Was Trump tatsächlich der New York Times zur Globalen Erwärmung gesagt hat

Zum Klimawandel weigerte sich Herr Trump sein Versprechen zu wiederholen, das beim internationalen Klimaabkommen im vergangenen Jahr in Paris erreichte abzukündigen und er sagte: „Ich betrachte es sehr genau“. Die New York Times berichtet darüber in einer Zusammenfassung des Interviews.

Ungeachtet der kürzlich erfolgten Ernennung seines Übergangsteam mit einem heftigen Kritiker des Pariser Abkommens, sagte Mr. Trump: ‚Ich habe ein offenes Ohr dafür‘ und dass saubere Luft und kristallklares Wasser von entscheidender Bedeutung sind, schrieb die Times.

Klingt ein wenig wie sein Wahlversprechen, in dem er versprach, den Pariser Klimavertrag „abzukündigen“, der von den Delegierten der UN an ihrem jährlichen Gipfel im vergangenen Jahr nach zähem Ringen vereinbart wurde.

Trump sagte, dass er ‚ein offenes Ohr‘ für den Pariser Vertrag haben würde, aber die nicht veröffentlichten Teile des Interviews scheinen mehr über seine aktuellen Gedanken bezüglich der globalen Erwärmung zu erzählen.

Trump hob nicht nur die Tatsache hervor, dass es viele prominente Skeptiker der von Menschen verursachten katastrophalen Erwärmung gibt, auch nahm er Bezug auf den Herausgeber der NYT, Arthur Sulzberger Jr. und seinen Versuch, die globale Erwärmung mit Stürmen zu verbinden.

Trump erwähnte sogar, wenn auch nicht mit Namen, den „Climategate“ E-Mail-Skandal, wo angebliche Top-Wissenschaftler mit Klimadaten getüftelt haben, um die Erwärmung schlimmer aussehen zu lassen als sie war.

Während Trump sagte, dass er glaubt, es gibt „einige Verbindungen“ zwischen den Menschen und der globalen Erwärmung, drückte er Besorgnis darüber aus, wie sehr die Klima Vorschriften die Wettbewerbsfähigkeit der USA beeinträchtigen würden.

Es sollte auch beachtet werden, dass Trump lachen muss, wenn er einige Fragen der Times über die globale Erwärmung beantwortet.

Hat sich Trumps Einstellung zur globalen Erwärmung gewandelt?

Hier ist das vollständige Transkript von dem, was Trump der NYT erzählte:

THOMAS L. FRIEDMAN, Kommentar Kolumnist: Herr Präsident – gewählter, kann ich eine Frage stellen? Eines der Probleme, die Sie sehr vorsichtig vermieden während Ihrer Kampagne nicht anzusprechen und auch nicht angesprochen haben, ist eines, das mir sehr lieb und am Herz liegt, ist das ganze Problem des Klimawandels, die Pariser Vereinbarung, wie Sie sich dem nähern wollen. Sie besitzen einige der schönsten Golfplätze in der Welt …

 [Gelächter, im Hintergrund Reden]

TRUMP: [lacht] Ich habe ihre Artikel gelesen. Einige werden sogar besser, weil Doral ein wenig weg ist … so dass es dann perfekt sein wird. (Unverständlich), aber das sagt er nicht. Er sagt, dass nur diejenigen, die in der Nähe am Wasser sind, verschwunden sein werden, aber Doral wird gut in Form sein. [Gelächter]

[Doral, Miami, ist ein Ort für Reiche, in dem Trump Luxus Resorts und Golfplätze betreibt]

 FRIEDMAN: Aber es ist wirklich wichtig für mich und ich glaube, dass auch viele unserer Leser wissen wollen, wie Sie damit umgehen wollen. Ich glaube nicht, dass irgendjemand dagegen Einspruch erhebt, alle Energieformen zu nutzen. Aber Sie wollen Amerikas Führung in der Welt abgeben, dem Klimawandel entgegenzutreten?

TRUMP: Ich schaue mir das genau an, Tom. Ich werde Ihnen was sagen. Ich habe eine offene Haltung dazu. Wir werden sehr genau hinschauen. Es ist eine Angelegenheit die sehr interessant ist, denn es gibt nur wenige Dinge die noch unterschiedlicher gesehen werden als der Klimawandels. Sie neigen nicht dazu, das zu hören, aber es gibt Menschen auf der anderen Seite dieser Angelegenheit, die sind, denken, nicht einmal …

SULZBERGER: Wir haben davon gehört.

FRIEDMAN: Ich war auf „Squawk Box“ mit Joe Kernen an diesem Morgen, so bekam ich die Ohren voll davon.

[„Squawk Box“ ist das ultimative „pre-market“ Morgennachrichten und Gesprächsprogramm, wo die größten Namen der Wirtschaft und Politik ihre wichtigsten Geschichten erzählen; CNBC.com]

[Gelächter]

TRUMP: Joe ist einer von ihnen. Aber viele intelligente Menschen stimmen mit Ihnen nicht überein. Ich habe eine sehr offene Haltung dazu. Und ich werde eine Menge Dinge studieren, die damit zusammenhängen und wir werden sehr sorgfältig darauf schauen. Aber ich habe eine offene Haltung dazu.

SULZBERGER: Nun, da wir auf einer Insel leben, mein Herr, möchte ich Ihnen danken, dass Sie eine offene Haltung dazu haben. Wir haben gesehen, was diese Stürme anrichten, nicht wahr? Wir haben es persönlich gesehen. Gerade zu.

FRIEDMAN: Aber Sie haben eine offene Haltung dazu?

TRUMP: Ich habe eine offene Haltung dazu. Und wir hatten Stürme schon immer, Arthur.

SULZBERGER: Nicht solche.

TRUMP: Wissen Sie, dass der jemals heißeste Tag in 1890 ¬irgend sowas war, 98. Sie können zu vielen Vorkommnissen verschiedene Ansichten herausstellen. Ich habe eine völlig offene Meinung.

Mein Onkel war für 35 Jahre ein Professor bei M.I.T. Er war ein großer Ingenieur und Wissenschaftler. Er war ein toller Mensch. Und er war … lange her, er hatte Gefühle – Das war schon vor langer Zeit – er hatte Gefühle zu diesem Thema. Es ist ein sehr komplexes Thema. Ich bin nicht sicher, jemals jemand wirklich wissen wird [wie Klima funktioniert; geraten der Übersetzer]. Ich weiß, sie sagen, sie haben die Wissenschaft auf ihrer Seite, aber dann haben sie auch diese schrecklichen E-Mails die zwischen den Wissenschaftlern hin und her geschickt wurden. Wo war das in Genf oder wo auch immer vor fünf Jahren?

Schrecklich. Als Sie erwischt wurden, wissen Sie, Sie wissen das auch und man kann sagen, was soll das Ganze? Ich habe absolut eine offene Haltung dazu. Ich werde Ihnen was sagen: Saubere Luft ist von entscheidender Bedeutung. Sauberes Wasser, kristallklares Wasser ist von entscheidender Bedeutung. Sicherheit ist von entscheidender Bedeutung.

Und wissen Sie, Sie erwähnten die Golfplätze. Ich habe einige große, große, sehr erfolgreiche Golfplätze. Ich habe so viele Umweltpreise für die Art und Weise erhalten wie ich es gemacht habe, wissen Sie. Ich habe eine enorme Menge an Arbeit hineingesteckt, wo ich enorme Gewinne erhalte. Irgendwann werde ich sagen, dass ich ein wahrer Umweltschützer bin und in einigen Fällen werden die Leute lächeln und andere Leute, die mich kennen, verstehen, dass das wahr ist. Offene Meinung.

JAMES BENNET, Redakteur des Editorial: Wenn Sie sagen, eine offene Meinung, meinen Sie, dass Sie nur nicht sicher sind, ob die menschliche Aktivität den Klimawandel verursacht? Denken Sie, die menschliche Aktivität ist oder ist nicht damit verbunden?

TRUMP: Ich denke gerade jetzt … na ja, ich denke, es gibt einige Konnektivität. Es gibt einiges, etwas. Es hängt davon ab, wie viel. Auch hängt es davon ab, wie viel es unseren Unternehmen kostet. Sie müssen verstehen, unsere Unternehmen sind zurzeit nicht wettbewerbsfähig.

Sie sind wirklich weitgehend nicht wettbewerbsfähig. Vor etwa vier Wochen, begann ich einen bestimmten Satz in meine Reden einzufügen, dass wir seit W. Bush 70.000 Fabriken verloren haben. 70.000. Als ich zum ersten Mal diese Zahl sah, dachte ich: „Das muss ein Tippfehler sein. Es kann nicht 70 sein, man kann nicht 70.000 haben, Sie würden nicht denken, dass wir überhaupt 70.000 Fabriken hier haben. Und es war kein Tippfehler, es ist richtig. Wir haben 70.000 Fabriken verloren.

Wir sind gegenüber anderen Nationen nicht mehr wettbewerbsfähig. Wir müssen uns wieder wettbewerbsfähig zu machen. Wir sind nicht konkurrenzfähig, wegen einer Vielzahl von Gründen. Das wird mehr und mehr eine Notwenigkeit, es wieder zu werden. Weil viele dieser Länder, mit denen wir Geschäfte machen, schließen Abkommen mit unserem Präsidenten oder wem auch immer und dann, halten sie sich nicht an die Abkommen, das wissen Sie. Und es ist für ihre Unternehmen viel weniger teuer, die Produkte herzustellen. Also werde ich das sehr intensiv studieren und ich glaube, ich kann dabei ein gewichtiges Wort mitreden. Und ich glaube, meine Stimme wird gehört, vor allem von Menschen, die nicht an ihn [den Klimawandel] glauben. Und wir werden Sie es wissen lassen.

FRIEDMAN: Ich würde es hassen, Royal Aberdeen [Golf Club an der Ostküste Schottlands] unter Wasser zu sehen.

TRUMP: Die Nordsee, das könnte sein, das ist ein guter Witz, nicht wahr?

Gefunden auf The Daily Caller vom 23.11.2016

Übersetzt durch Andreas Demmig

http://dailycaller.com/2016/11/23/heres-what-trump-really-told-nyt-about-global-warming/




Unheimliche Sprachlosigkeit umbraust den Klimagipfel in Marrakesch

Zu dieser Aussage gehört ganz wenig Wissen, nur Mut und Zivilcourage! Das Wissen beschränkt sich auf das Wissen, wie „Klima“ definiert ist. Das steht in jedem Schulbuch und in jedem Lexikon und ist auch beim Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg auf der Internetseite nachzulesen. Nach der international gültigen Definition der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) aus dem Jahre 1935 beschreibt oder umschreibt „Klima“ das mittlere Wettergeschehen an einem bestimmten Ort über eine 30-jährige Periode. Man muss also fleißig über 30 Jahre das Wetter kontinuierlich an einem Ort beobachten und aufzeichnen, um dann nach Ablauf nach statistischer Bearbeitung beschreiben und sagen zu können, wie das „Klima“ an diesem Ort während der Beobachtungszeit gewesen ist.

Dies ist bisher nie geschehen und selbst der „Weltklimarat“ hat nicht den geringsten Versuch in dieser Richtung versucht. Nur für ein einziges die vielen meteorologischen Elemente gibt es bisher Mittelwerte. Dieses Element ist die Temperatur! Doch was sagt ein Mittelwert der Temperatur über das Wetter aus, das ihm zugrunde liegt? Nicht einmal die Tagesmitteltemperatur, die früher aus dem Temperaturen von 7, 14 und 21 Uhr, -den „Mannheimer Stunden“-, abgeleitet wurde, verrät irgendetwas über den tatsächlichen Tagesgang der Temperatur wie den Ablauf des Wetters.

Die „Mitteltemperatur“ ist ein abstrakter, ja fiktiver Wert, der für die Natur ohne Belang ist. Die Natur, seien es die Pflanzen, die Tiere oder Menschen, richten sich am realen Wettergeschehen. Was für die Tages-Mitteltemperatur gilt, gilt erst recht für die Monats-Mitteltemperatur, die Jahreszeiten-Mitteltemperatur, die Jahres-Mitteltemperatur. Kein noch so genialer „Klimaexperte“ könnte anhand einer Jahres-Mitteltemperatur auch nur annähernd beschreiben, wie an dem Ort der Wetterablauf des Jahres gewesen ist. Auch wenn man aus 1000 Temperaturen einen „Globalwert“ berechnet, entsteht zwar ein neuer Wert, der aber nirgends auf der Erde Gültigkeit hat.

Vom Bild der Erde als „Scheibe“ zur Erde als „Kugel“, zur „Scheiben-Kugel“ 

Svante Arrhenius hat in seinem Buch „Die Vorstellung vom Weltgebäude im Wandel der Zeiten“ von 1911 von den „Sagen der Naturvölker“ über die „Schöpfungslegenden bei den Kulturvölkern“ beschrieben, wie über die ältesten Himmelsbeobachtungen der Mensch zu der Erkenntnis kam, dass die Erde eine „Kugel“ sei. Nach Vermutungen der Chaldäer kam Pythagoras (582-496 v.Chr.) zu der Ansicht der Kugelform von Mond und Erde. Aristoteles (384-322 v.Chr.) bewies diese Annahme durch die Beobachtung, dass der Erdschatten auf dem Mond immer ein genauer Kreisbogen ist. Aristarch aus Samos (310-250 v.Chr.) stellte gar die These auf, dass im Mittelpunkt des Planetensystems die Sonne steht und nicht die Erde. Zur Zeit der Entstehung des Christentums wusste man schon um die Kugelgestalt der Erde, wie auch der „Schöpfungsgeschichte“ zu entnehmen ist. 

Doch der frühe Mythos von der flachen Erde als „Scheibe“ setzte sich wieder durch, nachdem Claudius Ptolomäus (100-160 n.Chr.) das „heliozentrische Weltbild“ des Aristarch verworfen und wieder das „geozentrische Weltbild“ etabliert hatte. Es dauerte bis Nikolaus Kopernikus (1473-1543), ehe sich das „heliozentrische Weltbild“ wieder mühevoll durchsetzen konnte. Als Christophe Kolumbus (1451-1506) zu seiner „Fahrt nach Indien“ aufbrach und 1492 „Amerika“ entdeckte und Fernando Magellan (1480-1521) erstmals die Welt umsegelte, herrschte immer noch die Mär von „Scheibenerde“. Doch Johannes Kepler (1571-1630) und Galileo Galilei (1564-1642) verhalfen dann endgültig dem „heliozentrischen Weltbild“ zum Durchbruch. 

Doch das Bild der Erde als „Scheibe“ ist immer noch in vielen Gehirnen virulent, insbesondere beim „Weltklimarat“ IPCC und den vielen dem Zeitgeist frönenden „Klima-Experten“. Sie gehen immer noch von der Erde als „Scheibe“ aus, wenn dies auch nicht expressis verbis gesagt, sondern mittels des Wortes „Querschnittsfläche“ manipulativ sehr geschickt kaschiert wird. Selbst Kritikern des „Treibhauseffektes“ ist das Scheiben-Kugel-Wechselspiel nicht aufgefallen.

Rekonstruktion der fiktiven „Strahlungsgleichgewichtstemperatur“ der Erde 

Der Berechnung dieses Wertes, der fundamental ist für die Herleitung des „natürlichen Treibhauseffektes“ von 33 Grad Celsius, legt man die Annahme zugrunde, dass zwischen Sonne und Erde ein „Strahlungsgleichgewicht“ bestehe. Dies besagt, dass alle von der Sonne kommende und von der Erde absorbierte und deren Oberfläche erwärmende elektromagnetische Strahlungsenergie der Sonne auch wieder komplett von der Erde abgestrahlt wird. Wenn dies nicht der Fall sei, würde sich die Erde stetig erwärmen. Dies klingt auf den ersten Blick logisch, ist aber nicht. 

Ein nicht unwesentlicher Teil der Sonnenenergie wird von den „grünen Pflanzen“ bei der Photosynthese aufgenommen und dient sowohl den Pflanzen als auch den Tieren sowie uns Menschen durch die Verbrennung im Körper als Lebensenergie. Auch der globale Wasserkreislauf wird von der Sonnenenergie über die Verdunstung von Wasser gespeist. Fast ein Drittel der Sonnenenergie dient allein der Verdunstung von Wasser und nicht der Erwärmung der Erdoberfläche, ist also abzuziehen und dient nicht dem fiktiven „Strahlungsgleichgewicht“. 

Doch wieder zurück zu der Modellannahme der „Klima-Experten“. Sie gehen von der Annahme aus, dass die Solarstrahlung „konstant“ ist, was sich hinter dem Begriff „Solar-Konstante“ verbirgt. Diese betrage konstant 1368 Watt pro Quadratmeter. Und nun wird es interessant: Diese 1368 W/m2 fallen auf die „Querschnittsfläche der Erde“, die nichts anderes als ein Tarnwort für die kreisrunde „Erdscheibe“ mit der Kreisfläche π r2 ist. Dann stellt man fest, dass die Erde eine Kugel ist und die per Kreisfläche empfangene Energie wieder abgibt, doch als Erdkugel. Da die Kugeloberfläche exakt des 4-fache der Kreisfläche beträgt, dividiert man die eingestrahlte Energie von 1368 W/m2 durch 4 und erhält 342 W/m2. Die Rechnung ist mathematisch fehlerfrei, doch physikalisch total falsch. Dann macht man die simplifizierende Annahme, dass 30 Prozent der 342 W/m2 nicht der Erwärmung der Erdoberfläche dienen, weil sie nicht bis zur Erdoberfläche durchdringen, sondern in der Atmosphäre gestreut oder von den Wolken reflektiert werden. Dies verbirgt sich hinter dem Begriff „Albedo“, die man pauschal mit 30 Prozent annimmt. Man verringert die Solarstrahlung auf 240 W/m2.

Mit diesem Wert von 240 W/m2 für S geht man in die Stefan-Boltzmann-Gleichung S = σ T4 und rechnet die Temperatur T aus. Man erhält einen Wert von 255 Kelvin, was einer Temperatur von -18°C entspricht. Diesen „-18-Grad-Wert“ erhebt man zu einem Glaubenswert, zu einem Dogma, das nicht mehr infrage gestellt werden darf. Wer es dennoch tut, wird zum „Klimaleugner“ abgestempelt, wenn man auch den Wandel des  Klimas als von Natur gegeben als ganz natürlich ansieht. Erstens wandelt sich von Natur aus durch die Rotation der Erdkugel täglich um die eigene Achse wie jährlich um die Sonne permanent der Neigungswinkel der Sonnenstrahlen in Bezug auf die natürlich geneigte Erdoberfläche und verursacht die „Klimazonierung“ der Erde entsprechend der „Schiefe der Ekliptik“ von 23,5 Grad. Zweitens wandelt sich permanent das Wetter und mit ihm das vom Wetter abgeleitete Mittelwert-Konstrukt „Klima“. Die Klimadefinition erlaubt keine andere Interpretation als die, dass der Mittelwert „Klima“ als gleitendes Mittel mit einer Verzögerung von 15 Jahren dem Wetter hinterher hinkt.

„Hendricks: Der weltweite Klimaschutz bekommt ein Grundgesetz“ 

Am 3. November 2016 verkündete Umweltministerin Barbara Hendricks stolz, dass das Pariser Klimaschutzabkommen am 4. November 2016 in Kraft tritt und betont: „Dass ist eine Zeitenwende für uns Klimaschützer. Der weltweite Klimaschutz bekommt ein Grundgesetz. Auf dieser Grundlage macht sich die ganze Welt auf den Weg zu einer klimaverträglichen Wirtschaftsweise.“ Sie wählte den Begriff „Grundgesetz“, der aber eine deutsche Besonderheit ist, weil bisher kein Volksentscheid das „Grundgesetz“ zu Verfassung erhoben hat. Damit impliziert sie, dass das „Klima-Grundgesetz“ von der Welt- und Völkergemeinschaft noch zur „Verfassung“ erhoben werden müsste. Barbara Hendricks läutet eine neue Epoche ein: „Während der COP 22 in Marrakesch wird am 15. November die erste Vertragsstaatenkonferenz unter dem Pariser Abkommen in Marrakesch eröffnet.“ 

Soll mit Beginn einer neuen Nummerierung vertuscht werden, dass im Grunde alle 21 Klimagipfel vorher für die Katz waren und absolut nichts bewirkt haben als papierene Wunschträume? Ein extrem teurer Wunschtraum, wie das MBUB in einer Presseerklärung vom 15. November 2016 offenbarte und sich selbst brüstete: „Die Bundesregierung wird einen Großteil ihrer Klimafinanzierung -2015 allein 2,7 Milliarden Euro auf der Basis von Haushaltsmitteln- an der Partnerschaft ausrichten und so Länder auf allen Kontinenten bei Klimaschutz und Klimaanpassung unterstützen.“ Doch nicht nur das Umweltministerium ist der Sündenbock. Dies gilt auch für den Bundesfinanzminister wie die Bundeskanzlerin, welche die Richtlinienkompetenz hat.  Für diese „Verschwendung“ von Steuergeldern ist das gesamte Parlament,  das ob seiner Finanzhoheit diese Mittel bewilligt, verantwortlich. 

Doch ist mit Geld überhaupt das Klima zu schützen, der „Klimawandel“ zu stoppen? Da müsste zuerst die Frage beantwortet werden, ob das Wetter weltweit mit Geld zu lenken und zu steuern ist. Da diese Frage politisch und auch wissenschaftlich nicht gestellt wird, ist sie zu verneinen. Damit sind die 50 Millionen Euro, die das Umweltministerium im Rahmen des Klimaschutzes zusätzlich zu den schon verausgabten Mitteln von 140 Millionen Euro für „Maßnahmen zum Hochwasserschutz“ auch in den Sand gesetzt. Nach der irrwitzigen Interpretation „Klimaschutz = Schutz des Klimas“ drängt sich die Frage auf, ob „Hochwasserschutz“ auch „Schutz des Hochwassers“ bedeutet? Jedenfalls bedeuten die Begriffe Wetterschutz, Regenschutz, Blitzschutz, Sonnenschutz immer und unmissverständlich Schutz vor Wetter, Regen, Sonne, Blitzen. 

Wie sieht das Gepäck aus, mit dem Barbara Hendricks zur COP 22 nach Marrakesch geschickt wurde? Es war der „Klimaschutzplan 2050“, den das Kabinett als „Wegweiser in ein klimaneutrales Deutschland“ ihr mitgegeben hatte. Doch heißt „klimaneutral“ auch „wetterneutral“ und wie sieht neutrales Wetter aus. In der Presseerklärung vom 14. November 2016 lässt Barbara Hendricks erklären: „Mit diesem Klimaschutzplan können wir uns international sehen lassen Wir orientieren uns am Leitbild der weitgehenden Treibhausgasneutralität bis zur Mitte des Jahrhunderts. Zum ersten Mal haben wir Zeitkorridore für einzelne Sektoren definiert.“ Neben der Energiewirtschaft sollen der Gebäudebestand wie der Verkehrsbereich „klimaneutral“ gemacht werden. Was für eine unsinnige Annahme, als ob Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer je mit ihrem Verhalten das Wetter beeinflussen, Nebel oder Glatteis verhindern könnten. 

Und was hat der Gebäudebestand mit dem „Klima“ zu tun? Er schützt uns vor dem jahreszeitlich wechselnden Wetter. Ist es zu heiß, dann flüchten wir in kühle Häuser. Ist es zu kalt, dann flüchten wir uns auch in Häuser, die man zum Glück beheizen, die man nach persönlichem Empfinden „klimatisieren“ kann. Leben wir in einer Welt, die ideologisch so befangen ist, dass sie nicht mehr die Realitäten sieht und in ferne Utopien schweift? Das Wetter ist von Natur aus „neutral“, weil es ganz unpersönlich ist und alle gleichermaßen, wenn auch unterschiedlich, betrifft.

Das Pariser Abkommen ist und bleibt eine pure naturferne Utopie 

Die Ableitung der fiktiven „Strahlungsgleichgewichtstemperatur“ von -18°C ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Sie steht so in dem am 2. November 1988 veröffentlichten Ersten Enquetebericht Vorsorge zu Schutz der Erdatmosphäre. Ich habe die Berechnung nur als weltfremd interpretiert. 

Ebenso weltfremd ist der Korrespondenzwert dazu, die „Globaltemperatur“. Aus beiden Fiktivwerten wird als Differenz der „natürliche Treibhauseffekt“ von 33 Grad abgeleitet, der völlig unnatürlich ist. So wie die Solarstrahlung durch simple Division durch 4 nicht gleichmäßig über die Erde verteilt werden kann, so gibt es auch keine ubiquitäre  „Globaltemperatur“ von +15°C, die man mit CO2-Thermostat beliebig nach Geschmack rauf und runter regeln könnte. Dies liegt einfach daran, dass die Erde kein „Treibhaus“ und das Bild falsch ist. Die Erde kühlt sich durch Strahlung, Leitung und Konvektion und muss nach jeder Nacht von der Sonne wieder aufgeheizt werden. 

Es ist absolut illusorisch zu glauben, ein frei im Weltraum schwebender und nur durch die Gravitationskraft an die Sonne gebundener Körper, dessen Leben von der Sonne abhängt, könnte sich mit der von ihm selbst abgegebenen Strahlung erwärmen. Allein diese Annahme führt die Annahme eines „Treibhauseffektes“ ad absurdem. Dies kann jeder überprüfen, der mit seinem fahrbaren „Treibhaus“ nachts in Schneeverwehungen stecken bleibt. Schon das Eiskratzen nach klarer Nacht sollte ihn stutzig machen.

„Nature is Speaking“ durch Tatort-Star Oliver Mommsen 

Am 17. November 2016 überraschte das BMUB um 14.44 Uhr mit der Meldung: „Oliver Mommsen leiht dem Boden seine Stimme“! Die einfache Botschaft? „Die Natur braucht den Menschen nicht – der Mensch braucht die Natur.“ Diese wahrhaft umwerfende Binsenweisheit war schon dem „nackten Affen“ bekannt, der sich seine Nahrung zusammensuchen musste. Bevor er zum „Fleischfresser“ mit Hirn wurde, lebte er vegan oder vegetarisch. Was würde der „nackte Affe“ zu dem in Paris beschlossenen Klimaziel „Dekarbonisierung“ sagen? Er würde uns heutige Menschen verfluchen, denn mit der Ächtung des Kohlenstoffdioxids als „Umweltgift“ und „Klimakiller“ und seiner baldigen  Verbannung aus der Atmosphäre entziehen wir den „grünen Pflanzen“ ihr Lebenselixier und leiten nach Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber den globalen „Genozid“ ein. 

Die „Französische Revolution“ 1789 war nichts gegen das, was das „Pariser Abkommen“ von 2015 anzurichten vermag!

Oppenheim, den 18. November 2016

Dipl.-Meteorologe Dr. phil. Wolfgang Thüne




Dann nennt mich doch einen Lauwarmisten!*

von Matt Ridley

Ich verweise auf seinen Vortrag im Rahmen der Annual GWPF Lecture bei der Britain’s Royal Society . Der Titel des Vortrags-“Global greening versus global warming” (Begrünung der Erde statt Erderwärmung)ist eine klar angesagte Provokation. Er plädiert, -wohl wissend von Leuten  wie  Michael.E.Mann und Joe Romm angemacht zu werden-, dafür, „dass das Risiko einer gefährlichen Erderwärmung für Gegenwart und Zukunft stark übertrieben wurde und, dass daraus abgeleitete politische Richtlinien, diese Risiken zu mindern, sowohl ökonomisch als auch ökologisch mehr Schaden angerichtet als Nutzen gebracht haben. Seine Argumentation verdient ernsthafte Überprüfung und Beachtung, nicht Spott und persönliche Angriffe.  Das wird leider gerade das nicht erfolgen.

Ridley, der selber Anteile an Kohlefirmen besitzt, stellt vier Punkte auf.

Erstens. In der Vergangenheit angekündigte Projektionen eines Weltunterganges haben sich durchweg als falsch erwiesen. (Paul Ehrlich und John Holdren sollten aufmerken).

Zweitens, -waren “die Modelle für eine globale Erwärmung in den letzten 30 Jahren ebenso durchgehend falsch“. Drittens zeigen alle augenscheinlichen Belege, dass die “Klimasensivität“, also die Antwort des Planeten auf Änderungen der atmosphärischen

Chemie“, relativ gering ist.

Nicht zuletzt, hat das Establishment der Klimawissenschaft ein stattliches Interesse an einen Katastrophismus.

Ridley beginnt mit einer Diskussion des “Global Greening“, dem Phänomen, dass die Erhöhung des atmosphärischen CO^2 dem Planeten zu einer vermehrten Vegetation verholfen hat, zu einer “grob gerechnet 14% igen Zunahme der Vegetation auf der Erde“

im Verlauf der letzten 30 Jahre. Das Wachstum der Bäume in den Wäldern hat zugenommen( Fotos belegen dies eindeutig), und es hat vermehrte Wachstumsraten von Phytoplankton, marinen Pflanzenwuchses und einiger Korallenarten  gegeben.

Ridley erinnerte an eine Aussage von Svante Arrhenius, dem Vater der Gewächshaustheorie im Jahre 1908: “Durch den Einfluss einer prozentual steigenden Kohlensäure Konzentration in der Atmosphäre, hoffen wir, uns auf ein Zeitalter eines gleichmäßigerem und besserem Klima freuen dürfen“. Es scheint , da lag er nicht falsch!

Was die globale Erwärmung betrifft, (Klimawandel meint er, ist  da ein in die Irre führender Euphemismus ), bemerkt Ridley. “In diese Tagen gibt es Legionen von gut bezahlten Spin doctors, ( Propagatoren des Klimakatastrophismus)  Ihre Aufgabe ist es, die Debatte in Lager zu spalten: entweder Du glaubst, der Klimawandel ist real und gefährlich oder Du bist ein Leugner, der behauptet, das Ganze ist eine Ente.“

Ridley stellt klar und bestätigt:  CO^2 ist ein Treibhausgas, es steigt an. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe ist ein Hauptgrund. Das Klima ändert sich. Die Atmosphäre ist heute wärmer als vor 50 oder 100 Jahren.

Aber er argumentiert: “Es gibt keine Konsens dass der Klimawandel zu einer Gefahr wird. Sogar das IPCC sagt, es gibt eine Spanne von möglichen Ergebnissen von harmlos bis katastrophal. Ich bewege mich in diesem Spektrum: Ich denke der oberste Rang in diesem Spektrum ist wirklich sehr unwahrscheinlich. Aber auch das IPCC denkt genauso.

Ridleys 4 Standpunkte. :

Voraussagen von Umweltkatastrophen über  Jahre hinaus sind bedeutungslos. Das schließt auch die gegenwärtig unbegründete Annahme mit ein, dass ein wärmeres Klima Wetterextreme hervorrufen wird. Hierfür gibt es keinen Beleg oder Hinweis. Neben anderen falschen Weissagungen sagten die United Nations Environment Programme voraus, im Jahre 2005 würde die Welt 50 Millionen Klimaflüchtlinge erleben.

Die Klimamodelle, über die das IPCC im Jahre 2014 berichtete, waren nicht in der Lage ein bedrohlich wärmeres Klima vorherzusagen: 111 von 114 Modellsimulationen zeigen einen Erwärmungstrend der Erdoberfläche, der größer ist,  als die beobachteten Werte es zeigen.

Der Planet verhält sich nicht so, wie es die Alarmisten vorhersagen. “Eine Verdoppelung des CO^2 in der Atmosphäre kann nicht von sich aus eine gefährliche Erwärmung

hervorrufen“ schreibt Ridley. Das Katastrophenszenario gründet auf einem Mechanismus über den nur sehr wenige Politiker und ebenso wenige Journalisten etwas zu wissen scheinen. “Zusätzlicher Wasserdampf ( das anteilmäßig wichtigste Treibhausgas) welches durch die sich erwärmenden Ozeane freigesetzt wird und dich in großen Höhen ansammelt.“ Die Evidenz dieser Annahme ist dürftig. Ob Wasserdampf und Wolken eine positive oder negative Auswirkung hat ist unklar.

Ridley zitiert als einen Wissenschaftler der Finanzierungsquellen anzapft ( nach meiner Ansicht vermutlich weniger bedeutsam, als Ridley vermutet )** zählt Ridley Roy Spencer, einen distinguierten NASA-Wissenschaftler im Ruhestand der über Jahrzehnte die globalen  Satelliten Temperaturdaten betreut und verwaltet hat und ein Erwärmungsskeptiker ist: Wenn Du Wissenschaftler dafür bezahlst, eine Evidenz für irgendetwas zu finden, werden sie glücklich sein, es für dich zu finden. Über mehr als 20Jahre haben wir dafür bezahlt, den Beweis für den menschlichen Einfluss auf das Klima zu finden. Und in Erfüllung ihrer Pflicht fanden sie all überall…“

Die falsche Anforderung und die fälschende Wissenschaft, sagt Ridley, führt zu einer fehlgeleiteten Politik, mit übermäßig subventionierten “Erneuerbaren Energien“. In Deutschland, führt er aus, “hat ein 20% Ausbau der Erneuerbaren wischen 1999 und 2014 zu keinerlei  Änderung der CO^2 Emissionen geführt. Letztlich sagt Ridley, haben die Skeptiker mit sich Ihren “Schnürsenkel-Budgets“, ohne einen Cent öffentlicher Gelder und unter ständigen Angriffen der Konsenswissenschaften argumentativ durchgesetzt.

Anmerkung des Übersetzers: Wir sollten in Zukunft wegen der positiven Wirkung des CO^2 Anstiegs besser vom Gewächshauseffekt sprechen!

*( im Original: Lukewarmist) sozusagen ein klimaskeptischer Lauwarmduscher!

0 0 1 904 5701 Management Consult 47 13 6592 14.0 Normal 0 21 false false false DE JA X-NONE

**Wenn der Autor des Artikels Kennedy Maize vermutet, dass die Milch der guten Denkungsart aus den ergiebigen Eutern der grünen Umweltindustrie und Klimaretter wenig bedeutsam ist , muss man sich an die ca. 25 Milliarden jährlich erinnern, mit denen wir in DL über unsere Stromrechnung mittlerweile das Klima retten. Da sind die paar Milliönchen für die Konsenswissenschaft doch nur Erdnüsschen, und auch die wachsen mit viel  CO^2 umso besser. Passt doch alles.

übersetzt von Dr. (med) Bernhard Klesser




STROM ALS WAHRER LUXUS-Saft fürs Elektro-Auto

Wo bleiben denn die Bagger, Kräne und Betonmischer? Die Eisenbieger und Stahlgießer? Mindestens 15 bis 20 neue große Kraftwerksblöcke müssen schließlich gebaut werden. Ein Kraftwerksbau dauert gut und gerne fünf bis sechs Jahre, nicht eingerechnet Verzögerungen durch Proteste und Prozesse. 

Mit dem Bau sollte nämlich schleunigst begonnen werden, soll das Ziel erreicht werden, schon ab 2030 nur noch Elektroautos über unsere Straßen schnurren zu lassen und Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb zu verbieten. Ganz zu schweigen von dem im Weinkeller der Regierung vereinbarten Ziel von einer Million Elektro-Autos im Jahre 2020.

Kein Elektro-Auto fährt ohne Öl, Kohle, Gas oder Kernkraftwerk. Der Strom muss erst erzeugt werden. Früher hat man gesagt: Er ist eine Sekundär-Energie, die erst aus einer Primärenergie erzeugt werden kann. Primärenergie – das könnten zum Beispiel Kohle- oder Kernkraftwerke sein.

Zur Zeit werden in Deutschland rund 600 Terawattstunden (TWh) an Strom pro Jahr verbraucht. Dafür wird eine Kraftwerksleistung von rund 70 Gigawatt (GW) benötigt. Ein herkömmlicher Kohle- oder Kernkraftwerksblock liefert rund 1 bis 1,2 GW.

Wohlfahrt statt Wohlstand – Gabriels Aufbruch in die Energiearmut

Energie, so führt das Bundeswirtschaftsministerium in seinem aktuellen „Grünbuch…

Im Jahre 2030 dürften rund 50 Millionen Fahrzeuge vorhanden sein. Es ist natürlich jetzt problematisch, den Gesamtbedarf an zusätzlichem Strom für Elektro-Fahrzeuge einigermaßen genau abzuschätzen. Zusätzlich sollen auch schwere LKW mit Strom angetrieben werden. Hier kann sich auch der politisch korrekteste Ingenieur noch keinerlei Lösung vorstellen. 30 Tonnen Batteriegewicht bei einem 40 Tonner für 300 km – jeder Spediteur muss Anfälle bekommen. 

Es gibt demzufolge sehr unterschiedliche Schätzungen, wie viel zusätzliche Energie notwendig sind. Rund 150 bis 200 TWh an zusätzlicher Energie dürften es aber schon sein.

Alle Autos in Deutschland fahren in einem Jahr insgesamt 711 Milliarden Kilometer. Das Umweltbundesamt rechnet vor, dass dafür die gewaltige Summe von 2.090 Petajoule an fossilen Brennstoffen verbraucht werden.

Ein 1.200 MW Kohle- oder Kernkraftwerk gibt 37,84 Petajoule pro Jahr ab. Es werden nach dieser Kalkulation 55,2 solcher Kraftwerke benötigt, nur um den Energiebedarf des Verkehrs zu decken.

Doch Kohle oder gar Kernkraft geht ja aus Gründen der Korrektheit gar nicht. Daher nehmen wir Windräder. 4.400 Windräder ersetzen ein 1.200 MW Kraftwerk.

Ende des Jahres 2015 standen 26.800 Windkraftanlagen in Deutschland. Schon jetzt ziemlich viel; viele Gegenden sind unbewohnbar wie der Mond geworden. Die erzeugten 88 TWh Energie.

Prognosen Windräder-Bedarf: 120.000 – 240.000

Wir ziehen verschiedene Verluste beim Wirkungsgrad und beim Transport des Stroms ab. Resultat: Wir benötigen noch rund 85.000 weitere Windkraftanlagen – neben den bisherigen 26.800.

Andere Rechnungen gehen von einem viel höheren Bedarf aus. Danach werden über 240.000 Windräder benötigt, um den Verkehr zu versorgen.

4.400 Windräder mit 70 Meter Rotoren benötigen 322 km² Fläche. Insgesamt werden 17.783 km² benötigt, zum Vergleich Thüringen umfasst 16.161 km².

Solarenergie gibt es ja auch noch, hören wir. Ein Quadratmeter Solarfläche kann 10 Watt Strom produzieren, wenn die Sonne genau senkrecht auf die Fläche scheint. Doch im Flächenmittel scheint hierzulande nur zu 18 Prozent des Jahres die Sonne. So kann im sonnenarmen Deutschland aus einem Quadratmeter höchstens 90 kWh an elektrischer Energie herausgeholt werden. Im Jahr wohlgemerkt. Das ist nicht besonders viel und reicht knapp, die Akkus eines Teslas aufzuladen.

Eine Fläche doppelt so groß wie das Saarland müsste es schon sein, die mit Sonnenzellen ausgelegt ist, um den Strom allein für Deutschland aus Sonnenlicht zu holen. Richtig, Licht. Nachts gibt’s kein Sonnenlicht, also auch keinen Strom. Dann benötigen wir noch mal ein Bundesland, das wir mit Photovoltaik-Anlagen zukleistern, damit Strom für E-Autos erzeugt werden kann. Wie wär’s mit Nordrhein-Westfalen?

Vielleicht hilft die Wasserkraft. Ein Überschlag: Deutschlands Wasserkraftwerke haben eine Gesamtleistung von 4.100 MW. Wenn ein Elektroauto einen Ladestrom von 50 kW benötigt, können alle Wasserkraftwerke Deutschlands gerade mal 82.000 Elektroautos aufladen. Die restlichen 918.000 müssen dann eben warten.

Der erste Schritt in die totale Elektromobilität soll 2020 erreicht sein, also in drei Jahren. Eine Million Elektroautos sollen dann über unsere Straßen kurven.

Was bedeutet das für unsere Tankstellen? Es gibt etwa 14.500 Tankstellen für Benzin und Diesel. Zu Spitzenzeiten, so rechnet Batterieforscher Prof. Frank Endres vor, kann es vorkommen, dass 40.000 Autos gleichzeitig betankt werden.

Soll das in sechs Minuten geschehen, wie wir das gewohnt sind, werden pro Fahrzeug satte 1 MW gebraucht; ein Hausanschluss hat wohlgemerkt durchschnittlich 3,5 kW. Das bedeutet wiederum für ganz Deutschland, dass 40 GW an elektrischer Leistung zur Verfügung stehen müssen. Das sind rund 40 große Kraftwerke.

Die Tankstellen müssen mit ziemlich fetten Zuleitungen an das Stromnetz angeschlossen werden. Jetzt kommt von dort Wechselstrom. Der muss in Gleichstrom umgewandelt werden. Dazu müssen mächtige Transformatoren und Umrichter aufgestellt werden. Es empfiehlt sich eine gute Kühlung, denn dabei entsteht kräftig Abwärme. Im Winter kann man immerhin damit die Tankstelle beheizen. Die spart dann aber Heizöl.

E-Autos nur nachts aufladen

Eine andere Untersuchung wiederum sagt: Bis 2020 würden wir keine zusätzlichen Kraftwerke benötigen, um die Elektroautos mit Strom zu versorgen. Kleiner Haken: Die Autos dürfen nur nachts aufgeladen werden, nichts tagsüber. Da reichen die Kraftwerkskapazitäten nicht. Aber um so etwas ohne zu Hinterfragen schreiben zu können, muss man schon beim SPIEGEL sein.

Immerhin schreiben die tapferen Forscher aus Jülich, die solche Berechnungen anstellen, dass noch die Frage der Heizung im Fahrzeug im Winter ungeklärt sei. Denn die Energie dafür kommt auch aus der Batterie, und ein geheiztes Auto würde sehr stark an der Reichweite nagen. Diese Fragen tauchen bisher nicht in den Reichweitenberechnungen auf.

Außerdem gilt es, sich daran zu gewöhnen, auf einer Bombe zu sitzen. Denn solch ein 800 kg Akku birgt in seinem Inneren sehr viel Energie. Bei einem Kurzschluss oder mechanischem Defekt fängt das Ding ziemlich schnell an zu brennen. Gelöscht werden kann es nicht. Der Akku brennt rasant ab. Samsung zeigte gerade unfreiwillig mit seinem neuen Handy, was ein moderner Akku kann.

Schönes Zukunftsszenario für diejenigen, die sich daran gewöhnt haben, auf einer Bombe zu sitzen: ordentlicher Stau mit einigen 100 Autos. Es ist kalt. 10 Grad minus, die Heizung muss laufen, das leert die Akkus rasch. Kommt dann der ADAC mit Reservestrom?

Nach spätestens 200.000 bis 250.000 Kilometern sind mit ziemlicher Sicherheit die meisten Akkus hinüber. Das hängt davon ab, wie viele Ladezyklen die Batterie hinter sich bringen kann. Nach maximal 1.500 Ladezyklen pro Auto ist die schwere Batterie kaputt. Wahrscheinlich schon viel früher. Das kann man nicht vorhersagen. Aber auch wer wenig fährt, hat nicht mehr vom Akku. Der altert nämlich auch so.

Dann verfügen wir über ziemlich viel Sondermüll. Wie das im Einzelnen aussieht, erfahren wir gerade bei den Wärmedämmschaumstoffen, die in absurden Mengen auf die Häuser gepappt werden. Die sind alle Sondermüll.

Nur zu einer Sache hat sich noch kein Politiker öffentlich geäußert: Das mit den Steuern. Benzinsteuern sind mit die ergiebigsten Steuern hierzulande. Elektro-Autos allerdings sind (noch) von der Stromsteuer befreit. Wenn aber niemand mehr Benziner oder Diesel fährt, gibts auch keine Steuern. Dann haben wir Strompreise von mehr als einem Euro pro kWh. Strom ist dann der wahre Luxus.

Und bei Flaute und verdecktem Himmel wie jetzt in der beginnenden Herbst- und Wintersaison? Autos einfach stehenlassen.

Da hilft, was das umstrittene Öko-Institut herausgefunden hat: Wir haben im Jahre 2050 unsere Elektro-Autos immer an irgendwelchen Ladestationen hängen, sobald sie stehen. Außerdem werden wir dann nicht mehr den Wunsch haben, weiter als 25 Kilometer zu reisen. Alles andere verbraucht zu viel Energie.

zuerst erschienen bei Tichys Einblick hier




Wir lassen uns die Erderwärmung nicht von Trump kaputtmachen

Der ließ keine Gelegenheit aus, den menschengemachten Klimawandel als einen ausgemachten Schwindel (hoax) zu bezeichnen. So schwebt die existenzbedrohende Frage über der Konferenz: Was wird aus dem mühsam erarbeiteten Pariser Übereinkommen, in dem sich die Staaten verpflichtet haben, alles zu unternehmen, um die Welttemperatur nicht mehr als 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit ansteigen zu lassen.

Fast schon flehentlich bittet UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in Marrakesch, der neugewählte US-Präsident Donald Trump möge seine Haltung zum Klimaschutz doch noch einmal überdenken. Während in Marokko die meisten Propagandisten des menschengemachten Klimawandels mit einem trotzigen „Jetzt erst recht“ weitermachten, um den Amerikanern zu zeigen, dass sie alleine auf der Welt stehen, fragen sich die Politiker, was Trump wirklich machen wird, und hoffen im Stillen darauf, dass nicht alles von ihm umgesetzt wird, was er in seinen Wahlreden angekündigt hat.

In Marrakesch Palaver – in Berlin Fakten

3.600 Kilometer weiter nordöstlich von Marrakesch im Marriott Hotel am Potsdamer Platz in Berlin hätten Politiker und vor allem Journalisten die Gelegenheit gehabt, aus berufenem Munde in groben Zügen die Klima- und Energiepolitik der Trump-Administration zu erfahren. In einer Direktschaltung nach Washington skizzierte Myron Ebell,  Chef des „Competitive Enterprise Institute“ und auch Chef des Transition Teams, das die Veränderungen in der Administration in Klima- und Energiefragen von der jetzigen zur zukünftigen Regierung organisiert, die Grundzüge der künftigen Politik. Myron Ebell wird jedenfalls eine herausragende Position für Umwelt und Energiefragen unter Präsident Trump bekleiden.

Er könne natürlich jetzt nicht die Details der Vorgehensweise veröffentlichen, aber er sei bereit die entscheidenden Veränderungen zu skizzieren, begann Ebell in Berlin. Aber zwei Entscheidungen seien glasklar, erklärte er auf Nachfragen: Die Trump-Regierung werde sofort das Pariser Klimaabkommen kündigen und sie wird sofort alle Zahlungen an die UN-Klimaorganisationen einstellen, die Präsident Obama zugesagt hat. „We will turn the ship around 180 degrees.“ Diese beiden Maßnahmen habe Trump seinen Wählern ohne Wenn und Aber versprochen und wenn er jetzt eine Kehrtwendung machen würde, hätte er seine Wähler belogen. Trump habe auch nicht gesagt, er würde diese Entscheidungen noch einmal überprüfen oder hinterfragen.

Das ist klar und unmissverständlich. Ban Ki Moons Flehen in Marrakesch wurde in Berlin beantwortet. Bevor ich hier weitere Absichten und Erklärungen zur US-Klimapolitik von Myron Ebell aus Berlin  zitiere, dürfen Sie sich mit mir wundern, dass weder von der Live-Schaltung Ebells mit Berlin noch irgendeine seiner Äußerungen in irgendeiner deutschen Zeitung zu lesen war, auch nicht in den sogenannten Leitmedien. Hörfunk und Fernsehen haben die Veranstaltung ebenfalls ignoriert. Wohl aber waren die Medien voll von Meldungen über Marrakesch und nirgends fehlte der Hinweis, dass man noch nicht wisse, was der Klimaleugner Trump noch alles vorhabe.

Das Versagen der „Qualitätsmedien“ – wieder einmal

Die Live-Schaltung war von EIKE, dem Europäischen Institut für Klima und Energie organisiert, einem 2007 gegründeten gemeinnützigen Verein, der seine Aufgabe darin sieht, Klima- und Energiefakten ideologiefrei darzustellen. An den Kongressen, die EIKE veranstaltet, nehmen anerkannte Wissenschaftler aus aller Welt teil, die zu anderen Ergebnissen kommen als der „Mainstream“ des politisch-staatlich organisierten Wissenschaftskonglomerats, das die Klimadebatte beherrscht. Die Einstufung von EIKE als eine nicht seriöse, von Lobbyverbänden gesteuerte Klimaleugnertruppe hat dazu geführt, dass die Kongresse von den „Mainstream-Medien“ gemieden werden. So haben sie halt auch den Auftritt von Myron Ebell verpasst.

Nun ist es nicht so, dass Myron Ebell für unsere Leitmedien ein Unbekannter wäre. Sie haben seit dem Beginn der Marrakesch-Konferenz und dem Sieg von Donald Trump fast alle über ihn berichtet.. In der FAZ, der WELT und der Süddeutschen Zeitung, um nur drei zu nennen, wurde er als bekanntester Leugner des Klimawandels“ tituliert, die WELT schreibt: „Ein Leugner des Klimawandels soll die Umwelt hüten“ und die Qualitätszeitung FAZ weiß: „Der Leugner des Klimawandels setzt auf fossile Brennstoffe. Seine Geldgeber wird das freuen.“

Peinliche Entgleisungen einer überheblichen selbstgerechten Clique , die statt zu recherchieren mitten im Strom der korrekten regierungskonformen Berichterstattung schwimmt.  Das entscheidende und entlarvende Wort ist: „Klimaleugner“. Nicht nur, dass dieser Begriff eine gewisse Nähe zum „Holocaustleugner“ herstellt, einem ziemlich abartigen Zeitgenossen, sondern er unterstellt auch, dass der damit betitelte ein ziemlicher Ignorant ist.

USA: Vorrang für billige Energie

Doch Myron Ebell machte klar, dass er den menschengemachten Klimawandel für unbewiesen hält, wohl aber den ständigen Wandel des Klimas natürlich erlebt. Die Frage ist nur: „Welche Schlüsse ziehen wir daraus?“. Und schon gar nicht stimmt die Behauptung, er setze auf fossile Brennstoffe. In Berlin machte er deutlich, dass es darum gehe, die amerikanischen Haushalte und die US-Industrie mit der preiswertesten Energie zu versorgen, was gleichzeitig tausende gut bezahlte Jobs in der Wirtschaft entstehen lässt.

Völlig daneben ist der Satz in der FAZ: „Seine Finanziers wird das freuen.“   Sind die Finanziers der Solar- und Windkraftlobby moralisch höherwertig? Die Verantwortung des Staates liegt sicher nicht darin, zu entscheiden, welche Lobby moralischer ist, sondern, welche Politik er macht, um möglichst den Markt und nicht die Lobby entscheiden zu lassen. Die FAZ sollte über ihre Berichterstattung über die Klimapolitik nachdenken, solange sie Marktwirtschaft verteidigt.

Wenn Sie sich sonst schon nirgends über die Ziele der Trump-Administration im Bezug auf den Klimawandel in den Leitmedien informieren können, dann wenigsten hier in der Achse des Guten.

Ebell stellte als weiteres Ziel der Trump-Regierung die Unabhängigkeit der USA von Energieimporten vor, was zu einem Vorrang für neue Explorationen vor allem für Öl und Gas führen kann. Ebell sieht sich dabei von einer großen Mehrheit der Bevölkerung unterstützt. In einer Gallup-Umfrage wurde deutlich, dass die Menschen in den USA vor allem preiswerte und sichere Energie wollen.

Ebell: „Wir werden uns dafür entscheiden, was die Bevölkerung will und nicht was die Eliten wollen. Im Moment kosten die Gesetze, die die grünen Sympathisanten durchgesetzt haben, die USA 1 Billion Dollar und die werden wir den Menschen zurückgeben. It`s huge – it´s huge“, kommentierte Ebell diese Summe. Im Bundesstaat Indiana kostet die Kilowattstunde Strom 9 cent, in Kalifornien 17 cent. Diese Kosten sollen mit der neuen Energiepolitik gesenkt werden. In Deutschland kostet die kW/h 27 Cent mit steigender Tendenz. Für unsere Parteien bisher kein Grund über die industriepolitischen Konsequenzen nachzudenken.

Deutschland: Wir retten die Welt

Während also die USA dabei sind, für ihr Land eine preiswerte und unabhängige Energiepolitik zu organisieren, wollen in Deutschland fast alle Parteien eine Energiepolitik durchsetzen, die hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland bedroht, aber dafür die Welt von einer Klimakatastrophe retten soll. Aber das ist eine große Illusion, selbst wenn die Behauptung, dass Treibhausgase die Menschheit bedrohen, zutreffen würde. Der Anteil der Bundesrepublik Deutschland am Welt-CO2-Ausstoss beträgt zwei Prozent. Das bedeutet: wenn wir es schaffen würden, diese Summe auf Null zu drücken, wenn also Deutschland industriell und physisch von der Landkarte verschwinden würde, würde sich nichts ändern. Was wir einsparen, blasen Indien oder China oder die USA oder der Zuwachs an Menschen auf 10 Milliarden locker wieder zusätzlich in die Atmosphäre.

Nach der Direktschaltung mit Myron Ebell, der sich auch die Zeit nahm, Fragen zu beantworten solange sie gestellt wurden, habe ich mich gefragt: Muss erst ein solcher Kotzbrocken wie Donald Trump Präsident der USA werden, damit wir eine offene und journalistisch unvoreingenommene Auseinandersetzung über die Ursachen und Folgen des Klimawandels bekommen?

Zuerst erschienen bei ACHGUT hier