Sie kennen mich aus dem Fernsehapparat!

Frei nach Helge Schneider (Jagd auf Nihil Baxter)

von Michael Limburg

Am 22.08.2024 wurde der zdf Fernsehmeteorologe Özden Terli in die ndr Sendung DAS! eingeladen. Terli ist der Mann, der am eifrigsten der Fernsehmeteorologen das Lied von der Klimakatastrophe singt. Er ist auch Mitglied der Vereinigung „Scientist for Future“, die den „wissenschaftlichen Kampf“ gegen den Klimawandel auf Ihre Fahnen geschrieben hat. Ein weiteres würdiges Mitglied ist übrigens der Fernsehdoktor Eckardt von Hirschhausen.

Der Beitrag wurde am späten Nachmittag gesendet und, so wie er war, in die Mediathek gestellt. Damit Terli was hat, um sich abzuarbeiten, durften dann auch die „Klimaleugner“ mit ihrer „Pseudowissenschaft“ nicht fehlen, gegen die er dann zu Felde zog. Zur Darstellung dazu, wurde ein Beitrag vom swr von 2022 verwendet, der meine Person zeigte, die für den ndr und swr so Unglaubliches zum Klimawandel sagte. So unglaublich, dass diese Jungs einiges aufboten, um mich zu widerlegen.

Nur, das muss auch mal gesagt sein, leider ging das völlig in die Hose. Doch dazu etwas später mehr.

Dann passierte einiges. Auf meine Beschwerde hin, dass ich im besagten Beitrag als „AfD Politiker“ benannt wurde, was ich nicht bin, rief jemand vom ndr noch am 22.08.2024 bei mir an, klärte das Ganze und sagte, das würde man dann in der Mediathek rausschneiden. Die Sendung sei geschehen, da könne man nichts mehr ändern.

Darauf hin haben sie den Teil der mich, und das was Terli zum Limburg-Einspieler sagte, herausgeschnitten.

Und ohne weitere Vorwarnung – vielleicht der Zeitnot gehorchend – kam das heraus.

DAS! Der Meteorologe Ozden Terli

Da war zwar dann der Einspieler weg, den finden Sie hier:

Der menschgemachte Klimawandel und seine Skeptiker

Aber es kam erneut zu einer misslichen Situation. Denn obwohl bei Minute 21:45 im jetzigen DAS! Text zu Terli all das herausgeschnitten wurde, was zu den „Klimaleugnern“ betrug, incl. meine Person und auch dier bösen Exxon, bezog sich Terli dann im Text darauf. Aber niemand der Mediathek Zuseher konnte jetzt etwas damit anfangen, denn der Bezug war eben nicht mehr da.

Eine eMail an den ndr.

Daraufhin schrieb ich erneut an den ndr.

Hallo Herr XXXXX,

Offensichtlich haben Sie den inkriminierten Beitrag von mir doch noch rausgeschnitten, (https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1MTA2NV9nYW56ZVNlbmR1bmc) denn ab 22:16 bezieht sich jetzt Terli auf Exxon und deren Anteil, ohne dass vorher gezeigt wurde, was die Schlimmes gemacht hätten. Nun ist also auch mein Beitrag nicht mehr da. Gut, dass wir diese gut 5 Minuten vorher gesichert haben.

Im rausgeschnittenen Beitrag haben Ihre Autoren mich als jemand beschrieben: „Limburg steht für die Strategie von Klimawandelleugnern, mit Pseudowissenschaftlichkeit Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu säen“. 

Abgesehen davon, dass das ein merkwürdiges Deutsch ist, bin ich weder Klimawandelleugner noch säe ich pseudowissenschaftliche Zweifel. Ich und viele meiner Kollegen, schauen sich die reale Welt an, und sehen, dass sie ganz anders funktioniert als bspw. Herr Terli da von sich gibt.

Ich habe mal ein wenig von all dem, was der dort sagt, zusammengeschrieben, es ist bei weitem nicht vollständig, und mit den wissenschaftlichen Fakten verglichen.

Es wäre nett, wenn Sie oder jemand der sich damit beschäftigt, dazu äußern könnten.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen
Ihr
Michael Limburg
Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
Tel: +49-1703424716
http://www.eike-klima-energie.eu/

ndr Reaktion

Bis zum 26.08.2024, 16:00 Uhr passierte nichts. Doch auf meinen weitern Anruf hin, und einigem Hin- und Her was denn nun richtig, oder falsch sei, sagte man mir, man wolle sich darum kümmern. Auf meinen Vorhalt hin, sie müssten sich auch um den von Terli und den von den swr Leuten gelieferte falschen Informationen kümmern, passiert auch erst mal nichts.

Ich will in diesem Zusammenhang aber an das Rundfunkgesetz erinnern, das diesen Leuten Aus­ge­wo­gen­heit, Neu­tra­li­tät und Ob­jek­ti­vi­tät vorschreibt. Wenn auch nicht in derselben Sendung, sondern insgesamt. Und da ich dem ndr eine Richtigstellung zustellte, müssen die auch diese Richtigstellung senden.

Und das herausgeschnittene finden sie hier, 1:1. Und mit herzlichen Dank an JCG, der das hochlud.

Ausschnitt aus dem Video DAS! mit Özden Terli als Gast vor der Änderung (Auszüge nur zu Zitatzwecken)
 

Doch nun zu den Falschinformationen, die der ndr und Herr Terli verbreiten.

Im Ausschnitt Minute 0 und bis 0.32 Minute handelte es sich um die Arktis.

Offstimme: „Verantwortlich für den Eisverlust sind die immer höheren Temperaturen. Denn der Klimawandel schreitet in der Arktis unaufhaltsam voran. Und das immer schneller.“

Mein Kommentar. Klar ist, dass es seit langen eine Bi-Polare Klimaschaukel gibt. Antarktis kühlt sich ab, Arktis wärmt auf.

Klimaschaukel zwischen Arktis und Antarktis. Bild Klaus Puls

Was die Ursache dafür sein kann, ist unbekannt, jedenfalls das CO2 oder eine Erwärmung der Erde durch das CO2 ist es wohl nicht.

Keine weltweiten Thermometer bis 1979

Danach (dann 0:33 Min) lief der NASA Film über die globale Temperaturverteilung auf der Erde. Weiter hinten mehr dazu.  Er zeigt deren Verteilung ab 1880. Das Problem ist nur, niemand auf der Welt hatte bis 1979 Thermometer, welche die ganze Erde abdecken, das ging erst mit den Satelliten los, obwohl die auch die Polregionen nicht abdecken. Zwischendurch hatte man erst ab den 30 Jahren des vorigen Jahrhunderts, mehr und mehr Thermometer – überwiegend in den USA, der Sowjetunion, Europa und China wie tlw. Australien-  aber der Rest der Welt, Afrika, Südamerika und große Teile von Asien blieben leer. Das blieb so, bis heute.

Ein Bild, das Text, Diagramm, Reihe, Screenshot enthält. Automatisch generierte Beschreibung Ebenso die Ozeane, die nur auf den Hauptschifffahrtsrouten einige wenige Temperaturmessungen hatten. Auch dort blieb der Rest leer. Und die Ozeane überspannen immerhin 70 % der Erdoberfläche.

Macintosh HD:Users:michaellimberg:Desktop:SST Tools.jpg Macintosh HD:Users:michaellimberg:Desktop:SST .jpg From upper left to lower right. One of the last commercial sailing ship built around 1900 in Hamburg, Germany to drive into the northern Atlantic, with low deck height. Below: Two measurement done in calm water which show the variation of SST depending on depth. Upper right: 4 different buckets thrown out by a sailor and retreated after having touched the sea surface [10] It should collect water at around 1 m depth. The real depth remain unknown. Lower left: variation of water temperature measured in calm water depending on depth [17]. Lower right. Duration of time response of a thermometer put into the water of a bucket in the Skagerrak area in autumn [18]. After 10 minutes equilibrium has reached, this temperature should be recorded.

Schiffsmessungen um 2001 sowie die Art der Schiffe um 1900 und im Jahre 2010. Die Messung erfolgte über einen Pütt mit Eintauchen des Thermometer, und seit ca. 1940 bis 1945 über den die Maschinenkühleinlauf, einige Meter unter der Wasseroberfläche. Beide Messungen sind nicht vergleichbar, schon wenn man Unterschied von 1 Kelvin pro Jahrhundert berechnen will. Und damit völlig daneben.

 

Welche Temperatur wurde gemessen? Die Darstellung der NASA ist frei erfunden.

NASA Globale Temperartur-Verteilung ab 1889 – bis 1979 frei erfunden

Der Einspieler der NASA sollte darstellen, wie sich die Temperatur von 1880 an räumlich entwickelt haben soll. Doch leider ist auch das ein Fake, denn niemand auf der Welt hat diese Temperaturen jemals gemessen, weder auf dem Land noch auf dem Ozean, von ganz wenigen Bereichen einmal abgesehen.

Und besonders kritisch wird es, wenn man dann die Frage beantworten will, welche Temperatur bspw. die in die Berechnung der mittleren Welttemperatur eingeflossen ist, gemessen wird? Temperatur ist, wie wir alle wissen, ein Maß für die Wärmenergie, die ein Stoff hat. D.h. sie ist untrennbar mit dem Stoff und damit dem Ort verbunden, in welcher sie gemessen wird. Sie ist dazu noch eine intensive Größe. Daraus folgt, Temperaturen kann man physikalisch nicht mitteln. Was herauskommt ist zwar ganz nett, für manche Zwecke auch gut zu gebrauchen, bspw. zur Ordnung der Klimazonen nach Köppen, aber hat physikalisch keinerlei Relevanz.

Hier einige Beispiele dazu.

Das sind verschiedene Wetterhütten, die in den letzten 150 Jahren verwendet wurden. Rechts die, die heute verwendet werden.

Macintosh HD:Users:michaellimberg:Desktop:Sheds.jpg Figure 1 the left image (source [8]) show an variety of screen designs of the last century- From left to right: The French Screen, for comparison a man, than the original Stevenson Screen and the tall Wild´sche Hütte used in Russia. The right image (Source [7]) from left to right show 2 newer Stevenson Screens, somewhat bigger than the original one, and a verity of round modern housings for electronically sensors. One should realize that not only the size is rather different, but also the sensor height which varies for the Stevenson screen from roughly 1 m to 2 m. up to 3.2 m for the Russian screen.

Jede dieser Messstellen hat, auch wenn sie an derselben Stelle stehen, eine andere Temperatur, z.B. durch die Hütte verändert, oder deren Anstrich, und je nach Höhenlage auch noch zusätzlich unterschiedlich. Also bleibt die Frage stehen, was hat man dort gemessen, um bspw. die Veränderung der Welttemperatur um 1,1 K im letzten Jahrhundert zu bestimmen? Niemand weiß es!

D.h. dass die Darstellung der NASA ist– sicher nach „wissenschaftlichen Regeln“ gemacht- frei erfunden.

Waldbrände sollen den Klimawandel darstellen. Wirklich?

In Minute 01:20 werden dannn Waldbrände benutzt, um meine vorherige Antwort, dass die Leute nach Süden entfliehen, weil es dort so schön warm ist, zu widerlegen. Man kann auch davon ausgehen, dass die Sprecherin nicht nur Äpfel mit Birnen vergleicht, d.h Sommer im Süden mit Winter im Norden, sondern die Leute in dem Beitrag auch noch irreführt. Bspw. wenn sie die Waldbrände in Spanien, Italien alle dem CO2 zuordnet.

Nun brennt aber Holz erst bei 240 bis ca. 340 °C, und nicht bei 30 oder 40 °C. Also muss das Holz erstmal entflammt werden, Dazu ist in aller Regel Brandstiftung die Ursache. Und natürlich die Trockenheit, die durch Wärme ohne Regen erzeugt wurde, allerdings auch bei Kälte, sofern sie trocken ist. Weiß jemand, dass bswp. die Antarktis der trockenste Kontinent überhaupt ist. Allerdings wachsen da kaum Bäume die brennen können.

US Forrest Area burned 1926 to 2027 Bild. B. Lomborg

Und hier ein Bild, das die Waldbrände in den USA zeigen. Wie man dort sieht, war die in den20 und 30 Jahren des vorigen Jhh sehr hoch. Folgte man der Sprecherin vom ndr/swr würde das bedeuten, dass von 1926 bis 1938 der Klimawandel – besonders in den USA – und durch CO2  augelöst- zugeschlagen haben soll. Wir haben aber gelernt, dass dies erst seit Beginn des Hochlaufens der CO2 Emissionen, also nach Ende des 2. Weltkrieges geschah. Was denn nun?

Ein Bonus für CO2 Emitenten

Weiter geht es mit Minute 2.00

Darin fordere ich, wenn auch eher scherzhaft, dass die Emittenten einen Bonus bekommen sollten, statt eines Malus, weil sie kräftig dazu beitragen – so glaubt man wenigstens- dass mehr CO2 in die Atmosphäre kommt, und damit zur Welternährung kräftig beitrügen, während die Erwärmung vernachlässig sein würde.

Ein Bild, das Karte, Erde, Screenshot, Text enthält. Automatisch generierte Beschreibung

https://www.nasa.gov/centers-and-facilities/goddard/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth-study-finds/

Nun war das vor dem Lockdown, der ja erst 2020 passierte. Und was damit bewiesen wurde, dazu etwas später mehr.

Limburg ist Klimawandelleugner

Weiter geht es mit Minute 2:14 darin werde ich von der Sprecherin als jemand beschrieben der: „Limburg steht für die Strategie von Klimawandelleugnern, mit Pseudowissenschaftlichkeit Zweifel am menschengemachten Klimawandel zu säen.

Dies ist nicht nur ein merkwürdiges Deutsch, auch sachlich falsch, aber ist vor allem eine ausgemachte Verleumdung meiner Person. ich bin ich weder Klimawandelleugner, noch dass ich pseudowissenschaftliche Zweifel säe. Ich und viele meiner Kollegen, schauen sich die reale Welt an, und sehen, dass sie ganz anders funktioniert als bspw. Herr Terli da von sich gibt

Der Mensch ist schuld

Minute 2.30

In dieser Minute wird eine Laufgrafik gezeigt – nach IPCC – die die Erwärmung in den letzen 150 Jahren zeigen soll.

Zunächst muss man dazu feststellen dass die IPCC Grafik keinerlei Fehlerbalken zeigte. Das ist so ungewöhnlich, nicht für das IPCC, aber für eine wissenschaftliche Arbeit, so dass man sie in den Bereich der Fabel einstellen sollte. Weil die historischen Temperaturdaten eben eine große Zahl von Fehlern beinhalten, die sich nach dem Gausschen Fehlerfortpflanzungsgesetz aufaddieren  und die sich nicht kompensieren.  Es handelt sich dabei um systematische Fehler. Das führt dazu, dass die historischen Temperaturreihen von einem mehrere Kelvin breiten Unsicherheitsband umgeben sind. Doch bis auf wenige Klimaforscher ignorieren die Terli´s  dieser Welt diese Tatsache völlig. Seltene Ausnahmen sind Richard Muller dem Hauptautor der BEST Reihe.

Zitat „…Using data from all these poor stations, the U.N.’s Intergovernmental Panel on Climate Change estimates an average global 0.64oC temperature rise in the past 50 years, „most“ of which the IPCC says is due to humans. Yet the margin of error for the stations is at least three times larger than the estimated warming“ BEST Studienleiter Richard Muller 21.10.2011 Wallstreet Journal und

(Pat Frank 9.12.2019) Zitat Sie haben vollkommen die systematischen Messfehler ignoriert, welche die Temperaturaufzeichnung durchziehen und diese ungeeignet macht, um irgendetwas über das historische Klima daraus abzulesen, siehe hier, hier und hier.

Die Abbildung zeigt, dieselbe Grafik die den Temperaturanstieg seitens des IPCC, ergänzt um eine Fehlergrenzen die die Systemtischen Fehler erzwingen.

Es bleibt daher festzustellen, dass niemand auf der Welt irgendeine Zuordnung nach evtl Ursachen in dieser Grafik herstellen kann.  Auch kein Terli, auch kein ndr/swr. Hinzu kommt, dass die Datensätze, aus denen diese Grafik besteht, autokorreliert sind. D.h ein warmer Tag wird mit höheren Wahrscheinlichkeit von einem weiteren warmen Tag abgelöst, als von einem kalten Tag. Dies allein bedingt einen weiteren systematischen Fehler von rd. 0,4 Kelvin . Auch dass müsste Terli wissen, wenn er denn wirklich wissenschaftlich vorgegangen sein will.

In Minute 2.27 wird dann behauptet, dass das IPCC anhand von Graphen die 1870 beginnen, festgestellt hat, dass nur der Mensch schuld sei an der Temperaturerhöhung, und der Anteil der Sonne gleich Null sei,

Ein Bild, das Text, Screenshot, Schrift, Design enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Bild aus der ndr DAS! Sendung bzw- „Der menschengemachte Klimawandel und seine Skeptiker“ Temperaturerhöhung ohne Sonne.

Nun ja, das IPCC. Abgesehen von der Frage, wie das IPCC die Temperaturen von 1979 bestimmen konnte, obwohl sie kaum Thermometer dafür hatten, ist die weitere Frage, wie sie denn die Sonne auf Null stellten.

Denn die spielt bei der Erwärmung auch im neuesten IPCC- Bericht keine Rolle. Sie wird im Bericht in der Grafik SPM.2 mit defacto Null angegeben. Nun wissen wir spätestens nach Halley (das ist der mit dem Kometen) dass die Sonnenflecken stark mit der Weizenernte korrelieren. Und seit Henryk Svensmark und Nir Shaviv wissen wir, dass der Sonnenwinde im Zusammenwirken mit der kosmischen Höhenstrahlung die Wolkenbildung auf diesem Planeten stark beeinflussen. Man schaue hier Henrik Svensmark: Understanding the cosmic ray climate link using experimental and empirical evid. Und hier der Nobelpreisträger für Physik John Clauser: Der Wolken-Thermostat reguliert das Klima.

Daher sollte man etwas aus der realen Welt der Messungen anfügen, an die man sich als Naturwissenschaftler – auch ein Herr Terli – eher orientieren sollte. Bspw hat die Sonnenscheindauer in Europa und die Wolkenbedeckung in Europa, gemessen durch Satelliten im Rahmen des Copernicus-Programms, zugenommen. Die Autoren schreiben, dass signifikanter überdurchschnittlicher Sonnenschein von Januar bis Mai den Anstieg der jährlichen Sonnenscheinstunden seit 40 Jahren ansteigen lässt. 200 Sonnenscheinstunden mehr im Jahr, pro Tag mehr als eine halbe Stunde – das ist doch eine Nachricht wert. Eine ähnliche Tendenz gibt es seit 2000 weltweit. Diese spannende Entwicklung der letzten 40 Jahre, die in der wissenschaftlichen Literatur als cloud thinning (Wolkenausdünnung) beschrieben wird, hat die Klimaentwicklung der letzten Jahrzehnte in viel größerem Masse beeinflusst, als man bislang glaubte. In der summary for policymakers kommt dieser Effekt nicht vor. Die noch nicht zu beantwortende Frage ist, ob der Anstieg der Sonnenscheinstunden ein natürlicher Vorgang ist bspw. durch Änderung des Sonnenwindes und damit der Wolkenbeeinflssung wie ihn Henryk Svensmark und andere beschrieben haben und ob er evtl. etwas mit dem Rückgang der Schwefel- und Staubaerosole seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts zusammenhängt. Oder alles zusammen. Wir wissen es noch nicht, aber in einigen Jahren wird sich das sicher herausstellen. Nur eines wissen wir: Mit dem CO2 hat das nichts zu tun,

Terli spricht von „globaler Erhitzung“

In Minute 3:23 äußert sich die Off-Stimme auch über Exxon, etwas auf das Terli später Bezug nimmt. Und anschließend sagt Hinnerk Baumgarten, dass auch die Klimaszene sehr gut vernetzt sei, um beiden Seiten gerecht zu werden, was im jetzigen Hauptbetrag ebenfalls rausgeschnitten wurde

In Minute 4:11 spricht Terli dann von „globaler Erhitzung“ die man nicht genügend bekämpfen würde und folgt damit dem Sprachgebrauch, die bspw. und u.a Greenpeace als Alarmsprache vorgibt. Wie man auf einer Welt, deren Durchschnittswerte sich um 60 Kelvin unterscheiden, und in der Spitze bis zu 160 Kelvin, von – und das auch nur angenommen 1,1 Kelvin Erwämung- von Erhitzung sprechen, zeigt wes Geistes Kind Herr Terli ist. Das ist kein Wissenschaftler sondern ein Aktivist. (Nett gesprochen)

In Minute 4:24 äußert sich Terli zum Kyoto-Protokoll und dem Pariser Abkommen von 2015. Er tut so, als ab wir – wen er da meint, ist nicht ganz klar, Deutschland oder die Welt- es zwar eingebremst hätten, aber nicht genug. Doch wie der Lockdown 2020 mit seinen erzwungenen Reduktion von 2,4 Gt gezeigt hat, das ist soviel, wie Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Italien zusammen in einem Jahr emittieren, hatte der Anstieg der CO2 Konzentration, also der, der das Klima beeinflussen soll, nicht mal eine Delle. Er stieg weiterhin ungehindert um 2 ppm/a an. Hier ein paar Informationen dazu.
Das bedeutet, dass der anthropogene CO2 Emissionen sich innerhalb der Messunsicherheit bewegen. Sie sind unbedeutend.

Limburg ist Laie und der Treibhauseffekt sei seit 200 Jahren bekannt

In 4:55 sagt er über mich, ich sei ein Laie. Nun bin ich jemand, der seit über 20 Jahren sich mit dem Thema – tagaus tagein -auseinandersetzt. Wenn also jemand als Laie, und zwar ein Laie der Wissenschaft zu kennen vorgibt,  genannt werden darf, dann ist es Herr Terli, der nur Meteorologe ist.

Und dann setzt er eine Behauptung an die andere, bspw in Minute 4.49 die Sonne sei nicht schuld am Klimawandel. Die Frage bleibt von ihm unbeantwortet, siehe die Ausführungen zuvor, und er erwähnt nicht, woher denn die Energie kommt, die die Erde erwärmt. Und das der zuvor erwähnte solare Sonnenwind nicht konstant ist, sieht man bspw, an den Nordlichtern (Sonnenwind), die in diesem Jahr sogar bis nach Mitteleuropa gelangten. Ich verweise in diesem Zusammenhang dann auf die ausführliche Solarbesprechung ein paar Zeilen vorher.

Und dann sagt er noch in Minute 5:00, ich negiere damit den Treibhauseffekt, etwas was ich überhaupt nicht erwähnt hatte. Und erzählt dann, dass dieser seit ca. 200 Jahren bekannt sei. Allerdings hätte ich dann gerne mal einen Beweis, eine Messung oder Beobachtung, die zeigt, dass es ihn gibt. Bis dahin verweise ich auf den ehemaligem IPCC Leitautor John Mitchell[1] festgestellt: „Es ist nur [dann] möglich, die Erwärmung im 20. Jahrhundert auf menschliche Eingriffe zurückzuführen, wenn man numerische Modelle des Klimasystems verwendet.“ Oder Reinhard Zellner[2] zum typischen Einwand, dass der Treibhauseffekt nicht nachzuweisen sei: „Das stimmt, es gibt kein Laborexperiment, das die Erwärmung durch Infrarotabsorption des CO2 direkt nachweist.“

  1. Prof. John Mitchell, IPCC Leitautor & Chef Metoffice in John Mit­chell, Ju­lia Slin­go, Da­vid S. Lee, Ja­son Lowe & Vicky Pope: ‘CLI­MA­TE CHANGE Re­spon­se to Car­te­r et al.’, World Eco­no­mics, 8 (1): 221228.
  2. Prof. Reinhard Zellner u.a Enquetekommissionen – „Schutz der Erdatmosphäre“ und „Schutz des Menschen in der Umwelt“ Nachrichten aus der Chemie |62| Mai 2014; Zeitschrift der Gesellschaft Deutscher Chemiker

 




Löffler Studie: Energiewende und Versorgungssicherheit

durchDunkelflauten erfordern Handeln

Bereits am 5.5.24 stellte Prof. Markus Löffler eine Studie vor, die das ganze Ausmaß der Energiewende bis heute blossstellt. Was man darin liest ist von vielen EIKE Autoren von Anfang an an beschrieben worden. Nun ist es auch in den Händen einer Regierungspartei, nämlich der FDP, angekommen. Einer Regierungspartei, die nicht nur zu allen grünen Versprechungen und vor allem grünen Gesetzes- und Verordnungsorgien nicht nur Beifall geklatscht, ja sie tlw. (Atomausstieg) sogar mit auf den Weg gebracht hat, sondern sie auch noch im Bundestag durchpeitschen ließ. Man denke nur an den Atomausstieg, die Vergütung von E-Erzeugern die abgeschaltet werden mussten, aber Geld dafür  bekamen, das Heizungsgesetz, oder die „Aufweichung“ des Verbrennerverbots wegen synthetischen Kraftstoffes. Einer Mogelpackung, wie alle wissen.

Und Dirk Maxeiner schreibt dazu in seiner lesenswerten Analyse „Der Sonntagsfahrer“vom 25.8.24

Nach Lenin kommt deshalb an dieser Stelle Alexander Solschenizyn zu Wort: „Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter.“

Um das häßliche Wort „Verbrennerverbot“ zu vermeiden, hat man nun ein weiteres Placebo installiert, das dem Stand der Dinge nach ebenso scheitern wird wie das E-Auto: Die sogenannten „E-Fuels“, synthetisch hergestellt und vorgeblich „klimaneutral“, leider viel zu teuer und vor allem in zu geringen Mengen herstellbar. Für die Automobilindustrie, die gerade ein E-Auto-Waterloo erlebt, sind sie gewissermaßen die letzte Planke, die nach dem Schiffbruch noch auf dem Wasser treibt. Die EU hält die E-Fuels den Herstellern vor die Nase wie dem Esel die Möhre. Und ihr Verband schreit schon wieder brav „ia, ia“.

Wir stellen diese Studie hier vor. Die gesamte Studie sehen sie im Anhang

Energiewende und Versorgungssicherheit

Autor: Prof. Dr.-Ing. Markus J. Löffler, Westfälisches Energieinstitut

Vorliegende Studie kommt zu folgenden Ergebnissen:

1. Innerhalb eines 6-Jahres-Zeitraums können zahlreiche Dunkelflauten auftreten, deren Länge zwischen 1 Stunde und 265 Stunden (ca. 11 Tage) variiert. Dabei treten häufig Leistungsdefizite von über 150 GW auf.

2. Zwischen der 1. bis zur 6. Stunde kann das Leistungsdefizit mit Hilfe von Batterie- und Pumpspeicher-Kraftwerken sehr gut bis zufriedenstellend gedeckt werden. Im leistungsbegrenzten „Streckbetrieb“ ist dies unter günstigen Bedingungen auch bis zu 18 Stunden (<1 Tag) möglich.

3. Im Falle längerer Leistungsdefizit-Phasen, bis zu 11 Tage, kommen nur noch steuerbare Kraftwerke in Frage, die mit einer abrufbaren Leistung von mindestens 150 GW verfügbar sein müssen. Diese Kraftwerke sind entweder im Inland oder im Ausland vorzuhalten.

4. Die Auslastung dieser steuerbaren Kraftwerke beträgt im Durchschnitt knapp 500 Volllaststunden pro Jahr. Sie müssten innerhalb eines 6-Jahreszeitraums 1.300-mal für maximal 10 Stunden, 750-mal für maximal 20 Stunden, 70-mal für maximal 30 Stunden usw. bis einmal für etwa 250 Stunden in Betrieb genommen werden.

5. Private Investitionen in steuerbare Kraftwerke sind bei derart geringfügigen Auslastungen wirtschaftlich nicht darstellbar. Mit Stromgestehungskosten von knapp 730 €/MWhel ist zu rechnen. Insbesondere auch dann, wenn es sich um Kraftwerke mit Wasserstoffversorgung unbekannter Provenienz, Lieferzuverlässigkeit und Wasserstoff-Handelspreise handeln sollte. Derartige Backup-Kraftwerke werden somit unabhängig von ihren Betriebsmitteln (also Erdgas, Wasserstoff und ggfs. Kernkraft) so lange nicht gebaut werden, bis sich ihre Betriebsbedingungen, also ihre Volllaststundenzahlen, ändern. Anderenfalls dürfte der Strompreis „ins Unermessliche“ steigen und wäre bestenfalls noch über Haushaltsmittel des Bundes oder der Länder und somit über Steuern finanzierbar, Stichwort Kapazitätsmarkt. Ein solcher Weg wird derzeit negiert und erscheint auch nicht unmittelbar sinnhaft. Schwer vorstellbar ist hierbei, dass ersatzweise das Ausland dieseKraftwerke für Deutschland aufbaut, da dann vergleichbare Probleme auftreten dürften. Erst recht dann, wenn das Ausland sich in ähnlichen und synchron ablaufenden EE-Man- gelsituationen befindet, wie Deutschland.

6. Können also unter den bisherigen staatlichen Vorgaben zur Energiewende steuerbare Kraftwerke der erforderlichen Leistung nicht gebaut werden, kann die Versorgung grundsätzlich nicht gesichert werden. Aufgrund dieses Befundes ist die Energiewende heutiger Ausprägung als gescheitert zu betrachten.

7. Abhilfe geschaffen werden kann dann, wenn die steuerbaren Kraftwerke mit deutlich längeren Laufzeiten, vergleichbar den heutigen Laufzeiten, versehen werden.

8. Aus Sicht des Berichters macht es somit Sinn, steuerbare Kraftwerke für einen Dauerbetrieb zuzüglich steuerbarer Kraftwerke zum Ausgleich von Last- und Versorgungsschwankungen zu installieren bei gleichzeitig erheblicher Reduzierung des weiteren Ausbaus der Erneuerbaren-Kraftwerke.

9. Eine gleichzeitige erhebliche Reduzierung der Erneuerbaren-Kraftwerke führt allerdingsvdazu, dass auch die hiermit einhergehenden hohen Überschussenergien erheblich reduziert würden. Eine Selbstversorgung Deutschlands aus mit Elektrolyseuren (derzeit sind noch nach Auffassung des Berichters unrealistische 80 GW mit 3.000 Volllaststunden pro Jahr geplant, Quelle: Bundesnetzagentur) erzeugtem Wasserstoff für entsprechende Wasserstoff-Kraftwerke ist dann nicht mehr möglich. Der fehlende Wasserstoff müsste aus unbekannten Quellen (Europa, Ausland) beschafft werden. Da sich Deutschland in Sachen Energiewende als Vorbild für die Welt sieht, dürfte der größte Teil des Auslands allerdings die gleichen Probleme haben, sollte dieses Deutschlands Energiewende-Bemühungen tatsächlich nachahmen wollen.

 

1 Entsprechende Hinweise fehlen bisher.

Dunkelflauten erfordern Handeln-Energiewende_und_Versorgungssicherheit-Prof Löffler 05.05.2024

 




Eine Arbeitsnotiz, meiner nicht genutzten Fundstücke, nur zu Ihrer Unterhaltung. So finden hier die Experten des Klimawandels auch mal Berücksichtigung.

Andreas Demmig

Für meinen Beitrag zu „… CO2 Grenzwerten in Räumen –  –  bis zur Weltraumstation“, habe ich im Web nach passenden Grafiken und Ergänzungen gesucht. Sie kennen es bestimmt auch, man bekommt viel zu sehen, nicht immer gleich das, was man sucht – Daher, es gibt auch aha-Effekte, etwas Neues oder, …. was ich schon länger wusste. Mir kam danach die Idee, meine sonst nicht verwendeten Arbeitsschnipsel auch mal zusammenzufassen. Ich hoffe, sie genießen die Aussagen der Klimaexperten.

Bitte beachten: Alle aufgeführten Zitate sind stark gekürzt, bitte lesen Sie das Original für den ganzen Text

Ich suchte mit Google: „CO2 Werte in historischen Zeiträumen“

 

********

Kohlendioxid in der Erdgeschichte – Klimawandel – Wiki, Bildungsserver

Kohlendioxid seit Beginn der Erdgeschichte

Wie die Temperatur so unterlag auch der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre im Laufe der Erdgeschichte starken Schwankungen. … herrschten durch die hohe Treibhausgaskonzentration globale Durchschnittstemperaturen von über 50 °C. In dem durch Abkühlung allmählich entstehenden Urozean wurde aus der Atmosphäre CO2 gelöst und … -… -… gebunden. Die Folge war eine zunehmende Abkühlung der Atmosphäre. …. Durch Vulkanismus wurde das Kohlendioxid dann z.T. wieder der Atmosphäre zugeführt, woraus eine erneute Erwärmung folgte. Dieser Kohlendioxidregelkreis sorgte im Laufe der Erdgeschichte dafür, dass die Temperaturen der Erde nicht in ein Extrem abdrifteten, sondern zwischen sehr warmen Phasen von bis zu 50 °C und sehr kalten Phasen, in denen die Erde weitgehend vereist war, variierten.[1]
….

Kohlendioxid im Eiszeitalter
…. durch fast regelmäßige Schwankungen zwischen Warm- und Kaltzeiten charakterisiert ist. Grundlegende Ursache für diese Schwankungen sind Änderungen in den Parametern der Erdbahn um die Sonne. Die hierdurch bedingten zunächst relativ geringen Einflüsse auf den Strahlungshaushalt der Erde werden jedoch durch Änderungen der Albedo und der atmosphärischen Konzentration der Treibhausgase, vor allem des Kohlendioxids, erheblich verstärkt. … Erst durch die höhere Albedo und die geringere CO2-Konzentration werden also die anfänglich nur gering fallenden Temperaturen um mehrere Grad gesenkt und eine neue Eiszeit beginnt.

Umgekehrt läuft der Prozess zu Beginn einer neuen Warmzeit: Schmelzendes Eis verringert die globale Albedo, und der höhere CO2-Gehalt, der primär aus der CO2-Abgabe des sich erwärmenden Ozeans stammt, erwärmt die Atmosphäre.

[Wieso kommt es zu einer Erwärmung, wenn das CO2 so niedrig ist und eine Eiszeit verursacht? – hier steht keine nähere Erklärung]

Atmosphärisches Kohlendioxid und globale Temperatur beeinflussen sich wechselseitig. Eine verringerte globale Temperatur senkt den CO2-Gehalt, und ein niedrigerer CO2-Gehalt führt zu einer noch stärkeren Temperaturabsenkung. Der CO2-Gehalt bewegt sich dabei in einer Spanne zwischen 180 und 300 ppm. Die gegenwärtige Konzentration von Kohlendioxid in der Atmosphäre liegt jenseits der eiszeitlichen Schwankungen und lässt sich nicht aus einer vorhergegangenen Erwärmung ableiten. Sie ist eine Folge anthropogener Emissionen und für die aktuelle Erwärmung verantwortlich.

https://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Kohlendioxid_in_der_Erdgeschichte

Als Einzelnachweis wird angeführt:

 1.W. Oschmann: Vier Milliarden Jahre Klimageschichte im Überblick, in: DWD Klimastatusbericht 2003.pdf

Das empfand ich als gut lesbar:

…Die Prognose für die ferne Zukunft (106 bis 109 Jahre) lässt aufgrund der bisherigen erdgeschichtlichen Klimaentwicklung eher ein CO2-Defizit erwarten. … Ob und welche Rolle der Mensch in solchen Zeitskalen spielen wird ist nicht vorhersehbar“

Dann darf nicht fehlen

3.  Hansen, J. et al. (2008): Target Atmospheric CO2: Where Should Humanity Aim

Das Ziel: CO2 in der Atmosphäre reduzieren: Welche Ziele sollte die Menschheit verfolgen?

Paläoklimadaten zeigen, dass die Klimasensitivität bei einer Verdoppelung des CO2-Gehalts bei etwa 3 °C liegt, wobei nur schnelle Rückkopplungsprozesse berücksichtigt werden. Die Gleichgewichtssensitivität, einschließlich langsamerer Oberflächenalbedo-Rückkopplungen, liegt bei etwa 6 °C bei einer Verdoppelung des CO2-Gehalts im Bereich der Klimazustände zwischen Eiszeit und eisfreier Antarktis. Der CO2-Abnahme war die Hauptursache für einen Abkühlungstrend, der vor 50 Millionen Jahren begann. Als der CO2-Gehalt auf 425±75 ppm sank, kam es zu großflächigen Vereisungen, ein Niveau, das innerhalb von Jahrzehnten überschritten werden wird, sofern es nicht zu sofortigen politischen Änderungen kommt. …. Wenn die derzeitige Überschreitung dieses CO2-Zielwerts [350 ppm] nicht nur von kurzer Dauer ist, besteht die Möglichkeit, dass es zu irreversiblen katastrophalen Auswirkungen kommt.

https://www.columbia.edu/~jeh1/2008/TargetCO2_20080407.pdf

 

****************

Der globale CO2-Anstieg: die Fakten und die Bauernfängertricks
29. Jul 2017, Von Stefan Rahmstorf

… Hier zunächst kurz die wichtigsten Daten und Fakten zum Anstieg der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre:
Die CO2-Konzentration ist seit Beginn der Industrialisierung von 280 ppm (dem Wert der vorangegangenen Jahrtausende des Holozäns) auf inzwischen 405 ppm angestiegen.

    1. Dieser Anstieg um 45 Prozent (bzw. 125 ppm) ist komplett vom Menschen verursacht.
    2. Die CO2-Konzentration ist damit jetzt bereits höher als seit mehreren Millionen Jahren.
    3. Die zusätzlichen 125 ppm CO2 haben eine Heizwirkung von 2 Watt pro Quadratmeter Erdoberfläche durch den bekannten Treibhausseffekt – genug, um bis heute die globale Temperatur um rund 1 °C anzuheben.

…….

https://scilogs.spektrum.de/klimalounge/der-globale-co2-anstieg-die-fakten-und-die-bauernfaengertricks/

 

************

CO2 und Atmosphäre – eine wissenschaftliche Aufarbeitung
2. Juli 2023, Ein Gastbeitrag von Dr. Kristine Haußner

….-

Über welche CO2 – Konzentrationen reden wir?

Laut Messungen an Eisbohrkernen bestand in den letzten Jahrtausenden ein leichter Abwärtstrend der atmosphärischen CO2-Konzentration, der sich bereits etwa 1850 umkehrte.  …. Die gegenwärtige Konzentration liegt fast 50 % über dem vorindustriellen Wert von 280 ppm und 33 % über dem höchsten in den vergangenen 800.000 Jahren jemals erreichten. Auch während der letzten 14 Mio. Jahre (seit dem „Mittleren Miozän“) existierten keine deutlich höheren CO2-Werte als heute.


sehen dazu Sie die nachfolgende Grafik


Zitat geht weiter

Der Anteil des weltweiten CO2-Ausstoßes von Deutschland beträgt ca. 2 %. Wenn man von einem weltweiten Anstieg von 3 ppm/Jahr ausgeht, ist Deutschlands maximaler Beitrag davon: 0,06 ppm.

Beträgt der CO2-Gehalt der Luft aktuell 0,0412%, so hat Deutschland dazu 0,000006 % beigetragen.

 

Dann kam in diesem Beitrag auch Eike vor:


Allerdings nur ein kurzer Ausschnitt von 38sec, ganz ohne Ton.  Als ich das erste Mal auf dieses Video tippte, kam gegen Ende auch eine Einblendung von Dr. Mai Thi, eine „Expertin“. Ohne Ton? Da habe ich dann auf YouTube geklickt. Aber, da ich auf YT ein Abo habe, wurden mir nun nur meine Vorlieben angezeigt – Dr. Mai Thi gehört nicht dazu, daher klappt das bei mir nun nicht mehr.

Mai Thi hat ein Problem: Ihre WDR-Klimadoku fällt im Faktencheck glatt durch, Nett erklärt auf YouTube https://www.youtube.com/watch?v=cPzB354ap2c

Frau Dr. Mai Thi Nguyen-Kim von maiLab ist eine mit Preisen überhäufte Youtuberin und Wissenschaftsjournalistin. Allerdings hat sie ein Problem. Dieses Video schaut hinter die Kulissen von Mai. Ein Faktencheck ihrer WDR-Klimadokus fördert Erschreckendes zutage. Artikel zum Thema auf der EIKE-Seite: ‚Die neuen Tricks der Alarmisten: „Was wir tatsächlich gegen Klimawandel tun können“ https://eike-klima-energie.eu/2021/05/30/die-neuen-tricks-der-alarmisten-was-wir-tatsaechlich-gegen-klimawandel-tun-koennen/

Das Original zum screenshot finden Sie in einem Beitrag von 2010
https://eike-klima-energie.eu/2010/01/15/climategate-update-15-es-ist-an-der-zeit-die-gefaelschte-co2-wissenschaft-zu-ueberarbeiten/


Zitat geht weiter

 
……. in der Atmosphäre gemessen und wie?
Wie misst man den Gesamtgehalt an CO2 in der Atmosphäre (in Mio Tonnen)? Welcher Anteil davon ist anthropogen?
….
Wie kann Deutschland die Welt retten?

Quellen:             [aha, die Herkunft der Expertise der Frau Dr. Kristine Haußner]
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdatmosphäre
https://de.wikipedia.org/wiki/Wetter
https://de.wikipedia.org/wiki/Methan
https://de.wikipedia.org/wiki/Distickstoffmonoxid
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klima-treibhauseffekt#geschichtliche-eckdaten-der-erforschung-des-treibhauseffektes-
https://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimawandel/klima-treibhauseffekt#grundlagen

https://homoeocampus.de/2023/07/02/co2-und-atmosphaere-eine-wissenschaftliche-aufarbeitung/

 

***************

Ich habe dann auf dem im Video links eingesetzten „schwarzen Tab“ gedrückt

Warum wird diese Meldung angezeigt?

https://support.google.com/youtube/answer/9004474?hl=de

 

***********************

Behauptung: „Deutschland verursacht nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Was wir tun, ist deshalb praktisch irrelevant.“

Fakt ist: Deutschland gehört zu den Top Ten der weltgrößten CO2-Verursacher. Außerdem hat es sich im Pariser Abkommen längst völkerrechtlich zu ehrgeizigen Emissionssenkungen verpflichtet

Toralf Staud/klimafakten.de; zuletzt aktualisiert: April 2021

Arbeitsschwerpunkte

Journalismus und Klimawandel
Umgang mit Desinformation

https://www.klimafakten.de/klimawissen/fakt-ist/fakt-ist-deutschland-gehoert-zu-den-top-ten-der-weltgroessten-co2-verursacher

 

**************************

 / Forschung / Verbleibendes CO₂-Budget

screenshot der laufenden CO2 Uhr

https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html


 Aktuell geht die Welt nun erst in 22 Jahren unter – uff

Weltuntergang mit Ablaufdatum

Zusammengestellt durch Andreas Demmig




Eine neue grüne Volkspartei ist da !

Und das Besondere: diese Partei hat keinen Führer, sondern eine Führerin, unsere Sarah,

von Peter Würdig

gemeint ist also das BSW. Und wie sich das für eine richtige Volkspartei auch gehört, es gibt ein Programm, besser gesagt ein Progrämmchen, denn alles zusammen sind es gerade mal vier Seiten: BSW_Parteiprogramm.pdf (bsw-vg.de) Da heißt es denn gleich zu Anfang:

„Unser Land ist in keiner guten Verfassung. Seit Jahren wird an den Wünschen der Mehrheit vorbei regiert. Seit durch die Russlandsanktionen und vermeintliche Klimapolitik auch noch Energie schlagartig teurer wurde, droht unserem Land der Verlust wichtiger Industrien und hunderttausender gutbezahlter Arbeitsplätze.“

Diesen Feststellungen kann man nur zustimmen, und dass es offensichtlich auch ganz richtige Ansätze gibt, ist wohl auch ein Grund für den bemerkenswerten Erfolg der Partei bei der Europawahl. Aussagen dieser Art gehören auch zum Programm der AfD, aber es ist ja nicht verboten, was ganz Richtiges auch mal abzuschreiben.

Für eine Partei, die aus dem Schoß der „Die Linke“ geboren ist, ist es nicht überraschend, dass über „Von Konzernen beeinflusste und gekaufte Politik“ geschimpft wird. Ebenso gehört dazu auch die Meinung, dass „marktbeherrschende Großunternehmen, übermächtige Finanzkonzerne“ zu einer fragwürdigen Entwicklung im Land geführt haben. Weiter heißt es: „Wo Monopole unvermeidlich sind, müssen die Aufgaben gemeinnützigen Anbietern übertragen werden.“ Wer aber stellt diese „gemeinnützigen Anbieter“ auf und wer kontrolliert sie ? Das riecht dann doch stark nach sozialistischer Wirtschaft, und damit haben wir bekanntlich schlechte Erfahrungen gemacht. Ich verstehe nichts von Sozialismus, deshalb möchte ich mich lieber meinem Thema widmen, der Klima- und Energiepolitik, denn auch dazu gibt es Aussagen.

„Die Veränderung des Weltklimas und die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen sind ernste Herausforderungen, die die Politik nicht ignorieren darf.“

Damit wird klar, diese Partei schwimmt mit auf der Klima-Welle (wie alle anderen grünen Parteien auch, einschließlich CDU) und man befeuert die Angst, dass die „Lebensgrundlagen zerstört“ werden. Weiter heißt es:

„Zu einer seriösen Klima- und Umweltpolitik gehört aber Ehrlichkeit: Die Energieversorgung Deutschlands lässt sich im Rahmen der heutigen Technologien nicht allein durch erneuerbare Energien sichern.“

Dem Appell, sich ehrlich zu machen, wird wohl kaum jemand widersprechen. Und die Aussage, dass die „erneuerbaren Energien“ nicht die Energieversorgung Deutschlands sichern können, ist vollkommen richtig. Es ist aber auch gleich die Einschränkung enthalten, „im Rahmen der heutigen Technologien“, man fabuliert also über künftige Technologien, von denen niemand weiß, wann die kommen und wie die aussehen, dann ginge es wohl doch allein mit Erneuerbaren? Außerdem fehlt auch jede klare Aussage, wenn es die (heutigen) Erneuerbaren nicht schaffen, was soll es denn statt dessen sein, hier und heute ? Vom Klima-Wahn ist das BSW jedoch ernsthaft gepackt und man fühlt sich verpflichtet, den Klimawandel zu bekämpfen, und man hat nicht erkannt, dass Klimawandel der Normalzustand auf der Erde ist, den man nicht „bekämpfen“ kann, und dass die Aufgabe nur heißen kann, sich an veränderte Wetterbedingungen anzupassen. Das BSW macht sich also große Sorgen und formuliert:

„Der wichtigste Beitrag, den ein Land wie Deutschland zur Bekämpfung von Klimawandel und Umweltzerstörung leisten kann, ist die Entwicklung innovativer Schlüsseltechnologien für eine klimaneutrale und naturverträgliche Wirtschaft der Zukunft.“

Mit dieser Aussage hat sich das BSW eindeutig als grüne Partei eingeordnet. Man träumt von der „klimaneutralen Wirtschaft der Zukunft“, und das erreicht man mit „innovativer Schlüsseltechnologien“, das sind also Erfindungen, die die Gesetze der Physik links liegen lassen und die Energiewende doch noch retten. Für Hoffnungen dieser Art haben die anderen grünen Parteien über Jahre viele Milliarden ins Land geschüttet ohne dass davon ein konkreter Erfolg zu sehen ist, das also wird unsere neue Volkspartei auch nicht ändern können.

Zur Ergänzung sei noch hinzugefügt, Sarah Wagenknecht hat auch ein Buch verfasst, „Reichtum ohne Gier“. Im Untertitel heißt es: „Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten“, ich meine dazu, man sollte sich zuallererst vor dem Sozialismus retten, aber abgesehen davon gibt es in dem Buch auch ganz interessante Gedanken.

Bei der Vorstellung des Buches, im Mai 2017 in Wittenberge, war ich anwesend, und es kam auch zu einem kurzen persönlichen Gespräch. Als Politiker der AfD konnte ich darauf hinweisen, dass die kritische Haltung von Sarah Wagenknecht zur ungesteuerten Zuwanderung von uns auch geteilt wird. Dieser Hinweis wurde mit Dank angenommen. Das war zu einer Zeit, als die Abspaltung von „Die Linke“ noch nicht zu sehen war. Hier auch noch ein Foto von dieser Begegnung.

(Foto im Mai 2017, im Kulturhaus Wittenberge).

 




Meine letzte Geheimkonferenz

Die Teilnehmer von Geheimkonferenzen werden ja zuweilen viele Wochen später von staatlich approbierten Medien enttarnt. Dem komme ich hiermit zuvor. Es geschah in Wien unweit des Drehortes vom „Dritten Mann“.

von Manfred Haferburg

Mea culpa, mea maxima culpa. Ich gestehe es, ich habe an einem Geheimtreffen der Zweifelhabenden in Wien teilgenommen. Ich habe dort sogar einen Vortrag gehalten. Womöglich ist es auch Zufall, dass die Organisatoren gerade diesen Ort in Wien für ihr konspiratives Treffen gewählt haben: Knapp 20 Kilometer entfernt befindet sich der Wiener Zentralfriedhof im 11. Bezirk, neben der Wiener Kanalisation einer der Hauptdrehorte des „Dritten Mannes“ (The Third Man), in dem der amerikanische Autor Holly Martins in kriminelle Machenschaften hineingezogen wurde. Und jetzt also Autor Haferburg. In Wien. Es spielt Zithermusik.

Auf diesem Geheimtreffen trafen sich Leute, die Zweifel daran hatten, dass der Mensch das Klima macht. Auch ich gestehe, dass ich das Wort „menschgemacht“ nicht nur vom Ausdruck her fragwürdig finde. Ich finde es vermessen, dass eine deutsche Regierung, die nicht einmal die Bahn pünktlich fahren lassen kann, meint, dass sie nur ein bisschen an dem großen Weltthermostaten drehen muss und die Welttemperatur brav folgt.

Ich habe von Klima keine Ahnung, ich bin Ingenieur. Deshalb war ich eingeladen, um über Energie zu referieren. Die Energiepolitik wird ja als eine direkte Folge der Klimapolitik abgeleitet. Es ist die Energiepolitik, die in alle unsere Lebensbereiche dringt und uns auf eine abschüssige Bahn in Richtung Entwicklungsland geleitet hat. Und selbst wenn es alles stimmen würde, was so über die „menschgemachte Klimakatastrophe“ gesagt wird, dann ist die deutsche Energiewende besonders nach dem Kernenergieausstieg der reine Pfusch und spart kein bisschen Kohlendioxid ein, kostet aber Unsummen. Deshalb hatte mein Vortrag den Titel: Mit dem Energiewende-Narrenschiff mit voller Fahrt aufs Riff”.

Bei dem Geheimtreffen traf sich das „Who is Who“ der klimakritischen Wissenschaftler in einem Vorort von Wien zu einer wissenschaftlichen Konferenz. Renommierte Professoren aus verschiedenen Ländern, sogar ein Nobelpreisträger für Physik des Jahres 2022, der seinen Vortrag fröhlich mit den Worten einleitete: „Ich bin ein Klimaleugner“. Kurz gesagt, das waren alte weiße Männer, die sich nicht zu den „97 Prozent der Wissenschaftler“ zählen, die sich übers Klima zu 100 Prozent einig sind. Klimaleugner, Klimazweifler und Klimaschwurbler, denen die Reduktion der Ursachen des „menschgemachten“ Klimawandels auf lediglich ein Spurengas zu einfältig erscheint und die es wagen, nach weiteren Einflüssen auf das Klima zu forschen. Doch schon die Infragestellung des Dogmas von der menschgemachten Klimakatastrophe reicht als Blasphemie heutzutage aus, um als Wissenschaftler abqualifiziert, verleumdet und mundtot gemacht oder gar tätlich angegriffen zu werden.

Sie denken, das wäre eine völlig überzogene Verschwörungstheorie, mit der sich die Klimaleugner als Opfer stilisieren wollen? Nun, die 16. EIKE-Konferenz fand in Wien statt, weil die Ausrichter in Deutschland kaum noch jemanden finden, der es wagt, ihrer Veranstaltung gegen gutes Geld einen Austragungsort zu vermieten. Sobald das nämlich bekannt wird, tauchen vermummte Aktivisten mit Drohungen und Taten auf, um den Vermietern klarzumachen, dass der, welcher solches tut, voll nazi ist, und dass es in Ordnung ist, wenn er und seine Einrichtung einen Hausbesuch von einer einschlägig bekannten linken Sturmabteilung bekommen. Nach solchen Besuchen mit meist erheblichem Sachschaden sieht sich die Polizei regelmäßig außerstande, die Täter zu finden.

Die Antifa demolierte die Museumsfassade

Ich war auch bei der vorigen, der 15. EIKE-Konferenz anwesend, die in einer als Museum geführten und liebevoll restaurierten denkmalgeschützten Werkstatt im ehemaligen Braunkohlentagebau Braunsbedra nahe Halle durchgeführt wurde. Der Tagebau selbst ist heute ein See in einem beliebten Naherholungsgebiet. Ich selbst hatte dereinst in dieser Werkstatt meine Elektrikerlehre gemacht. Tagsüber stand ein Häuflein Linker mit einem Polizisten vor dem Tagungsort. Am Nachmittag gingen sie, vom Regen durchweicht, nach Hause. In der Nacht nach dem ersten Konferenztag bekam das Museum allerdings Besuch von der Antifa, und ihre Backsteinfassade wurde mit jeder Menge woker Graffiti-Sprüche und Antifa-Zeichen aufgewertet, mehrere Scheiben zwecks besserer Lüftung eingeschlagen und zur Erhöhung der Sicherheit alle Schlösser mit Klebstoff versiegelt.

Um dem zu entgehen, wurde der Tagungsort der 16. EIKE-Konferenz in Wien vorher nicht öffentlich gemacht, und so kam es zu einer „Geheimkonferenz“, deren Teilnehmer und Vortragende öffentlich angeprangert, abqualifiziert und lächerlich gemacht wurden. Wer die blasphemischen Vorträge der „Geheimkonferenz“ in voller Länge und ungeschnitten sehen will, findet die 23 Videos auf der Webseite von EIKE. Es wurde kein Klima geleugnet. Es wurden nur die Dogmen der Klimareligion angezweifelt und diese Zweifel durch Fachvorträge belegt. Durch das Ansehen der Vorträge kann sich jeder Leser seine eigene Meinung bilden, ob auf dieser Konferenz das Klima geleugnet oder ob ein wissenschaftlicher Austausch verschiedener Ansichten über die Ursachen des  Klimawandels geführt wurde.

Vermeintliche Klima-Leugner werden zersetzt

Die 16. Internationale EIKE Klima- und Energiekonferenz, IKEK-16, 14./15. Juni 2024, Wien wurde ausgerichtet von dem Verein EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) , einem Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen.

EIKE lehnt jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten. EIKE wurde im Februar 2007 gegründet und finanziert sich aus freiwilligen Beiträgen seiner Mitglieder sowie Spenden.

Diese Mission ist natürlich bei den Linken und in den Regierungskreisen nicht willkommen. So sieht sich EIKE Hetze und Verleumdungen ausgesetzt, aber auch vor Gewalt wird, wie oben berichtet, nicht zurückgeschreckt. Der Staat will EIKE als lästige Plattform loswerden und hat dazu die Methode der finanziellen Austrocknung gewählt. Vor einem Jahr wurde dem Verein EIKE der Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Seither können Spender ihren Beitrag nicht mehr von der Steuer absetzen, was zu einem massiven Einbruch der Spenden geführt hat. Auch müssen Spender befürchten, dass ihre Banküberweisung dazu missbraucht wird, dass ihnen Nachteile wie z.B. eine „Entbankung“, d.h. Kündigung des Bankkontos droht. Immer wieder sprachen Journalisten und Aktivisten beim Finanzamt vor und forderten die Aberkennung der Gemeinnützigkeit, die EIKE seit 2012 hatte.

Interessant ist die staatliche Begründung des Entzuges der Gemeinnützigkeit. In einem vom Finanzamt beauftragten Gutachten steht allen Ernstes unter anderem sinngemäß geschrieben: „EIKE führt eine unvollständige und teils irreführende Darstellung des wissenschaftlichen Kenntnisstandes auf und verstößt somit gegen das Prinzip der guten wissenschaftlichen Praxis…“ Der Gutachter ist Leitautor des IPPC, Honorarprofessor Dr. Sönke Zaehle (hier) vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena.

Dieser Wissenschaftler hat nicht nur Geoökologie und Umweltwissenschaften studiert, sondern am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung promoviert. Er ist ein führender Autor des IPCC-Klimaberichtes. Kernaussage des Gutachtens ist, dass es beim Klima nur eine einzige Wahrheit geben kann, die vom IPCC definiert wird. Nach dieser Einschätzung ist also nur derjenige ein guter Wissenschaftler, der den Äußerungen des politisch gelenkten IPCC vorbehaltlos applaudiert.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier