Woher kommt der Strom? nur zwei Tage mit kräftigem Wind

6. Analysewoche 2024 von Rüdiger Stobbe

Diesmal sind es nur zwei Tage, sofort zu Wochenbeginn, an denen der Wind kräftig weht und die Windstromerzeugung entsprechend hoch ist. Ab Mittwoch fällt die regenerative Stromerzeugung rapide ab. Um 12:00 Uhr ist erstmalig der Import von Strom aus dem benachbarten Ausland notwendig. Das bleibt auch, wenn man von einen kleinen Windbuckel am Freitag absieht, die ganze Woche so. Selbstverständlich kommt es gleich zu Beginn der Importphase zu einem Preishoch. Die konkreten Zahlen: Der mittlere Preis für die ersten zwei Tage liegt bei 40,57€/MWh, der mittlere Preis für die restlichen fünf Tage 74,49€/MWh. Die Windmüller bekommen ihren per EEG zugesagten Preis vom Steuerzahler. Das sind um die 80 bis 90€/MWh. Für die Ausschreibungen im Jahr 2023 wurden 70,35€/MWh festgelegt. Der angeblich so günstige Wind- und Solarstrom wird raufsubventioniert, so dass der Stromkunde nichts davon hat. Nur, dass er den Betrag, den er über die Steuern bezahlt, seit einiger Zeit nicht mehr auf seiner Stromrechnung sieht. Anlagenbetreiber, die ihren Windstrom direkt vermarken, erhalten begrenzt auf 20 Jahre immer den Preis, den das EEG für die jeweilige Anlage festschreibt. Liegt der Marktpreis höher, wird dieser höhere Preis gezahlt. Mehr zur Direktvermarktung.  Die Betreiber regenerativer Stromerzeugungsanlagen sind als Direktvermarkter immer auf der sicheren Seite. Das Risiko trägt der Steuerzahler. Dass dieses Risiko große Ausmaße annehmen kann, belegt die Tatsache, dass das die Rücklagen, welche auf dem EEG-Konto liegen, nicht ausreichen, um die Forderungen der Netzbetreiber, die die Abrechnungen abwickeln, auszugleichen. 7,8 Milliarden € fehlen und müssen vom Bund, vom Steuerzahler irgendwie zusätzlich aufgebracht werden. Die Staatskasse ist leer.

Der zusätzliche Betrag von 7,8 Milliarden Euro, den die Netzbetreiber nun geltend machen, setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Einerseits geht es um einen Restanspruch aus den Jahren 2022 und 2023 in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Den restlichen Betrag in Höhe von 4,4 Milliarden Euro begründen die Netzbetreiber mit aktualisierten Berechnungen, die aktuelle energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen und nach Überzeugung der Netzbetreiber eine höhere Abschlagszahlung erforderlich machen. Quelle.

Um die Dimension des Betrages 7,8 Milliarden € zu veranschaulichen, nenne ich die Summe der Förderung aller möglichen Einrichtungen, Projekte und vielem mehr seit der Gründung der „Aktion Sorgenkind“, heute „Aktion Mensch“ im Jahr 1964. Stolz wird berichtet, dass bereits über 5 Milliarden € in soziale Projekte geflossen seien.  

Wochenüberblick

Montag, 5.2.2024 bis Sonntag, 11.2.2024Anteil Wind- und PV-Strom 51,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 62,8 Prozent, davon Windstrom 48,2 Prozent, PV-Strom 3,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 6. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 6. KW 2024: Factsheet KW 6/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

  • Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
  • Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen – Weitere Interviews zu Energiethemen
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2024 bis zum 11. Februar 2024 

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 5. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 69,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 78,0 Prozent, davon Windstrom 65,6 Prozent, PV-Strom 3,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,6 Prozent.

Die regenerative Erzeugung per Windkraft ist stark. Immer, wenn die Bedarfslinie regenerativ erreicht oder überschritten wird, verfällt der Preis.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Dienstag, 6. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 70,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 79,0 Prozent, davon Windstrom 67,9 Prozent, PV-Strom 2,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,5 Prozent.

Ein ähnliches Bild wie Montag. Allerdings erreichen die regenerativen Stromerzeuger diesmal über Mittag die Bedarfslinie nicht. Der Preisverfall bleibt damit aus. Das Preisniveau ist gleichwohl niedrig. Der Stromkunde hat davon allerdings nichts. Er muss als Steuerzahler für den Garantiepreis des EEG herhalten. Was ihn das kostet wurde oben gezeigt. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 7. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,2 Prozent, davon Windstrom 43,3 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,7 Prozent.

Die Windstromerzeugung lässt nach. Die PV-Stromerzeugung ist winterlich schwach. Bereits ab 10:00 Uhr wird Strom importiert. Der Preis steigt kontinuierlich an und erreicht acht Stunden nach Importbeginn einen ersten Preispeak. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 8. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 24,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 37,3 Prozent, davon Windstrom 21,8 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,3 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung ist schwach, der Stromimport erfolgt ganztägig. Die Strompreisbildung. Lassen Sie sich nicht von der Preislinie täuschen. Sie liegt seit Mittwoch auf einem höheren Preisniveau als an den beiden ersten Tagen. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.2.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 9. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 50,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,9 Prozent, davon Windstrom 47,9 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Der besagte kleine Windbuckel mit dem Überschreiten der Bedarfslinie (inkl. fossiler Erzeugung) am frühen Morgen. Der Strompreis sinkt. Aber bei weitem nicht so stark wie zu Wochenbeginn. Um dann zu einem weiteren Preispeak anzusteigen.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Samstag, 10. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 37,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,5 Prozent, davon Windstrom 30,7 Prozent, PV-Strom 6,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,9 Prozent.

Wenig Strombedarf, wenig regenerative Erzeugung. Schönes Winterwetter mit Tendenz Richtung Frühjahr. Ganztägiger Stromimport. Die Preisbildung ist entsprechend.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Februar ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 10.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 11. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 45,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,7 Prozent, davon Windstrom 42,3 Prozent, PV-Strom 2,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,5 Prozent.

Sonntag: Noch weniger Strombedarf. Ab 8:00 Uhr wird Strom importiert. Den ganzen Tag. Über Tag sinkt die Windstromerzeugung. Der Import gleicht das Weniger an Windstrom aus. Die Strompreisbildung verläuft entsprechend. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.




Treibhauseffekt und Wärmestau auf der Erde?

von AR Göhring und KE Puls

Der Physikprofessor Gerd Ganteför macht auf seinem Kanal Die Grenzen des Wissens Werbung für die These vom menschgenachten Klimawandel. Er geht dabei aber recht kritisch und nicht ganz so aktivistisch vor wie die Klimakleber von der Letzten Generation und wird deswegen überraschenderweise bei den „Klimaleugnern“ einsortiert.

Das ist grotesk – Ganteför ist zum Beispiel einer derjenigen, der dem Nachweis, daß CO2 der Wärme folgt statt andersherum, damit begegnete, daß er als Hilfskonstruktion fürs Narrativ die Milankowitsch-Zyklen heranführte. Also: Astronomische Zyklen heizen etwas an, dann gast das CO2 aus den Meeren und übernimmt die ganze Heizung – Klimakollapstheorie gerettet!

In seinem aktuellen Video reagiert er auf das Interview mit Bernhard Strehl und Philip Hopf „CO2 hat keinen Einfluss auf Klimaerwärmung!“.


In der Tat ist die Frage ja hochspannend: Die Erde hat eine Albedo von 30-43%  – also die Sonnenstrahlung bleibt zunächst zu 57-70% auf der Erdoberfläche. Wenn man die pflanzliche Energie- und CO2-Fixierung abzieht (Photosynthese), bleibt immer noch das meiste übrig. Treibhauseffekt hin oder her – verläßt der Rest die Atmosphäre wieder bei Nacht oder – gegebenenfalls – in den kalten Jahreszeiten? Ansonsten müßte es schlicht durch Akkumulation der Energie immer wärmer werden…

Wie dem auch sei – die komplizierten Energie-Budgetmodelle der Erde verwirren die Leser und TV-Zuschauer der Klimamagazine im Fernsehen meist nur.

Was meist außen vorbleibt, ist das relativ simple Lambert-Beer-Gesetz, das die Extinktion, also Auslöschung/Streuung von Strahlung bei Passage von Materie beschreibt. Meterologe Klaus Puls hatte dazu schon vor einiger Zeit einige Grafiken erstellt:

KE Puls: Lambert-Beersche Anwendung

 




Alarmistischer Energiewende-Professor erhält immer mehr unbotmäßige Kommentare

Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin, twittert fleißig. Er ist dabei ähnlich wie PIK-Rahmstorf erstaunlich unsachlich und aktivistisch, was ihm neben ein paar zustimmenden Kommentaren zunehmend ätzende Kritik einbringt.

Kein Wunder: Wie im Kanal von P-R wird für die Leser auf X/Twitter immer offensichtlicher, daß beide Professoren rosinengepickte Meldungen als „die“ Wissenschaft hinstellen, um ihre Agenda und ihre jahrzehntelange Forschertätigkeit nicht zu beschädigen. Das funktioniert nicht mehr – zu viele Formate wie EIKE stellen auf etlichen Plattformen zu viele Fragen. Außerdem sorgen Rahmstorfs und Quaschnings Kollegen in den Ministerien für derart teure Energie, daß die Bürger schon deshalb ins Grübeln kommen.

Gerade provozierte der EE-Prof. mit dieser Publikation:

gefunden auf https://twitter.com/VQuaschning/

Das Kommentar-Ergebnis sieht dann (u.a.) so aus:

  • Sie erinnern mich an den berühmten Geisterfahrer, der sich über entgegenkommende Geisterfahrer beschwert.
  • Na, kickt die Realität?
  • Ja klar, du nicht. Die anderen glauben die Klimageschichte eben nicht mehr. Ist hart zu akzeptieren, nach 30 Jahren Indoktrination. Verstehe dich.
  • Das liegt genau an so Leuten wie ihnen und den Grünen. Auch Verbrenner werden statt E-Autos gekauft. Tja, wenn man Atomkraft abstellt, wegen Sprengung von Infrastruktur nicht ermittelt, Braunkohle wieder massiv abbaut, Fracking-LNG aus dem USA per Schiff ankarrt, Krieg gegen Russland führt, illegale Haushalte mit Megaschulden macht, muss man sich über Ölheizung oder gar Holzöfen nicht wundern. Die Grüne Politik und Ideologie ist eine Katastrophe für Bürger und Umwelt!
  • Fast so als wäre die Wärmepumpe keine universelle Lösung.
  • Tja, der Markt und der eigene Geldbeutel regelt. Klar werden Gas und Öl künstlich immer weiter verteuert, lohnt aber oft immer noch mehr, als 6-stellig zu sanieren und ne WP einzubauen.
  • Klimaschädlich Nix klimaschädlich, CO2 gut für Pflanzen und dies wiederum gut für alle Sauerstoff abhängigen Lebewesen. Zudem wird der Ertrag von Agrarpflanzen höher durch mehr CO2 und die Erde wird grüner.
  • Ich verstehe durchaus, dass man bei einer Inselbegabung wie Sie sie haben, das nicht nachvollziehen kann. Ich kann es hingegen durchaus Nachvollziehen, dass man nochmals eine günstigere Ersatzinvestiton vornimmt…. und damit enorme Kosten und das Risiko staatlicher Eingriffe in das Heizverhalten nach hinten verschiebt.
  • Das sind typische Trotz- und Ausweichreaktionen auf die unzumutbare Politik der Ampel.
  • #DankeHabeck.
  • Ja, die schlimme, schlimme Klimakrise. Deutschland verglüht und vertrocknet vollstândig. Der Ukrainekrieg entspricht nach Jahren der x hundertfachen C02 Emmision Deutschlands . Alles egal, Onkel Quaschning und seine Lobbykumpels bleiben bei ihrem hübschen Klimamärchen …..
  • Ihre EE Jubel-Tweets kann wiederum von uns keiner nachvollziehen..
  • Können Sie bitte aufhören, den Klimascam zu bedienen? Sie spielen Verbrechern in die Hände.
  • Grün wirkt !
  • Das ist ja der Punkt! Es gibt keine Klimakrise! Höchstens eine Anpassungskrise! Merke: Ihr könnt tun was Ihr wollt, den Klimawandel haltet Ihr nicht auf!
  • Einfach nächstes mal statt 125000 Jahren eine 0 dran hängen 1.25 Millionen ist furchterregender.
  • Und weil Leute wie Du und Habeck solche Kaufentscheidungen nicht nachvollziehen können, während so viele sie bei dieser Politik der Panik sogar vorhergesehen haben, seid Ihr in Euren jeweiligen Verantwortungsbereichen auch völlig ungeeignet.
  • Unser Heizungsinstallateur hat uns mehrfach direkt davon abgeraten eine Wärmepumpe einzubauen. Weil es seiner Meinung nach teurer ist als Gas in unserem Haus aus den 60ern. Die aktuellen Strompreise kannte er aber nicht auf Nachfrage.
  • Nachbar ist auf die Heizungsverbot-Lüge reingefallen Hab versucht, ihn aufzuklären, aber vergebens. Denke das sind nicht wenige, die ähnlich kurzsichtig auf diese Fakenews reingefallen sind. Leider können die Folgekosten nicht auf die Verantwortlichen umgelegt werden.
  • Ja die gibt es nur in und von Deutschland aus, deshalb sind wir ja die, die es retten müssen … Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel…. Klima ist nur ein Geschäft…und der dumme Deutsche soll zahlen Oder warum ist Heizung u die CO2-Bepreisung nur bei uns ein Thema



Grüner Kapitalismus auf dem Rückzug? Blackrock und andere Schwergewichte ziehen sich aus Climate Action 100+ zurück

von AR Göhring

Die „Klima-Aktion 100+“ ist laut eigener Aussage eine von „Investoren getragene Initiative, die sicherstellen soll, dass die weltweit größten Treibhausgasemittenten die notwendigen Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen“.

In der Organisation sind über 170 Firmen und Konzerne von Weltruf Mitglied, darunter auch eher umstrittene wie Blackrock und JP Morgan. Und viele andere, teils SEHR überraschend:

A.P. Møller – Mærsk A/S
Air France–KLM S.A.
Airbus SE
ArcelorMittal S.A.
BASF SE
Bayer AG
Bayerische Motoren Werke AG (BMW)
The Boeing Co.
BP
Carrefour S.A.
Caterpillar Inc.
Chevron Corp.
Colgate-Palmolive Co.
Danone S.A.
Delta Air Lines, Inc.
Dow Inc.
E.ON SE
Exxon Mobil Corp.
Ford Motor Company
Gazprom PAO
General Electric Co.
General Motors Company
Heidelberg Materials AG Cement

Daß Finanzdienstleister wie Blackrock ernsthaft an Umweltschutz und Verbesserung des Miteinanders auf der Welt interessiert sind, glaubt sowieso kaum jemand, der es nicht unbedingt glauben will. Aber grüne Reklame macht sich immer gut in der Öffentlichkeit, weswegen zum Beispiel Larry Fink, der Chef von Blackrock schon vor drei Jahren entschieden hat, in „SEG“ zu machen. Heißt, bei der Investition sollen „soziale, ökologische (ecological) und governance (Regierungsführung/Gestaltung)“ Projekte bevorzugt werden.

Klingt gut, aber der libertäre oder auch einfach nur kritische Leser ahnt natürlich, daß die Firma eher auf die stets fließenden und mit Zwangsmitteln eingetriebenen Steuergelder aus ist, die Politiker der westlichen Länder gern für SEG herauswerfen – Stichwort „Fahrradwege für Peru“.

Betriebswirtschaftlich ist das sinnvoll, da man am Markt darauf angewiesen ist, einen Wurm zu präsentieren, der den vielen Fischen schmeckt – im staatlichen Umfeld muß man gar kein sinnvolles Produkt mehr anbieten, sondern nur einen Politiker „überzeugen“.

Die Mitgliedschaft in der „Klima-Aktion 100+“ darf in diesem Licht gesehen werden – Gewinne privatisieren, Kosten sozialisieren. Da die dahinterstehende NGO aber nun die Zügel etwas fester anziehen will („Phase 2“), ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis für Blackrock, J.P. Morgan Asset Management und State Street Global Advisors ungünstig geworden, weswegen die drei Firmen, die zusammengenommen an die zehn Billionen Dollar verwalten, vollständig oder teilweise ausgetreten sind.

Hinzu kam die Entscheidung von konservativ regierten Bundesstaaten in den USA, keine öffentlichen Aufträge mehr an „grüne“ Konzerne zu vergeben.

Ist der Rückzug der Branchengrößen ein Menetekel für den „grünen“ Kapitalismus? Schon die Klimakonferenz in Dubai zeigte durch Verhalten und Verlautbarungen wichtiger Teilnehmer, daß die Weltuntergangsgeschichte bei den Entscheidern längst nicht mehr ernst genommen wird und nur noch als Reklame-Erzählung taugt.

Zwar werden Konzerne und Milliardäre wie Elon Musk weiterhin gerne staatliche oder staatlich erzwungene Transferzahlungen für „Klima-Zertifikate“ oder ähnliches einstecken – aber als Thema für das Big Business scheint „Klima“ allmählich ausgedient zu haben.

Es wird ja auch Zeit: Die „Waldsterben“-Geschichte wurde 1979 von einem Professor erfunden und konnte rund zehn Jahre von Politikern und Medien aufrechterhalten werden. Ähnlich sah es mit Märchen um „Ozonloch“ oder „Öl bald alle“ aus.

„Klima“ hingegen wurde von Halb- und Pseudowissenschaftlern wie Hoimar von Ditfurth seit Ende der 1970er beworben, und 1992 nach der UN-Konferenz weltweit durchgesetzt. Das Thema „Heißzeit durch CO2“ begleitet die Menschen in den westlichen Ländern also schon über 40 Jahre – erstaunlich lang im Vergleich zu den anderen alarmistischen Abzocker-Geschichten.

Da im Zuge der Globalisierung und der Selbstzerstörung der westlichen Länder der westliche Zeitgeist mit seinem Öko-Ablaßhandel weltweit immer unbeliebter wird, ist es nicht verwunderlich, daß globale Konzerne sich ihm zunehmend entziehen, um nicht unterzugehen.




Die Lüge von der „Energiewende“ – Alex Epstein bei Julian Reichelt

Alex Epstein ist neben Michael Shellenberger einer der profiliertesten Kritiker der Klimapanikmache und der grünen Energiewende in den USA. Er setzt sich für den Ausbau fossiler Brennstoffe ein und lehnt den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel ab.

Er ist Autor der Bücher The Moral Case for Fossil Fuels (2014) und Fossil Future (2022), in denen er für die Ausweitung der Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas plädiert. Seine Thesen sind auf seiner Netzseite EnergyTalkingPoints.com abrufbar (englisch).

Gerade hat der ehemalige BILD-Chef Julian Reichelt in seiner Youtube-Sendung den bekannten Autor interviewt.

Die wichtigsten Punkte in Kürze:

  • Deutschlands grüne Energiewende wird in den USA nicht mehr positiv gesehen – die Preise steigen zu stark
  • Antifossil- und Antiatom-Bewegungen hängen weltweit zusammen – und die Anti-Wasserkraft-Bewegung (!)
  • Die Menschheit solle MEHR fossile Brennstoffe nutzen – weil sie überall gut genutzt werden können
  • Fossile Energienutzung steige auch weltweit an – die „Erneuerbaren“ hingegen im Vergleich gar nicht so sehr
  • Fossile Energieträger machen die Erde nicht schmutziger, wie vorhergesagt. Im Gegenteil: Die Welt wird immer sauberer!
  • Die Zahl wetterbedingter Katastrophen ging in den letzten 100 Jahren um satte 90% zurück!