Teil 2: Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ ist die Brandmauer der Klimarealisten

von Uli Weber

Wir haben aus dem ersten Teil die folgenden Erkenntnisse mitgenommen:

  • Die „gemessene“ Gegenstrahlung liegt zwischen 236 W/m² und 416 W/m² und passt größenordnungsmäßig zu dem Mittel von Trenberth et al. (2008) mit 333 W/m².
  • Die mittlere Strahlstärke der sogenannten Gegenstrahlung als Quelle des „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffektes“ ist also etwa doppelt so groß, wie es das S-B-Strahlungsäquivalent von etwa 150 W/m² für die Temperaturdifferenz von 33K zwischen „natür­licher“ (-18°C) und gemessener Durchschnittstemperatur (+15°C) erwarten lässt.
  • Und damit ist die klimahysterische Durchschnittsdreieinigkeit (-18°C + 33K = +15°C) geplatzt!

Es ist sicherlich nur ein glücklicher Zufall und hat überhaupt nichts mit dem Klima auf unserer Erde zu tun, dass sich die Maxima von Gegenstrahlung, Ortstemperatur und solarer Einstrahlung friedlich um den Äquator herum zusammenrudeln (SARC off 😉

Abbildung 1: Vergleich zwischen der Ortstemperatur und der sogenannten Gegenstrahlung

Links: Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art

Quelle: Wikimedia Commons – Licence: CC BY-SA 3.0

Rechts: Von der GOOGLE-KI generierte Karte für die globale Verteilung der atmosphärischen Gegenstrahlung (GGS) am Boden nach Datensätzen des NASA CERES-Satellitenprojekts und ERA5-Klimareanalysen

Die klimareligiös vorgegebene statische Betrachtung der terrestrischen Temperaturgenese (GMST@+15°C = -18°C + 33K) funktioniert nur durchschnittlich auf globaler Ebene und erlaubt keinerlei Bezug zur tatsächlichen Temperatur konkreter Ortslagen auf unserer Erde. Weil aber die GMST erst als globaler Mittelwert aus Ortstemperaturen bestimmt worden ist, muss einer der beiden Werte (-18°C) oder (33K) eine immanente breitenabhängige Varianz enthalten. Und weil die (-18°C) als Ergebnis einer S-B-Inversion aus der Gleichsetzung der Strahlungsflüsse (ΦSonne = ΦErde) nur einen planetaren Bezug und keinen Ortsbezug besitzen, muss das der sogenannte THE sein.

Wir können uns dieser Problematik jetzt annähern, indem wir die individuelle mittlere Ortstemperatur iMST aus Abbildung 1 (links) ins direkte Verhältnis zur GMST (+15°C) setzen und daraus jeweils eine örtliche Differenz ΔTi ermitteln, also:

=> ΔTi = GMST – iMST = +15°C iMST

Damit erhalten wir eine nachvollziehbare erste Näherung für die geografische Verteilung dieser örtlichen Differenzen ΔTi und können daraus möglicherweise Rückschlüsse auf den örtlichen Treibhauseffekt (öTHE) ziehen:

Abbildung 2: Karte der Differenz ΔTi zwischen der durchschnittlichen örtlichen Jahrestemperatur 2002 und der gemessenen mittleren Globaltemperatur von 15°C (schwarze Linie)

Bearbeitung Uli Weber – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Original: Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art

Quelle: Wikimedia Commons – Licence: CC BY-SA 3.0

Diese Abbildung ist folgendermaßen zu verstehen: Die schwarze Linie entspricht der „gemessenen globalen Durchschnitts­temperatur“ (GMST) von (15°C). Hierin ist also der sogenannte „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ von (33K) als Differenz zur „natürlichen“ Temperatur der Erde von (-18°C) bereits enthalten. Für alle farbig unterlegten Flächen ergibt sich eine Temperaturdifferenz von ΔTi, um die dortige iMST ebenfalls auf die GMST von 15°C anzugleichen. Und diese Temperaturdifferenz muss den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ ebenfalls bereits enthalten. Denn zwischen den Durchschnittswerten der natürlichen örtlichen Oberflächen­temperatur und der „natürlichen“ globalen Durchschnittstemperatur besteht nun einmal keinerlei bijektive physikalische Verbindung.

Und weil der THE von der sekundären IR-Abstrahlung der Erde abhängen soll und diese wiederum von der primären solaren Einstrahlung, können wir tatsächlich von seiner grundsätzlich­en Breitenabhängigkeit ausgehen. Fragen wir also mal den Schachcomputer. Auf Nachfrage bei der GOOGLE-KI wurde die nachfolgende Grafik angezeigt. Und auf die erneute Nachfrage nach dem Urheber dieser Grafik hieß es, Zitat:

Die Grafik zur geografischen Strahlungsbilanz wurde von der KI mittels Python generiert, wobei die Darstellung auf etablierten physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Klimatologie basiert. Als inhaltliche Basis dienen meteorologische Standardmodelle, wie sie etwa im Diercke Weltatlas oder in Klett-Lehrwerken zu finden sind.“

Abbildung 3: KI-generierte geografische Strahlungsbilanz nach meteorologischen Standardmodellen

Die grundsätzliche Breitenabhängigkeit des Treibhauseffektes dürfte damit ausreichend nachgewiesen sein, ansonsten sei hier gerne auf die Abbildung 1 (rechts) verwiesen. Abbildung 3 zeigt aber auch ganz deutlich, warum von Treibhaus-Adepten immer wieder ein „äquatorialer atmosphärischer Hotspot“ in die Klimadiskussion eingebracht wird. Denn schließlich geht es im Klimaaberglauben ja darum, unserem energiespendenden Zentralgestirn das Zepter für die terrestrische Klimagenese zu entreißen und es dem sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zuzuschanzen – besser noch dem CO2. In einem diesbezüglichen EIKE-Artikel hatte ich geschrieben, Zitat:

Und die Entropie würde selbstverständlich auch ‚zerstreuend‘ auf einen äquatorialen Hotspot wirken. Und deshalb kann sich ein solcher Hotspot nur in einem Computerprogramm entwickeln, das nach dem 24hTag=Nacht-THE-Ansatz entwickelt worden ist. Nach 10, 100, 1000 oder noch mehr 24h-Tag=Nacht-Zyklen entsteht dann eine solche digitale Wissenschaftsschimäre aus einem physikalischen Ansatz, der nicht mit der alltäglichen Tag#Nacht-Beobachtung in der realen Welt übereinstimmt. Und deshalb konnte dieser theoretische Hotspot bisher auch noch nirgendwo nachgewiesen werden, wie die nachstehende Abbildung aus Henney & Monckton zeigt: […..]

Denn ein solcher äquatorialer Hotspot würde eine ständige solare Energiezufuhr erfordern, wie sie nur rein rechnerisch in einem 24h-Tag=Nacht-Modell vorhanden ist. Die Realität des täglichen 24h-Zykus wird dagegen regelmäßig durch die hemisphärische Nacht unterbrochen. Und in dieser hemisphärischen Nacht wirkt die Entropie zerstreuend auf die geringste herausgehobene Energiekonzentration, sodass sich ein solcher vorhergesagter Hotspot aus 24h-durchschnittlichen Computerberechnungen in der Realität niemals aufbauen kann.“

Wir erinnern uns an die folgenden WIDERSPRÜCHE W2 – W4 aus dem MiniMax-Abgleich im 1. Teil zwischen dem S-B-Strahlungs­äquivalent aus den örtlichen Durchschnittstemperaturen 2002 (ÖTM2002) und der KI-Karte der Gegenstrahlung:

WIDERSPRUCH 2 (W2) für die MIN-Differenz (Min aus der ÖTM2002 – Min Gegenstrahlung):

Die minimale Gegenstrahlung im polaren Bereich ist wesentlich größer als die sie erzeugende solare Einstrahlung aus der Ortstemperatur.

WIDERSPRUCH 3 (W3) für die MAX-Differenz (Max aus der ÖTM2002 – Max Gegenstrahlung):

Die maximale Gegenstrahlung im äquatorialen Bereich ist kaum kleiner als die sie vorgeblich erzeugende solare Einstrahlung aus der Ortstemperatur.

WIDERSPRUCH 4 (W4) für die MAX-Summe (Max aus der ÖTM2002 + Max Gegenstrahlung):

Die MAX-Summe in den Tropen liegt sehr nahe an der maximalen temperaturwirksamen Sonneneinstrahlung und deren gemeinsames S-B-Temperatur­äquivalent übersteigt die tatsächliche mittlere Ortstemperatur um etwa 50 Kelvin.

Abbildung 3 zeigt genau den genannten Einstrahlungsmangel im Bereich der Polkappen (W2) und den Einstrahlungs­überschuss in den Tropen (W3), der sich jedoch nicht in der tropischen Ortstem­peratur wiederfindet (W4). Und mit Abbildung 3 haben wir dann auch den finalen WIDERSPRUCH für den terrestrischen Strahlungstransport aufgedeckt, denn der dadurch aufgezeigte gradlinige Strahlungsweg für Energie aus den Tropen zu den Polkappen ist auf einer Kugel gar nicht möglich:

WIDERSPRUCH: Die solare Einstrahlung stellt hier die Einhüllende für den tropischen Energieüber­schuss dar. Nach der geografischen Strahlungsbilanz in Abbildung 3 fliest dieser Energieüberschuss angeblich aus dem starken Treibhauseffektes (ocker) zwischen geografisch 60° Nord und 60° Süd in das Defi­zit der jeweiligen Polkappe (türkis). Und weil aufgrund der Erdkrümmung eine solche Energieübertragung durch Strahlung auf die Erdoberfläche der Polarkappen nur über Bande möglich wäre, schließt sich auch hier der implizit unterstellte Just-in-Time Zusammenhang aus.

Als Transportmedien für die Verfrachtung von Energie aus den Tropen in die beiden Polarregionen kommen nämlich nur Luft und Wasser in Frage. Wenn wir uns die globalen Strömungssysteme einmal in der nachfolgenden Abbildung ansehen, dann stellen wir fest, dass der Energieaustausch zwischen Überschuss und Mangel entweder in fußläufiger Geschwindigkeit (ozeanische Zirkulation) oder in Moped-Geschwindigkeit (atmosphärische Zirkulation) stattfindet:

Abbildung 4: Die globalen Zirkulationen in Ozeanen und Atmosphäre

Links: die globale ozeanische Zirkulation (Thermohaline Zirkulation)

Quelle: Wikimedia – Autor: Robert Simmon, NASA – Lizenz CC BY-SA 3.0

Rechts: Die atmosphärischen Zirkulationen (Earth Global Circulation)

Quelle: Wikimedia – Author Kaidor, Änderungen MikeRun – Lizenz CC BY-SA 3.0

Und was bedeutet das nun? – Na, ganz einfach, die sogenannte „Gegenstrahlung“ repräsentiert den Wärmeinhalt von Ozeanen und Atmosphäre. Und mit den globalen Zirkulationen wird der tropische Wärmeüberschuss dann zu den beiden Polkappen hin abgeleitet.

Die nachfolgende Abbildung ähnelt Abbildung 3 und wurde aus dem hemisphärischen Konvektionsmodell hergeleitet. Allerdings sind Überschuss und Mangel an Energie nicht der Gegenstrahlung geschuldet, sondern lassen sich eindeutig auf die Kraft unseres Zentralgestirns sowie den Wärmeinhalt und –transport von Ozeanen und Atmosphäre zurückführen:

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2025/07/word-image-126396-5.png

Abbildung 5: Breitenabhängiger Verlauf des maximalen S-B Temperaturäquivalents (schwarze Kurve) und einer tentati­ven Durchschnittstemperatur zum Zeitpunkt der jeweiligen Sonnenwenden (rote Linie) mit farblich unterlegten Differenzen

Links: Sommersonnenwende = Nordsommer Rechts: Wintersonnenwende = Südsommer

Blaue Fläche: Konvektiv und durch Verdunstung in die globalen Strömungssysteme abgeführte Wärme

Rote Fläche: Advektiv und durch Kondensation aus den globalen Strömungssystemen zugeführte Wärme

Die Dreieinigkeit des Klimawahns (-18°C + 33K = +15°C) basiert also auf einer fehlerhaften 4.Wurzel-Inversion auf Grundlage des physikalischen Augenblicks­gesetzes von Stefan und Boltzmann mit zeitgemittelten Durchschnitts­werten. Grundlage ist die Gleichsetzung der Strahlungsflüsse von Sonne und Erde, aus der heraus eine Stefan-Boltzmann-Inversion auf einen globalen Faktor4-Durchschnitts­wert der spezifischen solaren Strahlungsleistung für Tag und Nacht angewendet wird. Das war vor dem Klimawahn zwar auch schon so, und der sogenannte „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ hatte diese Fehlanwendung auch damals vordergründig kompensiert. Aber keiner hatte sich darüber je weitergehende Gedanken gemacht – warum auch, diese Erklärung hatte einst ja keine wirtschaftlichen und klimareligiösen Konsequenzen. Das ging dann auch solange gut, bis in den 1980-er Jahren die Hysterie von einer menschen­gemachten Klimakatastrophe verbreitet wurde und uns alle in Geiselhaft genommen hat. Dabei gibt es Millionen von Menschen auf dieser Welt, denen die Hauptsätze der Thermodynamik aus einem MINT-Studium bekannt sein sollten. Laut Grok berichtet die UNESCO von weltweit rund 8,8 Millionen F&E-Forschern, was die Naturwissenschaften mit einschließen soll. Trotzdem hat sich seither die THE-Theorie von einer vordergründigen eindimensionalen Sackgassen-Erklärung auf der Grundlage einer fehlerhaften 4.Wurzel-Inversion bis zur scheinwissenschaftlich untermauerten religiösen 97%-Gewissheit weiterentwickelt.

Das GEHE-Paradigma hat aber immer noch dasselbe Problem, das auch mein früher hemisphärischer S-B-Ansatz einstmals hatte – dem Modell fehlt es an Energie, weil es auf einer Temperatur von 0 Kelvin aufsetzt und die terrestrischen Energiespeicher ignoriert:

Das hemisphärische Konvektionsmodell: Ich hatte einst nachgewiesen, dass die Sonne sehr wohl die Tagseite der Erde auf eine Durchschnittstemperatur von 15°C erwärmen kann. Meine Kritiker weisen gerne darauf hin, dass mit dieser Berechnung keine Kompensation der nächtlichen Abstrahlung mehr möglich ist. Allerdings beruht die Berechnung auf einer anfänglichen Basistemperatur von 0 Kelvin, die auf unseren Wasserplaneten nun mal nicht zutrifft. Vielmehr beträgt die mittlere Meeres­temperatur im Bereich (60˚S-60˚N, 0-360˚E) etwa 20°C entsprechend 420 W/m² und liegt damit bereits 5 Kelvin über der gemessenen Globaltemperatur. Die tägliche Sonneneinstrahlung muss also lediglich die Abstrahlungsverluste der Erde ausgleichen, die im Mittel 390 W/m² betragen – und ausdiemaus! Die globalen Wärmespeicher von Ozeanen und Atmosphäre hatte ich übrigens erstmals 2017 in meinem EIKE-Artikel „Beweist die Temperatur des Mondes den hemisphärischen Stefan-Boltzmann Ansatz?“ qualitativ in mein hemisphärisches Konvektionsmodell eingeführt und später dort mit der Umgebungsgleichung des S-B-Gesetzes (DELTA S = SIGMA (T^4 – To^4)) eingebunden.

Das Faktor4-THE-Paradigma: Dem THE-Paradigma mangelt es sogar ganz erheblich an Energie, weil es mit einer fehlerhaften Wurzel4- Inversion auf 0 Kelvin aufsetzt und lediglich eine Temperatur von (-18°C) erreicht. Es geht den Klimawandlern daher primär um den Nachweis einer sogenannten Gegenstrahlung, die aus einem Chuck-Norris-Paradoxon heraus eine Oberflächen­temperatur erzeugt, die ihr eigenes Entstehen überhaupt erst ermöglicht. Und wie wir gesehen haben, ist das Maximum dieser Gegenstrahlung fast halb so groß wie der temperatureffektive Teil der Solarkonstanten. Dabei werden allerdings wesentliche Faktoren der örtlichen Temperaturgenese wie Tag&Nacht, die Jahreszeiten und die Breiten­abhängigkeit der solaren Einstrahlung sowie insbesondere die terrestrischen Wärmespeicherungs- und -transport­systeme in Atmosphäre und Ozeanen ignoriert – und insbesondere der ozeanische Wärmeinhalt von etwa 400 Jahren Sonneneinstrahlung. Stattdessen werden in dieser eindimensionalen THE-Sage solche zeitlich fortlaufenden Abläufe auf allgemeinverständ­liche, aber MINT-ferne Just-in-Time Strahlungsprozesse reduziert. Es gipfelt darin, dass der Energieaustausch zwischen Überschuss (tropisch warm) und Mangel (polar kalt) terrestrischen Strahlungsprozessen zugeschrieben wird, obwohl ein solcher Wärmetransport nur zeitversetzt über die globalen Zirkulationen erfolgen kann. Und am Ende kann sich der Autor des Eindrucks nicht erwehren, der konstante Treibhauseffekt von 33K sei der unsachgemäßen Nutzung einer Integrationskonstanten bei der Lösung der Strahlungstransfergleichung geschuldet, um endlich die Differenz zwischen den fehlerhaften -18°C und der Globaltemperatur von 15°C zu schließen.

An der sogenannten „gemessenen globalen Durchschnittstemperatur“ von etwa 15°C hat sich seit mehr als 100 Jahren nichts geändert (Arrhenius (1906) – Milanković 1941) – NOAA (2016)). Und die Dreieinigkeit der Klimakirche fußt weiterhin auf einer missbräuchlichen Anwendung des physikalischen Stefan-Boltzmann-Gesetzes mit einer „natürlichen“ Temperatur von (-18°C) für unsere Erde. Alle darauf aufbauenden populistischen Just-in-Time Erzählungen der Klimakirche haben nur den einen Zweck, die künstlich erzeugte Differenz von 33 Kelvin zwischen diesen beiden Temperaturen allgemeinverständlich zu verankern und CO2-steuerfördend weiterzuentwickeln.

FRAGE AN DIE KLIMAREALISTISCHEN TREIBHAUSVERTRETER: DIE RÜCKNAHME DES IPCC-HÖLLENSZENARIOS RCP 8,5 HATTE KEINERLEI EINFLUSS AUF DIE GEPLANTE DEKARBONI­SIERUNG DER WELT. GLAUBEN SIE WIRKLICH, DASS DER NACHWEIS EINES NIEDRIGEREN CO2-TREIBHAUS­EFFEKTES IRGENDEIN UMDENKEN BEI DEN ZERSTÖRUNGSFANATIKERN BEWIRKEN WIRD?

Ist es dieser sogenannte „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ als physikalisch fehlerhafte Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes tatsächlich wert, als interne Brandmauer zwischen den Klimarealisten ein gemeinsames Vorgehen gegen den Klimawahn zu verhindern?

PS: Inzwischen wurden hier auf dem EIKE-Blog mehr als 60 Artikel veröffentlicht, in denen ich mein hemisphärisches Konvektionsmodell erklärt und weiterentwickelt habe. Am Ende dieser Entwicklung steht eine begutachtete wissenschaftliche Veröffentlichung über dieses hemisphärische Modell. Eine Auswahl von 30 meiner EIKE-Artikel hatte ich in dem Buch „Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung: Es gibt keinen atmosphärischen Treibhauseffekt“ zusammengefasst.

Bei BoD ist eine Leseprobe dieses Buches freigeschaltet, in der auch das Inhaltsverzeichnis enthalten ist. Die dort aufgeführten Kapitel – außer Vor- und Nachspann – sind im EIKE-Archiv als eigenständige Artikel unter den jeweiligen Überschriften auffindbar.

 




1 Billion Euro! Wind und Strom schicken keine Rechnung: Die Bundresgierung raubt Sie aus

Erinnern Sie sich noch an Jürgen Trittin, der als Umweltminister im Jahre 2004 diesen bemerkenswert dummen Satz abgesondert hat:

„Die Förderung erneuerbarer Energien (kostet) einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat … – so viel wie eine Kugel Eis“ (BMU, 2004).

Quelle: BMU – Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. (2004, 30. Juli). Das neue Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) tritt in Kraft [Pressemitteilung Nr. 231/04]

Zwischenzeitlich hat sich dieser Unfug oder diese freche Lüge eine neue sprachliche Verkleidung zugelegt und lautet nun:

„Wind und Sonne schicken keine Rechnung…“

Wie oft in den letzten Jahren haben sie diesen Blödsinn lesen oder hören müssen.

Die tatsächliche Entwicklung der Strompreise privater Haushalte, ohne die Rechnung von Wind und Sonne, sie sieht so aus:

Obschon Wind und Sonne keine Rechnung schicken, sind die Stromkosten in dem Maße gestiegen, in dem Wind- und Solarenergie ausgebaut wurden. Mit der Einführung des Erneuerbaren Energiengesetzes im Jahre 2000 steigen die Kosten stetig und auf mehr als das doppelte ihres Ausgangsniveaus, um dann 2023 die Anfälligkeit des auf Sand, Solar und Wind gebauten Stromnetzes für Preisschocks geradezu dramatisch offenzulegen. Da Wind und Sonne nicht nur keine Rechnung schicken, sondern zuweilen die Stromlieferung verweigern, ist Backup notwendig, Gas und Kohle in Deutschland, und dieser Backup kostet dann, wenn man billige Bezugsquellen aus ideologischen Gründen streicht, und nunmehr teuer kaufen muss, viel Geld.

Viel Geld kostet das Ganze Steuerzahler und private Haushalte, deren Stromrechnung sich zu

  • ~40% aus Kosten für Beschaffung und Vertrieb;
  • ~25% aus Netzentgelten;
  • ~35% aus Steuern und Abgaben:
    • Stromsteuer (2.05 ct/KWh);
    • Konzessionsabgabe (1.67 ct/KWh – Abgabe an Gemeinden);
    • Aufschlag für besondere Netznutzung (1.56 ct/KWh);
    • Offshore-Netzumlage (0,94ct/KWh, Anbindung von Offshore-Anlagen);
    • KWKG-Umlage (0,45 ct/KWh – Förderung der Kraft-/Wärmekopplung);
  • 19% Mehrwertsteuer auf alles (inklusive der Steuern, also Doppelbesteuerung);

zusammensetzt.

Wie kommen die hohen Strompreise zustande: So!
Über Steuern und Abgaben und vor allem irre politische Entscheidungen:

„Der hohe und seit mehr als 20 Jahren überproportional steigende Strompreis für Haushalte ist das Ergebnis politischer Entscheidungen. In Deutschland wurde entschieden, den Ausbau erneuerbarer Energien mit Subventionen zu erreichen und nicht über den Preismechanismus, d. h. nicht mit einer CO2 -Steuer oder einem Zertifikatpreis. Umgesetzt wurde diese Entscheidung vor allem mit dem EEG von 2000, das auf Einspeisevergütungen (ESV) und Regulierungen setzte. Damit erhielt der gezielte Ausbau Erneuerbarer absoluten Vorrang vor Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz.“

Neubäumer, Renate (2026). Warum ist der Strompreis für Haushalte in Deutschland (zu) hoch?.Wirtschaftsdienst 106(3): 176-183.

Das nennt man im Englischen ein Racket, „an illegal enterprise (such as extortion or fraud or drug peddling or prostitution) carried on for profit“ – ein illegal betriebenes Geschäft, wie Erpressung, Betrug oder Drogenhandel oder Prostitution, das betrieben wird, um Profit zu machen. Indes, das Racket „Erneuerbare Energie“, an dem wenige so unverschämt viel verdient haben, das sie so vielen geraubt haben, es ist eines, das ganz legal betrieben wird, weil ideologisch Verblödete, die trotz oder gerade wegen Inkompetenz Parteikarriere gemacht haben, etwas benötigen, um ihre Tatkraft und ihre „Vision“ unter Beweis zu stellen.

Die Kosten, die private Haushalte zu tragen haben, sind nur ein Teil der Kosten dieses ideologischen Wahns. Hinzu kommen zwischen 300 und 400 Milliarden Euro, die seit 2000 über das Erneuerbare Energiengesetz und direkte Subventionen an die Nutznießer dieser „politischen Entscheidung“ geflossen sind, von Steuerzahlern an diese umverteilt wurden. Damit nicht genug: Netzausbau, die Anbindung von Offshore-Windparks, Redispatch-Kosten, die anfallen, um das Stromnetz vor Blackout zu bewahren, also Kosten, die entstehen, weil konventionelle Kraftwerke für den unzuverlässigen Strom ohne Rechnung Rückendeckung betreiben müssen, Kosten, die entstehen, um den Strom ohne Rechnung, der zeitweise zuviel produziert wird und entsprechend die Gefahr eines Blackouts mit sich bringt, loszuwerden und den, der ihn abnimmt, dafür zu bezahlen, Kosten, die entstehen, um den, der Strom ohne Rechnung erstellt, dafür zu bezahlen, dass er es lässt, all diese Kosten kommen nich hinzu.

Der Irrsinn könnte nicht größer sein.

Doch, er kann. Die entsprechenden Kosten belaufen sich seit 2000 auf rund 500 Milliarden Euro. Mit anderen Worten, deutsche Steuerzahler bezahlen nicht nur die höchsten Strompreise in Europa und weltweit, sie finanzieren diese extrem hohen Strompreise mit rund 900 Milliarden Euro seit 2000. Das Privileg „die höchsten Strompreise“ zahlen zu dürfen, wird somit teuer erkauft.

Und für all diese Kosten erhält man als Gegenleistung ab und an ein wenig Strom:

Quelle: Datenfuzzi

Seit Beginn des Jahres 2026 haben Erneuerbare Energieträger in knapp 15% die notwendige Netzlast gesichert. Seit Beginn des Jahres sind 5.016 Stunden vergangen. 744.5 Stunden von diesen 5.016 Stunden konnte der Strombedarf (Netzlast) mit dem Strom aus Erneuerbaren Energien abgedeckt werden. 14.89% der Zeit, die seit dem 1. Januar 2026 vergangen ist, konnte die Stromnachfrage mit Erneuerbaren Energien gesichert werden.

Das ist, was man für die höchsten Strompreise weltweit und 900 Milliarden Euro an Investitionen erhält.

It’s a racket!

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier




Teil 1: Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ ist die Brandmauer der Klima­realisten

von Uli Weber

Rekapitulieren Sie einmal die Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten in der Coronazeit. Und jetzt stellen Sie Sich vor, Corona ist plötzlich weg – und Lockdowns und Impferei gehen fröhlich weiter. – Undenkbar? – Aber ist Ihnen denn nicht aufgefallen, dass die Rücknahme des IPCC-Höllen­sze­narios RCP 8,5 von den Klimarealisten gefeiert und von den Klimagläubigen ignoriert wird? Und wenn Sie noch genauer hinschauen stellen Sie fest, dass der Klimaheilige St. Treibhaus nicht etwa von den Adepten des Klimawahns verteidigt wird, sondern ebenfalls von den Klimarealisten. Die menschengemachte CO2-Treibhauskirche hat offensichtlich ihr intellektuelles Endstadium erreicht und ist auch bei entwarnenden Informationen ihres IPCC-Vatikans nicht mehr veränderungs­fähig – und keine Appeasement-Haltung der Klimarealisten wird daran irgendetwas ändern.

Der erste populärwissenschaftliche Artikel über mein hemisphärisches Konvektionsmodell ist im Januar 2017 auf Tichys Einblick erschienen (gleich darauf auch hier auf EIKE) und war im Wesentlichen im Konjunktiv formuliert. Dieser Artikel verschwand bei Tichy zunächst genauso schnell wieder, wie er veröffentlicht worden war, und wurde dort zunächst durch einen Verriss von einem Doktor Heller ersetzt, in dem es heißt, Zitat:

Man kann eine Menge falsch machen, wenn man versucht, den Treibhauseffekt zu widerlegen. Zu einer ungeeigneten Wahl der Systemgrenzen treten die Vertauschung von Ursache und Wirkung, die Fokussierung auf irrelevante Details und das fehlende Verständnis physikalischer Gesetze als häufigste Irrtümer. Uli Weber führt uns hier bei Tichys Einblick gleich alle davon vor. Wo soll man da anfangen mit der Richtigstellung, wie auch den Lesern die wirklichen Zusammenhänge erläutern, die nicht über eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung verfügen?

[…..]

Und Klimaschutz ergibt nur dann wirklich Sinn, wenn es keine natürlichen, vom Menschen nicht kontrollierbare Faktoren gibt, die auf den gleichen Zeitskalen dieselben Wirkungen zeigen wie eine Erhöhung der Treibhausgaskonzentration. Es gilt, solche Hypothesen zu hinterfragen und kritisch zu beleuchten. Den Treibhauseffekt zu bezweifeln, stärkt hingegen die Argumentation der „Klimaschützer“, weil man ihnen hinsichtlich der perfiden Gleichsetzung von Treibhauseffekt und Klimakatastrophe implizit zustimmt.“

Dabei ging es ursprünglich lediglich um die Fehlanwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes bei der sogenannten „natürlichen Temperatur“ unserer Erde: In einer T^4-Beziehung zwischen Tempe­ratur und Strahlungsleistung, wie im S-B-Gesetz und seiner Inversion, kommt hinten ganz genau das zugehörige T^4-Ergebnis aus der nackten Eingangsgröße heraus. Wir können eine solche Eingangs­größe beliebig ermitteln und dessen T^4-Ergebnis beliebig benennen, aber es bleiben am Ende lediglich zwei Zahlen mit ihren zugehörigen physikalischen Einheiten übrig, die exakt dieser konkre­ten T^4-Beziehung gehorchen – aber nicht, wenn sich Ein- und Ausgangswert jeweils als Durchschnitt aus mehreren solcher T^4-Wertepaare herleiten. Nehmen wir mal ein konkretes Bei­spiel für eine Stefan-Boltzmann-Inversion. Ein Körper mit einer Temperatur von 15°C strahlt mit 390 Watt pro Quadratmeter. Die Abstrahlungsleistung eines Körpers bei 0 Kelvin wäre null. Der Mittel­wert aus beiden Strahlungsleistungen ergibt sich zu 195 W/m² und der Mittelwert der Temperaturen beträgt 144 Kelvin oder (-129°C). Das arithmetische Mittel der genannten Wertepaare ergibt also sowohl für die X-Achse als auch für die Y-Achse eine Halbierung der jeweiligen Differenz. Dazwischen ist die T^4-Kurve des S-B-Gesetzes jedoch gekrümmt und folgt diesem linearen Zusammenhang nicht:

Abbildung 1: Vergleich zwischen der S-B-Funktion und einem Mittelwert aus zwei Wertepaaren

Der rechnerische Mittelwert aus den beiden Wertepaaren (390W/m²/288K) und (0W/m²/0K) ergibt also (195W/m²/144K). Eine Wurzel4-S-B-Inversion für eine Strahlungsleistung von 195W/m² ergibt nun aber eine Temperatur von 242 Kelvin oder (-30,98°C). Und das S-B-Gesetz ergibt für 144 Kelvin ein Strahlungsäquivalent von lediglich 25 W/m². Irgendwelche vorlaufenden mathematischen Operationen zur Mittelwertbestimmung für die jeweilige Eingangs­größe haben weder Einfluss auf das entsprechende Ergebnis, noch wird deren Entstehungsgeschichte mittels der zugrunde liegende T^4-Funktion an dieses Ergebnis weitergereicht – sie liegen einfach nicht auf der T^4-Kurve des S-B-Gesetzes und haben überhaupt nichts damit zu tun.

Anmerkung: Dieses Beispiel ist symptomatisch für die herkömmliche Faktor4-Inversion zur Ermittlung der „natürlichen“ Globaltemperatur unserer Erde. Denn die Durchschnittsbildung ist ein linearer Prozess, der erst nach Anwendung einer nicht linearen Funktion wie dem T^4-SB-Gesetz oder seiner Inversion durchgeführt werden darf. Beim Faktor4-Ansatz wird aber aus einem Tag+Nacht-Durchschnitt der Sonneneinstrahlung von 235 W/m² eine Temperatur von 255 Kelvin oder (-18°C) ermittelt. Dagegen ergibt sich für die Tagseite bei zenitalem Sonnenstand auf dem Äquator aus der S-B-Inversion der Sonneneinstrahlung eine Durchschnittstemperatur von 288 Kelvin (15°C), während eine 4.Wurzel-S-B-Inversion für die solare Einstrahlung auf der Nachtseite 0 Kelvin (-273°C) ergibt. Das Beispiel in Abbildung 1 spiegelt exakt diese Situation wider. Und das Ergebnis von 144 Kelvin entspricht nicht zufällig der globalen Lösung von Gerlich und Tscheuschner (2009) in ihrem Widerspruchsbeweis gegen den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“.

Halten wir also fest: Die S-B-Inversion muss zunächst auf die originären Strahlungswerte angewendet werden. Erst aus den resultierenden S-B-Temperaturäquivalenten heraus kann dann eine Durchschnittsbildung erfolgen. Die globale Mittelung der solaren Einstrahlung als Grundlage für die S-B-Inversion ist dagegen physikalisch falsch. Auch hier in diesem Artikel wird übrigens wieder mit Durchschnitts­werten argumentiert, weil die Missionare der Klimareligion die menschen­gemachte Klimahysterie nun mal auf ebensolche Durchschnittswerte aufbauen. Für die physikalisch vorgebildeten Leser sei an dieser Stelle auf meine EIKE-Artikel zur hemisphärischen Temperatur­berechnung, zur Umgebungstemperatur und zur Vektorrichtung von Ein- und Abstrahlung verwiesen.

Es ist gar nicht mal so einfach, dem interessierten Leser die Kritik an der medial transportierten THE-Dreieinigkeit mit den zugrunde liegenden statischen Kennzahlen (-18°C – 33K – +15°C) des Klimaaberglaubens sinnstiftend aufzudröseln, die auf einem Faktor4-Bruchteil der tatsächlichen solaren Einstrahlung beruhen:

  • Die sogenannte „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) basiert auf einem Viertel der solaren Einstrahlung und damit auf einem Tag&Nacht-Einheitsgrau, das beispielsweise auch als Randbedingung in die vereinfachte Lösung der Strahlungstransportgleichung eingeht.
  • Die gemessene globale Durchschnittstemperatur (GMST) von +15°C ist eine willkürlich ermittelte planetare Kennzahl, die seit mehr als einem Jahrhundert auf einer sich ständig ändernden Datengrundlage durch wissenschaftliche Veröffentlichungen geistert und dabei unverändert geblieben ist (Auflistung hier). Sie wurde inzwischen aber zur publikumswirksamen Drohkulisse klimareligiöser Missionsarbeit aufgebaut und wird nun mittels aktueller Temperaturdifferenzen gegenüber irgendeinem „Referenzzeitraum“ kontinuierlich an den Klimawahn angepasst.
  • Der „natürliche atmosphärische Treibhauseffekt“ (THE) von 33 Kelvin stellt im Klimaaberglauben die direkte Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur (-18°C) einer einheitsgrauen Flacherde und der gemessenen (+15°C) Durchschnittstemperatur auf der realen Erde her.

Der EIKE-Blog stellt eine Gegenöffentlichkeit zum CO2-Klimaalarm des medialen Mainstreams dar, insbesondere auch für Wissenshungrige ohne tiefere MINT-Kenntnisse. Und vor diesem Hintergrund verstehe ich die sophistischen Aussagen in der Kommentar­funktion über plakative Argumentations­ketten in den veröffentlich­ten Artikel als vorsätzliche Verwirrung eben dieser Leserschaft. Dabei ist die betreffende Goldwaagen-Fraktion nicht sonderlich zimperlich, wenn es um das eigene THE-Glaubensbekenntnis geht. So wird beispielsweise das Faktor4-Paradigma argumentativ gestützt, indem die betreffenden Daten unmittelbar „aus“ Satellitenmessungen stammen sollen, Zitat:

Die 340 W/m2 stammen aus der Solarmessung oberhalb der Atmosphäre, die 240 W/m2 aus der von CERES gemessenen Reflexion und Abstrahlung der Erde.“

Also irgendwie entspricht die räumliche Vorstellung hinter dieser Aussage nicht den geometrischen Gegebenheiten für eine Satellitenmessung oberhalb der Erdatmosphäre:

Die Satelliten messen angeblich nur 340 W/m², aber die Astronauten erwarten dort 1.367 W/m².

Denn die Anzüge von Astronauten, die manchmal da oben herumturnen müssen, sind für eine Maximal­temperatur von 250 Grad Fahrenheit (121 °C) ausgelegt, und das ist ja wohl auch besser so, alsoschaunmermalgenauerhin:

  • Auf der Tagseite müsste dieser Satellit in etwa die Solarkonstante messen, ggf. reduziert mit dem Cosinus des Winkels zwischen dem örtlichen Sonnenzenit und der Normalen seiner Sensorebene.
  • Wenn der Satellit von der Tagseite auf die Nachtseite wechselt, also vom scheinbaren Umkehrpunkt am äußeren Rand der Erdprojektion wieder zur Mittelpunktsachse Sonne-Erde hin, reduziert sich zunächst der gemessene Solarwert aufgrund eines immer längeren Weges der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre, bis der Satellit schließlich in den Erdschatten eintritt.
  • Und auf der Nachtseite befindet sich der Satellit dann voll im Erdschatten und misst keinerlei Sonnenstrahlung mehr.

Die vorgeblichen 340 W/m² stammen also keinesfalls aus der direkten Solarmessung eines Satelliten oberhalb der Atmosphäre, sondern sind eindeutig menschengemacht, weil dieser Wert voll dem Faktor4-THE-Ansatz gehorcht, den ein Satellit dort gar nicht messen kann. Informieren wir uns also mal bei der GOOGLE-KI über die elementaren Zusammenhänge.

FRAGE an die GOOGLE-KI: Warum wird der Treibhauseffekt aus einem Viertel der Solarkonstanten hergeleitet und warum ist das falsch?

Antwort der GOOGLE-KI: „Der Treibhauseffekt wird in einfachen globalen Energiebilanzmodellen mit einem Viertel der Solarkonstanten So/4 hergeleitet, weil diese Modifikationen die solare Einstrahlung von einer flachen Kreisscheibe auf die vierfach größere Oberfläche der rotierenden Erdkugel verteilen. Diese Annahme ist physikalisch falsch bzw. unvollständig, weil sie die Erde als perfekte, homogen erwärmte Kugel ohne Tag-Nacht-Wechsel behandelt, wodurch die nichtlineare Natur der thermischen Abstrahlung vernachlässigt wird. [1]

Warum dieser Ansatz physikalisch falsch ist

Obwohl dieses Null-Dimensionale-Modell eine nützliche Abschätzung für die globale Mitteltemperatur liefert (ca. -18°C ohne Atmosphäre), ist es als exakte physikalische Beschreibung aus drei Hauptgründen falsch:

Das Stefan-Boltzmann-Gesetz ist nichtlinear

Die thermische Abstrahlung eines Körpers hängt laut dem Stefan-Boltzmann-Gesetz von der vierten Potenz der Temperatur ab (S ≈ T^4). [1, 2]

  • In der Realität ist die Tagseite der Erde sehr heiß und strahlt überproportional viel Energie ab.
  • Die Nachtseite ist kalt und strahlt sehr wenig ab.
  • Bildet man zuerst den Mittelwert der Einstrahlung (So / 4) und berechnet daraus die Temperatur, erhält man ein anderes (falsches) Ergebnis, als wenn man die echten, lokalen Temperaturen berechnet und deren Abstrahlung mittelt. Mathematisch gilt: ≠ ()^4

Ignorieren von Tag, Nacht und Geometrie

Das Modell tut so, als würde die Sonne überall auf der Erde gleichzeitig scheinen – Tag und Nacht mit reduzierter Kraft von etwa 342 W/m^2. In Wirklichkeit steht die Sonne mittags am Äquator senkrecht und liefert fast die volle Solarkonstante So ≈ 1361 W/m^2, während die Pole flach getroffen werden und auf der Nachtseite völlige Dunkelheit herrscht. [1]

Es ist also eher unwahrscheinlich, dass wissenschaftliche Satellitenmessungen ein solches Null-dimensionales Flacherde-Modell von 340 W/m2 solarer Einstrahlung und 240 W/m2 terrestrischer Abstrahlung auf Basis der oben zitierten Faktor4-Grundlage bestätigen. Naja, ich bedanke mich jedenfalls für die KI-Blumen – und die Reklame für mein hemisphärisches Konvektionsmodell!

Nach dem klimareligiösen Treibhaus-Paradigma erwärmt die Sonne unsere Erde auf (-18°C). Die Differenz zur gemessenen globalen Durchschnittstemperatur GMST von 33K wird dann vorgeblich von sogenannten Treibhausgasen erzeugt. Und der anthropogene Treibhauseffekt AGW aus der menschlichen Nutzung von fossilen Energieträgern ist dann der eigentliche Beelzebub der CO2-Klimakirche. Wie Sie sehen, gibt’s hier gar nichts zu sehen, denn alle diese Werte sind laut medialer Verkündung auf der gesamten Erde konstant – in den Tropen, am Polartag, in der Polarnacht – und auch überall sonst. Man hat es also geschafft, Ihnen die statische Dreieinigkeit der Klimakirche

[Erdtemperatur -18°C] + [Treibhauseffekt 33 K] = [Durchschnittstemperatur +15°C]

als fossile Erbsünde des Menschen zu verkaufen, wie die nachfolgende Abbildung verdeutlicht:

Abbildung 2: Vergleich zwischen den konstanten terrestrischen Durchschnittstemperaturen (-18°C) und (+15°C) der Klimakirche mit dem resultierenden „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von (33K) sowie der durchschnittlichen gemessenen örtlichen Jahrestemperatur aus dem Jahr 2002

Örtliches Temperaturmittel (ÖTM2002): Annual Average Temperature Map by Robert A. Rohde for Global Warming Art, Quelle: Wikimedia Commons – Lizenz: CC BY-SA 3.0

Wenn wir die drei Temperaturgrafiken (-18°C), (+15°C) und (ÖTM2002) analysieren, dann stellen wir fest, dass sich (ÖTM2002) aus keiner Kombination von (-18°C), (THE) und (+15°C) rekonstruieren lässt:

„Natürliche“ Erdtemperatur = -18°C: Diese Berechnung leitet sich aus der Gleichsetzung der Strahlungsflüsse (ΦSonne = ΦErde) her und besitzt keinerlei terrestrischen Ortsbezug.

Treibhauseffekt = 33 K: Es existiert weder eine Formel für die lokale Größe des THE noch eine konkrete wissenschaftstheoretische Ableitung über dessen räumliche und zeitliche Verteilung.

Gemessene globale Durchschnittstemperatur = +15°C: Die GMST ist durch eine flächennormierte Mittelung der örtlichen Durchschnittstemperaturen entstanden und kann vom Endergebnis her nicht mehr auf die zugrunde liegenden Individualwerte (ÖTM2002) zurückgeführt werden, weil diese individuellen Temperaturen und Ortslagen durch die Flächennormierung verloren gegangen sind.

ERGO: Einer der beiden Werte (-18°C) oder (THE=33K) muss trotz seiner vorgeblichen Konstanz eine implizite Varianz besitzen, und das kann allein der THE sein. Denn die „natürliche“ Erdtemperatur (-18°C) wird lediglich aus einer planetaren Beziehung abgeleitet; und zwischen der GMST (15°C) und der tatsächlich gemessenen örtlichen Durchschnitts­temperatur (ÖTM2002) besteht nachgewiesener­maßen keine bijektive physikalische Beziehung. Es bleibt also lediglich der sogenannte Treibhauseffekt übrig, um eine Verbindung zwischen der „natürlichen“ Temperatur der Erde und den gemittelten gemessenen Individualwerten (ÖTM2002) herzustellen. Also fragte der Autor den paraintelligenten Schachcomputer nach einer solchen globalen Karte, was auch problemlos klappte. Auf die Frage nach dem Urheber der nachstehenden Karte antwortete die GOOGLE-KI:

Der Urheber dieser spezifischen Karte bin ich, diese KI. Ich habe die Karte soeben mithilfe des integrierten Python-Tools direkt für dich generiert.

Die mathematische und physikalische Grundlage, mit der ich die Grafik gefüttert habe, stammt jedoch aus den öffentlich zugänglichen Klimadatensätzen der großen Raumfahrtbehörden. Die exakten geografischen Muster und Werte spiegeln die realen Messdaten des NASA CERES-Satellitenprojekts (Clouds and the Earth’s Radiant Energy System) und der europäischen ERA5-Klimareanalysen des ECMWF (Kopernikus-Dienst) wider.“

Abbildung 3: KI-generierte Karte für die globale Verteilung der atmosphärischen Gegenstrahlung (GGS) am Boden als Maß für den „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ nach Datensätzen des NASA CERES-Satellitenprojekts und ERA5-Klimareanalysen

Und – tatatataaa – es erscheint schon mal ein erster WIDERSPRUCH 1: Gehen wir in einer Minimumbetrachtung für den solaren Grundwert in den Tropen einmal von der angeblich „natürlichen“ Temperatur der Erde von -18°C aus, entsprechend einem S-B-Strahlungsäquivalent von 240 W/m². Die den THE erzeugende „Gegenstrahlung“ beträgt dort in der Spitze 416 W/m², was für sich allein schon mal ein S-B-Temperaturäquivalent von knapp 20°C ergeben würde. In Summe erhalten wir für die Tropen dann eine Einstrahlung von 656 W/m² mit einem S-B Temperaturäquivalent von 55°C. Und das liegt wiederum etwa 25K über der dort gemessenen mittleren Durchschnittstemperatur. Für eine Reduzierung auf den gemessenen Mittelwert müsste das äquatoriale Temperaturäquivalent folglich die Hälfte der betrachteten Zeit (24h-Tag, Woche, Monat oder Jahr) bei etwa 5°C liegen – aber das kommt in den Tropen nun mal höchst selten vor…

Aber weiter im Takt, denn wir haben jetzt ausreichend Daten für eine MiniMax-Abschätzung:

Aus den Temperaturen der ÖTM2002 ergeben sich folgende S-B-Strahlungsäquivalente:

MIN = -50°C ≅ 140 W/m² und MAX = 30°C ≅ 480 W/m²

Und aus der KI-Karte der Gegenstrahlung (GGS) in Abbildung 3:

MIN = 236 W/m² und MAX = 416 W/m²

Wenn wir jetzt Werte für die jeweiligen Extrema der spezifischen Strahlungsleistungen von GGS und ÖTM2002 in Beziehung setzen, erhalten wir nicht etwa sinnstiftende Erkenntnisse über die räumliche Verteilung der „natürlichen“ Temperatur der Erde, sondern drei weitere WIDERSPRÜCHE.

WIDERSPRUCH 2 für die MIN-Differenz (Min aus der ÖTM2002 – Min Gegenstrahlung):

Die MIN-Differenz der Strahlungsleistungen beträgt -96 W/m² und damit wäre die minimale Gegenstrahlung im polaren Bereich wesentlich größer als das örtliche S-B-Strahlungs­äquivalent aus der Ortstemperatur.

WIDERSPRUCH 3 für die MAX-Differenz (Max aus der ÖTM2002 – Max Gegenstrahlung):

Die MAX-Differenz beträgt 64 W/m² und damit wäre die maximale Gegenstrahlung im äquatorialen Bereich kaum kleiner als das örtliche S-B-Strahlungsäquivalent aus der Ortstemperatur.

WIDERSPRUCH 4 für die MAX-Summe (Max aus der ÖTM2002 + Max Gegenstrahlung):

Die MAX-Summe von 896 W/m² mit einem S-B-Temperatur­äquivalent von 81°C kommt sehr verdächtig in die Nähe der maximal temperaturwirksamen Solarkonstanten So(1-Albedo) mit 940 W/m² und einem S-B-T von 86°C und übersteigt die gemessene Durchschnittstemperatur in den Tropen um mehr als 50 Kelvin.

Anmerkung: Auch wenn es sich hierbei um Durchschnittswerte über größere Zeitintervalle handelt, ist aus dieser MiniMax-Abschätzung heraus keinerlei Bezug zur „natürlichen“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) und dem sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ von 33K ableitbar. Und wenn wir uns bei der nachstehenden Abbildung 4 die „Gegenstrahlungspfeile“ als Energietransport von und zu den ozeanischen Wärmespeichern vorstellen sowie den Transport über Land durch die atmosphärische Strömungen, landen wir ganz zwanglos beim Prinzip des hemisphärischen Konvektionsmodells. Wir können uns das ganze Dilemma also noch einmal ganz genau beim Nachfolger von KT97 anschauen, nämlich bei Trenberth et al. (2008):

Abbildung 4: Ausschnitt aus Abb.1 von Trenberth et al. (2008) mit der terrestrischen Abstrahlung aus dem globalen gemittelten Energiebudget der Erde von 3/2000 bis 5/2004 in W/m²

Wir stellen fest:

  • Die mittlere Gegenstrahlung in der KI-Abbildung 3 passt größenordnungsmäßig zu den Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4.
  • Die „natürliche“ Temperatur unserer Erde von (-18°C) lässt sich weder allein aus der KI-Abbildung 3 oder den Angaben von Trenberth et al. (2008) in Abbildung 4 herleiten, noch aus einer Kombination dieser beiden.
  • Sowohl das Mittel aus der KI-Abbildung 3 als auch die Angaben von Trenberth et al. (2008) aus Abbildung 4 für die „Gegenstrahlung“ als Ursache des sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffektes“ sind etwa doppelt so groß, wie es das S-B-Strahlungsäquivalent von etwa 150 W/m² für die Differenz zwischen „natürlicher“ und gemessener Durchschnittstemperatur von 33K erfordern würde.

Ergebnis: Die Dreieinigkeit der Klimareligion von (-18°C + 33K = +15°C) lässt sich aus tatsächlich gemessenen Werten gar nicht herleiten. Die klimareligiöse Herleitung des CO2-Klimawahns erfordert vielmehr statische Durchschnittswerte auf Basis einer Mittelung der solaren Einstrahlung über die Gesamtfläche unserer Erde, und damit zwangsläufig über Tag und Nacht. Aber ganz egal, wie die Eingangswerte für eine Stefan-Boltzmann-Inversion entstanden sein mögen, die jeweiligen Ergebniswerte spiegeln exakt diese T^4-Beziehung für den jeweiligen Eingangswert ohne dessen Vorgeschichte wider. Und die Ergebniswerte übernehmen diese Vorgeschichte auch nicht. Es ist vielmehr so, dass einem ganz konkreten Eingangswert über diese T^4-Beziehung auch ganz genau ein einziger konkreter Ergebniswert gegenübersteht – und keiner von beiden kann eine Bezeichnung als Durchschnittswert in diese Beziehung mitnehmen oder als Ergebnis einen solchen Durchschnittswert repräsentieren. Die statische Betrachtung der terrestrischen Klimagenese mit solchen Durchschnitts­werten ist also ein ganz großer physikalischer Schwindel zwecks Erzeugung von reumütigen MINT-fernen CO2-Ablaßschuldnern.

Fazit: Das vom Klimavatikan IPCC zurückgezogene Höllenfeuer-Szenario RCP 8,5 scheint offenbar lediglich die Spitze des medialen Horror-Eisbergs gewesen zu sein. Denn die im medial befeuerten CO2-Klimawahn hochgepuschte Größenordnung der infraroten „CO2-Gegenstrahlung“ am Erdboden wird der CO2-steuerpflichtigen Allgemeinheit immer noch als ein Vielfaches des S-B-Strahlungs­äquivalents der Ortstemperatur verkauft. Und je größer diese „CO2-Gegenstrahlung“ ist, umso größer wird dann auch ein prozentualer Anstieg derselben – und der CO2-Klimawahn selbst – und die öffentliche Aufmerksamkeit für diesen CO2-Klimawahn – und die bereitgestellten Finanzmittel für diesen CO2-Klimawahn – und die Machtposition der Priester dieses CO2-Klimawahns – und die klimagläubige Bereitschaft zur Zahlung eines CO2-Ablasses für die Errettung der Welt von diesem CO2-Klimawahn – und damit auch das Einkommen der missionarischen Profiteure dieses CO2-Klimawahns.

Eine Mehrheit der Klima­realisten bestätigt diesen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ und versucht als sogenannte „Lukewarmer“ krampfhaft, sich mit der beruhigenden Aussage öffentliches Gehör zu verschaffen, dass die im CO2-Klimawahn medial­politisch verbreiteten Schrecken des „Klimagases Kohlenstoffdioxid“ maßlos übertrieben seien. Aber in diesen MINT-fernen Zeiten reicht halt allein schon eine Bestätigung der THE-Existenz für den Erhalt dieses Klimaaberglaubens aus, denn die entwarnende Argumentation der Lukewarmer kann oder will sich kein MINT-ferner CO2-Ablaßzahler jemals freiwillig selbst erarbeiten. Die Rücknahme des Höllenfeuer-Szenarios RCP 8,5 durch den Klimavatikan IPCC geht ja schließlich auch nicht in unsere langfristige politische Zukunftsplanung ein, obwohl sich die Zukunftskosten für unsere Kinder und Enkel dadurch immerhin schon mal halbieren würden…

PS: Inzwischen wurden hier auf dem EIKE-Blog mehr als 60 Artikel veröffentlicht, in denen ich mein hemisphärisches Konvektionsmodell erklärt und weiterentwickelt habe. Am Ende dieser Entwicklung steht eine begutachtete wissenschaftliche Veröffentlichung über dieses hemisphärische Modell. Eine Auswahl von 30 meiner EIKE-Artikel hatte ich in dem Buch „Mein Beitrag zur nächsten Bücherverbrennung: Es gibt keinen atmosphärischen Treibhauseffektzusammengefasst.

Bei BoD ist eine Leseprobe dieses Buches freigeschaltet, in der auch das Inhaltsverzeichnis enthalten ist. Die dort aufgeführten Kapitel – außer Vor- und Nachspann – sind im EIKE-Archiv als eigenständige Artikel unter den jeweiligen Überschriften auffindbar.

 




Warum ist unser Strom so teuer? Zahlen, Daten, Fakten – und die Lösung!

Von Marco Pino

Es ist eine der großen Krisen unserer Zeit! Hohe Strompreise belasten die Industrie, führen zu Verlagerung von Produktion und Arbeitsplätzen ins Ausland. Das Problem ist nicht neu: Deutschland zählt schon lange zu den Ländern mit den höchsten Strompreisen der Welt! Warum ist das so? Welche Rolle spielen Energiewende und Atomausstieg, wie groß ist der Impact von Rohstoffkosten und CO2-Preisen? Hier kommt alles, was ihr zur deutschen Strompreiskrise wissen müsst! Und vieles, was uns Medien, Politik und einige sogenannte Experten verschweigen. Eine große Flut an Zahlen, Daten, Fakten, die am Ende zu einer überraschend praktikablen Lösung führt! Marco Pino’s Adlerauge in Kooperation mit der Desiderius-Erasmus-Stiiftung: Warum ist unser Strom so teuer? (Und so lösen wir das Problem!) Aufgenommen auf einer Veranstaltung der Desiderius-Erasmus-Stiiftung am 12.6.2026 in Frankfurt am Main.

Anmerkung der Redaktion.

Im Video  (am Schluss) versucht Marco Pino eine Brücke zur aktuellen Situation zu bauen und den großen Teil der „Erneuerbaren“ zu belassen, um rel. viel Strom daraus zu gewinnen. Das ist der Teil des Videos, der keine Zustimmung von Seiten der Redaktion findet.

Installierte vs. abgegebene Leistung 2025

Nur weil Leute damit Geld verdienen, ist es noch kein Grund, es dabei zu belassen. Es gilt, nicht nur das Geld zu verdienen ist eine Sache des Marktes, sondern auch wie die „Erneuerbaren“ den Markt, die Versorgungssicherheit und die Umwelt belasten.

Und das tun sie über alle Maßen. Der Grund dafür liegt letztendlich in der extrem geringen Energiedichte (Beispiel:Gigawattstunden Batterien und Batterien Herstellung

und den Kirchhoffschen Gesetzen:

„Die Notwendigkeit der sekundengenauen Leistungsbalance ist keine technische Einschränkung oder Regel der Netzbetreiber, sondern eine direkte Konsequenz der Kirchhoffschen Gesetze und des Energieerhaltungssatzes. Ohne diese Balance wäre das Netz physikalisch unmöglich stabil zu betreiben.“

Von daher ist es sehr wichtig diesen Erneuerbaren den Garaus zu machen. Anfangen kann man damit, dass die Vorrangeinspeisung fallen muss.




Wer beeinflusst maßgeblich das Wetter? CO2 oder Wasserdampf?

Proceedings of 17. IKEK; Vortrag von Michael Limburg

Wie inzwischen jeder weiß, ist „Klimaschutz“ in aller Munde. Aber der „Klimaschutz“ ist auch die Mutter aller Probleme. Das werde ich hier vorstellen. Und dazu gehört die sog. Energiewende. Trotzdem sagen uns alle europäischen Regierungen, die EU, fast alle Parteien, und fast sämtliche Medien: Wir sollen, nein wir müssen, um das Klima zu schützen, das CO2 vermeiden. Was immer es kostet. Darum dreht sich alles! Und deshalb werde ich Ihnen im Folgenden Argumente in die Hand geben, die das massiv in Frage stellen.

Der Blackout im Januar 26 in Berlin

Zuvor aber muss ich den größten Blackout im Januar 2026 benennen -nett umschrieben von den Medien mit „Stromausfall“- den Deutschland seit Ende des 2. Weltkrieges betroffen hat. 45.000 Haushalte im Berliner Südwesten waren 5 Tage ohne Strom, Ca. 115.000 Menschen hatten keine Heizung – bei – 15 bis 20 °C in der Nacht, kein Licht, kein Mobilfunk, kein Kochen, kein Fahrstuhl, keine Ampeln, keine Straßenbeleuchtung. Nichts, sie hatten buchstäblich nichts. Eine alte Frau starb an Unterkühlung. Die Verantwortung haben dann Klimaterroristen der Vulkangruppe „übernommen“. Sie legten einen Kurzschluss an die Leitung des versorgenden Kraftwerkes. Und wissen sehr präzise, was die Ziele ihres Terrorismus sind. Sie wollen CO2 Vermeidung, um jeden Preis! ..Schluss mit der Verwendung fossiler Brennstoff“. So schrieben sie es in ihrem Bekennerbrief.

Und das ist genau das, was die EU, was Deutschland von jedem fordert. Nur nicht ganz so schnell, etwas langsamer. Die EU soll bis 2050 CO2 neutral sein, und Deutschland bis 2045. Darauf steuert ganz Europa hin.

Wieviel CO2 gibt es in der Atmosphäre?

Um noch einmal die Größenordnung des Volumens einzelner Gase der Atmosphäre in Erinnerung zu rufen, hier eine Übersicht. Nehmen wir an das Volumen der Atmosphäre sei so hoch wie der Eifelturm in Paris. Das sind 324 m. Stickstoff hätte dann 253 m, Sauerstoff 68 m, Wasserdampf ca, 5 m, und alle restlichen Gase zusammen rd. 3 m. Das sind dann knapp 1 Vol %. Und CO2 hätte dann einen Anteil von 0,14 m, oder 0,043 Vol %. Und das, was das IPCC dem Menschen zuschreibt, hätte davon nochmal ¼ oder 0,035 m, oder 0,0016 Vol % bzw. 3,5 cm.

Das sind die realen Verhältnisse. Und deswegen schauen wir uns an, wie das CO2 aktuell und in der Vergangenheit gemessen wurde. Als „Goldstandard“ werden inzwischen die „Messungen“ aus Eisbohrkernen betrachtet.

Im gezeigten Bild 1 wurde der der CO2 Inhalt der Atmosphäre über die Zeit von 1750 bish heute aus zwei Zeitreihen bestimmt, die aneinandergefügt wurden.

Global atmospheric CO2 concentrations from 1700 to 2021

Abbildung 1: Darstellung des britischen Met-Office, zusammgestellt mit Daten aus Eisbohrmessungen (Law Dome) links mit den Daten aus Mauna Loa Hawaii.(rechts)

Die linke Zeitreihe stammt dem Law Dome. Sie wurde aus 3 Eisbohrkernen ermittelt. Der Law Dome ist 1.395 m hoch, liegt in der Antarktis, also auf der Südhalbkugel und diese Messung wurde zusammen gespleißt mit der Messung aus dem Mauna Loa. Das ist ein aktiver Vulkan in rd. 4000 m Höhe. Er liegt in Hawaii. Und ist 10.800 km Luftlinie entfernt und liegt auf der Nordhalbkugel. Und trotzdem treffen beide Zeitreihen bis auf ± 0,375 ppm aufeinander. Nun muss man wissen, dass keine dieser Zeitreihen direkt gemessen wurden. Sie wurden auf eine sehr komplizierte Weise berechnet. Deswegen sage ich – als studierter Messtechniker- das dort getrickst wurde. Und zwar massiv. Auf diese Entfernung und völlig unterschiedlicher Messmethoden, ist diese Übereinstimmung komplett unglaubwürdig. Nimmt man nur mal an, dass die Mauna Loa Daten hinreichend überprüft wurden, dann bleibt für die Trickserei nur die Law Dome Daten übrig. Sie wurden aus 3 Bohrungen von Eisbohrkerne ermittelt.

Die Fragen sind: Wie geht das? Wie macht man das?

Zuvor muss man wissen, dass die Antarktis, die trockenste, oder vielleicht eine der trockensten Wüste der Welt ist. Der geringe Niederschlag – oft auch durch langanhaltende Schneestürme durcheinandergewirbelt und verweht- legt sich dann als Schnee auf das darunterliegende Eis. Mit zunehmender Dichte, bedingt durch immer mehr Schnee, viele Jahre oder Jahrzehnte später, wird der Schnee zu Firn und noch viel später zu Eis. Und erst dann umschließt das Eis die Luftbläschen aus der Umgebung. Zwischen dem Eis, und der Luft besteht also eine fast unbestimmbare Zeitspanne. Jedenfalls ist die damit vorhandene Unsicherheit viele Jahre oder gar Jahrzehnte groß. In Wirklichkeit ist die „Messung“ noch viel, viel komplizierter.

 

Gasbläschen, die nicht im Eis vorhanden waren

Das Problem dabei ist, dass die CO₂-Werte aus Gasbläschen rekonstruiert werden, die ursprünglich gar nicht im Eis vorhanden waren. Vielmehr entstehen sie erst, wenn das Eis dekomprimiert, d.h. es geschnitten und geborgen wird. Bis dahin liegen die Gasmoleküle in Folge des hohen Drucks nur hydratisiert vor, als Clathrate. Aber das soll uns aktuell nicht interessieren. Vielmehr wollen wir uns auf frühere Messungen des CO2 Gehaltes konzentrieren. Zum Beispiel in einer Ausgabe von Meyers Konversationslexikon von 1892. Darin wird festgestellt, dass Kohlensäure – so nannte man das CO2 früher – mit 0,04 Prozent in der Atmosphäre vorhanden ist. Nicht um die 0,029 % wie es die Eisbohrkerne zeigen. Sie war, nach Meyers Konversationslexikon, deutlich höher. Und es gibt noch viel mehr davon, auch in früheren Ausgaben. Der EIKE Mitbegründer Ernst Georg Beck – leider schon verstorben- hatte rd. 90.000 solcher Messungen gesammelt und aufgelistet[1]. So gut wie alle zeigen eine höhere, manchmal deutlich höhere CO2 Konzentration. Hier seine Darstellung ab 1920.

Ein Bild, das Text, Screenshot, Diagramm, Schrift enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Abbildung 2: Darstellung von E.G. Beck über CO2 Messungen aus realen Messungen und errechneten CO2 Daten aus Eisbohrkernen Quelle siehe Fußnote 1

Wenn man sich hingegen sich anschaut, was die wichtigsten Befürworte der CO2 Hypothese, Callendar und Keeling zu ihrer Zeit mit diesen Messungen gemacht haben, dann wird schnell klar, dass sie alle jene Werte aussortiert hatten, die nicht zu ihrer Hypothese[2] passten.

Das heißt, um es klar zu sagen, die Eisborkernmessungen sind keine Messungen, sondern durch viele Annahmen gestützte Berechnungen, die keineswegs den CO2 Gehalt der früheren Zeiten zeigen. Offensichtlich sind viel der Annahmen falsch, ein Umstand den bereits

Jaworowski und Segalstad aufdeckten, die schon 1992[3] schrieben:

„„Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass der CO2-Gehalt im Eis aufgrund verschiedener chemischer und physikalischer Prozesse im Vergleich zum ursprünglichen atmosphärischen Wert stark ansteigen oder abnehmen kann. In den Lufteinschlüssen aus vorindustriellem Eis wurden CO2-Konzentrationen zwischen 135 und 500 ppmv gemessen. Daher können die Ergebnisse der CO2 Bestimmungen in den Lufteinschlüssen des Eises nicht als repräsentativ für die ursprüngliche atmosphärische Zusammensetzung angesehen werden.“

Nun gab es eine Stimme aus dem Publikum, welche sehr detailliert darlegte, dass die hohen CO2 Werte der Vergangenheit wie oben erwähnt– allein schon aus theoretischen Gründen – nicht darstellbar gewesen wären. Hingegen seien die Messungen aus Eisbohrkernen mehrfach geprüft und damit zuverlässig. Somit seien meine Einwände nicht nachvollziehbar.

Das kann durchaus so sein. Die Betonung liegt dabei auf „kann“. Es muss aber nicht so sein, denn im Unterschied zu den bekannten gewaltigen Unsicherheiten, die die Eisbohrkernmessungen aufweisen, und die auch eine mehrfache Überprüfung nicht wegdefinieren kann, sind die Beck´schen Messungen real. Sie sind wirklich passiert. Auch wenn man im Nachhinein da hineininterpretiert, dass diese oder jenes nicht beachtet worden wäre. Auch das mag so sein, nur wissen tun wir es nicht. Und deswegen sind diese realen CO2 – Messungen, das Einzige, was über die CO2-Konzentration in der Vergangenheit Aufschluss geben kann. Und die unterscheiden sich nun mal himmelweit von den berechneten Ergebnissen aus Eisbohrkernen.

Was bestimmt das Wetter und damit lt. WMO das Klima?

Kehren wir zurück zum Ausgangspunkt und fragen uns was das Klima, in diesem Fall das Wetter, auf diesem Planeten beeinflusst. Es ist, wie alle Klimaforscher auf der Welt unisono berichten, der Wasserdampf. Zusammen mit dem Treiber, der Strahlung der Sonne.

Abbildung 3: Darstellung der physikalischen Wirkung von CO2 und H2O. Sie spricht für sich.

Schaut man sich nur die physikalische Wirkung von CO2 und Wasserdampf im Vergleich an, dass wird deutlich, dass das CO2 nur eine wirkliche Bande im 15 µm Bereich hat, die Infrarotstrahlung aufnehmen und abgeben kann. Wasserdampf hingegen hat viele dieser Banden. Und was noch hinzukommt, dass Wasserdampf ist verantwortlich für Feuchte, Regen, Schnee, Eis, Wolken und damit für die Albedo. Und ist darüber hinaus auch noch mit im Schnitt 1,5 % in der Atmosphäre vorhanden, bei den wetterbestimmenden Zonen dieser Erde sogar mit 4 %. Und deshalb ist es auch kein Wunder, dass Wasserdampf für das Wetter und damit für das Klima verantwortlich ist.

Selbst die beiden bekannte Klimaforscher Stefan Rahmstorf und Hans-Joachim Schelnhuber sehen das so:

Zitat[4]:„Das insgesamt wichtigste Treibhausgas ist der Wasserdampf. Er taucht in der obigen Diskussion nur deshalb nicht auf, weil der Mensch seine Konzentration nicht direkt verändern kann.“ Das ist schon mal ein merkwürdiger Satz. „weil der Mensch seine Konzentration nicht direkt verändern kann“. Und sie definieren später, was sie damit meinen. Zitat : man könne ihn auch deswegen nicht beeinflussen, …weil Wasserdampf die Folge der CO2 Erwärmung und nicht die Ursache sei“.

Das klingt alles sehr wissenschaftlich und gelehrt, ist aber schlichter Nonsens. Es ist wissenschaftlich verbrämter Humbug. Denn, wie das IPCC selbst in seinem 3. Bericht festgestellt hat, Klima ist chaotisch. Wie chaotisch es ist, hat Willi Soon in der folgenden Grafik[5] festgehalten. Dort sind, angetrieben durch die Strahlungsenergie der Sonne von rd. 1363 W/m2, 18 Prozesse wirksam, die alle direkt oder indirekt voneinander abhängen, und damit miteinander verbunden sind. Und alle sind mit dem Wasserdampf verknüpft. Nur einer, die „atmospheric composition“ enthält zusätzlich noch das CO2. Mit gerade mal aktuell 0,043 Vol. %. Und wenn mindestens 18 Prozesse, getriggert durch die Sonne, miteinander verbunden und indirekt oder direkt gesteuert, dann kann niemand mehr sagen, was ist Ursache und was ist Wirkung. Klima ist, genau aus diesen Gründen, chaotisch. Und nur am Rande sei festzustellen, dass Klimaberechnungen allesamt nicht-ergodisch sind. D.h im Umkehrschluss, sämtliche Modellrechnungen, die sich auf Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen, Mittelwert, Varianz oder ähnliches beziehen, sind hier nicht erlaubt. Ihre Ergebnisse sind schlicht Müll.

Ein Bild, das Text, Diagramm, Reihe, Schrift enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Abbildung 4. Darstellung der Energiebilanz der Atmosphäre der Erde mit ihren vielen verschiedenen Prozessen, die alle untereinander auf direkt oder indirekte Art einander beeinflussen oder beeinflusst werden. Quelle siehe Fußnote 5

Die chemische Wirkung des CO2 in der Atmosphäre

Anders sieht die Sachlage aus, wenn man sich die chemischen Wirkung des CO2 anschaut. Sie ist enorm. Das folgende Bild zeigt die erheblichen Auswirkungen von mehr CO2 auf das Wachstum der Pflanzen,

Eldarica-Kiefern, die Mitte der 1980er Jahre von Dr. Sherwood Idso im U.S. Water Conservation Laboratory unter CO2-freier Luft und mit zusätzlich 150, 300 und 400 ppm atmosphärischem CO2 angereicherter Luft gezogen wurden. Das Foto ist urheberrechtlich geschützt und wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors zur Verfügung gestellt.

Abbildung 5. Sherwood Idso zeigt das Pflanzenwachstum von 4 Fichten, die im selben Versuchsgarten unter 4 verschiedenen CO2 Konzentration aufwuchsen.

Sherwood Idso, ein US-Amerikaner und Physiker hat es 2008 in seinem Versuchsgarten aufgenommen. Das Bild spricht für sich. CO2 ist Pflanzennahrung par excellence. Und deswegen kann man feststellen. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde.

Mit nur aktuell 0,043 Vol % sind wir gerade mal um den Faktor 2 an einer weltweiten Hungersnot vorbei geschrammt. Denn Pflanzen beginnen bei 180 bis 200 ppm zu verhungern. Und alles sonstige Leben mit ihnen.

Wenn man das alles zusammennimmt, dann ist der geglückte Versuch uns einzureden, dass das atmosphärische CO2 der Grund sei, für die nur geringe messbare Erwärmung auf der Erde, nichts anderes als eine gelungene Gehirnwäsche

Temperatur ist eine intensive Größe, die sich nicht mitteln lässt

Im letzten Jahrhundert betrug die „gemessene“ Erwärmung, also das, was man als Anstieg der Mitteltemperatur der Atmosphäre der Erde, laut IPCC, bezeichnete, gerade einmal 0,9 ° C. Ob man nun °C daran schreibt oder nicht, ist eigentlich auch egal, denn wie es u.a. Jonathan Cohler zuvor ausführte, und wie es in jedem Physiklehrbuch steht, ist Temperatur eine intensive Größe, die sich nicht mitteln lässt. Weder über die Zeit und auch nicht über den Ort, also über die Oberfläche eines Planeten, wie die Erde. Temperatur ist immer an die Materie am Ort ihres Entstehens gebunden.

Wir wurden eine Gehirnwäsche unterzogen

Und deshalb sind wir alle – und das seit über 50 Jahren- einer umfassenden, gewaltigen Gehirnwäsche unterzogen worden. Diese Gehirnwäsche hat uns glauben gemacht, dass das atmosphärische CO2 etwas Schlechtes sei. Etwas, was man um jeden Preis verhindern muss.

Und da schließt sich der Kreis. Erinnern wir uns nochmal zurück an den Anfang, als Klimaterrorristen den Südwesten Berlins tagelang ohne Strom ließen. Ca. 115.000 Menschen waren betroffen, viele davon alt und/oder gebrechlich. Eine alte Frau starb wegen Unterkühlung. Und das ist genau dasselbe, was die EU mit uns vorhat. Nur nicht so schnell, dafür aber gleichmäßig. Der Green Deal sieht vor – mit gewaltigen Zwischenzielen zwischendurch- dass die EU bis 2050 „klimaneutral“ werden muss. Wenn wir uns nicht dagegen wehren, wird das unseren Untergang bedeuten. Und begonnen hat das Ganze mit dem Club of Rome:

Zitat: Auf der Suche nach einem gemeinsamen Feind, gegen den wir uns zusammenschließen können, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die Gefahr der globalen Erwärmung, Wassermangel, Hungersnot und Ähnliches infrage kommen. Nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen können sie überwunden werden. Der eigentliche Feind ist also die Menschheit selbst.

Alexander King (1909–2007),

Mitbegründer des Club of Rome,

The First Global Revolution, 1991

Wer jetzt darin eine Verschwörungstheorie wittert, liegt gerade richtig. Eine, die besonders gut belegt ist. Zum Beispiel in meinem neuen Buch: „Die Treibhauslüge: Was, wenn die größte politische und wirtschaftliche Umwälzung unserer Zeit auf wissenschaftlichen Fehlannahmen beruht?“ Dort kann man noch sehr viel mehr zum größten Betrug nachlesen, den die Welt bisher gesehen hat.

  1. Aus dem paper: A validation check has been made for 3 historical CO2 series. The overall impression is one of continental European historic regional CO2 background levels significantly higher than the commonly assumed global ice-core proxy levels.The CO2 versus wind-speed plot seems to be a good first level validation tool for historical data. With the required caveats
  2. „Carbon Dioxide Variations in the Atmosphere“ Zeitschrift Tellus Volume 8, Issue 2, Seiten 176–183 (Mai 1956).
  3. ATMOSPHERIC CO2 AND GLOBAL WA R M I N G : A C R I T I C A L REVIEW SECONDREVISED EDITON MEDDELELSER NR. 119 SA POLARINST OSLO 1992
  4. 1) Seite 44 Kindle Ausgabe des Buches: Der Klimawandel DIAGNOSE, PROGNOSE, THERAPIE
  5. Quelle: Willie Soon adapted Kellogg and Schneider (1974) paper in Science