Klima- und Wüstenforscher Stefan Kröpelin auf der EIKE-Klimakonferenz in Halle im Juni!

Der Wüstenforscher und Geowissenschaftler Stefan Kröpelin arbeitete jahrelang als Feldforscher für die Universität zu Köln in der Ost-Sahara. Er ist daher weltweit einer DER Spezialisten für den Umwelt- und Klimawandel in Wüstengegenden.

Eines seiner Forschungsergebnisse, das er 2018 auf der EIKE-Konferenz in München präsentierte, lautet: Hitze erzeugt nicht Dürre – sondern Feuchtigkeit! Grund: Durch Hitze verdampft das Oberflächenwasser laufend und fällt wieder herab – Seen und Flüsse bilden sich. Bevor die Ägypter ihr Reich am Nil gründeten, lebten sie weiter südlich in der Sahara in einer ausgesprochen wasserreichen Umgebung, wovon die Höhlenmalereien der „schwimmenden Menschen in der Wüste“ zeugen. In dieser Ära waren die Temperaturen aber deutlich höher als später zur Zeit des Pyramidenbaus – erst durch Abkühlung und damit einhergehende Dürre müßten die Ur-Ägypter die Sahara verlassen und Richtung Küste an den Nil ziehen.

EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Hier ist sein legendärer Vortrag aus Müchen:

Hier ein Beitrag auf Youtube vom Stifterverband.




Woher kommt der Strom? Nur noch am Montag positiver Strompreis!

17. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche weist zur Mittagsspitze nur noch am Montag einen positiven Strompreis (30€/MWh) aus. An allen weiteren Analysetagen wird der Strom zur Mittagszeit mit einem mehr oder weniger hohen Bonus verschenkt. Der Bonus-Spitzenwert wird am Sonntag mit minus 413€/MWh erzielt. Den höchsten Bonus greift Dänemark am 26.4.2026 jeweils um 13:00 und 14:00 Uhr ab. Insgesamt etwa 3,7 Millionen € zahlt am Ende der Stromkunde in Deutschland nur an Dänemark und nur für zwei Stunden dafür, dass viel zu viel Strom unkontrolliert hergestellt wurde. Wenn der Bedarf gering ist, wenn dann aber sieben Sonnen vom Himmel scheinen, wird der ganze Widersinn einer Energiewende offenbar, die bereits heute gescheitert ist. In der nächsten Woche wird es weitergehen mit der ungewollten, aber nicht verhinderbaren Stromerzeugung per Solarkraftwerken. Viel hilft eben nicht viel. Im Gegenteil. Es schadet Deutschland, es schadet dem Bürger.

Richtig Freude kommt hingegen bei Deutschlands Nachbarn auf. Die Preisdifferenzgeschäfte können nicht besser laufen. Nochmal Dänemark: Das kleine Land verkauft um 19:00 und 20:00 Uhr etwa 1,1 GWh Strom an Deutschland. Das große Industriestaat bezahlt an das Land, das wenige Stunden zuvor vier Millionen € Bonus erhalten hat, nun zusätzlich für den Strom, der jetzt dringend benötigt wird, insgesamt für die zwei Stunden 19:00 und 20:00 Uhr noch mal knapp 170.000 €. Das klingt im Vergleich zum Bonus am Mittag nicht viel. Ist aber wesentlich mehr als ein normales Jahreseinkommen für den Normalbürger, 40 Stunden/Woche arbeitet. Unter dem Strich kassiert Dänemark in insgesamt vier Stunden knapp vier Millionen € für einige An- und Verkaufsaufträge plus Handling.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 17. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren an allen Analysetage zur erheblicher Stromübererzeugung und damit zu stark negativen Preisen führen wird. Wenn diese Stromübererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, ist bereits viel gewonnen. Die Residuallast steigt in der Spitze auf über 67 GWh. Trotz des massiven Ausbaus der Erneuerbaren.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Reichlich Wind, viel PV-Strom. Die Strompreise.

Weniger Windstrom, etwas mehr PV-Strom. Die Strompreise.

Über Mittag Windflaute.  Die Strompreise.

Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Wieder starke PV-Stromerzeugung plus Windstrom.  Die Strompreise.

Erneuerbare weiter stark. Die Strompreise.

Windstromerzeugung lässt über Tag stark nach. PV-Strom sehr stark.  Die Strompreise. Der Strompreis beträgt im Durchschnitt des kompletten Sonntags 2,99 €/MWh . Gut für den Verbraucher? Nein, siehe Dänemark oben. Das zahlt der Verbraucher. Plus Entschädigungen für die Stromhersteller.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne.  




Physik-Nobelpreisträger John Clauser erklärt im Juni in Halle, wie Klima wirklich funktioniert

 

EIKE Klima- und Energiekonferenz in Halle

Der 2022 Nobelpreis-gekrönte Physiker John Francis Clauser gehört zu den Klimakritikern – und das völlig offiziell, eine Seltenheit unter den „Stillen Stars“ der Naturwissenschaft!

Wikipedia schreibt passenderweise über Clauser:

Clauser, dessen wissenschaftliche Arbeit keinen näheren Bezug zur globalen Erwärmung hat, tritt mittlerweile vornehmlich als Akteur der organisierten Klimawandelleugnerszene in Erscheinung.

Schon 2024 war Prof. Clauser zu Gast auf der EIKE-Klimakonferenz in Wien. In seinem Vortrag beschrieb er die physikalischen Mechanismen der Wetterküche über den großen Ozeanen abseits von politischen Geschichten des CO2-Weltuntergangs – den Wetterthermostat.

Hier geht es zur Anmeldung der EIKE Konferenz in Halle 26.-27. Juni 2026: Anmeldung




Meereswindparks stören die Strömung und Ökologie der Küstengewässer – Klimaschau 259

Eine aktuelle Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon in Geesthacht bei Hamburg untersucht die hydrodynamischen Folgen der Errichtung großer Windparks im Meer, sogenannter Offshore-Windkraftanlagen. Veröffentlicht wurde die Arbeit mit dem Titel „Kumulative hydrodynamische Auswirkungen von Offshore-Windparks auf Strömungen und Oberflächentemperaturen in der Nordsee“ von einem Team um Nils Christiansen im Januar 2026 in Nature Communications Earth & Environment. Motivation für die Studie war der Umstand, daß „ihre kumulativen physikalischen Auswirkungen nach wie vor nur unzureichend quantifiziert sind“, obwohl die Meereswindparks, wie die Autoren klar sagen, „zunehmend die Dynamik der Küstengewässer“ prägen. Im Klartext: Es wird in die westeuropäischen Küstengewässer massenhaft hineingebaut, ohne die Folgen dabei im Blick zu haben.




Woher kommt der Strom? Flauten-Woche par excellence

16. Analysewoche 2026 von Rüdiger Stobbe

Die aktuelle Analysewoche  ist eine Flauten-Woche par excellence. Deutschland benötigt enorme Mengen ausländischen Strom, um die Versorgungssicherheit des Landes sicherzustellen. Abgesehen von den ersten beiden Analysetagen, werden, trotz praktisch permanent positiver Preise, die üblichen Differenzgeschäfte getätigt. Auch diesmal wird Strom über Mittag günstig eingekauft und zum Abend wieder hochpreisig verkauft.

Ein Blick auf die konventionelle Stromerzeugung in Deutschland belegt: Sie ist wie der Stromimport notwendig und stark.  Die Pumpspeicherkraftwerke machen das, wofür sie in erster Linie neben der Erbringung von Systemdienstleistungen gebaut wurden. Sie verkaufen billig eingekauften Strom und machen an allen Tagen der Analysewoche gute Geschäfte.

Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der 16. Analysewoche 2026 gibt Agora Energiewende. Agora Energiewende erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den Ausbaugrad 86 Prozent und müssen feststellen, dass der weitere Ausbau der Erneuerbaren nur zu einer Stromüberzeugung über die Mittagsspitze der letzten fünf Analysetage und damit zu negativen Preisen führen wird. Wenn diese Strom-Übererzeugung dann noch von der Technik „gebändigt“ werden kann und ein Blackout vermieden wird, ist bereits viel gewonnen. Die Erneuerbare Stromerzeugung nimmt zwar etwas zu steht aber mengenmäßig in keinem Verhältnis zum rechnerischen Ausbaugrad 86 Prozent.

Was ist Kraftwerks-Leistung? Was ist Energie?

Gigawatt (GW) ist eine Einheit für Leistung, also für die maximale Fähigkeit eines Kraftwerks, Strom zu erzeugen. Gigawattstunden (GWh, TWh) sind eine Einheit für Energie, also für die tatsächlich produzierte Strommenge über eine bestimmte Zeit. Die Beziehung ist einfach: Energie = Leistung × Zeit. Ein Kraftwerk mit 1 GW Leistung erzeugt bei Volllast theoretisch maximal: 1 GW × 8.760 h = 8,76 TWh pro Jahr. Wie viel elektrische Energie tatsächlich entsteht, bestimmt beim Kohle-, Gas- oder Kernkraftwerk im weitesten Sinn der Mensch über die Brennstoffzufuhr und Zufuhrdauer. Die Energie für eine Stunde wird üblicher- und für den Normalbetrachter irreführenderweise mit GW bezeichnet. Die manchmal verwendete Schreibweise „GWh pro Stunde“ ist nur eine umständliche Form von GW – mathematisch kürzt sich die Stunde („h“ und „pro Stunde“) weg.

Sonderfall Wind- und Solarkraft

Bei Wind- und Solarkraft bestimmt nicht der Betreiber, sondern das Wetter die Strom-Produktion. Eine 5-MW-Windkraftanlage könnte theoretisch 43,8 GWh/Jahr erzeugen, liefert an Land aber realistisch in Deutschland nur etwa 20 Prozent davon (auf See 40 bis 50 Prozent), also rund 8,8 GWh/Jahr – im Mittel 1 MW-Dauerenergie. Bei Solarpaneelen mit ebenfalls 5 MW installierter Leistung halbieren sich die Werte nochmals wegen verschiedener Kapazitätsfaktoren: Nacht, Winter, flacher Sonnenstand, Bewölkung und Temperaturverluste.

Tageswerte

Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de-Charts und -Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potenzial.

Windflaute Tag eins. Plus wenig PV-Strom Die Strompreise.

Windflaute Tag zwei. Plus weiterhin wenig PV-Strom. Die Strompreise.

Windflaute Tag drei. PV-Stromerzeugung wird frühlingshaft. Die Strompreise.

Windflaute Tag vier.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Windflaute Tag fünf.  Starke PV-Stromerzeugung.  Die Strompreise.

Windflaute Tag sechs.  Starke PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.

Windstromerzeugung zieht an. PV-Strom lässt nach. Die Strompreise.

Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Ab Ausgabe 1/2026 bilden die öffentlichen Analyseseiten smard.deAgora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne. Stromdaten.info läuft aus.