Energiewende doch erfolgreich? Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur

Sie nutzen jeden Strohhalm: Spiegel, Zeit und andere Organe feiern, daß Deutschland im ersten Quartal 2026 wieder Nettostromexporteur war.

Der Spiegel textet:

Vor allem Windenergie: Deutschland erstmals seit 2023 wieder Strom-Nettoexporteur. Deutschland hat im ersten Quartal wieder mehr Strom ins Ausland verkauft. Und erneuerbare Energien spielen dabei eine große Rolle.

In der EIKE-Redaktionskonferenz fiel gerade der Satz „Fakten spielen beim Klima keine Rolle“. Ja – geht es um Geld & Macht, wird gelogen und gedreht – und die Berufs-Herolde verteidigen ihr Programm bis zur Grenze des Grotesken. Diese Abbildung zeigt klar, was in der Realität tatsächlich geschieht:

Die lila Balken zeigen den grenzüberschreitenden Stromhandel, negative Werte bedeuten, daß Deutschland Strom exportierte. (Vor der Abschaltung der Kernkraftwerke exportierte Deutschland regelmäßig große Strommengen.)
Die kleinen negativen lila Balken rechts in den ersten drei Monaten von 2026 werden vom Spiegel als Beweis der gelingenden Energiewende gefeiert.

Die Windstrommenge (blaßgrün) war aktuell hoch, aber niedriger als in vielen Monaten vergangener Jahre.
Das ganze Bild: Verstromtes Gas (orange) lag mit 11,4 TWh im Januar auf zweithöchstem Wert aller Zeiten, nur der Januar 2017 war höher.

Nachhaltig war das Ganze auch nicht: Im April und Mai sind wir wieder Stromimporteur.




Michael Limburg: Wasserdampf, CO2 und Klima + RCP8.5 – 17. EIKE – Klimakonferenz in Halle

EIKE-Vizepräsident Michael Limburg ist Dipl. Ingenieur für Meß- Regelungs- und Elektrotechnik.

Ende Juni wird er auf der 17. EIKE-Klimakonferenz zum Thema „Wasserdampf, CO2 und Klima“ und RCP8.5 sprechen.

Er beschäftigt sich dabei vergleichend mit der Treibhaus-Wirkung von Wasserdampf und Kohlendioxid. Er stellt fest, daß Wasserdampf mit 1,5% Vol. einen wesentlich größeren Anteil an der Atmosphäre hat – ist CO2 mit 0,042% wirklich der wichtigste Klimatreiber? Hier ein Einblick ins Thema aus einem aktuellen Dresdner Vortrag:

EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Das zweite – hochaktuelle – Thema Limburgs ist die Rücknahme des RCP8.5-Szenarios durch eine Autorengruppe des UNO-Weltklimarates IPCC. Die eher technisch klingende Affäre kann nicht unterschätzt werden – bislang spielten Tatsachen in der Klimawissenschaft und -Politik keine Rolle, sondern nur Behauptungen und Simulationen. Nun aber kassiert das IPCC sein eigenes scharf kritisiertes Szenario – ein einzigartiger Vorgang.

Die RCP8.5-Rücknahme ist nicht nur wissenschaftlich und politisch sensationell, sondern auch juristisch, da die Vorhersagen des RCP8.5 („3° wärmer“) Grundlage der 2021er Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes waren, das den Klimaschutz zum Staatsziel erklärte.




Ausgerechnet Industrienationen und EU ignorieren Klimapolitik- Klimawissen – kurz & bündig

No. 69 – Seit 2015 müssen alle Teilnehmer der Weltklimakonferenzen (COP) alle fünf Jahre ihren Klimaschutzplan vorlegen. Nur Brasilien und kleinere Nationen wie pazifische Inselstaaten gaben sie pünktlich ab. Sogar Deutschland und die EU verpaßten den Termin. Was sagt uns das? Wird die Klimapolitik abgewickelt werden?




Stefan Rahmstorf im Kreuzfeuer – erst RCP8.5 realistisch, jetzt nicht mehr…

Wie wir berichteten, verbuchte Stefan Rahmstorf die Kassierung des apokalyptischen RCP8.5-Szenarios durch eine Arbeitsgruppe des Weltklimarates als seinen Erfolg.

Quelle: S Rahmstorf bei X

WELT-Autor Axel Bojanowski und das Internet vergessen aber nichts und erinnerten an dies hier, April 2023:

Quelle: S Rahmstorf und A Bojanowski bei X

Übersetzung: „Bislang entsprechen die Emissionen am ehesten dem RCP8-Szenario“

Analog dazu kommentiert Apollo-News:

Die abgesagte Klima-Apokalypse – jetzt beginnt das Zurückrudern unehrlicher Klimawissenschaftler




Umweltamt gegen Windräder: schwäbische Behörde drosselt Windpark wegen Lärmbelästigung

Der SWR berichtet aktuell über die Drosselung von Windrädern in der Nähe von Göppingen. Grund: Lärmbelästigung der Anwohner.

„Infraschall nur eingebildet“ – so urteilen Journalisten, Aktivisten und Juristen gerne über Beschwerden von Anwohnern, denen man Windparks vor die Tür gesetzt hat. Den Windpark wollen die Energiewende-Fans natürlich selber nicht in der Nähe ihres Wohnhauses haben.

Umso beeindruckender ist die Entscheidung der Umweltbehörde des Kreises Göppingen, nach einem Gutachten Windräder auf dem Schurwald in Uhingen-Baiereck herunterzufahren.

Der Grund: die Wisch- und Brummgeräusche, die von den zwei Windrädern oberhalb der Siedlung im Nassachtal ausgehen. 

Der Wind dreht sich – örtliche Anwohner, deren Häuser fast vollständig ihren Wert verlieren, und die vom Schattenwurf und den Lärmemissionen terrorisiert werden, gehen zunehmend auf die Barrikaden. Friede den Hütten, Kampf den Windparks!