Man könnte jetzt auf die Idee kommen, in ein altes Lexikon zu gucken. Da gäbe es zum Beispiel das Meyers Konversationslexikon aus dem 19. Jahrhundert. Das ist quasi der Vorläufer des Brockhaus.(3) Die Seite Wikisource spricht von einem bedeutenden, deutschsprachigen enzyklopädischem Werk und verlinkt auf alle alten Ausgaben, die komplett online einzusehen sind.(4) Dieser uralte und verstaubte Schinken füllt mit mindestens 15 Bänden etwa eineinhalb Meter im Regal. Sollten Sie als glücklicher Besitzer in unruhiger Nacht durch Ihre Hausbibliothek schlafwandeln, dann schlagen Sie das Lexikon bitte unter dem Begriff Atmosphäre auf. Sie werden sofort hellwach sein! Denn man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus wenn man liest, was dort im 19. Jahrhundert geschrieben wurde.

Es gibt keine Steigerung der CO2 – Konzentration in den letzten 180 Jahren

Der Begriff „Atmosphäre“ wird in Meyers Konversationslexikon sehr ausführlich besprochen. In Auflage 4 sind das beispielsweise insgesamt etwa 7 Seiten bzw. 14 Spalten. Alleine dem Kohlensäuregehalt (was der damalige Ausdruck für Kohlenstoffdioxid war) wurde eine ganze Spalte gewidmet.

Und als Mittelwert für den CO2-Gehalt der Luft entnehmen wir dem Lexikon 0,04 Volumenprozent.(5) Das entspricht 400 ppm und das ist die etwa gleiche Konzentration wie heute! Man reibt sich verwundert die Augen, doch es bleiben 0,04 Volumenprozent.

Ein Bild, das Text, Zeitung, Papier, Zeitungspapier enthält. Automatisch generierte BeschreibungMeyers Konversationslexikon 4. Auflage, 1885-1890. 2. Band: Atlantis – Blatthornkäfer, S.12.(6)

Als Schwankungsbereich werden im Lexikon die Werte 370 ppm und 620 ppm als Minimum und Maximum angegeben, die auf zahlreichen Messungen beruhen. Es wird genauestens erklärt, bei welcher Wetterlage man mehr COfindet. Auch ortsabhängige Variationen wie in großer Höhenlage, im Tal, im Inland oder an der See werden erklärt und mit Messwerten untermauert.

Kontrolliert man die vorangegangenen Ausgaben des Lexikons, ergibt sich ein sehr ähnliches Bild. In der 3. Auflage werden beispielsweise exakt die gleichen Werte angegeben. Umgerechnet 400 ppm als Mittelwert und 370 ppm bis 620 ppm als Schwankungsbereich.(7)

In der 2. Auflage von 1861 bis 1871 wird der Mittelwert des Kohlensäuregehalts der Luft umgerechnet bei 410 ppm (im Buch als „4,1 Vol. in 10.000 Vol. Luft“) angegeben. Das Minimum sei 315 ppm und das Maximum 574 ppm gewesen.(8)

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Meyers Konversationslexikon, 2. Auflage 1861–1867. 2. Band: Armeria – Bazan. S. 299.

In der ersten Ausgabe des Lexikons finden wir abermals ähnliche Werte. Dort werden sehr ausführlich Messwerte vom Genfer See ausgebreitet. Man kommt hier ebenfalls zum Schluss, dass der Mittelwert bei etwa 0,04 Volumenprozent also 400 ppm liegt.(9)

Auffällig ist, dass in dieser Ausgabe auch die Untersuchungsmethode über etwa eine Seite hinweg ausführlich erklärt wird. Es handelt es sich um ein sehr genaues sogenanntes „titrimetrisches“ Verfahren, das stark dem vom Arzt, Chemiker und Apotheker Max von Pettenkofer (siehe unten) etablierten Verfahren ähnelt bzw. sogar exakt die Beschreibung desselben ist.(10)

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Meyers Konversationslexikon, 1. Auflage 1857–1860. 2. Band: Armuth – Bayern. S. 320

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Meyers Konversationslexikon, 1. Auflage 1857–1860. 2. Band: Armuth – Bayern. S. 321

Die nullte Auflage des Lexikons von 1840 bis 1852 ist die ausführlichste, im Gegensatz zu den anderen Auflagen besteht sie aus 46 Bänden mit 6 zusätzlichen Supplementbänden. Dort finden wir im 1844 gedruckten 4. Band in der 2. Abteilung den gleichen Mittelwert von umgerechnet 400 ppm. Des Weiteren werden umgerechnet Minima um 315 ppm und Maxima um 574 ppm angegeben.(11)

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Meyers Konversationslexikon, 0. Auflage. 1840–1852, Band 4, 2. Abt. von 1844. S.180

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Meyers Konversationslexikon, 0. Auflage. 1840–1852, Band 4, 2. Abt. von 1844. S.181

Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Auflagen des Konversationslexikons aus dem 19. Jahrhundert CO2-Mittelwerte um 400 ppm angeben. Dieser Wert ist weit von den angeblichen 280 ppm entfernt.

In der 6. Auflage von 1905 ist allerdings ein Wert von umgerechnet 300 ppm angegeben, was den propagierten 280 ppm doch sehr nahe kommt.(12)

Das korreliert wiederum mit der Arbeit von Ernst Georg Beck, der 180 Jahre chemischer CO2-Messungen untersucht und dazu eine zusammenfassende Metastudie verfasst hat. In meinem Artikel „Das nicht passende Klimapanikpuzzle (Teil 2)“ habe ich diese Arbeit schon ausführlich erwähnt.(13) Der Diplombiologe Ernst Georg Beck kam auf Basis von insgesamt über 90.000 chemischen Einzelmessungen zum Ergebnis, dass die CO2-Konzentration starken Schwankungen unterliegen. Aus seinen Daten ist ersichtlich, dass zwischen 1830 bis 1880 die mittleren CO2-Werte von etwa 430 ppm kontinuierlich bis auf etwa 310 ppm sinken. (14) Dass sich diese Entwicklung in der Natur leicht verspätet in den Daten von Lexika aus der Zeitepoche niederschlägt, ist nur logisch.

Schwankungen der Kohlenstoffdioxidkonzentration

Und Sie haben richtig gelesen. Nach dem Einsetzen der industriellen Revolution sind zunächst die Kohlensäurekonzentrationen gesunken und nicht etwa gestiegen, wie ständig behauptet wird.

Sie sanken bis 1870 um dann nach 1920 bis 1945 auf 415 ppm anzusteigen und nachfolgend abermalls auf etwa 320 ppm zu sinken.(15) Ab diesem Zeitpunkt beginnt die kontinuierliche Messung auf dem Mauna Loa, welche eine Steigerung der Konzentration bis auf heutige 415 ppm zeigt. Das ist dann die eingangs erwähnte „Keeling-Kurve“, benannt nach dem Wissenschaftler Charles David Keeling.

Ein Einwirken des Menschen durch noch so massive Emissionen auf dieses Auf und Ab der Kohlendioxidkonzentrationen ist auch beim besten Willen aus den Daten der 90.000 chemischen Messungen nicht erkennbar.

Zitierbare Quelle im wissenschaftlichen Umfeld

Als Gegenargument könnte man jetzt bringen, dass doch das Meyers Konversationslexikon keine zulässige Quelle im wissenschaftlichen Kontext sei. Diese Aussage ist selbstverständlich Nonsens und unhaltbar. Genauso wie der Brockhaus muss auch das Konversationslexikon als Zeitdokument für wissenschaftliche Arbeiten zulässig sein. Aber sei es drum.

Schauen wir doch einmal in ein anderes Lexikon, zum Beispiel die Encyclopaedia Britannica. Das Flaggschiff unter den Enzyklopädien wird an allen Universitäten selbstverständlich ganz im Gegenteil zur Wikipedia als Quelle akzeptiert und sogar als Beispiel für Quellenangaben genannt.(16)

Und auch hier finden wir beispielsweise in der 9. Auflage aus dem Jahre 1875-1889 die Angabe einer mittleren CO– Konzentration von 0,04 Volumenprozent, was 400 ppm entspricht.(17)

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Encyclopaedia Britannica, 9. Aufl. 1875-1889. Band 3, S.32

Die Methode zur CO2 Bestimmung von Max von Pettenkofer

Der sehr kritische Leser könnte jetzt noch anmerken, dass die Methode zur CO– Bestimmung im 19. Jahrhundert viel ungenauer gewesen seien als heute. Auch diese Annahme stimmt nicht. Ab 1857 hat sich eine Methode zur titrimetrischen Bestimmung des CO2 – Gehalts in Luft nach Max von Pettenkofer als Standard etabliert, die auf einer sehr ähnlichen vorangegangenen beruhte. Deren Fehlerbereich wird mit anfangs 3% angegeben, später verbessert auf 1%. Und genau diese Methode wird beispielsweise sehr wahrscheinlich in der ersten Auflage des Konversationslexikons beschrieben, (siehe oben).

Der Mediziner, Chemiker und Apotheker Max von Pettenkofer hat den CO2 – Gehalt von Raumluft als Luftqualitätsmerkmal festgelegt.(18) In zahlreichen Messungen hat er Raumluft mit der Umgebungsluft verglichen. Dafür musste er für die Umgebungsluft einen Mittelwert als Vergleichswert bestimmen. Er legte damals einen Grenzwert für die CO– Belastung von Raumluft fest. Diese Pettenkoferzahl von 1000 ppm ist seit über 150 Jahren bis heute gültig und ist unter der Deutschen Industrienorm bzw. Europäischen Norm DIN EN 13779 festgelegt, wie auch beim Bundesumweltamt in einer offiziellen Veröffentlichung nachlesbar ist.(19)

Abgesehen davon berufen sich die Vertreter der These, dass im 19. Jahrhundert die CO– Werte um 280 ppm gelegen haben sollen auch auf ähnliche Messmethoden, wie der von Max von Pettenkofer. Nur dass sie nicht die Mittelwerte der damaligen Zeit herausgesucht haben, sondern Messwerte, die zu den niedrigsten der damaligen Zeit gehörten. Damit wurden etwa 90% der aus dem 19. Jahrhundert bekannten Messwerte ignoriert.(20)

Es macht einen Unterschied, ob man die Minima als Argumentationsgrundlage nutzt, oder die Mittelwerte. Ein Gleichsetzen von Minima mit Mittelwerten und darauf seine Argumentation aufzubauen ist im naturwissenschaftlichen Bereich ein unglaublich dreister Vorgang.

Schlussfolgerungen

Also falls Ihnen jemand demnächst mit der Argumentation kommt, dass doch damals das CO2 eine Konzentration von 280 ppm hatte und heute über 400 ppm und wir hätten das verursacht können Sie ihn freundlich auf seinen Irrtum aufmerksam machen.

Wenn wir damals und heute jeweils um 400 ppm COin der Luft hatten, zieht das eine ganze Reihe an zwingenden Schlussfolgerungen nach sich:

  • Der Mensch entlässt zwar etwa 6 Gigatonnen Kohlenstoff in Form von CO2 jährlich zusätzlich in die Luft (entspricht etwa 20GT Kohlenstoffdioxid), eine nennenswerte Auswirkung auf die CO2Konzentration ist jedoch nicht nachweisbar.
  • Selbst wenn das CO2 bei einer Konzentration von über 400 ppm eine drastische Auswirkung auf das Klima hätte (was in der Wissenschaft alles andere als gesichert, sondern strittig ist) kann der Mensch daher nicht schuld am Klimawandel sein, weil sich die CO2 – Konzentration in 200 Jahren trotz massiver Emissionen von anthropogenem CO2 nicht nennenswert geändert hat.
  • Die Argumentation, dass die CO2 – Konzentration in den letzten 200 Jahren gestiegen sei und dadurch auch die Temperatur, ist demnach falsch! Das CO2 ist nicht gestiegen. Die Temperatur ist hingegen eindeutig gestiegen. Demnach kann die Temperatur nicht so stark an die CO– Konzentration gekoppelt sein, wie landläufig angenommen wird. Damit fällt das gesamte Narrativ des CO– getriebenen Klimawandels in sich zusammen.
  • Eine behauptete Rückkopplungsschleife von Kohlendioxid, Temperatur und Wasserdampf existiert auf keinen Fall im behaupteten Umfang, allenfalls in einem sehr geringen Wertebereich.
  • Ein wie auch immer gearteter Kipppunkt des Klimas kann getrost in das Reich der Märchen verschoben werden. Es gibt keinen „Point of no Return“ für das Klima. (Diese Argumentation war ohnehin selbst im Mainstream strittig, wie man zuletzt in der Welt lesen konnte.)(21)
  • Aus den Eisbohrkernen aus der Antarktis ist bereits bekannt, dass Temperaturänderungen in der Vergangenheit immer vor den CO– Änderungen erfolgten und somit die Temperatur einen großen Einfluss auf die CO– Konzentration in der Luft hat, nicht aber umgekehrt. Lesen Sie dazu auch meinen Artikel „Das nicht passende Klimapanikpuzzle“ auf apolut.net.(22)
  • Alle weiteren Panikszenarien wie aussterbende Eisbären, steigende Meeresspiegel, das Versauern der Meere, mehr Wirbelstürme, sturzbachartige Regenfälle, Dürreperioden, Ausbreitung der Wüsten, der heißeste Tag aller Zeiten, abtauende Arktis und Antarktis, tauende Permafrostböden, Rekordtemperaturen, der Kölner Dom unter Wasser und dergleichen mehr verlieren ihre Bedeutung in Bezug auf eine mögliche Beeinflussung durch den Menschen. Denn diese Angstszenarien beziehen sich jeweils immer auf die angeblich menschgemachten CO– Konzentrationserhöhungen. Und die gibt es laut Literatur nicht.

Ganz abgesehen davon, dass eine abtauende Antarktis ohnehin eine dreiste Lüge ist. Insgesamt haben dort die Eismassen zuletzt deutlich zugenommen, und waren auch über Jahrzehnte davor weitestgehend konstant, sogar insgesamt mit einer leichten Zunahme des Eispanzers.(23)

Was an alldem besonders erschreckend ist, ist folgende Beobachtung: Egal welche Behauptungen zum menschengemachten Klimawandel man sich genauer anschaut, beim näheren Hinsehen lösen sie sich in heiße Luft auf.

Quellenangaben und Anmerkungen

 

(1) Vgl. mit: CO2-Emissionen Warum der Klimawandel menschengemacht ist. In :ARD Alpha Online.

10.03.2021. https://www.ardalpha.de/wissen/umwelt/klima/klimawandel-mensch-ursache-co2-emissionen-klima-planetb-100.html

oder https://archive.fo/wip/eZCV1

 

(2) Erde im CO2-Rausch – CO2-Konzentration auf Rekordniveau. Presseportal. 09.06.2022.

https://www.presseportal.de/pm/12322/5243397

 

(3) Online aufrufbare Versionen: https://de.wikisource.org/wiki/Meyers_Konversations-Lexikon

https://archive.fo/wip/jceCE

 

(4) Vgl. mit https://de.wikisource.org/wiki/Meyers_Konversations-Lexikon

 

(5) Vgl. Meyers Konversationslexikon, 4. Auflage, 1885–1890. 2. Band: Atlantis – Blatthornkäfer, S.12.

https://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=101252

https://archive.fo/wip/jbS4N

oder https://archive.fo/wip/eIvXF

 

(6) Ebd.

 

(7) Vgl. Meyers Konversationslexikon, 3. Auflage, 1874–1878. 2. Band: Asien – Berlicke. S.137.

https://archive.org/details/bub_gb_qCNiAAAAcAAJ/page/137/mode/1up?q=atmosph%C3%A4re

 

(8) Vgl. Meyers Konversationslexikon, 2. Auflage 1861–1867. 2. Band: Armeria – Bazan. S. 299.

https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11003675?page=310,311&q=atmosph%C3%A4re

oder https://archive.fo/wip/VFiB4

 

(9) Vgl. Meyers Konversationslexikon, 1. Auflage 1857–1860. 2. Band: Armuth – Bayern. S. 320 f.

https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10401939?page=342,343&q=atmosph%C3%A4re

oder https://archive.fo/wip/HuyeD

 

(10) Vgl. mit Dr. Max Pettenkofer: Ueber eine Methode, die Kohlensäure in der atmosphärischen Luft zu bestimmen. In Journal für Praktische Chemie. 1862. S.165

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/prac.18620850119

 

(11) Vgl. Meyers Konversationslexikon, 0. Auflage. 1840–1852, Band 4, 2. Abt. von 1844. S.180 f.

https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10797940?page=188,189&q=atmosph%C3%A4re

oder https://archive.fo/wip/B1Hu9

 

(12) Vgl. mit Vgl. Meyers Konversationslexikon, 6. Auflage 1902–1908. Band 2. Seite 51.

http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-002-0051

 

(13) Vgl. mit https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-2-von-markus-fiedler/

 

(14) Vgl. mit Ernst G. Beck: 180 Jahre atmosphärischer CO2-Gasanalyse mittels chemischer Methoden. In: Energy & Environment. 18.2/2007.

https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/12/180CO2-D.pdf

 

(15) Vgl. mit Ernst G. Beck: 180 Jahre atmosphärischer CO2-Gasanalyse mittels chemischer Methoden. In: Energy & Environment. 18.2/2007.

https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/12/180CO2-D.pdf

 

(16) Vgl. z.B. mit https://fg.freiraum.tu-berlin.de/wp-content/uploads/2016/11/Zitierleitfaden_FG_Giseke.pdf

oder https://www.ulb.uni-muenster.de/lotse/faktensuche/nachschlagewerke/lexika/wikipedia.html

 

(17) Vgl. mit Encyclopaedia britannica, 9. Aufl. 1875-1889. Band 3, S.32.

https://digital.nls.uk/encyclopaedia-britannica/archive/193650821#?c=0&m=0&s=0&cv=43&xywh=-1955%2C-399%2C7057%2C5231

 

(18) Vgl. mit https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/personen/nachlaesse/pettenkofer-max-von-1818-1901/

 

(19) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf

 

(20) Vgl. mit Ernst G. Beck: 180 Jahre atmosphärischer CO2-Gasanalyse mittels chemischer Methoden. In: Energy & Environment. 18.2/2007.

https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/12/180CO2-D.pdf

 

(21) Vgl. mit https://www.welt.de/wissenschaft/article244282479/Klimawandel-So-trickste-eine-Forschergruppe-die-Kipppunkt-Warnung-in-die-Debatte.html

oder https://archive.fo/wip/yogTc

 

(22) Vgl. dazu https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/

 

(23) https://notrickszone.com/2021/08/28/the-most-inconvenient-region-on-the-planet-for-global-warming-alarmists-antarctica-sees-growing-sea-ice/

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Markus Fiedler ist Diplombiologe, Lehrer und freischaffender Journalist.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Bildquelle:  DRG Photography / Shutterstock.com

Das Narrativ des menschgemachten Klimawandels kann vollends widerlegt werden

Ein Standpunkt von Markus Fiedler auf Apolut.net

Teil 1 der Reihe hier.

Der Beitrag erschien zuerst bei apolut hier




Woher kommt der Strom? Netto-Importkosten 777 Mio. € seit Atomausstieg

24. Analysewoche 2023 von Rüdiger Stobbe 

Allein in KW 24 werden 0,905 TWh Strom netto aus dem benachbarten Ausland importiert. Dafür muss der Stromkunde 115,72€/MWh bezahlen.

Seit dem Ausstieg aus der Kernkraft sind für die 6,6 TWh Importstrom netto Importkosten in Höhe von gerundeten 777 Mio. € angefallen.  ´Netto` bedeutet: Der Wert nach Verrechnung mit den anfallenden Stromexporten Deutschlands. Brutto wurden 1,06 Mrd. € für über 11 TWh Importstrom fällig. Wir reden von einem Zeitraum von 62 Tagen. Mehr zum Thema Deutschland wandelt sich zum Stromimporteur.

Die 24. Analysewoche wartet ab 15. Juli 2023 mit dem Phänomen der „warmen Dunkelflaute“ auf. Die Pv-Stromerzeugung ist befriedigend. Sie kann die teilweise gegen Null gehende Windstromerzeugung bei weitem nicht ausgleichen. Es muss konventionell erzeugter Strom, es muss fossil erzeugter Strom her. Und selbstverständlich der bereits oben abgehandelte Importstrom, der das Preisniveau auf hohem Niveau hält.

Auch ein Ausbau der Stromerzeugung mittels regenerativer Energieträger auf sage und schreibe 86% würde nichts nutzen. Zwar hätte man über die Mittagsspitze einen gehörigen Stromüberschuss, wie das Agora-Zukunftsmeter belegt. Genügend Stromspeicher für die großen Mengen überschüssigen Stroms werden nicht vorhanden sein, so dass der Mittagsstrom vor allem billiger Exportstrom wird. Strom, der zum Morgen und zum Abend, in der Nacht teuer eingeführt werden muss.

Es sei kurz dazwischen bemerkt, dass sich die Stromkrise ab Herbst weiter verschärfen könnte. Genau wie die Gaskrise. Der mittlere Strompreis liegt in diesem Jahr bei gut 100€/MWh. Das ist mehr als dreimal so hoch wie noch im Jahr 2020. Ab Herbst muss Deutschland seinen Strom praktisch komplett selbst und zu einem großen Teil fossil herstellen. Die jetzigen Stromlieferanten, unsere europäischen Nachbarn, benötigen ihren Strom zum Herbst, im Winter selbst. Richtig clever wäre es sich mit Putin an einen Tisch zu setzen, die Sanktionen gegen Russland aufzuheben und die intakte Röhre des Nordstream 1 in Betrieb zu nehmen sowie die Pipeline insgesamt in Stand zu setzen. Das ist meine Meinung, die gleichwohl kaum Widerhall in Ampel-Regierungskreisen finden wird. Also begibt man sich in andere, wesentlich teurere Abhängigkeiten (zum Beispiel USA, Katar), tritt Klima- und Umweltschutz mit Füßen (Fracking-Gas, Steinkohle aus Übersee),  gibt Abermilliarden € für die Förderung einer angeblich grüne Wasserstoffwirtschaft aus, die unter dem Strich den CO2-Ausstoß de facto massiv erhöht.

Zum Wochenende sinkt der Strombedarf naturgemäß. Verbunden mit starker PV-Stromerzeugung fällt der Strompreis über die Mittagsspitze unter 50€/MWh. Da muss Deutschland exportieren. Zum Vorabend wird wieder Strom gebraucht, weil kaum Windstrom erzeugt wird. Der PV-Strom versiegt wegen des Sonnenuntergangs. Also muss Importstrom zu Preisen von um die 140€/MWh, Sonntag sogar über 150€/MWh  her. Das, obwohl die fossilen Kraftwerke bullern und am Sonntagabend sogar der Wind wieder zum Leben erwacht und entsprechender Strom erzeugt wird. Denn die warme Dunkelflaute ist für diese Woche zu Ende. Nächste Woche allerdings ist die Windstromerzeugung ebenfalls wenig befriedigend. Wie das im Sommer halt so ist.

Wochenanalyse KW 24/2023

Montag, 12.6.2023 bis Sonntag, 18.6.2023Anteil Wind- und PV-Strom 42,1 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,0 Prozent, davon Windstrom 14,7 Prozent, PV-Strom 27,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,9 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 24. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 24. KW 2023: Factsheet KW 24/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040.

Jahresüberblick 2023 bis zum 18. Juni 2023

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2, Agora 2030Stromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Montag, 12. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom  51,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 64,9 Prozent, davon Windstrom 23,4 Prozent, PV-Strom 27,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,5 Prozent.

Noch ist alles gut. Schönes Wetter, ein laues Lüftchen. Fast 65 Prozent regenerative Stromerzeugung, wobei Wind- und PV-Strom ´gut` über den Tag verteilt sind. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 12.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Dienstag, 13. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 52,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,6 Prozent, davon Windstrom 24,9 Prozent, PV-Strom 27,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,1 Prozent.

Der Dienstag bringt noch recht viel Windstrom, die Sonne erzeugt viel PV-Strom. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 13.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Mittwoch, 14. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 45,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,5 Prozent, davon Windstrom 19,2 Prozent, PV-Strom 28,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,1 Prozent.

Der letzte Tag vor der warmen Dunkelflaute. Die Windstromerzeugung lässt bereits nach. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 14.6 2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Donnerstag, 15. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 34,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 49,1 Prozent, davon Windstrom 9,1 Prozent, PV-Strom 25,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,8 Prozent.

Die Windstromerzeugung kommt zeitweise fast komplett zu Erliegen. Ganztägiger Stromimport. Die Preisbildung. Man erkennt: Importstrom kostet …

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 15.6.2023: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Freitag, 16.Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 31,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,4 Prozent, davon Windstrom 10,4 Prozent, PV-Strom 21,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,5 Prozent.

Freitag, sehr wenig Windstrom,  wenig PV-Strom. Fast den kompletten Tag Stromimporte aus dem benachbarten Ausland. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2, Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Samstag, 17. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 37,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 55,0 Prozent, davon Windstrom 5,1 Prozent, PV-Strom 32,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,7 Prozent.

Still ruht die See, an Land bewegt der Wind auch nicht viel. PV ist stark. Dennoch wird viel Strom importiert. Die Preisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030Agora-Chart 2040

Sonntag, 18. Juni 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 38,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,1 Prozent, davon Windstrom 5,1 Prozent, PV-Strom 33,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,5 Prozent.

Über Tag geht die Windstromerzeugung gegen Null. Erst ab 19:00 zieht sie etwas an. Die PV-Stromerzeugung ist stark. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Juni ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.6.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2Agora-Chart 2030, Agora-Chart 2040

Neue Windparks in Bayern von Peter Hager

Vor kurzem veröffentlichte der BR den Beitrag „Erster Mega-Windpark in Bayern entsteht“.

Der geplante Windpark- und Wasserstoffpark mit 15 Windkraftanlagen (WKA) und einer installierten Leistung von 100 MW soll der Bevölkerung und der energieintensiven Glasindustrie günstigen Strom liefern. Laut  Energieagentur Nordbayern sollen die drei betroffenen Gemeinden sich mit 30% beteiligen. Eine kommunale Projektgesellschaft soll hierzu noch gegründet werden.

Der Beitrag zeigt die unseres Erachtens eine oberflächliche und einseitige Berichterstattung des BR. Der ÖRR-Sender wird im Volksmund bereits als „Grünfunk“ bezeichnet. Es fehlen wesentliche Infos:

  • Wie hoch ist die gesamte Investitionssumme? Es gibt lediglich die Aussage, dass 30% von den drei Gemeinden übernommen werden, die vom Wind- und Wasserstoffpark profitieren sollen.
  • Wann ist die Inbetriebnahme geplant?
  • Welche Stromernte/Jahr ist kalkuliert? Bei 1.752 Volllaststunden Windkraft in Süddeutschland wären dies rund 175 GWh?
  • Welche WKA-Typen sind vorgesehen?
  • Von welchen Strompreisen für Bürger und Industrie geht man aus?

Die Bürgerbefragung

Eine Zustimmung von 85 % sieht immer sehr gut aus. Von den angeschriebenen 7.300 Bürgern ab 16 Jahren haben sich lediglich rund 55% beteiligt, d.h. rund 3.400 Bürger stimmten dafür.

Das Unternehmen Heinz-Glas

Der jährliche Stromverbrauch an seinen Standorten in Deutschland wird  entspricht etwa dem von 25.000 Haushalten mit drei Personen, was bei einem Durchschnittsverbrauch von 3.100 kWh etwa 77,5 GWh entspricht.

In seinem Internet-Auftritt wirbt das Unternehmen mit Nachhaltigkeit. „Wir haben in hocheffiziente Elektroschmelzwannen statt der in unserer Branche üblichen mit fossilem Erdgas befeuerten Gasschmelzwannen investiert. Diese Wannen betreiben wir mit Ökostrom. Zertifizierten CO2-freien Strom dafür beziehen wir aus erneuerbarer Energie, die in Norwegen ins Netz eingespeist wird.“

Leider fehlt in dem Beitrag auch der Stromanteil den Heinz-Glas einmal über den geplanten Windpark beziehen möchte. 

Ein weiterer Groß-Windpark in Südbayern

Im Landkreis Altötting ist ein noch größeres Projekt mit bis zu 40 WKA im bayerischen Staatswald geplant. Hubert Aiwanger sieht in den beiden Projekten einen Test: „Das müssen wir hinkriegen.“ WELTonline hingegen titelt: Maximale Waldzerstörung bei minimaler Stromausbeute. Schauen Sie auch die Ausführungen von Prof. Ganteför zur Windkraft im Süden Deutschlands an.

„Wald und Windkraft sind gut vereinbar“,

meint der Vorsitzende des Bund Naturschutz in Bayern Richard Mergner. Ein klassischer ÖKO-Win-Win plus noch ´nen Win, wenn man den wirtschaftlichen Aspekt hinzurechnet.  Richard Mergner weiter: „Zwar sei es sicherlich besser, wenn Windkrafträder im Offenland stehen. Jedoch habe gerade der Landkreis Altötting eine solche Siedlungsstruktur, dass eben auch Waldgebiete herhalten müssten. Und wenn wir hier hinschauen, dann sehen wir zum Teil Fichtenbestände, die absterben. Das heißt, wir brauchen auch die Energiewende, damit der Wald gerettet werden kann, damit die Erwärmung oder auch der Borkenkäfer unsere Waldbestände nicht weiter vernichten kann“.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.




Michael Limburg zum Klima-Schwindel: „Trockenstes Gebiet der Erde ist die Antarktis“

Journalisten und Klimaforscher behaupten seit Jahren eine spürbare Klimaerwärmung aufgrund steigenden CO2-Ausstoßes festzustellen zu können. Und für diese Entwicklung wird der Mensch verantwortlich gemacht – man spricht vom angeblich „menschengemachten Klimawandel.

Wissenschaftler, die das aufgrund naturwissenschaftlicher Daten bestreiten, werden totgeschwiegen oder als sogenannte Klimaleugner verunglimpft. Davon betroffen ist auch der studierte Elektrotechniker, Dipl. Ing. Michael Limburg. Thomas Eglinski hat sich mit ihm über die vermeintliche menschengemachte Erderwärmung unterhalten.

Die Originalsendung finden Sie hier




Das nicht passende Klimapanikpuzzle – von Markus Fiedler, Teil 2

CO2–Steigerung von 1850 bis heute, gibt es die?

von Markus Fiedler, auf Apolut.net

Ernst Georg Beck, ein inzwischen verstorbener Diplombiologe und Lehrer hat in einer zusammenfassenden wissenschaftlichen Arbeit über chemische Konzentrationsmessungen im 19. und 20. Jahrhundert ein aufsehenerregendes Ergebnis zusammengetragen.

Die Arbeit trägt den Titel „180 Years of Atmospheric CO2 – Measurement By Chemical Methods“, ist als Veröffentlichung in der Zeitschrift „Energy & Enviroment“ im Jahr 2007 erschienen und hat damit den Peer-Review-Prozeß erfolgreich durchlaufen. Das heißt, daß in dieser Arbeit von Fachleuten keine gravierenden Fehler gefunden wurden.

Teils 1 der Reihe hier.




Unerwartete Abkühlung – Klimaschau 153

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 153. Ausgabe:
0:00 Begrüßung
0:15 Unerwarteter Abkühlungs-Trend
1:27 Salzmarschen meistern steigenden Meeresspiegel