Immer wieder der Trump: Nun auch noch neue Kernenergie-Konzepte!

H. R. 590 der Startschuss?

Ziemlich unbeachtet, passierte am 24.01.2017 das Gesetz H.R.590 den Congress der USA. Das Gesetz nennt sich in der Kurzform: “Gesetz zur Entwicklung fortschrittlicher Kerntechnik aus dem Jahr 2017”.

Erster Abschnitt

Der ausführliche Titel des Gesetzes lautet: Ein Gesetz zur Förderung der zivilen Forschung und Entwicklung einer fortgeschrittenen Kerntechnik zur Energieerzeugung und zur Unterstützung der Genehmigungsverfahren und dem gewerblichen Einsatz solcher Technologien.
[Anmerkung: Es handelt sich hier also ausdrücklich um die Förderung von dem, was man gemeinhin als (nicht-militärische) “Kernkraftwerke” bezeichnet. Diese Feststellung ist nicht ganz unwichtig, denn zusätzlich gibt es in den USA noch Milliarden schwere kerntechnische Rüstungsprogramme. Beispielsweise zum Bau und zur Weiterentwicklung von Reaktoren für U-Boote und Flugzeugträger.]

Zweiter Abschnitt

Der Congress stellt fest:

  1. Die Bedeutung der Kernenergie für die Produktion elektrischer Energie in den USA.
  2. Kernkraftwerke produzieren mit einer Verfügbarkeit von über 90% zuverlässig und kostengünstig elektrische Energie. [Anmerkung: Dies ist ein deutlicher Seitenhieb gegen die Förderung von Wind und Sonne durch die Vorgängerregierung.]
  3. Kernkraftwerke fragen für Milliarden Dollar Güter innerhalb der USA nach und bieten tausenden Angestellten hoch bezahlte Arbeitsplätze und tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Gemeinden bei, in denen sie sich befinden. [Anmerkung für alle, die immer noch nicht wissen, was Präsident Trump will: Gut bezahlte Arbeitsplätze waren fast in jedem Wahlkampfauftritt sein zentrales Thema. Hier ist eine Antwort, auch wenn GEZ-Mitarbeiter immer noch glauben, er meinte Hilfsarbeiter am Fliessband von Autofabriken des 20. Jahrhundert.]
  4. Die kerntechnische Industrie der USA muß weiterhin den Weltmarkt anführen, weil sie zu den leistungsfähigsten Werkzeugen für die nationale Sicherheit gehört: Sie garantiert eine ungefährliche, sichere und ausschließlich friedliche Nutzung der Kernenergie.
  5. Der Betrieb der nationalen Flotte von Leichtwasserreaktoren und die Ausweitung auf neue, fortgeschrittene Reaktorkonstruktionen wird auch weiterhin die Produktion stets verfügbarer Grundlast gewährleisten und die weltweite Führung der kerntechnischen Industrie der USA aufrechterhalten. [Anmerkung: Auch hier – verpackt in viel Pathos – ein deutlicher Seitenhieb gegen die regenerativen Energien.]
  6. Hier wird die Fusion erwähnt.
  7. Für die Entwicklung von fortgeschrittenen Reaktorentwürfen ist es nützlich, daß ein leistungsbezogenes, wagnisbezogenes, wirkungsvolles, kostengünstiges Regelwerk mit definierten Meilensteinen erstellt wird, welches es den Bewerbern ermöglicht, den Fortschritt des Genehmigungsverfahrens nachzuweisen.

[Anmerkung: Das bisherige Genehmigungsverfahren verläuft bisher immer noch eher nach dem Prinzip alles oder nichts. So hat beispielsweise das Genehmigungsverfahren für den NuScale SMR (Small Modular Reactor) bisher nahezu 800 Millionen Dollar verschlugen und eine Entscheidung kann erst erwartet werden, wenn der Bewerber auch die letzte Frage für die Genehmigungsbehörde zufriedenstellend beantwortet hat. Dies, obwohl es sich um einen Leichtwasserreaktor handelt und damit auf alle Rechenprogramme, Erfahrungen usw. zurückgegriffen werden kann. Für “neuartige Reaktoren” ist ein solches Verfahren nicht akzeptabel, weil keine Bank und kein Investor ein solches (unkalkulierbares) Risiko verantworten kann.]

Dritter Abschnitt

Im Sinne dieses Gesetzes ist ein fortgeschrittener Kernreaktor (Advanced Nuclear Reactor) ein Kernspaltungsreaktor mit bedeutenden Fortschritten gegenüber den modernsten Reaktoren. Dies sollte inhärente Sicherheit, geringere Abfälle, bessere Brennstoffausnutzung, überragende Verfügbarkeit, Widerstand gegen die Weiterverbreitung (von Kernwaffen) und höhere Wirkungsgrade umfassen.
Es folgen die Definitionen für: “DEPARTMENT”, “LICENSING”, “NATIONAL LABORATORY”, “NRC” und “SECRETARY”.

Vierter Abschnitt

Das NRC (Genehmigungsbehörde) und das Department of Energy (Energieministerium) sollen eine Übereinkunft bezüglich folgender Themen ausarbeiten:

  1. Technische Kompetenz – Das “Energieministerium” muß sicherstellen, daß es rechtzeitig über genügend technische Kompetenz verfügt, um die kerntechnische Industrie in Forschung, Entwicklung, Prototypen und wirtschaftlicher Anwendung von sicherer und neuartiger fortschrittlicher Reaktortechnik zu unterstützen. Die “Genehmigungsbehörde” muß rechtzeitig über die nötige Kompetenz verfügen, um die fachgerechte Bewertung der Anträge für Lizenzen, Genehmigungen, Konstruktionsbescheinigungen und anderer Anforderungen für die behördlichen Genehmigungen für fortgeschrittene Reaktoren zu gewährleisten. [Anmerkung: Das sind bezüglich fortgeschrittener Reaktoren sehr ehrgeizige Ziele. Bisher hat die Genehmigungsbehörde reichhaltige Erfahrungen mit Leichtwasserreaktoren. Ob das Personal kurzfristig gefunden werden kann, wird sich zeigen. Dabei ist zu beachten, daß die NRC bisher in Stundenlohn arbeitet. Die etwaige Einarbeitung des Personals kann aber nicht auf den Antragsteller abgewälzt werden.]
  2. Modellierung und Simulation – Über die Nutzung von Rechnern und Programmen zur Berechnung des Verhaltens und der Leistungen fortgeschrittener Reaktoren, die auf auf der mathematischen Beschreibung physikalischer Zustände basieren. [Anmerkung: Die Kerntechnik war schon bisher der Motor von dem, was man gemeinhin als “Simulation” bezeichnet. Unter dem bewußten Einsatz des Energieministeriums (Waffenentwicklung) und der nationalen Großforschungseinrichtungen (z. B. Supercomputer) kann hier ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm gestartet werden, das dem Apollo-Programm wissenschaftlich gleichkommt. Es wird für die sonstige Industrie weit mehr, als die legendäre “Teflon-Pfanne” abfallen. So soll offensichtlich Industriepolitik a la Trump laufen.]
  3. Einrichtungen – Das Energieministerium soll die Einrichtungen entwickeln und betreiben, die der kerntechnischen Industrie rechtzeitig ermöglichen Forschung, Entwicklung, Prototypen und wirtschaftlicher Anwendung von sicherer und neuartiger fortgeschrittener Reaktortechnik zu entwickeln. Der Genehmigungsbehörde ist der Zugriff auf diese Einrichtungen zu gewährleisten, wann immer sie sie benötigen. [Anmerkung: Damit sind z. B. Prüfstände, 1:1 Modelle von Reaktorkomponenten usw. gemeint.]

(a) Erforderliche Planung: – Nicht später als ein Jahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes, ist dem Congress von der Genehmigungsbehörde ein Entwicklungsplan über den technologieneutralen Rahmen für ein effizientes, das Risiko berücksichtigendes Genehmigungsverfahrens für fortgeschrittene Reaktortechnik vorzulegen. [Anmerkung: Die NRC steht seit längerem in der Kritik, daß sie zu sehr auf Leichtwasserreaktoren spezialisiert ist. Außerdem orientiert sich das Genehmigungsverfahren sehr eng an gemachten Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb der vorhandenen Reaktorflotte. Beides steht oft im Widerspruch zur Entwicklung neuer Reaktorkonzepte] Der Plan soll die folgenden Themen abwägen, bezüglich der Übereinstimmung mit den Vorschriften der “Genehmigungsbehörde” zum Schutze der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit, des Zivilschutzes und der Sicherung:

  1. Die einzigartigen Gesichtspunkte bei der Zulassung fortgeschrittener Reaktorkonzepte, einschließlich der gesetzlichen und behördlichen Vorschriften und der politischen Anforderungen müssen von der “Genehmigungsbehörde” benannt werden. [Anmerkung: Hier verbirgt sich beispielsweise der Widerspruch von Zonen zu Evakuierung nach herkömmlichen Gesichtspunkten und sogenannten inhärent sicheren Reaktoren.]
  2. Möglichkeiten fortgeschrittene Reaktorkonzepte nach den bestehenden Regularien der “Genehmigungsbehörde” zu behandeln, neue Regularien vorzuschlagen oder eine Kombination aus beiden. [Anmerkung: Hier wird der bestehende Apparat mächtig in die Verantwortung genommen.]
  3. Möglichkeiten zur Beschleunigung und Verschlankung des Zulassungsverfahrens von fortgeschrittenen Reaktortypen, einschließlich der Verkürzung der Zeit zwischen Antragstellung und endgültigem Bescheid. Verkürzung der Verzögerungen durch Änderungsanträge und Ergänzungen zum Antrag. [Anmerkung: Dies mutet revolutionär an, für eine Institution, die es gewohnt ist, in Stundenlohnarbeit zu existieren. Sollte eine Rückkehr zu den Grundsätzen von Admiral Rickover denkbar sein?]
  4. Möglichkeiten zur Übernahme von allgemeingültigen Berechnungsverfahren und Standards in das Zulassungsverfahren um die Zeit für die Vervollständigung zu verkürzen und eine Anpassung bei der Umsetzung zu unterstützen. [Anmerkung: Hier versteckt sich die Frage nach der Notwendigkeit des berüchtigten “nuclear grade”. Kann man nicht erprobte Standards und Verfahren aus z. B. der Luftfahrt einfach übernehmen? Welche Komponenten sind bei fortgeschrittenen Konzepten überhaupt noch sicherheitsrelevant?]
  5. Möglichkeiten, das Zulassungsverfahren besser vorhersagbar zu machen. Dazu zählt die Möglichkeit, Meilensteine zu definieren und anzuwenden.
  6. Möglichkeiten, die es Antragstellern erlauben, Anträge zeitlich gestaffelt abzuwickeln, ohne daß die Genehmigungsbehörde schon geprüfte Teile noch einmal bearbeiten muß. Diese Vorgehensweise soll es der Genehmigungsbehörde ermöglichen, bedingte Teilprüfungen, frühzeitige Informationen zur Konstruktion und Vorlagen die Prozesse und Konstruktionsdaten enthalten, die erst in einer späteren Prüfungsphase behandelt werden.
  7. Das Ausmaß in dem Maßnahmen bei der “Genehmigungsbehörde” oder politische Veränderungen nötig sind, um diesen Plan in Kraft zu setzen.
  8. Wie stark sich die Zulassung fortgeschrittener Reaktoren auf die Langzeitstrategie der “Genehmigungsbehörde”, die geplanten Betriebsmittel, die personelle Ausstattung und die notwendig werdenden Subventionen auswirkt.
  9. Möglichkeiten der Aufteilung der Kosten für Antragsteller bei gegliedertem Genehmigungsverfahren.

(b) Erforderliche Zusammenarbeit der Interessengruppen – Für die Entwicklung des geforderten Plans gemäß (a) soll sich die “Genehmigungsbehörde” mit dem “Energieministerium”, der kerntechnischen Industrie und anderen öffentlichen Interessengruppen verständigen.
(c) Schätzung der Kosten und des Zeitbedarfs – Für den unter (a) beschriebenen Plan sind die zu beantragenden Kosten abschätzen, ein Haushalt aufzustellen und spezielle Meilensteine für das Inkrafttreten eines geregelten Genehmigungsverfahrens für fortgeschrittene Reaktortechnik bis zum 30. September 2019 zu bestimmen.
(d) Status der Bauartgenehmigung – In dem ersten Etatantrag nach Entgegennahme eines Antrags für einen fortgeschrittenen Reaktor und später jährlich soll die “Genehmigungsbehörde” die Leistungskennzahlen und die Zeitachsen der Meilensteine liefern. Der Budgetantrag soll einen Plan zur Angleichung oder Wiederherstellung von Terminverschiebungen, einschließlich Verzögerungen die sich aus der mangelhaften Ausstattung der “Genehmigungsbehörde” ergeben, enthalten.

Abschließende Bemerkungen

Wer immer noch meint, nicht zu wissen, was Präsident Trump eigentlich will, sollte schleunigst seine Wahlkampfaussagen – im Original – nachlesen. Wer übrigens schon im Wahlkampf zugehört hatte, dem erschien ein Wahlsieg schon damals nicht unwahrscheinlich. In Deutschland ist es zu einer Unart geworden, nicht mehr zu zu hören, sondern kritiklos das nachzuplappern, was andere meinen, was jemand gesagt hätte. Sofern dies nur die eigenen ideologischen Scheuklappen unterstützt. Darüberhinaus ist es in Deutschland scheinbar undenkbar geworden, daß ein Politiker wirklich das umsetzt, was er im Wahlkampf immer wieder verkündet hat.
So ist es auch mit dem Thema: Trump und die Kernenergie. Trump hat in seinem Wahlkampf – wirklich bei jedem Auftritt und in jeder Fernsehdebatte – immer betont, daß Arbeitsplätze sein wichtigstes Regierungsziel sind. In diesem Sinne, ist er auch immer wieder für Kohle, Öl und Gas eingetreten: Mehr Förderung bedeutet mehr Arbeit, geringere Preise und damit letztendlich mehr Wohlstand. Er hat aber nie behauptet, daß deshalb mehr Kohle, mehr Gas und mehr Öl in den USA verbrannt werden müssen! Ganz im Gegenteil. Er ist immer wieder für Exporterleichterungen eingetreten. Dies mögen grüngefärbte Sozialisten für völlig falsch halten, offensichtlich aber nicht seine Wähler. Sie haben sich auch nicht durch mehr als drei Jahrzehnte mediales Trommelfeuer zur “Klimakatastrophe” umerziehen lassen.
Sein Wahlslogan war: “Machen wir die USA wieder großartig”. Dies läßt natürlich jeden linken Deutschen erschauern. Gehört doch hier Anti-Amerikanismus eher zum guten Ton. Für Trump – und beileibe nicht nur ihn – ist der einzig relevante Gegner der USA, die Volksrepublik China. Wegen ihrer Wirtschaftskraft und ihrem offen imperialen Gehabe in Asien. Viele Amerikaner fühlen sich fatal an das Japan der 1930er Jahre erinnert. Niemand sollte die Bedeutung der Freiheit der Weltmeere für die USA unterschätzen. Dies ist kulturell tief verwurzelt und bisher hat jeder, der versucht hat, die USA auf dem Meer einzuengen, dies mit einer blutigen Niederlage bezahlt.
In diesem Sinne kann China gern Autos bauen oder Mobiltelefone zusammenkleben. Aber die USA werden es mit Sicherheit nicht zulassen, daß China in den zwei Schlüsseltechnolgien Flugzeugbau und Kerntechnik die Führung auf dem Weltmarkt übernimmt. Man hat China eine Menge Technologie verkauft, aber nun ist es an der Zeit, etwas Neues zu bringen. Ganz ähnlich übrigens, zu Großbritannien. Man steigt dort nicht ohne Grund aus dem Europa- und Euratomkorsett aus.
 
Man mag das alles gut oder schlecht finden. Nur die Augen so vor der Realität zu verschließen, wie man es (wieder einmal) in Deutschland macht, wird (wieder einmal) zu keinem guten Ende führen.
Der Beitrag erschien zuerst bei NUKEKLAUS




Die Klimaretter haben in Mathe gepennt!

Und wenn alle Stricke reißen, dann bringen die Offshore-Anlagen – also die auf See – ja immer noch Wind, wenn auf dem Festland Flaute ist. So die Märchenonkels der Medien.
Manchmal stimmt das ja auch. Aber nicht in den typischen Hochdruck-Wetterlagen. Gerade jetzt im Winter werden deutschlandweit bis 85 GW Leistung in der Spitzenstunde gezogen. Wegen zahlreicher Heizungspumpen und Wärmepumpen steigt der Stromverbrauch mit jedem Kältegrad. Im Sommer gibt es zum Vergleich Wochentage, an denen nicht einmal 70 GW Leistung erforderlich sind.
Die letzte Winterwoche vom 16. bis 26. Januar hat wieder einmal bewiesen, daß der Wind auch deutschlandweit streiken kann. Auch auf See wehte kaum mal eine leichte Brise.

Die ganze Woche lief für die Windplanwirtschaft schlecht, aber den Vogel schoß der 24. Januar ab. Um 10 Uhr war eine Leistung von 75 GW erforderlich. Davon brachte nach den Werten des Agora-Internetportals

Photovoltaik 1,604 GW = 2,1 %.

Wind Offshore 0,605 GW = 0,8 %

Wind Onshore 0,196 GW = 0,3 %

Wasserkraft 1,685 GW = 2,2 %

Biomasse 5,234 GW = 7 %

Ohne Scheitholz, Müllverbrennung, Hackschnitzel, Pellets, Biogas und Wasserkraft hätte der Beitrag der Erneuerbaren bei 3,2 % gelegen.
Wenn am 24.01.2017 ganze 3,2 % des Stroms aus Wind und Sonne gewonnen worden sind, so ist der Anteil an der Gesamtenergie noch geringer. Geschätzt deutlich weniger als 1 %.
97 % der Elektroenergie muß an einem wind- und sonnenarmen Wintertag aus fossilen Stoffen, Wasserkraft und Kernenergie erzeugt werden. Und das wird sich auch nicht ändern, weil das Wetter nun mal ist wie es ist. Dagegen kann man auch mit noch mehr Windkraftanlagen nichts machen. Da kann Don Schelnhuber noch so eifrig mit Windmühlenflügeln kämpfen. Zehn mal Null ist immer noch Null.
Das Jahr 2016 war ein schlechtes Windjahr. Vom März bis in den Oktober hinein standen die Windparks immer wieder tage- und wochenweise still. Schellnhuber, Hendricks, Gabriel und Co werden uns natürlich erzählen, daß der fehlende Starkwind dem Klimawandel geschuldet ist. Ohne CO2 würde der Wind pflichtgemäß wehen. Wenn es wiederum zu stark gewindet hätte, wäre das natürlich auch wiederum ein Beweis für den Klimawandel gewesen. Die Klimapropaganda funktioniert wie die Zwickmühle beim Mühlespiel. Die Zwickmühle ist eine Spielstellung bestehend aus fünf Spielsteinen, bei der mit einem Zug eine bestehende Mühle (es ist zu kalt) geöffnet und dabei gleichzeitig eine offene Mühle (es ist zu warm) geschlossen wird.
Die armen Wetterfeen im Fernsehen tun mir langsam leid. Aus jedem Liter Regen, aus jeder Mütze Wind und aus jedem Sonnenstrahl müssen sie ständig die maximale Klimakatastrophe herausargumentieren. Das erinnert mich fatal an die Wettbewerbsparole „Aus jeder Mark, jeder Stunde Arbeitszeit, jedem Gramm Material einen größeren Nutzeffekt!“
Der Primärenergieverbrauch beinhaltet neben Strom auch Heizung, Prozeßwärme und nichtelektrische Energie für den Verkehr. Über das ganze Jahr 2015 wurden entsprechend den Tabellen der „AG Energiebilanzen“ 12,5 % des Primärenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energien gewonnen. 27,3 % der Erneuerbaren stammten wiederum aus Wind und Sonne. Daraus kann man den Anteil von Wind und Sonne am deutschen Primärenergieverbrauch für das ganze Jahr 2015 durch einfache Multiplikation ermitteln: 3,4 %.
Bei einem Aufwand für dieses magere Ergebnis von etwa 26 Mrd. €. 26 Billionen würden aus klimatischen Gründen auch keine 100 % Versorgung durch Erneuerbare bringen. Was wirklich zählt auf dieser Welt, bekommst du nicht für Geld.
Die Energiewende inclusive der Dekarbonisierung ist so irrational. Aber es gibt ein historisches Vorbild. Ganz Ägyptenland war zur Zeit der Pharaonen damit beschäftigt Pyramiden zu bauen. In dem festen Glauben, daß so die Fahrt des Herrschers in den Himmel funktionieren würde. Alles Mehrprodukt wurde in diese eine Obsession investiert. Heutzutage schüttelt man den Kopf darüber.
Dr. Merkel läßt genauso wie die Pgaraonen gleichzeitig mehrere Großbauten errichten: Die Windkraftpyramide, die Asylpyramide und die Europyramide. Davor sie selbst als undurchschaubare Sphynx.
Die Pyramiden von Ramses dienen heute dem Tourismus. Von Merkels Großtaten wird in zwanzig Jahren nichts mehr künden.
Da die Klimafritzen nicht rational argumentieren, hab ich ihnen ein Kindergedicht gemacht:

Lieber guter Klimamann,

zügle bitte deinen Wahn,

es weiß schließlich jedes Kind,

launisch ist bei uns der Wind.

willst du mehr als 5 Prozent

hast du in Mathe nur gepennt.




„The Uncertainty Has Settled“ – Welturaufführung am 9. und 12.2. im Berliner Kino Babylon

Der Film „The Uncertainty Has Settled“ persifliert mit seinem Titel den Ausspruch des damaligen kalifornischen Gouverneurs und Groß-Klimawissenschaftlers Arnold (the Terminator) Schwarzenegger, der behauptet hatte:

The debate is over- the science is settled.

Mit ihm behaupteten das viele andere in der nicht ganz falschen Erwartung jede Diskussion über dieses Thema von vornherein abzuwürgen. Das ist ihnen trotz gewaltiger weltweiten medialen Unterstützung jedoch nicht gelungen.
Unter Nutzung von Beispielen aus der Landwirtschaft und mit vielen Interviews bedeutender Zeitzeugen und Wissenschaftlern beleuchtet der Film den Klimawandel und sein Umfunktionieren zur Änderung unserer Energieversorgung. Seine Frage aus dem Untertitel lautet: „Machen wir das Richtige?“
Er ist der Eröffnungsfilm dea Unabhängigen Film Festivals das in Berlin an diesem Tag eröffnet wird.
Karten können bei rechtzeitiger Bestellung für den 9 Februar, 22.00 Uhr or 12 Februar, 18.00 Uhr erworben werden.Invitation – Worldpremiere




10. IKEK Würdigung des Beitrages von EIKE für Wissenschaft und Demokratie

Er vergleicht die Ideale, die der Kommunismus vorgab zu vertreten mit denen der Klimarettungsideologie, nämlich die Menschheitsrettung vor sich selber mittels Hinführung des Kollektivs zum paradiesischem Zustand unter als notwendig dargestellter Opferung der Rechte, ja der Würde des Individuums. Beides lässt sich nur diktatorisch erreichen und beides nennt Lengsfeld, wenn auch in Bezug auf die Klimaideologie verklausuliert, verbrecherisch.




Weltpremiere eines Dokumentarfilms über Landnutzungswandel, Energiepolitik und Klimawandel

Am 9. Februar 2017 feiert ein Dokumentarfilm zu einem hochaktuellen und brisanten Thema seine Weltpremiere in Berlin: The Uncertainty Has Settled von Marijn Poels, ein Film über Landnutzungswandel, Energiepolitik und Klimawandel eröffnet als Langfilm, das Berlin Independent Filmfestival. In einer Mischung aus Doku und Fiction wird Poels durch eine Auszeit in den Bergen Österreichs zunächst auf die gegenwärtige Situation der europäischen Landwirtschaft aufmerksam. Eine Reise beginnt, die immer größer werdende Fragen aufwirft. Der Klimawandel ist in den Medien und der Politik beinahe täglich präsent. In Form der Energiewende bestimmt es mittlerweile unser aller Leben. Letztlich ein Milliardenprojekt. Die Bauern sind aufgrund der gut subventionierten Energiepolitik zum Teil zum Energieanbieter geworden. Monokulturen verbreiten sich und einige wertvolle Nahrungsmitteln sind praktisch ausgestorben. Poels wird in seinem 90 Minuten Film gezwungen seine eigene linke Ideologie zu hinterfragen: Machen wir das Richtige?
Die Wissenschaft hingegen verkündet: The science has settled. Doch was ist von den skeptischen Wissenschaftlern zu halten, die die Notwendigkeit dieser rasanten Umwälzung anzweifeln? Darunter hoch angesehene Wissenschaftler, wie der Physik-Nobelpreisträger Ivar Giaever oder der 93 jährige Professor Freeman Dyson der Princeton University den Poels nahe New York aufsucht. Poels versucht nicht, dem Zuschauer eine neue Wahrheit zu präsentieren, er stellt Fragen und überlässt es dem Zuschauer, sich seine eigene Meinung zu bilden.
Die Filmpremiere findet am 9. Februar 2017 um 22.00 Uhr im Kino Babylon in Berlin Mitte statt. Mehr infos: http://www.berlinfest.com, http://www.theuncertaintyhassettled.de