Wenn die „Tagesschau“ zur „Klimaschau“ mutiert – Klimaschau 180
Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Thema der 180. Ausgabe: Wenn die Tagesschau zur Klimaschau wird.
Die Klimaschau informiert über Neuigkeiten aus den Klimawissenschaften und von der Energiewende. Thema der 180. Ausgabe: Wenn die Tagesschau zur Klimaschau wird.
Die regenerative Stromerzeugung war in der fünfen Kalenderwoche (KW) 2024 etwas geringer als in der vierten. Dennoch ist die KW speziell, weil sich die Windstromerzeugung besonders auf die letzten vier Tage der fünften KW erstreckte. Der Strom-Mix für die 4 Tage im Einzelnen:
Bezogen auf den Bedarf* liefern die Regenerativen 81,4 Prozent. 10,8 Prozent „überschüssiger“ Strom netto werden exportiert. Warum ist das so, wo doch der Chart „Regenerative“ kaum eine Produktion über Bedarf signalisiert. Beachtet werden muss immer, dass …
Die physikalisch notwendige Stromübererzeugung hat Auswirkungen auf den Strompreis. Ohne auf die Detailpreisentwicklung einzugehen, erkennt man, dass der Höchstpreis während des Stromimportes zu Beginn des Viertagezeitraums aufgerufen wurde. Deutschland benötigte Strom. Ab Freitag, 18:00 Uhr nahm die Windstromerzeugung zu und der Preis verfiel. Genau 24 Stunden später gab es eine kleine Winddelle. Der Preis erholte sich. Danach sorgten insbesondere der geringe Sonntagsstrombedarf für hohe Stromübererzeugung und damit niedrige Preise.
Bleibt die spannende Frage, wie sich ein weiterer Ausbau von Windkraft- und PV-Anlagen auf die Übererzeugung auswirkt? Nehmen wir einen Ausbau auf rechnerisch 81 Prozent an. Der ist in etwa bis zum Jahr 2030 geplant. Das Agora-Zukunftsmeter liefert diesen Chart. Am 1.2.2024 bis zu Beginn 2.2.2024 gibt es einen Zeitraum (6:00 bis 1:00 Uhr), da liegt die Residuallast in der Spitze bei 40 GW. Das sind 8 GW mehr als die aktuell installierte Leistung Gas. Ab Freitag, den 2.2.2024, 20:00 Uhr kommt es zu einer massiven Stromüberzeugung bis Sonntag 24:00 Uhr. Da sind die auch dann notwenigen 20 Prozent fossil erzeugter Strom zwecks Netzstabilisierung noch nicht einkalkuliert. Ich behaupte, dass der überschüssige Strom in großen Mengen an unsere Nachbarn verschenkt werden muss. Und nicht nur das. Es werden hohe Bonuszahlungen fällig, damit der Strom überhaupt genommen wird. Man kann selbstverständlich auch Wind- und PV-Kraftwerke in hoher Zahl vom Netz nehmen. Eines aber kann getrost vergessen werden. Eine Speicherung dieser horrenden Mengen überschüssigen Stroms. Diese Speicherung wird weder in sechs Jahren und auch nicht in 25 Jahren möglich sein. Allein an den Kosten werden solche Projekte scheitern.
*Zu möglichen Differenzen zwischen Bedarf und Stromgesamterzeugung haben wir bei der Bundesnetzagentur nachgefragt. Die Antwort.
Montag, 29.1.2024 bis Sonntag, 4.2.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 56,3 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,2 Prozent, davon Windstrom 51,9 Prozent, PV-Strom 4,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 5. Analysewoche ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 5. KW 2024: Factsheet KW 5/2024 – Chart, Produktion, Handelswoche, Import/Export/Preise, CO2, Agora-Chart 68 Prozent Ausbaugrad, Agora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.
Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024: Chart 1, Chart 2, Produktion, Stromhandel, Import/Export/Preise/CO2
Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.
Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.
Montag, 29. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 42,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 55,0 Prozent, davon Windstrom 33,1 Prozent, PV-Strom 9,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,1 Prozent.
Die Windstromerzeugung ist noch gering. PV-Stromerzeugung für diese Jahreszeit ist ordentlich. Kurz: Es ist ein schöner Wintertag. Stromimporte werden notwendig. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 29. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 29.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.
Dienstag, 30. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 45,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,4 Prozent, davon Windstrom 39,8 Prozent, PV-Strom 5,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,7 Prozent.
Die Windstromerzeugung nimmt zu. Die PV-Stromerzeugung lässt etwas nach. Weitere Stromimporte sind angesagt. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 30. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 30.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Mittwoch, 31. Januar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 44,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,0 Prozent, davon Windstrom 44,4 Prozent, PV-Strom 3,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,3 Prozent.
Nach einer Winddelle, die durch Stromimporte ausgeglichen wird, steigt die Windstromerzeugung an. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 31. Januar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 31.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Donnerstag, 1. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 54,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,1 Prozent, davon Windstrom 50,2 Prozent, PV-Strom 4,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Beginn der Starkwindphase. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 1. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 1.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Freitag, 2. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 60,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 71,5 Prozent, davon Windstrom 57,7 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Die Windstromerzeugung nimmt weiter zu. Um 24:00 Uhr wird die Bedarfslinie erreicht. Die Strompreisbildung.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 2. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 2.1.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Samstag, 3. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 67,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 77,9 Prozent, davon Windstrom 64,7 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,4 Prozent.
Gleichmäßige Windstromerzeugung. Stundenweise reichen die Regenerativen aus, um den Bedarf zu decken. Die Strompreisbildung
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 3. Februar ab 2016.
Daten, Tabellen & Prognosen zum 3.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Sonntag, 4. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 71,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 81,3 Prozent, davon Windstrom 69,3 Prozent, PV-Strom 12,81,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,5 Prozent.
Heute deckt die regenerative Stromerzeugung den Bedarf bis 16:00 Uhr und wieder ab 22:00 Uhr. Die Strompreisbildung. Der mittlere Strompreis liegt für den Sonntag bei 14,78€/MWh.
Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 4. Februar ab 2016.
Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 4.2.2024: Chart, Produktion, Handelstag, Import/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten
Der große Boom ´E-Auto` ist vorbei. Die Jahreswerte 2023 spiegeln noch eine positive Entwicklung. Nach dem Wegfall jeglicher Förderung von heute auf morgen werden die Zulassungszahlen für rein elektrische Fahrzeuge ähnlich stark einbrechen, wie es 2023 bei den Plug-In-Hybridfahrzeugen (minus 50 Prozent) der Fall war, nachdem im Januar 2023 die Förderung für diese Fahrzeugantriebsart regulär auslief.
Der deutsche PKW-Neuwagenmarkt befindet sich in einem schwierigen Umfeld. Auch wenn Corona, Chipmangel sowie Zulieferprobleme durch den Krieg in der Ukraine weitgehend überwunden sind, so wirken sich jetzt zunehmend die negative Wirtschaftslage sowie die Absatzschwäche bei den E-Autos aus. Allein der Zulassungsanstieg bei den bewährten Verbrennerfahrzeugen ist Beleg, dass die Zeit der E-Mobilität ihrem Ende entgegen geht. Wer investiert bei einem rückläufigen Markt noch in notwendigem Umfang zum Beispiel in die Ladeinfrastruktur. Ohne hoher Subventionen läuft da nichts. Und Geld für den praktisch selbst geschlachteten Gaul E-Mobilität (abrupter Wegfall der E-Autoförderung) , das hat der Staat aktuell nicht.
2023: 2.844.609 (+ 7,3% ggü. 2022)
2022: 2.651.237 (+ 1,1% ggü. 2021)
2021: 2.622.132 (- 11,2% ggü. 2020)
2020: 2.917.678 (- 19,1% ggü. 2019)
2019: 3.607.258
PKW-Antriebsarten
Benzin: 978.660 (+ 13,3% ggü. 2022), Anteil: 34,4% (2022: 32,6%)
Diesel: 486.581 (+ 3,0% ggü. 2022), Anteil: 17,1 % (2022: 17,8%)
Hybrid: 664.580 (+ 42,8% ggü. 2022), Anteil: 23,4% (2022: 17,2%)
Plug-In-Hybrid: 175.724 (- 51,5% ggü. 2022), Anteil: 6,2% (2022: 13,7%)
Elektro (BEV): 524.219 (+ 11,4% ggü. 2022), Anteil: 18,4% (2022: 17,7%)
Flüssiggas: 13.147 (-12,4% ggü. 2022), Anteil: 0,5%
Erdgas: 1.327 (- 28,1% ggü. 2022), Anteil: 0,0%
Der Anteil von PKW mit Verbrennungsmotor stieg auf 74,9 % (2022: 67,6%).
Die vielen Änderungen bei den „E-Auto-Subventionen“ im Jahr 2023 hatten zum Teil drastische Auswirkungen auf die Zulassungszahlen.
Durch den Wegfall der Förderung bei den Plug-in-Hybriden ab Januar 2023 war der Rückgang besonders stark. Aber auch die Änderungen bei den BEV-PKW – von der Reduzierung ab Januar 2023, dem Auslauf der Förderung für gewerbliche PKW im September 2023 für gewerbliche PKW bis zur abrupten Beendigung im Dezember 2023 – hat zu einem deutlich geringeren Zuwachs geführt.
Plug-in-Hybrid-PKW
2023: 175.724 (- 51,5% ggü. 2022)
2022: 362.093 (+ 11,3% ggü. 2021)
2021: 325.449 (KBA-Auswertung ab 2021)
Die Top 10 nach Herstellern (31 Hersteller mit 96 Modellen – 2022: 30 Hersteller mit 90 Modellen) und deren Marktanteile in 2023:
Mercedes (12 Modelle): 23,6% (2022: 15%)
BMW (9 Modelle): 12,4% (2022: 11,9%)
Audi (8 Modelle): 9,4% (2022: 8,2%)
Seat (3 Modelle): 8,4% (2022: 7,5%)
Ford (mit 2 Modellen): 6,5% (2022: 8,0%)
Volvo (mit 5 Modellen): 5,1% (2022: 4,1%)
VW (mit 7 Modellen): 4,4% (2022: 8,5%)
Opel (mit 2 Modellen): 3,7% (neu in den Top 10)
Skoda (mit 2 Modellen): 3,7% (neu in den Top 10)
Kia (mit 4 Modellen): 3,5% (2022: 5,5%)
Herausgefallen sind ggü. 2022 Mitsubishi und Hyundai.
Ausschließlich Mercedes bietet Plug-In-Hybrid-PKW mit Dieselmotor an (4 Modelle).
Elektro-PKW (BEV)
2023: 524.219 (+ 11,4% ggü. 2022)
2022: 470.559 (+ 32,2% ggü. 2021)
2021: 355.961 (+ 83,3% ggü. 2020)
2020: 194.163 (+ 206,8% ggü. 2019)
2019: 63.281
Die Top 10 nach Herstellern (41 Hersteller mit 105 Modellen – 2022: 41 Hersteller mit 80 Modellen) und deren Marktanteile im Jahr 2023
VW (5 Modelle): 13,5% (2022: 13,4%)
Tesla (4 Modelle): 12,1% (2022: 14,9%)
BMW (6 Modelle): 7,7% (2022: 5,0%)
Mercedes (8 Modelle): 7,0% (2022: 5,4%)
Audi (6 Modelle): 5,8% (2022: 6,0%)
Hyundai (6 Modelle): 5,5% (2022: 7,0%)
Opel (5 Modelle): 5,3% (2022: 6,2%)
Skoda (mit 1 Modell): 4,5% (2022: 2,6%)
Fiat (4 Modelle): 4,4% (2022: 6,4%)
MG Roewe (4 Modelle): 3,5% (2022: 1,9%)
Im Jahr 2023 gab es etliche Veränderungen bei der Platzierung unter den Top 10. Bemerkenswert: VW hat Tesla als Nummer 1 abgelöst. Von den Top 10 des Vorjahres konnten BMW und Mercedes Marktanteile hinzugewinnen. Neu hinzugekommen sind Skoda und mit MG Roewe erstmals ein chinesischer Hersteller. Herausgefallen sind Renault (2022: 5,9%) und Peugeot (2022: 3,6%).
In den KBA-Zahlen tauchen in 2023 mittlerweile sieben chinesische Hersteller (fünf davon erstmalig) mit folgenden Neuzulassungen auf:
AIWAYS – Hauptsitz Shanghai: (2 Modelle): 50
BYD – Hauptsitz Shenzhen (3 Modelle): 4.135
GWM – Hauptsitz Boading (1 Modell): 4.585
Maxus – Hauptsitz Shanghai (1 Modell): 63
MG Roewe – Hauptsitz Shanghai (4 Modelle): 18.526 (2022: 8.774)
Nio – Hauptsitz Shangai (4 Modelle): 1.263
Polestar – Hauptsitz Göteborg (1 Modell): 6.288 (2022: 6.984)
Die beliebtesten zehn E-Modelle im Jahr 2023 waren:
Tesla Model Y (SUV): 45.818 (2022: 35.426)
VW ID.4/ID5 (SUV): 36.353 (2022: 24.847)
Skoda Enyaq (SUV): 23.498 (2022: 12.184)
Fiat 500 (Minis): 22.608 (2022: 29.635)
VW ID3 (Kompaktklasse): 22.270 (2022: 23.487)
Audi Q4 (SUV): 18.061 (2022: 12.406)
Seat Born (Kompaktklasse): 17.464 (2022: 12.564)
Tesla Model 3 (Mittelklasse): 15.865 (2022: 33.841)
BMW X1 (SUV): 14.694 (2022: 884)
Mini (Kleinwagen): 13.953 (2022: 11.744)
War das Ziel der Ampel bei Regierungsbeginn mit 15 Millionen BEV-Autos im Jahr 2030 auf der Straße bereits hoch ambitioniert, so ist es mittlerweile vollkommen unrealistisch. Es müssten in den verbleibenden sieben Jahren jeweils rund 1,9 Millionen BEV-PKW neu zugelassen werden. Ein weiterer Energiewendetraum ist geplatzt. Grund- und Waldbesitzer hingegen können noch richtig Geld verdienen.
Pacht für Windkraftanlagen steigt in neue Höhen
Nicht nur die Nabenhöhen der Windkraftanlagen steigen, sondern auch deren Herstellungs-, Betriebs- und Finanzierungskosten. Dem zufolge hat die Bundesnetzagentur bei den Wind an Land – Ausschreibungen die Höchstwerte der Einspeisevergütung von 5,88 Cent/kWh in 2022 auf 7,35 Cent/kWh in 2023 angehoben. Diese gilt auch für die Ausschreibungen in 2024.
Mit den hohen Ausbauzielen der Ampel für Windkraftanlagen (Land) von 115 GW installierte Leistung bis 2030 (Ende 2022: 58,23 GW) steigen auch die Pachtpreise. Die Verpachtung von Standorten für Windkraftanlagen wird für die jeweiligen Grundbesitzer immer lukrativer. Diese liegen in der Regel bei 50.000 bis 150.000 Euro (bei guten Windstandorten) pro Jahr.
Ein Beispiel aus Hessen zeigt, dass es auch noch deutlich höher gehen kann. Dort wird für Windkraftanlagen mit 7 MW eine Jahrespacht von 460.000 Euro je Anlage fällig.
Bei solchen Pachtpreisen kann man sehr gut die neue Vorliebe von Landesregierungen und Kommunen für Windkraftanlagen in Staatsforsten und auf Gemeindegebieten verstehen. Dabei heißt es doch immer von den „Energiewendern“: Je mehr die „Erneuerbaren Energien“ ausgebaut werden desto billiger wird der Strom.
Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
Rüdiger Stobbe betreibt den Politikblog Mediagnose.
„Wenn wir die globale Erwärmung begrenzen wollen, müssen wir Billionen ausgeben“
Der Chefökonom und Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung e.V. PIK, Ottmar Edenhofer, fordert in einem Interview mit dem Focus einen Ausbau der Klima-Entwicklungshilfe:
Wir brauchen Mechanismen, die Länder dabei unterstützen, dass sie ihre CO₂-Preise anheben. Ein Entwicklungsland kann nicht den gleichen CO₂-Preis haben wie die EU. Dafür muß es Fonds geben. Und die Klima-Entwicklungshilfe müßte daran gekoppelt sein, dass die Länder einen CO₂-Preis einführen.
Laut Dieter Nuhr sollen weltweit über 8.000 Projekte von deutscher Entwicklungshilfe (über verschiedenste Töpfe) finanziert sein. Selbst wenn die Ampelmänner die Unterstützung irgendwelcher Klimaschutzmaßnahmen tatsächlich ernst meinen sollten – wie will man bei DER Menge und DEN Entfernungen kontrollieren, ob das Geld im Sinne der Klimaschützer ausgegeben wird?
Aber auch wir als Wissenschaft haben viel zu wenig darauf hingewiesen, dass die Klimapolitik die ärmeren Haushalte stärker belastet als die reicheren.
Seit Habecks Heizhammer und der Graichen-Affäre kommt die grüne Energiewende-Ideologie immer stärker unter Beschuß. Die Bürger merken, daß EIKE und andere Warner nicht „schwurbeln“ und die Interessen der Ölindustrie vertreten – sondern genau andersherum: Habeck & Co.schwurbeln und verteilen das Steuergeld der immer klammeren Nettozahler in die Taschen von Profiteuren wie gewissen Klima-Instituten und Klima-Professoren um.
Insofern wundert es nicht, daß uns ein Informant kürzlich berichtete, daß die Mitschüler seiner Tochter in der Abiturklasse in Stuttgart (!) mittlerweile überwiegend anti-grün tickten. Ähnliches hörten wir von einer Privatschule in Thüringen, deren Schüler morgens mit nicht ganz kleinen Autos gebracht werden.
Aber nicht nur der EIKE-Buschfunk vermeldet einen Meinungsumschwung im Lande. Nein, auch die lauten Klima-PR-Sirenen wie Elektro-Prof. Volker Quaschning aus Berlin bekommen zunehmend Gegenwind. Er veröffentlichte auf TwitterX gerade ein selbst geschossenes Foto von Windspargeln im Sonnenuntergang – sehr romantisch.
Letzte Woche aus dem Auto fotografiert. Ist hier noch jemand der Auffassung, wir dürften die #Windkraft nicht weiter ausbauen und die #Klimakrise hemmungslos anheizen, weil die Windräder das Landschaftsbild stören?
Da wir den Schnappschuß aus rechtlichen Gründen hier nicht zeigen können, klicken Sie doch einfach auf dieses Symbolbild:
Daß Quaschning ein keineswegs romantisches, sondern eher dramatisches Untergangssymbol publiziert, merkt er gar nicht. Da es aber so schön zur Industrievernichtung und zum Wohlstandsabbau des Mittelstandes (aber nicht des Quaschnings) paßt, erntete der entrückte PR-Mann rund 90% kritische Kommentare. Viele davon beantworteten seine Frage schlicht mit JA, aber viele auch ausführlicher. Lesen und genießen Sie:
Es gibt keine Klimakrise, Q. Die findet nur in Ihrem Kopf und in unserem Geldbeutel statt.
Auf jeden Fall, jedes Windrad ist eins Zuviel!!
Kernenergie. Ja bitte.
Ja, ich Auch wenn hier in der Tat die Tempel der CO2-Sekte vor dem Hintergrund des phantastischen Abendrots verblassen!
Der Schutz der Natur wird ignoriert, die Fläche zugepflastert- es ist furchtbar alle 20-25 Jahre muss jedes einzelne ersetzt werden ohne Recycling. Ein wirklich schöner Ausblick. Dem Grünstädter ist das natürlich völlig egal
Meinst du ungefähr? Du merkst doch nichts mehr …
Ziemlich frech! Denn ich dachte unberührte Natur oder Kulturlandschaften sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Es sollte geboten sein in Berlin Zentrum auf jede Freifläche ein 250 Meter Windrad hin zu stellen… dann schauen wir mal wie lange sie es haben wollen.
Sähe ohne Windräder viel schöner aus.
Die hässlichen Windräder stören das Bild. Anonsten tolle Aufnahme. Gut eingefangen.
Sie brauchen eine neue Brille.
Seine volle Wirkung entfaltet der Anblick erst, wenn die #WKA wieder weg sind. Spötter behaupten, Hr. Quaschning hätte sich schon freiwillig dazu gemeldet, dann die monströsen Fundamente wieder wegzuhämmern, wenn die Betreiber mangels Steuersubventionen pleite gegangen sind.
Wollen sie ernsthaft behaupten, dass der Sonnenuntergang durch eine verspargelte Landschaft schöner wird?!
Die Windräder zerstören die Umwelt, ganze Wälder müssen für diesen Irrsinn weichen! Das hat nichts mit Umweltschutz zu tun!!
Ihre Aussage suggeriert, dass wenn wir keine #Windkraft bauen, wir keine „klima-neutrale“ Energiequelle haben. Es gibt aber etwas jenseits der Ideologie…
Aber hundertprozentig. Die stören nicht nur das Landschaftsbild sondern auch eine stabile Energieversorgung.
Ja Ende Windkraft. Ihre Klimakacke ist ein ganz grosser MEGASCHWINDEL. Haben Sie jemals den Einfluss der Sonne betrachtet in diesen besch. Computernodellen ? Nee…
Bei uns stehen auch 2 Windradl auf ner Anhöhe.. toll.. nur woanders stehen wie auf dem Foto von Nicola zu sehen 100 derte.. Das ist Ihnen wohl nicht bekannt..
Diese hässlichen, lärmenden Dinger? Bitte nicht. Wenn, dann in den Naherholungsgebieten der Städte. Oder wie wäre es mit dem Tempelhofer Feld?
Nein, weil sie der Umwelt SCHADEN!
Nicht nur weil sie das Landschaftsbild zerstören, aber auch: – Vögel schreddern – sehr begrenzte Laufzeit haben – größtenteils nicht recyclebar sind – schlechte Energiebilanz haben – ohne Förderung sich nicht am Markt behaupten würden – Umwelt zerstören statt zu schützen
Reißt die Dinger ab und vergrabt die Reste bei jedem Grünen im Garten.
Alter, da brennt ja der Himmel……Uiiiiiiiiiii Hab gedacht das ist ne Metapher, aber nein der brennt ja wirklich…… schmelzen dann nicht die Flügelchen von den Windmühlen? Da ist doch bestimmt tausende Grad, oder?
Wenn man Spanien anschaut, was dort die Windräder anrichten können, wäre ich sehr vorsichtig. Rings um den Park eine nie dagewesene Dürre. Die beeinflussen das Wetter.
Ja ich. Wälder zu opfern für Industrieanlagen ist nicht ökologisch
Ich dachte, wir schonen jetzt die Landschaft, indem wir wieder Gaskraftwerke bauen?
Ein wahres Kleinod der Natur die natürlich gewachsenen Strommasten, die gerade in den Wind aufgewachsenen WKA sind ein Sinnbild für die Schönheit und Eleganz der Natur. Nature at it´s best!
Windräder ändern das Klima. Windräder zerstört Natur, Vögel, Insekten. U.v.m Welche Klimakrise ? Hab die Scheiss Dinger übrigens vor der Haustür, sind laut und Gesundheitsschädlich.
Wow, wie malerisch. Oder geht’s um den rötlich gefärbten Horizont, der uns die nahende Klimahölle ankündigt?
Hm das offensichtliche ist eigentlich das geringere Problem – die notwendigen Fundamenten und Versorgungsstraßen sind da viel ärger. Obwohl auch die Windräder kann man nicht entsorgen
Als Schleswig-Holsteinerin, in deren jungen Jahren Windkraftanlagen noch kein (großes) Thema waren, sage ich schon, dass gerade Dithmarschen und Nordfriesland mit ihrer einzigartigen Weite und dem Blick über die Köge schon etwas verloren haben, was dieses Erlebnis betrifft
Wenn man nicht umgeben von 276 Windrädern wohnt, mag einem der Anblick im Sonnenuntergang ja noch romantisch erscheinen
Wenn die Windrädchen helfen würden, müßte man sie halt hinnehmen. Tatsächlich verschandlen wir für ein Schweinegeld unsere Landschaft und kommen der CO2-Neutralität nicht näher. Die Dinger funktionieren nämlich nur im Verbund mit Kohle und Gas. „Kraftwerksstrategie“
Wie krank muss ein Mensch sein darin Schönheit zu finden.
Ein unglaublich scheußlicher Anblick. Selbst der tolle Himmel macht die Dreckspropeller nicht hübscher.
Wir heizen Das Klima nicht hemmungslos aus. Sie heizen es an. Alarmismus
Ja, ich sehe lieber Bäume als feuchte links-radikale Traumbilder.
Mit weiter laufenden AKW, hätten wir gar nichts aufgeheizt.
Ich find Windräder schön! Schöner als AKWs und Kohlekraftwerke!
Klar wenn jemand die vierfache Menge Windräder möchte. Und auch das wird nicht reichen, wenn alle fossilen Energieträger wegfallen. Nur zu…
Fürchterliches Bild. Alles kaputt.
Ehrlich gesagt ich finde es fürchterlich. Da habe ich lieber ein Kernkraftwerk an einem Punkt und gut ist. Wir brauchen die #Windkraft aber wenn man das schön findet, dann weiß ich auch nicht mehr wie man helfen kann
Junge….du warst noch nie im Hunsrück und der Eifel! ….komm….lass uns mal rumfahren…..um den Sondermüll zu sehen!!! Na los! Keine Eier?
Also ich finde das sieht extrem scheiße aus
Ja, ich hier. Weg mit dem Schwachsinn. Wieso fahren sie eigentlich Auto? Haben Sie kein Fahrrad?
Wie verdreht ist ihre Wahrnehmung? Diese Tierschredderanlagen zerstören massiv dieses Bild eines Sonnenuntergangs-/aufgangs. Sie zeigen ein Beispel wie sehr die Dinger das Landschaftsbild stören und framen es als positiv? Wenn Ideologie die Wahrnehmung zerstört…
Gestützt durch Kohlestrom. Na toll sie „Experte“.
Der quatschnigg ist so lost. Windräder sind extrem schädlich für unsere Umwelt. Abholzung, Entsorgung der Blätter, SF6-Emissionen, Austrocknung der Böden, Vogelkiller, Mikroplastik von den rotorblättern, ….
Marcel Crok von CLINTEL analysierte auf unserer Konferenz in Braunsbedra die Tricks der Klimaalarmisten anhand ihrer eigenen Publikationen. Im Sachstandsbericht des UN-Weltklimarates IPCC steht dummerweise gar nicht (eindeutig) drin, daß sich das Wetter durch industrielles CO2 ändert.
Trotzdem wird in den Medien und von Aktivisten unablässg behauptet, daß zum Beispiel Dürren immer häufiger würden.
Hier eine nagelneue simultan gedolmetschte Version des interessanten Vortrages von unserem Leser