Klimaangst aus Unwissenheit – Klimaschau 172

Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Themen der 172. Ausgabe:
0:00 Begrüßung
0:16 Nobelpreisträger kritisiert Klimaalarm
2:02 Klimaangst durch Unwissen




Grüne NGO „Zentrum Liberale Moderne“ von Ex-WDR-Reporter Küppersbusch zerlegt

von AR Göhring

Friedrich Küppersbusch, ehemaliger Moderator des legendären WDR-Formats „ZAK“ und „härtester Frager Deutschlands“ gilt sicher nicht als Gegner der grünen Partei oder gar EIKE-Sympathisant (vielleicht heimlich?).

Aber es mutet schon wie eine Zeitenwende an, wenn ein Kaliber wie FK eine grüne Stiftung derart genau unter die Lupe nimmt, daß es knirscht.

Was ist das „Zentrum Liberale Moderne“ des ehemaligen Böll-Stiftung-Chefs Ralf Fücks und seiner Ehefrau, der ehemaligen Abgeordneten Marieluise Beck? Fücks ist ein alter Hase im Stiftungs-NGO-Geschäft und machte sich wie Kollege Thilo Bode, ehemals Greenpeace Deutschland und GP Welt, mit seinem Spezialwissen und seinen Kontakten mit einer eigenen Nicht-Regierunsorganisation selbständig. Bode gründete Foodwatch, Fücks 2017 das genannte Zentrum. Nach nur zwei Jahren wurde LibMod schon aus „Bundesmitteln“ finanziert. Ein Whistleblower, also interner Informant, erzählte Küppersbusch und seinem Team vom Youtube-Kanal, wie die Methoden von Fücks & Co. so aussehen. Und da kommt klar heraus: nicht gemeinnützig, sondern eigennützig!

 




Faktencheck: Mythos teurer Atomstrom?! Klimawissen – kurz&bündig

No. 41 – Verteidiger der Klimakollapstheorie und der Erneuerbaren Energien behaupten gerne, daß Windräder und Photovoltaikfelder günstige Strompreise schafften – „die Sonne schickt keine Rechnung“.
Oder: „Es kostet nur eine Kugel Eis.“
Kernkraftwerke hingegen würden unglaublich hohe Subventionen beim Bau benötigen, und beim Abriß Jahrzehnte später würde es wieder extrem teuer.
Aber kann das stimmen? Zu Zeiten der Kohl-Regierungen waren die Strompreise immerhin günstig, obwohl im Lande über 20 Kernkraftwerke brummten.
Wir beleuchten die Argumente der Energiewender und Kernkraft-Gegner.




Woher kommt der Strom? „Ohne neue Speicher stottert die Energiewende“

49. Analysewoche 2023 von Rüdiger Stobbe

„Was tun ohne Wind und Sonne? Ohne neue Speicher stottert die Energiewende“, titelt n-tv am 16.12.2023. Was tun ohne Subventionen? fragt sich Robert Habeck. Antwort: die Energiewende stottert noch mehr! Das Streichen des Diesel- und Kfz-Steuerprivilegs für Landwirte sorgt für massiven Unmut. Der sofortige Wegfall der E-Auto-Förderung bringt Verdruss und Zorn bei den zahlreichen Betroffenen. Von den Strompreiserhöhungen zu Beginn des Jahres 2024 ganz zu schweigen. Die Netzentgelte werden steigen, der CO2-Preis steigt ohnehin. Jetzt allerdings mit zusätzlichem Aufschlag. Benzin, Diesel, Gas und Öl, Tanken und Heizen werden teurer. Die Inflation wird befeuert. Gewerbe und Handel legen die Mehrkosten auf die Verbraucherpreise um. Die Bürger werden begeistert sein.

Kein Geld, kein Kapital bedeutet keine Energiewende. Ohne Förderung läuft da nämlich gar nichts. Es zeigt sich, dass es ökonomisch unsinnig ist, eine Wirtschaft, die einstmals gut funktioniert hat, auf Pump zu „transformieren“.

Für ein Land, das nur einen Minibruchteil (2%) zum weltweiten CO2-Ausstoß beiträgt, und das mit den realen Energiewendeergebnissen alles andere als eine Vorbildfunktion hat, ist es in hohem Maß verantwortungslos, den Umbau der Energieversorgung schuldenbasiert voranzutreiben. Dieser ´Transformation` genannter Unfug, der in aller Munde ist, ist in Wahrheit der Weg in einen Ökosozialismus durch die Hintertür. Eine Hintertür, die dank der Verunmöglichung (Bundesverfassungsgericht) des schnellen Schuldenmachens hoffentlich bald und endgültig verschlossen wird. Das Tricksen unserer „Haushaltsexperten“ wird jedenfalls immer schwieriger. Es besteht immer die Gefahr, dass gefällige, aber rechtswidrige Haushaltspläne per Gericht gekippt werden. Auch in dieser Hinsicht war das Urteil des Bundesverfassungsgerichts wegweisend.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag reichte die regenerative Stromerzeugung von 0:00 bis 5:00 Uhr aus, um den Bedarf Deutschlands zu decken. Der Strompreis fiel um 3:00 Uhr auf 6€/MWh. Das liegt nicht an den angeblich so niedrigen Gestehungskosten der „Erneuerbaren“. In diese sind niemals die unabdingbaren Kosten enthalten, die für den Backup-Kraftwerkspark anfallen, der sowohl aus zeitlichen als auch aus finanziellen Gründen kaum bis 2030 errichtet werden wird. Die Preisbildung erfolgt per Angebot und Nachfrage. Ein Beispiel: Am Donnerstag, den 7.12.2023, musste Strom importiert werden. Gleiches gilt für den Freitag. Die Preisspitze: 150€/MWh. Warum? Der Strom wurde von Deutschland dringend benötigt. Deshalb der hohe Preis.

Wochenüberblick

Montag, 4.12.2023 bis Sonntag, 10.12.2023Anteil Wind- und PV-Strom 34,5 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 45,4 Prozent, davon Windstrom 33,2 Prozent, PV-Strom 1,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 49. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 49. KW 2023: Factsheet KW 49/2023 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Jahresüberblick 2023 bis zum 10. Dezember 2023 

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2023Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2Agora 68 Prozent AusbaugradAgora 86 Prozent AusbaugradStromdateninfo Jahresvergleich ab 2016

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2023 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 4. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 30,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 40,5 Prozent, davon Windstrom 30,4 Prozent, PV-Strom 0,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,8 Prozent.

Eine PV-Stromerzeugung findet praktisch nicht statt. Die Windstromerzeugung verläuft gleichmäßig mit leicher Tendenz nach oben. Obwohl die Residuallast hoch ist, wird praktisch kein Strom importiert. Unsere Nachbarn benötigen ihren Strom selbst! Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Dienstag, 5. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 34,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,9 Prozent, davon Windstrom 33,5 Prozent, PV-Strom 0,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 7,7 Prozent.

Ein ähnliches Bild wie am Montag, nur, dass die Windstromerzeugung nachlässt. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 6. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 17,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 28,8 Prozent, davon Windstrom 16,8 Prozent, PV-Strom 0,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,4 Prozent.

Der Mittwoch ist praktisch ein Dunkelflautentag. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 7. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 14,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 26,8 Prozent, davon Windstrom 12,2 Prozent, PV-Strom 2,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,1 Prozent.

Ab 14:00 Uhr legt die Windstromerzeugung zu. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.12.2023: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 8. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 28,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 39,9 Prozent, davon Windstrom 28,1 Prozent, PV-Strom 0,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Ab 10:00 Uhr kommt es zu einer leichte Winddelle. PV-Strom gleicht ´mangels Masse` faktisch nichts aus. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Samstag, 9. Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 51,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,6 Prozent, davon Windstrom 50,0 Prozent, PV-Strom 1,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.

Die Windstromerzeugung legt kräftig zu. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 10.Dezember 2023: Anteil Wind- und PV-Strom 64,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 75,7 Prozent, davon Windstrom 62,4 Prozent, PV-Strom 2,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,3 Prozent.

Bei wenig Bedarf erreicht die regenerative Erzeugung die Bedarfslinie und überschreitet sie für ein paar Stunden. Der Preis verfällt, erholt sich aber wieder.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 10.12.2023: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Energiewende der Ampel: DIW attestiert gemischte Halbzeitbilanz

Vor zwei Jahren ist die „Fortschrittskoalition“ aus SPD, Grünen und FDP mit sehr ehrgeizigen Zielen bei der Energiewende gestartet.

Das sehr „grünenfreundliche“ Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat jetzt in einer Kurzstudie der Ampel zur Halbzeit eine „gemischte“ Erfolgsbilanz bei wichtigen Technologien der Energiewende attestiert:

„In einzelnen Bereichen sind gute Fortschritte erzielt worden, in anderen klaffen große Lücken zwischen Ist- und Sollzustand.“

Betrachtet wurden die Ziele, welche die Ampel bis zum Jahr 2030 per Gesetz quantifiziert hat.

Ist-Stände zur Halbzeit der Legislaturperiode:

  • Photovoltaik: 79,6 GW (Ziel 2030: 215 GW)
  • Windkraft, Land: 60,7 GW (Ziel 2030: 115 GW)
  • Windkraft, See: 8,4 GW (Ziel 2030: 30 GW)
  • Wärmepumpen: 1,67 Millionen (Ziel 2030: 6 Millionen)
  • Öffentliche Ladepunkte: 100.000 (Ziel 2030: 1 Million)
  • E-Autos: 1,32 Millionen (Ziel 2030: 15 Millionen)
  • Wasserstoffelektrolyse: 0,08 GW (Ziel 2030: 10 GW)

Lediglich beim PV-Zubau wurde das „Halbzeit-Ziel“ der Ampel übertroffen. Was allerdings nicht viel nutzt, wenn – wie aktuell – die Sonne kaum scheint.  Alle anderen Zwischenziele wurden hingegen zum Teil deutlich verfehlt.

Was zudem bei der Bewertung fehlt, sind elementare Punkte der Energiewende, wie der Stromnetzausbau (Übertragungsnetz und Verteilnetz) sowie der Bau von Back-up-Kraftwerken.

Und nach den jüngsten Entscheidungen der Ampel sind besonders die Ziele zur Verkehrswende (E-Autos und öffentliche Ladepunkte) illusorisch. Auch der grüne Traum, die Batterien von Millionen E-Autos als Speicher für das Stromnetz zu nutzen („Energieexpertin“ Claudia Kemfert: „Wir haben Speicher noch und nöcher“), hat sich praktisch erledigt. 

Netzentgelte 2024 steigen jetzt noch mehr

Bereits in der 47. Woche 2023 wurde über höhere Netzentgelte zu Beginn des Jahres 2024 von durchschnittlich 11 % berichtet. Darin enthalten waren ein Anteil von 3,19 Cent/kWh für die Übertragungsnetze, welcher einen Bundeszuschuss von 5,5 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfond (WSF) beinhaltete.

Die „Fortschrittskoalition“ hat nun mit der Begründung einer geänderten haushaltsrechtlichen Lage nach Urteil der BVerfG zum Klima- und Transformationsfonds diesen Zuschuss gestrichen.

Dementsprechend erhöhen die Übertragungsnetzbetreiber zum 01. Januar 2024 ihre Netzentgelte auf 6,43 Cent/kWh. Das entspricht mehr als einer Verdoppelung gegenüber 2023 mit 3,12 Cent/kWh.

Damit erhöhen sich auch die Strompreise für Haushalte, Gewerbebetriebe und die allermeisten Industriebetriebe.

Und da reden die „Energiewender“ vom Strom, der immer günstiger werden wird, desto mehr „Erneuerbare“ installiert werden. Was für ein Märchen!

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.




Gegendemonstrationen und Widersprüchlichkeiten auf der Welt-Klimakonferenz

Lustiges am Rande der Klimakonferenz COP in Dubai: Eine Gruppe Männer klebt sich scheinbar im Stile der Letzten Generation LG auf die Straße vor einem Bus für Konferenzbesucher. Motto aber nicht „Klima retten“, sondern „rotes Fleisch retten, stoppt Netto-null“. NICHT im Stil der LG ist dann aber die Räumung der Anti-Klimademonstranten.

Die Aktion wurde von CFACT veranstaltet, dem Committee for a constructive tomorrow – EIKEs US-Partnerorganisation, die wie die Kollegen von Heartland in die Vereinigten Arabischen Emirate reisten, um sich den Klima-Almauftrieb mit satten 98.000 Teilnehmern anzuschauen.

Neben der nicht ganz ernst gemeinten Klebe-Demonstration stellte CFACT aber auch ernsthafte Fragen zum Thema Neo-Kolonialismus via „Klimarettung“.

Welche anderen Höhepunkte bot die Konferenz der Subventionsritter noch? Einige – denn diesmal, beim immerhin 28. Mal, gaben ausgerechnet die Gastgeber ordentlich Kontra. Ausgerechnet der COP-Chef, Sultan Al Jaber, sagte den Klimasektierern aus dem Westen, „keine wissenschaftlichen Erkenntnisse„, die darauf hindeuten, daß ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen notwendig sei, um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Al Jaber sagte auch, ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen würde keine nachhaltige Entwicklung ermöglichen, „es sei denn, man will die Welt zurück in die Höhlen bringen“. Treffer, versenkt.

Es scheint, als ob die Priester der Church of Global Warming weltweit auf dem Rückzug seien, wenn ihnen ausgerechnet bei ihrem wichtigsten Gottesdienst im Jahr derlei Ungläubiges vom Altar herab gepredigt wird.

Nicht so im Vatikan der Weltklimakirche, profan „Bundesrepublik Deutschland“ genannt. Reibungslos funktionierende Industriezweige werden stillgelegt – und man subventioniert stattdessen Energiezweige, deren Erntefaktor unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze liegt und daher ein Minusgeschäft ist, außer für die Subventionsabzocker. Bisher hat Deutschland etwa 1,5 Billionen (= 1.500.000.000.000) Euro in sogenannte Klimaschutzmaßnahmen investiert. Der dänische Wissenschaftler und Klimaskeptiker Björn Lomborg hat die finanziellen Konsequenzen berechnet. Das Ergebnis: Die Kosten der deutschen Klimapolitik zwischen 2020 und 2050 belaufen sich auf etwa zwölf Billionen Euro.

Das Geld ist nicht weg – es haben nur andere, im In- und Ausland. Diese Klima-Dagoberts sammeln das deutsche Steuergeld in ihren Geldspeichern, während es für öffentliche Aufgaben wie Bildung, Renten oder Pflege fehlt. Unnötig zu erwähnen, daß der Natur oder „Umwelt“ dabei überhaupt nicht geholfen wird, im Gegenteil.

Selbst innerhalb des Denkgerüstes der Klimakirche ist die Verschleuderung des Volksvermögens sinnlos, wie Richard Tol, ein Professor für Klimawandel-Ökonomie und Gutachter für den Weltklimarat zeigt:

„Es ist wenig teurer, eine Strategie der Anpassung an den Klimawandel zu wählen, statt ihn durch drastische CO2-Reduktion verhindern zu wollen. Laut UN-Schätzungen könnte man für die Hälfte der Kosten des Weltklimaprotokolls von Kyoto 1997 die schlimmsten Probleme der Welt dauerhaft lösen: Trinkwasser, Sanitärhygiene, Gesundheitsversorgung, Bildung. Investitionen also, die sofort Leben retten würden. Aber, solange die CO₂-Bilanz stimmt, sind uns Umwelt und Menschheit egal!!!“

Trotz der enormen Steuergeld-Verschwendung westlicher Staaten wie Deutschland oder USA für angebliche Klimarettung, und trotz der Zirkus-Veranstaltung in Dubai, stehen international die Zeichen für „Erneuerbaren“-Produzenten auf Pleite. So fahren Chinas Photovoltaik-Produzenten ihre Herstellung wegen mangelnder Nachfrage zurück, und Groß-Banken und Investoren finanzieren Unternehmen aus der Klima-Öko-Ecke nicht mehr.

Da springt die orwellsche Regierung in Berlin gerne ein und finanziert weltweit Blödsinn. MdB Joana Cotar kommentiert:

„Die Regierung gibt 200 Millionen Euro für die Umsetzung der nationalen Klimaziele Kolumbiens aus, 184 Millionen für die Korruptionsbekämpfung in Serbien, 100 Millionen für eine sozial gerechte Energiewende im Senegal, 315 Millionen für Busse und Radwege in Peru, 85 Millionen für die Einführung einer flächendeckenden Krankenversicherung in Tansania, vier Milliarden für grüne Energie in Afrika. Meinen Sie nicht, dass es hier mal an der Zeit ist, Abstriche zu machen und die eigene Bevölkerung an erste Stelle zu setzen? Überdenken Sie die Entwicklungshilfe für Indien! Die fliegen zum Mond.“

Prof. Klaus Döhler kommentiert:

„Was derzeit beim COP 28 in Dubai abgeht, könnte man vergleichen mit einem leeren Mehlsack. Der Mehlsack ist zwar leer, aber die Gläubigen der Klimakirche haben das noch nicht bemerkt, denn wenn man den leeren Mehlsack kräftig genug schüttelt, dann staubt er immer noch ein bißchen. Viel Lärm um nichts!“

Wissenschaftlich ist es ein Nichts – finanziell ist „Klima“ der Ruin vieler.