Breaking: Trump unterzeichnet Durchführungsverordnung zum Verlassen der Pariser Klimaübereinkunft

Gestern Abend,

hier eine Videodokument, in dem gezeigt wird, wie Präsident Trump den Austritt aus der Pariser Klimaübereinkunft unterzeichnet.

Er fuhr in „die Basketball-Arena in Washington, wo sich seit dem frühen Morgen 20.000 Unterstützer versammelt hatten.  In der Mitte der Bühne stand ein kleiner Tisch, geschmückt mit dem Siegel des Präsidenten. Nachdem Trump Kinder, Enkel und prominente Republikaner im Saal begrüßt hatte, nahm er am Tisch Platz. Ein Assistent überreichte ihm nacheinander neun schwarze Aktenmappen aus Leder, die jene Verordnungen enthielten, die Trump feierlich unterzeichnete“. (siehe oben)  Trump sagte, dass damit Billionen von Dollar gespart werden können. Die Menge applaudierte frenetisch

 

Recht hat er!

Die Sätze mit „“ wurden von Nius ( hier) übernommen.

Und hier die Ausführungen der Welt welche  Präsident Trump  noch unterzeichnet hatte, sofern sie Energie & Klima betreffen:

Energie und Klima

  • Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen

  • Erklärung des nationalen Energie-Notstandes

  • Aufhebung von Bidens Dekreten zum Verbot von Bohrungen nach Gas und Öl auf Land, das dem Bund gehört, sowie entlang der Küsten

  • Einleitung der Abschaffung der unter Präsident Biden eingeführten Abgasvorschriften

  • Kürzung von Ausgaben für die Bekämpfung der Folgen des Klimawandels, zudem kündigte das Weiße Haus an, dass Trump aus dem Pariser Klimaschutzabkommen austreten will

  • Aufhebung der Förderung von Elektrofahrzeugen, Stopp des Baus neuer Windkraftanlagen

  • Aufhebung der Energieeffizienzvorschriften u.a. Geschirrspüler, Duschköpfe und Gasherde

  • Ausweitung der Öl- und Gasförderung in Alaskas Wildnis

  • Abschaffung der Programme für Umweltgerechtigkeit

  • Überprüfung aller bundesstaatlichen Vorschriften, die die Nutzung von u.a. Kohle, Öl und Erdgas erschweren.




Soft-Energie —als Industriekiller lange geplant

Andrea Andromidas

Anfang Dezember ließ Friedrich Merz bei Maischberger die Katze aus dem Sack. Er sagte, dass er in einer künftigen Koalition mit der Union einen Wirtschaftsminister Robert Habeck nicht ausschließen wolle, was nichts anderes heißt, als dass er in der Energiepolitik die Marschrichtung beibehalten werde. Auch das auf die Neuwahlen ausgerichtete BDI-Papier „ Eine neue Agenda für Wachstum“ besteht darauf, sich weiterhin auf den Aufbau der sogenannten erneuerbaren Energietechnik zu konzentrieren und die ganze Bandbreite einschließlich Wasserstoffstrategie und Kohlenstoffspeicherung durchzuziehen. Sie alle, die gesamte SPD, die FDP, die CDU unter Friedrich Merz, die Grünen aber auch der BDI durchblicken nicht, dass die eigentliche Tragödie der Energiewende in den physikalischen Eigenschaften dieser wetterabhängigen Technik steckt und nicht in irgendwelchen Details des Managements. Eine generelle Besserung wird erst dann eintreten, und nur dann, wenn man den Irrsinn dieses Weges erkennt und sich zur Umkehr entschließt. Wir werden hier zeigen, dass die Strategie der „Soft-Energie“ vor Jahrzehnten ausgedacht wurde, um Industrienationen über diesen Weg schrittweise in ein postindustrielles Zeitalter zu zwingen. Statt diese unwissenschaftlichen Vorschläge abzuwehren, akzeptierte man sie nicht nur, sondern machte sie in Deutschland sogar zum Programm.

Im Jahr 1976 durfte der junge Amery Lovins als damals britischer Repräsentant der Organisation „Friends of the Earth“ einen Artikel in der namhaften amerikanischen Zeitung „ Foreign Affairs“ plazieren, der dazu dienen sollte, kontroverse Diskussionen über die zukünftige Energiepolitik des Westens zu provozieren.1)

Der Kern der Frage lautete:

Soll der Westen den Weg der Soft-Energie oder den Weg der Hard-Energie wählen?

Wie heute jeder weiß, versteht man unter Soft-Energie die sogenannten erneuerbaren Techniken wie Windräder und Photovoltaik und unter Hard-Energie alle Arten der Kerntechnik und alles, was mit der Verwendung fossiler Energieträger zu tun hat wie Öl, Gas und Kohle.

Die Argumentation von Amery Lovins ging so:

Der Weg harter Energietechniken führe in den Faschismus, denn es müsse wegen der Größe der Anlagen zwangsläufig ein militärisch-industrieller Überwachungs-Apparat entstehen. Durch die Endlichkeit der Ressourcen entstehe der Kampf um den Zugang zu selbigen und die damit verbundene Gefahr von Kriegen, einschließlich der Verbreitung von Atomwaffen.

Der Weg weicher Energietechniken dagegen sei viel effizienter, eröffne ganz neue sozio-kulturelle Perspektiven, sorge für Energieunabhängigkeit und verringere damit die Gefahr von Kriegen und die Verbreitung von Atomwaffen.

Der Slogan für die Achtziger, für wilde Demonstrationen in Brokdorf und Aktionen gegen die Wachstumsgesellschaft war also geboren und begleitete die politische Diskussion an vielen Schnittstellen:

Kernenergie = Atomwaffen = Faschismus.

Man muss sich erinnern, dass die Stimmung 1976 sowohl in Amerika als auch in Europa eine im Vergleich zu heute ganz andere war. Es gab genügend Ingenieure und vor allem auch Leute in maßgeblichen Institutionen und auch in den Parteien, die diese Soft-Energie-Visionen als totalen Irrsinn identifizierten. Es galt damals noch als selbstverständlich, dass das wachsende Energiebedürfnis einer sich dynamisch entwickelnden Wirtschaft durch neue Energiequellen höherer Energiedichten zu decken sei, also den Weg der „Hard-Energy“ benötige. Der Ingenieur Peter Penczynsky widmete dieser Überzeugung ein ganzes Buch 2), nachdem er an Strategie-Diskussionen im Auftrag der Siemens-AG teilgenommen hatte, die zeitgleich auch im IASSA-Institut in Laxenburg stattfanden. 3). Die Phantastereien jenes Amery Lovins und seines Freundes Dennis Meadows vom Club of Rome entlarvte er als Plan für eine radikale gesellschaftliche Systemveränderung. Für eine Industriegesellschaft sei die „weiche Technik“ ganz unbrauchbar, denn sie könne

  • erstens den Energiebedarf nicht decken
  • sei zweitens die kapitalintensivste Technik überhaupt
  • und könne wegen der eingeplanten Energieknappheit auch nicht dem Frieden dienen.

Mit Scharfsinn beschrieb er den Charakter der ganzen Unternehmung und die zu erwartenden Konsequenzen:

„Das Gedankengut des >Soft<-Energieweges entspringt dem soziopolitischen Bereich…. die Einbeziehung des Energiesektors als wichtigen Teil unserer Gesellschaft soll diesen Weg des sozialen Wandels technologisch vorbereiten und gangbar machen helfen. Der Bewertungsschwerpunkt der Energietechnologien liegt deshalb bei nicht-wirtschaftlichen Faktoren. Die Stoßrichtung ist eindeutig gegen die Kernenergie gerichtet…….. Unter technisch-wirtschaftlichen Aspekten erscheint das Konzept des >soft energy path< nicht lebensfähig. Das technische Potential der >Soft<- Technologien ist nicht in der Lage, mit der quantitativen und qualitativen Entwicklung der Menschheit Schritt zu halten und den voraussehbaren Energiebedarf bei einer katastrophenfreien Entwicklung zu decken. Hier muss erst der von den >Soft<-Exponenten angestrebte tiefgreifende soziale Wandel stattfinden, sodass drastische Änderungen von Wertvorstellungen angestrebt werden. Dazu müssen der Übergang zu ländlichen Siedlungsstrukturen, starke Reduktion des Bevölkerungswachstums und Einbußen im materiellen Wohlstand von dem Großteil der Bevölkerung freiwillig akzeptiert werden.“

Lovins und Co waren aber nur das Sprachrohr für einflussreichere Kreise. Als Jimmy Carter 1977 als 39. Präsident der USA ins Weiße Haus einzog, hatte der Rockefeller Brothers Fund den Bericht über die noch „ unerledigte Aufgabe“ bereits auf seinen Tisch gelegt. In dem Sonder-Bericht „ The Unfinished Agenda“ 4) wird unmissverständlich erklärt, dass es jetzt darum gehe, eine Gesellschaft des Überflusses in eine Gesellschaft des Mangels zu transformieren und dass die Energiestrategie darin eine besondere Rolle spiele. Darin wird auch beschrieben, dass der Entwicklungspfad, der die USA zur bedeutenden Industrienation gemacht habe, nun leider für die meisten anderen ( besonders die Entwicklungsländer) nicht mehr zu verantworten sei, weil der Planet das nicht aushalte.

Zitat:

„Es ist daher dringend erforderlich, dass die USA ihre einzigartige Führungsverantwortung sowohl beim Übergang als auch bei der Transformation anerkennen und ihre Ressourcen und ihr Wissen nutzen, um Beispiele dafür zu liefern, wie in einer Gesellschaft der Knappheit die Lebensqualität erhalten bleiben kann. 5)S.155 ebenda

Gerade mal drei Monate im Amt, erklärte Präsident Carter in einer Fernsehansprache vom 18.April 1977 seinen erstaunten Landsleuten, dass die Öl- und Gasvorräte, mit denen die USA überwiegend ihre Energieversorgung sichern, leider zur Neige gingen. Er appellierte daran, weniger Strom zu verbrauchen, die Häuser besser zu isolieren und sparsamere Autos zu fahren. Zwei Tage später im Kongress forderte er die vollständige Umstellung der Energieversorgung des Landes auf erneuerbare Energien wie Wind und Sonne.6)(siehe auch Anmerkung)

Danach kam mit Unterbrechungen eine sagenhafte Propaganda- Maschine sowohl in den USA als auch in Europa ins Rollen, die größtenteils von milliardenschweren Stiftungen gespeist wurde. Repräsentanten wie Al Gore, Klaus Töpfer und viele andere setzten bei Klimakonferenzen immer neue Höhepunkte, um das Gespenst der Klimaapokalypse glaubhaft zu machen. In Europa wurde die Bundesrepublik zum Musterschüler. Nachdem der Bundestag unter einer schwarz-gelben Regierung am 30.Juni 2011 mit großer Mehrheit den Ausstieg aus der Kernenergie bis zum Jahr 2022 beschloss, waren die Weichen für eine endgültige Entscheidung scheinbar schon gestellt. Jedenfalls fühlte man sich in der 2014 gegründeten regierungseigenen Denkfabrik AGORA ganz frei, die eigentliche Absicht der Soft-Energie- Strategie ohne Umschweife zu beschreiben.

In zwei Schriften von Dr. Gerd Rosenkranz aus dem Jahr 2017 „ Dezentralität in der Energiewende“ wird auch für Physik-Unkundige erklärt, warum der massive Ausbau der sogenannten erneuerbaren Technik schrittweise zu einer postindustriellen Gesellschaft führen muss.7)

Er verkündet darin, dass die Weichen für ein neues Sonnenzeitalter bereits gestellt seien und dass mit der Entscheidung für den Gebrauch „verdünnter Techniken“ ein physikalischer Treiber da sei, der trotz aller Debatten seine Arbeit leisten und bestimmte gesellschaftliche Veränderungen vorantreiben wird.

Es lohnt sich, zu zitieren:

„Seit der Einführung von Dampfmaschine und Verbrennungsmotor bediente sich die Menschheit für ihre Energieversorgung in immer größerem Umfang weniger Grundstoffe, die alle eines verbindet: Sie zeichnen sich aus durch hohe oder höchste Energiedichten. Dies gilt für die Stromversorgung ebenso wie für den Verkehr oder die Bereitstellung von Raum- und Industriewärme…..“ so…“ ruht das Energiesystem des Industriezeitalters fast vollständig auf der Verbrennung der fossilen Brennstoffe Kohle, Öl und Erdgas (hohe Energiedichte) und seit der zweiten Hälfte des 20.Jahrhunderts auch …auf den spaltbaren Metallen Uran und Plutonium (höchste Energiedichte ). Die aus diesen Elementen in Kernkraftwerken umgesetzte Atomkernenergie übertrifft die bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe genutzte Energiedichte um Größenordnungen. Die fossilen Brennstoffe ihrerseits verfügen über um Größenordnungen höhere Energiedichten als die natürliche Sonnenstrahlung oder der Wind. Die Transformation des Energiesystems weg von fossilen und nuklearen Brennstoffen und hin zu erneuerbaren Energien bedeutet vor diesem Hintergrund auch den Übergang zu einem Energiessystem mit im Vergleich zur hergebrachten Energieversorgung geringen Energiedichten. Natürliche Sonnenstrahlung, in der auch der Wind seinen Ursprung hat, trifft von jeher verdünnt auf die Erde……………. Sonnenenergie und die aus ihr abgeleitete Windenergie kann beziehungsweise muss mehr oder weniger flächendeckend eingesammelt werden , um den fast überall weiter wachsenden Energiebedarf einer ebenfalls weiter wachsenden Menschheit zu decken. Oder sie muss in abgelegenen Gebieten gewonnen und dann über große Entfernungen in die Zentren des Energieeinsatzes, also zu den Menschen, transportiert werden….“ 8)S.17

Der „physikalische Treiber“ schafft also gleich mehrere Probleme, die unsere Wirtschaft wie Sand im Getriebe belasten und die Gesellschaftsveränderung automatisch nach sich ziehen:

1. Das Management der Wetterabhängigkeit als permanente Herausforderung

  1. Das Einsammeln der verdünnten Energie
  2. Der gigantische Flächenbedarf
  3. Die Unbezahlbarkeit des Ganzen.

Das Gerede von mehr Effizienz, Energieunabhängigkeit und Kriegsvermeidung war von Anfang an eine beabsichtigte Lüge, die aber bei allgemein abnehmendem Bildungsniveau auch bei Abgeordneten und selbst Leuten vom Fach zunehmend akzeptiert wurde.

Die Frage muss am Ende trotzdem gestellt werden:

Warum lässt sich diese Gesellschaft immer weiter in einen Zustand treiben, der einen ständig wachsenden Aufwand benötigt, um die Wirtschaft überhaupt am Laufen zu halten und zuletzt im Kollaps enden muss?

In der Antike hätte man hieraus den Stoff für eine Tragödie genommen.

Besserung wird erst dann eintreten, und nur dann, wenn man den Irrsinn dieses Weges erkennt und sich zur Umkehr entschließt.

  1. Oktoberausgabe 1976 https://www.foreignaffairs.com/articles/united-states/1976-10-01/energy-strategy-road-not-taken, 1982 gründet er das Rocky Mountain Institute
  2. Peter Penczynski,

2.überarbeitete Auflage 1978, „Welche Energiestrategie können wir wählen?“

Erschienen bei Siemens-Aktiengesellschaft, Abt. Verlag

3) International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg

4) The unfinished Agenda, A Task Force Report sponsored by the Rockefeller Brothers Fund.

http://www.geraldbarney.com/Rockefeller_Brothers_Fund/Unfinished.pdf

5) ebenda

6) https://www.presidency.ucsb.edu/documents/address-the-nation-energy

Anmerkung: Es werden sich viele fragen, warum ausgerechnet in den USA die politische

Idee zur Schaffung einer Mangelgesellschaft in den Vordergrund trat. Es entspricht der

britischen Vorstellung eines Bertrand Russel, dass eine Weltregierung nur unter

malthusianischen Bedingungen möglich sei und impliziert, dass die Entstehung weiterer

Industrienationen verhindert werden müsse.

7) Dr. Gerd Rosenkranz „Energiewende und Dezentralität“ vom 24.2.2017 und „Dezentralität in

der Energiewende vom 28.2.2017

8) ebenda S.17

9) Grafik

 

 




Was passiert, wenn man den Inhalt eines kleinen AA – Akku mit Wasser in Berührung bringt?

Lithium mit Wasser in Berührung – eine garantierte aber leider hochexplosive Mischung.

Von Michael Limburg

Lithium Battterien, auch als Akkus, sind in jedem Haushalt, in jeder Werkstatt, und nun auch in Autos, dort aber in Riesenmengen, anzutreffen. Wer sie ordnungsgemäß entsorgt, dürfte an sich auf der sicheren Seite sein, aber mit zunehmender Dichte, auch von Elektroautos, wie in China, Norwegen und anderswo, steigt auch die Gefahr, dass diese Batterien wild entsorgt werden. Und diese Gefahr steigt nicht nur, erst schleichend, dann exponentiell ansteigend, sondern sie sorgt auch dafür, das ganze Landstriche – wegen der Brandgefahr, aber vor allem wegen der Wasserlöslichkeit von Lithium und allen seinen Verbindungen – unbewohnbar werden. Denn Lithium ist ein hochaktives Nervengift, und schon in geringster Menge tödlich, oder wie das Docchek-Flexicon meint.“

Eine Lithiumintoxikation ist eine Vergiftung mit Lithium. Sie entsteht bei Serumkonzentrationen von über 1,5 mmol/l, wobei Werte ab 3,5 mmol/l letal sein können.

Mt Dank an Aldous Huxley, der dieses Filmchen am 15.1.25 bei X postete.

Daher hier nochmal der Inhalt der Anmerkung der Redaktion zum Artikel am 6.1.24 von Klaus Ridder „Warum geht es der deutschen Autoindustrie so schlecht (hier)

 

Anmerkung der Redaktion

Das passiert nie. Und man kann Ihnen auch sagen warum: Die Batterie – besser der Akku – ist das Problem. Führt man dem E-Mobil elektrische Energie per Leitung (Züge, Busse) oder per Diesel (Bahn, Schiffe) zu, dann kann der e-Motor seine Vorzüge ausspielen. Für die Ladung kann sich sogar eine „Atombatterie“ vorstellen, die aus wenigen Mikrogramm Uran Strom herstellt, die gibt es bisher aber nirgends.

Es ist – wie schon erwähnt- der elektrochemische Akku. Und dazu gibt es 2 Naturgesetze.

1. Die elektrochemische Spannungsreihe

2. Die gesamte Energie muss darin gespeichert sein, nicht wie beim Otto- oder Dieselmotor der für 1 l Benzin rd. 12,4 Luft benötigt, d.h. den Rest der Verbrennung der Sauerstoff besorgt.

Und dann kommt noch hinzu, dass Lithium ein hochgiftiges Nervengift ist. Die Chinesen werden es als Erste erfahren, was das bedeutet.

Zu 1. Die elektrochemische Spannungsreihe sagt, dass 2 Elektroden, verbunden mit einem Elektrolyten, welche die Spannung zwischen ihnen erzeugen, max. 5,4 V abzugeben in der Lage sind. Der Tesla bspw. hat 3,8 V.

Nun gehören aber viel Leistung dazu ein Gefährt von 1,5 t schnell zu bewegen. Leistung in der E-technik ist aber Spannung x Strom. Bspw. hat man für die Hochvolt Überlandleitung die Spannung auf 380.000 V hochtransformiert. Wenn die Leitung 1 GW oder 1000 MW oder 1.000.000 KW übertragen soll, bspw. über mehrere Drähte, dann muss sie darin „nur noch“ rd. 2.600 A übertragen. Das ist gut beherrschbar. Aus diesem Grunde gibt es in China, sogar Hochvolt-Leitungen mit 1Mega-Volt. Damit reduzierte sich der Strom um den Faktor 2,63 erneut. Denn Strom in Leitungen bedeutet in erster Linie Wärme.

Eine Leitung zuhause hat einen Nennstrom von 16 A. Und das bei 230 V. Das sind dann max. 3.680 W, oder 3,68 KW. Sind es mehr, fliegt die Sicherung raus.

Nun benötigt man bei, sagen wir 100 kW Antrieb (- also 134 PS) und 3,8 V pro Element 100 dieser Batterieelemente (also 100 von diesen Batterieelementen hintereinander geschaltet) die dann zusammen eine Spannung von 380 V hätten. Diese würden dann, bei 100 KW, dafür 263 A ziehen. Das müsste allerdings jedes Element abgeben und das ist leider zu viel. Man muss also auch noch vielleicht diese 100 x 3,8 V parallelschalten. Dann kann so ein Akku pro Zelle mit 2,63 A dauerhaft belastet werden. Doch 100 x 100 sind 10.000 Akkuzellen. In einem Haufen miteinander verbunden, wobei die äußeren besser gekühlt werden als die weiter innen liegenden. Und dann kommt eben noch das Gesetz Nr. 2 dazu. Es muss gesamte Energie im Akku gespeichert werden. Das bedeutet, das in dem Akku dauerhaft – wenn er geladen ist – ein Höllenfeuer brennt. Immer. Und wenn die Akkus dann altern, dann fließen immer Ausgleichsströme von Zelle zu Zelle, eben dahin, wo der Widerstand am geringsten ist. Und Strom im Leiter bedeutet auch hier wieder Wärme. Deshalb benötigt der Tesla allein 1/3 der Leistung zur Kühlung der Batterie. Das ist der Grund, warum alte Lithiumbatterien, oder anders beschädigte Feuer fangen. Ein Feuer was mit herkömmlichen Mitteln, z.B. Wasser nicht gelöscht werden kann.

Fazit: Die gesamte E-Mobilität ist von Anfang an tot, sofern man auf Akkus setzt. Porsche und andere haben das um 1900 schon erfahren, wir müssen es erst wieder lernen.

Und dann gibt es auch das Problem der wild entsorgten Akkus – die immer mehr werden – und damit der kommenden Vergiftung des Grundwassers. Denn Lithium ist in all seinen Verbindungen ist wasserlöslich. Dieses Problem werden vielleicht die Chinesen als Erste lernen müssen. Näheres dazu hier.

 




Geschäftsführerin schlägt Alarm – Stahlunternehmen: Georgsmarienhütte vor dem Aus?

Anne-Marie Großmann, Miteigentümerin der Georgsmarienhütte Holding, schlägt Alarm: Einige Monate würde man noch durchhalten. Dann steht im Raum, die Produktion ins Ausland zu verlegen. Deutschland als Standort ruiniert die Wettbewerbsfähigkeit energieintensiver Unternehmen. 

 

von Holger Douglas

Wenn die Energiekosten nicht sinken, sehe sie für den Standort Deutschland schwarz. „Ohne Signale aus der Politik halten wir nur noch ein paar Monate durch.“ Dies sagte die Miteigentümerin der familiengeführten Georgsmarienhütte Holding, Anne-Marie Großmann, bei einer Veranstaltung der wirtschaftspublizistischen Vereinigung (WPV) in Düsseldorf am Montagabend.

Wenn sich die Perspektive nicht ändere, sei die einzige Schlussfolgerung, „dass wir hier irgendwie mit einem Schrecken rauskommen und dann versuchen, eine Perspektive im Ausland zu finden“, so Großmann weiter.

Die drastisch gestiegenen Energiekosten seien eine große Belastung für die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens. So würden für das Stahlwerk Georgsmarienhütte die jährlichen Strom- und Erdgaskosten von 37 Millionen Euro im Jahr 2019 im laufenden Jahr um 127 Prozent auf 84 Millionen Euro steigen. Dies zwinge zu stark reduzierten Investitionen​, die man irgendwann jedoch nicht weiter einsparen könne.

Das Unternehmen erzeugt Stahl in großen, strombetriebenen Öfen aus Metallschrott. An über 15 Standorten werden Güter für Maschinenbau, Kraftwerkstechnik oder die Rüstungsindustrie gefertigt. 6.000 Menschen sind bei dem Konzern beschäftigt, der auf einen Jahresumsatz von 2,3 Milliarden Euro kommt.

Doch schon früher erklärte Großmann, dass sie auch nicht mehr weiter wisse. Die wirtschaftliche Lage der Stahlindustrie sei mehr als schwierig. Sie wolle ihren Mitarbeitern nicht sagen: „Danke für eure tolle Arbeit, das war’s.“

Doch ohne bezahlbare und verfügbare Energie hat keine Industrie mehr eine Chance in Deutschland. Vor allem nicht energiehungrige wie Stahlunternehmen. Die Strompreise der Industrie seien doppelt so hoch wie in anderen entwickelten Industrieländern. „Und das macht natürlich unseren Stahl relativ teurer als den, den unsere Wettbewerber aus dem Ausland anbieten.“

Auch die CO2-Bepreisung von Erdgas müsse angepasst werden, bis grüner Wasserstoff verfügbar sei, hängt Großmann zumindest öffentlich der Wasserstoff-Illusion an. Erdgas dürfe im Großhandel maximal 20 Euro je Megawattstunde kosten. ​Derzeit liegt der Preis an der Börse bei 48 Euro.

Wenn die Produktion sich nicht mehr rechne, werde man nicht mehr investieren. „Dann läuft es aus, und irgendwann produzieren wir den Stahl eben nicht mehr. Und dann können wir uns überlegen, ob wir die anderen vorhandenen Kapazitäten füllen mit Stahl, den wir im Ausland einkaufen oder eben gleich die gesamte Wertschöpfungskette ins Ausland verlegen.“

Sie betonte bisher redlich grün, sie wolle Energie aus sogenannten erneuerbaren Quellen nutzen, um „klimaneutral“ Stahl herzustellen. Für grüne Ohren wohlfeile Worte, doch kein Wort der Kritik daran, dass gerade Strom von Windrädern extrem teuer ist. Jede Verbilligung müsste von Steuerzahlern bezahlt werden. Ohne Kohle- oder Kernkraftwerke lässt sich gerade eine Stahlindustrie nicht sinnvoll betreiben. Denjenigen, die die Energieversorgung Deutschlands zerstört haben, ist das auch klar. Und gleichgültig ist ihnen, ob es in Deutschland noch Stahlwerke gibt oder nicht.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




Die deutsche Industrie muss sich nach dem Wetter richten

Phasen mit zu viel oder zu wenig Strom bereiten der deutschen Wirtschaft immer grössere Probleme. Bereits mussten erste Betriebe ihre Produktion wegen der Flatterhaftigkeit von Wind und Sonne unterbrechen. Auch von einer Union-geführten Regierung ist kaum Besserung zu erwarten.

Von Peter Panther

Der vergangene 11. Dezember war kein guter Tag für Feralpi in Riesa, Sachsen. Das Unternehmen sah sich gezwungen, die Produktion in seinem Elektrostahlwerk komplett einzustellen. Der Grund waren die exorbitant hohen Strompreise, die an diesem Tag ein Allzeithoch von 936 Euro pro Megawattstunde erreichten – über 20 Mal mehr als normal. Ohne Betriebsstopp hätte die Firma grosse finanzielle Verluste erlitten.

Feralpi war nicht allein. An jenem Tag drosselte auch die Giesserei Siempelkamp in Krefeld, Nordrhein-Westfalen, die Produktion um 30 Prozent, kürzte eine Schicht und schickte die Angestellten nach Hause. Geschäftsführer Dirk Howe bezeichnete die Situation als «reinen Irrsinn». Ebenfalls nahm der Metallbetrieb Anke in Essen, ebenfalls Nordrhein-Westfalen, einige seiner Öfen vorübergehend ausser Betrieb. Die hohen Strompreise seien «volkswirtschaftlich eine Katastrophe, betriebswirtschaftlich auch», gab Geschäftsleiter Tobias Wesselow zu Protokoll. Auch die Stahlmanagerin Großmann, Miteigentümerin des Stahlkonzerns Georgsmarienhütte, schließt eine Verlagerung Ihres Betriebes nicht mehr aus,  wenn die Energiekosten so hoch bleiben. Die Zeitung für kommunale Wirtschaft schreibt dazu:

Im Stahlkonzern Georgsmarienhütte ist Anne-Marie Großmann für die Unternehmensentwicklung zuständig. Für den Standort Deutschland sieht sie schwarz, wenn die Energiekosten nicht sinken.

Gemäss den Mainstream-Medien ist alles in bester Ordnung

Die Ursache für die Preishausse war eine ausgeprägte Dunkelflaute über weiten Teilen Europas. Wegen Nebel drang kaum Sonne auf die Millionen von deutschen Solaranlagen. Und der Wind wehte bei dieser sogenannten Inversionslage auch kaum. Die Produktion von erneuerbarem Strom fiel darum fast komplett aus. Deutschland hatte grosse Mühe, die Versorgung aufrechtzuerhalten: Das Land warf alle verbliebenen Kohlekraftwerke an und importierte zudem kräftig Elektrizität. Dennoch war der Strom so knapp, dass es zu den erwähnten Preishöchstständen an der Börse kam.

Damit ist Wirklichkeit geworden, wovor Kritiker der Energiewende längst gewarnt haben: Die deutsche Wirtschaft muss sich in ihrer Produktion am Wetter orientieren – wie im Mittelalter.

Verfolgt man allerdings die Berichterstattung in den Mainstream-Medien, ist angeblich alles in bester Ordnung. «Deutschlands Strom wird grüner», jubelte etwa die «Süddeutsche Zeitung» Anfang Januar. Es gehe voran mit dem Ausbau der Erneuerbaren. Denn 2024 sei die in Deutschland installierte Leistung der erneuerbaren Stromproduktion (Wind, Sonne, Wasser und Biomasse) um satte zwölf Prozent auf 190 Gigawatt gestiegen. Das entspricht der Leistung von 190 grossen Kernkraftwerken.

Robert Habeck: Die Industrie muss sich weitere Preisausschläge einstellen

Auch strich die «Süddeutsche» wie andere Zeitungen hervor, dass der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung im vergangenen Jahr auf fast 60 Prozent geklettert sei. Das Problem dieser Zahl ist aber, dass es sich um einen Durchschnittswert handelt, der die flatterhafte Energieproduktion von Solar- und Windanlagen in keiner Weise spiegelt.

Die erwähnte Dunkelflaute war auch nicht die erste und letzte in diesem Winter. Bereits im November und auch wieder Anfang Januar gab es Situationen, in denen die Ökostrom-Produktion fast ganz ausfiel. Wie Noch-Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) betonte, muss sich die Industrie auf weitere Preisausschläge einstellen, ein Ende sei nicht in Sicht. Solche «extrem hohen Preise» in bestimmten Phasen seien eben unvermeidbar. Im Gegenzug gibt es gemäss Habeck 50 Wochen, «in denen die Strompreise günstig sind». War sich der grüne Politiker bewusst, wie zynisch diese Bemerkung wirkte?

In der Tat gibt es auch Phasen, in denen die Strompreise sehr günstig sind, zeitweise Null Euro erreichen, oder sogar ins Negative fallen – nämlich dann, wenn die Sonne voll scheint, der Wind kräftig weht, und die Leistungskapazitäten der Erneuerbaren auf Hochtouren produzieren. Diese Phasen hat der Energieexperte Fritz Vahrenholt als «Hellbrisen» bezeichnet – die aber «noch schlimmer» als die Dunkelflauten seien. Denn sie bedrohten die Industrieproduktion mindestens so stark.

Das «pv magazine» hat ein Schreckensszenario entworfen

Konkret wird in diesen Hellbrisen so viel Strom ins Netz eingespeist, dass diesem der Infarkt droht. Was passieren könnte, war pikanterweise in der Photovoltaik-Zeitschrift «pv magazine» zu lesen. Dort hat man «in die Glaskugel» geschaut und ein Schreckensszenario entworfen.

Konkret: «An Ostersonntag 2025 sinkt die Stromnachfrage während der Mittagsstunden auf etwa 40 Gigawatt, während Solaranlagen auf Dächern allein bis zu 34,2 Gigawatt produzieren. Zusammen mit acht Gigawatt konventioneller Must-Run-Kapazität und weiteren 11,7 Gigawatt aus netzgekoppelten erneuerbaren Energien, die nicht abgeregelt werden, ergibt sich ein Gesamtangebot von 53,9 Gigawatt.»

Das sei viel zu viel Strom im Netz. Trotz Notmassnahmen wie Stromexport oder dem nutzlosen Heizen von Eisenbahn-Weichen würden mehrere Gigawatt überschüssige Leistung verbleiben. «Dies könnte zu gravierenden Netzproblemen führen, darunter ein Anstieg der Netzfrequenz, Abschaltungen von Photovoltaik-Wechselrichtern, Schäden an Maschinen und potenzielle Brownouts (…).» Brownout bedeutet, dass ganze Sektoren des Netzes stillgelegt werden müssen, um einen Kollaps des Stromsystems zu verhindern.

CDU/CSU: «Die Klimaneutralität bis 2045 haben wir fest im Blick»

Das heisst: Auch in Phasen mit zu viel Ökostrom muss die deutsche Industrie mit Betriebsausfällen rechnen. Es gilt nun also, zu den Wettergöttern zu beten und darauf zu hoffen, dass die Netzwerkbetreiber aus Sorge um die Netzstabilität nicht gezwungen sind, die Versorgung zu kappen.

Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Die Erneuerbaren sollen weiter ausgebaut werden. Damit akzentuieren sich die Stromspitzen bei günstigem Wetter weiter. Während Dunkelflauten fehlt die Elektrizität trotzdem.

Wenn nicht alles täuscht, wird die CDU/CSU die Bundestagswahlen im Februar gewinnen und die nächste Regierung anführen. Doch auch von der Union ist nicht zu erwarten, dass sie die unsinnige Energiepolitik Deutschlands stoppt. In ihrem Wahlprogramm gibt sie ein Bekenntnis zu Wind und Sonne ab: «Die Klimaneutralität bis 2045 haben wir fest im Blick», heisst es hier.

Dazu kommt: Weil CDU und CSU wegen der Brandmauer gegen rechts gezwungen sein werden, mit der SPD oder den Grünen zu koalieren, wird der Fatalismus in der Energiepolitik ziemlich sicher weitergehen. Denn diese linken Parteien schwören auf Wind und Sonne und werden sich gegen jeden Kurswechsel stemmen.

Zu befürchten ist darum, dass die Deindustrialisierung des Landes, die bereits eingesetzt hat, weitergeht – auch wegen den erwähnten Versorgungsproblemen während der Dunkelflauten und Hellbrisen. Schlechte Aussichten für Deutschland!