Endlager für radioaktive Abfälle: Deutschland hinkt hinterher

Finnland, Schweden, Frankreich, Kanada und die Schweiz sind am weitesten bei der Suche nach einem Tiefenlager für hochradioaktive Atomabfälle. In Deutschland hingegen dauert es wohl noch Jahrzehnte, bis klar ist, wo die abgebrannten Brennstäbe hinkommen.

Von Peter Panther

«So sieht es aus, wenn man Geschichte schreibt» – das hat Laurie Swami vor wenigen Tagen verkündet. Die Präsidentin der kanadischen Nuclear Waste Management Organization freute sich, dass der Standort für das künftige Endlager für hochradioaktive Abfälle in Kanada nun feststeht. Es ist die Gemeinde Ignace in der Provinz Ontario.

Der Entscheid Kanadas fiel nach einem ausgeklügelten Evaluationsverfahren. Zuletzt war neben Ignace noch der Ort South Bruce im Rennen, ebenfalls in Ontario. Bemerkenswert ist, dass nicht nur die Bewohner Ignaces ihr Einverständnis zum Tiefenlager gegeben haben, sondern auch die Wabigoon Lake Ojibway Nation, eine indigene Gemeinschaft, die seit Jahrhunderten in Nordwest-Ontario lebt.

Von einem solchen Standortentscheid kann Deutschland nur träumen. Hier dauert es wohl noch Jahrzehnte, bis klar ist, wo das Tiefenlager für radioaktive Abfälle hinkommt. Nachdem ursprünglich ein Entscheid bis 2031 angestrebt wurde, spricht die zuständige Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) jetzt vom Zeitraum 2046 bis 2068, bis Klarheit herrscht.

Die Schweiz und Frankreich haben einen Standort gefunden

Dabei zeigen gerade Nachbarländer von Deutschland, dass es schneller gehen könnte. In der Schweiz hat die Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) im November ein Gesuch eingereicht, um im Gebiet Nördlich Lägern im Kanton Zürich das nationale Endlager einrichten zu können. Den Standortentscheid hatte die Nagra bereits vor zwei Jahren getroffen. Das Schweizer Lager soll in 900 Meter Tiefe gebaut werden, in sogenanntem Opalinuston, einem wasserundurchlässigen Gestein. Der Baustart ist für 2045 vorgesehen.

Auch die Atommacht Frankreich macht vorwärts mit der Entsorgung ihrer radioaktiven Abfälle. Im Januar 2023 hat die damit beauftragte Organisation Andra ein Baugesuch für ein Tiefenlager bei Bure in den Departementen Meuse und Haute-Marne eingereicht. Auch hier soll der Abfall in ein Tongestein eingelagert werden. Die Bauarbeiten könnten bereits 2027 beginnen.

Kein Land ist aber punkto Entsorgung von hochradioaktiven Abfällen so weit wie Finnland. Denn hier wurden im Untergrund der Halbinsel Olkiluoto an der Ostseeküste in den letzten Jahren bereits etwa 15 Kilometer Tunnel ausgehoben. Das Tiefenlager «Onkalo» liegt in kristallinem Gestein in 450 Meter Tiefe. Die Arbeiten sind so weit fortgeschritten, dass die Einlagerung des radioaktiven Abfalls nächstes oder übernächstes Jahr starten kann. «Wir haben eine Lösung», verkündet das stolze Finnland der Welt.

Neustart in Deutschland mit einer «weissen Landkarte»

Grünes Licht für den Bau eines Endlagers gibt es auch in Schweden. Das geplante Bauwerk in Forsmark an der Ostseeküste, 140 Kilometer nördlich von Stockholm, könnte schon in den nächsten Monaten in Angriff genommen werden. Das Lager soll in 500 Meter Tiefe in Kristallingestein errichtet werden.

Und wo steht Deutschland? Hier wurde 2017 das Verfahren für die Auswahl eines Standorts für hochradioaktiven Abfall neu gestartet, mit einer «weissen Landkarte». Die Suche wurde damit auf Feld eins zurückgesetzt. Vorangegangen waren mehrere Jahrzehnte heftigen Streits um die Atommüllentsorgung. Das Vorgehen war zuweilen intransparent, und die Demonstrationen dagegen verliefen immer wieder gewalttätig.

«Weisse Landkarte» bedeutet, dass kein Gebiet von vornherein bevorzugt oder zurückgesetzt wird. Die Standortsuche soll jetzt so transparent wie möglich und unter Einbezug der Bevölkerung erfolgen. Allein die Geologie darf für den Entscheid massgebend sein. Gesetzlich festgeschrieben ist einzig, dass als Wirtsgesteine für das künftige Tiefenlager Steinsalz, Tonstein und Kristallingestein in Frage kommen.

2020 stellte die zuständige BGE einen Zwischenbericht vor. Dieser wies 90 potentiell günstige Gebiete aus, die zusammen 54 Prozent der Fläche Deutschlands ausmachen. Seither ist die BGE daran, für alle 90 Teilgebiete Sicherheitsuntersuchungen durchzuführen.

Während andere Länder graben, schüttet Deutschland zu

Doch wie erwähnt kann der ursprüngliche Zeitplan für die Endlagersuche nicht eingehalten werden. Neben der BGE geht auch das Bundesumweltministerium mittlerweile davon aus, dass es noch bis Mitte dieses Jahrhunderts dauert, bis der Standortentscheid fällt.

Ob dieser Entscheid dann auch von den Atomgegnern akzeptiert wird, steht in den Sternen. Diese haben bereits in der Vergangenheit jeden Versuch, das Abfallproblem zu lösen, durch handfeste Gegenwehr vereitelt. Wie in Finnland, Schweden, Kanada, Frankreich oder in der Schweiz könnte die Lösung Endlagerfrage zwar längst aufgegleist sein. Doch die Politik stand dem bisher immer im Weg.

Derweil beginnt in diesen Tagen in Gorleben in Niedersachsen die Auffüllung des ehemaligen Erkundungsbergwerks. Aus diesem Versuchsstollen für radioaktive Abfälle hätte zwar durchaus ein Tiefenlager werden können. Doch es durfte nicht sein.

Das passt zum Atomkurs Deutschlands: Während auf der ganzen Welt neue Kernkraftwerke geplant und gebaut werden, hat das Land seine drei letzten Werke abgestellt. Und während an anderen Orten in die Hände gespuckt wird, um ein Tiefenlager zu bauen und das Problem der radioaktiven Abfälle zu lösen, schüttet Deutschland seine bisherigen Bauten zu.

 




Energiewende ins Dunkeldeutschland

Der Begriff „Dunkeldeutschland“ bekommt  eine völlig neue Bedeutung – im wahrsten Sinne des Wortes. Vorgestern ist Deutschland wieder haarscharf an einem Zusammenbruch der Stromversorgung vorbeigeschlittert. Unsere Nachbarländer müssen die Zeche mitbezahlen und sind stinksauer.

Von Manfred Haferburg 

Manchmal fallen sogenannten geflügelten Worten ungewollt ganz neue Bedeutungen zu. Meinte der ehemalige Bundespräsident Gauck noch, seine ostdeutschen Landsleute vom hohen Schloss Bellevue aus mit dem herabwürdigend gemeinten Begriff Dunkeldeutschlandabkanzeln zu können, weil sie seiner hochwohlgeborenen Meinung nach falsch wählten, so trat am 12.12.2024 in Deutschland ein Zustand ein, den man durchaus als „Dunkeldeutschland“ bezeichnen könnte. Das Gauckwort bekam eine ganz neue Bedeutung.

Ganz Deutschland lag grau unter einer dicken Wolkendecke, und kein Blättchen bewegte sich in der Windstille. Auch die über dreißigtausend Windräder blieben stehen, und es hätten sich auch nicht mehr von ihnen gedreht, wenn es 100.000 gewesen wären. Die fast vier Millionen „Solarkraftwerke“ lieferten weniger als ein Prozent ihrer installierten Leistung. Und auch für sie gilt – mehr Solarpaneele hätten auch nicht wirklich mehr Sonne gesehen und Strom produziert. Eine bewölkte Windstille, genannt Dunkelflaute, verwandelte gestern Deutschland beinahe wörtlich in Dunkeldeutschland – ein Land, das haarscharf daran vorbeischrammte, im Stockdunkel eines verheerenden Blackouts zu sitzen.

Importstrom rettet Deutsche Energieversorgung – die Nachbarn sind sauer

Nur der Import von fast 20 Gigawatt Strom aus den Nachbarländern verhinderte, dass am Abend des 12.12.2024 in Dunkeldeutschland die Lichter ausgingen und es zu Finsterdeutschland geworden wäre. Mehr hätten die Stromleitungen aus den Nachbarländern auch nicht durchleiten können. 20 Gigawatt entspricht der Leistung von 15 Kernkraftwerken wie die drei letzten abgeschalteten KKW ISAR, Neckarwestheim und Emsland. Das hatte für die Nachbarländer, aus denen der Strom nach Deutschland abfloss, erhebliche Preissteigerungen vom mehr als 10-fachen des Normalpreises auch in ihrem Strommarkt zur Folge. Eine 10-minütige Dusche in Südschweden hätte dadurch fünf Euro gekostet.

Schwedens Energieministerin äußerte sich: „Ich bin wütend auf die Deutschen. Wenn der Wind nicht weht, bekommen wir mit diesem gescheiterten Stromsystem hohe Strompreise. Das ist eine Folge der Abschaltung der Kernkraftwerke”.

Auch in Norwegen ist man sauer auf Deutschland: „Es ist eine absolut beschissene Situation“, sagte Norwegens Energieminister Terje Aasland. Norwegen wird seinen Export nach Deutschland neu überdenken. Die Position Deutschlands kann man mit einem Bankrotteur vergleichen, der unter großem Beifall immer neue Saalrunden bestellt und damit rechnet, dass seine Tischnachbarn ungefragt bezahlen.

Auch in Deutschland sorgte das trübe Wetter für erhebliche Verwerfungen

Die Netzsicherheit konnte nur durch die hervorragende Arbeit der Ingenieure auf den Netzleitstellen aufrechterhalten werden. Im Jahre 2000 mussten sie ganze fünfmal eingreifen, um das Netz zu stabilisieren. Man nennt diese Eingriffe Redispatchmaßnahmen. Im Jahr 2024 mussten die Netzbetreiber 20.000-mal eingreifen, die Steigerungsrate verläuft exponentiell. Eine solche Anzahl von Eingriffen kostet Milliarden pro Jahr, und die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers mit der katastrophalen Folge eines Blackouts steigt exponentiell an.

Wenn in einer solchen Situation ein weiterer Fehler hinzukommt – sei es irgendwo ein Trafobrand oder der plötzliche Ausfall eines weiteren Großkraftwerkes, sei es der Ausfall einer großen Übertragungstrasse durch Blitzeinschlag oder einen Angriff der Klimaretter-„Aktivisten“ – dann beherrscht das Netz nicht mehr das sogenannte N-1 Kriterium und kollabiert wie eine Reihe aufgestellter Dominosteine.

Am 12.12.2024 waren die Strompreise den ganzen Tag über auf dem extrem hohen Niveau von etwa 350 Euro pro Megawattstunde. Durch die Strommangellage stiegen die Preise am Stromspotmarkt gegen Nachmittag auf stolze 936 Euro pro Megawattstunde. Das ist ungefähr das Fünfzehnfache des normalen Preises am Spotmarkt und der höchste Wert in den letzten 18 Jahren. Das ist etwa so, als würde ein Liter Diesel an der Tankstelle plötzlich 24 Euro kosten. Die Stromkunden werden es allerdings erst an den Stromrechnungen im nächsten Jahr merken. Aus Habecks Versprechen über fallende Strompreise wird mit Sicherheit nichts, der Strompreis kennt nur eine Richtung. Aus der Kugel Eis des ehrenwerten Herrn Trittin sind inzwischen 150 Kugeln pro Monat für eine durchschnittliche Verbraucherfamilie geworden.

Die Situation führte auch dazu, dass einige energieintensive Industriebetriebe ihre Produktion einstellen oder einschränken mussten. Es ist eigentlich egal, ob dem Unternehmen der Strom in einem Brownout abgestellt wird, oder ob er ihn selbst abschaltet, weil sonst die Produktionskosten die Einnahmen überschreiten. Und es ist kein Licht am Ende des energiepolitischen Tunnels in Sicht. Es sei denn, irgendwer ist so naiv, dass er der CDU/CSU glaubt, dass sie mittels der Kernfusion die Stromkrise in Deutschland beenden kann. Denn eine Wiederinbetriebnahme der abgeschalteten Kernkraftwerke will Herr Merz nicht. Dann würde ja sein potenzieller Koalitionspartner unfroh daher schauen.

Solche Stromeskapaden macht ein Unternehmer ein paarmal mit, überlegt sich aber dann ganz sicher, dass es auch anderswo Mütter mit schönen Töchtern gibt.

Die Politik verschlimmert die Situation ständig

Obwohl diesmal die großen Medien an dem Thema Dunkelflaute nicht vorbei kamen, geht die Zerstörung der energetischen Infrastruktur durch die Politik völlig unbeirrt von der offensichtlichen Realität weiter. Die Bundesnetzagentur macht eine „ungewöhnliche Wetterlage“ als Schuldigen aus. Die ARD verortete die Ursache in „mangelnder Flexibilität im Stromnetz und als Zeichen von Versäumnissen der Energiewende“. Verdruckst wird zugegeben, dass es an Reservekapazitäten, die in solchen Fällen einspringen, mangele. Es wurde leider nichts dazu gesagt, dass die Politik den Kraftwerkspark – das sind ja die Reservekapazitäten – systematisch ausdünnt und zerstört, ohne dass an die Ersatzkraftwerke auch nur zu denken ist.

Entsprechend dem „Kohleverstromungsbeendigungsgesetz“ KVBG wird zwischen 2021 und 2026 ein Drittel unserer Kohlekraftwerkskapazität planmäßig abgeschaltet und verschrottet. Auch in diesem Jahr wurden Kohlekraftwerke mit einer Leistung von drei Kernkraftwerken abgeschaltet. Und für das nächste Jahr ist im Gesetz Ähnliches vorgesehen.

Die Ersatzkraftwerke, welche die immer größer werdende Lücke schließen sollen, gibt es nur in der Fantasie der Energiewende-Protagonisten. Sie sind noch nicht einmal geplant, weil die Ampel es seit Jahren nicht schafft, ein „Ausschreibungs-Design“ auf die Beine zu stellen. Dieses merkwürdige Wort beschreibt, wieviel Subventionen diejenigen vom Staat bekommen werden, die ein Gaskraftwerk bauen und betreiben wollen. Ohne Subventionen wird niemand so ein H2-ready Gaskraftwerk bauen, da es sich im Gestrüpp der Energiewendesubventionen einfach nicht rechnen kann. Denn es soll ja nur laufen, wenn Wind und Sonne nicht liefern können. Um die Lücke zu schließen, müssten ungefähr 70 Gaskraftwerke der 300-MW-Klasse gebaut werden – bis 2030. Das sehe ich nicht werden.

Das deutsche Stromnetz führt einen Zweifrontenkrieg

Wir haben noch nicht einmal Weihnachten, der böse Januar und der böse Februar mit Dunkelflauten-Gefahr und hohem Strombedarf kommen erst noch. Und sollte keine Dunkelflaute kommen, sehe ich mich im nächsten Frühsommer vor einer Starkwindperiode mit viel Sonnenschein warnen, weil dann durch die enorme Überproduktion der Erneuerbaren ein Netzzusammenbruch durch zu hohe Frequenz droht. Immerhin ist schon die dreifache Menge an Erzeugungsleistung installiert, die zur Deckung des Strombedarfs benötigt wird. Und die vielen Elektrolyseure, die den überschüssigen Strom aufnehmen und in Wasserstoff umwandeln sollen, existieren nur in den Delirien der Energiewender. Und selbst wenn es sie gäbe – dann fehlte immer noch die gesamte Wasserstoff-Infrastruktur, um den so erzeugten grünen Wasserstoff zu nutzen. Das sind unter anderem nur 10.000 Kilometer hochkomplizierter Wasserstoffleitungen im ganzen Land.

Es wird so kommen, wie im letzten Sommer: Was an Schrottstrom nicht im benachbarten Ausland verklappt werden kann, wird auf Kosten der Stromkunden und Steuerzahler abgeregelt und trotzdem bezahlt. Oder es muss gutes Geld für die Abnahme gezahlt werden – natürlich auch vom Stromkunden und Steuerzahlern.

In Abwandlung eines alten DDR-Witzes kann man fragen: „Was sind die vier Hauptfeinde der Energiewende?“ Die Antwort lautet: „Frühling, Sommer, Herbst und Winter“.

 

Von Manfred Haferburg und Klaus Dieter Humpich ist soeben in der Achgut-Edition das Buch 

Atomenergie – jetzt aber richtig

erschienen. Das Nachwort stammt von dem Wissenschaftsphilosophen Michael Esfeld. Sie können es hier in unserem Shop bestellen

Zum Inhalt des Buches: Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (wallstreet-Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die Atomenergie kann auch hierzulande der Nukleus für einen neuen Wohlstand sein, auch diese Einsicht wird sich unter der Last des Faktischen durchsetzen. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg und Klaus Humpich analysieren den deutschen Irrweg und zeigen Wege aus der Sackgasse. Dieses Buch ist ein Almanach der Vernunft  für alle, die in Deutschland erfolgreich wirtschaftlich tätig sind und damit fortfahren wollen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 




Ein Spaßmacher im NDR unterwegs

Extra 3 ist eine Sendung vom ndr, Sie wissen schon, der ndr, der den zdf Meteorologen gern mal vom Schrecken der „Klimaerhitzung“ schwafeln lässt, eben jener, erzeugt und sendet auch- jeden Donnerstag-  die besagte Sendung Extra 3.

von Michael Limburg

Angesagt, besser moderiert, und vielleicht auch geleitet wird die Sendung von Christian Ehring. Ein Mann – darf man das heute noch sagen – oder besser ..eine als männlich gelesener Mensch- der schon viele Stationen in seinem Berufsleben durchlaufen hat, und dabei jede Menge Preise von seiner Journalisten – Blase einsammeln konnte.

Wikipedia listet allein 26 davon auf.

Und wie man an den Preisen sieht, ist sein Metier vor allem das komische. Heute wird man sagen er ist nicht mehr Komiker, sondern Comedian. Klingt gleich viel besser Dabei kann er noch viel mehr, denn „Christian Ehring (* 18. September 1972 in Rheinhausen) ist ein deutscher FernsehmoderatorKabarettistAutor und Musiker. Seit 2011 moderiert er das Satiremagazin Extra 3“. So jedenfalls steht es bei WIKIPEDIA.

Und alle diese Fähigkeiten kommen ihm bei Extra 3 zugute. Denkt man. Denn dort spießt Herr Ehring Woche für Woche „Alle Polit-Pannen und Provinz-Possen auf einen Blick. extra 3 · Der Irrsinn der Woche.“ auf, wie es der ndr so nett formuliert. Und hat sogar Publikum dabei.

Nun fand Ende November 24 die COP 29, wie sie offiziell heißt, in Baku statt. Und alle waren enttäuscht. Nun gab es zwar wohltönende Verlautbarungen, der Klimafonds sollte irgendwann und irgendwie von jetzt 100 Mrd $ (die wurden letztes Jahr wirklich erreicht und den Löwenanteil dort zahlte – wie sollte anders sein – Deutschland) auf 300 Mrd. $ aufgestockt werden, aber niemand wusste so recht, wie das gehen sollte. Und die ca. 40.000 Teilnehmer standen sich nun erst recht die Füße in den Bauch, weil sie nicht akzeptieren wollten, dass die Melkkuh „Klimakatastrophe“ spätestens seit Baku alle viere von sich streckte und verstarb. Und damit auch keine Milch mehr gab, egal ob in $, Rubel, € oder sonst was.

Nur die Medien begannen das nun auch zu schnallen, darunter auch der Spaßmacher Ehring. Er macht in Extra 3 einen Beitrag mit dem Titel: „Klimakonferenz Baku Erde retten vielleicht später“ und nach einem netten Einspieler – der  u.a. in die Stimme des Kermit die Frosch erinnerte, aber dort einen Monty-Python-Jünger vor ca. 2.000 Jahren zeigte, der im Wasser spielte- in dem Ehring sagte.

„Wir beginnen direkt mit einer guten Nachricht: Die Klimakatastrophe ist verschoben“

Und das Publikum tobte.

Hier können Sie Extra 3 im Original hören, und hier die Version auf EIKE um die es hier geht.

Dann ging der Spaßmacher auf die Konferenz in Baku kurz ein, streifte dann auch Präsident (elect) Trump und versuchte dann auf das „Klimawandel-Verharmloser-Institut EIKE“ , wie er es nannte, los zu gehen. Dazu schob er einen Ausschnitt ins Bilde, welches er aus einer Sendung von SPIEGEL TV vom 05.03.2020 holte und das den Autor zeigte.

Ich legte darin den Zuschauern dar, dass es für eine Klimakatastrophe keinen Anlass gäbe, doch wenn es trotzdem richtig wärmer würde, müsse man sich eben anpassen. Anpassung ist nebenbei gesagt, das Erfolgsrezept allen Lebens und ist es daher auch für die Krone der Schöpfung, den Menschen. Es ist, aber nur dann, wenn es soweit ist, das Gebot der Stunde. Und seit vielen Jahrtausenden geübt. Und dann führte ich, als Ergebnis der technischen Anpassung, welche nur den Menschen zur Verfügung steht, die Klimanlagen an, die es Milliarden Menschen in den Tropen erlauben würden, während der Mittagshitze zu arbeiten. Und erwähnte dann, dass der Erfinder Willis Haviland Carrier, der 1902 diese Klimaanlagen erfunden hätte, viel zu wenig gewürdigt worden wäre.

Doch für Ehring und mit ihm ein Teil seines Publikums war das der Brüller. Sie hatten zwar vielleicht zuvor das Wort „anpassen“ vernommen, aber dann nicht richtig hingehört und daher nicht aufgepasst, jedenfalls beim Wort „Klimaanlagen“ konnte sich Ehring kaum noch einkriegen, und ein Großteil seines Publikums auch nicht. Und er malte sich dann aus, wie man durchs Öffnen der Fenster die „Atmosphäre abkühlen könne“ also den Klimawandel bekämpfen würde. Das ist zwar frei erfunden, davon hatte ich nie gesprochen, aber für einen dümmlichen Gag kann die Logik mal zu kurz kommen.

So sieht es jedenfalls der Spaßmacher Ehring.

Mein Eindruck: Warum nicht, wer es mag: lieber blöd und heiter, als gescheit und heiter. Extra 3 zeigt es Ihnen wie das geht.




Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler ist tot

Am 7.12.24 erreichte mich die Nachricht, dass Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler verstorben sein. Er wurde am 29.12.1943 geboren und verstarb, wohl für alle sehr überraschend, am 28.11.24. Das war eine herbe, nein, eigentlich eine schlimme Nachricht, denn er schien mir gesund zu sein und voller Tatendrang, und kurz vorher hatten wir noch miteinander korrespondiert. Darin bedankte er sich noch am 19.11.24 bei mir für meine guten Wünsche anlässlich seiner Einweisung wegen Herzrhythmusstörung ins Krankenhaus. Eine Erkrankung, die heute fast jeder Herzkranke hat, und deren Behandlung – mit gutem Ausgang- eigentlich alltäglich ist. Dann hörte ich nichts mehr von ihm, bis eben auf die Nachricht, dass er am 28.11.24 verstorben sei. Irgendwer hatte dann auch mitgeteilt, dass eine Lungenentzündung ihn dahin gerafft hatte.

Das alles traf mich schwer, denn Prof. Dr. Klaus-Dieter Döhler war ein toller Mann. Im wahrsten Sinne des Wortes. Er war umfassend gebildet, als Wissenschaftler und nicht nur in seiner Disziplin der Biologie, Chemie und Psychologie herausragend, aber ebenso als Mann der Wirtschaft, als Gründer und Geschäftsführer der Curatis Pharma GmbH (seit 1999). Um nur einen Teil seiner umfassenden Tätigkeit zu umreißen.

Klaus Döhler „betrieb als Endokrinologe 12 Jahre medizinische Forschung und war tätig am Max-Planck-Institut für Biophysik und Chemie in Göttingen, arbeitete an der medizinische Hochschule Hannover und der University of California in Los Angeles“ und schaute auf 110 wissenschaftliche papers  und eine Monographie zurück. Auf der Expo 2000 leitete er ein Projekt mit dem Titel „Peptidische Wirkstoffe im menschlichen Körper“.

Wir hatten uns im Januar 2000 anlässlich einer Anhörung im Niedersächsischen Landtag kennen, und wie ich feststellen darf, auch schätzen gelernt. Und standen seit dieser Zeit im persönlichen Kontakt. Er nahm bei EIKE-Tagungen teil, und beinah wären wir uns bei der „Bürger für Technik“ Tagung am 1. November in Hannover wieder begegnet.

Besonderen Eindruck machte bei mir seine Erkenntnis zur Klimawissenschaft, die er wie folgt darstellte (hier und hier):

„Ich selbst bin seit 50 Jahren in der naturwissenschaftlichen und medizinischen Forschung tätig und für mich ist die kritische Überprüfung einer Hypothese ganz selbstverständlich. Stimmen erhobene Daten nicht mit der Hypothese überein, dann sind entweder die Daten nicht ordnungsgemäß erhobenen worden oder die Hypothese gilt als widerlegt.

Als ich vor 5 Jahren begann, mich für die Klimaforschung zu interessieren, bekam ich den Eindruck, dass die Regeln, die für andere naturwissenschaftliche Fachgebiete gelten, für die Klimawissenschaft außer Kraft gesetzt sind. Ich hatte den Eindruck und habe ihn immer noch, dass bei der Klimawissenschaft die Hypothese vorgegeben wurde und die Erhebung von Daten so zu erfolgen hat, dass die vorgegebene Hypothese, der Mensch sei am Klimawandel schuld, bestätigt wird. Wer sie nicht bestätigt, wird als „Klimaleugner“ diffamiert und wissenschaftlich – manchmal auch beruflich – kaltgestellt.

Ein weiterer Begriff macht mir zu schaffen: Die Klimasensitivität. Es wird dauernd von Klimasensitivität geredet aber wo wurde jemals eine Klimasensitivität tatsächlich gemessen oder sonst wie nachgewiesen? Diese Frage stelle ich seit über 5 Jahren. Ich habe als Antwort eine Menge an Lyrik und mathematischen Formeln erhalten, aber noch nie eine wissenschaftlich nachprüfbare Erklärung. Irgendwie vermute ich, „Klimasensitivität“ und „Treibhauseffekt“ bedeuten dasselbe, nämlich gar nichts. Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) schätzt (!!!) in seinem Bericht AR5 von 2013 die Klimasensitivität (d.h. der Temperaturanstieg durch eine Verdoppelung der CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre) auf 1°C bis 6°C. Das ist ein Zeichen von Nichtwissen!!! Andere schätzen die Klimasensitivität auf 0,5°C oder 0,6°C und wiederum andere auf Null – wer bietet mehr? Fazit: großes Rätselraten – keiner weiß Bescheid, aber dennoch werden auf der Basis jenes Nichtwissens, hunderte von Milliarden Euro ausgegeben, nur um das zu verhindern von dem man gar nicht weiß, ob es überhaupt existiert. Für mich als Wissenschaftler klingt das alles wie Hokuspokus oder Kaffeesatz-Leserei. Das hat mit Wissenschaft nichts zu tun! „

Das Klaus Döhler eine intakte Familie hatte, setze ich voraus, denn der Nachruf scheint das zu bestätigen. Gern hätten wir mehr von ihm gehabt. Es hat leider nicht sollen sein.

Er wird uns allen sehr, sehr fehlen, und möge in Frieden ruhen. Wir werden ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Für das EIKE-Präsidium und viele seiner Freunde und Bewunderer

Michael Limburg

 




Die Klimaideologie ist tot

Harold Lewis: „……. Die globale Erwärmung ist der größte und erfolgreichste pseudowissenschaftliche Betrug, den ich in meinem langen Leben als Physiker gesehen habe.“ – Harold Lewis: Austrittschreiben an die American Physical Society[6]

Ein Meinungsbeitrag von Michael Limburg

Ich wurde für dieses Gespräch aufgefordert meinen Eindruck darzulegen, wie heute – also im Jahre 26 nach Gründung des IPCC – die Welt auf diese Klimareligion schaut, und ja, es ist eine Klimareligion, die „die Wissenschaft“ als Hohe Priester nutzt.

Um es kurz zu machen, diese Klimareligion, man kann im weiteren Sinn auch von einer Ideologie sprechen, eine Klimaideologie, diese Klimaideologie, diese Klimareligion ist tot.

Noch nicht ganz mausetot, aber doch schon sehr dicht dran. Leider, und dieses leider muss ich einfügen, haben weder die EU, noch Deutschland das begriffen. Und die Vereinten Nationen, die sich davon einen deutlichen Machtzuwachs versprechen, leider auch nicht.

Woran mache ich das eine fest und auch das andere?

Nun, bevor ich darauf eingehe, möchte ich etwas zu meiner Person sagen.
Ich bin Ingenieur, mit den Themen Elektrotechnik im Ganzen und Nachrichtentechnik im Besonderen, und dazu versehen mit einem Zusatzstudium in Mess- und Regelungstechnik. Zur Ausbildung gehörte auch ein naturwissenschaftliches Studium von Physik und gewisse Teile der Chemie.

Ich fühlte mich also gut gerüstet, die Idee von der schlimmen Klimawirksamkeit des Kohlendioxids in der Atmosphäre zu verstehen, aber auch die damit verbundenen Prozesse richtig einzuordnen. Und das betreibe ich seit nunmehr 24 Jahren.

Vom Klima hatte ich anfangs keine Ahnung. Ich nahm es wie es kommt, nämlich als eine statistische Zusammenfassung von lokalen Wetterdaten über mindestens 30 Jahren, wie es ja auch die World Meteorological Organization definiert und war eigentlich ganz froh in einer Ecke zu wohnen, die sich durch mildes Kontinentalklima auszeichnet

Zu Anfang hatte ich keine Probleme damit anzunehmen, dass CO2 diese schlimme Wirkung hat, obwohl ich mich schon von Anfang an, an die Chemie erinnerte, die mir einbläute, dass CO2 in der Atmosphäre zu den Spurengasen gehörte, die insgesamt – also alle miteinander – weniger als 1 Vol % ausmachten.

Und CO2 – überdies unsichtbar, defacto ungiftig, bis ca. 8000 ppm oder 0,8 % als Grenzwert- war um das Jahr 1990 herum ca. mit 280 ppm oder nur 0,028% in der Luft enthalten. Oder anders ausgedrückt – von 10.000 Molekülen Luft sind nur 4 Moleküle CO2, und nur 1 davon – nämlich die Erhöhung von 3 auf 4, sei in den letzten 150 Jahren dazugekommen. So das IPCC. 1 von 10.000, dazu ungiftig, sich schlecht mit anderen Stoffen , also nicht wie Gift- zu verbinden und dazu unsichtbar.

Das war also die Ausgangslage und sehr schnell sah ich ein, dass das mit dem CO2 nicht stimmte. Und da ich genügend Zeit hatte, versuchte ich der Sache tiefer auf den Grund zu gehen, denn vielleicht hatte ich ja irgendetwas übersehen.

Nun, je tiefer ich bohrte, desto mehr wurde mir klar, da war nichts. Wirklich nichts! Ein Bild, das Text, Screenshot, Diagramm, Kreis enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Um das zu darzustellen habe ich hier ein Bild von Willi Soon, einem Astrophysiker und in Harvard lange beschäftigt, und ein „Klimarealist“ der ersten Stunde, das darstellte welche groben Energieprozesse, die Energiebilanz der Atmosphäre der Erde bestimmen. Um Ihnen das Zählen zu ersparen .. es sind 18 Prozesse. Und von diesen 18 Prozessen sind 17 mit dem Wasserdampf verbunden und nur einer, ein einziger – nämlich die Atmospheric compostion -hat auf eine entfernte Weise – irgendetwas mit dem CO2 zu tun. Einer von 18 und dazu auch noch sehr entfernt.

Und trotzdem begann langsam – beginnend mit dem (Wärme) Ingenieur Callendar in den 30 Jahren des vorigen Jahrhunderts, der sich auf den schon lange widerlegten Svante Arrhenius beruft, diese Idee in der insbesondere – westlichen Welt – Fuß zu fassen. Und sicher hat bei dieser Entwicklung der Club of Rome mitgewirkt, von dem die Aussage von Alexander King in den 70 er Jahren des vorigen Jahrhunderts überliefert ist:

“Auf der Suche nach einem neuen Feind um uns zu einen, kam uns die Idee, dass Luftverschmutzung, die Bedrohung der globalen Erwärmung, Wasserknappheit, Hungersnöte und Ähnliches das Richtige wäre.“
Die erste globale Revolution, Club of Rome

Und wenn ich schon beim Zitieren bin, darf ich noch Sir John Houghton zitieren, dem ersten Vorsitzenden des IPCC, der seinen Mitstreitern einbläute:

“Wenn wir keine Desaster ankündigen, wird uns auch keiner zuhören.”

Und so war es.

Doch wenn Sie gestatten zitiere ich jetzt zu Svante Arrhenius Herrn Bernd Fleischmann – ebenso Ingenieur und bekennender Klimarealist wie ich:

Zitat: „Arrhenius wandte dann seine falsche Theorie auf das „Treibhaus Erde“ an. Statt Fensterglas nahm er die „Treibhausgase“ Wasserdampf (H2O) und Kohlendioxid (CO2), welche die sichtbaren Sonnenstrahlen auf die Erde durchlassen, die von der Erde abgestrahlten Infrarotstrahlen aber teilweise absorbieren. Er bezog sich in seinen Arbeiten von 1896 und 1901 auf John Tyndall, der die Absorption der Wärmestrahlung der Erde durch das CO2 in der Atmosphäre gemessen hat. Manche bezweifeln das jedoch und sagen er hat mit seinem Messaufbau nur die Absorption durch Wasserdampf messen können. Dessen Ergebnisse, behauptete Arrhenius „stimmen sehr gut mit meinen Versuchen überein“, verschwieg dabei aber, dass er die Ergebnisse von Tyndall durch 3,6 dividiert hatte. So etwas nennt man Betrug! (http://www.kolumbus.fi/boris.winterhalter/PDF/ArrheniusCO2.pdf).

Abgesehen davon hat Arrhenius mit seinem Messaufbau die Absorption durch CO2 gar nicht messen können.

Er hat stattdessen die Absorption durch Wasserdampf gemessen“ Zitat Ende.

Und trotzdem begann diese Idee das CO2 – insbesondere das von allen Verbrennungsprozessen freigesetzte CO2, also das menschgemachte CO2- für alles Übel auf der Welt verantwortlich zu machen. Es entstand eine richtige Hype, eine Religion, eine Ideologie. Und zwar deshalb, weil auch die Linke, nachdem sie merkte, dass der Kommunismus nicht mehr so richtig zog, 100 Millonen Menschen waren damit umgekommen, merkt das Schwarzbuch des Kommunismus an, sich eine neue Opfergruppe ausdenken wollte. Nämlich all die, welche unter dem reichen „Westen“ zu „leiden“ hatten. Nicht umsonst war die erste Konferenz auf der diese Klimaideologie verkündet worden, die Rio-Konferenz von 1992. Bei die­ser Kon­fer­enz wurde das Konzept der nach­hal­ti­gen En­twick­lung (sus­tain­able de­vel­op­ment) beschlos­sen, aus die­ser ging dann die Agenda 21 her­vor. Wenig danach bekannte Frau Brundt­land, zuvor Ministerpräsidentin von Norwegen und stramme Sozialistin, nun Schirmherrin dieser Konferenz, fre­imütig im In­ter­view eines ka­na­dischem Re­porter Zi­tat: „Das Pro­gramm der Soz­i­al­is­tischen In­ter­na­tion­ale ist die Ba­sis der Riok­on­fer­enz“

Wer sich intensiver mit dem CO2 in der Atmosphäre, vor allem was früher – also bis 1830 – gemessen wurde, und was dann daraus gemacht wurde, kann das in diesem Video von Markus Fiedler tun. Obwohl ziemlich lang, es lohnt sich.

Und im Jahre 1995 fand in Berlin die erste der IPCC Konferenzen statt. Und von wem finanziert und ausgerichtet?

Nun Sie wissen es: Es war Frau Merkel. Schon damals mehr mit der Rettung der Welt beschäftigt als mit dem Voranbringen ihrer Heimat: Deutschland.

Und dann nahm es richtig Fahrt auf. Der industrialisierte Westen musste – getrieben von den grün linken aller Art und dankbar aufgenommen von den Entwicklungsländer- Buße tun. In noch nie dagewesener Art und Weise.

Billionen von $ oder Euro wechselten den Besitzer. Während in den ersten Jahren die Menschen im Westen diesem Treiben noch wohlwollend zustimmten, schließlich war Umweltschutz angesagt, „niemand der klar im Kopfe ist, würde in den Teich pinkeln aus dem er sein Trinkwasser holt“ um ein bekanntes Bonmot des ehemaligen tschechischen Staatspräsidenten zu wiederholen, und die Klimaideologen verbanden auf raffinierte Weise, den „Klimaschutz“ mit dem Umweltschutz, ging es nach Paris mit seiner „Übereinkunft“ erst so richtig los. Allein Deutschland wird der „Klimaschutz“ für die Klimaneutralität so beziffert MacKinsey[1] allein auf 6 Billionen € kosten, andere wie Prof. Thess [2], kommen allein und nur für die sog. Energiewende auf 10 Billionen €.

10 Billionen sind so viel, dass, weil das Jahr 31.140.000 Sekunden hat, und wenn man pro Sekunde 1.000 Euro sparte, oder verdiente, dann – dann müsste man dies 321 Jahre lang tun. Oder wenn man es pro Minute versucht, dann sind es 60 x mehr, das wären es 19.261Jahre.

Dann hat man 10 Billionen €!

Und in den anderen Ländern des Westens ist es nicht anders. Die Menschen merken, mit diesen grün-linken Ideologe geht es ihnen ans „eingemachte“. Erst werden sie ihr Geld los, dann ihren Job, dann Ihre Rente und zum Schluss sind sie verarmt.

Doch leider ist es nicht die Wissenschaft, die den Sieg davonträgt, sondern die Erkenntnis, das Klimaschutz im wahrsten Sinne des Wortes arm macht. Oder um es mit Berthold Brecht zu formulieren: „Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“

Und es ist schlimm, sehr schlimm, dass es erst so weit kommen musste,

Schauen wir uns die Klimakonferenz in Dubai an. Dorthin kamen fast 100.000 Besucher, und alle hatten nur ein Ziel – etwas von diesem Riesenkuchen der dort vielleicht verteilt wurde- möglichst viel abzukriegen. Doch sie wurden enttäuscht, der Ölstaat Dubai zelebrierte zwar einige Messen für „Eneuerbare Energien“ und versprach den Anwesenden ..

Langfristig wollen alle Vertragsstaaten auf Kohle, Öl und Gas verzichten. Auch wenn die Umsetzung dieses Ziels noch aussteht, ist es ein Fortschritt – und eine der wichtigsten Entscheidungen der Klimakonferenz..aber langjä̈hrige Fragen zur Finanzierung bleiben offen, einschließlich einer fehlenden Definition von Klimafinanzierung und der Anpassung von globalen Finanzströmen an das Pariser Klimaziel (Artikel 2.1c)“

wie German Watch traurig einen Misserfolg in einen Erfolg umzuwandeln suchte, und dann, noch missmutiger in Baku – ein Jahr später und da kamen nur noch 40.000 Besucher– wie es der  ZDF-Umweltreporter Andreas Stamm darstellt:

Der Kampf gegen den Klimawandel hat in Baku nicht gewonnen. Alles schaut nun auf die nächste COP in Brasilien im kommenden Jahr. Der Prozess geht weiter, genauso wie die Klimakrise. Kommt Zeit, kommt Rat, heißt es. Es fehlt eben immer mehr die Zeit.“

Und das auch deswegen, weil der Aserbaidschans Staatschef Öl und Gas als »Geschenk Gottes« bezeichnet, und der SPIEGEL wusste zu berichten:

„Ilham Alijew wirft Medien und Klimaschützern Verleumdung vor: »Uns anzuklagen, dass wir Öl haben, ist so, als wenn man uns anklagt, dass Baku mehr als 250 Sonnentage im Jahr hat.«

Ja so ist es. Und nur der hartgesottene Kommunist UN-Generalsekretär António Guterres meinte „Zusagen müssen schnell zu Bargeld werden“.

https://x.com/thomaseisenhuth/status/1865380908980658635

Nun, da kann er lange warten, denn den Sozialisten geht so langsam das Geld anderer Leute aus, wie Maggie Thatcher es so treffend formuliert hatte. „

Denn das das Scheitern der COP29 sollte nicht überraschend sein? erklärte James Hansen.

„Das Pariser Abkommen ist wirklich ein Betrug, ein Fake. Es ist einfach Blödsinn, wenn sie sagen: „Wir haben ein 2°C-Erwärmungsziel und versuchen dann, alle fünf Jahre etwas besser zu werden.“ Das sind nur wertlose Worte. Es gibt keine Taten, nur Versprechungen. Solange fossile Brennstoffe die billigsten Brennstoffe zu sein scheinen, werden sie weiter verbrannt werden.“

Und nicht nur beim BRIC´s Gipfel in Kasan, aber dort auch, wurde formuliert:

„..dass ihre heimischen Energiebedürfnisse und ihr wirtschaftliches Wohlergehen Vorrang vor internationalen Klimavereinbarungen wie dem Pariser Abkommen und „Netto-Null-Initiativen“ haben werden.“

Alle diese weltweiten Konferenzen zeigen daher den Niedergang dieser Religion. Ob die USA sich aus der Pariser Übereinkunft zurückziehen, und wieder der eigenen Energieversorgung insbesondere mittels fossiler Energie den Vorrang geben, …drill baby drill, und sich neue 200 Kernkraftwerke[3] bis 2050 bauen wollen, oder ob Argentinien seine Delegierten aus Baku zurückziehen. Der Niedergang ist unaufhaltsam.

Ergrünend der Erde mit Zunahme der doppelten Landfläche der USA seit 1982 Nature Climate Change volume 6, pages 791–795, 2016; https://www.nature.com/articles/nclimate3004

Nur leider in einer Region nicht

Nur leider in einer Region nicht, der EU mit ihrem Vorzeigeland Deutschland. „Deutsch sein, heißt eine Sache, um ihrer selbst willen zu tun“ wusste schon Richard Wagner.
Denn obwohl die aktuelle Regierung hierzulande deswegen und letztendlich auseinanderflog, weil das Bundesverfassungsgericht die Zweckentfremdung des Klimafonds in Höhe von 60 Mrd € – alles geliehenes Geld, versteht sich- untersagte, und deswegen ohne Aufgeben der Schuldenbremse für den Haushalt 25 nicht zu stemmen ist, ist letztendlich die Klimareligion, die Klimaideologie dafür verantwortlich. Sie macht Energie schweineteuer und mit ihren Krakenarmen unfasst sie die gesamte Volkswirtschaft und legt sie lahm.

Und wenn selbst der klimaüberzeugte Hans-Werner Sinn feststellte

„.. Das Kernproblem ist der Extremismus in der Klimapolitik. Denken Sie nur mal an das Energie-Effizienz-Gesetz vom letzten Jahr, das diesen komischen euphemistischen Namen trägt. In Wahrheit ist es ein Deindustrialisierungs-Gesetz, denn von 2008 bis 2045 muss der (primäre) Energieverbrauch insgesamt in Deutschland um 45 Prozent schrumpfen – selbst dann, wenn er bis dahin vollkommen grün geworden sein sollte.“

Auch wenn er schon lange vor „dieser“ Klimapolitik gewarnt hat, doch „internationale“ Klimapolitik findet er nachgerade sehr toll, so spricht das Bände.

Aber vielleicht gewinnt die Wissenschaft jetzt?

  • weil die Kosten für die, die sie tragen müssen, zu groß werden
  • weil insbesondere der Westen und darin die EU und Deutschland immer noch weiter diesen Unsinn vorantreiben..
    • allerdings mit nachlassender Intensität, wie USA, Argentinien und einige andere Staaten zeigen
  • die EU mit ihrem GreenDeal incl Verbrennerverbot und v.a.m. werden zuletzt umkippen,
    • und auch erst dann, wenn Deutschland nicht mehr zahlt
      • …nicht mehr zahlen kann

Wer von diesen Leuten Klimaschutz sagt, will betrügen“

 

  1. 1 https://vdiv.de/news-details/McKinsey-Studie-6-Billionen-Euro-kostet-Deutschlands-Klimaneutralitaet
  2. Bspw. Auf dem Kongress am 15.6.24 in Halle.
  3. https://www.welt.de/wirtschaft/plus254516860/USA-200-neue-AKW-Amerika-ruft-ein-neues-Kernenergie-Zeitalter-aus.html

Dieser Beitrag war ein Vortrag der am 7.1.224 vom Schiller-Insitut aufgezeichnet, in vielen Sprachen übersetzt und dann ausgestrahlt wurde. Einige Bilder wurden für diesen Beitrag hinzugesetzt.